Sieben bis zehn Neue? Der 1. FC Köln plant den nächsten Umbruch und ist auf Abgänge angewiesen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Sieben bis zehn Neue? Der 1. FC Köln plant den nächsten Umbruch und ist auf Abgänge angewiesen

Auch in diesem Sommer wird Thomas Kessler wieder Geld in die Hand nehmen, um den Kader zu verbessern. Der nächste Umbruch steht beim FC an. Sieben bis zehn Spieler werden wohl gebraucht. Und das macht die Verkäufe der beiden Topspieler wahrscheinlicher beim 1. FC Köln: Warum der nächste Umbruch von Abgängen abhängt.

Im vergangenen Sommer verpflichtete Thomas Kessler ganze zwölf neue Spieler. Auch in dieser Transferphase wird es wohl wieder einen Umbruch geben. Und Said El Mala und Jakub Kaminski werden darauf wohl Einfluss nehmen.

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Zwei Wochen nach dem Ende der Saison ist bei den Geißböcken der ganz große Transfercoup noch nicht in Sicht. Sechs Abgänge hat der FC bislang zu verzeichnen. Florian Kainz, Luca Kilian und Dominique Heintz wurden bereits beim letzten Heimspiel verabschiedet, Eric Martel einen Tag nach dem letzten Saisonspiel und zuletzt Cenk Özkacar sowie Kristoffer Lund. Es werden wohl noch der ein oder andere Spieler folgen – Wackelkandidaten gibt es einige. Dementsprechend lang ist auch die Einkaufsliste, die bei Thomas Kessler auf dem Schreibtisch liegen dürfte. Nach den Wechseln von Heintz und Özkacar steht mindestens ein weiterer Innenverteidiger ganz weit oben auf dem Zettel, möglicherweise sogar noch ein zweiter. Auch das Aus von Kristoffer Lund hat Auswirkungen auf die Kaderpolitik. Denn einen nominellen Linksverteidiger gibt es zurzeit nicht. Ein Backup könnte es zudem geben. Dringender erscheinen ein Sechser, ein weiterer Zielstürmer, ein kreativer Akteur.

„Kleiner Sachen kann man jetzt schon machen“

Und dann sind da eben noch die Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski, von denen so oder so viel bei den Kölner abhängt. In beiden Fällen scheinen Abgänge zunehmend wahrscheinlicher. Dann würden horrende Transfererlöse in das Budget mit einfließen. Konkrete Summen werfen die FC-Bosse bekanntlich nicht in den Raum – doch Tendenzen sind schon herauszuhören. „Kleinere Sachen kann man jetzt schon machen, für den Rest müssen wir schauen, wie sich das entwickelt“, sagte Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstag. Was unter kleinere Sachen fällt, ist zwar nicht klar. Nur werden die Geißböcke nicht die ganz großen Sprünge machen können. Denn für Tom Krauß haben die Kölner 3,5 Millionen Euro bezahlt, die Kaufoption bei Jakub Kaminski liegt bei 5,5 Millionen Euro und die angestrebte Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey würde auch noch einmal mindestens acht Millionen Euro kosten.

Einige Millionen schon verplant

In dem Fall wären also bereits 17 Millionen Euro verplant. Im vergangenen Sommer investierte der FC bekanntlich 20 bis 25 Millionen Euro für ein Dutzend neuer Spieler. Bei einer ähnlichen Investitionslage in diesem Transferfenster ist das Budget also schon arg eingeschränkt. Zumal der FC mindestens drei Akteure im Sommer verpflichten will, die den Kölnern auf zentralen Positionen sofort weiterhelfen sollen. Der Marktwert eines Eric Martels liegt aktuell bei acht Millionen Euro, genauso wie der des gehandelten Innenverteidigers Sebastiaan Bornauw. Einen gänzlich unerfahrenen Linksverteidiger wollen die Kölner sicherlich auch nicht verpflichten. Es kommen also einige Kosten auf den FC zu. Zumal es im Sommer nach Informationen von come-on-fc.com nicht nur Leihkonstrukte geben soll. Und somit wird eigentlich jetzt schon deutlich, dass der FC eigentlich auf hohe Ablösen angewiesen ist, die dann wieder in den Kader investiert werden.

Bis zu 70 Millionen Euro stehen für Kaminski und El Mala im Raum. Eine hübsche Summe, die das Transferfenster grundsätzlich verändern, allerdings auch nicht gänzlich in frische Transfers fließen würde. Und dann würden die Geißböcke auch mindestens einen, vermutlich aber auch zwei Offensivkräfte unter Vertrag nehmen wollen. Auf Kesslers Wunschzettel stehen vermutlich sieben bis zehn Positionen, die ausgebessert werden sollen. Wie viel Geld für die einzelnen Wunschkandidaten anberaumt sind, ist unklar. Fakt ist, dass der FC den Umbruch weiter vorantreiben wird und bei Abgängen von Kaminski und El Mala die nächste Rekordsumme in Transfers investiert werden.


Und plötzlich bringt der 1. FC Köln wieder Millionen-Marktwerte auf den Platz

Said El Mala und Jakub Kaminski sind zwei Gewinner des ersten Saisondrittels
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Und plötzlich bringt der 1. FC Köln wieder Millionen-Marktwerte auf den Platz

Mit Said El Mala und Jakub Kaminski werden aktuell zwei Spieler gehandelt, die dem FC zweistellige Millionen-Einnahmen bringen können. Das war bislang die Ausnahme beim 1. FC Köln: Said El Mala und Jakub Kaminski heben den Marktwert massiv an auf ein Rekordniveau.

Anthony Modeste, Lukas Podolski oder Jhon Cordoba – es gab in der Vergangenheit Spieler, für die der FC mächtig Geld bekommen hat. Nun aber heben Said El Mala und Jakub Kaminski mögliche Transfereinnahmen noch einmal an.

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Am Sonntagnachmittag gönnten sich die Geschäftsführer der Geißböcke eine Dienstfahrt Richtung Hoffenheim. Das Endspiel um die Deutsche U19-Meisterschaft wollten sich Thomas Kessler, Philipp Liesenfeld und Philipp Türoff nicht entgehen lassen. Auch, wenn die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck eine bittere, aber verdiente 0:2-Niederlage hinnehmen musste, werden die Kölner Verantwortlichen dennoch zufrieden mit dem eigenen Nachwuchs sein. Denn der ein oder andere der Youngster könnte vielleicht früher oder später sein Debüt bei den Profis feiern, die Entwicklung von jungen Spielern wird beim FC ein wichtiger Baustein sein. Und das auf einem Weg, bei dem die Geißböcke hohe Transfererlöse erzielen können. „Wir haben in der Vergangenheit verhältnismäßig wenig Transfererlöse erzielt. In diesem Jahr bin ich erst einmal happy, dass es Spieler in unserem Kader gibt, für die es einen Markt gibt“, sagte Türoff bei der Abschlussfeier der Kölner vor zwei Wochen.

Einen Markt für die aktuellen Spieler

Und es gibt nicht nur einen Markt. Es gibt einen Markt, auf dem die Kölner zweistellige Millionenbeträge erzielen können. Das war lange die Ausnahme. Anthony Modeste brachte den Geißböcken einst knapp 30 Millionen Euro. Lukas Podolski und Jhon Cordoba brachten jeweils 15 Millionen, dann nur drei weitere Akteure, die die zehn knackten. Das Bild ist nun ein anderes. Für El Mala wünschen sich die Kölner rund 50 Millionen Euro, Kaminski hat eine Ablöse von 20 Millionen in seinem Vertrag beim FC verankert und auch dort soll es einen Interessenten geben. Sollten die Kölner diese Summen erzielen, wären es der Rekordtransfer sowie die dritthöchste Einnahme durch einen Verkauf in der Vereinsgeschichte. Beide Erlöse kämen in etwa an die vom Online-Portal transfermarkt.de errechneten Marktwerte ran.

Der von El Mala soll nun bei 45 Millionen Euro der von Kaminski bei 17 Millionen Euro liegen. Beide Akteure steigerten sich um rund fünf Millionen. Damit haben die beiden Offensivspieler großen Anteil daran, dass der FC aktuell den wertvollsten Kader der Vereinshistorie aufweisen kann. Und das mit Abstand. Der bisherige Bestwert lag in der Saison 20/21 bei knapp 120 Millionen, nun bei mehr als 150 Millionen. Davon macht El Mala fast ein Drittel aus, ist der wertvollste Spieler der Kölner Vereinshistorie, brach seinen eigenen Rekord vom vergangenen Herbst, als er auf 40 Millionen Euro eingeschätzt wurde. Auf Platz zwei folgen gemeinsam Lukas Podolski, Jonas Hector und Anthony Modeste, der wiederum dem FC die bisherige Rekord-Transfereinahme bescherte. Und dann folgt eben schon Jakub Kaminski.

Zwar wäre der Verkauf der Top-Spieler ein sportlicher Verlust, nur könnten die Kölner dann wieder in den Kader investieren. „Wir haben den FC in vieler Hinsicht stabilisiert, dass wir, wenn so etwas wie Transfererlöse passieren, dieses Geld mit absoluter Priorität in den Sport wieder investieren können“, sagte Türoff. Klar dürfte allerdings sein, dass die Kölner die potenziellen Abgänge nicht eins-zu-eins ersetzen kann. Doch die Entwicklung könnte ein gutes Beispiel für die Zukunft sein. Spieler entwickeln, Marktwerte steigern und Erlöse in den Kader stecken. Aktuell bringen die Geißböcke also Spieler auf den Platz, die sportlich eigentlich unverzichtbar sind, den Kader aber weiter entwickeln können.


Bitteres Finale: Die U19 des 1. FC Köln verpasst gegen Hoffenheim die Titelverteidigung

Jonathan Friemel im Spiel der Geißböcke gegen Hoffenheim
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Bitteres Finale: Die U19 des 1. FC Köln verpasst gegen Hoffenheim die Titelverteidigung

Der Traum von der Titelverteidigung ist geplatzt. Die U19 des 1. FC Köln unterliegt Hoffenheim 0:2 im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Der Mannschaft von Stefan Ruthenbeck fiel gerade in der Offensive zu wenig ein.

Die Geißböcke müssen sich nach einer insgesamt starken Saison mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Bei der TSG Hoffenheim kassierten die Kölner eine verdiente 0:2-Pleite. Hoffenheim war über die 90 Minuten die bessere Mannschaft.

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Der Gastgeber übernahm von Beginn an die Initiative, versuchte über Ballbesitz die Kontrolle zu gewinnen. Doch die erste Möglichkeit gehörte dem FC. Einen Freistoß aus 20 Metern knallte Arian Römers zunächst in die Mauer. Der Ball kam über Umwege zurück, doch dieses Mal war Hoffenheims Keeper Nico Biedermann zur Stelle. Ein Freistoß brachte dann den Gastgeber in Front. Maxim Naumann versuchte es aus 17 mit einem Ball ins lange Eck. FC-Torwart Timo Schmitz sah die Kugel wohl zu spät und konnte sie anschließend nur noch aus dem Netz holen (18.). Und Hoffenheim war nun deutlich griffiger. Krystof Cicek tankte sich durch die Box, war im Abschluss aber zu harmlos. Sherlock machte es schließlich besser. Eine Flanke von der linken Seite verlängerte Schmitz im Kölner Kast vor die Füße von Sherlock, der nur noch einschieben musste (38.). Erst zu Ende der ersten Halbzeit wurden die Kölner aktiver, ein Treffer fiel bis zur Pause aber nicht mehr.

In der Offensive zu harmlos

Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Allerdings fehlte weiterhin der Zug zum Tor. Den hatte Jykese Fields, als er nach einer Stunde aus spitzem Winkel den Kölner Keeper prüfte (60.). Und der Offensivspieler probierte es kurz darauf erneut. Dieses Mal ließ Fields die komplette Kölner Hintermannschaft stehen, scheiterte erneut am Kölner Torhüter (65.). Stefan Ruthenbeck brachte mit Alessandro Puzzo und Maik Afri-Akumu noch einmal frische Kräfte. Afri-Akumu probierte es von der linken Seite, verzog aber deutlich, der Versuch von Puzzo aus 18 Metern wurde zur Ecke abgefälscht (82.). In der Schlussphase hatten die Kölner deutlich mehr Spielanteile, die besseren Chancen hatte aber der Gastgeber. So rettete Schmitz gleich mehrfach in höchster Not. Dennoch blicken die Geißböcke auf eine insgesamt starke Saison zurück.

1.FC Köln: Schmitz – Friemel, Kotya-Fofana, Stapelmann, Fürst – Irmiev (70. Puzzo), Römers – Schenten (70. Afri-Akumu), Völp (87. Markoski) , Ponente-Ramirez (7. Ekweribe) – Ley; Tore: 1:0 Naumann (18.), 2:0 Sherlock (38.).


Liveticker: Der 1. FC Köln kann seinen Titel nicht verteidigen

Fynn Schenten für die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand
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Liveticker: Der 1. FC Köln kann seinen Titel nicht verteidigen

Nach dem erfolgreichen Sieg im vergangenen Jahr gegen Bayer Leverkusen, steht nun das Finale bei der TSG Hoffenheim an. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen der U19 des 1. FC Köln und Hoffenheim.

Die U19 des 1. FC Köln hat am Sonntag die Möglichkeit zum zweiten Mal in Serie die Deutsche Meisterschaft einzufahren. Bei einem Sieg würden die Young Goats auch in der kommenden Saison wieder europäisch spielen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Duells um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Macht es Stefan Ruthenbeck mit seiner Mannschaft erneut? Die U19 des 1. FC Köln greift zum zweiten Mal in Folge nach dem Titel um die Deutsche Meisterschaft. Schon im Vorjahr setzten sich die Young Goats gegen Bayer Leverkusen in einem packenden Finale durch. Nun geht es gegen Hoffenheim erneut um den Titel.



Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Der FC blickt nach dem Klassenerhalt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Nicht alle Spieler können mit ihrer Saison zufrieden sein. Dafür gibt es bei jedem jedoch unterschiedliche Gründe beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer der Saison 25/26.

In einer Spielzeit, in der es Gewinner innerhalb eines Kaders gibt, die eine gute Entwicklung genommen haben und auch einen großen Anteil am Klassenerhalt hatten, gibt es auch Profis, die trotz des Erreichens des gesteckten Ziels auf eine ernüchternde Spielzeit zurückblicken.

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Denis Huseinbasic: Gehörte der Mittelfeldspieler in der Aufstiegssaison noch zum Kreis des Stammpersonals beim FC, änderte sich dies in der vergangenen Spielzeit komplett. So sammelte der 24-Jährige in der Hinrunde noch 13 Einsätze, in der Rückrunde waren es lediglich noch zwei. Nach dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok zu René Wagner und der Genesung von einigen Profis, wurde die Situation von Huseinbasic noch schlechter. Zwar stand der Mittelfeldspieler bei Wagners Debüt in Frankfurt in der Startelf, konnte dabei jedoch nicht überzeugen. In den vergangenen sechs Duellen blieb der Bosnier dann sogar ohne eine einzige Minute Einsatzzeit und gehörte drei Mal nicht zum Spieltagskader. Auch durch die schwache Saison in Köln verpasste Huseinbasic auch eine WM-Nominierung für Bosnien. Im Sommer dürften sich die Wege des 24-Jährigen und der Kölner trotz eines Vertrags bis 2027 trennen.

Hinter den Möglichkeiten und wenig Einsatzzeit

Eric Martel: Der Mittelfeldspieler konnte diese Saison nicht wirklich überzeugen. Zwar gehörte Martel sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zum Kreis der Stammspieler, zeigte jedoch selten seine vollen Qualitäten. Was bei Martel besonders störte, war die offene Vertragssituation. So lehnte der Sechser bereits während der Spielzeit ein Angebot der Kölner zur Verlängerung ab. Auch ein zweites, neues Arbeitspapier von Thomas Kessler konnte Martel am Ende nicht vom Verbleib überzeugen. Einen Tag nach Saisonende gab der FC dann den Abgang bekannt, bevor nur kurze Zeit später Martels Wechsel nach Mainz offiziell wurde. 

Florian Kainz: Der Österreicher hatte in der 2. Bundesliga mit fünf Treffern und zwei Vorlagen, besonders aber mit seinem Doppelpack am vorletzten Spieltag in Nürnberg, seinen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Im deutschen Oberhaus änderte sich die Situation für Kainz jedoch drastisch. So stand der dienstälteste Kölner in nur zwei Spielen in der Startelf und kam bei 15 Einsätzen auf lediglich 269 Einsatzminuten. Besonders in der zweiten Saisonhälfte gehörte der 33-Jährige immer seltener zum Kader der Kölner und musste die Partien immer häufiger von der Tribüne aus verfolgen.

Zum Abschied bekam Kainz, der seine Karriere beendet, von Chefcoach Wagner gegen Heidenheim und Bayern noch einmal zwei Kurzeinsätze. Jedoch dürfte sich der Offensivspieler seine letzte aktive Saison anders vorgestellt haben. Das einzige Highlight in der Spielzeit war für Kainz das Heimspiel gegen den HSV. Gegen die Rothosen erzielte der Österreicher per Freistoß seinen einzigen und letzten Treffer im FC Trikot und führte das Team zu einem ganz wichtigen Dreier vor heimischem Publikum.

Ausgebremst und Chance verpasst

Rav van den Berg: Der Rekordneuzugang des Sommers blickt auf eine enttäuschende Saison zurück, die er am Ende als Innenverteidiger Nummer vier beendet. Nach einer Schulterverletzung zu Saisonbeginn erkämpfte sich der Niederländer einen Platz in der Startelf. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause sah der Innenverteidiger die Rote Karte, die ihn im neuen Jahr erst einmal wieder ausbremste. Von Mitte Februar bis Anfang April etablierte sich van den Berg erneut in der ersten Elf und zeigte, was in ihm steckt. Nach einer Startelfnominierung in Wagners erstem Spiel als Cheftrainer in Frankfurt, blieb der Rechtsfuß in den letzten sechs Spielen der Saison ohne Einsatz. In der kommenden Spielzeit sollte sich die Situation von van den Berg ändern, damit der Abwehrmann nicht als Flop-Transfer bezeichnet werden kann. 

Felipe Chávez: Der junge Mittelfeldspieler wurde im Winter vom FC Bayern München als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Allerdings war dieser Transfer aus der Retrospektive sowohl für den Akteur als auch für den FC wohl nicht zufriedenstellend. So kam der 18-Jährige in der Rückrunde auf lediglich sieben Kurzeinsätze mit nur 96 Einsatzminuten. Die Kölner haben für den Peruaner eine Kaufoption von rund 4,5 Millionen Euro vereinbart. Diese wird aber nicht gezogen.


Abgänge beim 1. FC Köln? Es winken Rekordablösen, es droht ein Offensiv-Problem

Thomas Kessler, Said El Mala und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Abgänge beim 1. FC Köln? Es winken Rekordablösen, es droht ein Offensiv-Problem

Thomas Kessler gab unlängst zu, dass ein Angebot für seinen Shootingstar vorläge, bei dem er gesprächsbereit sei. Der Abgang von Said El Mala wird damit wahrscheinlicher. Doch es droht noch ein weiterer Abschied beim 1. FC Köln: Thomas Kessler und das Dilemma mit Jakub Kaminski.

Der Abgang von Said El Mala ist wahrscheinlich, der von Jakub Kaminski wird wahrscheinlicher. Die Spekulationen über den Kölner Scorer deuten jedenfalls an, dass die Offensive zum großen Problem werden kann. In dieser Spielzeit gehörte diese zu den besseren der Liga.

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Jakub Kaminski weilt gerade bei der polnischen Nationalmannschaft und bereitet sich auf die Freundschaftsspiele gegen die Ukraine am Abend und Nigeria am kommenden Mittwoch vor. Der Wert der Begegnungen ist für die polnische Nationalmannschaft natürlich ein überschaubarer. Denn das Team um den Kölner Offensivspieler und Superstar Robert Lewandowski hat die Weltmeisterschaft bekanntlich verpasst, verlor das entscheidende Playoff-Spiel gegen Schweden. Da aber auch Nigeria und die Ukraine das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada verpassen, handelt es sich tatsächlich um reine Freundschaftsspiele.

Für Kaminski ist jedoch auch noch einmal eine Chance, sich ins Schaufenster zu stellen – wenn der 23-Jährige das überhaupt noch nötig hat. Denn der Pole hat eine überragende Saison abgerissen, war gefühlt auf jeder Position zu Hause, erzielte sieben Tore, bereitete fünf vor und hatte damit großen Anteil am Klassenerhalt der Geißböcke.

Zukunft in der Premier League?

Nicht umsonst wurde der Marktwert vom Online-Portal transfermarkt.de zuletzt auf 17 Millionen Euro geschätzt. Eine stolze Summe für einen Spieler, den die Kölner für rund fünf Millionen Euro unter Vertrag nehmen werden. Die Kaufoption wird sicher gezogen, das hat Thomas Kessler bereits mehrfach erklärt, alle Parteien sind informiert. Wenn die Unterschrift noch nicht erfolgt ist, ist sie nur Formsache. Und das ist durchaus als großer Transfercoup zu betrachten.

Allerdings einer mit einem kleinen Makel. Denn der Vertrag ist wie berichtet mit einer Ausstiegsklausel versehen. Ist ein Club bereit, die kolportierte Ablöse von 20 Millionen Euro zu bezahlen, haben die Kölner keine Handhabe – gar keine. Und so dürften die Meldungen, die am Samstag vor allem in Polen die Runde gemacht haben, vielleicht dann doch für ein wenig Nervosität bei Thomas Kessler verursacht haben. Denn wie vermeldet, berichtete Journalist Mateusz Borek von einem konkreten Angebot aus England, das Kaminski vorläge.

Nach Informationen von come-on-fc.com ist der FC über diese Offerte noch nicht unterrichtet worden, muss er aber auch nicht zwingend. Das Vorgehen ist in diesem Fall in der Regel, das zunächst Interessent und Spielerseite sprechen. Bei einer Einigung würde dann das Gespräch mit den Kölnern gesucht werden. Tatsächlich kann es nun schneller gehen, als es dem ein oder anderen FC-Fan lieb ist. Kaminski hat bereits mehrfach angedeutet, dass er seine Zukunft in der Premier League sieht. Die Clubs aus jener sind wiederum eher bereit, die Ablösesumme dann auch zu überweisen. Und tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit nach der vergangenen Spielzeit recht groß, dass genau das passieren wird. Kessler sind in dem Fall dann die Hände gebunden und die 20 Millionen Euro Ablöse aus rein sportlicher Sicht ein schwacher Trost. Denn den Geißböcken droht ein massives Offensivproblem.

Schmerzhafter Aderlass

Wenn auch ein lukratives. Neben Kaminski mit zwölf Scorerpunkten steht schließlich mit Said El Mala der Topscorer und potenzielle Kölner Rekord-Transfer ganz oben auf der Liste der möglichen Abgänge. 50 Millionen Euro will Kessler für den Shootingstar haben und wird diese wohl annähernd bekommen. Zwar hat der FC die Hand auf einem möglichen Deal, da der 19-Jährige eben keine Ausstiegsklausel im Vertrag stehen hat, doch das macht eine weitere Saison mit dem Geißbock auf der Brust nicht wahrscheinlicher. El Mala wird sich einen Wechsel nach England vorstellen können, es winken ein hohes Gehalt sowie Spielzeit in der wohl besten Liga der Welt. Und da sich die Geißböcke personell noch einmal verstärken wollen, ein Großteil des vorhandenen Budgets aber in die Optionen der Leihspieler fließen soll, wird frisches Geld benötigt.

Man „müsste die Torquote verbindlich einkaufen“

Alleine der Verkauf der beiden Akteure würde dem FC also rund 70 Millionen Euro einbringen, von denen ein Großteil wieder in die neue Mannschaft fließen würde. Dass eine finale Entscheidung noch nicht gefallen ist, erklärte Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstagabend und lieferte direkt eine Erklärung mit, warum auch der Verbleib des Offensivspielers eine denkbare Option sein könnte. „Wenn man einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte der 54-Jährige. Und genau da liegt ein großes Problem der Kölner. Denn eine Garantie für Scorerpunkte bringt kein Transfer mit sich. Und die Vergangenheit zeigt, dass der FC gerade in der Offensive gerne mal daneben gelegen hat.

Und selbst wenn nicht: Dass Kessler und Tim Steidten in diesem Sommer noch einmal solche Glücksgriffe landen, wie mit dem formerstarkten Kaminski und dem Ausnahme-Talent El Mala, ist mindestens sehr unwahrscheinlich. Eins-zu-Eins-Ersatze wird und kann es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben. So bleibt unterm Strich die Erkenntnis, dass sich der FC durch den Verkauf der zwei Offensivkräfte finanziell besser aufstellt, mehr Luft bei möglichen Transfers hat, sportlich wird der Aderlass aber immens und kaum auffangbar sein.


Leistungsträger des 1. FC Köln vor Absprung? Konkretes Angebot für Jakub Kaminski aus England?

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Leistungsträger des 1. FC Köln vor Absprung? Konkretes Angebot für Jakub Kaminski aus England?

Dem FC droht in der Offensive ein schmerzhaftes Szenario. Said El Mala wird bereits seit Monaten mit diversen Clubs aus England in Verbindung gebracht. Ein Abgang ist wahrscheinlich. Aber dabei wird es vielleicht nicht bleiben beim 1. FC Köln: Für Jakub Kaminski soll ein konkretes Angebot vorliegen.

Geldsegen oder schmerzhafte Abgänge? Diese Frage wird für den FC zunehmend aktuell. Zum einen, weil Said El Mala möglicherweise in die Premier League wechseln wird, zum anderen soll auch für Jakub Kaminski ein Angebot von der Insel vorliegen.

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Die Verpflichtung war im vergangenen Sommer wohl eher eine der unscheinbaren, sie entpuppte sich im Endeffekt aber als absoluter Königstransfer. Jakub Kaminski wurde zum unumstrittenen Leistungsträger bei den Geißböcken, riss konstant gute Spiele ab und avancierte mit sieben Toren und fünf Vorlagen zu einem der Topscorer in den Kölner Reihen. Kaminski lieferte so gut ab, dass der polnisch Nationalspieler bei dem Online-Portal transfermarkt.de mittlerweile mit 17 Millionen Euro eingeschätzt wird. Kein Wunder also, dass die FC-Verantwortlichen die Kaufoption für Kaminski ziehen. Der Spieler war vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Bei den Niedersachsen lief es für den Außenbahnspieler nicht mehr rund. Und bei den Wölfen in der abgelaufenen Spielzeit bekanntlich auch nicht. Trotz des Abstiegs bleibt es bei der Vertragskonstellation und die besagt, dass der FC nun die Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro ziehen wird.

„Das wäre schon ein Traum“

Dass Kaminski aber auch in der kommenden Spielzeit mit Geißbock auf der Brust spielen wird, ist alles andere als gesagt. Im Kontrakt des 23-Jährigen ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 20 Millionen Euro verankert. Und die könnten gerade englische Clubs auch ziehen. Polnische Medien sowie der Journalist Mateusz Borek berichten, dass dem Spieler ein konkretes Angebot aus der Premier League vorliege. Ein konkreter Verein wird nicht genannt. Nach Informationen von come-on-fc.com ist die Spur bislang aber nicht so heiß, wie es in den polnischen Medien geschrieben wird. Denn beim FC liegt noch nichts auf dem Tisch. Das muss aber nichts heißen, denn zunächst würde wohl ein Interessent ohnehin erst einmal mit der Spielerseite in Kontakt treten. Das kann durchaus passiert sein. Die höchste britische Spielklasse ist sehr wohl ein großes Ziel des Polen, der den FC auf diesem Weg durchaus als Zwischenstation sieht.

„Es ist nun mal die beste Liga der Welt – mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum“, hatte Kaminski im vergangenen Jahr im Interview mit come-on-fc.com gesagt. Dieser Traum könnte für den Spieler durchaus schnell wahr werden. Anders als bei Said El Mala haben die FC-Bosse auf diesem Deal nicht die Hand. Aktiviert ein Verein die verankerte Ausstiegsklauseln, sind den Geißböcken die Hände gebunden. Bei El Mala gibt es keine Klausel, die Kölner könnten selbst entscheiden.


Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

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Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

Die ehemaligen Spieler des 1. FC Köln haben eine Saison hinter sich, die unterschiedlicher kaum hätte verlaufen können. Während Steffen Tigges mit dem SC Paderborn den Sprung in die Bundesliga feierte und Tim Lemperle in Hoffenheim zur Bundesliga-Entdeckung avancierte, erlebten andere ein Jahr zum Vergessen nach dem Abgang vom 1. FC Köln: Was aus den Ex-Geißböcken geworden ist.

Sie haben den 1. FC Köln im Sommer oder Winter verlassen und sind seitdem sehr unterschiedliche Wege gegangen. Für manche war die Saison 2025/26 ein Neubeginn, für andere ein harter Rückschlag. Und bei mindestens einem lief es so unglücklich, dass es kaum vorstellbar ist.

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In seiner ersten Amtszeit als Geschäftsführer Sport hatte Thomas Kessler alle Hände voll zu tun. Neben zahlreichen Neuzugängen verabschiedete der 40-Jährige in den letzten beiden Transferperioden Spieler, die am Geißbockheim keine absehbare Zukunft mehr hatten. Nach dem Ende der Spielzeit lohnt sich ein Blick auf jene Spieler, die ihr Glück fernab der Domstadt gesucht haben.

Die wohl schönste Geschichte schrieb Steffen Tigges. Im Sommer hatte er den 1. FC Köln verlassen und war zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga gewechselt. Was folgte, war ein Aufstiegsmärchen. Der SC Paderborn setzte sich in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durch und spielt damit in der kommenden Saison in der Bundesliga. Tigges war dabei, wenn auch mit einer bemerkenswerten Eigenart: Immer wenn er für die Paderborner traf, dann im Doppelpack. Kurios, aber effektiv. Im Saisonverlauf zog Coach Ralf Kettemann den 22-jährigen Stefano Marino Tigges in der Startelf vor und verdrängte den erfahrenen Angreifer damit zeitweise auf die Reservebank. Dennoch muss sein Saisonfazit positiv ausfallen, denn Tigges kehrt nach nur einer Saison im Unterhaus zurück auf die Beletage. Und damit wird der FC noch eine sechsstellige Prämie einfahren. Ebenfalls nach oben ging es für Neo Telle, wenn auch auf einem anderen Niveau. Der Innenverteidiger gehörte in der Kölner Südstadt zu jener Elf, die den Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga schaffte. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Im Finale des Mittelrheinpokals unterlag man dem Stadtrivalen Viktoria Köln im Elfmeterschießen und verpasste damit den Einzug in den DFB-Pokal.

Lemperle explodiert, Ljubicic zurück in der Spur

Kaum ein Spieler hat diese Saison so eindrucksvoll genutzt wie Tim Lemperle. Unter Trainer Christian Ilzer erlebte der in Frankfurt geborene Spieler in Sinsheim eine sensationelle Spielzeit – am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zur Champions League. Sein Marktwert hat sich laut dem Portal Transfermarkt.de nahezu verdreifacht. Zwischenzeitlich brachten Gerüchte ihn mit einem Wechsel zu Atlético Madrid in Verbindung, doch daraus wurde nichts. Stattdessen verlängerte Lemperle seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim bis 2031. Einen holprigeren Weg zurück in die Spur nahm Dejan Ljubicic. Das kurze Intermezzo bei Dynamo Zagreb verlief enttäuschend. Nach einem überzeugenden Start in der kroatischen Hauptstadt verlor der 28-Jährige die Gunst von Trainer Mario Kovacevic und tat sich insgesamt schwer, Fuß zu fassen. Im Winter folgte dann die vorzeitige Trennung und der Neustart beim Zweitligameister FC Schalke 04, wobei es dem Vernehmen nach Trainer Miron Muslic persönlich war, der Ljubicic von einem Engagement in Gelsenkirchen überzeugte.

Downs und Pacarada: Eine Saison zum vergessen

Nicht alle ehemaligen Kölner konnten auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Damion Downs erlebte beispielsweise ein Jahr zum Vergessen. Southampton, sein erster Anlaufpunkt nach Köln, war kein Erfolg. Auch beim HSV lief es nicht besser. Downs blieb in zwölf Einsätzen ohne Torbeteiligung und fand sich in den letzten beiden Partien nicht einmal mehr im Spieltagskader wieder. Nun wartet die Rückkehr auf die Insel zu einem Arbeitgeber, bei dem es aufgrund eines Spionageskandals rund um Trainer Tonda Eckert gewaltig rumort. Aus dem Regen in die Traufe.

Auch der Start von Max Finkgräfe verlief ähnlich holprig. Verletzungen warfen ihn in seiner Anfangszeit zurück, ehe Coach Ole Werner sukzessive auf den Linksverteidiger setzte und ihm zumindest in der Rückrunde mehr Vertrauen schenkte. Das schwärzeste Los aber zog Leart Pacarada. Fünf Minuten dauerte sein Debüt für Heidenheim gegen Borussia Dortmund, dann war die Saison schon vorbei: Kreuzbandriss. Ein tragischerer Einstand ist kaum vorstellbar. Pacarada kehrt erst zur neuen Saison wieder zurück auf das Grün und wird, wenn er an der Brenz bleibt, in der nächsten Saison Zweitligafußball spielen.

Olesen mit Happy End

Mehr Spielzeit – das war Mathias Olesens Plan beim Wechsel zu Greuther Fürth. Doch der Plan ging nicht auf. Bei den Mittelfranken fand der Luxemburger nicht in die Spur und war gegen Ende der Hinrunde zum notorischen Bankdrücker geworden. Im Winter räumte er seinen Spind und heuerte beim Grazer AK an. Dort lief es von Beginn an besser: Olesen war von Anfang an in der Startformation gesetzt und half den abstiegsbedrohten Österreichern, den Klassenerhalt zu sichern.

Für Fürth selbst hingegen war es eine Katastrophensaison, die erst in der Relegation ihr Ende fand. Und ausgerechnet dort trafen die Mittelfranken auf Rot-Weiss Essen, bei dem mit Jaka Potocnik und Marvin Obuz zwei weitere ehemalige Kölner unter Vertrag standen. Obuz, der nach einer Leihe zunächst ans Geißbockheim zurückgekehrt war, hatte sich danach für einen festen Wechsel an die Hafenstraße entschieden. In seiner zweiten Spielzeit in Essen blieb er aber deutlich hinter den Erwartungen zurück: Statt der 21 Scorerpunkte aus der Saison 2023/24 sprangen diesmal nur sieben heraus. Justin von der Hitz verließ den FC, um im Profifußball Fuß zu fassen. Der aufgezeigte Weg in Köln reichte nicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erhielt der Rechtsverteidiger zuletzt immer mehr Spielzeit.

Christensen: Mitten im norwegischen Ligabetrieb

Das Leben von Jacob Christensen wird von einem ganz anderen Rhythmus bestimmt. Mit Molde FK kämpft er in der norwegischen Eliteserien um die Teilnahme am europäischen Geschäft. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse im Norden startete die Spielzeit erst im März und läuft noch bis November. Für Christensen scheint der Wechsel an die Westküste Norwegens aufgegangen zu sein. Trainer Sindre Tjelmeland setzt regelmäßig auf den Dänen. Mit Christensen im Defensiven Mittelfeld ist der norwegische Traditionsklub derzeit auf Kurs Europa.

Auch in diesem Sommer werden einige Akteure die Domstadt verlassen. Geschäftsführer Thomas Kessler arbeitet mit Hochdruck an der Kaderzusammenstellung für die neue Saison. Insbesondere über die Zukunft von Said El Mala ist anhand des kolportierten Angebots aus Brentford herrscht reges Interesse.


Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui – Das Herzstück der U21 des 1. FC Köln will nun mehr

Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui sind Zukunftsversprechen des 1. FC Köln
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Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui – Das Herzstück der U21 des 1. FC Köln will nun mehr

Fayssal Harchaoui und Patrik Kristal bildeten in der vergangenen Saison das Mittelfeld-Herzstück bei der U21 in der Regionalliga West. Der Trainer hält große Stücke auf das Duo, das wohl vor entscheidenden Wochen in der persönlichen Entwicklung steht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Fayssal Harchoui und Patrik Kristal?

Der eine wurde U17-Weltmeister, der andere war schon mit 16 A-Nationalspieler und gilt als das größte Talent Estlands. Doch der von vielen Fans erhoffte Leistungsschub blieb zunächst aus. Jetzt streben die beiden Nachwuchsspieler nach Höherem.

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Die Erwartungshaltung an Fayssal Harchaoui wuchs 2023 schlagartig. Der gebürtige Bergheimer gewann seinerzeit mit Deutschland die U17-Weltmeisterschaft und stand von da an im Fokus von Fans und Medien. Harchaoui, der in der U17 auch drei Länderspiele für Marokko absolvierte, feierte im Juli 2024 seine Regionalliga-Premiere, doch nicht zuletzt auch eine Fußverletzung bremste das aufstrebende Talent aus. Erst im Saison-Endspurt kehrte der defensive Mittelfeldspieler noch dreimal auf die Regionalliga-Bühne zurück.

Wie geht es weiter mit Fayssal Harchaoui?

In der laufenden Saison änderte sich dies, Harchaoui wurde zum festen Bestandteil der U21 und war aus dem Mittelfeld-Zentrum kaum noch wegzudenken. 29 Spiele standen am Saisonende in der Statistik sowie ein Tor und eine Vorlage. Sein Trainer Evangelos Sbonias hält große Stücke auf sein Talent: „Er hat auf einer sehr komplizierten Position in einer sehr komplizierten Liga Woche für Woche solide bis sehr gute Leistungen abgeliefert. Deswegen hat er meiner Meinung nach einen großen Entwicklungsschritt gemacht, insbesondere in der Intensität und Arbeit gegen den Ball, aber auch bei Entscheidungsfindungen und Risikoabwägungen. Da hat er einen großen Schritt nach vorne gemacht. Fußball spielen und kreativ sein konnte er ja schon immer.“

Harchaoui selbst strebt weiter nach oben, doch zuletzt blieb die Tür zum Bundesliga-Kader zumeist verschlossen. Eine echte Perspektive für den Sprung nach oben scheint sich aktuell am Geißbockheim nicht abzuzeichnen. Die kommende Saison wird daher vorentscheidend für Harchaouis Zukunft beim FC. Sollte der 20-Jährige unter René Wagner keine Berücksichtigung finden, dürfte ein Abschied im Sommer-Transferfenster naheliegen – mindestens als Ausleihe für höherklassige Spielpraxis.

Kurzeinsätze für Patrik Kristal?

Etwas mehr Zeit hat da noch Patrik Kristal. Der zwölffache estnische Nationalspieler hat mit seinen gerade einmal 18 Jahren seit dem Wechsel ans Geißbockheim im Januar 2025 bereits 43 Einsätze in der Regionalliga West gesammelt. Wirbelte der nur 1,71 Meter große Spieler anfangs noch in der offensiven Dreierreihe, beorderte Sbonias den Esten im Saisonverlauf zurück auf die Sechs zumeist neben Harchaoui. „Er hat sich im Laufe der Zeit auch damit angefreundet“, sagt Sbonias, der bei Kristal regelrecht ins Schwärmen gerät: „Patrik ist noch ein U19-Spieler. Aber die Art und Weise, wie er Fußball spielt und wie er bei uns seit Monaten auftritt, lassen das vergessen. Mit Blick auf die Stabilität und die Defensive kann man fast schon sagen, dass er ab einem gewissen Zeitpunkt das Herzstück bei uns war – und das in dem Alter, das ist schon bemerkenswert.“

Und der U21-Trainer führt aus: „Wie er auftritt, wie er Fußball spielt, mit welcher Seriosität und Souveränität, auch neben dem Platz, das ist schon bemerkenswert. Er ist mittlerweile in eine Führungsrolle hineingewachsen und das als ein Spieler, den wir in jungen Jahren aus dem Ausland geholt haben und für den alles hier natürlich erst einmal schwierig zu bewältigen war.“

Nachdem Kristal die Eingewöhnung auf seiner ersten Auslandsstation gut gemeistert hat, ist er bereit für den nächsten Schritt. Ein weiteres Jahr Spielpraxis in der U21 dürfte Kristal zweifellos noch gut tun, sofern er parallel auch vermehrt im Lizenz-Bereich einbezogen wird in die Trainings- und Vorbereitungseinheiten. Kurzeinsätze in der Bundesliga sind, sollte sich die Entwicklung so fortsetzen, dann auch durchaus denkbar in der kommenden Saison.


Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Der FC hat zwei Spieltage vor Saisonschluss den Klassenerhalt nach einer Saison mit Schwankungen eingetütet. Somit kann Thomas Kessler jetzt die nächste Saison in der Bundesliga planen und den Kader neu ausrichten. Dass der FC nicht einmal unter dem Strich lag, hängt auch mit einigen Starken Leistungen beim 1. FC Köln zu tun: Das sind unsere Gewinner der Saison 25/26.

Auch wenn die Leistungen gerade im Saisonfinale alles andere als optimal waren, hat der FC sein Saisonziel erreicht. Auch, weil die Offensive zur oberen Hälfte der Liga gehörte. Vor allem drei Angreifer wussten zu überzeugen. Aber auch in der Defensive gab es durchaus Gewinner.

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Said El Mala: Said El Mala ist die Entdeckung der Saison beim 1. FC Köln. Im Sommer 2025 kehrte der Offensivspieler von seiner vermeintlichen Leihe bei Viktoria Köln zum FC zurück und sofort waren die Hoffnungen auf ein neues Top-Talent im Kölner Kader geweckt. Und El Mala konnte diese Hoffnungen erfüllen. So entwickelte sich der 19-Jährige vom Einwechselspieler zu Saisonbeginn zum Stammspieler. Mit 13 Treffern und fünf Vorlagen sammelte El Mala die meisten Scorerpunkte im Kölner Kader und hatte somit einen großen Anteil am Klassenerhalt. El Mala begeisterte jedoch nicht nur mit Toren und Assists, sondern auch mit seinem frechen Spielstil. Die WM bleibt dem Talent aber verwehrt. Dass der Youngster in der kommenden Saison immer noch beim FC spielt, ist unwahrscheinlich. So sind bereits mehrere Vereine aus dem Ausland konkret an El Mala dran.

Der Königstransfer

Jakub Kaminski: Der Pole kann als echter Top-Transfer von Thomas Kessler bewertet werden. So stand Kaminski in jedem Pflichtspiel in der Startelf und verpasste in der gesamten Spielzeit lediglich 68 Minuten auf dem Feld. Der Offensivspieler steuerte in der Saison sieben Treffer und fünf Assists bei und war somit hinter El Mala gemeinsam mit Ragnar Ache der zweitbeste Scorer. Die große Stärke von Kaminski ist seine Polyvalenz. So agierte der 23-Jährige auf mehreren Positionen und zeigte auf jeder ordentliche Leistungen. Thomas Kessler verkündete nach dem Spiel beim St. Pauli, dass die Kölner die Kaufoption ziehen werden. Allerdings ist offen, ob Kaminski auch in der kommenden Saison für den FC spielt. Der Spieler selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können und es soll auch bereits Interesse geben.

Ragnar Ache: Der Neuzugang aus Kaiserslautern kam nach einer schwierigen Hinrunde und der Rolle des Einwechselspielers immer besser in Fahrt. Auf einen Treffer in der Hinrunde folgten in der Rückrunde sechs. Besonders im Kopf bleibt dabei der Fallrückzieher gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Doch nicht nur bei den Toren, sondern auch im Spiel wurde Ache immer besser. So war Ache eine ständige Gefahr für die gegnerische Abwehr, arbeitete für die eigene Mannschaft und wirkte auch körperlich topfit. Leider verletzte sich der Angreifer beim Auswärtsspiel bei St. Pauli und musste dadurch die letzten Spiele der Saison von der Tribüne aus verfolgen. Allerdings konnte Ache beweisen, dass er die Bundesliga im Tank hat und für den FC in der kommenden Saison ein wichtiger Baustein werden kann. 

Überzeugende Leistung, aber keine feste Verpflichtung

Cenk Özkacar: Der Türke kann sicher als der Gewinner der Rückrunde bezeichnet werden. Nach einer eher durchwachsenen Hinserie, stand Özkacar seit dem 20. Spieltag immer in der Startelf und spielte dabei sogar zwölfmal durch. Der 25-Jährige zeigte von Woche zu Woche immer bessere Leistungen, blieb nahezu fehlerlos und agierte auch im Spiel mit dem Ball immer sicherer. Meist übernahm der Linksfuß die Position des linken Innenverteidigers in der Dreier- oder Viererkette. Doch die Leistungen reichten dem FC nicht für eine feste Verpflichtung.

Jahmai Simpson-Pusey: Der junge Engländer kam im Winter per Leihe zum FC und zeigte sofort, dass er Köln weiterhelfen kann. Simpson-Pusey ist ein moderner und entwicklungsfähiger Innenverteidiger. Der Abwehrspieler gab der Kölner Defensive Elemente, die vorher nicht vorhanden waren. So gehörte Simpson-Pusey sofort zum Stammpersonal, präsentierte sich stark im Spielaufbau sowie im Stellungsspiel und blieb nahezu fehlerlos. Ob Simpson-Pusey in Köln bleibt, ist aktuell noch unklar. Der FC besitzt eine Kaufoption im hohen einstelligen Millionenbereich. Hat der FC das Budget, sollten die Verantwortlichen alles daran setzen, den Abwehrmann fest zu verpflichten. Nur besitzt ManCity eine Rückkaufoption.