Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

,
Startseite » Profis » Seite 503

Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

Dass Davie Selke den 1. FC Köln verlassen würde, war in den vergangenen Tagen bereits abzusehen. Die Art und Weise seines Abschieds hinterlässt Fragezeichen. So oder so hat der Weggang aber durchaus positive Seiten.

Es war ein Post der Fragezeichen hinterlässt, aber gleichzeitig auch Antworten liefert. In der Nacht zu Dienstag verkündete er seinen Weggang vom 1. FC Köln: Warum der Abschied von Davie Selke dennoch positive Seiten hat.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Eine Hängepartie war es eigentlich schon lange nicht mehr. Die Fronten schienen viel eher verhärtet, wenn nicht geklärt. Und dennoch sorgt das Statement von Davie Selke für Verwunderung bei den Fans des 1. FC Köln und vermutlich auch bei den Verantwortlichen der Geißböcke. In der Nacht zu Dienstag (warum auch immer) hat der 29-Jährige das Kapitel 1. FC Köln für sich und damit auch für den Verein endgültig geschlossen. Möglicherweise war es das auch schon hinter verschlossenen Türen. Immerhin behauptet Selke, dass man ihm die Chance aur eine Weiterbeschätigung final genommen hat. Eine seltsame Formulierung, die Fragezeichen hinterlässt, eine Formulierung, die gleichzeitig aber auch finale Antworten liefert.

Selkes Qualitäten hätte der FC gebrauchen können

Der 1. FC Köln wird nicht mit Davie Selke in die 2. Bundesliga gehen. Die Kölner Verantwortlichen um die Kaderplaner Christian Keller und Thomas Kessler sowie den Trainer Gerhard Struber können und müssen sich nun auf die Qualitäten des eigenen Sturm-Nachwuchses verlassen. Das Kapitel Selke und 1. FC Köln ist beendet. Es war von Beginn an eine seltsames. Der FC erhoffte sich, etwas (zu) spät die Lücke, die Anthony Modeste hinterlassen hatte, zu schließen. Selke wollte wiederum die ins Stocken geratene Karriere wieder antreiben. Bei der Hertha kam der Stürmer nicht mehr über die Rolle des Edeljokers hinaus. In seinem letzten Duell für die alte Dame spielte der Angreifer genau sechs Minuten – gegen den FC.

Doch auch beim FC wollte Selke zunächst nicht so recht ankommen, erzielte seinen ersten Treffer erst im achten Einsatz, der Begriff „Fehleinkauf“ waberte bereits um das Geißbockheim, obwohl der Stürmer streng genommen gar kein Einkauf war, ablösefrei zum FC kam. Spätestens mit seinem Doppelpack gegen Leverkusen wurde Selke aber mindestens zum Hoffnungsträger der Kölner und entwickelte sich auch beim FC zum Führungsspieler. Die Qualitäten auf und neben dem Platz hätten dem FC auch in der 2. Bundesliga gut getan.

Die Chance liegt beim eigenen Nachwuchs

Aber eben nicht zu jedem Preis. Was hinter verschlossenen Türen besprochen, wie lange und wann verhandelt wurde, wissen nur die betroffenen Verhandlungspartner. Ein Angebot wird es von Seiten des FC definitiv gegeben haben. Sollte die Weiterarbeit tatsächlich aus finanziellen Gründen gescheitert sein, haben sich die Kölner Verantwortlichen immerhin nicht verbogen, wären sich ihrer Linie des engen Gehaltsgürtels treu geblieben. Dass auch der Angreifer nach dem Abstieg auf Gehalt hätte verzichten müssen, ist einleuchtend. Dass der FC nach den doch häufigen Verletzungen kein großes finanzielles Risiko eingehen würde, ebenfalls. Möglich, dass sich Keller und Co. verpokert haben. Genauso ist es aber auch möglich, dass Selke in Liga zwei nicht eingeschlagen hätte oder verletzt ausgefallen wäre.

Selke hätte beim Verbleib aber aufgrund seiner Erfahrung und seiner Qualität Spielzeit eingefordert. Möglicherweise war auch das Teil der Verhandlungen. Nun haben die Kölner die Chance, ihre Ankündigung wahrzumachen, vermehrt auf den eigenen Nachwuchs, die eigenen Talente zu setzen. Mit Tim Lemperle und Damion Downs scharren zwei Spieler bereits mit den Hufen, die im Profifußball angekommen sind und aktuell mehr Gefahr ausstrahlen als die routinierten Angreifer Sargis Adamyan und Steffen Tigges. Zudem befindet sich mit Jaka Potocnik ein großes Talent in Lauerstellung. Die jungen Angreifer haben nun eher die Chance, sich zu beweisen, bekommen sicher mehr Einsatzzeit.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass die Youngster durchstarten, den erhofften Erfolg vor dem Tor bringen. Doch notfalls kann der FC im Winter bekanntlich nachbessern. Nicht erst nach dem Abgang von Davie Selke sollte das nötige Kleingeld da sein.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Davie Selke verabschiedet sich vom 1. FC Köln

,
Startseite » Profis » Seite 503

Davie Selke verabschiedet sich vom 1. FC Köln

Davie Selke wird in der kommenden Saison nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen. Der Stürmer verabschiedete sich in der Nacht über seinen Instagram-Kanal von den FC-Fans.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angekündigt, nun hat es der Stürmer mit einigen Worten auf seinem Instagram-Kanal offiziell gemacht. Es kommt zu einer weiteren defintiven Personalie beim 1. FC Köln: Davie Selke verlässt den FC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nach Jeff Chabot, Justin Diehl, Benno Schmitz und Faride Alidou hat der 1. FC Köln einen weiteren Abgang zu vermelden, wenn auch keinen besonders überraschenden. Davie Selke wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen. Das hat der Stürmer in der Nacht offiziell gemacht. „Weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll. Ich habe mich in Köln und beim FC sehr wohl gefühlt“, schreibt Selke auf Instagram. Ähnlich klangen die Worte von Frau Evelyn im April: “Wir beide fühlen uns super wohl hier in Köln. Erst am Wochenende habe ich wieder gemerkt, wie toll der Verein und die Leute sind.“ Und dennoch gehen Verein und Spieler getrennte Wege. Tatsächlich hatte der Stürmer seinen Vertrag beim FC vor ziemlich genau einem Jahr bis zum Sommer 2026 verlängert. Allerdings galt dieser nur für die Bundesliga.

Davie Selke: „Diese Chance wurde mir genommen“

Durch den Abstieg lief der Kontrakt bei den Geißböcken nun zum 1. Juli aus. Nach den Aussagen des Stürmers hätte es aber auch in der 2. Bundesliga eine weitere Zusammenarbeit geben können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich es mir vorstellen konnte, den Weg mit euch weiterzugehen“, schreibt Selke weiter und: „Diese Chance wurde mir final genommen.“ Tatsächlich hatte der FC dem Angreifer ein Angebot vorgelegt. Mutmaßlich aufgrund des Abstiegs zu deutlich geringeren Bezügen. Selke ließ das Angebot verstreichen. „Bei Davie ist es so, dass wir ihm ein Angebot unterbreitet haben und er es nicht angenommen hat. Insofern gibt es da keinen neuen Stand“, sagte Christian Keller bei der Vorstellung von Gerhard Struber vor gut zwei Wochen. „Jetzt ist die Frage, ob es noch mal eine neue Frist gibt.“ Möglicherweise hat es die nicht gegeben.

Ohne Frage hätte der FC einen Zielstürmer wie Selke in der 2. Bundesliga gut gebrauchen können. Zumal der Stürmer auch ein Leader ist, voran geht. Auch deswegen hätten die Kölner gerne verlängert – zu anderen Konditionen. „Davie war für uns ein total wichtiger Spieler”, sagte Keller vor zwei Wochen. „Es braucht halt auch ein hundertprozentiges Commitment. Dazu gehört nicht nur das sportliche und das menschliche ‘Ja’, sondern auch das formelle ‘Ja’. Und da konnten wir bis dato kein Commitment herstellen.“ Dazu wird es nun auch nicht mehr kommen. Warum Selke „diese Chance genommen wurde“, schreibt der Stürmer indes nicht. Vor zehn Tagen hatte Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg bereits vermeldet, dass es wohl zu keiner Einigung kommen würde, finanzielle Gründe aber nicht den Ausschlag gegeben hätten.

Selke: „Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“

Tatsächlich hätte Selke trotz Einbußungen wohl zu den Spitzenverdienern beim FC gezählt. Von Seiten der Kölner war man aber offenbar nicht bereit, das Gehaltsgefüge für Selke zu verändern. Dem 29-Jährigen sollen lukrative Angebote aus Saudi-Arabien, Südkorea und Zypern vorliegen. Aber auch ein Bundesliga-Club soll dem Vernehmen nach bei Selke angeklopft haben. Zuletzt gab es auch gerüchte über ein HSV-Interesse. Konkrete Gespräche hat es aber noch nicht gegeben.

Das Kapitel 1. FC Köln endet für Selke also nach anderthalb Jahren und 38 Pflichtspielen für die Geißböcke. Selke erzielte in der Bundesliga elf Tore für den FC. Zuletzt fiel der Stürmer aufgrund seines zweiten Mittelfußbruches innerhalb weniger Monate aus. Selke konnte in den finalen Abstiegskampf nicht mehr eingreifen. Mit dem Kölner Aufstiegskampf wird er auch nichts zu tun haben. „Danke für die kurze aber intensive Zeit! Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“, schreibt Selke den Fans.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Golden-Boy-Award: Max Finkgräfes Führung sorgt international für Aufmerksamkeit

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln schneidet beim Golden-Boy-Award bisher gut ab
,
Startseite » Profis » Seite 503

Golden-Boy-Award: Max Finkgräfes Führung sorgt international für Aufmerksamkeit

Max Finkgräfe hat es auf die Liste des Golden-Boy-Awards geschafft und führt diese in der ersten Phase auch souverän an. Bei der Wahl handelt es sich in den ersten Runden um eine Zuschauer-Wahl. Dennoch sorgt das Zwischenergebnis offenbar für Verwunderung.

Die Abstimmungsfreude der Fans des 1. FC Köln zahlt sich für Max Finkgräfe bislang aus. Der 20-jährige Abwehrspieler der Geißböcke steht momentan auf Platz eins der Liste zum Golden-Boy-Award. Das bleibt auch einigen internationalen Pressevertretern nicht verborgen, die sich fragen, wer dieser Youngster ist vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe führt die Golden-Boy-Wahl weiterhin an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Seine offensiven Vorstöße beeindruckten schon im vergangenen Sommer, als Max Finkgräfe bereits in der Vorbereitung der Profis sein Potenzial andeutete. Neben Meiko Wäschenbach stach vor allem Finkgräfe in den ersten Testspielen hervor. Ein Jahr später scheint der 20-Jährige auf der linken Abwehrseite auch im „neuen“ Kader fest eingeplant zu sein, den Stammplatz sicher zu haben. Routinier Leart Pacarada muss sich jedenfalls ganz schön strecken, wenn er eine Chance im Kampf um einen Startelf-Einsatz haben will. 24 Einsätze, davon 18 von Beginn an hat der Youngster mittlerweile aufzuweisen und ist damit einer der Newcomer der vergangenen Saison. Kein Wunder also, dass die italienische Sportzeitung „Tuttosport“ den FC-Profi auf die Liste der 100 Nominierten für den Golden-Boy-Award, die Wahl zum besten U21-Spieler Europas, gesetzt hat.

Finkgräfe führt mit 40 Prozent aller Stimmen

Und diese führt der 20-Jährige im Grunde seit dem Startschuss vergangene Woche souverän an – vor den eigentlichen Favoriten wie den EM-Halbfinalisten Lamine Yamal vom FC Barcelona oder Kobbie Mainoo von Manchester United. Mittlerweile sind mehr als 80.000 Stimmen eingegangen. Wirklich nennenswert nur für sechs Spieler. Fast 40 Prozent der Stimmen erhielt laut „Tuttosport“ eben der Kölner Max Finkgräfe. Es folgen Yamal mit rund 16 Prozent, Darío Esteban Osorio von Midtjylland (11), Mainoo (9), sein Mannschaftskollege von ManU Alejandro Garnacho (8) sowie Dortmunds Youssoufa Moukoko (6). Bis zum 15. Juli haben die Leser noch Zeit, abzustimmen. Dann wird die Nominierten-Liste von 100 auf 80 reduziert. Es folgen weitere „offene“ Abstimmungsrunden. Bei den verbliebenen Nominierten trifft dann eine Fachjury aus Sportjournalisten die finale Wahl.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Dass Finkgräfe die Wahl anführt, hängt natürlich mit der Abstimm-Freude der FC-Bubble zusammen. Es gab gleich mehrere Aufrufe in den Sozialen Medien und Foren. Die deutliche Führung ist also alles andere als eine Überraschung oder Sensation. Und dennoch reagieren einige europäische Pressevertreter verwundert. „Wer ist dieser Finkgräfe?“, fragt beispielsweise die große spanische Sportzeitung „Sport“. Das britische Online-Portal „Joe“ schreibt davon, dass Fans die Wahl gekapert hätten und ein Spieler, „von dem noch niemand etwas gehört“ habe in Führung läge. Das französische Sport-Portal „so foot“ erklärt, dass jemand in Führung läge, der die Leser „überraschen würde.“

Dabei kommt die Abstimmungsfreude der Kölner Fans nicht wirklich überraschend. Immerhin haben die FC-Fans Jan Thielmann 2022 ebenfalls weit gebracht. Das Kölner Eigengewächs schaffte es so locker in die Runde der letzten 40. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Damion Downs – Olympia-Nominierung da: Der Traum von Paris ist geplatzt

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln
,
Startseite » Profis » Seite 503

Damion Downs – Olympia-Nominierung da: Der Traum von Paris ist geplatzt

Damion Downs wird nicht an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen. Der Stürmer des 1. FC Köln steht nicht im US-Kader und wird dementsprechend die komplette Vorbereitung absolvieren.

Der Traum von den Olympischen Spielen ist für Damion Downs geplatzt. Statt nach Paris geht es ins Trainingslager mit dem 1. FC Köln: Damion Downs steht nicht im Olympia-Kader für die USA.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Die Sommerpause fiel für Damion Downs kurz aus. Nur wenige Wochen nach dem bitteren Abstieg stand der Angreifer im Kader der amerikanischen U23-Auswahl. Diese bereitete sich unter anderem mit einem Testspiel gegen Japan und einem Kurz-Trainingslager auf die Spiele in Paris vor. Downs gehörte dem 25-köpfigen vorläufigen Kader an. Anders als die deutsche Auswahl sind die USA bei den Spielen in der Hauptstadt Frankreichs dabei, treffen in der Gruppe A auf Guinea, Neuseeland und die Equipe Tricolore. Nun wurde der Kader auf 18 Spieler reduziert und Downs ist nicht mit dabei, wird dafür aber zum Saisonauftakt den Geißböcken zur Verfügung stehen.

Timo Horn der letzte Olympia-Teilnehmer für den FC

Der 20-Jährige hat sowohl die amerikanische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft, war schon für Juniorenteams beider Nationen nominiert, reiste aber entweder nicht an oder kam nicht zum Einsatz. Erst im Oktober hätte Downs für die U20 der US-Boys an den Pan American Games in Chile teilnehmen sollen, der Verband nahm aber Rücksicht auf die schwierige Situation in Köln. Anschließend befand sich Downs bei der deutschen U20 auf Abruf, wurde aber nicht berücksichtigt. Der FC hätte Downs nicht abstellen müssen, hätte dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt. „Es ist etwas Besonderes, bei Olympia dabei sein können. Diese Chance wollen wir ihm unbedingt geben“, sagte Gerhard Struber. Nun verpasst Downs auch die Spiele in Paris. Der letzte FC-Profi, der bei Olympischen Spielen antrat, war Timo Horn. Der Keeper war die Nummer eins bei den Spielen in Rio 2016.

Downs wurde von US-Trainer Marko Mitrović auch nicht als Ersatzkandidat ernannt so wie Johan Gomez von Eintracht Braunschweig. Downs ist der einzige Kandidat aus dem Kölner Kader, der überhaupt die Chance auf eine Teilnahme an den Spielen hatte. Die positive Kehrseite der Medaille: So kann sich der Stürmer auch weiterhin beweisen und um einen Platz im Kölner Kader kämpfen. Bei einer Teilnahme an den Spielen wäre der 20-Jährige nicht mit ins Trainingslager in die Steiermark gefahren und hätte wohl auch nicht zum Liga-Auftakt gegen den Hamburger SV zur Verfügung gestanden. Aus Deutschland wurden Maxi Dietz von Greuther Fürth und Kevin Paredes vom VfL Wolfsburg nominiert.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Dritte Trainingswoche: Die personelle Lage entspannt sich, die Intensität nicht

,
Startseite » Profis » Seite 503

Dritte Trainingswoche: Die personelle Lage entspannt sich, die Intensität nicht

Der 1. FC Köln ist am Montag in die dritte Woche der Vorbereitung gestartet. Dabei stehen dem Coach wohl wieder beide Linksverteidiger zur Verfügung. Am Ende der Woche steht die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm.

Der 1. FC Köln startet in die dritte Trainingswoche der Vorbereitung. Max Finkgräfe kehrte am Montag wieder zurück, Leart Pacarada wird am Dienstag bei der Mannschaft erwartet.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Bei endlich sommerlichen Temperaturen ist der 1. FC Köln am Montagvormittag in die dritte Woche der Vorbereitung gestartet. Mit dabei war auch wieder Max Finkgräfe, der weite Teile der vergangenen Woche inklusive dem Testspiel gegen die Sportfreunde Siegen am Freitag verpasst hat. Der Linksverteidiger hatte im Training einen Schuss geblockt, hatte das Training abgebrochen und sollte ein wenig kürzer treten. Am Montag absolvierte der Youngster wieder weite Teile der Einheit mit der Mannschaft. Auch der zweite Linksverteidiger befindet sich auf dem Weg der Besserung. Leart Pacarada soll am Dienstag wieder zur Mannschaft stoßen. Der Routinier litt zuletzt unter einem hartnäckigen Infekt.

Testspiel gegen Kickers Offenbach

Erstmals fand in dieser Vorbereitung eine Einheit auf dem Trainingsplatz 1 statt und das unter den Augen zahlreicher Fans. Weiterhin nicht dabei waren die verletzten Spieler Marvin Obuz (Muskelverletzung) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) sowie Mark Uth, der individuell arbeitet und Florian Kainz (Urlaub bis zum 16. Juli). Nach den Trainingseinheiten unter der Woche findet am Samstag im Südstadion der nächste Test gegen die Kickers Offenbach statt. Für Denis Huseinbasic ein besonderes Spiel. Der 23-Jährige, der gerade erst seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängert hat, war von den Kickers an den Rhein gewechselt. Das für Mittwoch geplante Testspiel gegen Nettetal war wie berichtet aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt worden.

Dafür finden am Mittwoch wie auch schon am Dienstag gleich zwei Trainingseinheiten bei den Geißböcken statt. Die Intensität nimmt also auch in der dritten Woche nicht ab. Zumal FC-Trainer Gerhard Struber intensive Einheiten angekündigt hat.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Justin Diehl verletzt sich bei VfB-Einstand, gelungenes Debüt für Jeff Chabot

Ex-Profi des 1. FC Köln Justin Diehl verletzt sich
,
Startseite » Profis » Seite 503

Justin Diehl verletzt sich bei VfB-Einstand, gelungenes Debüt für Jeff Chabot

Justin Diehl hat sich im ersten Testspiel für seinen neuen Arbeitgeber verletzt. Beim 8:1-Erfolg über den FSV Hollenbach erzielte das ehemalige FC-Talent für Stuttgart einen Treffer, musste dann aber verletzt vom Platz. Besser lief es für Jeff Chabot.

Durchwachsener Einstand beim neuen Arbeitgeber. Das Ex-FC-Talent Justin Diehl verletzt sich beim Einstand für den VfB Stuttgart. Zuvor hatte der Youngster getroffen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


So richtig glücklich verlief die vergangene Saison für Justin Diehl beim 1. FC Köln wahrlich nicht. Zunächst degradiert, dort spotlich durchaus erfolgreich, dann immer wieder verletzt. In den wenigen Einsätzen bei den Profis war das Kölner Eigengewächs auch nicht der erhoffte Heilsbringer. Der Wechsel zum VfB Stuttgart war früh abgemacht. Doch der Einstand bei den Schwaben hätte für den Angreifer ebenfalls besser laufen können. Im ersten Testspiel hat sich der 19-Jährige eine Verletzung zugezogen und musste den Platz frühzeitig verlassen. Nach der Auswechslung saß der Angreifer mit bandagiertem Fuß auf der Bank.

Jeff Chabot in der Startelf

Beim Oberligisten FSV Hollenbach kam der Ex-Kölner zur zweiten Halbzeit, setzte zunächst einen satten Schuss an den Pfosten, um anschließend das zwischenzeitliche 6:0 zu markieren. Kurz darauf wurde Diehl im gegnerischen Strafraum fair umgegrätscht und musste anschließend ausgewechselt werden. „Wichtig ist nur, dass wir verletzungsfrei rausgekommen sind“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß der ZVW. „Justin klammern wir da jetzt mal aus. Er hat einen Schlag abbekommen und ist leicht umgeknickt.“ Diehl habe nach dem Spiel gesagt, die Verletzung sei okay, doch Aufschluss sollen erste Untersuchungen zeigen. Am Sonntag postete der 19-Jährige Bilder auf seinem Insta-Kanal. „Glücklich über mein erstes Tor und Spiel für den VfB“, schrieb der Angreifer.

Eigentlich wollte Hoeneß den exttrem auffälligen Stürmer schon vor der Verletzung ausgewechselt haben. Jeff Chabot stand von Beginn an auf dem Platz, lieferte eine absolut solide Begegnung ab und wurde zur Pause ausgewechselt. Nach den Abgängen von Waldemar Anton und Hiroki Ito dürfte der ehemalige Kölner Abwehrchef beim VfB gesetzt sein. Zumal Chabot in der vergangenen Saison einer der besten Abwehrspieler der Liga war. Bei den weiteren Kölner Abgängen Benno Schmitz, Davie Selke (beide vereinslos) und Faride Alidou (Eintracht Frankfurt) gibt es noch keinen neuen Stand.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Droht dem „besten Linksverteidiger der 2. Liga“ eine weitere schwere Saison?

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
,
Startseite » Profis » Seite 503

Droht dem „besten Linksverteidiger der 2. Liga“ eine weitere schwere Saison?

Fast 250 Mal stand Leart Pacarada in der 2. Bundesliga auf dem Platz. Der Abwehrspieler wurde von Steffen Baumgart einst als bester Linksverteidiger der Liga geadelt. Zeigen konnte das der 29-Jährige aber nicht immer. Und auch in der kommenden Spielzeit wird es Pacarada schwer haben.

Kein FC-Profi kennt die 2. Bundesliga so gut wie Leart Pacarada. 247 Mal lief der Abwehrspieler im Unterhaus des deutschen Fußballs auf. Trotz der Erfahrung steht er wohl auch in der kommenden Saison erst einmal hinten an beim 1. FC Köln: Leart Pacarada – wie geht es weiter in Liga zwei?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Die Voraussetzungen waren nun wahrlich alles andere als schlecht. Von Steffen Baumgart, dem damals künftigen und heutigem Ex-Trainer, wurde Leart Pacarada als bester Linksverteidiger der 2. Bundesliga geadelt. Trotz der drohenden Transfersperre war die Vorfreude des Spielers auf den 1. FC Köln zudem so groß, dass der Abwehrspieler zu einem Zeitpunkt in die Domstadt zog, da stand der bereits früh ausgehandelte Kontrakt noch mehr als auf der Kippe. Doch die Sperre wurde bekanntlich ausgesetzt, Pacarada konnte wechseln, der Umzug war nicht umsonst. Und nach dem Abgang von Jonas Hector standen die Chancen bei so viel Lobhudelei auch nicht schlecht, einen Stammplatz im Kölner Konstrukt zu erobern.

Fünf Einsätze in der gesamten Rückrunde

Die ersten Eindrücke in den Vorbereitungsspielen waren ebenfalls sehr gut und so verwunderte es nicht, dass Pacarada tatsächlich in Baumgarts Planungen eine erhebliche Rolle spielte. Nur waren die Fußstapfen, die Jonas Hector hinterlassen hatte und die aus dem Abgang des Kapitäns entstandenen Erwartungen an den Linksverteidiger so groß, dass der Nationalspieler des Kosovo von Beginn an einen schweren Stand hatte. Eine unglückliche Situation. Denn auch wenn Christian Keller und Co. immer wieder erklärten, dass Pacarada sicherlich kein Eins-zu-eins-Ersatz für Jonas Hector sein soll, wurde genau das von vielen Anhängern lange erwartet. Elf Mal in Folge stand Pacarada zu Beginn der vergangenen Saison in der Startelf, nach dem 0:6 gegen Leipzig und dem Pokal-Aus war Baumgarts Vertrauen erst einmal aufgebraucht.

Pacarada saß auf der Bank, hatte seinen Stammplatz verloren. Schon im nächsten Duell lief der etatmäßge Innenverteidiger Dominique Heintz auf der linken Seite auf. Als sich der Abwehrspieler Mitte Dezember dann auch noch eine Muskelverletzung zuzog, blühte der Stern von Max Finkgräfe auf. Der Kölner Youngster erhielt sein Startelf-Debüt unter Baumgart, nutzte die Chance und auch nach dem Aus des Trainers und der Verpflichtung von Pacaradas altem Wegbegleiter Timo Schultz war der Abwehrspieler weiterhin außen vor. Der 29-Jährige kam in der Rückrunde auf gerade einmal fünf Einsätze. Auch, weil sich Pacarada eine hartnäckige Mandelentzündung einhandelte.

Pacarada mit der größten Zweitliga-Erfahrung

Nach einem schwierigen ersten Jahr beim FC soll das zweite für den im Rheinland aufgewachsenen Verteidiger besser, erfolgreicher werden. Und Pacarada bringt viel für die 2. Bundesliga und den angedachten Offensivfußball mit. Der Abwehrspieler schlug zu Zeiten in St. Pauli die meisten Flanken, gewann im gegnerischen Drittel viele Zweikämpfe und Bälle und überzeugte mit progressiven Läufen. Vor allem aber wartet der Routinier mit einer enormen Erfahrung als Zweiliga-Spieler auf. Fast 250 Mal spielte Pacarada im Unterhaus des deutschen Fußballs. Kein anderer FC-Profi kennt die Liga so gut.

Und doch steht Pacarada wohl auch in dieser Spielzeit zunächst einmal erst hinten an. Möglicherweise hätte Gerhard Struber die Karten neu gemischt. Doch Finkgräfe ist der Newcomer der Kölner der vergangenen Saison, hat sich den Stammplatz redlich verdient und machte auch nur wenige Anstalten, dass man von ihm abrücken könne. Zudem erholt sich Pacarada erneut von einem Infekt, wird wohl am Dienstag erstmals ins Mannschaftstraining einsteigen. Unterm Strich hat Pacarada mehr als zwei Wochen Vorbereitung verpasst. Pacarada wird es wohl trotz seiner Erfahrung erneut schwer haben. Es sei denn Finkgräfe wird eine Option auf der linken offensiven Seite.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es gibt Baustellen

,
Startseite » Profis » Seite 503

Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es gibt Baustellen

Knapp vier Wochen vor Beginn der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV zeichnet sich beim 1. FC Köln das Gesicht des Kaders ab. Doch es bleiben noch kleine Fragezeichen.

Nur wenige Stammspieler und Leistungsträger der vergangenen Saison gehen den Weg in die 2. Liga nicht mit beim 1. FC Köln: So sieht der Kader 2024/25 aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


In den Wochen nach dem Abstieg sind kaum zwei Tage in Folge vergangen, an denen die FC-Bosse nicht eine positive Nachricht aus dem Hut gezaubert haben. Dass die Meldungen erst peu á peu über die Nachrichten-Ticker laufen, kommt sicher nicht von ungefähr. Unterm Strich zeichnet sich insgesamt ein sehr positives Bild ab. Vom Horrorszenario des großen Ausverkaufs ist der FC weit entfernt und arbeitet zudem mit Vertragsverlängerungen von Nachwuchsspielern sowie Neuverpflichtungen, die erst im Sommer 2025 für den FC zur Kaderplanung werden, an der mittelfristigen Zukunft. Wie auch immer man Christian Keller und Co. gerade gegenüber steht, die FC-Bosse arbeiten in Hochgeschwindigkeit.

Aktuell 23 Spieler des vergangenen Kaders

Das ist auch nötig, denn das Training läuft seit zwei Wochen wieder. Und entgegen vieler Befürchtungen präsentieren die Kölner einen doch starken Kader. Stand jetzt bleiben 23 Spieler aus dem vergangenen Kader, die vertraglich an den FC gebunden sind. Mit Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe gibt es weiterhin zwei Akteure, bei denen ein Abgang wahrscheinlich oder nicht ausgeschlossen ist. Zu den 23 Profis kommen sechs Leihspieler, die zum FC zurückkehren. Zudem nehmen mit Julian Pauli, Fayssal Harchaoui oder Meiko Wäschenbach junge Talente am Training teil. Bei Linton Maina scheint aus dem Frage- zunehmend ein Ausrufezeichen zu werden. Die Ausstiegsklausel ist ausgelaufen, Trainer Gerhard Struber geht von einem Verbleib aus. Bei Davie Selke stehen die Zeichen dagegen auf Abschied.

Gut gerüstet im Tor

Zwar ist das Horrorszenario von den FC-Bossen verhindert worden, Baustellen und Fragezeichen gibt es aber dennoch und das nicht ganz unwesentliche. Dabei spielt die Torhüterposition wohl die geringste Rolle. Die Zukunft von Marvin Schwäbe ist noch ungeklärt. Doch unabhängig von einem Verbleib wird Jonas Urbig die Nummer eins sein. Sollte Schwäbe erwartungsgemäß noch einen Club finden, ist Philipp Pentke die Nummer zwei. Der FC geht auf dieser Position gerüstet in die kommende Spielzeit.

Torhüter

  • Jonas Urbig
  • Marvin Schwäbe (Verbleib offen)
  • Philipp Pentke
  • Jonas Nickisch
  • Mathias Köbbing

Dünn besetzt in der Defensive

Das sieht in der Abwehr anders aus. Auch dort konnten die Kölner Verantwortlichen wie berichtet Schlimmeres abwenden. Nach dem Abgang von Jeff Chabot sollen auch Timo Hübers Angebote vorgelegen haben, der Innenverteidiger hat sich aber für den FC entschieden. Dennoch geht der FC mit einer ausgedünnten Defensive in die neue Spielzeit. Hübers und Dominique Heintz könnte das neue Abwehr-Duo der Kölner heißen. Da aber Luca Kilian noch bis mindestens Herbst ausfällt, Nikola Soldo in Lautern nicht überzeugte, in den Testspielen wenig Einsatz hatte und ein Verbleib eher unwahrscheinlich ist, wird Elias Bakatukanda mindestens zum Backup. Ob Julian Pauli schon zu den Profis aufrückt, wird sich wohl in der Vorbereitung zeigen.

Auch bei den Außenverteidigern gibt es einen doch nicht ganz unwichtigen Abschied. Mit Benno Schmitz hat der dienstälteste Kölner den Club verlassen. Damit ist der Weg frei für den 23-jährigen Rasmus Carstensen. Einen Backup gibt es nicht. So wird wohl Jan Thielmann als Rechtsverteidiger aushelfen. Auf der linken Seite hat sich Max Finkgräfe in der vergangenen Saison festgespielt, dahinter lauert Leart Pacarada. Auch Dominique Heintz könnte auf dieser Position spielen. Die linke Verteidigerposition ist gut besetzt.

Abwehr

  • Leart Pacarada
  • Max Finkgräfe
  • Dominique Heintz
  • Timo Hübers
  • Elias Bakatukanda
  • Luca Kilian (verletzt)
  • Nikola Soldo (Verbleib offen)
  • Rasmus Carstensen

Wie geht es weiter mit Ljubicic?

Mit Florian Kainz, Jan Thielmann und Eric Martel haben gleich drei Mittelfeldspieler trotz Ausstiegsklausel ihren Verbleib angekündigt. Somit fällt der Aderlass im Zentrum Stand jetzt gering aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Dejan Ljubicic. Der Österreicher liebäugelt noch immer mit einem Wechsel. Auf der Doppelsechs scheint der FC mit Martel und Huseinbasic gut besetzt zu sein. Allerdings spielte der neue Coach Gerhard Struber in der Vergangenheit auch nur selten mit zwei zentralen Sechsern – genauso wenig wie in den bisherigen Testspielen. Mit Mathias Olesen kehrt ein weiterer Mittelfeldspieler zurück, der die Chance auf den Kader hat. Auch Jacob Christensen könnte in der 2. Bundesliga eine größere Rolle spielen.

Auf den Außen spielen weiterhin Florian Kainz und Jan Thielmann eine wichtige Rolle. Auch dahinter würde es bei einem Weggang von Linton Maina eng werden. Denn mit Faride Alidou gibt es bereits einen sicheren Abgang. Allerdings stoßen mit Tim Lemperle und Marvin Obuz zwei Offensivkräfte zum Kader dazu, die auch über die Außen ordentlich Tempo machen können. Zudem verdichten sich die Anzeichen, dass Maina bleiben wird.

Mittelfeld

  • Eric Martel
  • Denis Huseinbasic
  • Jacob Christensen
  • Mathias Olesen
  • Dejan Ljubicic (Verbleib offen)
  • Florian Kainz
  • Jan Thielmann
  • Linton Maina
  • Marvin Obuz

Die Hoffnungen ruhen aktuell auf Downs

Keine Rolle wird Davie Selke mehr spielen. Die Zeichen stehen bekanntlich auf Abschied. Im aktuellen Kader befinden sich fünf nominelle Angreifer, die in der vergangenen Spielzeit nicht über die Joker-Rolle hinauskamen und insgesamt vier Tore erzielten. Selke und Waldschmidt kamen trotz Verletzungen immerhin auf neun. Dazu kommt Tim Lemperle aus Fürth zurück. Mit Maxi Schmid wird eine weitere Leihe beendet werden. Ob der Angreifer aber beim FC eine Chance erhält, ist offen. Große Hoffnungen werden die Kölner wohl auf Damion Downs setzen, der eine wichtige Rolle einnehmen kann. Im Testspiel gegen Poll erzielte der Angreifer vier Tore.

Angriff

  • Mark Uth
  • Luca Waldschmidt
  • Steffen Tigges
  • Sargis Adamyan
  • Florian Dietz
  • Damion Downs
  • Tim Lemperle
  • Maxi Schmid

Hoffnungsvoller Nachwuchs

Wie es mit dem eigenen Nachwuchs weitergeht, ist an vielen Stellen offen. Mit Julian Pauli hat ein interessanter Innenverteidiger seinen ersten Lizenzvertrag unterschrieben. Wohl auch, um die Kölner Defensive im Profi-Kader zu komplettieren. Meiko Wäschenbach und Rijad Smajic werden auch wieder mit in die Vorbereitung gehen. Auch Neo Telle und Emin Kujovic könnten ihre Chance im Sommer bekommen. Mit Jaka Cuber Potocnik steht bekanntlich ein Offensiv-Talent in den Startlöchern. Ob es bereits für den Profi-Kader reicht, wird sich wohl schon in den kommenden Wochen zeigen. Aktuell trainiert der Youngster wie auch Fayssal Harchaoui mit den Profis.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer gehte, wer bleibt?

Medienbericht: Auch Marlon Monning erhält Profivertrag beim 1. FC Köln

Marlon Monning spielt für den 1. FC Köln
,
Startseite » Profis » Seite 503

Medienbericht: Auch Marlon Monning erhält Profivertrag beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat offenbar das nächste Talent mit einem Profivertrag an sich gebunden. Laut „RevierSport“ hat Marlon Monning einen neuen Kontrakt unterschrieben.

Der 1. FC Köln muss bekanntlich in diesem Sommer andere Wege bei der Kaderplanung bestreiten. Schon in den vergangenen Wochen haben die Geißböcke einige junge Spieler langfristig an sich gebunden, nun gibt es laut einem Medienbericht eine weitere Personalie beim 1. FC Köln: Marlon Monning erhält ebenfalls einen Profivertrag.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Das berichtet die „RevierSport“ und bezieht sich offenbar auf den Berater des Spielers. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Familienmensch Marlon, nachdem die Tinte auf seinem Profivertrag vom 25. Juni 2024 getrocknet ist, sowohl bei der U21 als auch den Profis den nächsten großen Schritt macht“, zitiert das Portal den Berater Manfred Batz. Der FC hat die Personalie noch nicht bekannt gegeben. Christian Keller hatte vor einigen Monaten erklärt, dass man einige Talente mit langfristigen Verträgen ausstatten werde. Den Vorwurf einer Talenteflucht wollte der Sportdirektor jedenfalls nicht auf sich sitzen lassen. So haben U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui und Julian Pauli ihre Verträge verlängert und trainieren aktuell bei den Profis mit.

Ein Einsatz in der U21

Monning gilt als großes Abwehrtalent, als ein vorausschauernder Spieler. Der Innenverteidiger hat in der Vergangenheit auch auf der linken Verteidigerposition gespielt. In der Spielzeit 22/23 war der jetzt 19-Jährige einer der Leistungsträger der U19, an der Seite von Elias Bakatukanda und das als jüngerer Jahrgang. Auch deswegen zogen die Kölner Verantwortlichen den Abwehrspieler in die U21 hoch. Dort kam der gebürtige Kölner aber kaum zum Zug. In der Regionalliga spielte der Innenverteidiger genau ein Mal, 15 Minuten gegen Velbert. Zwischenzeitlich lief der 1,91-Mann wieder bei der U19 auf, spielte sechs Mal und wurde wieder auf die Bank der U21 versetzt. Nun soll offenbar der Durchbruch auch im Seniorenbereich gelingen. Monning ist 2005er Jahrgang, 2012 wechselte der Abwehrspieler von der Fortuna zum FC.

Der FC hat somit offenbar ein weiteres Talent mit einem Profivertrag ausgestattet und treibt damit die kurz- bis mittelfristige Zukunft als Entwicklungsclub voran. Neben den Eigengewächsen haben die Geißböcke bereits vier hochtalentierte Spieler verpflichtet, die erst ab kommenden Winter für den FC auflaufen dürfen und somit folgerichtig wieder verliehen wurden. Mansour Ouro-Tagba kommt vom TSV 1860 München und spielt zunächst bei Jahn Regensburg. Das Leipziger Talent Chilohem Onouha wechselt aus Sachsen nach Köln und auf Leihbasis zum SC Verl. Auch die Brüder Said und Malek El Mala hat der FC verpflichtet. Die beiden Offensivspieler spielen vorerst weiter für die Viktoria aus Köln. Dem Vernehmen nach soll es die Option geben, den ein oder anderen Akteur bereits im Winter zum FC zu holen.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Zwischenfazit beim 1. FC Köln: Erste Positionen scheinen vergeben, Tendenzen zeichnen sich ab

Eric Martel und Timo Hübers vom 1. FC Köln klatschen ab.
,
Startseite » Profis » Seite 503

Zwischenfazit beim 1. FC Köln: Erste Positionen scheinen vergeben, Tendenzen zeichnen sich ab

Nach zwei Wochen Vorbereitung mit seiner neuen Mannschaft und zwei erfolgreichen Testspielen zeichnen sich erste Startelf-Kandidaten beim 1. FC Köln ab. Auf einigen Positionen scheint Gerhard Struber wohl bereits eine klare Idee zu haben.

Mit dem 18:0 gegen Rheingold Poll und dem 6:0 in Siegen hat der FC beide Testspiele klar und vor allem souverän gewonnen. Wenn auch gegen unterklassige Gegner. Dennoch bewiesen bereits einige Akteure ihre Qualitäten und nutzen möglicherweise ihre Chance auf einen Stammplatz beim 1. FC Köln: Diese Spieler haben aktuell die beste Chance auf einen Stammplatz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


„Alle Spieler werden die Chance bekommen, sich zu zeigen“, sagte FC-Cheftrainer Gerhard Struber vor dem ersten Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheingold Poll. Der Konkurrenzkampf war eröffnet. Vor dem Duell gegen die Sportfreunde Siegen am vergangenen Freitag legte der Coach noch einmal nach. „Ich will viel Intensität sehen und jeder soll seine Spielzeit nutzen, also auch Promotion für sich betreiben“, sagte Struber. Es geht also um die Bewerbung für die offenen Kaderplätze. Doch dürfte der Konkurrenzkampf keiner gänzlich auf Augenhöhe sein. Denn einige Positionen sind bereits jetzt schon sicher besetzt oder es zeichnen sich zumindest klare Tendenzen ab. Andere Akteure werden den Kampf um einen Stammplatz im Kader wohl erst gar nicht gewinnen können. Die Konkurrenz ist qualitativ und quantitativ zu groß. Doch wie könnte die Startelf Stand jetzt aussehen?

Einige Positionen sind sicher vergeben

Die Position der Kölner Nummer eins ist unstrittig. Trotz der Tatsache, dass Marvin Schwäbe mehr Einsatzzeit in den Tests bekam, ist sicher, dass Jonas Urbig seinen Platz in der Startelf der Geißböcke inne hat. Nicht zuletzt ob des Statements von FC-Sportdirektor Christian Keller, der sich klar zu Urbig positionierte. Der 20-Jährige wird in der kommenden Saison das Tor hüten. Am Freitag trug der Keeper zudem die Kapitänsbinde. In der Innenverteidigung ist Timo Hübers schon jetzt als Abwehrchef gesetzt. Die Routine, aber auch die starken Bundesligawerte der Vorsaison lassen wenig Zweifel an der künftigen Rolle zu. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Hübers auch Teil des Mannschaftsrats, vielleicht sogar Spielführer wird.

Doch schon der zweite Innenverteidiger scheint alles andere als sicher. Die Testspiele konnten nur wenig Aufschluss über Stärken oder Schwächen geben. Weder Poll noch Siegen fanden in der Offensive ernsthaft statt. Dominique Heintz wirkte zumindest nicht immer sattelfest, Elias Bakatukanda wird seine Chance suchen. Zumal Heintz auch auf der linken Seite eine Option werden könnte – je nachdem wie es um die Verletzung von Max Finkgräfe steht. Und dennoch zeichnet sich eine Tendenz ab: Nikola Soldo scheint keine übergeordnete Rolle in den Planungen zu spielen. Viel Einsatzzeit erhielt der junge Kroate nicht. Finkgräfe sollte bei einer schnellen Genesung der dritte gesetzte Spieler sein. Leart Pacarada hat jetzt schon einen wichtigen Teil der Vorbereitung verpasst. Wann der Routinier zurückkehrt, ist offen, Zweitliga-Erfahrung hätte Pacarada.

Youngster werden es schwer haben

Die Testspiel-Aufstellungen lassen den Schluss zu, dass die rechte Seite des Abwehrverbundes dagegen noch offen ist. Jan Thielmann und Rasmus Carstensen mimten in beiden Begegnungen jeweils eine Halbzeit den Rechtsverteidiger. Thielmann wird sich wohl ebenfalls einen Stammplatz erkämpfen können. Ob in der Defensive oder Offensive, scheint offen. Mit Meiko Wäschenbach und Julian Pauli stehen noch weitere Bewerber in der Defensive bereit, die allerdings beide erst einmal hinten anstehen.

Ähnlich schwer wird es ohne Zweifel Fayssal Harchaoui haben. Der U17-Weltmeister wirkt bislang sehr souverän und unaufgeregt bei den Profis. Und doch ist ein Kaderplatz eher unwahrscheinlich. Mit seinen 18 Jahren gehört ihm die Zukunft bei den Geißböcken, aktuell ist das Zentrum der Kölner aber eigentlich überbesetzt. Denis Huseinbasic, Eric Martel, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Jacob Christensen können alle zentral spielen. Martel ist als Sechser gesetzt – der fünfte vergebene Platz. Die weiteren Positionen im Mittelfeld scheinen durchweg offen zu sein und auch mit der taktischen Formation zusammzuhängen. Als Achter hätten wohl Huseinbasic und Ljubicic die Nase vorne, bei eienr Formation mit Außenspielern eher Linton Maina, Thielmann oder Florian Kainz, der allerdings den Großteil der Vorbereitung verpasst hat.

Offen und daher besonders spannend scheint der Kampf in der Offensive zu werden. Luca Waldschmidt hat bislang einen sehr spielfreudigen und guten Eindruck hinterlassen. Der Angreifer wird den Weg in die 2. Liga auch sicher nicht mit dem Anspruch eines potenziellen Ersatzspielers mitgegangen sein. Der Offensivspieler darf Stand jetzt wohl mit einem Stammplatz rechnen. Auch Tim Lemperle und Damion Downs gaben bislang eine überzeugende Bewerbung ab und stellten damit Routiniers wie Sargis Adamyan und Steffen Tigges in den Schatten. Lemperle wäre zudem eine Alternative auf der Außenbahn. Ob Jaka Potocnik eine Chance im Ligabetrieb bekommen wird, scheint aktuell angesichts seiner überschaubaren Einsatzzeit fraglich.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?