Auf Konfrontationskurs: Mitgliederrat kritisiert Vorstand – der reagiert

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Auf Konfrontationskurs: Mitgliederrat kritisiert Vorstand – der reagiert

Die vergangenen Tage war so etwas wie Ruhe auf den oberen Ebenen des 1. FC Köln eingekehrt. Jetzt gehen Mitgliederrat und Vorstand auf Konfrontationskurs.

Mit einem kritischen Newsletter hat der Mitgliederrat für Empörung gesorgt beim Vorstand des 1. FC Köln: Ein offener Konflikt zwischen Mitgliederrat und Vorstand.

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Die Vorbereitung der Profis läuft auf Hochtouren, dafür war es auf höheren Ebenen in den vergangenen Wochen erstaunlich ruhig geworden. Die Kritik an Christian Keller und dem Kölner Vorstand hatte zumindest merklich abgenommen. Diese kocht nun aber wieder hoch. Und das von Seiten des Mitgliederrats. In einem Newsletter hat dieser das Thema Transfersperre wieder auf die Bildfläche gebracht und den Vorstand massiv kritisiert. Unter anderem, dass der Vorstand ein eigenes Gutachten der Kanzlei Hengeler-Mueller präsentiert habe. Vize-Präsident Carsten Wettich hatte dort vor elf Jahren als Jurist gearbeitet. „Wir sahen das Risiko, dass dadurch das Ergebnis des Gutachtens in der öffentlichen Wahrnehmung entwertet wird“, schreibt der Mitgliederrat in seinem Newsletter. Tatsächlich kam das vom FC beauftragte Gutachten zum Schluss, dass es nur geringe Pflichtverletzungen gegeben habe.

FC-Vorstand reagiert empört

Der Rat hat ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben, das aber noch nicht vorliegt. Die finalen Ergebnisse sollen spätestens auf der kommenden Mitgliederversammlung präsentiert werden. Dennoch wartet der Mitgliederrat mit einer Art Zwischenfazit mit Kritik auf: „Wir stellen fest, dass eine gravierende Lücke in den Kontrollmechanismen des FC besteht. Unterhalb der Zustimmungsgrenze des Gemeinsamen Ausschuss, kann die KGaA theoretisch ohne weitergehende Kontrolle nach Belieben agieren. Zu diesem Fazit kommt auch die beauftragte Kanzlei. Welche schwerwiegenden Folgen dies haben kann, mussten wir schmerzhaft erfahren“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Schon im Rahmen unseres Berichts auf der letztjährigen Mitgliederversammlung haben wir deutlich kritisiert, dass beim FC auf Gesamtvereinsebene kein umfassendes Risikomanagement vorhanden ist. Nach heutigem Stand ist ein solches zwar in Auftrag gegeben, jedoch weiterhin nicht vollständig implementiert.“

Der Mitgliederrat fordert Änderungen der Strukturen, es müsse Diskussionen über eine Satzungsreform geben. Und betont weiter: „Zustimmungspflichtige Geschäfte dürfen nicht nach rein monetären Gesichtspunkten definiert werden. Auch anderweitig drohende Schäden für den Gesamtverein müssen als Kriterium aufgenommen, das ausdrückliche Verbot bestimmter Geschäfte definiert werden.“ Vor der Verpflichtung von Jaka Potocnik wurden die Gremien nicht informiert oder gefragt. Es stellt sich also die Frage: Hätte der Transfer von Jaka Potocnik und damit auch die Transfersperre mit einem anderen Risikomanagement verhindert werden können?

FC reagiert empört

Der FC-Vorstand reagierte erwartungsgemäß nicht besonders erfreut auf den Newsletter. „Nach dem guten Austausch mit vielen Mitgliedern des 1. FC Köln beim Stammtisch am 12. Juni, bei dem wir nach langer Aussprache gemeinsam den Blick nach vorn gerichtet haben, tut es uns als Vorstand sehr leid, dass nun rund um die Transfersperre ein inhaltlicher Dissens mit dem Mitgliederrat öffentlich ausgetragen wird. Wir haben dem Mitgliederrat in den letzten Tagen mehrfach die Hand gereicht, haben zu Gesprächen eingeladen, um strittige Punkte intern zu klären. Leider hat der Mitgliederrat unsere Angebote ausgeschlagen. Der Vorstand wird weiterhin die Türe offen lassen“, teilte Präsident Werner Wolf mit. „Was wir aber nie tun werden: uns auf die Austragung von Differenzen in der Öffentlichkeit einzulassen. Das Wohl des 1. FC Köln steht über allem und darf nicht durch Gremienkonflikte beschädigt werden.“

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Waldschmidt und Lemperle überzeugen beim Test in Siegen

Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Waldschmidt und Lemperle überzeugen beim Test in Siegen

Der 1. FC Köln hat auch im zweiten Vorbereitungsspiel eine ordentliche Leistung abgerufen. Die Aussagekraft ist relativ. Dennoch wussten Tim Lemperle und Luca Waldschmidt zu überzeugen.

6:0 bezwang der 1. FC Köln am Freitagabend die Sportfreunde Siegen. Ein souveräner Auftritt, aber einer mit nicht viel Aussagekraft. Dennoch setzten sich einige Spieler in Szene beim 1. FC Köln: Tim Lemperle und Luca Waldschmidt überzeugen gegen Siegen.

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Dem verdienten 18:0Kantersieg über den VfL Rheingold Poll folgte am Freitag ein ebenfalls souveräner Auftritt gegen die Sportfreunde Siegen. Zwar kein Kantersieg, aber ein ungefährdeter 6:0-Erfolg. Die Aussagekraft von Vorbereitungsspielen ist bekanntlich fraglich. Das untermauerte auch die vergangene Spielzeit, als beim FC das Duo Mark Uth und Luca Waldschmidt mehr als nur überzeugte, Sargis Adamyan einen überragenden Eindruck hinterließ, Florian Kainz die Mannschaft führte und antrieb und der FC überhaupt vielversprechende Leistungen ablieferte. Das Ende der vergangenen Spielzeit ist bekannt. Auch das Testspiel gegen Siegen wird FC-Trainer Gerhard Struber noch nicht sonderlich viele Erkenntnisse über den Verlauf der kommenden Spielzeit gebracht haben. Der Oberligist war Köln in allen Belangen unterlegen, der FC dominant, Spiel bestimmend, einfach der verdiente Sieger.

Waldschmidt motiviert gegen Geburtsort und besten Freund

Auch, weil die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer dem FC nur wenig abverlangte. Offensivbemühungen gab es wenige. Und doch gab es einen deutlichen Leistungsunterschied zwischen den beiden Halbzeiten. Der erste Anzug saß deutlich besser. Auch, weil sich Luca Waldschmidt im Spiel gegen seinen Geburtsort offensichtlich besonders viel vorgenommen hatte. Der 28-Jährige hatte unter der vergangenen Woche erklärt, warum er beim FC geblieben ist. Zwischen den Zeilen ließ sich heraushören, dass der Offensivspieler auch etwas gutmachen will. Auch, wenn der Oberligist aus Siegen sicherlich kein Gratmesser war, die Motivation war dem 28-Jährigen nicht abzusprechen. Schon nach wenigen Minuten erzielte Waldschmidt gegen seinen Freund Julian Bibleka die Führung, kurz darauf legte er Denis Huseinbasic den nächsten Treffer auf. Am 5:0 war Waldschmidt erneut unmittelbar beteiligt.

Lemperle erneut mit starker Leistung

Das erzielte wiederum Tim Lemperle, der ebenfalls einen guten Tag erwischte. Im Gegensatz zu Waldschmidt, der wohl in den meisten Begegnungen ein Kandidat für die Startelf der Geißböcke ist, geht es für Lemperle darum, sich einen Platz erst zu erarbeiten. Der 22-Jährige ist einer der Leihspieler, die im Sommer zurückgekehrt sind, sich beweisen, einen Platz im Kader erkämpfen wollen. Und Lemperle, der schon gegen Poll ordentlich aufspielte, lieferte ebenfalls. Der Angreifer erzielte zwei Treffer, hätte sogar noch zwei Mal erfolgreich sein können bis müssen.

„Er ist ein sehr interessanter Stürmer. Er ist unglaublich willig, sticht immer wieder in die Tiefe. Sehr unberechenbar und torgefährlich, kommt gerne aus dem Rücken der Abwehr“, sagte Struber der „Bild“. Lemperle hat damit bereits zwei starke Bewerbungen abgegeben, mehr als die direkte Konkurrenz. Und noch etwas spricht für das Kölner Eigengewächs. Lemperle kann auch auf der Außenbahn spielen. Eine Position, die beim FC wahrlich nicht überbesetzt ist.

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Premiere bei der Premiere als Nummer eins

Jonas Urbig im Tor des 1. FC Köln
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Premiere bei der Premiere als Nummer eins

Jonas Urbig gab am Freitag sein Debüt als neue Nummer eins der Kölner. Obwohl er erst zur zweiten Halbzeit kam und wenig zu tun hatte, war der Wechsel zur Halbzeit gefühlt eine Wachablösung.

In der vergangenen Saison noch an die SpVgg Greuther Fürth verliehen, nun der kommende Stammkeeper und kurzfristig der Kapitän beim 1. FC Köln: Jonas Urbig feiert sein Debüt als neue Nummer eins.

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Nein, wirklich viel bekam Jonas Urbig am Freitagnachmittag nicht zu tun. Der FC war den Sportfreunden Siegen im zweiten Testspiel der Vorbereitung in so ziemlich allen Belangen überlegen. Und gerade nach dem Wechsel, in den 45 Minuten, in denen Urbig das Tor hütete, brachte der Oberligist einen einzigen Schuss Richtung Tor, allerdings knapp über die Latte. Ballkontakte hatte der junge Keeper nur, wenn er als Anspielstation in der Defensive und Aufbauspieler diente. Dennoch strahlte das Kölner Eigengewächs eine doch für einen 20-jährigen angenehme Ruhe aus. Urbig scheint in den vergangenen beiden Jahren bei seinen Leihstationen in Regensburg und Fürth gereift zu sein. Kein Wunder, Urbig war bei beiden Clubs Stammspieler, Leistungsträger, Rückhalt.

Wachablösung zur Halbzeit

Nun ist der Keeper die neue Nummer eins beim 1. FC Köln und gab in dieser Funktion sein Debüt bei den Geißböcken. In der vergangenen Woche hatte der Youngster beim Testspiel gegen Poll noch aus privaten Gründen gefehlt. Nun saß Urbig zunächst auf der Bank. Marvin Schwäbe spielte die erste Halbzeit. Mit großer Wahrscheinlichkeit ungewollt, stellte der Wechsel zur Halbzeit die Wachabläsung bildlich dar. Jonas Urbig kam für den bisherigen Stammkeeper, wird laut Christian Keller künftig die Nummer eins sein. Schwäbe hatte während des Endspurts der vergangenen Spielzeit angekündigt, den Verein verlassen zu wollen. Nun darf der Keeper gehen, einen Abnehmer gibt es noch nicht. Der FC wird Schwäbe keine Steine in den Weg legen, gab aber auch an, dass der Torwart ein vollwertiges Mitglied der Mannschaft ist.

1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen

„Er coacht die Jungs von links nach rechts“

Auch deswegen hatte der Keeper wohl die Mannschaft im Spiel gegen Poll aufs Feld führen dürfen. Gegen Siegen war zunächst Timo Hübers der Kapitän, nach dem Wechsel trug dann ausgerechnet Jonas Urbig die Binde. Ein tolles Zeichen für den 20-Jährigen, mehr möglicherweise aber auch nicht. Zwar wird Gerhard Struber den Spielführer selbst bestimmen, dass die Wahl auf Urbig fällt, ist aber nicht unbedingt wahrscheinlich. Mit Spielern wie Hübers, Jan Thielmann, Mark Uth oder Luca Waldschmidt gibt es zumindet zahlreiche Akteure, die ebenfalls in Frage kommen.

Dass der junge Torhüter auf dem Platz aber eine führende Rolle einnimmt, betonte in der vergangenen Woche auch Waldschmidt. „Man merkt, dass er im jeden Training voll da ist. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund“, so der Offensivspieler. „Er coacht die Jungs vor sich von links nach rechts und bringt sich richtig gut ein. Man hat ja schon gesehen, dass eine riesen Qualität in ihm steckt.“ Und die will der 20-Jährige auch in den kommenden Wochen unter Beweis stellen – ob mit oder ohne Binde.

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6:0 – FC mit überzeugendem Auftritt gegen Siegen

1. FC Köln gewinnt Test gegen Siegen
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6:0 – FC mit überzeugendem Auftritt gegen Siegen

Der 1. FC Köln hat auch im zweiten Spiel der Vorbereitung einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Bei den Sportfreunden Siegen gewann der FC 6:0. Tim Lemperle traf für die Kölner doppelt.

Zweites Spiel, zweiter Sieg lautet die bisherige Bilanz von Gerhard Struber bei seinem neuen Arbeitgebe.: Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen die Sportfreunde Siegen souverän mit 6:0. Vor allem im ersten Abschnitt wussten die Kölner zu überzeugen.

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Schon vor dem 18:0 gegen den Kreisligisten Rheingold Poll hatte sich der Trainer des FC Tore gewünscht. Die Marschroute gab Gerhard Struber taktisch offensichtlich auch gegen den Oberligisten vor. Zumindest startete der FC mit einem Sechser, dafür aber einer Doppelspitze, bestehend aus Tim Lemperle und Damion Downs. Im Tor stand zunächst Marvin Schwäbe, der das Team aber nicht als Kapitän anführte. Die Binde trug zu Beginn Timo Hübers. Der FC legte (erstmals in den neuen Trikots) umgehend offensiv los, setzte den Oberligisten unter Druck und zwang ihn zu Fehlern. So versuchte Siegens Keeper Julian Bibleka mit einem Lupfer die Kölner Angriffskette zu überspielen, Lemperle setzte aggressiv nach, eroberte die Kugel und setzte Waldschmidt ein. Der Stürmer überwand seinen guten Freund Bibleka, mit dem er einst in der Jugend von Eintracht Frankfurt spielte.

Lemperle trifft doppelt

Und Waldschmidt wollte mehr. Mit einem schicken Steckpass setzte der gebürtige Siegener Denis Huseinbasic ein, der den Ball an Bibleka vorbeischob. Köln setzte nach. Ein Freistoß von Waldschmidt rauschte über die Latte (17.), Lemperle scheiterte am gegnerischen Keeper (24.). Nach einer knappen halben Stunde kam dann auch Siegen erstmals gefährlich vors gegnerische Gehäuse. Cagatay Kader war nach einem tollen Pass durch, schob den Ball aber an Schwäbe und dem Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite machte es Lemperle besser und erhöhte nach Pass von Waldschmidt auf 3:0 (31.). Siegen fiel in der Offensive nicht mehr viel ein, der FC nahm die Aufgabe sichtbar ernst. Noch vor dem Wechsel erhöhten Eric Martel nach einem Eckball von Meiko Wäschenbach per Kopfball auf 4:0 (37.) sowie erneut Lemperle, den Downs gut einsetzte (41.). Lemperle hätte auch das Halbe Dutzend voll machen können, scheiterte aber am Keeper.

Adamyan erhöht per Strafstoß

Struber wechselte zur Pause nahezu komplett durch. Aus der Anfangsformation spielte zunächst nur Wäschenbach weiter. Der FC blieb auch bei der offensiven Ausrichtung. Im Sturm agierten nun Sargis Adamyan und Steffen Tigges. Und der Stürmer setzte sich umgehend in Szene. Zunächst scheiterte Tigges am gegnerischen Torhüter, anschließend legte er stark ab auf Maxi Schmid, der den Pfosten traf (57.). Der FC war auch weiterhin das Spiel bestimmende Team, dominierte den Oberligisten, der in der Offensive weiterhin so gut wie gar nicht stattfand. Allerdings waren die Geißböcke bei weitem nicht mehr so griffig, wie noch vor dem Halbzeitpfiff. So benötigte es einen Elfmeter, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Tigges wurde deutlich vor dem Strafraum gelegt. Den Elfer gab es trotzdem, Adamyan verwandelte sicher.

Und doch wollte der zweite Anzug im Vorwärtsspiel nicht mehr so recht funktionieren. Daran änderten auch die späten Einwechslungen von Florian Dietz und Jaka Potocnik nichts mehr. Mehr als ein Distanzschuss von Jacob Christensen war nicht mehr drin. Das nächste Vorbereitungsspiel findet am kommenden Samstag statt. Dann spielt der FC gegen die Kickers Offenbach.

1. FC Köln; 1. Halbzeit: Schwäbe – Thielmann, Hübers, Heintz, Wäschenbach – Martel – Ljubicic, Waldschmidt, Huseinbasic – Lemperle, Downs
1. FC Köln; 2. Halbzeit: Urbig – Carstensen, Bakatukanda, Pauli, Wäschenbach (58. Soldo) – Olesen – Schmid (89. Christensen), Christensen (79. Harchaoui), Maina – Adamyan (79. Potocnik), Tigges (79. Dietz)

Tore: 1:0 Waldschmidt (7.), 2:0 Huseinbasic (12.), 3:0, 5:0 Lemperle (31., 41.), 4:0 Martel (37.), 6:0 Adamyan (72., FE)

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FC-Testspiel gegen Siegen wurde im Stream gezeigt

1.FC Köln im Stream gegen Siegen
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FC-Testspiel gegen Siegen wurde im Stream gezeigt

Für den 1. FC Köln stand das zweite Vorbereitungsspiel dieses Sommers an. Die Kölner spielten am Nachmittag bei den Sportfreunden Siegen. Das Testspiel wurde vom FC im Stream übertragen.

Auch am Ende der zweiten intensiven Trainingswoche stand ein weiteres Vorbereitungsspiel an und das in Siegen. Das FC-Testspiel gegen die Sportfreunde Siegen wurde im Stream übertragen.

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<<<Update>>> Das Spiel ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht gibt es hier!

Seit knapp zwei Wochen befinden sich die Kölner wieder im Training, in vier Wochen steht bereits das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Dann empfangen die Kölner den Hamburger SV mitsamt Ex-Trainer Steffen Baumgart im Kölner Stadion. Aktuell läuft die Vorbereitung auf Hochtouren und auch am Ende der zweiten intensiven Trainingswoche stand wieder ein Testspiel auf dem Programm. Am Nachmittag war der 1. FC Köln zu Gast bei den Sportfreunden Siegen. Gegen den Oberligisten ging es für die Kölner Profis auch darum, eine Bewerbung Richtung Kaderplatz abzugeben. Diese sind nämlich noch nicht gänzlich vergeben. FC-Trainer Gerhard Struber kündigte bereits an, dass er den Kader noch einmal verkleinern will. Für Luca Waldschmidt war es derweil eine Begegnung in seiner Geburtsstadt und gegen den besten Freund, der bei den Sportfreunden das Tor hütet.

FC-Spiel im Stream

Erstmals seit seiner Rückkehr war Jonas Urbig mit dabei sein, Mark Uth (individuelles Training), Florian Kainz (Urlaub nach EM) sowie die verletzten bzw. erkrankten Spieler wie Luca Kilian, Marvin Obuz, Max Finnkgräfe und Leart Pacarada fehlten. Das Spiel war um 15.45 Uhr im Leimbachstadion angepfiffen worden. Der FC hat einen Stream auf fc.de und in der FC-App angeboten. Die Sportfreunde Siegen spielen aktuell in der Oberliga, beendeten die vergangene Spielzeit auf Rang sieben.

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In Siegen geht es bereits um Kaderplätze

Gerhard Struber vor der Bank mit Spielern des 1. FC Köln.
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In Siegen geht es bereits um Kaderplätze

Nach dem Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll am vergangenen Wochenende steht für Gerhard Struber und den 1. FC Köln der zweite Test gegen den Oberligisten Sportfreunde Siegen auf dem Plan. Für die Spieler geht es wieder darum, gute Eindrücke zu hinterlassen.

Auf dem Papier ist die Begegnung gegen die Sportfreunde Siegen alles andere als ein Härtetest. Und dennoch geht es schon um einiges beim 1 FC Köln: Auf diesen Positionen gibt es bereits einen ernsten Konkurrenzkampf.

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Großer Wehmut überkam Luca Waldschmidt nicht, als der Offensivspieler nach der Einheit am Mittwoch auf das bevorstehende Testspiel angesprochen wurde. Immerhin spielt der FC am heutigen Nachmittag in Waldschmidts Geburtsstadt Siegen auf. Nachdem die Geißböcke beim Debüt von Gerhard Struber an der Kölner Seitenlinie vergangenen Samstag Rheingold Poll 18:0 besiegten, geht es am Freitag um 15.45 Uhr ins zweite Testduell eben gegen die Sportfreunde Siegen. Die Begegnung wurde aufgrund des Länderspiels der Nagelsmann-Elf eine Viertelstunde vorverlegt. Zum Verein hat Waldschmidt keine direkte Verbindung, ist nie für den Oberligisten aufgelaufen. Immerhin geht es für den Angreifer aber gegen einen seiner besten Freunde, Keeper Julian Bibleka, mit dem der 28-Jährige einst in Frankfurt kickte.

Der Konkurrenzkampf ist eröffnet

Rücksicht wird Waldschmidt sicher nicht nehmen. Immerhin forderte Struber vor dem ersten Testspiel bereits eine gewisse Gier, Tore zu schießen. Waldschmidt war mit drei Treffern einer der erfolgreichsten Kölner. Jetzt heißt es, nachlegen. Doch nicht nur für den Offensivspieler. Denn während der 28-Jährige seinen Kaderplatz sicher hat, ist der Wettkampf um die wenigen Wackelplätze entbrannt. Und Struber gießt vor dem Duell noch ein wenig Öl ins Konkurrennzkampf-Feuer. „Ich will viel Intensität sehen und jeder soll seine Spielzeit nutzen, also auch Promotion für sich betreiben. Aber dabei nicht vergessen, dass wir ein Team sind“, wird der Trainer vom „Express“ zitiert. Es geht gegen Siegen also auch um Eigenwerbung. Denn Struber will den Kader schon bald verkleinern.

Casting in der Offensive

Das erste Casting konnte unter anderem Damion Downs nutzen, der gegen Poll vier Treffer erzielte. Auch Meiko Wäschenbach und Jaka Cuber Potocnik trafen. Wirklich aussagekräftig war das Spiel gegen den Kreisligisten sicher nicht. Doch gerade in der Offensive geht es noch um die umkämpften Kaderplätze, Struber betonte, dass er sich Eindrücke verschaffen müsse. Gemessen an der Einsatzzeit des Poll-Spiels dürften Jaka Potocnik und Florian Dietz zu den Wackelkandidaten gehören. Beide spielten nur 15 Minuten. Dietz wird bereits mit einem möglichen Wechsel in Verbindung gebracht, Potocnik ist ein Kandidat für die U21. Aber auch Maxi Schmid hat seinen Platz im Kader wohl noch nicht sicher. Zumal mit Marvin Obuz und Mark Uth mittelfristig weitere Offensivkräfte zurückkehren.

In der Defensive gab es für Nikolas Soldo ebenfalls nicht sonderlich viel Einsatzzeit. Das wird sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit ändern. Mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada fehlen beide Linksverteidiger. Dominique Heintz dürfte somit auf die Außen rücken. Dadurch wird ein Platz im Abwehrzentrum frei. Auch auf der rechten Abwehrseite ist der FC aktuell dünn besetzt. Vielleicht kündigte Struber auch deswegen unter der Woche an, Spieler möglicherweise auch auf fremden Positionen sehen zu wollen. Möglicherweise geht es auch um die Plätze im defensiven Mittelfeld. Denn dort ist der FC mit Eric Martel, Dejan Ljubicic, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen, Mathias Olesen und Fayssal Harchaoui viel zu gut besetzt.

Jonas Urbig gibt sein Debüt als neue Nummer eins

„Alle Spieler werden die Chance bekommen, sich zu zeigen“, sagte der Coach vor dem ersten Testspiel. Es waren nicht alle, denn unter anderem fiel Jonas Urbig bekanntlich aus. Diesmal wird die neue Nummer eins im Tor der Geißböcke stehen und seinen ersten Auftritt der aktuellen Saison haben. Noch nicht mit dabei wird Mark Uth sein, der auch weiterhin individuell an die Mannschaft herangeführt wird. Luca Kilian, Marvin Obuz, Max Finkgräfe und Leart Pacarada fallen ebenfalls aus, Florian Kainz ist bekanntlich mit der Nationalmannschaft bei der EM ausgeschieden, hat aber erstmal Urlaub, bevor er am 16. Juli zur Mannschaft zurückkehrt. Der Kader wird also in den kommenden Wochen eigentlich sogar noch ein wenig anwachsen. Somit könnte Struber schon recht bald mit dem Ausdünnen beginnen. Es bleibt nicht viel Zeit, sich zu positionieren.


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Hammer-Auftakt für den FC – Drei Topspiele an den ersten sechs Spieltagen

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Hammer-Auftakt für den FC – Drei Topspiele an den ersten sechs Spieltagen

Der 1. FC Köln bekommt es zum Auftakt der Zweitliga-Saison direkt mit drei Top-Spielen zu tun. In den ersten sechs Begegnungen gibt es viel Tradition und ein rheinisches Derby.

Die Geißböcke bekommen es bereits im ersten Drittel der Hinrunde mit einigen Hochkarätern zu tun. Die ersten Spiele werden somit zu einer Herausforderung für den 1. FC Köln: So sieht der Spielplan 24/25 aus.

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Die DFL hat am Donnerstagmittag wie angekündigt den Spielplan für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass der 1. FC Köln und der Hamburger SV das Eröffnungsspiel am 2. August bestreiten. Die Begegnung der beiden Traditionsverein findet in Köln statt, wird um 20.30 Uhr angepfiffen und von Sat1 frei übertragen. Ich freu mich richtig drauf. Ein Heimspiel, was soll ich da sagen, das RheinEnergieSTADION das erste Mal als Trainer zu erleben, ist richtig cool. Und für uns wird das eine super Standortbestimmung, zum Auftakt direkt gegen so einen großen Gegner zu spielen“, sagt FC-Cheftrainer Gerhard Struber. Für sein Gegenüber Steffen Baumgart wird es unterdessen eine emotionale Rückkehr zum FC, den er zweieinhalb Jahre trainierte und sogar nach der Trennung noch als Heimat bezeichnete.

Auswärtsspiele auf Schalke und in Düsseldorf

Für den FC geht es in den folgenden Spielen aber auch spannend weiter. Und nicht minder emotional. So steht am vierten Spieltag das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 auf dem Spielplan. Die Begegnung Ende August wird wiederum eine Rückkehr für Mark Uth, der 59 Mal für Königsblau unter anderem in der Champions League auflief. Auch S04 hat sich für die kommende Spielzeit viel vorgenommen, will im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden. Es ist das zweite Spiel der Kölner mit viel Tradition. In 106 Pflichtspielen standen sich die Teams bereits gegenüber. Zuletzt beim 0:0 im Januar 2023.

Zwei Spieltage später steht bereits das nächste Highlight-Spiel auf dem Plan. Dann sind die Kölner zu Gast bei Fortuna Düsseldorf. In den vergangenen Wochen war über diese Begegnung als Auftaktmatch der Saison spekuliert worden. Das Spiel in Düsseldorf findet am 6. Spieltag statt. Am 9. Spieltag sind die Kölner zu Gast in Darmstadt, am 11. steht das Auswärtsspiel bei Hertha BSC an. Am letzten Spieltag der Hinrunde kurz vor Weihnachten spielt Köln wie beim Aus im DFB-Pokal gegen Kaiserslautern. Somit findet auch der letzte Spieltag am 18. Mai gegen die Pfälzer und das zudem im Kölner Stadion statt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 02.08.24
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 09.-11.08.24
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 23.-25.08.24
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 30.08.-01.09.24
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 13.-15.09.24
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 20.-22.09.24
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 27.-29.09.24
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 04.-06.10.24
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.-20.10.24
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.-27.10.24
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 01.-03.11.24
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 08.-10.11.24
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.-24.11.24
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 29.11.-01.12.24
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 06.-08.12.24
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 13.-15.12.24
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 20.-22.12.24

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Zunächst gegen den HSV zum Auftaktkracher für den 1. FC Köln: Wiedersehen mit dem Ex

Steffen Baumgart kehrt zum 1. FC Köln zurück.
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Zunächst gegen den HSV zum Auftaktkracher für den 1. FC Köln: Wiedersehen mit dem Ex

Der 1. FC Köln eröffnet die Saison der 2. Bundesliga. Der FC trifft zunächst im eigenen Stadion auf dem Hamburger SV.

Hammerauftakt für den 1. FC Köln in die 2. Bundesliga. Die Geißböcke treffen aber nicht wie kolportiert auf Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Köln spielt zum Auftakt gegen den Hamburger SV. Und das vor eigenem Publikum.

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Der offizielle Spielplan ist von der DFL noch nicht bekannt gegeben, die erste Partie steht aber bereits fest. Zum Auftakt der neuen Zweiliga-Saison empfängt der 1. FC Köln den Hamburger SV im Kölner Stadion. Um 20.30 Uhr wird die Begegnung am 2. August angepfiffen. Das hat der FC sowie die DFL am Vormittag bekannt gegeben. Die Begegnung wird von Sat1 frei übertragen. „Ich freu mich richtig drauf. Ein Heimspiel, was soll ich da sagen, das RheinEnergieSTADION das erste Mal als Trainer zu erleben, ist richtig cool. Und für uns wird das eine super Standortbestimmung, zum Auftakt direkt gegen so einen großen Gegner zu spielen“, sagt FC-Cheftrainer Gerhard Struber. Bislang war nur der Auftakt im DFB-Pokal am 18. August bekannt. Dort spielt der FC gegen den SV Sandhausen.

Wiedersehen mit dem Ex

So kommt es auch zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Trainer der Kölner Steffen Baumgart. Der gebürtige Rostocker hatte den FC im Sommer 2021 übernommen und Köln in die Conference League geführt, war aber im vergangenen Dezember nach einer desolaten Hinrunde entlassen worden. Anfang des Jahres heuerte Baumgart dann beim Hamburger SV an. Der Coach sollte die Rothosen in die Bundesliga führen, verpasste den Aufstieg aber doch deutlich. Auch in der kommenden Saison dürfte der HSV ein direkter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg für die Kölner werden. 2018 waren die Teams gemeinsam abgestiegen, während der FC zurück in das Liga-Oberhaus kehrte, blieb der HSV bis dato Zweitligist. Zuletzt hatten diverse Medien über ein rheinisches Duell zwischen dem FC und Fortuna Düsseldorf zum Auftakt spekuliert. Dazu kommt es nun nicht.

Köln kommt erst wenige Tage vor dem Auftakt aus dem Trainingslager aus der Steiermark zurück. Der FC reist vom 21. bis 28. Juli nach Österreich, um sich final auf die Saison vorzubereiten. Zuvor stehen noch einige Testspiele an. Unter anderem das Vorbereitungsspiel gegen Siegen am Freitag. Insgesamt trafen die beiden Traditions-Teams schon 108 Mal aufeinander. Zuletzt im Januar 2022 im DFB-Pokal. Damals avancierte Florian Kainz zum Unglücksraben, als er sich bei einem Elfmeter selbst anschoss. Köln scheiterte mit Steffen Baumgart an der Seitenlinie am Zweitligisten.

Den weiteren Spielplan gibt die DFL um 12 Uhr bekannt. Der Auftaktknaller ist nun bekannt. „Das nenne ich mal einen erstklassigen Start in die Saison“, sagt auch Sat.1-Moderator Matthias Opdenhövel. „Zwei Bundesliga-Dinos im Auftaktduell. Dazu kehrt Steffen Baumgart mit dem HSV zurück nach Köln. Viel mehr Tradition und Emotion geht nicht.“ In der Bundesliga kommt es derweil zum Auftaktspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Meister Bayer 04 Leverkusen.


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Die wilde Achterbahnfahrt des Rasmus Carstensen

Rasmus Carstensen ist beim 1. FC Köln angekommen.
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Die wilde Achterbahnfahrt des Rasmus Carstensen

Er kam als Backup für Benno Schmitz, wurde Stammspieler, um dann wieder außen vor zu sein. Dennoch hat der FC die Kaufoption für Rasmus Carstensen gezogen und der hat nun gute Chancen auf einen Stammplatz in der kommenden Saison.

Vom Backup zum Stammspieler und wieder zurück auf die Bank. Dennoch hat der FC die Kaufoption für Rasmus Carstensen gezogen. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Däne nun wieder zum Stammspieler avanciert beim 1. FC Köln: Deshalb hat Rasmus Carstensen Chancen auf einen Stammplatz.

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Die Bilanz kann sich eigentlich sehen lassen. Mit seinen doch jungen 23 Jahren kommt Rasmus Carstensen schon jetzt auf mehr als 100 Pflichtspiel-Einsätze bei den Profis. Die Karriere des dänischen Rechtsverteidigers hat zumindest verheißungsvoll begonnen. Bei Silkeborg, in Dänemark. Carstensen gilt als großes Talent, gehört früh zu den Stammspielern, schafft den Sprung in die Nachwuchsmannschaft des dänischen Verbandes. Der schnelle Abwehrspieler spielt U20-Nationalmannschaft, später auch bei der U21. Unter anderem die U21-EM 2021, bei der das dänische Team am späteren Sieger Deutschland (mit den beiden FC-Spielern Salih Özcan und Ismail Jacobs) im Elfmeterschießen scheiterte. Drei Jahre später scheitert Dänemark bei der Europameisterschaft der Profis ebenfalls an Deutschland. Doch während seine ehemaligen Teammitglieder wie Rasmus Höjlund oder Jacob Brunn Larsen erneut auf dem Platz stehen, sitzt Carstensen auf der Tribüne des Dortmunder Stadions.

Carstensen spielte bei der U21-EM gegen Özcan und Jakobs

„Das Spiel war schon sehr aufregend und intensiv“, sagt Carstensen im FC-Interview, der wohl nur zu gerne mit seinen ehemaligen Wegbegleitern aufgelaufen wäre. Doch für die A-Nationalmannschaft hat es bei dem Dänen noch nicht gereicht. Wohl auch, weil der Rechtsverteidiger auf eine wahre Achterbahnfahrt seiner Karriere zurückblicken kann oder muss. Stammspieler in Silkeborg, der Ruf des westeuropäischen Fußballs. Carstensen wechselt nach Genk, hofft auf den nächsten Schritt, erlebt aber einen Rückschritt. Der junge Spieler kommt nicht über vier Einsätze in der ersten belgischen Liga hinaus. Auch, weil seine Position zu gut besetzt ist. Es steht eine Leihe nach Deutschland an. Die Rolle ist klar definiert, Carstensen soll der Backup sein. Doch der Abwehrspieler will mehr. Er will sich empfehlen. „Es war mein Ziel mit der Leihe, dass die Kaufoption gezogen wird“, sagt der Däne nun glücklich, nachdem sie gezogen ist.

Carstensen: „Man kann sagen, dass wir eine Art Familie sind“

Tatsächlich ist der Beginn beim FC vielversprechend. Carstensen wird unter Steffen Baumgart schnell Stammspieler. Auch, weil er viel von dem mitbringt, für das Baumgart brennt. Intensität, Laufbereitschaft, Tempo. Doch die Leistungen sind nicht konstant, vor allem erzeugt der Außenbahnspieler aber eben über die Außen nicht die erhoffte Gefahr. Carstensen verliert den Stammplatz, bekommt sogar Jan Thielmann, einen etatmäßigen Offensivspieler vor die Nase gesetzt. Das spricht nicht für eine hundertprozentige Überzeugung der Kölner Verantwortlichen. Vermutlich wird auch die Transfersperre zu Carstensens Glücksfall. Christian Keller zieht die Kaufoption. „Ich bin sehr glücklich“, sagt der 23-Jährige. Denn Carstensen fühlt sich in Köln, vor allem aber beim FC sehr wohl. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich willkommen war.“ Und: „Man kann sagen, dass wir eine Art Familie sind. Man hat das Gefühl, dass jeder das Beste für den anderen will.“

Das Beste wäre für den FC wohl der schnellstmögliche Aufstieg. Der soll möglichst im kommenden Sommer gelingen. Carstensen freut sich auf die bevorstehende Saison. „Wir brauchen eine gute Intensität. Wir wollen Tore schießen. Jeder wird jeden schlagen können. Wir müssen von Anfang an da sein“, prognostiziert der Däne. „Ich freue mich auf die Saison.“ Das kann er wohl auch. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz verfügen die Kölner nur über einen etatmäßigen Rechtsverteidiger. Nach der Talfahrt der vergangenen Saison könnte es also wieder aufwärts gehen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Max Finkgräfe, Jonas Urbig, Eric Martel und und Jan Thielmann vor dem Stadion des 1. FC Köln.
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Liga-Marktwert-Vergleich – der FC liegt (aktuell) auf den meisten Positionen auf Rang eins

Statt dem befürchteten Ausverkauf geht der 1. FC Köln mit einem der wertvollsten Kader in die neue Saison. Und das nicht nur im Kadervergleich. Der FC ist auf den meisten Positionen top besetzt.

Im Vergleich der Marktwerte der 2. Bundesliga sind die Geißböcke momentan stark aufgestellt. Auf der Torwartposition, in der Abwehr und im Mittelfeld befindet sich jeweils der wertvollste Spieler der Liga in den Kölner Reihen. Marktwerte: So schneidet der 1. FC Köln im Ligavergleich ab.

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Mit dem so gut wie sicheren Verbleib von Linton Maina beim 1. FC Köln scheint sich das Puzzle des Kaders für die kommende Spielzeit zu vervollständigen. Christian Keller hat den Großteil des Kaders zusammengehalten, den befürchteten Ausverkauf beeindruckend abgewendet. Wirklich schmerzhaft erscheint auf den ersten Blick nur der Weggang von Jeff Chabot, mit Abstrichen der wahrscheinliche Abschied von Davie Selke. Wie der Sportdirektor angekündigt hat, gehen die Kölner mit einem wettbewerbsfähigen Kader ins Unterhaus des deutschen Fußballs. Nicht nur das. Laut transfermarkt.de starten die Kölner mit dem wertvollsten Kader in die neue Spielzeit. So schätzt das Online-Portal den Wert der Geißböcke auf 69,5 Millionen Euro ein, es folgen Hertha BSC mit 54 und Fortuna Düsseldorf mit 44 Millionen Euro. Spannend: Der FC Schalke 04 belegt „nur“ den achten Platz (21,6 Mio).

Kaderwerte werden sich noch verändern

Der Aussagewert über das Abschneiden in der Liga ist natürlich relativ. Zum einen werden die Werte bei transfermarkt.de geschätzt, zum anderen gehörte der FC in der vergangenen Saison nicht zu den drei schlechtesten Teams der Bundesliga und stieg bekanntlich trotzdem als Vorletzter ab. Doch der Abstand zu Berlin und Düsseldorf ist dennoch beeindruckend und durchaus ein Fingerzeig. Allerdings wird dieser wohl noch deutlich schrumpfen. Sollten Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe den Verein wie erwartet verlassen, dazu noch der ein oder andere Wackelkandidat abgegeben oder verliehen werden, würde der Kaderwert auf knapp 60 Millionen Euro schrumpfen. Zumal es bei der Konkurrenz sicher noch Transfers geben wird, die das Tableau noch einmal verschieben werden. Der Transfersommer hat gerade erst begonnen.

Jonas Urbig schon jetzt an der Spitze

Spannend wird der Blick wiederum auf die einzelnen Mannschaftsteile. So verfügt der FC aktuell über die beiden wertvollsten Keeper der 2. Liga. Marvin Schwäbe und Jonas Urbig erreichen beide einen Wert von vier Millionen Euro und liegen damit deutlich vor dem auf Rang drei liegenden Tjark Ernst von Hertha BSC. Allerdings wird Schwäbe die Kölner wohl verlassen. Der 29-Jährige würde gerne weiterhin erstklassig spielen. Anfragen gibt es bislang wohl noch nicht.

  1. Jonas Urbig, 1. FC Köln, 4 Mio
  2. Marvin Schwäbe, 1. FC Köln, 4 Mio
  3. Tjark Ernst, Hertha BSC, 2,5 Mio
  4. Florian Kastenmeier, Fortuna Düsseldorf, 1,5 Mio
  5. Ron-Thorben Hoffmann, FC Schalke 04, 1 Mio

Finkgräfe führt die Abwehr an

Auch in der Abwehr ist der FC überdurchschnittlich gut besetzt. Die Liste der Abwehrspieler führen ebenfalls zwei FC-Profis an, insgesamt befinden sich vier Geißböcke in der Top-15 – und wenn man so will eine gesamte Viererkette. Max Finkgräfe ist der wertvollste Abwehrspieler, den transfermarkt.de für die 2. Bundesliga angibt. Der 20-Jährige wird auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro geschätzt. Auf immerhin 5,5 Millionen Euro kommt Timo Hübers. Dann folgt mit Finn Jeltsch der Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg. Jeltsch wurde im vergangenen Jahr U17-Weltmeister gemeinsam mit Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz. Der Abwehrspieler gilt als eins der größten Abwehrtalente des Landes. Der Marktwert liegt bei fünf Millionen Euro.

Auf Rang 13 und 14 folgen mit Luca Kilian und Rasmus Carstensen zwei weitere FC-Spieler. Kein anderes Team stellt vier Abwehrspieler in der Top-15. Zudem stellen die Kölner den wertvollsten Links- und Innenverteidiger sowie den zweitwertvollsten Rechtsverteidiger.

  1. Max Finkgräfe, 1. FC Köln, 6 Mio
  2. Timo Hübers, 1. FC Köln, 5,5 Mio
  3. Finn Jeltsch, 1. FC Nürnberg, 5 Mio
  4. Christoph Klarer, SV Darmstadt 98, 3 Mio
  5. Jamil Siebert, Fortuna Düsseldorf, 3 Mio

Martel im Mittelfeld auf der Pole-Position

Zwar stellen die Kölner nicht das Top-Duo im Mittelfeld, allerdings sind zwei der drei wertvollsten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga Geißböcke. Auf Rang eins liegt Eric Martel, dessen Marktwert auf 7,5 Millionen Euro geschätzt wird. Hinter Pascal Klemens von Berlin (5 Mio) belegt Dejan Ljubicic den dritten Rang (ebenfalls 5 Mio). Auf Rang sechs folgt Dejan Huseinbasic (4 Mio), der gerade erst seinen Kontrakt beim FC verlängert hat. Tatsächlich befinden sich vier FC-Profis in der Top-15. Auch Florian Kainz schafft es in die Wertung. Fortuna Düsseldorf stellt sogar fünf Spieler, die in die Top-15 geschätzt werden. Auffallend: Die wertvollsten Kölner Spieler sind allesamt eher im defensiven Mittelfeld angesiedelt. In der Offensive wird es für den FC mau. Allerdings auch, weil Jan Thielmann nach dem Portal in die Kategorie „Stürmer“ gerechnet wird.

  1. Eric Martel, 1. FC Köln, 7,5 Mio
  2. Pascal Klemens, Hertha BSC, 5 Mio
  3. Dejan Ljubicic, 1. FC Köln, 5 Mio
  4. Ibrahim Maza, Hertha BSC, 5 Mio
  5. Ludovit Reis, Hamburger SV, 4,5 Mio.

Thielmann wird noch aufrücken, Tzolis vor Abschied

Nur im Angriff liegen Spieler des 1. FC Köln nicht auf dem ersten Platz. Noch nicht. Stand jetzt führt Christos Tzolis die Liste mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro an. Allerdings steht der Angreifer von Fortuna Düsseldorf vor dem Wechsel zum FC Brügge. Damit würde Jan Thielmann aufrücken. Der 22-Jährige liegt gemeinsam mit Nicolo Trisoldi von Hannover 96 und Fabian Reese von Hertha BSC auf Rang zwei. Auch Linton Maina, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle befinden sich in der Top-Ten.

  1. Christos Tzolis, Fortuna Düsseldorf, 10 Mio
  2. Jan Thielmann, 1. FC Köln, 5 Mio
  3. Fabian Reese, Hertha BSC, 5 Mio
  4. Nicolo Trisoldi, Hannover 96, 5 Mio
  5. Wilfried Kanga, Hertha BSC, 4 Mio

Top-Elf stark besetzt

Tatsächlich finden sich in der Top-15 der gesamten Liga acht FC-Profis. Tzolis ist der wertvollste Spieler der Liga, gefolgt von Martel, Fingräfe, Hübers und Ljubicic. Nach dem so gut wie sicheren Abgang des Griechen führen also gleich vier FC-Spieler die Gesamttabelle an. Würde man nun nach einer 4-2-3-1-Formation wie in der Vorsaison aufstellen, würde der FC eine erstaunlich wertvolle Elf aufstellen. Kein Spieler belegt in der Liste der jeweiligen Position einen Rang schlechter als Platz zehn.

  1. Jonas Urbig (TW/Platz 1 der Liga auf seiner Position)
  2. Max Finkgräfe (LV/1)
  3. Timo Hübers (IV/1)
  4. Luca Kilian (IV/10)
  5. Rasmus Carstensen (RV/2)
  6. Eric Martel (ZM/1)
  7. Dejan Ljubicic (ZM/3)
  8. Linton Maina (LM/4)
  9. Jan Thielmann (RM/2)
  10. Luca Waldschmidt (ST/5)
  11. Tim Lemperle (ST/6)


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