Denis Huseinbasic verlängert beim FC

Denis Huseinbasic
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Denis Huseinbasic verlängert beim FC

Nach den Treuebekenntnissen einiger Leistungsträger hat nun auch Denis Huseinbasic seinen vertrag beim 1. FC Köln langfristig verlängert. Das teilte der Club am Sonntagmittag mit.

Nachdem mit Timo Hübers, Mark Uth, Florian Kainz, Jan Thielmann und Co. zahlreiche Spieler ihre Treue zum FC bekannt gaben, gibt es nun die nächste erfreuliche Personalie. Der 1. FC Köln verlängert mit Denis Huseinbasic.

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Der Mittelfeldspieler wird dem 1. FC Köln also auch weiterhin erhalten bleiben. „Beim FC bin ich die ersten Schritte im Profi-Fußball gegangen und Bundesliga-Profi geworden. Dieses Vertrauen, das ich damals bekommen habe, möchte ich gerne zurückgeben und nächste Saison wieder voll angreifen“, sagt Huseinbasic. Der 22-Jährige war im Sommer 2022 von Kickers Offenbach zu den Geißböcken gekommen. Unter Steffen Baumgart erlebte Huseinbasic einen rasanten Aufstieg. Schon in der Premieren-Saison kam der Mittelfeldspieler wettbewerbsübergreifend auf 29 Einsätze. Dabei erzielte er fünf Tore.

Huseinbasic: „Die Menschen in Köln machen diesen Verein ganz besonders“

„Deni hat bei uns eine hervorragende Entwicklung genommen. Trotz seines beinahe kometenhaften Aufstiegs vom Viertliga- zum Bundesliga- und Nationalspieler ist diese Entwicklung noch lange nicht zu Ende“, sagt Christian Keller. „Das Leistungspotential von Deni ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Sein Ehrgeiz und sein Siegeswille werden ihn auch in Zukunft antreiben, weiterhin stetig an sich zu arbeiten. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich, dass der FC an Deni noch sehr viel Freude haben wird und sind glücklich, dass er sich langfristig an den FC gebunden hat.“ Huseinbasic wurde durch die Leistungsexplosion U21-Nationalspieler des DFB und in der vergangenen Saison A-Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina.

Auch in der vergangenen Spielzeit kam der 22-Jährige auf 26 Einsätze, bereitete immerhin drei Tore vor. „Die Menschen in Köln machen diesen Verein ganz besonders. Jeder in dieser Stadt brennt für den FC, auf fast jedem Auto sieht man Aufkleber mit dem Geißbock – und wie uns die Fans pushen, auch wenn wir mal zurückliegen, das sind einfach Momente, die man nicht vergisst. Deshalb werde ich alles dafür tun, dass wir schnellstmöglich wieder in der Bundesliga spielen, das haben sich unsere Fans verdient“, sagt Huseinbasic. Die Vertragsverlängerung ist das nächste wichtige Zeichen der Kölner nach der Krisensaison. Der Vertrag des Mittelfeldspielers wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. In der vergangenen Spielzeit gab es divers Gerüchte über mögliche Interessenten.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Emotionales Video: FC verabschiedet sich von Benno Schmitz

Benno Schmitz verlässt den 1. FC Köln.
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Emotionales Video: FC verabschiedet sich von Benno Schmitz

Die Abgänge standen bereits fest, jetzt hat der FC sich mit einem emotionalen Video sowie einer Insta-Botschaft von Benno Schmitz und Faride Alidou verabschiedet.

Nach sechs Jahren gehen der „Kölsche Cafuú“ und der FC getrennte Wege. Das ist nun auch offiziell: Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit einem emotionalen Video von Benno Schmitz. Auch Faride Alidou wurde via Instagramm alles Gute gewünscht.

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Schon seit Wochen steht fest, dass Benno Schmitz künftig nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen wird. Nun haben sich die Geißböcke mit einem emotionalen Video vom bislang dienstältesten FC-Profi verabschiedet. Von seiner Vorstellung 2018 über das Debüt bis zu Szenen aus diversen Spielen sind Höhepunkte seiner Karriere zu sehen. Unter anderem die beiden Traumtore gegen Bayer Leverkusen in der Liga sowie dem VfL Osnabrück im DFB-Pokal. Mit dem Zusatz von Sargis Adamyan, dass Schmitz nur Traumtore könne. Tatsächlich blieb es bei zwei Treffern. „Nach sechs bewegten Jahren und 144 Pflichtspielen mit dem Geißbock auf der Brust endet mit diesem Tag das Engagement von Benno Schmitz beim 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger und der Club gehen in der kommenden Saison getrennte Wege – doch der Kölsche Cafú wird der FC-Familie in bester Erinnerung bleiben.”

144 Pflichtspiele für den FC

Benno Schmitz kam im Sommer 2018 aus Leipzig an den Rhein. Nach drei insgesamt durchwachsenen Spielzeiten wurde der gebürtige Bayer Stammspieler unter Steffen Baumgart und avancierte aufgrund seiner Flanken und Torvorlagen zum „Kölschen Cafú“. Mit der Krise in der abgelaufenen Spielzeit wollte es auch für Schmitz nicht mehr laufen. Der Rechtsverteidiger lieferte sich einen Zweikampf um den Stammplatz mit seinem eigentlichen Backup Rasmus Carstensen, ging nicht immer als Sieger hervor und bekam zwischenzeitlich sogar Jan Thielmann vor die Nase gesetzt. Nach sechs Jahren endet die Zusammenarbeit nun. Der FC hatte Schmitz wohl ein neues Angebot unterbreitet, doch das hatte der 29-Jährige nicht angenommen. Nun geht die Reise weiter. Schmitz lief 144 Mal für den FC auf. „Lieber Benno, wir wünschen Dir und Deiner Familie, viel Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute für die Zukunft!“, schreiben die Geißböcke.

Auch Faride Alidou wird nicht mehr für den FC auflaufen. Der FC verabschiedet sich mit einem Instagram-Post von dem Außenbahnspieler, der nun wieder im Kader von Eintracht Frankfurt steht. Dort ließ Markus Krösche aber bereits durchblicken, dass eine weitere Leihe wahrscheinlich sei. „Unvergessen bleiben deine beiden Tore im Derby gegen Gladbach. Für deine weitere Zukunft wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg!“, schreibt der FC. Alidou war im vergangenen Sommer auf Leihbasis zum FC gekommen. Der Außenbahnspieler hatte vier Tore erzielt. Köln hätte eine Kaufoption ziehen können, ließ diese aber bekanntlich verstreichen.

1.FC Köln vs. Bayer Leverkusen, 14. Spieltag, 09.11.2022, 19.30 Uhr, 1:0 durch Benno Schmitz (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco

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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Auch der Verbleib von Linton Maina ist wohl „fix“

Linton Maina wird wohl beim 1. FC Köln bleiben.
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Auch der Verbleib von Linton Maina ist wohl „fix“

Ein Treuebekenntnis wie bei seinen Mannschaftskollegen gibt es bislang nicht, dennoch wird Linton Maina auch in der kommenden Saison wohl für den 1. FC Köln spielen. Am Sonntag läuft die Ausstiegsklausel des Offensivspielers aus, Trainer Gerhard Struber geht „fix“ vom Verbleib aus.

Mit einem XL-Kader trat der FC zum Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll an. Die Kölner Verantwortlichen werden schon bald mit dem Ausdünnen beginnen. Eine Personalie auf der Haben-Seite nimmt weitere Konturen an beim 1. FC Köln: Auch Linton Maina bleibt wohl beim FC.

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Das Video hatte bei dem ein oder anderen FC-Fan möglicherweise ein wenig Schnappatmung ausgelöst. Jan Thielmanns erste Worte klangen wie die eines Abschieds. Doch das Gegenteil war der Fall: „Genauso soll es weitergehen, ich bleibe“, verkündete der U21-Nationalspieler. Auch Timo Hübers wartete mit einem besonderen Video als Treuebekenntnis auf, emotionale und bekennende Worte gab es auch von Florian Kainz, Eric Martel und Mark Uth. Auf ein Treuebekenntnis von Linton Maina warteten die Kölner Anhänger bislang vergebens. Christian Keller antwortete auf die Frage nach der Zukunft des Außenbahnspielers zu Beginn der vergangenen Woche noch ausweichend, Gerhard Struber wurde am Samstag nach dem 18:0 im Testspiel gegen Rheingold Poll deutlicher. „Ich gehe davon aus, dass er fix bleibt“, sagte der 47-Jährige im Anschluss an das Testspiel unter anderem dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Talent und Unbekümmertheit alleine reichen eben nicht immer

Die Wahrscheinlichkeit, dass der 25-Jährige den Kölnern den Rücken kehrt ist also schon mehr als gering und wird mit Ablauf des Sonntags noch eine Spur unwahrscheinlicher. Denn am 30. Juni läuft die Ausstiegsklausel des Spielers ab. Die Ablöse soll bei Aktivierung der Klausel bei rund einer Millionen Euro liegen. Ab Montag wäre diese frei verhandelbar, Maina hätte einen komplett gültigen Kontrakt für den FC in Liga zwei. Dass es kein offizielles Treuebekenntnis des Spielers gegeben hat, lässt zumindest die Deutung zu, dass Maina sich eben nicht gänzlich sicher gewesen ist. Dem Vernehmen nach habe der 25-Jährige schon auf Angebote gehofft und wollte zudem zunächst einmal die Entwicklungen beim FC abwarten. Da der Kader sich wie von Keller angekündigt als „wettbewerbsfähig“ herausstellt, scheint der Verbleib so gut wie sicher.

Damit ist dem Kölner Sportdirektor tatsächlich das Kunststück gelungen, dass nur einer von sieben Spielern die vorhandene Ausstiegsklausel gezogen hat. Jeff Chabot spielt in der kommenden Saison beim VfB Stuttgart. Marvin Schwäbe hätte seine Klausel bekanntlich gerne gezogen, es gab aber keinen Abnehmer. Am Samstag führte Schwäbe den FC als Kapitän aufs Feld. Dass der 29-Jährige auch weiterhin den Geißbock auf der Brust tragen wird, gilt wie berichtet auch weiterhin als unwahrscheinlich. Schwäbe will den Verein noch immer verlassen, die Kölner werden dem Torwart sicher keine Steine in den Weg legen. Somit nimmt der Kader weitere Konturen an. Die Kölner Verantwortlichen werden wohl in den kommenden Tagen mit einem Ausdünnen beginnen müssen.

Bilder vom Testspiel des 1. FC Köln


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Jaka Cuber Potocnik – nutzt der Youngster nun seine Chance?

Jaka Cuber Potocnik spielt im Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll für den FC.
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Jaka Cuber Potocnik – nutzt der Youngster nun seine Chance?

Die vergangenen Monate waren alles andere als leicht für Jaka Cuber Potocnik. In den kommenden Wochen bekommt der junge Slowene nun seine Chance bei den Profis. Es winkt sogar ein Platz im Profikader. Die ersten Ansätze und Eindrücke sind sehr vielversprechend.

Die Bestrafung der FIFA hat nicht nur den 1. FC Köln als Verein getroffen. Auch Jaka Cuber Potocnik wurde bestraft, wurde für einige Monate gesperrt. Zudem wird die historische Sperre immer mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden beim 1. FC Köln: Jaka Potocnik will seine Chance im Profikader nutzen.

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Keine 60 Sekunden war er auf dem Feld, da hatte er schon die erste Duftmarke hinterlassen. Jaka Cuber Potocnik erzielte im Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll in der 76. Minute das 15:0, nur wenige Augenblicke später setzte der Angreifer den nächsten Versuch an den Innenpfosten. Zugegeben, der A-Ligist war alles andere als ein Gegner auf Augenhöhe, deutlich weniger als das und doch war gleich mehreren FC-Spielern die Freude am Duell anzusehen. Unter anderem dem Slowenen, der ohnehin offenbar eine ziemlich gute Woche hinter sich hat. Am Dienstagabend erlebte Potocnik ein Stück Geschichte – und das im Grunde vor der eigenen Haustür oder im künftigen Wohnzimmer. Zum ersten Mal in der EM-Historie hat Slowenien die Gruppenphase einer Europameisterschaft überstanden und steht im Achtelfinale.

Youngster sollen sich zeigen

Auch wenn die Begegnung gegen England alles andere als ein Leckerbissen gewesen ist, wird der slowenische Stürmer des 1. FC Köln ausgerechnet im Stadion seiner Geißböcke auf seine Kosten gekommen sein. Die Runde der letzten 16 ist seinem Heimatland nicht mehr zu nehmen. Für Potocnik soll es zudem ein kleiner Vorgeschmack gewesen sein. Denn der Angreifer peilt ebenfalls Spiele im Kölner Stadion an und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 19-Jährige diese auch schon bald erleben wird. Der Mittelstürmer gilt bekanntlich als besonders großes Talent. Nicht umsonst waren die Kölner Verantwortlichen bereit, ein gewisses Risiko bei der Verpflichtung einzugehen. Ein definitiv zu hohes Risiko, wie sich mittlerweile herausgestellt hat. Dennoch: Die Verpflichtung des Stürmers war unterm Strich ein zu teures Unterfangen, aber auch ein Versprechen in die Zukunft.

Nachdem die Transfersperre bestätigt, die individuelle Strafe gegen den Spieler abgegolten ist, steht der Stürmer im Grunde in den Startlöchern. Potocnik darf sich aktuell bei den Profis zeigen, die ersten Trainingseindrücke sind in Ansätzen vielversprechend, die Aktionen gegen Poll souverän und abgeklärt. Der erste Eindruck war gut, auf die Eindrücke wird es ankommen. Christian Keller betonte am vergangenen Montag, dass die Nachwuchshoffnungen Potocnik, aber auch Fayssal Harchaoui und Julian Pauli durchaus die Chance haben, sich für mehr zu empfehlen. „Wie gut sie es dann machen und wie Gerhard und sein Trainerteam sie beurteilen, wird dann darüber entscheiden, ob sie permanent da oben bleiben, oder ob es für sie in der U21 weitergeht. Das liegt nur in der Hand der Spieler.“

Talent und Unbekümmertheit alleine reichen eben nicht immer

Und gerade in der Offensive kann der FC wohl jedes Talent gebrauchen. Zumindest war das die größte Baustelle der vergangenen Spielzeit. Dass Potocnik weiß, wo das Tor steht, bewies der junge Slowene in der vergangenen Spielzeit unter anderem in der Regionalliga West. Nachdem der 19-Jährige acht Tore in 15 Spielen bei den A-Junioren erzielte, war er auch sechs Mal in elf Begegnungen der U21 erfolgreich.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Sprung zu den Profis nach wie vor ein großer ist. Talent und Unbekümmertheit alleine reichen eben nicht immer. Das unterstrich unter anderem das Beispiel Justin Diehl in der vergangenen Saison. Zumindest wusste der Youngster bei seinen wenigen Einsätzen nicht wirklich zu überzeugen. Tatsächlich belegen Studien, dass der Übergang von den A-Junioren zu den Profis am besten über eine Zwischenstation gelingt. Sportwissenschaftler raten bei jungen Spielern dazu, erst einmal Erfahrungen in niedrigeren Profi-Ligen zu sammeln. So wie es unter anderem in England Usus ist. Das tun die vier Neuverpflichtungen, die Christian Keller in den vergangenen Wochen präsentiert hat, aufgrund der Transfersperre notgedrungen.

Lemperle überzeugt ebenfalls

Potocnik könnte durchaus direkt die Chance bekommen, zumal Zielstürmer Davie Selke den Verein wohl verlassen wird. Und doch hat sich die Konkurrenzsituation für Potocnik insgesamt nicht verbessert. Neben Damion Downs stoßen nun auch die Leih-Rückkehrer Tim Lemperle, der einen starken Auftritt im Testspiel hinlegte, Maxi Schmid und Marvin Obuz zum Kreis der Offensivkräfte dazu. Dazu kommen einige erfahrene Spieler, die ihren Platz sicher nicht kampflos aufgeben werden. Immerhin haben die Kölner nun in der Person von Sascha Bigalke eine neue Position im Bereich der Nachwuchsarbeit geschaffen. Der Ex-Spieler soll den jungen Talenten den Übergang zu den Profis erleichtern. Die Basis wird aber auch dann die eigene Leistung sein.


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Wer geht, wer bleibt?

Kölner Torspektakel im Südstadion

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Kölner Torspektakel im Südstadion

Der 1. FC Köln hat erwartungsgemäß einen Kantersieg im ersten Testspiel der Vorbereitung eingefahren. Gegen den VfL Rheingold Poll gewann der FC 18:0. Damion Downs trug sich vier Mal in die Torschützenliste ein.

Mit einem Kantersieg sind die Geißböcke auch in die Testspiele der Vorbereitung gestartet: Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll 18:0.

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FC-Trainer Gerhard Struber hatte am Freitag Tore von seiner Mannschaft im Testspiel gefordert, er hat sie bekommen. Ersatzkapitän Marvin Schwäbe führte die Mannschaft aufs Feld. Die Anfangsformation erinnerte in weiten Teilen an eine Mannschaft, die so auch in der vergangenen Spielzeit hätte auflaufen können. Einzig Maxi Schmid stand von den Leih-Rückkehrern in der Startelf. Die erste Aktion gehörte aber Sargis Adamyan, der die Kugel nach Vorarbeit von Dejan Ljubicic aufs Tor brachte. Polls Keeper Jasper Moers tauchte ab und parierte, doch Schiedsrichter Nico Fuchs entschied etwas überraschend auf Tor. Auch die nächste Aktion war unglücklich. Moers kam einen Schritt zu spät gegen den aufs Tor zueilenden Luca Waldschmidt. Der Stürmer nahm den Kontakt gerne an und verwandelte den berechtigten Elfmeter zum 2:0. In der Schlagzahl ging es zwar nicht weiter, doch der FC ließ wenig Zweifel an dem doch deutlichen Klassenunterschied aufkommen.

Damion Downs mit vier Treffern

Mit einem schicken Flachschuss aus der Distanz erhöhte Waldschmidt auf 3:0, bevor der ehemalige Nationalspieler Eric Martel eine Ecke auf den Kopf servierte. Der Sechser nickte locker ein. Und keine fünf Minuten später war Martel erneut zur Stelle. Dieses Mal hatte Keeper Moers einen Versuch von Linton Maina vor die Füße des Kapitäns der U21-Nationalmannschaft abprallen lassen. Poll fand in der gegnerischen Hälfte gar nicht statt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner zahlreiche gute Chancen liegen ließen. Unter anderem vergab Adamyan komplett frei vom Tor. Einen Versuch von Finkgräfe rettete Moers mit einer weiteren starken Parade. Schließlich war es erneut Waldschmidt der das Halbe Dutzend voll machte. Und Waldschmidt hätte sogar noch ein weiteres Tor erzielen können, doch Moers entschärfte den Freistoß aus 17 Metern. Martel machte es bei seinem dritten Treffer unmittelbar vor der Halbzeit besser.

Wie angekündigt, wechselte Gerhard Struber komplett durch, brachte nach dem Wechsel eine neue Elf, angeführt von Jan Thielmann. Und die knüpfte dort an, wo die Formation aus Durchgang eins aufgehört hatte. Tim Lemperle setzte sich über die Außen durch, legte zurück und Damion Downs vollendete. Lemperle legte anschließend auch Steffen Tigges den nächsten Treffer auf. Auch Mathias Olesen und Meiko Wäschenbach trugen sich in die Torschützenliste ein, bevor erneut Lemperle den Kölner Torjäger Downs bediente. Erneut Tigges und Denis Huseinbasic schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Für die Schlussphase brachte Struber weitere Kräfte. Unter anderem Jaka Potocnik, der umgehend nach der Einwechslung Tor Nummer 15 erzielte. Köln spielte weiter munter nach vorne. Downs erzielte zwei weitere Treffer, auch Florian Dietz war zur Stelle. Am kommenden Freitag spielt der FC gegen die Sportfreunde Siegen.

1. FC Köln; 1. Halbzeit: Schwäbe – Carstensen, Hübers, Heintz, Finkgräfe – Martel, Ljubicic – Schmid, Waldschmidt, Maina – Adamyan
1. FC Köln; 2. Halbzeit: Pentke – Thielmann, Bakatukanda, Pauli (Soldo), Wäschenbach – Christensen (Harchaoui), Olesen – Huseinbasic, Downs – Tigges (Dietz), Lemperle (Potocnik)

Tore: 1:0 Adamyan (2.), 2:0, 3:0, 6:0 Waldschmidt (6., 13., 37.), 4:0, 5:0, 7:0 Martel (20., 25., 45.), 8:0, 12:0, 16:0, 18:0 Downs (49., 64., 79., 89.), 9:0, 13:0 Tigges (51., 67.), 10:0 Olesen (55.), 11:0 Wäschenbach (61.), 14:0 Huseinbasic (75.), 15:0 Potocnik (76.), 17:0 Dietz (87.)

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Wer geht, wer bleibt?

FC-Testspiel wurde im Stream gezeigt

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FC-Testspiel wurde im Stream gezeigt

Für den 1. FC Köln stand das erste Testspiel der Saisonvorbereitung an. Der FC traf auf den VfL Rheingold Poll 1912. Das Testspiel wurde vom FC im Stream übertragen.

Nach der intensiven ersten Trainingswoche der Saisonvorbereitung spielte der 1. FC Köln am Nachmittag gegen den VfL Rheingold 1912. Das FC-Testspiel wurde im Stream übertragen.

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<<<Update: Die Begegnung ist beendet. Der FC gewinnt 18:0. Den Spielbericht gibt es hier.>>>

Seit vergangenem Montag arbeiten die Profis des 1. FC Köln bereits auf die neue Saison hin. Nach den ersten Einheiten am Geißbockheim geht es am Samstag ins Südstadion. Dort steht das erste Testspiel der Vorbereitung auf dem Plan. Der FC trifft auf einen Kreisligisten, den VfL Rheingold Poll 1912. Für den neuen Trainer Gerhard Struber wird es darum gehen, erste Eindrücke seiner neuen Mannschaft im Spielbetrieb zu erlangen, für die Spieler wohl auch darum, wieder etwas Selbstvertrauen nach der desolaten Saison zu tanken. Struber kündigte bereits an, dass er viele Tore erwarte. 24 Spieler werden für den FC im Einsatz sein und möglichst alle sollen auch Einsatzzeit sammeln.

FC-Spiel im Stream

Nicht mit dabei sind Jonas Urbig (private Gründe), Mark Uth (individuelles Training), Florian Kainz (EM) sowie die verletzten bzw. erkrankten Spieler wie Luca Kilian, Marvin Obuz und Leart Pacarada. Das Spiel wird um 14 Uhr im Kölner Südstadion angepfiffen. Rund 2000 Fand werden im Kölner Süden erwartet. Der FC bietet einen Stream auf fc.de und in der FC-App an. Der VfL Rheingold Poll wurde im Sommer 2022 noch Vizemeister der Bezirksliga, stieg aber im Folgejahr ab. Die vergangene Saison beendete der A-Ligist auf dem achten Tabellenplatz. Für den FC ist es das erste Testspiel von bislang acht anberaumten Spielen. Schon am kommenden Freitag steht mit dem Duell gegen die Sportfreunde Siegen der zweite Test auf dem Programm.

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Und nun wird auch wieder beim FC gespielt

Jan Thielmann spielt für den 1. FC Köln
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Und nun wird auch wieder beim FC gespielt

Die erste intensive Trainingswoche der Saisonvorbereitung findet am Samstag im Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll ihr Ende. Für Gerhard Struber ist es die Premiere als FC-Trainer, für die Mannschaft geht es auch darum, Selbstvertrauen zu tanken.

Exakt sechs Wochen nach dem bitteren 1:4 gegen Heidenheim und dem Abstieg in die 2. Bundesliga steht für den FC die erste Begegnung auf dem Plan, wenn auch kein Härtetest. Der 1. FC Köln testet am Samstag gegen den VfL Rheingold Poll.

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Am Ende waren es sieben Einheiten in fünf Tagen, die die Kölner Profis in der ersten Trainingswoche der Saisonvorbereitung absolviert haben. Intensive Einheiten. Das Fazit fiel positiv aus. „Die ersten Trainingstage sind sehr positiv gelaufen. Die Jungs sind sehr motiviert und sehr engagiert. Sie sind sehr aufmerksam. Wir sind schon einige Dinge in dieser Woche angegangen“, sagte Gerhard Struber am Freitag nach dem Training. „Alles gepaart mit sehr viel Intensität und einem hohen Umfang. Alle Jungs ziehen gut mit. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs gemeinsam auf dem Platz zu sein.“ Am Samstag wird der 47-Jährige nicht mit den Jungs auf dem Platz sein. Struber wird erstmals beim FC an der Seitenlinie stehen. Köln spielt im Südstadion gegen den VfL Rheingold Poll.

Struber geht es gegen Poll darum, Tore zu schießen

Es ist das erste von sechs Testspielen vor der Abreise ins Trainingslager in die Steiermark am 21. Juli. Es ist das erste Spiel für Struber als Trainer des 1. FC Köln. Wirklich aussagekräftig wird die Begegnung für den FC nicht werden, der VfL hat die vergangene Saison in der Kreisliga A als Tabellenachter beendet, ein Spiel mit Wettbewerbscharakter ist nicht zu erwarten. Das weiß auch Struber und gibt eine ganz andere Marschroute vor. „Wir spielen gegen einen Gegner, bei dem es klar ist, dass es ums Toreschießen geht“, sagt der Trainer. Dabei geht es nach der desolaten Saison, dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte auch darum, wieder Selbstvertrauen zu fassen. Dementsprechend sollen möglichst viele Spieler zum Einsatz kommen. Der Großteil wird 45 Minuten spielen, einige mindestens 20 – es wird viel gewechselt werden.

„Alle Spieler bekommen ihre Chance“

„Alle Spieler werden die Chance bekommen, sich zu zeigen“, sagte der Coach. Fast alle. Nicht mit dabei ist die neue Nummer eins, die aber auch weiterhin mit der Nummer 40 spielen wird, wie der Verein am Freitagabend bekannt gegeben hat. Jonas Urbig spielte schon in Regensburg und Fürth mit der 40. Aus privaten Gründen fehlt Urbig am Samstag. Ebenfalls nicht mit dabei ist Mark Uth, der weiterhin individuell an die Mannschaft herangeführt wird. Luca Kilian und Leart Pacarada fallen aus, Florian Kainz ist bekanntlich mit der Nationalmannschaft bei der EM unterwegs.

Auch die weiteren Leihspieler kommen zum Einsatz, erhielten ihre Nummern – alle Leihspieler. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass sie das Trikot mit dem Geißbock auch in der kommenden Spielzeit tragen werden. Gerade Nikola Soldo, vielleicht auch Maxi Schmid gelten als potenzielle Wechselkandidaten. Die Testspiele werden somit auch eine Art Bewerbung, eine Chance sein. Denn Trainer Struber hat bereits angekündigt, dass der Kader verkleinert werde.


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Entscheidung laut Sky gefallen: Selke verlässt den 1. FC Köln

Davie Selke und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege
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Entscheidung laut Sky gefallen: Selke verlässt den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln und Davie Selke gehen offenbar endgültig getrennte Wege. Das vermeldet Transfer-Experte Florian Plettenberg von „Sky“. Der Vertrag des Stürmers läuft am kommenden Sonntag aus.

Es war in den vergangenen Wochen bereits darüber spekuliert worden, nun will es Transfer-Experte Florian Plettenberg sicher wissen: Davie Selke verlässt den 1. FC Köln.

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Das hat Plettenberg via „X“ (ehemals Twitter) bekannt gegeben. Laut Plettenberg haben sich der Verein und der Angreifer nicht einigen können, finanzielle Gründe seien aber am Ende nicht ausschlaggebend gewesen. Angeblich wäre der Angreifer gerne beim FC geblieben, hätte sogar auf Geld verzichtet. Es habe auch ein Gespräch mit dem neuen Trainer Gerhard Struber gegeben. Letztlich sei der Verbleib an Details gescheitert. Anfang der Woche hatte Christian Keller bereits betont, dass der Angreifer ein Angebot von Seiten des Vereins hat verstreichen lassen. „Bei Davie ist es so, dass wir ihm ein Angebot unterbreitet haben und er es nicht angenommen hat“, sagte Keller. „Jetzt ist die Frage, ob es noch mal eine neue Frist gibt. Stand jetzt: Nein.“

Sechs Tore in 21 Pflichtspielen

Dem Vernehmen nach soll Selke auch nicht glücklich über die Wortwahl des Sportdirektors gewesen sein. Gerade in Bezug auf ein fehlendes Commitment, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Dabei betonte der Stürmer immer wieder, wie sehr ihm der FC und die Stadt am Herzen läge. Selke hatte in der vergangenen Saison sechs Tore erzielt, fiel allerdings immer wieder verletzt aus. Unter anderem brach sich der 29-Jährige gleich zwei Mal den Mittelfuß. Selke war im Januar 2023 zum FC gewechselt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten fand sich der Mittelstürmer einigermaßen gut zu recht. Insgesamt lief der 29-Jährige 38 Mal für den FC auf, erzielte elf Tore für die Geißböcke. Selke sollen lukrative Angebote aus Saudi-Arabien und Südkorea vorliegen. Angeblich gibt es auch aus der Bundesliga Interessenten. Auch der Hamburger SV soll interessiert sein.

Eigentlich hatte Selke noch einen Vertrag bis 2026. Der Kontrakt gilt aber nicht für die 2. Bundesliga. Selke kann somit also ablösefrei gehen. Aktuell erholt sich der Angreifer noch von seinem zweiten Mittelfußbruch. In wenigen Wochen kann er aber auch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Nur eben nicht beim 1. FC Köln.


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Wenn das Luxusproblem zur Baustelle wird

Marvin Schwäbe und Jonas Urbig joggen im Training des 1. FC Köln.
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Wenn das Luxusproblem zur Baustelle wird

Auf den ersten Blick geht der 1. FC Köln auf der Torhüterposition überbesetzt in die neue Saison. Doch an der Konstellation wird sich sicher noch etwas ändern. Zwei vermeintliche Stammtorhüter und fünf Keeper sind jeweils einer zu viel.

Mit der neu ernannten Nummer eins Jonas Urbig, dem wahrscheinlich noch wechselnden Marvin Schwäbe, der Nummer zwei Philipp Pentke sowie Mathias Köbbing und Jonas Nickisch ist die Torhüterposition momentan überbesetzt beim 1. FC Köln: Deswegen ist die Situation bei den Torhütern des FC kompliziert.

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Rein nominell ist die Torhütersituation beim 1. FC Köln schon eine sehr komfortable. Denn mit Jonas Urbig und Marvin Schwäbe verfügt der FC über zwei Torhüter der Marke Nummer eins. Zumindest aktuell. Philipp Pentke sammelte Bundesliga- und Europa-League-Einsätze, ist ein sehr erfahrener Keeper, der die Rolle des Ersatzmannes problemlos akzeptiert. Jonas Nickisch gilt als großes Talent, ein Keeper der Zukunft. Zudem hat der FC mit Mathias Köbbing noch einen fünften Torhüter. Köbbing erhielt vor einigen Jahren einen Profivertrag, die Chancen auf Einsatzzeit eben bei den Profis sind aber eher gering. Dennoch komplettiert der 27-Jährige die Torhüter-Gruppe.

Der Torwartmarkt ist kompliziert

Fünf Torhüter klingt ein wenig nach Luxusproblem und doch hat die aktuelle Situation eher viel von der wohl größten Baustelle im Kölner Kader. Beim Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll am Samstag wird Marvin Schwäbe sicher seine Einsatzzeit erhalten. Und das, obwohl es als sehr wahrscheinlich gilt, dass der Keeper die Geißböcke noch verlassen wird. Gerade aufgrund des Luxusproblems mit zwei Torhütern, die beide das Zeug zum Stammkeeper haben. Wie berichtet, hatte Schwäbe während der abgelaufen Saison dem Verein mitgeteilt, sich verändern zu wollen. Die Kölner Verantwortlichen zogen aus dem Vorstoß ihre Konsequenz und ernannten Urbig intern zur Nummer eins. Ein Angebot scheint dem 29-Jährigen allerdings noch nicht vorzuliegen. Der Torhüter-Markt ist ein komplizierter, wie in der vergangenen Saison auch Timo Horn schmerzhaft erfahren musste. Auch Horn befindet sich wieder auf Vereinssuche.

Wie geht es weiter mit Schwäbe?

So ist Schwäbe natürlich auch weiterhin Teil der Trainingsgruppe. Und wird sich laut Christian Keller auch voll einbringen. Den Eindruck vermittelte der Keeper auch in den vergangenen Tagen. Dass Schwäbe sich beim FC aber voll einbringt, hat wiederum den Nebeneffekt, dass die Kölner eigentlich einen Keeper zu viel auf dem Trainingsplatz haben. Fünf Torhüter passt nicht in den Trainingsablauf. Und so trainiert Jonas Nickisch aktuell mit der U21. Dort stand der 20-Jährige in der vergangenen Spielzeit auch gänzlich im Tor. Eine Rolle, über die er auch in der kommenden Saison nicht hinauskommen soll. Eine unbefriedigende Situation für das Torwarttalent, dem Experten durchaus den Sprung zu den Profis zutrauen. Aktuell sieht es aber nicht so aus, als würde er dazu die Chance beim FC bekommen.

Die designierte Nummer eins Jonas Urbig wird am Samstag im Südstadion wiederum nicht zum Einsatz kommen. Der junge Keeper fehlt dem FC aus „privaten Gründen“ bis auf weiteres. Über die Hintergründe ist genauso wenig bekannt wie das Datum seiner Rückkehr. Daran, dass der Keeper nach seiner Rückkehr auch weiterhin die Nummer eins sein wird, gibt es allerdings wenig Zweifel.


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Erste Trainingswoche – Gerhard Struber zieht ein positives Fazit

Gerhard Struber zieht beim 1. FC Köln ein positives Fazit
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Erste Trainingswoche – Gerhard Struber zieht ein positives Fazit

Die ersten Trainingstage sind beim 1. FC Köln absolviert, am Samstag steht das erste Testspiel auf dem Programm. Der neue Coach Gerhard Struber hat am Freitag sein erstes Fazit gezogen.

Nach den ersten Schweiß treibenden Einheiten steht für den 1. FC Köln am Samstag das erste Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll auf dem Trainingsplan. Es ist der Auftakt für den neuen Trainer beim 1. FC Köln: Gerhard Struber zieht ein positives Fazit.

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Gerhard Struber ist dieser Tage der Spaß an der Arbeit anzusehen. Zumindest ist der 47-Jährige bei seiner neuen Aufgabe rund um das Geißbockheim voll bei der Sache, gibt Anweisungen, schreitet ein, motiviert. Dementsprechend positiv fällt auch das erste Fazit aus. „Die ersten Trainingstage sind sehr positiv gelaufen. Die Jungs sind sehr motiviert und sehr engagiert. Sie sind sehr aufmerksam. Wir sind schon einige Dinge in dieser Woche angegangen“, sagt der neue Coach. „Alles gepaart mit sehr viel Intensität und einem hohen Umfang. Alle Jungs ziehen gut mit. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs gemeinsam auf dem Platz zu sein.“ Die Stimmung ist nach den ersten Trainingseinheiten gut, die Tristesse der vergangenen Spielzeit nicht zu spüren.

Struber: „Wir haben ein richtig gutes Gefühl, hier zu sein“

Der Österreicher ist in seiner Karriere viel rumgekommen, war unter anderem in New York, jetzt entdeckt er seine Zuneigung zur Domstadt. „Ich habe die Stadt ein wenig kennengelernt, war schon in dem ein oder anderen Restaurant. Man merkt natürlich, dass hier gerade die Europameisterschaft ist. Es ist Fußball-Atmosphäre. Es ist einfach Fußball pur“, sagt der Trainer. „Wir haben ein richtig gutes Gefühl, hier zu sein. Wir sind schon ein wenig eingetaucht.“ Vor allem die lebendige Stadt hat es dem 47-Jährigen angetan. „Ich genieße das ein Stück weit, weil ich ein sehr offener Mensch bin. Wir wissen, dass wir nur ein Leben haben. Und das soll man auf der einen Seite sehr intensiv genießen und gleichzeitig den Job intensiv leben. Da bietet Köln einen richtig guten Rahmen.“

Am Samstag steht nun der erste Test der Saison an. Gegen den VfL Rheingold Poll spielt der FC um 14 Uhr im Südstadion. Tickets sind noch zu haben. „Wir spielen gegen einen Gegner, bei dem es klar ist, dass es ums Toreschießen geht. Das ist die Marschroute für morgen“, sagt Struber. Kein Wunder, Poll spielt aktuell in der Kreisklasse. Das Duell soll den Akteuren nach der schwachen Saison wohl auch einen Push in Sachen Selbstvertrauen geben. Dementsprechend dürfen wohl alle Akteure mit Einsatzzeit rechnen. „Wir haben 24 Spieler zur Verfügung. Wir wollen allen Spielern Spielzeit ermöglichen und wollen natürlich viel durchwechseln.“ Jonas Urbig wird auch weiterhin aus privaten Gründen fehlen. Dazu kommen einige Verletzte wie Luca Kilian.


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