Davie Selke im Blickfeld von Steffen Baumgart und dem Hamburger SV?

Davie Selke und Steffen Baumgart - bald wieder vereint?
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Davie Selke im Blickfeld von Steffen Baumgart und dem Hamburger SV?

Davie Selke und der 1. FC Köln scheinen nicht mehr zusammenzukommen. Zwar ist die Tür für einen Verbleib nicht verschlossen, nur mehrten sich zuletzt die Anzeichen des Abschieds. Nun machen zudem Gerüchte über ein Interesse des HSV die Runde.

Ist der Hamburger SV an Davie Selke interessiert? Laut der „Mopo“ sei ein „gegenseitiges Interesse“ da. So könnte es eine Wiedervereinigung zwischen dem Stürmer und Steffen Baumgart geben.

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Die vergangene Saison befand sich noch auf der Zielgeraden, da machte das Gerücht die Runde, Steffen Baumgart habe Interesse an einer Verpflichtung von Mark Uth. Tatsächlich gab der Trainer des HSV damals zu, gerne mit einigen Spielern zu arbeiten, die er zuvor bereits trainiert habe. Namen nannte er damals nicht. Ob Mark Uth wirklich ein Thema war, ist offen. Fakt ist, dass sich der Angreifer nur wenige Tage selbst zum FC bekannte. Das Bekenntnis blieb bei Davie Selke bis dato aus. Der Stürmer habe sich zwar einen Verbleib bei den Geißböcken vorstellen können, eine Einigung gab es allerdings bislang nicht. Und so ist ein Abschied mehr als nur wahrscheinlich. Und da kommt dann wieder Steffen Baumgart ins Spiel, der mit dem HSV möglichst zeitnah aufsteigen will, in den direkten Konkurrenzkampf mit seinem Ex-Verein geht.

Was ist dran am Selke-Gerücht?

Dem Ex-Trainer wird nun nämlich auch ein Interesse an dem Zielstürmer nachgesagt. Tatsächlich war Baumgart ein Förderer und Befürworter des Zielstürmers. Immer wieder betonte der damalige Köln-Trainer, wie wichtig der Angreifer sei, sprach ihm eine Einsatzgarantie aus. Auch Selke soll laut Bericht nicht abgeneigt sein. So berichtet die „Mopo„, dass Selke Hamburg als nächsten Karriereschritt durchaus reizvoll empfinden würde. Zudem befindet sich mit Stefan Kuntz ein weiterer Befürworter bei den HSV-Entscheidern. Der 61-Jährige arbeitete bei der U21 des DFB mit Selke zusammen. 2017 gewannen die beiden den EM-Titel. Tatsächlich sollen die HSV-Bosse mit einer Doppelspitze für die kommende Saison liebäugeln, Selke wäre ein möglicher passender Kandidat.

„Die Transferperiode geht noch bis Ende August. Wir machen unsere Hausaufgaben bisher sehr gut, sind im Hintergrund fleißig am Arbeiten. Keiner lehnt sich zurück. Zugleich muss ich sagen, dass wir auch viel Freude an dem aktuellen Kader und den Nachwuchsspielern haben“, hatte Baumgart zuletzt gesagt. Konkrete Gespräche soll es noch nicht gegeben haben. Zudem müsste Selke auch beim Hamburger SV wohl auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Dem Vernehmen nach auch einer der Gründe, warum ein weiterer Kontrakt bei den Geißböcken nicht zu Stande gekommen ist. FC-Trainer Gerhard Struber erklärte zuletzt, dass es vor einiger Zeit ein Telefongespräch gegeben habe. Aktuell will sich der Trainer auf die Offensivspieler konzentrieren, die im aktuellen Kader stehen.

Der TV-Sender „Sky“ hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Selke den FC definitiv verlassen werde. Demnach waren finanzielle Gründe allerdings nicht ausschlaggebend.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Waldschmidt: „Es spricht für den Verein, dass so viele Spieler geblieben sind“

Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln.
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Waldschmidt: „Es spricht für den Verein, dass so viele Spieler geblieben sind“

Auch Luca Waldschmidt wurde nach der vergangenen Saison bereits als ein wahrscheinlicher Abgang gehandelt. Doch der ehemalige Nationalspieler geht mit dem FC in Liga zwei. Und Waldschmidt hat sich viel für die kommende Saison vorgenommen.

Luca Waldschmidt ist einer von einigen Leistungsträgern, die trotz Wechselmöglichkeiten beim FC geblieben sind. Nun soll der schnellstmögliche Wiederaufstieg gelingen. Das sagt Luca Waldschmidt zu seinem Verbleib und dem neuen Coach.

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Gefühlt hatte Luca Waldschmidt den 1. FC Köln nach einer Saison bereits wieder verlassen. Einer insgesamt enttäuschenden Saison. Auch Waldschmidt lief meist den hohen Erwartungen hinterher, war zudem lange verletzt. Der Abstieg, die Transfersperre, eine ungewisse kurzfristige Zukunft. Der FC besaß eine Kaufoption für den Leihspieler des VfL Wolfsburg, ließ diese aber verstreichen. Die darin verankerte Ablöse von drei bis vier Millionen Euro war den FC-Verantwortlichen wohl zu hoch. Schließlich einigten sich die drei Parteien dann doch. Auch Waldschmidt geht mit dem FC in Liga zwei. „Ich habe in meiner Karriere oft in schwierigen Situationen gesagt, okay, es gibt jetzt einen Neuanfang. Jetzt habe ich bewusst gesagt, dass die Situation mit Sicherheit nicht einfach ist“, so Waldschmidt. „Letzte Saison lief nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Waldschmidt: „Wir wissen, dass wir es besser machen können“

Auch nicht bei dem 28-Jährigen, dessen verschossener Elfmeter gegen Mainz noch in Erinnerung geblieben ist. „Ich lege mir die nächsten zehn auch wieder hin“, sagt Waldschmidt und merkt an, dass auch Ronaldo schon verschossen hat. Waldschmidt will voran gehen, Verantwortung und Führung übernehmen. Nach dem Abstieg soll der FC nun wieder auf Erfolgskurs gebracht werden. Auch deswegen habe man sich innerhalb der Mannschaft zusammengesetzt. „Da hat natürlich jeder gesagt, dass das nicht der Anspruch ist, den wir haben sollten. Wir wissen, dass wir es besser machen können“, sagt Waldschmidt. „Wichtig ist, dass man aus solchen Situationen wieder aufsteht und sagt, dass man da auch wieder rauskommt. Wir müssen die letzte Saison dann aber auch einfach mal abhaken. Es geht bei Null los.“

Waldschmidt: „Er hat eine sehr gute Mischung aus Energie und Enthusiasmus“

Dabei geht der Kader eher nicht bei Null los. Die Mannschaft ist in weiten Teilen zusammengeblieben. „Es spricht für den Verein, dass so viele geblieben sind. Das ist sicher nicht bei jedem Verein so“, sagt Waldschmidt. „Es ist mit Sicherheit kein Nachteil. Keiner braucht Zeit, um sich wieder einzufinden. Alle kennen die Abläufe, kennen die Jungs, kennen den Staff.“ Das könne ein wichtiger Faktor für gute Leistungen sein. Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg der Mannschaft wird aber auch der neue Trainer sein. Gerhard Struber leitet seit gut zehn Tagen die Einheiten beim FC. Intensive Einheiten, wie auch Waldschmidt berichtet. „Er bringt Energie rein. Er hat eine sehr gute Mischung aus Energie und Enthusiasmus“, sagt der 28-Jährige. Gerade die Mischung sowie die klaren Ansagen kommen „bei den Jungs gut an“.

Die hohe Intensität, die Trainingseinheiten mit den vielen Spielen seien wichtig, „um auch schnell die Idee und die Inhalte zu verinnerlichen.“ Denn die Spielzeit wird auch in der zweiten Liga alles andere als ein Selbstläufer. „Was die Namen angeht, braucht man da nicht drüber reden. Da sind sehr sehr viele Traditionsclubs dabei, die einen hohen Anspruch und eine hohe Qualität haben“, so Waldschmidt.

Nun gegen den besten Freund

Die Vorfreude auf die neue Saison überwiegt aber. „Es wird ein spannendes Jahr und es wird viele Spiele geben, auf die man sich freuen kann“, sagt der Offensivspieler, der am Freitag im Testspiel auf die Sportfreunde aus seiner Geburtsstadt Siegen trifft. Für den Club hat Waldschmidt nie gespielt, aber noch Verbindungen nach Siegen. Sein bester Freund Julian Bibleka steht bei den Sportfreunden im Tor. Darauf wird der Angreifer sicher keine Rücksicht nehmen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Die nächste Chance für Sargis Adamyan?

Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan beim 1. FC Köln?
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Die nächste Chance für Sargis Adamyan?

Auch in seiner zweiten Spielzeit ist Sargis Adamyan nicht wirklich beim FC angekommen. Unter anderen Umständen wäre der Armenier ein sicherer Verkaufskandidat. Aktuell deutet aber einiges auf eine weitere Chance unter neuem Trainer hin.

Im Testspiel gegen Rheingold Poll erzielte Sargis Adamyan einen Treffer, vergab aber weitere Chancen. In der Vorbereitung bekommt der Armenier die Chance, sich Gerhard Struber zu empfehlen. In den vergangenen beiden Jahren konnte der Angreifer diese nicht nutzen. Wie sieht es unter Struber aus? Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan beim 1. FC Köln?

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Es waren nur wenige Wochen, in denen Sargis Adamyan eine Art späten Frühling seiner doch fortgeschrittenen Karriere erlebte. Anfang März erhielt der Angreifer nach einer wieder einmal eher trostlosen Saison wie aus dem Nichts das Vertrauen des neuen Coachs. Für viele Fans überraschend stand der Armenier nach einigen wenigen Kurzeinsätzen gegen den Titelkandidaten Bayer Leverkusen in der Anfangsformation, machte auch eine recht ordentliche Partie, vergab aber auch eine dicke Chance und erarbeitete sich so dennoch weitere Einsätze in der Startelf. Timo Schultz schien von dem Armenier recht angetan, wollte den Angreifer auf Kurs bringen.

Vom Königstransfer zum Fehleinkauf

Gegen RB Leipzig traf Adamyan dann auch endlich wieder. Das erste Tor in der Liga seit anderthalb Jahren, der zweite Treffer in der Bundesliga für die Geißböcke, der vierte überhaupt für den FC. Unter Schultz schien der Angreifer möglicherweise die Leistung abrufen zu können, die sich die Kölner Verantwortlichen im Sommer 2022 bei der Verpflichtung versprochen hatten. Zumindest war so die Sprachregelung. Ausgerechnet Adamyan war plötzlich so etwas wie ein Hoffnungsträger. Als Königstransfer einst geholt, immer wieder als Verkaufskandidat Nummer eins sowie als Fehleinkauf gehandelt.

Durchsetzen konnte sich Adamyan zuvor unter Steffen Baumgart wahrlich nicht. Unvergessen der verhinderte Treffer in Berlin im November 22, als der Angreifer die Kugel aus gefühlt einem Meter über die Latte des leeren Tors brachte. Nun sprang der mittlerweile 31-Jährige für den verletzten Zielstürmer Davie Selke ein. Doch die Hoffnung keimte eben nur wenige Wochen auf. Adamyan war nicht der gewünschte Hoffnungsträger, konnte ebenfalls so gut wie keine Torgefahr mehr entfachen und knüpfte somit an die Leistungen seiner Mitspieler, vor allem aber der vergangenen zwei Jahre an.

15 Tore in 33 Zweitliga-Spielen

In Zeiten ohne Transfersperre wäre Adamyan auch in diesem Sommer zweifelsfrei einer der ersten Verkaufskandidaten gewesen. Der glücklose Angreifer hat noch einen Vertrag bis 2026, ist 2022 erstaunlicherweise mit einem Vier-Jahres-Kontrakt ausgestattet worden. Zählbares sprang in den vergangenen zwei Jahren selten heraus. Aufgrund der Transfersperre, also der fehlenden Option im Sturm nachzubessern sowie des Abstiegs könnte der Armenier doch wieder zur Option im Kölner Kader werden. Zumal der Markt für den 31-Jährigen nach den vergangenen Spielzeiten ohnehin ein überschaubarer sein dürfte.

Viel wichtiger aber: Adamyan kann 2. Bundesliga. In der Spielzeit 18/19 erzielte der Angreifer für Jahn Regensburg in 33 Spielen 15 Treffer, verhalf dem Jahn damit zu einem einstelligen Tabellenplatz. Am vergangenen Samstag stand der Offensivspieler im Duell gegen Poll in der Anfangself. Adamyan erzielte bereits nach zwei Minuten das 1:0, ohne allerdings getroffen zu haben. Sein Versuch aus kurzer Distanz wurde vom Keeper pariert. Doch der Schiedsrichter entschied erstaunlicher Weise auf Treffer. Anschließend agierte der Stürmer glücklos, vergab weitere gute Möglichkeiten. Eine Bewerbung für mehr hat Adamyan damit nicht abgegeben. Eine Chance unter Struber wird er in der Vorbereitung dennoch bekommen. Möglicherweise ist es seine letzte. Denn klar ist auch, dass der FC nicht mit den aktuell sieben Angreifern in die neue Spielzeit starten wird.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Bitteres EM-Aus für Österreich und enttäuschten Florian Kainz

Florian Kainz vom 1. FC Köln ist enttäuscht
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Bitteres EM-Aus für Österreich und enttäuschten Florian Kainz

Für Österreich ist die Europameisterschaft beendet. Die Mannschaft von Ralf Rangnick unterlag am Dienstagabend der Türkei 1:2. Florian Kainz kam auch im vierten Spiel nicht zum Einsatz.

Eine enttäuschende EM ist für Florian Kainz und Österreich beendet. Die Mannschaft von Ralf Rangnick unterlag am Dienstagabend der Türkei 1:2. Damit ist der einzige EM-Teilnehmer des 1. FC Köln ausgeschieden.

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21:6-Torschüsse sprechen eine eindeutige Sprache. Das Ergebnis eine andere. Österreich wurde vor dem Turnier als Geheimfavorit gehandelt, wurde dieser Rolle als Gruppensieger der Hammergruppe auch lange gerecht und ist dann doch bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Ralf Rangnick unterlag am Dienstagabend der Türkei 1:2 und tritt die Heimreise an. Bereits in der ersten Minute geriet Österreich durch Merih Demiral in Rückstand. Österreich übernahm fortan das Spielgeschehen, dominierte die Begegnung nach Belieben, war aber im Schlussdrittel zu ungefährlich. Wirklich zwingend wurde es erst nach dem Wechsel. Unter anderem scheiterte Marko Arnautovic aus kurzer Distanz. Der nächste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Erneut traf Demiral.

Kainz kommt wieder nicht zum Einsatz

Der kurz zuvor eingewechselte Michael Gregoritsch verkürzte noch einmal. Österreich drückte auf den Ausgleich. Unmittelbar vor Spielende brachte Christoph Baumgartner noch einen Kopfball aufs Tor, aber Mert Günok hielt den Sieg mit einer weltklasse Parade fest. Für Florian Kainz endet damit eine besonders enttäuschende EM. Der Kölner Mittelfeldspieler kam am Dienstagabend nicht zum Einsatz. Schon wieder nicht. Kainz saß bei allen vier Spielen der Österreicher 90 Minuten auf der Bank, spielte bei der Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers nicht eine einzige Minute. Kainz kam in den vergangenen neun Spielen seiner Nationalmannschaft nur einmal zum Einsatz. Selbstvertrauen konnte der Mittelfeldspieler dementsprechend nicht sammeln. Doch das scheint nach der desolaten vergangenen Spielzeit bitter nötig.

Die Reise ist für Kainz und Co. nach dem 1:2 gegen das Team um seinen Ex-Mitspieler Salih Özcan nun beendet. Der Mittelfeldspieler wird nun ein paar Tage Urlaub machen, bevor es zurück zum Geißbockheim geht. Spätestens im Trainingslager in der Steiermark ab dem 21. Juli wird Kainz wohl wieder angreifen. Vor der Begegnung hatte FC-Trainer Gerhard Struber gemeinsam mit Dejan Ljubicic noch eine Gruß-Botschaft Richtung Österreich geschickt. Gebracht haben die warme Worte nichts. Immerhin bringt die Teilnahme an der EM einen kleinen Geldsegen für den FC. Rund 10.000 Euro kassieren die Geißböcke für jeden Tag der Abstellung. Köln erhält rund 250.000 Euro. Für Kainz ein schwacher Trost.


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Wer geht, wer bleibt?

Max Finkgräfe fällt verletzt aus

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Max Finkgräfe fällt verletzt aus

Die Vorbereitung des 1. FC Köln findet vorerst ohne Max Finkgräfe statt. Der Linksverteidiger hatte sich am Montag verletzt und wird vorerst pausieren müssen.

Personal-Update beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe fällt vorerst aus. Der Linksverteidiger hatte sich am Montag verletzt. Nun muss der Youngster pausieren. Auch drei weitere Spieler fehlten.

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Am Montag musste er das Training abbrechen, am Dienstag stand er gar nicht erst auf dem Platz. Max Finkgräfe fällt beim 1. FC Köln vorerst aus. Der Youngster hatte den Trainingsplatz am Montag frühzeitig verlassen und war im Anschluss untersucht worden. Eine strukturelle Verletzung liegt nach einem MRT nicht vor. Dennoch muss der 20-Jährige, der aktuell noch immer die Wahl zum Golden-Boy-Award anführt, vorerst pausieren. Leart Pacarada konnte erstmals nach seinem Infekt wieder individuell trainieren, ins Mannschaftstraining kann der Abwehrspieler noch nicht einsteigen. Auch Mark Uth, Luca Kilian und Marvin Obuz trainieren weiterhin individuell.

Nationalspieler-Trio fehlt weiterhin

Zudem fehlten auch am Dienstag weiterhin drei fitte Akteure. Mathias Olesen, Denis Huseinbasic und Damion Downs trainierten nicht mit der Mannschaft. Das hatte aber einen guten Grund. Die drei Nationalspieler hatten die Leistungsdiagnostik vor einer guten Woche verpasst. Diese wird am Montag und Dienstag nachgeholt. Ab Mittwoch wird der Trainingsplatz somit wieder ein wenig voller. Für die Kölner Profis stehen in dieser Woche sechs Trainingseinheiten an. Dienstag und Mittwoch trainieren die Profis doppelt. Am Freitag steht dann der nächste Test an. Der FC spielt gegen die Sportfreunde Siegen.

Trainer Gerhard Struber hatte nach dem Testspiel gegen Poll bereits angekündigt, die Intensivität des Trainings hochzuhalten. „Wir werden das in den nächsten zwei, drei Wochen noch einmal in die Höhe schrauben. Wir wollen die Jungs anreizen, athletisch geht das nur mit vielen Metern“, sagte der Coach. „Wir haben schon Überlegungen, wie wir die Jungs fordern. Wir wollen dabei viel am Spielfeld machen, in die fußballspezifische Belastung kommen und nicht so viel vom Ball isoliert trainieren. Den einen oder anderen isolierten Meter wird es aber auch geben.“


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Damion Downs – erste Bewerbung schon abgegeben?

Damion Downs klatscht mit Tim Lemperle im Testspiel des 1. FC Köln ab.
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Damion Downs – erste Bewerbung schon abgegeben?

Im nicht wirklich aussagekräftigen Testspiel gegen Poll überzeugte unter anderem Damion Downs. Dennoch setzte das Eigengewächs eine Duftmarke und könnte eine wichtige Rolle im Kölner Gebilde einnehmen.

Der Youngster traf gegen den Kreisligisten Rheingold Poll gleich vier Mal. Das blieb natürlich auch FC-Coach Gerhard Struber nicht verborgen beim Testspiel des 1. FC Köln: Wird Damion Downs der so dringend gesuchte Mittelstürmer?

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Einen wirklich großen Stellenwert wird Gerhard Struber dem Testspiel gegen den VfL Rheingold Poll sicher nicht beimessen. Alles andere als ein deutlicher Erfolg über den A-Ligisten wäre mehr als eine Überraschung gewesen. Das 18:0 war somit standesgemäß. Wirklich viele Erkenntnisse gab es demnach nicht zu gewinnen. Auf der anderen Seite heißt es für die Spieler wiederum, vom ersten Moment der Vorbereitung möglichst viele gute Eindrücke zu hinterlassen, um sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Stammplätze zu erarbeiten. Durch die Verpflichtung von Struber und die Rückkehr einiger Leihspieler werden die Karten wohl an vielen Ecken und Stellschrauben neu gemischt. Gerade durch den sehr wahrscheinlichen Abschied von Davie Selke ist die Position des Zielstürmers wohl offener als die meisten anderen.

Struber: „Diese Gier war gut sichtbar“

Zumal genau diese Rolle auch in der vergangenen Spielzeit wohl die größte Sollbruchstelle der Geißböcke war. Mit gerade einmal sechs Toren war Selke der gefährlichste FC-Spieler. Der nominelle Angriff der Kölner kam insgesamt auf 13 Treffer. Als der 29-Jährige ausfiel, suchten die Kölner Verantwortlichen lange und meist vergeblich nach einem adäquaten Ersatz. Weder Jan Thielmann noch Sargis Adamyan oder Steffen Tigges erzeugten in der Spitze die nötige Gefahr. Nun beginnt die Suche erneut. Zwar traf auch Tigges in der vergangenen Spielzeit drei Mal, deutlich gefährlicher wirkte aber Damion Downs, der zudem zwei besonders emotionale Tore erzielte – das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach und das Last-Minute-3:2 gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Wird Damion Downs der gesuchte Mittelstürmer?

Auch im Test gegen Poll war der Angreifer wieder in Torlaune. „Wir wollten auf Torejagd gehen, und das haben die Jungs mit viel Freude und Überzeugung gemacht. Diese Gier, ins Toreschießen zu kommen, war gut sichtbar“, erklärte Gerhard Struber nach der Begegnung zufrieden. Gerade bei Downs war sie besonders sichtbar. Vier Tore netzte der Stürmer ein. Ja, gegen einen Kreisligisten, allerdings erzielte der Angreifer die meisten Tore für Köln. Und Struber scheint gerade auf die jungen Spieler setzen zu wollen. „Wir haben sehr interessante Jungs im offensiven Bereich zur Verfügung. Mein Vertrauen ist groß, da eine gewisse Schlagkraft zu entwickeln, um Tore zu machen”, sagte der Trainer. Downs dürfte zumindest bei der Wahl eines Angreifers gute Chancen haben.

Wie stehen die Chancen von Lemperle?

Allerdings ist noch nicht klar, ob der Youngster die gesamte Vorbereitung mit dem FC bestreitet und zum Liga-Beginn überhaupt da ist. Downs könnte in den Kader des US-Teams bei den Olympischen Spielen rutschen. Bei der Vorbereitung der US-Boys war er bereits dabei. Chancen darf sich sicherlich auch Tim Lemperle ausrechnen, der vor allem als Vorbereiter gegen Poll auffiel. Eine Rolle, die dem Kölner Eigengewächs durchaus passt. Auch in Fürth bereitete Lemperle zahlreiche Chancen, wenn auch nur vier Tore vor. Gegen Poll harmonierte das Duo bereits sehr stark. Gut möglich, dass es das auch schon bald in der Liga darf. 


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Rückkehr nach Deutschland? Anthony Modeste verlässt Al Ahly

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Rückkehr nach Deutschland? Anthony Modeste verlässt Al Ahly

Anthony Modeste verlässt den ägyptischen Rekordmeister Al Ahly wieder und hofft auf ein Engagement in Europa. Der Mittelstürmer gewann gleich mehrere Pokale für das Team aus Kairo.

Anthony Modeste kehrt wohl wieder nach Köln zurück. Zumindest vorerst zu seiner Familie. Anthony Modeste verlässt Al Ahly nach einem knappen Jahr wieder.

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Kehr Anthony Modeste wieder zurück nach Deutschland? Zumindest wird der Mittelstürmer vorerst nach Köln zu seiner Familie kommen. Der Franzose verlässt den ägyptischen Club Al Ahly nach einem knappen Jahr wieder. Am 1. September 23 hatte Modeste bei dem Rekordsieger angeheuert. Nun ist das Kapitel seiner Karriere beendet. „Der Tag ist gekommen, um auf Wiedersehen zu sagen“, schreibt Modeste auf Instagram. „Ich bin stolz und dankbar, Teil dieses historischen Clubs gewesen zu sein. Ich habe den Adler mit Ehre getragen und gelebt.
Vielen Dank an alle Fans für ihre unglaubliche tägliche Unterstützung und Liebe.“

Drei Titel mit Al Ahly

Unterm Strich blickt Modeste auf eine erfolgreiche Saison in Kairo zurück. Der Franzose erzielte zwar nur sechs Tore in 31 Begegnungen, gewann mit dem ägyptischen Rekordmeister aber den Supercup, den Pokal und die afrikanische Champions League. Kurios: Der 36-Jährige hätte mit dem Club sogar die ägyptische Meisterschaft gewinnen können. Die Saison ist noch nicht beendet, Al Ahly hat zahlreiche Nachholspiele, der Vertrag von Modeste endete jedoch zum 1. Juli. „Vielen Dank an alle Fans für ihre unglaubliche tägliche Unterstützung und Liebe. Ihr seid einfach großartig und habt dieses Erlebnis zu etwas ganz Besonderem gemacht“, schreibt der Stürmer weiter. „Ich möchte mich auch bei den Trainern, dem Personal und vor allem bei meinen Teamkollegen bedanken!“

Wie es nun für den 36-Jährigen weitergeht, ist offen. Seine Schuhe wird der Stürmer sicher noch nicht an den Nagel hängen. Zuletzt gab Modeste in einem Interview mit der „Bild“ an, vielleicht eine neue Herausforderung in Europa zu suchen. Zuletzt sollen auch Angebote vorgelegen haben. Modeste sagte, er sei offen für das, was da kommt.


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Jonas Urbig zurück im Training

Jonas Urbig trainiert wieder beim 1. FC Köln.
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Jonas Urbig zurück im Training

Der 1. FC Köln ist am Montag in die neue Trainingswoche gestartet. Wieder mit dabei ist Jonas Urbig. Der Torhüter hatte zuletzt aus privaten Gründen gefehlt.

Personal-Update beim 1. FC Köln: Jonas Urbig ist zurück im Training. Der Keeper hatte zuletzt aus privaten Gründen gefehlt, sollte bis auf Weiteres aussetzen. Jetzt ist die neue Nummer eins zurück.

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Bei deutlich angenehmeren Temperaturen ist der 1. FC Köln am Montag in die zweite Trainingswoche der Saisonvorbereitung gestartet. Dennoch kündigte Trainer Gerhard Struber bereits an, dass die kommenden Wochen noch ein wenig intensiver werden sollen. Für den Coach geht es auch darum, den Kader in den kommenden Wochen zu reduzieren. Am Montag kehrte die kommende Nummer eins Jonas Urbig zurück ins Mannschaftstraining. Der 20-Jährige hatte zuletzt aus privaten Gründen gefehlt, verpasste unter anderem das deutliche 18:0 über den VfL Rheingold Poll. Ansonsten gab es keine weiteren Rückkehrer. Mark Uth, Luca Kilian und Marvin Obuz trainierten individuell. Leart Pacarada erholt sich von seinem Infekt.

Nationalspieler-Trio fehlt

Dafür fehlten am Montag wiederum drei Akteure. Mathias Olesen, Denis Huseinbasic und Damion Downs trainierten nicht mit der Mannschaft. Das hatte aber einen guten Grund. Die drei Nationalspieler hatten die Leistungsdiagnostik vor einer guten Woche verpasst. Diese wird am Montag und Dienstag nachgeholt. Ab Mittwoch wird der Trainingsplatz somit wieder ein wenig voller. Für die Kölner Profis stehen in dieser Woche sechs Trainingseinheiten an. Dienstag und Mittwoch trainieren die Profis doppelt. Am Freitag steht dann der nächste Test an. Der FC spielt gegen die Sportfreunde Siegen.

Max Finkgräfe musste die Einheit am Montag unterdessen frühzeitig abbrechen. Der Linksverteidiger wurde bei einem Schuss am Fuß getroffen und verließ anschließend das Spielfeld. Der Kölner Youngster hatte sich im vorletzten Spiel der vergangenen Saison am Knöchel verletzt, konnte das Finale beim 1. FC Heidenheim nicht bestreiten. Ob der 20-Jährige jetzt erneut ausfällt, ist noch nicht bekannt.


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Max Finkgräfe nominiert für Golden-Boy-Award – die Wahl ist eröffnet

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Max Finkgräfe nominiert für Golden-Boy-Award – die Wahl ist eröffnet

Max Finkgräfe hat eine überraschend gute Saison beim FC absolviert. Das ehrt auch die italienische Sportzeitung „Tuttosport“. Der Kölner Youngster findet sich aktuell auf der Liste für den Golden-Boy-Award wieder. Und dort ist die Wahl eröffnet.

Bundesliga-Debüt, Premierentor, erster Startelf-Einsatz – Max Finkgräfe schaut auf eine beeindruckende Saison zurück. Wie berichtet findet sich der Youngster auf der Liste einer besonderen Wahl wieder. Und die Abstimmung läuft: Max Finkgräfe ist für Golden-Boy-Award nominiert.

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Eine gewisse Portion Stolz war beiden Protagonisten bei der ersten Trainingseinheit anzusehen. Dem geschätzt achtjährigen Junge, der Finkgräfe sein Trikot mit der Nummer 35 und dem Namen seines Idols hinhielt und dem Spieler selbst, der unter seinen Namen das Autogramm setzte. Auch für den Youngster ist der rasante Aufstieg in der vergangenen Saison sicher so nicht erwartbar gewesen. Finkgräfe ist zweifelsohne einer der Newcomer der abgelaufenen Spielzeit. Der Linksverteidiger, dessen frühe Juniorenjahre doch von einigen Verletzungen geprägt waren, überzeugte schon in der Vorbereitung, feierte unter Steffen Baumgart sein Bundesliga-Debüt, wurde unter dem Coach zum Stammspieler. Ein Jahr später hat Finkgräfe 24 Pflichtspiele für die Profis absolviert, davon 18 von Beginn an. Zudem steht das erste Bundesliga-Tor auf der Haben-Seite.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Kein Wunder, dass unter anderem Lothar Matthäus den Linksverteidiger mit Vorgänger Jonas Hector verglich, den Spieler bereits im Dunstkreis der Nationalmannschaft gesehen hat. Auch U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo sprach davon Max Finkgräfe auf dem Zettel zu haben. Und der 20-Jährige steht noch auf einer ganz anderen Liste. Auf der zur Wahl zu Europas besten U21-Spielern. Die italienische Sportzeitschrift „Tuttosport“ hat wie berichtet die aktuelle Liste der 100 besten U21-Spieler Europas veröffentlicht. Und nun ist die Wahl eröffnet. Auch Fans können abstimmen. Max Finkgräfe steht auf der Liste, aktuell auf Rang 44. Allerdings mit einigen anderen prominenten Namen – unter anderem Barcelonas Lamine Yamal, João Neves von Benfica oder Aleksander Pavlovic von Bayern München. Auch Mathys Tel (Bayern München) und Jamie Bynoe-Gittens (Borussia Dortmund) sind nominiert.

Weitere deutsche Spieler sind Dortmunds Youssoufa Moukoko, Brajan Gruda vom FSV Mainz 05, Anton Kade vom FC Basel sowie Tim Drexler und Umut Tohumcu von der TSG Hoffenheim. Im Jahr 2022 war Jan Thielmann ebenfalls für den Award nominiert, erreichte einen Rang in der Top-40. Jeden Monat werden 20 Spieler von der Liste gestrichen. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Der Kader soll verkleinert werden – gibt es schon mögliche Streichkandidaten?

Gerhard Struber, Thomas Kessler und Christian Keller beraten über den Kader des 1. FC Köln.
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Der Kader soll verkleinert werden – gibt es schon mögliche Streichkandidaten?

Seit einer Woche befindet sich der 1. FC Köln nun in der Vorbereitung auf die neue Saison. Schon jetzt ist klar, dass der XL-Kader reduziert werden soll. Und es zeichnen sich wohl die ersten Streichkandidaten ab.

24 Spieler standen am vergangenen Samstag beim ersten Testspiel des 1. FC Köln auf dem Spielfeld. Ein Halbes Dutzend Akteure soll mittelfristig ebenfalls dazustoßen. Kein Wunder, dass Gerhard Struber seinen Kader reduzieren will beim 1. FC Köln: Das sind mögliche Streichkandidaten.

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Das Fazit der ersten Trainingswoche fiel bei Gerhard Struber durchaus positiv aus. Der Trainer des 1. FC Köln zeigte sich mit dem Engagement seiner Schützlinge und der Intensität der ersten Einheiten durchaus zufrieden. Auch die 18 Treffer gegen den A-Ligisten aus Poll stimmten den Coach positiv. Struber wird sich auch einen ersten Überblick über sein Team, seine Spieler verschafft haben. Denn für den Trainer stehen schon bald einige eher unliebsame Entscheidungen an. Der 47-Jährige wird in den kommenden Tagen bis Wochen seinen Kader reduzieren müssen. Es ist jedenfalls nicht davon auszugehen, dass die Kölner mit dem XXL-Team in knapp drei Wochen nach Österreich ins Trainingslager aufbrechen.

Wie geht es weiter mit Nikola Soldo?

Am Samstag beim Testspiel standen 24 Spieler zur Verfügung. Es fehlten mit Leart Pacarada, Luca Kilian und Marvin Obuz drei verletzte oder kranke Akteure. Dazu werden schon bald Florian Kainz (EM), Mark Uth (individuelles Training) und Jonas Urbig (fehlte aus privaten Gründen) zurückerwartet. Jonas Urbig soll sogar bereits am heutigen Montag wieder einsteigen. Sechs Spieler, die dem Kader noch mehr Breite geben werden. Kein Wunder, dass nun bereits die ersten Personalien anstehen. Möglicherweise waren die späten Einwechslungen von Nikola Soldo, Florian Dietz, Fayssal Harchaoui und Jaka Potocnik, alle spielten nur knapp 15 Minuten, ein erster Fingerzeig.

Gerade der Verbleib von Nikola Soldo gilt wohl als eher unwahrscheinlich. Der Innenverteidiger, der im Sommer 22 in einer Nacht- und Nebelaktion kurz vor Toreschluss verpflichtet wurde, hat sich beim FC unter Steffen Baumgart bekanntlich nicht durchsetzen können. Da man beim FC aber von dem Potenzial des Kroaten eigentlich überzeugt war, folgte die Leihe zum 1. FC Kaiserslautern. Auch dort spielte Soldo kaum, stand über Monate noch nicht einmal im Kader des abstiegsbedrohten Zweitligisten. Es fehlt ein wenig die Fantasie, wie der Abwehrspieler dem FC weiterhelfen kann. Die Chance des Innenverteidigers liegt die dünne Besetzung auf der Position. Kilian fällt noch Monate aus, vom Kader der Vorsaison bleiben also nur Timo Hübers, Dominique Heintz und Elias Bakatukanda für zwei Positionen. Allerdings haben die Kölner mit Julian Pauli ein weiteres Talent langfristig gebunden.

Florian Dietz ein möglicher Wechsel-Kandidat?

In der Offensive scheinen die Kölner dagegen eher gut aufgestellt zu sein. Zumindest quantitativ. Acht Angreifer führt der FC bei seiner Kaderzusammenstellung aktuell auf. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Struber auch in diesem Teil des Kaders „schlanker“ werden will. Mark Uth, Luca Waldschmidt, Damion Downs und Tim Lemperle werden in der kommenden Spielzeit eine Rolle spielen sollen. Steffen Tigges und Sargis Adamyan konnten seit ihrem Wechsel zum FC nicht wirklich überzeugen, sich nicht ernsthaft durchsetzen. Ob sie nun die Chance in der 2. Bundesliga bekommen, scheint offen, ein Wechsel zumindest nicht ausgeschlossen. Maxi Schmid stand gegen Poll etwas überraschend in der Anfangsformation. Der Angreifer hatte bei seiner Leihe zu Kerkrade einen guten Start, ließ dann aber stark nach und kam nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus.

Sollte Schmid ein Kandidat für einen Wechsel sein, würde eine Leihe möglicherweise Sinn machen. Allerdings läuft der Vertrag des Angreifers dem Vernehmen nach nur bis zum kommenden Sommer. Die Kölner müssten den Kontrakt zunächst wohl verlängern. Auch der Vertrag von Florian Dietz läuft im kommenden Sommer aus. Der Angreifer würde gerne beim FC bleiben, sich durchsetzen. Das ist bislang bekanntlich noch nicht gelungen. Ein Wechsel scheint aber auch für ihn nicht ausgeschlossen “Wenn es relativ früh absehbar ist, dass ich nicht die nötige Spielzeit bekomme, muss man sich natürlich umhören”, sagte Dietz kürzlich der „Main-Post“.

Zu den Streichkandidaten gehören zwangsläufig die jüngsten Spieler. Harchaoui, Potocnik und Pauli sind eigentlich für die U21 vorgesehen, können sich aber in der Vorbereitung beweisen. Potocnik ist das am Samstag sehr gut gelungen.


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