Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel?

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Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel?

Der 1. FC Köln ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Trainer. Laut eines Artikels der „WAZ“ ist der FC an Peter Zeidler interessiert.

Nach dem Abschied von Timo Schultz befindet sich der 1. FC Köln wieder einmal auf Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel? Das berichtet die „WAZ“

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Bis zum 21. Juni will der 1. FC Köln einen neuen Trainer gefunden haben, also spätestens in drei Wochen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich die Kölner auch nicht beschweren würden, wenn es schon früher eine Einigung mit einem neuen Coach erzielen würden. Schließlich laufen im Hintergrund ebenfalls die Gespräche mit den Spielern, die sich noch nicht entscheiden haben, wie es weitergeht. Die Wahl des Trainers würde wohl bei der Entscheidung einen nicht unerheblichen Anteil einnehmen. Insofern ist Eile geboten, zumal der FC bekanntlich nicht der einzige Club ist, der aktuell die Suche nach einem neuen Coach ausgelobt hat.

Steht Zeidler auf dem Kölner Zettel?

So wird auch der VfL Bochum mit einem neuen Coach in die neue Spielzeit starten. Und das, obwohl Interimscoach Heiko Butscher noch die Kurve mit dem VfL bekommen hat und in der Relegation eine 0:3-Heimpleite noch drehen konnte. Nachdem Bochum also schon im Abstiegskampf ein Konkurrent der Geißböcke war, könnte es zum Wettwerben um den neuen Coach kommen. Wie die „Bild“ berichtet sollen sich beim VfL nur noch zwei Kandidaten im Rennen um den Trainerposten befinden: Andre Breitenreiter und Peter Zeidler. Und einer von ihnen steht laut „WAZ(+)“ auch auf dem Zettel der Kölner: Dabei soll es sich um den aktuellen Coach des FC St. Gallen handeln: Eben Peter Zeidler. Der 61-Jährige führte den Schweizer Club in dieser Spielzeit auf Rang fünf der Super League.

Tatsächlich soll der VfL auch schon einen ersten Kontakt gehabt haben. Da Zeidler aber noch Vertrag bis 2027 in St. Gallen hat, würde er eine Ablöse kosten. Geld, das Bochum sicherlich lieber in den kommenden Spieler-Kader stecken will. Beim FC wäre vor allem aufgrund der Transfersperre Geld für einen neuen Trainer möglich. Zeidler ist schon seit 2018 beim FC St. Gallen im Amt, war aber auch schon Cheftrainer beim FC Sochaux, beim FC Sion und bei RB Salzburg sowie Co-Trainer bei der TSG Hoffenheim. Schon im vergangenen Winter wurde den Kölnern ein Interesse am 61-Jährigen nachgesagt. Wie konkret das Interesse wirklich ist, ist bislang offen.

Als Wunschkandidat wird nach wie vor Christian Eichner vom Karlsruher SC gehandelt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Trainersuche: Das Anforderungsprofil sollte eindeutig sein

Christian Keller telefoniert.
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Trainersuche: Das Anforderungsprofil sollte eindeutig sein

Seit vergangenem Montag steht der Abschied von Timo Schultz als Trainer des 1. FC Köln fest. Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen. Dabei wird Christian Keller ein bestimmtes Anforderungsprofil im Kopf haben.

Die Hürden, die der neue Coach bei Dienstantritt bewältigen muss sind bekanntermaßen herausfordernd, aber sie liegen immerhin offen auf dem Tisch. Transfersperre, der Abgang des Abwehrchefs und möglicher weiterer Stammspieler, der Aufbau einer im Bezug auf das Selbstvertrauen wohl geschwächten Mannschaft und das ausgelobte Ziel, wieder möglichst schnell in die erste Liga aufzusteigen. 1. FC Köln: Diese Anforderungen muss der neue Trainer erfüllen.

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Die Trennung von Timo Schultz kam zu Beginn der Woche alles andere als überraschend. Angesichts des verpassten Saisonziels, war sie wohl unausweichlich, alternativlos. Auch, wenn Christian Keller offensichtlich noch an einen Fortbestand der Liaison glaubte. Eine Mehrheit soll sich gegen den Trainer entschieden haben. Für die FC-Bosse in gewisser Weise ebenfalls eine Niederlage. Schließlich hatten sich der Sportdirektor und Co. im vergangenen Winter viel Zeit genommen, um den richtigen Coach für das Unterfangen Klassenerhalt auszuwählen. Die Wahl fiel nach einer Art Assessment-Center auf Schultz, dessen Konzept die Kölner Verantwortlichen wohl letztendlich überzeugt hat. Unterm Strich lagen sie allesamt daneben.

FC setzt sich selbst ein Zeitlimit

Dass der Club nun offensiv kommunizierte, dass man sich bei der neuen Suche nach dem Schultz-Nachfolger nun selbst ein Zeitlimit bis zum Trainingsbeginn am 21. Juni auferlegt hat, deutet daraufhin, dass Christian Keller auch dieses Mal ein besonders gründliches Auswahlverfahren bei der Trainersuche wählt. Auch, weil es möglicherweise die letzte Patrone des angeschlagenen Sportchefs ist. Noch einmal sollte Keller jedenfalls bei der Auswahl nicht daneben liegen. Im Winter erklärte der Sportdirektor noch auf einer Pressekonferenz, welches Anforderungsprofil der Nachfolger von Steffen Baumgart mitbringen soll. Dieses Mal gab es eine Meldung zur Trennung, keine Pressekonferenz, das Anforderungsprofil für den Schultz-Nachfolger gab es nicht.

Anforderungsprofil dürfte eindeutig sein

Doch es ist davon auszugehen, dass der neue Trainer viel von dem mitbringen soll, das auch schon vor gut fünf Monaten auf Kellers Liste gestanden hat. Damals betonte Keller, dass die Spielidee von Steffen Baumgart „beibehalten und stabilisiert“ werden solle. Der FC wird wohl auch in der kommenden Saison einen offensiven, einen angriffslustigen Fußball spielen – gerade in der 2. Bundesliga. „Zudem muss der Trainer die Qualität in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen – die sich auch die Spieler wieder zutrauen müssen“, betonte der Sportdirektor. Ein weiterer Punkt, der für die verunsicherte Mannschaft unerlässlich sein dürfte. Der neue Coach muss den Spielern wieder Selbstvertrauen einhauchen. Und wie damals muss er notgedrungen ein Händchen für den eigenen Nachwuchs haben. Denn das Einbauen der Youngster wird aufgrund der Transfersperre unabdingbar sein.

Namen werden bereits viele in den Ring geworfen. Einige, die schon im Winter angeblich ein Thema waren, andere, die jetzt erst diskutiert werden. Allen voran Christian Eichner, der wohl den nächsten Schritt seiner Karriere gehen will, sich aber auch eine Vertragsverlängerung in Karlsruhe vorstellen kann. Doch, ob sich diese Namen auch alle eine Anstellung beim FC vorstellen können, ist fraglich. Denn die Voraussetzungen sind aufgrund der Transfersperre, des ungewissen Kaders, weiterer noch unbekannter Abgänge bekanntlich alles andere als einfach. Ein neuer Trainer müsste sich auf einen Club mit Strahlkraft, vor allem aber einen mit sehr vielen Baustellen einstellen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Podolski fordert Veränderungen, steht selbst aber (noch) nicht zur Verfügung

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Podolski fordert Veränderungen, steht selbst aber (noch) nicht zur Verfügung

In den vergangenen Tagen wurde der Name Lukas Podolski in Verbindung mit einem Posten beim 1. FC Köln gebracht. Den kann sich der Weltmeister von 2014 gerade nicht vorstellen. Dennoch fordert der 38-Jährige Konsequenzen beim FC.

Über einen Posten beim 1. FC Köln wird bereits fleißig diskutiert. Dort sieh er sich aktuell nicht, will weiter Fußball spielen. Aber: Lukas Podolski fordert Konsequenzen bei seinem Heimatclub.

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Als FC-Legende Pierre Littbarski in der vergangenen Woche zur Kritik an seinem Ex-Verein ausholte, da nannte der Weltmeister von 1990 gleich mehrere Ex-Spieler, die er sich in wichtigen Positionen am Geißbockheim vorstellen könne. Ex-Keeper Bodo Illgner sagte relativ schnell ab, nun zog Lukas Podolski nach. Im Interview mit der „Bild„, sagte die Club-Ikone, dass sein Name gefallen sei. „Aber ich spiele noch Fußball, habe noch Spaß daran und will noch ein Jahr spielen. Alles andere ist aktuell kein Thema. Ich hatte einige Anrufe, habe mich aber keinem Vorstandsteam angeschlossen“, sagte Podolski. „Es gibt auch kein konkretes Angebot für irgendeine Position vom FC. Ich bin aktuell also weit davon entfernt, kurzfristig eine Position beim FC zu übernehmen.“

Podolski: „Konsequenzen müssen her“

Dennoch mache sich der Weltmeister von 2014 Sorgen um seinen Club. „Aber jetzt ist es dann auch an der Zeit und ganz, ganz wichtig, den Schalter umzulegen, Personalentscheidungen zu treffen, eine Mannschaft zu bauen, die eine neue Euphorie entwickeln kann und Leute zu finden, die den Wiederaufstieg anpeilen. So schwer der auch wird durch die Transfersperre“, so Podolski weiter, der aber auch weiß, dass man nicht den gesamten Club austauschen könne. Einen Hauptschuldigen könne oder wolle der 38-Jährige ohnehin nicht benennen. Dafür sei er vom Club zu weit entfernt. Dennoch fordert Podolski Veränderungen. „Konsequenzen müssen her. Es reicht nicht, einfach zu sagen: Wir haben alles analysiert und kommen zu dem Punkt, dass eigentlich alles gut ist und wir nichts falsch gemacht haben. So blauäugig wird man nicht sein“, so Podolski weiter.

Langfristig könne sich der Offensivspieler sehr wohl eine Position bei seinem Heimatclub vorstellen. „Aber dann müssen auch konkrete Gespräche geführt werden. Nicht wie jetzt, wo man absteigt, die Stimmung im Keller ist, die Euphorie weg und dann fällt ihnen ein, dass es ja noch den Poldi gibt“, sagt der 38-Jährige. „Das ist mir zu wenig.“ Zu wenig war auch das Interesse an ehemaligen und verdienten Spielern beim FC – zumindest aus Sicht des ehemaligen Nationalspielers. „Warum hat ein Verein wie der 1. FC Köln seine großartigen Spieler nie genutzt? Warum sind die nicht im Verein? Warum machen sie da nichts in verschiedenen Abteilungen? Ich habe da keine Antwort drauf“, sagt Podolski. Der 38-Jährige spielt aktuell weiterhin bei dem polnischen Club Górnik Zabrze.


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Transfergerüchte

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Nicht zur EM, aber vielleicht zu den Spielen? Damion Downs darf auf Olympia hoffen

Damion Downs freut sich über einen Treffer
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Nicht zur EM, aber vielleicht zu den Spielen? Damion Downs darf auf Olympia hoffen

Damion Downs ist in den Vorbereitungskader auf die Olympischen Spiele der US-Auswahl berufen worden. Der 19-Jährige könnte somit die Vorbereitung der Geißböcke verpassen und dafür an den Spielen in Paris teilnehmen.

Ein FC-Youngster bekommt vielleicht doch noch einen versöhnlichen Abschluss. FC-Profi Damion Downs darf auf Olympia hoffen. Der 19-Jährige befindet sich im vorläufigen Kader.

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Auch, wenn sie am Ende des Tages keinen Impact mehr auf den enttäuschenden Ausgang der Saison hatten, die beiden Tore von Damion Downs waren sicherlich die emotionalen Höhepunkte einer Spielzeit, die sich eigentlich irgendwo in den Tiefen der Sport-Tristesse aufgehalten hat – zumindest für den FC. Für den Kölner Youngster steht am Ende der Saison ein möglicher weiterer Höhepunkt an. Damion Downs wurde in den Kader der amerikanischen Nationalmannschaft berufen, die sich in den USA in den kommenden Wochen auf die Olympischen Spiele in Paris vorbereitet. Anders als die deutsche Auswahl sind die USA bei den Spielen in der Hauptstadt Frankreichs dabei, treffen in der Gruppe A auf Guinea, Neuseeland und die Equipe tricolore.

Keine komplette Vorbereitung für Downs

Für Downs ist die Sommerpause somit eine kurze. Schon am 11. Juni spielen die USA ein Testspiel gegen Japan, der 19-jährige Angreifer ist nominiert. Im Anschluss an das Trainingslager wird US-Coach Marko Mitrović den Kader für die Spiele bekannt geben, die 25-köpfige Truppe auf einen 18-Mann-Kader reduzieren. Ob Downs dann noch dabei ist, ist komplett offen. Allerdings buhlen die USA schon seit vielen Jahren um die Gunst des 19-Jährigen. Downs hat sowohl die amerikanische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft, war schon für Juniorenteams beider Nationen nominiert, reiste aber entweder nicht an oder kam nicht zum Einsatz. Erst im Oktober hätte Downs für die U20 der US-Boys an den Pan American Games in Chile teilnehmen sollen, der Verband nahm aber Rücksicht auf die schwierige Situation in Köln. Anschließend befand sich Downs bei der deutschen U20 auf Abruf, wurde aber nicht berücksichtigt.

Nur wenige Tage nach Ende des Trainingslagers beginnt die Vorbereitung auf die kommende Saison beim FC. Ob der 19-Jährige diese komplett absolviert, hängt von einer weiteren Nominierung ab. Sollte Downs für die Spiele nominiert werden, würde er zumindest das Kölner Trainingslager in der Steiermark verpassen. Die Spiele der USA finden in der Woche zwischen dem 24. und 30 Juli statt, der FC kehrt am 28. Juli aus Österreich zurück. Sollten die USA die nächste Runde am 2. und 3. August erreichen, stünde Downs im Fall der Nominierung zum ersten Saisonspiel in Liga zwei nicht bereit. Die deutsche U21 um Eric Martel und Denis Huseinbasic war bei der EM 23 in der Gruppenphase ausgeschieden und hatte somit das Ticket nach Paris verpasst.

Bereits einige FC-Profis bei Olympischen Spielen dabei

Sollte Downs für die USA tatsächlich zum Einsatz kommen, wäre er für weitere A-Länderspiele des DFB nicht gesperrt. Vor einigen Jahren wurden die Regeln ein wenig gelockert. Ein Spieler kann sich nur festspielen, wenn er ein A-Länderpflicht(!)spiel für die jeweilige Nation bestritten hat. Die Olympischen Spiele werden bei den Männern im Gegensatz zu den Frauen nicht als A-Länderspiele gewertet. Downs würde mit einem Olympia-Auftritt in große Fußstapfen treten. Bei den Spielen in Rio stand Timo Horn im Kasten. Auch Davie Selke spielte damals, allerdings nicht als FC-Profi. Bei den Spielen 1992 in Barcelona war Horst Heldt Teil der Nationalmannschaft, 1988 in Seoul unter anderem Thomas Hässler und Olaf Janßen. Insgesamt wurden vier Spieler aus der Bundesliga berufen. Neben Downs sind Paxten Aaronson von Eintracht Frankfurt, Johan Gomez von Eintracht Braunschweig und Kevin Paredes vom VfL Wolfsburg dabei.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Der FC steigt in die beste 2. Bundesliga aller Zeiten ab

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Der FC steigt in die beste 2. Bundesliga aller Zeiten ab

Für den 1. FC Köln geht es in die 2. Bundesliga. Das unter denkbar schlechten Voraussetzungen und wäre das nicht schlimm genug, bekommen es die Kölner mit der wohl stärksten 2. Bundesliga aller Zeiten zu tun.

Die Enttäuschung war nach dem Abstieg groß, die Sorge, dass die Kölner nicht schnell ins Liga-Oberhaus zurückkehren, ist es bei den Fans ebenfalls. Und das nicht ohne Grund. Der FC tritt in der stärksten 2. Bundesliga aller Zeiten an.

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Auch knapp zwei Wochen nach dem bitteren 1:4 in Heidenheim sitzt der Schmerz des siebten Abstiegs der Vereinsgeschichte rund um den 1. FC Köln tief. Um die 45 Millionen Euro Einbußen, zahlreiche Abgänge, ein neues Trainerteam und das alles unter der Bürde der Transfersperre – wirklich viel Positives kann man der jetzigen Situation und den kurzfristigen Aussichten wohl nicht abgewinnen. Nach wie vor stehen hinter wichtigen Personalien noch zahlreiche Fragezeichen und damit auch hinter der Leistungsqualität für das Unterhaus.

Viel Tradition in Liga zwei

Dabei hat es die 2. Bundesliga in der kommenden Spielzeit in sich. Der FC spielt wohl in der stärksten 2. Bundesliga, die es je gegeben hat. Zugegeben, das Superlativ wird wohl jährlich aus der Floskelkiste gekramt. Doch das Liga-Unterhaus muss sich in der Saison 24/25 sicherlich nicht vor den vorherigen verstecken. Schon allein die Dichte der Traditionsvereine ist beeindruckend. Durch den Abstieg der Geißböcke und den gleichzeitigen Aufstieg von Preußen Münster werden neun Gründungsmitglieder der Bundesliga zweitklassig spielen. Im Oberhaus sind es mit Dortmund, Frankfurt, Bremen und Stuttgart vier. Neun Zweitligisten sind noch immer in der Top-20 der ewigen Tabelle der Bundesliga zu finden. Zwölf der Zweitligisten feierten bereits die Deutsche Meisterschaft, gewannen zusammen nahezu 40 Meistertitel. Der 1. FC Magdeburg feierte zudem drei DDR-Meisterschaften. 

Hohe Kaderwerte

Zwar wird der Kaderwert der Geißböcke aktuell bei transfermarkt.de noch mit rund 70 Millionen Euro eingeschätzt, der dürfte bis zum Saisonstart aber noch fallen. Und in Liga zwei lauern einige weitere Hochkaräter, was den Kader angeht. Hertha BSC und der Hamburger SV kommen aktuell auf einen Wert von 45 Millionen Euro, es folgen Düsseldorf und Nürnberg mit deutlich mehr als 30 Millionen. Mit Schalke 04, dem 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 warten zahlreiche weitere namhafte Gegner. Mindestens die Hälfte der Topclubs hoffen auf einen baldigen Aufstieg in die Bundesliga. Nahezu alle Teams haben dort auch schon Erfahrung gesammelt. Einzig der 1. FC Magdeburg und Jahn Regensburg spielten nie in der Bundesliga. Zudem spielten zwei Drittel der Teams bereits im europäischen Wettbewerb.

Und es könnte eine torreiche Spielzeit werden. Immerhin fielen schon in der Vorsaison 947 Tore, der höchste wert seit 22 Jahren. Ob die beiden Absteiger Köln und Darmstadt wieder in Torlaune kommen, ist natürlich offen. Das Unterhaus ist zudem ein Zuschauermagnet. Schon jetzt kommt die 2. Liga auf einen Schnitt von knapp 30.000 Fans, liegt damit in etwa so hoch wie die Serie A. Der FC dürfte die Zahl wohl noch ein wenig nach oben treiben. Der Schnitt der Bundesliga lag bei knapp 40.000 Fans. Für den FC gibt es zudem das Wiedersehen mit einigen alten Wegbegleitern wie Steffen Baumgart beim Hamburger SV oder Markus Anfang beim 1. FC Kaiserslautern.


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Neue Marktwerte: Finkgräfe und Downs die einzigen Gewinner

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Neue Marktwerte: Finkgräfe und Downs die einzigen Gewinner

Das Online-Portal transfermarkt.de hat seine neuen Marktwerte veröffentlich. Der große Gewinner beim 1. FC Köln heißt Max Finkgräfe, er ist nun der drittwertvollste FC-Profi. Andere Spieler büßten erwartungsgemäß ein.

Das Online-Portal transfermarkt.de hat die neuen Marktwerte der Bundesliga veröffentlicht. Aufgrund der anhaltenden Krise mit dem direkten Abstieg haben sich zahlreiche Spieler verschlechtert. Doch es gibt auch Erfolgsstorys: Neue Marktwerte beim FC: Max Finkgräfe und Damion Downs sind die Gewinner.

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Die letzte Woche der Saison lief wahrlich nicht gut für Max Finkgräfe. Der Kölner Youngster hatte sich beim 3:2-Erfolg über Union Berlin am Knöchel verletzt, konnte das letzte Saisonspiel nicht mehr bestreiten und musste das desaströse Spiel gegen Heidenheim als Zuschauer verfolgen. Dennoch ist der 20-Jährige am Ende der Saison einer der großen Gewinner bei den Rheinländern. Finkgräfe ist unumstrittener Stammspieler, steht vor einer aussichtsreichen Zukunft beim FC. Und ganz nebenbei hat der Youngster seinen Marktwert weiter nach oben geschraubt. Glaubt man zumindest dem Online-Portal transfermarkt.de. Die Werte der Plattform sind bekanntlich allerdings nur geschätzt. Sie geben keinen konkreten Aufschluss über die genauen Werte. Allerdings sind sie ein Fingerzeig.

Jeff Chabot und Eric Martel führen Rangliste an

Finkgräfes Kurve zeigt jedenfalls nach oben. Bereits bei der vergangenen Schätzung steigerte Finkgräfe seinen Wert von 750.000 auf fünf Millionen Euro. Nun geht es sogar auf das halbe Dutzend. Nach der neuesten Schätzung ist Finkgräfe damit der drittwertvollste Profi der Geißböcke. Und eigentlich liegt der 20-Jährige schon auf Rang zwei. Denn Jeff Chabot führt die Liste mit einem geschätzten Marktwert von neun Millionen Euro an. Der Innenverteidiger wird in der kommenden Saison bekanntlich für den VfB Stuttgart spielen. Der Wert von Chabot ist geblieben. Eric Martel hat zwar an Wert verloren, von neun auf 7,5 Millionen, der 22-Jährige liegt aber dennoch auf Rang zwei. Dann folgt schon Finkgräfe vor Timo Hübers (5,5 Mio.).

Der Spitzenreiter zu Saisonbeginn Dejan Ljubicic hat weiterhin massiv eingebüßt. Der Mittelfeldspieler kommt „nur“ noch auf einen Wert von fünf Millionen Euro. Bei der letzten Schätzung war Ljubicic von zehn auf acht Millionen Euro abgerutscht. Auch Linton Maina muss einen herben Verlust hinnehmen. Der Außenbahnspieler fällt von fünf auf drei Millionen. Auch Jan Thielmann kommt „nur“ noch auf fünf, Florian Kainz auf 2,5 Millionen Euro. Insgesamt verschlechterten sich 18 Spieler. Der Gesamt-Marktwert ist von 93,55 auf 77,65 Millionen Euro gesunken. Neben Finkgräfe konnte sich nur ein Spieler positiv entwickeln: Damion Downs kommt auf einen Wert von zwei Millionen Euro. Der Stürmer hat seinen Marktwert verdoppelt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Wer wird die Kölner Nummer eins – Entscheidung bereits gefallen?

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Wer wird die Kölner Nummer eins – Entscheidung bereits gefallen?

Nach einer starken Saison bei der SpVgg Greuther Fürth kehrt Jonas Urbig wieder zurück zum 1. FC Köln. Und das Talent meldet Ansprüche an. Mit Marvin Schwäbe verfügt der FC aber über eine starke Nummer eins, der bislang noch keinen Wechselwunsch kommuniziert hatte. Bislang. Wer steht künftig im Kölner Tor?

Einen packenden Kampf um die Nummer eins im Kölner Kasten wird es in diesem Sommer wohl nicht geben. Und das, obwohl die Kölner Stand jetzt zwei erstklassige Keeper in ihren Reihen haben. Das wird sich aber noch ändern. Jonas Urbig oder Marvin Schwäbe – wer hütet das Kölner Tor?

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Als der 1. FC Köln in einer vorentscheidenden Phase der Saison eigentlich um möglichst viel Ruhe bemüht war, sorgte der Club selbst für ein Störfeuer und Nebengeräusche. Die Personalie Philipp Pentke sollte eigentlich nicht viel mehr als eine Meldung sein, sie löste aber Spekulationen aus, die die Kölner im Abstiegskampf so gar nicht gebrauchen konnten. Denn mit der Vertragsverlängerung der Kölner Nummer zwei deutete sich schon da an, dass die Rolle der künftigen Nummer eins nicht vollends geklärt scheint. Wird das Kölner Talent Jonas Urbig Kölns Stammkeeper oder bleibt Marvin Schwäbe? Die Spekulationen begannen. Laut Thomas Kessler ist die Diskussion „mehr thematisiert worden, als es in unseren Augen eigentlich nötig war“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung im April und legte den Fokus wieder auf den Abstiegskampf. Ein Bekenntnis zu einem seiner potentiellen Stammkeeper wollte Kessler verständlicher Weise aber nicht abgeben.

Urbig versus Schwäbe – wer wird die Nummer eins?

Einige Wochen später liegt das Thema aber wieder auf dem Tisch. Der Abstiegskampf ist beendet, er ging bekanntlich verloren, die Frage nach der künftigen Nummer eins scheint dagegen noch offen. Die Gemengelage auf der Torhüterposition ist kompliziert. Zumindest deutlich komplizierter als wie vor einem Jahr kommuniziert. Damals wurde der Vertrag mit Jonas Urbig verlängert, um den Keeper nach Fürth zu verleihen. Urbig solle Spielpraxis sammeln, um dann zum FC als Herausforderer zurückzukehren. Philipp Pentke stellte eine Art Zwischenlösung dar. Dass der Vertrag mit dem 39-Jährigen verlängert wurde, lässt die Interpretation zu, dass Urbig wohl nicht als Nummer zwei zum FC zurückkehren wird oder will. Die Leistungen bei der SpVgg Greuther Fürth untermauern diese Annahme.

Der 20-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit einer der besten Keeper der 2. Bundesliga. Fakt ist, Urbig ist jetzt schon zu stark, um eine Spielzeit lang auf der Bank zu sitzen. 2. Bundesliga kann der U21-Nationaltorhüter jedenfalls . „Sky“ berichtete zudem erst unlängst, dass sich auch die Bayern das Keeper-Talent angeschaut haben. Die Idee, Urbig als Nummer eins zu installieren, ist für den FC also nachvollziehbar und auch der mindestens mittelfristige Plan. Als dann vor einigen Wochen die Nachricht aufploppte, Marvin Schwäbe verfüge im Abstiegsfall über eine Ausstiegsklausel, schien die Gemengelage plötzlich gar nicht mehr so kompliziert. Die bisherige Nummer eins könnte dann zum Schnäppchenpreis gehen, würde mit großer Wahrscheinlichkeit ohnehin weiterhin erstklassig Fußball spielen wollen, möglicherweise auch im Ausland.

Schwäbe forderte eine Analyse

Doch unmittelbar nach dem Heidenheim-Spiel ließ Schwäbe durchblicken, dass vielleicht gar nicht alles so einfach ist. Der Keeper forderte von den Verantwortlichen eine Analyse, wie es denn jetzt weitergehen könne. Von einem kommunizierten direkten Duell wollte der 29-Jährige nichts wissen. „Ob ein offener Konkurrenzkampf ausgerufen wurde oder nicht, sei mal dahingestellt – mir wurde es anders gesagt“, erklärte Schwäbe, der sich in Köln eigentlich sehr wohl fühlt. Als Nummer zwei sieht sich der Keeper beim FC aber ganz sicher auch nicht. Der FC befindet sich also im Dilemma, zwei erstklassige Keeper für die kommende Spielzeit zu haben. Die Personalie „Pentke“ ist aber wohl ein Beleg dafür, dass Köln nicht mit beiden Torhütern im Kader plant. So soll wohl eine potentielle Nummer eins noch zu Geld gemacht werden.

Wie die „Sport Bild“ erfahren haben will, geht die Tendenz im Verkaufsszenario nun doch wieder Richtung Schwäbe. Der 29-Jährige soll demnach den Kölner Verantwortlichen bereits signalisiert haben, dass er den FC verlassen möchte. Die Tendenz gehe Richtung Ausland, heißt es. Zumindest hätten die Kölner dann auf einer Position mehr Planungssicherheit.

So lange laufen die Verträge der FC-Profis


Benno Schmitz
Vertrag bis 2024


Davie Selke
Vertrag bis 2024


Luca Waldschmidt
Leihende 2024
Kaufoption


Faride Alidou
Leihende 2024
Kaufoption


Rasmus Carstensen
Leihende 2024
Kaufoption


Justin Diehl
Vertrag bis 2024
Wechselt zum VfB Stuttgart


Florian Kainz
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Dejan Ljubicic
Vertrag bis 2025


Linton Maina
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Denis Huseinbasic
Vertrag bis 2025


Luca Kilian

Vertrag bis 2025


Philipp Pentke
Vertrag bis 2025


Matthias Köbbing
Vertrag bis 2025


Florian Dietz
Vertrag bis 2025

Jonas Nickisch
Vertrag bis 2025


Leart Pacarada
Vertrag bis 2026


Dominique Heintz
Vertrag bis 2026


Sargis Adamyan
Vertrag bis 2026


Timo Hübers
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Steffen Tigges
Vertrag bis 2026


Jeff Chabot
Vertrag bis 2026
Ausstiegsklausel
Wechselt zum VfB Stuttgart


Jan Thielmann
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Jacob Christensen
Vertrag bis 2026

Eric Martel
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel


Elias Bakatukanda
Vertrag bis 2026

Max Finkgräfe
Vertrag bis 2026

Damion Downs
Vertrag bis 2026

Marvin Schwäbe
Vertrag bis 2027
Kolportierte Ausstiegsklausel

Vertrags-Quelle: transfermarkt.de


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Tranfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Die Marschroute des 1. FC Köln müsste aufgrund der Transfersperre eigentlich heißen, jeden Spieler um (nahezu) jeden Preis zu halten. Nur wären Stand jetzt einige Profis im Folgesommer ablösefrei zu haben.

Inklusive Jeff Chabot besitzen wohl sieben Spieler des 1. FC Köln eine Ausstiegsklausel. Aufgrund der Transfersperre ist Christian Keller aktuell bemüht, möglichst viele Spieler zu halten. Und was passiert dann? Zahlreiche Verträge des 1. FC Köln laufen 2025 aus.

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Ein wenig seltsam wirkten die Worte von Marvin Schwäbe dann doch. Als der Keeper am Samstag nach dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim und dem besiegelten siebten Abstieg der Vereinsgeschichte vor das Mikro trat, forderte der Keeper den Verein auf, schnell zu analysieren. Es wirkte so, als würde der Keeper selbst erst einmal gerne wissen wollen, woran er ist, wie die FC-Bosse mit ihm planen. Als wäre die Entwicklung in Sachen Zweitliga-Kader noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Nun ist davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht und ganz sicher zweigleisig geplant haben. Und dennoch ist das Puzzle „kommende Spielzeit“ – eins mit sehr vielen Teilen oder Fragezeichen – zumindest ganz offensichtlich noch nicht gelöst.

Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

So besitzen zwei Spieler keinen Vertrag für die zweite Bundesliga, bis zu sieben weitere Akteure verfügen dagegen wohl über eine Ausstiegsklausel, die seit vergangenem Samstag greift. Jeff Chabot hat seine gezogen. Jene Spieler können den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. Offenbar sollen die FC-Bosse aktuell versuchen, den Spielern die Ausstiegsklauseln „abzukaufen“. Doch das sind nicht die einzigen Teile, die Christian Keller und Co. zu einem Gesamtbild zusammenfügen müssen. Denn bei der gesamten Planung werden die Kölner auch einen weiteren wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen können. Im kommenden Sommer laufen laut transfermarkt.de gleich neun Verträge der FC-Profis aus. Zwar sollte das Hauptaugenmerk des Sportdirektors aktuell eher darauf liegen, dass er für die kommende Spielzeit einen schlagkräftigen Kader zusammenstellt, also möglichst viele Spieler hält.

Gehen einige Spieler ablösefrei?

Nur werden die Verträge dieser Spieler nicht verlängert, könnten sie bereits im Sommer 2025 ablösefrei wechseln. Anders ausgedrückt, will Keller die Spieler noch zu Geld machen, wäre mit den aktuellen Arbeitspapieren ein Verkauf nur in diesem Sommer, höchstens noch im kommenden Winter, dem weitaus komplizierteren Transferfenster, möglich. So zum Beispiel bei Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg heiß umworben. Es hat sogar schon Gespräche mit dem Trainer gegeben. Damals schätzte das Online-Portal transfermarkt.de den Marktwert des Akteurs auf rund zehn Millionen Euro ein, der 26-Jährige war der wertvollste Kölner Profi. Angesichts der personellen Situation wurde Ljubicic zum Verbleib überredet. Auch jetzt gab Christian Keller an, möglichst viele Leistungsträger halten zu wollen.

Sollte der FC Ljubicic für die Spielzeit einplanen, den Vertrag aber nicht verlängern, könnte der Österreicher im kommenden Sommer ablösefrei wechseln. Aktuell wird der Marktwert des Mittelfeldspielers noch auf acht Millionen Euro geschätzt. Nach der schwachen Saison ist nur schwer vorstellbar, dass die Kölner mehr für Ljubicic bekommen werden. Auch die Verträge von möglichen Stammspielern wie Linton Maina (laut transfermarkt.de 5 Mio. Euro wert), Denis Huseinbasic (4,5 Mio.), Luca Kilian (2,5 Mio.) und Florian Kainz (3.5 Mio.) sollen 2025 auslaufen. Und das gilt Stand jetzt auch für einige Leihspieler, deren Verträge laut transfermarkt.de ebenfalls 2025 auslaufen – so wie bei Tim Lemperle oder Marvin Obuz. Maina und Kainz verfügen aktuell auch über eine Ausstiegsklausel, könnten den Club schon jetzt verlassen. So oder so, Christian Keller wird in den kommenden Tagen weiterhin viele Gespräche führen müssen.

So lange laufen die Verträge des 1. FC Köln


Benno Schmitz
Vertrag bis 2024


Davie Selke
Vertrag bis 2024


Luca Waldschmidt
Leihende 2024
Kaufoption


Faride Alidou
Leihende 2024
Kaufoption


Rasmus Carstensen
Leihende 2024
Kaufoption


Justin Diehl
Vertrag bis 2024
Wechselt zum VfB Stuttgart


Florian Kainz
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Dejan Ljubicic
Vertrag bis 2025


Linton Maina
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Denis Huseinbasic
Vertrag bis 2025


Luca Kilian

Vertrag bis 2025


Philipp Pentke
Vertrag bis 2025


Matthias Köbbing
Vertrag bis 2025


Florian Dietz
Vertrag bis 2025

Jonas Nickisch
Vertrag bis 2025


Leart Pacarada
Vertrag bis 2026


Dominique Heintz
Vertrag bis 2026


Sargis Adamyan
Vertrag bis 2026


Timo Hübers
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Steffen Tigges
Vertrag bis 2026


Jeff Chabot
Vertrag bis 2026
Ausstiegsklausel
Wechselt zum VfB Stuttgart


Jan Thielmann
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Jacob Christensen
Vertrag bis 2026

Eric Martel
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel


Elias Bakatukanda
Vertrag bis 2026

Max Finkgräfe
Vertrag bis 2026

Damion Downs
Vertrag bis 2026

Marvin Schwäbe
Vertrag bis 2027
Kolportierte Ausstiegsklausel

Quelle: transfermarkt.de


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Tranfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

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Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im vergangenen Sommer verlassen. Ähnlich wie in Köln wollte es bei den meisten nicht so recht laufen. Ein letzter Blick auf die Abgänge des vergangenem Sommers.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt in der kommenden Saison europäisch spielt, spielen andere Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren Clubs.

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Ellyes Skhiri: Nach wie vor gilt der Abgang des Tunesiers als einer der Hauptgründe für die Kölner Misere. Dem FC ist mit dem Weggang des Mittelfeldspielers Struktur und Stabilisation verloren gegangen. Und noch mehr: Mit seinen acht Saison-Toren kaschierte auch Skhiri in der Vorsaison die Sturmflaute der Kölner. Im vergangenen Sommer wollte Skhiri den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Ob ihm das in Frankfurt gelungen ist, ist offen. Eine überragende Saison spielte der 29-Jährige nicht. Beim Afrika-Cup musste Tunesien früh die Segel streichen. In den 27 Liga-Spielen erzielte Skhiri „nur“ zwei Tore, bereitete zwei weitere vor. Frankfurt belegte am Ende der Saison Rang sechs, Skhiri wird also auch in der kommenden Spielzeit international spielen.

Kingsley Schindler: Lange war nicht klar, ob er Köln wirklich verlassen würde. Dann zog es Kingsley Schindler in die Türkei. Nach ordentlichem Start verlor der gebürtige Hamburger seinen Stammplatz und Samsunspor rutschte immer tiefer Richtung Abstieg. Markus Gisdol übernahm, führte den türkischen Club aus der Abstiegszone und wurde von den Fans dafür frenetisch gefeiert. Schindler war aber nur noch selten Teil der Party. Der Rechtsverteidiger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup lange nicht im Kader. Erst seit Mitte April ist Schindler wieder ständig auf dem Platz – wenn auch nur als Ergänzungsspieler. Insgesamt kommt der 30-Jährige in 17 Spielen auf ein Tor und einen Assist.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Das letzte Saisonspiel gegen Inter Mailand verpasste der Slowake. Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit fiel der Mittelfeldspieler gesperrt aus. Zehn Gelbe, dazu zwei Gelb-Rote Karten sind für einen Kreativspieler schon eine Hausnummer. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda hat aber nur drei weitere Scorerpunkte gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien. Mit Verona gelang der Klassenerhalt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein weiterer Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach vier Einsätzen saß der Däne die meiste Zeit ebenfalls nur auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Wer hätte das vor einem Jahr gedacht. Sebastian Andersson kehrte zurück in den deutschen Fußball, wurde sogar Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Am Ende der Saison sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 15 Spielen. Empfehlen konnte sich der Angreifer so nicht. Der Kontrakt wurde nicht verlängert.

Horn gibt Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner in RB Salzburg wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Und in den vergangenen Wochen kam Timo Horn auch endlich wieder zum Einsatz. Das, weil sich Alexander Schlager am Knie verletzte und operiert werden musste. Horn machte seine Sache für den Vizemeister eigentlich gut, dennoch ist noch nicht klar, wie es für den Keeper in der kommenden Saison weitergeht.

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Winter-Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. In den vergangenen sechs Spielen kam der Linksverteidiger nur zu einem Einsatz und das für fünf Minuten. Schon beim FC hatte es Katterbach schwer, sich unter Steffen Baumgart durchzusetzen.

Dimitrios Limnios: Der Grieche wechselte im Winter zurück nach Griechenland zu Panathinaikos. Bleib der Mittelfeldspieler beim FC ohne jeden Einsatz, ist Limnios nun immerhin Ergänzungsspieler, kommt meist von der Bank. Mit mäßigem Erfolg. Bislang erzielte Limios erst einen Treffer für seinen neuen Club.

Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Christian Keller telefoniert. 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.
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Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Die Suche nach einem neuen Trainer dürfte beim 1. FC Köln nach der Trennung von Timo Schultz am Montag auf Hochtouren laufen. Und sie wird wohl keine einfache werden. Den neuen Coach erwarten ungewohnt viele Ungewissheiten.

Nach nur einer halben Saison ist für Timo Schultz bereits wieder Schluss bei den Geißböcken. Für Sportdirektor Christian Keller bleibt nicht viel Zeit, einen Ersatz zu finden. Die neue Saison beginnt bereits in wenigen Wochen für den 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.

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Gut eine Woche nach dem besiegelten Abstieg des 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gibt es eine Stelle bei den Geißböcken zu besetzen. Die des Chef-Trainers. Keine ganz einfache Aufgabe, denn die Umstände für den neuen Coach könnten wohl kaum ungewisser ausfallen. Sportdirektor Christian Keller steht vor einer großen Herausforderung und gleichzeitig unter Zeitdruck. In gut drei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Noch im Winter benannte Keller das Anforderungsprofil für den Baumgart-Nachfolger und die mitzubringenden Fähigkeiten klar: „Wir haben eine klare Spielidee, die unter Steffen implementiert wurde. Diese Spielidee soll sich nicht verändern. Ganz im Gegenteil: Sie soll gestärkt und stabilisiert werden. Wir müssen also einen Trainer finden, der zu dieser Idee passt“, sagte Keller damals. „Zudem muss der Trainer die Qualität in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen – die sich auch die Spieler wieder zutrauen müssen, um in der Liga zu bleiben.“ Unabhängig davon, dass die Spieler diese Qualität in dieser Spielzeit nicht ausreichend unter Beweis stellen konnten und die Baumgartsche Spielidee ebenfalls nicht gänzlich weitergeführt wurde, dürfte die Suche nach einem Schultz-Nachfolger keine einfache werden. Für Keller könnte es die letzte Chance werden, den richtigen Trainer zu finden. Und die Zeit drängt.

Die Zeit drängt, die Bedingungen sind schwierig

„Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug“, betonte Eckhard Sauren, FC-Vize Präsident, noch vor wenigen Tage in einem Interview im „Express“ im Bezug auf die Trainerfrage. Genug Zeit zur Suche, aber wenig Zeit für den neuen Coach, sich auf die Situation beim FC einzustellen. Die Aufgabe bei den Geißböcken gehört sicher gerade nicht zu den attraktivsten. Denn die Ausgangslage rund ums Geißbockheim könnte wohl nicht ungewisser sein. Zum einen muss der Schultz-Nachfolger mit der Transfersperre und der damit fehlenden Möglichkeit, auf dem Transfermarkt tätig zu werden, umgehen. Zum anderen ist auch die Kadersituation bisher alles andere als geklärt.

Die Frage, wer den Verein noch verlässt und wer zurückkommt ist in den meisten Fällen noch offen. Ein neuer Coach unterschreibt gegebenenfalls parallel zu noch laufenden Kaderplanungen, ohne zu wissen, wer dem Gerüst der Mannschaft erhalten bleibt. Und, ohne seine eigenen Ideen und die Kaderplanung mit einbringen zu können. Zum Beispiel bei der Schwäbe-Urbig-Causa. Zudem steht der neue Coach vor der sicherlich unschönen Aufgabe, in der ersten Hälfte der Saison mit zurückkehrenden Leih- und Nachwuchsspielern ein Team aufzubauen, den Spielern das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Um ihnen dann nach einem halben Jahr, nach einer Nachbesserung auf dem Transfermarkt erklären zu müssen, dass sie nun nicht mehr erste Wahl sind. Natürlich stellt sich die Frage, wer sich auf ein solches Jobprofil einlässt und die Herausforderung annimmt. Die große Qual der Wahl wird Keller wohl nicht haben.

Strahlkraft des 1. FC Köln ist dennoch gegeben

Auf der anderen Seite ist eine Anstellung beim 1. FC Köln trotz allem auch nicht gänzlich unattraktiv. So beschreibt Ex-Trainer Schultz im Interview mit dem „Express“, dass er zwar den Klassenerhalt nicht hinbekommen habe, „aber alles andere drumherum war einfach erstklassig, das Stadion, die Fans, die Menschen im Umfeld.“ Die Chance, mit jungen Spielern eine Mannschaft zu formen und die Herausforderung, den FC wieder mit aufzubauen, können eben auch durchaus attraktiv sein. Christian Eichner ist ein möglicher Kandidat, einen Kontakt soll es noch nicht gegeben haben. Auch Urs Fischer, Enrico Maaßen und Thomas Reis wären in der Theorie eine Option. Keller wird sich die Suche wie in der Vergangenheit jedenfalls nicht allzu leicht machen.

Kleiner Fun-Fakt: Der FC sucht derzeit auf seiner Website einen Leiter für Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln und stellt recht attraktive Arbeitsbedingungen in Aussicht. Zur offiziellen Jobbeschreibung gehören unter anderem „richtig gute Feiern mit einem großartigen und sympathischen Team“, „eine Flatrate für Getränke und Obst an Deinem Arbeitsplatz“ und „zwei Dauerkarten für unsere Heimspiele.“ Mit diesen Gratifikationen wird ein neuer Trainer dann wohl doch schnell gefunden werden.


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Transfergerüchte

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