Kann ohne Mittelstürmer die Wende gelingen?

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Kann ohne Mittelstürmer die Wende gelingen?

Gegen Borussia Dortmund hat Timo Schultz notgedrungen auf eine Kein-Mittelstürmer-Taktik zurückgegriffen. Das Spiel ohne Stoßstürmer wurde viele Jahre von internationalen Topklubs erfolgreich praktiziert. Aber kann es beim FC funktionieren?

Obwohl der FC am vergangenen Samstag kein schlechtes Spiel gegen Borussia Dortmund gemacht hat, kassierten die Geißböcke eine 0:4-Klatsche. Einmal mehr strahlten die Kölner kaum Torgefahr aus. Und das, obwohl sich Timo Schultz für einen taktischen Kniff entschieden hatte beim 1. FC Köln: Ohne Mittelstürmer zur Wende?

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Tigges oder Dietz? Thielmann! Timo Schultz überraschte am Samstag gegen Dortmund mit seiner Ausrichtung, einer Kein-Mittelstürmer-Taktik. Der neue Trainer hat damit das Rad nicht neu erfunden. Schließlich fuhren internationale Topklubs mehr als ein Jahrzehnt sehr gut mit dieser Formation und sie ist immer noch gängiger Bestandteil des modernen Fußballs. Doch scheint das Modell Mittelstürmer wieder eine wichtigere Rolle einzunehmen. Nicht wenige Experten halten den Stoßstürmer für essentiell. Diese Erfahrung machte in der Vorsaison auch der Rekordmeister. Die Bayern setzten auf schnelle Außenstürmer. Die Bilanz nach dem dritten Spieltag war auch durchaus beeindruckend. 15:1-Tore, neun Punkte, Tabellenführung. Eigentlich lief beim Rekordmeister alles so wie gefühlt immer. Eigentlich.

Ist die Ära des Spiels ohne Stürmer beendet?

Denn mit dem Abgang von Robert Lewandowski musste Bayern München im Sommer 22 einen enormen Aderlass über sich ergehen lassen. Ähnlich wie Anthony Modeste beim 1. FC Köln – auch wenn der qualitative Unterschied deutlich ist – ging den Bayern der Goalgetter verloren und wurde nicht adäquat ersetzt. An der Säbener Straße glaubte man an eine Lösung ohne klassischen Mittelstürmer, Stoßstürmer, Wandspieler. Vielmehr wollten die Münchner über schnelle Angreifer mit Tempo auf die letzte Kette gehen. Julian Nagelsmann wählte zunächst eine 4-2-3-1-Variante, bei der die „1“ aber von einem Spieler wie Thomas Müller oder Jamal Musiala bekleidet werden sollte. Eine ähnliche taktische Ausrichtung hatte auch Timo Schultz am Samstag geplant – notgedrungen. Das Vertrauen in Steffen Tigges und Florian Dietz scheint sich in Grenzen zu halten.

Nun heißt das nicht, dass das Spiel ohne jenen Stürmer nicht oder schlechter funktioniert, als das Spiel mit Zielspieler. Im Gegenteil: die Bayern zeigten in der vergangenen Spielzeit, dass sie durch die gewonnene Variabilität mehr Chancen erspielen konnten. Nur fehlte auch dem Rekordmeister gerade in der Königsklasse in vielen Momenten der Knipser, der die entscheidenden Tore erzielt. Auch wenn der Vergleich mit dem Deutschen Meister per se hinkt, der Eindruck bei den Geißböcken war am vergangenen Samstag ein ähnlicher. Der FC kam gegen den BVB, immerhin Vizemeister und Champions-League-Achtelfinalist, auf 19 Torschüsse und 17 Flanken. Den Kölnern Offensivbemühungen abzusprechen, wäre falsch. Allerdings fanden von den 19 Schüssen nur fünf den Weg Richtung Tor und von den 17 Flanken ganze zwei einen Abnehmer.

Köln erzeugt keine Gefahr

Der FC entwickelte auch mit den schnellen Außenspielern und einem variablen Spiel durch das Zentrum keine sonderlich große Gefahr – mal abgesehen von Linton Mainas Pfostentreffer sowie Jan Thielmann, der an Gregor Kobel scheiterte. Köln fand einmal mehr in der Offensive so gut wie gar nicht statt. Auch, weil die Geißböcke weiterhin ein Flankenspiel aufzogen, als stünde noch immer Anthony Modeste im Sturmzentrum. Nur stand dort eben 1,78-Meter-Offensivspieler Jan Thielmann, der gegen Niklas Süle und Co. deplatziert wirkte. Das galt nicht nur für die Angriffsbemühungen, ein Wandspieler wäre auch eine Alternative im Kölner Spielaufbau gewesen. Zur Wahrheit gehört sicherlich auch, dass das Spiel ohne Mittelstürmer eine enorme Qualität der Außenstürmer oder einer falschen Neun fordert.

Eine Qualität, die den Kölnern gerade im finalen Pass ganz offensichtlich fehlt. Genauso wie dem FC die Qualität seiner Mittelstürmer weiterhin fehlt. Am Sonntag waren dann im Testspiel gegen den VfL Bochum mit Steffen Tigges und Florian Dietz beide Zielstürmer auf dem Platz, zu großen Torchancen kamen sie nicht. Am Ende des Tages fehlt dem FC in beiden Formationen aktuell die Qualität, um für Gefahr vorm gegnerischen Kasten zu sorgen.

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Plötzlich wieder Mittelstürmer

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Plötzlich wieder Mittelstürmer

Nach überstandener Verletzung zu Beginn der Saison ist Jan Thielmann aktuell wieder ein Hoffnungsträger. Am Samstag durfte sich der Youngster einmal mehr in einer neuen Rolle beweisen. Das sagt Jan Thielmann über die Position und die aktuelle Situation.

Möglicherweise hätte Jan Thielmann dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund eine andere Wende gegeben. Der Kölner Youngster vergab eine dicke Chance gegen Gregor Kobel beim Stand von 0:1. Das Spiel endete schließlich 0:4. Dennoch glaubt der Youngster an die Wende. Das sagt Jan Thielmann über seine Position und die Situation des FC.

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Die Aufstellung sorgte doch für einen kleinen Überraschungsmoment. Lange war über den Ersatz für Davie Selke diskutiert worden. Doch statt den beiden möglichen Kandidaten Steffen Tigges und Florian Dietz wartete der Trainer mit Jan Thielmann als nominelle Sturmspitze auf. „Es war als Zuschauer vielleicht ein wenig ungewohnt, einen kleinen Stürmer im Zentrum zu haben. Ich habe mich aber wohl gefühlt“, sagte der 21-Jährige am Mittwoch nach dem Training. Für die Zuschauer ungewohnt, für Thielmann nicht ganz. „Neuner habe ich früher gespielt und den Neuner habe ich drinnen“, so Thielmann. Tatsächlich hat der 1,78-Meter-Offensivspieler bei den Junioren in der Sturmspitze gespielt, ist bei den B-Jugendlichen mit dem FC sogar Deutscher Meister auf dieser Position geworden.

Thielmann: „Ich hätte ihn direkt schießen müssen“

17 Tore erzielte Thielmann als Junioren-Stürmer im Meisterjahr und hatte damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn der Geißböcke. Bei den Profis spielte der Youngster 111 Mal und auf verschiedenen Positionen, in der Hinrunde stand er sogar als Rechtsverteidiger auf dem Feld. Die Position des Mittelstürmers bekleidete der Youngster bislang eher selten. „Es ist schon etwas anderes, wenn du mit einem schnellen Stürmer spielst, im Vergleich zu einem bulligen großen Spieler, der die Bälle fest macht“, sagt Thielmann. „Da gibt es einfach die Tiefenläufe hinter die Kette, gerade wenn der Gegner uns hochpresst. Es macht einfach Spaß, vorne ein bisschen torgefährlicher sein zu können. Man ist einfach näher an der Box. Ich hoffe, dass ich bald erfolgreich bin.“ Die Hoffnung teilen wohl alle FC-Fans.

Denn viel Hoffnung macht die Kölner Offensive bislang nicht. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel haben erst zwei Mal Teams weniger als elf Tore erzielt. Zehn dieser elf Treffer fallen auf die verletzten Spieler Davie Selke, Luca Waldschmidt und den mindestens angeschlagenen Florian Kainz. Einzig Linton Maina traf von den gänzlich fitten Spielern. „Wenn man in so einem Negativlauf ist und dann der Kopf anfängt mitzuspielen, dann denkt man über Situationen, die man sonst als Automatismus hat, zu viel nach. Dann verkopft man zu viel“, sagte Thielmann, der aber erklärte, dass er in seiner Situation gegen Kobel eher nicht nachgedacht zu haben. „Ich hätte ihn direkt schießen müssen“, sagte der Youngster. „Ich wollte mit einem Kontakt näher zum Tor hin. Hätte ich ihn reingemacht, hätten wir uns alle gefreut.“

Thielmann: „Wir müssen drauf schießen, mutig und frech sein“

So aber blieb es zunächst beim 0:1 und bei der letzten nennenswerten Aktion der Kölner. „Man stellt sich schon die Frage, warum sind keine Tore gefallen, noch nicht mal die einfachen“, so Thielmann weiter. Doch der Stürmer glaubt auch weiterhin an die Wende. „Wenn wir anfangen auf der Erfolgswelle zu reiten, dann müssen wir draufbleiben“, so Thielmann. „Wir müssen uns im Training das Selbstvertrauen holen, offensiv spielen und den Weg zum Tor suchen. Wir müssen drauf schießen, mutig sein, frech sein.“ Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Chance dazu an. Dann sind die Geißböcke zu Gast beim VfL Wolfsburg. Thielmann habe sich noch nicht mit dem Gegner beschäftigt, der Fokus liegt auf dem eigenen Team. Denn die Konkurrenz punktet auch. „Das ist uns auch klar. Deswegen müssen wir versuchen, mehr und schneller zu punkten. Damit fangen wir am Samstag an“, sagt der Offensivspieler. Die Position wird Thielmann dabei egal sein.

Ob der Youngster mit dem FC in die 2. Bundesliga gehen würde, wollte Thielmann am Mittwoch nicht sagen: „Ich kann dazu noch keine Auskunft geben. Wir konzentrieren uns darauf in der Bundesliga zu bleiben. Alles andere müssen wir dann schauen. Ich gehe von einem guten Ende aus.“

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Sorge um Kainz-Einsatz: Kapitän fehlt beim Training

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Sorge um Kainz-Einsatz: Kapitän fehlt beim Training

Droht dem 1. FC Köln gegen Wolfsburg der Ausfall eines weiteren Leistungsträgers? Florian Kainz konnte am Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainieren.

Der 1. FC Köln muss im wichtigen Spiel gegen den VfL Wolfsburg möglicherweise auf seinen Kapitän verzichten. Florian Kainz nicht im Mannschaftstraining.

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Der 31-Jährige hat im Training am Dienstag einen Schlag abbekommen. Am Mittwoch musste er das Mannschaftstraining absagen. Und das drei Tage vor dem wichtigen Duell beim ebenfalls nicht sattelfesten VfL Wolfsburg. Ob und demnach auch wie lange Kainz dem FC nicht zur Verfügung steht, ist offen und soll abgeklärt werden. Der Ausfalle des Kapitäns käme natürlich besonders bitter. Kainz befindet sich unter dem neuen Trainer Timo Schultz im Aufwärtstrend, zeigte vor allem gegen Heidenheim eine starke Leistung. Auch diese Partie musste der Mittelfeldspieler verletzt frühzeitig beenden. Schultz hatte Kainz mit der Rolle eines Freigeistes betraut, offenbar eine gute Maßnahme für den Kapitän.

Vierte Ausfall eines Leistungsträgers

Neben Kainz fehlen aktuell mit Luca Waldschmidt, Mark Uth und Davie Selke bekanntlich weitere wichtige Offensivspieler, die langfristig fehlen. Der Ausfall von Selke wiegt aktuell besonders schwer. Am vergangenen Samstag agierte der FC ohne Stoßstürmer. Jan Thielmann spielte auf der Position in der Spitze und tat sich schwer. Dennoch würde mit Kainz der dritte Spieler ausfallen, der für die kreativen Momente hinter der Spitze wichtig ist. Zudem wäre Linton Maina dann der einzige verbliebene Kölner Torschütze. Zehn der bisherigen elf Treffer fallen auf Selke, Waldschmidt und Kainz. Immerhin kehrte am Mittwoch Rasmus Carstensen zurück in das Mannschaftstraining. Der Däne litt zuletzt unter einem Infekt, scheint für Samstag aber rechtzeitig fit zu werden.

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Medienbericht: Können Chabot und Schwäbe den FC zum Schnäppchenpreis verlassen?

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Medienbericht: Können Chabot und Schwäbe den FC zum Schnäppchenpreis verlassen?

Trotz der Krise rund um den 1. FC Köln spielen Jeff Chabot und Marvin Schwäbe auch in dieser Saison weiterhin auf hohem Niveau. Die Frage ist, wie lange noch. Wie die „Sport Bild“ berichtet, können beide Spieler den Verein im Abstiegsfall für eine einstellige Ablöse verlassen.

Auf dem FC-Stammtisch vor zwei Wochen gab Christian Keller einen Einblick über die Vertragssituationen bei den Geißböcken. Demnach hätten zwei Spieler kein gültiges Arbeitspapier für die 2. Bundesliga, drei Akteure würden über eine Ausstiegsklausel verfügen. Wie die „Sport Bild“ berichtet, läge die Ablöse in diesem Fall aber niedriger als angenommen. Gibt es Jeff Chabot und Marvin Schwäbe zum Schnäppchenpreis?

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Auch wenn er beim 0:4 gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag sicherlich nicht seinen besten Tag erwischte, ist Jeff Chabot einer der großen Konstanten in dieser Saison. Bis auf wenige Ausrutscher ist der Innenverteidiger stabil, verhinderte wohl im Saisonverlauf noch Schlimmeres. Der 25-Jährige gewinnt im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen, belegt mit einer Quote von 67 Prozent Platz zwei im Ligavergleich. Chabot ist sogar der beste deutsche Innenverteidiger der Liga. Dass die Werte Begehrlichkeiten wecken, ist dementsprechend verständlich. So soll es Interessenten aus der Bundesliga, aber auch aus der Premier League für Chabot geben. Beim Online-Portal transfermarkt.de wird der Marktwert des Abwehrspielers aktuell auf neun Millionen Euro geschätzt.

xSaves: Schwäbe einer der besten Keeper der Liga

Mindestens genauso konstant spielt in dieser Saison Marvin Schwäbe. Der Kölner Keeper verhinderte zahlreiche Großchancen. Das zeigt sich auch in der Torwarteffizienz. Dieser Wert ergibt sich aus den xSaves, die wie die Expected Goals erfasst werden. Die xSaves geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit auf das Tor abgegebene Schüsse pariert werden. Übersteigt die Anzahl erfolgreicher Paraden eines Torhüters den Wert der Schüsse, dann hat er eine positive Torwart-Effizienz. Zur Winterpause lag der Wert bei Schwäbe bei +7.2. Nicht nur das, Schwäbe ist damit der Beste der Bundesliga. Laut bundesliga.de waren bei dem Kölner Keeper bis zur Winterpause 50 Paraden erwartbar, Schwäbe kam aber auf 58. transfermarkt.de gibt den Marktwert des Keepers mit sieben Millionen Euro an. Die Bedeutung der beiden Akteure könnte für die Geißböcke nicht größer sein.

Abgänge im Abstiegsfall wohl nicht zu verhindern

Umso bitterer wäre ein Abgang im kommenden Sommer. „Mit Ausnahme von zwei Verträgen haben alle Verträge Zweitliga-­Gültigkeit“, hatte Christian Keller vor 14 Tagen die anwesenden Fans beim FC-Stammtisch beruhigt. Bei den beiden Kontrakten soll es sich wie berichtet um die Arbeitspapiere von Davie Selke und Mark Uth handeln. Zudem räumte der Sportdirektor aber auch ein, dass drei Spieler über eine Ausstiegsklausel verfügen würden. „Dann aber nicht für wenig Geld, sondern für viel Geld“, sagte Keller. Wie die „Sport Bild“ berichtet, fällt aber genau das deutlich niedriger aus, als gedacht. Demnach könnte Schwäbe den Verein im Falle des Abstiegs für vier Millionen Euro verlassen. Laut Artikel könne Chabot den Verein für eine Ablöse in „gleicher Größenordnung“ gehen.

Laut Artikel könnte auch Dejan Ljubicic den Verein im Abstiegsfall deutlich unter Marktwert verlassen. So soll der Mittelfeldspieler für fünf Millionen Euro gehen dürfen. Ljubicic ist trotz mäßiger Form der wertvollste Spieler im Kader. Das Online-Portal Gool.ai berechnet den Marktwert auf zehn Millionen Euro. Unabhängig vom finanziellen Aspekt wären die Abgänge sportlich kaum verkraftbar. Im Falle des Abstiegs wären sie aber wohl kaum noch zu verhindern.

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Profitiert Meiko Wäschenbach nun vom Olesen-Wechsel?

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Profitiert Meiko Wäschenbach nun vom Olesen-Wechsel?

Zu Beginn des Jahres durfte Meiko Wäschenbach bei Timo Schultz vorspielen, wurde dann aber wieder in die U21 der Kölner beordert. Am Dienstag trainierte der Youngster aber wieder bei den Profis mit. Bekommt das Talent nun seine Chance bei den Profis?

Am Dienstag kehrte ein weiteres Kölner Talent ins Training der Profis zurück. Bekommt der Mittelfeldspieler nun seine Chance bei den FC-Profis? Wie geht es weiter mit Meiko Wäschenbach beim 1. FC Köln?

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Am Sonntagnachmittag durfte er mal 90 Minuten ran. Meiko Wäschenbach stand im Testspiel der Kölner Profis gegen den VfL Bochum (0:2) die gesamte Spieldauer auf dem Platz, durfte Cheftrainer Timo Schultz vorspielen. Das gab es in dieser Spielzeit noch nicht so oft. Wäschenbach stand zum Jahresauftakt bei den Profis auf dem Trainingsplatz, spielte auch eine halbe Stunde bei Schultz‘ Premiere gegen Rot-Weiss Essen, wurde dann aber wie unter anderem auch Jaka Potocnik wieder zur U21 gebeten und war bis zum vergangenen Sonntag dort. Am Dienstag nahm der 20-Jährige auch wieder am Profi-Training teil. Eine bemerkenswerte Rückwärtsrolle, die so in der vergangenen Woche nicht abzusehen war, mittelfristig aber wohl zwingend nötig wird.

Nur Diehl und Finkgräfe momentan mit Spielzeit

Denn vor ziemlich genau einem Monat erklärte Christian Keller, dass aufgrund der für die Kölner Verantwortlichen überraschenden Härte des internationalen Sportgerichtshofs und der damit verbundenen einjährigen Transfersperre eben ein Lösungsansatz der eigene Nachwuchs sei. Tatsächlich wurde Justin Diehl begnadigt und kam durchaus vielversprechend in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen zum Einsatz. Auch Max Finkgräfe ist erwartungsgemäß weiterhin Teil des Bundesliga-Kaders, zudem trainiert Damion Downs bei den Profis. Nur wird es dann auch schon wieder ein wenig dünner mit den Personalien der Eigengewächse. Das große Talent Meiko Wäschenbach, das schon unter Steffen Baumgart Profi-Luft schnuppern durfte, führte die U19 im vergangenen Jahr zum Pokal-Sieg, ist aktuell einer der Leistungsträger der U21 und gilt schon seit einigen Jahren als eines der Kölner Vorzeige-Eigengewächse.

Tatsächlich soll Wäschenbach, der seit seinem 15. Lebensjahr den Geißbock auf der Brust trägt, im vergangenen Sommer Angebote der Kölner Konkurrenz ausgeschlagen haben. Interesse hat es jedenfalls an dem Youngster gegeben. Unter anderem wurde natürlich auch der VfB Stuttgart mit dem Nachwuchsspieler in Verbindung gebracht. Doch für Wäschenbach war zu diesem Zeitpunkt nur Köln ein Thema. „Ich spiele seit meiner Kindheit beim FC, bin im Verein groß geworden. Daher habe ich immer davon geträumt, hier Profi zu werden“, sagte der Mittelfeldspieler im Mai dem „Express“. „Das ist auch weiterhin das Ziel, aber dafür brauche ich eine Perspektive, die mir die Möglichkeit bietet, mich bei den Profis zu beweisen.“ Das mit der Perspektive ist beim FC bekanntlich so eine Sache. Pierre Nadjombe wird den Verein im Sommer Richtung Magdeburg verlassen. Wohl auch, weil er die nötige Perspektive wohl nicht gesehen hat.

Wie geht es weiter mit Meiko Wäschenbach?

Eine Perspektive hat man Justin Diehl wohl schon aufgezeigt, möglicherweise aber zu spät mit den für ihn richtigen Argumenten. Zwar schien Timo Schultz auch von Wäschenbach durchaus angetan, doch auch aufgrund der Kadergröße im Mittelfeld führte für das Kölner Eigengewächs der Weg erst einmal zurück in die U21. Nun also ein Umdenken beim Trainer. Möglicherweise wurde dieses auch durch die Leihe von Mathias Olesen begünstigt. Schließlich ist nun ein Platz im zentralen Mittelfeld frei geworden. Wäschenbach spielt eigentlich auf der Sechs, kann aber auch die Acht oder Zehn bekleiden. Unter Baumgart spielte er in der Vorbereitung offenbar auch als Backup für Benno Schmitz auf der rechten Verteidigerposition eine Rolle.


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Trainingsauftakt: Carstensen fehlt krank, weiterer Youngster dabei

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Trainingsauftakt: Carstensen fehlt krank, weiterer Youngster dabei

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg gestartet. Rasmus Carstensen fehlte erkrankt, die drei Langzeitverletzten arbeiten im Reha-Bereich.

Am Dienstagnachmittag ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf das Spiel beim VfL Wolfsburg am kommenden Samstag gestartet. Das allerdings ohne Rasmus Carstensen. Dafür nahm Meiko Wäschenbach an der Einheit teil.

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Das Testspiel am vergangenen Sonntag hat offenbar Eindrücke hinterlassen. Zumindest durfte Meiko Wäschenbach am Dienstag wieder bei den Profis mit trainieren. Der 20-Jährige hatte zu Beginn des Jahres ebenfalls Trainingseinheiten sowie 30 Minuten im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen absolviert, war dann aber wieder in die U21 geschickt worden. Nach seinem ordentlichen Auftritt gegen Bochum am Sonntag gehört er aktuell wieder der Profi-Trainingsgruppe an. Vielleicht auch, weil Mathias Olesen bereits bei seinem neuen Klub in der Schweiz weilt. Der Mittelfeldspieler wurde bis zum kommenden Sommer an Yverdon Sport FC verliehen.

Uth und Pacarada im Reha-Bereich

Doch Olesen war nicht der einzige Spieler, der am Dienstag fehlte. Rasmus Carstensen musste krankheitsbedingt passen. Die Erkrankung erhöht die Chancen für Benno Schmitz erstmals unter Timo Schultz aufzulaufen. Zudem fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Mark Uth, Luca Wadlschmidt und Davie Selke. Die drei verletzten Leistungsträger arbeiteten im Reha-Bereich. Nach der zusätzlichen Spieleinheit am Sonntag trainierte die Mannschaft erst am Dienstagnachmittag. Für Mittwochvormittag ist ein weiteres öffentliches Training anberaumt. Die beiden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Leihe perfekt: Das sagen Mathias Olesen und Christian Keller

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Leihe perfekt: Das sagen Mathias Olesen und Christian Keller

Mathias Olesen wird bis zum Saisonende an den Schweizer Erstligisten Yverdon-Sport FC verliehen. Das gab der Verein am Mittag offiziell bekannt.

Es hat sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Der FC verleiht Mathias Olesen bis zum Saisonende an den Schweizer Erstligisten Yverdon Sport. Das gab der 1. FC Köln am Mittag bekannt.

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Überraschend kam die Personalie nicht mehr. Bereits Anfang des Jahres hatte der Kölner Sportdirektor angekündigt, dass es noch eine weitere Leihe geben würde. Nun ist sie offiziell: Mathias Olesen wechselt auf Leihbasis zum Schweizer Erstligisten Yverdon Sport FC. Der 1948 gegründete Klub aus Yverdon-les-Bains ist aktuell Tabellenneunter der Super League. „Mathias hat sich in seiner bisherigen FC-Zeit konstant nach vorne entwickelt. Um diese Entwicklung weiter zu forcieren, braucht Mathias jetzt noch mehr und vor allem auch regelmäßigere Spielzeit“, sagte Keller. „Deshalb haben wir uns gemeinsam mit ihm für eine Leihe in die Schweizer Super League zum FC Yverdon entschieden.“ Im Sommer soll der Mittelfeldspieler zurückkehren. Nach wie vor hält man in Köln große Stücke auf den Luxemburger.

Olesen: „Für mich ist es eine gute Gelegenheit, viel Erfahrung zu sammeln“

Olesen kam dennoch im bisherigen Saisonverlauf erst auf sechs Kurzeinsätze in der Liga, in der ersten Runde des DFB-Pokals durfte der Mittelfeldspieler sogar 120 Minuten als Zehner ran. Zu Beginn der Spielzeit war der 22-Jährige in der Liga dann aber nur noch Joker, verletzte sich zudem. Seit seinem Kurzeinsatz gegen Darmstadt Anfang Dezember stand der Luxemburger nicht mehr im Kader. Für Olesen geht es auch um Spielpraxis, um sich für die EM zu empfehlen. Luxemburg hat noch über die Playoffs die Chance, das Endturnier in Deutschland zu erreichen.

„Ich bin sehr glücklich, in Yverdon zu sein. Für mich ist es eine gute Gelegenheit, viel Erfahrung zu sammeln und ich werde alles tun, um der Mannschaft und dem Verein dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen“, wird Olesen auf der Homepage des Schweizer Erstligisten zitiert. Wie der Schweizer Verein weiter mitteilt, habe sich Olesen bereits am Montag beim Training des Klubs seinen neuen Mitspielern vorgestellt. Olesen wechselte 2019 aus Trier in die U19 des FC. Sein Debüt für die Profis feierte Olesen im März 22 beim 1:1 gegen Borussia Dortmund. Für die Profis lief der gebürtige Kopenhagener 26 Mal auf. Gerade Steffen Baumgart förderte den jungen Spieler und hielt lange an ihm fest. Olesen hat beim FC noch Vertrag bis zum Sommer 2025.

Nach Dimitrios Limnios ist die Leihe nun der zweite Wechsel in dieser Winterperiode. Ob noch weitere Wechsel beim FC folgen, ist unklar, aber alles andere als unwahrscheinlich. Unter anderem gilt Noah Katterbach nach wie vor als potenzieller Wechselkandidat. Der Spieler soll sich dem Vernehmen nach mit Hamburg bereits einig sein. Auch der Verein hat dem Wechsel wohl zugestimmt. Allerdings steht noch aus, wann ein Transfer vollzogen werden soll. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Außenverteidigers aus. Im Gegensatz zu Olesen lief Katterbach aber gegen Bochum auf.


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Gegen Wolfsburg droht dem FC die schwächste Bilanz der Vereinshistorie

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Gegen Wolfsburg droht dem FC die schwächste Bilanz der Vereinshistorie

Die Tage vor Weihnachten mit Transfersperre und Trainer-Aus sind wohl die dunkelsten Kapitel der jüngeren Kölner Vereinsgeschichte. Am Samstag droht ein weiterer Negativrekord. Aber der Blick auf die Zahlen bietet auch Hoffnung.

Mit dem 0:4 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund ist beim 1. FC Köln die Hoffnung auf Besserung wieder in weite Ferne gerückt. Und Besserung ist nicht in Sicht: Dem FC droht bereits am Samstag der Negativrekord.

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Gute Werte, eine positive Statistik, ordentliche Ansätze und dennoch am Ende des Tages wieder keine Punkte. Auch wenn Thomas Kessler und Timo Schultz in der vergangenen Woche versucht haben, noch einmal neue Hoffnung bei den Kölner Fans zu entfachen, scheint genau diese nach dem 0:4 gegen Dortmund Richtung Tiefpunkt zu schwinden. Schlimmer noch: Der FC steht unmittelbar vor einem historischen Negativrekord. Sollten die Kölner am Samstag nicht beim VfL Wolfsburg gewinnen, haben die Geißböcke ihre schlechteste Bilanz seit Bundesliga-Bestehen erreicht. Noch nie standen die Kölner nach dem 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga schlechter da.

In der Katastrophen-Spielzeit 2017/18 kam der FC nach dem 18. Spieltag auf neun Zähler. Doch am Wochenende darauf folgte damals ein 2:0-Erfolg über den Hamburger SV, Hoffnung keimte auf. Den ersten Saisonsieg hatte der FC zuvor ausgerechnet gegen Wolfsburg eingefahren. Zwar kann Köln mit einem Remis gegen den VfL nun ebenfalls noch auf zwölf Zählern kommen, allerdings ist das Torverhältnis jetzt schon schlechter. Nur ein Sieg bei den Wölfen kann den „Tiefpunkt vom Tiefpunkt“ noch verhindern. Immerhin hat der FC die letzten beiden Heimspiele bei den Niedersachsen für sich entschieden.

Im Schnitt 33 Punkte für Platz 16

Aktuell liegt der FC noch gleichauf mit dem FSV Mainz. Die Rheinhessen kommen auf dem Relegationsplatz aktuell ebenfalls auf elf Punkte, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Zwar hat auch TV-Experte Stefan Effenberg am Sonntag in seiner Sport1-Kolumne geschrieben, dass die letzte Rettung noch der Relegations-Platz sein könnte, doch spricht die bisherige Punkteausbeute nicht unbedingt dafür. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel benötigten die Klubs im Schnitt 33 Zähler, um den 16. Tabellenplatz (erst seit 2008/09 wieder Relegationsplatz) zu erreichen. Davon sind die Geißböcke aktuell 22 Zähler entfernt, also sieben Siege und ein Unentschieden. Bislang reichten erst zwei Mal unter 30 Punkte zu Rang 16. In der Spielzeit 18/19 waren es 28 Punkte, 13/14 wares es 27. Auch bei 16 Zählern wären es immer noch fünf Siege und ein Unentschieden, die der FC für den 33-Zähler-Schnitt braucht. Aktuell kaum vorstellbar, gegen welche Gegner auf Augenhöhe, diese eingefahren werden sollen.

Die Statistik darf aber auch Hoffnung machen

Erst einmal hatte ein Tabellenvorletzter nach dem 18. Spieltag weniger Punkte. Ausgerechnet das ist aber wiederum ein Hoffnungsschimmer. In der Spielzeit 20/21 kam Mainz zum gleichen Zeitpunkt der Saison auf zehn Zähler und beendete die Saison als sicherer Zwölfter. Mainz holte noch starke 29 von 48 möglichen Punkten. Auch bei den geschossenen Toren gab es schon schlechtere Mannschaften. Der Hamburger SV erzielte bis zum 18. Spieltag der Saison 14/15 neun Tore und schaffte es immerhin in die Relegation. Ein Jahr zuvor kam Braunschweig auf zehn Tore, die Eintracht stieg am Ende als Tabellenschlusslicht ab.

Und es gibt noch einen weiteren kleinen Hoffnungsschimmer. Von den bisherigen 28 Tabellenvorletzten nach dem 18. Spieltag hielten 15 direkt die Klasse, weitere zwei schafften es in die Relegation und weitere zwei belegten vor der Wiedereinführung der Relegation Platz 16. Der Hamburger SV brachte 2006/07 sogar das Kunststück fertig, nach dem 18. Spieltag mit 14 Punkten auf dem vorletzten Rang zu liegen und die Saison noch als Siebter zu beenden.


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War sich der FC mit Faris Moumbagna schon einig?

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War sich der FC mit Faris Moumbagna schon einig?

Der 1. FC Köln wollte sich im Winter offenbar mit Faris Moumbagna verstärken. Wie der TV-Sender Sky berichtet, waren sich die Geißböcke mit dem Angreifer bereits einig. Dann kam die Transfersperre.

Trotz der damals noch drohenden Transfersperre haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln im Winter an Verstärkungen gearbeitet. Der FC war sich offenbar mit Faris Moumbagna einig. Das berichtet Sky.

Der FC war sich offenbar mit Faris Moumbagna einig
Sollte für den FC auf Torejagd gehen: Faris Moumbagna (Foto: Ozan Kose / AFP via Getty Images)

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Die bittere Nachricht folgte wenige Tage vor Weihnachten. Der internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die Transfersperre gegen den FC bestätigt. Dabei waren die Kölner kurz davor, sich selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen, zumindest aber den Kader nachzujustieren. Wie Sky berichtet, stand Stürmer Faris Moumbagna nicht nur auf dem Wunschzettel der Kölner, die Geißböcke sollen sich bereits mit dem Angreifer einig gewesen sein. Zudem soll der FC auch schon mit dem FK Bodø/Glimt verhandelt haben und bereit gewesen sein, fünf Millionen Euro Ablöse für Moumbagna zu zahlen. Der 23-Jährige sollte demnach einen Vertrag bis Dezember 26 unterschreiben. Es kam bekanntlich anders. Am 21. Dezember bestätigte das CAS die Transfersperre für die Geißböcke, der Deal platzte.

Moumbagna nun zu Olympique Marseille

Der 23-jährige Kameruner erzielte für den norwegischen Erstligisten in 50 Spielen 26 Tore. Moumbagna wechselte nun für acht Millionen Euro nach Frankreich. Olympique Marseille sicherte sich die Dienste des Angreifers. Bei transfermarkt.de wird der Marktwert auf sieben Millionen Euro geschätzt. Aktuell ist Moumbagna mit der Nationalmannschaft Kameruns beim Afrika-Cup im Einsatz. Wie dringend der FC einen Mittelstürmer braucht, machte sich zuletzt im Heimspiel gegen Dortmund am vergangenen Samstag einmal mehr bemerkbar. Trotz 19 Torschüssen und 17 Flanken strahlten die Geißböcke so gut wie keine Gefahr aus. Mit elf Treffern aus 18 Spielen stehen die Kölner auch denkbar schlecht dar. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel gab es mit dem Hamburger SV (9) und Eintracht Braunschweig (10) erst zwei Teams die nach dem 18. Spieltag weniger Tore geschossen haben.

An Weihnachten war bereits ein anderer Name aufgetaucht, mit dem sich der FC ernsthaft beschäftigt haben soll. Slowenische Medien hatten damals berichtet, dass der FC vor der Verpflichtung des Stürmers Žan Celar vom FC Lugano gestanden hat. Demnach waren die Geißböcke bereit, drei bis vier Millionen Euro für den Angreifer zu zahlen. Das Online-Portal gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 6 Millionen Euro. Wie berichtet, darf der FC aufgrund einer Transfersperre ein ganzes Jahr lang keine Spieler verpflichten. Der FC hatte im Januar 2022 den Youngster Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, am Tag nach der Kündigung des Spielers. Die FIFA bestrafte den FC aufgrund des Verdachts der Anstiftung zum Vertragsbruch Nun sind die Kölner bis zum Januar 2025 auf dem Transfermarkt handlungsunfähig.

 

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TV-Experten und Ex-Spieler glauben nicht mehr an die Rettung

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TV-Experten und Ex-Spieler glauben nicht mehr an die Rettung

Der 1. FC Köln wird in der kommenden Spielzeit wohl in der 2. Bundesliga spielen. Zumindest wenn es nach einigen TV-Experten und ehemaligen FC-Profis geht.

Das 0:4 gegen Borussia Dortmund hat die Kernschwäche der Kölner schonungslos offenbart. Dem 1. FC Köln fehlen die Mittel, um Torgefahr zu entwickeln. Dementsprechend sinkt die Hoffnung nicht nur bei den Fans. TV-Experten glauben nicht mehr an die Rettung des FC.

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Nach dem 0:4 gegen Borussia Dortmund, mit durchaus guten Ansätzen, aber einer desolaten Offensivleistung, schwinden auch bei den Kölner Fans zunehmend die Hoffnungen, den Klassenerhalt doch noch irgendwie in trockene Tücher zu bringen. Wenn es nach einigen Experten geht, hat der FC keine Chance mehr auf Rettung. „Ich glaube, dass bei den Kölnern die Lichter ausgehen. Mich würde es schwer wundern, wenn sie dieses Jahr nicht absteigen“, sagte Sky-Experte Didi Hamann bereits vor dem Spiel gegen den BVB. Nach dem Duell wollte sich der Experte gar nicht mehr zu den Chancen der Kölner äußern und verwies auf Analyse-Spezialist Erik Meijer. Der ehemalige Stürmer nannte als letzte Hoffnung für die Geißböcke nur noch die Rückkehr von Davie Selke. Diese wird es aber so schnell wohl nicht geben.

Effenberg: „Die Rettung ist vielleicht nur noch die Relegation“

Hamann hatte im Dezember noch an den Klassenerhalt geglaubt: „Ich glaube schon, dass sie nächstes Jahr noch dabei sind. Sie haben im Moment eine schwere Phase, aber nach den Erfolgen der vergangenen Jahre muss man das dem Trainer und der Mannschaft auch mal zugestehen“, hatte der ehemalige Bayern-Profi damals gesagt. Auch Stefan Effenberg kann sich den direkten Klassenerhalt nur noch schwer vorstellen: „Mittlerweile fehlt mir deshalb die Fantasie zu sagen, dass sie da unten noch rauskommen. Die Rettung ist vielleicht nur noch die Relegation“, schrieb der ehemalige Nationalspieler in seiner Kolumne bei Sport1. „Auch mit Blick auf die durch das CAS-Urteil bestätigte Transfersperre fällt mir nur ein: Die Fans und Zuschauer wollen Antworten haben, das gehört sich einfach so. Aber auch daran hapert es. Die größte Gefahr beim 1. FC Köln ist deshalb, dass du jetzt noch die Fans verlierst“, schreibt der TV-Experte weiter.

Heldt: „Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, diese Brände zu löschen“

Sein ehemaliger Mannschaftskollege Lothar Matthäus sagte bereits in der vergangenen Woche der „Sport Bild“: „Beim FC läuft einfach zu viel falsch, als dass man auf Besserung hoffen könnte. Mit Timo Schultz kommt jetzt ein Mann, der keine Erstliga-Erfahrung in Deutschland hat, und auch in der Schweiz beim FC Basel lief es nicht gut für ihn.“ Ähnlich düster sehen auch die Meinungen ehemaliger FC-Profis aus. So sagte Toni Polster vor wenigen Tagen in der Sendung „Bild Sport“: „Es liegt vor allem an den Spielern und weniger am Trainer. Sie müssen sich hinterfragen, ob sie wirklich alles tun“, so der ehemalige FC-Stürmer. „Wenn man in 18 Spielen nur elf Tore geschossen hat, ist das eine Katastrophe. Elf Niederlagen und nur zwei Siege – das ist unterm Strich zu wenig. Mit der Bilanz kannst du nur sehr schwer in der Bundesliga bleiben.“ Horst Heldt betonte im Sport1-Doppelpass: „Es kommen so viele Sachen zusammen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, diese Brände zu löschen.“

Im vergangenen Jahr vor den Spielen gegen Union Berlin und Freiburg hatte sich auch Pierre Littbarski in einem Interview zum FC geäußert. „Die sind alle ordentliche Spieler, aber es passt momentan nicht zusammen. Sie entwickeln keine Torgefahr“, sagte der 63-Jährige.


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