Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Evangelos Sbonias, Lukas Berg und Marco Höger
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Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Die Reserve der Geißböcke kommt in dieser Saison nicht in Tritt: Das 2:4 (0:1) gegen die Sportfreunde Siegen war bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

Besorgniserregend: Die Kölner brachen gegen den Aufsteiger schon zum dritten Mal in der zweiten Hälfte ein. Die Folge: Die FC-Reserve ist mit zwölf Gegentoren die Schießbude der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:5-Klatsche in Paderborn neun Tage zuvor auf vier Positionen: San-Luca Spitali ersetzte Max Lippert als Linksverteidiger. Luc Dabrowski, Luiz Labenz und Safyan Toure saßen zudem diesmal zunächst auf der Bank. Dafür starteten Neo Telle, Arda Süne und Malek El Mala. Florian Dietz, der kürzlich vom FC zur U21 degradiert wurde, verfolgte die Partie in zivil von der Haupttribüne aus. Während die zahlreichen mitgereisten Siegener Fans die Partie stimmungsvoll in ein Heimspiel verwandelten, hatten die Gastgeber die erste gute Chance des Nachmittags: Patrik Kristal eroberte den Ball im Mittelfeld und die U21 schaltete schnell um. Nilas Yacobi scheiterte jedoch freistehend an Siegens Schlussmann Justin Ospelt (5.).

Führungstreffer aus dem Nichts

Die U21 kontrollierte danach das Spielgeschehen, von den Sportfreunden war im Offensivspiel kaum etwas zu sehen. Der Kölner Kapitän Luca Dürholtz leitete die nächste gute Chance ein mit seinem Pass links raus in den Sechzehner zu Yacobi. Dessen flache Hereingabe landete bei Arda Süne, der mit seinem Schuss aus der Drehung jedoch ebenfalls an Ospelt scheiterte (18.). Siegen gelang jedoch der Führungstreffer aus dem Nichts. Einer Spielverlagerung aus dem Mittelkreis auf die rechte Kölner Abwehrseite folgte eine Flanke ins Zentrum, die Dustin Willms am Fünfmeterraum unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnte (20.). Der Stürmer war zwischen Spitali und Mikail Özkan entwischt.

Die Kölner hatten jedoch den schnellen Ausgleich auf dem Fuß, doch abermals behielt Siegens Torwart Justin Ospelt die Oberhand und wehrte den Schuss des im Sechzehner freistehenden El Mala ab (24.). Das Abschluss-Pech der U21 setzte sich fort: Arda Süne traf mit seinem Distanzschuss nach Zuspiel von Emin Kujovic nur den linken Pfosten (34.). Zur Pause stand trotz der klaren Überlegenheit der FC-Talente ein 0:1-Rückstand auf der Anzeigetafel des Franz-Kremer-Stadions. An den Verhältnissen änderte sich auch nach der Pause zunächst nichts. Die Kölner bestimmten das Spielgeschehen, ein Schuss von Dürholtz von der Strafraum-Grenze zischte nur knapp über die Querlatte (55.). Und wieder waren es die Gäste, die aus dem Nichts zu einem weiteren Treffer kamen: Yacobi verlor den Ball an der Seitenlinie.

U21 kommt nochmal zurück ins Spiel

Siegen verlagerte das Spiel auf die rechte Kölner Abwehrseite. Derrick Kyere kam gegen Marvin Ajani zum Flanken und Cagatay Kader nickte die Kugel am zweiten Pfosten ein zum 0:2 (56.). Ein Blackout der Siegener Hintermannschaft holte die U21 jedoch zurück ins Spiel. Florian Mayer spielte einen zu kurzen Rückpass Richtung Torwart. Malek El Mala sprintete zum Ball, umkurvte den Keeper und schob zum 1:2 ein (63.). Siegens Kyere verpasste bei einem Konter aus guter Schuss-Position den dritten Treffer für die Sportfreunde und damit die mögliche Vorentscheidung zunächst, der Ball flog über das Tor (70.).

Nach einem weiteren Konter fiel der dritte Konter allerdings doch: Die Kölner Hintermannschaft hatte den Ball eigentlich schon unter Kontrolle, doch ausgerechnet der Routinier Marvin Ajani vertändelte mit einer zu leichtfertigen Verteidigung. Dennis Brock jagte den Ball direkt aus 16 Metern in den Winkel zum 1:3 (74.). Der eingewechselte Shaibou Oubeyapwa erhöhte sogar auf 1:4. Nach einem Zuspiel in den Sechzehner ließ er die halbe Kölner Abwehr stehen und vollstreckte flach ins lange Eck (79.). Ajanis Freistoßkracher in den Winkel von der Strafraum-Kante zum 2:4 war nur noch Ergebnis-Kosmetik (90.).

Der U21 gelang es an diesem Nachmittag nicht, die eigene Überlegenheit und Chancen in Tore umzumünzen. Die Sportfreunde verdienten sich damit die drei Punkte in der Schlussphase. Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) – parallel zum Bundesliga-Auftakt des FC in Mainz – mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Telle, Özkan, Spitali – Kujovic, Dürholtz – Süne (67. Borie), Kristal, Yacobi (58. Labenz) – M. El Mala (85. Toure). Tore: 0:1 Willms (20.), 0:2 Kader (56.), 1:2 M. El Mala (63.), 1:3 Brock (74.), 1:4 Oubeyapwa (79.), 2:4 Ajani (90.). Zuschauer: 1100.


„Spüre Aufbruchstimmung“: U21 will gegen Siegen zurück in die Erfolgsspur

Die U21 des 1. FC Köln beim Training
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„Spüre Aufbruchstimmung“: U21 will gegen Siegen zurück in die Erfolgsspur

Die Reserve des 1. FC Köln will neun Tage nach der 0:5-Abreibung bei der U21 des SC Paderborn ein anderes Gesicht zeigen und im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg einfahren. Am Sonntag ist der Aufsteiger Sportfreunde Siegen zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Die Talente werden dabei auf stimmgewaltigen Support verzichten müssen beim 1. FC Köln: Die U21 empfängt die Sportfreunde Siegen.

Am Sonntag um 14 Uhr steht für die Reserve der Geißböcke das nächste Duell auf dem Plan. Und es herrscht Aufbruchsstimmung beim 1. FC Köln: Die U21 empfängt die Sportfreunde Siegen.

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Der bittere Abend in Paderborn hing der jungen Kölner Mannschaft auch beim Wochenstart noch in den Knochen. „Man hat schon gesehen, dass das bei dem einen oder anderen noch in den Klamotten ist“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias und verriet: „Es ist schon so, dass wir Anfang der Woche und direkt nach dem Spiel ein Stück weit mit der Mannschaft hart ins Gericht gegangen sind und die Dinge klar angesprochen haben. Wir haben die Dinge mit der Mannschaft aufgearbeitet.“ Bei der Frage, wie eine derart junge Mannschaft eine solche Demontage wegstecke, verwies der Coach auf das kommende Heimspiel gegen die Sportfreunde Siegen: „Das werden wir sehen, was die Jungs auf Parkett bringen werden.“

„Wichtig ist, aus solchen Fehlern zu lernen“

Sbonias und seine Schützlinge hätten den Blick nach der Aufarbeitung allerdings auch schnell wieder nach vorne gerichtet: „Ich spüre schon wieder Aufbruchstimmung für das Spiel gegen Siegen und nicht mehr die großen Nachwehen von dem Spiel gegen Paderborn.“ Einer der Pechvögel des vergangenen Freitags war Max Lippert. Der Linksverteidiger verursachte mit zwei Fehlpässen gleich zwei Gegentore, wurde nach dem 0:3 direkt ausgewechselt. „Ich habe nicht separat nochmal mit Max gesprochen“, verriet Sbonias, „es gibt auch kein Patentrezept, das man einem so jungen Spieler in die Hand gibt. Das sind Fehler, die passieren, die haben natürlich auch etwas mit dem Alter und der Unerfahrenheit zu tun“, erklärte der Trainer in Bezug auf den 19-Jährigen, „wichtig ist einfach, aus solchen Fehlern zu lernen und sie im besten Fall schnell abzuschalten.“

Grundsätzlich, betonte Sbonias, gefalle ihm das Wort Reaktion als Aufgabe für das kommende Heimspiel nicht: „Es ist ein sehr großes Wort, weil man aufgrund der Altersstruktur immer diese Schwankungen hat.“ Zugleich sagte der Trainer jedoch auch: „Es ist schon so, dass wir eine klare Erwartungshaltung haben, das Ganze alle zusammen gegen Siegen besser zu machen und unsere Inhalte konstanter auf den Platz zu bringen und die gravierenden Fehler schnellstmöglich abzuschalten, um konkurrenzfähig zu sein.“ Es gelte, „unser Spiel aufzudrücken und das am besten mit drei Punkten zu belohnen“.

Dabei mahnte der Übungsleiter jedoch auch: „Siegen ist kein klassischer Aufsteiger. Die erste Elf ist mit sehr viel Qualität gespickt, viel Erfahrung aus höheren Ligen, viele Spieler aus der Regionalliga.“ Die Sportfreunde seien „sehr erfahren, in der vordersten Reihe mit viel Speed und auch Spielwitz ausgestattet“. Entsprechend werde „unsere Bestleistung“ benötigt, „um die Punkte bei uns im Franz-Kremer-Stadion zu behalten“. Auf akustischen Support werden die Kölner dabei diesmal anders als in den Vorwochen verzichten müssen. Da die Bundesliga-Mannschaft des FC zeitgleich zum DFB-Pokal-Spiel bei Jahn Regensburg antritt, wird die aktive Fanszene der U21 diesmal höchstwahrscheinlich fernbleiben.

Dafür entspannt sich jedoch die Personalsituation beim FC: „Luca Lechner, Nick Zimmermann und Etienne Borie sind wieder im Training“, berichtete Sbonias, „da müssen wir schauen, wie weit sie schon in Frage kommen für den Kader.“ Definitiv fehlen werden weiterhin die Langzeitverletzten Youssoupha Niang, Bernie Lennemann, Artem Belousov, Cenny Neumann und Gabriel Miocevic.


Das nächste Talent: Der 1. FC Köln verpflichtet Offensivspieler aus Berlin

Maik Afri Akumu hat beim FC unterschrieben
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Das nächste Talent: Der 1. FC Köln verpflichtet Offensivspieler aus Berlin

Bereits am Morgen machte das Gerücht die Runde, nun hat es der FC offiziell gemacht. Der 1. FC Köln verpflichtet Maik Afri Akumu. Der 17-Jährige kommt von Hertha BSC.

Der FC rüstet auch im Nachwuchs weiter auf. Nun gibt es ein weiteres Talent bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln verpflichtet Maik Afri Akumu. Der 17-jährige Offensivspieler wechselt von Hertha BSC an den Rhein.

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Der 17-Jährige hat laut FC einen langfristigen Vertrag unterschrieben. „Mit Maik Akumu kann der 1. FC Köln einen hochveranlagten Offensivspieler verpflichten, der sicherlich rund um seinen Jahrgang als einer der spannendsten Talente angesehen werden kann“, sagt Lukas Berg, technischer Direktor beim FC. „Wir beschäftigen uns schon seit langer Zeit mit Maik und sind daher stolz, dass wir den Transfer nun realisieren konnten. Maik wird von uns die Zeit und die volle Unterstützung bekommen, um hier in Köln anzukommen und sein Potenzial zu entfalten.“ Akumu wurde in Berlin geboren und durchlief seit der U9 alle Nachwuchsteams der „alten Dame“. Der Linksaußen kam in der abgelaufenen Spielzeit auch in der U19 sowie der zweiten Mannschaft der Herthaner zum Einsatz. In fünf Partien erzielte er zwei Tore und gab eine Vorlage. In der U17 erzielte er in der Vorrunde acht Tore in zehn Spielen. 

„Ich habe in den Gesprächen mit dem FC direkt großes Vertrauen gespürt“

„Der FC hat sich von Anfang an sehr um mich bemüht und mir direkt ein super Gefühl gegeben. Die Leistungen der Mannschaft in der vergangenen Saison haben mich wirklich beeindruckt und mir gezeigt, dass ich hier genau richtig bin. Jetzt freue ich mich darauf, mit dem Team Vollgas zu geben und daran anzuknüpfen“, sagt Maik Afri Akumu. Die große Nachwuchshoffnung spielte bereits in der U16- und U17-Nationalmannschaft. Akumu besitzt auch die polnische Staatsbürgerschaft. Am Donnerstagmorgen hatte es erste Meldungen in den Sozialen Medien über einen möglichen Wechsel gegeben. Nun ist er offiziell.

Nach 0:3 jetzt 0:5 – U21 des 1. FC Köln kassiert nächste bittere Auswärts-Pleite

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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Nach 0:3 jetzt 0:5 – U21 des 1. FC Köln kassiert nächste bittere Auswärts-Pleite

Die U21 des 1. FC Köln hat auch im zweiten Auswärtsspiel der Regionalliga-Saison eine empfindliche Niederlage kassiert. Nach dem 0:3 beim 1. FC Bocholt setzte es bei der U21 des SC Paderborn am Freitagabend sogar eine 0:5-(0:2)-Klatsche. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Paderborn.

Der Pechvogel des Abends war Max Lippert, der gleich zwei Gegentreffer einleitete. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Paderborn.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf gegenüber dem 3:0-Heimerfolg gegen Wiedenbrück sechs Tage zuvor nur auf einer Positionen – und das gezwungenermaßen: Safyan Toure ersetzte den noch angeschlagenen Etienne Borie. Auf den Rängen waren die Kölner von Beginn an tonangebend: Rund 150 mitgereiste Schlachtenbummler sorgten im Gästeblock für lautstarke Unterstützung und verwandelten die Begegnung in ein atmosphärisches Heimspiel. 

Fehlende Ideen im Offensivspiel

Das Duell auf dem Rasen begann jedoch verhalten. Gefährliche Aktionen in den Strafräumen waren lange Zeit Mangelware. Die beste Chance besaßen die Gastgeber: Nach einem hohen Ball in den Strafraum tauchte Luis Flörke frei vor Luis Hauer auf, doch der Kölner Torwart parierte den Schuss aus spitzem Winkel vom Fünfmeter-Eck sicher (22.). Und nur wenige Sekunden später touchierte ein Distanzschuss von Julius Bugenhagen die Latte des Kölner Tors (23.). Paderborns Reserve war in der Folgezeit die spielbestimmende Mannschaft, den FC-Talenten fehlte es an Ideen im Offensivspiel. Folgerichtig fiel der Führungstreffer, wenn auch nach einem ruhenden Ball: Kerem Yalcin köpfte eine Ecke am Fünfmeterraum direkt vor dem Gästeblock unbedrängt zum 1:0 ins Tor (33.).

Ein Fehlpass von Max Lippert sorgte für den zweiten Gegentreffer: Paderborn schaltete von der Seitenauslinie blitzschnell um und Stefano Marino schlenzte den Ball vom Sechzehner zum 2:0 ins Netz (38.). Sbonias reagierte auf den dürftigen Auftritt seiner Mannschaft mit einem Dreifach-Wechsel zur zweiten Hälfte und nahm dabei die komplette offensive Dreier-Reihe vom Feld. Dafür kamen Fayssal Harchaoui, Arda Süne und Malek El Mala neu in die Partie. Dürholtz rutschte dafür eine Reihe vor zwischen Süne und Yacobi, der aus dem Sturmzentrum auf Linksaußen rutschte. Harchaoui spielte dafür neben Emin Kujovic auf der Doppel-Sechs und El Mala bildete fortan die Angriffsspitze.

Umstellung zeigt Wirkung

Die Umstellungen und die mutmaßliche Kabinenpredigt des Trainers zeigten Wirkung: Die Kölner traten nach dem Seitenwechsel engagierter auf, auch wenn sie zunächst nicht den Weg in den Sechzehner fanden. Die beste Aktion war ein Distanzschuss von Süne, der knapp links unten am Paderborner Tor vorbeizischte (56.). Wenige Sekunden später hätte es klingeln müssen, doch El Mala scheiterte nach Flanke von Yacobi am Paderborner Schlussmann (58.). Auf der Gegenseite rettete Luis Hauer per Fuß gegen Bennit Bröger (58.). Bitter: Mitten in die Kölner Drangphase erzielte der SCP den dritten Treffer und sorgte damit für die Entscheidung. Und wieder war es ein Fehlpass von Lippert, der zum Gegentor führte. Wie schon beim 2:0 war es Marino, der abermals per flachem Distanzschuss zum 3:0 verwandelte (59.).

Und es kam noch schlimmer: Nach einer kurz ausgeführten Ecke legten die Gastgeber den Ball in den Rückraum zu David Stamm. Dessen Schuss aus über 20 Metern schlug unhaltbar für Hauer links unten zum 4:0 ein (64.). Marino bugsierte eine flache Hereingabe im Zentrum zum 5:0 über die Linie (76.). Das Spiel offenbarte, dass vor dem Trainer Evangelos Sbonias noch viel Arbeit mit seiner neuformierten und jungen Mannschaft liegt. Für die U21 geht es kommende Woche Sonntag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger Sportfreunde Siegen weiter.                       

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski (81. Mausehund), Özkan, Lippert (65. Spitali) – Kujovic, Dürholtz – Labenz (46. M. El Mala), Kristal (46. Harchaoui), Toure (46. Süne) – Yacobi. Tore: 1:0 Yalcin (33.), 2:0/3:0 Marino (38./59.), 4:0 Stamm (64.), 5:0 Marino (76.).


Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Glück im Unglück für Etienne Borie: Der hochveranlagte Offensiv-Spieler hat keine schwerwiegende Schulterverletzung erlitten. Dennoch wird der 19-Jährige beim kommenden U21-Auswärtsspiel am Freitagabend in Paderborn fehlen. 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

Gute Nachrichten für ein vielversprechenden Stürmer aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

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Es dürfte eine richtungsweisende Saison werden für Etienne Borie. Der offensive Mittelfeld-Spieler der U21 verlängerte seinen Vertrag beim FC im vergangenen Herbst langfristig bis 2028. Die Sommervorbereitung absolvierte Borie teilweise mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Lukas Kwasniok. Der gebürtige Karlsruher, der im Januar 2022 vom KSC ans Geißbockheim wechselte, sollte mit der U21 in der Regionalliga Spielpraxis sammeln und sich so beim FC für höhere Aufgaben empfehlen. Umso größer war der Schock-Moment am vergangenen Samstag, als Borie angeschlagen ausgewechselt werden musste. Dem im Vorjahr insbesondere von einem Fußbruch ausgebremste Borie drohte die nächste Zwangspause und damit ein Bruch in der vielversprechenden Entwicklung.

Entwarnung bei Etienne Borie

Doch Evangelos Sbonias gab Entwarnung: „Es ist keine schwerwiegende Schulterverletzung“, bestätigte der U21-Trainer gegenüber unserer Redaktion. Borie wird das Auswärtsspiel am Freitagabend (19 Uhr) bei der U21 des SC Paderborn verpassen, auch weil das Talent aktuell nur dosiert mit der Reha-Abteilung trainiere. „Für Freitag wollen wir kein Risiko eingehen“, erklärte Sbonias, „aber danach kann es zu einer schnellen Rückkehr kommen. Wir schauen von Tag zu Tag, wie es ihm geht.“

Neben Borie reiht sich mit Joao Pinto ein weiterer Offensivspieler in die Ausfall-Liste ein. Der Portugiese fehlt derzeit erkrankt. Hinzu kommen die Langzeit-Verletzten Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov, Youssoupha Niang und Bernie Lennemann. Luca Lechner ist zwar zurück im Mannschaftstraining, hat aber noch einen Fittness-Rückstand und wird daher auch ausfallen. Das kommende Auswärtsspiel mit der langen Bus-Anreise in Paderborn ist für die U21 eine Standort-Bestimmung. Nach dem 0:3 in Bocholt und dem 3:0 gegen Wiedenbrück steht das Team nach den ersten beiden Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz da.Die FC-Reserve konnte in Paderborn in den beiden bisherigen Anläufen jedoch noch nicht gewinnen. Sbonias dürfte sich dabei nur ungerne an das letzte Gastspiel Ende Januar erinnern, als sein Team tief in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2-Endstand kassierte. „Die Spiele waren immer kompliziert“, konstatierte der Coach, „wir müssen auf den Punkt da sein, wenn wir da etwas Zählbares mitnehmen wollen.“

Sbonias erwartet unangenehme Paderborner

Den kommenden Gegner bezeichnete der Trainer als „eine junge und erfahrene Mannschaft“. Anders als bei der FC-U21 handle es sich größtenteils eben nicht um Spieler, „die das erste Jahr Herrenfußball spiele“. Sbonias sprach mit Blick auf die weite Anreise und „einen sehr unangenehmen Gegner“ von einer „großen Herausforderung“ am kommenden Spieltag. Der Coach betonte aber einmal mehr nach den ersten beiden Auftritten seines Teams: „Es bestätigt sich, was ich nach der Vorbereitung gesagt habe. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft und es ist nicht so, wenn der erste Spieltag beginnt und wir sechs Wochen miteinander trainiert haben, eine eingespielte Mannschaft sind. Das wäre Augenwischerei. Dieser Prozess wird auch noch einige Spieltage andauern. Wie viele, das müssen wir schauen, aber er ist sicherlich auch am Freitag gegen Paderborn nicht beendet.“ Aber die FC-Talente machen am Freitagabend im Idealfall einen großen Entwicklungsschritt in der großen, aber mutmaßlich weitgehend leeren Zweitliga-Arena des SC Paderborn.


U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Erster Dreier für die Kölner Zweitvertretung in der Regionalliga West: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0 (2:0). Dabei überzeugte die Mannschaft von Evangelos Sbonias sportlich gegen den SCW. Sorgen bereitet die Verletzung von Etienne Borie.

Nach dem missglückten Start gegen Bocholt beim ersten Saisonspiel gegen Bocholt ist Trainer Sbonias am zweiten Spieltag deutlich zufriedener. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0.

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Nach der 0:3-Niederlage der Kölner Reserve gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende wollte es die Mannschaft von Evangelos Sbonias am Samstag gegen den SC Wiedenbrück besser machen. Und tatsächlich: Die U21 der Geißböcke überzeugte mit einer guten Leistung und gewann die Partie 3:0. „Am Anfang war es eine hektische Phase, bis wir besser ins Spiel gefunden haben und dann haben wir mit dem Ball auch saubere Lösungen gefunden“, sagte der Coach. Und in der 37. Spielminute belohnte sich der FC. Luiz Labenz hatte die Kugel nach einer Flanke von Mikail Özkan an einen Wiedenbrücker Abwehrspieler geköpft, den zweiten Versuch schloss er aber per Außenrist ab – der Keeper der Gäste war machtlos. Im weiteren Spielverlauf bleib der FC konsequent und machte vor der Halbzeitpause das 2:0. Patrik Kristal passte zu Labenz, der den Ball auf Emin Kujovic ablegte. Aus gut 16 Metern knallte der Sechser das Spielgerät unter die Latte (45.).

Sbonias zeigt sich glücklich

Kurz vor dem Pausenpfiff kam es dann zu einem Schreckmoment bei den Geißböcken. Etienne Borie wurde bei einem Dribbling gefoult, ging zu Boden und griff sich an die Schulter. Nach einer Behandlung ging es für Borie nicht weiter. Auch nach dem Wechsel gab die Kölner Reserve den Ton an, hätte erhöhen müssen, ließ aber zwei dicke Chancen liegen. „Dann kommt eine Phase – was aber auch normal ist – wo wir tiefer verteidigen und tiefer stehen und auch die eine oder andere Situation in der Box klären oder blocken müssen“, so Sbonias. „Dann machen wir aber im richtigen Moment nach einem schönen Konter das 3:0.“ Das erledigte Safyan Touré. Es bleib beim insgesamt verdientden 3:0. „Wir sind glücklich darüber, dass wir die drei Punkte hier behalten können und eine gute Reaktion gezeigt haben“, sagte Sbonias.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski (83. Mausehund), Özkan, Lippert – Kujovic, Dürholtz – Labenz (66. Touré), Kristal (83. Harchaoui), Borie (46. Süne) – Yacobi (77. M. El Mala) Tore: 1:0 Labend (37.), 2:0 Kujovic (45.), 3:0 Touré (59.).


Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart soll nun der erste Sieg her. Die U21 des 1. FC Köln will gegen den SC Wiedenbrück Wiedergutmachung betreiben.

Während auf den Stadionwiesen am Samstag die Saisoneröffnung der Geißböcke gefeiert wird, steht für den Kölner Nachwuchs ein ganz anderes Thema auf dem Programm. Die U21 des 1. FC Köln will am 2. Spieltag der Regionalliga West Wiedergutmachung betreiben. Nach dem 0:3 gegen Bocholt geht es nun gegen den SC Wiedenbrück.

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Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Evangelos Sbonias im Franz-Kremer-Stadion den SC Wiedenbrück. Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende will der FC ein anderes Gesicht zeigen. „Ich hoffe, dass die Lernkurve nächste Woche schnell nach oben geht und wir das dann schnell verarbeiten können“, sagte der Coach nach dem 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten. Vor allem im zweiten Abschnitt offenbarten die Geißböcke Schwächen und auch noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Nun folgt also der erste Auftritt im eigenen Stadion und Sbonias kündigt an, dass es seine Mannschaft an einigen Stellen „besser machen“ wolle. Das ist auch nötig, um den Fehlstart zu vermeiden.

„Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen“

Und mit Wiedenbrück kommt ein unangenehmer Gegner nach Köln. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt in die neue Spielzeit gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 2:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Saisonübergreifend hat der SC nun fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen den FC will die Mannschaft des ehemaligen Profis Sascha Mölders noch einmal nachlegen. Zuletzt trafen die Mannschaften im Februar im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Damals setzte sich der FC 1:0 gegen die Ostwestfalen durch, den entscheidenden Treffer erzielte Meiko Sponsel, Marco Höger sah den gelb-roten Karton. Beide Spieler sind bekanntlich nicht mehr für die U21 im Einsatz. Der FC präsentiert sich mit neuem Gesicht. Unter anderem mit dem neuen Kapitän Luca Dürholtz. „Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen. So wie in Bocholt können wir uns im Männer-Fußball nicht präsentieren. Die Gegentore fallen zu leicht, wir sind zu sehr auseinandergefallen. Da müssen wir kompakter bleiben und als Mannschaft mehr zusammenstehen“, sagte der Neuzugang dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.


Chancenlos nach der Pause: U21 verliert zum Regionalliga-Auftakt deutlich in Bocholt

Evangelos Sbonias und Fayssal Harchaoui
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Chancenlos nach der Pause: U21 verliert zum Regionalliga-Auftakt deutlich in Bocholt

Fehlstart für die U21 in der Regionalliga West: Die Zweitvertretung des 1. FC Köln verliert beim 1. FC Bocholt und muss sich mit 3:0 (0:0) geschlagen geben. Die Kölner verloren nach einer passablen ersten Hälfte komplett den Faden und am Ende auch in der Höhe verdient.

Den Start in die Regionalliga West hätte sich Trainer Evangelos Sbonias sicher anders gewünscht: Die Zweitvertretung des 1. FC Köln verliert beim 1. FC Bocholt.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias stellte seine neuformierte Mannschaft im gewohnten 4-2-3-1-System auf. Vor Luis Hauer im Tor bildeten San-Luca Spitali links, Mikail Özkan und Luc Dabrowski im Zentrum und Marvin Ajani die Viererkette. Fayssal Harchaoui und der neue Kapitän Luca Dürholtz spielten auf der Doppel-Sechs. Davor agierte Etienne Borie als Zehner, Nilas Yacobi stürmte über den linken Flügel, Luiz Labenz über rechts. Mansour Ouro-Tagba lief als Neuner auf. Und die Kölner setzten den ersten Offensiv-Akzent durch Ajani, dessen Flachschuss aus rund 20 Metern knapp neben dem rechten Pfosten vorbeizischte (5.). Die rund 200 mitgereisten FC-Fans, die ihre Mannschaft lautstark von der Gegentribüne aus unterstützten, hatten den Ball wohl schon im Tor gesehen.

Passable erste Hälfte

Kölns Keeper Hauer hatte derweil mit dem ersten richtigen Abschluss der Gastgeber durch Johannes Dörfler keine Probleme und hielt den Schuss aus dem Sechzehner sicher fest (12.). Die FC-Reserve hatte derweil Glück nach einem schnellen Bocholter Vorstoß, als es Hauer am richtigen Timing beim Herauslaufen fehlte. Dabrowski bereinigte die Situation jedoch für den geschlagenen Torhüter (19.). Danach war es wieder der FC, der den Torschrei auf den Lippen hatte: Borie passte den Ball aus dem Zentrum links raus zu Yacobi, der noch einen Gegenspieler aussteigen ließ, anschließend aber knapp am langen Pfosten vorbeischlenzte (24.).

In einem offenen Schlagabtausch brach Bocholt einmal mehr mit einem schnellen Pass in die Spitze durch, Hauer verhinderte jedoch den Rückstand mit einer starken Parade eines Kopfball-Aufsetzers vom Fünfmeterraum (28.). Bocholts Torwart Lucas Fox fischte derweil einen strammen Spitali-Schuss vom Sechzehner aus dem Winkel (34.). Und die beiden Schlussmänner standen weiter im Fokus, anschließend wieder Hauer: Die FC-Abwehr ließ sich von einem schnell ausgeführten Freistoß aus dem Mittelfeld überrumpeln, Hauer machte sich jedoch breit und verhinderte den Einschlag gegen Marvin Lorch (35.).

Sbonias wechselt zur Halbzeit

Dem FC wurde derweil die Riesenchance zum 0:1 genommen: Bei einem Zuspiel von Ouro-Tagba auf Yacobi entschied der Schiedsrichter Lasse Lütke-Kappenberg fälschlicherweise auf Abseits, Yacobi wäre vom Mittelkreis aus frei durch gewesen (39.). Dafür hatte der FC Glück, als Spitali der Ball nach einer hohen Hereingabe beim Kopfballversuch an den Arm sprang, der Schiedsrichter aber zum lautstarken Unmut der Zuschauer nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (44.). Es folgte ein Powerplay der Gastgeber in der Nachspielzeit: Zunächst verhinderte Hauer mit einer weiteren starken Abwehr das 1:0 (45.+1), kurz danach stand Özkan auf der Torlinie genau richtig und wehrte den Ball ab (45.+2). Es waren die Schlusspunkte einer abwechslungsreichen ersten Hälfte.

Sbonias reagierte zur zweiten Hälfte und brachte positionsgetreu Arda Süne und Safyan Toure, Labenz und Borie blieben dafür draußen. Auf dem Feld machte sich dies jedoch zunächst nicht bezahlt. Stattdessen gelang Bocholt das schnelle 1:0. Eine eigentlich harmlose flache Hereingabe von der linken Kölner Abwehrseite rutschte Özkan in der Mitte unglücklich unter dem Fuß durch, Arnold Budimbu – der in der FC-Jugend ausgebildet wurde – nutzte die Chance und staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab (53.).

Niederlage in der Höhe verdient

Und die Kölner hatten Glück, dass das Schiri-Gespann seine Entscheidung kurz danach noch änderte: Zunächst erzielte Budimbu mit einem strammen Schuss vom Sechzehner ins lange Eck das vermeintliche 2:0. Mitten in den Bocholter Jubelt entschied der Schiedsrichter jedoch auf Abseits beim hohen Zuspiel in die Spitze bei der Entstehung des Treffers (59.). Ein zweiter Gegentreffer wäre in der aufgepeitschten Atmosphäre am Hünting der Todesstoß für die U21 gewesen. Den FC-Talenten fehlte es jedoch in der Zeit danach an den zündenden Ideen, um dem Spiel eine Wende zu verleihen.

Budimbu hätte derweil gleich zweimal auf 2:0 erhöhen können (71./73.). Das erledigte schließlich Marvin Lorch, der sich durch Toure und Dürholtz hindurchspielen konnte und trocken zum 2:0 einschoss (74.). Budimbu bediente Cedric Euschen, der vom Sechzehner ohne Ballannahme unbedrängt per Flachschuss zum 3:0 traf (77.). Unterm Strich war die Niederlage auch in der Höhe verdient. Die Kölner verloren in der zweiten Hälfte in der emotionalen Atmosphäre am Hünting komplett den Faden. Bocholt untermauerte derweil seinen Status als Mitfavorit auf den Aufstieg. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem ersten Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Özkan, Spitali (80. Lippert) – Harchaoui (73. M. El Mala), Dürholtz – Labenz (46. Toure), Borie (46. Süne), Yacobi (62. Kristal) – Ouro-Tagba. Tore: 1:0 Budimbu (53.), 2:0 Lorch (74.), 3:0 Euschen (77.). Zuschauer: 2297.


Neuformierte U21 des 1. FC Köln vor dem Saisonstart: Mit Schwung ins Aufstiegsrennen?

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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Neuformierte U21 des 1. FC Köln vor dem Saisonstart: Mit Schwung ins Aufstiegsrennen?

Vorhang auf für die neue Regionalliga-Saison: Die U21 des 1. FC Köln spielt am Samstag beim 1. FC Bocholt. Für die neuformierte Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias wird es direkt zum Start eine Bewährungsprobe, der Gegner gilt schließlich als Geheimfavorit für den Aufstieg. Dazu könnte sich auch der FC entwickeln.

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung geht es nun wieder los: Die U21 des 1. FC Köln spielt am Samstag beim 1. FC Bocholt und zeigt dabei ihr neues Gesicht.

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Hinter Evangelos Sbonias und seinem Trainerteam liegen arbeitsreiche Wochen: Es galt nicht nur eine Stammformation aus dem runderneuerten Kader herauszuarbeiten, sondern mit dem weitgehend neuen Personal auch einen Teamgeist zu entwickeln. Da dürfte insbesondere das zwischenzeitliche fünftägige Trainingslager in Hennef seinen Teil zu beigetragen haben. „Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs da allmählich zusammenwachsen“, konstatierte Sbonias. „Dieser Prozess wird noch dauern, aber der Grundstein ist gelegt. Viele Jungs bringen ein großes fußballerisches Potenzial mit und das gilt es gemeinsam auf den Platz zu bringen, um dann jeden Einzelnen individuell weiterzuentwickeln und damit auch als Team besser zu werden.“

FC zeigt richtige Reaktion

Mit Stephan Salger und Marco Höger hat der FC zwei Führungspersonen verloren. Diese Lücke sollen die Neuen Marvin Ajani und Luca Dürholtz schließen. „Beide bringen eine fußballerische Stabilität mit sich und müssen auf dem Platz als Anker für die Jungen agieren“, skizziert Sbonias seine Anforderung. „Sie sind eine Scharnierstelle zwischen mir, dem Trainerteam und der Mannschaft.“ Wer dabei die Kapitänsbinde von Höger übernehmen wird, ließ der Trainer zuletzt offen: „Ich habe mir bewusst etwas Zeit gelassen, um zu schauen, wie sich unsere neue Mannschaft in der Vorbereitung entwickelt.“ Die Entscheidung scheint mittlerweile – und wenig überraschend – auf Dürholtz gefallen zu sein. Endgültig gelüftet wird das Geheimnis aber wohl erst am Samstag in Bocholt.

Im kommenden Gegner sieht der FC-Coach direkt einen ersten Stresstest für seine Mannschaft: „Das ist für mich eine der kompliziertesten Auswärtsaufgaben in der Regionalliga. Bocholt gehört mit zu den Favoriten, hat sich super verstärkt und hat eine erfahrene, robuste Mannschaft. Zudem herrscht am Hünting eine spezielle Atmosphäre: da sind viele Fans, die nah an der Bank stehen. Dort hängen die Trauben natürlich hoch für ein neu formiertes, junges Team. Aber genau da liegt auch die Chance.“

„Da müssen auch einfach viele Sachen zusammenpassen“

Eigentlich böte die neue Saison allerdings auch dem 1. FC Köln die Chance, den zumindest mittelfristig angepeilten Aufstieg in die Dritte Liga zu realisieren. Eine Über-Mannschaft gibt es nicht, nachdem Aachen, Essen, Münster und Duisburg die Regionalliga verlassen haben. Sbonias schiebt diesen Aufstiegsgedanken jedoch beiseite: „Da müssen auch einfach viele Sachen zusammenpassen. Von uns ist es auch nicht ausgegeben worden, in dieser Saison in die Dritte Liga aufsteigen zu wollen. Meine Aufgabe ist es, junge Spieler individuell zu fördern, damit sie ein Thema für unsere Lizenz-Mannschaft werden, und schnellstmöglich Ergebnisse zu liefern, um unser Punktekonto zu füllen. Was unter dem Strich dabei herauskommt, werden wir sehen.“

Ein Sieg in Bocholt wäre aber definitiv ein großes Ausrufezeichen direkt zum Auftakt. Der FC muss dabei Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov und Luca Lechner verzichten.


Mit Testspiel-Erfolg in die neue Saison – U21 gewinnt gegen Steinbach Haiger

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Mit Testspiel-Erfolg in die neue Saison – U21 gewinnt gegen Steinbach Haiger

Mit einem Erfolgserlebnis beendet der Kölner Nachwuchs die Vorbereitung. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Steinbach Haiger den letzten Test, bevor dann am Samstag das erste Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt ansteht.

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger 2:1 und feiert zum Abschluss der Vorbereitung einen verdienten Sieg. Am kommenden Samstag geht es gegen den 1. FC Bocholt in der Liga weiter.

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Während die Profis in Bad Waltersdorf in die heiße Phase der Vorbereitung starten, beginnt für die U21 der Geißböcke nun die Woche vor dem ersten Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt. Und das mit einem Erfolgserlebnis. Genau sieben Tage vor dem Saisonauftakt hat der Kölner Nachwuchs noch einen Erfolg eingefahren. Gegen den Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger gewann der FC mit 2:1. „Beide Halbzeiten hochdominant, viel Ballbesitz, sehr viele Situationen herausgespielt aus dem Pressing, Chancen kreiert“, sagte Kölns Trainer Evangelos Sbonias und sprach von einem „rundum gelungenen Testspiel-Sieg, wir beenden die Vorbereitung mit einem sehr guten Gefühl.“ Allerdings lief für den Coach nicht alles rund. Vor allem, „dass wir das Spiel nicht früher schließen und es mit 2:1 offen bleibt“, kritisierte Sbonias. „Wir lassen in dem Spiel anderthalb Torchancen zu, eine davon ist gleich ein Tor zum Rückstand.“

FC zeigt richtige Reaktion

Doch das 0:1 hatte nicht lange Bestand. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Geißböcke die Begegnung und brachten sie im zweiten Abschnitt sicher über die Zeit. Mehr als ein weiterer Pfostenschuss war für den FC aber auch nicht drin. Mit Emin Kujovic, Malek El Mala und Mansour Ouro-Tagba waren drei Spieler dabei, die sich im Dunstkreis des Profikaders befinden. Im Tor stand Tobias Trautner. Die etatmäßige Nummer eins der U21 komplettiert aktuell das Torhüter-Quartett der Profis. Luis Hauer reiste – wie auch Etienne Borie – mit dem FC-Tross nach Bad Waltersdorf, soll aber unter der Woche frühzeitig zur Kölner Reserve zurückkehren. Beide sind für den Kader gegen das Spiel gegen den 1. FC Bocholt vorgesehen.