Sbonias-Jubiläum und Spieler-Abschiede: U21 des 1. FC Köln geht zum Abschluss gegen Schalke unter

Patrik Kristal für den 1. FC Köln
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Sbonias-Jubiläum und Spieler-Abschiede: U21 des 1. FC Köln geht zum Abschluss gegen Schalke unter

Die FC-Reserve hat einen gelungenen Abschluss der Regionalliga West verpasst: Die U21 des 1. FC Köln ging am letzten Spieltag zuhause unter und verlor gegen die U23 des FC Schalke 04 deutlich mit 1:5 (0:1).

Trainer Evangelos Sbonias stand beim Duell gegen Schalke zum 100. Mal an der Seitenlinie, fünf Spieler wurden verabschiedet.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias nahm im Vergleich zum Last-Minute-1:1 in Dortmund am Sonntag zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Ilias Elyazidi und Maik Akumu ersetzten Max Lippert und Luca Dürholtz. Für Sbonias selbst war das letzte Spiel der Saison ein Jubiläum: Für den 43-Jährigen war es seit Sommer 2023 das 100. Spiel als Coach der U21. Während für den Trainer nach der Sommerpause noch weitere Partien dazukommen werden, war es für ein Sechstett der letzte Arbeitstag am Geißbockheim. Sargis Adamyan, Mikail Özkan, Arda Süne, San-Luca Spitali, Bernie Lennemann und Artem Belousov verlassen den Verein.

Bittere zweite Halbzeit

Die Spieler wurden unter der Woche bereits bei einem Teamabend intern verabschiedet, bei dem neben Trainer Sbonias auch der Technische Direktor Lukas Berg einige Worte an die sechs richtete. Beim Duell gegen Schalke erfolgte noch die öffentliche Verabschiedung auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions vor 590 Zuschauern. Auf dem Rasen gelang der U21 jedoch an diesem Nachmittag wenig. Die Kölner starteten zwar gut in die Partie, Maik Akumu verpasste den Führungstreffer für die Gastgeber. Stattdessen ging es mit 0:1 in die Halbzeit, nachdem Ingyom Jung für die Königsblauen traf (19.).

Die zweite Hälfte wurde noch bitterer. Bereits 40 Sekunden nach dem Wiederanpfiff erhöhte Yassin Ben Ball auf 0:2 (46.). Nilas Yacobi brachte die U21 nochmals heran (58.). Die drei Schalker Treffer in der Schlussphase besiegelten jedoch eine am Ende deutliche Heim-Niederlage der U21 (77./80./90.). „Nach unserem guten Start in das Spiel kassieren wir nach einem Fehler im Aufbau das erste Tor. Danach sind wir ein Stück weit zusammengebrochen und uns hat im ersten Durchgang die Gegenwehr gefehlt“, konstatierte Sbonias, „nach unserem Anschlusstreffer war es vom Gefühl her so, dass bei Schalke alles funktioniert hat und bei uns nichts. Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Wir wollten unsere gute Serie zum Saisonende bestätigen und mit einem Sieg in die Sommerpause gehen. Dass Spiel heute soll aber nicht unsere gute Saisonleistung schmälern, wir haben viele Jungs super weiterentwickelt und freuen uns jetzt über die Pause und dann auf die neue Spielzeit.“

Die U21 rutschte durch die insgesamt 15. Saison-Niederlage im Abschluss-Ranking der Regionalliga noch hinter den Bonner SC und die U21 des SC Paderborn auf den zehnten Platz ab.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (64. Lippert), Mausehund, Özkan, Neumann – Elyazidi (46. Süne), Harchaoui, Kristal (77. M. El Mala) – Akumu (46. Lennemann), Yacobi, Toure (64. Labenz). Tore: 0:1 Jung (19.), 0:2 Ben Balla (46.), 1:2 Yacobi (58.), 1:3/1:4 Ndiaye (77./80.), 1:5 Buzolli (90.). Zuschauer: 590.

U21 des 1. FC Köln empfängt Schalke: Am Tag der Abschiede den achten Platz verteidigen

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln empfängt Schalke: Am Tag der Abschiede den achten Platz verteidigen

Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag (14 Uhr) die U23 des FC Schalke 04 zum Abschluss der aktuellen Regionalliga-Saison. Die FC-Reserve will in den letzten 90 Minuten den achten Platz verteidigen, ehe mit dem Abpfiff für die Spieler die Sommerpause beginnt.

Für einige Spieler wird es der letzte Auftritt im FC-Trikot.

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Evangelos Sbonias konnte kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist: „Es kommt ein kurzes Gefühl auf: Wo ist die ganze Zeit hingegangen“, sagte der U21-Trainer im Gespräch mit come-on-fc.com vor dem anstehenden Saison-Finale. Hinter seiner Mannschaft liegt eine Saison mit vielen Aufs und einigen Abs, unterm Strich dürfte der Coach aber zufrieden sein mit der Bilanz seiner Schützlinge.

“Wir wollen unsere beste Leistung bringen am Ende der Saison“

Im letzten Auftritt geht es noch darum, den aktuellen achten Platz in der Tabelle zu verteidigen. Dafür soll gegen die U23 des FC Schalke, die aktuell auf dem dritten Rang liegt, ein Heimsieg zum Abschluss her: „Wir wollen unsere beste Leistung bringen am Ende der Saison. Wir haben jetzt eine sehr gute Phase nach einer nicht so guten Phase.“ Ein Selbstläufer werde dies jedoch nicht: „Wir spielen gegen einen sehr starken Gegner, der eine sehr stabile Saison gespielt hat in der es zwischendurch so aussah, als könnten sie um den Aufstieg mitspielen. Das ist ihnen nicht ganz gelungen, aber auch die letzten Ergebnisse waren sehr beeindruckend. Daher hängen die Trauben noch mal sehr hoch im Franz-Kremer-Stadion.“

Doch auch die U21 beeindruckte zuletzt am Sonntag noch beim 1:1 in Dortmund. „Deshalb erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe, ein hochklassiges Spiel. Darauf freuen wir uns“, sagte Sbonias. Der Coach kann dabei wieder auf Sargis Adamyan zurückgreifen, der in Dortmund seine Gelb-Sperre abgesessen hat.  Bernie Lennemann sei wieder im Training: „Da müssen wir aber schauen, wie der Muskel reagiert“, ließ der Trainer den Einsatz des Stürmers noch offen. Für Adamyan und Lennemann wird es mutmaßlich der letzte Spieltag für den FC sein. Bei dem Duo enden die Verträge Ende Juni, Verlängerungen dürfte es eher nicht geben. Auch bei Mikail Özkan, Arda Süne, San-Luca Spitali sowie den beiden Torhütern Tobias Trautner und Gavin Didzilatis laufen die Arbeitspapiere aus. Die Leihe von Max Lippert aus Bielefeld endet zudem. Der Samstag wird daher auch ein Tag der Abschiede.

Keine großen Rotationen

Eine große Rotation zugunsten der Spieler mit bislang weniger Einsatzzeiten sei nicht geplant: „Das ist nicht der Plan. Wir haben das natürlich im Blick und müssen den Spielverlauf abwarten. Die anderen Jungs haben sich das aber auch verdient. Ich habe deswegen nicht den Plan, groß zu rotieren. Es ist ein normales Spiel.“ Malek El Mala habe sein Comeback in Dortmund derweil gut verkraftet und könnte daher zum Saison-Abschluss weitere Einsatzminuten sammeln. Aus der U19 bleibt Maik Akumu  für die Offensive weiterhin bei der U21 und nimmt daher weiter nicht am U19-Höhenflug in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil.

U21-Coach Evangelos Sbonias vom 1. FC Köln verriet: So kam es zum überraschenden El-Mala-Comeback beim BVB

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21-Coach Evangelos Sbonias vom 1. FC Köln verriet: So kam es zum überraschenden El-Mala-Comeback beim BVB

Die U21 des 1. FC Köln hat am vorletzten Spieltag einen Punkt für die Moral geholt – und hätte mit etwas mehr Spielglück und Konsequenz im Abschluss sogar drei Punkte aus der Roten Erde entführen können. Das sagt Evangelos Sbonias vom 1. FC Köln zum U21 Duell gegen den BVB.

Das Comeback von Malek El Mala rundete den Nachmittag ab. Der Trainer war nach dem Abpfiff entsprechend zufrieden.

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Am Ende wurde es noch richtig dramatisch: Die U21 hatte gerade das 1:1 erzielt und es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als der eingewechselte Maik Akumu plötzlich im spitzen Winkel frei vor dem Dortmunder Tor auftauchte. Dortmunds Torwart Silas Ostrzinski wehrte den Schuss mit dem Fuß zur Ecke ab. Es hätte der späte Siegtreffer für die U21 sein können, der nicht gänzlich unverdient gewesen wäre. Bitter: In der Mitte standen gleich mehrere Kölner blank und hätten bei einem Querpass wohl nur noch einschieben müssen.

„Das ist schade“

„Er ist aus der U19, ein 2008er Jahrgang, das darf man nicht vergessen“, nahm der Trainer Evangelos Sbonias seinen Stürmer nach dem Abpfiff in Schutz, konstatierte aber auch: „Da muss er nur den Kopf hochnehmen, im Zentrum sind drei Leute frei. Wenn er querlegt, können wir uns belohnen mit dem 2:1. Das ist schade.“ Unmittelbar danach gab es noch eine Auseinandersetzung zwischen beiden Trainerbänken. Dortmunds Co-Trainer Marcel Schmelzer echauffierte sich lautstark in Richtung Kölner Bank, weil mit Patrick Göbel bei der Entstehung des FC-Angriffs ein Dortmunder Spieler angeschlagen liegengeblieben war. Dies war nach dem Schlusspfiff zwar schnell abgehakt, offenbarte aber, dass beide Mannschaften am Ende mit dem Punktgewinn nur bedingt zufrieden waren.

„Wir haben endlos viele Torchancen gehabt. Du musst heute zwei, drei Tore machen“, ärgerte sich Sbonias über die verpassten Gelegenheiten in der ersten Hälfte aber insbesondere in der Schlussphase. Luiz Labenz hatte den Ausgleich allein zweimal auf dem Fuß, ehe er im dritten Anlauf endlich fiel. Für den 20-Jährigen war es eine besondere Genugtuung, schaffte der Stürmer doch bisher nicht den erhofften Durchbruch am Geißbockheim. „Es freut mich für ihn, er hatte eine komplizierte Saison“, kommentierte Sbonias hinterher. Labenz war dabei Wiederholungstäter: Im November traf der Offensivspieler ebenfalls als Joker zum 2:2-Ausgleich in Rödinghausen. Damals gewann die U21 am Ende sogar noch, dieser Schlusspunkt blieb dem Team diesmal verwehrt.

“Es ist wichtig, auch für die Entwicklung“

„Es ist wichtig, auch für die Entwicklung, für den Aufwand, der betrieben wird, wenigstens einen Punkt mitzunehmen“, unterstich Sbonias das Positive. Das Comeback von Malek El Mala sorgte ebenfalls für gute Laune. Viel deutete darauf hin, dass der Stürmer in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen würde. Doch Sbonias überraschte mit El Mala auf der Ersatzbank und der Einwechslung in der Schlussphase: „Jetzt ging es, es war die Woche okay. Das freut uns natürlich“, sagte Sbonias.

Gut möglich, dass El Mala zum Saison-Abschluss zuhause gegen Schalke weitere Einsatz-Minuten bekommen wird. Zumal mit dem Schlusspfiff am Samstagnachmittag auch die Sommerpause beginnen wird, ehe am 22. Juni die Vorbereitung auf die neue Saison bei der U21 startet.

Bei El-Mala-Comeback: U21 Des 1. FC Köln holt Last-Minute-Punkt in Überzahl beim BVB

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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Bei El-Mala-Comeback: U21 Des 1. FC Köln holt Last-Minute-Punkt in Überzahl beim BVB

Die U21 des 1. FC Köln hat beim Comeback von Malek El Mala in der Nachspielzeit noch einen Punkt bei der U23 von Borussia Dortmund gerettet: Der eingewechselte Luiz Labenz erzielte in der Nachspielzeit in Überzahl den hochverdienten Ausgleich für die FC-Talente. Die U21 des 1. FC Köln spielt remis gegen den BVB II.

Am Sonntagnachmittag trafen die Talente des 1. FC Köln auf die Youngster des BVB. Für die gewünschten drei Zähler reichte es allerdings nicht.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias nahm im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Rödinghausen zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Max Lippert und Luca Dürholtz ersetzten den muskulär angeschlagenen Bernie Lennemann und den gelbgesperrten Sargis Adamyan. Malek El Mala stand überraschend erstmals seit November wieder im Kader und kam in der Schlussphase als Joker ins Spiel.

Chancen auf beiden Seiten

Die Kölner starteten forsch in das Duell in der Roten Erde und setzten den ersten Offensiv-Akzent. Marvin Ajani scheiterte freistehend mit seinem wenig platzierten Kopfball an Dortmunds Torwart Silas Ostrzinski (4.). Fayssal Harchaoui prüfte kurz danach Ostrzinski mit einem strammen Distanzschuss, den der Schlussmann aber abwehren konnte (10.). Und Luca Dürholtz hätte nach einer hohen Hereingabe von der rechten Seite am zweiten Pfosten die Kölner Führung erzielen müssen, schoss aber freistehend neben das Tor (14.).

Die Dortmunder kamen nur zaghaft und wenig gefährlich vor das FC-Tor, dafür landete ein Schlenzer von Ajani auf dem BVB-Gehäuse (27.). Die beste Chance des Spiels besaßen jedoch die Gastgeber. Max Lippert spielte einen Fehlpass quer vor dem eigenen Strafraum, der bei Ousmane Diallo landete. Dessen Schuss klatschte an den Pfosten und prallte danach von Mikolaj Marutzkis Rücken zur Ecke ins Aus (35.). Auf der Gegenseite lud ein Ballverlust von Dortmunds Ismael Mansaray Nilas Yacobi zu einem Abschluss aus der Distanz ein, bei dem sich Dortmunds Torwart Ostrzinski strecken musste, um den Ball um den Pfosten zu lenken (41.).

BVB geht in Führung, Köln gleicht aus

Die Kölner gaben das Heft des Handelns nach der Pause zunehmend aus den Händen, die Gastgeber wurden druckvoller. Die Konsequenz war der Führungstreffer für den BVB. Elias Benkara köpfte einen Freistoß von der rechten Seite am ersten Pfosten zum 1:0 ins Netz (62.). Der Treffer wurde jedoch vom halbherzigen Rauslaufen Marutzkis begünstigt, der am Ball vorbeiflog.

Die U21 wurde in der Schlussphase aber wieder aktiver und zeigte mehr Zug zum gegnerischen Tor. Die Gastgeber dezimierten sich derweil selbst: Der bereits verwarnte Jonas Feddersen sah nach einem Foul an Arda Süne die Gelb-Rote Karte (79.). Die Kölner drückten in Überzahl auf den Ausgleich. Arda Süne und Luiz Labenz verpassten bei einer Doppelchance den mittlerweile verdienten Ausgleich, beide Schüsse wurden kurz vor der Torlinie geblockt (83.). Nur Sekunden später landete ein Schuss von Labenz am Lattenkreuz (84.). Ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Und der Treffer fiel noch spät: Arda Süne passte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Cenny Neumann verlängerte und Luiz Labenz drückte die Kugel zum hochverdienten 1:1 über die Linie (90.+3).

Für die U21 endet die Regionalliga-Saison am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U23 des FC Schalke 04.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Özkan, Lippert – Kristal (82. Elyazidi), Harchaoui – Toure (63. Akumu), Dürholtz (63. Süne), Ajani (82. Labenz) – Yacobi (75. M. El Mala). Tore: 1:0 Benkara (62.), 1:1 Labenz (90.+3). Zuschauer: 1296. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Benkara (79.).

„Sind momentan gut drauf“: Die U21 des 1. FC Köln möchte die steigende Formkurve in Dortmund bestätigen

Malek El Mala und Fayssal Harchaoui vom 1. FC Köln
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„Sind momentan gut drauf“: Die U21 des 1. FC Köln möchte die steigende Formkurve in Dortmund bestätigen

Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntagabend auf Borussia Dortmund II. Um 17 Uhr wird im traditionsreichen Stadion Rote Erde angepfiffen. Nach zuvor fünf Niederlagen am Stück trotz solider Auftritte, stabilisierte sich das Team von Evangelos Sbonias. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen stehen zu Buche. Diese Form möchte man gegen den Viertplatzierten der Regionalliga West untermauern. 

Mit ordentlich Selbstvertrauen geht es für die Kölner U21 am Wochenende Richtung Dortmund. „Wir sind momentan gut drauf. Wir haben sieben Punkte aus den letzten drei Spielen geholt. Das ist gut. Aber die Dinge, die wir bei den Niederlagen gemacht haben, waren auch nicht so schlecht. Da hat eher das Ergebnis nicht gepasst“, sagte der Coach. „Es war nicht alles so schlecht, wie es das Ergebnis ausgesagt hat, genauso wie jetzt noch nicht alles so rosig ist, wie die Ergebnisse der letzten drei Spiele.“ 

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Das Hinspiel gegen die Schwarz-Gelben ging im heimischen Franz-Kremer-Stadion mit 3:5 verloren. Ein wildes Torfestival dieser Art möchte Sbonias  verhindern. „Am Wochenende kommt es darauf an, kein typisches U-Spiel daraus werden zu lassen, sondern auch in der Entwicklung in Richtung Ende der Saison dann auch erwachsen und seriös zu spielen und damit keinen offenen Schlagabtausch zuzulassen“, sagte Evangelos Sbonias. Der Gegner spielt dabei keine besondere Rolle. „Mir ist es eigentlich relativ egal, auf wen wir treffen. Der Ansatz ist immer gleich und wir versuchen, unsere Inhalte aufs Parkett zu bekommen. Wir haben uns für die letzten zwei Saisonspiele in eine sehr gute Ausgangssituation gebracht.“ Allerdings warnt der Trainer vor dem kommenden Gegner. „Ich erwarte eine sehr spielstarke und mit Ball dominante Mannschaft mit hoher Geschwindigkeit in vorderster Linie mit guten Eins-gegen-eins-Spielern. Das ist schon ein sehr starkes Paket, das da auf uns wartet“, schätzt der 43-Jährige den BVB ein.

Rückkehrer nach langer Leidenszeit

Sargis Adamyan wird am Wochenende gelbgesperrt fehlen. Der Armenier sah beim 2:1-Heimerfolg gegen den SV Rödinghausen seine fünfte Gelbe Karte. Somit fehlt in Dortmund der beste Scorer des Teams. Dafür gibt es eine andere erfreuliche Nachricht. „Diese Woche trainiert Malek El Mala zum ersten Mal wieder voll mit“, sagte der Übungsleiter. „Wir müssen dann am Ende der Woche schauen, inwiefern die Kräfte für einen Kaderplatz reichen. Das wird sich dann kurzfristig entscheiden“. Sonst soll sich am Kader jedoch nicht viel verändern. „Die U19-Spieler bleiben im U19-Setting. Maik Akumu bleibt wie letzte Woche im U21-Setting, das werden wir diese Woche weiterhin so handhaben.“, stellte Sbonias in Aussicht.

Leader auf und neben dem Platz

Die Gefahr und die Torbeteiligungen des ausfallenden Armeniers scheinen aber aktuell von seinen Mitspielern kompensiert zu werden. Das gilt zurzeit vor allem für Marvin Ajani. Der Sommerneuzugang kommt in den vergangenen beiden Spielen auf drei Tore und eine Vorlage. Gegen Rödinghausen wurde er mit seinem Doppelpack zum Matchwinner und sicherte den Jungböcken somit drei Punkte. „Für Marvin freut es mich einfach. Auch für ihn persönlich, dass er sich belohnt, weil er auf dem Platz ein absolutes Vorbild ist. Er geht immer voran, gibt immer Vollgas“, lobte Sbonias den 32-Jährigen. „Er hat scoringtechnisch viel für uns getan, um auch die nötigen Punkte zu holen. Er ist dann einer, der eher über seine Art und Weise wie er auf dem Feld auftritt, als Vorbild vorangeht.“ 

Am Sonntag bietet sich Ajani dann die nächste Chance seine Torgefahr unter Beweis zu stellen, um mit seiner Mannschaft die nächsten drei Punkte aus Dortmund mitzunehmen. Für beide Teams geht es tabellarisch um nichts mehr. Dennoch werden alle Akteure ihre Saison mit Erfolgserlebnissen abschließen wollen. Ob dies der Truppe von Sbonias gelingt, wird man dann am Wochenende im Stadion Rote Erde sehen. Anstoß ist um 17 Uhr. 

„So etwas noch nie gesehen“: Kurioses U21-Spielende des 1. FC Köln bot auch für Trainer Sbonias etwas Neues

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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„So etwas noch nie gesehen“: Kurioses U21-Spielende des 1. FC Köln bot auch für Trainer Sbonias etwas Neues

Der U21 ist ein Entwicklungsschritt geglückt. Das Team drehte nicht nur den Rückstand zuhause gegen den SV Rödinghausen in einen späten 2:1-Erfolg, sondern überstand danach auch die Nachspielzeit diesmal ohne Nackenschlag. Die Stimmen zum Spiel der U21 des 1. FC Köln gegen Rödinghausen.

Die Schlussphase des Duells gegen den SV Rödinghausen bot auch für Trainer Evangelos Sbonias ein Novum.

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Marvin Ajani avanciert auf der Zielgeraden der Saison zum Torjäger. Der 32-Jährige, der nach der Auswechslung von Mikail Özkan in den Schlussminuten sogar die Kapitänsbinde übernahm, drehte die Partie mit seinem Doppelpack. Nach dem Treffer in Velbert gelangen Ajani damit in den vergangenen beiden Spielen insgesamt drei Tore. Dabei begann der Deutsch-Nigerianer diesmal als Außenverteidiger, half der Mannschaft am Ende aber auch offensiv mit seiner Erfahrung. Und danach half der Akteur mit, dass die Nachspielzeit diesmal, anders als so oft in den vergangenen Wochen, ohne Rückschlag ablief.

“Am Ende war es ein Sonntagsschuss“

„Wir haben uns schon in der Halbzeit gesagt, dass sie wahrscheinlich in der zweiten Hälfte ein bisschen die Kraft verlieren werden. Am Ende haben sie sich ja schon eher aufs Defensive konzentriert, da haben wir versucht, jede Möglichkeit zu nutzen“, berichtete der Kölner Matchwinner hinterher auf Nachfrage von come-on-fc.com, „am Ende war es ein Sonntagsschuss und der indirekte Freistoß ist ja auch nicht mal eben so drin. Die Lücke muss man ja auch erst mal finden. Am Ende ist es auch Glück, kann ja auch genauso schnell geblockt werden.“

Die Entstehung des Siegtreffer war in der Tat kurios, entsprang sie doch einer unerlaubten Doppelberührung des Balls durch den Gäste-Torwart, der beim Abstoß ausrutschte und dem dadurch das Missgeschick passierte. Das wiederum war auch ein Novum für den Kölner Trainer Evangelos Sbonias: „Ich glaube, ich habe so etwas noch nie in meiner Karriere gesehen, Doppelberührung bei einem Boden-Abstoß.“

“Das war eine tolle Energie-Leistung“

Der Coach war insbesondere auch begeistert, dass seine Mannschaft die Führung auch über die Zeit brachte: „Das war eine tolle Energie-Leistung. In der ersten Hälfte war es ein Spiel auf hohem Niveau von beiden Mannschaften. Leider ist es ein Fehler, der uns in Rückstand geraten lässt. Wir haben uns in der Halbzeit noch mal sortiert und sind hochdominant rausgekommen. Wir haben die zweite Hälfte so bespielt, dass der Gegner gefühlt ab der 70. Minute ein bisschen weggeklappt ist, dann haben wir zur richtigen Zeit die Tore gemacht.“

Die U21 gewann das zweite Heimspiel in Folge und ist nunmehr seit drei Spielen ungeschlagen – so schnell kann sich die Gefühlslage drehen, nachdem vor kurzem erst der Negativlauf mit fünf Pleiten in Folge endete. Somit wird die U21 die Saison damit sehr wahrscheinlich in den Top 10 beenden, mehr als der aktuelle achte Rang ist nach diesem Spieltag rechnerisch aber nicht mehr möglich. Die Sportfreunde Siegen sind als Siebter zwei Spiele vor dem Ende sieben Zähler entfernt. Dennoch bietet die Saison am Sonntag eine weitere Chance für ein Ausrufezeichen, wenn die U21 zum letzten Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Dortmund antreten muss.

Später Ajani-Doppelpack nach Pausen-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Später Ajani-Doppelpack nach Pausen-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen

Die U21 hat ihre schwarze Serie gegen die Mannschaften aus dem Tabellen-Keller beendet. Am Samstag spielten die Talente zu Hause. Die U21 des 1. FC Köln hat gegen den SV Rödinghausen mit 2:1 (0:1) gewonnen.

Zum Matchwinner wurde Marvin Ajani, der die Partie mit seinem Doppelpack in der Schlussphase drehte zu einem letztlich verdienten Kölner Sieg.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias nahm im Vergleich zum 3:3 in Velbert drei Änderungen an seiner Startelf vor. Jonathan Friemel und Fynn Schenten zogen am Vormittag bereits mit der U19 ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ein. Zudem rutschte Arda Süne auf die Ersatzbank. Dafür starteten diesmal Marvin Ajani, Safyan Toure und Nilas Yacobi. Die Gäste steckten noch im Kampf um den Klassenerhalt und das merkte man der Partie direkt an: Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die in der Anfangsphase keine Highlights entwickelte. Aktionen in den beiden Strafräumen waren Mangelware.

Lange Zeit zu harmlos

Die Rödinghausener waren darauf bedacht, defensiv keine Angriffsfläche zu bieten und über schnelle Gegenstöße Nadelstiche zu setzen. Den FC-Talenten fehlten die Ideen, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Rödinghausen wurde gegen Mitte der ersten Hälfte mutiger und näherten sich dem Kölner Tor an. Die beste Chance besaß Eduard Probst, der nach einer Flanke blank am zweiten Pfosten auftauchte, den Ball aber mit Wucht nur knapp am Tor vorbeischoss (31.). Kurz danach klingelte es aber doch im Kölner Tor: Probst traf zum 0:1 (39.).

Die beste Chance für den FC besaß der aufgerückte Linksverteidiger Marvin Ajani, dessen strammer Distanzschuss von der Strafraumgrenze aber knapp am SVR-Gehäuse vorbeiflog (43.). In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein intensives Fußballspiel mit vielen Zweikämpfen und wenig Spektakel in den gefährlichen Zonen. Den Kölnern war der Wille zwar anzumerken, aber im Offensivspiel blieb das Team lange Zeit komplett harmlos. Gefährlich wurde es erst nach einer Einzelleistung von Maik Akumu, der vom Flügel an der Sechzehner-Linie entlang ins Zentrum dribbelte und den Abschluss suchte. Doch Rödinghausens Torwart Dennis Gorka war unten und hielt den Schuss fest (71.).

Kölner starten Schlussoffensive

Es war der Startschuss für eine Kölner Schlussoffensive. Die Partie spielte sich fortan fast ausschließlich in der Gäste-Hälfte ab. Der Lohn: Safyan Toure legte den Ball auf dem linken Flügel ab zu Marvin Ajani. Der Routinier lief noch einige Schritte ins Zentrum und schlenzte den Ball aus der Distanz mit Gefühl und Wucht zugleich ins lange Eck zum inzwischen hochverdienten 1:1 (79.). Bernie Lennemann hatte kurz danach die Führung auf dem Fuß, doch der Schuss von der Strafraumgrenze zischte knapp unten am Pfosten vorbei (80.).

Kurios wurde es kurz danach: Rödinghausens Torwart Dennis Gorka rutschte bei einem Abstoß weg und berührte den Ball verbotenerweise zweimal. Der Schiedsrichter Nils Hasse entschied daher auf indirekten Freistoß für die Gastgeber. Arda Süne tippte die Kugel am Fünfer an und Ajani drosch sie mit Gewalt oben in den Winkel zum 2:1 (86.). Der Heimsieg war aufgrund der zweiten Hälfte hochverdient und beendet damit die schwarze Serie der U21 gegen die Kellerteams der Regionalliga in der Rückrunde. Für die FC-Talente geht es nächste Woche Sonntag (17 Uhr) mit dem letzten Auswärtsspiel der Saison bei der U23 von Borussia Dortmund weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Özkan (88. Dabrowski), Ajani – Kristal, Harchaoui (73. Elyazidi) – Toure (88. Labenz), Adamyan (73. Süne), Lennemann – Yacobi (61. Akumu). Tore: 0:1 Probst (39.), 1:1/2:1 Ajani (79./86.). Zuschauer: 180.

Wieder Gegentor in der Nachspielzeit: U21 vergibt Sieg in Velbert in letzter Sekunde

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Wieder Gegentor in der Nachspielzeit: U21 vergibt Sieg in Velbert in letzter Sekunde

Die U21 des 1. FC Köln hat den zweiten Sieg in Folge verpasst. Die U21 lag gegen die SSVg Velbert zweimal zurück, führte kurz vor Schluss mit 3:2, doch in der Nachspielzeit setzte es den Gegentreffer zum 3:3-Endstand per Foulelfmeter.

Es war schon das dritte Mal in der Rückrunde, dass die U21 auswärts bei einem Team aus dem Tabellenkeller einen Gegentreffer in der Nachspielzeit kassierte.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:0-Erfolg gegen den SC Fortuna Köln nur auf einer Position – und das gezwungenermaßen: Der Derbyheld Youssoupha Niang schaffte den Sprung zurück in den Bundesliga-Kader für das Duell gegen Bayer Leverkusen. Dafür rückte Bernie Lennemann zurück in die Anfangsformation. Die Gastgeber waren als Drittletzter der Tabelle mit vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer vor dem Anstoß unter Zugzwang – und erwischten einen Traumstart. Nach einer flachen Ecke auf den ersten Pfosten bugsierte Tristan Duschke den Ball am machtlosen Mikolaj Marutzki vorbei ins lange Eck zum 1:0 für Velbert (6.).

Herausragender Sargis Adamyan

Die Kölner wurden kurz danach aber druckvoller – angeführt vom herausragenden Sargis Adamyan. Zunächst bekam der Armenier nach einer Flanke von Cenny Neumann nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, sodass dieser am ersten Pfosten mühelos in den Armen von Velberts Torwart Kevin Jackmuth landete (11.). Kurz danach passte Adamyan in den Lauf von Lennemann, dessen Schuss aus spitzem Winkel Jackmuth aber ans Außennetz lenken konnte (12.). Und weitere Augenblicke später legte der Armenier die Kugel mit der Hacke vor dem Sechzehner ab zu Fayssal Harchaoui. Dessen flacher Fernschuss außerhalb des Sechzehners schlug vom rechten Innenpfosten zum 1:1 im Tor ein (13.).

Und natürlich hatte Adamyan auch beim nächsten guten Abschluss seine Füße im Spiel, passte zum aufgerückten Jonathan Friemel, dessen Schuss im Sechzehner aber über das Velberter Tor flog (19.). Die Hausherren wurden hingegen nur noch durch einen Distanzschuss von Calvin Mockschan gefährlich, der aber am FC-Tor vorbeiflog (27.). Fynn Schenten wiederum scheiterte aus spitzem Winkel an Jackmuth (29.).

Den FC-Talenten war der Wille anzumerken, das Spiel zu drehen

Die erneute Führung für Velbert kam letztlich doch überraschend, entsprang allerdings einem sehenswerten Spielzug. Oguzcan Büyükarslan spielte den Ball am Sechzehner zu Mockschan, der direkt mit der Hacke zurücklegte zum zentral am Elfmeterpunkt freistehenden Büyükarslan. Dessen Schuss rutschte durch Marutzkis Beine ins Tor zum 2:1 (31.). Die FC-Abwehr ließ sich hier viel zu leicht düpieren. Und Büyükarslan hätte beinahe seinen zweiten Treffer nachgelegt, traf nach einer Flanke aus dem Mittelfeld freistehend aber nur den Pfosten (38.).

Bernie Lennemann erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte den vermeintlichen Ausgleich, stand beim Zuspiel in die Spitze jedoch im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte (48.). Den FC-Talenten war der Wille anzumerken, das Spiel zu drehen, aber lange Zeit fehlten die zündenden Ideen. Das änderte sich bei einem ruhenden Ball in der Schlussphase. Sargis Adamyan servierte eine Ecke von der linken Angriffsseite auf den ersten Pfosten, wo der Sekunden zuvor eingewechselte Marvin Ajani per Kopf ins lange Eck verlängerte zum 2:2 (72.).

Und Ajani war auch maßgeblich am dritten Kölner Treffer beteiligt: Der Routinier wurde kurz vor dem Ende im Sechzehner gelegt und holte so einen Strafstoß heraus. Adamyan schnappte sich die Kugel und verwandelte mit Glück rechts unten vom Schützen aus gesehen zum 2:3 für die U21. Jackmuth hatte die Ecke geahnt, war am Ball auch dran, konnte den Schuss aber nicht abwehren (85.). In der Nachspielzeit folgte wieder einmal ein später Nackenschlag: Harchaoui brachte beim Kampf um den Ball Büyükarslan zu Fall, es gab Elfmeter für die Gastgeber. Max Machtemes verwandelte vom Punkt sicher zum 3:3 (90.+5). Damit setzte es nach Wuppertal und Wiedenbrück auch beim dritten Kellerteam einen Gegentreffer mit Wirkung für die U21 in der Nachspielzeit.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SV Rödinghausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Özkan, Friemel – Kristal (84. Elyazidi), Harchaoui – Süne (46. Toure), Adamyan, Schenten (71. Lippert) – Lennemann (71. Ajani). Tore: 1:0 Duschke (6.), 1:1 Harchaoui (13.), 2:1 Büyükarslan (31.), 2:2 Ajani (72.), 2:3 Adamyan (85., Foulelfmeter), 3:3 Machtemes (90.+5).

„Dann bin ich optimistisch“: Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln will in Velbert punkten

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Dann bin ich optimistisch“: Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln will in Velbert punkten

Mit dem Schwung aus dem Stadt-Derby die Pflichtaufgabe beim Abstiegskandidaten meistern: Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag (14 Uhr) bei der SSVg Velbert zu Gast. Aber Achtung: Die FC-Talente haben in der Rückrunde noch kein Duell auswärts bei einem Keller-Team gewonnen.

Positive Töne bei der U21 des 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias gibt sich hinsichtlich des anstehenden Duells gegen Velbert optimistisch.

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Auf dem Papier ist es eine Pflichtaufgabe, doch ein Selbstläufer wird es keineswegs. Die U21 reist am Samstag als klarer Favorit nach Velbert, gerade auch nach dem deutlichen 3:0-Erfolg im Stadt-Derby gegen den SC Fortuna Köln. Der Gegner konnte zudem unter der Woche kein Selbstvertrauen tanken, verlor das Nachholspiel am Mittwochabend gegen die U23 von Borussia Dortmund zuhause mit 1:2.

Etienne Borie wird wieder nicht dabei sein

„Es geht jetzt einfach darum, dass wir die Chancen, die wir bekommen werden, effizient nutzen und weiterhin so erwachsen verteidigen wie gegen Fortuna Köln. Darum geht es am Wochenende gegen Velbert“, äußerte Trainer Evangelos Sbonias. Seine Mannschaft tat sich – zumindest von den Ergebnissen her – nach der Winterpause schwer in den Auswärtsspielen bei den Kellerkindern. Das Duell beim aktuellen Tabellen-Schlusslicht Wiedenbrück endete mit 2:2, in Wuppertal beim heutigen Vorletzten setzte es kurz davor sogar eine 0:1-Niederlage. Die Kölner kassierten in beiden Spielen entscheidende Gegentore in der Nachspielzeit.

„Die Leistung gegen Wiedenbrück mit langer Unterzahl war nicht schlecht und auch in Wuppertal haben wir dominant auf ein Tor gespielt“, lenkte Sbonias den Fokus weg von den Ergebnissen hin zu den Auftritten seiner Mannschaft, „am Ende hat das Ergebnis nicht gestimmt. Wenn wir an die Leistung gegen Fortuna Köln anknüpfen, dann bin ich optimistisch, dass wir mit drei Punkten wieder nach Hause fahren können.“ Personell werde sich derweil wenig im Vergleich zur Vorwoche verändern, verriet der Coach. Damit ist auch klar: Etienne Borie wird wieder nicht dabei sein. „Er ist leider immer noch im Reha-Setting, da mag ich auch keine Prognose abgeben“, antwortete der Trainer auf eine entsprechende Nachfrage, „aber klar ist auch, mit jeder Woche, die er nicht auf dem Platz steht, wird es unwahrscheinlicher, ihn diese Saison noch mal zu sehen.“

„Er könnte eine Option für den Kader werden“

Nilas Yacobi könnte hingegen in den Kader zurückkehren. „Er hat teilintegriert mittrainiert“, berichtete Sbonias, „er könnte eine Option für den Kader werden.“ Zudem werde Jonathan Friemel aus der U19 vermutlich einmal mehr an Bord sein. Der jüngste Derbysieg gegen Fortuna Köln nach zuvor fünf Niederlagen in Folge habe bei seiner Mannschaft durchaus etwas bewirkt: „Natürlich spürt man eine gewisse Erleichterung. Das war für die Jungs nicht einfach, die Situation mit fünf Niederlagen hintereinander hatten wir noch nicht. Aber ich versuche immer, egal wie schwierig die Situation ist, die Entwicklung voranzutreiben. Und da gab es auch eine Entwicklung. Sie haben einen dominanten und sehr schönen Sieg gegen den Tabellenführer feiern können und natürlich spürt man dann schon, dass bei dem einen oder anderen die Dinge diese Woche leichter von der Hand gehen.“

Die U21 wäre mit einem weiteren Dreier am Samstag wieder vollends auf Kurs und könnte einen einstelligen Tabellenplatz festigen.

„Ein Lichtblick“: Das sagen Matchwinner Youssoupha Niang Evangelos Sbonias nach dem Derbysieg

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München
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„Ein Lichtblick“: Das sagen Matchwinner Youssoupha Niang Evangelos Sbonias nach dem Derbysieg

Die FC-Talente haben sich nach fünf Niederlagen am Stück ausgerechnet im Stadt-Derby eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den Spitzenreiter SC Fortuna Köln gab es eine reife Leistung von der U21 des 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias verteilte entsprechend viel Lob.

Nach dem Sieg gegen Fortuna Köln waren sowohl der Coach Evangelos Sbonias als auch Matchwinner Youssoupha Niang erleichtert und äußerten sich zu den Leistungen.

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Am Ende fehlte nur noch das I-Tüpfelchen, um von einem perfekten Abend sprechen zu können. Die U21 des 1. FC Köln bezwang den übermächtig scheinenden Rivalen aus der Südstadt deutlich mit 3:0. Großartig feiern konnten die Geißböcke den Triumph jedoch nicht außerhalb des eigenen Teamkreises auf dem Rasen. Auf den Rängen des Franz-Kremer-Stadions dominierten ganz eindeutig die Fortuna-Fans aufgrund des parallel stattfindenden Bundesliga-Spiels des FC am Millerntor. Dabei hätten sich die FC-Talente den akustischen Balsam der eigenen Fans nach dem Abpfiff redlich verdient gehabt.

„Das war heute wirklich schon ein sehr hohes Niveau“

„Das war heute wirklich schon ein sehr hohes Niveau, was meine Mannschaft hier gespielt hat“, lobte Trainer Evangelos Sbonias kurz nach dem Abpfiff im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben hochverdient mit 3:0 gewonnen, was natürlich auch nicht selbstverständlich ist in dieser Phase gerade. Dann so einen Auftritt gegen Fortuna Köln hinzulegen, das nötigt mir allerhöchsten Respekt ab.“ Letztlich hatte seine Mannschaft nur eine wirklich brenzlige Situation zu überstehen, als die Gäste nach rund einer Stunde beim Stand von 0:2 auf ihren Anschlusstreffer drückten. Sbonias brachte in dieser Phase mit Marvin Ajani einen zusätzlichen Routinier, der dem Kölner Spiel auch die notwendige Ruhe verlieh. „Dass man irgendwann mal ein bisschen was überstehen muss, ist auch klar“, äußerte Sbonias, „aber ich finde, das haben die Jungs auch sehr erwachsen in der Box verteidigt heute.“

Der Coach hatte auch noch lobende Worte zu seinem Matchwinner Youssoupha Niang: „Es freut mich für ihn, weil er sehr viel arbeitet, sehr fleißig ist. Und dann konnte er sich selbst belohnen und damit auch die Mannschaft.“ Der Stürmer selbst äußerte sich ebenfalls kurz nach dem Abpfiff gegenüber unserer Redaktion: „Das ist auch für mich einfach mal ein Erfolgserlebnis nach zwei Spielen in der Regionalliga, die für mich persönlich und die Mannschaft nicht perfekt liefen. Das ist sehr schön, ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft und mag die Jungs super gerne. Mit ihnen zusammen so zu gewinnen und ein gutes Spiel zu machen, ist einfach unfassbar schön.“

“Ich nehme mir selbst immer ziemlich viel vor“

Niang gewährte auch Einblicke in sein Innerstes: „Ich nehme mir selbst immer ziemlich viel vor. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst. Ich möchte immer das Beste aus mir rausholen. Dementsprechend war ich auch in den letzten Spielen nicht komplett zufrieden. Für mich ist es ein Lichtblick und zeigt, dass es noch geht.“ Mit Blick auf die vergangenen Wochen ergänzte Niang: „Genau bei solchen Zeiten heißt es dann, man muss geduldig bleiben und gut weiterarbeiten. Dann ist es eine Frage der Zeit, bis dann auch solche Spiele wieder kommen.“

Und vermutlich wird auch der Profi-Trainer Rene Wagner den Auftritt seines Sturmtalents auf dem Rückweg aus Hamburg zur Kenntnis genommen haben. Gut möglich daher, dass Niang bald schon wieder gemeinsam mit den FC-Fans feiern kann. Und das vor der roten Wand in Müngersdorf.