Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Kölner Spieler feiern die Zweitliga.Meisterschaft
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Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Es ist wieder so weit: Der FC geht schon zum siebten Mal in die zweite Bundesligasaison nach einem Aufstieg. Ein verflixtes zweites Jahr, sagen die einen. Alles halb so wild, meint die Statistik. Denn tatsächlich stiegen bislang mehr als doppelt so viele Aufsteiger nach ihrem ersten Jahr Bundesliga wieder ab wie nach dem zweiten. Und auch ein Blick in die FC-Geschichtsbücher zeigt, viel Grund zur Sorge besteht zumindest statistisch nicht für den 1. FC Köln 26/27: Fluch des zweiten Jahres – Fakten statt Mythos.

Laut einer alten Fußballweisheit ist die zweite Saison die kniffligste. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache: Bis 2025/26 stiegen 43 Prozent der Bundesliga-Aufsteiger direkt wieder ab, während lediglich 19 Prozent nach der zweiten Spielzeit in Liga Zwei zurückkehrten. Auch Köln hat die zweiten Bundesligajahre meistens überstanden.

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Ende der 90er Jahre mutierte Ewald Lienen zur Kölner Kultfigur: Zunächst führte er die Geißböcke in der Saison 1999/00 aus dem Tal der Tränen zurück in die Bundesliga. Dort erreichte er mit seiner Mannschaft im ersten Jahr den zehnten Tabellenplatz – und damit den sicheren Klassenerhalt. Von Dauer war dieses scheinbar perfekte Match allerdings nicht. In der Spielzeit 2001/02 verzettelte sich Lienen in Köln und bekam nach dem 19. Spieltag und einer Negativserie die Papiere. Eine Kehrtwende war das freilich nicht: Der 1. FC Köln stieg trotz teurer Transfers und Leihen von Spielern wie Marco Reich, Marc Zellweger, Rigobert Song und Lilian Laslandes ab – und das zum ersten und einzigen Mal in der Vereinsgeschichte im verflixten zweiten Bundesligajahr.

Abstiege nach der ersten und vierten Bundesligasaison

Unterdessen musste der Effzeh nach den Aufstiegen 2003 und 2005 schmerzhaft erfahren, dass die erste Saison für Bundesligaaufsteiger oft die gefährlichste ist. Weder Trainer wie Friedhelm Funkel, Marcel Koller, Uwe Rapolder und Hanspeter Latour noch kölsche Spieler-Ikonen wie Podolski, Lottner, Scherz oder Cullmann konnten die direkten Abstiege nach nur einem Jahr im Fußball-Oberhaus verhindern.

Runder lief es für die Kölner dagegen in der zweiten Saison nach der Bundesligarückkehr 2008. Und das, obwohl Christoph Daum „seinen“ FC vor der Spielzeit 2009/10 überraschend Richtung Fenerbahçe Istanbul verlassen hatte und sein Nachfolger Zvonimir Soldo einen Fehlstart nach Maß hinlegte: ein Punkt aus den ersten fünf Spielen – am Geißbockheim schrillten mal wieder sämtliche Alarmglocken.

Doch Soldo bekam die – nicht gerade pflegeleichte – Truppe um Typen wie Faryd Mondragón, Miso Brecko, Petit, Maniche, Milivoje Novakovic und den mal wieder heimgekehrten Lukas Podolski in den Griff. Der FC überstand die schwere zweite Saison mit 38 Punkten (13. Tabellenplatz) nach anfänglichen Fehlzündungen am Ende unfallfrei. Der Crash mit reichlich schwarzem Rauch und dem Gang in Liga Zwei folgte dann ‚erst‘ nach dem vierten Bundesligajahr 2011/12.

Zweite Jahre in der Bundesliga: Obere Tabellenhälfte und Relegation

Im zweiten Jahr nach dem fünften Aufstieg (2014) brachte FC-Coach Peter Stöger dann Historisches zustande: Der 1. FC Köln erreichte mit 43 Zählern und dem neunten Rang einen einstelligen Tabellenplatz. Das hatte es in der Domstadt zuletzt 24 Jahre vorher gegeben: Damals hieß der Kölner Trainer Jörg Berger und der FC qualifizierte sich für den UEFA-Cup. Ein ähnliches Kunststück gelang Stöger dann 2016/17 im dritten Bundesligajahr, als er sein Team um Horn, Heintz, Höger und Hector in die Europa League führte. Doch weil Freud und Leid in Köln bekanntlich eng verknüpft sind, ließ der Absturz nicht lange auf sich warten: 2018 fuhr der Fahrstuhl mit den Geißböcken an Bord wieder eine Etage tiefer – erneut nach vier Jahren in der ersten Liga.

2020/21 spielte der 1. FC Köln dann seine bis dato letzte zweite Saison nach einem Aufstieg (2019). Und diese Spielzeit war so prekär, wie es die alte Fußballweisheit prophezeit. Denn es brauchte ein Kopfballtor von Sebastiaan Bornauw am letzten Spieltag gegen Schalke, zwei Relegationsspiele gegen Kiel und ganz viel Friedhelm Funkel, um dem erneuten Abstieg mit einem blauen Auge davonzukommen.

In der nächsten Saison geht der FC nach dem Aufstieg 2025 einmal mehr in ein zweites Bundesligajahr. Sowohl statistisch gesehen als auch mit Blick auf die Vereinshistorie spricht einiges dafür, dass Köln die Klasse halten kann. Damit das aber auch faktisch eintrifft, ist Thomas Kessler gut beraten, in diesem Sommer noch einige Kader-Schwachstellen zu beseitigen. Und FC-Coach René Wagner wird beweisen müssen, dass er tatsächlich in der Lage ist, den 1. FC Köln dauerhaft in der obersten Spielklasse zu etablieren.


Liveticker: Der 1. FC Köln kann seinen Titel nicht verteidigen

Fynn Schenten für die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand
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Liveticker: Der 1. FC Köln kann seinen Titel nicht verteidigen

Nach dem erfolgreichen Sieg im vergangenen Jahr gegen Bayer Leverkusen, steht nun das Finale bei der TSG Hoffenheim an. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen der U19 des 1. FC Köln und Hoffenheim.

Die U19 des 1. FC Köln hat am Sonntag die Möglichkeit zum zweiten Mal in Serie die Deutsche Meisterschaft einzufahren. Bei einem Sieg würden die Young Goats auch in der kommenden Saison wieder europäisch spielen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Duells um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Macht es Stefan Ruthenbeck mit seiner Mannschaft erneut? Die U19 des 1. FC Köln greift zum zweiten Mal in Folge nach dem Titel um die Deutsche Meisterschaft. Schon im Vorjahr setzten sich die Young Goats gegen Bayer Leverkusen in einem packenden Finale durch. Nun geht es gegen Hoffenheim erneut um den Titel.



„Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Bayern München

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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„Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Bayern München

Mit der deftigen 1:5-Niederlage gegen dei Bayern hat sich der FC am Samstagnachmittag in die Sommerpause verabschiedet. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Das Duell gegen den Rekordmeister hatte FC-Trainer René Wagner bereits im Vorfeld als ein Schwieriges ausgemacht. Dass der FC allerdings fünf Gegentore kassiert, ist nicht gerade eine Bewerbung für den Coach und wird die Trainerdiskussion noch einmal mächtig anfachen.


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„Das ist eine andere Liga“

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

„Das Gefühl wäre bestimmt besser, wenn wir die letzten beiden Spiele besser gestaltet hätten – speziell Heidenheim. Heute Bayern, das ist eine andere Liga. Aber, wir haben unser Saisonziel erreicht und die Klasse gehalten. Mit jeder Saison, die du mit Köln in der Bundesliga spielen kannst, kannst du auch ehrgeiziger werden. Wir haben uns – auch während der Spielzeit – extrem entwickelt und haben für nächstes Jahr die Ambitionen, uns weiter zu verbessern und wieder die Klasse zu halten.“

„Es ist während einer Saison vor allem der Kopf, der immer schwerer wird, wenn du immer gegen den Abstieg spielst. Wir haben das aber trotzdem gut gemeistert. Wir haben in den wichtigen Spielen gut performt, die Punkte geholt, die Klasse gehalten. Jetzt gilt es, den Kopf frei zu machen, sich zu erholen. Zurück in die Heimat und in Urlaub gehen und dann wieder mit frischen Beinen und einem frischen Kopf ans Geißbockheim zu kommen und zu arbeiten.“

Zur Trainerfrage: „Mein Gefühl ist da überhaupt nicht relevant. Wir haben auch mit René in jedem Spiel alles reingehauen. Wir haben – egal bei welchen Coach – eine extreme Moral. Jetzt ist es an Kess, die Planung anzugehen.“

Schmieds persönliches Saisonfazit: „Ich bin ganz gut in die Saison gestartet, die zweite Hälfte war ein bisschen harzig mit den muskulären Problemen. Ich bin extrem dankbar, dass ich am Ende wieder fit war. Das gibt einem viel Energie, um in der neuen Saison anzugreifen.“

“Heute können wir uns einige Dinge vom Gegner anschauen. Trotzdem hat man auch den Ehrgeiz, da mitzuhalten. Es gibt aber Situationen, die sind einfach so gut, die kannst du nicht verteidigen. Es macht aber trotzdem Spaß, sich mit dem Besten zu messen. Ich als Verteidiger nehme viel mit: Die Aktivität, auch wenn die Spieler nicht am Ball sind, von Díaz zum Beispiel. Der kommt, macht eine Gegenbewegung und ist unberechenbar. Das kann ich dann auch unseren Offensivspielern mitgeben, denn das ist unglaublich schwierig zu verteidigen. Auch die Ruhe am Ball von Tah und Upamecano ist einfach beeindruckend.“


„Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Die ersten 20 Minuten haben sich angefühlt, wie so ein Spiel gegen Bayern anfangen kann. Wir haben es nicht geschafft gegen den Ball Mut zu entwickeln. Das erste Tor ist zu einfach. Das müssen wir besser verteidigen. Mit dem 2:1 bekommen wir dann ein bisschen Mut und sehen dann zehn Minuten vor der Pause, dass wir Fußball spielen können. Wir kommen aus der Halbzeit, haben dann ein wenig umgestellt. Die Jungs haben versucht, mit vollem Mut nach vorne zu spielen, Bälle zu gewinnen. Trotzdem ist die Qualität von München an so einem Tag unfasbbar. So kommt ein 5:1 zu Stande.“

“Am Ende sind wir zufrieden, dass wir in der Liga geblieben sind. Das war die Aufgabe. Wir hatten noch zwei, drei andere Aufgaben, die wir lösen mussten. Das haben wir angeschoben. Am Ende haben wir gute Leistungen gebracht, wir haben aber auch Spiele gehabt, wo wir nicht zufrieden sein können. Das haben wir intern angesprochen. Dann gibt es in so einer Saison immer ein wenig Auf und Ab, für eine Mannschaft, die neu in der Liga ist. Dafür sind wir drin geblieben.“

“Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins. Ich muss mit Thomas mal sprechen. Der Stand ist der gleiche wie vor dem Spiel. Ich habe noch gar nichts gehört.“

„An meinem Gefühl ändert sich nichts. Ich glaube, dass wir die Arbeit bewerten, die wir mit der Mannschaft zusammengetragen haben. Das Ergebnis hier in München ist natürlich nicht toll. Wir freuen uns nicht über ein 5:1. Das ist logisch. Wir müssen das sauber und sachlich einordnen. Das werden wir schaffen. Dann muss der Verein die Entscheidung treffen.“

„Wir haben uns vorgestellt, wie es wäre, Meister zu werden. Man merkt, dass die Bayern es nicht zum ersten Mal machen.“

“Ich weiß, das Said das leisten kann und hätte mir gewünscht, dass er das drei, vier Mal mehr schafft, die Dinger reinzumachen, weil er die Situationen hatte. Er hat aber nie aufgegeben.“

Zu Said El Malas Verletzung: „Er hat ein wenig gespürt. Aber es klang nicht schlimm.“

„Das 1:0 müssen wir besser verteidigen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir mit Mut in Spiele gehen. Das haben wir die ersten 20 Minuten nicht getan. Das müssen wir uns vorwerfen lassen. Da waren wir gegen den Ball nicht aktiv genug. Wir haben es dann mit Dauer der ersten Halbzeit besser gemacht. Die Jungs müssen lernen, dass wir gegen Top-Mannschaften mitspielen können. Die Jungs müssen von der ersten Minute an gierig auf den Ball sein.“



„Es war ein typisches Said-Tor“

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

“Wir haben unser Minimalziel, den Klassenerhalt, zwei Spieltage vor Saisonende erreicht. Dass wir vom ersten bis zum letzten Spieltag fighten müssen, war uns bewusst. Es war keine einfache Saison. Wir hatten die ein oder andere Periode, in der wir hart kämpfen mussten. Wir sind froh, dass wir es geschafft haben. Dass 32 Punkte nicht der Maßstab sein sollten, ist allen klar. Dementsprechend geht es darum, für die kommende Saison eine schlagkräftige Truppe zusammen haben.
Das entscheiden wir nicht, das entscheide ich nicht. Grundsätzlich muss ich sagen, er (René Wagner, Anm. der Red.) hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht, hat eine gute Kommunikation gefunden, hat an den richtigen Stellschrauben gedreht. Wir sind auch selbstbewusst aufgetreten. Wir haben auch gute Spiele gezeigt, wenn die Ergebnisse ausgeblieben sind. Ich habe mich klar positioniert, dass er einen guten Job gemacht hat.“

Zu Said El Malas Treffer: „Es war ein typisches Said-Tor. Er hat sich gut durchgewurschtelt und dann die Ruhe vor dem Tor. Es spricht für ihn, er hat eine gute Qualität. Das hat uns in dem Moment nochmal Hoffnung gegeben.“

“Wenn man in so jungen Jahren diese Leistungen zeigt und die auch über die Saison halten konnte und die Scorer eingefahren hat, dann ist die WM doch auf jeden Fall eine Option.“

“Wir haben heute und letzte Woche gesehen, dass kleine Fehler auf dem Niveau knallhart bestraft werden. Wir müssen die individuellen Fehler abstellen, sonst reicht es nicht.“

„Jeder ist ambitioniert und will so gut und so hoch spielen, wie es nur geht. Ich habe auch Ambitionen, natürlich am liebsten mit dem FC und im kommenden Jahr mit zehn Punkten mehr, dass wir vielleicht am Ende auch mal davon träumen dürfen, weiter oben mitzuspielen, um die internationalen Plätze zu erreichen. Da arbeiten wir hin.“

“Wir hatten dieses Jahr eine gute Truppe. Gerade vor dem Winter wurden wir auch durch Verletzungen enorm aus der Bahn geworfen, gerade in der Defensive mit Hübi, Joel und Heintzi. Das hat nicht für eine stabile Mannschaft gesprochen, wenn man immer die Positionen ändern muss. Das macht es nicht einfacher. Nach einem Aufstieg geht es erstmal ums Überleben. Was nächste Saison ist, das sehen wir dann.“

Zu seiner Zukunft: „Grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl in Köln und bin froh, hier zu sein. Ich kann mit das definitiv auch noch länger vorstellen. Wann der Zeitpunkt kommt, dass Gespräche stattfinden, das warten wir mal ab. Ich mache die Türe auf, aber das liegt nicht in meiner Hand.“


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Linton Maina traf gegen die Bayern
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt. Dann steht für die Geißböcke letzte Bundesligaspiel der Saison auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München.

Nach der schlechten Leistung gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Vincent Kompany an. Im letzten Duell der Saison will der FC nochmal Leistung zeigen, weiß aber um die Wucht des Rekordmeisters.

Live aus der Allianz Arena in München berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Tom Krauß fehlt zusätzlich wegen Schmerzen im Knie. Denis Huseinbasic und Dominique Heintz blieben ebenfalls in Köln.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Wir werden alles reinhauen und wollen eine gute Leistung bringen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man in München gewinnen kann, wenn man eine gute Leistung bringt. Wenn man Glück hat gegen Bayern, dann lassen sie einen nah dran und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann man auch mal ein Spiel gewinnen in München oder auch zuhause.“

Trainer Vincent Kompany will gegen die Kölner punkten. „Köln ist sehr konterstark und auch ein emotionaler Verein, der viele Fans mitbringt. Das vergessen wir nicht und wir wollen ein positives Erlebnis haben, das braucht Energie und Konzentration. Wir werden in diese Aufgabe gehen wie in jede andere und alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen.“, so Kompany vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Harry Kane köpft den Ball aufs Tor
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Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Zum Abschluss der Saison geht es für den 1. FC Köln zum Deutschen Meister Bayern München. Gegen den FCB sind die Kölner klarer Außenseiter. Und das nicht ohne Grund. Der FCB ist wieder einmal das Maß aller Dinge. Das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München.

Mit dem Spiel beim FC Bayern München endet für den 1. FC Köln die erste Saison nach dem direkten Wiederaufstieg. Mit dem Klassenerhalt haben die Kölner ihr Saisonziel erreicht und können ohne großen Druck nach München reisen. Die Aufgabe in der Allianz-Arena wird dem FC zum Schluss noch einmal alles abverlangen.

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Form: Der FCB verlor nur eines seiner vergangenen zehn Pflichtspiele. In der Liga schlugen die Bayern zuletzt den FC St. Pauli, den VfB Stuttgart und Mainz, bevor es gegen Heidenheim ein wildes 3:3-Unentschieden gab. Am vergangenen Wochenende waren die Münchner beim VfL Wolfsburg zu Gast und setzten sich dort knapp mit 1:0 durch. Im Pokal schlug der FCB Leverkusen im Halbfinale mit 2:0-Toren und trifft nun auf den VfB Stuttgart. In der Champions League zog der Rekordmeister nach zwei Siegen gegen Real Madrid ins Halbfinale ein. Dort verlor Bayern das Hinspiel in Paris mit 4:5 und schied im Rückspiel durch ein 1:1 aus. In der Liga steht der FCB mit 86 Punkten auf dem ersten Platz.

Offensivpower, starke Defensive

Offensivpower. Gefühlt ist der FC Bayern München in jeder Statistik eine Klasse für sich. Gerade in der Offensive. Der FCB hat in dieser Saison den Rekord der meisten Tore in einer Bundesligasaison gebrochen. In den bisherigen 33 Ligaspielen erzielten die Münchner bereits 117 Treffer und damit rund 3,5 Tore pro Partie.

Dominantes Spiel: Der FCB zeichnet sich in dieser Saison durch eine sehr dominante Spielweise aus. So sind die Rot-Weißen sowohl beim Ballbesitz mit 62 Prozent als auch bei der Passquote mit 90,3 Prozent absolute Ligaspitze.

Intensität: Der deutsche Rekordmeister gehört sowohl bei den gelaufenen Kilometern mit 4048,4 km als auch bei den Sprints mit 5694 und den intensiven Läufen mit 23527 zu den jeweils drei besten Mannschaften aller Bundesligisten. Die Spieler von Trainer Vincent Kompany bleiben bei jedem Spielstand dran und wollen auch bei hohen Führungen immer weiter Tore erzielen.

Starke Defensive: Mit 35 Gegentreffern aus den bisherigen 33 Saisonspielen stellt den FCB hinter Borussia Dortmund die zweitbeste Defensive der Liga. Vor den Spielen gegen Heidenheim und Mainz hatten die Bayern sogar mit deutlichem Abstand die beste Abwehrreihe aller Mannschaften.

Im Fokus:

Im Fokus: Mit dem Ex-Kölner Jonas Urbig scheinen die Münchener einen geeigneten Nachfolger für Manuel Neuer gefunden zu haben. Nachdem Urbig bereits in der vergangenen Saison ein paar Spiele sammelte, kommt der 22-Jährige in diesem Jahr wettbewerbsübergreifend auf 18 Begegnungen, in denen er 21 Gegentreffer kassierte und seinen Kasten sechsmal sauber hielt. Besonders in Wolfsburg zeigte Urbig seine ganze Klasse und einige überragende Paraden. Durch die Auftritte des Schlussmanns hat sich Urbig auch ins Schaufenster für die anstehende WM gespielt und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung machen.

4-2-3-1-System

Formation: Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Manuel Neuer die Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Jonathan Tah und Dayot Upamecano in der Innenverteidigung gesetzt. Auf den Außenverteidigerpositionen haben Josip Stanisic und Konrad Laimer die Nase vorn. Im zentralen Mittelfeld haben sich Aleksandar Pavlović und Joshua Kimmich festgespielt. Die offensive Dreierreihe bilden nach der Verletzung von Serge Gnabry Luis Díaz links, Michael Olise rechts und Jamal Musiala auf der Zehn. In der Spitze ist Harry Kane die klare Nummer neun.

Mögliche Aufstellung: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer – Pavlovic, Kimmich – Diaz, Musiala, Olise – Kane


Zwei Rückkehrer und ein Ausfall – So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München starten

René Wagner auf der PK vor dem Spiel gegen Union Berlin
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Zwei Rückkehrer und ein Ausfall – So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München starten

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast in der bayrischen Landeshauptstadt. Gegen den FCB kehren zwei Profis in den Kader der Geißböcke zurück, es gibt allerdings auch einen Ausfall. So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München beginnen.

Beim letzten Saisonspiel für die Geißböcke in München reist der 1. FC Köln nahezu mit der vollen Kapelle an. Im Vergleich zur Pleite gegen Heidenheim werden gegen den FCB zwei Profis in den Kader der Kölner zurückkehren. Auch die Leistung gegen den FCH würde René Wagner Anlass für Wechsel geben. Auf einer Position wird der Trainer im Vergleich zur Vorwoche aber definitiv umstellen müssen.

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Der 1. FC Köln muss beim Saisonfinale in München auf die drei Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Ragnar Ache sowie Tom Krauß verzichten. Im Vergleich zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim kehren zudem Jahmai Simpson-Pusey und Eric Martel in den Kader der Kölner zurück. Während Martel die Partie gegen den FCH aufgrund einer Gelbsperre verpasste, wurde Simpson-Pusey von Wagner aus disziplinarischen Gründen aus dem Spieltagskader gestrichen. Durch die Rückkehr der Beiden kann der FC beim Deutschen Meister nun fast aus dem Vollen schöpfen. Die Leistung gegen Heidenheim ließe aber Wechsel in der ersten Elf in Erwägung ziehen.

Wechsel im Mittelfeld

Zwischen den Pfosten startet obligatorisch Marvin Schwäbe. Vor dem Schlussmann werden Sebastian Sebulonsen als Rechtsverteidiger und Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger beginnen. Bei den anderen beiden Positionen gibt es jeweils ein Duell auf Augenhöhe. Den zweiten Platz in der Innenverteidigung machen Joel Schmied und Jahmai Simpson-Pusey unter sich aus. Die Wahl wird wohl auf „JSP“ fallen. Auf der Linksverteidigerposition dürfte Alessio Castro-Montes für den gegen den FCH erneut unglücklich wirkenden Kristoffer Lund beginnen. Im zentralen Mittelfeld hat Wagner mit Eric Martel und Isak Johannesson aufgrund des Ausfalls von Tom Krauß seine Kandidaten für die zwei Positionen gefunden.

In der Offensive dürften trotz mäßiger Leistung gegen Heidenheim wieder Said El Mala und Jakub Kaminski das Vertrauen von Wagner erhalten. Ebenso hat sich Marius Bülter mit jeweils einem Treffer in den vergangenen beiden Partien gegen Union Berlin und den FCH und auch sonst ordentlichen Auftritten einen kleinen Vorteil im Duell mit Luca Waldschmidt erarbeitet. Auch spricht gegen Bayern für Bülter, dass er im Vergleich zu seinem Konkurrenten besser anläuft. Bei der verbliebenen Position ist die Sache jedoch noch vollkommen offen. Linton Maina blieb am vergangenen Spieltag sehr blass und dürfte aus der ersten Elf rutschen. Hier ist Jan Thielmann der heißeste Kandidat auf den dann freien Platz. Allerdings könnte Wagner auch Waldschmidt aufbieten, ihn neben Bülter in die Spitze stellen, El Mala nach links und Kaminski auf die rechte Seite rücken.

So könnte der FC beim FC Bayern München beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes ist einer der Gewinner des Jahresauftakts

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?

Isak Johannesson

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Eric Martel

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz

Marius Bülter



„Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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„Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim

Mit der 1:3-Niederlage gegen die Heidenheimer hat der FC am Samstagnachmittag keinen weiteren Punkt eingefahren – der Klassenerhalt ist dennoch geschafft. Nach der Partie äußerten sich unter anderem die drei verabschiedeten FC-Profis und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

Das Ziel, sich mit einem Sieg zu Hause aus der Saison zu verabschieden, haben die Kölner am Sonntagnachmittag nicht erreicht. Demnach fielen die Stimmen nach dem Duell auch eher kritisch aus.


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„Das Spiel heute war jetzt nicht unbedingt Werbung für uns“

Marius Bülter fand deutliche Worte

Marius Bülter

„Ja, muss man schon sagen, dass am Ende zwei, drei gefehlt haben, um das Ding unbedingt gewinnen zu wollen. Man hat schon den Unterschied gesehen, dass eine Mannschaft hier uns Überleben gekämpft hat. Und ja, das waren nicht wir. Deswegen am Ende schon ein bisschen enttäuschend.“

„Im ersten Moment war der Gedanke, den Ball vielleicht quer zu legen. Dann weiß man, dass man aus spitzen Winkel hochschießen muss, dass er aber vielleicht reingeht.“

“Man muss natürlich jetzt aufpassen, dass wir uns nicht wegen des schlechten Spiels heute die kompletten letzte Woche oder die ganze Saison schlecht reden lassen. Am Ende haben wir in meinen Augen schon souverän zwei Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten. Auch wenn es gerade schwer fällt, das in den Vordergrund zu stellen. Ich glaube schon, dass wir die letzten Wochen sehr stabil waren. Und ich fand auch, heute war jetzt nicht alles schlecht. Ich glaube, wir haben heute nicht gut verteidigt. Und das hat uns halt den Punkt oder den Sieg gekostet.“

„Ich glaube schon, dass er uns Stabilität ins Spiel gebracht hat. Ich fand schon, dass wir über die letzten Wochen die Punkte geholt haben, die wir zum Klassenerhalt brauchen. Da waren schwierige Spiele dabei – teilweise auch mit guten Leistung.“

„Ich habe schon den Eindruck, dass wir als Mannschaft uns wünschen, dass er Trainer bleibt. Das Spiel heute war jetzt nicht unbedingt Werbung für uns allgemein, aber ja, ich möchte jetzt nicht alles deswegen schlecht reden.“


„Da werden wir drüber reden“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Wir müssen das noch verarbeiten, ich selber auch. Jetzt haben wir erst mal drei Spieler verabschiedet. Das war uns wichtig, dass wir das getan haben, auch mit einer gewissen Freude, auch wenn es nicht einfach ist nach dem Spiel, aber darauf haben wir uns jetzt erst mal konzentriert.“

„Wir haben es nicht geschafft, in den entscheidenden Duellen da zu sein, da werden wir darüber reden. Und das müssen wir besser machen in Spielen, wo es um alles geht. Und für den Gegner müssen wir auch versuchen, voll dagegen zu halten. Und das ist uns in vielen Situationen nicht gelungen und da müssen wir uns verbessern.“

Es gibt immer Spiele, wo man mal vielleicht in einen Zweikampf nicht reinkommt. Aber das waren mir einfach in vielen Situationen dann ein oder zwei Zweikämpfe zu viel. Und da müssen die Jungs daran arbeiten, dass sie genau in den Spielen Vollgas geben.


„Es geht einfach darum, dass wir das ganz sachlich aufarbeiten“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Also ich habe eben an meinen Terminplaner geguckt. Ich habe morgen keinen Termin mit René. Vielleicht war es vor dem Spiel auch ein bisschen so dieses letzte Heimspiel im Moment. Ich habe mich ja diese Woche sehr ausführlich zu dem Thema geäußert. Wir haben gesagt, wir wollen die Saison abschließen. Wir wollten heute hier noch drei Punkte holen. Das haben wir nicht geschafft. Jetzt haben wir auch noch ein Auswärtsspiel in München. Und auch wenn das nicht viele glauben, auch da kann man drei Punkte holen. Und deswegen fahren wir auch nach München, um eine Abschiedstour zu veranstalten.“

„Und dann habe ich ja auch gesagt, dann werden wir uns zusammensetzen und insgesamt die Saison analysieren. Das ist aber unabhängig davon, dass es jetzt nur um die Trainerthematik geht. Es geht einfach darum, dass wir ganz sachlich aufarbeiten werden, was in dieser Saison gut war.“

„Ich glaube, wir haben viele Dinge gesehen in dieser Saison, die haben mir gut gefallen. Mir haben aber auch viele Dinge gezeigt, dass wir an Themen arbeiten müssen. Und dass wir unsere Stellschrauben auch noch weiter drehen müssen, um es einfach zu verbessern. Das liegt aber in der Natur der Sache. Als Aufsteiger 1. FC Köln jetzt zwei Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten zu haben, war für uns sehr positiv. Aber das werden wir in Ruhe analysieren. Und dann kommt logischerweise ja die Trainerthematik auf den Tisch.“


“Das ist kein ,Tschüss, sondern nur ein ,Bis bald`.“

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

„Ich möchte mich einfach bedanken. Es war mir eine Ehre, für euch spielen zu dürfen. Der FC ist meine Familie wird immer einen tiefen Platz im meinem Herzen haben. Über die knapp sechs Jahre und mit diesem Team in diesem Jahr hat es immer sehr viel Spaß gemacht. Das ist kein ,Tschüss´, sondern nur ein ,Bis bald´.“


„Es war schon schwierig“

Florian Kainz vom 1. FC Köln

Florian Kainz

„Sportlich muss ich sagen, war es schon schwierig. Man will sich natürlich nicht mit einer Niederlage in einem Heimspiel verabschieden. Ich war froh, dass ich gespielt habe, dass ich meine Minuten bekommen habe und habe versucht, nochmal Impulse zu setzen. Sportlich war es auf jeden Fall enttäuschend. Dann wurde es sehr emotional. Wenn man die Videos sieht, von den Jungs, mit denen man viel erlebt hat.“

„Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass der FC mir so einen Abschied bereitet hat, dass ich mich in dem Rahmen von den Fans verabschieden konnte. Es war sehr emotional in dem Moment.“

„Zu den Fans: Wir sind ja alle mit runter in die zweite und wir sind wieder rauf und ich finde auch, dass in den letzten Jahren eine enormer Zusammenhalt mit den Fans entstanden ist und jeder sehr dankbar ist, dass man in schwierigen Zeiten, gerade wie man in der zweiten Liga untergegangen ist oder für mich persönlich, weil ich ja als Kapitän abgestiegen bin, auch immer die Unterstützung von den Fans gehabt habe. Da ist man schon sehr dankbar, dass man in einem großen Traditionsverein auch mit den Fans einheitlich ist.“

„Ich bin sehr froh, dass wir die Klasse gehalten haben und ich als Nicht-Absteiger meine Karriere beende.“

„Ich kenne ihn schon sehr lange und habe viel mit ihm erlebt, auch damals als Co beim Baumi. Auf jeden Fall habe ich viel gelernt, da er ein taktisches Wissen hat. Er stellt uns sehr gut auf Spiele ein und sehr gut auf Situationen. Er hat einen guten Zugang zur Mannschaft.“


„Wir sehen und irgendwann wieder“

Luca Kilian

Luca Kilian

„Ich bedanke mich vor allem bei der aktiven Fanszene für die Unterstützung in den  schweren Zeiten, das war nicht leicht für mich. Ich verdanke dem Verein so viel. Wir sehen und irgendwann wieder.“


„Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt“

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

„Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt. Wir hatten uns einiges vorgenommen. Das hatte gar nichts mit einem Spannungsabfall oder ähnlichem zu tun. Wir wollten zu Hause beim letzten Heimspiel eigentlich noch mal einen draufsetzen, wollten den Dreier natürlich hier behalten. Ich glaube, es waren hier und da einfach individuelle Fehler und ein unsauberes Spiel. Extrem bitter und absolut nicht zufriedenstellend.“

„Das liegt ja nicht in meiner Hand. Alles, was ich sagen kann, ist, dass er ein sehr kommunikativer, positiver Mensch ist, der versucht, die Mannschaft mitzureißen, der an den Stellschrauben gedreht hat, die wir in dem Moment gebraucht haben. Wir hätten jetzt mit der Leistung oder beziehungsweise mit Punkten noch mehr für ihn spielen können. Am Ende hat es leider irgendwie nicht funktioniert.“

„Mit Kainzi habe ich die meisten Spiele insgesamt auf dem Platz gestanden. Das sind dann natürlich Spieler, die gehen, die schon mit ihrer Erfahrung, mit ihrer Leidenschaft, mit dem, wie sie den Verein, den Club, die Stadt kennen, einfach ein Loch reißen.“

„Wir werden nicht nach München fahren, um irgendwie eine schöne Abschlussreise zu haben, um uns München anzugucken. Nein, wir werden auch da versuchen, alles rauszuhauen, die Münchner zu ärgern. Dass es schwer wird, wissen wir.“


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Tom Krauß vom 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Heidenheim: Der FCH erhöht auf 1:3

Am Sonntagnachmittag empfängt der FC Heideheim. Dann steht für die Geißböcke das 33. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim.

Nach dem ärgerlichen 2:2-Unentschieden der Geißböcke gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Frank Schmidt an. Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Geißböcke heute drei Zähler sammeln und einen positiven Saisonabschluss finden.

Live aus dem Kölner Stadion berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Eric Martel fehlt zusätzlich wegen seiner Gelb-Sperre, Isak Johannesson ist dagegen wieder spielberechtigt.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Es wird ein brutal schweres Spiel. Wenn man die Ergebnisse und Leistungen der vergangenen Wochen von Heidenheim sieht, dann geht es für uns darum, dagegenzuhalten. Für Heidenheim geht es um alles, sie werden alles reinhauen.“ Der FC hingegen hat den Klassenerhalt aufgrund des Ausgangs der Duelle der Konkurrenz bereits zu 100 Prozent sicher.

Trainer Frank Schmidt will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch. Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir müssen ein Spiel gewinnen. Das ist das Einzige, das wir beeinflussen können“, so Schmidt vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

Nach dem 2:2-Unentschieden bei Union Berlin steht für die Geißböcke der 33. Spieltag auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Kölner zum letzten Heimspiel in dieser Saison das Team von der Ostalb: Das erwartet den 1. FC Köln gegen 1. FC Heidenheim.

Am Sonntag geht es für den 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim. Die Kölner hoffen im Duell gegen das Tabellenschlusslicht auf einen positiven Abschluss vor heimischem Publikum. Dies wird jedoch alles andere als einfach.

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Form: Der 1. FC Heidenheim hat von den vergangenen sechs Ligaspielen lediglich eine Begegnung verloren. Nach zwei Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen und bei Borussia Mönchengladbach schlug das Tabellenschlusslicht Union Berlin vor heimischem Publikum 3:1. Im Anschluss an eine knappe 1:2-Niederlage in Freiburg landete das Team von Trainer Frank Schmidt gegen St. Pauli einen wichtigen 2:0‑Heimsieg. Am vergangenen Wochenende war der FCH beim FC Bayern München zu Gast. In München lag Heidenheim zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 vorn und kassierte erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3. Aktuell steht das Team von der Ostalb mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Schwache Defensive, wenig Ballbesitz

Schwache Defensive: Der 1. FC Heidenheim stellt mit bereits 69 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Bundesliga. So kassiert die Mannschaft von Frank Schmidt pro Partie über zwei Tore des Kontrahenten.

Wenig Ballbesitz: Gemeinsam mit dem FC Augsburg hat der FCH mit lediglich 44 Prozent den drittwenigsten Ballbesitz aller Bundesligisten. Nur St. Pauli und Union Berlin kontrollieren den Ball in dieser Spielzeit noch weniger als das Team von der Ostalb.

Im Fokus: Budu Zivzivadze

Im Fokus: Mit Budu Zivzivadze hat Heidenheim einen Stürmer in Topform. Der Georgier kam im Januar 2025 vom Karlsruher SC zum FCH, blieb an der Brenz jedoch lange hinter den Erwartungen. Nachdem Zivzivadze in seinen ersten 29 Bundesligaspielen für Heidenheim nur zwei Treffer erzielte, kommt der 32-Jährige in den vergangenen fünf Partien gegen Union Berlin, Freiburg, St. Pauli und Bayern auf ganze fünf. Der beidfüßige Angreifer hat seine Stärken im Abschluss, im Zweikampf mit dem Gegner sowie im Erkennen von Räumen. Die Heidenheimer dürften hoffen, dass Zivzivadze seinen Lauf auch in Köln fortsetzen kann und der FCH weiter Chancen auf den Verbleib in der Bundesliga hat.

3-3-2-2-System

Formation: Frank Schmidt lässt seine Mannschaft in einem 3-3-2-2-System auflaufen. Im Kasten ist Diant Ramaj die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann bilden Jan Schöppner, Patrick Mainka und Jonas Föhrenbach die Dreierkette. Durch den Ausfall von Föhrenbach dürfte Tim Siersleben in die Startelf rücken. Auf der linken Schiene ist Hennes Behrens gesetzt. Rechts liefern sich Omar Traore und Manon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Niklas Dorch die alleinige Sechs. Auf den beiden offensiven Positionen hinter den beiden Spitzen haben aktuell Arjon Ibrahimović und Eren Dinkci die Nase vorn. In der Spitze haben sich in den vergangenen Wochen Budu Zivzivadze und Marvin Pieringer festgespielt. Heidenheim setzt im eigenen Ballbesitz auf ein schnelles Umschaltspiel und wenig Kombinationsspiel.

Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Schöppner, P. Mainka, Siersleben – Busch, Dorsch, Behrens – Dinkci, Ibrahimović – Pieringer, Zivzivadze 

Ausfälle Heidenheim: Der FCH muss in Köln auf Sirlord Conteh (Knie‑OP), Jonas Föhrenbach (Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch) und Leart  Pacarada (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen dem FCH zur Verfügung.


Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin
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Gelbsperre und die große Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim starten

Acht Tage nach dem Unentschieden bei Union Berlin steht für den 1. FC Köln das letzte Heimspiel in dieser Spielzeit auf dem Programm. Am Sonntagabend empfängt das Team von René Wagner den Tabellenletzten. So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim beginnen.

Gegen den FCH müssen die Kölner im Vergleich zum Spiel in Berlin einen Ausfall hinnehmen. Ansonsten hat René Wagner die Qual der Wahl.

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Holt der 1. FC Köln gegen Heidenheim mindestens einen Zähler, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch fix, wenn der VfL Wolfsburg und St. Pauli ihre Spiele am Samstag gewinnen. Gewinnen die beiden Clubs jedoch nicht, stünde der Verbleib in der Liga bereits vor dem Anpfiff fest. Egal wie der VfL und die Hanseaten spielen, wollen die Kölner ihr Duell gewinnen und einen positiven Abschluss vor den eigenen Fans feiern. René Wagner kann dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum Spiel bei Union muss Köln einen Ausfall hinnehmen und eine Änderung an der Startelf vornehmen.

Gelbsperre für Martel

Denn Wagner wird neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Ragnar Ache auch auf Eric Martel verzichten. Der Mittelfeldspieler hatte in Berlin seine zehnte Gelbe Karte gesehen und ist dadurch für die Partie gegen Heidenheim gesperrt. Ansonsten stehen dem Coach alle Profis zur Verfügung. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann stellt sich die Viererkette eigentlich von selbst auf. So dürften Sebastian Sebulonsen rechts, Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar in der Mitte sowie Kristoffer Lund links die Viererkette bilden. Eine weitere Alternative für die Linksverteidigerposition wäre Alessio Castro-Montes, der sich seit der Übernahme des Interimscoaches mit Lund ein Duell auf Augenhöhe liefert und sich somit auch berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen kann.

Johannessons Rückkehr nach Gelbsperre

Im zentralen Mittelfeld wird erneut Tom Krauß den Vorzug vor Felipe Chávez erhalten. Neben dem Mittelfeldspieler könnte Isak Johannesson den Platz von Eric Martel einnehmen. Der Isländer verpasste die Partie bei Union aufgrund einer Gelbsperre, ist nun aber wieder spielberechtigt. In der Offensive haben Said El Mala und Jakub Kaminski ihren Platz sicher. Bei den anderen beiden offenen Positionen kann Wagner aus Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Linton Maina und Jan Thielmann wählen. In Köpenick erhielten Waldschmidt und Bülter das Vertrauen des FC-Trainers und zeigten eine ordentliche Leistung. Daher könnte der Coach den beiden auch gegen den FCH das Startelfmandat aussprechen.

So könnte der FC gegen Heidenheim beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?
Isak Johannesson

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
Jakub Kaminski

Luca Waldschmidt nach seinem Treffer zum 1:2
Luca Waldschmidt

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter