„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Lukas Kwasniok von 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hamburg
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„Da kannst du dir nichts für kaufen“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Am Samstagabend war der FC zu Gast im Hamburger Volksparkstadion. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Said El Mala und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Der Top-Spiel-Fluch ist gebrochen. Denn der FC holte am Samstagabend gegen den HSV einen Punkt beim 1:1-Unentschieden.

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Wir haben das trainiert

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte

Said El Mala

“Der Punkt ist extrem wichtig. Auch, wenn man hier sicherlich drei Punkte mitnehmen kann. Auf den Punkt können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir waren heute im letzten Drittel nicht so gefährlich. Wir waren vielleicht auch ein bisschen unsauber. Wir haben aber dennoch ein recht gutes Auswärtsspiel gemacht.


Zu Vieira: Er macht das überragend. Mit einem Ballkontakt das ist schon weltklasse. Der direkte Ausgleich vor der Halbzeit war extrem wichtig. Wie wir aus der Halbzeit gekommen sind, war auch gut. Wir haben ihnen eigentlich keine Chance gelassen. Dann ärgert man sich schon, dass man nicht drei Punkte mitnimmt.“


„Wir haben das trainiert, weil wir wussten, dass die Hamburger am zweiten Pfosten nicht so stark verteidigen. Ich hatte das Glück, dahin zu laufen. Dass der Ball dann auf den Kopf fällt, umso schöner – da musste ich nicht mehr viel machen. Ich war auch ein wenig überrascht, aber ich musste nicht viel machen.
Dass, was wir heute geleistet haben, können wir ins Derby mitnehmen. Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir haben ein Heimspiel. Mit den Fans im Rücken wollen wir auch wieder alles geben und hoffentlich alle drei Punkte holen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

„Ich glaube, es war sehr hart umkämpft. Wir haben den Kampf angenommen. Man sieht trotzdem, dass wir unsere Leistung abrufen, nach vorne marschieren, dass wir alles geben und dass wir nach einem Rückstand auch wieder zurückkommen.
Das überrascht in dem Moment, weil er es auch einfach gut macht. Diesen Heber macht er richtig gut mit seinem linken Fuß. Das muss man dann neidlos anerkennen.“


„Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, was die heute wegverteidigt haben, war absolut sehenswert. Die Hamburger waren definitiv nicht ungefährlich und doch wir haben es einfach aussehen lassen, wie wir es verteidigt haben.
Jeder Punkt ist im Abstiegskampf wichtig. Wir haben jetzt gegen Hamburg vier Punkte eingefahren, das ist nicht verkehrt.“


Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

Ich glaube wir hätten heute schon drei Punkte holen können. Wenn du natürlich mit der einzigen Chance, die der HSV hat, vielleicht mit Ausnahme jetzt kurz vor Schluss nochmal, ein Gegentor bekommst, dann ist es gut, dass wir in der ersten Halbzeit noch so reagiert haben. Das ist schon ein Nackenschlag für die Mannschaft. Ich finde, dass wir das in der ersten Halbzeit schon gut gemacht haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann zu wenig zwingend in den Situationen, wo wir dann auch mal Ballgewinne hatten. Dann musst du mit dem Punkt heute hier zufrieden sein.“

Zur Frage, ob die Position von Schwäbe beim Gegentor unglücklich war:Von der Tribüne aus würde ich jetzt klar nein sagen, ich habe es aber auch noch nicht im Fernsehen gesehen. Ich glaube, wir einigen uns darauf, nicht bei jeder Situation, die in der Bundesliga passiert immer einem die Schuld zu geben. Vielleicht sagen wir einfach, dass es ein schönes Tor war.“

Zu El Mala: Wenn man einen guten Fußballer in Köln hat, dann wird über den auch gesprochen. Es freut mich, dass er wieder ein Tor gemacht hat. Sehr untypisch für ihn, dass er es mit dem Kopf getan hat, aber ich glaube, das wird dem Jungen sicherlich gut tun, dass er in der Bundesliga auch mal wieder ein Tor gemacht hat.“

Zur Chance, dass El Mala von Nagelsmann für die Länderspiele eingeladen wird: Das wird jetzt nicht unser Thema sein. Er hat sich sehr klar dazu geäußert, ich habe mit ihm auch darüber gesprochen. Er arbeitet jeden Tag sehr hart dafür, sich zu verbessern. Wir haben gute Spieler in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wenn Julian Nagelsmann auf die Idee kommt, ihn einzuladen, dann wird er sich freuen und wenn nicht, dann wird er weiter Gas geben, arbeiten und für uns wichtige Tore schießen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er mal wieder dabei ist.“

Zur Foul-Situation an Lund: Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen. Im Gesamten hat der Schiedsrichter heute eine vernünftige Leistung gezeigt. Aber in dieser Situation auf Eckball zu entschieden, war sicherlich die falsche Entscheidung.“


„Der Fluch ist besiegt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok

“Es fühlt sich irgendwie komisch an. Wir haben in der ersten Halbzeit eine Aktion zugelassen. Das macht Fabio Vieira natürlich dann auch überragend mit dem Lupfer. Es ist kein Spektakel gewesen, das war aber auch nicht zu erwarten, wenn der HSV gegen den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt. Zwei Aufsteiger, es geht um viel. Ich finde, dass wir die bessere Mannschaft gewesen sind. Da kannst du dir nichts für kaufen, das ist schon klar. Aber es ist immer so ein Gefühl, dass es immer weitergeht und der Groschen wird dann irgendwann auch komplett fallen. Heute war das noch nicht der Fall. Wir können mit dem Punkt leben. Der Fluch ist besiegt.“

Zu Gegentor: „Vieira mach das sensationell. XG-Wert ist bei 0,04 gewesen, also vier von hundert. So viele, die das können, findet man in der Bundesliga nicht. In dem Moment glaubst du, du bist im falschen Film. Woche für Woche das Gleiche. Machen wir uns nichts vor, das wäre typisch gewesen, wenn dann hier in der 95. das 2:1 aus dem Nichts heraus fällt. Da haben wir Glück gehabt.“

Zur letzten Torchance von Eric Martel:Als der Ball gekommen ist, haben wir schon gesehen, dass Eric da rankommt. Der Verteidiger arbeitet dann noch gut in den Mann rein und lässt ihn nicht komplett frei köpfen.“

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Köln spielt 1:1 gegen den HSV

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Köln spielt 1:1 gegen den HSV

Am Samstagabend ist der FC in Hamburg zu Gast. Dann steht für die Geißböcke das 26. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke auswärts gegen die Mannschaft von Merlin Polzin zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung mit dem BVB vornehmen. Sebastian Sebulonsen steht den Geißböcken wieder zur Verfügung, Jahmai Simpson-Pusey fällt gesperrt aus. Eine Einsatzgarantie gab der Trainer für Cenk Özkacar, der den Engländer ersetzen soll. Ansonsten sei Kwasniok mit den Leistungen der Mannschaft gegen Borussia Dortmund zufrieden gewesen.

Gegen Hamburg stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team wächst im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok. „Der Weg ist das Ziel und ein Weg führt uns jetzt nach Hamburg und der nächste dann zum Heimspiel gegen Gladbach, um am Ende dann das Ziel zu erreichen“, so der Cheftrainer. Der Partie blickt der 44-Jährige zuversichtlich entgegen. „Ich glaube einfach, dass wir sehr wohl in der Lage sind, dort zu bestehen“, sagte Kwasniok und fügte hinzu: „Wohlwissend um die Qualitäten vor allem in der Rotation ihrer Spielanlage, plus eine Defensive, eine Kompaktheit, die es einfach schwer macht, sie zu bespielen.“



Wenig Tore, harte Spielweise und viele Dribblings – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln gegen den HSV
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Wenig Tore, harte Spielweise und viele Dribblings – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Topspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok in der Hansestadt. Das erwartet den 1. FC Köln beim Hamburger SV.

Der 1. FC Köln ist am 26. Spieltag in Hamburg gefordert. Gegen den Mitaufsteiger möchten die Kölner den ersten Sieg an einem Samstagabend einfahren und damit auch die seit fünf Spielen bestehende Sieglosserie beenden. Die Aufgabe im Volkspark wird jedoch alles andere als leicht.

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Form: Der Hamburger SV ist sehr gut in die Rückrunde gestartet. Nach drei Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, St. Pauli und Bayern München gelangen den Hanseaten zwei wichtige Siege in Heidenheim und gegen Union Berlin. Im Anschluss an ein umkämpftes Remis in Mainz musste der HSV in den beiden Heimspielen gegen Leipzig und Leverkusen zwei knappe Pleiten hinnehmen. Am vergangenen Wochenende war das Team von Trainer Merlin Polzin beim VfL Wolfsburg gefordert. In der Autostadt feierten die Rothosen nach Rückstand einen 2:1-Auswärtssieg. Aktuell steht Hamburg mit 29 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz.

Wenige Tore aber harte Spielweise

Wenig Tore: Der HSV hat in dieser Saison Probleme, Tore zu schießen. Mit lediglich 28 eigenen Treffern stellen die Hamburger gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim und St. Pauli feierten bislang noch weniger Erfolgserlebnisse.

Harte Spielweise: Der kommende Gegner zeichnet sich in dieser Saison durch teils rustikale Auftritte aus. In den bisherigen 25 Ligaspielen begangen die Rothosen bereits 288 Mal ein Foul. Nur die TSG 1899 Hoffenheim und Union Berlin führten noch mehr Fouls am Gegner durch.

Gute Dribblings: Die Spieler des HSV probieren es häufig mit Dribblings. So gewannen die Hamburger bereits 179 direkte Duelle und damit die viertmeisten der Liga. Pro Spiel weist der Mitaufsteiger im Durchschnitt 7,2 erfolgreiche Dribblings auf. 

Gefährliche Konter: Der HSV ist gemeinsam mit den Bayern das gefährlichste Konter-Team der Liga. Bereits zehn Umschaltmomente führten zu Treffern. Die Kölner liegen gemeinsam mit Leverkusen und Heidenheim mit sechs Kontertoren auf Rang drei.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Luka Vuskovic hat der HSV einen echten Diamanten in der Innenverteidigung. Der Kroate, der am letzten Tag des Sommertransferfensters per Leihe von Tottenham nach Hamburg gewechselt war, entwickelte sich sofort zum Leistungsträger und ist aus der Mannschaft von Trainer Polzin nicht mehr wegzudenken. In der laufenden Spielzeit kommt der 19-Jährige in 22 Ligaspielen bereits auf fünf Tore sowie einen Assist. Der Innenverteidiger wirkt für sein junges Alter sehr abgeklärt und geht bei den Rothosen als Führungsspieler voran. Besonders in der Luft ist Vuskovic eine Waffe. Gemeinsam mit Ragnar Ache gewann der Abwehrmann mit 124 erfolgreichen Kopfballduellen die meisten Luftzweikämpfe der Liga. Macht Vuskovic in den letzten Saisonspielen so weiter, wird der HSV im Sommer kaum eine Chance auf einen längeren Verbleib des Youngsters haben.

3-4-3-System

Formation: Polzin lässt seine Mannschaft in einem 3-4-3-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Daniel Heuer Fernandez gesetzt. Vor dem Schlussmann haben Vuskovic zentral, Jordan Torunarigha links und Nicolas Capaldo rechts ihren Platz sicher. Während Miro Muheim auf der linken Schiene die Nase vorn hat, wechseln sich auf der rechten Seite Bakery Jatta, William Mikelbrencis und
Giorgi Gocholeishvili ab. Im zentralen Mittelfeld verfügt der HSV mit Nicolai Remberg, Fabio Vieira und Albert Sambi Lokonga über drei gute Spieler, die je nach Gegner in unterschiedlichen Kombinationen auflaufen. In der Offensive hat Hamburg die Qual der Wahl. Mit Jean-Luc Dompe, Philip Otele, Ransford Königsdörffer, Yussuf Poulsen, Damion Downs, Ryan Phillippe, Fabio Balde, Otto Stange und Robert Glatzel kann Polzin in jedem Spiel aus mehreren verschiedenen Profilen auswählen.

Mögliche Aufstellung Hamburg: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Torunarigha – Mikaelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé

Ausfälle Hamburg: Der HSV muss gegen den FC auf Albert Grönbaek (Trainingsrückstand), Bakery Jatta  (Oberschenkelverletzung), Yussuf Poulsen (Oberschenkelblessur) und Alexander Rössing-Lelesiit (Syndesmoseriss) verzichten.


Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Mit dem Spiel beim Hamburger SV steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Spiel an einem Samstagabend vor der Tür. Wer im Topspiel im Volkspark von Beginn an auf dem Platz steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen.

So richtig hat sich die Personalsituation beim 1. FC Köln unter der Woche nicht entspannt. Zwar ist mit Sebastian Sebulonsen wieder ein Abwehrspieler dabei, dafür fehlt Jahmai Simpson-Pusey gesperrt. Lukas Kwasniok muss also wieder umbauen.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hamburg weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie auf Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Joel Schmied verzichten. Auch Alessio Castro-Montes fehlt weiterhin. Überdies steht Jahmai Simpson-Pusey den Kölnern aufgrund seines gegen den BVB erhaltenen Platzverweises nicht zur Verfügung. Der Engländer verpasst durch seine Sperre nicht nur die Partie beim HSV, sondern auch das darauffolgende Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Allerdings kann der FC in Hamburg wieder auf Sebastian Sebulonsen zurückgreifen, der die vergangenen beiden Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpasste. Dass der Norweger jedoch bereits eine Option für die Startelf darstellt, ist wohl eher auszuschließen. Lukas Kwasniok kündigte auf der Pressekonferenz an, nicht viele Wechsel an seiner Aufstellung vorzunehmen. 

Wenige Veränderungen in der Startelf

Zwischen den Pfosten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann muss der FC Simpson-Pusey ersetzen. Wer die Lücke des Engländers füllt, steht bereits schon fest. „Cenk Özkacar wird spielen“, so Kwasniok. Damit werden Kristoffer Lund links und Cenk Özkacar sowie Rav van den Berg drei der vier Positionen in der Abwehr bekleiden. Auf der rechten Seite könnte wohl wieder Tom Krauß als Verteidiger aushelfen.

Im zentralen Mittelfeld dürfte dann wieder Eric Martel starten. Neben dem ehemaligen Leipziger gibt es verschiedene Varianten. So sind Isak Johannesson oder Jakub Kamiński Optionen. In der offensiven Dreierreihe hat Said El Mala seinen Platz auf der linken Außenbahn sicher. Hinter der Spitze dürfte erneut Jakub Kaminski spielen, sofern der Pole, der beim FC schon so gut wie jede Position besetzte, nicht ein Stück nach hinten gezogen wird. Rechts wird wohl die Entscheidung zwischen Linton Maina und Youssoupha Niang fallen. Aufgrund der höheren Erfahrung sowie des leicht besseren Tempos könnte Maina hier die Nase vorn haben. Spielt Kaminski allerdings neben Martel, könnten sowohl Maina als auch Niang von Beginn an auf dem Feld stehen. Auf der verbliebenen Position in der Sturmspitze wird es keine Überraschung geben. So wird wie bereits in den vergangenen Wochen Ragnar Ache als Mittelstürmer agieren und versuchen, mit Treffern für ein positives Resultat zu sorgen. 

So könnte der FC gegen den Hamburger SV beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Isak Johannesson vom 1. FC Köln im Duell gegen den FC Augsburg

Isak Johannesson

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jakub Kaminski jubelt nach einem Tor

Jakub Kaminski



„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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„Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Am Samstagabend empfing der FC den BVB im heimischen Stadion. Nach der 1:2-Niederlage in Unterzahl äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.

Die Partie in Müngersdorf startet stark für den FC. Dennoch kassieren die Geißböcke nach 16 Minuten das 0:1. Nach der Roten Karte für Jahmai Simpson-Pusey agierten die Kölner die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl.

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Ich will niemandem den Willen absprechen, aber…“

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe zur Unterzahl: „Das macht die Mannschaft aus, die versucht immer alles reinzuhauen. Natürlich funktioniert nicht immer alles so, wie wir uns das vorstellen, aber heute hat man – gerade in Unterzahl über diese lange Strecke – wieder gesehen, dass wir dem BVB so die Stirn bieten, dass ist top. Am Ende ist es natürlich schade, dass nichts dabei rumkommt.“

Zu den Toren durch Standards: Die letzten Wochen waren viel besser als noch die Hinrunde. Deswegen lassen wir uns von dem einen Gegentor nicht unterkriegen. Da müssen wir auf jeden Fall noch einmal drüber gucken und vielleicht enger am Mann sein. Der steht da komplett blank alleine vor mir. Das ist dann extrem schwer.“

Natürlich würden wir alle gerne ein bisschen weiter oben stehen und hätten gerne ein paar Punkte mehr. Am Ende muss sich jeder an die eigene Nase fassen und gucken, ob er immer 100 Prozent gegeben hat und ob er komplett da ist. Ich will niemandem den Willen absprechen, aber wir sind im Leistungssport, wir wollen immer alles reinhauen, wollen aber auch Punkte holen. Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an.“

Zur Trainerdiskussion: Für uns steht das jetzt gerade nicht zur Debatte.

Das war für mich ein ganz klares Handspiel

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß:
Das war für mich ein ganz klares Handspiel. Und wenn das ein 50/50-Ding ist, muss man rausgehen und sich das wenigstens anschauen. Klar, der Schiedsrichter hat es vielleicht nicht gesehen, aber die im Keller. Und es bringt am Ende nichts, dass du sagst, wir haben wieder Pech. Jetzt kommen die entscheidenden Phasen. Dann musst du vielleicht auch mal ein bisschen Glück haben mit so einer Handsituation. Für mich ist das ganz klar Hand und deswegen ist es unfassbar bitter.“

„Am Ende musst du es leider hinnehmen, weil am Ende die entscheiden. Die stehen da auf dem Platz und sind die Schiedsrichter. Wir sind auch nur Menschen, wir geben auch alles jede Woche, um irgendwie hier die Punkte zu holen. Am Ende brauchen wir jetzt Punkte, ganz klar.“

Zur Roten Karte: Es ist natürlich unfassbar bitter. Du bist eigentlich gut im Spiel, musst vielleicht auch mit der ersten Chance das 1:0 machen, kriegst dann wieder ein scheiß Gegentor, das muss man ehrlicherweise sagen. Dann gehst du mit 1:0 in die Halbzeit und mit der Roten Karte natürlich, kriegst dann das 2:0. Aber am Ende siehst man trotzdem, dass wir uns irgendwie zurückkämpfen wollen, das 2:1 noch schießen wollten. Und das haben wir erreicht. Dann hat man gesehen, was dann in den letzten Minuten los war. Und eigentlich spielst du ja 2:2 mit der Entscheidung, wenn dann natürlich der Schütze den Elfmeter trifft. Aber ja, normalerweise hast du dann einen Elfmeter.“

Zum VAR im Fußball:Uns bringt das gerade wenig. Du weißt gar nicht mehr, was sie für eine Linie haben. Und das ist in der Phase, wo wir gerade sind, absolut bitter.“


„Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler: „Es ist natürlich eine sehr große Enttäuschung jetzt nach dem Spiel. Das ist sehr unglücklich gelaufen für uns. Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, haben gerade in der ersten Viertelstunde ein paar gute Aktionen gehabt.“

Zum VAR: „Ich glaube, der VAR war ja heute sehr wachsam. Die Spiel entscheidende Szenen aus unserer Sicht ist natürlich die Rote Karte gegen Jahmai. Wenn man sich das im Video anschaut, Jahmai ist das ganze Spiel super fleißig gewesen und kommt einfach einen Schritt zu spät. Und wenn du jemanden dann so auf die Achillissehne triffst, dann brauchst du dich nicht beschweren, wenn der VAR kommt und sagt, dass das eine Rote Karte ist. Das ist natürlich bitter für uns, über eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen.

Zum Handspiel: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht, was Benjamin Cortus in diesem Moment im Keller gemacht hat. Der Ball ist lange unterwegs, er geht am Kopf vorbei, er berührt ihn mit der Hand und deswegen ist Linton Maina im Rücken, wo er sich verschätzt, nicht in der Lage, den Ball anzunehmen. Dann ist es eine hundertprozentige Torchance, wenn er den Ball am Fuß hat und frei vorm Tor steht. Dass da keiner von Außen eingreift… Ich will da auch ehrlicherweise keine Erklärung hören. Das ist eine klare Vereitlung einer Torchance. Dass man das nicht sieht, dafür habe ich absolut kein Verständnis.“


Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok zum Handspiel: „Ich brauche mir die Situation nicht öfter anschauen, ich muss ja nur einmal hinschauen. Da gibt es für mich nicht so viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die Szene bewerten kann. Ich habe da keine Erklärung für. Ich möchte, ich weiß gar nicht wer verantwortlich ist, dem DFB oder der DFL den Gefallen nicht tun, und losledern. Denn dann müsste ich dafür bezahlen. Das macht kein Sinn. Den Elfmeter bekommen wir nicht mehr gepfiffen.“

“Ich fand, dass wir die erste Halbzeit die bessere Mannschaft gewesen sind. Wir haben die ersten 15 Minuten auf ein Tor gespielt, hatten fünf, sechs Eckbälle. Dann schenken wir dem Gegner einen Eckball, den wir eigentlich auf den ersten Ball sehr sehr gut verteidigen, dann aber nicht schnell genug rausrücken. Guirassy ist dann knapp nicht im Abseits und auf einmal steht es 0:1 und keiner weiß in dem Moment so recht, warum. Die Mannschaft hat sich davon aber auch nicht unterkriegen lassen und hat dann zumindest bis zur 25 Minute den Gegner immer wieder gestresst. Wir hatten keine hochkarätigen Torchancen, aber es waren schon Einschussmöglichkeiten da.“

„Mit der Roten Karte war das dann ein völlig anderes Spiel. Wir haben in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen oder einen Punkt zu holen, gering ist, aber sie da ist, wenn wir uns bis zum Schluss hier aufopfern. Leider kassieren wir dann das 2:0 – ein bisschen zu früh mit der ersten Aktion in der zweiten Halbzeit. Tom Krauß, der ein gutes Spiel auf der rechten Position als Notnagel gemacht hat, rutscht in dem Moment weg und ruckzuck waren es dann nicht nur einer weniger, sondern zwei. Dann kannst du das nicht mehr kontrollieren.“

“Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Dortmunder uns an die Wand gespielt haben. Sie hatten den Ball, aber uns war schon klar, wenn eine Aktion mal im Netz landet, dass das Stadion dann nochmal explodiert. So war es dann. Am Ende meint es der gute Mann da oben nicht ganz so gut mit uns.“

Zum anstehenden Duell beim HSV und der Trainerfrage: „Aktuell bin ich erstmal mit dieser Niederlage sehr beschäftigt. Ich glaube, das aller Wichtigste im Leben ist, sich auf die Dinge zu fokussieren, die man beeinflussen kann. Wenn man die Mannschaft heute hier gesehen hat, dann glaube ich nicht, dass es zwei Meinungen gibt im Bezug auf Leistung und Aufopferungsbereitschaft. Das ist uns als Trainer ganz ganz wichtig. Grundsätzlich liegt dein Schicksal nie in deinen eigenen Händen.“

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: Kaminski verkürzt nochmal

Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: Kaminski verkürzt nochmal

Am Samstagabend empfängt der FC Borussia Dortmund. Dann steht für die Geißböcke das 25. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

Nach der 0:2- Niederlage gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende wollen die Geißböcke im Heimspiel gegen die Mannschaft von Nico Kovac zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn die Bilanz spricht klar für den BVB.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Personell gibt es im Gegensatz zur vergangenen Woche guten Nachrichten für Coach Lukas Kwasniok. Mit Linton Maina und Alessio Castro-Montes kehren zwei Akteure zurück. Für letzteren sowie Youngster Said El Mala gab es vom Trainer bereits am Donnerstag einen Einsatzgarantie. Im Duell gegen den BVB fehlen den Geißböcken neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian weiterhin Joel Schmied, Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Sebastian Sebulonsen.

Gegen Dortmund stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Dennoch blickt Lukas Kwasniok positiv in die Zukunft. „Wir fokussieren uns auf uns und wissen, dass das möglich ist“, so der Coach. „Wir sind in der Lage, zwei, drei, vier Spiele am Stück nicht zu verlieren. Das ist nicht einfach so dahergebabbelt, sondern ich sehe, wie die Jungs arbeiten. Und wenn ich dieses Gefühl irgendwann nicht mehr habe, glaubt mir, ich weiß, wo die Büros der Verantwortlichen sind.“ Das Ziel des Klassenerhalts sieht der Trainer nicht gefährdet. „Ich werde euch nicht damit plagen, dass die Mannschaft Grütze kickt und ich euch damit nerve. Solange ich diese Überzeugung habe, muss man sich keine Gedanken machen, denn die Mannschaft ist zu gut, um das Ziel am Ende nicht zu erreichen“, so Kwasniok.



Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
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Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Nach vier Spielen ohne Sieg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell gegen Borussia Dortmund die nächste Partie gegen eine Topmannschaft vor der Tür. Die Aufstellung ist natürlich noch offen, doch es wird sicher weitere Wechsel geben. So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund beginnen.

Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis zurückgreifen, die zuletzt verletzt waren. Dass es mindestens zwei Veränderungen in der Startelf gibt, ließ Lukas Kwasniok bereits auf der Pressekonferenz durchblicken.

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Der 1. FC Köln muss gegen den BVB weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied verzichten. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz auch erfreuliche Nachrichten. Sowohl Alessio Castro-Montes als auch Linton Maina sind nach ihren Verletzungen wieder einsatzfähig und gehören gegen den BVB zum Kader der Kölner. Während Maina, der nach seinem Rippenbruch auch noch mit einem Infekt zu kämpfen hatte, zunächst auf der Bank sitzen wird, erhielt Castro-Montes von Kwasniok eine Startelfgarantie.

Rückkehr zum starken Offensiv-Trio?

Durch die Rückkehr des Belgiers kann der FC-Coach die Baustelle auf der rechten Schienenposition schließen und Spieler, die einspringen mussten, wieder auf ihre etatmäßigen Position zurückholen. Im Tor bleibt Marvin Schwäbe weiterhin die unangefochtene Nummer eins. Vor dem Schlussmann werden voraussichtlich erneut Cenk Özkacar links, Jahmai Simpson-Pusey in der Mitte und Rav van den Berg rechts die Dreierkette bilden. Auf den beiden Schienenpositionen starten wohl Kristoffer Lund links und eben Castro-Montes rechts. Im zentralen Mittelfeld dürften erneut Tom Krauß und Eric Martel den Vorzug erhalten.

In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala wieder die Position des linken Außenbahnspielers einnehmen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will, und das ist das Entscheidende für mich. Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt“, so Kwasniok. Der 19-Jährige kam gegen Augsburg aufgrund von muskulären Problemen auf lediglich einen Kurzeinsatz, konnte in dieser Woche jedoch wieder ohne Probleme alle Einheiten absolvieren. Im Sturmzentrum dürfte erneut Ragnar Ache den Vorzug vor Marius Bülter erhalten. Die dritte Position in der Offensive wird Jakub Kaminski einnehmen und damit im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende wieder deutlich offensiver agieren können.

So könnte der FC gegen Dortmund starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
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„Alles andere wäre verantwortungslos gewesen“- Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Augsburg

Am Freitagabend trafen die Geißböcke auf die Fuggerstädter. Der FC verlor 0:2 gegen die Mannschaft von Manuel Baum. Nach der Partie äußerte sich unter anderem Lukas Kwasniok: Stimmen zum Duell des 1. FC Köln beim FC Augsburg.

Mit einer schwachen Leistung und null Punkten müssen die Geißböcke die Rückreise nach Köln antreten. Nach dem Duell fand unter anderem Lukas Kwasniok deutliche Worte.

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Wir waren zu ungefährlich

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus

Luca Waldschmidt: „Generell wäre schon mehr drin gewesen, aber wenn man das Spiel sieht, dann eher nicht. Wir waren zu ungefährlich. Außer in den letzten fünf Minuten, wo hier und nochmal eine brenzliche Situation war, waren wir wenig zwingend.

„Gefühlt haben wir uns vor allem im zweiten Drittel schwer getan. Wir haben den Ball viel bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da nicht so richtig ins Spiel gekommen. Wir sind nicht in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen. Augsburg stand tief, das ist dann auch nicht immer so einfach. Am Ende haben wir den Gegner zu wenig bedroht und zu wenige Lösungen gefunden. Wir hatten viele einfache Ballverluste.“

Zum ersten Gegentor: „Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber ich glaube, der (Noahkai Banks, Anm. d. Red.) läuft in der eigenen Hälfte los. Da müssen wir ihn besser stören. Er darf nicht bis zur Grundlinie kommen und spätestens da müssen wir die Flanke blocken. Da sind viele Themen, die man vorher abarbeiten kann, bis es zum Tor kommt.“

“Wir wissen, dass wir nicht mit Fussball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Da mache ich mir aber keine Sorgen bei uns. Es hapert nie am Einsatz oder der Mentalität. Wir müssen eng zusammenhalten und hart arbeiten, um da gemeinsam wieder Siege zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und zu wissen, dass wir auch wieder gewinnen können.


Das war unmöglich

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok: Wir haben da echt dran zu knabbern. Es ist ein sehr zerfahrenes Spiel gewesen. Es war nicht viel los. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit ein, zwei Mal eingeladen. Ansonsten war es ein neutrales Spiel. Wir haben dann eine Kopfballchance nach dem Eckball von Martel. Da hatten wir auch ein bisschen Glück. Beim Eric war es schon eine Dunkelgelbe Karte, deswegen habe ich ihn dann auch runtergenommen. Als das Spiel dann tendenziell eher so in in unsere Richtung ging, ohne dass wir jetzt torgefährlich geworden sind, steht es dann 0:1. Das macht er gut (Rodrigo Ribeiro, Anm. d. Red.) und dann steht es 0:1, dann laufen wir hinterher, ohne die ganz klaren Chancen zu haben – bis dann zum Schluss das Quäntchen Glück eben auch fehlt. Das macht die Situation dann auch nicht einfach.

„Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können. De facto ist es so, dass wir zu viele nicht gewinnen. Wir holen zu wenig Punkte. Aus den vergangenen vier Spielen haben wir einen Punkt geholt. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich von unten absetzten willst. Ansonsten bleibst du bis zum Schluss dabei. Das ist jetzt für einen Aufsteiger auch nicht ganz so überraschend, aber wenn du das Gefühl hast, du hättest auch ein, zwei, drei Punkte mehr haben können, dann musst du halt da sein. Das waren wir nicht. Ein Sieg wäre völlig vermessen gewesen, ich glaube aber schon, dass du hier einen Punkt entführen kannst. Dann darf aber das 1:0 nicht fallen. Das sind diese Momente, denen wir einfach hinterher laufen.“

Zu einer früheren Einwechslung von Said El Mala: Das war unmöglich. Ich war happy, dass er uns heute zur Verfügung gestanden hat. Alles andere wäre verantwortungslos gewesen. Eine halbe Stunde war das Maximale der Gefühle. Er hat diese Woche einfach nicht trainiert. Er hat keinen Sprint gezogen. Unabhängig vom Ergebnis muss man sachlich-ruhig im Sinne des Spielers handeln. Das haben wir heute gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass man – wenn man nicht in dieser Bubble ist und in der Verantwortung stehtdass man sich das wünscht. Aber diesen Wunsch konnte ich uns selber auch nicht erfüllen. Vergangene Woche hat er ein Tor und einen Assist gemacht und ich hätte ihn auch gerne von Beginn an auf dem Platz gehabt. Aber es geht nicht um meine Wünsche, sondern um die Medizin.“

“Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist ganz logisch. Wir versuchen, unser Bestes zu geben. Die Jungs arbeiten, die maschieren, aber heute waren wir – so ehrlich muss man sein – zu torungefährlich. Wir haben zwar die Kopfball-Aktion von Martel gehabt, aber ansonsten waren wir zu ungefährlich, um ein Tor zu erzielen. Dann musst du eigentlich ein dreckiges Null zu Null mitnehmen. Das haben wir leider nicht geschafft. Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du dann wieder nichts zu verlieren. Dann müssen wir irgendwann gegen einen der Großen punkten.“

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: 2:0 Endstand

Der 1. FC Köln im Duell gegen den FC Augsburg
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: 2:0 Endstand

Am Freitagabend ist der FC zu Gast bei den Fuggerstädtern. Dann steht für die Geißböcke das 24. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg.

Nach dem 2:2-Remis gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende will der FC im Auswärtsspiel gegen die Mannschaft von Manuel Baum punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der FCA ist aktuell die Mannschaft der Stunde.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg. Personell gibt es im Gegensatz zur vergangenen Woche keine guten Nachrichten für Coach Lukas Kwasniok. Der Kölner Cheftrainer muss erneut puzzeln. Für das Duell gegen den FCA fehlen den Geißböcken neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auch Joel Schmied, Jan Thielmann, Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic und Sebastian Sebulonsen. Said El Mala, hinter dessen Einsatz bis kurz vor der Abreise ebenfalls Fragezeichen standen, stieg in den Mannschaftsbus und reiste mit dem Team nach Augsburg.

Zudem nahm der Kölner Trainer auch die drei Youngster Cenny Neumann, Fynn Schenten und Youssoupha Niang mit. Gegen die Fuggerstädter will der FC dreifach punkten, auch wenn die Aufgabe durchaus keine einfache ist. „Du fährst als Aufsteiger zu einem gestandenen Bundesligisten. Zu Beginn steht es 0:0“, so Kwasniok. „Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man sagt, wenn wir kein Tor kassieren, nehmen wir schonmal einen Punkt mit.“



Gegen Augsburg stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der FCA steht aktuell zwar „nur“ auf dem zehnten Tabellenplatz, hat allerdings eine beeindruckende Formkurve. Nur eins der vergangenen fünf Spiele verlor das Team von Manuel Baum. „Er hat die Mannschaft extrem stabilisiert“, so Kwasniok. „Die Heimspiele gegen direkte Mitkonkurrenten haben sie gewonnen und deshalb strotzen sie jetzt ein bisschen mehr vor Selbstbewusstsein.“ Der FC hat am Freitag laut Kwasniok die klare Rolle des Außenseiters.