Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Joel Schmied verletzt am Boden
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Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Lukas Kwasniok fand am Mittwoch vor allem für seine Defensive lobende Worte. Die trotzt seit dem Saisonbeginn einer unglaublichen Misere: Der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Am 17. Spieltag fehlten dem FC wieder fünf Innenverteidiger, dennoch schlug sich die Mannschaft gegen den FC Bayern München recht gut und das nicht zum ersten Mal. Denn der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

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Hätte der FC sich nicht gerade gegen den FC Bayern München achtbar aus der Affäre gezogen, man hätte meinen können, Lukas Kwasniok würde gerade besonders auf Kuschelkurs mit seinen Spielern gehen wollen. Mit einem besonderen Lob wollte der Trainer nach dem 1:3 nämlich nicht hinter dem Berg halten. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten“, sagte der Trainer. Immerhin spielten mit Jahmai Simpson-Pusey eine 20-jährige Neuverpflichtung, mit Cenk Özkacar ein bisheriger Neben-Darsteller und mit Sebastian Sebulonsen ein gelernter Schienenspieler. Auch bisher hat Kwasniok in der Innenverteidigung ordentlich puzzlen müssen – es gibt kaum zwei Spiele, in denen der Trainer die gleiche letzte Reihe aufbieten konnte.

„Wir wollen nicht jammern“

Auch gegen die Bayern fehlten gleich mehrere Akteure. „Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen. Wir wollen nicht jammern und ich will auch nicht sagen, dass es zu kurz kommt, aber was die Jungs abreißen, ist schon enorm“, erklärte der Trainer, der in der Tat nicht jammert. Viel zu kurz kommt nämlich auch das erhebliche Verletzungspech der Geißböcke, das weder Kwasniok noch die Verantwortlichen als Erklärung für die anhaltende Krise herauskramen. Dabei wäre es durchaus legitim, die Problematik anzusprechen. Denn sie ist beachtlich – gerade in der Innenverteidigung ist der FC extrem gebeutelt, viel mehr betroffen als der Rest der Liga.

Vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey befanden sich sechs Innenverteidiger im Kader der Profis. Mit Luca Kilian fehlte einer bereits von Saisonbeginn an. Timo Hübers verletzte sich bekanntlich im Duell gegen den BVB schwer, fällt ebenfalls lange aus. Joel Schmied und Dominique Heintz verpassten einige Partien aufgrund von muskulären Beschwerden. Rav van den Berg wurde nach dem Wolfsburg-Spiel an der Schulter operiert. Inklusive der beiden gesperrten Spiele verpassten die Kölner Innenverteidiger (also ohne die Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Co.) 46 Begegnungen, von 102 möglichen – also knapp 50 Prozent.

Ein enormer Wert. Ein Wert, der noch einmal besonders im Vergleich zu den Konkurrenten hervorsticht. Denn auf Platz zwei folgt der BVB, dessen Innenverteidiger 35 Spiele verpassten, auf Rang drei der VfB Stuttgart mit 28 Krankheitstagen. Ohne Ausfall der Innenverteidiger kam im bisherigen Saisonverlauf nur Eintracht Frankfurt aus. Im Schnitt fehlen den Bundesligisten die zentralen Abwehrspieler an 18 Spieltagen. Die Fehltage der Geißböcke liegen also mehr als doppelt so hoch. Immerhin gibt es zumindest in Teilen Licht am Ende des Tunnels. Zwar fallen Hübers und Kilian wohl noch Monate aus, mit van den Berg kehrt ein Abwehrspieler am Wochenende zurück. Heintz und Schmied sind aller Voraussicht nach im Februar wieder dabei. So lange müssen es die Büffel weiter richten.

Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Mit Rav van den Berg und Eric Martel stehen dem FC ab Samstag wieder zwei mögliche Abwehrspieler zur Verfügung. Zudem überzeugte Jahmai Simpson-Pusey bislang beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers.

Bislang war es die Baustelle bei den Geißböcken, doch nun ist Licht am Ende des Tunnels für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers und erklärt, ob wirklich Bedarf gibt.

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Es klang ein wenig wie eine Eigenbewerbung als Lukas Kwasniok am Freitag nach dem Abschlusstraining vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz über die Abwehrspieler sprach. Es gäbe sogar Innenverteidiger, die noch mit 44 diese Position spielen könnten, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Lächeln. Allerdings ging es dabei eher darum, Argumente für eine weitere Aufstellung von Jahmai Simpson-Pusey zu benennen, der möglicherweise Gefahr lief, „nach zwei Spielen aus dem Kalten“ vielleicht nicht vollends bei Kräften zu sein. „Er ist ein sehr wachsamer Spieler und kommt so nicht so häufig in diese Sprintduelle“, sagte der Coach über seinen Neuzugang. „Jahmai muss nicht so häufig ans Limit gehen. Deswegen bin ich optimistisch, dass er uns von Beginn an zur Verfügung steht.“

„Auf dem Papier die Qual der Wahl“

Überhaupt ist der Optimismus in der Innenverteidigung nicht erst durch die Begegnung gegen den Rekordmeister gestiegen. Mit Rav van den Berg und Eric Martel kehren zwei Spieler zurück, die in dieser Saison – wenn sie denn fit oder nicht gesperrt waren – zum Stammpersonal gehörten. Und so hat der Coach zumindest „auf dem Papier schon die Qual der Wahl“, wen er denn aufstellen werde. Zumal es auch Sebastian Sebulonsen so gut machte, „dass er fast schon lieber in der Innenverteidigung spielt als auf der Schiene“, sagte Kwasniok. Mit Martel, van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen und Cenk Özkacar stehen dem Coach aktuell also fünf Spieler zur Verfügung, die in der Innenverteidigung spielen können. Dazu werden im Februar Dominique Heintz und Joel Schmied zurückerwartet.

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der FC im Winter überhaupt noch einen Innenverteidiger nachverpflichten muss oder sogar will. „Wenn wir morgen gewinnen, nicht“, sagte der Coach. „Es wird doch immer alles unterschiedlich bewertet. Wenn du morgen gewinnst, sagen alle, wir stehen gut da und der Joel und der Heintzi kommen ja auch noch zurück. Und wenn du verlierst, brauchen wir noch drei oder am besten sechs neue Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen Ruhe bewahren.“ Tatsächlich hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen drastisch verändert. Zumal Simpson-Pusey bereits bewiesen hat, dass er eine echte Alternative sein kann. „Es ist keine Not am Mann“, sagte der Trainer. „Wenn du einen Spieler holst bedeutet das im Umkehrschluss, dass irgendeiner weniger Einsatzzeit bekommt. Dann ist der auch nicht so glücklich und dann haben wir die nächsten Themen. Ich sehe den akuten Bedarf nicht.“

Bornauw und Posch werden gehandelt

Dabei wurden zuletzt zwei Innenverteidiger hoch gehandelt. Sebastiaan Bornauw ist seit Wochen in der Verlosung und der FC war in den Gesprächen auch schon sehr weit. Es gibt aber diverse Haken an einem möglichen Transfer. Auch Stefan Posch ist ein Name, der hier und da auch auftaucht. Der FC befindet sich durchaus in Gesprächen mit Spielern. Allerdings ist die ganz große Not erst einmal vom Tisch. „Wir haben es mit den Jungs, die da sind, geschafft, fünf Punkte vor dem Relegationsplatz zu haben“, erklärte Kwasniok. „Bei absoluten Top-Top-Jungs würden wir eventuell zuschlagen.“ Auch diese Bewertung ist natürlich immer eine unterschiedlich und eine subjektive. Insofern sind weitere Transfers durchaus möglich.

Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
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Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Seit Montagabend weilt er bei der Mannschaft, am Dienstag folgte dann die Transfer-Bestätigung und anschließend die erste Einheit beim 1. FC Köln: Es gab den Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

Am Montagabend traf der Innenverteidiger in La Nucia ein, am Dienstag ging es dann zum ersten Mal auf den Platz im Dienste des 1. FC Köln: Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

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Die offizielle Bestätigung stand lange aus, am Dienstagvormittag erfolgte sie. Und für Jahmai Simpson-Pusey ging es bereits 30 Minuten später so richtig los. Der Neuzugang stand in der Vormittagseinheit bereits mit der Mannschaft auf dem Platz. Noch am Montagabend hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er von dem Neuzugang in erster Linie „Qualität“ erwarte. Zu sehr wollte der Trainer aber nicht ins Detail gehen, sagte, man solle sich ruhig auch mal überraschen lassen. „Lassen wir ihn erst mal ankommen“, so der Trainer. Das ist mittlerweile passiert. Im ersten Training lernten sich Mannschaft und neuer Innenverteidiger dann auch am Ball erstmals kennen. Zur Begrüßung gab es für den Neuzugang viel Beifall.

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln

Weitere Kaderoption

Simpson-Pusey war am Montagabend aus Köln angereist. Um 20 Uhr betrat der Innenverteidiger das Fünf-Sterne-Hotel Barceló in La Nucia, in dem die Mannschaft während des Trainingslagers weilt. Der 20-Jährige könnte am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim in den Kader rutschen. Ein Startelf-Einsatz kommt wohl noch zu früh. Am Montag startete Kwasniok gegen den FC Lugano mit einer Dreierkette mit Eric Martel, Dominique Heintz und Sebastian Sebulonsen. Kwasniok erklärte später, dass die Startelf gegen den Schweizer Erstligisten schon eine kleine Tendenz für das erste Pflichtspiel sein könne. Das dürfte vor allem für die hinterste Defensivkette gelten. Ob der Neuzugang bereits zum Einsatz kommt, ist also trotz der dünnen Personaldecke offen.


Simpson-Pusey übernahm nach eine kurzen Aufwärm-Phase direkt ein orangenes Leibchen und war umgehend integriert. Im Spiel bekam es der Neuzugang hauptsächlich mit Fynn Schenten und Linton Maina zu tun.

Wechsel offiziell: Jahmai Simpson-Pusey wird neuer Innenverteidiger des 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey hat beim 1. FC Köln unterschrieben
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Wechsel offiziell: Jahmai Simpson-Pusey wird neuer Innenverteidiger des 1. FC Köln

Der FC hat seinen ersten Winter-Transfer erfolgreich abgewickelt und nun ist es offiziell: Jahmai Simpson-Pusey wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Der 20-Jährige kommt aus der Leihe bei Celtic Glasgow ans Geißbockheim. Der FC leiht den Engländer bis zum Saisonende aus und hat eine Kaufoption vereinbart.

An Neujahr wurde der Name erstmals gehandelt, nun ist es offiziell: Jahmai Simpson-Pusey wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Die Verpflichtung des Engländers ist der erste Transfer dieses Winters.

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Die Transfergerüchte über den anstehenden Medizincheck des Innenverteidigers am Sonntag machten am Samstag bereits die Runde. Nun ist es dann auch amtlich. „Jahmai ist ein talentierter Spieler, der trotz seines jungen Alters bereits Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln konnte. Er wurde bei einem internationalen Top-Club ausgebildet, ist spielstark und ballsicher“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Mit seiner Verpflichtung erweitern wir unsere Optionen in der Innenverteidigung und schaffen die notwendige personelle Breite. Darüber hinaus bringt Jahmai eine hohe Motivation und einen ausgeprägten Ehrgeiz mit, was den internen Konkurrenzkampf positiv beeinflussen wird“ Der 20-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt direkt aus der Leihe aus Glasgow an den Rhein. Ausgeliehen worden war der Innenverteidiger von der U21 von Manchester City. Nach Informationen von come-on-fc.com ist in Simpson-Puseys Vertrag eine Kaufoption enthalten.

„Der Wechsel ist ein Neustart für mich“

„Der Wechsel nach Köln ist ein Neustart für mich, auf den ich mich sehr freue. Als ich mich mit dem FC und seiner Geschichte beschäftigt habe, wollte ich am liebsten direkt loslegen“, sagt Simpson-Pusey. „Jetzt freue ich mich, meine Mannschaftskollegen kennenzulernen – und Hennes, wenn wir zurück in Köln sind. Ich möchte hier möglichst viele Spiele machen und dem FC dabei helfen, in dieser Saison seine Ziele zu erreichen.“ Der Marktwert des 20-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro.

In der bisherigen Spielzeit stand der Engländer bei Celtic Glasgow lediglich 64 Minuten auf dem Platz. Im Duell gegen Kilmarnock FC durfte der 20-Jährige von Beginn an auflaufen. Ansonsten schlagen nur vier weitere Kadernominierungen zu Buche, die der Innenverteidiger allerdings auf der Bank absaß. In den vergangenen beiden Spielzeiten sammelte der U20-Nationalspieler vorwiegend in der U21 von Manchester City wichtige Spielpraxis. Und auch das erfolgreich. Der 20-Jährige führte das Team zum Youth Cup und wurde als erster Abwehrspieler zum Spieler des Jahres in der Premier League 2 ausgezeichnet. In der Saison 2024/2025 kam der Rechtsfuß auch sechs Mal für das Team von Pep Guardiola zum Einsatz und sammelte dabei sowohl zwei Einsätze in der Premier League als auch zwei in der Champions League.

Für den FC könnte sich der Deal lohnen. Der Engländer, den zunächst auf Leigbasis an Geißbockheim wechselt, bringt seiner Größe von 1,87 Meter, seiner Robustheit und guten Grundschnelligkeit ideale Voraussetzungen für das Spiel in der Bundesliga mit. Attribute, die der FC in der aktuellen Situation in der ausgedünnten Defensive sicherlich gut gebrauchen kann. Simpson-Pusey war am Montagabend im Trainingslager in La Nucia eingetroffen.

Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia: Neuzugang des 1. FC Köln trifft in Spanien ein

Jamaih Simpspon-Pusey im Hotel in La Nucia
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Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia: Neuzugang des 1. FC Köln trifft in Spanien ein

Er ist die erste Neuverpflichtung des Winters und nun auch beim Rest der Mannschaft des 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey ist im Hotel in La Nucia angekommen und zum Team gestoßen. Am Dienstag wird der Innenverteidiger mit trainieren.

Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch er weilt schon bei der Mannschaft des 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey ist am Montagabend im Trainingslager der Geißböcke in La Nucia angekommen.

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Lukas Kwasniok wollte mal wieder nicht um den heißen Brei reden. Als der Kölner Coach nach dem Testspiel-Sieg gegen den FC Lugano (2:1) nach dem möglichen Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey gefragt wurde, da erklärte der Trainer, dass er die Neuverpflichtung schon zum Abendessen erwarte. Während der FC den Deal noch nicht offiziell verkündet hat, weilt der Engländer tatsächlich schon bei der Mannschaft. Das anvisierte Abendessen um 19 Uhr hat das in England einst getaufte „Wunderkind“ wohl verpasst. Der Flieger aus Köln landete um kurz nach halb sieben mit wenigen Minuten Verspätung in Alicante. Von dort ging es dann die knapp 60 Kilometer in das Fünf-Sterne-Hotel, in dem der FC im Trainingslager in La Nucia weilt. Um 20 Uhr Uhr traf der 20-Jährige dann auch ein.

Kwasniok baut auf neue „Qualität“

Schon am Dienstag wird der Innenverteidiger in das Training der Geißböcke eingreifen. Die erste Einheit ist für 10.30 Uhr geplant, es soll am Nachmittag noch eine zweite geben. Bis dahin sollte auch die offizielle Bestätigung vom Verein veröffentlicht sein. Der Deal ist natürlich längst in trockenen Tüchern. Kölns Trainer gab nur einen kurzen Einblick, was er von seinem neuen Spieler erwartet. „Qualität“, sagte der Coach. Kwasniok wollte sich aber nicht genauer äußern. „Am Ende erzähle ich was und das trifft dann gar nicht zu, das wäre ja doof“, so Kwasniok mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Dass Simpson-Pusey zuletzt nicht so wirklich viel Spielpraxis sammelte, ist für den Coach kein Problem. Aufgrund der aktuellen Personalsituation besteht tatsächlich eine realistische Chance, dass der Engländer am Samstag in Heidenheim schon sein Debüt gibt.

Allerdings sicher nicht von Beginn an. Simpson-Pusey wurde in den vergangenen Jahren als eins der größten Defensiv-Talente Englands gefeiert. Der 20-Jährige gilt in der Defensive als polyvalent, ist allerdings vor allem in der Innenverteidigung zu Hause. Bei Celtic Glasgow sollte der U20-Nationalspieler eigentlich Spielpraxis sammeln, doch das gelang mit einem Einsatz für rund 60 Minuten eher mäßig. In Köln soll Simpson-Pusey eine andere Rolle spielen. Der FC hat für den Innenverteidiger eine Kaufoption im Vertrag verankert. Allerdings besitzt Manchester eine Rückkauf-Option.

Testspiel des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit deutlichen Worten zur Einstellung – das Team gibt die Antwort

Lukas Kwasniok im Training des 1. FC Köln
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Testspiel des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit deutlichen Worten zur Einstellung – das Team gibt die Antwort

Trotz des Sieges gegen den FC Lugano war der Coach nicht immer zufrieden mit dem Team des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok findet deutliche Worte und die Mannschaft gibt die richtige Antwort.

Im Testspiel gegen Lugano gab es einen Sieg für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok findet dennoch deutliche Worte. Allerdings war der Trainer mit den ersten Tagen des Trainingslagers nicht gänzlich zufrieden.

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So richtig glücklich wirkte Lukas Kwasniok nach dem 2:1-Erfolg über Lugano nicht. Das Spiel hatte den Coach zwar schon zufrieden gestellt, die Tage zuvor dann eher nicht. „Ich bin da ehrlich. Die ersten zwei, drei Tage hat da schon ein Quäntchen gefehlt“, sagte der Trainer nach dem Duell in La Nucia. „Es ist ein wichtiges Spiel am Samstag und da gab es schon den Hinweis, Fußball auch zu arbeiten.“ Am Sonntagabend hatte der Coach also deutliche Worte gefunden. „Du kannst deinen Job erledigen, oder du kannst ihn mit Hingabe erledigen. Ich glaube, wir tun gut daran, das vom ersten Tag zu tun“, sagte der Trainer. Die Anspannung ist verständlich. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie muss der FC schnell die Wende herbeiführen. Gerade am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim.

Kwasniok wartete vergeblich auf einen Impuls

Nur eine Woche später steht mit dem 1. FSV Mainz noch ein weiteres Duell gegen einen direkten Konkurrenten an. Ohne die gewünschte Hingabe und Gier ist dann nicht viel zu holen. Er habe gewartet, ob dieser Impuls „von innen heraus“ aus der Mannschaft komme. Doch der Trainer wartete vergeblich. „Ich habe gestern Abend ein bisschen länger zur Mannschaft gesprochen und darauf hingewiesen, worum es für den 1. FC Köln in der Bundesliga geht – nämlich den Klassenerhalt. Da gehören eine Gier, eine Hingabe, eine Energiebereitschaft in jeder Trainingseinheit dazu.“ Und ganz offensichtlich hat der Trainer die richtigen Worte gefunden. „Ich habe kein Zuckerschlecken erwartet, sondern eine gute Haltung, viel Kommunikation und Bereitschaft in der Arbeit gegen den Ball. Das haben die Jungs gemacht, deswegen bin ich unter dem Strich zufrieden.“

 Und der Kölner Coach hofft, dass diese Haltung nun auch untereinander weitergegeben wird. „Ich will, dass das aus der Mannschaft kommt und nicht auf Ansagen des Trainers gehofft wird“, sagte Kwasniok und deutete darauf hin, dass er in einem vollen Stadion nämlich nicht zu hören sei. Ein Lächeln rang dagegen Luganos Trainer Mattia Croci-Torti dem Kölner Coach ab, der mit seinen Schimpftiraden für Unterhaltung sorgte. „Hätte man nur ihn beobachtet, wäre das wahrscheinlich interessanter gewesen als das Spiel“, sagte Kwasniok schmunzelnd. „Das war süffisant und unterhaltsam – wir haben kostenlos eine Show geboten bekommen.“

4. Tag im Trainingslager des 1. FC Köln: Standards unter den Augen von FC-Präsident Jörn Stobbe

Thomas Kessler, Vize-Präsident Ulf Sobek und FC-Präsident Jörn Stobbe im Trainingslager in La Nucia
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4. Tag im Trainingslager des 1. FC Köln: Standards unter den Augen von FC-Präsident Jörn Stobbe

Unter den Augen von Präsident Jörn Stobbe hat der FC am Montagvormittag die nächste Einheit im Trainingslager in La Nucia absolviert. Unter anderem wurde auch an einer Schwachstelle des 1. FC Köln gearbeitet: Lukas Kwasniok lässt Standards trainieren.

Es ist eine der Schwachstellen des 1. FC Köln und nun auch Thema im Trainingslager in La Nucia: Lukas Kwasniok lässt am Montag Standards trainieren. Und das unter den Augen von FC-Präsident Jörn Stobbe sowie seinem Vize-Präsidenten Ulf Sobek.

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Am vierten Tag des Trainingslagers in La Nucia wollte das Wetter dann so gar nicht mehr mitspielen. Leichter Nieselregen hatte den FC schon am Sonntag an der Costa Blanca immer mal wieder begleitet, doch am Montagvormittag regnete es bei einer kurzen Einheit dann in Strömen. Dennoch hatte es sich FC-Präsident Jörn Stobbe nicht nehmen lassen, beim Training der Profis vorbeizuschauen. Der 60-Jährige war am Vormittag angereist und unterhielt sich während der Einheit angeregt mit seinem Vize-Präsidenten Ulf Sobek sowie Sportdirektor Thomas Kessler. Stobbe besitzt ein Domizil in der Nähe von La Nucia. Der Kölner Präsident wird auch das Testspiel der Geißböcke am Nachmittag gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano verfolgen (Ab 15.20 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com).

Kwasniok lässt Ecken trainieren

Für den Nachmittag ist wenn überhaupt nur leichter Regen vorausgesagt. Derweil nutzte Kölns Trainer die Einheit auch, um an einer bekannten Schwachstelle zu arbeiten. Nach einigen Spielformen ordnete Lukas Kwasniok Standards an. Gleich mehrere Schützen traten zu Ecken an. Eine halbe Stunde ließ Kwasniok verschiedene Varianten einstudieren. Kein Wunder, der FC ist sowohl bei der Ausbeute der offensiven Versuche als auch in der Defensive das Schlusslicht der Liga. Die Kölner haben nach Ecken noch kein Tor erzielt, sich aber bereits 13 Treffer nach Standards, davon sieben nach Eckbällen gefangen. Auch, wenn Kwasniok mehrfach betont hat, kein Freund von großen Statistiken und Bilanzen zu sein, wird er diese unbedingt aufpolieren wollen.

Um Elf und elf war das Training beendet. Damit ist etwa die Hälfte des Trainingslagers bereits schon wieder absolviert. Am Montagnachmittag findet das Testspiel gegen Lugano statt. Für Dienstag ist eine weitere Trainingseinheit anberaumt, bevor die Mannschaft dann am Mittwoch einen Tag frei erhält. Am Donnerstag steht eine weitere Einheit auf dem Programm, bevor es dann am folgenden Vormittag wieder zum Flughafen geht. Allerdings wird das Team erst einmal nach Memmingen aufbrechen. Von dort geht es dann weiter Richtung Heidenheim, wo am Samstag das erste Pflichtspiel ansteht.

Zuschauer beim 1. FC Köln: Joel Schmied in ungewohnter Rolle – und vor schwerer Rückkehr?

Joel Schmied schaut beim Trainings seiner Teamkollegen zu
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Zuschauer beim 1. FC Köln: Joel Schmied in ungewohnter Rolle – und vor schwerer Rückkehr?

Eigentlich wollte Joel Schmied im Trainingslager in Spanien wieder angreifen, doch die Verletzung des Schweizers ist hartnäckiger als gedacht. Joel Schmied bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle beim 1. FC Köln.

Je nach Ausgang der Transferverhandlungen könnte es für den Innenverteidiger des FC wohl neue Konkurrenz geben – die Rückkehr in den Kader nach seiner Genesung würde dann sicherlich erschwert. Noch ist der 27-Jährige von einem Einsatz ohnehin weit entfernt. Joel Schmied bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle beim 1. FC Köln.

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So hatten sich Lukas Kwasniok und Joel Schmied ihre Zusammenkunft in Spanien vor einigen Wochen sicherlich nicht vorgestellt. Während der Trainer des 1. FC Köln seine Mannschaft am Samstag auf dem Trainingsgelände in La Nucia vorantrieb, saß Schmied nur wenige Meter entfernt und schaute sich die Einheit in Ruhe an. Wie berichtet ist der Innenverteidiger zwar mit der Mannschaft ins Trainingslager an der Costa Blanca gereist, ins Training einsteigen wird der Schweizer aber in Spanien sicher nicht. Im Gegenteil: Schmied absolviert sein Reha-Training in der Nähe des Teams und wird auch nach der Rückkehr ans Geißbockheim noch nicht sofort zur Verfügung stehen. Die Begegnungen gegen den 1. FC Heidenheim (9. Januar, 15.30 Uhr) und gegen den FC Bayern München (14. Januar, 20.30 Uhr) sind kein Thema, auch das Heimspiel gegen Mainz kommt wahrscheinlich noch zu früh.

Wunsch war Vater des Gedanken

Und dann dürfte es spannend werden, wie sich der Innenverteidiger wieder zurück in die Stammelf kämpfen kann. Denn der FC sucht bekanntlich nach weiteren Abwehrspielern für die letzte Reihe. Paradoxerweise auch aufgrund der Verletzung des Schweizers. „Dass wir im hinteren Bereich, gerade aufgrund der Verletzungen, einfach einen gewissen Bedarf haben, steht außer Frage“, sagte Kwasniok am Freitag. „Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen. Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken, dass er hier vollumfänglich mit trainieren kann.“ Dem Vernehmen nach sollen sich die Kölner mit mindestens einem Spieler grundsätzlich auch einig sein. Doch der abgebende Verein stellt sich bislang wohl quer. Angesichts der aktuellen Personaldecke kommt wohl aber nur eine Soforthilfe in Betracht.

Zwar baute Kwasniok am Freitag schon vor und erklärte, man würde auch „gewappnet“ sein, sollte es keine Verstärkung geben, nur wenn ein weiterer erfahrener Innenverteidiger kommt, wird Schmied sich erst einmal harter Konkurrenz ausgesetzt sehen. Denn mit Rav van den Berg steht ab dem Mainz-Duell der Königstransfer des vergangenen Sommers ebenfalls wieder zur Verfügung.

Als Kapitän wegen des Interesses anderer Vereine abgesetzt: Clemens Riedel wohl weiterhin ein Kandidat beim 1. FC Köln

OF Clemens Riedel vom SV Darmstadt 98 (Foto: Simon Hofmann/Getty Images)
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Als Kapitän wegen des Interesses anderer Vereine abgesetzt: Clemens Riedel wohl weiterhin ein Kandidat beim 1. FC Köln

Er war schon vor einiger Zeit als Kandidat beim FC gehandelt worden, nun könnte das Gerücht wieder Fahrt aufnehmen: Clemens Riedel wurde als Kapitän beim SV Darmstadt 98 abgesetzt. Grund sei das Interesse anderer Vereine – wie auch das des 1. FC Köln: Clemens Riedel ist wohl ein Transfer-Kandidat.

Aktuell suchen die Kölner noch nach Verstärkungen für die Innenverteidigung. Dabei könnte eine frühere Option wieder heiß werden beim 1. FC Köln: Clemens Riedel ist wohl ein Transfer-Kandidat.

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In der Innenverteidigung hat es schon einige Gerüchte beim 1. FC Köln gegeben, bis jetzt aber noch keinen Neuzugang. Zuletzt wurden Danilho Doekhi von Union Berlin und Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam ins Rennen gebracht. Bei letzterem soll es sogar schon eine Einigung mit dem Spieler gegeben haben, die Geißböcke konnten sich aber nicht mit Ajax auf eine Ablöse verständigen. Nun könnte ein Kandidat, der schon kurz nach dem Ende der abgelaufenen Saison gehandelt wurde, wieder heißer werden. Denn der FC soll an Clemens Riedel von Zweitligist Darmstadt 98 interessiert sein. Der Innenverteidiger führte die Lilien in der vergangenen Spielzeit mit gerade mal 21 Jahren als Kapitän auf den Platz, wurde jetzt aber als solcher abgesetzt. Außerdem ist er kein Teil mehr des Mannschaftsrats.

Interesse anderer Vereine

Ein Grund dafür soll ein möglicher Wechsel sein. „Clemens hat mit seinen Leistungen und aufgrund seines Potenzials Interesse geweckt“, sagte der Darmstädter Sportchef Paul Fernie laut der Frankfurter Rundschau. So sei es „unsicher, ob er am Ende der Transferperiode noch unser Spieler sein wird. Auch diese Überlegungen haben bei der Auswahl des Mannschaftsrates eine Rolle gespielt.“ Es deutet daher vieles auf einen Abschied des inzwischen 22-Jährigen hin. Ein mögliches Ziel solle dem Vernehmen nach der 1. FC Köln sein. Das Interesse von Borussia Mönchengladbach sei dagegen abgekühlt. Riedel besitzt in Darmstadt nur noch einen Vertrag bis 2026 und dürfte daher eventuell auch etwas unter seinem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro zu haben sein.

Der Defensivspieler passt an sich auch gut in das Kölner Profil. So verfügt er über die Qualitäten im Spielaufbau, die im System von Trainer Lukas Kwasniok gefragt sind. Auch sammelte der 22-Jährige bereits in seinem jungen Alter 14 Spiele Bundesliga-Erfahrung mit den Lilien. Allerdings ist Riedel ein Rechtsfuß, während die Geißböcke eher auf der Suche nach einem Innenverteidiger mit einem starken linken Fuß sind. Trotzdem könnte der Darmstädter für den FC ein guter Deal sein, da er noch über eine Menge Potenzial verfügen dürfte und damit in das Konzept der Kölner als Entwicklungsverein passen würde.

Der 1. FC Köln ist wohl an Keven Schlotterbeck interessiert – die Spur zu Ahmetcan Kaplan wird kälter

Keven Schlotterbeck vom FC Augsburg im Zweikampf
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Der 1. FC Köln ist wohl an Keven Schlotterbeck interessiert – die Spur zu Ahmetcan Kaplan wird kälter

Nicht erst seit der Verletzung von Julian Pauli ist der FC weiterhin auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Zuletzt wurde Ahmetcan Kaplan gehandelt, doch die Spur wird wohl kälter. Dafür gerät ein anderer Abwehrspieler in den Fokus: Wechselt Keven Schlotterbeck zum 1. FC Köln?

Mit dem 3:1-Erfolg gegen den englischen Zweitligisten Leicester City hat der 1. FC Köln nach dem 7:1 gegen Bergisch Gladbach und dem 2:2 gegen Fortuna Köln den zweiten Sieg der Sommervorbereitung eingefahren. Gegen die Engländer agierten die Kölner in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Aufgrund der Engpässe in der Innenverteidigung musste Joel Schmied dabei als einziger Feldspieler die kompletten 90 Minuten auf dem Platz stehen. Passend dazu kamen während des Spiels gegen Leicester neue Informationen über potenzielle Neuzugänge auf. Wechselt Keven Schlotterbeck zum 1. FC Köln?

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Der 1. FC Köln befindet sich auch weiterhin mitten in den Kaderplanungen für die kommende Bundesligasaison. Dabei liegt der Fokus besonders auf einem Abwehrspieler, der als Linksfuß die Rolle des rechten Innenverteidigers einnehmen kann. Durch die Verletzung von Julian Pauli, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen nicht zur Verfügung steht, erhöht sich die Dringlichkeit der Verpflichtung eines neuen Verteidigers. Nachdem vor einigen Tagen bekannt geworden war, dass der FC an Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam interessiert sei, gibt es nun neue Informationen. Laut Sky waren sich die Kölner und der Spieler selbst bereits über einen Vertrag bis 2029 einig.

Problematik in der Abwehr

Allerdings lagen die beiden Vereine bei den Vorstellungen über die Ablösesumme zu weit auseinander. Daher sollen sich beide Clubs inzwischen aus dem Poker zurückgezogen haben, womit auch ein Transfer des Türken gescheitert scheint. Der FC hat jedoch noch weitere Kandidaten ausfindig gemacht. Wie Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, sollen die Kölner neben Calvin Brackelmann auch Keven Schlotterbeck vom FC Augsburg ins Visier genommen haben. Der 28-Jährige, der lange Zeit für den SC Freiburg aktiv war und nach zwei Leihen zu Union Berlin und zum VfL Bochum erst im vergangenen Sommer fest zum FC Augsburg wechselte, besitzt bei den Fuggerstädtern noch einen Vertrag bis Sommer 2027.

Robustheit und Emotionen

Der Bruder von Dortmund-Profi und Nationalspieler Nico Schlotterbeck zeichnet sich insbesondere durch seine Robustheit sowie seinen aggressiven Spielstil aus. Ebenso kann Schlotterbeck ein starkes Zweikampfverhalten sowie ein gutes Kopfballspiel aufweisen. Überdies schaltet sich der Linksfuß auch immer wieder in der Offensive mit ein und strahlt auch bei Standardsituationen eine große Gefahr aus. So hat er in den vergangenen beiden Spielzeiten acht Treffer erzielt sowie vier weitere vorbereitet. Eine weitere Stärke des 28-Jährigen liegt im progressiven Passspiel. So sucht Schlotterbeck häufig den vertikalen Weg und trägt somit zur Spieleröffnung seiner Mannschaft bei. 

Seine kämpferische Einstellung macht ihn zu einem unangenehmen Gegenspieler. Allerdings gibt es bei Schlotterbeck auch Schwächen. So gibt es immer wieder kleine Unkonzentriertheiten in seinem Spiel. Ebenso hat er gegen kleine, wendige Stürmer aufgrund seiner Geschwindigkeit seine Probleme. Auch bei der Passgenauigkeit hat der Augsburger noch Verbesserungspotenzial. Mit knapp 77 Prozent liegt der ehemalige Freiburger in dieser Statistik unter dem Ligadurchschnitt der Innenverteidiger.

Insgesamt würde Schlotterbeck vom Profil her gut zum FC passen. Der 28-Jährige ist Linksfuß und kann sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette spielen. Ebenso zeichnet er sich durch seinen Einsatz und seine Robustheit aus. Ein weiterer Vorteil gegenüber den anderen Kandidaten ist, dass Schlotterbeck mit 128 Bundesligaspielen bereits einiges an Erfahrung im deutschen Oberhaus gesammelt hat und auch schon nachweisen konnte, dass er die Qualität für diese Liga besitzt. Der gebürtige Weinstädter wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf 6 Millionen Euro Marktwert geschätzt und besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Eine Ablöse dürfte sich daher in diesem Bereich bewegen.