Nur Option Nummer Fünf: Julian Pauli steht im Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung vor einer schwierigen Aufgabe

Julian Pauli hat viel Konkurrenz beim 1. FC Köln
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Nur Option Nummer Fünf: Julian Pauli steht im Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung vor einer schwierigen Aufgabe

Am Samstag gegen Real Sociedad durfte Julian Pauli immerhin für 45 Minuten ran. Gute Aussichten auf Einsatzzeit hat der 21-Jährige zumindest momentan trotzdem nicht: Julian Pauli hat es schwer in der Innenverteidigung des 1. FC Köln.

Neben einem kurzen Einsatz am Freitag im ersten Test gegen San Sebastián war es am Samstag im zweiten Spiel gegen den spanischen Pokalsieger die erste volle Halbzeit, die Julian Pauli in der Vorbereitung absolvierte. Ob es in den ersten Saisonspielen jedoch viele mehr werden, scheint momentan fraglich.

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Es hat leider ein bisschen was von einem Dé­jà-vu: Wie vor einem Jahr war Julian Pauli beim 1. FC Köln mit großen Ambitionen in die Vorbereitung gestartet. Doch wie schon 2025 bremste den Verteidiger auch in diesem Sommer eine Verletzung aus. Dadurch verpasste der 21-Jährige mehrere Trainingseinheiten und konnte erst jetzt im Doppeltest gegen Real Sociedad mit knapp 15 Minuten am Freitag und 45 Minuten am Samstag seine ersten Minuten sammeln. Durch seine längere Pause hinkt der Innenverteidiger im Konkurrenzkampf jedoch trotzdem erstmal hinterher.

Vier Spieler vor Pauli

Das zeigt sich auch an den Aussagen von Trainer René Wagner nach dem Spiel. Dieser lobte auf Nachfrage zuerst die Kombination aus Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili, die am Samstag als Innenverteidiger-Duo starteten. Im Anschluss ging er auf ihre Konkurrenten ein: „Am Ende geben die andern beiden Innenverteidiger aber genauso viel Gas und dann wird es besonders schwer für mich, da eine Entscheidung zu treffen. Weil ich es auch schon dem Rav und dem Joel gesagt habe, die standen zwar heute nicht auf der Platte, aber standen sie ja gegen Hertha. Und deswegen testen wir da Kombinationen und schauen einfach, dass die zwei besten sich am Ende durchsetzen.“ Wer bei den möglichen Kombinationen zuerst keine Erwähnung fand, war Julian Pauli.

Erst auf Nachfrage, wie es denn mit dem 21-Jährigen aussehe, ging Wagner auf ihn ein: „Julian hab ich persönlich noch zu wenig gesehen. Wir haben ihn heute 45 Minuten gesehen, gestern 15 Minuten. Julian ist ein Spieler vom 1. FC Köln. Natürlich ist er genauso eine Option wie alle anderen.“ Trotzdem bewerte er aktuell vor allem die vier zuerst genannten Profis, weil nur diese alles mitgemacht haben und „es sonst auch unfair Julian gegenüber wäre.“ Damit schließt der Coach die Tür für das Eigengewächs noch nicht. Es ist aber ein deutliches Zeichen, dass es der Innenverteidiger gegen seine Konkurrenten erstmal schwer haben wird.

Erneute Leihe für Spielpraxis?

Damit steckt Pauli in einer ähnlich komplizierten Lage wie im vergangenen Sommer. Damals ließ sich der 21-Jährige zu Dynamo Dresden verleihen, um sich weiterzuentwickeln und in 2026/27 dann wieder beim FC anzugreifen. Der Plan ging insofern auf, dass der Youngster auf mehr Einsatzzeit kam mit 21 Einsätzen in der 2. Bundesliga. Jetzt droht ihm allerdings erneut in Köln die Bank. Und das obwohl Spielpraxis in seinem Alter sehr wichtig sei, wie Thomas Kessler bereits vor ungefähr einer Woche betonte: „Es ist für Julian in seinem Alter wichtig, viel zu spielen. Er hat viel Potenzial und bringt viel mit.“ Trotzdem musste auch der Geschäftsführer Sport zugeben, dass der Innenverteidiger durch die muskulären Probleme zu Vorbereitungsbeginn hinterherhinkt.

Darum könnte etwa eine weitere Leihe eine Option sein. “Wir werden uns noch mal in die Augen schauen müssen, ob er hier die Möglichkeit zu regelmäßiger Spielzeit hat. Wenn ja, möchte ich, dass er unbedingt hier bleibt. Sollte das nicht der Fall sein, würden wir noch mal sprechen.“ Dabei dürfte die Tendenz aktuell nach den Aussagen Wagners eine Woche später eher Letzteres sein.


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Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Neuer Spieler des 1. FC Köln: Luka Lochoshvili
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Offiziell: 1. FC Köln nimmt Luka Lochoshvili unter Vertrag – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Am Donnerstagmorgen hatte sich der Deal abgezeichnet, nun ist er offiziell: Luka Lochoshvili wechselt zum 1. FC Köln. Der Innenverteidiger kommt vom 1. FC Nürnberg und hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Die Kölner haben also ihren ersten Transfer der Sommerphase.

Der FC hat seinen ersten Neuzugang offiziell gemacht: Luka Lochoshvili spielt in der kommenden Saison für die Geißböcke und wird die Innenverteidigung verstärken. Lochoshvili hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Dabei soll es aber nicht bleiben. Es werden noch weitere Transfers folgen.

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Am Donnerstagmorgen tauchte der Name das erste Mal im FC-Kosmos auf, über den Tag hinweg verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell: Auch der FC startet nun auf dem Transfermarkt durch. Zumindest ist der erste Deal vollzogen. Die Kölner haben Luka Lochoshvili unter Vertrag genommen und damit die Suche nach dem erfahrenen Innenverteidiger abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Luka von unserem Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. Er hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedlichen Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt und bringt genau das Profil mit, das wir für diese Position gesucht haben. Mit seiner Persönlichkeit, seiner Zweikampfstärke und seiner körperlichen Präsenz – insbesondere in der Luft – wird er unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen“, sagt Thomas Kessler. „Als Linksfuß komplettiert er unsere Besetzung in der Innenverteidigung und gibt unserem Kader auf dieser Position noch mehr Qualität. Wir sind überzeugt, dass Luka sportlich und menschlich hervorragend zu uns passt. Umso mehr freuen wir uns darauf, ihn künftig im FC-Trikot zu sehen.“

„Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein“

„Als Fußballer möchte man immer so hoch wie möglich spielen. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich beim 1. FC Köln in der Bundesliga meinen nächsten Schritt gehen kann. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr positiv und haben mich von dem Weg überzeugt“, sagt Lochoshvili. „Ich freue mich auf einen großen Traditionsverein, die tollen Fans und mein neues Team.“ Nötig wurde der Deal, weil der FC noch auf die Rückkehr von Timo Hübers bis wohl zur Rückrunde warten muss. Damit würden die Geißböcke „nur“ mit Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied sowie den Leihrückkehrern Julian Pauli und Elias Bakatukanda in die Rückrunde starten. Nun kommt ein erfahrener Abwehrspieler hinzu. Lochoshvili sammelte in diversen europäischen Ligen seine Spielpraxis, war zuletzt beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga Stammspieler und ist Nationalspieler Georgiens.

Luka Lochoshvili ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger wurde bei Dinamo Tiflis ausgebildet und hat seither in der Ukraine, der Slowakei, in Österreich und in Italien gespielt, ehe er im vergangenen Sommer nach Nürnberg wechselte. Dazu kommen 32 Länderspiele für Georgien – internationale Erfahrung, die beim FC nicht viele Zugänge mitbringen. Das RheinEnergieSTADION kennt er bereits: Im Achtelfinale der Europameisterschaft 2024 stand er dort beim 1:4 gegen Spanien auf dem Platz – die Arena, die ab dieser Saison seine neue Heimspielstätte wird. Und wer wissen will, was für ein Mensch hinter dem Abwehrspieler steckt: 2022 rettete Lochoshvili beim Spiel mit dem Wolfsberger AC gegen Austria Wien seinem bewusstlosen Gegenspieler Georg Teigl auf dem Platz das Leben – und erhielt dafür den FIFA Fair Play Award.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Der FC will noch einmal nachlegen: Diese Innenverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Keven Schlotterbeck vom 1. FC Augsburg
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Der FC will noch einmal nachlegen: Diese Innenverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Trotz der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey und der Rückkehr von Julian Pauli sowie Elias Bakatukanda wollen die Kölner auch in der letzten Kette noch einmal nachlegen. Die ersten Transfergerüchte ploppen schon auf. Doch es gibt noch andere Kandidaten. Diese Innenverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey ist durchaus als Transfer-Erfolg der Kölner zu werten. Zumindest haben die Geißböcke einen Stammspieler der vergangenen Spielzeit fest unter Vertrag genommen, der die Qualität hat, Bundesliga zu spielen und der zudem über ein enormes Entwicklungspotenzial zu verfügen scheint. Trotz der gezogenen Kaufoption wollen die FC-Verantwortlichen in der letzten Kette noch einmal nachbessern. Und es gibt einige Kandidaten, die passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um konkrete Gerüchte.

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Am Dienstag tauchte etwas überraschend ein Name in der Gerüchteküche auf: José Marsà von KV Mechelen soll auf der Liste der Geißböcke stehen – so vermeldet es zumindest das Online-Portal fussballtransfers.com. Der Innenverteidiger hat in der Talentschmiede von Barcelona gelernt, spielte bei den Junioren auch für Sporting Lissabon und aktuell eben in Belgien. Ob der 24-Jährige aber wirklich eine Verstärkung sein kann, ist offen. Vor allem bei der Defensivarbeit scheint Marsà noch Entwicklungsfelder zu haben, dafür offenbart der Spanier aber Stärken auf dem Weg ins letzte Drittel.

Erfahrung fr die Hintermannschaft?

Schon im vergangenen Sommer wurde über ein Interesse an Keven Schlotterbeck spekuliert. Zu einem Wechsel kam es bekanntlich nicht. Dabei bringt der 29-Jährige viel Erfahrung und Routine mit. Schlotterbeck gewinnt im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen, fängt viele Bälle ab und auch in der Luft ist er ein starker Innenverteidiger. Der Vertrag des Linksfuß läuft noch bis zum kommenden Sommer. Will Augsburg noch Geld an dem Spieler verdienen und kann oder will den Vertrag nicht verlängern, wäre jetzt der Zeitpunkt für einen Wechsel. Der Marktwert liegt bei sechs Millionen Euro. Viel Geld für einen weiteren Innenverteidiger, nachdem die Kölner alleine für Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg schon ordentlich in die Tasche gegriffen haben.

Das gilt auch für Sebastiaan Bornauw. Der Belgier ist das ständige Transfergerücht bei den Geißböcken. Bornauw war sich im vergangenen Winter über einen Wechsel nach Köln, eben auch mit Köln einig. Die Situation hat sich aber verändert. Damals schien eine Leihe durchaus realistisch. Ob Leeds noch immer an einem Leihgeschäft interessiert ist, erscheint mindestens fraglich. Denn der englische Club will in der letzten Kette noch einmal aufrüsten. Und billig wäre ein Kauf des Belgiers ganz sicher nicht. Bornauws Marktwert liegt bei acht Millionen Euro, er hat Vertrag bis 2029. Für Leeds gibt es nur wenige Gründe, deutlich unter Marktwert zu fordern.

Routiniert geht auch Lukas Pinckert zu Werke, allerdings in einer deutlich niedrigeren Preisklasse. Der Innenverteidiger der SV Elversberg kommt auf einen Marktwert von 2,5 Millionen Euro. Allerdings verfügt der 26-Jährige dem Vernehmen nach über eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni gezogen werden muss. Dann könnten die Kölner den Spieler sogar für nur zwei Millionen Euro verpflichten. Bei der Elv würde man den Kapitän natürlich gerne behalten.

Überraschungs-Kandidat wäre nun ablösefrei

An Moritz Jenz hat es sicherlich nicht gelegen, dass der VfL Wolfsburg nun den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten muss. Der 27-Jährige kommt ebenfalls auf eine Zweikampfquote von über 60 Prozent, ist dazu stark in der Passquote. Mit seinen Leistungen hat er sich in Italien aufs Radar gespielt. Dem Vernehmen nach sind gleich mehrere italienische Clubs an dem Abwehrspieler interessiert. Der Rechtsfuß spielte in der vergangenen Saison meist auf der linken IV-Position. Der Marktwert des Spielers wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Über ordentlich Erfahrung verfügt Patrick Mainka. Der 31-Jährige war in der abgelaufenen Saison unumstrittener Stammspieler beim 1. FC Heidenheim. Der Innenverteidiger überzeugte bei dem Team von der Ostalb, ist aber Rechtsfuß und spielte auch eher auf der rechten IV-Position. Trotz der 31 Jahre hat der Spieler noch Vertrag bis 2029. Der FC würde Mainka wohl auch eine Zukunftsvision bieten müssen. Somit wäre auch eine Leihe in der Theorie möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Der Marktwert des Spielers liegt laut transfermarkt.de bei 2,5 Millionen Euro.

Die Meldung überraschte im vergangenen Jahr dann doch. Der FC soll an Étienne Youté Kinkoué ließ Transferexperte Fabrizio Romano verlauten. Tatsächlich sollen die Kölner für den Spieler auch ein Angebot abgegeben haben. Das gefiel Le Havre offenbar nicht. Der heute 24-Jährige blickt auf eine komplizierte Saison zurück, kam nur zu neun Einsätzen. Aber: Kinkoué wäre im Sommer ablösefrei zu haben.



Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Im vergangenen Sommer galt er als der Königstransfer der Geißböcke: Rav van den Berg wurde für rund acht Millionen Euro verpflichtet, der teuerste Abwehrspieler in der Vereinshistorie. Die Erwartungen konnte der Innenverteidiger nicht erfüllen. Rav van den Berg kämpft beim 1. FC Köln um seine Chance.

Auf den 20. Dezember des vergangenen Jahres fiel ein Spieltag, der die Saison des 1. FC Köln eigentlich ziemlich gut einfängt. Nachdem die Kölner über lange Zeit auf Augenhöhe gegen Union Berlin spielten, verlor das Team von Lukas Kwasniok durch einen Moment der Unaufmerksamkeit die Spielkontrolle. Einen auf den ersten Blick ungefährlichen Diagonalball schätzte Rav van den Berg falsch ein und bekam die Kugel als letzter Mann an den abgespreizten Arm. Da auf dem linken Flügel ein Köpenicker freie Bahn gehabt hätte, wurde der Niederländer für das Unterbinden einer klaren Torchance vom Platz gestellt. Der FC kassierte in Unterzahl kurz vor Schluss das 0:1 und musste zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen. Ein Spiel, das fast symptomatisch für den Innenverteidiger steht. So richtig konnte der Niederländer in der abgelaufenen Saison nämlich nicht überzeugen. Nun steht Rav van den Berg beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand.

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Der 1. FC Köln hat eine durchwachsene Saison erlebt. So auch Rav van den Berg individuell. Als die Kölner im vergangenen Sommer rund acht Millionen Euro nach Middlesbrough überwiesen, werden sich vermutlich alle Beteiligten etwas mehr von dem Wechsel versprochen haben. In den letzten sechs Spielen der abgelaufenen Saison kam der 21-Jährige gar nicht zum Einsatz. Medial wurde zwischenzeitlich über eine Transferklausel spekuliert, die der FC bei einer gewissen Einsatzzahl nach England hätte überweisen müssen. Cheftrainer René Wagner dementierte dies und erklärte, seine geringe Einsatzzeit habe nur sportliche Gründe. Unter dem Dresdner kam Van den Berg nur gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz.

Feste Verpflichtung des Konkurrenten

Viel besser ist die Aussicht auf mehr Spielzeit in der kommenden Saison bisher nicht geworden. Mit Jahmai Simpson-Pusey verpflichten die Geißböcke eine Leihgabe der vergangenen Saison für rund fünf Millionen Euro fest und deuten damit eine interne Rangliste an, die bereits in den vergangenen Spielen sichtbar wurde. Zwar hat Cenk Özkacar den Verein wieder verlassen und somit eine freie Position in der Innenverteidigung geschaffen, jedoch darf man berechtigte Zweifel äußern, ob der FC mit zwei jungen Innenverteidigern in der Startelf plant. Ein Neuzugang mit etwas mehr Erfahrung erscheint die realistische Alternative, da auch Joel Schmied nicht restlos überzeugte. Und zum jetzigen Zeitpunkt hat der Engländer die Nase unter den jungen Innenverteidigern vorn.

Dennoch wird der Niederländer in der Vorbereitung die Chance bekommen, sich zu beweisen. Das stellte Wagner gegen Ende der Saison bereits in Aussicht. „Es geht für ihn darum, im Sommer wiederzukommen und um seine Position zu kämpfen“, sagte der 37-Jährige. Am Geißbockheim hat man den talentierten Innenverteidiger also noch nicht abgeschrieben. Und das aus gutem Grund. Van den Berg zeigte immer wieder gute Einsätze und zeigte, dass er das Potential besitzt in der Bundesliga zu bestehen. Vor allem durch sein Stellungsspiel und seiner Fähigkeit, Spielsituationen zu antizipieren, glänzte der 21-Jährige phasenweise. Doch konstant gelang ihm dies nicht, weshalb sich die Rangordnung in der Innenverteidigung zu seinen Ungunsten verschob.

Von Verletzung ausgebremst

Eine Entwicklung, die auch mit Verletzungspech verbunden ist. Denn der Start des Niederländers sah vielversprechend aus. Bei seinem Debüt gegen den SC Freiburg durfte van den Berg von Beginn an ran und zeigte beim 4:1-Heimsieg eine starke Leistung. So auch in der Folgewoche in Wolfsburg. Auch gegen die Niedersachsen spielte der Abwehrspieler stark, verschuldete aber durch ein verlorenes Kopfballduell gegen Wolfsburg-Stürmer Amoura ein Gegentor. Nachdem er bei einem Foulspiel unglücklich auf der Schulter landete, musste der Innenverteidiger nach rund 70 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Schulterverletzung brachte Van den Berg aus dem Rhythmus. Nach seiner Rückkehr am zwölften Spieltag kam er nicht mehr wirklich in Fahrt und konnte sich bis zur Entlassung von Lukas Kwasniok nur selten mit guten Leistungen empfehlen.

Van den Berg steht somit vor einer schwierigen Situation. In sechs von sieben Spielen unter dem neuen Cheftrainer kam er nicht zum Einsatz und wird sich berechtigte Sorgen um seine Einsatzzeiten machen. Dennoch traut der FC dem Niederländer eine Menge zu. Sonst wäre man auch vermutlich nicht bereit gewesen acht Millionen für ihn auf den Tisch zu legen. Gerade aufgrund der hohen Ablösesumme wird man in Köln ein besonderes Interesse daran haben, dass Van den Berg seine Chance nutzt und sich im Sommer als Option für Wagner empfiehlt. Denn auch der Innenverteidiger gehört in das Konzept, talentierte Spieler kaufen, weiterentwickeln und für einen möglichst hohen Betrag wieder veräußern. Dass auch van den Berg den FC als Sprungbrett in die Premier League sieht, ist kein Geheimnis.


Wunschziel des 1. FC Köln geplatzt: Wird Sebastiaan Bornauw nun wieder ein Thema?

Sebastiaan Bornauw könnte wieder ein Thema werden
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Wunschziel des 1. FC Köln geplatzt: Wird Sebastiaan Bornauw nun wieder ein Thema?

Er galt als Wunschtransfer, eine Einigung sollte schon erzielt sein. Doch nun wechselt der Spieler wohl nach Saudi Arabien und eben nicht zum 1. FC Köln: Die Hoffnung auf Abubacarr Sedi Kinteh ist weg – kommt jetzt Sebastiaan Bornauw wieder in den Fokus? Es gibt Für und Wider.

Der Transfer-Sommer will beim FC noch nicht so wirklich in Schwung kommen. Nun scheint ein weiterer Deal geplatzt sein. Und in den Fokus rückt wieder ein alter Bekannter: Sebastiaan Bornauw.

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Gefühlt war es bislang der Wunschtransfer der Geißböcke. Eine Einigung sollte mit Abubacarr Sedi Kinteh angeblich schon erzielt worden sein. Schnell, robust, zweikampfstark, Linksfuß und großes Entwicklungspotenzial. Doch zum Deal wird es nicht kommen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass der 19-Jährige nach Saudi Arabien zu Al Ahli SC und eben nicht zum 1. FC Köln wechselt. Mehr als sechs Millionen Euro soll der saudische Club an Tromsø IL überweisen wollen. Dem Vernehmen nach wollten auch die Kölner ihr Angebot noch einmal nachbessern, allerdings warteten die Geißböcke wohl noch ab und das anscheinend zu lange. Kinteh wird wohl in der kommenden Woche den Medizincheck absolvieren, es scheint alles schon ziemlich sicher. Wie groß der Wunsch nach dem Spieler zuletzt wirklich noch war, lässt sich aktuell nur schwer sagen. Denn durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey, die wohl in Kürze verkündet wird, hat der FC schon viel Geld in die Innenverteidigung investier.

Eine Krux ist wohl die Finanzierung

Möglicherweise agierten die Kölner abwartend, weil die Entwicklung um Said El Mala eben doch noch relevant werden könnte. Dass die Kölner aber noch einmal in der Innenverteidigung nachrüsten wollen, ist bekannt. Und so rückt dann doch wieder ein alter Bekannter in den Fokus: Sebastiaan Bornauw. Der Ex-Kölner war wie berichtet schon im Winter ein Thema, eine Einigung mit dem Spieler hat schon vorgelegen, doch Leeds wollte den Belgier nicht ziehen lassen. Nun ist die Situation eine andere. Zwar hat auch Leeds um Kinteh gebuhlt, wollte den Youngster ebenfalls verpflichten und geht nun leer aus, doch bei den Peacocks gibt es noch Alternativen. Und die scheinen konkreter zu werden. Tatsächlich bereiten die Whites wohl gerade ein Angebot von 50 Millionen Euro für Ousmane Diomande von Sporting Lissabon vor. An dem Innenverteidiger sollen auch die großen Clubs wie Arsenal oder Chelsea interessiert sein. Doch für den 22-Jährigen bietet sich in Leeds wohl eine große Chance, auf ordentlich Spielzeit zu kommen.

Bornauw wäre wohl ein Kompromiss

Neben Diomande soll auch Danilho Doekhi weiterhin ein Thema bei dem Team um den deutschen Trainer Daniel Farke zu sein. Sebastiaan Bornauw will man angeblich keine Steine in den Weg legen, wenn denn das passende Angebot kommt. In englischen Medien wird nur der FC als Interessent genannt. Allerdings eben nur als Interessent, von Gesprächen ist bislang keine Rede. Eigentlich scheint also ziemlich viel zusammen zu passen. Eigentlich, denn Bornauw ist wohl auch weiterhin nicht zwingend die erste Wahl. Der Belgier ist mittlerweile 27 Jahre alt. Für einen Verein, der mit Simpson-Pusey und Kinteh klar auf junge, entwicklungsfähige Profis gesetzt hat, wäre Bornauw ein Kompromiss — erfahren, stabil, aber nicht das, was man sich eigentlich vorstellt. Der Belgier würde wohl eher die Rolle des erfahrenen Routiniers übernehmen. Zudem suchen die Kölner eigentlich noch einen Linksfuß, der das Spiel über die linke Seite leichter eröffnen kann – der Ex-Kölner ist Rechtsfuß.

Der größte Haken dürfte aber bei der Finanzierung liegen. Die Kölner würden bei Bornauw wohl am liebsten eine Leihe anstreben. Der Belgier ist laut transfermarkt.de acht Millionen Euro wert, der Vertrag läuft noch bis 2028. Laut englischen Medien streben die Whites aber einen Verkauf des Spielers an, denn der Umbruch bei Leeds ist bereits angestoßen worden.


Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Geschwindigkeit, Antizipation, kompromisslos – darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen

Die Kölner beschäftigen sich offenbar ziemlich genau mit Abubacarr Sedi Kinteh. Der Abwehrspieler gilt als großes Talent und bringt einige Qualitäten mit, die durchaus vielversprechend sind. Darum würde Abubacarr Sedi Kinteh gut zum 1. FC Köln passen.

Trotz des vermeintlichen Überangebots in der letzten Kette beschäftigen sich die Kölner ganz offensichtlich mit Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Der Gambier ist allerdings heiß umworben. Und doch sollten die Kölner zuschlagen. Denn der Abwehrspieler bringt einige Qualitäten mit sich.

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Abubacarr Sedi Kinteh gilt mit seinen erst 19 Jahren als vielversprechendes Innenverteidigertalent. Der Abwehrpieler aus Gambia steht aktuell beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL unter Vertrag und besitzt dort noch ein Arbeitspapier bis Ende 2029. Bei den Norwegern gehört Kinteh zum Stammpersonal und kam in der vergangenen Spielzeit auf 21 Spiele sowie einen Treffer und eine Vorlage. In der laufenden Saison stand der 19-Jährige in fünf der ersten zehn Meisterschaftsspiele in der Startelf und kam überdies zweimal von der Bank in die Partie.

Schneller Linksfuß

Zunächst sticht bei dem spielenden Innenverteidiger das enorme Tempo hervor. So wurde der Abwehrmann bereits mit 37 km/h geblitzt. Damit gehört Kinteh zu einem der schnellsten Innenverteidiger weltweit und würde demnach auch in der Bundesliga zum absoluten Top-Kreis zählen. Durch die enorme Geschwindigkeit kann er gegnerische Konter unterbinden und ermöglicht es seiner Mannschaft so, auch hoch zu stehen oder früh zu pressen. Neben seinem Tempo besitzt der Abwehrspieler seine Stärken im progressiven Passspiel. Beim Spielaufbau strahlt der 19-Jährige bereits eine souveräne Ruhe aus. Er ist präsent im Kopfballspiel, clever im Zweikampfverhalten und stark in der Antizipation. Kinteh fängt Pässe ab und traut sich dann immer wieder, Linien mit scharfen Pässen zu überspielen.

Der Gambier kann Angriffe des Gegners schnell lesen und zeigt sich auch im Zweikampf mit dem Gegner sehr energisch. Für seinen robusten Körper ist der Youngster technisch hochversiert. Dafür aber auch kompromisslos in den Zweikämpfen. Der Spieler ist zudem Linksfuß, durch den Abgang von Dominique Heintz fehlt den Kölnern dieses Profil in der Innenverteidigung.

Guter Fit für den FC

Allerdings besitzt der Abwehrspieler auch noch Verbesserungspotenzial. So kann Kinteh seine Präzision beim Passspiel verbessern. Zwar traut sich der 19-Jährige, die schweren Bälle in die Tiefe zu spielen, jedoch schleichen sich dabei immer wieder kleine Unsauberkeiten ein. Zudem ist er im Zweikampfverhalten hin und wieder zu naiv, sammelt so unnötig Fouls und gegnerische Freistöße. Auch vor dem gegnerischen Tor kann der 1,86 Meter-Mann noch effizienter werden.

Als schneller linksfüßiger Innenverteidiger einer Dreierkette würde Kinteh schon jetzt perfekt in die Kölner Mannschaft. Die Geschwindigkeit und das Zweikampfverhalten sind eine Waffe, die für 19 Jahre doch erstaunliche spielerische Reife ein absoluter Pluspunkt. Der FC würde mit Kinteh einen Spieler verpflichten, der mittelfristig durchaus das Potenzial zur Stammkraft hat und den FC spielerisch und wirtschaftlich sicher weiterbringen kann.

Warum ein weiterer Innenverteidiger durchaus Sinn macht: Abubacarr Sedi Kinteh als Transferziel des 1. FC Köln?

Abwehrspieler des 1. FC Köln. Wer bleibt? Wer geht?
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Warum ein weiterer Innenverteidiger durchaus Sinn macht: Abubacarr Sedi Kinteh als Transferziel des 1. FC Köln?

Gerade in der hintersten Kette ist der FC aktuell eigentlich gut besetzt. Auch für die kommende Spielzeit gibt es Planungen, fix sind die Deals aber noch lange nicht. Die entspannte Lage in der Hintermannschaft könnte sich dann doch entscheidend ändern. Braucht der 1. FC Köln noch einen Innenverteidiger?

Auf der einen Seite gibt es die Gerüchte, der FC wolle einen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh verpflichten. Auf der anderen Seite gibt es ein vermeintliches Überangebot an Innenverteidigern. Aber ist das wirklich so? Die Lage ist kompliziert.

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Dass Thomas Kessler während der laufenden Saison nicht die ganz großen Überraschungen dabei hatte, als er sich am Donnerstag zu einer Medienrunde aufmachte, war angesichts der laufenden Spielzeit klar. Und der Auftritt am vergangenen Sonntag gegen Heidenheim wird die Personalie nicht gestärkt haben. Transfers – in jegliche Richtung – werden auch eher selten während der Spielzeit in einer Medienrunde mit der lokalen Presse kundgetan. Doch Kessler hatte dann doch zwei, drei Infos, die aufhorchen ließen. So äußerte sich der Geschäftsführer Sport unter anderem zum Langzeitverletzten Timo Hübers. Die anstehende Vertragsverlängerung ist bekannt (come-on-fc.com berichtete), doch der Verletzungsstand ließ dann doch aufhorchen. Kessler ließ durchklingen, dass es durchaus sein könne, dass Timo Hübers erst zum Start der kommenden Rückrunde wieder angreifen werde.

Kann der FC Jahmai Simpson-Pusey fest verpflichten?

Wer die Bilder der schweren Verletzung im Spiel gegen den BVB noch vor Augen hat, wird auch nicht aus allen Wolken gefallen sein. Doch die Nachricht ist schmerzhaft und sie ist ein Hinweis darauf, warum sich die Kölner doch noch nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen. Auf den ersten Blick winkt dem FC in der kommenden Saison ein IV-Überangebot. Sieben Innenverteidiger könnten es werden, eigentlich zu viel. Doch ist dieses Überangebot eben doch mit vielen Fragezeichen versehen. Fest eingeplant sind Joel Schmied und eigentlich Rav van den Berg. Der Schweizer war in der vergangenen Saison im Winter zum FC gekommen, hatte sich aber erst in dieser Spielzeit so richtig etabliert, bevor er verletzt ausfiel. Van den Berg wiederum hatte im Sommer Anlaufschwierigkeiten, war ebenfalls verletzt und wartet auf den Durchbruch beim FC. Für den Niederländer haben die Kölner rund acht Millionen bezahlt. Am Sonntag erhielt Schmied den Vorzug vor van den Berg.

Zuletzt gab es Berichte, der FC verzichte womöglich auf Einsätze des Abwehrspielers, um Prämien einzusparen. Dem widersprach René Wagner am vergangenen Freitag, am Sonntag spielte er dennoch nicht. Ein solches Vorgehen wäre doch sehr untypisch in einer abstiegsbedrohten Saison und die wenigen Einsätze lassen sich durchaus auch mit den Leistungen und Verletzungen erklären. Ein Geschmack bleibt. Luca Kilian und Dominique Heintz werden die Geißböcke im Sommer verlassen. Von den aktuellen zentralen Abwehrspielern ist die Zukunft also von vieren geklärt. Die Leihspieler Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey würde der FC gerne fest binden. Für beide Spieler haben die Kölner eine Kaufoption. Allerdings ist eine Verpflichtung von Özkacar wohl intern nicht ganz unumstritten und auf einem Transfer des Engländers hat ManCity die Hand. Zudem ist die Ablöse von rund acht Millionen Euro eine Hausnummer. Aber eben eine Investition in die Zukunft.

Was passiert mit den Leih-Rückkehrern?

Gut möglich, dass die „Sky Blues“ den 20-Jährigen nach dessen guten Leistungen nun lieber bei einem Europa-League- oder Champions-League-Teilnehmer parken würden. Wie der Engländer auf die Ausbootung des vergangenen Wochenendes reagiert, ist ebenfalls nicht gesagt. Fix ist also wahrlich noch keiner der beiden Deals, beide sind verbunden mit Fragezeichen. Fest einplanen können die Kölner aktuell zwei Innenverteidiger. Plus die beiden Rückkehrer Julian Pauli und Elias Bakatukanda. Die beiden Eigengewächse sollen aktuell bei ihren Clubs Spielpraxis sammeln – offenbar mit unterschiedlichem Erfolg. Pauli ist Stammspieler, einer der Leistungsträger bei Dynamo Dresden, Bakatukanda spielt bei Linz dagegen überhaupt keine Rolle. Seit November hat der Youngster nicht mehr gespielt. Auch aufgrund einer Sprunggelenksverletzung, aber eben nicht nur.

Eigentlich ist angedacht, dass sich die beiden Eigengewächse in der Vorbereitung zeigen dürfen. Doch final geklärt ist das offenbar noch nicht. Möglich wären auch weitere Leihen. Gerade, wenn die jungen Spieler im Sommer zunächst nicht überzeugen. Die aktuelle Planung der hintersten Kette ist also mit vielen Fragezeichen verbunden. Zu viele, um sich eben nicht doch nach einem Innenverteidiger umzuschauen.

Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Joel Schmied verletzt am Boden
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Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Lukas Kwasniok fand am Mittwoch vor allem für seine Defensive lobende Worte. Die trotzt seit dem Saisonbeginn einer unglaublichen Misere: Der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Am 17. Spieltag fehlten dem FC wieder fünf Innenverteidiger, dennoch schlug sich die Mannschaft gegen den FC Bayern München recht gut und das nicht zum ersten Mal. Denn der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

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Hätte der FC sich nicht gerade gegen den FC Bayern München achtbar aus der Affäre gezogen, man hätte meinen können, Lukas Kwasniok würde gerade besonders auf Kuschelkurs mit seinen Spielern gehen wollen. Mit einem besonderen Lob wollte der Trainer nach dem 1:3 nämlich nicht hinter dem Berg halten. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten“, sagte der Trainer. Immerhin spielten mit Jahmai Simpson-Pusey eine 20-jährige Neuverpflichtung, mit Cenk Özkacar ein bisheriger Neben-Darsteller und mit Sebastian Sebulonsen ein gelernter Schienenspieler. Auch bisher hat Kwasniok in der Innenverteidigung ordentlich puzzlen müssen – es gibt kaum zwei Spiele, in denen der Trainer die gleiche letzte Reihe aufbieten konnte.

„Wir wollen nicht jammern“

Auch gegen die Bayern fehlten gleich mehrere Akteure. „Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen. Wir wollen nicht jammern und ich will auch nicht sagen, dass es zu kurz kommt, aber was die Jungs abreißen, ist schon enorm“, erklärte der Trainer, der in der Tat nicht jammert. Viel zu kurz kommt nämlich auch das erhebliche Verletzungspech der Geißböcke, das weder Kwasniok noch die Verantwortlichen als Erklärung für die anhaltende Krise herauskramen. Dabei wäre es durchaus legitim, die Problematik anzusprechen. Denn sie ist beachtlich – gerade in der Innenverteidigung ist der FC extrem gebeutelt, viel mehr betroffen als der Rest der Liga.

Vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey befanden sich sechs Innenverteidiger im Kader der Profis. Mit Luca Kilian fehlte einer bereits von Saisonbeginn an. Timo Hübers verletzte sich bekanntlich im Duell gegen den BVB schwer, fällt ebenfalls lange aus. Joel Schmied und Dominique Heintz verpassten einige Partien aufgrund von muskulären Beschwerden. Rav van den Berg wurde nach dem Wolfsburg-Spiel an der Schulter operiert. Inklusive der beiden gesperrten Spiele verpassten die Kölner Innenverteidiger (also ohne die Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Co.) 46 Begegnungen, von 102 möglichen – also knapp 50 Prozent.

Ein enormer Wert. Ein Wert, der noch einmal besonders im Vergleich zu den Konkurrenten hervorsticht. Denn auf Platz zwei folgt der BVB, dessen Innenverteidiger 35 Spiele verpassten, auf Rang drei der VfB Stuttgart mit 28 Krankheitstagen. Ohne Ausfall der Innenverteidiger kam im bisherigen Saisonverlauf nur Eintracht Frankfurt aus. Im Schnitt fehlen den Bundesligisten die zentralen Abwehrspieler an 18 Spieltagen. Die Fehltage der Geißböcke liegen also mehr als doppelt so hoch. Immerhin gibt es zumindest in Teilen Licht am Ende des Tunnels. Zwar fallen Hübers und Kilian wohl noch Monate aus, mit van den Berg kehrt ein Abwehrspieler am Wochenende zurück. Heintz und Schmied sind aller Voraussicht nach im Februar wieder dabei. So lange müssen es die Büffel weiter richten.

Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Mit Rav van den Berg und Eric Martel stehen dem FC ab Samstag wieder zwei mögliche Abwehrspieler zur Verfügung. Zudem überzeugte Jahmai Simpson-Pusey bislang beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers.

Bislang war es die Baustelle bei den Geißböcken, doch nun ist Licht am Ende des Tunnels für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers und erklärt, ob wirklich Bedarf gibt.

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Es klang ein wenig wie eine Eigenbewerbung als Lukas Kwasniok am Freitag nach dem Abschlusstraining vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz über die Abwehrspieler sprach. Es gäbe sogar Innenverteidiger, die noch mit 44 diese Position spielen könnten, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Lächeln. Allerdings ging es dabei eher darum, Argumente für eine weitere Aufstellung von Jahmai Simpson-Pusey zu benennen, der möglicherweise Gefahr lief, „nach zwei Spielen aus dem Kalten“ vielleicht nicht vollends bei Kräften zu sein. „Er ist ein sehr wachsamer Spieler und kommt so nicht so häufig in diese Sprintduelle“, sagte der Coach über seinen Neuzugang. „Jahmai muss nicht so häufig ans Limit gehen. Deswegen bin ich optimistisch, dass er uns von Beginn an zur Verfügung steht.“

„Auf dem Papier die Qual der Wahl“

Überhaupt ist der Optimismus in der Innenverteidigung nicht erst durch die Begegnung gegen den Rekordmeister gestiegen. Mit Rav van den Berg und Eric Martel kehren zwei Spieler zurück, die in dieser Saison – wenn sie denn fit oder nicht gesperrt waren – zum Stammpersonal gehörten. Und so hat der Coach zumindest „auf dem Papier schon die Qual der Wahl“, wen er denn aufstellen werde. Zumal es auch Sebastian Sebulonsen so gut machte, „dass er fast schon lieber in der Innenverteidigung spielt als auf der Schiene“, sagte Kwasniok. Mit Martel, van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen und Cenk Özkacar stehen dem Coach aktuell also fünf Spieler zur Verfügung, die in der Innenverteidigung spielen können. Dazu werden im Februar Dominique Heintz und Joel Schmied zurückerwartet.

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der FC im Winter überhaupt noch einen Innenverteidiger nachverpflichten muss oder sogar will. „Wenn wir morgen gewinnen, nicht“, sagte der Coach. „Es wird doch immer alles unterschiedlich bewertet. Wenn du morgen gewinnst, sagen alle, wir stehen gut da und der Joel und der Heintzi kommen ja auch noch zurück. Und wenn du verlierst, brauchen wir noch drei oder am besten sechs neue Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen Ruhe bewahren.“ Tatsächlich hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen drastisch verändert. Zumal Simpson-Pusey bereits bewiesen hat, dass er eine echte Alternative sein kann. „Es ist keine Not am Mann“, sagte der Trainer. „Wenn du einen Spieler holst bedeutet das im Umkehrschluss, dass irgendeiner weniger Einsatzzeit bekommt. Dann ist der auch nicht so glücklich und dann haben wir die nächsten Themen. Ich sehe den akuten Bedarf nicht.“

Bornauw und Posch werden gehandelt

Dabei wurden zuletzt zwei Innenverteidiger hoch gehandelt. Sebastiaan Bornauw ist seit Wochen in der Verlosung und der FC war in den Gesprächen auch schon sehr weit. Es gibt aber diverse Haken an einem möglichen Transfer. Auch Stefan Posch ist ein Name, der hier und da auch auftaucht. Der FC befindet sich durchaus in Gesprächen mit Spielern. Allerdings ist die ganz große Not erst einmal vom Tisch. „Wir haben es mit den Jungs, die da sind, geschafft, fünf Punkte vor dem Relegationsplatz zu haben“, erklärte Kwasniok. „Bei absoluten Top-Top-Jungs würden wir eventuell zuschlagen.“ Auch diese Bewertung ist natürlich immer eine unterschiedlich und eine subjektive. Insofern sind weitere Transfers durchaus möglich.

Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
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Auftakt beim 1. FC Köln: Das erste Training von Jahmai Simpson-Pusey in La Nucia – die ersten Bilder

Seit Montagabend weilt er bei der Mannschaft, am Dienstag folgte dann die Transfer-Bestätigung und anschließend die erste Einheit beim 1. FC Köln: Es gab den Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

Am Montagabend traf der Innenverteidiger in La Nucia ein, am Dienstag ging es dann zum ersten Mal auf den Platz im Dienste des 1. FC Köln: Trainingsauftakt für Jahmai Simpson-Pusey.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

Die offizielle Bestätigung stand lange aus, am Dienstagvormittag erfolgte sie. Und für Jahmai Simpson-Pusey ging es bereits 30 Minuten später so richtig los. Der Neuzugang stand in der Vormittagseinheit bereits mit der Mannschaft auf dem Platz. Noch am Montagabend hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er von dem Neuzugang in erster Linie „Qualität“ erwarte. Zu sehr wollte der Trainer aber nicht ins Detail gehen, sagte, man solle sich ruhig auch mal überraschen lassen. „Lassen wir ihn erst mal ankommen“, so der Trainer. Das ist mittlerweile passiert. Im ersten Training lernten sich Mannschaft und neuer Innenverteidiger dann auch am Ball erstmals kennen. Zur Begrüßung gab es für den Neuzugang viel Beifall.

Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln
Jahmai Simpson-Pusey beim ersten Training für den 1. FC Köln

Weitere Kaderoption

Simpson-Pusey war am Montagabend aus Köln angereist. Um 20 Uhr betrat der Innenverteidiger das Fünf-Sterne-Hotel Barceló in La Nucia, in dem die Mannschaft während des Trainingslagers weilt. Der 20-Jährige könnte am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim in den Kader rutschen. Ein Startelf-Einsatz kommt wohl noch zu früh. Am Montag startete Kwasniok gegen den FC Lugano mit einer Dreierkette mit Eric Martel, Dominique Heintz und Sebastian Sebulonsen. Kwasniok erklärte später, dass die Startelf gegen den Schweizer Erstligisten schon eine kleine Tendenz für das erste Pflichtspiel sein könne. Das dürfte vor allem für die hinterste Defensivkette gelten. Ob der Neuzugang bereits zum Einsatz kommt, ist also trotz der dünnen Personaldecke offen.


Simpson-Pusey übernahm nach eine kurzen Aufwärm-Phase direkt ein orangenes Leibchen und war umgehend integriert. Im Spiel bekam es der Neuzugang hauptsächlich mit Fynn Schenten und Linton Maina zu tun.