Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Januar bis Juni: Achterbahn der Gefühle

Jahresrückblick 2025 zum 1. FC Köln Teil 1
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Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Januar bis Juni: Achterbahn der Gefühle

Das vergangene Jahr hatte für den FC so mache Überraschung parat. Der Verein blickt auf ein Jahr der großen Umbrüche zurück: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil I.

Ob Spieler, Präsidium, Trainer oder sportliche Leitung – es gab einige Veränderungen am Geißbockheim und beim FC war es alles andere als ruhig in den vergangenen zwölf Monaten. Und auch sportlich gesehen gab es Höhen und Tiefen: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil I.

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Januar

Jusuf Gazibegovic war der erste Neuzugag nach der Transfersperre

Ein Kollektives Aufatmen ist rund um das Geißbockheim wahrzunehmen. Der FC darf nicht nur auf dem Transfermarkt wieder zuschlagen, die Kölner dürfen die Spieler auch wieder registrieren. Jusuf Gazibegovic heißt der verheißungsvolle Königstransfer. Ein Rechtsverteidiger, der laut transfermarkt.de fünf Millionen Euro wert ist, zudem Champions-League-Erfahrung aufweisen kann. Mit Britta Carlson verzeichnen die Kölner zudem eine neue Trainerin für die Frauen. Doch die erste Transferphase nach der FIFA-Sanktion ist nicht vom Glück verfolgt. Hier fällt ein Wunschtransfer durch das medizinische Anforderungsprofil, da schiebt ein Ex-Trainer einem Wechsel den Riegel vor. Mit Joel Schmied, und Anthony Racioppi werden weitere Profis an den Rhein geholt.

Einige Spieler wie Elias Bakatukanda oder Rasmus Carstensen werden verliehen, Tim Lemperle begibt sich auf seine Abschiedstournee, aber um einen Akteur gibt es einen ganz besonders heißen Tanz: Jonas Urbig wird weiterhin beim FC Bayer München gehandelt. Ende Januar wird der Deal vollzogen. Das große Keepertalent spült den Geißböcken einen finanziellen Segen in die Kassen. Erstmals taucht der Name eines letzten Transfer-Kandidaten auf: Imad Rondic. Sportlich legt der FC nach dem Trainingslager in Spanien einen Fehlstart hin, verliert 0:1 gegen den Hamburger SV, fährt aber einen 1:0-Erfolg gegen die SV Elversberg ein. Der FC belegt Rang zwei, doch die aktuelle Spielweise der Kölner gibt bei den Fans Anlass zur Kritik.

Februar

Sportlich lief es im Februar nicht immer rund

Mit Imad Rondic verpflichten die Kölner tatsächlich den neuen Stürmer. Und der kann direkt zum Nachbarschaftsduell-Helden werden, trifft im Pokalfight gegen Leverkusen, nur steht dabei hauchdünn im Abseits. Die Kölner verpassen die ganz große Sensation gegen die Werkself, waren aber erstaunlich nah dran. Die starke Leistung gegen Leverkusen wird nicht in die Liga transportiert. Vor allem die 0:3-Pleite gegen Magdeburg und das 1:1 gegen Düsseldorf sorgen für Unmut. Nicht nur sportlich: In Sachsen-Anhalt werden friedliche Kölner Fans unter anderem mit Raketen angegriffen. Gegen den Nachbarn sorgt eine Choreo für viele Diskussionen. Die ausgeglichene Liga sorgt dafür, dass der FC weiterhin einen direkten Aufstiegsplatz belegt.

März

Linton Maina verletzte sich im Mai

Für Gerhard Struber und Co. beginnt der März mit dem Kampf gegen die Karnevals-Misere. Gegen den KSC soll es wieder mal einen Sieg am Karnevalssamstag geben. Es wird eine 0:1-Niederlage. Und die hat Auswirkungen auf die Tabelle – der FC rutscht auf Rang fünf ab. Die Stimmung ist keine besonders gute – denn die Kölner belegen in der Rückrundentabelle nur noch den elften Platz. Zu allem Überfluss verletzt sich mit Linton Maina der bisherige Topscorer und Leistungsträger der Geißböcke. In die Schlagzeilen gerät der Spieler aber auch, weil er an Karneval trotz anderer interner Absprache feiern war. Auch Gazibegovic muss eine lange Verletzungspause hinnehmen. Der FC müht sich zu drei weiteren Siegen, überzeugt nur selten und enttäuscht vollends im Testspiel gegen Verl. Die Tabellenführung verhindert wohl Trainerdiskussionen.

April

Marco Häger wurde im April verabschiedet

Der April beginnt mit einer überraschenden Personalie – allerdings abseits des Platzes. Chefscout Martin Schulz muss gehen – und das offenbar nach Unstimmigkeiten mit Geschäftsführer Christian Keller. Die Entscheidung hinterlässt Fragezeichen. Die gibt es auch weiterhin auf dem Platz. Von den vier Spielen im April gewinnen die Kölner nur gegen Preußen Münster, holen nur vier Punkte. Und das, obwohl gleich mehrere Spieler ihr Comeback feiern. Wieder hilft dem FC, dass offenbar auch die Konkurrenz nicht gewillt ist, mächtig Punkte einzufahren. Trotz bescheidener Punkteausbeute ist der FC Ende April Spitzenreiter der 2. Bundesliga und schielt Richtung Aufstieg. Die Gerüchteküche brodelt schon gewaltig: Dejan Ljubicic und Linton Maina werden mit Clubs in Verbindung gebracht, erstmals taucht Ragnar Ache als möglicher Zugang auf. Einen Top-Transfer tüten die Kölner bei den Frauen ein: Marina Hegering kommt. Dafür geht Marco Höger.

Mai

Im Mai feierte der FC die Zweitliga-Meisterschaft

Paukenschlag kurz vor der Zielgeraden. Vielleicht auch Ausnahmezustand. Nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg werden harte Entscheidungen getroffen. Am Ende müssen Gerhard Struber und Christian Keller gehen. Und nur ein Tag später wird einmal mehr Friedhelm Funkel aus dem Hut gezaubert. Zum ersten Mal wirft come-on-fc.com mit Lukas Kwasniok einen passenden Trainer für Funkels Interims-Nachfolge ins Gespräch. Weitere Personalien zeichnen sich ab. Mark Uth verkündet emotional sein Karriereende, Dejan Ljubicic gilt als sicherer Abgangskandidat und wird ausgebootet. Funkel gelingt die Wende. Zwei Siege in zwei Spielen: Der FC kehrt als Meister in die Bundesliga zurück.

Mit einem kleinen Beigeschmack: Tim Lemperle leistet sich auf der Zielgeraden eine seltsame Party-Eskapade, inklusive Alkohol und Schlägerei. Das vereinsschädigende Verhalten in dieser wichtigen Phase wird vom Verein wegmoderiert. Eine Sanktion wird nicht publik. In der Aufstiegsfreude der Geißböcke darf der Gewinn der Meisterschaft der Kölner U19 nicht untergehen. Die „Younggoats“ feiern ebenfalls im Stadion. Und umgehend beginnen die Planungen für die kommende Spielzeit. Während Thomas Kessler den FC sportlich weiterführen soll, muss Friedhelm Funkel schon wieder gehen. Das Trainercasting beginnt. Als erste Amtshandlung bringt Kessler den Ache-Deal unter Dach und Fach.

Juni

Lukas Kwasniok wurde im Juni als neuer Trainer vorgestellt.

Mit Isak Johannesson folgt im Juni der zweite Hochkaräter und die Kölner Anhänger ahnen, dass sich in diesem Sommer in Sachen Transfermarkt einiges verändert. Und während nach und nach die Namen von möglichen Neuverpflichtungen aufkochen, wird beim Trainer Nägel mit Köpfen gemacht. Lukas Kwasniok soll den FC in ruhige Gewässer bringen. Spekuliert wird über viele Namen – sowohl Zu- als auch Abgänge. Darunter auch einige abenteuerliche Namen. Nicht alle Wünsche gehen auf, die Konkurrenz ist groß. Der Transfermotor gerät ein wenig ins Stocken. Nur der Abgang von Max Finkgräfe ist sicher, der von Damion Downs wahrscheinlich. Derweil gibt Said El Mala bei der U19-EM einen Vorgeschmack auf seine Entwicklung. Der Offensivspieler verpasst den Titel genauso knapp wie Eric Martel und Jan Thielmann bei der U21-EM.

Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Juli bis Dezember erscheint an Neujahr!

Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC.
Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen.
Fazit: Absolute Verstärkung

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt.
Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel.
Fazit: Absolute Verstärkung

Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung.
Fazit: Noch keine Verstärkung

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker.
Fazit: Verstärkung in die Breite

Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein.
Fazit: Verstärkung

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel.
Fazit: Noch keine Verstärkung

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt.
Fazit: Verstärkung

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel.
Fazit: Zuletzt schwächelnd

Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
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Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Über fehlende Chancen braucht sich Denis Huseinbasic beim FC nicht zu beklagen. Der Mittelfeldspieler kommt recht oft zum Einsatz. Wirklich durchgestartet ist der 24-Jährige aber nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Er ist wohl einer der größten Transfererfolge von Christian Keller. Für 50.000 Euro verpflichtete ihn der Sportdirektor einst. Mittlerweile ist der 24-Jährige ein Vielfaches wert. Und doch scheint es so, als stünde der Spieler am Scheideweg beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

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Mitte Juli hatte es dann auch Denis Huseinbasic erwischt. Der Mittelfeldspieler war Teil der Spekulationen, um einen möglichen Abschied. Auch sein Name wurde mit einem anderen Club in Verbindung gebracht. Der SC Braga wollte den Bosnier offenbar nach Portugal lotsen. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Dem Vernehmen nach war Huseinbasic aber einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Auch, weil der FC mit Isak Johannesson und Tom Krauß zwei Spieler für die Zentrale verpflichtete, Huseinbasic hatte berechtigte Bedenken, dass es mit einem Stammplatz eng werden könnte. Ein knappes halbes Jahr später gehört der 24-Jährige aber zu dem Pool Spieler, die immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren.

Noch kein Scorer in dieser Saison

Sieben Mal stand Huseinbasic von Beginn an auf dem Feld, insgesamt kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze. Die 100-Pflichtspiel-Marke für den FC hat der gebürtige Hesse bereits geknackt. Und das, obwohl er noch vor etwas mehr als drei Jahren in der Regionalliga kickte. Christian Keller holte den Mittelfeldspieler damals für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach an den Rhein. Einer der wenigen Transfers, für die sich der ehemalige Sportchef feiern lassen konnte. Tatsächlich schlug Huseinbasic in der ersten Saison ein, war unter Steffen Baumgart eine feste Größe. Auch in der Folgezeit kam der Bosnier auf seine Einsatzminuten. Allerdings stagniert die Leistung ein wenig. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Huseinbasic vor allem mit starken Passwerten zu überzeugen weiß, dabei aber nur selten ein hohes Risiko eingeht.

In der aktuellen Saison fehlt ein wenig seine Bindung in das Offensivspiel. Auf das Scorerboard hat sich Huseinbasic noch nicht gebracht. Dabei hofft man in Köln durchaus auf den sportlichen Durchbruch. Auch Lukas Kwasniok glaubt an die Fähigkeiten des Mittelfeldspieler, gibt ihm immer wieder Chancen. Der 24-Jährige dürfte allerdings auch von dem Verletzungspech in der Innenverteidigung profitieren. Wären alle Abwehrspieler fit, würde das Zentrum wohl von Eric Martel und Johannesson bekleidet werden. Die Anzahl der gesammelten Einsatzminuten wäre wohl ohne die Verletzung von Timo Hübers deutlich niedriger ausfallen. Und da sich die FC-Verantwortlichen offenbar nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen, wird die Frage nach viel Einsatzzeit eine berechtigte sein.

Dabei wäre ein Stammplatz für den 24-Jährigen sicherlich noch einmal die Chance, dem Traum von der WM im kommenden Jahr näher zu kommen. Zuletzt wurde Huseinbasic nicht mehr für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berücksichtigt. Diese hatte er einst aufgrund mentaler Probleme frühzeitig verlassen. Streitigkeiten mit Nationaltrainer Sergej Barbarez sollen offiziell nicht der Grund für die Nicht-Berücksichtigung sein. Demnach müsste die Tür für Huseinbasic offen stehen. Durchgehen muss der Mittelfeldspieler aber selbst.

Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Er galt als eins von vier großen Talenten, die man über Leihen an die Profimannschaft führen wollte, nun gibt es wohl erst einmal keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha angeblich vor Wechsel nach Portugal.

Trotz der Transfersperre verpflichtete Christian Keller im Sommer 2024 gleich mehrere Spieler, die über Leihen Spielpraxis sammeln sollten, um an die Profis herangeführt zu werden. Doch für einen gibt es offenbar keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha steht angeblich vor einem Wechsel nach Portugal.

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So langsam nehmen die Entwicklungen auf dem Transfermarkt sowie in der Gerüchteküche an Fahrt auf. Am 1. Januar öffnet bereits das Winter-Transferfernster. Doch bereits vor dem offiziellen Start gibt es schon die ersten Abmachungen. So berichtet das Online-Portal transfermarkt.de am Montagabend, dass ein Kölner Talent seinen Weg wohl ins Ausland machen wird. Chilohem Onuoha soll demnach die Leihe beim SC Verl abbrechen und in diesem Winter fest in den Süden wechseln. Der 20-Jährige soll sich mit dem portugiesischen Erstligisten CF Esterla Amadora „aus einen festen Wechsel geeinigt haben“, heißt es bei transfermarkt.de. Die offizielle Bestätigung solle in Kürze folgen.

Nächster Entwicklungsschritt soll nun folgen

Auch in der vergangenen Saison war Onuoha nach Verl verliehen, nachdem er im Sommer 2024 aus der Leipziger Jugend an den Rhein gewechselt war. In der Saison 2025/26 wurde die Leihe verlängert. Er sollte das Angriffsspiel des Drittligisten noch variabler machen und dabei gleichzeitig mehr Spielpraxis sammeln als bei seinem ersten Anlauf bei den Ostwestfalen. In der Spielzeit 2023/24 kam Onuoha auch aufgrund von kleinerer Verletzungen nur auf 20 Einsätze und insgesamt 584 Einsatzminuten, traf für den Drittligisten jedoch drei Mal und bereitete vier Tore vor. So wirklich durchstarten konnte der Youngster bei Verl aber auch in dieser Saison noch nicht. Mit einem Startelfeinsatz und zwölf Einwechslungen kommt der Kölner Leihspieler auf gerade einmal 297 Minuten auf dem Platz. Immerhin traf Onuoha drei Mal und hat einen Assist auf dem Konto.

„Spielpraxis auf einem höchstmöglichen Niveau ist wichtig für die Entwicklung junger Spieler. Mit der Summe der Einsatzzeiten, die Chilo im letzten Jahr in Verl gesammelt hat, konnten alle Beteiligten nicht zufrieden sein“m sagte Lukas Berg im Sommer. „Wir sind nach den Gesprächen mit dem SC Verl und mit dem Spieler jedoch davon überzeugt, dass sich dies in diesem Jahr ändern wird. Die Spielweise in Verl passt sehr gut zu Chilos Qualitäten. Wir versprechen uns durch die erneute Leihe den nächsten Entwicklungsschritt, sodass Chilo zu Beginn der nächsten Saison beim FC voll angreifen kann.“ Dazu würde es bei einem festen Wechsel nun nicht mehr kommen. Über die Höhe einer potenziellen Ablöse gibt es keine Angaben. Der Marktwert wird von dem Online-Portal aktuell auf 200.000 Euro geschätzt.

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.

Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.

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Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.

Wunsch des DFB?

Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.

Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“

Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Könnte Philipp Mwene eine Option beim 1. FC Köln werden?
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Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

In den vergangenen Spielen offenbarten sich gerade auf der linken Schiene einige Schwierigkeiten. Möglicherweise für Thomas Kessler ein Zeichen, noch einmal nachzubessern. Das könnten mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Für Kristoffer Lund will es seit dem Gladbach-Spiel nicht so richtig rund laufen. Der US-Amerikaner war gleich an mehreren Gegentoren nicht unschuldig. Da Alessio Castro-Montes als potenzielle Verstärkung für beide Schienen geholt wurde, bislang aber hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte der FC auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Darlin Yongwa: Zu Saisonbeginn noch Edeljoker, aktuell Stammspieler beim französischen Erstligisten FC Lorient. Der 25-Jährige ist polyvalent einsetzbar. Eigentlich ist Yongwa auf der linken Schiene zu Hause, doch in dieser Saison kam der Defensivspieler hauptsächlich als Innenverteidiger zum Einsatz. Vor allem, weil sich der aus Leverkusen ausgeliehene Abdoulaye Faye verletzt hat. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Vermutlich würde die Ablöse aufgrund des Kontrakts deutlich niedriger ausfallen. Aktuell hat der 25-Jährige aber wohl eher den Afrika-Cup im Kopf. Der Nationalspieler Kameruns hofft auf die nächste Runde.

Kai Wagner: In Deutschland wollte es nicht so richtig laufen, in den USA ist der 28-Jährige ein absoluter Leistungsträger in Philadelphia. Aus der 3. Liga von Würzburg wechselte der Linksverteidiger in die MLS. Und in den vergangenen Monaten kamen auch Stimmen auf, die Wagner schon in den Fokus der Nationalmannschaft rücken wollen. Natürlich ist die MLS ein anderes Pflaster. Doch bei Philadelphia gehört der Schienenspieler zum absoluten Stammpersonal. Der Marktwert wird mit fünf Millionen Euro angegeben, der Vertrag läuft ebenfalls bis 2026.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Philipp Mwene: So wirklich positiv werden die FC-Fans den Österreicher nicht wahrgenommen haben. Mwene holte sich einst den roten Karton nach einem Tritt gegen Mark Uth ab und hätte sich auch zu Saisonbeginn nicht beschweren dürfen, wenn er nach einem Foul an Ragnar Ache ebenfalls vom Platz geflogen wäre. Dennoch könnte der Abwehrspieler für den FC interessant sein. Denn auch der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Mwene ist zwar Stammspieler, mit einem Marktwert von 1,5 Millionen Euro, wäre der Österreicher aber erschwinglich.

Marko Divkovic: Ausgebildet beim FC Arsenal, über Umwege mittlerweile bei Bröndby IF gelandet: Der Kroate bringt ein spannendes Profil mit. Mit seinen 26 Jahren verfügt er bereits über Erfahrung, wenn auch nicht in den europäischen Topligen. In Bröndby gehört der Kroate nicht erst seit dieser Saison zum absoluten Stammpersonal. Der Schienenspieler spielte also lange mit Sebastian Sebulonsen zusammen. Der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Jacques Ekomie: Auch der 22-Jährige weilt dieser Tage mit Gabun beim Afrika-Cup. Trotz des jungen Alters kommt der Schienenspieler bereits auf 20 Einsätze für die A-Nationalmannschaft. Auch bei Angers ist Ekomie Stammspieler. Seine Leistungen sind nicht verborgen geblieben. Im Sommer war er unter anderem bei der TSG Hoffenheim im Gespräch, aktuell soll Eintracht Frankfurt die Fühler ausgestreckt haben. Allerdings müssten die Interessenten ordentlich in die Tasche greifen. Der Marktwert wird auf vier Millionen Euro taxiert. Das Arbeitspapier gilt bis 2027.

Dominik Schmid: Die gleiche Vertragskonstellation gilt auch für den Schweizer. Der 28-Jährige ist beim FC Basel ausgebildet worden und spielt mit kurzen Unterbrechungen noch immer für seinen Heimatverein. Der Defensivspieler kann die Schiene sowohl in der Offensive als auch Defensive spielen und hilft ab und an als Innenverteidiger aus. Außerhalb der Schweiz hat Schmid noch nie gespielt und es ist auch nicht klar, ob er das tun will. Im Sommer erklärte der Abwehrspieler, dass er am liebsten Basel nie verlassen hätte.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser


Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Die Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin war schmerzhaft und unnötig. Vor allem aber setzte sich ein bitterer Trend fort, der eine unangenehme Wahrheit widerspiegelt: Der 1. FC Köln ist das schlechteste Team der Formtabelle.

Zwei Punkte aus den vergangenen sechs Spielen, dazu zwölf Gegentore und „nur“ sechs erzielte, eins pro Spiel. Der 1. FC Köln ist pünktlich zur Winterpause das schlechteste Team der Formtabelle. Dabei ging es zuletzt eigentlich gegen Gegner auf Augenhöhe.

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Zu gerne hätten sich die Geißböcke mit einem Erfolg in die kurze Winterpause verabschiedet. „Wir sind enttäuscht, das ist keine Frage. Wir wollten kurz vor Weihnachten noch mal drei Punkte zu Hause lassen, um das Fest genießen zu können“, sagte Thomas Kessler nach dem 0:1 gegen die Eisernen. „Jetzt haben wir das Spiel verloren, das ist natürlich bitter.“ Man werde nun in eine Analyse gehen, erklärte der Sportdirektor weiter. „Wir werden ganz ganz nüchtern und rational bewerten, was wir gut gemacht haben in den Spielen jetzt und was wir nicht so gut gemacht haben“, sagte Kessler. Ganz rational betrachtet setzte sich bei den Geißböcken beim letzten Spiel des Jahres ein erstaunlich negativer Trend fort. Ein Trend, der dann unterm Strich schon ein wenig alarmierend sein sollte.

Kein Team holte weniger Punkte

Denn der FC ist in der Formtabelle am unteren Ende angekommen. Zwei Punkte holte der FC aus den vergangenen sechs Spielen – so wenig wie kein anderes Team. Und das, obwohl es eigentlich gegen Mannschaften auf Augenhöhe ging. Der 1. FSV Mainz kommt als zweitschlechtestes Team auf drei Zähler, dann folgen Bremen und St. Pauli mit fünf Punkten. Neben Mainz ist der FC auch die einzige Mannschaft, die in diesem Zeitraum kein Spiel gewinnen konnte und nur der 1. FC Heidenheim und der SC Freiburg kassierten mehr als die zwölf Gegentore, die der FC eingeschenkt bekam (17 FCH und 13 SCF). Nur Mainz und Heidenheim hätten nach dem xGoals-Wert mehr Gegentore kassieren müssen. Nach der Offensive hätte der FC dagegen durchaus besser abschneiden können, wenn nicht müssen.

Sechs Tore erzielten die Kölner, belegen damit Rang 13, nach den xGoals-Werten wäre sogar Rang zwölf drin gewesen. Denn die Chancen der Geißböcke hätten zwei weitere Treffer erwarten lassen. Tatsächlich lässt sich eine gewisse Formkrise bei einigen Kölnern aktuell nicht wegdiskutieren. Spieler wie Marius Bülter, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson oder Kristoffer Lund konnten in den vergangenen Wochen gar nicht oder nur schwer an die Leistungen zu Saisonbeginn anknüpfen. Immerhin punktet die vermeintliche direkte Konkurrenz des Abstiegskampfs in den jüngsten sechs Begegnungen ebenfalls nicht übermäßig häufig. Gegen den 1. FC Heidenheim sollten die Kölner dann aber zu Beginn des neuen Jahres Zähler einfahren. Sonst könnte der Trend den Geißböcken ganz schnell gefährlich werden.



Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Imad Rondic würde gerne wieder in Köln spielen
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Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Vor einem knappen Jahr wechselte der Stürmer ans Geißbockheim. Doch beim FC wollte es nicht rundlaufen. Es folgte die Leihe nach Polen. Nun könnte es die nächste Entwicklung geben um den Stürmer des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

Nach einer schwachen Rückrunde in der Domstadt folgte im Sommer der Wechsel nach Polen. Doch auch dort läuft es nicht rund für das Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

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Mit nur einem Treffer für den FC im Duell gegen den SC Paderborn sorgte Imad Rondic bei den Geißböcken ganz sicher nicht für Furore. Im Gegenteil: Der Stürmer, der die Mittelsturmflaute der Kölner beenden und vielleicht sogar die Lücke schließen sollte, die einst Anthony Modeste hinterlassen hatte, wollte beim FC überhaupt nicht einschlagen. Und da auch Lukas Kwasniok nach seinem Amtsantritt in dem Stürmer nicht die ganz große Kader-Verstärkung gesehen hat, war die Leihe nach Polen nur folgerichtig. Bei Rakow Czestochowa sollte Rondic wieder zu alter Stärke finden, zumindest zu der, die er zuvor schon bei Widzew Lodz ausgestrahlt hatte. Doch auch in der polnischen Ekstraklasa läuft es alles andere als rund für den Angreifer.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Rondic wartet nach 18 Pflichtspielen noch immer auf seinen ersten Scorer. Weder einen Treffer noch einen Assist hat der 26-Jährige bislang auf seinem Konto. Wirklich glücklich ist der Angreifer nicht. Und auch in Polen wächst die Kritik an dem Bosnier. Zuletzt hatten sich Journalisten öffentlich über die Leistungen beschwert. Ein Problem auch für den 1. FC Köln. Denn der Angreifer bewirbt sich mit seinen Auftritten nicht für eine Rückkehr zu den Geißböcken, genauso wenig aber auch für eine feste Verpflichtung im kommenden Sommer. Nun aber denkt Rondic offenbar dann doch über eine Rückkehr nach Deutschland nach. Wie Sport.de zuerst berichtet, will der Angreifer wieder in der 2. Bundesliga angreifen. Das Interesse bestätigte Rondics Berater mittlerweile auch dem „Express“.

Konkrete Namen wurden bislang nicht genannt. Allerdings wollte der Karlsruher SC den Angreifer im Sommer ausleihen. Der Deal platzte erst auf der Zielgeraden. Es folgte kurz Toresschluss der Wechsel zu Rakow Czestochowa.

Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Sechs Spiele in Folge ohne Sieg, nur eins der vergangenen zehn Pflichtspiele gewonnen. Die jüngste Bilanz der Geißböcke ist nicht sonderlich erfreulich. Dabei verlässt sich der FC in der vordersten Reihe gerade auf jüngere Spieler des Kaders. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

Zuletzt haperte es ein wenig in der Vorwärtsbewegung der Geißböcke. Vielleicht auch, weil der Weg zu oft über Said El Mala oder Jakub Kaminski geht und damit ein wenig ausrechenbar erscheint. Bei den Routiniers läuft es dagegen nicht rund. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

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Ganz routiniert und abgeklärt setzte Dominique Heintz im Duell gegen den 1. FC Union Berlin tief in der eigenen Hälfte zum Dribbling an. Bei dem ein oder anderen Akteur hätte die Situation vielleicht für Schnappatmung bei den Fans gesorgt. Bei „Heintzi“ werden wohl nur wenige Anhänger Schweißperlen auf der Stirn gehabt haben. Der 32-Jährige ist lange genug im Geschäft, um in aller Regel einschätzen zu können, welchen Weg oder welches Risiko der Innenverteidiger noch geht und die insgesamt doch soliden bis guten Leistungen geben dem Pfälzer recht. Dass der Abwehrspieler aber zum alten Eisen beim FC gehört, steht auch außer Frage. Denn das Durchschnittsalter der Startelf liegt bei den Geißböcken in der Regel deutlich niedriger.

Junge Lebensversicherung

Der Schnitt beträgt 25,3 Jahre. Der FC liegt damit im vorderen Drittel. Weit weg von beispielsweise Eintracht Frankfurt. Dino Toppmöller ließ in dieser Saison schon eine Mannschaft auflaufen, die auf 23,2 Jahre kam. Dennoch ist Köln weit weg von Mannschaften wie Mainz oder den Bayern, die regelmäßig an der 30-Jahre-Grenze schnuppern. Ein junges Durchschnittsalter wird meist mit einem positiven Aspekt assoziiert, dennoch wird die Frage erlaubt sein, ob den Geißböcken nicht gerade in der Offensive dann auch eine gewisse Erfahrung oder Routine fehlt. Marius Bülter ist weit entfernt von seiner Frühform, fand zuletzt so gut wie gar nicht statt, Ragnar Ache wurde viel zu selten gefunden, vielleicht auch zu selten gesucht. Linton Maina und Florian Kainz sind zurzeit nur zweite Wahl, kamen wenn als Joker und brachten sich dann aber auch nicht mehr wirklich ein.

Die Verantwortung ruht gefühlt auf anderen Schultern. So betonte Lukas Kwasniok vor wenigen Wochen, dass seine Spieler den Ball zu Said El Mala spielen und dann die „Daumen drücken“ würden. Der Shootingstar ist Hoffnungsträger und Lebensversicherung der Geißböcke. Und das eben mit 19 Jahren. Sicherlich nicht das beste Zeugnis für die restliche Offensive. Der zweite X-Faktor der Kölner Angriffsreihe ist 23 Jahre als, heißt Jakub Kaminski und war vor El Mala der Topscorer der Geißböcke. Auf der anderen Seite spielt Jan Thielmann mit ebenfalls 23 Jahren, allerdings mit der Erfahrung von mehr als 170 Pflichtspielen im Profibereich. Den Altersschnitt reißen die Einsätze aber auch nicht nach oben.

Überhaupt ist die vermeintliche Stammachse mit Rav van den Berg (21), Eric Martel (23) und Isak Johannesson (22) sowie der angesprochenen Offensivformation eine erstaunlich junge. Gerade in der Krise viel Last auf doch jungen Schultern. Dass erfahrenere Mannschaften nicht zwangsläufig erfolgreicher spielen, zeigt aber aktuell das Beispiel Mainz. Das zweiterfahrenste Team überwintert als Tabellenletzter mit sechs Zählern Rückstand zum sicheren Ufer.



Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Der eine ist eine der größten Legenden des Clubs, der andere könnte den höchsten Transfererlös erzielen in der Geschichte des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

Rein fußballerisch trennen die beiden Welten. Doch Said El Mala hat zurzeit ebenfalls die Chance, sich in die Kölner Geschichtsbücher zu schreiben. Wenn auch ganz anders als ein anderes Kölner Idol. Und das fand gerade lobende Worte für den Shootingstar des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

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Vor der Saison noch als mögliches Talent gefeiert, mittlerweile auf dem Weg zur Kölner Lebensversicherung. Said El Mala ist beim FC dieser Tage das Maß aller Dinge. Der Offensivspieler hat die meisten Kölner Tore erzielt, gibt die meisten Torschüsse der Geißböcke ab, gehört zu den dribbelstärksten Spielern der Liga. Kein Wunder also, dass ein Hype um El Mala entstanden ist. Der Kölner Shootingstar wird von zahlreichen Clubs umworben. Darunter eben auch internationale Top-Vereine aus Spanien, England und natürlich auch Deutschland. Und so wird auch Julian Nagelsmann bei seinen WM-Überlegungen nicht ohne Weiteres an dem Offensivspieler vorbeikommen. Der Bundestrainer hatte den 19-Jährigen bekanntlich bereits in den Kader berufen, einen Einsatz gab es noch nicht.

„Zu jung gibt es nicht“

Im Gegenteil, Nagelsmann gab dem FC-Profi noch Hausaufgaben mit auf den Weg. El Mala müsse uneingeschränkter Stammspieler sein. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Ansichten, ob der Youngster nicht zu früh für die A-Mannschaft berufen wurde. Zur WM äußerte sich nun in der österreichischen „Kronen-Zeitung“ auch Wolfgang Overath. „Unsere Mannschaft muss sich nicht verstecken. Musiala und Wirtz – wenn die Beiden dabei sind, dann wird das Ganze noch mal um ein ganzes Stück vom Niveau angehoben. Dazu rücken noch ganz junge nach. Zum Beispiel unser Kölner El Mala“, sagte der ehemalige Nationalspieler. „Mit was für einer Dynamik der den Ball vor sich führt, der stolpert nicht, zieht nach innen noch einmal, holt aus und und haut die Dinger dann rein. Wenn er vernünftig im Kopf bleibt, hat er eine Chance, ein besonderer Spieler zu werden.“

Die Diskussion um das Alter der vermeintlich „zu jungen“ Nationalspieler teilt Overath indes nicht. „Zu jung gibt es nicht: Ich war auch mit 19 schon in der Nationalmannschaft. Wie Beckenbauer auch“, sagt die FC-Legende und hat dann doch kleinere Bedenken. „Hoffentlich übersteht er dann die ganze Euphorie, die zur Zeit um ihn herrscht.“ Daran hat der Kölner Youngster natürlich auch seinen Anteil. Immerhin ist er der beste Scorer der Geißböcke. Die Frage ist natürlich, wie lange noch. Ein Wechsel im Winter haben Verein und Spieler bislang ausgeschlossen. Doch es wird sicherlich das ein oder andere unmoralische Angebot geben.