Fabio Vieira – Hamburg hat das spielerische Element, das der 1. FC Köln zurzeit braucht

Fabio Vieira vom Hamburger SV (Foto Stuart Franklin / Getty Images)
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Fabio Vieira – Hamburg hat das spielerische Element, das der 1. FC Köln zurzeit braucht

Gerade gegen die Teams auf Augenhöhe hatten die Kölner mitunter ihre Probleme. Auch, weil im Spiel mit dem Ball oft die Ideen, die Kreativität fehlt. Einen Spieler mit dieser Qualität gibt es derweil beim kommenden Gegner. Der 1. FC Köln braucht in der aktuellen Verfassung einen Spieler wie Fabio Vieira.

Im Hinspiel sah er die Gelb-Rote Karte und erwies seiner Mannschaft bei der 1:4-Pleite einen Bärendienst. Nun hofft der HSV, dass Fabio Vieira den Unterschied in die andere Richtung macht. Beim FC hätte man aktuell wohl gerne einen Spieler, mit diesen Qualitäten.

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Für einen Augenblick dürften sich Sorgenfalten auf der Stirn von Merlin Polzin sowie zahlreichen HSV-Fans ausgebreitet haben. Doch der Hamburger Trainer gab auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Geißböcke Entwarnung. Fabio Vieira hatte sich am Mittwoch verletzt, wird aber wohl gegen Köln spielen können. Für den HSV ein entscheidender Faktor, denn der vom Tabellenführer der Premier League, dem FC Arsenal, ausgeliehene Mittelfeldakteur ist bei den Rothosen ein absoluter Unterschiedsspieler. Die Leihe im Sommer wurde von nicht wenigen Experten als Transfer-Coup bis hin zum Geniestreich beschrieben. Tatsächlich brauchte der Portugiese aber eine Zeit lang, um bei den Hanseaten in Form zu kommen. „Er ist ein außergewöhnlicher Fußballer, der uns sehr hilft. Sein linker Fuß ist exzellent. Wir sind froh über jeden Tag, den er da ist. Es ist einfach ein fantastischer Spieler für uns“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa vor einigen Wochen. 

HSV will Vieira behalten

Ein Akteur, der eben den Unterschied machen kann in einem Duell, bei dem es für beide Mannschaften um wichtige Punkte geht. Im Hinspiel avancierte der 25-Jährige im Kölner Stadion auch zum Unterschiedsspieler: Allerdings hat sich Coach Polzin seine Rolle damals wohl anders vorgestellt. Denn der ehemalige U21 Nationalspieler Portugals sah gegen die Geißböcke in Müngersdorf nach einer aus Hamburger Sicht „Kontaktaufnahme“ mit Schiedsrichter Daniel Schlager in der 83. Minute die Gelb-Rote Karte. „Fabio fragt, warum Schwäbe sich Zeit lassen kann. Dafür kriegt er Gelb-Rot. Ich muss aufpassen, was ich sage, da ich emotional bin“, sagte Polzin nach der Partie bei DAZN. Eine Entscheidung, die wohl auch ihren Anteil am Endergebnis hatte. Die Kölner setzten sich 4:1 durch.

Mittlerweile ist Vieira so in Form, dass die Hamburger den Spieler eigentlich unbedingt behalten wollen. Eigentlich, weil die Rothosen dafür eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro berappen müssten. Doch der Wunsch kommt nicht von ungefähr. Vieira hat in dieser Saison schon vier Tore erzielt, vier weitere vorbereitet. Mich acht Punkten ist der Portugiese damit der absolute Topscorer beim HSV. Zudem gab der 25-Jährige neben Ransford-Yeboah Königsdörffer die meisten Torschüsse der Hamburger ab, kommt auf den zweithöchsten xGoals-Wert der Rothosen und weist eine höhe Effizienz vorm Tor auf. Die Qualität ist unbestritten. Vieira bringt ein spielerisches Element mit, das beim HSV lange unentfaltet blieb, weil der Portugiese nicht so richtig in das Hamburger System passen wollte.

Der FC wird Vieira aus dem Spiel nehmen müssen

Als klassischer Zentrumsspieler, meist hinter den Spitzen, aber auch schon mal auf der Acht, musste Vieira einige Male auf den Flügel ausweichen, blieb dort hinter seinen Möglichkeiten. „Ich bin da, um zwischen den Linien die letzte Entscheidung zu treffen. Ich kann den letzten Pass spielen und selbst abschließen“, sagte der Spieler selbst im Interview mit bundesliga.de. Beim FC sucht man nach spielerischer Qualität der Marke Vieira. Luca Waldschmidt fehlt beispielsweise die nötige Konstanz, Isak Johannesson sucht nach seiner Form oder Jakub Kaminski ist eigentlich auf der Schiene zu Hause, wird dort aber auch (zu oft) in der Defensive eingesetzt. Dabei sind die Kölner durchaus gefährlich, kommen auf starke 34 Tore in dieser Spielzeit. Doch gerade in den Partien, in denen der FC den Ball hat, das Spiel machen muss, fehlt die Kreativität – so wie gegen den FC Augsburg, aber auch gegen Bremen oder Union Berlin.

Beim FC sucht man zurzeit das spielerische Element, das eine kompakte Defensive, die Lukas Kwasniok auch in Hamburg erwartet, aushebeln könnte. Am Samstagabend wird es für die Kölner nicht nur darum gehen, diesen Unterschiedsspieler zu finden, vor allem den der Hamburger aus dem Spiel zu nehmen.


Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Mit dem Spiel beim Hamburger SV steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Spiel an einem Samstagabend vor der Tür. Wer im Topspiel im Volkspark von Beginn an auf dem Platz steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen.

So richtig hat sich die Personalsituation beim 1. FC Köln unter der Woche nicht entspannt. Zwar ist mit Sebastian Sebulonsen wieder ein Abwehrspieler dabei, dafür fehlt Jahmai Simpson-Pusey gesperrt. Lukas Kwasniok muss also wieder umbauen.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hamburg weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie auf Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Joel Schmied verzichten. Auch Alessio Castro-Montes fehlt weiterhin. Überdies steht Jahmai Simpson-Pusey den Kölnern aufgrund seines gegen den BVB erhaltenen Platzverweises nicht zur Verfügung. Der Engländer verpasst durch seine Sperre nicht nur die Partie beim HSV, sondern auch das darauffolgende Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Allerdings kann der FC in Hamburg wieder auf Sebastian Sebulonsen zurückgreifen, der die vergangenen beiden Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpasste. Dass der Norweger jedoch bereits eine Option für die Startelf darstellt, ist wohl eher auszuschließen. Lukas Kwasniok kündigte auf der Pressekonferenz an, nicht viele Wechsel an seiner Aufstellung vorzunehmen. 

Wenige Veränderungen in der Startelf

Zwischen den Pfosten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann muss der FC Simpson-Pusey ersetzen. Wer die Lücke des Engländers füllt, steht bereits schon fest. „Cenk Özkacar wird spielen“, so Kwasniok. Damit werden Kristoffer Lund links und Cenk Özkacar sowie Rav van den Berg drei der vier Positionen in der Abwehr bekleiden. Auf der rechten Seite könnte wohl wieder Tom Krauß als Verteidiger aushelfen.

Im zentralen Mittelfeld dürfte dann wieder Eric Martel starten. Neben dem ehemaligen Leipziger gibt es verschiedene Varianten. So sind Isak Johannesson oder Jakub Kamiński Optionen. In der offensiven Dreierreihe hat Said El Mala seinen Platz auf der linken Außenbahn sicher. Hinter der Spitze dürfte erneut Jakub Kaminski spielen, sofern der Pole, der beim FC schon so gut wie jede Position besetzte, nicht ein Stück nach hinten gezogen wird. Rechts wird wohl die Entscheidung zwischen Linton Maina und Youssoupha Niang fallen. Aufgrund der höheren Erfahrung sowie des leicht besseren Tempos könnte Maina hier die Nase vorn haben. Spielt Kaminski allerdings neben Martel, könnten sowohl Maina als auch Niang von Beginn an auf dem Feld stehen. Auf der verbliebenen Position in der Sturmspitze wird es keine Überraschung geben. So wird wie bereits in den vergangenen Wochen Ragnar Ache als Mittelstürmer agieren und versuchen, mit Treffern für ein positives Resultat zu sorgen. 

So könnte der FC gegen den Hamburger SV beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Isak Johannesson vom 1. FC Köln im Duell gegen den FC Augsburg

Isak Johannesson

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jakub Kaminski jubelt nach einem Tor

Jakub Kaminski



Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

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Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

Im Kellerduell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV steht viel auf dem Spiel. Im Fokus: Ex-Kölner Damion Downs, der beim HSV noch auf seinen ersten Scorerpunkt wartet, aber dennoch das Vertrauen von Trainer Merlin Polzin genießt. Nun geht es gegen seinen Ex-Club, den 1. FC Köln: Wiedersehen mit Damion Downs.

Am Samstagabend steht automatisch ein Ex-Kölner im Fokus: Damion Downs. Bislang will es noch nicht rundlaufen für den Angreifer. Das soll sich ausgerechnet gegen den Ex-Club ändern.

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Das Spiel am Samstagabend zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV hat alles, was es braucht, um als Schicksalsspiel zu gelten. Denn da treffen nicht nur zwei absolute Traditionsclubs vor altehrwürdiger Kulisse bei Flutlicht aufeinander, beide befinden sich auch noch in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Bei den Rothosen von Merlin Polzin schrillen die Alarmglocken dank des Aufwärtstrends der Hamburger zuletzt etwas leiser als bei den Gästen. Die wiederum nur noch die bessere Tordifferenz vom Relegationsplatz trennt. Und inmitten dieser Gemengelage kommt es zum Wiedersehen mit Damion Downs, der seit dem vergangenen Winter in der Hansestadt weilt.

Trotz fehlender Scorer: HSV-Coach Polzin setzt auf Downs

Seit seiner Rückkehr in die Bundesliga aus dem südenglischen Southampton wartet der 21-Jährige noch auf seinen ersten Scorerpunkt, genießt aber dennoch das Vertrauen seines Trainers. Zumindest wenn er fit ist erhielt er häufig den Vorzug im Hamburger Sturmzentrum. Der HSV-Kader mangelt nicht an Alternativen auf der Downs-Position. Gerade deshalb wirft die Entscheidung gegen Königsdörffer Fragen auf. Der Angreifer gehört zusammen mit Shootingstar Luka Vušković und der Leihgabe Fábio Vieira von Arsenal FC zu den produktivsten Offensivspielern der Hamburger in dieser Saison.

Downs‘ Qualitäten lassen sich aber eben nicht in Toren quantifizieren, meint zumindest sein Trainer Merlin Polzin. Der Hamburger Coach messe seinen Schützling nicht ausschließlich nach der Anzahl an der Torbeteiligungen. Der Deutsch-Amerikaner bringe in seiner Offensive anderweitig viel auf den Rasen. „Wir bewerten den Spieler nicht nur daran, wie oft du im Ballbesitz Lösungen findest, sondern auch daran, was in den Minuten passiert, in denen du den Ball nicht hast. Und das sind meistens deutlich mehr als andersherum. Und das macht er einfach extrem gut, weil er das Pressing steuern und auslösen kann und für die Mitspieler Räume freizieht. Trotzdem ist es mir wichtig, noch einmal zu betonen, dass es weniger eine Entscheidung von mir oder von uns für den einen und gegen den anderen ist, sondern eine Entscheidung für die Mannschaft und dafür, wie wir erfolgreich sein können.“

Verpflichtet als Strafraumstürmer

Allerdings blendet diese Argumentation einen wichtigen Punkt aus. Der HSV hatte Downs ursprünglich auch deshalb verpflichtet, weil im Kader ein klassischer Mittelstürmer fehlte, der im Strafraum für Gefahr sorgt. Downs Abschlussverhalten in seiner letzten Saison beim FC schien den Kaderplanern des HSV attraktiv. Denn der Offensivspieler erzielte neun seiner zehn Saisontore in der Zweitligasaison 2024/2025 von innerhalb des Strafraums. Diese Qualität ist dem 1,90 m großen Stürmer in dieser Saison allerdings abgegangen. Seit seinem Wechsel aus der 2. Bundesliga zur Championship als absoluter Wunschtransfer des ehemaligen Southampton-Coachs Will Still kam er für die „Saints“ nur auf eine Vorlage- bisher bekanntlich Downs´ einziger Scorer wettbewerbsübergreifend. In England gingen Presse und Anhänger hart ins Gericht mit dem glücklosen Goalgetter, der den Tapetenwechsel von England nach Hamburg dankend annahm.

Damion Downs: „Ich bin kein fertiges Produkt“

Im Interview mit come-on-fc.com blickte Downs auf seine Zeit in England zurück: „Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer zugeht. Man geht vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr.“ Von den ausbleibenden Scorerpunkten lässt sich der 21-Jährige dennoch nicht aus der Ruhe bringen: „Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.“ Die nächste Gelegenheit dazu könnte ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Club kommen.

Im „besonderen Spiel“ mit Köln steht für den HSV nicht nur ein wichtiger Schritt im Abstiegskampf auf dem Spiel. Gleichzeitig bietet sich für Downs die Chance, seine Torflaute auf der größten Bühne des Wochenendes (Samstag, 18:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) zu beenden. Und genau das hat er angekündigt. Downs will treffen und gewinnen. Immerhin: Dann wolle der Spieler nicht jubeln, sagte Downs.


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Drei Rückkehrer trainieren individuell – Das ist der Kader für Hamburg

Die Spieler des 1. FC Köln um Florian Kainz auf dem Weg nach Hamburg
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Drei Rückkehrer trainieren individuell – Das ist der Kader für Hamburg

Mit der Begegnung gegen den Hamburger SV steht für den FC das achte Topspiel der Saison an. Und nun sollen die ersten Punkte her. Während gleich mehrere Rückkehrer individuell trainierten, machte sich das Team auf den Weg zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Das ist der Kader für Hamburg.

Nach fünf sieglosen Spielen in Serie wollen und müssen die Geißböcke am Samstagabend endlich wieder punkten. Für den FC geht es dazu nach Hamburg. Doch der HSV befindet sich aktuell in recht guter Verfassung. Es wird also nicht leicht für den FC.

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Für den FC geht es nun zum schweren Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV. Am frühen Nachmittag brach die Mannschaft um Trainer Lukas Kwasniok nach der Abschlusseinheit auf. Große Überraschungen gibt es im Kader nicht. Vor allem, weil sich dieser aufgrund der zahlreichen Verletzungen im Grunde von selbst aufstellt. Unter anderem sind die Youngster Youssoupha Niang und Cenny Neumann mit von der Partie. Auch Florian Kainz stieg nach seiner Ankündigung, die Karriere im Sommer beenden zu wollen in den Bus. Kwasniok hatte am Donnerstag erklärt, dass ihn das Aus nicht überrascht habe, er sich aber noch einen besonderen Moment vorstellen könne. „Vielleicht zirkelt er noch einen rein“, sagte der Coach. Möglicherweise in Anlehnung an das Traumtor aus dem Hinspiel gegen Hamburg.

Individuelle Einheit

Fynn Schenten wurde dieses Mal nicht berücksichtigt. Derweil absolvierten gleich mehrere Spieler, die zuletzt ausgefallen waren, parallel zur Abfahrt individuelle Einheiten. So waren Joel Schmied, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic auf dem Platz am Geißbockheim unterwegs. Schmied und Thielmann plagen muskuläre Probleme, Huseinbasic hat Schwierigkeiten mit der Hüfte. Der FC ist von argen Verletzungspech verfolgt. Zurzeit fallen gleich zahlreiche Spieler aus. Zudem steht auch Jahmai Simpson-Pusey dem FC nicht zur Verfügung. Der Abwehrspieler sitzt seine Rotsperre ab.

Laufeinheit am Freitag: Joel Schmied und Denis Huseinbasic sind wieder auf dem Platz
Laufeinheit am Freitag: Joel Schmied und Denis Huseinbasic sind wieder auf dem Platz

Diese Spieler sind am Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Dominique Heintz, Cenny Neumann
Mittelfeld: Felipe Chávet, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Fynn Schenten

Geplante feste Verpflichtung vs. Warteschleife: Youngster Felipe Chávez könnte jetzt wichtig werden

Felipe Chávez im Spiel gegen Leipzig
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Geplante feste Verpflichtung vs. Warteschleife: Youngster Felipe Chávez könnte jetzt wichtig werden

Der FC will bei Felipe Chávez offenbar Nägel mit Köpfen machen und die Kaufoption des Youngsters ziehen. Viele Einsatzminuten sammelte der Peruaner aber noch nicht beim 1. FC Köln: Felipe Chávez befindet sich noch in der Warteschleife.

Lukas Kwasniok betonte am Donnerstag auf der Pressekonferenz das erstaunlich junge Alter seiner letzten Startelf. Dabei wartet ein großes junges Talent noch auf den ersten Einsatz von Beginn an. Felipe Chávez kam erst auf vier Kurzeinsätze. Dennoch wollen die Kölner die Kaufoption für den Peruaner ziehen.

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Nach den nackten Zahlen scheinen die Ideen von Lukas Kwasniok und Thomas Kessler noch nicht so recht zusammenpassen zu wollen. Wie die „Abendzeitung“ am Donnerstagabend berichtet, will der FC im Sommer die Kaufoption des Mittelfeldspielers ziehen. Einziges Problem der FC Bayern München hat gleich zwei Rückkaufoptionen vereinbart. Eine für 2027 und eine für 2028. Bedeutet wiederum, die Kölner würden den Offensivspieler mindestens ein Jahr an sich binden können und die Bayern haben mit dem peruanischen Nationalspieler ganz offensichtlich noch einiges vor. Kein Wunder Chávez gilt als besonders großes Talent, der 18-Jährige wurde beim Rekordmeister in den höchsten Tönen gelobt und gilt in Peru als künftiger Starspieler.

Hohe fußballerische Qualität

In den Spielen kommt der Rohdiamant dann aber noch gar nicht so zum Einsatz. Kwasniok wechselte den 18-Jährigen genau vier Mal ein – insgesamt spielte der gebürtige Schwabe 25 Minuten mit dem Geißbock auf der Brust. Das klingt nicht nach vielen Chancen, um sich für mehr auszuzeichnen. „Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagte Thomas Kessler nach der Verpflichtung im Winter. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln.“ Aktuell sind die Rahmenbedingungen auf Kurzeinsätze beschränkt.

Und dennoch scheint der Spieler einen so bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, dass sich der FC von dem Youngster einiges erhofft. Immerhin droht nach der festen Verpflichtung schon im Sommer 2027 der Abgang. Es wird also nicht nur um die Weiterentwicklung des Talents als Edeljoker gehen. „Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig schaffen es, dich sehr schnell einfach unter Druck zu setzen und ein großes Feld herzustellen. Das heißt, es geht viel mehr hin und her. Du selbst musst kompakter verteidigen und in die Umschaltaktionen kommen“, hatte Lukas Kwasniok im Februar gesagt. Chávez passte offenbar nicht in die Formation. Auch, weil der Trainer in jenen Begegnungen mehr Physis auf dem Platz haben wollte. Doch aktuell wird es beim FC wohl auch um die spielerischen Elemente gehen.

„Ich habe meine Stärken im Spielaufbau“

Und genau dort liegen die Stärken des Offensivspielers. Chávez wird eine hohe fußballerischer Qualität nachgesagt, die er in den Trainingseinheiten am Geißbockheim auch regelmäßig unter Beweis stellt. Dazu verfügt Chávez über einen herausragenden Abschluss. Für die U19 der Bayern erzielte der 18-Jährige im vergangenen Jahr 15 Tore in 24 Spielen. Schon damals spielte er zudem erfolgreich in der Regionalliga. „Ich habe meine Stärken im Spielaufbau und werde offensiv umso gefährlicher, je weiter vorne ich spiele“, sagte der Youngster eins. „Ich schließe einfach gerne ab, auch wenn die Position mal nicht so aussichtsreich ist. Mein Leitsatz ist: Wenn du es nicht probierst, kannst du auch kein Tor erzielen.“ Dieser Satz lässt sich auf die aktuelle Situation leicht abändern: Wenn du nicht spielst, auch nicht.

Doch gerade gegen den Hamburger SV und in den weiteren Spielen auf Augenhöhe könnten die spielerischen Elemente des Peruaners wichtig werden. Vielleicht darf der 18-Jährige gegen die Rothosen zeigen, warum Thomas Kessler die Kaufoption ziehen will.


Auf der Suche nach der Form: Dabei könnte Isak Johannesson jetzt so wichtig für den 1. FC Köln sein

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?
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Auf der Suche nach der Form: Dabei könnte Isak Johannesson jetzt so wichtig für den 1. FC Köln sein

Seit Monaten läuft Isak Johannesson seiner Form beim FC hinter her. Gegen den BVB musste der Isländer vielleicht auch aus taktischen Gründen nach 45 Minuten vom Platz. Nun kommen die Gegner auf Augenhöhe für den 1. FC Köln und damit die Suche nach dem spielerischen Element: Ein formstarker Isak Johannesson wäre gerade so wichtig.

Mit einem Fehlpass vor der Ecke zum 0:1 betrieb Isak Johannesson am vergangenen Samstag nicht gerade Eigenwerbung. Dabei kommen nun Gegner für die Geißböcke, bei denen es auf Spieler wie Johannesson ankommen könnte.

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Wenn es in zwei Wochen für die Nationalspieler zu den jeweiligen Auswahlen geht, dürfte die Gefühlslage je nach Akteur wohl sehr unterschiedlich sein. Gerade im Abstiegskampf werden die meisten Spieler wohl froh sein, auch mal andere Gedanken zu fassen. Und dennoch haben die Länderspiele für die Kölner Profis eine höchst unterschiedliche Tragweite. Während beispielsweise Jakub Kaminski gegen Albanien und bei einem Erfolg gegen den Sieger aus der Begegnung Ukraine gegen Schweden um das Ticket für die WM in den USA, in Kanada und Mexiko spielt, ist der Zug für Isak Johannesson und Island abgefahren. Der Traum von der Teilnahme am Endturnier platzte im vergangenen November mit einer 0:2-Niederlage gegen die Ukraine.

„Rückschläge gehören zum Sport dazu“

„Natürlich war das ein großer Traum von mir. Insofern ist es auch hart, dass wir uns nicht qualifiziert haben. Es hat vielleicht zwei, drei Tage gebraucht, um es zu verarbeiten“, sagte Johannesson im Trainingslager in La Nucia im Interview come-on-fc. „Rückschläge gehören zum Sport genauso wie zum Leben einfach dazu. Es ist aber nicht der erste Rückschlag meiner Karriere.“ Auch Lukas Kwasniok erklärte, dass der Isländer durchaus geknickt gewesen sei. Aber: „Er hat mir gegenüber kurz auch kommuniziert: ,Hey, zum einen ist es so im Fußball und zum anderen haben wir eine sehr junge Mannschaft“, sagte der Trainer damals. „So ticken die Jungs, gleich mit dieser Aussage: Die junge Mannschaft hat das nächste Ziel die Europameisterschaft. Das eine Ziel nicht erreicht und das nächste Ziel einfach auch schon wieder ins Visier genommen.“

Und doch ist zumindest zeitlich ein gewisser Einschnitt bei Johannesson zu sehen. Der Isländer läuft seit Monaten, eben seit jenem November, seiner Form hinterher. Bei der 3:4-Niederlage gegen Frankfurt stand der Mittelfeldakteur und Stammspieler des Saisonbeginns noch 90 Minuten auf dem Platz, gegen Bremen waren es nur noch 45 und fortan war es dann auch mit dem unumstrittenen Stammplatz vorbei. Oft reichte es nur noch zu Kurzeinsätzen, den großen Impact fand der 22-Jährige in den Begegnungen aber nicht. Am Samstagabend stand Johannesson gegen den BVB von Beginn an auf dem Platz, hätte sogar früh treffen können. Doch in Erinnerung blieb vor allem der schreckliche Fehlpass auf Tom Krauß, der wiederum zum Eckstoß vor dem 0:1 führte. Sicherlich hätte man Johannesson das Erfolgserlebnis gegen die Gelbschwarzen gewünscht.

Vier Torbeteiligungen für den FC

Denn gerade jetzt kommen die Begegnungen oder die Gegner, die Johannesson eigentlich liegen sollten. Es sind die Spiele gegen die Konkurrenz, in denen der FC den Ball haben dürfte, das Spiel zum Teil machen muss. Und der feine Techniker Johannesson könnte genau ein Akteur sein, der für die Kölner das zuletzt oft fehlende spielerische Element auf den Platz bringen sollte. Für Fortuna Düsseldorf war der Mittelfeldspieler in 69 Begegnungen an 33 Treffern (18 Tore, 15 Assists) beteiligt, also nahezu an jedem zweiten. Beim FC kommt der Isländer bislang auf zwei Tore und zwei Vorlagen und das in 25 Partien. Vielleicht wäre die Partie gegen den Hamburger SV genau der richtige Zeitpunkt, diese Bilanz aufzupolieren. Es wäre zumindest ein positives Gefühl, mit dem Johannesson zur Nationalmannschaft reisen würde.


Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln gegen den HSV dem steigenden Druck und der schweren Aufgabe trotzen

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen den HSV
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Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln gegen den HSV dem steigenden Druck und der schweren Aufgabe trotzen

Auf Lukas Kwasniok steigt der Druck. Vor dem Duell gegen den HSV scheint der Trainer angezählt und in Hamburg wartet auf die Geißböcke wahrlich keine leichte Aufgabe. Der Kölner Coach ist dennoch zuversichtlich, Punkte aus der Hansestadt mitzunehmen: So will der 1. FC Köln beim HSV punkten.

Nach der Niederlage gegen den BVB trotz der ordentlichen der Kölner Mannschaft hat sich die Tabellensituation des FC zugespitzt. Am Samstagabend will sich das Team bei den Rothosen wieder etwas Luft verschaffen und einen Dreier gegen den HSV einfahren.

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Endspiel oder kein Endspiel – darin scheiden sich aktuell in Köln die Geister rund um das Geißbockheim. Während gerade in den Sozialen Medien viele Fans die Ablösung des Trainers fordern, hat Lukas Kwasniok ganz offensichtlich eine andere Vision. Der Trainer ist guter Dinge, die Wende noch zu schaffen und prophezeit dem Verein sogar noch mehr. „Ich glaube, dass dem Verein einfach auch eine gute und gesunde Zukunft bevorsteht“, sagte der 44-Jährige. „Und ich glaube, je fokussierter wir jetzt auf die Dinge sind, die wir beeinflussen können, desto schneller werden die Ergebnisse kommen und desto wunderbarer wird die Zukunft aussehen.“ Allerdings sprach der Coach nicht davon, dass es dabei um eine gemeinsame Zukunft gehe.

Zwischen Vision und Druck

Fakt ist, der FC hat aus den vergangenen 16 Spielen gerade einmal zehn Punkte geholt, ist in der Formtabelle (der vergangenen fünf Spiele) auf Rang 16 angekommen, punktgleich mit den Plätzen 17 und 18, liegt ebenfalls punktgleich auf dem Relegationsrang. Die Ergebnisse blieben zuletzt aus, auch, wenn die Leistung oft stimmte. Zur Wahrheit gehört auch, dass in diesen Spielen der FC aber selten als unverdient Geschlagener vom Platz ging. Dass die Geißböcke sich in einer Krise befinden, ist also alles andere als von der Hand zu weisen. Und so wirken die Visionen des Trainers wohl nicht für Jedermann überzeugend. Auch wenn sich die Anhänger sicherlich eine wunderbare Zukunft ihres Vereins wünschen würden.

Für einen Lichtblick oder einen Hoffnungsschimmer würde sicherlich eine gute Leistung und vor allem drei Punkte in Hamburg sorgen. Der FC, vor allem aber Lukas Kwasniok würden sich wieder ein wenig Luft verschaffen, mit Selbstvertrauen in das Derby gegen Gladbach starten und vor allem den HSV wieder mit in die Abstiegs-Verlosung reißen. Doch die andere Seite der Medaille wäre dann ein doch schon ordentlicher Druck auf der Kölner Brust. Denn auch wenn Lukas Kwasniok am Donnerstag sicher schien, dass die Performance auch über seine Situation mit entscheide, wird es am Ende dann doch um Punkte gehen. Heißt: Verliert Köln in Hamburg, sind die Rothosen wohl gesichert, der FC könnte aber auf den Relegationsplatz abrutschen, zum ersten Mal in dieser Spielzeit.

Kwasniok weiß um die Stärke des Gegners

Dass die Aufgabe im Volksparkstadion keine leichte wird, weiß auch Kwasniok. „Sie haben noch relativ spät in der Sommer-Transferperiode etwas gemacht. Dadurch haben die Jungs ein bisschen gebraucht. Aber es ist keine Überraschung, dass sie sich dann einfach mit guter kontinuierlicher Arbeit da rausgearbeitet haben“, sagte der Trainer. „Sie haben dann echt zugeschlagen mit Vieira, Lokongo und vor allem dann auch Vuskovic, der einfach ein Gamechanger ist für sie. Es ist jetzt einfach so, dass sich die Vorzeichen so ein wenig geändert haben zum Hinspiel.“ Damals hatten die Kölner bekanntlich 4:1 gewonnen. Auch, weil der VAR dem FC damals wohlgesonnen war.

Dieses Mal wäre sicher ein knapper Sieg ebenfalls im Sinne des Trainers. „Ich glaube einfach, dass wir sehr wohl in der Lage sind, dort zu bestehen“, sagte Kwasniok und schränkte direkt ein: „wohlwissend um die Qualitäten vor allem in der Rotation ihrer Spielanlage, plus eine Defensive, eine Kompaktheit, die es einfach schwer macht, sie zu bespielen.“ Personell steht dem FC wieder Sebastian Sebulonsen zur Verfügung, Jahmai Simpson-Pusey fällt gesperrt aus. Für den Engländer wird Cenk Özkacar beginnen, sonst sind keine weiteren Wechsel im Vergleich zum BVB-Spiel zu erwarten. Die Leistung des Teams sei gut gewesen, sagt Kwasniok und deutet dann doch den Ernst der Lage der beiden kommenden Partien an. „Der Weg ist das Ziel und ein Weg führt uns jetzt nach Hamburg und der nächste dann zum Heimspiel gegen Gladbach, um am Ende dann das Ziel zu erreichen.“  


Das sagt Lukas Kwasniok zum Abschied von Florian Kainz – „Vielleicht zirkelt er ja noch mal einen rein“

Florian Kainz könnte am Samstag sein 200. Pflichtspiel für den FC bestreiten
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Das sagt Lukas Kwasniok zum Abschied von Florian Kainz – „Vielleicht zirkelt er ja noch mal einen rein“

Florian Kainz hat am Mittwoch sein Karriereende im Sommer bekannt gegeben. Für den Österreicher ist nach der Saison Schluss. Das hatte sich angedeutet. Der Spieler kam zuletzt immer seltener zum Einsatz für den 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Florian Kainz.

Elf Einsätze, zwei Mal Startelf insgesamt 230 Spielminuten – Florian Kainz kam in dieser Saison noch nicht so recht zum Zug. Vielleicht auch ein Grund, warum der Grazer seine Karriere beenden will. Nun äußerte sich der Trainer zum leisen „Servus“.

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Dass Florian Kainz in der kommenden Spielzeit nicht mehr für den FC auflaufen würde, war bereits in den vergangenen Wochen ein wenig abzusehen – zumindest die Tendenz. Der Österreicher hatte unter FC-Trainer Lukas Kwasniok nur noch wenige Chancen bekommen, sich auszuzeichnen, stand einige Male erst gar nicht im Kader (In 2026 fünf Mal). Im Gegensatz zu einigen Eigengewächsen aus dem Nachwuchs. Dass der Mittelfeldspieler aber nach der Saison seine Karriere beenden würde, kam dann für viele Fans vielleicht doch überraschend. Zumindest wäre beispielsweise eine Rückkehr nach Österreich nicht gerade einer Sensation gleich gekommen. Zahlreiche Weggefährten wie Mark Uth reagierten auf das emotionale „Servus“ in den Sozialen Medien, schickten ebenso emotionale Grüße.

Der plötzlich angekündigte Abschied kam für den Kölner Coach indes alles andere als plötzlich. „Die Nachricht war jetzt gestern für mich nicht mehr so überraschend. Wir haben da schon drüber gesprochen“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Das ist jetzt keine Entscheidung von ihm, die er in den letzten drei Tagen getroffen hat. Mit dem Gedanken hat er schon ein Ticken länger gespielt. Wir haben uns auch darüber ausgetauscht und er hat sie erst Thomas Kessler und dann auch mir irgendwann mitgeteilt in den vergangenen Wochen.“ Kainz spielte bekanntlich mehr als sieben Jahre für den FC, kam im Januar 2019 von der Weser an den Rhein. „Die Dinge, die er in den letzten Wochen für die Mannschaft und den Verein getan hat, die wird er auch weiterhin tun. Er wird seine Erfahrung weitergeben“, sagt Kwasniok.

„Ich glaube mit dem gewissen Alter kommt so eine gewisse Souveränität, so eine Ruhe auch zur Hilfe und die strahlt er aus, wohlwissend, dass es halt irgendwann zu Ende ist“, so der Trainer weiter. Er sei weiter mit viel Freude dabei, gerade wenn er sich mit den anderen Spieler im Training battele, sagt Kwasniok. „Dass er ja, nach Möglichkeit die Zeit hier mit dem Klassenerhalt dann auch beenden will, das steht außer Frage und da wird er, glaube ich, auch noch mal alles für geben. Er hat hier ganz viele tolle Dinge erreicht. Conference League gespielt, zwei Aufstiege, war auch irgendwo der Aufstiegsheld im Spiel in Nürnberg. Wer weiß, vielleicht zirkelt er ja noch mal ein Freistoß rein.“ Dafür müsste der 33-Jährige dann aber auch noch mal zum Einsatz kommen. Im Hinspiel gegen den HSV traf der Österreicher zum ersten Mal in seiner Karriere per direktem Freistoß.


Schicksalsspiel gegen den Hamburger SV? Für Lukas Kwasniok nicht – so reagiert der Coach auf die Trainerdiskussion

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Schicksalsspiel gegen den Hamburger SV? Für Lukas Kwasniok nicht – so reagiert der Coach auf die Trainerdiskussion

Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV steht Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln zunehmend unter Druck. Der Coach gilt vor dem Spiel gegen die Rothosen als angezählt. Kwasniok sieht derweil keinen Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur Trainerdiskussion.

Die Lage beim 1. FC Köln spitzt sich vor dem Spiel gegen den Hamburger SV zu. Für Trainer Lukas Kwasniok könnten die nächsten Punkte über seine Zukunft entscheiden. Trotz wachsender Kritik zeigt sich der 44-Jährige gelassen und erklärt, wie er das Ruder beim Domstadtclub herumreißen will.

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Nach der letzten Bilanz könnte das Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV am Samstagabend vorerst das letzte Spiel unter Cheftrainer Lukas Kwasniok sein. So wurde kolportiert, dass für die Verantwortlichen am Geißbockheim nur Punkte zählen. Gute Leistungen allein seien nicht mehr ausreichend für eine Zusammenarbeit über die Länderspielpause hinaus. Obwohl er noch im Amt ist, muss sich Lukas Kwasniok bereits mit den ersten Gerüchten um potenzielle Nachfolger herumschlagen. Darunter sind sein Co-Trainer René Wagner sowie Friedhelm Funkel, der den FC in der abgelaufenen Saison vom geschassten Gerhardt Struber übernommen und in die erste Bundesliga geführt hat. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag zeigte sich Kwasniok unbeeindruckt von der schwierigen Tabellensituation seiner Mannschaft oder gar dem HSV-Spiel als letzte Chance für ihn. Der 44-Jährige erläuterte, wie er persönlich mit der Kritik an seiner Person umgeht.

Kwasniok: „Es ist wichtig, Distanz aufzubauen“

„Auf der einen Seite ist es wichtig, Nähe zu den Spielern und zu den Dingen aufzubauen, die du beeinflussen kannst. Auf der anderen Seite ist es wichtig, Distanz zu Dingen aufzubauen, die für dich und deine Arbeit irrelevant sind. Das ist die Kunst“, erklärte der 44-Jährige. Kwasniok führte seine Gelassenheit auch auf persönliche Erfahrungen zurück. „Dadurch, dass mein Leben viele Wellenbewegungen hatte, angefangen in der Kindheit. Wenn du in jungen Jahren das Land verlässt und viele Hindernisse überwinden musst, dann baust du so eine Distanz zu den Elementen auf, die auch mal schwieriger sind. Und das hilft dir, weil du dann diese Nähe zu den wichtigen Elementen wiederum aufbauen kannst. Ich fokussiere mich auf Fakten, auf die Arbeit. Und das macht mir unendlich viel Spaß.“ Nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler allerdings deutliche Worte gefunden. „Es reicht nicht, phasenweise gut zu sein. Man weiß, was gefordert ist“, erklärte der Funktionär.

Trainerwechsel im Tabellenkeller

Neben dem persönlichen Einblick sprach Kwasniok auch über die Situation im Tabellenkeller der Bundesliga. Aus seiner Sicht würde eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt dem widersprechen, was Verein und Trainerteam vor der Saison gemeinsam vereinbart hatten. „Wenn man sich die untere Tabellenhälfte anschaut, dann haben fünf Vereine den Trainer gewechselt und fünf nicht“, sagte Kwasniok. „Ich glaube, diejenigen, die überrascht waren, dass sie plötzlich im Kampf um den Klassenerhalt stecken, sind zum Beispiel Mainz, weil sie sich letztes Jahr für Europa qualifiziert haben, oder Augsburg, weil sie mehr wollten, als nur gegen den Klassenerhalt zu kämpfen. Oder Werder Bremen, die sich vielleicht einen Ticken weiter gesehen haben.“ Andere Teams seien dagegen mit einer klaren Erwartungshaltung in die Saison gestartet. „Die anderen, St. Pauli, Hamburg, Heidenheim, Union und eben auch der 1. FC Köln, sind meiner Meinung nach in die Saison gegangen, in dem Wissen, worum es geht. Um den Klassenerhalt.“

Kwasniok prophezeit dem FC rosige Zeiten

Für den FC bietet sich am Samstag die nächste Gelegenheit, im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sammeln (Anstoß 18.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Sollte der Klassenerhalt gelingen, sieht Kwasniok für den Verein eine positive Perspektive. „Ich glaube, dass dem Verein einfach auch eine gute und gesunde Zukunft bevorsteht. Und ich glaube, je fokussierter wir jetzt auf die Dinge sind, die wir beeinflussen können, desto schneller werden die Ergebnisse kommen und desto wunderbarer wird die Zukunft aussehen.“ Ob diese Zukunft auch mit Kwasniok auf der Trainerbank geschrieben wird, dürften jedoch die kommenden Wochen entscheiden.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Eine Einsatzgarantie, ein Rückkehrer und ein Spieler mit Fragezeichen

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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Personal-Update beim 1. FC Köln: Eine Einsatzgarantie, ein Rückkehrer und ein Spieler mit Fragezeichen

Vor dem Spiel gegen den Hamburger SV am Samstagabend hat der Kölner Coach ein Personal-Update gegeben. Es wird mindestens eine Veränderung geben beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Personal vor dem HSV.

Der FC bereitet sich weiterhin auf die Begegnung gegen den Hamburger SV am Samstagabend vor. Auf die Kölner wartet eine schwere Aufgabe. Große personelle Veränderungen gibt es noch nicht.

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Für den FC geht es nun in doch vorentscheidende Wochen. In den kommenden fünf Begegnungen warten gleich vier Mannschaft, die sich vermeintlich auf Augenhöhe mit dem FC befinden. Am Samstagabend sind die Kölner zu Gast beim Hamburger SV. Die Bedeutung der Partie ist klar: Sollten die Kölner die Begegnung verlieren, drohen die Geißböcke auf einen Abstiegsrang abzurutschen. Zumal die Konkurrenz aus Mainz und St. Pauli ebenfalls vor direkten Duellen stehen. Personell hat sich die Situation nur punktuell verändert. Jahmai Simpson-Pusey fällt bekanntlich aufgrund der Roten Karte gegen den BVB für die kommenden beiden Begegnungen aus. Dafür kehrt Sebastian Sebulonsen wieder in den Kader zurück und wird für Lukas Kwasniok zur Option.

„Cenk Özkacar wird spielen“

Wenn auch nicht zwingend unbedingt zu einer Startelf-Alternative. „Seb hat jetzt alles mitgemacht, insofern ist das grundsätzlich denkbar. Er wird auf jeden Fall im Kader sein“, erklärte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Spieltags-Konferenz. „Ich habe noch keine finale Entscheidung getroffen, weil man dann ja auch bedenken muss, wenn er anfängt, ist er in der Lage 90 Minuten zu spielen. Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn runternehmen muss, damit er sich nicht wieder in der Muskulatur verletzt.“ Nach den zahlreichen muskulären Verletzungen will der FC kein Risiko mehr eingehen. Das verdeutlicht gerade auch der Fall um Alessio Castro-Montes. Der Belgier hatte eine Einsatz-Garantie für die Begegnung gegen den BVB erhalten, im Abschlusstraining aber wieder etwas gespürt.

Und dieses „etwas“ stellt sich offenbar als größeres Problem heraus. „Monti hatte mit dieser Sache schon länger zu kämpfen. Die Gesamtsituation macht ihm schon mehr zu schaffen“, sagte der Trainer. In der Hinrunde, als der Schienenspieler noch nicht oft zum Einsatz gekommen sei, sei das noch kein Problem gewesen. Das habe sich nun aber geändert. „Der Muskel reagiert. Wir sind da sehr sehr vorsichtig.“ Castro-Montes wird somit wohl noch einige Wochen fehlen. Linton Maina könnte dagegen aber zu einer Option für den FC werden. „Er hat die ersten Minuten gegen Dortmund bekommen und hat das gut gemacht. Er hat das Spiel belebt. Deshalb ist er eine Option“, sagte Kwasniok. „Ich möchte auch betonen, dass wir im Elf gegen Elf ein gutes Spiel gemacht haben. Deswegen wird sich jetzt an der grundsätzlichen Formation nicht so viel verändern.“

Kwasniok habe nicht vor, auf vielen Positionen zu wechseln. Auf einer muss er nun mal wechseln. Simpson-Pusey ist gesperrt, es wird einen Wechsel geben müssen. Und auch darauf verriet der Trainer schon die passende Alternative: „Cenk Özkacar wird spielen“, sagte Kwasniok.