Harter Arbeiter und „Strafraumräuber“ Thijs Dallinga – Die Marktmöglichkeit, die der FC nutzen musste

Thijs Dallinga soll beim FC auf der Liste stehen
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Harter Arbeiter und „Strafraumräuber“ Thijs Dallinga – Die Marktmöglichkeit, die der FC nutzen musste

Mit Thijs Dallinga hat sich dem FC nun eine Marktgelegenheit geboten, die sich als absoluter Transfercoup herausstellen könnte. Denn der 26-Jährige hat in seiner Karriere schon einige Eigenschaften gezeigt, die ihn sehr spannend machen für den 1. FC Köln: Das ist Thijs Dallinga.

Vor einer Woche ploppten die Gerüchte das erste Mal auf, schon kurz darauf verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell. Thijs Dallinga verstärkt den FC. Damit bekommen die Geißböcke einen Stürmer, der sich in seiner Karriere schon einiges erarbeitet hat.

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Neben vielen Talenten, die heutzutage bereits in jungen Jahren auf den größten Bühnen des Weltfußballs auftauchen, gibt es auch diejenigen, die sich durch harte Arbeit Schritt für Schritt ihre Sporen verdienen. Thijs Dallinga galt laut niederländischen Medien in seinen ersten Jahren nicht gerade als absoluter Ausnahmekönner, doch der junge Niederländer machte das durch seinen Arbeitseifer wett. Dadurch gelang ihm der Durchbruch in der zweithöchsten niederländischen Spielklasse, bei Excelsior. Dallinga erzielte 36 Tore und legte neun weitere vor, womit er maßgeblich zum Aufstieg in die Eredevise beitrug. Danach ging es für ihn in die Ligue 1 zum FC Toulouse, wo er seinen Torriecher unter Beweis stellen konnte und 37 Tore sowie acht Vorlagen in zwei Spielzeiten verbuchte. Dabei halfen ihm einige Eigenschaften, die sein ehemaliger Jugendtrainer Be de Jonge 2024 im Interview mit „Tutto Bologna Web“ besonders betonte. Dallinga sei sehr lernbegierig sowie bescheiden und bodenständig.

„Strafraumräuber“ Dallinga

Werte, die auf all seinen Stationen angepriesen wurden. Sobald ein Spieler zu einem neuen Club wechselt, liest man oft positive Worte seitens des aufnehmenden Vereins. Viel aussagekräftiger sind jedoch die Worte des abgebenden Vereins. Dallingas Ex-Verein Toulouse spricht in den höchsten Tönen vom Mittelstürmer, lobt insbesondere dessen Engagement und Professionalität. Und auch Riccardo Orsolini, Mitspieler bei Bologna, hob gegenüber „Bologna Sport News“ vor allem den Lern- und Arbeitswillen des Niederländers hervor. Gleichzeitig bezeichnet er ihn als „rapace d’area“, einen „Strafraumräuber“.

Spannenderweise wurde der Angreifer in seiner Zeit bei Toulouse in einem Interview mit dem Medienteam der Ligue 1 nach seiner Vorstellung eines perfekten Stürmers gefragt. Laut Dallinga müsse er sich mit Ball am Fuß wohlfühlen und in der Lage sein, am Spiel seiner Mannschaft teilzunehmen. Des Weiteren sollte er auch in der Lage sein, hinter der gegnerischen Abwehr in die Tiefe zu gelangen. Ständig müsse er die Aufmerksamkeit der Verteidiger beanspruchen. Kurz gesagt: Ein Angreifer, der ein bisschen alles kann. Sein Vorbild sei diesbezüglich Erling Haaland. Auf die Rückfrage, was ihm selbst noch zu diesem Spielertyp fehle, zeigte sich der 26-Jährige selbstkritisch. Er wolle noch besser in der Luft werden, zudem aggressiver in den direkten Duellen.

Kein Erfolg bei Bologna

Diesen Spielertyp, der alles ein bisschen kann, hat man sich in Bologna von ihm erhofft. Im Sommer 2024 hinterließ Joshua Zirkzee dort mit seinem Wechsel zu Manchester United eine klaffende Lücke. Der Landsmann von Dallinga schaltete sich unter Thiago Motta extrem häufig in den Spielaufbau ein, eine große Stärke von ihm. Diese hoffte man mit dem Transfer von Dallinga aufzufangen. Hier zeigt sich jedoch, dass die Bezeichnung als „Strafraumräuber“ durch seinen Teamkollegen Orsolini auch ein Problem mit sich bringt.

Denn es stellte sich nach kurzer Zeit in Bologna heraus, dass der Stürmer den mitspielenden Part des abgewanderten Zirkzee nicht auf einem ähnlichen Niveau ausfüllen konnte. In der anspruchsvollen Spielweise von Thiago Motta sowie später Vincenzo Italiano konnte der Stürmer nicht wie erhofft glänzen. Zudem spielte im Verein ein weiterer vielversprechender Mittelstürmer. Es dauerte nicht lange, bis Konkurrent Santiago Castro den Stammplatz für sich gewinnen konnte. Der junge Argentinier entwickelte sich bemerkenswert gut. So gut, dass in diesem Sommer der teure Wechsel zur AS Roma folgte. Im Gegenzug sicherten sich die Italiener leihweise die Dienste von Rom-Stürmer Artem Dovbyk – folglich ist erneut kein Platz für Dallinga.

Beim FC zurück zur alten Stärke?

Es ist jedoch keine Schande, nicht die Spielmacher-Fähigkeiten eines Joshua Zirkzee zu besitzen. Dagegen verfügt „Strafraumräuber“ Dallinga über die Fähigkeit, Tore mit dem ersten Kontakt zu erzielen. Im Interview mit Ligue 1 äußerte er sich, übersetzt ins Deutsche, so dazu: „Es ist nicht etwas, das ich explizit suche, aber es ist der schnellste Weg, eine Aktion zu beenden. Es lässt den Verteidigern oder dem Torhüter wenig Zeit, um zu antizipieren. Es ist schwieriger für sie.“

Unter dem Strich ergibt sich das Bild eines vielversprechenden Torjägers, der seine Treffsicherheit schon vermehrt unter Beweis gestellt hat. Bei Bologna scheiterte Dallinga an den hohen Anforderungen bezüglich der Einbindung ins Kombinationsspiel und sah sich gleichzeitig mit einem hochveranlagten Konkurrenten konfrontiert. Beim 1. FC Köln hingegen wird wohl nicht zu erwarten sein, dass der Mittelstürmer allzu viele Aufgaben im Aufbau übernehmen muss. Substrahiert man diesen Punkt von den Anforderungen an Dallinga, so könnte sich der Niederländer als potente Option für den Sturm erweisen, zumal Ragnar Ache in der Vergangenheit öfter mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Das Modell einer Leihe mit Kaufoption minimiert außerdem das Risiko des Transfers, was Dallinga zu einer Marktmöglichkeit macht, die der FC kaum ausschlagen kann. Und sollte es Dallinga gelingen, an seine erfolgreichen Saisons anzuschließen, so könnten sich bald viele Vereine fragen: Warum haben wir den eigentlich nicht geholt?

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,


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Entscheidende Woche? Welche Transfers beim 1. FC Köln nun noch anstehen könnten

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Entscheidende Woche? Welche Transfers beim 1. FC Köln nun noch anstehen könnten

Am kommenden Montag startet der 1. FC Köln in Würzburg in die Pflichtspielsaison. Die Kaderplanung ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Thomas Kessler kündigte an, dass in den nächsten Tagen einiges passieren soll. Die erste Neuverpflichtung gab es nun beim 1. FC Köln: Diese Transfers könnten diese Woche folgen.

Der FC hat klare Pläne, die jetzt endlich umgesetzt werden sollen. Wie viel Budget dafür zur Verfügung steht, dürfte sich zeitnah zeigen. Geschäftsführer Sport Thomas Kessler kündigte für diese Woche neue Akteure auf der Zugangsseite an. Mit Thijs Dallinga ist der erste gefunden. Folgt ein weiterer?

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Die beiden Kölner Niederlagen in Paderborn am Sonntag haben gezeigt, dass der FC-Kader noch einige Schwächen aufweist. Weder die vermeintliche A-Elf noch die zweite Reihe konnte sich gegen die Aufsteiger aus Ostwestfalen durchsetzen. Der FC verlor die beiden Duelle mit 2:3 und 3:4. Dementsprechend soll vor dem Pflichtspielauftakt in vielen Mannschaftsteilen noch einmal nachgelegt werden. „Grundsätzlich glaube ich, dass auf der Zugangsseite in der kommenden Woche etwas passieren wird“, äußerte sich Thomas Kessler am Sonntag und ließ am Montag seinen Worten mit der Verpflichtung von Thijs Dallinga Taten folgen. Doch einige weitere Namen kursieren schon länger rund um das Geißbockheim, andere könnten überraschen.

Lange erwartete Verstärkungen

Der Transfer von Thijs Dallinga an den Rhein ist nun also fix. Der niederländische Stürmer wird für eine Saison aus Bologna ausgeliehen und eine weitere Option für die Sturmspitze sein. Der Deal soll zudem eine Kaufoption beinhalten, sodass der Offensivmann im kommenden Sommer fest verpflichtet werden könnte. Dallinga ist dann wohl in Würzburg bereits eine Kaderoption. Auch die Gerüchte um Mikey Moore reißen nicht ab. Der Engländer soll für eine Saison von den Tottenham Hotspur ausgeliehen werden. Da die Londoner große Stücke auf Moore setzen, wäre in diesem Deal keine Kaufoption enthalten. Trotzdem verspricht man sich von ihm viel in Köln. Die beiden Clubs sollen sich auch schon einig sein. Lediglich Spurs-Coach Roberto De Zerbi muss noch zustimmen. Er möchte sich den Spieler noch ansehen und entscheiden, ob Moore nicht bereits in dieser Saison eine Option für Tottenham sein könnte.

Der Youngster traf zudem am vergangenen Wochenende im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim doppelt. Der Wechsel nach Köln gilt dennoch weiterhin als wahrscheinlich und könnte sogar noch wahrscheinlicher werden. Denn Tottenham soll sich mittlerweile mit Savinho und Manchester City einig sein. Ein Transfer wird dadurch wahrscheinlicher.

Die ewige Sechser-Suche

Seit Wochen sucht der 1. FC Köln nach einem erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld. Eine Woche vor Saisonstart ist diese Suche immer noch nicht beendet. Der Bedarf in der Zentrale ist weiterhin groß. Zuletzt wurden die Gerüchte um eine Rückkehr von Ellyes Skhiri plötzlich wieder lauter. In Frankfurt hat der Tunesier keine Zukunft mehr. Bei den Gehaltsvorstellungen sollen Club und Spielerseite jedoch weiterhin ein Stück auseinander liegen. Auch Rani Khedira wird immer wieder genannt. Ob einer dieser beiden in der nächsten Saison mit dem Geißbock auf der Brust aufläuft oder ob am Ende doch ein anderer Kandidat kommt, könnte sich diese Woche entscheiden. In welches Regal der FC greifen kann, hängt auch weiterhin von der Personalie Said El Mala ab. Nach dem geplatzten Deal mit Borussia Dortmund soll sich nun RB Leipzig mit einer möglichen Verpflichtung des Kölner Publikumslieblings auseinandersetzen. Sollte El Mala die Kölner doch noch verlassen, könnten für die Domstädter kurzfristig ganz neue Türen aufgehen.

Weitere Baustellen

Der FC sucht bereits seit Beginn des Sommers nach einem Ersatzmann für Gideon Mensah auf der Position des Linksverteidigers. Bisher wurde diese Rolle von Jonathan Friemel ausgefüllt. Der ehemalige U19-Kapitän ist eigentlich in seiner ersten Saison im Herrenbereich zunächst für die Regionalliga-Mannschaft eingeplant. Auch wenn er bisher eine gute Figur abgegeben hat, ist der Schritt in den Profi-Kader in diesem Sommer wohl noch zu groß für ihn. Konkrete Namen wurden für diese Position bislang nicht gehandelt. Außerdem könnte sich auch auf der offensiven Außenbahn noch etwas tun. Derzeit stehen mit Said El Mala, Reigan Heskey, Linton Maina und Jan Thielmann vier Optionen für die beiden Positionen zur Verfügung. Auch hier könnte nachgelegt werden, insbesondere wenn einer der Akteure den Club auf den letzten Metern verlassen sollte. Auch darüber dürfte diese Woche Klarheit bringen.


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Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,

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Der gesuchte Stürmer ist gefunden: Der 1. FC Köln verpflichtet Thijs Dallinga

Der FC leiht Thijs Dallinga aus
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Der gesuchte Stürmer ist gefunden: Der 1. FC Köln verpflichtet Thijs Dallinga

Am vergangenen Dienstag hatte es die ersten Gerüchte gegeben, keine Woche später ist der Deal also offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Thijs Dallinga vom FC Bologna. Damit schließen die Geißböcke die Vakanz im Sturm neben Ragnar Ache und verfügen über eine echte Konkurrenz.

Vor zwei Jahren wechselte Thijs Dallinga für 16 Millionen Euro Ablöse zum FC Bologna. Dort wurde der Angreifer jedoch nicht glücklich. Jetzt wagt der Niederländer einen Neustart beim 1. FC Köln.

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Lange hatten die FC-Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Thomas Kessler nach einem weiteren Zielspieler im Angriff neben Ragnar Ache gesucht. Dann ging es plötzlich ganz schnell. Nach den ersten Gerüchten am Dienstag steht nun fest: Thijs Dallinga füllt die Kaderlücke im Sturm der Geißböcke. Der Niederländer wechselt auf Leihbasis mit Kaufoption vom FC Bologna zum 1. FC Köln. Damit haben die Kölner nicht wie ursprünglich angenommen nur einen Back-up für Ache verpflichtet, sondern einen Konkurrenten, der den 28-Jährigen herausfordert. „Wir freuen uns sehr, dass sich Thijs für den FC entschieden hat. Er ist ein Stürmer, den wir intensiv beobachtet haben und der viele Eigenschaften mitbringt, die wir für unsere Offensive gesucht haben“, sagte Thomas Kessler. „Thijs verfügt über eine starke Präsenz im Strafraum, gute Bewegungen vor dem Tor und arbeitet gleichzeitig sehr mannschaftsdienlich gegen den Ball.“

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit René Wagner“

Dallinga selbst möchte in Köln seiner Karriere, die in den vergangenen beiden Jahren in Bologna ins Stocken geraten war, wieder Schwung verleihen. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit René Wagner, der mich davon überzeugt hat, dass es die richtige Entscheidung ist, nach Köln zu kommen. Der FC ist ein richtig cooler Club mit großartigen Fans – und ich wollte schon immer in der Bundesliga spielen, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte möglichst viele Tore machen, um dem Club damit zu helfen, seine Ziele zu erreichen“, so der Kölner Neuzugang.

Starke Zeit bei Toulouse

Dallinga wurde 2000 in Groningen geboren und durchlief die Jugend von FC Emmen, bevor er 2018 zu Jong Groningen wechselte. Nach ein paar Kurzeinsätzen bei den Profis folgte 2021 der entscheidende Schritt seiner Karriere: Ablösefrei wechselte er zu Excelsior Rotterdam — und explodierte förmlich. Mit bedruckenden 32 Toren und acht Vorlagen schoss der 1,90 Meter große, kopfballstarke Stürmer seinen Verein zum Aufstieg in die erste niederländische Liga. Dadurch wurde außerdem der FC Toulouse auf ihn aufmerksam und holte ihn für 2,5 Millionen Euro in die Ligue 1. Eine Investition, die sich auszahlen sollte. In zwei Jahren gelangen Dallinga in 86 Pflichtspielen 37 Tore und acht Vorlagen – unter anderem jeweils eins in zwei Partien in der Europa League gegen den FC Liverpool.

Tatsächlich hatte sich der Angreifer erneut für mehr empfohlen. 16 Millionen Euro war er daher dem FC Bologna im Sommer 2024 wert. Dort sollte der Niederländer den nach Manchester United abgewanderten Joshua Zirkzee ersetzen. „Mit seiner Erfahrung aus verschiedenen europäischen Topligen und seinem Profil erweitert er unsere Möglichkeiten im Angriff und sorgt für zusätzliche Qualität sowie Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders“, sagt Kessler. Den ganz großen Erwartungen konnte Dallinga aber nicht entsprechen. Gerade mal fünf Tore und sechs Vorlagen in 54 Spielen in der Serie A sprechen eine deutliche Sprache. Nun wagt der 26-Jährige einen neuen Anlauf beim FC in der Bundesliga.


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Leipzigs Wunschziel vor Wechsel zu Milan: Wie wahrscheinlich ist ein Abschied von Said El Mala?

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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Leipzigs Wunschziel vor Wechsel zu Milan: Wie wahrscheinlich ist ein Abschied von Said El Mala?

Nachdem sich der BVB aus dem Poker um Said El Mala endgültig verabschiedet hat, steigt nun der nächste Bundesligist ein. Und wieder stellt sich die Frage, ob es den Abschied des Youngsters in diesem Sommer noch gibt beim 1. FC Köln: Wie wahrscheinlich ist ein Abschied nach Leipzig?

Der Poker um Said El Mala geht in die nächste Runde. RB Leipzig soll die Fühler ausgestreckt haben. Das berichtete am Morgen die „Bild“ und nun bestätigt auch Sky das Interesse der Sachsen. Doch wie wahrscheinlich ist ein Wechsel zu den Roten Bullen?

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Am Sonntag erklärte Thomas Kessler noch einmal, dass er weiterhin überzeugt von einem Verbleib seines Shootingstars sei. Zu diesem Zeitpunkt waren die Karten des BVB vom Poker-Tisch gewischt, nun arbeitet RB Leipzig am perfekten Blatt. Wie Sky schon Anfang Juli exklusiv berichtete, hat Leipzig den Kölner Youngster auf dem Wunschzettel. Damals war das Interesse lose, weil man in Leipzig keine 50 Millionen Euro für den jungen Geißbock auf den Tisch legen wollte. Nun könnten die Sachsen ihre eigene Vorgabe aber brechen. Denn Leipzig schielt erneut auf El Mala. Am Morgen berichtete die „Bild“ dann vom erneuten Interesse der Leipziger und, dass die Sachsen ein Angebot vorbereiten. 50 Millionen Euro soll demnach die Sockelablöse betragen, dazu bis zu zehn Millionen weitere als Boni – zum Großteil leicht erreichbar. Damit wäre die kolportierte Wunschablöse von Thomas Kessler erreicht. Allerdings betonte der Geschäftsführer immer wieder, dass er diese Grenze selbst nie ins Spiel gebracht habe.

Moreira vor einem Wechsel zu Milan

Leipzig diskutiert laut „Sky“ intern, ob man bereit sei, die selbst gesetzte Leitplanke zu „sprengen“. Tatsächlich sucht RB nach dem Abschied von Yan Diomande einen Linksaußen. El Mala steht auf dem Zettel, doch nicht jeder ist in Leipzig von einer Verpflichtung des Kölners überzeugt. Eigentlich favorisieren die Roten Bullen Diego Moreira. Mit dem Portugiesen soll Leipzig eigentlich eine Einigung für einen Vertrag bis 2031 vereinbart haben, doch mit Straßburg konnten sich die Sachsen bislang nicht einigen. Und das hat offenbar Folgen. Denn Moreira steht wohl unmittelbar vor einem Wechsel zum AC Milan. Das berichtet die „Gazzetta dello Sport“. Demnach haben sich die Vereine auf eine Ablöse von 45 Millionen Euro geeinigt, Fabrizio Romano bringt rund 50 Millionen Euro ins Spiel. Moreira soll zeitnah nach Italien wechseln. Die Parteien wollen den Deal in den kommenden Tagen festzurren.

Damit stünden die Leipziger weiterhin ohne den erhofften Diomande-Nachfolger da. Das Interesse an El Mala ist also nicht unbegründet. RB wird den Poker um den Kölner Youngster mitbekommen haben und wissen, dass Thomas Kessler ein harter Verhandlungspartner ist. Das Angebot wird also sicherlich nicht zu klein ausfallen. Ob der FC aber El Mala für die bisherige Wunschsumme ziehen lassen würde, ist offen. Denn für den FC wird es nicht leichter, den Spieler zu ersetzen. Und Kessler weiß natürlich auch, dass der 19-Jährige vor seinem Länderspiel-Debüt stehen könnte und der Marktwert noch einmal steigen würde. El Mala selbst soll einen Wechsel nach Leipzig durchaus für möglich halten. Zumindest habe der Youngster in der Kabine bereits von einem möglichen Abschied gesprochen.


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„Sehr viel Lehrgeld bezahlt“: Manuel Hartmann sah effektiven Gegner bei erster U21-Pleite des 1. FC Köln

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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„Sehr viel Lehrgeld bezahlt“: Manuel Hartmann sah effektiven Gegner bei erster U21-Pleite des 1. FC Köln

Die U21 des 1. FC Köln hat beim Heimspiel gegen den FC Gütersloh einen ernüchternden Nachmittag erlebt. Trotz eines vielversprechenden Starts unterlag die Mannschaft von Manuel Hartmann mit 0:3 und bekam vor allem in der Defensive die Grenzen aufgezeigt. Come-on-fc.com hat die Reaktion des Trainers nach dem Spiel eingefangen: Das sagt Manuel Hartmann zur Niederlage der U21 des 1. FC Köln.

Gegen Gütersloh musste die Reserve der Geißböcke die erste Niederlage der Saison hinnehmen und Trainer Manuel Hartmann findet deutliche Worte.

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Die U21 des 1. FC Köln stand in der Regionalliga West gegen den FC Gütersloh erstmals in dieser Saison am Ende mit leeren Händen da. Die Mannschaft präsentierte sich dabei überraschend schwach und leistete sich zu viele Fehler. „In den ersten 20 Minuten haben wir es gut gemacht, sind vor allem gegen den Ball im Pressing sehr aggressiv gewesen“, sah Trainer Manuel Hartmann noch einen vielversprechenden Start seiner Schützlinge. Die U21 habe Gütersloh früh unter Druck gesetzt, mehrfach den Ball erobert und auch mit eigenem Ballbesitz gute Lösungen gefunden. Gefehlt habe letztlich die Konsequenz im letzten Drittel.

“Leider wurde uns ein klares Tor abgepfiffen“

Dabei traf Malek El Mala zum vermeintlichen 1:0, das jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde. „Leider wurde uns ein klares Tor abgepfiffen“, haderte Hartmann. Stattdessen gingen die Gäste kurz danach in Führung. Hartmann sah dabei vor allem Defizite im individuellen Abwehr-Verhalten: „Da sehen wir im Verteidigen nicht gut aus, nicht handlungsschnell genug und sind dann auch nicht auf der linken Seite konsequent genug im Verteidigen unserer Leute.“ Die junge Kölner Mannschaft habe anschließend Probleme gehabt, „sich da mit der Situation zurechtzufinden.“ Gütersloh nutzte die Unsicherheit und legte noch vor der Pause nach. Nach einem eigentlich abgewehrten Standard blieb ein Spieler am zweiten Pfosten völlig frei und nickte den Ball ins kurze Eck. Für Hartmann ein symptomatischer Moment: „Also auch wieder ein richtiger Jugendfußballfehler eigentlich.“

Der Coach sah einen eiskalten Gegner: „Mit drei bis vier effektiven Torchancen macht Gütersloh drei Tore. Und da haben wir heute einfach dann sehr viel Lehrgeld bezahlt.“ Die Niederlage wollte der Trainer allerdings nicht allein auf die fehlende Erfahrung schieben: „Viele individuellen Leistungen waren nicht auf dem Niveau, das wir uns gewünscht haben.“ Hartmann betonte als Schlussfolgerung für die kommenden Aufgaben: „Wir müssen demütig bleiben und weiter hart arbeiten, um uns in der Regionalliga dann auch erstmal zu etablieren.“

Mit Oberhausen wartet am Samstag bereits der nächste schwierige Gegner auf die Kölner. Die U21 kann am Niederrhein direkt zeigen, welche Lehren sie aus dem Gütersloh-Spiel tatsächlich gezogen hat.

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Thijs Dallinga bereits beim Medizincheck – FC vor Verpflichtung des neuen Stürmers

Thijs Dallinga soll künftig für den FC jubeln
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Thijs Dallinga bereits beim Medizincheck – FC vor Verpflichtung des neuen Stürmers

Nun nimmt das Füllen der nächsten Kader-Baustelle finale Züge an. Der Niederländer steht unmittelbar vor dem Transfer beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga ist bereits beim Medizincheck. Der Spieler kommt auf Leihbasis zu den Geißböcken.

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison haben die Kölner eine weitere Lücke gestopft. Mit Thijs Dallinga kommt der nächste Stürmer an den Rhein. Zwar ist der Deal noch nicht offiziell verkündet, doch nach Informationen von come-on-fc.com befindet sich der Spieler bereits bei der medizinischen Untersuchung. Sollte diese bestanden werden, hätten die Kölner ihren gesuchten Zielstürmer. Der Vertrag soll anschließend unterschrieben werden.

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Zu Beginn der letzten Vorbereitungswoche und sieben Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison haben die Kölner ihren zweiten Mittelstürmer neben Ragnar Ache gefunden. Thijs Dallinga wird die Geißböcke auf Leihbasis unterstützten. Und der Spieler weilt nicht nur schon in Köln, der Niederländer absolviert nach Informationen von come-on-fc.com gerade seinen Medizincheck in Köln. Wie von come-on-fc berichtet wird Dallinga vom FC Bologna ausgeliehen. Der FC hat sich eine Kaufoption in den Vertrag schreiben lassen, diese soll laut übereinstimmenden italienischen Medien bei elf Millionen Euro liegen. Ein Batzen Geld, denn der Angreifer erlebte in Norditalien zuletzt nicht die beste Phase seiner Karriere. Dennoch ist man in Köln fest davon überzeugt, dass Dallinga die Wende schaffen und dem FC weiterhelfen kann. Nach dem Medizincheck soll die Unterschrift erfolgen.

Köln sucht noch weitere Puzzleteile

Seine beste Zeit erlebte der Angreifer wohl in Toulouse, als er in 69 Pflichtspielen 26 Tore erzielte und sich so für die Serie A empfahl. Zwar hat der FC damit eine weitere große Baustelle geschlossen, die Suche nach neuen Spielern ist aber weiterhin nicht beendet. Unter anderem steht Mikey Moore noch auf der Liste. Doch auch bei dem Engländer sind die Clubs an einer schnellen Lösung interessiert. Zudem soll noch ein weiterer Linksverteidiger verpflichtet werden. Eine Reaktion auf den Ausfall von Sebastian Sebulonsen ist zwar nicht zwingend, aber auch nicht ausgeschlossen. Das zentrale fehlende Puzzleteil ist aber weiterhin der Sechser. Aktuell deutet viel auf Rani Khedira hin, doch es gibt noch weitere Ideen. Vor allem bei einem Verkauf von Said El Mala könnten ganz andere Spieler in den Fokus geraten. Zudem würden die FC-Bosse dann wohl noch einen weiteren Offensivspieler verpflichten.

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Medienbericht: Leipzig eröffnet neuen Poker um Said El Mala

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Medienbericht: Leipzig eröffnet neuen Poker um Said El Mala

Kaum hat sich das Thema gelegt, beginnt es an einer anderen Stelle aufs Neue beim 1. FC Köln: RB Leipzig will Said El Mala verpflichten. Demnach sollen die Sachsen aktuell ein Angebot für den Kölner Youngster vorbereiten. Und das nur wenige Tage nachdem der BVB von dem Deal abgesprungen war.

Kaum ist das Interesse von Borussia Dortmund abgeklungen, beginnt der nächste Poker um den Kölner Shootingstar. Wie die „Bild“ und „Sport Bild“ berichten soll RB Leipzig ein Angebot für den FC-Star vorbereiten. Entgegen anders lautender Medienberichte steigt RB damit nun in den Poker ein, war zunächst nur lose an einer Verpflichtung interessiert. Bislang hatte es aus Leipzig geheißen, dass die 50 Millionen für den 19-Jährigen zu hoch seien.

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Das scheint sich nun geändert zu haben. Bislang galt Diego Moreira bekanntlich als heißer Anwärter bei den Sachsen. Die hohe Ablöse – kolportiert werden 70 Millionen Euro – haben den Verantwortlichen von RB offenbar Bauchschmerzen bereitet. Nun aber soll sich Leipzig also einen Deal innerhalb der Bundesliga vorstellen können. Wie die „Bild“ berichtet, soll El Mala am vergangenen Donnerstag in der Kabine bereits über einen möglichen Wechsel nach Leipzig gesprochen haben. Demnach könne sich der Spieler auch einen Wechsel zu den Roten Bullen vorstellen. Dass der Kölner Youngster gerne Champions League spielen würde, ist längst bekannt. Auch daher hatte sich El Mala einen Wechsel zum BVB gewünscht. Wie von come-on-fc.com berichtet waren sich Spieler und der BVB bereits weitestgehend einig, doch der Deal scheiterte an den Wunschvorstellungen von Thomas Kessler.

Beginnt der Poker von Neuem?

Das könnte nun auch zum Stolperstein für Leipzig werden. Die RB-Verantwortlichen sollen laut „Bild“ bereit sein, die 50 Millionen Sockelablöse „dazu fünf Mio. an leicht zu erreichenden Boni und fünf Mio. für außergewöhnliche Erfolge“, wie es weiter heißt. Damit wären die kolportierten Forderungen der Kölner erreicht. Allerdings mehrten sich zuletzt auch die Gerüchte, dass Kessler mittlerweile durchaus mehr verlangen könne. El Mala soll gute Karten haben, schon bald als Nationalspieler aufzulaufen, zudem bleibt dem FC nicht mehr viel Zeit, auf einen möglichen Abgang zu reagieren. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich nun der nächste Poker anbahnt.

Am Sonntag hatte der Kölner Geschäftsführer noch einmal bestätigt, dass er von einem Verbleib des Spielers ausgehe. „Ich wurde immer belächelt, wenn ich gesagt habe, dass ich davon ausgehe, dass Said bleibt. Jetzt sind wir eine Woche vor dem Pokalspiel. Deswegen gibt es heute keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass Said bleiben wird“, sagte Sport-Boss Thomas Kessler. Bei Leipzig – so heißt es bei „Bild“ weiter – muss der El-Mala-Plan aber noch durch den Aufsichtsrat. Sollte RB den Spieler wirklich verpflichten wollen, wohl eher eine Formsache.


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Quantitativ gut besetzt, doch noch nicht sattelfest: Dennoch harte Konkurrenz in der Innenverteidigung

Droht Rav van den Berg beim 1. FC Köln die Bank?
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Quantitativ gut besetzt, doch noch nicht sattelfest: Dennoch harte Konkurrenz in der Innenverteidigung

Beim Blick auf die Kaderplanung der Feldspieler scheint nur die Innenverteidigung bei den Geißböcken komplett zu sein. Doch ausgerechnet die schwächelte zuletzt. Dabei ist die Konkurrenz groß. Neben dem verletzten Timo Hübers stehen insgesamt sechs gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Auch wenn sich langsam eine Hierarchie erkennen lässt, ist laut Trainer René Wagner die Paarung für die ersten Pflichtspiele noch unklar beim 1. FC Köln: Einige Schwächen und harte Konkurrenz in der Innenverteidigung.

Zwei Wochen vor dem Deadline Day sind noch nicht alle Lücken im Kader der Kölner gestopft. Bei den Feldspielern scheint aktuell die Innenverteidigung als einziger Mannschaftsteil komplett zu sein. Wagner stehen sechs Innenverteidiger zur Verfügung. Gegen Paderborn avancierte die Innenverteidigung zum Schwachpunkt der Mannschaft. In beiden Duellen kassierte der FC jeweils drei Gegentreffer innerhalb von rund 15 Minuten.

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So wirklich sattelfest wirkte die Kölner Innenverteidigung in den letzten Tests vor dem Pflichtspiel-Auftakt in der kommenden Woche nicht. Gegen den Liga-Konkurrenten Paderborn gab es am Sonntag in 180 Minuten sieben Gegentore, davon jeweils drei innerhalb von gut 15 Minuten. „Das ist genau das, woran wir arbeiten müssen. Da sind wir nicht mehr ganz im Plan, da ist dann nicht mehr alles so sauber“, sagte René Wagner am Sonntag. Da müssen wir in der Phase dann auch Führung innerhalb der Mannschaft übernehmen. „Auch beim Test gegen den Zweitligisten Hertha BSC funktionierte die Innenverteidigung noch nicht wie erhofft. Dabei ist die Konkurrenz gerade in diesem Mannschaftsteil besonders groß. Nicht nur das. Eigentlich ist die Innenverteidigung unter den Feldspielern der einzige Mannschaftsteil, der bereits komplett ist. Transfers sind stand jetzt nicht mehr vorgesehen.

Vierkampf um zwei Startelfplätze?

Ein Problem der Abstimmung? „Wir testen Kombinationen und schauen, dass sich am Ende die zwei besten durchsetzen.“ Unter diese pragmatische Überschrift stellte FC-Cheftrainer René Wagner im Anschluss an das Testspiel gegen Real Sociedad am Samstag vor einer Woche die unterschiedlichen Kombinationen, die es in der Vorbereitung in der Kölner Innenverteidigung bereits gegeben hatte. In der Abwehrzentrale herrscht tatsächlich ein harter Konkurrenzkampf. Zuletzt sprach der Übungsleiter der Geißböcke konkret meist über vier Kandidaten: Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg und Neuzugang Luka Lochoshvili. Alle vier bringen unterschiedliche Qualitäten mit. Schmied ist ein Führungsspieler, der auf dem Platz Verantwortung übernimmt. Könnte also genau die erhoffte Führung mit ins Spiel bringen. Obwohl Schmied nach seinem Wechsel im Januar 2025 zunächst einige Unsicherheiten in seinem Spiel hatte, konnte er sich stabilisieren und regelmäßig Leistungen auf einem konstant ordentlichen Niveau zeigen.

Deutlich weniger Anlaufzeit braucht Simpson-Pusey nach seiner Ankunft in Köln im Winter 2026. Der 20-Jährige konnte sofort überzeugen. Nach seiner Leihe wurde der junge Engländer in diesem Sommer von Manchester City fest verpflichtet. Trainer Wagner schätzt an ihm besonders, „dass seine Qualität mit Ball natürlich eine besondere ist.“ Seit diesem Sommer am Rhein spielt zudem Luka Lochoshvili. Der 1,92 Meter große georgische Innenverteidiger wurde für rund fünf Millionen Euro aus Nürnberg geholt. „Locho“ soll vor allem Torgefahr bei Standards durch sein gutes Kopfballspiel mitbringen. In der vergangenen Zweitligasaison erzielte der 30-fache georgische Nationalspieler fünf Treffer. Der vierte Anwärter ist der Niederländer Rav van den Berg. Acht Millionen Euro hat der FC vergangenen Sommer für ihn nach England überwiesen. Der große Durchbruch ist dem 22-Jährigen in seiner ersten Bundesligasaison nicht gelungen. Immer wieder wurde er von kleineren Verletzungen zurückgeworfen, überzeugte trotz seiner Qualitäten nur selten.

Mögliche Hierarchie kristallisiert sich heraus

Obwohl René Wagner öffentlich von einem offenen Konkurrenzkampf spricht, in dem er „keine Poleposition vergeben kann“, könnten die jüngsten Testspiele trotzdem Aufschluss über das aktuelle Standing der einzelnen Spieler geben. Simpson-Pusey scheint dabei klar die Nummer eins zu sein. Neben ihm hat Linksfuß Lochoshvili wohl die besten Karten auf einen Platz in der Startelf. Seine frühzeitige Verpflichtung in diesem Sommer sollte dabei helfen, das Kölner Standardproblem der abgelaufenen Saison in den Griff zu bekommen. Im Laufe der Vorbereitung wurden seine Leistungen immer wieder positiv hervorgehoben. Hinter den beiden könnte Schmied gute Chancen auf die Rolle des ersten Ersatzmanns haben. Der Schweizer gilt als zuverlässig, kann sich schnell in eine Abwehrkette einfinden und direkt vorangehen. Außerdem machte er gerade im Trainingslager einen guten Eindruck.

Die Rolle von van den Berg ist derweil unklar. Er läuft womöglich Gefahr, zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert zu werden. Das wäre sowohl für den Abwehrspieler als auch besonders für die Geißböcke ein Hinweis auf eine schwere Fehleinschätzung. Schließlich ist die Verpflichtung des Niederländers für die für FC-Verhältnisse sehr hohe Ablöse von acht Millionen Euro gerade mal ein Jahr her. Ob dieses Szenario jedoch wirklich so eintrifft und wie es in diesem Fall für van den Berg weitergehen würde, ist aktuell noch Zukunftsmusik. Auch wenn es zuletzt leise Gerüchte über ein Interesse von Vereinen wie dem FC Everton und West Ham aus England sowie Atalanta Bergamo aus der Serie A gab.

Talente außen vor

Für die beiden Leihrückkehrer Julian Pauli und Elias Bakatukanda scheint es in dieser Saison eher wenig bis keine Perspektive in Köln zu geben. Beide haben zudem aufgrund von Verletzungen Teile der Vorbereitung verpasst und müssen sich auch deshalb zunächst hinter den anderen einreihen. Pauli konnte in den beiden Tests gegen Real Sociedad zwar seine ersten Minuten sammeln, im Kampf um die Startelf wurde er von seinem Coach trotzdem erst einmal nicht erwähnt, gegen Paderborn fehlte der Youngster.

Für beide FC-Eigengewächse wäre eine erneute Leihe zum Sammeln von Spielpraxis eine Option. Dem Vernehmen nach soll aktuell nur Elias Bakatukanda verliehen werden. Im Saisonverlauf kehrt zudem auch Ex-Kapitän Timo Hübers zurück und könnte wieder zu einer ernsthaften Option für die Startelf werden. Wie sein Comeback nach schwerer Verletzung verläuft, bleibt aber abzuwarten. Sollte der 30-Jährige allerdings zu seiner alter Form zurückfinden, wird auch er im Kampf um die Anfangsformation ein Wörtchen mitzureden haben.

Der Konkurrenzkampf ist also groß, die Leistungen waren aber gerade gegen Hertha und Paderborn in der Defensive phasenweise alles andere als überzeugend. René Wagner sprach nach den Duellen davon, ausreichend Video-Material bekommen zu haben und nun noch einmal in einer ausführliche Analyse zu gehen. Der Trainer erklärte aber auch, dass die Spieler wüssten, woran man nun arbeiten müsse. „Es war ein guter Test gegen einen guten Gegner. Beide Mannschaften stehen eine Woche vor dem Pokalstart – zu dem Zeitpunkt war es der Test, den wir brauchten, um an ein, zwei Stellschrauben zu drehen, die jetzt wichtig werden.“  Dass das Team in der Innenverteidigung stabil stehen kann, zeigten die Testspiele gegen Real Sociedad.

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Weitere Kaderplanung: Thomas Kessler kündigt „harte Entscheidungen“ und weitere Transfers an

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Weitere Kaderplanung: Thomas Kessler kündigt „harte Entscheidungen“ und weitere Transfers an

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel ist die Kaderplanung bei den Geißböcken noch nicht abgeschlossen. Am Rande des Testspiels in Paderborn sprach nun dazu der Geschäftsführer des 1. FC Köln: Thomas Kessler kündigt harte Entscheidungen an. Schon in der kommenden Woche könnte es Bewegungen geben.

Dass die Kaderplanung bei den Kölnern noch nicht abgeschlossen ist, verdeutlichten auch die beiden Testspiele gegen den SC Paderborn am Sonntag. Beide Partien gingen verloren, nicht in allen Mannschaftsteilen überzeugte der FC. Es kann aber durchaus auch noch zu Abgängen kommen. Thomas Kessler kündigte jedenfalls harte Entscheidungen an.

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Was die Startelf für das erste Pflichtspiel angeht, wollte sich René Wagner noch nicht in die Karten schauen lassen. Dazu hieß es nun, erst einmal Video-Material zu sichten. Doch die erste Elf, die im ersten Duell gegen den SC Paderborn aufgelaufen war, hatte dann doch viel von einer möglichen Anfangsformation. Allerdings wird es auch noch Kader-Veränderungen geben. So kündigte Thomas Kessler für die kommende Woche weitere Transfers an. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es sich dabei mindestens um Thijs Dallinga handeln wird. Der Niederländer ist sich mit dem FC einig, der FC Bologna auch, der Wechsel könnte in den kommenden Tagen über die Bühne gehen, vielleicht schon zu Wochenbeginn. Auch über Mikey Moore wird – wie von come-on-fc.com berichtet – weiterhin spekuliert. Der junge Engländer überzeugte am Samstag gegen Hoffenheim. Sein Trainer Roberto de Zerbi hatte zuletzt den kurz bevorstehenden Deal ins Stocken gebracht. Eine Entscheidung hängt wohl mit einem Ersatz zusammen. Das könnte wie berichtet der Brasilianer Savinho sein.

„Wir sind auf dem Markt aktiv“

Namen wollte Thomas Kessler wie gewohnt nicht kommentieren. „Es gibt weiterhin einen Austausch mit Kandidaten. Wir sind bislang noch nicht zu einer Einigung gekommen. Grundsätzlich glaube ich, dass in der kommenden Woche auf der Zugangsseite etwas passieren wird“, sagte Kessler. Bedarf besteht weiterhin auf mehreren Positionen. Unter anderem auf der Sechs, genauso wie auf der Position des Linksverteidigers. „Jeder, der bei uns im Kader steht und nun auch eine längere Zeit gespielt hat, darf natürlich Werbung für sich machen“, sagte der Sport-Geschäftsführer. „Das nimmt so kurz vor Saisonstart natürlich noch einmal Einfluss auf die Planung. Dass die im Laufe der Saison dynamisch ist, liegt auf der Hand.“ Der Kölner Ex-Keeper betonte, dass diese Dynamik mit wirtschaftlichen Aspekten, aber auch mit den Leistungen und dem Bedarf zusammenhänge.

Und Kessler hofft, dass diese vielleicht den großen Coup noch hervorbringt. „Es geht aber auch um Möglichkeiten, die es auf dem Markt gibt“, so Kessler weiter, der wiederholte, dass gerade gegen Ende der Transferphase mehr passieren könne. „Bei dem einen oder anderen Kandidaten, der vor vier, fünf oder sechs Wochen noch unerreichbar gewesen wäre, könnte jetzt vielleicht eine Tür aufgehen.“ Eine Zahl an möglichen Transfers wollte der Geschäftsführer nicht nennen, das sei „unseriös“, sagte Kessler, aber:„Wir machen da unsere Hausaufgaben und sind stetig im Austausch mit unterschiedlichsten Kandidaten. Deswegen werden wahrscheinlich auch so viele Namen aus verschiedenen Richtungen gespielt. Nicht jede unserer Nachfragen ist direkt ein ernsthaftes Interesse oder führt zu Verhandlungen. Aber natürlich sind wir sehr aktiv und agil auf dem Markt.“ 

„Nächste Woche wird es dann harte Entscheidungen geben“

Aktiv könnte auch noch einmal die Bewegung auf der Abgangsseite werden. Schon in der Vergangenheit hatte der Ex-Keeper der Kölner immer mal wieder betont, dass gerade zum Ende der Vorbereitung Spieler auf ihn zukommen könnten, die mit ihrer Spielzeit unzufrieden seien. Diese seien aktuell noch nicht bei ihm vorstellig geworden, erklärte Kessler am Sonntag. Doch auch das könne sich in der kommenden Woche ändern, betonte der 40-Jährige. „Nächste Woche wird es dann harte Entscheidungen geben – wenn es Richtung Kader geht. Ich glaube, dass wir in der Breite des Kaders einen Sprung nach vorne gemacht haben, auch in der Qualität“, so Kessler. Dann könne durchaus etwas passieren. Kessler erklärte, dass er mit René Wagner diesbezüglich im Austausch stehe. Mögliche Kandidaten gibt es wohl einige. Die Namen wurden bereits spekuliert, konkret ist aber Stand jetzt noch nichts.

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„Wir entscheiden in den nächsten Tagen“ – Das sagt René Wagner nach den Testspielen gegen Paderborn

René Wagner spricht in der Mixed Zone
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„Wir entscheiden in den nächsten Tagen“ – Das sagt René Wagner nach den Testspielen gegen Paderborn

Wenige Tage vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers hat der FC noch zwei Mal 90 Minuten gegen den SC Paderborn getestet. Nach den Duellen äußerte sich der Coach zu den wichtigen Fragen vor dem Saisonbeginn des 1. FC Köln: Das sagt René Wagner nach den Paderborn-Spielen.

Wie zufrieden war der Coach? Welche Entscheidungen stehen bis zum Saisonstart noch an und wer soll in der Startelf stehen?

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Nach den zwei Testspielen am Sonntag gegen den SC Paderborn unter Ausschluss der Öffentlichkeit äußerte sich FC-Coach René Wagner zu…

… den beiden Duellen: „Ich bin erst einmal froh, dass alle gut durchgekommen sind. Wir haben bei beiden Spielen viele Spieler über 90 Minuten gesehen und auch gemerkt, dass wir da sind. Ich glaube, dass wir wieder einen ähnlichen Verlauf hatten. Wir haben zwar mal eine gute erste Halbzeit gespielt. Dann haben wir eine Phase in der zweiten Halbzeit, wo wir nicht mehr konzentriert spielen. Wo wir uns nicht mehr an die Sachen halten, die wir vorher besprochen haben. Und dann geht es darum, dass wir genau in den Phasen damit arbeiten. Ich glaube, die Jungs wissen, woran es lag. Vor allem diese 20 Minuten, wo man dann auch schnell die Gegentore bekommt. Dann müssen wir das besser verteidigen. Wir müssen aber auch mit Ball versuchen, die Kontrolle zu halten. Das ist ein guter Test gegen einen guten Gegner – eine Woche vor dem Pokalstart. Deswegen war es zu dem Zeitpunkt für uns richtig, um nochmal an ein, zwei  Stellschrauben zu drehen, die jetzt wichtig werden.“

„Man sieht aber auch, wo noch Probleme liegen“

“In zwei Mal 90 Minuten sieht man viele Dinge, die richtig liefen. Man sieht aber auch, wo noch Probleme liegen. Ich glaube, das wissen wir zum Teil auch, dass wir da noch dran arbeiten müssen. Jetzt haben wir noch eine Woche vor Würzburg, in der wir an Dingen arbeiten können. Dann werden wir da mit breiter Brust aufschlagen, um eine Runde weiter zu kommen.“

… den U21-Spielern: „Auch das werden wir entscheiden in den nächsten Tagen. Wir müssen jetzt gucken, was vielleicht noch dazu kommt, wie der Kader am Donnerstag zum Trainingsstart aussieht. Bis dahin muss man schauen, welcher U21-Spieler noch dabei bleibt und welcher nach unten geht. Aber alle Spieler sind immer noch ein fester Bestandteil. Die machen einen guten Job, die trainieren gut, die hauen sich jedes Spiel rein, wo sie dabei waren und haben alle einen guten Eindruck hinterlassen. Und jetzt geht es aber darum, den Kader natürlich Richtung Würzburg ein bisschen zu verkleinern. Und wenn jetzt noch einer dazu kommt, dann fallen noch Spieler aus dem Kader raus.“

„Er soll sich in Ruhe entwickeln können“

… Reigan Heskeys unglücklicher Szene: „Fehler machen alle Spieler. Das ist so. Wenn er als junger Spieler einen Fehler macht, dann muss er weitermachen, dann muss er auch was lernen. Am Ende kann das alles mal passieren. Dann müssen wir natürlich schon schauen, dass wir da auch ein bisschen sorgfältiger mit dabei sind. Das weiß er auch am besten. Er ist ein junger Spieler. Da gehört noch viel dazu, um dann in der Bundesliga auch stabil Fußball spielen zu können. Das haben wir auch bei Said letztes Jahr gesehen. Da sind wir natürlich mit den Jungs auch im Austausch, dass sie wissen, wo sie gerade stehen. Da wird auch gar keinen Druck auf den Jungen aufgebaut. Er soll sich in Ruhe entwickeln können, sich auch ans Niveau gewöhnen können. Und dann schauen wir, wie es bei ihm so ist.“

Wir setzen „uns gemeinsam hin“

… einer möglichen Startelf gegen Würzburg: „Ich brauche erst die Eindrücke aus dem Video. Gerade nach zwei Mal 90 Minuten. Da ist es nicht ganz so einfach, sich die ganzen Phasen immer kognitiv auch zu merken. Aber ich glaube einfach, dass wir gut daran tun, das nochmal anzuschauen, in Ruhe zu analysieren, das Spiel anzuschauen, mit den Jungs zu reden. Da gehört ein Trainerteam dazu, da gehört eine sportliche Führung dazu. Da setzen wir uns gemeinsam hin, so haben wir es immer gemacht.“


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