Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln der „Hinrunde“

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
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Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln der „Hinrunde“

Die meisten Torschüsse, die meisten geführten Zweikämpfe – und auch bei den gelaufenen Kilometern gehören Kölner zu den besten Akteuren der Liga. Das sind bislang die Leistungsträger des 1. FC Köln.

Auch, wenn der FC nur eins der vergangenen zehn Pflichtspiele gewinnen konnte, fällt der Blick auf die Leistungswerte der FC-Profis nach den ersten 15 Spieltagen durchaus positiv aus. Im Vergleich brauchen einige Akteure der Kölner den Vergleich mit den Kollegen aus der Liga nicht zu scheuen. Und auch innerhalb des Vereins konnten sich Spieler besonders hervorheben. Das sind bislang die Leistungsträger des 1. FC Köln.

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Die Kölner Offensiv-Lebensversicherung?

Tore/Torschüsse: Die beiden positiven Überraschungen in der Kölner Offensive sind zweifelsohne Jakub Kaminski und Said El Mala. Zwar haben beide in der Vergangenheit angedeutet, dass sie durchaus ihre Qualitäten mitbringen, doch bei Kaminski lief es in den vergangenen Spielzeit beim VfL Wolfsburg nicht ganz so rund, während man bei El Mala nicht ahnen konnte, wie schnell die Leistungskurve trotz Sprung von Liga 3 in die Bundesliga nach oben schnellen würde. Die beiden sind so etwas wie die Kölner Lebensversicherung – in der Offensive. Und liefern dementsprechend ab. El Mala kommt aktuell auf 29 Torschüsse – der Bestwert FC-intern, aber auch Rang zehn im Ligavergleich. Auf Platz 14 folgt Kaminski mit 27 Abschlüssen. Dabei stand El Mala aber deutlich weniger oder kürzer auf dem Platz als die meisten Konkurrenten.

Mit sechs und fünf Treffern ist im Schnitt jeder fünfte Versuch erfolgreich. Mit insgesamt 180 Abschlüssen (El Mala und Kaminski machen also fast ein Drittel aus) belegt der FC in der Liga einen Platz im Mittelfeld. Die 287 Abschlüsse des FC Bayern stammen gefühlt aus einer anderen Kategorie. Mit 22 Toren gehört der FC zum Liga-Mittelmaß in Sachen Torgefahr, beim xGoals-Wert liegt der FC auf Rang sieben. Erstaunlich: Auch bei den Gegentoren belegt der FC Rang zehn, bei den gegnerischen xGoals Platz sieben.

Auf den Spuren von Schlotterbeck

Karten und Zweikämpfe: Ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres hat der FC seine erste Rote Karte hinnehmen müssen. Rav van den Berg wurde für sein Handspiel vom Platz gestellt. Insgesamt gehören die Kölner zu den fairen Teams der Liga, der FC hat erst 107 Fouls begangen, nur der SC Freiburg geht noch seltener regelwidrig in die Zweikämpfe. Der Wert hat aber auch einen kleinen Schönheitsfehler. Denn die Kölner bestreiten grundsätzlich die wenigsten Bodenzweikämpfe der Liga (1925 und damit mehr als 100 weniger als der Vorletzte dieser Kategorie Wolfsburg). Die meisten Zweikämpfe hat Eric Martel beim FC gewonnen (127), allerdings erzielt der Sechser nur eine Quote von 53 Prozent. Prozentual gewinnt Dominique Heintz die meisten Zweikämpfe. Der Routinier kommt auf 69 Prozent und liegt damit nur knapp hinter Nico Schlotterbeck.

Pässe/ Passquote: Grundsätzlich zeigen sich Defensivspieler erwartungsgemäß besonders passsicher. Rav van den Berg brachte etwa nahezu 95 Prozent seiner Abspiele zum Mitspieler. Auf Rang zwei folgt Denis Huseinbasic mit 93 Prozent, vor Cenk Özkacar mit 92 Prozent und Tom Krauß mit 91 Prozent. Insgesamt belegt der FC einen guten sechsten Platz bei der Passsicherheit. Die Kölner kommen auf 85 Prozent, die Bayern als Topteam auf 90. Allerdings spielte der FC auch nur gut 6000 Pässe und belegt damit einen Rang im unteren Tabellendrittel. Der Rekordmeister spielte die Kugel mehr als 10.000 Mal ab.

Sprints und Laufmonster

Geschwindigkeit: Beim Topspeed hat der FC in dieser Spielzeit natürlich noch Luft nach oben, sich aber im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ordentlich gesteigert. Wie bereits im Vorjahr führt Linton Maina auch Ende 2025 die interne Höchstgeschwindigkeits-Tabelle an. Maina wurde mit 35,2 km/h geblitzt, belegt damit in der Liga Rang 22. Auf Rang 24 folgt Kristoffer Lund (35,11 km/h) und auf Platz 31 Said El Mala (34,96 km/h).

Kilometer: Bei der Laufdistanz gehört der FC ligaweit zu den Topteams. Köln belegt mit 1820 Kilometern Rang drei, hinter dem FC Bayern München (1849) und der TSG Hoffenheim (1844). Bei den Sprints und den intensiven Läufen belegen die Kölner aber einen rang im unteren Tabellendrittel. Dabei befindet sich mit Jakub Kaminski ein Geißbock in den beiden Kategorien in der Top-5 (325 Sprints, 1130 intensive Läufe). Auch bei den abgespulten Kilometern ist der Pole unter den besten fünf Bundesligaspielern zu finden (172,5), genau 500 Meter hinter Eric Martel auf Rang vier.



Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Ein Dutzend Spieler hat den FC im vergangenen Sommer verlassen
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Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Thomas Kessler hat nicht nur mit zahlreichen Neuverpflichtungen für einen Umbruch beim FC gesorgt, die Kölner haben natürlich auch einige Spieler fest abgegeben. Doch Erfolg haben nicht alle Akteure nach dem Abschied vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

Bankdrücker, Torflaute, ausgemustert – die meisten Spieler haben es schwer nach dem Weggang vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

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Die Vorweihnachtszeit, wenige Tage vor der Eröffnung des Wintertransferfensters, ist auch der Beginn der Zeit der Transfergerüchte. Dementsprechend verwundert es natürlich nicht, dass auch die ersten Namen mit dem FC in Verbindung gebracht werden. Am Montag ploppte ein Name auf, der zwar nicht mehr direkt mit den Geißböcken in Verbindung steht, aber bei den Fans des 1. FC Köln schon zur Kenntnis genommen wird. Damion Downs wird in Verbindung mit einem Bundesligisten gebracht. Wie der „Kicker“ berichtet, soll der HSV ein gewisses Interesse an dem Stürmer haben. Downs ging bekanntlich die ersten Schritte seines Profi-Lebens beim FC, hatte in der vergangenen Spielzeit großen Anteil am Kölner Aufstieg und einen guten Vertrag angeboten bekommen, den aber abgelegt.

Im Fokus der DFB-Auswahl?

Gleichzeitig ist der Angreifer einer der Spieler, bei denen sich der Weggang von den Geißböcken noch nicht so richtig gelohnt hat. Denn beim FC Southampton spielte der Angreifer in dieser Saison keine Rolle, sammelte Downs erst wenige Einsatzminuten, kam in den vergangenen Wochen gar nicht mehr zum Einsatz. Der Wechsel nach Südengland ist also alles andere als glücklich. Das gleiche gilt wohl auch für Max Finkgräfe bei RB Leipzig. Das Eigengewächs entschied sich ebenfalls gegen eine Vertragsverlängerung, wechselte aber zu RB Leipzig – und damit aktuell ein Regalfach höher als Downs bei Southampton. Dass es der Linksverteidiger gegen Nationalspieler David Raum schwer haben würde, war wohl klar. Dass der 21-Jährige aber lange überhaupt keine Rolle spielen würde, dürfte den Abwehrspieler schon überrascht haben.

Erst gegen Bremen feierte der einstige Kölner Shootingstar sein Ligadebüt für Leipzig, eine Minute lang. Beim 6:0-Erfolg durfte der Youngster sogar gute zwanzig Minuten ran, bevor er zuletzt wieder Dauergast auf der Bank war. Ganz anders ist die Situation bei Tim Lemperle. Der Angreifer hatte sich vor etwa einem Jahr zu einem Wechsel zur TSG Hoffenheim entschieden und diesen auch im Sommer vollzogen. Und für den Angreifer geht die Rechnung auf. Lemperle ist bei der TSG Stammspieler, erzielte bereits fünf Tore und hat seinen Marktwert auf zwölf Millionen Euro in die Höhe gebracht. Angeblich soll der 23-Jährige auch im erweiterten Fokus von Julian Nagelsmann stehen. Wie „Sky“ vor einigen Wochen berichtet hat soll Atlético Madrid ein Auge auf den Stürmer geworfen haben.

Stammplatz verloren

Mit Marvin Obuz und Mathias Olesen haben noch zwei weitere Eigengewächse den Verein im Sommer dauerhaft verlassen. Der in Köln geborene Obuz tut sich in seiner zweiten Saison bei Rot-Weiss Essen schwer. Mittlerweile kommt der Offensivspieler auf vier Assists und einen Treffer. Zum Stammspieler hat es bislang nicht gereicht und auch an seine erste starke Spielzeit bei RWE (damals als Leihspieler) kann der 23-Jährige nicht anknüpfen. Obuz kommt auf 18 Einsätze, davon acht von Beginn an. Olesen war zu Saisonbeginn noch bei der SpVgg Greuther Fürth gesetzt. Seinen Stammplatz hat der Luxemburger aber verloren. In den vergangenen vier Spielen reichte es nur zu einem Kurzeinsatz.

Etwas überraschend hat auch Dejan Ljubicic seinen Stammplatz bei Dinamo Zagreb verloren. Der 28-Jährige war in der Zentrale zu Saisonbeginn unumstritten, stand in den vergangenen vier Spielen aber nur einmal in der Startelf des kroatischen Tabellenführers, spielte zwei Mal gar nicht. Bislang kommt der Mittelfeldspieler in der Liga auf drei Vorlagen. Die Hoffnung auf die WM lebt bei dem 28-Jährigen noch, doch zuletzt wurde Ljubicic auch weiterhin nicht von Ralf Rangnick für Österreich berücksichtigt. Zwar hat der Kosovo noch die Chance, sich über die Playoffs für die WM zu qualifizieren, Leart Pacarada wird eher keine Rolle spielen. Der Linksverteidiger arbeitet nach seinem Kreuzbandriss an seinem Comeback, wird aber bis zum Endturnier sicher nicht fit werden.

Anpassungsschwierigkeiten?

Weitere Abgänge haben sich sportlich bislang nicht rentiert. Steffen Tigges wartet beim SC Paderborn seit Mitte Oktober auf seinen dritten Saisontreffer. Im Ostwestfalen-Duell traf der Stürmer doppelt. Anfang November kam noch ein Assist dazu. Florian Dietz hat sich bei Jahn Regensburg in Liga drei noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Seit Anfang Oktober kam der Angreifer insgesamt nur auf 35 Einsatzminuten. Jacob Christensen hat zuletzt immerhin Einsatzzeit sammeln können. Der Däne hatte es zunächst nicht aufs Feld geschafft. Im November gab es für den Mittelfeldspieler immerhin vier Startelfeinsätze für Molde. Mit Philipp Pentke und Jonas Nickisch haben zwei Keeper den FC im Sommer verlassen. Während Pentke keinen neuen Verein gefunden hat, wartet Nickisch in Saarbrücken auf sein erstes Profispiel.

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
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Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

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Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Eric Martel vom 1. FC Köln
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So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Nach starkem Auftakt lief es beim FC zuletzt alles andere als rund. Auf die gesamte bisherige Hinrunde betrachtet, überzeugten aber auch einige Akteure des 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

Gerade in den vergangenen Wochen kam bei den Kölnern einiges zusammen. Der FC rutscht immer mehr Richtung Tabellenkeller. Doch der Auftakt in die neue Spielzeit war stark beim 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

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Überraschende Stammspieler

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Der Kölner Keeper untermauerte in zahlreichen Situationen, dass er die unumstrittene Nummer eins ist. Zu Beginn der Spielzeit unterlief Schwäbe noch der ein oder andere kleine Patzer, wie zum Beispiel die „Abrutscher“ gegen Leipzig. Gerade zum Ende des Jahres aber immer wieder ein Garant dafür, dass der Negativtrend nicht noch frustrierender verlief. Im Ligavergleich gehört Schwäbe bei den Stammkeepern fast überall zum Mittelmaß.


Einzelkritik Ron-Robert Zieler, Note 3

Ron-Robert Zieler

Hat sich mit seiner Rolle als Ersatzkeeper und Vizekapitän vollends arrangiert und identifiziert. Kam im Pokal zwei Mal zum Einsatz. Machte gegen die Bayern nicht immer eine gute Figur, gegen Regensburg dagegen souverän. Der FC hat auf jeden Fall einen erstklassigen Ersatzkeeper.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Der Schweizer ist sicherlich eine der ganz großen Überraschungen der Hinrunde. Noch im Sommer gab es durchaus Zweifel an der Bundesligatauglichkeit. Die hat Schmied eindrucksvoll unter Beweis gestellt. War gerade zu Beginn der Saison oft einer der besten Defensivspieler der Kölner. Der Zweikampfwert von unter 50 Prozent ist für einen Innenverteidiger dennoch ausbaufähig.


Dominique Heintz, Einzelkritik 2-

Dominique Heintz

Neben Schmied ein weiterer Innenverteidiger, den man vor der Saison wohl eher als Ersatzspieler erwartet hätte. Doch der Routinier betonte bereits mehrfach, dass er da sei, wenn man ihn brauche. Und genau diesen Worten lässt Heintz immer wieder Taten folgen. Beeindruckend: Mit einer Zweikampfquote von fast 70 Prozent spielt er in der Topklasse der Liga mit.


Timo Hübers Einzelkritik 3

Timo Hübers

Wirkte im Zweikampfverhalten ab und an nicht sattelfest. Nach seiner Verletzung fällt aber extrem auf, wie sehr der Abwehrspieler fehlt. Das nicht nur in der Defensivbewegung, vor allem auch im Spielaufbau. Absoluter Unglücksrabe der Saison. Wie es für Hübers weitergeht, ist aktuell noch offen.


Rav van den Berg Einzelkritik Note 3

Rav van den Berg

Das Talent des Niederländers ist unbestritten. Und der 21-Jährige scheint auch ein enormes Potenzial zu haben. Das Stellungsspiel kann genauso beeindrucken wie das Zweikampfverhalten. Richtig rund läuft es aber auch für van den Berg nicht. Erst die schwere Schulterverletzung, die den Innenverteidiger lange außer Gefecht setzte, zuletzt der bittere, wenn auch berechtigte Platzverweis gegen Union Berlin.


Lies hier: „So bewerten wir die Offensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025“


Nicht alle Neuverpflichtungen schlagen ein

Cenk Özkacar Einzelkritik Note 4

Cenk Özkacar

Neben Alessio Castro-Montes wohl die Neuverpflichtung mit dem geringsten Impact in dieser Saison. Der Abwehrspieler kommt bislang auf acht Einsätze, davon vier von Beginn an. Kam zuletzt trotz Verletzungsmisere meist von der Bank. Bislang konnte sich der Türke noch nicht für eine feste Verpflichtung empfehlen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Der Schienenspieler hat einen recht beeindruckenden Saisonauftakt hingelegt, sich direkt fest- und in den Fokus der norwegischen Nationalmannschaft gespielt. Zuletzt war Sebulonsen nicht immer konstant in seinen Leistungen. Allerdings musste der Norweger auch ab und an auf die Innenverteidiger-Position ausweichen. Insgesamt sehr solide.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Auch der US-Amerikaner startete gut, ließ dann aber stark nach. Gegen Gladbach gefühlt in jedes Gegentor verwickelt. Seitdem ist die Unsicherheit des Schienenspielers greifbar. Muss sich extrem steigern, Selbstbewusstsein sammeln, wenn es noch mit der WM im eigenen Land klappen soll.


Eric Martel Einzelkritik 2

Eric Martel

Der Mittelfeldspieler ist der Inbegriff an Einsatz, Leidenschaft und Willen beim FC. Und das unabhängig der Rolle, die er Woche für Woche zugeteilt bekommt. Mal Innenverteidiger, mal Sechser – Martel erfüllt seine Aufgaben mindestens routiniert. Wohl der konstanteste Feldspieler beim FC. Ein Abgang wäre nicht zu kompensieren.


Tom Krauß Einzelkritik 3-

Tom Krauß

Solide Hinrunde des „Defensiv-Allrounders“. Spielte bereits in der Innenverteidigung, aber auch auf der Sechs. Nur eben nicht immer von Beginn an. In 15 Begegnungen, elf Mal auf dem Feld, sechs Mal in der Anfangsformation. Kommt auf eine gute Zweikampfquote (60 Prozent) und eine starke Passquote (92 Prozent).


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik ohne Note

Jusuf Gazibegovic

Der Rechtsverteidiger ist der große Verlierer unter Lukas Kwasniok. Gazi kam nur im Duell gegen den SC Freiburg zum Einsatz, spielte 22 Minuten. Eine Bewertung ist kaum möglich, der Abgang absolut verständlich.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Fynn Schenten vom 1. FC Köln
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Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

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Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.

Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich

Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.

Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“

„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“

Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.

Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“

Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.

Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Linton Maina kam schon gegen Frankfurt nicht zum Einsatz
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Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Zu den Verlierern unter Lukas Kwasniok gehört zum Jahresende ganz sicher auch Linton Maina. Der Schienenspieler kommt nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

In der vergangenen Spielzeit noch einer der Aufstiegsgaranten, in dieser Saison nicht mehr als Ergänzungsspieler. Und das wird sich wohl in naher Zukunft auch nicht ändern. Aktuell läuft es für den Offensivspieler nicht rund beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

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Zwischen dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern und der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Samstag liegen genau sieben Monate. Dem Gesichtsausdruck von Linton Maina nach handelte es sich aber um Welten. Nach dem Triumph gegen die Pfälzer im Frühling verkündete der Offensivspieler seine Vertragsverlängerung mit breitem Grinsen, nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie gehörte der gebürtige Berliner zum Frustkollektiv auf dem Kölner Rasen. Kein Wunder, der Trend der Geißböcke läuft seit einigen Wochen in die völlig falsche Richtung. Gerade im letzten Spiel des Jahres hatten sich die Geißböcke komplett etwas anderes vorgestellt – und es wäre gegen schwache Köpenicker auch möglich gewesen.

Vom Topscorer zum Bankdrücker

Der 26-Jährige dürfte aber nicht nur aufgrund der Entwicklung seines Teams enttäuscht sein, auch die persönliche sportliche Entwicklung lief in den vergangenen Monaten nun mal ganz anders, als es sich der Offensivspieler vorgestellt hat. In der Vorsaison mit 13 Treffern und fünf Assists war Maina einer der absoluten Leistungsträger der Kölner Aufstiegsoffensive. Der Traum, mit dem FC wieder Bundesliga zu spielen, ging auf. Nur hat sich Maina das sicher ganz anders vorgestellt. In 15 Ligaspielen kam der 26-Jährige sechs Mal gar nicht zum Einsatz, stand nur zwei Mal in der Anfangsformation. Zudem haben sich vor der Saison mit Leart Pacarada und Tim Lemperle zwei besonders eng verbundene Spieler aus Köln verabschiedet. Bei Pacarada war das so im Sommer nicht absehbar gewesen.

Maina betonte im Oktober im FC-Podcast von Radio Köln, dass die Situation nicht einfach sei, wirklich verbessert hat sie sich seitdem aber nicht und wird es wohl auch nicht. Mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist die linke Offensivseite mehr als gut besetzt. Auf der rechten Bahn hat Jan Thielmann aktuell die Nase vorne, zuletzt spielte dort auch Luca Waldschmidt als „kongenialer Partner“ von El Mala, wie Lukas Kwasniok erklärte. Und so wird natürlich über die Zukunft des Schienenspielers spekuliert. Zumal es im vergangenen Frühling durchaus Interessenten gegeben hat. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, hatte Maina im Sommer im Interview mit come-on-fc.com gesagt.

Union an Maina interessiert?

Zu den Interessenten hat dem Vernehmen nach der 1. FC Union Berlin gehört. Ex-FC-Coach Steffen Baumgart soll nach wie vor von Maina angetan sein. Vor allem aber ist Sportchef Horst Heldt ein Fan des gebürtigen Berliners. Damals soll sich Union für Dejan Ljubicic und Maina interessiert haben. Ljubicic war sich im Grunde schon einig, doch sagte dann die medizinische Untersuchung ab. Nun wird von der „Berliner Zeitung“ bereits über einen möglichen neuen Anlauf spekuliert. Maina würde die Offensive der Eisernen beleben, die bekanntlich noch nicht so richtig rund laufen will. Der Flügelflitzer würde auch zu gut zum Umschaltfußball seines Ex-Trainers passen. Allerdings ist das bislang nicht mehr als Spekulation. Wie und wo der Offensivspieler seine Zukunft aktuell sieht, weiß er am Ende ohnehin nur selbst.

Standards, Nachspielzeit und wenige Lösungen: Fünf Erkenntnisse zum bisherigen Verlauf beim 1. FC Köln

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Standards, Nachspielzeit und wenige Lösungen: Fünf Erkenntnisse zum bisherigen Verlauf beim 1. FC Köln

Mit der 0:1-Heimniederlage gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende hat sich der FC in die kurze Winterpause verabschiedet. Nach 15 Ligaspielen haben die Kölner 16 Punkte auf dem Konto und damit vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz sowie fünf auf den ersten Abstiegsplatz. Immer wieder offenbaren sich allerdings dieselben Probleme beim 1. FC Köln: Das sind fünf Erkenntnisse zur bisherigen Spielzeit.

Wechselnde Startaufstellungen, späte Gegentore oder die Standardschwäche der Geißböcke sind nur einige der aktuell meist kritisierten Probleme beim 1. FC Köln: Das sind fünf Erkenntnisse zur bisherigen Spielzeit.

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Standardschwäche: Mit 24 Gegentoren aus den bisherigen 15 Ligaspielen steht der FC in dieser Statistik im Mittelfeld. Bei den Gegentreffern nach Standards sind die Kölner jedoch Schlusslicht – und das mit großem Abstand. Neben drei Elfmetern kassierten die Kölner gleich sieben Tore im Anschluss an eine Ecke und drei weitere Gegentreffer nach einem Freistoß. Auf der anderen Seite strahlen die Geißböcke nur wenig Gefahr mit dem ruhenden Ball aus. Erst zwei Tore haben die Kölner nach Standards erzielt. Per Strafstoß durch Luca Waldschmidt sowie mit einem direkt verwandelten Freistoß von Florian Kainz. Nach Ecken hat der FC noch gar nicht getroffen und das bei 58 Versuchen.

Späte Treffer beim 1. FC Köln

Spannung bis zum Ende: In den bisherigen 15 Ligaspielen mit FC-Beteiligung sind bereits elf Treffer nach der 90. Minute gefallen. Dabei erzielten die Kölner mit sieben Toren die meisten der Bundesligisten in der Nachspielzeit, kassierten mit vier allerdings auch gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg die meisten nach Ablauf der regulären Spielzeit. Immerhin sind die erzielten Treffer ein Beweis dafür, dass sich die Geißböcke nicht aufgeben.

Rotationen: Beim FC hat sich bislang keine Startformation festgespielt. In lediglich einem Spiel, beim Auswärtsspiel in Leverkusen, schickte Lukas Kwasniok dieselbe Mannschaft wie in der Vorwoche aufs Feld und nahm sonst immer mindestens eine, vorwiegend sogar noch mehr Veränderungen an seiner Elf vor. Überdies mussten Spieler auch immer wieder auf andere Positionen rücken, auf denen sie ihre Stärken kaum entfalteten. Es darf durchaus die Frage gestellt werden, ob der FC so Automatismen einspielen kann. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass die Geißböcke mit einigen Verletzungen zu kämpfen haben.

Personalprobleme und keine spielerischen Lösungen

Kaderbaustellen: Durch die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die dem FC in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung stehen werden, muss der FC im Winter in der Innenverteidigung nachrüsten, um für den Notfall gewappnet zu sein. Überdies besteht nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic auch Handlungsbedarf auf der rechten Schienenposition. Hier ist Sebastian Sebulonsen eigentlich ohne Konkurrenz und hat seinen Platz sicher.

Kaum Lösungen gegen tief stehende Gegner: Der FC tut sich in dieser Spielzeit besonders gegen tief stehende Gegner schwer, die den Kölnern den Ball überlassen und auf Umschaltsituationen, Flanken oder Standards setzen. Die besten Beispiele für solche Situationen lieferten die Spiele in Mönchengladbach, gegen Pauli und gegen Union. Gegen alle drei Teams kam die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok auf mehr Ballbesitz, wusste damit jedoch nicht wirklich etwas anzufangen.


Diese Spieler des 1. FC Köln liefen den Erwartungen bisher hinterher

Neue Rolle für Linton Maina
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Diese Spieler des 1. FC Köln liefen den Erwartungen bisher hinterher

Zuletzt lief es mit sechs Spielen ohne Sieg nicht wirklich rund beim FC. Doch nicht nur der Verein kann mit der Entwicklung der vergangenen Wochen nicht zufrieden sein, sondern auch einige Profis mit ihrem Status in der bisherigen Saison beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer zum Jahresende.

Die Hinrunde ist zwar noch nicht komplett gespielt, ein Blick auf den bisherigen Saisonverlauf bringt aber durchaus schon klare Tendenzen hervor beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer zum Jahresende.

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Jusuf Gazibegovic: Der Bosnier war im vergangenen Winter für zwei Millionen Euro von Sturm Graz zum FC gewechselt und damit der erste Transfer der Kölner nach dem Registrierungsverbot. Gazibegovic ist wohl der größte Verlierer im Kader des FC seit der Übernahme von Trainer Lukas Kwasniok. Nachdem der 25-Jährige in der Rückrunde der Aufstiegssaison wettbewerbsübergreifend zwölf Pflichtspiele auf seinem Konto verbucht hat, kam der Bosnier in dieser Spielzeit lediglich zu einem Kurzeinsatz am zweiten Spieltag im Heimspiel gegen den SC Freiburg. Auf der rechten Abwehrseite hat der Rechtsfuß das Duell gegen Sebastian Sebulonsen deutlich verloren und hatte sogar Probleme, überhaupt in den Spieltagskader zu kommen. In neun der 15 Ligaspiele musste Gazibegovic auf der Tribüne sitzen. Aufgrund der mangelnden Perspektive wechselt der Bosnier im Winter per Leihe bis zum kommenden Sommer zurück nach Graz.

Wenig Einsatzzeit

Linton Maina: Der schnelle Außenbahnspieler gehörte in der vergangenen Zweitligasaison zum Stammpersonal des FC. Mit drei Treffern sowie elf Vorlagen hatte Maina einen großen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Bei der Meisterfeier gegen den 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag verkündete der Offensivspieler auch seine Vertragsverlängerung. In dieser Saison kommt der 26-Jährige jedoch noch nicht wirklich in Tritt. So stand Maina wettbewerbsübergreifend bislang in lediglich drei Pflichtspielen in der Startelf, muss sich meist mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen und sammelte überdies auch noch keinen Scorerpunkt. Die Situation dürfte dem gebürtigen Berliner nicht gefallen, sie wird sich aber aller Voraussicht nach in der Rückrunde aufgrund der enormen Konkurrenz in der Offensive nicht verändern.

Florian Kainz: Der 33-Jährige hatte genau wie Maina einen enormen Anteil am Aufstieg des FC ins deutsche Oberhaus, kämpft aktuell jedoch genau wie sein Kollege um Spielzeit unter Lukas Kwasniok. Nach vielen Kurzeinsätzen bekam der Österreicher im Heimspiel gegen den Hamburger SV durchaus überraschend die Chance in der Startformation und wusste diese mit einer guten Leistung sowie einem beeindruckenden Freistoß zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung zu nutzen. Aufgrund des guten Auftritts gegen die Rothosen befand sich Kainz auch im Derby in Mönchengladbach in der Startelf. Allerdings blieb der ehemalige Bremer hier blass und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Seitdem kam der gebürtige Grazer auf nur 43 Spielminuten und musste in den beiden vergangenen Parteien in Leverkusen und gegen Union Berlin über die komplette Spieldauer auf der Bank Platz nehmen.

Bisher eher außen vor

Alessio Castro-Montes: Den Belgier, der in der vergangenen Sommertransferperiode am Deadline Day für zwei Millionen Euro von Union Saint Gilloise verpflichtet worden war, kann man bislang als wohl den Transfer mit dem geringsten Impact bezeichnen. Nachdem der 28-Jährige im ersten Spiel für den FC in Wolfsburg eingewechselt wurde, blieb der rechte Mittelfeldspieler in den folgenden sieben Pflichtspielen ohne Einsatz. Im Anschluss an zwei Kurzeinsätze gegen Gladbach und Frankfurt gab Castro-Montes in Bremen sein Startelfdebüt für die Kölner. Dabei zeigte der Rechtsfuß eine schwache Leistung und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. In den vergangenen drei Ligaspielen bekam der Belgier keine weitere Pflichtspielminute.

Cenk Özkacar: Der Türke wechselte in der bisherigen Hinrunde immer wieder zwischen Bank und Startelf, schaffte es jedoch nicht, sich in der von Verletzungen geplagten Abwehr festzuspielen. Özkacar zeigte bereits, dass er die Defensive der Kölner stabilisieren kann, hatte aber auch immer wieder ein paar kleine Fehler im Spiel. So war es auch beim Derby in Mönchengladbach. Nach einer fehlerfreien ersten Halbzeit, eröffnete der 25-Jährige den Gladbachern mit einem technischen Fehler das 3:0 und damit die Vorentscheidung in der Partie. Will der Innenverteidiger mehr Spielzeit haben, muss er nach der Winterpause noch eine Schippe drauflegen und die kleinen Unsauberkeiten im eigenen Spiel verringern.

Verletzungspech beim 1. FC Köln

Neben den oben genannten Profis gehören auch Luca Kilian und Timo Hübers zu den Pechvögeln des FC. Während sich Kilian den dritten Kreuzbandriss in seiner Karriere zuzog, verletzte sich Hübers beim Auswärtsspiel in Dortmund schwer am Knie. Hübers äußerte sich erst vor wenigen Tagen über seinen Ausfall und richtete dabei schon den Blick auf sein Comeback.


An diesen Baustellen müssen Kessler und Co. beim 1. FC Köln jetzt arbeiten

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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An diesen Baustellen müssen Kessler und Co. beim 1. FC Köln jetzt arbeiten

Im Sommer wurde der Kölner Sportdirektor für seine starken Transfers gefeiert. Doch die Euphorie ist ein wenig verflogen. Nun folgt die Winterzeit und damit die kurzfristige Planung für die Rückrunde, aber auch schon für den kommenden Sommer beim 1. FC Köln: Diese Aufgaben warten jetzt auf Thomas Kessler.

Zwölf Neuverpflichtungen präsentierte Thomas Kessler im Sommer. Es gab auch zahlreiche Abgänge bei den Geißböcken. Nun stehen die nächsten Planungen an beim 1. FC Köln: Diese Aufgaben warten jetzt auf Thomas Kessler.

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Thomas Kessler war nach der 0:1-Niederlage der Geißböcke am Samstagabend bedient. „Es benötigt jetzt ein wenig Abstand. Wir sehen uns ein paar Tage nicht, aber wir können im Hintergrund weiter daran arbeiten, Themen nach vorne zu treiben“, sagte der Sportdirektor. Tatsächlich hat der Ex-Keeper der Kölner einige Aufgaben vor der Brust.

Der FC wird sich verstärken müssen

Kader-Baustellen: Nach den jüngsten Spielen – vor allem gegen St. Pauli, Werder Bremen und Union Berlin – gibt es wohl kein Zweifel, dass die Kölner auf einigen Positionen nacharbeiten müssen. Ein Innenverteidiger dürfte angesichts der dünnen Personaldecke noch die größte Stellschraube sein. Allerdings werden die Geißböcke einen Abwehrspieler benötigen, der sofort hilft. Durch den Ausfall von Timo Hübers fehlt den Kölnern ein Innenverteidiger, der nicht nur routiniert verteidigt, sondern auch in der Lage ist, das Spiel aufzubauen. Doch werden die Kontrahenten ihre defensiven Leistungsträger im Winter natürlich nicht einfach abgeben. Unter diesen Gesichtspunkten ist eine Leihe wohl die wahrscheinlichste Option.

Zuletzt verstärkte sich aber immer mehr der Eindruck, dass es mit der Verstärkung der letzten Defensivkette nicht getan ist. Auf den von Lukas Kwasniok als besonders wichtig erachteten Positionen des Wingbacks läuft es beim FC eben doch nicht so rund wie zunächst angenommen. Vor allem Kristoffer Lund offenbarte zuletzt doch erhebliche Probleme, wirkte zunehmend verunsichert. Durch den Weggang von Jusuf Gazibegovic fehlt eine weitere Alternative. Alessio Castro-Montes hinkt den eigenen Erwartungen noch hinterher. Eine Verstärkung für die Schiene gilt ebenfalls als wahrscheinlich. Weiteren Bedarf könnte es bei einem kreativen Offensivspieler geben. Eine weitere Verstärkung in vorderster Front gilt aktuell eher als unwahrscheinlich.

Zehn Verträge laufen im Sommer aus

Auslaufende Verträge: Eine weitere Vakanz könnte im zentralen Mittelfeld entstehen. Denn nach wie vor gibt es noch keine Entscheidung zur Zukunft von Eric Martel. Der Sechser hat noch bis zum Ende der Spielzeit Vertrag. Sollte Martel diesen nicht verlängern, würden die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse kassieren können. Martel ist nicht die einzige Unbekannte in Köln. Inklusive der Leihspieler laufen neun Verträge 2026 aus. Der Kontrakt von Timo Hübers dürfte verlängert werden. Große Fragezeichen stehen aktuell hinter Dominique Heintz und Florian Kainz. Ersterer hat sich in dieser Spielzeit bereits mehrfach für eine Vertragsverlängerung beworben.

Allerdings ist die Situation in der Innenverteidigung gerade durch die Verletzung von Hübers sowie die Zukunft der Leihspieler Elias Bakatukanda und Julian Pauli recht undurchsichtig. An anderer Stelle verdichten sich die Hinweise: Die Kaufoption von Jakub Kaminski wird man in Köln ziehen wollen. Der Pole ist in dieser Saison einer der absoluten Lichtblicke. Bei Tom Krauß gibt es die Kaufpflicht, die beim Klassenerhalt greift. Die Fragezeichen hinter Cenk Özkacar und Kristoffer Lund dürften da schon größer sein. Der FC wird sich aber auch jetzt schon Gedanken über die Spieler machen, deren Verträge dann 2027 auslaufen. Darunter fallen Spieler wie Marvin Schwäbe, Marius Bülter und Luca Waldschmidt.

Youngster: Eine vermeintliche Talenteflucht wird sich Thomas Kessler sicherlich nicht nachsagen lassen wollen. In der jüngeren Vergangenheit haben die Kölner bekanntlich einige junge Spieler – oft ablösefrei, oft unter Wert – abgegeben. Auch aktuell gibt es wieder einige Spieler, deren Zukunft noch nicht geklärt ist. Bei Neo Telle könnten die Zeichen auf Abschied stehen. Der Innenverteidiger hat nur noch bis 2026 Vertrag. Bei den Profis erhielten zuletzt andere Nachwuchsspieler den Vorrang und auch bei der U21 ist der Abwehrspieler alles andere als gesetzt. Zudem wird sich Kessler mit den Kaderplanern überlegen, welche Spieler schon bald das Zeug zum Profi haben. Diesen werden die Kölner Verantwortlichen dann einen potenziellen Weg in Köln aufzeichnen. Ob die Youngster beim FC bleiben, liegt aber mitunter auch an den Erwartungen der Akteure oder deren Berater.


Das sind unsere Gewinner des 1. FC Köln bis zum Jahresende

Said El Mala und Jakub Kaminski sind zwei Gewinner des ersten Saisondrittels
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Das sind unsere Gewinner des 1. FC Köln bis zum Jahresende

Nach starken Saisonauftakt lief es in den vergangenen Spielen nicht ganz so rund. Unterm Strich gibt es aber einige Akteure, die überzeugen konnten beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner zum Jahresende.

Die ersten 17 Spiele sind zwar noch nicht absolviert, dennoch lohnt sich zum Jahresende ein Blick auf die Spieler, die überzeugten beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner zum Jahresende.

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Said El Mala: Der Youngster ist die Entdeckung der Saison beim 1. FC Köln. Nachdem der Offensivspieler in der vergangenen Spielzeit bei Viktoria Köln in 32 Ligaspielen 13 Tore sowie fünf Vorlagen auf seinem Konto verbucht und bei der U19-EM ordentlich Betrieb gemacht hat, kam der gebürtige Krefelder im Sommer mit viel Vorschusslorbeeren zurück ans Geißbockheim. El Mala entwickelte sich im Laufe der bisherigen Hinrunde vom Einwechsel- zum Startelfspieler, erzielte sechs Tore, gab drei Vorlagen und zeigte auch sein enormes Tempo sowie seine Klasse am Ball. Überdies nominierte ihn auch Julian Nagelsmann das erste Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft, bei der El Mala ohne Einsatz blieb, aber dennoch einen guten Eindruck hinterließ. Knüpft der Offensivspieler an seine Leistungen weiter an, könnte im Sommer die WM anstehen.

Top-Transfer und Routinier

Jakub Kaminski: Der Pole ist der Transfer des vergangenen Sommers und bislang der konstanteste Feldspieler des FC. Nach drei Jahren in Wolfsburg, in denen Kaminski vom Stammspieler zum Ersatzspieler abrutschte, lieh der FC den Linksaußen für eine Saison inklusive einer Kaufoption von rund 5 Millionen Euro aus. Und dieses Leihgeschäft geht bislang voll auf. Der 23-Jährige gehört unter Lukas Kwasniok zum Stammpersonal des FC und stand bislang in jedem Pflichtspiel in der Startformation. In der Liga bestritt der Pole gar 14 seiner 15 Einsätze über die volle Spielzeit  und sammelte dabei fünf Treffer und eine Vorlage. Bleibt der FC in der Liga, wird der ehemalige Spieler von Lech Posen, dessen Marktwert von transfermarkt.de auf zwölf Millionen Euro taxiert wird, zu einem Schnäppchen.

Dominique Heintz: Nachdem der 32-Jährige in den ersten vier Pflichtspielen nicht zum Kader gehört hatte und in den folgenden beiden Spielen auf der Bank saß, stand der Linksfuß beim Spiel in Hoffenheim überraschend in der Startformation. Gegen die Kraichgauer machte Heintz seine Sache gut und half dabei, den 1:0-Auswärtssieg über die Zeit zu bringen. Nach einem weiteren Startelfeinsatz gegen Augsburg rutschte der Verteidiger wieder aus der Anfangsformation, bevor er gegen Frankfurt erneut die Chance erhielt. Nach einer Verletzung kehrte er vor dem Spiel gegen Union ins Training zurück und stand gegen EX-Club sofort in der Startformation. Wie bereits in seinen vorherigen Einsätzen lieferte Heintz auch gegen die Eisernen eine ordentliche Partie ab und ließ so gut wie nichts zu. Heintz gibt dem Spiel des FC aufgrund seiner Erfahrung Ruhe, Stabilität und Ordnung.

Überraschend zum Stammpersonal

Joel Schmied: Nach einer schwachen Rückserie in der vergangenen Zweitligasaison haben viele Joel Schmied den Schritt in die Bundesliga nicht zugetraut und sahen in ihm einen Ergänzungsspieler. Doch der Schweizer zeigte sein Können, kam in allen ersten 13 Pflichtteilen zum Einsatz und etablierte sich so als Fixpunkt der Kölner Abwehrkette. Der 27-Jährige zeigte sich im Vergleich zur vergangenen Saison verbessert im Spielaufbau, im Tackling sowie im Luftzweikampf. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt Ende November zog sich Schmied eine Oberschenkelverletzung zu und verpasste seitdem jedes Spiel. Wie Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union verriet, soll der Verteidiger nach der kurzen Winterpause ins Training zurückkehren.

Jan Thielmann: Das Eigengewächs ist unter Lukas Kwasniok eigentlich gesetzt. In jedem Ligaspiel, in dem der 23-Jährige dem FC zur Verfügung stand, brachte der 44-Jährige den Offensivspieler von Beginn an. Und zu Thielmanns Freude meist auch auf seiner Lieblingsposition, der rechten offensiven Außenbahn. Dort zeigte der Rechtsfuß seine Qualitäten und verbuchte zwei Tore und einen Assist auf seinem Konto. Gegen Bremen, Pauli und Leverkusen wurde Thielmann aufgrund der vielen Ausfälle in der Verteidigung auf die rechte Schienenposition zurückgezogen. Dabei merkte man, dass er hier seine Fähigkeiten nicht entfalten kann und dem Spiel des FC nicht den gewünschten Mehrwert gibt. In den verbliebenen Spielen der Saison dürfte Thielmann daher überwiegend als rechter Außenbahnspieler eingesetzt werden.