Kessler feilt an Transfers beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu möglichen Zu- und Abgängen

Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln
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Kessler feilt an Transfers beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu möglichen Zu- und Abgängen

Seit dem 1. Januar ist das Transferfenster wieder geöffnet und Thomas Kessler feilt an möglichen Verstärkungen für die zweite Hälfte der Saison. Aber nicht nur über neue Gesichter muss Kessler sich Gedanken machen. Auch Wechsel aktueller Akteure wären theoretisch denkbar. So steht es um mögliche Zu- und Abgänge beim 1. FC Köln.

Im Sommer hatte Eric Martel verkündet, die Hinrunde beim FC zu bestreiten und dann zu schauen, wie es weitergehe. Die Zeit für eine Entscheidung naht. Doch nicht nur mögliche Abgänge könnten den Kader im neuen Jahr verändern. Auch an Neuverpflichtungen wird gearbeitet: So steht es um mögliche Zu- und Abgänge beim 1. FC Köln.

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

Während sich die Mannschaft auf dem Rasenplatz neben dem Estadio Olímpico Camilo Cano mit einer letzten Spieleinheit so langsam wieder auf Betriebstemperatur brachte, tigerte Thomas Kessler ein paar Meter weiter auf und ab, und das durchweg mit Smartphone. Der Kölner Sportchef ist schon seit Tagen wieder voll bei der Sache. Kein Wunder, die Kölner wollen auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen. „Wir sind schon am Werkeln. Gerade der Thomas in den vergangenen Tagen“, erklärte Lukas Kwasniok nach der Einheit. „Aber der Winter-Transfermarkt ist schon komplex. Er ist noch einmal deutlich komplexer als der im Sommer.“ Tatsächlich schlagen die verpflichteten Winter-Transfers auch deutlich seltener ein. Wie gerade auch das Beispiel des vergangenen Winters bei den Geißböcken beweist.

„Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen“

Nur ein Neuzugang des vergangenen Januars spielt weiterhin beim FC. Schwierig wird es mit den Neuverpflichtungen, weil die Clubs eher selten die Spieler mitten in der Saison abgeben, bei denen die Wahrscheinlichkeit besonders groß ist, dass sie eine Soforthilfe sein werden. Zudem sitzen meist gleich drei Parteien am Tisch, eine einvernehmliche Einigung ist alles andere als einfach. So sollen die Geißböcke bereits mit zwei Spielern weitestgehend einig sein, doch die potenziell abgebenden Vereine sind noch nicht gänzlich überzeugt. „Jetzt kommt auch noch der Afrika-Cup dazu. Mannschaften tun sich schwer, Spieler abzugeben, obwohl sie einen relativ großen Kader haben“, sagte Kwasniok.

Dabei gibt es auch weiterhin Stellschrauben, an denen Kessler und Co. drehen wollen. „Dass wir im hinteren Bereich, gerade aufgrund der Verletzungen, einfach einen gewissen Bedarf haben, steht außer Frage“, so Kwasniok. Rav van den Berg fehlt dem FC zwei Spiele gesperrt. „Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen. Da war wohl der Vater Wunsch des Gedanken, dass er hier vollumfänglich mit trainieren kann. Aber auch die werden ja zurückkommen.“ Kwasnioks Aufgabe sei es, „auch mal eine kreative Lösung zu finden. Ich bin davon überzeugt, dass man auch damit Spiele gewinnen kann. Ich glaube, dass wir auch für den Fall, dass niemand dazu stoßen wird, gewappnet sind.“

Ob nach Jusuf Gazibegovic noch weitere Spieler die Geißböcke verlassen werden, scheint offen. „Das wird sicherlich auch davon abhängen, wie sich die Spielzeiten der Spieler entwickeln. Das verändert sich oftmals eher in Richtung 20. Januar“, sagte der Trainer. „Aktuell ist nichts im Busch – zumindest nicht, das ich wüsste. Wir sind jetzt hier mit 18 gestandenen Feldspielern und fünf junge Akteure – es ist nicht so, dass wir üppig aufgestellt sind.“ Sicherlich werden nicht alle Spieler mit ihrer Einsatzzeit zufrieden sein.



Erster Trainingstag in Spanien – für Lukas Kwasniok gibt es „keine Zeit“ zu verlieren

Said El Mala bei der ersten Einheit im Trainingslager in Spanien.
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Erster Trainingstag in Spanien – für Lukas Kwasniok gibt es „keine Zeit“ zu verlieren

Eine gute Stunde nach der Ankunft in Spanien hat der FC bereits seine erste Einheit in La Nucia absolviert. Es stehen ein paar intensive Tage an beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Trainingslager.

Mit einer Einheit am Nachmittag hat die Wintervorbereitung begonnen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Trainingslager in La Nucia und den Gegebenheiten.

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Eine gute Stunde blieb den FC-Profis am Freitagnachmittag, um im Fünf-Sterne-Hotel La Nucia einzuchecken, erst einmal anzukommen. Denn für 16.30 Uhr hatte Lukas Kwasniok zum ersten Training geladen. Die Mannschaft war zuvor gegen 9.30 Uhr am Geißbockheim aufgebrochen, per Charterflug dann von Köln nach Alicante aufgebrochen und um kurz nach 15 Uhr am Domizil in La Nucia eingetroffen. Gut 60 Minuten später stand dann die erste Einheit bei frühlingshaften 15 Grad an. Auf dem frisch errichteten Kunstrasenplatz in unmittelbarer Nähe des Estadi Olímpic Camilo Cano, in dem der spanische Club La Nucia seine Heimspiele bestreitet, aber zwischen Geröll und Baumaschinen gab der Kölner Coach erste Anweisungen, führte die Mannschaft durch die ersten kleineren Technikübungen.

„Heute war es erst einmal ein Opener“

„Die Rahmenbedingungen sind top. Du fährst fünf Minuten vom Hotel mit dem Bus“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok. „Wenn man sich die Witterungsbedingungen in Deutschland anschaut, ist es schon viel besser.“ 13 Tage nach der bitteren Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin hat für den FC also auch sportlich das Jahr 2026 begonnen. Nach der Anreise war die erste Einheit nicht intensiv, der Trainer legte erst einmal wert auf technische Aspekte. Und Kwasniok war zufrieden mit der ersten Einheit. „Heute war es erst einmal ein Opener. Es gibt keine Zeit wie in einer klassischen Sommervorbereitung, wo du Dinge Woche für Woche abarbeiten kannst“, sagte Lukas Kwasniok. „Das, was du dir in der Hinrunde aufgearbeitet hast, das wieder aufzufrischen.“


Die Zeit rennt. In wenigen Tagen steht bereits das nächste Bundesliga-Spiel an. Dann geht es für die Geißböcke darum, wieder in die Spur zu finden. „In sieben Tagen geht es in Heidenheim weiter. Das wird jetzt kein ganz so leichtes Unterfangen“, sagte Kwasniok. „Und dann kommen die Bayern und Mainz. Es geht darum, in Heidenheim voll dazusein, und die Woche sinnvoll zu nutzen. Wir werden jedenfalls nicht bei Adam und Eva anfangen müssen.“ Der Kölner Trainer betonte auch, dass es nicht viel Zeit abseits des Platzes geben werde. „Wir haben morgen und übermorgen zwei Einheiten, dann ein Testspiel, Videoanalysen. Wir sind auch schon hier, weil wir die Zeit miteinander im Inhaltlichen nutzen wollen.“

Der 1. FC Köln ist im Trainingslager in Spanien angekommen

Said El Mala und Eric Martel checken im Hotel in La Nucia ein
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Der 1. FC Köln ist im Trainingslager in Spanien angekommen

Für den FC beginnt das neue Jahr mit der Vorbereitung in Spanien. Der 1. FC Köln ist am Freitag im Trainingslager angekommen. Schon in einer guten Woche steht das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim auf dem Plan.

Am Freitagnachmittag ist der 1. FC Köln im Trainingslager in der Nähe von Alicante angekommen. In Spanien wird sich auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Für die Geißböcke steht am Nachmittag die erste Trainingseinheit an.

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Am frühen Nachmittag hat der FC sein Domizil für die kommenden acht Tage bezogen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok ist im Fünf-Sterne-Hotel Barceló La Nucia Hills untergebracht. Die Unterkunft liegt nur wenige Minuten entfernt vom spanischen Urlaubsort Benidorm in den Hügeln. Neben einem Außenpool und einem Fitnesscenter bietet das Luxushotel Platz zur Erholung im hoteleigenen Garten. Das Trainingsgelände im Estadi Olimpic Camilo Cano liegt unweit der Unterkunft. Das Stadion umfasst rund 3000 Sitzplätze. Auf einem Nebenplatz soll am Montag das Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano ausgetragen werden. Schon im vergangenen Jahr trafen die beiden Team im Zuge des Trainingslagers aufeinander.

Youngster dürfen sich beweisen

Die Mannschaft hatte sich am Vormittag am Geißbockheim getroffen und war dann mit einem Charterflug nach Alicante aufgebrochen. Mit dem Bus ging es weiter Richtung Teamhotel. Für den Nachmittag ist eine erste Trainingseinheit anberaumt. Bis zum 9. Januar gilt es, an einigen Baustellen zu arbeiten. Schon die gesamte Hinrunde offenbaren die Kölner massive Schwächen bei den Standardsituationen. Zudem hatten die Geißböcke Schwierigkeiten, das Spiel zu gestalten gegen Mannschaften, die tief stehen und sich nicht über viel Ballbesitz definieren. Wie berichtet dürfen sich im Trainingslager sechs Youngster zeigen. Cenny Neumann, Fynn Schenten, Yannick Mausehund und Keeper Mikolaj Marutzki trainierten bereits bei den Profis mit.


Youssoupha Niang bestritt bereits im Sommer das Trainingslager mit den Profis, musste aber verletzungsbedingt verfrüht nach Köln zurückreisen. Der Youngster kam in der Hinrunde bislang noch nicht zum Einsatz, kehrt nun aber offenbar zu den Profis zurück. Offensivspieler Bernie Lennemann darf sich erstmals bei den Profis beweisen. Neuzugänge sind bislang nicht dabei. Die Gespräche mit potenziellen Kandidaten sollen aber schon weit fortgeschritten sein, sodass mögliche Neuzugänge schon bald nachreisen könnten.

Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Said El Mala ist trotz der aktuellen Negativtendenz beim FC weiter ein heißes Thema am Rhein. Der Offensivspieler vereint Tempo, Technik und Unbekümmertheit – Eigenschaften, die im modernen Profifußball rar und dementsprechend begehrt sind. Auch beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

Während sein großes Potenzial unbestritten ist, wird der aktuelle Umgang des 1. FC Köln und von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Top-Talent in den Sozialen Medien von den Fans zunehmend hinterfragt. Zwischen behutsamem Aufbau, dem Leistungsprinzip und (dadurch) begrenzter Spielzeit entsteht ein riskantes Spannungsfeld. Für einen jungen Spieler wie El Mala und auch den Verein birgt genau das Risiken beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

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Said El Mala gehört mit seinen gerade einmal 19 Jahren bereits jetzt zu den Leistungsträgern beim 1. FC Köln. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist der linke Flügelspieler der beste Scorer im Team der Geißböcke, obwohl er in der laufenden Bundesligasaison gerade einmal die Hälfte der möglichen Spielminuten auf dem Rasen stand. FC-Coach Lukas Kwasniok betonte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach, seinen Schützling behutsam aufbauen und vor zunehmendem Druck abschotten zu wollen. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach beispielsweise stand El Mala zwar in der Startelf, wurde allerdings zur Halbzeit ausgewechselt, da er nach Ansicht seines Trainers keine gute Leistung im Defensivverhalten gegen den Ball zeigte.

Zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel

Um den Youngster hat sich längst ein großer Medienhype aufgebaut, sowohl im In- und Ausland haben internationale Topclubs das Kölner Juwel längst auf dem Zettel. Dennoch will der Trainer seinem mit 40 Millionen Euro laut transfermarkt.de mit Abstand wertvollstem Spieler keinen Sonder- bzw. Ausnahmestatus geben – was naturgemäß auch Risiken mit sich bringt. Mit dem aktuellen Umgang darf man sich als Köln-Anhänger und auch als Spieler selbst durchaus die Frage nach einer klaren Rolle stellen. Als junger Akteur braucht gerade El Mala regelmäßige Einsätze und strukturierte Einsatzzeiten, um sich sowohl taktisch als auch physisch und mental weiterzuentwickeln.

Ein Kritikpunkt in den Sozialen Medien: In seiner aktuellen Situation fehle es an Klar- und Sicherheit, um sich voll auf das jeweils kommende Spiel fokussieren zu können. Auch wenn die Auswechslung gegen Borussia Mönchengladbach berechtigt gewesen sein mag, El Mala hat bereits gezeigt, dass er auch in wichtigen Spielen von Beginn an liefern kann. Gegen die Fohlen war der Youngster zudem nicht der einzige schwache Akteur auf Seiten der Kölner. Ohne einen geregelten Spielrhythmus läuft man in Köln Gefahr, sein Top-Talent in seiner Entwicklung zu hemmen. Wie mehrfach betont, will Coach Kwasniok El Mala vor überzogenem Medieninteresse schützen. Mit pauschalen Appellen lässt sich ein gerade in Köln dynamisches Umfeld aber nicht wirklich kontrollieren.

Risiko durch unklare Erwartungshaltung

Durch wochenlange Transfergerüchte mit nahezu allen deutschen und englischen wie spanischen Topclubs kann ein Leistungsdruck entstehen, der nicht nur bei El Mala selbst, sondern im schlimmsten Fall auch beim ganzen Team zu Ablenkung und Fokusverlust führt. Ohne professionelle Begleitung sind an einem solchen Druck schon mehrfach hochgepriesene Top-Talente gescheitert auf dem Weg zu einem Weltklassespieler. In besagtem Derby gegen die Borussia vom Niederrhein dufte der U21-Nationalspieler von Beginn an auflaufen, weil er zuvor laut Coach Kwasniok „geliefert hat“. In anderen Spielen, wie beispielsweise gegen Eintracht Frankfurt oder zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin hingegen, kam er nur von der Bank. Der Kölner Trainer entscheidet immer wieder situativ über Leistung und Aufstellung, was je nach Gegner auch sinnvoll sein kann.

Trotz des geltenden Leistungsprinzips wünscht man sich als FC-Fan für das wohl größtes Talent seit vielen Jahren eine klare und langfristige Perspektive. Was wird von El Mala gegen welchen Gegner erwartet? Welche Entwicklungsschritte wollen die Verantwortlichen bei ihm sehen? Diese Fragen zu beantworten und mögliche nächste Schritte zu definieren ist ein wichtiger Schritt auf der gerade erst bestiegenen Karriereleiter eines Spielers, der in der letzten Saison noch in der 3. Liga gespielt hat. Ein uneinheitliches Rollenbild kann im schlimmsten Fall nämlich für Verunsicherung und Selbstzweifel sorgen, anstatt gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

Klare Kommunikation der Rolle

Said El Mala ist für den 1. FC Köln in der aktuell schwierigen sportlichen Phase sowohl Leistungs- als auch Hoffnungsträger, das belegen allein die Zahlen. Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung ist für die Verantwortlichen um Coach Kwasniok zwar sicher schwierig, dennoch aber essenziell für das neue Jahr. Spielzeit, Rolle und Erwartungen müssen klar und offen kommuniziert werden, ansonsten könnte bei Topscorer El Mala womöglich schon bald ein Leistungsabfall drohen. Auch den Rest des Teams könnte ein solcher Nebenschauplatz verunsichern und dafür sorgen, dass auch das neue Jahr erst einmal kein Ende für den derzeitigen Negativtrend bedeutet.

Für den 1. FC Köln geht es deshalb nicht nur darum, den Spieler El Mala zu bewahren, sondern ihn gezielt zu fordern und so zu fördern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt, die Balance zwischen Entwicklung und Verantwortung zu finden – oder ob aus einem außergewöhnlichen Talent in einer entscheidenden Phase seiner noch jungen Karriere nur ein weiteres Talent wird, das nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte.

Richtungweisende Wochen zum Jahresauftakt des 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Richtungweisende Wochen zum Jahresauftakt des 1. FC Köln

Nach der kurzen Winterpause startet der FC heute ins Trainingslager. In Spanien soll der Grundstein für ein erfolgreiches Jahr 2026 gelegt werden. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie kam die Pause wohl zur rechten Zeit, aber es geht direkt wieder rasant weiter. Dem 1. FC Köln stehen richtungweisende Wochen bevor.

Nach dem enttäuschenden Jahresausklang geht es für den FC im Januar bereits ordentlich zur Sache. Neben geplanten Kaderveränderungen stehen für die Kölner gleich fünf Pflichtspiele im Januar an. Darunter einige gegen die direkte Konkurrenz. Dem 1. FC Köln stehen richtungweisende Wochen bevor.

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Trainerentlassung, das Aus des Geschäftsführers, Aufstieg, Umbruch, neues Präsidium – der FC blickt auf ein turbulentes Jahr 2025 zurück und in Köln wäre man sicherlich froh darüber, wenn die Fahrt 2026 in ruhigeren Gewässern stattfände. Doch schon der Januar könnte einen besonders rasanten Auftakt in das neue Jahr bedeuten. So dürfte es mit großer Wahrscheinlichkeit auch weitere Kaderveränderungen geben. Der FC befindet sich bekanntlich auf der Suche nach weiteren Verstärkungen, muss auf die Verletzungsmisere gerade in der Innenverteidigung reagieren. Wie berichtet stehen Sebastiaan Bornauw, Jahmai Simpson-Pusey von Manchester City und Calvin Brackelmann nach Informationen von come-on-fc.com auf der Liste. Bornauw stand allerdings für Leeds zuletzt in der Premier League von Beginn an auf dem Platz, was zumindest dafür spricht, dass Spieler und Verein keine Einigung erzielt haben. Auch weitere Neuverpflichtungen sind nicht ausgeschlossen. Gerade auf den Schienen könnte es weitere Bewegungen geben.

Es stehen richtungweisende Wochen an

Keine leichte Aufgabe für Thomas Kessler. Das Winter-Transferfenster ist bekanntlich kein leichtes, wie der vergangene Winter gezeigt hat. Von den vergangenen vier Winter-Transfers spielt zurzeit nur Joel Schmied bei den Geißböcken. Gesucht werden Verstärkungen, die dem FC sofort helfen. Denn Schmied fällt wohl noch mehrere Wochen aus, absolviert seine Reha-Einheiten aber ebenfalls in Spanien, Rav van den Berg ist für die kommenden beiden Spiele gesperrt. Zum Jahresauftakt stehen Lukas Kwasniok also nur Cenk Özkacar und Dominique Heintz als nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Dabei hat der Januar auch sportlich einige Brisanz. Denn nach sechs sieglosen Spiele in Serie, hat Kwasniok die erste Mini-Krise am Geißbockheim erreicht. Um die Katerstimmung an Karneval zu vermeiden, müssen dringend Siege her.

Und die bevorstehenden Aufgaben haben schon einen richtungweisenden Charakter. Schon am 10. Januar steht das Auswärtsspiel beim Abstiegs-Kandidaten 1. FC Heidenheim an. Gegen den Tabellenvorletzten soll ein Fehlstart verhindert werden, denn in der Englischen Woche wartet als nächstes das Heimspiel gegen den Rekordmeister, bevor Köln dann das Tabellenschlusslicht aus Mainz empfängt. Sollten die Kölner nicht gegen die direkte Konkurrenz punkten, ist das Auftakt-Polster wohl gänzlich aufgebraucht. Und spätestens dann dürfte auch der Ton am Geißbockheim ein anderer werden. Den Abschluss im Januar bilden dann das Auswärtsspiel beim SC Freiburg sowie das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Lukas Kwasniok bei der Ankunft in Bad Waltersdorf
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Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Alle fitten Spieler der Geißböcke sind mit dabei, auch Joel Schmied tritt die Reise an die Costa Blanca an. Zudem dürfen sich einige Youngster zeigen.

Mit 28 Spielern bricht der FC am Freitag Richtung Alicante auf. Allerdings wird Joel Schmied „nur“ Reha-Einheiten absolvieren. Dennoch: Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Denn auch einige Youngster sind mit dabei.

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Für den FC beginnt das Jahr mit dem Trainingslager. Am Freitag reist der Tross per Charterflug nach Spanien. Um elf Uhr geht der Flieger Richtung Alicante, dann wird das Team mit dem Bus zum Fünf-Sterne-Hotel Barceló La Nucia Hills gebracht. Schon am Nachmittag steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Montag treffen die Kölner in einem Testspiel auf den FC Lugano. Die Rückreise wird am 9. Januar angetreten, allerdings geht es für die Geißböcke dann erst einmal nach Memmingen, um sich von dort zum Auswärtsspiel nach Heidenheim aufzumachen. Dort bestreiten die Kölner am 10. Januar das erste Rückrundenspiel, es folgen in der Englischen Woche die Partien gegen den FC Bayern München und dann den 1. FSV Mainz 05.

Lennemann überraschend dabei

Etwas überraschend wird Joel Schmied die Reise nach Spanien antreten. Der Innenverteidiger laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung. Das Reha-Training soll nun aber ebenfalls an der Costa Blanca erfolgen. Allerdings wird der Schweizer den Kölnern wohl weiterhin fehlen, die ersten Spiele nicht zur Verfügung stehen. Zudem sind gleich mehrere Nachwuchstalente mit dabei. Wie berichtet wird sich Cenny Neumann im Trainingslager beweisen dürfen. Der Rechtsverteidiger soll sich zeigen, könnte sogar den Backup für Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite in der Rückrunde übernehmen. Auch Fynn Schenten, Yannick Mausehund und Keeper Mikolaj Marutzki dürfen sich in Spanien zeigen. Komplettiert wird der Kader von Bernie Lennemann.

Der 22-Jährige kam in dieser Saison bei der U21 ganze sieben Mal zum Einsatz. Gerade in den vergangenen drei Spielen drehte Lennemann aber so richtig auf, erzielte vier Tore. War gegen Bocholt und Spitzenreiter FC Schalke 04 gleich zwei Mal der Matchwinner. Nun darf er zeigen, ob der Stürmer auch die Qualität für die Profis hat. Auch der zuletzt verletzte Youssoupha Niang wird mit nach Spanien aufbrechen.

Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Der FC muss im Winter wohl noch einmal nachlegen. Und Thomas Kessler und Co. arbeiten mit Hochdruck an Verstärkungen. Dass das aber im Winter keine leichte Aufgabe ist, zeigen die Beispiele nur zu gut beim 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

Vier Spieler hat er FC im vergangenen Winter verpflichtet, nur einer ist noch beim FC aktiv. Die Kölner sind damit das perfekte Beispiel für die Schwierigkeiten beim Nachrüsten. Doch dieses Problem hat nicht nur der 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

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Während die FC-Profis noch die letzten Tage vor dem Jahresauftakt an der Costa Blanca am kommenden Freitag genießen, geht es für Thomas Kessler und Co. zurzeit wohl deutlich turbulenter zu. Der Sportchef der Geißböcke fahndet aktuell nach Verstärkungen, in erster Linie wohl für die Innenverteidigung. Wie berichtet soll Sebastiaan Bornauw eine Option sein, dem Vernehmen nach gibt es aber auch weitere. Ob – wie erhofft – aber schon bis zum Trainingslagerauftakt ein Vollzug zu vermelden ist, steht aktuell in den Sternen. Für Kessler und andere Kaderplaner der Liga geht es darum, die richtigen Perlen zu finden. Nicht umsonst haben sowohl Kessler als auch Vorgänger Christian Keller in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das Winter-Transferfenster kein leichtes ist.

Nur ein Wintertransfer von 2025 spielt noch beim FC

Alleine die vor einem Jahr vom FC verpflichteten Spieler untermauern diese These. Anthony Racioppi spielte bei den Kölnern bekanntlich nie eine Rolle, die Leihe endete im vergangenen Sommer. Da war der Schweizer zur Nummer drei degradiert worden. Imad Rondic hat sein Glück zuletzt vergeblich in Polen gesucht und will nun wieder in der 2. Bundesliga angreifen – einen Abnehmer gibt es bislang noch nicht. Anders ist die Situation bei Jusuf Gazibegovic, der künftig wieder für Sturm Graz auflaufen wird. Einzig Joel Schmied spielt auch ein Jahr nach seiner Verpflichtung für den FC, hat sich sogar zum Stammspieler gemausert. Ob das so bleibt, hängt wohl auch mit den Winter-Verpflichtungen zusammen. Einer aus vier spielt also für den FC. Ein Trend, der in der Bundesliga alles andere als ungewöhnlich ist.

Von den im vergangenen Winter geliehenen Spielern ist nicht mal eine Handvoll beim jeweiligen Erstligisten geblieben. Anders sieht es zwar generell bei den im Winter fest verpflichteten Akteuren aus, die stehen zum Großteil noch im Kader des Teams, tatsächliche Stammspieler sind aber ebenfalls noch nicht einmal fünf – wohl gemerkt unter allen Bundesligisten. Das hat gleich mehrere Gründe. Vor allem, weil im Winter kaum eine Mannschaft einen eigenen Leistungsträger abgibt. Doch die aufnehmenden Clubs suchen meist nach Spielern, die eine Soforthilfe darstellen. Eine kaum überbrückbare Diskrepanz. Denn das Angebot an potenziellen Akteuren ist überschaubar. Weniger Spieler, um deren Gunst dann aber wiederum mehrere Vereine buhlen.

Darum ist das Winter-Transferfenster schwierig

Im Gegensatz zum Sommer suchen die Clubs meist Spieler, um Schwachstellen im Kader zu korrigieren. Dass es dabei nicht um Soforthilfen geht, ist nahezu ausgeschlossen. Dabei fällt aber gerade die Vorbereitung auf die Transfers kürzer aus, ein Scouting wie im Sommer ist kaum möglich. Zudem ist die Vertragssituation nun mal eine andere als im Sommer. So sitzen im Winter in der Regel drei Parteien am Tisch, die nicht immer mit den Plänen des anderen einverstanden sind. Vielmehr wollen unzufriedene Spieler ihre Clubs verlassen, die nicht auf die erhoffte Spielzeit kommen, außer Form sind oder eine zu große Konkurrenz vor der Nase haben. Ob diese dann mit einer verkürzten Vorbereitungszeit aber die erhoffte Verstärkung sind, ist nach der Bilanz eben fragwürdig.

Dennoch werden die Kölner nachlegen müssen. Vor allem durch die Verletzungsmisere in der Defensive. Beim FC baut man sicher darauf, dass es bei den Neuverpflichtungen ähnliche Phänomene gibt, wie bei Jakub Kaminski. Der Pole wurde beim VfL Wolfsburg nicht mehr glücklich und ist nun einer der besten Spieler im Kölner Kader. Ein Transfer, der sich vollends auszahlt. Der FC hat eine Kaufoption vereinbart, die Ablöse soll bei rund fünf bis sieben Millionen Euro liegen. Nach dem letzte Update wird Kaminski bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro geschätzt. Im Sommer hat Thomas Kessler also bewiesen, dass er ein Händchen für Transfers und Leihen hat – doch die Voraussetzungen waren damals andere.

Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Joel Schmied verletzt am Boden
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Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Die Hoffnungen waren beim FC groß, doch sie haben sich offensichtlich zerschlagen. Die Verletzung des Schweizers ist offenbar hartnäckiger als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

Das Verletzungspech bleibt dem FC auch im neuen Jahr treu. Zumindest stellt sich die Blessur beim Kölner Verteidiger hartnäckiger raus als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

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Noch vor der Winterpause hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok gehofft, dass Joel Schmied im Trainingslager wieder eingreifen würde, doch diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Nach come-on-fc.com Informationen, wird der Innenverteidiger nicht mit nach Spanien reisen und damit auch kein Thema für die anstehenden Spiele in Heidenheim und gegen die Bayern sein. Schmied hatte sich im November eine muskuläre Versetzung zugezogen, die sich dann doch hartnäckiger herausstellt, als zunächst angenommen. Der Abwehrspieler zählt zu den Gewinnern der Hinrunde. In der vergangenen Saison noch ein absoluter Unsicherheitsfaktor, hat sich Schmied in dieser Spielzeit zu einem verlässlichen Teil der hintersten Kette gemausert.

Not in der Innenverteidigung

Die Verletzung des Abwehrspielers untermauert noch einmal, wie dringend der Handlungsbedarf der Kölner auf dem Transfermarkt ist. Neben Schmied fehlen aktuell die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian. Rav van den Berg wird den Geißböcken aufgrund seiner Roten Karte in den kommenden beiden Partien ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, sodass es mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar aktuell nur zwei nominelle Innenverteidiger beim FC gibt. Ansonsten reist der FC-Tross komplett an die Coast Blanca. Im Trainingslager in der Nähe von Alicante bereiten sich die Geißböcke auf die Rückrunde vor.

Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Ein wirklich glückliches Händchen bewies Christian Keller bei seinen Transfers eher selten. Die Verpflichtung von Said El Mala erweist sich aber als sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

Schon vor wenigen Monaten prophezeite Christian Keller, dass der Youngster zu einem der teuersten Transfers der Kölner Vereinsgeschichte führen könnte. Die Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten. Der 19-Jährige ist jetzt schon der wertvollste Spieler in er Geschichte des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

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Das Thema Transfers ist sicher keins, das bei vielen Kölner Fans positive Erinnerung an Christian Keller hervorruft. Acht Monate nach dem Aus des ehemaligen Sportchefs haben sich die Kölner von vielen dieser Fehleinkäufe getrennt. Als positive Beispiele für Kellers Transferpolitik dienten bislang Spieler wie Denis Huseinbasic und Eric Martel. Der eine wurde für gerade einmal 50.000 Euro ans Geißbockheim gelotst und ist mittlerweile laut transfermarkt.de drei Millionen Euro wert, der andere wird von anderen Bundesligisten umworben, ist beim FC absolute Stammkraft und denkt gerade über seine Zukunft nach. Doch mit der Verpflichtung von Said El Mala ist Keller 2024 dann doch ein großer Coup gelungen, der dem FC sportlich und wirtschaftlich enorm weiterhilft.

„Er wird noch etwas Zeit brauchen“

El Mala wurde damals unter Vertrag genommen, direkt an die Viktoria zurück verliehen, da der FC keine Spieler registrieren durfte. Schon vor einigen Monaten hatte Keller geahnt, dass der Kölner Shootingstar wohl einst eine gehörige Summe in die FC-Kassen spülen würde. Das scheint sich zu bewahrheiten. transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 19-Jährigen mittlerweile auf 40 Millionen Euro ein. Für deutlich mehr könnte es im kommenden Sommer zum Abschied des Juwels kommen. El Mala ist aktuell der wertvollste FC-Spieler der Vereinshistorie. Keller hatte also den richtigen Riecher. „Im Februar 2024 hat mich ein guter Freund angerufen und darauf hingewiesen, dass bei der Viktoria gerade ein junger Spieler eingewechselt wurde, den ich mir unbedingt so schnell wie möglich selbst anschauen müsse“, sagte Keller nun im Interview dem „Express„.

Keller habe sich daraufhin ein Video des Youngsters von dem Spiel angesehen und umgehend alles für eine Verpflichtung in die Wege geleitet. „Das enorme Potenzial von Said und seine Straßenfußballer-Art hatten mich direkt begeistert“, sagt Keller. Und der Ex-Geschäftsführer erwartet von dem Youngster noch mehr. „Er kann sein Spiel in allen Bereichen noch verbessern, allen voran auch gegen den Ball. Die FC-Fans können sich also freuen: Said wird noch besser werden.“ Und damit auch noch wertvoller. Denn längst ist es mehr als wahrscheinlich, dass der 19-Jährige seinen bis 2030 datierten Vertrag nicht erfüllen wird. El Mala wird von halb Europa umworben, die Spitzenclubs geben sich mit ihrem Interesse im Grunde die Klinke in die Hand. Ein Wechsel im kommenden Sommer ist durchaus möglich.

Doch Keller baut nicht nur große Stücke auf Said El Mala. Bruder Malek solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen. „Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich körperlich auf Profiniveau zu entwickeln. Doch auch er hat hochinteressante Anlagen“, so Keller, der offensichtlich bei den El Malas einen guten Riecher hat.