Unabhängig von der Personalie Damion Downs sind die Kölner an einem Stürmer interessiert. Und schon diese Woche könnte es bei einem Wunschspieler eine Entscheidung geben für den 1. FC Köln: Nur noch drei Clubs buhlen um Rayan Philippe.
Er soll auch auf der Liste des 1. FC Köln stehen: Nur noch drei Clubs buhlen angeblich um Rayan Philippe. Und es gibt offenbar auch einen Favoriten.
Rayan Philippe wird Eintracht Braunschweig verlassen (Foto: Cathrin Mueller/GettyImages)
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Zwar hat sich Damion Downs noch nicht zu seiner Zukunft oder dem angeblichen Angebot aus Southhampton geäußert, es scheint aber eher unwahrscheinlich, dass der Stürmer den Gang in die Championship einer Spielzeit in der Bundesliga vorzieht. Aber alleine das Gerücht um einen möglichen Abgang wird in Köln für ein wenig Nervosität sorgen. Denn sollte Downs gehen, wird der FC wohl noch einen weiteren Stürmer verpflichten müssen. Ohnehin steht trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache noch ein Angreifer auf der Wunschliste. Dann müssten eventuell zwei her. Ein Name, der in diesem Zusammenhang oft genannt wird, ist Rayan Philippe. Der Stürmer ist im Fokus der Kölner. Und das ist auch kein Wunder, Philippe wusste in der abgelaufenen Zweitliga-Saison zu überzeugen – vor allem mit seinem Tempo und der offensichtlichen Torgefahr.
Entscheidung naht
Genauso wenig verwunderlich ist es demnach aber auch, dass der FC nicht der einzige Bewerber um die Gunst des Stürmers ist. Doch nach übereinstimmenden Medienberichten ist die Anzahl der Interessenten geschrumpft. Philippe sollte und wollte eigentlich zum FSV Mainz wechseln. Nachdem der Deal geplatzt ist, meldete sich gleich eine kleine Schar an Clubs an, die den Angreifer verpflichten wollten. Als Ablöse stellen sich die Niedersachsen rund 2,5 Millionen Euro vor. Und das hat offensichtlich für ein wenig Abschreckung gesorgt. Denn unter anderem der 1. FC Heidenheim, Union Berlin und Eintracht Frankfurt hatten Interesse bekundet, sind aber aus den Verhandlungen laut Medienberichten ausgestiegen. Neben dem FC sollen nach wie vor der Hamburger SV sowie Werder Bremen im Rennen sein.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Und die Rothosen wollen wohl ernst machen. Wie der „Kicker“ berichtet, bereiten die HSV-Bosse ein Angebot vor, dass sie Braunschweig diese Woche noch unterbreiten. Philippe soll dem Vernehmen nach auch schon seine Bereitschaft für einen Wechsel Richtung Hamburg signalisiert haben. Es könnte also gut sein, dass in den kommenden Tagen bereits die Entscheidung fällt. Zwar hat der HSV die Nase vorn, chancenlos sind die Kölner allerdings nicht. Jedoch stellt sich die Frage, ob der FC bereit ist, die hohe Ablöse zu bezahlen. Downs blieb beim Auftakt der US-Boys beim Gold Cup noch nicht einmal der Bankplatz. Der Stürmer der Geißböcke wurde nicht für den Kader nominiert, konnte sich nicht weiter ins Schaufenster stellen. Die USA gewannen gegen Trinidad und Tobago 5:0.
Mit den Verpflichtungen von Lukas Kwasniok, Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der 1. FC Köln schon drei wichtige Personalien für die kommende Spielzeit geklärt. Die Verantwortlichen rund um Sportdirektor Thomas Kessler befinden sich jedoch auf der Suche nach weiteren Neuzugängen. Namen werden gehandelt beim 1. FC Köln: Welcher Mittelfeldspieler passt am besten?
Mahmadou Diawara, Tom Krauß, Salih Özcan und Besfort Zeneli – es werden zahlreiche Namen gehandelt beim 1. FC Köln: Doch welcher Mittelfeldspieler passt denn nun am besten?
Salih Özcan im Spiel des BVB gegen den 1. FC Köln
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Mahmadou Diawara
Nachdem der 20-Jährige seine komplette Jugend bis zur U19 bei Paris Saint-Germain verbracht hat, wechselte Diawara im Sommer 2023 in die Profimannschaft von Ligakonkurrent Olympique Lyon. In der Saison 2023/2024 feierte der Franzose dann sein Profidebüt in der Ligue 1. Allerdings gelang es Diawara nicht, sich in der ersten Mannschaft festzuspielen. In der vergangenen Spielzeit verbesserte sich die Situation des Rechtsfußes auch nicht wirklich. Für beide Teams von Lyon kam der Mittelfeldspieler in der Hinrunde auf lediglich 138 Spielminuten und musste die meisten Partien von der Tribüne verfolgen. Daher ließ sich Diawara im Januar 2025 zum französischen Erstligisten Le Havre AC verleihen, bei dem er Spielpraxis sammeln sollte. Und dieser Plan ging auf. Der Franzose entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil des Teams und kam bis zum Saisonende auf 15 Einsätze in der Ligue 1, bei denen er einen Treffer vorbereitete.
Allerdings konnte auch er den Abstieg von Le Havre nicht mehr verhindern. Nun kehrt Diawara in diesem Sommer zunächst nach Lyon zurück, hat dort jedoch kaum Aussicht auf Spielzeit. Daher würde Diawara den Verein gerne verlassen und eine neue Herausforderung annehmen. Der 20-Jährige ist ein spielstarker, intelligenter, aber auch zweikampfstarker Sechser, der sowohl die defensive Position halten kann, als sich auch offensive Vorstöße zutraut. Der Franzose ist zudem durch seine Größe von 1,87 Metern gut in der Luft und bringt ebenso eine gute Robustheit mit. Neben dem FC sind allerdings auch Borussia Mönchengladbach und die Young Boys Bern an den Diensten des Mittelfeldspielers interessiert. Bei Lyon besitzt Diawara noch einen Vertrag bis 2028. Der Spieler dürfte durch seine geringen Einsatzchancen jedoch für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag zu haben sein.
Mittelfeldspieler mit Bundesliga-Erfahrung
Tom Krauß
Der gebürtige Leipziger wechselte im Alter von zehn Jahren in die Jugend von RB Leipzig. Bei den Sachsen durchlief Krauß sämtliche Jugendmannschaften und rückte in der Saison 2019/2020 in die erste Mannschaft der Roten Bullen. Damals kam der Rechtsfuß allerdings nicht zum Einsatz. Im Sommer 2020 ließ sich Krauß dann für zwei Jahre zum 1. FC Nürnberg verleihen. Bei den Franken entwickelte sich der Mittelfeldspieler zum Stammspieler, absolvierte 66 Pflichtspiele für Nürnberg. 2022 folgte dann der nächste Schritt der Karriere beim FC Schalke 04, bei dem er seine ersten Erfahrungen in der Bundesliga sammelte. Auch bei den Knappen entwickelte Krauß sich zum Leistungsträger und verbuchte 32 Einsätze.
Nach dem Abstieg ging es zunächst zurück nach Leipzig und schnell weiter zum 1. FSV Mainz 05. Bei den Mainzern kam Krauß in der Saison 203/2024 zwar auf 29 Ligaspiele, agierte jedoch überwiegend als Rotationsspieler. Krauß suchte im Sommer 2024 nach einer neuen Herausforderung und ließ sich in die englische Championship zu Luton Town verleihen. Bei den Engländern war der 23-Jährige gesetzt. Im Winter folgte dann jedoch der Wechsel zum VfL Bochum. Unter Trainer Dieter Hecking war der gebürtige Leipziger sofort ein Fixpunkt im Spiel der Bochumer. Von 15 möglichen Spielen absolviert Krauß ganze 14 Partien. Nun kehrt Krauß zu Mainz zurück, hat jedoch große Konkurrenz.
Das wäre die Möglichkeit für den FC, Krauß durch bessere Aussicht auf Spielzeit von einem Wechsel in die Domstadt zu überzeugen. Mit dem Mittelfeldspieler würde der FC einen Profi bekommen, der sich durch seine Lauf- und Zweikampfstärke und sowie gute Spielübersicht auszeichnet. Zudem kennt der Mittelfeldspieler Eric Martel. Die beiden würden sich sehr gut ergänzen und für ein kompaktes und zweikampfstarkes Mittelfeld sorgen. Jedoch sind neben dem FC auch der Hamburger SV und Werder Bremen an Krauß interessiert. Bei Mainz besitzt der Rechtsfuß noch ein Arbeitspapier bis 2027. Er wäre für eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro zu haben.
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Kehrt das Eigengewächs zurück zum 1. FC Köln?
Salih Özcan
Nachdem der türkische Nationalspieler mit neun Jahren in die Jugend des FC gewechselt war, durchlief er die kompletten Nachwuchsmannschaften der Geißböcke. Zur Saison 2016/2027 rückte der Rechtsfuß ins Profiteam des FC und feiert in dieser Spielzeit auch seine Premiere in der Bundesliga. In den beiden folgenden Spielzeiten war Özcan bei den Kölnern eher ein Rotationsspieler und entschied sich im Sommer 2019 für eine einjährige Leihe zu Holstein Kiel. Bei den Kielern entwickelte sich der gebürtige Kölner weiter und kehrte in die Domstadt zurück. In den Spielzeiten 20/21 und 21/22 gehörte Özcan zum Stammpersonal beim FC und nahm eine sehr starke Entwicklung.
Diese blieb auch anderen Vereinen nicht verborgen. So wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2022, nach insgesamt 95 Bundesligaspielen für den FC, für fünf Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Beim BVB spielte Özcan zunächst eine wichtige Rolle und verpasste mit Dortmund in der Saison 22/23 nur knapp die Meisterschaft. In der zweiten Spielzeit in Dortmund kam der langjährige Kölner zwar immer noch regelmäßig zum Einsatz, allerdings als Rotationsspieler. Dortmund verlieh Özcan vor der vergangenen Saison zum VfL Wolfsburg. Doch auch beim VfL musste Özcan meist auf der Bank Platz nehmen und kam nur zu Kurzeinsätzen. Der BVB beendete die Leihe im Januar und der Deutsch-Türke kehrte zurück. Unter dem neuen Dortmund-Coach Niko Kovač agierte der ehemalige deutsche U-Nationalspieler erneut nur als Rotationsspieler.
Zwischen dem Spieler und Thomas Kessler soll es bereits Gespräche über einen möglichen Wechsel gegeben haben. Mit Özcan würde der FC einen Spieler mit enormer Erfahrung, einer guten Spieleröffnung sowie einem großen Drang zum gegnerischen Tor erhalten. Des Weiteren kennt Özcan bereits das Umfeld und bräuchte somit kaum Eingewöhnungszeit. Neben dem FC sollen aber auch Galatasaray und Besiktas über eine Verpflichtung des Dortmunders nachdenken. Bei den Schwarz-Gelben besitzt der gebürtige Kölner noch einen Vertrag bis 2026 und soll den Verein für fünf Millionen Euro verlassen dürfen.
Abgang nach Deutschland?
Besfort Zeneli
Der 22-jährige Schwede durchlief diverse Jugendmannschaften von IF Elfsborg. Im Januar 2022 rückte Zeneli dann in die erste Mannschaft des schwedischen Erstligisten auf und feierte im selben Jahr auch sein Profidebüt. Nachdem der schwedische Nationalspieler in der Saison 2023 noch als Rotationsspieler agierte und eher sporadisch zum Einsatz gekommen war, entwickelte sich Zeneli 2024 zum Stammspieler. Auch in dieser Saison gehört der Mittelfeldspieler wieder zu den Leistungsträgern von Elfsborg. Zeneli ist ein sehr spielfreudiger Akteur, der versucht, alles spielerisch zu lösen.
Darüber hinaus zeichnet sich der 22-Jährige durch seine hohe Arbeitsbereitschaft sowie seine Dynamik im Spiel nach vorn aus. Allerdings ist der FC nicht der einzige Interessent für Zeneli. Neben den Kölnern soll eine Vielzahl weiterer Vereine an den Diensten des Schweden interessiert sei. Durch seinen bis 2028 laufenden Vertrag sowie sein enormes Potenzial dürfte Zeneli auch nicht günstig werden und deutlich über seinem aktuellen Marktwert von 2,5 Millionen verkauft werden.
Wer passt denn nun am Besten?
Alle vier Spieler bringen komplett unterschiedliche Profile mit. Wollen die Kölner einen Leader und Führungsspieler verpflichten, würde wohl Özcan am besten passen. Geht es den Verantwortlichen jedoch um einen Spieler, der schon Erfahrung in der Bundesliga gesammelt hat und dennoch Entwicklungspotenzial sowie einen möglichen Wiederverkaufswert hat, dann wäre Krauß wohl die ideale Lösung. Mit Diawara würde der FC eher auf ein Profil setzen, das zwar viel Potenzial mitbringt, aber auch noch einiges lernen muss. Dasselbe gilt für Zeneli. Der Schwede ist zwar ein sehr großes Talent, hat bislang jedoch noch nicht unter Beweis gestellt, ob er in einer der fünf Topligen spielen kann.
Ohnehin dürfte der 22-Jährige für den FC schwierig zu finanzieren sein, da neben den Kölnern weiter zahlungskräftigere Teams am Mann aus Elfsborg interessiert sind. Sollte Eric Martel den FC im Sommer verlassen, würde sich die Situation allerdings noch einmal komplett ändern. Dann hätte der FC mehr Geld zur Verfügung und könnte sogar zwei der vier oben genannten Deals verwirklichen.
Der FC arbeitet weiter mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Es wird aber auch Abgänge geben. Im Fokus beim 1. FC Köln: Der FC Southampton ist an Damion Downs interessiert.
Der Kader der Geißböcke nimmt langsam Konturen an. Doch es wird nicht nur Zugänge geben beim 1. FC Köln: Southampton ist angeblich an Damion Downs interessiert.
Auch Rayan Philippe soll in den Fokus der Kölner geraten sein
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Wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, ist der Absteiger aus der Premier League an einer Verpflichtung von Damion Downs interessiert. Southampton soll aber noch mehr Optionen prüfen. Laut Sky wird über eine Ablöse von rund fünf Millionen Euro verhandelt. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Downs ist aktuell mit der amerikanischen Nationalmannschaft beim Golden Cup in den USA unterwegs und hatte unter der Woche sein Debüt in der A-Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Schweiz gefeiert. Die USA unterlag deutlich, Downs kam erst in der Schlussphase. Beim Golden Cup soll es besser laufen.
Downs hat ein Angebot vom FC vorliegen
Der FC würde Downs bekanntlich gerne behalten und hat dem Stürmer ein Angebot für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Dem Vernehmen nach hat sich der FC dafür ordentlich gestreckt. Sowohl sportlich als auch perspektivisch. Stand jetzt läuft der Vertrag des 20-Jährigen im Sommer 2026 aus. Nur in diesem Sommer wäre also eine marktgerechte Ablöse zu erzielen. Downs hat aber noch weitere Angebote vorliegen. Ende Mai berichteten italienische Medien von einem Interesse des FC Turin. Unanhängig von der Personalie Dowms ist der FC auf der Suche nach einem weiteren Stürmer. Rayan Philippe ist im Gespräch, soll aber eher an einem Wechsel zum HSV tendieren. Sollte Downs wirklich wechseln, wird es wohl noch einen Stürmer geben müssen. Denn mit Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen den Vfrein verlassen.
Der FC ist generell nicht abgeneigt, Spieler abzugeben. Max Finkgräfe ist ein Kandidat, der seinen Kontrakt angeblich nicht verlängern will. Die TSG Hoffenheim, der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt sollen interessiert sein. Köln würde eine Ablöse kassieren, die dann wieder in neue Spieler gesteckt werden kann. Downs soll eigentlich gehalten werden.
Das Trainerteam um Lukas Kwasniok ist scheinbar komplett. René Wagner kehrt zum 1. FC Köln zurück. Das berichtet der „Kicker“. Demnach wird der Baumgart-Assistent nun Co-Trainer beim neuen Kölner Coach. Auch Frank Kaspari kehrt zurück ans Geißbockheim.
Der FC erhält ein nahezu komplett neues Trainerteam. Zumindest gibt es neben Lukas Kwasniok zwei „neue“ Assistenz-Trainer. René Wagner kehrt zum 1. FC Köln zurück. Auch Frank Kaspari wird Co vom neuen Kölner Coach.
René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Der FC hat anscheinend einen weiteren Aisstenz-Trainer für Lukas Kwasniok gefunden. Und es handelt sich um einen alten Bekannt. René Wagner kehrt zurück ans Geißbockheim. Das berichtet der „Kicker“. Wagner war von Juli 2021 bis Ende 2023 bereits Co-Trainer von Steffen Baumgart. Der 36-Jährige stand zuletzt ebenfalls mit dem Rostocker bei Union Berlin unter Vertrag. Die Wege haben sich nun aber getrennt. Wagner kehrt somit an alte Wirkungstätte zurück. Eine überraschende Entscheidung. „Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, fällt mir nicht leicht, ist aber ein Schritt, den ich für meine persönliche Entwicklung ganz bewusst gehe“, hatte der Coach nach seinem Abschied aus Berlin erklärt
Hannes Doll rückt offenbar auf
Doch Wagner ist nicht die einzige Trainer-Personalie, die der Kicker nennt. So kehrt auch Frank Kaspari ans Geißbockheim zurück. Der Co-Trainer war schon Assistenz-Coach von Markus Gisdol bei den Geißböcken. Nun assestiert er Kwasniok und das auch nicht zum ersten Mal. Kaspari kommt mit dem neuen Trainer aus Paderborn. Wie der Kicker weiter berichtet wird der bisherige Video-Analyst Hannes Doll das Trainerteam komplettieren. Torwarttrainer Peter Greiber bleibt im Amt. Wie es mit Gerhard Strubers Co-Trainer Thomas Hickersberger weitergeht, ist allerdings nicht geklärt. Hickersberger war auch nach der Entlassung von Struber weiter beim FC beschäftigt. Wann der FC genau in die Vorbereitung der kommenden Saison startet, ist noch nicht klar. Anberaumt ist offenbar ein Termin Anfang Juli.
Mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach steht am 12. Juli auch ein erster Termin fest. Ab dem 19. Juli befindet sich dann das Team in Bad Waltersdorf im Trainingslager. Die ersten Plfichtspiele stehen für das Wochenende vom 15. bis 18. August an. Dann findet die erste Runde des DFB-Pokals statt. Eine Woche später startet dann auch die Bundesliga.
Nach den schnellen Transfers im Mai hat an anderen Stellen der Poker um die neuen Spieler für die Kölner Kaderplaner begonnen. Und der endet ganz offensichtlich nicht immer gut für den 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?
Nach den schnellen Transfers von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist es zuletzt ein wenig kälter in der Kölner Transferküche geworden. Natürlich wird weiterhin im Hintergrund am Kader gearbeitet, aber es bahnt sich die nächste Enttäuschung an für einige Fans des 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?
Auch Rayan Philippe soll in den Fokus der Kölner geraten sein
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Angeblich hat Jordan Torunarigha recht weit oben auf der Wunschliste der Geißböcke gestanden. Sicherlich auch, weil der Innenverteidiger eben ablösefrei zu haben war. Doch der Abwehrspieler steht künftig beim HSV auf dem Platz. Die Rothosen hatten offenbar die besseren Argumente. Nachdem Thomas Kessler mit Ragnar Ache und Isak Johannesson die ersten Deals unter Dach und Fach gebracht hat, laufen an anderen Stellen die Verhandlungen. Es soll ein Innenverteidiger kommen, Jonjoe Kenny wird als Transferziel der Kölner genannt, genauso wie im zentralen Mittelfeld Salih Özcan oder Tom Krauß. Auch im Angriff wollen die Geißböcke nochmal nachlegen. Und dort soll auch Rayan Philippe eine realistische Alternative sein. Der Stürmer von Eintracht Braunschweig wird die Niedersachsen definitiv verlassen.
Hat der HSV erneut die Nase vorne?
Köln wird als einer von fünf Bundesligisten genannt, die die Fühler nach dem schnellen Stürmer ausgestreckt haben. Eben auch neben dem HSV. Und der Mitaufsteiger könnte auch in diesem Fall die Nase vorne haben, Köln erneut leer ausgehen. So berichtet die „MoPo„, dass Philippe dem HSV bereits eine generelle Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert haben soll. Er könne sich den HSV als künfitgen Arbeitgeber vorstellen, heißt es. Laut Artikel befinden sich Spieler und Verein im Austausch. Aktuell schrecke den HSV noch die gewünschte Ablöseforderung der Niedersachsen ab. Demnach fordere der Zweitligist rund drei Millionen Euro. Der Marktwert von Philippe wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 2,5 Millionen Euro eingeschätzt.
Neben dem HSV und dem FC sollen auch Werder Bremen, Union Berlin und der der 1. FC Heidenheim an dem Stürmer interessiert sein. Und das kommt nicht von ungefähr. Der schnelle Stürmer war bei der Eintracht einer der absoluten Leistungsträger, verhalf Braunschweig mit seinen Toren zum Klassenerhalt. Ärgerlich für den FC und Co. Denn im Abstiegsfall hätte Philippe die Braunschweiger aufgrund einer Klausel verlassen dürfen. Ob der FC bereit ist, drei Millionen Euro für den 24-Jährigen auszugeben, hängt wohl auch mit der Zukunft von Damion Downs zusammen. Der Stürmer hat bekanntlich einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Es wird auch über einen möglichen Abschied spekuliert. Dann wäre frisches Geld in der Transferkasse. Doch Downs nimmt in den kommenden Woche mit den USA am Golden Cup teil.
Zahlreiche Baustellen haben die Geißböcke bekanntlich noch zu schließen. Und der FC arbeitet mit Hochdruck daran. Auch im Zentrum soll noch mindestens ein Spieler folgen. Zumal mit Eric Martel noch ein Kandidat wackelt. Diese Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.
Während Trainer und Mannschaft die Akkus für die bevorstehende Bundesliga-Saison aufladen, wird am Geißbockheim die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat Sportdirektor Thomas Kessler schon ordentlich zugeschlagen. Doch eine ganz wesentliche Baustelle ist nach wie vor offen. Es droht der Abgang von Eric Martel, einem der absoluten Leistungsträger der abgelaufenen Spielzeit. Die Kölner scheinen schon vorzubauen, denn zahlreiche Namen werden gehandelt. Neben diesen Gerüchten gibt es aber möglicherweise aber auch andere interessante Namen: Diese Bundesliga erfahrenen Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich nicht um Gerüchte!
Lucas Tousart im Zweikampf (Foto: Maja Hitji/GettyImages)
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Janik Haberer: Der klassische Abräumer der Eisernen würde sicherlich gut in das Mannschaftsgefüge der Kölner passen. Unscheinbar, aber effektiv. Dazu ein Leader auf dem Platz. Mit einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro auch absolut erschwinglich. Allerdings avancierte der 31-Jährige in der Rückrunde bei Union zum unverzichtbaren Stammspieler, galt als einer der Garanten für den Klassenerhalt. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis 2027. Union würde den Spieler sicherlich nur abgeben, wenn gleichzeitig aufgerüstet wird.
Lucas Tousart: Die genaue Vertragskonstellation des Franzosen ist nicht bekannt. Dem Vernehmen nach will sich Union von dem 28-Jährigen aber trennen. Der einst auf einen Marktwert von 23 Millionen Euro geschätzte Mittelfeldspieler kam bei den Eisernen zuletzt nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus. Spielte in Baumgarts Überlegungen keine große Rolle. Und das wird sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ändern. Die Zeichen stehen auf Abschied. Aktuell wird der Marktwert ebenfalls auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Eine Ablöse könnte aber deutlich geringer ausfallen.
Alte Bekannte
Florian Grillitsch: Fast schon obligatorisch wird der Name des Österreichers in nahezu jeder Transferperiode in den Kölner Ring geworfen. So auch im vergangenen Winter. Doch an dem Gerücht war wohl gar nichts dran. Für die kommende Saison ist die Zukunft des Österreichers komplett offen. Der 29-Jährige war bekanntlich an Real Valladolid ausgeliehen und kehrt nun nach Hoffenheim zurück. Dort wurde dem Mittelfeldspieler mitgeteilt, dass er keine Zukunft in Sinsheim habe. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft 2026 aus. Somit wird es auch keine weitere Leihe geben können. Da sich Spieler und Verein also trennen wollen, dürfte die Ablösesumme stemmbar sein. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt.
Yannik Keitel: Der 25-Jährige dürfte sich den Wechsel zum VfB anders vorgestellt haben. Der ehemalige U21-Nationalspieler kommt angesichts der Konkurrenz nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Auf gerade einmal elf Einsätze kommt der Mittelfeldspieler, der bekanntlich auch schon auf der Liste der Geißböcke gestanden hat. Beim VfB hat Keitel Vertag bis Sommer 2028. Eine Leihe wäre also durchaus eine plausible Option. Allerdings sehen auch die Schwaben weiterhin großes Potenzial in dem Mittelfeldspieler. Der Marktwert wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Allerdings betonte Keitel zuletzt, dass er sich beim VfB durchsetzen wolle.
Arne Maier: Der ehemalige U21-Nationalspieler galt einst als der große Hoffnungsträger beim FCA. Zuletzt kam der 25-Jährige bei den Fuggerstädtern meist aber nur noch von der Bank. Der geschätzte Marktwert ist mittlerweile von 24 Millionen Euro auf vier eingebrochen. Die Zukunft in Augsburg scheint offen, denn der Mittelfeldspieler hat nur noch Vertrag bis Sommer 2026. Eine Verlängerung des Kontrakts ist dem Vernehmen nach fraglich. Somit käme eine Leihe auch nicht in Frage. Gut möglich, dass der Spieler auf mehr Spielpraxis hofft.
Finn Becker: Der 25-Jährige blickt auf eine schwierige Saison zurück. In der Hinrunde fiel der Mittelfeldspieler nach einem Meniskusschaden bei der TSG Hoffenheim lange aus. In der Rückrunde avancierte Becker zwischenzeitlich zum Stammspieler, um die Position dann wieder abzugeben. Der Vertrag des ehemaligen Junioren-Nationalspielers läuft im Sommer 2026 aus. Der Zeitpunkt für einen Wechsel wäre also ideal. Der Marktwert des Elmshorners liegt aktuell bei zwei Millionen Euro. Becker wäre also ein durchaus realistischer Kandidat.
Er gilt als eins der großen Versprechen für die kommende Saison. Der 18-Jährige hat in der 3. Liga zahlreiche Rekorde gebrochen, war einer der absoluten Leistungsträger und spielt in der kommenden Saison für den 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.
Pünktlich nach der Saison werden die Marktwerte der Spieler bei transfermarkt.de wieder aktualisiert. Einer der großen Profiteure in Liga drei ist ein künftiger Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.
Said El Mala (Foto: Christof Koepsel / Getty Images for DFB)
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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Said El Mala arbeitet aktuell hart mit der U19-Nationalmannschaft. Kein Wunder, die DFB-Auswahl hat sich für die Europameisterschaft in Rumänien viel vorgenommen. „Wir wollen Deutschland möglichst gut vertreten. Am Ende liegt es an uns, wir haben es in der Hand, wie wir spielen, um erfolgreich zu sein und das Publikum mitzunehmen“, sagte Bundestrainer Hanno Balitsch erst unlängst. Zwar ist ein genaues Ziel nicht definiert, aber Deutschland will schon möglichst lange dabei sein. Und hat auch viel Grund für eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, immerhin stecken viele U17-Weltmeister im DFB-Team. Ausgerechnet die beiden damaligen Kölner Weltmeister und aktuellen Deutschen U19-Meister Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz sind nicht nominiert worden, stehen aber auf Abruf, genauso wie Stürmer Youssoupha Niang.
El Mala an der Spitze
Einer, der 2023 keine Rolle bei der U17-WM gespielt hat, aber nun zum Kader gehört, ist eben El Mala. Und damit befindet sich dann in gewisser Weise doch ein FC-Profi, wenn auch ein kommender, in den Reihen der deutschen Auswahl. Die Nominierung kommt natürlich nicht von ungefähr. El Mala war einer der absoluten Leistungsträger in der abgelaufenen Spielzeit bei der Viktoria. 13 Tore erzielte der Angreifer in 32 Spielen, bereitete fünf weitere vor und hatte damit auch großen Anteil daran, dass sich Köln lange noch Aufstiegschancen ausrechnete. El Mala setzte sich zudem an die Spitze der jüngsten Spieler, die in der 3. Liga zehn Tore erzielt haben. Dort befindet sich der Angreifer in einer illustren Runde mit Spielern wie Thomas Müller oder Hakan Calhanoglu.
El Mala schon jetzt besonders wertvoll
Es läuft bei Said El Mala, beim FC ist man voller Vorfreude. Dass der Youngster einen Platz im Profikader erhält, ist längst ausgemacht. Und der Offensivspieler hat sich durch seine Leistungen auch zum wertvollsten Spieler der 3. Liga gemacht. Nach dem neuesten Upgrade wird der 18-Jährige bei transfermarkt.de auf drei Millionen Euro eingeschätzt. Kein anderer Spieler der Liga ist so wertvoll. Auf Rang zwei folgen Stuttgarts Keeper Dennis Seimen und Dortmunds Mittelfeldakteur Kjell-Arik Wätjen, der bereits die erste Bundesliga-Luft schnuppern durfte. „Ein Blick in die Vergangenheit lässt vermuten, dass El Mala auf Rekordniveau unterwegs wäre. Benedict Hollerbach erlöste vor zwei Jahren nach einer ähnlich starken Saison bei seinem Wechsel von Wiesbaden zu Union Berlin rund 2 Millionen Euro – war zu diesem Zeitpunkt aber rund drei Jahre älter als El Mala. Daher taxieren wir El Malas Marktwert nun auf 3 Millionen Euro“, so transfermarkt-Admin Johannes Netzer.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Und mit diesem Marktwert lässt der Youngster jetzt schon einige Spieler aus dem aktuellen Kölner Kader hinter sich. Viele Spieler! Akteure wie Luca Waldschmidt (1,5 Mio.) oder Florian Kainz (2 Mio). Aktuell wären nur sieben Spieler der Geißböcke noch wertvoller. Eric Martel kommt auf einen Marktwert von 6 Millionen Euro. Natürlich sind die Werte von transfermarkt.de in Teilen geschätzt, entsprechen nicht einem realen Wert. Ein Fingerzeig ist es aber allemal und der dürfte den Geißböcken dann doch schmecken.
Auch wenn die reguläre Transferphase erst im Juli beginnt, laufen die Gespräche und Verhandlungen bereits auf Hochtouren. Interessante Spieler stehen einige auf den Listen. Und gleich mehrere davon auch auf mehreren. Kommt es so zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?
Kaum ein Tag, an dem es nicht ein neues Transfergerücht gibt. Zahlreiche Mannschaften rüsten kräftig auf. Gerade die beiden Aufsteiger wollen ihren Kader noch einmal richtig verstärken. Kommt es zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?
An Rayan Philippe sollen der 1. FC Köln und der Hamburger SV interessiert sein (Foto: Selim Sudheimer/GettyImages)
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Schon während der Rückrunde kochte die Gerüchteküche rund um den 1. FC Köln hoch. Wirklich konkret werden nur wenige Namen. Und auch zurzeit werden lose Ideen schnell als Gerücht ausgemacht. Ein Transfer von Marvin Duksch beispielsweise ist angesichts der Auswahl an Interessenten und Höhe des Gehalts wohl eher unwahrscheinlich. Auch weitere gehandelte Namen sind nicht unbedingt die wahrscheinlichste Variante für einen Transfer. Zu den Wunschspielern der Geißböcke gehört zweifelsohne Jordan Torunarigha. Der Innenverteidiger soll sogar recht weit oben auf der Liste stehen oder gestanden haben. Denn am Sonntag verdichteten sich nach und nach die Anzeichen, dass der Abwehrspieler doch eher Richtung Hamburger SV tendiert. Am Dienstagmorgen verdichteten sich die Vorzeichen, dass der HSV wohl das Rennen gemacht hat. Torunarigha soll sich wohl mit Hamburg einig sein, ein Medizincheck bevorstehen. Aus Kölner Sicht bitter, wenn es so kommt.
Das perfekte Match in der Abwehr
Denn Torunarigha wäre sicherlich aus Kölner Sicht das perfekte Match. Der Innenverteidiger ist routiniert, hat Bundesliga Erfahrung, ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Auch charakterlich wird der ehemalige U-Nationalspieler als guter Mannschaftskamerad beschrieben. Dazu ist der gebürtige Chemnitzer ablösefrei zu haben. Der 27-Jährige wird Gent verlassen. Der FC hätte Torunarigha gerne, doch der Innenverteidiger soll bereits mit Hamburg einig sein. Der Abwehrspieler will diese Woche noch seine Entscheidung bekanntgeben. Es ist wahrscheinlich, dass der FC leer ausgeht. Und dem Vernehmen nach ist der Kampf um Jordan Torunarigha nicht das einzige Wettbieten zwischen den beiden Aufsteigern, die erwartungsgemäß ihre Kader im Gleichschritt aufrüsten, Bundesliga tauglich machen wollen.
Nach der Absage vom FSV Mainz ist auch Rayan Philippe wieder zu haben. Der Franzose sieht sich in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga und wird diesen Weg sicherlich auch gehen. Die Frage ist nur wohin. Zahlreiche Clubs aus dem deutschen Oberhaus wie der 1. FC Heidenheim und Werder Bremen sind interessiert, heißt es. Wie berichtet aber auch der FC. Die Kölner suchen nach einem Angreifer. Philippe, dessen Kontrakt im Sommer 2026 ausläuft, erscheint bei einem Marktwert von 3 Millionen Euro einigermaßen erschwinglich. Der schnelle Franzose kommt in dieser Saison auf 13 Tore und sechs Vorlagen. Neben den Kölnern hat aber auch bei diesem Transfergerücht der HSV seine Finger mit im Spiel und dem Vernehmen nach ebenfalls keine schlechten Karten.
Tom Krauß in Gesprächen
Gut sieht es für den FC eigentlich bei Tom Krauß aus. Der Mittelfeldspieler kann den FSV Mainz verlassen, selbst eine Leihe erscheint durchaus realistisch. Die ersten Gespräche sollen schon stattgefunden haben. Angeblich seien die Termine sehr positiv verlaufen. Von allen Gerüchten, die die Kölner umgeben, scheint das von Krauß das realistischste. Dabei gibt es auch hier eine Komponente, die den Deal ins Wanken bringen kann: der Hamburger SV. Denn Krauß soll auch das Interesse der Nordlichter geweckt haben. Wohin es die Spieler am Ende verschlägt, ist unklar. Die aktuelle Tendenz: Mit Torunarigha stehen bei einem Akteur die Chancen sehr schlecht, bei Tom Krauß wohl gut und bei Rayan Philippe ist aktuell noch einiges drin. Es bleibt jedenfalls spannend.
Zwar hat der FC mit der Verpflichtung von Ragnar Ache eine potenzielle Antwort auf die Sturmflaute der vergangenen Jahre gefunden, reichen wird ein neuer Angreifer aber voraussichtlich nicht. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.
Mit dem Transfer von Ragnar Ache hat Thomas Kessler auf dem Transfermarkt schon einmal stark losgelegt. Doch auch wenn der Ex-Stürmer von Kaiserslautern einschlagen sollte, werden die Geißböcke noch weitere Verstärkungen brauchen. Auch im Agriff. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.
Imad Rondic und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Die ersten beiden Transferverpflichtungen beim 1. FC Köln klingen durchaus vielversprechend. Doch für Thomas Kessler bleibt auch weiterhin viel zu tun beim FC. Sämtliche Positionen hinter Marvin Schwäbe sind noch offen, in der Hintermannschaft soll auf mindestens zwei Positionen nachgebessert werden. Auch ohne einen möglichen Abgang von Eric Martel besteht im Mittelfeld noch Handlungsbedarf. Und auch die Offensive ist trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein großes Problemfeld bei den Kölnern. Seit dem Abgang von Anthony Modeste umgibt die Geißböcke eine regelrechte Sturmflaute. Alleine in der vergangenen Spielzeit lag der xGoal-Wert der Geißböcke 18 Tore über den erzielten. Heißt: Die Qualität der Torchancen ließ 18 Treffer mehr erwarten, als die erzielten 53.
Trio des 1. FC Köln vor Abschied?
Kein Wunder also, dass die Kölner mit einem der Top-Torjäger der 2. Bundesliga nachgebessert haben. Einem robusten, Kopfball starken Mittelstürmer, also möglicherweise endlich der Antwort auf den drei Jahre zurückliegenden Modeste-Abschied. Qualititiv sicherlich eine Verstärkung – quantitativ ist der FC aber auch weiterhin nicht so richtig gut aufgestellt. Zumal es gerade im Sturm bekanntlich auch einige Abgänge geben soll. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges schafften es in den vergangenen drei Jahren bekanntlich nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Und da die Verträge des Trios im Sommer 2026 auslaufen und Vertragsverlängerungen nicht angestrebet sind, gelten Wechsel in diesem Sommer als sehr wahrscheinlich. Große Steine wird man den Spielern sicherlich nicht in den Weg legen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?
Jaka Potocnik schaffte in dieser Saison den Sprung bei den Profis noch nicht und ist dem Vernehmen nach auch nicht für den Profikader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Da man dem jungen Slowenen aber durchaus das Profi-Dasein zutraut, gilt eine Leihe als die wahrscheilnlichste Variante. Aktuell hat der Stürmer die Chance, sich bei der U21-EM ins Schaufenster zu stellen. Von den klassischen Stürmern bleiben neben Ache nach dem Abgang von Tim Lemperle nur noch Damion Downs und Imad Rondic. Rondic wurde bekanntlich im Winter Widzew Lodz verpflichtet. Zwar betonte Christian Keller, dass der Bosnier keine Soforthilfe darstelle, groß in Erscheinung ist Rondic mit einem (glücklichen) Treffer aber sicherlich nicht getreten. Zwar betonte der Berater des 26-Jährigen zuletzt, dass Rondic schon bald ein anderes Gesicht zeigen werde, die Hoffnung hält sich aber in Grenzen.
Zukunft von Downs noch nicht geklärt
Die Zukunft von Damion Downs ist wiederum noch nicht geklärt. Der Stürmer, der aktuell auf sein A-Länderspiel-Debüt bei den USA wartet, hat einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Der bisherige Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus, ein Wechsel zu einer marktgerechten Ablöse ist aktuell nur noch diesen Sommer möglich. Der FC würde gerne mit der Option der Doppelspitze mit Ache und Downs in die Saison gehen. Ob es so kommt, ist offen. Aber selbst wenn Downs bleibt, ist der Sturm mit drei Angreifern sehr sehr dünn besetzt. Nicht umsonst halten die Kölner auch auf dieser Position die Augen offen. Zuletzt wurde über Braunschweigs Rayan Philippe spekuliert. Ein Transfer zum FC gilt aber angesichts der starken Konkurrenz als eher unwahrscheinlich.
Dass der FC auf dieser Position aber noch etwas tun muss, steht absolut außer Frage.
Die Länderspielreise hat für einen FC-Profi ein frühzeitiges Ende gefunden. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist. Der Verband nennt mentale Probleme als Grund.
Bitteren Ende für einen FC-Profi bei der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist.
Denis Huseinbasic im Nationaltrikot (Foto: Claudio Villa/GettyImages)
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Die bisherige Länderspielbilanz der FC-Profis fällt durchaus durchwachsen aus. Während Neuzugang Isak Johannesson mit Island einen verdienten 3:1-Erfolg in und gegen Schottland feierte, gab es auch für Leart Pacarada einen Erfolg im Testspiel gegen Armenien. Der Kosovo setzte sich 5:2 durch. Zwei Testspiele, zwei Erfolge, zwei Startelf-Einsätze. Das ist der eine Teil der Länderspiel-Wahrheit. Der zweite verlief aus Kölner Sicht ein wenig enttäuschender. Damion Downs hoffte vergeblich auf sein A-Länderspiel-Debüt. Bei der 1:2-Niederlage der US-Boys gegen die Türkei saß der Kölner Stürmer nur auf der Bank. Am Mittwoch steht das nächste Spiel an. Nun hofft Downs auf eine weitere Chance gegen die Schweiz.
Huseinbasic reist ab
Auch Denis Huseinbasic blieb nur die Rolle des Zuschauers. Bosnien-Herzegowina setzte sich in der WM-Quali gegen San Marino 1:0 durch. Zum zweiten Spiel gegen Slowenien am Mittwoch wird der Kölner Profi aber nicht mehr antreten. Huseinbasic reiste von der Nationalmannschaft ab. „Der Fußballer teilte dem Trainerstab mit, dass er sich mental nicht leistungsbereit fühle“, heißt es auf der Homepage des Verbands. Huseinbasic hatte schon die letzten Spiele verpasst. Allerdings weil er kurz zuvor an einer Verletzung laborierte. Über die weiteren Hintergründe ist noch nichts bekannt. Allerdings gibt es dem Vernehmen nach schon länger Unstimmigkeiten in der Mannschaft und offenbar auch mit Trainer Sergej Barbarez.
Zuletzt soll es intern Kritik an dem Coach gegeben haben. Laut bosnischen Medien sollen Spieler auch aus persönlichen Befindlichkeiten nicht mehr eingesetzt worden sein. Ob Huseinbasic zu den Kritikern desTrainers gehört, ist Spekulation. Zum Einsatz wird der Spieler nun erst einmal nicht mehr kommen. In dieser Woche starten mit Eric Martel, Jan Thielmann für die DFB-Auswahl und Jaka Potocnik für Slowenien drei weitere FC-Profis dann in die U21-EM. Die DFB-Auswahl gehört zum erweiterten Kreis der Favoriten. Auch für Said El Mala steht bei der U19 die EM an.