Bleibt Jan Thielmann beim 1. FC Köln? Wird die U21-EM zur Entscheidungshilfe?

Jan Thielmann im Trikot der U21
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Bleibt Jan Thielmann beim 1. FC Köln? Wird die U21-EM zur Entscheidungshilfe?

Eric Martel und Jan Thielmann müssen auf ihre Sommerpause bekanntlich noch warten. Die beiden FC-Profis starten diese Woche in die U21-Europameisterschaft. Neben der Freude auf ein großes Turnier bietet sich den beiden Spielern auch die Chance, sich noch einmal zu zeigen. Auch für den 1. FC Köln: Jan Thielmann zwischen Vertrags-Verlängerung und möglichem Abschied.

Mit großer Vorfreude war Jan Thielmann vor zwei Jahren in die Vorbereitung auf die U21-Europameisterschaft gestartet. Eine Sprunggelenksverletzung ließ nicht nur den Traum des großen Turniers platzen. Der heute 23-Jährige verpasste damals die Vorbereitung und verlor den anvisierten Stammplatz. Zwei Jahre später steht das Kölner Eigengewächs vor dem nächsten großen Turnier, aber auch vor einer ungewissen Zukunft beim 1. FC Köln: Jan Thielmann zwischen Vertrags-Verlängerung und möglichem Abschied.

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Während der Großteil der FC-Kicker aktuell Sonne tankt, ist bei unter anderem Eric Martel und Jan Thielmann ebenfalls Schwitzen angesagt – allerdings auf dem Trainingsgelände. Die beiden Profis der Geißböcke bereiten sich mit der U21-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft vor. Bereits in vier Tagen geht es für die DFB-Auswahl in der Slowakei los. Gegner im deutschen Eröffnungsspiel ist Slowenien mit Stürmer Jaka Potocnik. Anschließend folgen die Begegnungen gegen Tschechien und zum Gruppenabschluss England. Die deutsche Mannschaft will möglichst lang dabei bleiben. Das Endspiel findet am 28. Juni statt.

Martel und Thielmann im EM-Schaufenster

U21-Nationalmannschafts-Kapitän Martel betonte zuletzt, dass die EM ja auch eine Chance sei, sich noch einmal ins Schaufenster zu stellen. Für den Sechser der Kölner geht es zweifelsohne auch darum, sich vor den internationalen Scouts zu präsentieren, die bei einem Nachwuchsturnier in großer Menge vor Ort sind. Das Schaufenster könnte auch für Jan Thielmann eine interessante Option sein. Und das möglicherweise auch aus Vereinssicht. Denn der 23-Jährige könnte in der Slowakei die Chance nutzen, sich auch bei den Geißböcken wieder für mehr zu empfehlen. Die vergangene Saison lief jedenfalls alles andere als optimal. Das Kölner Eigengewächs wurde bekanntlich zum Rechtsverteidiger-Experiment, doch der Versuch scheiterte kläglich.

Thielmann ließ die Umpositionierung wohlwollend über sich ergehen, machte aber auch nie einen Hehl daraus, sich deutlich offensiver zu sehen. Erst durch die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic erhielt der Föhrener wieder die Chance auf mehr Offensive und überzeugte. Dennoch wird die Situation nicht zufriedenstellend gewesen sein und könnt ein schlechtesten Fall auch Auswirkungen auf die Zukunftspläne des U21-Nationalspielers haben. Denn wie bei Martel läuft auch der Vertrag des Kölner Eigengewächses nur noch bis zum Sommer 2026. Heißt: Sollte Thielmann seinen Vertrag bei den Kölnern nicht verlängern wollen, würden die Geißböcke auch nur noch in diesem Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Der Marktwert des Schienenspielers liegt aktuell bei drei Millionen Euro.

Thielmann bekommt Konkurrenz

Der FC würde Thielmann gerne behalten und den Vertrag verlängern. Und der offensive Fußballstil von Lukas Kwasniok könnte dem 23-Jährigen auch entgegenkommen. Doch die Konkurrenzsituation wird keine einfache. Mit Said El Mala kommt einen Schienenspieler, der auf beiden Seiten agieren kann. Linton Maina dürfte nach einer starken Saison erst einmal gesetzt sein. Zudem soll ein weiterer Außenbahnspieler geholt werden. Für Thielmann bieten die kommenden Wochen also die große Chance, seine Verhandlungsposition in jeglicher Hinsicht zu verbessern.

Kaderplanung des 1. FC Köln: Die ersten Transfers sind vielversprechend, es fehlt aber noch Bundesliga-Erfahrung

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Kaderplanung des 1. FC Köln: Die ersten Transfers sind vielversprechend, es fehlt aber noch Bundesliga-Erfahrung

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der 1. FC Köln zwei Topspieler der 2. Liga verpflichtet. Mit Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann sollen die Geißböcke an zwei weiteren interessiert sein. Doch reicht das? Der 1. FC Köln sollte auf Bundesliga erfahrene Transfers setzen.

Die Leistungen der bisherigen Neuverpflichtungen haben in der abgelaufenen Saison durchaus beeindruckt. Doch bestehen die Akteure auch in der Bundesliga? Die Vergangenheit zeigt, dass das Vorgehen mitunter durchaus riskant sein kann. Der 1. FC Köln sollte auf Bundesliga erfahrene Transfers setzen.

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Das erste Spiel in dem Wissen künftig für den 1. FC Köln aufzulaufen, hätte für Isak Johannesson doch gar nicht viel besser laufen können. Der Mittelfeldspieler feierte mit der Nationalmannschaft Islands einen verdienten 3:1-Erfolg in und gegen Schottland. Der 22-Jährige stand in der Anfangsformation, brachte zwar nichts Zählbares auf das Tableau, lieferte aber mehr als 70 Minuten eine sehr solide Leistung ab. Auf dem Platz sorgte die Kölner Neuverpflichtung für Akzente in der Offensive und Ruhe in der Defensive, in der vergangenen Woche dafür mit dem Wechsel zum FC für mächtig Wirbel. Auf der einen Seite die Düsseldorfer Anhänger, die nach dem Weggang eines ihrer Leistungsträger (und das auch noch zum Rivalen) den Spieler mit Wut und Frust überhäuften, auf der anderen Seite die FC-Fans voller Vorfreude.

Reichen Zweitliga-Topspieler aus?

Denn für den FC ist die Verpflichtung bereits die zweite eines Topspielers, der in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit für Furore gesorgt hat. Ragnar Ache ist bekanntlich der erste. Der Stürmer erzielte 18 Tore, bereitete drei weitere vor, kam auf die meisten Abschlüsse, war einer der Erfolgsgaranten des FCK. Angeblich sind die Geißböcke zudem auch noch an Aaron Zehnter interessiert. Vielleicht der beste linke Außenbahnspieler der vergangenen Spielzeit und mit Calvin Brackelmann an einem routinierten Innenverteidiger, der die Defensive des Aufstiegskandidaten aus Paderborn zusammengehalten hat. Ein Stürmer, Mittelfeldspieler, Außen- und ein Innenverteidiger – so ein wenig macht es den Eindruck, als würde der FC die offenen Baustellen positionsgetreu mit den jeweiligen Topspielern der Liga schließen wollen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Auch, wenn die Neuverpflichtungen und potenziellen Transfers sicherlich Verstärkungen beim FC darstellen können oder könnten, stellt sich die Frage, ob es am Ende reichen wird, sich eben nicht mit Bundesliga erfahrenen Spielern zu verstärken. Das reguläre Transferfenster ist bekanntlich noch gar nicht geöffnet, die Transferphase noch jung und es kann und wird wohl noch viel passieren, und dennoch kommen die bisher als Königstransfer empfundenen Spieler eben aus der 2. Bundesliga, weisen keine oder nur Joker-Bundesliga-Erfahrung auf. Das gilt auch für den neuen Coach Lukas Kwasniok. Das muss ganz sicher nichts heißen, kann es aber. Denn sollten die Geißböcke keine Bundesliga erfahrenen Spieler verpflichten, wäre ein Vergleich mit der Aufstiegssaison 2019/20 angebracht.

Erfolge machen Hoffnung

Damals schlitterten die Kölner mehr schlecht als recht in die neue Bundesliga-Saison. Acht Punkte holte der FC aus den ersten 14 Spielen, scheiterte in der 1. Runde des DFB-Pokals an dem 1. FC Saarbrücken. Schon im November war für den damaligen Coach Achim Beierlorzer Schluss. Auf der Fehlersuche wurden im Grunde zwei Dinge genannt. Der Mannschaft fehlen die Bundesliga erfahrenen Verstärkungen und der Trainer ist für eine Mannschaft wie den 1. FC Köln ebenfalls zu grün hinter den Bundesliga-Ohren. Neben Beierlorzer ging auch Armin Veh, wohl in dem Wissen, dass bei der Kaderplanung einiges schief gelaufen ist. Dabei war der Kader kein schlechter: Anthony Modeste, Jhon Cordoba, Jonas Hector, dazu die Nerverpflichtungen Ellyes Skhiri oder Sebastiaan Bornauw. Und doch wurde es eine einzige Zitterpartie.

Gut möglich, dass der FC ja auch noch Bundesliga erprobte Spieler bekommt. Spieler wie Tom Krauß oder Jakub Kaminski. Und wenn nicht, müssen es die anderen richten. Die Erfolge in der 2. Bundesliga machen auf jeden Fall Hoffnung.


Kommentar: Ist der neue Trainer Wagnis oder Risiko? Es wird nicht nur auf Lukas Kwasniok ankommen

Lukas Kwasniok auf der Liste beim 1. FC Köln
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Kommentar: Ist der neue Trainer Wagnis oder Risiko? Es wird nicht nur auf Lukas Kwasniok ankommen

Lukas Kwasniok ist noch gar nicht im Amt und doch wird schon über Ausrichtung, Herangehensweise und Risiken spekuliert. Dabei ist der neue Trainer sicher nicht alleine für den Erfolg des Teams verantwortlich. Ein Kommentar zum neuen Trainer des 1. FC Köln.

Mit Lukas Kwasniok kehrt eine Motivator zurück ans Geißbockheim – einer, der eine klare Meinung hat und diese auch kundtut. Die Euphorie ist groß, die Erwartungen hoch. Doch alleine am neuen Coach wird der Erfolg des FC nicht liegen. Ein Kommentar zum neuen Trainer des 1. FC Köln

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Die Verhandlungen hatten sich am Ende dann doch ein wenig länger gezogen als zwischenzeitlich erwartet, wirklich überraschend kam die Verpflichtung des neuen Trainers der Geißböcke nicht mehr. Lukas Kwasniok heißt der neue Coach – und dann ist da erstmal ein wenig Entschleunigung rund ums Geißbockheim eingekehrt. Der Trainer befindet sich aktuell im Urlaub. Vielleicht ein wenig die Ruhe vor dem Sturm. Denn im Grüngürtel dürfte es in naher Zukunft wieder ein wenig lauter werden. Nach den Kurzeinsätzen von Timo Schultz und Gerhard Struber sowie den Sparplänen von Christian Keller wirkt es beim FC aktuell so, als habe man das Rad am Geißbockheim wieder ein wenig zurückgedreht. Die Kölner nehmen für neue Spieler wieder ordentlich Geld in die Hand, sicher auch, weil es Keller ermöglicht hat, und mit dem neuen Trainer sollen offensichtlich auch alte Wege eingeschlagen werden.

Vergleich zu Baumgart nicht fair, aber verständlich

Auch, wenn es vielleicht Kwasniok gegenüber nicht ganz fair ist – der Vergleich zu Steffen Baumgart ist nun mal nicht von der Hand zu weisen. Und das kommt nicht überraschend. Mit dem hemdsärmeligen Trainer sind die Kölner zunächst einmal richtig gut gefahren. Nach einer von destruktivem Defensivfußball geprägten Spielzeit brachte Baumgart mit markigen Sprüchen, Emotionen, viel Motivation und „Intensität“ das Fußballglück zurück nach Köln. Die Marschroute des Spaßfußballs oder der Unterhaltung entfachte nicht nur bei den Fans eine ungeahnte Euphorie, sie machte den FC ehrlicherweise erfolgreicher als es die Experten, die Beobachter und vielleicht sogar die Mannschaft selbst vor dem ersten Training des neuen Coachs erwartet hatten. Baumgart und der 1. FC Köln – das passte in der ersten Spielzeit nun mal wie die Faust aufs Auge.

Einen ähnlichen Effekt wird man sich am Geißbockheim nun auch erhoffen. Kwasniok steht ebenfalls für attraktiven Offensivfußball, wünscht sich, die Fans mit seiner Herangehensweise unterhalten zu können und seine ersten Sprüche Richtung FC-Anhänger haben ebenfalls schon gesessen. Die Chance, dass der neue Coach eine Baumgartsche Euphoriewelle lostritt, ist mindestens gegeben. Man könnte die Entscheidung also durchaus auch als das Setzen auf einen Masterplan interpretieren. Einen Masterplan, der in der Vergangenheit bereits funktioniert hat. Es ist mühseelig ob der Herangehensweise, der taktischen Ausrichtung über Chancen oder Risiken zu diskutieren, denn eine wirkliche Erfolgsgarantie hat bekanntlich noch kein Trainer mit nach Köln gebracht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Erfolg des Trainers auch an Arbeit des Sportdirektors geknüpft

Risiken gibt es aber durchaus. Die Person Kwasniok ist nicht unumstritten. Und das nicht nur aufgrund des Vorwurfs des sexuellen Übergriffs, der vor zwei Jahren gegen den Coach erhoben und wieder fallen gelassen wurde. Der Trainer ist eben auch ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund, wahrgenommene Missstände an- und ausspricht, der auch schon mal den Verein, den Kader, die Mannschaft kritisiert – und wenn nötig in aller Öffentlichkeit. Ob sich die Kölner damit in dem so oft kolportierten schwierigen Medienumfeld einen Gefallen getan haben, bleibt also abzuwarten. Man sollte als FC-Verantwortlicher jedenfalls nicht zu dünnhäutig mit den Tönen des Trainers umgehen.

Genauso wird erst die Zeit zeigen, ob der Coach das Zeug hat, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Zweifelsohne ist Kwasnoik ein guter Trainer, Bundesliga-Erfahrung hat der Coach aber noch nicht. Am Ende wird sich Thomas Kessler an der ersten richtig großen Personalentscheidung seiner noch sehr jungen Sportdirektor-Karriere messen lassen müssen. Und gerade nach den vergangenen Jahren wird der ehemalige Keeper durchaus wissen, dass der Erfolg eines Trainers und des Vereins durchaus auch an seine Person gebunden ist. Zu Beginn der Baumgart Ära wurden die Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass man mit dem Rostocker doch gerne auf Kontinuität setzen würde. Als Baumgart die Mannschaft nicht mehr erreichte, nicht mehr besser motivierte als sie vielleicht war, wurde er vor die Tür gesetzt.

Das ist der übliche Mechanismus in der Branche. Dass Baumgart seine Mannschaft nicht mehr erreicht hat, lag sicher auch an der Negativserie, die aber wiederum ihren Umsprung an ganz anderer Stelle hatte. Nämlich eindeutig am Aderlass zahlreicher Leistungsträger, vor allem aber dann an der nicht Nachbesetzung jener Spieler. Natürlich wird ein Trainer am Erfolg gemessen. Er ist aber auch auf die richtige Qualität des Kaders angewiesen. Das ist die Stelle, an der das Risiko eines Misserfolgs am ehesten minimiert werden kann. Vielleicht ist es gut, dass der FC nicht nur beim Trainer das Rad wieder zurückdreht.

Lukas Berg wird neuer Technischer Direktor des 1. FC Köln

Lukas Berg, 1. FC Köln
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Lukas Berg wird neuer Technischer Direktor des 1. FC Köln

Nachdem Thomas Kessler zum Sportdirektor ernannt worden ist, wird nun eine weitere Position besetzt. Lukas Berg wird neuer Technischer Direktor beim 1. FC Köln.

Der FC treibt seine Personalplanung weiter voran und das nicht nur, was Kader und Trainer angeht. Lukas Berg wird neuer Technischer Direktor beim 1. FC Köln.

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Der FC stellt sich im Geschäftsbereich Sport breiter auf. Mit Lukas Berg bekommt Thomas Kessler in Zukunft einen Technischen Direktor zur Unterstützung. In seiner neuen Rolle wird sich Lukas Berg innerhalb der sportlichen Führung im Schwerpunkt strukturellen und strategischen Themen widmen und darüber hinaus auch die Schnittstelle zur FC-Akademie verantworten. “Mit der neu geschaffenen Position des Technischen Direktors stärken wir die sportliche Leitung des 1. FC Köln gezielt. Lukas Berg wird in dieser wichtigen Rolle Thomas Kessler tatkräftig zur Seite stehen und insbesondere die konsequente strategische Weiterentwicklung sowie die Optimierung von Strukturen und Prozessen im gesamten sportlichen Bereich sicherstellen“, sagt Philipp Türoff. „Lukas vereint hohe Fachkompetenz mit einem tiefen Verständnis für unseren Club und einer sehr strukturierten Arbeitsweise. Er kennt viele Abläufe, gerade auch im Übergang vom Nachwuchs zu den Profis, bereits exzellent. Wir sind überzeugt, dass Thomas Kessler und Lukas Berg als starkes Gespann die sportliche Zukunft des FC erfolgreich gestalten werden.“

Zahlreiche Youngster schaffen den Sprung zu den Profis

Berg ist seit 2016 beim FC in verschiedenen Rollen tätig. Nach unterschiedlichen Aufgaben im Verwaltungsbereich des FC wurde er im Januar 2021 Administrativer Leiter des Lizenzspielerbereichs. Im November 2022 folgte der Schritt zum Leiter der FC-Akademie und Geschäftsführer des Sportinternats. Unter seiner Leitung schafften zahlreiche Talente aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum den Sprung in den Profifußball. So wie in der vergangenen Saison beispielsweise unter anderem Julian Pauli, Neo Telle und Elias Bakatukana. Mit dem Gewinn des DFB-Pokals 2023 und dem Titel der Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr feierte zudem die U19 der FC-Akademie in dieser Zeit nationale Erfolge. „Die Schaffung der Rolle des Technischen Direktors unterstreicht unseren Anspruch, nachhaltig erfolgreich zu sein. Ich freue mich sehr darüber, dass mir diese Rolle anvertraut wird“, sagt Berg.

„Ich trete die Aufgabe mit großer Leidenschaft, Demut und der vollen Überzeugung an, dass wir unserem Anspruch in Zukunft gerecht werden und bin hochmotiviert, die sportliche Entwicklung des 1. FC Köln gemeinsam mit Thomas und dem gesamten Team weiter voranzutreiben. Die vergangenen Jahre als Leiter der FC-Akademie waren eine sehr prägende und intensive Zeit, für die ich meinem Team dort von Herzen danke – ohne ihre große Qualität in der Ausbildung und ihr tägliches Engagement wären viele der erreichten Entwicklungen und Erfolge nicht möglich gewesen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?


Gemeinsam mit Kessler soll Berg nun die Geschicke des FC leiten. „Ich habe von Anfang an betont, dass wir die bevorstehenden Aufgaben nur im Team erfolgreich meistern können. Umso mehr freue ich mich, dass Lukas künftig als Technischer Direktor an meiner Seite ist und mich in dieser Rolle bei wichtigen strategischen Themen unterstützen wird“, so Kessler. „Als Leiter der Akademie hat er in den vergangenen Jahren mit strukturierter und zielgerichteter Arbeit wertvolle Impulse gesetzt. Mit seinem Blick für Prozesse und seiner analytischen Herangehensweise wird er eine wichtige Stütze bei der Weiterentwicklung unseres Clubs sein.“

Neuer Trainer: Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln – und deswegen auch nicht

Lukas Kwasniok, 1. FC Köln
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Neuer Trainer: Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln – und deswegen auch nicht

Der FC hat seinen neuen Trainer gefunden. Lukas Kwasniok wird seine Arbeit schon in wenigen Wochen aufnehmen. Schon jetzt ist eine gewisse Euphorie zu spüren. Doch damit haben die Kölner nicht immer die beste Erfahrung gemacht. Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln.

Der neue Coach bringt viel von dem mit, was sich der FC-Fan seit geraumer Zeit wünscht – Emotionalität, Leidenschaft und Motivation. Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln.

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Die Kappe ins Gesicht gezogen, das T-Shirt spannt ein wenig, klatschend, schreiend, vor der Reservebank mit Geißbock und Sponsoren-Schriftzug – kneift man die Augen ein wenig zusammen oder ist vielleicht auch ein wenig weitsichtig, dann ist eine gewisse Ähnlichkeit zu einem der vielen Vorgänger nicht zu verleugnen. Der tigernde Gang, die lautstarke Anfeuerung, die Diskussionen mit den Unparteiischen oder gegnerischen Trainern – Lukas Kwasniok hat doch einiges, das den FC-Fan so um die drei Jahre zurückreisen lässt. In eine Zeit, als die Schiebermütze und das kurzärmlige Shirt bei Minustemperaturen und Regen in Köln noch en vogue waren. Der „kleine Steffen Baumgart“ wurde der neue Trainer des 1. FC Köln bereits genannt. Vielleicht auch, weil der gebürtige Pole den Rostocker beim SCP 2021 beerbte und den Stil seines Vorgängers in großen Teilen fortführte.

Kwasniok steht für Offensivfußball

Natürlich ist Kwasniok nicht Baumgart, der 43-Jährige hat sich bereits seine Sporen verdient, führte den 1. FC Saarbrücken als Viertligist sensationell in ein DFB-Pokal-Halbfinale und stieg mit den Saarländern auf. Den SC Paderborn stabilisierte der Coach und brachte ihn verdächtig nah an die Bundesliga. Nun will der Trainer beim 1. FC Köln für „Furore sorgen“ und klingt in diesen ersten Worten dann aber doch schon wieder wie der Motivator Baumgart. Der war mit ähnlichen Worten in das Unterfangen FC gestartet. Von „Euphorie“, „Unterhaltung“ und „Emotionen“ war damals die Rede. Nun will eben Kwasniok unterhalten, den Zuschauern wieder attraktiven Fußball bieten, der Besuch des Kölner Stadions soll Spaß machen. Und dazu bedarf es nun mal einem attraktiven Offensivfußball, den schon Baumgart hat spielen lassen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Tatsächlich ist die Ausgangslage ja eine ähnliche. Der FC hatte die Saison 20/21 mit Ach und Krach sowie einer zumindest teilweise spannenden Relegations dann doch noch erstklassig beendet. Der Fußball unter Markus Gisdol war nicht wirklich ansehnlich, er sollte die nötigen Ergebnisse bringen. Als die fehlten, sprang Friedhelm Funkel ein und bescherrte dem FC die Liga-Zugehörigkeit. Nun war der Fußball von Gerhard Struber ebenfalls nicht attraktiv, die Marschroute hinten stabil, vorne mal schauen. Kwasniok wird wieder den Vorwärtsgang einlegen und vermutlich ebenfalls die Denke pflegen, dass man hinten durchaus ein Ding fangen kann, wenn man vorne eins mehr schießt. Und das geht eben nur, wenn der Ball von der eigenen Mannschaft nach vorne gespielt wird. Und das möglichst schnell und schnörkellos.

Deswegen passt Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln: Motviator und Entwickler

Kwasniok bringt viel von dem mit, was sich der FC-Fan seit nun doch wieder einiger Zeit wünscht. Emotionalität, Leidenschaft und Fußballverrücktheit. Der 43-Jährige ist ein Mensch, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sich auch schon mal zu markanten Sprüchen hinreißen lässt. Erst nach dem FC-Spiel gegen Paderborn betonte der Coach, dass er Gerhard Struber tief in die Augen gesehen und festgestellt habe, dass dieser schöne Augen besäße. Eigentlich hatten sich die beiden Streithähne ordentlich in den zumindest zum Teil vorhandenen Haaren. Kwasnioks Art kommt an. Der Coach kann Euphorie entfachen. Kwasniok gilt als Trainer, der junge Spieler weiter entwickelt, fördert, der Spieler besser macht, aus einem Formtief holen kann und eben als Motivator.

Das alles kann dem FC nun einen wichtigen Impuls geben, einen Schub, der die Kölner auch in der Bundesliga wieder wettbewerbsfähig machen wird. Das Team könnte also wieder wie vor drei Jahren auf einer Euphoriewelle Richtung einstelligen Tabellenplatz reiten. Der 43-Jährige vertritt viel von dem, was sich die Kölner Verantwortlichen vorgestellt haben. Es spricht also dann doch viel dafür, dass Kwasniok genau der richtige Mann für diesen Job ist. Viel, aber eben nicht alles. Der FC holt sich einen streitbaren Trainer an Bord. Einen Trainer, der sagt, was er denkt und damit auch aneckt. Im vergangenen Dezember redete der Trainer die Qualität seines Kaders schlecht, forderte weitere Spieler. Nicht wenige Beobachter glaubten eine Retourkutsche ausgemacht zu haben. Denn dem Vernehmen nach unterband der Verein damals einen Wechsel zum Hamburger SV.

Erfolg ist nicht garantiert

Die öffentliche Schelte erfolgte ziemlich genau ein Jahr nachdem Steffen Baumgart die FC-Bosse in Köln für deren Einkaufspolitik kritisiert hatte. Die ersten Risse entstanden damals. Zudem darf man sich durchaus fragen, ob die Mannschaft für den schnörkellosen Fußball von Kwasniok überhaupt bereit ist. Immerhin scheiterte der Versuch der bedingungslosen Offensive in der vergangenen Spielzeit kläglich. Nach zehn Spieltagen war Schluss, ausgerechnet nach einer Niederlage gegen Kwasniok und den SC Paderborn. Der FC suchte die Defensive, war bemüht um Stabilität und von attraktivem Fußball dann doch erschreckend weit entfernt. Und da es in der Bundesliga dann auch andere Kaliber gibt, wird das Heil nicht ausnahmslos in der Flucht nach vorne liegen können.

Und dann ist da eben noch der Baumgart-Effekt. Zu Beginn der Amtszeit des gebürtigen Rostockers entfachte der Coach eine ungeahnte Euphorie, wohl auch, weil er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war. Baumgart machte die Spieler besser als sie waren, sprach ihnen Mut zu, redete sie stark. Doch irgendwann krachte das Kartenhaus zusammen. Baumgart verlor seine Mannschaft, das Vertrauen und die Abwärtsspirale begann. Das muss sich nicht wiederholen. Schon mal gar nicht kurzfristig. Schließlich ist Kwasniok eben trotz aller Parallelen nicht Baumgart. Es sei denn, man kneift die Augen ein wenig zusammen, schaut aus der Ferne. Dann besteht zumindest auf dem Foto Verwechslungsgefahr.


Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Eric Martel und Linton Maina
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Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Die vergangene Saison hatte so manche Höhen und Tiefen für den FC parat. Am Ende der Spielzeit steht der Aufstieg und die Meisterschaft. Denn es war sicher nicht alles schlecht beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

Zahlreiche Torschüsse, harte Zweikämpfe oder Sprints über die Außen. Die Spielzeit hielt einiges bereit für den 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

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Topgeschwindigkeit: Am Anfang der Spielzeit wurde viel über Tempo-Probleme beim FC diskutiert. Tatsächlich kamen die Kölner in der Rückwärtsbewegung nicht immer hinterher. Zu den schnellsten Spielern der Liga gehört Linton Maina aber zweifelsohne. In dieser Saison wurde der Offensivspieler im Duell gegen den Karlsruher SC mit 35,87 km/h geblitzt. Maina erreichte gleich mehrfach die 35 km/h. In der Gesamtwertung belegt der gebürtige Berliner aber nur Rang elf. Der schnellste Spieler der 2. Bundesliga war Fürths Joshua Quarshie mit 37.06 km/h.

Torjöger und Topscorer beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison

Ballkontakte/Flanken: Auf mehr als 2500 Ballaktionen kam Leart Pacarada in der Liga in dieser Saison. Die vereinsinterne Wertung geht damit an den Linksverteidiger, genauso wie auch die der meisten Flanken. Alleine 115 Hereingaben schlug der Abwehrspieler aus dem Spiel heraus und war damit ja auch durchaus erfolgreich. Alleine gegen den Karlsruher SC bereitete Pacarada beim 4:4 im Hinspiel vier Tore vor. In beiden Kategorien belegt der Kosovare den dritten Platz in der gesamten Ligawertung.

Torjäger: Vor der Saison herrschte noch ein wenig Ungewissheit. Würden Tim Lemperle und Damion Downs das Zeug haben, sich als Stammspieler festzuspielen? Sie würden. Mit jeweils elf Toren führen die beiden Stürmer die interne Torjägerliste an. Knapp vor Luca Waldschmidt, der gerade gegen Ende der Saison heftig aufdrehte und zehn Tore erzielte. Im Ligavergleich landeten die beiden Angreifer aber nur auf Rang 19. Die Kanone sicherte sich Davie Selke mit 22 Treffern, auf Rang drei landete Ragnar Ache mit 18 Toren.

Topscorer: Mit ihren elf Toren haben die beiden Stürmer natürlich große Ambitionen auf den Top-Torjäger-Titel der Liga – zumal beide auch sechs weitere Treffer vorbereiteten. Doch die Krone geht ebenfalls an Linton Maina. Der zwar „nur“ fünf Tore erzielte, aber 13 vorbereitete. In der Liga sicherte sich Karlsruhes Marvin Wanitzek den Titel mit 28 Scorerpunkten.

Torschüsse: Die meisten Abschlüsse aller Kölner gab Luca Waldschmidt ab. Der ehemalige Nationalspieler versuchte es ganze 82 Mal und gehört damit in die Top-Ten der Liga. An die 102 Abschlüsse von Ache kommt der Zehner aber nicht heran. Auf Platz zwei liegt Tim Lemperle, der 66 Mal aufs gegnerische Tor schoss.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Laufmonster der Liga

Laufdistanz: Mit insgesamt 352 Kilometern in 31 Spielen und 11,57 Kilometern in 90 Minuten ist Eric Martel mit großem Vorsprung das Laufmonster der Kölner. Platz zwei im vereinsinternen Ranking belegt Leart Pacarada mit 294,29 gesammelten Kilometern und (10,47km/90 Minuten). Im Ligavergleich reiht sich Martel damit auf Rang elf ein – oberes Mittelfeld. Die gute Nachricht für den FC: Neuzugang Isak Johannesson lief mit insgesamt 386,07 Kilometern und 12,2 Kilometerm in 90 Minuten in dieser Saison am meisten.

Dauerbrenner: Kein Spieler der Geißböcke hat in dieser Saison alle Duelle bestritten. Eric Martel liegt mit 3071 Minuten auf dem Feld in 31 Spielen auf Rang eins und stand somit die meiste Zeit für den FC auf dem Platz. Ebenfalls auf 31 Spiele kommen Leart Pacarada und Denis Huseinbasic. Dabei hat der Abwehrspieler des 1. FC Köln mit 2530 Minuten einen ordentlichen Vorsprung vor dem Mittelfeldspieler Huseinbasic, der auf 2315 Minuten Einsatzzeit kommt.

Passquote: Das genaue Zuspiel war in der vergangenen Saison bei den Geißböcken immer wieder Thema. Denn zu häufig führten Ungenauigkeiten zu Ballverlusten. Überraschend ist, dass gerade ein Youngster in dieser Kategorie am besten abschneidet. So liegt Julian Pauli bei 17 absolvierten Duellen und 758 gespielten Pässen mit einer Passquote von 88,92 Prozent an der Spitze der Wertung. Winter-Neuzugang Joel Schmied kommt bei 12 Spielen und 387 gespielten Pässen auf eine Quote von 87,08 Prozent und liegt damit auf Platz zwei.

Zweikämpfe: Das Zweikampfverhalten der Kölner muss sich für die erste Liga durchaus verbessern. Eric Martel führt die Statistik der Passquote mit 61,56 Prozent bei 372 geführten Duellen an. Auf Platz zwei und drei folgen Timo Hübers (61,37% / 321) und Dominique Heintz (60,22% / 186). Im Vergleich zur Liga schneidet der FC hier deutlich schlechter ab. Den Topwert erreicht hier Thomas Kalas vom FC Schalke 04 mit 82,35 Prozent bei 119 geführten Zweikämpfen. Martel erreicht im Liga-Vergleich nur den 40. Platz.

Auch in der Luft Topwerte

Kopfballduelle: Nicht nur bei den Zweikämpfen reiht sich Martel vorne ein. Auch bei den gewonnenen Kopfballduellen belegt der Spieler des 1. FC Köln mit 120 eroberten Bällen im Luftraum den siebten Platz im Ligavergleich. Doch damit ist der 23-Jährige nicht der beste Kölner. Auf Platz zwei der Statistik liegt mit 136 gewonnenen Kopfballduellen Abwehrchef Timo Hübers. Damit sind gleich zwei Spieler des FC in der Top Ten. Drei, wenn man den auf Rang vier platzierten Neuzugang Ragnar Ache (131) hinzuzählt.

Paraden: Ein Top-Spieler wurde bereits während der laufenden Saison immer wieder für seine Leistungen gelobt und nicht umsonst auch mehrfach in die Kicker Elf des Spieltages berufen. FC-Keeper Marvin Schwäbe kommt auf 80 Prozent abgewehrte Schüsse der Gegner – Topwert. Der Kölner Torhüter hatte sich seinen Platz als Nummer eins während der Hinrunde von Jonas Urbig zurückerobert und wurde seiner Rolle gerecht.

Gelbe Karten: In der Fairness-Tabelle liegen die Geißböcke in der vergangenen Saison weit vorne. Das Team belegt den 15 Platz der Gelbe-Karten-Rangliste. Die Spieler des FC bekamen lediglich 72 Gelbe und eine Rote Karte. Jan Thielmann und Dominique Heintz kommen dabei auf jeweils 9 Verwarnungen – der einzige, der den Platz vorzeitig verlassen musste, war Leart Pacarada mit einer zumindest strittigen Gelb-Roten Karte.


Transfergerüchte beim 1. FC Köln: FC offenbar an Jakub Kaminski interessiert

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln: FC offenbar an Jakub Kaminski interessiert

Schlägt der FC nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson nun zum dritten Mal zu? Der 1. FC Köln ist angeblich an einer Verpflichtung von Jakub Kaminski interessiert. Die ersten Gespräche sollen bereits schon stattgefunden haben.

Bahnt sich bereits der nächste Transfer an? Der 1. FC Köln ist angeblich an einer Verpflichtung von Jakub Kaminski interessiert. Das berichtet der polnische Journalist Mateusz Borek. Die ersten Gespräche soll es bereits gegeben haben.

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Auch Sky-Experte Patrikc Berger berichtet von dem Interesse der Kölner. Demnach habe es bereits die ersten Gespräche zwischen Thomas Kessler und der Spielerseite gegeben. Der Pole steht aktuell beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis zum Sommer 2027. Wie Berger weiter berichtet, wolle Kaminski noch warten, wer neuer Trainer am Geißbockheim wird. Die Entscheidung ist bekanntlich gefallen. Der 23-jährige Außenbahnspieler kam beim VfL in dieser Spielzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Kaminski stand zwölf Mal in der Startelf, lief insgesamt 22 Mal in der Liga auf und bereitete drei Tore vor. Der polnische Naitonalspieler ist polyvalent einsetzbar, kann auf beiden Seiten so ziemlich jede Rolle spielen. Der Marktwert des Wolfsburgers wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Kaminski auf dem Wunschzettel


Kaminski spielte in der Jugend bei Lech Posen, jenem Verein, mit dem Rasmus Carstensen in diesem Sommer Meister wurde. Im Sommer 2022 wechselte der Außenbahnspieler für rund zehn Millionen Euro zum VfL, ein Jahr später lag der Marktwert bereits bei zwölf Millionen Euro. Kaminski wurde auch in das Aufgebot der polnischen Naitonalmannschaft für das anstehende Freundschaftsspiele gegen Moldawien sowie das WM-Quali-Spiel gegen Finnland berufen. Ein Einsatz gilt als sehr wahrscheinlich. Der FC sucht gleich auf mehreren Positionen noch nach Verstärkungen. Zuletzt war auch über einen Transfer von Aaron Zehnter vom SC Paderbprn spekuliert worden. Der neue Coach Lukas Kwasniok hat einen besonders guten Draht zu dem U-Nationalspieler.

Der FC sucht auch nach einem potenziellen Backup für Jusuf Gazibegovic. Auf den Offensivflügeln sind die Kölner eigentlich ordentlich aufgestellt. Dem Vernehmen nach solles aber dennoch das Gedankenspiel um weitere Verstärkungen geben. Kaminski könnte auf den Außen so ziemlich jede Position spielen. Für den Polen müssten die Kölner aber wohl tief in die Tasche greifen. Möglich wäre angesichts des Vertrags aber auch eine Leihe mit Kaufoption. Aktuell haben sich die Kölner mit Isak Johannesson und Ragnar Ache für knapp zehn Millionen Euro verstärkt.

Kommt Lukas Kwasniok mit Gepäck zum 1. FC Köln? Gleich mehrere SCP-Spieler könnten interessant sein

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Kommt Lukas Kwasniok mit Gepäck zum 1. FC Köln? Gleich mehrere SCP-Spieler könnten interessant sein

Der FC treibt die Personalplanung für die kommende Saison weiter voran. Nach der Verpflichtung von Ragnar Ache und Isak Johannesson steht nun auch der Trainer fest. Die Bestätigung steht aber noch aus. Bringt Lukas Kwasniok Spieler wie Aaron Zehnter mit zum 1. FC Köln?

Seit Mittwoch steht es fest: Lukas Kwasniok wird neuer Trainer beim FC. Der 43-Jährige soll einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben. Allerdings steht die offizielle Bestätigung noch aus, könnte aber noch diese Woche erfolgen. Und natürlich starten damit die Gerüchte wieder: Bringt Lukas Kwasniok Spieler wie Aaron Zehnter mit zum 1. FC Köln?

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In der Theorie wäre das allemal denkbar. Denn beim SC Paderborn gibt es gleiche mehrere Spieler, die für den FC von Interesse sein könnten. Spieler wie Abwehrspieler Felix Götze, der als einer der besten Innenverteidiger der Liga gilt. Der 27-Jährige wurde bekanntlich beim FC Bayern München ausgebildet, sammelte – wenn auch wenig – Bundesliga-Erfahrung beim FC Augsburg, spielte bereits für den 1. FC Kaiserslautern und auch Rot-Weiss Essen. Da sich der SC Paderborn in Sachen Vertragslänge eher wenig in die Karten schauen lässt, ist die Kontraktlänge nicht offiziell bestätigt. Götze soll dem Vernehmen nach noch bis zum Sommer 2026 bei den Ostwestfalen unter Vertrag stehen. Sollte der Bruder von Mario Götze diesen nicht verlängern, würde der SCP vermutlich noch eine Ablöse kassieren wollen.

Zehnter ein spannender Kandidat

Interessanter dürfte aber die Personalie Zehnter sein. Der Linksverteidiger sorgte in der vergangenen Spielzeit für reichlich Aufsehen. Alleine zwölf Treffer bereitete der 20-Jährige vor, drei erzielte Zehnter selbst. Sollte Max Finkgräfe den FC verlassen, würde Zehnter sicherlich passen. Allerdings liegt der Marktwert mittlerweile bei fünf Millionen Euro. Auch bei dem U21-Nationalspieler ist die Vertragslage nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass ein Interessent schon in die Tasche greifen müsste. Zwar soll der 20-Jährige ein sehr gutes Verhältnis zu Kwasniok haben und der FC auch Kontakt suchen, ein Wechsel nach Köln ist Stand jetzt unwahrscheinlich. Dem Vernehmen nach soll das Interesse aus Bremen, Mönchengladbach und Mainz jedenfalls noch größer sein. Vielleicht auch, weil man beim FC noch die Hoffnung hat, Finkgräfe halten zu können.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Paderborns Kapitän Raphael Obermair ist ebenfalls ein spannender Akteur. Der gelernte Rechtsverteidiger spielt mittlerweile eher eine Kette weiter vorne. Auch Kwasnioks Spielweise mit der Dreierkette geschuldet. Allerdings ist Obermair polyvalent einsetzbar, kam auch auf der linken Seite zum Einsatz. Vor allem mit seinen Flanken sorgt der SCP-Spielführer für Gefahr, bereitete in dieser Spielzeit sechs Tore vor, erzielte sechs selbst. Ausgebildet unter anderem beim FC Bayern München reichte es bei dem 29-Jährigen bislang aber noch nicht für die Bundesliga – zumindest nicht für die deutsche. Sieben Mal lief der schnelle Schienenspieler für Sturm Graz auf. Darunter auch in der Champions-League-Quali 2018 gegen Ajax Amsterdam. Ob der FC aber weiterhin groß in der zweiten Liga zuschlägt, ist eher unwahrscheinlich. Den Paderborner Spielern fehlt die Bundesliga-Erfahrung. Der FC schaut sich ohnehin an anderen Stellen um.

Zudem machen sich die Ostwestfalen trotz des Trainer-Abgangs keine besonders großen Ausverkauf-Sorgen. Mit Ilyas Ansah verlieren die Paderborner schon einen absoluten Leistungsträger. Der Stürmer wechselt zu Union Berlin.


Ausgebootet, keine Chance und Verletzungspech – unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Ausgebootet, keine Chance und Verletzungspech – unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Die Planungen für die neue Saison sind voll im Gange, die vergangene Spielzeit für den FC nun zwei Wochen alt. Nicht alle Spieler haben überzeugt, bei einigen Spielern verlief die Spielzeit besonders schlecht. Das sind die Verlierer des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

Wer nach 34 Spieltagen auf Platz eins der Tabelle steht, der hat sich den Aufstieg auch verdient. Doch beim FC war nicht alles Gold was glänzt. Es gab auch einige Pechvögel: Das sind die Verlierer des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

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Max Finkgräfe: In der vergangenen Saison war der Linksverteidiger einer der wenigen Lichtblicke. Steffen Baumgart warf den Abwehrspieler damals ins kalte Wasser. Nach und nach avancierte Finkgräfe zum Shootingstar und galt vor der abgelaufenen Saison ebenfalls als ein potenzieller Stammspieler. Zunächst verletzt, später außer Form – so recht fand der gebürtige Mönchengladbacher nicht in die Saison. Zwar standen am Ende der Spielzeit 14 Einsätze auf dem Konto, die meisten aber als Joker oder, weil etatmäßige Stammspieler ausfielen. Nun scheinen sich die Wege zu trennen. Finkgräfe ist frustriert, soll bereits signalisiert haben, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. In der vergangenen Spielzeit noch undenkbar.

Jaka Potocnik: Der Name wird wohl leider immer mit dem wohl schwärzesten Kapitel der jüngeren FC-Geschichte verbunden bleiben. Und das, obwohl er selbst für die Transfersperre mal so gar nichts konnte. Zu allem Überfluss ist durch das Risiko, das die FC-Bosse eingegangen sind, die Erwartungshaltung eine besonders große. Dieser wurde der Stürmer noch nicht gerecht. Erst einmal stand Potocnik für die FC-Profis auf dem Feld, normalerweise spielte der Angreifer in der Regionalliga West für den Kölner Nachwuchs. Nun deutet sich eine Leihe an. Immerhin kann der Stürmer die Bühne der U21-EM für sich nutzen. Zumindest ist Potocnik nominiert.

Keine Verträge

Marvin Obuz: Der gebürtige Kölner kam im vergangenen Sommer mit einer Topquote in der 3. Liga aus Essen zurück ans Geißbockheim und wollte die Transfersperre nutzen, um endlich auch beim FC den Durchbruch zu feiern. Doch beim FC fiel er zunächst verletzt aus und spielte anschließend so gut wie gar keine Rolle. Obuz kam nur zu einer Handvoll Kurzeinsätzen, ohne wirklich Akzente setzen zu können. Schon im Winter war ein Transfer des Außenbahnspielers ein Thema, doch Obuz wollte es bei den Geißböcken schaffen. Es blieb beim Versuch, der Vertrag wurde nicht verlängert.

Dejan Ljubicic: Der Österreicher war sportlich die wohl größte Enttäuschung beim FC in dieser Spielzeit. Der Mittelfeldspieler wirkte oft nicht so recht bei der Sache, rief sehr selten das eigentlich vorhandene Potenzial ab. Zu den Highlights gehörten die wichtigen Treffer gegen Kaiserslautern sowie im DFB-Pokal gegen Hertha BSC. Ljubicic wurde dann am Ende der vergangenen Saison aus dem Kader gestrichen. Nun hat der Mittelfeldspieler den FC ablösefrei verlassen. Unvergessen ist jedoch die erste Spielzeit unter Steffen Baumgart, als er zu einem der absoluten Leistungsträger wurde.

Die Winter-Transfers: Die erste Transferphase nach der Transfersperre wird nicht als die besonders glückliche in die Kölner Historie eingehen. Vier Spieler hat der FC im Winter nachverpflichtet, es gab gleich mehrere Spiele in der Rückrunde, in denen kein neuer Akteur zum Einsatz kam. Und das aus guten Gründen. Anthony Racioppi wurde ohnehin als Nummer zwei verpflichtet, verlor aber auch diese Position im Laufe der Rückrunde. Jusuf Gazibegovic fiel lange aufgrund eines Syndesmosebandriss aus, spielte aber auch sonst keine überragende Rolle. Und Joel Schmied und Imad Rondic sind auch noch nicht die erhofften Verstärkungen.

Verletzungspech

Luca Kilian: Eigentlich wollte sich Luca Kilian nach seinem Kreuzbandriss zurückkämpfen. Die Rekonvaleszenz verlief für den Innenverteidiger auch erfolgreich. Doch schon im ersten Einsatz für die Kölner U21 der Schock: Kilian zog sich eine Reruptur zu und wird weitere Monate ausfallen. Gegen September könnte der Abwehrspieler langsam wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Der 1. FC Köln braucht Verstärkung in der Abwehr: Diese Kandidaten könnten interessant werden

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Der 1. FC Köln braucht Verstärkung in der Abwehr: Diese Kandidaten könnten interessant werden

Für die kommende Saison werden die Kölner auch in der Defensive nachrüsten müssen. Natürlich werden die Verantwortlichen Akteure auf ihrer Liste haben. Doch wer ist realistisch für Köln auf dem Markt? Diese Abwehrspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Joel Schmied und Jusuf Gazibegovic haben die Kölner bereits im Winter zwei Neuzugänge in der Defensive verpflichtet. Doch so richtig eingeschlagen hat noch keiner. Ob Youngster Julian Pauli dem Niveau der Bundesliga gerecht wird und Dominique Heintz das Tempo mitgehen kann, ist noch offen. Der FC braucht noch Verstärkungen. Diese Abwehrspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich hierbei aber nicht um Transfergerüchte.

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Pavel Kaderabek: Am Ende des Tages fehlen dem Tschechen genau 13 Spiele um die 300 bei der TSG Hoffenheim voll zu machen. Zehn Jahre spielte der 33-Jährige für die Sindheimer. Nun wurde der Vertrag der Rechtsverteidigers nicht verlängert. Der Tscheche ich also ablösefrei zu haben. Und das, obwohl der ehemalige Nationalspieler in der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler war. Mit seinen 33 Jahren gehört der Abwehrspieler nicht mehr zu den jüngsten Akteuren auf dem Platz, seine Leistung rief er dennoch in aller Regel ab, spielte zuletzt sogar im rechten Mittelfeld. Der Marktwert wird aktuell auf 2,5 Millionen Euro eingeschätzt. Stellt sich die Frage, ob sich der Tscheche auch mit der Rolle des Backups anfreunden könnte.

Einige Verträge laufen aus

Felix Passlack: Beim VfL Bochum ist der 27-Jährige absoluter Stammspieler. Ganze drei Bundesliga-Partien verpasste der ehemalige Dortmunder aufgrund von Verletzungen. Bei den restlichen 31 Begegnungen stand Passlack 30 Mal in der Anfangsformation. Auch der Bochumer ist auf der rechten Seite variabel einsetzbar. Der Rechtsverteidiger hat allerdings noch Vertrag bis Sommer 2026. Sollte der 27-Jährige seinen Kontrakt nicht verlängern wollen, könnte der VfL nur noch jetzt mit dem Bottroper verlängern. Der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro eingeschätzt, durch den Abstieg wäre er vielleicht günstiger zu haben.

Robert Gumny: Der Abwehrspieler des FC Augsburg blickt auf eine schwere Saison zurück. Zunächst kämpfte sich der Pole nach einem Kreuzbandriss zurück, dann fiel er mit muskulären Problemen Monate aus. Erst gegen Ende der Saison gab es wieder Einsatzzeit. Für einen neuen Vertrag hat das aber nicht gereicht. Der läuft diesen Sommer aus. Der Abwehrspieler wäre also ablösefrei zu haben. Der Marktwert des 26-Jährigen liegt bei zwei Millionen Euro. Auch Gumny ist je nach System auf der rechten Seite im Mittelfeld einsetzbar.

Jeremy Toljan: Schon in der vergangenen Saison gab es zahlreiche Gerüchte über ein Comeback in die Bundesliga – unter anderem stand eine Rückkehr nach Sinsheim im Raum. Der ehemalige BVB-Spieler steht bis zu diesem Sommer aber noch bei US Sassuolo in der italienischen Serie B unter Vertrag. Dann wäre der Rechtsverteidiger ablösefrei zu haben. Beim Team von der Emilia-Romagna ist der 30-Jährige Stammspieler. Toljan durchlief sämtliche U-Nationalmannschaften. In der Bundesliga kommt der Stuttgarter auf 70 Einsätze.

Innenverteidiger gesucht

Max Leitsch: Auch wenn die aktuelle Saison alles andere als optimal für den Innenverteidiger verlief, kann der 27-Jährige auf ordentlich Bundesliga-Erfahrung zurückblicken. Der Vertrag bei den Rheinhessen läuft im kommenden Sommer aus. Leitsch wäre wohl für eine gute Ablöse zu haben. Der Innenverteidiger ist Linksfuß, gut im Spielaufbau. Bei den Zweikämpfen agierte er in dieser Spielzeit aber nicht immer ganz sicher.

Tim Siersleben: Der Innenverteidiger konnte mit dem 1. FC Heidenheim die Klasse gerade noch halten. Nach einer anfänglich schweren Spielzeit avancierte der 25-Jährige zunehmend zum Stammspieler beim FCH. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler hat noch ein Jahr Vertrag in Heidenheim, wäre vermutlich günstig zu haben. Der Linksfuß kommt bereits auf Bundesliga-Erfahrung. Ob er aber eine Verstärkung gegenüber beispielsweise Joel Schmied wäre, ist offen.

Jordan Torunarigha: Der 27-Jährige ist heiß begehrt. Gleich mehrere Bundesligisten haben die Fühler ausgestreckt. Es halten sich aber auch weiterhin Gerüchte um Clubs aus Frankreich, die schon lange auf den Innenverteidiger schielen. Der ehemalige Berliner ist polyvalent einsetzbar, kann auch auf der linken Abwehrseite aushelfen und wäre insofern sicher ein perfektes Ziel für den FC. Der Vertrag des Chemnitzers läuft aus, Torunarigha wäre somit ablösefrei zu haben.

Backup für Pacarada oder doch mehr?

Niels Nkounkou: Der Markt der Linksverteidiger, die dem FC direkt weiterhelfen könnten, ist kein leichter. Niels Nkounkou ist ein interessanter Spieler. Der 24-Jährige kam bei der Eintracht in dieser Spielzeit nicht über die Rolle des Jokers hinaus, wünscht sich mehr Spielzeit. Die könnte es beim FC geben. Allerdings läuft der Vertrag des Franzosen noch bis 2028, der Marktwert liegt bei 5 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach darf sich der Franzose aber einen neuen Verein suchen. Bei der Eintracht sieht man keinen großen Mehrwert mehr. Vielleicht würde die Ablöse dann niedriger ausfallen.

John Tolkin: Der US-Amerikaner durchlief die NYRB Acadamy und spielte seit November 2019 bei RB New York, bevor er im Januar 2025 für 2.5 Millionen Euro zu Holstein Kiel wechselte. Der aktuelle Markwert wird vom Onlineportal transfermarkt.de auf drei Millionen Euro geschätzt. Bei den Schleswig-Holsteinern absolvierte Tolkin in der vergangenen Saison dann noch elf Spiele, stand 13 Mal im Kader und lief neun Mal von Beginn an auf. Der Linksverteidiger bereitete zwei Tore für Kiel vor. Der 22-Jährige verfügt bereits über internationale Erfahrung. Mit 15 Jahren gab er sein Debüt für die U17 der USA, es folgten sieben Einsätze bei der U23. Im Januar 2023 debütierte Tolkin dann im amerikanischen A-Nationalteam.

Auch Bernardo galt als potenzieller Kandidat. Der Brasilainer hat bei der TSG Hoffenheim unterschrieben.