Jan Thielmanns beste Saisonleistung für den 1. FC Köln und das auf unbeliebter Position

Jan Thielmann gemeinsam mit Damion Downs und Tim Lemperle
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Jan Thielmanns beste Saisonleistung für den 1. FC Köln und das auf unbeliebter Position

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC einen verdienten 3:1-Erfolg über Münster eingefahren. Einer der Erfolgsgaranten war dabei Jan Thielmann und das auf der unbeliebten Position und der Baustelle des 1. FC Köln: Jan Thielmann liefert gegen Münster ab.

Das Lächeln war aus dem Gesicht nicht mehr wegzudenken. Jan Thielmann grinste nach dem 3:1-Sieg gegen Münster über beide Ohren. Auch, weil das Kölner Eigengewächs eine richtig gute Leistung abgerufen hat für den 1. FC Köln: Jan Thielmann liefert gegen Münster ab.

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Wie ausgelaugt Jan Thielmann in der 90. Minute wirklich war, wird wohl nur der U21-Nationalspieler selbst gewusst haben. 29 Sprints, neun Kilometer abgespult – dass der vermeintliche Rechtsverteidiger gegen Münster viel gelaufen ist, stand aber außer Frage. Ob er die letzten Minuten nicht auch noch durchgehalten hätte, ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Doch Thielmann wurde in der Nachspielzeit für Meiko Sponsel ausgewechselt und verhalf somit dem 23-Jährigen zum Profi-Debüt. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Kölner Eigengewächs eine starke Leistung abgerufen, wohl die beste der gesamten Saison und das auf einer Position, die ihm in den vergangenen Monaten so gar nicht gelegen hatte. Denn Gerhard Struber stellte gegen Münster wieder auf Viererkette, Thielmann rückte in die letzte Reihe. Auch aus Ermangelung an Alternativen. Denn Jusuf Gazibegovic fehlt den Kölnern nach wie vor verletzt.

„Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar“

Und der Arbeitstag begann recht früh mit einem schlechten Moment. Charalambos Makridis ließ Thielmann auf der Außenbahn viel zu leicht aussteigen, der 23-Jährige ging nach einer einfachen Körpertäuschung viel zu früh zu Boden. Und doch wurde es noch das Spiel des Kölner Youngsters. Denn nur wenige Minuten später leitete Thielmann die Kölner Führung mit einem Pass auf Dejan Ljubicic ein, der schickte wiederum den U21-Nationalspieler die Linie entlang, Thielmann legte quer: 1:0 durch Tim Lemperle. Und der Rechtsverteidiger wollte noch mehr. Immer wieder flankte Thielmann die Kugel gefährlich in die Box. So hätte Lemperle schon früher auf 2:0 stellen können, doch der Versuch wurde von Münster-Keeper Johannes Schenk stark pariert.

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Thielmann kam auf eine starke Passquote, hatte die viertmeisten Ballkontakte und gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen. Allerdings beging der 23-Jährige auch drei Fouls, für ein taktisches sah er die Gelbe Karte, die siebte in dieser Spielzeit. Dennoch war Thielmann ein absoluter Aktivposten. „Ich bleibe dabei, dass die Überzeugung in die eigene Qualität entscheidend ist“, sagte Christian Keller. „Dass das jetzt nicht seine favorisierte Position ist, ist klar.“ Der Föhrener hatte in der Hinrunde mit der Position als rechter Verteidiger gekämpft, sich nie wirklich anfreunden können. Und das, obwohl er auch in der U21-Nationalmannschaft als Rechtsverteidiger agierte. Auch deswegen wurden die FC-Bosse auf dem Winter-Transfermarkt noch einmal aktiv, verpflichteten Gazibegovic, der sich zunächst aber ebenfalls schwertat.

„Wir haben ihn da aus unterschiedlichen Gründen öfter platziert. Er kann das spielen“, bekräfitge Keller, räumte aber weiter ein: „Wenn er eine Reihe weiter vorne spielen darf, kommen seine Waffen noch einmal besser zur Geltung.“ So lief Thielmann in der Rückrunde eigentllich eine Spur offensiver auf, die Formkurve zeigte nach oben. „Wenn er davon überzeugt ist, dass er auch auf der Position seine Qualität einbringen kann, und das war er, dann kann dabei so eine gute Leistung herumspringen“, sagte Keller. Zur gesamten Wahrheit gehört aber auch, dass Thielmann in der Defensive nicht so richtig gefordert wurde, wenig zu tun bekam. Das dürfte gegen Hannover anders aussehen.


Auf mehreren Positionen die Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Münster spielen

Im Spiel gegen Münster wieder gemeinsam auf dem Platz? Tim Lemperle und Damion Downs
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Auf mehreren Positionen die Qual der Wahl – So könnte der 1. FC Köln gegen Münster spielen

Am Ostersonntag steht für den FC das Heimspiel gegen Preußen Münster auf dem Programm. Im Vorfeld entspannt sich die Personalsituation beim FC. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten hat Struber im Vergleich zur Partie gegen Fürth wieder mehr Optionen in allen Mannschaftsteilen. So könnte der 1. FC Köln gegen Münster spielen.

FC-Trainer Gerhard Struber erklärte schon unter der Woche, dass Timo Hübers wieder voll einsatzfähig ist. Der Kapitän der Geißböcke sei nach seinem Infekt wieder fit genug, um gegen Münster 90 Minuten auf dem Platz zu stehen. So wäre grundsätzlich eine Rückkehr von Eric Martel auf die Sechserposition denkbar. Auch bei Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic zeigte sich Struber zuversichtlich, dass ein Einsatz gegen den Tabellensechzehnten möglich ist. So könnte der 1. FC Köln gegen Münster spielen.

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Nach zuletzt drei Spielen in Serie ohne seinen Kapitän kann der FC im Spiel am Sonntag wieder voll auf Innenverteidiger Timo Hübers setzten. Trotz einer leichten Blessur im Training vergangenen Mittwoch steht auch Joel Schmied für das Spiel gegen Preußen Münster zur Verfügung. Auch Dominique Heintz und Julian Pauli sind einsatzbereit, so dass Trainer Gerhard Struber auf der Innenverteidigerposition mehrere Optionen hat und in der Defensive variabel, wahlweise in einer Dreier- oder Viererkette agieren kann. Neben Hübers wird am Sonntag aller Voraussicht nach auch Routinier Dominique Heintz in der Startelf stehen, der gegen Fürth kurz vor Spielbeginn verletzungsbedingt Youngster Julian Pauli sein Startelf-Comeback ermöglichte, der diese Aufgabe unaufgeregt erledigte und mit seinem Offensivdrang den Elfmeter clever herausholte.

Die Kadertiefe könnte dazu führen, dass Eric Martel, der wie zuletzt gegen Fürth immer wieder in der Abwehr aushelfen musste, wieder auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld zurückkehrt. Mit der Rückkehr von Martel auf die Sechserposition könnte der FC das Defizit in der Balance ausgleichen, das gegen Greuther Fürth noch ein echtes Problem darstellte. Festlegen wollte sich Gerhard Struber auf der Pressekonferenz am Freitag für die Wiederkehr Martels auf seine Stammposition allerdings nicht: „Eric hat auf beiden Positionen gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Seine Stärken im Spielaufbau und die Fähigkeit, das Spiel zu lesen, machen ihn für beide Position attraktiv.“

Lemperle und Downs wieder als Sturm-Duo?

Durch die Verletzungen von Max Finkgräfe (Reha nach Oberschenkelbeschwerden) und Jusuf Gazibegovic (Syndesmosebandriss) stellen sich die Schienenspieler Leart Pacarada und Jan Thielmann von alleine auf. Luca Waldschmidt wusste am Freitag weiterhin wahrlich nicht zu überzeugen. Allerdings war der ehemalige Nationalspieler wie auch an vorangegangene Spieltagen maßgeblich am Erfolg der Kölner beteiligt, er erzielte gegen Fürth den Ausgleichstreffer vom Elfmeterpunkt.

Im Sturm hat Struber tatsächlich wieder ein wenig die Qual der Wahl. Am vergangenen Freitag standen Imad Rondic und Tim Lemperle in der Startelf, konnten aber beide nicht überzeugen. Rondic musste bekanntlich gegen die Franken bereits nach 45 Minuten wegen Downs auf der Bank Platz nehmen. Lemperle dürfte dagegen gesetzt sein. Gut möglich, dass Damion Downs nach Rondics schwacher Leistung am letzten Spieltag wieder eine Chance von Beginn an erhält. Mark Uth blieb in den 30 Minuten Einsatzzeit gegen das Kleeblatt am Freitag beschwerdefrei und wird gegen Münster wahrscheinlich eine ähnliche Rolle einnehmen: „Wir haben immer mehr Vertrauen in ihn. Ziel ist es, ihn in den nächsten fünf Spieltagen zur Verfügung zu haben. Er soll den Unterschied ausmachen, ohne unnötige Risiken einzugehen.“, schätzte FC-Trainer Struber auf der Pressekonferenz am Freitag ein.

Duell gegen Preußen Münster: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers im Pokalspiel des 1. FC Köln

Timo Hübers

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln

Damion Downs

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle



Innenverteidigung oder Sechs? Eric Martel ist beim 1. FC Köln der „Hybridspieler“

Nach überstandenem Infekt kehrt Timo Hübers wieder zurück in den Kader der Kölner, vielleicht sogar in die Startelf. Zumindest in der Theorie könnte dafür der etatmäßige Sechser wieder eine Kette nach vorne rücken. Doch Gerhard Struber sieht den 22-Jährigen in einer besonderen Rolle beim 1. FC Köln: Eric Martel ist der Hybridspieler des FC.

50 Pflichtspiele für den 1. FC Köln: Ist Leart Pacarada unverzichtbar für den FC?

Als der ehemalige FC-Trainer Steffen Baumgart Leart Paqarada einst als „besten Linksverteidiger der 2. Liga“ adelte, weckte er damit große Erwartungen an den Neuzugang.  Entsprechend groß waren die Vorschusslorbeeren und viele Fans hofften, dass er die linke Abwehrseite nachhaltig verstärken würde. Gegen Greuther Fürth stand Paqarada nun zum 50. Mal für den FC auf dem Platz. Ist Paqarada auf dem Weg zurück zu alter Stärke?

Martel, Olesen, Kainz oder jemand ganz anderes? Wen beordert Gerhard Struber auf die Sechs?

Wenn der 1. FC Köln am Sonntagmittag Preußen Münster empfängt, wird Trainer Gerhard Struber ein besonderes Augenmerk auf die Sechserposition legen. Durch die beiden Rückkehrer Timo Hübers und Dominique Heintz könnte Eric Martel wieder ins zentrale defensive Mittelfeld zurückkehren. Daher stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wen lässt Struber auf der Sechserposition starten?