Heute Gespräche geplant. Wie reagiert der 1. FC Köln im Deal um Joël Schmied?

Joel Schmied weiterhin im Fokus von Christian Keller und Thomas Kessler
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Heute Gespräche geplant. Wie reagiert der 1. FC Köln im Deal um Joël Schmied?

Ein Jahr lang haben die Verantwortlichen, der Verein und seine Fans auf das Ende der Transfersperre gewartet. Nun dürfen die Kölner wieder Spieler verplichten, können bislang aber nicht wie erhofft. Nun droht der dritte Deal mit einem Wunschspieler zu platzen. Von einem Nebenbuhler ist die Rede. Wie geht es weiter mit Joël Schmied und dem 1. FC Köln?

Eigentlich schien der FC bereits ziemlich weit in den Gesprächen um den Transfer mit dem nächsten Wunschspieler. Doch nun gibt es offenbar ein Angebot von einem weiteren Interessenten. Wie geht es weiter mit Joël Schmied und dem 1. FC Köln?

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Christian Constantin gehört wohl nicht zu den angenehmsten Verhandlungspartnern in Sachen Transfer-Poker. Der Schweizer Unternehmer ist jedenfalls nicht unumstritten, kennt wohl viele Register und weiß, wie man Geschäfte macht. Am Montag fand der Präsident des FC Sion einen Weg, den Druck auf Christian Keller und seine Kaderplaner womöglich ein wenig zu erhöhen. Constantin hatte der Schweizer Zeitung „Blick“ ein Interview gegeben, dort öffentlich seine Forderungen für den vom FC umworbenen Abwehrspieler Joël Schmied bekannt gegeben, garniert mit dem Hinweis, dass der FC nicht das einzige Angebot für den Innenverteidiger hinterlegt habe. Das zweite Angebot läge sogar über der geforderten Ablösesumme. Da der Unternehmer aber nicht wesentlich konkreter wurde, ist es schwer über die Aussagekraft oder Glaubwürdigkeit zu urteilen.

Die Fallhöhe ist beim FC eine hohe

Ein wirtschaftlich getriebener Verhandlungsbluff ist für die Außenstehenden zumindest genauso denkbar wie ein Nebenbuhler im Kampf um den Abwehrspieler. Das Schweizer „Corner Magazine“, also jene Plattform, die den Schmied-Deal erstmals erwähnte, wittert jedenfalls einen „Poker-Coup“ von Seiten des Schweizer Clubbosses, der die Ablösesumme so anheben könnte. Nach Informationen von come-on-fc.com will der FC zwei Millionen Euro bezahlen, Sion fordert wie Constantin bestätigte drei Millionen. „Nach unseren Informationen wurde jedoch kein anderes konkretes Angebot abgegeben“, heißt es in der Meldung des Magazins. Unterm Strich sitzt der Schweizer Club am längeren Hebel, muss seinen Abwehrchef, den Kapitän nicht abgeben. Sollte sich der Club nicht von der geforderten Summe abbringen lassen, müssen die Kölner Verantwortlichen entscheiden, ob sie bereit sind, sich der Forderung zu beugen oder den dritten geplatzten Deal in Kauf zu nehmen.

Die dritte Pleite in diesem doch noch jungen Transferfenster wäre für die Kölner ein weiterer heftiger Rückschlag. Die Fallhöhe ist nach dem Registrierungsverbot bei den Geißböcken eine hohe. Ein Jahr lang haben die Kölner Verantwortlichen, der Verein, seine Fans auf das Ende der Transfersperre gewartet. Die Kölner sind in eine sportliche Krise geschlittert, in der sie im Grunde handlungsunfähig waren. Nach dem langen Warten und in der Freude über die Herbstmeisterschaft, der entgangenen sportlichen Krise und auch einigen optimistischen Äußerungen, ist die Euphorie bei den Geißböcken natürlich besonders groß, nun wieder pünktlich zum Rückrundenstart, auf dem Weg in die Erstklasigkeit nach Herzenslust auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Es herrscht nach einem schweren Jahr wieder eine Art Aufbruchstimmung in Köln.

Äußere Faktoren spielen bei Schmied keine Rolle

Und die hat durch den erhofften Transfercoup von Jusuf Gazibegovic, der sich schon jetzt anschickt zum Publikumsliebling zu avancieren, neues Futter erhalten. Diese Aufbruchstimmung wird durch die geplatzten Deals jäh getrübt. Der FC wollte mit Gregory Wüthrich einen Innenverteidiger verpflichten, der über reichlich Erfahrung, ordentliche Statistiken verfügt. Die offenbar gewachsenen medizinischen Bedenken haben den Transfer platzen lassen. Mit Ivan Prtajin wollten die Geißböcke einen Angreifer nach Köln holen, der zwar bei Union Berlin nicht stechen konnte, vielleicht aber auch, weil er keine Chance erhielt und in der 2. Bundesliga seine Torgefahr durchaus schon bewiesen hat. Einen Stürmer, der in seinem Club mit Toren auf sich aufmerksam macht, gibt jener Verein natürlich nicht ohne Weiteres ab. Der Markt an Stürmern, die sofort weiterhelfen, ist ein überschaubarer.

Auch dieser Deal platzte, weil bei Union Berlin ein neuer und gleichzeitig Kölner Ex-Trainer dem Angreifer noch eine Chance geben will. Das kann man Steffen Baumgart sicherlich nicht verdenken. Der gebürtige Rostocker hält große Stücke auf Prtajin und stand auch beim FC lange Zeit dafür, aus Spielern in der Krise eine alte Formstärke herauskitzeln zu können. Für den FC bleiben unterm Strich zwei verpasste Chancen auf Wunschspieler. Und irgendwie hat es den Anschein, als dürfen die Kölner nun wieder Spieler verpflichten, nur können sie es nach den eigenen Erwartungen nicht – abgesehen von Gazibegovic. Das hat in Teilen auch mit unglücklichen äußeren Faktoren zu tun. Die Kölner haben ihre Wunschspieler ausgemacht, haben Gespräche geführt und sind aus unterschiedlichen Gründen ausgebremst worden.

Verbiegen oder geplatzter Deal?

Diskussionen um weitere Namen, die offenbar nicht nach Köln kommen, aber von außen in den Ring geworfen wurden, sind eigentlich müßig. Welche Spieler denn tatsächlich auf der ominösen „Liste“ gestanden haben, wissen am Ende nur die Beteiligten. Bei Schmied sieht die Gemängelage jedenfalls ein wenig anders aus. Der FC ist sich mit dem Spieler einig. Es gibt keine übertrieben großen medizinischen Bedenken (auch, wenn der 26-Jährige in den Spielzeiten bis 23 einige Spiele verpasste), der Verein kündigte an, dem Abwehrspieler keine Steine in den Weg legen zu wollen. Äußere Faktoren scheinen den Deal jedenfalls nicht zu verhindern. Vielmehr ist ein Poker um den Spieler entfacht. Der FC bietet eine Summe, die laut transfermarkt.de dem Marktwert entspricht, Sion fordert drei Millionen.

Sollte der Schweizer Erstligist bei seiner Wunschvorstellung bleiben, wird die Kölner Wahl wohl nur zwischen finanziellem Verbiegen oder dritter Transferpleite liegen. Und offenbar scheint es tatsächlich Bewegung zu geben. Zumindest äußerte sich der Berater von Schmied gegenüber der „Bild“ sehr optimistisch: „Wir sind in einem guten Austausch mit Sion, haben da eine gute, partnerschaftliche Kommunikation. Mit Köln sind wir uns bereits einig. Wir sind wirklich guter Dinge, dass das funktioniert“, so Schmieds Berater José Noguera Rodriguez. Laut Bild sind für Dienstag weitere Gespräche geplant.



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Tabakovic wohl gar kein Thema

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Prtajin-Deal geplatzt, Tabakovic nie auf der Liste, erste Abgänge – Die Stürmersuche des 1. FC Köln wird zur Herausforderung

Christian Keller bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Prtajin-Deal geplatzt, Tabakovic nie auf der Liste, erste Abgänge – Die Stürmersuche des 1. FC Köln wird zur Herausforderung

Auch eine Woche nach der Öffnung des langersehnten Transferfensters sind die ausgemachten Kader-Baustellen nicht alle geschlossen. Die Kölner fahnden weiterhin nach einem Angreifer – und tun sich schwer damit. Die Stürmersuche wird für den 1. FC Köln zur Herausforderung.

Seit einer Woche dürfen die Kölner auf dem Transfermarkt wieder zuschlagen, wirklich viel ist seitdem aber nicht passiert. Zumindest gestaltet sich die Hürde, einen neuen Angreifer zu verpflichten, als besonders hoch. Die Stürmersuche wird für den 1. FC Köln zur Herausforderung.

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Auch eine knappe Woche nach der wiedererlangten Freiheit, Transfers oder Registrierungen vornehmen zu können, gestaltet sich die Suche nach einem neuen Stürmer beim FC weiterhin schwierig. Die Hintergründe sind bekannt. Der FC hat schon im Oktober einen Knipser als wichtiges Transferziel neben einem Rechtsverteidiger ausgemacht. Während der Abwehrspieler mit Jusuf Gazibegovic gefunden ist, fehlt die Alternative im Sturm. Und das, obwohl die Kölner auch dort frühzeitig aktiv waren, mit Ivan Prtajin ein Ziel ausgemacht hatten und dort auch schon sehr weit in Gesprächen waren. Spieler und Club sollen sich jedenfalls weitestgehend einig gewesen sein. Dann kam Steffen Baumgart zu den Köpenickern und schob dem Prtajin-Abgang einen Riegel vor. Der Deal ist trotz aller Bemühungen der Geißböcke geplatzt.

Haris Tabakovic war für den FC nie ein Thema

Nun ist die Suche nach einem Plan B entfacht. Doch die einst so euphorischen Worte der Kölner Verantwortlichen klingen schon ein wenig ausgebremst. Der Tenor ist zu einem „Wir schauen, was möglich ist“ geworden. Dabei kann es gut sein, dass sich die Kölner wohl über die Grenzen Deutschlands hinausbewegen müssen, um etwas möglich zu machen. Denn so richtig viele passende Alternativen scheint es im Lande aktuell nicht zu geben. Serdar Dursun wurde als Name in den Ring geworfen, doch der Angreifer soll in Deutschland unter anderem eher vom 1. FC Kaiserslautern umworben werden. Zudem häuften sich zuletzt in den türkischen Medien Anzeichen, dass es für den ehemaligen Stürmer des SV Darmstadt einen Wechsel innerhalb der Liga geben könnte. Offenbar ist Rizespor an Dursun interessiert.

Auch über Haris Tabakovic gibt es weiterhin Diskussionen. Fakt ist, der Spieler wird in dieser Saison nicht für den FC auflaufen. Wie berichtet schon alleine aufgrund der DFL-Statuten, die einen Einsatz für drei Vereine innerhalb einer Spielzeit unmöglich machen. Tabakovic hat in dieser Saison schon für Hertha und Hoffenheim auf dem Platz gestanden. Die gleichen Regularien gibt es auch bei der FIFA. Eine mögliche Ausnahme dieser Regel ist weder bei der DFL noch bei der FIFA vorgesehen oder in den Statuten vermerkt, einzig für Spieler, deren Saisonrhythmus ein anderer ist als das Ligasystem in weiten Teilen Europas. Einen realistischen Grund für eine zurzeit diskutierte Ausnahmeregelung hätten die Kölner wohl ohnehin nicht aus dem Hut zaubern können. Zumal die FIFA so grundlos ein Präzedenzfall und damit die Tür für weitere Anfragen schaffen würde.

Auf eine schnelle Lösung deutet wenig hin

Nach Informationen von come-on-fc.com hat der Angreifer ohnehin nie auf einer Liste des FC gestanden, ist damit auch aktuell kein Thema und kann es in dieser Spielzeit auch nicht mehr werden. Ein Thema hingegen muss für die Kölner Verantwortlichen sein, sich Gedanken über einen Prtajin-Ersatz zu machen. Dabei ist die Suche im Winter bekanntlich alles andere als leicht. Die beiden gehandelten Namen sind wohl keine Alternativen. Einen erfahrenen Knipser mit eingebauter Torgefahr geben eher wenige Vereine gerne ab. Zwar betonte Gerhard Struber zuletzt gegenüber dem „Express“, dass man mit „einigen Spielern im Austausch“ sei, auf eine ganz schnelle Lösung deutete eigentlich wenig hin.

Zumal sich auch andere Erst- und Zweitligisten in ähnlichen Situationen befinden. Die Konkurrenz ist groß, die Argumente für den FC – gerade gegenüber einiger Bundesligisten – sind eher gering. Die schwierige Stürmersuche ist beim FC kein unbekanntes Problem. Zum wiederholten Male befinden sich die Geißböcke in einer Transferphase auf einer komplizierten Stürmersuche. Somit steigen offenbar die Chancen für die aktuellen Angreifer, sich auch in der zweiten Saisonhälfte beweisen zu dürfen. Wenn sie denn bleiben. Denn gerade Tim Lemperle ist ein begehrtes Ziel. Die Tendenz geht klar Richtung Verbleib im Winter. Allerdings berichtete „Sky“ am Montagabend, dass ein vorzeitiger Abschied aus Köln Richtung Hoffenheim immer noch möglich sei. Die Vereine befänden sich in Gesprächen.

Ein Nachlegen beibt wahrscheinlich

Allerdings erscheint es aktuell kaum vorstellbar, dass die Kölner ihre Lebensversicherung, ihren Top-Torjäger in den kommenden Wochen ziehen lassen, wenn sie keinen adäquaten Ersatz gefunden haben. Dieser tat sich dann aber möglicherweise am Abend auf. Demnach sei der FC an Fisnik Asllani von der SV Elversberg interessiert. Der Stürmer ist von Hoffenheim an die Saarländer verliehen. Ein Aufstocken wird für den FC dringend nötig.

Mit Florian Dietz und Sargis Adamyan haben zwei Angreifer den Club bereits als Leih-Abgänge verlassen. Mindestens Jaka Potocnik könnte ebenfalls noch verliehen werden und auch der Verbleib von Steffen Tigges ist weiterhin nicht sicher. Sollten die beiden Stürmer ebenfalls die Rückrunde bei einem anderen Verein spielen, hätte der FC noch vier nominelle Stürmer im Kader. Darunter mit Luca Waldschmidt und Mark Uth zwei Offensivspieler, die eigentlich hinter den Spitzen agieren. Ohne Lemperle wären es plötzlich nur noch drei.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Britta Carlson leitet ihr erstes Training bei den Frauen des 1. FC Köln

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Britta Carlson leitet ihr erstes Training bei den Frauen des 1. FC Köln

Mit neuem Coach sind die FC-Frauen am Montag in das neue Jahr gestartet und bereiten sich nun auf das erste Duell vor. Britta Carlson leitet ihr erstes Training bei Frauen des 1. FC Köln.

Die FC-Frauen sind am Montag in die Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr gestartet. Und das mit neuer Cheftrainerin. Britta Carlson leitet am Montag ihr erstes Training bei den Frauen des 1. FC Köln.

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Während die Herren sich aktuell im spanischen Estepona auf die Rückrunde vorbereiten, ging es für die Fußballerinnen der Geißböcke am Montag deutlich stürmischer zu. Unter der Leitung der neuen Trainerin Britta Carlson fand am Geißbockheim die erste Einheit des neuen Jahres statt und das eben bei eher stürmischen Witterungsbedingungen. Dabei kann es die ehemalige Trainerin des DFB noch eine kleine Spur gelassener angehen. Zumindest steht das erste Pflichtspiel nicht wie bei den Herren in knapp zwei Wochen, sondern erst in einem knappen Monat statt. Am 1. Ferbuar ist der FC zu Gast bei der SGS Essen. Gegen den Tabellennachbarn geht es direkt um wichtige Punkte. Der FC will möglichst schnell das untere Tabellendrittel verlassen. „Wir wissen, dass wir eine Menge Arbeit vor uns haben. Uns ist bekannt, wie die Tabellensituation ist“, sagte Carlson bei der Vorstellung. „Wir werden bis zum ersten Spiel hart arbeiten.“

Britta Carlson leitet erste Einheit

Und diese harte Arbeit hat am Montag begonnen. „Man hat sich ja auch vorher schon seine Gedanken gemacht und fängt nicht erst mit der Unterschrift an“, so Carlson. „Ich freue mich natürlich darauf, dass ich das ganze Team kennenlernen kann.“ Dabei war am Montag noch nicht die komplette Mannschaft am Geißbockheim dabei – zumindest aus dem künftigen Kader fehlten Spielerinnen, denn ähnlich wie bei den Herren soll es eben auch bei den Fußballerinnen noch personelle Veränderungen geben. Zumindest hat auch Bereichsleiterin Nicole Bender-Rümmler zwei Baustellen ausgemacht, die im Kader noch geschlossen werden sollen. Zum einen suchen die Kölner Verantwortlichen noch nach einer Torhüterin, zudem soll eine weitere Offensivspielerin noch an den Rhein gelotst werden.

Neben Carlson stand am Montag auch Jacqueline Dünker auf dem Trainingsplatz. Wie berichtet wird die Interimstrainerin Carlson als Assistenztrainerin auch weiterhin zur Verfügung stehen. Carlson wurde am vergangenen Donnerstag als neue Training beim FC vorgestellt. Als ehemalige Assistenztrainerin bei der deutschen Nationalmannschaft und Ex-Nationalspielerin ist die Erwartungshaltung eine große. Für Carlson ist es die erste Trainerposition als Cheftrainerin.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Konkurrenz um Joël Schmied für den 1. FC Köln – „Unter drei wechselt er nicht“

Joël Schmied noch im Trikot des FC Sion
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Konkurrenz um Joël Schmied für den 1. FC Köln – „Unter drei wechselt er nicht“

Der FC würde Joël Schmied gerne verpflichten, der Spieler würde gerne nach Köln wechseln. Doch einen Vollzug gibt es bislang noch nicht. Jetzt äußert sich der Sion-Boss Christian Constantin. So ist der Stand bei Joël Schmied und dem 1. FC Köln.

Der FC arbeitet weiterhin an seinem Kader für die Rückrunde. Auf dem Wunschzettel steht noch ein Innenverteidiger, doch es hapert weiterhin mit dem Vollzug. So ist der Stand bei Joël Schmied und dem Transfer zum 1. FC Köln.

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Die Vorbereitung läuft beim FC Sion in Marokko bereits auf Hochtouren. Der Schweizer Club will nach dem Aufstieg die Meisterrunde erreichen, um auch sicher gar nichts mit der Rückkehr in die Zweitklassigkeit zu tun haben zu müssen. Mit dabei ist auch Joël Schmied. Kein Wunder, der Innenverteidiger ist einer der absoluten Leistungsträger des ehemaligen Schweizer Meisters. Der Kapitän geht voran, ist auch im Training der Schweizer weiterhin ein absoluter Leader. Doch die Zeichen stehen bekanntlich auf Abschied. Der Abwehrspieler will seine Chance auf einen Wechsel ins Ausland nutzen und die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht, dass er dann an den Rhein kommt. Denn der FC sucht einen Innenverteidiger, scheint diesen in Schmied gefunden zu haben. Beide Seiten sind sich einig. Eigentlich steht einem Wechsel also wenig im Weg.

FC testet gegen den FC Lugano

Eigentlich, denn zu einem Wechsel gehören gerade im Winter dann doch meistens drei Seiten. Eben auch der abgebende Verein. Zwar will der FC Sion seinem Kapitän keine Steine in den Weg legen, ihn aus seiner Sicht aber unter Wert abgeben, wird der Club aus dem Kanton Walis ganz sicher aber auch nicht. Und genau daran hapert es aktuell. Offenbar liegen Angebot und Wunsch-Ablöse noch zu weit auseinander. Dass ansonsten Einigkeit bestünde, bestätigte nun auch Sion-Boss Christian Constantin. „Es ist noch gar nichts spruchreif. Denn wir lassen Joël unter keinen Umständen zu den finanziellen Konditionen ziehen, die zur Debatte stehen“, sagte der Unternehmer gegenüber der Zeitung „Blick„. So soll der FC dem Vernehmen nach zwei Millionen Euro für den Abwehrspieler zahlen wollen.

Zu wenig für den Schweizer Club. „Unter drei wechselt er aber nicht“, sagte Constantin der Schweizer Zeitung. „Joël ist der Pfeiler meiner Abwehr. Und die war, ligaübergreifend, in den letzten anderthalb Jahren die beste der Schweiz. Zudem ist er eine starke Persönlichkeit. Solche Typen sind rar.“ Und nicht nur das. Solche Typen sind auch begehrt. Offenbar auch Schmied. „Ich habe ein zweites Angebot vorliegen, zu dem ich keine Details nennen kann. Es kommt aus Europa, aber nicht aus Deutschland. Und da liegt die Offerte bei weit über drei Millionen“, so Constantin weiter. Um wen es sich bei dem Interessenten handeln könnte, ist unklar. Dennoch dürfte ein weiterer Interessent – wenn es ihn denn gibt – den Druck auf Christian Keller und die Kölner Verantwortlichen noch einmal erhöhen. Sicherlich wollen die Geißböcke auch nicht den dritten Wunschspieler wieder vom Haken lassen müssen.  

Dass Schmied in Sion bleibt, gilt unterdessen als unwahrscheinlich. „Ich vermiese keinem Spieler die Karriere. Aber der Deal muss für mich natürlich auch stimmen“, sagt Constantin. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er schon im Winter geht. Weshalb ein Wechsel Grund zu Besorgnis wäre, denn solche Typen findet man nicht auf die Schnelle.“ So würde sich auch eine neue Suche der Kölner sicherlich als schwierig erweisen.



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Transfergerüchte

1. FC Köln gibt Trainingslager-Update: Uth-Aus bestätigt, Downs reist nach, spezieller Lugano-Test

Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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1. FC Köln gibt Trainingslager-Update: Uth-Aus bestätigt, Downs reist nach, spezieller Lugano-Test

Es hatte sich bereits angedeutet, nun hat es der FC auch bestätigt: Mark Uth wird das Trainingslager in Spanien verlassen. Dafür wird allerdings Damion Downs nachreisen. Und nun gibt es auch mehr Gewissheit in Sachen Vorbereitung: Der 1. FC Köln bestätigt spezielles Testspiel gegen Lugano.

Am vierten Tag des Trainingslagers in Estepona hat der FC ein Update gegeben. Unter anderem das Aus von Mark Uth sowie die Nachreise von Daamion Downs bekannt gegeben. Und noch eine weitere Info: Der 1. FC Köln bestätigt nun auch ein spezielles Testspiel gegen Lugano.

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Der Trainingsabbruch am vergangenen Samstag hat schon nichts Gutes erahnen lassen. Zwar steht eine genaue Diagnose noch aus, und dennoch gibt es Gewissheit: Das Trainingslager in Spanien ist für Mark Uth schon wieder beendet, bevor es überhaupt begonnen hat. Wie der FC am Montag mitteilte reist der Offensivspieler zurück nach Köln, um sich in der MediaParkklinik weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Damit geht die Verletzungsmisere des Routiniers in die nächste Runde. Uth fällt seit zweieinhalb Jahren beim FC von einem Verletzungspech ins nächste. Schon zu Beginn der Saison hatte der gebürtige Kölner lange gefehlt, nachdem sich der Angreifer eine muskuläre Verletzung im Duell gegen die SV Elversberg zugezogen hatte. Wie lange der FC auf Uth verzichten muss, ist indes unklar. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.

FC testet gegen den FC Lugano

Dafür reist am Montagabend Damion Downs nach Spanien. Der Stürmer war zunächst nicht mit ins Trainingslager aufgebrochen, Downs litt unter einer Erkältung. Schon da war geplant, dass der 20-Jährige nach seiner Genesung dem FC folgt. Laut FC werde Downs „in den nächsten Tagen“ ins Mannschaftstraining einsteigen. Am Montag pausierte auch Jonas Urbig. Der Torhüter klagte über Kniebeschwerden. Für den Montag sind gleich zwei Trainingseinheiten aberaumt. Am Nachmittag steht die zweite auf dem Programm.

Und der Rahmenkalender des Trainingslagers bekommt weitere Konturen. Der FC testet am Freitag gegen den FC Lugano. Allerdings in einer speziellen Form. Das Duell gegen den Tabellenführer der Super League wird in vier Vierteln a 30 Minuten ab 12 Uhr ausgetragen. Auch der Schweizer Club bereitet sich im Marbella Football Center auf den zweiten Teil der Saison vor. Zunächst waren wohl zwei Testspiele für den Freitag anberaumt gewesen, doch dazu kommt es wohl nicht. Am Freitagabend reist der FC-Tross dann wieder nach Deutschland. Das Wochenende haben die FC-Profis spielfrei, bevor es dann am kommenden Montag in die Vorbereitung auf das erste Rückrundenspiel gegen den Hamburger SV am 18. Januar geht.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jusuf Gazibegovic: Noch keine Woche im Dienst und schon auf dem Weg zum Publikumsliebling?

Jusuf Gazibegovic
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Jusuf Gazibegovic: Noch keine Woche im Dienst und schon auf dem Weg zum Publikumsliebling?

Obwohl die Geißböcke sehnsüchtig auf das erste Transferfenster nach der Registrierungssperre gewartet haben, ist die Ausbeute bislang eher mau. Allerdings hat Christian Keller mit der bislang einzigen Neuverpflichtung auf den ersten Blick richtig gelegen. Jusuf Gazibegovic kann beim 1. FC Köln Publikumsliebling werden.

Die Eingewöhnung scheint dem Rechtsverteidiger und Neuzugang der Geißböcke nicht schwer zu fallen. Der 24-Jährige fühlt sich bei den Kölner Kollegen gut aufgenommen und hat große Ziele. Auch bei den Fans kommt der Zugang aus Salzburg gut an. Jusuf Gazibegovic kann beim 1. FC Köln Publikumsliebling werden.

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Vier Tage ist Jusuf Gazibegovic erst für den 1. FC Köln (aktiv) tätig und schon bewegt sich der Außenverteidiger mit erstaunlichem Tempo Richtung Publikumsliebling – zumindest ist so der Eindruck, wenn man die Kommentare in den Sozialen Medien auf den Kölner Fanseiten durchgeht. Gazibegovic scheint in den wenigen Tagen seit seiner Ankunft schon den Anschluss an die Mannschaft gefunden zu haben. „Ich bin sehr gut reingekommen, die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Es ist aber auch nicht schwer, sich hier wohlzufühlen, weil die Jungs alle sehr cool sind“, sagt der Akteur. Die Aufnahme verlief wohl auch einfach, weil mit Gerhard Struber und Denis Huseinbasic gleich zwei alte Bekannte des 24-Jährigen den Geißbock auf der Brust oder zumindest auf der Kappe tragen. Struber war einst der Trainer des Rechtsverteidigers, Huseinbasic spielt aktuell mit dem Abwehrspieler in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.

Gazibegovic: „Es fühlt sich richtig gut an, hier zu sein“

Nun steht der Abwehrspieler mit dem FC auf dem Platz und die ersten Eindrücke sind vielversprechend. „Ich bin direkt da gewesen, es fühlt sich richtig gut an, hier zu sein. Der Fußball unterscheidet sich nicht allzu sehr von dem, was wir in Graz gespielt haben“, sagt Gazibegovic. „Sehr intensiv, Pressing, es ist nichts Neues für mich. Jetzt gilt es, die Jungs auch im Spiel möglichst gut kennenzulernen und in die Abläufe zu kommen.“ Nun wolle er sich schnell reinfinden und erwarten, dass es endlich losgehe, das könne er ebenfalls nicht mehr. Noch knapp zwei Wochen muss sich der Spieler allerdings gedulden – zumindest bis zum ersten Pflichtspiel. Immerhin sind für die letzten Tage im Trainingslager Testspiele eingeplant. Gazibegovic wird sich zum ersten Mal im FC-Trikot zeigen.  

Dass in den Abwehrspieler bereits große Erwartungen gesteckt werden, bevor „Gazi“ überhaupt den ersten Ball im Trikot der Kölner berührt hat, kommt aber auch nicht wirklich überraschend. Denn nach den Eindrücken, die der Außenverteidiger bei seinem Ex-Verein Sturm Graz hinterlassen hat, ist Gazibegovic auf jeden Fall eine Verstärkung für den FC. Der 24-Jährige war in Graz trotz seiner noch jungen Jahre Stammspieler, Leistungsträger und eben auch Publikumsliebling. Mehr als 200 Pflichtspiel-Einsätze, darunter auch einige internationale, sprechen eine deutliche Sprache. Zudem ist der Abwehrspieler auch in der Nationalmannschaft unumstrittener Stammspieler. Und die Chancen stehen gut, dass er genau das auch unter Struber wird. „Ich bin ein Typ, der nicht aufgibt, ein Kämpfer ist. Der Coach hat das immer gesehen. Ich habe mich in der Akademie durchgeboxt – und er hat mich dafür mit der Chance belohnt, Profi zu werden“, erinnert sich der Neu-Kölner.

Gazibegovic: „Ich hatte direkt ein gutes Gefühl“

Zumal Gazibegovic auch mit der Empfehlung eines Champions-League-Teilnehmers zum FC kommt und das als Akteur, dessen Marktwert das Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro schätzt. Insofern hat der Wechsel zu den Geißböcken auch ein wenig überrascht. „Natürlich schaut man sich an, wo man hinkommt. Meine Entscheidung, hierher zu kommen, ist aber sehr schnell gereift. Ich hatte direkt ein gutes Gefühl“, sagt der Abwehrspieler. „Das war damals, als ich nach Graz gegangen bin, genauso. Da habe ich über mein Bauchgefühl entschieden – und das war jetzt auch wieder der Fall.“ Den FC empfinde er ohnehin nicht als Zweitliga-Verein. „Für mich und meine Denkweise war das der richtige Schritt – und das gilt es jetzt, unter Beweis zu stellen“, sagt Gazibegovic.

Noch wird sich der Abwehrspieler, aber auch die Fans gedulden müssen. In knapp zwei Wochen steht das erste Pflichtspiel gegen den Hamburger SV an.



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Transfergerüchte

Neues Jahr, altes Leid: Mark Uth bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Neues Jahr, altes Leid: Mark Uth bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln

Auch dieses Jahr fängt für einen Spieler der Geißböcke alles andere als gut an. Mark Uth fällt beim 1. FC Köln erneut verletzt aus. Der gebürtige Kölner springt von einer Verletzung in die nächste. Nun droht das Trainingslager früh beendet zu sein.

Auch am Sonntag gab es noch keine genaue Diagnose. Fakt ist: Offensivspieler Mark Uth fällt beim 1. FC Köln erneut verletzt aus.

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Die Vorfreude auf das neue Jahr mit dem Aufstiegskampf vom 1. FC Köln hielt kein 20 Minuten. Der FC hatte am Samstag gerade erst mit dem aktiven Teil des Trainingslagers begonnen, da war die erste Einheit für den gebürtigen Kölner auch schon wieder am Ende. Offenbar mit einer Muskelverletzung verließ Uth das Trainingsgelände unweit der Costa del Sol. „Mark hat etwas in der Wade gespürt. Im Laufe des Tages wird ein Bild gemacht, dann werden wir weitersehen“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber. Auch am Sonntag gab es laut „Geissblog“ noch keine offizielle Diagnose. Ein MRT sei aufgrund der Feiertage in Spanien erst am Dienstag möglich. Auch eine vorzeitige Abreise steht im Raum. Der sportliche Teil des Trainingslagers könnte für den 33-Jährigen frühzeitig beendet zu sein.

Mark Uth kommt beim 1. FC Köln auf 23 Einsätze in zweieinhalb Jahren

Unabhängig der Diagnose schwingt bei dem 33-Jährigen fast schon obligatorisch die Sorge vor weiteren Verletzungen, geknüpft an längere Pausen, mit. Denn tatsächlich ist die Verletzungshistorie des Porzers überspitzt gesagt eine ziemlich beeindruckende. Erst in dieser Saison war der Stürmer monatelang ausgefallen. Und das, obwohl sich Uth im Duell gegen die SV Elversberg im August eine auf den ersten Blick harmlose Adduktorenverletzung zugezogen hatte. Auch beim FC dürfte man über die lange Ausfallzeit überrascht gewesen sein. Trotz vermeintlich leichter muskulärer Verletzung gab der Kölner Angreifer erst im November sein Comeback.

Und das ziemlich beeindruckend. Im Testspiel gegen den FC Groningen erzielte der Stürmer mit einem Traumtor – auch Dank freundlicher Unterstützung des gegnerischen Keepers – die Führung. Uth war 45 Minuten lang ein absoluter Leistungsträger. Und nährte damit die Hoffnung, schon bald der Mannschaft helfen zu können. In Pflichtspielen sammelte der Angreifer seitdem aber nur wenig Spielzeit. Dennoch äußerte sich Uth noch vor dem letzten Hinrundenspiel gegen Kaiserslautern dann sich sehr optimistisch. „Es hat sich gut angefühlt. Mir geht es aktuell sehr gut damit. Ich bin bereit für mehr. Ich hoffe, dass ich am Sonntag auch wieder ein wenig Einsatzzeit bekomme“, so Uth, der wieder Vertrauen in seine Körper gefunden hat. Dass dieses verloren gegangen ist, ist angesichts der vergangenen zwei Jahre alles andere als überraschend.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer gerade einmal auf 23 Einsätze. Schon mehrfach wurde über ein Karrierenende des Angreifers spekuliert. Dem tritt der Stürmer entschieden entgegen. Schon mehrfach betonte der 33-Jährige, dass Aufgeben für ihn nie eine Option sei. Die Liebe für den Fußball ist für den Offensivspieler einfach zu groß. Über die Schwere der Verletzung wird ohnehin erst einmal eine genauere Untersuchung aufklären können – egal, ob in Spanien oder in Köln.



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Transfergerüchte

Unabsteigbar? Frauen des 1. FC Köln könnten sogar als Tabellenletzter Bundesligist bleiben

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln
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Unabsteigbar? Frauen des 1. FC Köln könnten sogar als Tabellenletzter Bundesligist bleiben

Die Frauen-Bundesliga wird zur kommenden Saison von zwölf auf 14 Mannschaften aufgestockt. Dadurch gibt es in dieser Saison grundsätzlich nur einen sportlichen Absteiger. Allerdings besteht ein Szenario, nachdem selbst das Schlusslicht am Saisonende die Klasse halten könnte. In diesem Szenario können die Frauen des 1. FC Köln nicht absteigen.

Die FC-Frauen wollen mit der neu verpflichteten Cheftrainerin Britta Carlson den Sprung aus dem Tabellenkeller schaffen, den Klassenerhalt sichern. Die Zeichen stehen dafür auch dank Vergrößerung der Liga zur kommenden Saison gut, wenn nicht sogar besonders gut: In diesem Szenario können die Frauen des 1. FC Köln nicht absteigen.

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Die Frauen-Bundesliga soll attraktiver und lukrativer werden. Deswegen wird das Oberhaus zur Saison 2025/26 von zwölf auf 14 Vereine aufgestockt. Dies bietet mehr aufstrebenden Zuschauer-Magneten einen Startplatz in der Beletage des deutschen Frauenfußballs und somit auch mehr interessante Spiele zur Vermarktung. Aufgrund der Vergrößerung wird es nach der aktuell laufenden Saison ausnahmsweise nur einen statt wie bisher zwei Absteiger in die zweite Bundesliga geben. Aus dem Unterhaus steigen stattdessen die ersten drei statt normalerweise zwei Mannschaften auf. Spätestens nach dem 1:0-Erfolg des 1. FC Köln beim 1. FFC Turbine Postdam Anfang Dezember deutet zumindest aktuell vieles darauf hin, dass der Brandenburger Traditionsverein auch am Saisonende die rote Laterne in der Bundesliga tragen wird und die Abstiegsfrage damit bereits zur Weihnachtspause vorentschieden ist.

Aufbruchstimmung beim 1. FC Köln

Beim FC herrscht nach dem Sieg in Potsdam und der Verpflichtung von Britta Carlson als neuer Cheftrainerin Aufbruchstimmung, den Sprung aus dem Tabellenkeller zu schaffen. Es gibt allerdings auch ein Szenario, nachdem der FC komplett sorgenfrei durch das zweite Halbjahr gehen könnte – ganz gleich, wie es sportlich auf dem Rasen läuft. Dann könnte der 1. FC Köln selbst bei einer – bislang unwahrscheinlich anmutenden – Aufholjagd der Potsdamerinnen sogar als Tabellenletzter in der Bundesliga bleiben. Dafür bräuchte der FC jedoch Schützenhilfe aus Hessen. Der DFB teilte bei der Verkündung der Liga-Vergrößerung im Sommer mit, dass sich die Zahl der Aufsteiger auf zwei reduziert, „wenn sportlich aufstiegsberechtigte Vereine nicht in die Frauen-Bundesliga aufsteigen können oder wollen“.

Derzeit belegen der 1. FC Nürnberg, Union Berlin und der VfL Bochum die ersten drei Plätze in der zweiten Bundesliga. Dieses Trio würde zweifellos aufsteigen wollen. Interessant jedoch: Auf dem vierten Platz liegt Eintracht Frankfurts U20 nur einen Zähler hinter dem dritten Platz. Sollten die Hessinnen bis zum Saisonende allerdings noch auf einen der ersten drei Plätze klettern, würde das obige Szenario Realität. Da die Frankfurter Reserve nicht aufsteigen darf, würde nicht – wie bisher – das nächstplatzierte Team nachrücken, sondern die Zahl der Aufsteiger würde sich auf zwei reduzieren und aus der Bundesliga würde keine Mannschaft absteigen. Somit wäre selbst der Tabellenletzte weiterhin im Oberhaus vertreten.

Pikant: Ausgerechnet Friederike Kromp kann dem 1. FC Köln im worst case des Absturzes ans Tabellenende zum Klassenerhalt verhelfen. Die 40-Jährige steht bei Frankfurts U20 an der Seitenlinie, war im Frühjahr 2023 aber auch eine Kandidatin für die Nachfolge des beim FC entlassenen Sascha Glass. Freilich: Verlassen darf man sich auf so ein Geschenk als Bundesligist in diesem Frühling nicht. Der 1. FC Köln sollte ohnehin auch sportlich den Klassenerhalt schaffen. Dennoch dürfte man am Geißbockheim der Frankfurter U20 aus eigenem Interesse im restlichen Saisonverlauf sportlich nur das Beste wünschen. Sicher ist ja bekanntlich sicher.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Leihe offiziell: Florian Dietz wechselt vom 1. FC Köln zum SCR Altach

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Leihe offiziell: Florian Dietz wechselt vom 1. FC Köln zum SCR Altach

Nun ist auch der nächste Abgang offiziell: Florian Dietz wechselt vom 1. FC Köln zum SCR Altach. Der Angreifer wird an den österreichischen Erstligisten verliehen. Das gab der FC am Sonntag bekannt.

Die Absicht von Sportdirektor Christian Keller, auch erfahrene Spieler in Leihen zu schicken, wird nun bei dem nächsten Kölner Stürmer umgesetzt. Florian Dietz wechselt wie erwartet vom 1. FC Köln zum österreichischen Club SCR Altach. Das gab der Verein am Mittag bekannt.

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Schon an Weihnachten hatte es die ersten Gerüchte gegeben. Nun ist an der Leihe ein Haken. Nach Sargis Adamyan verleihen die Geißböcke einen weiteren Stürmer. Auch Florian Dietz verlässt Köln vorerst und wird an den SCR Altach verliehen. Der österreichische Club belegt Platz zwölf der Bundesliga und damit den letzten Tabellenplatz. Seit August wartet das Team auf den nächsten Pflichtspielsieg. Gerade die Offensive schwächelt, acht Tore in 13 Spielen spricht jedenfalls nicht für eine absolute Offensivwucht. Die Durchschlagskraft soll Dietz nun ankurbeln. „Wir hatten mit Flo bereits im Sommer bei der Vertragsverlängerung eine mögliche Winterleihe vorbesprochen. Nun setzen wir diesen Schritt um. Flo passt gut zur Spielausrichtung von Altach und zu den Anforderungen der österreichischen Bundesliga, so dass die Voraussetzungen für eine ergiebige Leihe gegeben sind“, sagte Keller.

Dietz: „Ich freue mich über die Chance“

Im Sommer 2020 war Dietz eigentlich als Unterstützung für die Kölner U21 aus Unterhaching auf Leihbasis an den Rhein geholt worden. Unter Ex FC-Trainer Steffen Baumgart wurde der heute 26-Jährige dann aber schon im Folgejahr zu den Profis befördert – eine überraschende Entscheidung. In der Saison 22/23 bekam Dietz vier Einsätze in der Startelf, stand insgesamt elf Mal im Kader. Hinzu kamen fünf Einsätze in der Conference-League. Doch Dietz wurde einmal mehr von Verletzungen ausgebremst, zog sich einen Kreuzbandriss zu, von dem er sich lange nicht so richtig erholte. Erst am 10. Dezember 23 lief der Offensivspieler wieder für die Profis auf und stand gegen Mainz 26 Minuten auf dem Platz. Es folgten allerdings nur weitere 39 Minuten Einsatzzeit in der vergangenen Saison.

Dennoch wurde der Kontrakt des Angreifers im vergangenen Sommer noch einmal verlängert. Unter dem heutigen Coach Gerhard Struber erhielt Dietz in dieser Saison kaum Einsatzzeit. Die Leihe nach Altach kommt also nicht überraschend. „Ich freue mich über die Chance, nach Österreich in die Bundesliga zu wechseln und wieder mehr Spielzeit zu bekommen. Dem FC wünsche ich alles Gute und viel Erfolg für die Rückrunde“, sagt der Angreifer.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Bankfrust, auslaufende Verträge, Leihen: Droht dem 1. FC Köln wirklich die große Flucht der Eigengewächse?

Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Bankfrust, auslaufende Verträge, Leihen: Droht dem 1. FC Köln wirklich die große Flucht der Eigengewächse?

Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang eines Eigengewächses bereits fest. Weitere junge Spieler sind heiß umworben, Verträge laufen aus. Die Sorge vieler Fans vor dem Abschied zahlreicher FC-Talente ist nicht unbegründet. Welche Eigengewächse könnten den 1. FC Köln verlassen?

Der FC definiert sich spätestens seit dem Amtsantritt von Christian Keller als Entwicklungsclub und der erste Blick auf die Statistik gibt den Kölnern auch Recht. Zahlreiche Eigengewächse im Kader, mehrere Profi-Debüts und U-Nationalspieler. Auf der anderen Seite drohen gleich mehrere Abgänge. Welche Eigengewächse könnten den 1. FC Köln verlassen?

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Eigentlich ist die Basis auf dem Weg zum Entwicklungclub für den 1. FC Köln eine gute. Die Kölner verfügen im Profi-Kader über die meisten Eigengewächse aller Zweitligisten. In dieser Saison feierten mit Julian Pauli, Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik schon drei Youngster ihr Profi-Debüt und eine handvoll Kölner Profis ist auch Teil der U-Nationalmannschaften. Der FC stellt die meisten Spieler der U21- und U20-DFB-Auswahl. Doch gerade die jüngere Entwicklung um Spieler wie Tim Lemperle bereitet dem ein oder anderen FC-Fan Sorgen und die Frage, für wen der FC überhaupt entwickelt, ist durchaus legitim. Denn neben Lemperle, droht der FC auch weitere Youngster zu verlieren. Die ersten Interessenten klopfen an, Verträge laufen aus, die Situation ist für den ein oder anderen nicht einfach.

Auslaufende Verträge

Tim Lemperle: Die Situation um den 22-Jährigen hat sich bereits im Dezember im Grundsatz entschieden. Der Offensivspieler wird den FC verlassen, mit großer Wahrscheinlichkeit nach Hoffenheim. Christian Keller bestätigte im Dezember nicht nur den Abschied, der Sportdirektor ließ durchblicken, dass Lemperle sicher in der Bundesliga spielen will. Eine Sicherheit, die die Kölner dem Eigengewächs nicht geben konnten. Ob die Liga-Zugehörigkeit der einzige Grund für den Wechsel ist, darf zumindest hinterfragt werden. Da der Vertrag des gebürtigen Hessen im kommenden Sommer ausläuft, wechselt Lemperle ablösefrei. Zuletzt wurde aber darüber spekuliert, ob die TSG den Angreifer nicht doch schon im Winter verpflichten wolle. Das hatte Keller wiederum vor einigen Wochen noch abgelehnt. Tendenz: Abschied im Sommer.

Marvin Obuz: Der gebürtige Kölner wechselte im Sommer mit hohen Erwartungen zurück zu seinem Heimatclub. Mit hohen Erwartungen und der Empfehlung von sieben Toren und 14 Vorlagen. Diesen Erwarungen wurde der 22-Jährige nicht gerecht beziehungweise konnte er auch nur selten gerecht werden. Denn die Einsatzzeit hielt sich doch stark in Grenzen. Und das, obwohl Trainer Gerhard Struber immer wieder besonders lobende Worte für den Offensivspieler fand. Die Situation dürfte für Obuz frustrierend sein, denn auch bei diesem Anlauf hat der Rechtsaußen den Durchbruch bei seinem Heimatverein nicht geschafft. Auch der Vertrag von Obuz gilt nur noch bis zum kommenden Sommer. Heißt: Eine weitere Leihe wäre an eine Vertragsverlängerung gekoppelt. Angesichts der aktuellen Situation ist diese Variante aber nicht die wahrscheinlichste. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Die Zeichen stehen auf Abschied

Mathias Olesen: Auch der Nationalspieler von Luxemburg kehrte im Sommer von einer Leihe zurück und sollte dem Kader mehr Breite verleihen. Bereits früh in der Saison avancierte Olesen zu Pokalhelden gegen Sandhausen. Das verhalf dem gebürtigen Kopenhagener aber nicht zu viel mehr Einsatzzeit. Gerade zu Beginn der Saison nahm der Mittelfeldspieler oft auf der Bank Platz. Da Eric Martel zuletzt einige Male in der Innenverteidigung aushalf, gab es für Olesen mehr Spielzeit. Der 23-Jährige hinterließ zwar einen ordenrlichen Eindruck, aber sicher keine Empfehlung für höhere Aufgaben. Dabei läuft auch das Arbeitspapier des Mittelfeldspielers nur noch bis zum kommenden Sommer. Wie es dann weitergeht, ist offen. Sollten sich die Kölner aber auch auf der zentralen Position verstärken, wird die Ausgangslage für Olesen nicht leichter. Tendenz: offen.

Maximilian Schmid: Schon in der Vorbereitung zeichnete sich schnell ab, dass der Stürmer unter Gerhard Struber keine Chance erhalten würde. Ein Wechsel im vergangenen Sommer galt damals als wahrscheinlich. Die Kölner fanden aber keinen passenden Abnehmer, sodass Schmid hauptsächlich bei der U21 zum Einsatz kam. Mit zwei Toren in 15 Begegnungen sind die Bewerbungsunterlagen für beispielsweise eine Leihe, gebunden an eine Vertragsverlängerung, eher bescheiden. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Meiko Wäschenbach: Der Youngster galt beim FC einst als großes Zukunftsversprechen. Sowohl Spieler als auch Verein hatten offenbar viel miteinander vor. Doch der Kapitän der U19-Pokalsieger-Mannschaft ist weit von seinem Profi-Debüt bei den Geißböcken entfernt. Zuletzt spekulierte die Sport Bild über einen Winterabschied Richtung Karlsruhe. Der KSC hatte schon im vergangenen Sommer ein loses Interesse an Wäschenbach, konkret wurde es dem Vernehmen nach nicht. Wie konkret und ob Gespräche laufen, ist nicht bekannt, doch der Vertrag des 20-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Im Trainingslager in Spanien legte Gerhard Struber dem Mittelfeldspieler eine Leihe ans Herz. Dafür wäre aber eine Vertragsverlängerung nötig. Tendenz: Die Zeichen stehen auf Abschied.

Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

Jan Thielmann: Für den Föhrener verlief die Saison alles andere als zufriedenstellend. Als große Hoffnung auf der Rechtsverteidiger-Position gestartet, waren auch die durchwachsenen Leistungen des 22-Jährigen ein Grund für die Systemumstellung beim FC. Thielmann verlor zwischeneitlich seinen Stammplatz und das nicht nur beim FC. Auch bei der U21-Nationalmannschaft ist die eigentliche Stammkraft zurzeit nur noch zweite Wahl. Zwar spielte Thielmann in der Dreierkette zuletzt wieder regelmäßig, doch hat sich die Situation durch die Neuverpflichtung von Jusuf Gazibegovic nicht verbessert. Gut möglich aber, dass das Eigengewächs nun wieder die Chance in der Offensive erhält. Der Konkurrenzkampf ist aber auch da nicht ohne. Thielmanns Vertrag läuft noch bis zum Sommer 26. Tendenz: Ein Verbleib über den Vertrag hinaus scheint durchaus möglich.

Jonas Urbig: Für den im Sommer als Nummer eins in Köln zurückgekehrten Keeper ist die aktuelle Situation alles andere als zufriedenstellend. Als vermeintlich größtes Torwart-Talent des Landes sitzt Urbig auf der Bank eines Zweitligisten. Kein Wunder also, dass sich der Torhüter dem Vernehmen nach einen Wechsel in diesem Winter vorstellen kann. Und auch die Kölner werden sich gut überlegen, ob ein verfrühter Abschied nicht für alle Beteiligten das beste Szenario wäre. Für die Entwicklung des Keepers ist der Bankplatz alles andere als förderlich. Ein Abgang scheint spätestens zum Vertragsende im Sommer 2026 unausweichlich. In dieser und der kommenden Transferperiode könnten die Kölner noch eine marktgerechte Ablöse einstreichen. Interessenten gibt es wohl genug. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Elias Bakatukanda: Der Abwehrspieler feierte zwar in dieser Saison schon sein Profi-Debüt, vom Durchbruch ist der gebürtige Kölner aber dann doch ein gutes Stück weit entfernt. Trainer Gerhard Struber und die FC-Verantwortlichen trauen dem Youngster durchaus eine große Karriere zu, allerdings mit einigen Zwischenschritten. Zumindest wurde schon klar kommuniziert, dass der 20-Jährige nochmal verliehen werden soll. Aktuell ist der Innenverteidiger nicht mit nach Spanien gereist. Im Trainingslager sprach der Kölner Coach nun davon, dass es einen sehr interessanten Verein für „Ele“ gäbe. Dann wäre aber eine Vertragsverlängerung ratsam. Denn der Kontarkt des Innenverteidigers läuft bis zum Sommer 26. Nach einer möglichen Rückkehr ist es nicht die beste Idee, mit einem Spieler in die neue Saison zu starten, dessen Vertrag nur noch ein Jahr Gültigkeit besitzt. Tendenz: Leihe im Winter.

Aktuell Bankplätze für vergangene Stammspieler

Max Finkgräfe: Noch in der vergangenen Saison galt der 20-Jährige als der Shootingstar der Geißböcke. Finkgräfe wurde von dem ein oder anderen Experten schon als Jonas Hector Nachfolger gefeiert und sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Auch wenn der 20-Jährige im letzten Spiel des Jahres zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf gestanden hat, ist die Situation für den gebürtigen Mönchengladbacher beim FC alles andere als zufriedenstellend. Denn Fingräfe kommt eben nur auf zwei Startelf-Einsätze, der Youngster wurde zudem neun Mal eingewechselt. Und wenn die Kölner tatsächlich im Winter noch einmal in der Innenverteidigung nachbessern, wird sich an der Situation für den Youngster nicht viel verändern. Gerhard Struber setzt bekanntlich auf Leart Pacarada als Linksverteidiger. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde der Abwehrspieler zuletzt mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Konkrete Gespräche hat es wohl noch nicht gegeben. Der Vertrag läuft och bis 2026. Tendenz: In diesem Winter kein Wechselthema.

Damion Downs: Der Stürmer feierte bereits in der vergangenen Saison sein Debüt bei den Profis und erzielte bekanntlich auch die ersten Tore. In dieser Spielzeit legte der Angreifer nochmal zu, erzielte bereits sieben Tore, bereitete drei weitere Treffer vor und hat somit großen Anteil am Erfolg der Geißböcke. Gerhard Struber wird nicht müde, zu betonen, dass die Kölner sehr wohl um die Qualitäten des Stürmers wissen. In den kommenden Wochen wird sich der Angreifer in den Konkurrenzkampf mit Tim Lemperle sowie einem möglichen Neuzugang begeben. Da der 20-Jährige aber ein breites Paket mit sich bringt, wird er spätestens mittelfristig bei den Kölnern eine sehr wichtige Rolle spielen. Allerdings sollte der Verein auch hier möglichst schnell den Vertrag verlängern. Downs ist aktuell bis Sommer 26 an den FC gebunden. Tendenz: Wechsel kein Thema.

Lange Verträge

Jaka Potocnik: Vor allem aufgrund des großen Risikos, das die Kölner bei der Verpflichtung des Youngsters eingegangen sind, ist die Erwartungshaltung an den Slowenen eine große. Das Versprechen konnte Potocnik bislang nicht erfüllen. Sein Profi-Debüt gegen den Karlsruher SC verlief durchwachsen. Eine weitere Chance gab es bei den Profis nicht. Zuletzt brachte Struber eine Leihe als vielversprechenden Zwischenschritt ins Spiel. Potocnik soll bei einem anderen Club Spielpraxis sammeln. Seine bisherigen Leistungen in der Kölner U21 waren aber nur selten überzeugend. Ein Selbstläufer wird die Suche nach einem geeigneten Verein also sicher nicht. Tendenz: Leihe im Winter.

Julian Pauli: Der Innenverteidiger ist die große Entdeckung der aktuellen Saison. Der 19-Jährige hatte in der Vorbereitung schon restlos überzeugt und sich zu Recht in der Stammelf festgespielt. Und das, obwohl man vor der Saison Elias Bakatukanda die besseren Chancen für den Durchbruch zutrauen konnte. Zu Beginn der Saison war der gebürtige Londoner noch der beste Abwehrspieler der Kölner Defensivreihe. Das hohe Niveau konnte der 19-Jährige nicht komplett halten. Allerdings war das für den Youngster auch nicht erwartbar. Zuletzt bremste Pauli eine Gehirnerschütterung aus. Der Youngster wird sich in der Rückrunde wohl mit mehr Konkurrenz auseinandersetzen müssen. Dennoch ist auch Pauli ein vielversprechendes Talent. Und eins. Das Dem FC noch erhalten bleibt, Pauli hat noch Vertrag bis 2027. Tendenz: Keine Wechselgefahr.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg

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