Leihe perfekt: Sargis Adamyan wechselt vom 1. FC Köln zu Jahn Regensburg – „Veränderung wichtig“

Sargis Adamyan, 1. FC Köln
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Leihe perfekt: Sargis Adamyan wechselt vom 1. FC Köln zu Jahn Regensburg – „Veränderung wichtig“

Die Anzeichen, dass Sargis Adamyan den 1. FC Köln wohl zum Winter verlässt hatten sich bereits verdichtet. Der Offensivspieler reist nicht mit ins Trainingslager an die Costa del Sol. Nun gab der Verein bekannt: Sargis Adamyan wird vom 1. FC Köln an den Zweitligisten Jahn Regensburg verliehen.

Es hatte sich bereits angedeutet. Der Stürmer des FC erhielt unter FC-Coach Gerhard Struber keine Einsatzzeit mehr, Sportdirektor Christian Keller sprach von Leihen auch für erfahrene Spieler. Nun ist es offiziell: Sargis Adamyan wird vom 1. FC Köln an den Zweitligisten Jahn Regensburg verliehen.

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Sargis Adamyan wird an den Zweitliga-Club und seinen ehemaligen Verein Jahn Regensburg verliehen. Der 31-Jährige soll dort der Mannschaft von Andreas Patz aus dem Tabellenkeller helfen. „Für Sargis ist es sehr wichtig, dass er wieder Vertrauen in sein Spiel findet. Die Leihe nach Regensburg ist dafür der richtige Schritt“, sagte Christian Keller. „Sargis kennt den SSV Jahn und die dortigen Gegebenheiten bestens und sollte daher keine allzu lange Eingewöhnungszeit benötigen. Mit vielen Einsätzen und bestenfalls auch Scorerpunkten soll der dem SSV Jahn zum Klassenerhalt verhelfen.“ Keller hat bekanntlich ebenfalls beste Verbindungen nach Regensburg, war dort ebenfalls Sportdirektor. Der Wechsel hatte sich bereits in der vergangenen Woche angedeutet, nun wurde vor dem Traningslager in die Schweiz Nägel mit Köpfen gemacht.

Sargis Adamyan: „Für mich ist die Veränderung wichtig“

Adamyan war in der Vergangenheit immer wieder als möglicher Wechselkandidat der Kölner ausgemacht worden. Der Stürmer des 1. FC Köln konnte auch in dieser Saison unter FC-Coach Gerhard Struber nicht überzeugen. Der Armenier bekam vom Trainer in dieser Spielzeit gerade einmal 125 Minuten auf dem Platz – und das immer nur als Joker. Wirklichen Einfluss auf das Spiel nahm der 31-Jährige allerdings nie. Seit Anfang November stand Adamyan nicht einmal mehr im Kader des Österreichers. Nachdem der Kölner Offensivspieler als einer von zweien auch beim Testspiel gegen Alemannia Aachen keine Einsatzzeit bekam, deuteten die Zeichen deutlich auf Abschied. Spätestens aber, seit den Aussagen von Sportchef Christian Keller in seinem Interview auf fc.de war abzusehen, dass für Adamyan wohl eine Lösung gefunden werden wird.

„Wenn es bei einzelnen Personalien dann nicht so klappt wie von beiden Seiten definiert, braucht es eine Luftveränderung“, sagte Christian Keller Ende Dezember. „Deshalb ist sicher die eine oder andere Leihe angestrebt – bei erfahreneren Spielern mit einer unbefriedigenden Situation oder bei jungen Spielern, die wir über mehr Spielpraxis gezielt fördern möchten.“ Unbefriedigend dürfte die Situation für Adamyan allemal sein. Und so kommt die Nachricht über die Leihe des 31-Jährigen nicht überraschend. Wenn auch eine Leihe für einen Spieler, der in zweieinhalb Jahren den Durchbruch nicht schaffte, als eine ungewöhnliche Maßnahme erscheint.

Für Adamyan ist es jedenfalls noch einmal die Chance in vertrauter Umgebung seine Angreifer-Qualitäten wiederzufinden. „Für mich ist die Veränderung wichtig, um wieder ins Spielen zu kommen. Deshalb freue ich mich, dass ich in Regensburg jetzt die Chance dazu habe. Dem FC und meinen Teamkollegen wünsche ich für die Rückrunde alles, alles Gute, maximalen Erfolg und im besten Fall den Aufstieg“, sagte der Angreifer.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Darum ist dem 1.FC Köln mit Britta Carlson ein Coup gelungen – er birgt aber auch ein Risiko

Britta Carlson
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Darum ist dem 1.FC Köln mit Britta Carlson ein Coup gelungen – er birgt aber auch ein Risiko

Mit Britta Carlson als neuer Trainerin des Frauen-Teams hat sich der 1. FC Köln viel hochklassige Erfahrung ans Geißbockheim geholt. Die damit verbundenen hohen Erwartungen decken sich mit jenen der sportlichen Leitung. Die Verpflichtung der 46-Jährigen setzt die Verantwortlichen jedoch auch unter Druck. Britta Carlson als Chance für den Aufschwung der Frauen des 1. FC Köln

Die Erwartungen, die an die neue Trainerin der FC-Fußballerinnen geknüpft sind, sind hoch. Britta Carlson als Chance für den Aufschwung der Frauen des 1. FC Köln.

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44 Tage waren seit der Entlassung von Daniel Weber als Trainer der FC-Frauen im November vergangen. Vier Tage vor dem Trainingsauftakt nach der Weihnachtspause am Montagnachmittag (14 Uhr) verkündete der 1. FC Köln, wer fortan auf der Kommandobrücke der Bundesliga-Fußballerinnen stehen wird. Und das, nachdem die ersten Gespräche bereits Anfang Dezember stattgefunden haben. „Wir hatten tolle Gespräche und waren direkt auf einer Wellenlänge“, sagte Britta Carlson im Interview auf fc.de. „Wir denken sehr gleich über Fußball und die Stadt Köln, der Verein, das ist total reizvoll. Auch, was die Frauenteams betrifft. Sie haben Ziele vor Augen, Visionen, sind sehr ambitioniert und das ist genau das, was ich mir auch wünsche.“ Mit der Verpflichtung der 46-Jährigen ist dem FC durchaus ein Coup gelungen.

Carlson steht direkt unter Druck

Carlson arbeitete von 2008 bis 2018 als Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg, der sich in dieser Zeit zu einem Branchenführer in Deutschland entwickelte. Direkt im Anschluss folgte ein Engagement als Assistenz-Coach der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Nach den olympischen Spielen und dem Ausscheiden von Cheftrainer Horst Hrubesch endete auch Carsons Zeit beim DFB. Mit dem VfL Wolfsburg und der A-Nationalmannschaft in der Vita verbinden sich entsprechend hohe Erwartungen beim Engagement in Köln. Gleichzeitig birgt es jedoch auch ein gewisses Risiko, weil der FC Carlsons erste Station als Cheftrainerin ist. Die gebürtige Kielerin muss auch direkt liefern. Die Sportchefin Nicole Bender-Rummler peilte kürzlich im Interview weiterhin die Plätze sechs oder sieben als Saisonziel an, trotz des bislang missglückten Saisonverlaufs mit gerade einmal fünf Punkten aus zwölf Spielen.

Der siebte Platz ist aktuell zwölf, der sechste sogar 14 Zähler entfernt. Carlson steht bei diesen Ambitionen der sportlichen Leitung direkt unter Druck, Ergebnisse liefern zu müssen. Viele Ausrutscher darf sie sich nicht erlauben. „Wir wissen, dass wir eine Menge Arbeit vor uns haben. Uns ist bekannt, wie die Tabellensituation ist“, sagt Carlson. „Wir werden bis zum ersten Spiel hart arbeiten.“ Mit dem angestrebten Ziel hat die sportliche Leitung um Bender-Rummler die Messlatte ebenfalls hoch angelegt und muss sich an den eigenen Ambitionen messen lassen. Sowohl Bender-Rummler als auch der Geschäftsführer Christian Keller betonten in der Vergangenheit mehrfach, dass der 1. FC Köln in der Bundesliga eigentlich schon längst am vorderen Drittel kratzen müsste.

Transfers für den Winter angekündigt

Davon ist das Team derzeit jedoch noch weit entfernt und die letzten Trainer-Entscheidungen für Sascha Glass und Daniel Weber brachten mittelfristig nicht den erhofften Quantensprung. Insofern muss die Wahl sich diesmal als die richtige erweisen, um die Ziele als glaubwürdig dastehen zu lassen. Unabhängig davon sorgt Carlsons Verpflichtung aber zunächst einmal für Aufbruchstimmung, die in wenigen Tagen bei der Verkündung des nächsten Highlight-Spiels im RheinEnergie-Stadion noch einmal steigen dürfte. Carlson beschreibt sich als sehr ehrgeizig und ambitioniert, könnte also genau die richtige Person für den Job beim FC sein.

Die Baustellen sind mit der neuen Trainerin bei den Fußballerinnen jedoch noch längst nicht erledigt. Bender-Rummler kündigte mindestens zwei Transfers für diesen Winter an, eine Torhüterin und eine Offensivspielerin. Diese qualitative wie quantitative Auffrischung braucht der Kader auch dringend, um den ehrgeizigen Zielen annähernd gerecht werden zu können. Hier könnte auch Carlson ein neues Faustpfand sein, dürfte sie doch über ein großes Netzwerk im Frauenfußball verfügen, das dem FC bisher so nicht zur Verfügung stand. Jacqueline Dünker wird wieder als Co-Trainerin fungieren. Bereits am Montag geht es für die neue Trainerin los, viel zeit bleibt bis zum ersten Pflichtspiel nicht. „Man hat sich ja auch vorher schon seine Gedanken gemacht und fängt nicht erst mit der Unterschrift an“, so Carlson. „Ich freue mich natürlich darauf, dass ich das ganze Team kennenlernen kann.“


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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

TSG in der Transferoffensive: Lemperle kein Winter-Thema mehr? Wird Haris Tabaković wirklich für den 1. FC Köln zum Thema?

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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TSG in der Transferoffensive: Lemperle kein Winter-Thema mehr? Wird Haris Tabaković wirklich für den 1. FC Köln zum Thema?

Die TSG Hoffenheim schlägt offenbar gerade in der Offensive auf dem Transfermarkt zu. Das wird wohl positive Auswirkungen auf den FC haben. Tim Lemperle bleibt im Winter wohl beim 1. FC Köln. Haris Tabaković kann für die Geißböcke aber sicher kein Thema werden.

Die TSG Hoffenheim scheint gerade in der Offensive aufzurüsten. Ein Akteur wurde verfrüht von seiner Leihe aus Graz zurückgeholt, ein weiterer verpflichtet. Das sollte auch Auswirkungen auf den FC haben: Tim Lemperle bleibt im Winter wohl beim 1. FC Köln. Haris Tabaković wird aber wohl nicht zum Thema werden.

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Schon vor einigen Wochen hatte Christian Keller den Spekulationen einen Riegel vorgeschoben: Tim Lemperle werde den Verein zwar verlassen, aber erst im Sommer, erklärte der Sportdirektor auf einer Pressekonferenz. Die Information hatte die Fans nicht mehr sonderlich überrascht, seit Tagen hatte sich der Wechsel angedeutet, schmerzhaft ist sie dennoch. Immerhin ist das Eigengewächs aktuell der gefährlichste Angreifer der Geißböcke. Doch der vorgeschobene Riegel hatte nicht lange Bestand. Denn erst vor wenigen Tagen wurde berichtet, die TSG könne wohl doch noch einen weiteren Vorstoß bei den Geißböcken für einen Winter-Transfer wagen. Und zwar, wenn Trabzonspor mit einer Verpflichtung von Jacob Bruun Larsen ernst machen würde. Dann bräuchten die Sinsheimer einen Ersatz und Lemperle wäre als möglicher Sommer-Zugang doch die sinnvollste Option.

Haris Tabaković wird für den FC keine Option

Tatsächlich plant der Bundesligist offenbar eine Angriffs-Offensive. Zum einen holten die Sinsheimer Erencan Yardimci von seiner Leihe aus Graz frühzeitig zurück und auch Gift Orban wird die TSG verstärken. Während Yardimci am Donnerstag schon mit der Mannschaft trainierte, schaute der zweite Neuzugang bei der Einheit zu. Mit den zwei Neuverpflichtungen dürfte wohl auch feststehen, dass Tim Lemperle in diesem Winter dann eben doch noch keine Option für Hoffenheim ist. Denn rein nominell hat die TSG nun einfach mal zehn Angreifer im Kader. Kaum vorstellbar, dass das Kölner Eigengewächs diesen Weg in diesem Winter also auch noch geht und den Kader der Sinsheimer weiter aufbläht. Eben auch, weil Keller betonte, der Angreifer werde auch in der Rückrunde dazu beitragen, dass die Kölner den Wiederaufstieg schaffen werden. Lemperle reist am Freitag auch mit ins Trainingslager der Geißböcke an die Costa del Sol.

Die personelle Situation in Sinsheim könnte allerdings auch weitere Auswirkungen auf die Hoffenheimer Offensive und gleichzeitig auf die Kölner Kaderplanung haben. Zumindest wird in Köln schon fleißig über den Namen Haris Tabaković diskutiert und spekuliert. Der Angreifer hatte in der vergangenen Spielzeit gemeinsam mit Christos Tzolis von damals Fortuna Düsseldorf und Robert Glatzel vom Hamburger SV die Torschützenkanone der 2. Bundesliga gewonnen. Mit seiner Spielweise passt der Angreifer genau in das vom FC gesuchte Profil. Tabaković wäre für Köln sicherlich ein interessantes Transferziel. Allerdings kann es nach den regulären DFL-Statuten wohl nicht zu einem Wechsel zum FC kommen. Denn laut den Regeln darf ein Spieler zwischen dem 1. Juli und dem 30. Juni des Folgejahres zwar von drei Vereinen gemeldet werden, aber nur für zwei spielen.

Der 30-Jährige spielte im August noch für Hertha BSC und wechselte dann zu Hoffenheim. Ein Wechsel zum FC wird damit nicht möglich sein. Allerdings müssen sich die Kölner Verantwortlichen nach dem geplatzten Transfer von Wunschstürmer Ivan Prtajin neu orientieren. Ein weiterer Stürmer soll auf jeden Fall verpflichtet werden. Mit ins Trainingslager an die Costa del Sol wird dieser großer Wahrscheinlichkeit nicht reisen.

Netterweise sind wir von einem User auf die Regel hingewiesen worden.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Wechselt Verteidiger Joël Schmied zum 1. FC Köln?

Joël Schmied könnte zum FC wechseln
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Wechselt Verteidiger Joël Schmied zum 1. FC Köln?

Führt die Suche nach einem neuen Innenverteidiger in die Schweiz? Das berichten Schweizer Medien. Der 1. FC Köln ist offenbar an Joël Schmied interessiert. Laut übereinstimmenden Medienberichten befinden sich die Teams bereits in intensiven Gesprächen.

Der FC könnte auf der Suche nach einem Innenverteidiger bereits fündig geworden sein. Der 1. FC Köln ist offenbar an Joël Schmied interessiert. Der Innenverteidiger spielt aktuell in der Schweiz für den FC Sion.

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Bekommt der FC nun doch recht schnell seinen gesuchten Innenverteidiger? Das berichtet zumindest das Schweizer Magazin „corner-magazine.com“. Und demnach könne es sich auch um einen Schweizer Abwehrspieler handeln. Wie das Medium berichtet steht Joël Schmied offenbar auf dem Wunschzettel der Kölner und nicht nur das. Anscheinend befinden sich die Clubs bereits in sehr intensiven Gesprächen. Der 26-Jährige ist gelernter Innenverteidiger, kam in dieser Spielzeit wie auch in der Vergangenheit auch auf der rechten Abwehrseite sowie im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Schmied isr aktuell der Kapitän des FC Sion (für den verletzten Reto Ziegler) in der Schweizer Super League, absoluter Stammspieler und Leader des Erstligisten. In dieser Spielzeit kam der 26-Jährige in allen 18 Spielen zum Einsatz, spielte bis auf die Begegnung gegen Zürich jede Minute und erzielte drei Tore.

1. FC Köln weiterhin auf der Suche

Der gebürtige Berner wechselte bereits früh zu den Young Boys, spielte dort große Teile seiner Jugend, bevor es dann 2019 in die zweite Schweizer Liga zum FC Wil ging. Nach seiner Rückkehr folgte der Wechsel zum FC Vaduz und anschließend zum FC Sion. Dort ist er unumstrittener Abwehrchef. Insgesamt lief der Innenverteidiger 93 Mal für den Aufsteiger auf, kommt auf neun Tore und drei Vorlagen. Laut Schweizer Medien soll die Ablösesumme zwischen zwei und drei Millionen Euro liegen. Sky berichtet, dass der Abwehrspieler seinen Wechselwunsch hinterlegt habe und der Schweizer Erstligist Schmied auch keine Steine in den Weg legen würden. Eingetütet sei der Deal aber noch nicht.

Die Kölner hatten schon im Herbst einen Schweizer Abwehrspieler auf dem Zettel. Unmittelbar vor Weihnachten platzte allerdings der Deal mit Gregory Wüthrich. Den Kölnern war die Verletzungsakte des Schweizer Nationalspielers offenbar zu riskant. Wüthrich hatte in den Vergangenheit immer wieder mit dem Knie zu kämpfen und der FC hat seine Erfahrungen mit Knieverletzungen bei Spielern gemacht. Wüthrich stand 2023 vor einem Wechsel zum FC Augsburg, fiel dort aber durch den Medizincheck.

Für den FC gestaltet sich die Suche auf dem Transfermarkt bislang alles andere als einfach. Neben dem Wüthrich-Deal wird auch Kölns zweiter Wunschspieler nicht zum FC wechseln. Die Geißböcke waren an Ivan Prtajin interessiert. Der Kroate wollte auch zum FC wechseln, allerdings machte ausgrechnet Ex-FC-Coach Steffen Baumgart den Kölnern einen Strich durch die Rechnung. Der neue Coach von Union Berlin setzt große Stücke auf den Angreifer, wollte ihn schon zum FC und auch später zum Hamburger SV lotsen. Nun suchen die Kölner noch einen Stürmer. Wie weit die Gespräche mit dem FC sind, ist nicht bekannt. Schmied würde aber genau ins Anforderungsprofil der Kölner passen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Zu Recht Herbstmeister?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Britta Carlson ist neue Trainerin der Frauen des 1. FC Köln

Britta Carlson ist neue Trainerin der FC-Frauen.
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Britta Carlson ist neue Trainerin der Frauen des 1. FC Köln

Die Suche nach der Nachfolgerin von Daniel Weber ist beendet, die Geißböcke sind fündig geworden: Britta Carlson ist neue Trainerin der Fußballerinnen des 1. FC Köln.

Das neue Jahr beginnt beim FC mit der ersten Personalentscheidung. Britta Carlson ist neue Trainerin der Fußballerinnen des 1. FC Köln. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.

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Pünktlich zum Jahresbeginn hat der 1. FC Köln eine personelle Baustelle geschlossen. Der FC hat am Donnerstag die neue Chef-Trainerin der Frauenmannschaft bekannt gegeben. Die ehemalige Assistenztrainierung der deutschen Frauen-A-Nationalmannschaft übernimmt die Position bei den Kölnerinnen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Britta eine im Frauenfußball äußerst anerkannte Persönlichkeit als Cheftrainerin unserer 1. Frauenmannschaft gewinnen konnten“, sagte Kölns Sportdirektor Christian Keller. „Britta bringt reichlich Erfahrung und Kompetenzen auf allerhöchstem Niveau als Spielerin und als Trainerin mit. Mit ihrer Expertise wird sie uns helfen, die Entwicklung des FC-Frauenfußballs zu forcieren, um unsere Zielsetzungen Schritt für Schritt zu realisieren.“

Carlson: „Die klare Vision für die Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs beim FC haben mich überzeugt“

Carlson wird damit Nachfolgerin von Daniel Weber, der die FC-Frauen im Sommer 2023 übernommen hatte, aber nach der anhaltenden Krise in dieser Saison entlassen worden war. „Ich habe bei den Gesprächen mit Christian Keller und Nicole Bender-Rummler schnell festgestellt, dass sich unsere Vorstellung vom Fußball deckt“, sagt Carlson. „Die klare Vision für die Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs beim FC und die Ambition, die dahintersteckt, haben mich überzeugt und sind für mich extrem reizvoll. Ich bin beeindruckt, wie der Frauen- und Mädchenfußball in Köln vom gesamten Verein, den Fans und der Stadt gelebt wird.“ Die ehemalige Nationalspielerin besitzt die UEFA Pro Trainerlizenz. Mit dem DFB gewann die Jährige 2004 Bronze bei den Olympischen Spielen in Athen und 2005 die Europameisterschaft in England. 

Carlson sammelte bereits internationale Erfahrung

Auf Vereinsebene spielte Carlson von 1998 bis 2004 für den Hamburger SV, von 2004 bis Winter 2006/2007 für Turbine Potsdam und anschließend für anderthalb Jahre für den VfL Wolfsburg, ehe sie im Sommer 2008 in den Trainerstab bei den Wölfinnen wechselte. Mit Potsdam wurde Carlson Deutsche Meisterin 2006, DFB-Pokalsiegerin 2005 und 2006 und UEFA-Women‘s-Cup-Siegerin 2005. „Britta Carlson hat bei ihren Stationen in Wolfsburg und beim DFB national und international auf höchstem Niveau Erfahrung gesammelt. Sie passt zu unserer Spielidee und wir glauben, dass sie mit ihrer ehrgeizigen und zielorientierten Arbeitsweise alles daransetzen wird, mit unserer Mannschaft erfolgreich zu sein“, sagte Nicole Bender-Rummler.

Nach dem Trainer-Aus von Daniel Weber hatte Co-Trainerin Jacqueline Dünker den Posten interimsweise übernommen. Auch die Euskirchenerin war eine mögliche Option für den Posten, allerdings fehlte Dünker die nötige Lizenz. Die Geißböcke hätten beim DFB eine Strafe bezahlen müssen. Nun fiel die Entscheidung zu Gunsten der Kielerin. Carlson arbeitete seit 2008 als Trainerin, zunächst beim VfL Wolfsburg als Co-Trainerin. Anschließend wechselte die Trainerin zum DFB. Von 2018 bis 2021 konzipierte sie gemeinsam mit der sportlichen Leitung Joti Chatzialexiou sowohl die Ausbildung als auch die Zusammenstellung der Trainer-Teams neu. 



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

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Transfergerüchte

Vorstand des 1. FC Köln schließt Zusammenarbeit mit Dieter Prestin aus

Dieter Prestin
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Vorstand des 1. FC Köln schließt Zusammenarbeit mit Dieter Prestin aus

Der aktuelle Vorstand des 1. FC Köln und Dieter Prestin finden nicht zusammen. Das gab Präsident Werner Wolf am Donnerstagmittag bekannt.

Es hatte sich eine überraschende Wende um ein mögliches Miteinander zwischen den Kölner Verantwortlichen und dem Doublesieger aufgetan. Diese ist nun wieder vom Tisch. Der aktuelle Vorstand des 1. FC Köln und Dieter Prestin finden nicht zusammen.

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Noch vor wenigen Tagen hatte Dieter Prestin im „Kölner Stadt-Anzeiger“ angedeutet, dass es durchaus eine Kooperation zwischen ihm und dem Kölner Präsidenten Werner Wolf geben könnte. Der Kritiker des aktuellen Kölner Vorstands hatte sich mit Wolf im Rahmen des FC-Frauen-Spiels gegen RB Leipzig getroffen und ausgetauscht. Der „Stadt-Anzeiger“ deutete an, dass Wolf dem ehemaligen FC-Profi eine Rolle als sportlicher Berater angeboten habe. Doch ganz so einvernehmlich scheint die Lage zwischen Prestin und dem Kölner Vorstand nicht zu sein. „Es ist korrekt, dass Dieter Prestin mit dem Wunsch des Austauschs auf mich zugekommen ist“, ließ Wolf am Donnerstag mitteilen. „Wenn ein Ex-Spieler mit diesem Anliegen an mich als FC-Präsidenten herantritt, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, mit ihm zu sprechen.“ Dementsprechend habe es laut FC-Präsidenten zwei persönliche Termine gegeben, in denen Sichtweisen ausgetauscht wurden.

Wolf: „Es wird für den aktuellen Vorstand keine Zusammenarbeit mit Dieter Prestin geben“

Offenbar haben die beiden Seiten in diesen Diskussion aber nicht zueinander gefunden. Im Gegenteil. „In diesen Gesprächen ist für mich erneut klargeworden, dass unsere Vorstellungen wie der FC aufgestellt werden sollte, weit auseinanderhalten“, so Wolf weiter. „Dieter Prestins spätere öffentliche Äußerungen haben diese Erkenntnis noch erhärtet.“ Und der Präsident des 1. FC Köln wird sogar noch deutlicher: „Um es klar zu sagen: Es wird für den aktuellen Vorstand keine Zusammenarbeit mit Dieter Prestin geben, das habe ich ihm auch persönlich mitgeteilt.“ Im vergangenen Sommer hatte sich der Ex-Spieler als Opposition zu dem aktuellen Vorstand präsentiert, diesen scharf kritisier. Anschließend wurde es aber aus unterschiedlichen Gründen still um das Team Prestin geworden.

Im Herbst hatte es offenbar die erste Kontaktaufnahme zwischen Prestin und dem aktuellen Vorstand gegeben. Anschließend fanden die Gespräche statt. Im kommenden September finde die Vorstandswahlen beim FC statt. Wolf und Co. wurden bekanntlich als Vorstand vom aktuellen Mitgliederrat nicht entlastet. Ob der Rat das aktuelle Trio aber noch einmal zur Wahl vorschlägt, scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Mit Prestin soll dieses Unterfangen jedenfalls von Vorstandseite nicht angegangen werden.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

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Transfergerüchte

Christian Keller kündigt Leihen auch „bei erfahrenen Spielern“ beim 1. FC Köln an: Wer kommt in Frage?

Sargis Adamyan und Jaka Potocnik sind Kölner Leihkandidaten
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Christian Keller kündigt Leihen auch „bei erfahrenen Spielern“ beim 1. FC Köln an: Wer kommt in Frage?

Der FC plant weiterhin den Kader für die Rückrunde. Dabei geht es natürlich nicht nur um Zugänge, es werden auch Spieler den Verein verlassen, zumindest für einen gewissen Zeitraum. Das sind die Leihkandidaten beim 1. FC Köln.

Dass Christian Keller ein Freund von Leihkonstrukten ist, ist bekannt. Und in der jüngeren Vergangenheit hat der Sportdirektor damit offensichtlich auch richtig gelegen. Für die kommende Transferperiode kündigt Keller nun weitere Leihen an. Dabei überrascht, dass es nicht nur um die Youngster und damit um Spielpraxis geht. Das sind die Leihkandidaten beim 1. FC Köln.

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Die bisherige Ausbeute der Transfers ist beim 1. FC Köln bislang überschaubar. Einzig die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic wurde vor den Weihnachtstagen offiziell kommuniziert, weitere Neuzugänge sind angedacht, aber aus berichteten Gründen noch in der Schwebe. Und auch auf der Abgangsseite hat sich bislang noch nicht wirklich viel getan. Dabei ist genau das durchaus angedacht. „Wenn es bei einzelnen Personalien dann nicht so klappt wie von beiden Seiten definiert, braucht es eine Luftveränderung“, sagte Christian Keller in einem Interview auf fc.de. „Deshalb ist sicher die eine oder andere Leihe angestrebt – bei erfahreneren Spielern mit einer unbefriedigenden Situation oder bei jungen Spielern, die wir über mehr Spielpraxis gezielt fördern möchten.“

Auch erfahrene Spieler sollen verliehen werden

Spieler mit unbefriedigender Situation gibt es bei den Geißböcken wohl einige. Denn in der Hinrunde hat sich beim FC zunehmend eine Startelf und ein Kreis an Ergänzungsspielern herauskristallisiert, die es für weitere Kandidaten offenbar schwer macht, noch eine Chance zu bekommen. „Ich habe frühzeitig mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen, um ihm seine Perspektive aufzuzeigen. Das war für die Spieler dann auch keine Neuigkeit, denn wir definieren fortlaufend wechselseitige Erwartungen und sind im regelmäßigen Austausch“, sagt der Sportdirektor. Dass diese „erfahrenen Spieler“ nun aber als Leihkandidaten gehandelt werden, mag überraschen. Zumindest bei dem ein oder anderen. Schließlich haben die bereits kolportierten Streichkandidaten in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht sonderlich viel Hoffnung erweckt, dass sie und der FC nach einer Leihe dann doch besser zusammenpassen könnten.

Sargis Adamyan und Florian Dietz stehen auf der Liste der potenziellen Abgänge wohl ganz weit oben. Immer wieder wurde in der Vergangenheit über einen Abschied spekuliert. Selbst im vergangenen Sommer, als das Regstrierungsverbot Abgänge jeglicher Art mit einem gewissen Risiko verbunden waren. Dennoch überraschte die plötzliche Vertragsverlängerung von Florian Dietz, der wohl auch aufgrund seiner Verletzung den Anschluss an den Spieltagskader nicht herstellen konnte. Adamyan, immerhin im Sommer 22 als Königstransfer gehandelt, kommt auf 60 Einsätze für den FC, in denen der Angreifer vier Tore erzielte. Der Armenier erhielt und allen drei Trainern immer wieder seine Chance, konnte sie nie nutzen. Ob der Angreifer nach einer Leihe gestärkt zu den Kölner zurückkehren würde, darf also zumindest in Frage gestellt werden.

Welcher Youngster käme in Frage?

Laut „Kicker“ ist in der Tat eine Leihe angedacht. Die Fachzeitschrit bringt den Offensivspieler mit Adamyans Ex-Club Regensburg in Verbindung. Auch bei Dietz scheint es wie berichtet Interessenten aus dem In- und Ausland zu geben. Unter anderem soll sich Rot-Weiss Essen auch weiterhin um den Spieler bemühen. Neben den beiden Routiniers will der FC noch weitere Spieler verleihen, denn das Leihkonstrukt hat sich bei den Geißböcken in den vergangenen Spielzeiten bereits als gutes und sinnvolles Mittel erwiesen. Elias Bakatukanda wurde schon vor Wochen als Leih-Kandidat offen von Kölner Seite kommuniziert. Dabei ist die Personalie weiterhin spannend, denn den Kölner fehlt nach dem Ausfall von Luca Kilian ein weiterer Innenverteidiger. Dennoch ist ein Verbleib in Köln unwahrscheinlich.

Auch eine Leihe von Jaka Potocnik wird immer wahrscheinlicher. Im „Kicker“ verriet FC-Trainer Gerhard Struber, dass er sich eine Leihe für den Youngster durchaus vorstellen könne. Der Stürmer stand zwar einige Male im Kader der Profis, ist nach seinem eherunglücklichen Profidebüt gegen den Karlsruher SC aber wohl eher kein Kandidat in der Rückrunde, zumal die Kölner ja auch im Angriff nachlegen wollen. Sollte der junge Slowene bei einem Leihclub tatsächlich mehr Spielpraxis erhalten, wäre ein Leihkonstrukt sicherlich förderlich. Auch Rasmus Carstensen könnte von einer Leihe profitieren. Doch schwindet auch bei dem Dänen zunehmend die Hoffnung der Fans, dass Carstensen noch den Durchbrauch beim FC schaffen wird. Ob Marvin Obuz noch einmal ein Kandidat für eine Leihe werden kann, hängt an der dafür nötigen Vertragsverlängerung. Diese dürfte nach der wenigen Einsatzzeit bei den Profis mindestens fraglich sein.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Mit leichtem Optimismus ins neue Jahr – herausfordernd wird 2025 für den 1. FC Köln allemal

Christian Keller und Gerhard Struber verfolgen das Training des 1. FC Köln
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Mit leichtem Optimismus ins neue Jahr – herausfordernd wird 2025 für den 1. FC Köln allemal

Das kommende Jahr hält für den FC einige Herausforderungen bereit. Das größte sportliche Ziel des Clubs ist wohl der anvisierte Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. Doch nicht nur dieses Vorhaben wird die Vereinsführung in den kommenden Monaten in Atem halten. Das erwartet den 1. FC Köln im Jahr 2025.

Die Rückkehr in Oberhaus, anstehende Neuwahlen des Vorstands oder die Kaderplanung – das Jahr 2025 hält für die Geißböcke und die FC-Bosse einige Hürden bereit. Das erwartet den 1. FC Köln im Jahr 2025.

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Nach dem doch noch versöhnlichen Jahresabschluss mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals und der Tabellenführung nach der Hinrunde für seine Mannschaft, könnte Gerhard Struber das neue Jahr eigentlich mit offenen Armen empfangen. Könnte, denn die Erwartungshaltung an das Trainerteam, die FC-Profis sowie die Vereinsführung ist groß, sehr groß. Und so stehen im Jahr 2025 einige handfeste Herausforderungen im Raum. Bereits zwischen den Tagen kristalisierten sich erste Unwegbarkeiten heraus, die den FC auch trotz Aufhebebung der Transfersperre fordern. So platzten mögliche Winter-Transfers durch äußere Umstände, die wohl so nicht vorherzusehen waren. Mit den Trainer-Aus von Bo Svensson und der Neuverpflichtung Steffen Baumgarts bei Union Berlin ist der kolportierte Transfer von Ivan Prtajin als Unterstützung für die Geißböcke geplatzt. Und nicht nur das.

Schwierigkeiten auf dem Transfermarkt

Auch weitere Verpflichtungen scheinen im Transfer-Winter nicht unbedingt leicht von der Hand zu gehen. So sprach Christian Keller zwar weiterhin von dem Vorhaben, einen neuen Innenverteidiger sowie einen Stürmer verpflichten zu wollen, trat allerdings noch vor Öffnung des Transferfensters auch schon wieder auf die Bremse. So erklärte der Sportdirektor der Geißböcke die Schwierigkeiten der Neuverpflichtungen im Winter. Dass die Kölner jedoch Verstärkung benötigen, ist nicht nur vor dem Hintergrund der im Sommer auslaufenden Verträge von unter anderem Linton Maina und Dejan Ljubicic und bereits beschlossener Abgänge offensichtlich. Auch die zuletzt auftretenden Ausfälle gerade in der Defensive zeigen deutlich, wie dünn die Personaldecke an so mancher Stelle ist. Somit wird die Neuverpflichtung von Spielern im Winter, aber auch im Sommer eine Herausforderung bei der zukunftsweisenden Kaderplanung.

Wenigstens eine Neuverpflichtung konnte der FC allerdings mit Jusuf Gazibegovic schon verkünden. Der 24-Jährige wird die Geißböcke zur Rückrunden-Vorbereitung insTrainingslager an die Costa del Sol begleiten. Zumindest für Gerhard Struber und den neuen Rechtsverteidiger dürfte die Gewöhung aneinander nicht lange dauern. Die beiden kennen sich bereits aus ihrer Zeit in Österreich. Die Aufgabe, den Ex-Grazer ins Mannschaftsgefüge zu integrieren, um schnell einen Nutzen aus dem Zugang zu ziehen, könnte da schon eine größere Hürde darstellen. Vom 3. bis 10. Januar hat Struber mit seinem Team die Chance, in Estepona an den Stellschrauben zu drehen, bevor es am 18. Januar dann im Auswärtsspiel gegen den HSV geht. Mit den Rothosen treffen die Kölner direkt auf den schwere Brocken, der durch die 1:2-Nierderage bereits in der Hinrunde den Start in der zweiten Liga trübte.

Der Wiederaufstieg als wohl größte Herausforderung

Und genau da beginnt die wohl bedeutenste (sportliche) Herausforderung des 1. FC Köln im kommenden Jahr. Wiederaufstieg – schnellstmöglich. Nachdem die Mannschaft von Struber 19 Punkte aus den letzten sieben Ligaspielen mitnehmen konnte und vor Beginn der Rückrunde auf Platz eins der Tabelle steht, bedeutet schnellstmöglich wohl in der Außenwahrnehmung sofort. Die Erwartungshaltung hat sich nach der stürmischen Periode im Herbst gewandelt, der direkte Wiederaufstieg ist zum Ziel geworden. Und das ist nicht nur Ziel der Fans, auch Keller formulierte in einem Interview auf fc.de deutlich: „Mein zweiter Wunsch ist der direkte Wiederaufstieg.“ Ein durchaus verständlicher Wunsch, denn mit einem Aufstieg könnte sich die Position von Keller, aber auch des Vorstands vor den anstehenden Neuwahlen sicherlich verbessern. Gerade der Sportdirektor war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, sein Aus gefordert worden.

Kritik gab es auch an den FC-Bossen – und das nicht zu knapp. Am 24. September des vergangenen Jahres wurde auf der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln der Vorstand zum ersten Mal seit 2010 nicht entlastet. Eine Neuwahl des aktuellen Vorstands ist auf der anstehenden Mitgliederversammlung im Herbst 2025 nicht zwingend zu erwarten. Daher steht beim FC in diesem Jahr möglicherweise auch ein Wechsel der Vereinsführung an. Welche Auswirkungen ein neuer Vorstand auch auf personelle Entscheidungen hat, ist zunächst Spekulation. Dass beispielsweise der Sportchef allerdings unter einer neuen Führung nochmal neu bewertet wird, ist nicht abwegig. Zuletzt hatten die FC-Bosse den Sportdirektor in seiner Position immer wieder gestärkt, wollten einen langfristig ausgelegten Weg gehen. Noch gegen Ende des vergangenen Jahres verlängerte Keller beim FC wohl bis 2026.

Leistungszentrum am Geißbockheim

Doch spielerisch steht für einige FC-Profis nicht nur das Abschneiden in der Liga im Fokus. Für mehrere Akteure der Geißböcke hält das Jahr 2025 zusätzlich zum Ligabetrieb eine besondere Erfahrung bereit. Im Sommer steht die U21-EM an. Vom 11. Juni bis zum 28. Juni 2025 treten die Akteure dann mit ihren Nationalmannschaften an. Gerade die Kölner stellen besonders viele U21-Spieler. So können unter anderem Jonas Urbig, Tim Lemperle, Jan Thielmann, und Eric Martel für Deutschland auf einen Einsatz hoffen.

Ebenfalls freuen könnte sich der Verein wenn denn der mögliche Baubeginn des NLZ am Geißbockheim ansteht. Zuletzt erteilte im November 2024 die Stadt dem FC die Baugenehmigung. Die Rahmenbedingungen dafür sind allerdings zur Zeit für den FC noch nicht zufriedenstellend. „Wir freuen uns, dass die Stadt bezüglich des Neubaus verbindliche Fakten geschaffen hat. Für den 1. FC Köln ist aber auch klar: Ohne Satelliten-Plätze wird es den Neubau nicht geben. Ein erweitertes Leistungszentrum ohne entsprechende Trainingsplatzkapazitäten wäre reine Ressourcenverschwendung“, sagt Philipp Türoff. Der Verein hatte der Stadt zugesichert, vorerst auf die Gleueler Wiese zu verzichten, wenn Politik und Verwaltung unter anderem Satelliten-Plätze in unmittelbarer Nähe des Geißbockheims zur Verfügung stellen. Die Situation ist bisher noch nicht geklärt, ob 2025 der erste Spatenstich fällt, ist offen.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

So war das Jahr für den 1. FC Köln

Jubel der Mannschaft des 1. FC Köln.
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So war das Jahr für den 1. FC Köln

Für den FC ist ein herausforderndes Jahr zu Ende gegangen. Der Abstieg, die Transfersperre, Risse zwischen Fans, Mitgliedern und Verantwortlichen. Doch gerade das Ende des Jahres macht den FC-Fans Hoffnung. So lief das Jahr 2024 für den 1. FC Köln.

Transfersperre, Trainerwechsel, Abstieg und zuletzt Herbstmeister. Das vergangene Jahr hatte für den FC einiges zu bieten. So lief das Jahr 2024 für den 1. FC Köln.

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Das Baumgart-Aus, die Transfersperre – der FC stand im Jahr 2024 schon mit dem Rücken zur Wand, da hatte es noch gar nicht begonnen. Köln überwinterte auf dem 17. Tabellenplatz, weit entfernt von den eigenen Ansprüchen, zudem ohne Coach, dafür aber mit einem unsäglichen Registrierungsverbot behaftet. Durch einen Trainerwechsel wollten die Verantwortlichen einen neuen Impuls geben. Vor allem aber, war es die einzige Chance, personell etwas zu verändern. Der Trainer sollte den Club vor dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte bewahren. Es wurden Namen gehandelt, spekuliert und diskutiert. Anfang Januar bekamen die Spekualtionen ein Gesicht: Timo Schultz wurde als neuer Trainer vorgestellt. „Den Klassenerhalt werden wir schaffen, davon bin ich 100 Prozent überzeugt“.

Schultz kann die Wende nicht einleiten

Der Optimismus wurde aber jäh ausgebremst. So musste Schultz bis zu seinem vierten Spiel an der Seitenlinie warten, bevor er den ersten Sieg als Trainer der Geißböcke feiern konnte. Der FC gewann 2:0 gegen Eintracht Frankfurt. Auch dieser Sieg brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. Die sportliche Talfahrt ging weiter und gipfelte wohl im Spiel gegen den SV Darmstadt 98. Gegen das Tabellenschlusslicht verlor der FC zu Hause verdient mit 0:2. Eine bittere Niederlage, eine bittere Erkenntnis: Der FC befand sich im Sturzflug Richtung 2. Bundesliga. Köln spielte einfach nicht auf Bundesliga-Niveau, es fehlte die Klasse und vielleicht auch ein wenig das Glück. Der Heimsieg, zwei Monate nach dem Frankfurt-Erfolg, gegen den VFL Bochum sowie der Last-Minute-Erfolg gegen Union Berlin weckten noch einmal Hoffnung.

Denn gerade weil die Liga im Abstiegskeller nicht hochklassig besetzt war, hatte der FC bis zum letzten Spieltag tatsächlich noch die Chance, mit einem Sieg in Heidenheim und den passenden Resultaten auf den anderen Plätzen, den Relegationsrang zu erreichen. Doch die Kölner kassierten eine 1:4-Klatsche. Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte stand. Und durch die Transfersperre war die Hoffnung auf Besserung nicht die beste. Im Gegenteil. Von Durchmarsch in Liga drei bis hin zur Spieler-Flucht wurden zahlreiche Horrorszenarien an die Wand geworfen. Doch bis auf Jeff Chabot blieben die Leistungsträger in Köln. Einer musste aber gehen: Timo Schultz. Das Vertrauen in die Fähigkeiten des Coachs hatte offenbar tiefe Katschen erhalten. Mit Gerhard Struber wurde ein neuer Trainer an die Seitenlinie geholt. Die Voraussetzungen zu Saisonbeginn waren also durchaus besser als erwartet.

Struber macht den Unterschied

Und die Kölner lieferten mit einer attraktiven Spielweise, Offensivfußball, der in Teilen dann doch an Steffen Baumgart erinnerte. Nur blieben die Ergebnisse lange aus. Der FC agierte in der Defensive teils vogelwild, in der Offensive nicht effektiv genug. Das 4:4 gegen den Karlsruher SC war symptomatisch für den Saisonstart. Nach dem zehnten Spieltag war von der Euphorie nach der Vorbereitung nicht mehr viel zu spüren. Im Gegenteil: Der FC schlitterte in die nächste Krise. Gerhard Struber und Christian Keller wurden öffentlich angezählt. Von Schicksalsspiel war die Rede, die ersten Namen als Nachfolger für den Österreicher wurden diskutiert. Doch der Kölner Trainer fand die passenden Stellschrauben, traf nach der 1:2-Pleite gegen den SC Paderborn die richtigen Entscheidungen und leitete damit die Wende ein. Sicher auch, weil die Gegner es zuließen.

Der FC sammelte zuletzt 19 Punkten aus sieben Spielen, überwintert nun auf Platz eins der Tabelle sowie im Viertelfinale des DFB-Pokals und geht deutlich entspannter in das neue Jahr. Allerdings umgeben von einigen Störgeräuschen wie die Vertragssituation einiger großer Talente oder die Situation um den Kölner Vorstand sowie die geplatzten Transfer-Deals. Ein weiteres Thema, das den FC begleitete und auch im kommenden Jahr begleiten wird. Die Kölner blicken zwar optimistisch auf 2025, es wird aber sicherlich ebenfalls herausfordernd.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jaka Potocnik am Scheideweg beim 1. FC Köln: Ist eine Leihe wirklich die Chance zum Durchbruch?

Jaka Potocnik saß wieder auf der Bank des 1. FC Köln
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Jaka Potocnik am Scheideweg beim 1. FC Köln: Ist eine Leihe wirklich die Chance zum Durchbruch?

An Jaka Potocnik wurden vor dieser Saison angesichts der Transfersperre hohe Erwartungen gestellt. Diese konnte der talentierte Angreifer bisher jedoch nicht erfüllen. Im Profi-Kader spielt er keine Rolle und selbst in der Regionalliga taucht der 19-Jährige zu oft unter. Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik beim 1 FC Köln?

Keine oder kaum Einsatzzeit bei den Profis und auch in der U21 konnte der Slowene bisher nicht wirklich punkten. Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik beim 1 FC Köln?

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Sein Name war vor einem Jahr in aller Munde: Jaka Cuber Potocnik. Die Umstände des Transfers des slowenischen Talents im Januar 2022 mündeten in der Transfersperre für den 1. FC Köln, die das Geißbockheim im Dezember 2023 in den Grundfesten erschütterten. Der Stürmer selbst zeigte sich vom Wirbel um seine Person, für den er selbst wenig konnte, auf dem Feld unbeeindruckt. Vor seiner zwischenzeitlichen Sperre ließ er in der U19 mit acht Toren in 14 Spielen aufhorchen. Als er wieder einsatzberechtigt war, stürmte er bis auf eine Ausnahme für die U21 in der Regionalliga West – und war auch dort treffsicher (sechs Tore in elf Einsätzen). Entsprechend groß waren die Erwartungen an Potocnik vor dieser Saison. So mancher Beobachter erwartete den 19-Jährigen als festen Bestandteil des Profi-Kaders nach dem Abstieg.

„Er kann deutlich stabiler spielen“

Davon ist der Angreifer aktuell jedoch weit entfernt. Der neue Coach Gerhard Struber setzte bisher nicht auf den Mittelstürmer. Potocnik stand zwar sieben Mal im Kader, aber nur einmal auf dem Platz in der zweiten Liga – als Joker in der Schluss-Viertelstunde beim turbulenten 4:4 gegen Karlsruhe. Seine Einsatzzeit sammelte der junge Slowene in der Regionalliga West – blieb dort jedoch auch blass. Das aktive Spielgeschehen läuft zumeist an dem Angreifer vorbei, der sich – die beiden Tore ausgeklammert – kaum in Szene setzen kann.

Der U21-Trainer Evangelos Sbonias konstatierte entsprechend: „Er kann deutlich stabiler spielen, das weiß er selbst.“ Der Coach betonte jedoch zugleich: „Das ist aber eine normale Entwicklung in seinem Alter, die niemanden hier fraglos zurücklässt. Was in der Beobachtung jedoch untergeht, ist seine Wichtigkeit im Pressing, bei dem er als Neuner eine enorme Bedeutung für unser Spiel hat.“ Sicherlich drängt sich kein Spieler für den Zweitliga-Kader auf, der in der Regionalliga West zumeist unter dem Radar läuft. Eine Situation, die für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend sein dürfte. Gerhard Struber brachte daher zu Wochenbeginn im kicker-Interview eine mögliche Lösung ins Spiel: „Er braucht Zeit und möglicherweise einen Zwischenschritt. Das könnte auch eine Leihe sein, weil Spielzeit für ihn jetzt am wichtigsten ist.“

Eine Leihe wäre möglich

Potocnik besitzt beim FC einen gültigen Vertrag bis 2027, daher wäre eine Leihe schon ab Januar problemlos möglich. Sogar eine langfristige Leihe über den Sommer hinaus bis 2026 wäre denkbar – und würde dem Stürmer vielleicht sogar am besten tun. Offen ist jedoch, wie lang die höherklassige Interessentenliste in Deutschland derzeit ist, nachdem Potocnik bereits Probleme hat, der Regionalliga West seinen Stempel aufzudrücken. Denkbar wäre daher auch ein vorübergehender Wechsel in eine ausländische Liga.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Zu Recht Herbstmeister?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte