Wagner gibt die Transfer-Richtung vor: „Das ist der Weg, den wir mit dem 1. FC Köln gehen müssen“

Thomas Kessler und René Wagner
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Wagner gibt die Transfer-Richtung vor: „Das ist der Weg, den wir mit dem 1. FC Köln gehen müssen“

Mit kleinem Kader startet der FC in die Vorbereitung – zumindest fehlen noch zahlreiche Neuzugänge, die es noch geben soll beim 1. FC Köln: René Wagner gibt den Transfer-Plan vor. Jakub Kaminski gilt als gutes Beispiel für den richtigen Weg.

Zehn Abgänge, erst ein Neuzugang. Immerhin sollen nun einige folgen. Wie ein erfolgreicher Transfer aussieht, zeigt das Beispiel Jakub Kaminski. Und genau diesen Weg wollen die Kölner wohl gehen.

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So richtig viel wollte sich René Wagner zum Kader für die kommende Saison nicht entlocken lassen. Er würde nur Fragen zu Spielern beantworten, die auch einen Vertrag beim FC unterschrieben haben, so der Tenor. Das ist bekanntlich bislang nur einer. Als es dann aber um einen Ex-Spieler ging, sprach der Trainer dann doch ausführlich. Kein wunder, der Abgang von Jakub Kaminski schmerzt bei den Kölnern. „Kuba war nicht nur ein super Fußballer, sondern auch ein super Mensch. Am Ende freue ich mich für den Menschen, dass er jetzt in Lissabon eine Riesenaufgabe vor sich hat, das hat er sich verdient nach dem Jahr“, sagt Wagner, stellte aber klar: „Ich bin nicht froh, dass er weg ist.“ Natürlich nicht. Kaminski war einer der Topscorer, über die gesamte Saison gesehen der beste Kölner Feldspieler. Einen Eins-zu-Eins-Ersatz wird es nur schwer, vermutlich aber eher nicht geben. „Am Ende freue ich mich aber für den Spieler, der vielleicht eine schwere Zeit hatte bei einem anderen Verein, dann zu uns kommt und dann hier performt und Leistung bringen kann und dann für größere Vereine interessant ist“, so der Coach.

„Das hat mit Kuba jetzt super geklappt“

Kaminski hat diesen Club in Portugal gefunden. Mit Benfica will der Pole europäisch spielen, Erfolge feiern. Möglich machte diesen Deal dann aber eben auch der FC. Denn in Wolfsburg ging es für Kaminski nicht mehr so recht weiter. Der 24-Jährige stagnierte in seiner Leistung, spielte keine große Rolle mehr. In Köln ging es bergauf. Und dafür war der Pole auch dankbar. „Ein besonderer Dank gilt den Fans. Eure Leidenschaft, eure Energie und euer Rückhalt waren etwas ganz Besonderes. Ich bin dankbar und stolz, ein Teil dieses Vereins gewesen zu sein. Ich wünsche dem 1. FC Köln von Herzen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Effzeh bleibt immer ein Teil meiner Geschichte“, schreib Kaminski noch zum Abschied über Instagram. Für den FC ist der Plan mit dem Spieler trotz des Abgangs aufgegangen. Kaminski brachte den Geißböcken so immerhin die zweithöchste Ablöse der Vereinsgeschichte ein – 17 Millionen Eur0. Nur Anthony Modeste machte bei seinem Wechsel nach China die Kasse noch voller (29 Millionen Euro).

Und genau darin sieht der Kölner Coach dann auch das Positive dieses Wechsels. „Das ist auch der Weg, den wir als 1. FC Köln mit gewissen Spielern gehen müssen. Wir müssen junge, hungrige Spieler holen, müssen Spieler, die vielleicht woanders gescheitert sind zu uns holen, müssen die dann wieder aufbauen, zum Performen bringen und denen ein gutes Umfeld geben, um dann für den Verein Mehrwerte zu generieren“, erklärte Wagner. „Das hat mit Kuba jetzt super geklappt.“ Mit Kessler hat Wagner genau deswegen auch während seines Urlaubs mehrfach Rücksprache gehalten. Das Telefon stand nur selten still. Kein Wunder, der Trainer sagt selbst, dass im Idealfall zehn Abgänge durch zehn Zugänge kompensiert werden sollten. Bei den zuletzt gehandelten Spielern, waren sicher auch einige dabei, bei denen es zuletzt nicht besonders gut lief. Am Ende wird es wohl auf die richtige Mischung ankommen.


René Wagner zur Kaderplanung: „Wir wissen, was wir noch tun müssen“

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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René Wagner zur Kaderplanung: „Wir wissen, was wir noch tun müssen“

Mit der Leistungsdiagnostik am Wochenende und dem Trainingsauftakt am Montag startet die Vorbereitung auf die neue Saison beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zur Kaderplanung, zu Said El Mala und möglichen Transfers.

Knapp zwei Monate nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison gegen den FC Bayern München wird beim FC wieder die Arbeit aufgenommen. Und das mit der Leistungsdiagnostik. Die findet an den kommenden Tagen statt, bevor dann am Montag das Training wieder beginnt.

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Nach acht langen Wochen geht es wieder los. Der FC startet in die Vorbereitung auf die neue Saison. Für FC-Trainer René Wagner ist es die erste Vorbereitung als Cheftrainer. „Das war jetzt schon eine lange Zeit, für mich ein wenig zu lange. Am Ende wurde es ein wenig langweilig“, so Wagner, der mit dem Trainerteam gerade von einer Kurzreise aus Holland zurückgekehrt ist. „Jetzt freue ich mich, dass es am Montag wieder los geht.“ Dabei steht dem Dresdner dann nur ein Teil des späteren Kaders zur Verfügung. Wie berichtet wurden bislang zehn Spieler verabschiedet, während es erst eine offizielle Neuverpflichtung gibt. Insofern gab es in den vergangenen Wochen auch einen erheblichen Austausch mit Thomas Kessler. „Ich war erreichbar, wir haben viele Termine gehabt“, so der neue Cheftrainer, der dabei offenbar einige Dinge „neu lernen“ musste. „Wenn ich jetzt meine Meinung (zu einem neuen Spieler; Anm. d. Red) abgebe, dann hat die schon einen anderen Schlag. Das hat Spaß gemacht, weil man mehr Einfluss nehmen kann.“

„Locho“ habe „einen guten Eindruck gemacht“

Wagner müsse nun ein bisschen genauer hinschauen. „Wir sind bisher im Soll und in täglichen Gesprächen“, so Wagner weiter. „Wir wissen, was wir noch tun müssen.“ Luka Lochoshvili ist der einzige offizielle Neuzugang bislang und soll die Innenverteidigung verstärken. „Wir haben mit Luka einen Zielspieler bekommen. Wir wollen einen aggressiven, großen, schnellen, zweikampfstarken Innenverteidiger, der auch mal ein Tor nach einem Standard machen kann“, so Wagner. „Das hat er letztes Jahr bewiesen. Luka ist ein bisschen schneller als Jeff Chabot. Er hat einen guten Eindruck gemacht.“ „Locho“ sei auch ein Spieler, der auf dem Platz auch mal durchgreifen könne. Aber schon in den kommenden Tagen werden wohl weitere Transfers folgen. Der von Gideon Mensah steht wohl unmittelbar bevor. Äußern wollte sich der Trainer weder zu dem Linksverteidiger noch zu einem möglichen Transfer von Ellyes Skhiri. „Ich habe über den Spieler nachgedacht, der Spieler wird intern bei uns gespielt, ob das überhaupt möglich ist“, so Wagner weiter.

Der Deal soll mit dem möglichen Transfer von Edson Álvarez zusammenhängen. Köln und West Ham sind sich angeblich einig, es hapert wohl am Gehalt. Doch auch zu dem Mexikaner wollte sich der Kölner Chefcoach aber nicht äußern. Allerdings geht es auch darum, den Kader noch einmal zu verbessern. „Jeder Trainer, der irgendwo Fußball spielt, möchte in der nächsten Saison besser werden“, so Wagner. „Wir möchten uns auf jeder Position verbessern. Ob das bei den Spielern ist, die wir haben oder wo wir neue Spieler dazu holen können – jeder Spieler, jede Mannschaft, jeder Trainer möchte besser werden.“ Am Montag werde man nun mit den Spielern starten, die aktuell offiziell da seien, die würden ihre Chance bekommen, sollen sich beweisen. Und im Verlauf der Vorbereitung würden dann weitere externe Akteure dazukommen. Möglicherweise auch aus der U21. Wagner wird sich die Kölner „Reserve“ noch in einem Testspiel am Wochenende in Hennef anschauen und wolle dann entscheiden, wer den Sprung schaffen kann und am Montag dabei ist. Auch über die Leihspieler werde man sich nun noch unterhalten.

„Aktuell plane ich mit ihm“

Und dann ist da noch die Causa Said El Mala. Bleibt der Offensivspieler, geht er? „Bei jedem Spieler möchte man so schnell es geht in beide Richtungen Klarheit haben. Das gilt für Said wie für alle anderen im Kader“, so Wagner. „Am Ende ist Said ein Spieler des 1. FC Köln. Er wird am Montag hier auflaufen und dann schauen wir, was passiert.“ Und laut dem Trainer gibt es gute Argumente für den FC: „Bei uns hat er die maximale Chance zu spielen. Der Sommer war sehr wild. Generell können wir ihm eine Heimat bieten, wo wir ihn mögen, wo er spielt, wo er sich entwickeln kann. Aktuell plane ich mit ihm.“

Wird Ex-FC-Profi Ellyes Skhiri zur Álvarez-Alternative?

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Wird Ex-FC-Profi Ellyes Skhiri zur Álvarez-Alternative?

Mit Hochdruck arbeiten die Kölner an einer Verpflichtung von Edson Álvarez. Der Knackpunkt ist weiterhin das Gehalt. Angeblich haben die Geißböcke aber schon eine Alternative ausgemacht. Kehrt Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln zurück? Der Mittelfeldspieler hat in Frankfurt wohl keine Zukunft mehr.

Der FC sucht weiter nach einem routinierten zentralen Mittelfeldspieler. Die erste Wahl ist wohl Edson Álvarez, doch es soll anscheinend auch einen Plan B geben. Das berichtet zumindest die „Bild“.

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Es sind schon sehr prominente Namen, die bei Eintracht Frankfurt für das zentrale Mittelfeld aktuell gehandelt werden. Robert Andrich steht angeblich auf der Liste, aber eben auch Edson Álvarez, wenn der auch nicht über den Status des Plan-B gerade hinaus kommt. Doch die Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler verfestigt den Eindruck, der sich seit einigen Wochen aufdrängt und auch schon im vergangenen Sommer ein Thema war. Die Hessen sehen wohl keine große Zukunft mehr in und mit Ellyes Skhiri. Der Tunesier war bekanntlich vor drei Jahren ablösefrei zur Eintracht gewechselt und hatte ein große Lücke hinterlassen. Tatsächlich war der Spieler in der Folge nie adäquat ersetzt worden. Skhiri war einer der Mittelfeldspieler, die zwischenzeitlich sogar die Probleme im Sturm mit ihrer Torgefahr auffingen, die ganz große andere Baustelle kaschierten. In Frankfurt lief es für den mittlerweile 31-Jährigen nicht immer rund. Dem Vernehmen nach hat man sich daher auch schon im vergangenen Sommer Gedanken über eine Veränderung gemacht.

Schwache Auftritte bei der WM

Die wird es wohl nun geben sollen. Wenn denn ein Abnehmer für Skhiri gefunden wird. Der Mittelfeldspieler hat noch Vertrag bis 2027. Wollen die Hessen noch einmal Geld an dem Akteur verdienen, dann jetzt. Ob Frankfurt aber die fünf Millionen kassieren kann, die der Tunesier laut transfermarkt.de wert ist, scheint eher fraglich. Wie die „Bild“ nun berichtet, könnte es mit einem Transfer recht schnell gehen. Denn die Kölner befinden sich demnach bereits in Gesprächen mit „Flaco“, eine Einigung könne „schnell erzielt werden“, heißt es weiter. Demnach würde Skhiri auch eher als Álvarez ins Gehaltgefüge der Kölner passen. Während der Mexikaner bei West Ham rund fünf Millionen Euro kassierte, würden die Kölner bei Skhiri wohl nur zwei Millionen bezahlen müssen. Der 31-Jährige blickt zuletzt auf eine mehr als enttäuschende WM zurück. Tunesien schied sang- und klanglos beim Endturnier aus. Und der Mittelfeldspieler trug mit einigen folgeschweren Patzern seine Mitschuld. Beim FC hat sich der Mittelfeldspieler nicht zu Schulden kommen lassen, avancierte sogar zum Publikumsliebling.

Und auch bei Eintracht Frankfurt spielte der 31-Jährige eigentlich immer eine sehr solide Rolle.

>Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung
>Konkurrenz, wilder Transfergedanke, Einigung mit West Ham: So ist der Stand bei Edson Álvarez


Der FC sucht den Kaminski-Ersatz – Diese Linksaußen könnten interessant werden

Reiss Nelson spielte schon mal in Deutschland, zuletzt aber in Brentford.
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Der FC sucht den Kaminski-Ersatz – Diese Linksaußen könnten interessant werden

Der Abgang von Jakub Kaminski kam nicht mehr überraschend. Vor allem aber hat er den Kölnern ein schönes Sümmchen in die Kassen gespült. Dem Vernehmen nach sucht der FC nun nach einem Ersatz für den Spieler. Diese Linksaußen können für den 1. FC Köln interessant sein.

Es besteht wohl kaum ein Zweifel, dass es der FC schwer haben dürfte, einen Eins-zu-eins-Ersatz für Jakub Kaminski zu finden. Der Pole war einer der absoluten Leistungsträger in der vergangenen Spielzeit, einer der Topscorer und gefühlt überall auf dem Platz unterwegs. Ähnlich polyvalente Spieler werden nur schwer zu finden sein. Möglicherweise wird auch ein anderer Spielertyp relevant. Wir haben uns mal einige Linksaußen angeschaut, die interessant werden könnten. Dabei handelt es sich explizit nicht um Transfergerüchte – zumindest zum Großteil.

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Gehandelt wurde wie berichtet bereits Mikey Moore. Der Engländer gilt als großes Talent, bewies das zuletzt eindrucksvoll bei den Glasgow Rangers. Dort war der Linksaußen absoluter Stammspieler, traf in 47 Begegnungen sieben Mal, bereitete weitere vier Tore vor. Der Marktwert des Spielers beträgt 18 Millionen Euro und Moore hat bei Tottenham Hotspur – seinem Heimatverein – noch Vertrag bis 2030. Allerdings will der BVB wohl Ernst machen bei dem Talent und Tottenhams Trainer Roberto De Zerbi will sich den 18-Jährigen in der Vorbereitung auch noch einmal anschauen.

Konkurrent aus der Bundesliga?

Auch Pablo Pagis wurde bereits mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. So wirklich heiß war das Gerücht nicht. Überhaupt sollen für das französische Talent bislang noch keine Angebote beim FC Lorient vorliegen. Das verwundert. Denn der 23-Jährige gilt als ein besonders großes Talent in Frankreich. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Offensivspieler in der Ligue zehn Tore, bereitete fünf weitere vor. Pagis kann auch hinter den Spitzen und auf der rechten Seite spielen. Zwar liegt der Marktwert des Spielers bei rund 15 Millionen Euro, doch Pagis hat aktuell nur noch ein Jahr Vertrag. Zwar wurde der Spieler bereits im Zusammenhang mit einigen französischen Erstligisten genannt, doch viel scheint nicht daran zu sein.

Beim FC Schalke 04 hat sich Adil Aouchiche beeindruckend festgespielt. Der Algerier ist nominell offensiver Mittelfeldspieler, hat aber in dieser Spielzeit so ziemlich jede Offensivrolle bekleidet. Mit drei Toren und fünf Assists hatte der 23-Jährige seinen Anteil am Aufstieg der Königsblauen. Aouchiche hat noch Vertrag bis 2027 bei den Schalkern. Die wissen um die Qualität des Spielers und würden den Vertrag zu gerne verlängern. Das ist noch nicht passiert. Der Marktwert liegt bei 3,5 Millionen Euro.

Mittlerweile – so hat es die jüngere Vergangenheit gezeigt – ist der Blick nach England nicht mehr verboten. Und dort gibt es mit Reiss Nelson einen ebenfalls sehr interessanten Spieler. Der gebürtige Londoner durchlief die Schule von Arsenal sowie gefühlt jede U-Nationalmannschaft der Three Lions. Auch in der Bundesliga ist der Engländer kein Unbekannter, spielte schon auf Leihbasis für Hoffenheim, erzielte damals sieben Tore und ging zurück zu den Gunners. So wirklich glücklich wurde der Linksaußen bei Arsenal nicht und wurde immer wieder verliehen. Nach Fulham, zuletzt nach Brentford. Der Rechtsfuß kann in der Offensive auf verschiedenen Positionen spielen, hat bei Arsenal Vertrag bis 2027 und einen Marktwert von acht Millionen Euro.



Der nächste Neuzugang beim 1. FC Köln: Das ist Paul Okon-Engstler

Paul Okon-Engstler soll künftig für den 1. FC Köln spielen
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Der nächste Neuzugang beim 1. FC Köln: Das ist Paul Okon-Engstler

Lange ist auf dem Transfermarkt auf der Zugangsseite relativ wenig passiert. Nun nimmt das Transferkarussell in Köln an Fahrt auf. In der kommenden Woche soll ein Mittelfeldspieler verpflichtet werden beim 1. FC Köln: Das ist Paul Okon-Engstler.

21 Jahre, Mittelfeldspieler und bislang eher ein Unbekannter. Das soll sich möglichst schnell ändern. Der FC wird wohl Paul Okon-Engstler unter Vertrag nehmen.

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Nein, den Namen Paul Okon-Engstler hatten die Experten nun nicht so wirklich auf der Liste. Gerüchte gab es um den Mittelfeldspieler jedenfalls keine. Und doch liegt Fabrizio Romano absolut richtig. Die Anzeichen verdichten sich, dass der Nationalspieler Australiens in der kommenden Woche seinen Medizincheck beim FC absolviert und bei Bestehen einen Vertrag beim Bundesligisten unterschreibt. Es klingt ein wenig wie ein Widerspruch: Die mexikanische Ikone Edson Álvarez, immerhin Kapitän der Nationalmannschaft und ehemals 38-Millionen-Transfer, wurde beim FC gehandelt, der 21-jährige Australier wird kommende Woche verpflichtet.

Aber schließt das eine bekanntlich das andere nicht aus. Der FC verhandelt auch weiterhin mit Álvarez, will den Mexikaner als Leader unter Vertrag nehmen, muss sich offenbar nur auf das Gehalt einigen. Nur kommt Okon-Engstler eben auch ans Geißbockheim. Rein nominell wäre der in Ostende geborene Mittelfeldspieler im Idealfall der Ergänzungsspieler hinter Álvarez und Tom Krauß sowie dem offensiveren Isak Johannesson.

Viele vertikale und progressive Pässe

Dabei ist der 21-Jährige in Australien alles andere als unbekannt. Und das nicht nur, weil er in seinem doch noch jungen Alter an der WM teilgenommen hat. Paul Okon-Engstler Jr. ist der Sohn von Paul Okon-Engstler Sr., der ebenfalls das Trikot der Socceroos trug und aktuell Co-Trainer der Nationalmannschaft ist, also wie der Sohn bei der WM dabei war. Und der Mittelfeldspieler gehört einer Gruppe von Spielern an, die man in Downs Under als eine Art goldene Generation ansieht. Spieler wie Nestory Irankunda von Watford und Mohamed Touré von Norwich oder Cristian Volpato von Sassuolo.

Der Weg des 21-Jährigen wirkt unüblich. Ausgebildet in Brügge und bei Benfica Lissabon zog es den Mittelfeldakteur im Sommer 2025 nach Australien in die A-League. Dabei dient der Schritt über die australische Liga als Sprungbrett zu mehr. Es geht darum, auf vermeintlich ordentlichem Niveau Spielpraxis zu sammeln, sich weiterzuentwickeln, bevor dann der nächste Schritt und gleichzeitig die Rückkehr nach Europa kommen soll.

Okon-Engstler hat seine Qualitäten in Sydney unter Beweis gestellt, sich in den Fokus gedrängt. Wenn er fit war, hat er gespielt – nur einmal nicht von Beginn an. Der 21-Jährige hatte seinen Anteil an der Vizemeisterschaft, das Finale gegen Auckland ging knapp 0:1 verloren. Im Ligavergleich der abgelaufenen Saison kristallisierte sich der in Belgien geborene Spieler als einer der besten auf seiner Position heraus. Der 21-Jährige sucht oft die vertikalen und progressiven Pässe, auch, wenn diese nicht immer von Erfolg gekrönt sind. Er treibt das Spiel nach vorne, baut auf.

„Paul hat ein hervorragendes Positionsspiel, eine bemerkenswerte Ruhe am Ball und kann gegnerische Angriffe unterbinden, während er gleichzeitig das Spiel von hinten aufbaut“, sagt sein Trainer Ufuk Talay. „Sein Potenzial ist enorm.“ In Australien sagt man dem Spieler eine hervorragende in Europa angeeignete Technik und eine außerordentliche Antizipation nach. Für die große Torgefahr sorgte der Spieler in der vergangenen Saison aber nicht. Zwei Torvorlagen sammelte Okon-Engstler in 30 Pflichtspielen.

Nächste Woche Vertrag beim FC?

Der Lohn für die gute Saison war die Nominierung für die WM. Und sowohl Vater als auch Sohn werden nicht müde zu betonen, dass ihre familiäre Bindung bei dem Spieler-Trainer-Verhältnis keine Rolle spiele. Auch bei der WM spielte der 21-Jährige eine gute Rolle, bereitete ein Tor vor, stand gleich zwei Mal in der Startelf. Nun wird er sein Glück wohl in Köln suchen, sich einen Namen machen. Einen Namen, den die Experten dann auf dem Zettel haben.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Medizincheck schon nächste Woche? Paul Okon-Engstler soll den 1. FC Köln verstärken

Paul Okon-Engstler soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Medizincheck schon nächste Woche? Paul Okon-Engstler soll den 1. FC Köln verstärken

Haben die Geißböcke einen weiteren Defensiven Mittelfeldspieler schon fix gemacht? Der 1. FC Köln soll sich mit Paul Okon-Engstler einig sein. Das berichtet der Transfer-Experte Fabrizio Romano. Demnach steht nächste Woche schon der Medizincheck an.

Nimmt das Transferkarussell beim FC endlich Fahrt auf? Der Transfer mit Gideon Mesah steht kurz bevor, mit Edson Álvarez will man sich auch einigen und nun kommt ein weiterer WM-Teilnehmer möglicherweise dazu. Zumindest wenn man dem Transfer-Experten Fabrizio Romano Glauben schenken darf.

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Denn der Experte berichtet, dass sich die Geißböcke mit Paul Okon-Engstler bereits einig seien. Der Australier hat bei der Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und Kanada teilgenommen, ist im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Doch dort scheint er den FC-Verantwortlichen gefallen zu haben. Denn angeblich haben die Kölner schon Nägel mit Köpfen gemacht. Wie der Experte weiter erklärt, wird es kommende Woche den Medizincheck und die Unterschrift geben. Die Ablöse soll demnach bei einer Millionen Euro liegen. Ein Transfer des Australiers käme insofern einigermaßen überraschend, da der FC eigentlich auf Edson Álvarez für das defensive Mittelfeld schielt und sich angeblich mit West Ham schon einig ist. Die Kölner sind zentral eigentlich mit Tom Krauß und Isak Johannesson gut besetzt. Zumal auch im Nachwuchs Spieler wie Fayssal Harchaoui auf ihre Chance warten. Allerdings sind mit Eric Martel und Denis Huseinbasic bekanntlich gleich zwei zentrale Mittelfeldspieler gegangen. Fabrizio Romano ist sich offenbar sehr sicher. Der italienische Sportjournalist verfügt bekanntlich über ein gutes Netzwerk und Kontakte in die Berater- und Spielerszene.

Dreifache Staatsbürgerschaft

Paul Okon-Engstler begann seine Karriere bei den Marconi Stallions in Sydney, wo auch sein Vater einst kickte. Anschließend wechselte er zu den Western Sydney Wanderers, bevor er 2019 als 14-Jähriger nach Belgien zum Club Brügge zog. Drei Jahre später entdeckten ihn Benfica-Scouts bei einem Jugendturnier in Portugal und holten ihn im Juli 2022 nach Lissabon. Dort unterschrieb er einen Dreijahresvertrag. Im Juli 2025 kehrte er nach Australien zurück und schloss sich Sydney FC in der A-League an. Auch dort unterschrieb er einen weiteren Dreijahresvertrag bis 2028. Der Spieler wurde in Ostende geboren und hat demnach auch die belgische sowie die italienische Staatsbürgerschaft. Seit der U18 spielt Okon-Engstler für den Nachwuchs Australiens. Für die A-Nationalmannschaft lief er zehn Mal auf. Unter anderem nun bei der WM. Gegen die Türkei legte der Mittelfeldspieler das zwischenzeitliche 1:0 auf. Der Marktwert des 21-Jährigen wird auf 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Konkurrenz, wilder Transfergedanke, Einigung mit West Ham: So ist der Stand bei Edson Álvarez

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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Konkurrenz, wilder Transfergedanke, Einigung mit West Ham: So ist der Stand bei Edson Álvarez

Nach wie vor geistert der Name Edson Álvarez über dem Geißbockheim. Die Kölner arbeiten an einer möglichen Verpflichtung. Doch die Chancen sind durchwachsen. Aus England überrascht ein wildes Tausch-Gesuch und aus der Bundesliga meldet sich Konkurrenz an für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Edson Álvarez.

Die Verpflichtung von Edson Álvarez wäre ein wahres Statement. Der Mittelfeldspieler lief immerhin mehr als 100 Mal für die Nationalmannschaft auf, ist in Mexiko eine Legende und galt selbst beim BVB zwischendurch als potenzielles Versprechen – wenn auch ohne Vollzug. Nun buhlen die Geißböcke um den Spieler. Ausgang komplett offen.

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15 Millionen Euro Marktwert, Vertrag bis 2028, Kapitän der Nationalmannschaft, WM-Teilnehmer – dass der FC sich etwas Kreatives einfallen lassen muss, um Edson Álvarez unter Vertrag nehmen zu können, ist schon auf den ersten Blick ziemlich klar. Die Idee, die gerade von der Insel Richtung Köln schwappt, ist eine kreative und kuriose zugleich. Wie das vereinsnahe Onlineportal „thewesthamway.com“ berichtet, soll eine Überlegung ein Tauschgeschäft sein. Der FC würde Isak Johannesson den Hammers überlassen, wenn diese wiederum dem FC im Fall Álvarez entgegen kommen würden. Tatsächlich ist der Isländer in England geboren, hat auch einen englischen Pass und wäre sicher nicht abgeneigt, irgendwann in der Liga zu spielen, in der sich schon seit Vater einen Namen machte. Und dennoch käme ein Transfer ein wenig wie Kai aus der Kiste. Denn bislang gab es keinerlei Anzeichen, dass Johannesson den FC verlassen würde oder solle. So richtig plausibel klingt der Deal nicht, auch, wenn die Kölner mehr als nur ein Auge auf den Mexikaner geworfen haben.

Frankfurt sucht einen Sechser

Fakt ist, der Deal mit Álvarez ist weiterhin Gründen schwierig. West Ham kann sich dem Vernehmen nach mit einer Leihe anfreunden, die Vereine sind sich im Grunde einig. Auch, wenn die Hammers lieber einen festen Verkauf eingetütet hätten. Da erscheinen die 15 Millionen Euro Marktwert für die Kölner als sehr hohe Brücke. Weitaus größer wird das Gehalt des Spielers ins Gewicht fallen. Das lag bei West Ham bei etwas mehr als fünf Millionen Euro. Das würde sämtliche Kölner Gefüge sprengen. Der FC müsste schon sehr ins Risiko gehen. Zudem ist der FC offenbar nicht alleine im Buhlen um den Spieler. Aus mehreren europäischen Ländern soll es mittlerweile Interesse geben. Sky berichtete am Abend, dass es gerade aus der Türkei Interesse gäbe. Und dann wohl auch aus der Bundesliga? Wie die Bild berichtet hat auch Eintracht Frankfurt den Mittelfeldspieler auf dem Zettel. Allerdings soll der Mexikaner nicht die erste Wahl in den Überlegungen sein.

Aktuell werden Raphael Onyedika und Robert Andrich mit der SGE in Verbindung gebracht. Das lässt natürlich die Frage offen, wie es bei den Hessen mit Ellyes Skhiri weitergeht. Dass der Tunesier damit auf die Liste der Kölner gerät, ist ganz sicher nicht gesagt. Der FC will den Spieler verpflichten, hadert aber mit den Gehaltsvorstellungen. Sky berichtet weiter, dass sich Álvarez schon Informationen über die Stadt, den Verein und die Fans eingeholt hat. Eine Einigung scheint also weniger utopisch, als ein Tauschgeschäft mit Isak Johannesson.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Adeyemi vor Barca-Wechsel: Wird der BVB nun doch ein Thema für Said El Mala?

Duell der Dribbelkönige: Karim Adeyemi vs. Said El Mala
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Adeyemi vor Barca-Wechsel: Wird der BVB nun doch ein Thema für Said El Mala?

Zuletzt deutete viel darauf hin, dass Said El Mala die kommende Saison in Köln spielen wird. Doch nun wabert der BVB wieder um den Shootingstar des 1. FC Köln: Wird Dortmund ein Thema für Said El Mala?

Am Montag wird Said El Mala beim Trainingsauftakt der Geißböcke wohl wieder auflaufen. Dann werden sich wohl zahlreiche Fans, ihr neues FC-Trikot vom Kölner Shootingstar unterschreiben lassen. Zuletzt deutete viel daraufhin, dass der 19-Jährige auch in der kommenden Spielzeit in Köln auflaufen wird. Das soll dem Vernehmen nach die Mutter entschieden haben. Das berichtete zuletzt die Sport Bild. Demnach wäre ein Wechsel nach England nur zu einem der Topclubs eine Idee. Doch nun kommt plötzlich eine ungeahnte Bewegung in die Gerüchteküche. Denn nun soll der BVB ein Interesse haben.

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Hintergrund dürfte der wohl bevorstehende Abschied von Karim Adeyemi Richtung Barcelona sein. Der Flügelspieler soll kurz vor einem Wechsel zum FCB stehen. Dadurch würde durchaus die Position auf dem Flügel frei und Said El Mala würde sicherlich passen. Der Kölner Offensivspieler war schon vor einigen Wochen mit dem BVB in Verbindung gebracht worden. Allerdings handelte es sich bei dem Gerücht um eine Ente. Damals hieß es, der BVB wäre bereit rund 30 Millionen Euro zu bezahlen und dem FC zwei Leihspieler zu geben. Auf einen solchen Deal hätten sich die Kölner wohl in keiner Denkweise eingelassen. Zumal die Leihspieler nicht die Lücke der fehlenden 20 Millionen auffüllen würden. Denn der FC bleibt bei seiner Wunschvorstellung von 50 Millionen Euro. Und daran scheint auch wenig zu rütteln zu sein. Und genau das könnte nun wieder ein Thema sein – wenn Dortmund ernst machen will. Der BVB ist natürlich über die Konditionen eines möglichen Deals genau informiert, auch über die Forderung von Thomas Kessler.

Gibt El Mala bald sein Länderspiel-Debüt?

Der TV-Sender „Sky“ berichtet am Abend, dass Dortmund aber nicht vollends überzeugt ist. Die Ablöse von 50 Millionen Euro ist schon sehr hoch. Bislang liegt der Rekordtransfer der Borussen bei 35 Millionen Euro, die bezahlte Dortmund für den heutigen Weltstar Ousmane Dembélé. Sebastien Haller kostete 31 Millionen, Mats Hummels knapp über 30 Millionen. El Mala würde also nicht nur auf der Kölner Seite einen neuen Rekord bedeuten. Der FC geht eigentlich von einem Verbleib aus, würde den Spieler aber auch abgeben, allerdings nur, wenn der Preis stimmt. Bei den El Malas hofft man laut „Sky“ auf einen Kompromiss. Doch dafür besteht in Köln nur wenig Anlass. Der Spieler hat bekanntlich noch Vertrag bis 2030 und El Mala einen Markt. Zumal der Marktwert schon bald steigen könnte. Sollte der Offensivspieler im September in die A-Nationalmannschaft berufen werden und El Mala bis dahin eine ordentliche Saison spielen, würde der Wert weiter anwachsen.

Spannend: Eigentlich hat der BVB gerade auch ein Interesse an Mikey Moore. Der junge Engländer soll auf der Liste des BVB ganz weit oben stehen. Der FC hat auch ein Auge auf den Linksaußen geworfen. El Mala war schon einmal in den Fokus des BVB geraten. Die Dortmunder wollten den Spieler verpflichten, waren aber nicht bereit, Malek El Mala unter Vertrag zu nehmen. Auch deswegen entschied sich die Familie zu einem Wechsel zum FC. Aktuell würde es überraschen, wenn ein Bundesligist die 50 Millionen überweisen würde, doch bis zum Ende des Transferfensters ist noch Zeit – auch für die nächste Wende.


Neuer Verein für Cenk Özkacar? Innenverteidiger vor Rückkehr in die Türkei

Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
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Neuer Verein für Cenk Özkacar? Innenverteidiger vor Rückkehr in die Türkei

Möglicherweise hat ein Abgang der Geißböcke einen neuen Verein gefunden. Es folgt offenbar ein weiterer Traditionsverein auf den 1. FC Köln: Cenk Özkacar offenbar vor Wechsel zu Trabzonspor. Die FC-Bosse haben die Kaufoption des Innenverteidigers nicht gezogen.

Nicht wenige Fans hatten auf einen Verbleib bei den Geißböcken gehofft. Doch der FC zog die Kaufoption des Abwehrspielers am Ende nicht. Und so hat Cenk Özkacar die Kölner nach nur einer Spielzeit wieder verlassen. Doch auch bei seinem Heimatverein FC Valencia hat der Türke keine Zukunft. Der spanische Club hätte den Spieler gerne nach Köln abgegeben. Nun scheint es eine Lösung zu geben.

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Denn nach übereinstimmenden türkischen Medienberichten will Trabzonspor den Innenverteidiger unter Vertrag nehmen und habe die Verhandlungen mit dem spanischen Club aufgenommen. Bislang liegt wohl noch keine Einigung vor. Doch Özkacar soll seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Kein Wunder, bei Valencia hat man dem Vernehmen nach keine Verwendung für den 25-Jährigen. Seit 2022 steht der Türke im Osten Spaniens unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis 2028. Für Valencia lief der Spieler aber nur 46 Mal auf. Die Karriere ist von Leihen geprägt. Der FC war bereits die fünfte Leihstation des Spielers. Özkacar hatte in der vergangenen Spielzeit mehrfach betont, er hoffe, dass er nun beim FC seinen festen Club gefunden habe. Tatsächlich entpuppte sich der Türke nach einigen Anpassungsschwierigkeiten als feste Größe, avancierte zum Stammspieler und das auf konstant hohem Niveau. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Özkacar durchaus von den Verletzungen in der Kölner Hintermannschaft profitierte. Trotzdem zogen die FC-Bosse die Kaufoption nicht.

Trabzonspor will Özkacar wohl fest verpflichten

Und das, obwohl die deutlich unter dem Marktwert gelegen haben soll. Aktuell wird dieser von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen geschätzt, Köln hätte wohl rund 2,5 bezahlen müssen. Valencia soll dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro für Özkacar fordern, die wird Trabzonspor wohl nicht bezahlen. Doch die Parteien befinden sich laut Medienberichten auch weiterhin in Gesprächen. Ein Deal gilt als wahrscheinlich. Ein Wechsel in die Süper Lig soll für Özkacar noch einmal die Karriere in der Nationalmannschaft ankurbeln. Dort war der Spieler zuletzt nicht mehr berücksichtigt worden. Bei Trabzonspor würde der Innenverteidiger auf einen weiteren Spieler mit Kölner Vergangenheit treffen. Wie berichtet hat Trabzonspor Thierry Karadeniz verpflichtet. Der gebürtige Bonner durchlief gleich mehrere Junioren-Mannschaften beim FC, spielte zuletzt auch in der Youth League für den Kölner Nachwuchs. Im Sommer erfolgte der Wechsel zu Trabzonspor.

Unterdessen ist Salih Özcan gestern in Istanbul gelandet, um den Vertrag bei Besiktas zu unterschreiben. Der Vollzug soll im Laufe des Tages verkündet werden.


Warum die 17 Millionen Kaminski-Einnahmen nicht 17 Millionen Spieler-Ausgaben sind

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Warum die 17 Millionen Kaminski-Einnahmen nicht 17 Millionen Spieler-Ausgaben sind

Mit Jakub Kaminski hat der FC den zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte zu vermelden. 17 Millionen Euro haben die Geißböcke für den Spieler erhalten. Doch Eins-zu-Eins werden die nicht in neue Spieler fließen beim 1. FC Köln: Warum Millionen-Einnahmen nicht gleich Ausgaben sind.

Zwar nicht die erhofften 20, aber immerhin 17 Millionen Euro hat der FC für Offensivspieler Jakub Kaminski aus Lissabon erhalten. Die sollen wieder in den Kader gesteckt werden. Doch es werden eben nicht 17 Millionen sein. Denn Einnahmen sind nicht gleich Ausgaben.

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Der Name ist klangvoll: Edson Álvarez – zumindest ist der Mexikaner in seiner Heimat eine Art Volksheld. Mehr als 100 Begegnungen hat der Mittelfeldspieler für sein Land bestritten, wurde einst für knapp 40 Millionen Euro nach West Ham verkauft. Und jener Edson Álvarez hat es nun in das Notizbuch von Thomas Kessler geschafft. Die Gespräche laufen, doch eine Einigung wird nicht leicht zu erreichen sein. Das hat zwei Gründe: Zum einen dürften die Gehaltsvorstellungen dann doch sehr weit auseinanderklaffen, zum anderen erscheint zumindest ein Kauf bei einem Marktwert von 15 Millionen Euro schwierig. Zumal West Ham eben 38 Millionen für den Spieler bei Ajax auf den Tisch gelegt hat. Nun steht auch eine Leihe im Raum. Und dann gibt es da die Idee, dass der FC doch gerade für Jakub Kaminski 17 Millionen kassiert hat, die könnte man doch nun gut in den neuen Kader stecken und plötzlich erscheint zumindest der Kauf von Álvarez gar nicht mehr utopisch. Oder doch? Mal ganz abgesehen davon, dass die Kölner gleich mehrere Baustellen zu schließen haben, bedeuten 17 Millionen Euro Einnahmen eben nicht 17 Millionen Euro für neue Spieler.

„Fallen die jetzt einfach in die Kasse? Die Antwort ist Nein!“

Das erklärt Philipp Türoff auch im aktuellen Podcast bei fc.de. Allerdings an einem Beispiel um einen (sich nicht anbahnenden, beispielhaften) Transfer von Said El Mala. „Die einfache Vorstellung, so ein Transfer würde zustande kommen und der 1. FC Köln bekommt jetzt mal 40 Millionen Euro. Fallen die jetzt einfach in die Kasse? Kann ich die einfach ausgeben? Die Antwort ist erst einmal: Nein“, sagt Türoff. „Wenn ich für einen Spieler, den wir für ein deutlich geringeres Geld gekauft haben, für eine solche Summe verkaufe, dann haben wir erst einmal als Unternehmen einen außerordentlichen Gewinn in unserem Geschäftsjahr erwirtschaftet und auf diesen Gewinn guckt als aller erstes Mal das Finanzamt.“

Die Rechnung 40 Millionen Euro für einen Spieler erhalten und die direkt in neue Spieler zu investieren, um auf eine Plusminus-Null-Bilanz vor dem Finanzamt zu kommen, sei auch nicht gegeben. „Wenn wir beispielsweise einen El Mala für 40 Millionen verkaufen und ich kaufe einen Spieler für 40 Millionen und gebe ihm einen Vierjahresvertrag, dann kostet er mich in den kommenden vier Jahren zehn Millionen bilanziell. Für die 30, die dann übrig bleiben, will das Finanzamt Steuern“, sagt Türoff. Eins-zu-eins können die kompletten Einnahmen aus rein steuerlichen Gründen schon gar nicht ausgegeben werden. Türoff unterscheidet dabei zwei Perspektiven, die im öffentlichen Diskurs regelmäßig vermischt werden. Auf der Liquiditätsebene kann ein Transfer tatsächlich nahezu neutral verlaufen — Geld kommt rein, Geld geht raus. Auf der steuerlichen Ebene sei das jedoch eine völlig andere Rechnung.

Verschiedene Faktoren nach Verkauf

Hinzu kommen weitere Faktoren, die den tatsächlichen Spielraum eines Transfers erheblich einschränken: Weiterkaufsbeteiligungen für den abgebenden Verein, Beraterkosten, Gehaltspakete für neu verpflichtete Spieler. Jeder Vertrag, den der FC abschließt, ist nicht nur eine einmalige Ausgabe — er ist eine langfristige Verpflichtung. „Mit jedem Vertrag lege ich fest, dass wir das Gehalt in den Folgejahren stemmen müssen.“ Und auch der Solidaritätsbeitrag, von dem die Geißböcke in der Vergangenheit immer mal wieder profitierten, ist ein Faktor. Im Fall von Jakub Kaminski erhalten Lech Posen, Szombierki Bytom und selbst der VfL Wolfsburg 800.000 Euro. Zudem betonte Türoff, dass die aktuellen Verkäufe ja auch in eine Zeit fallen, in der größere finanzielle Projekte wie der Bau des Leistungszentrums anstehen.

Nichtsdestotrotz hat der FC nun eine stolze Summe kassiert. Dem Vernehmen nach soll das Budget vor dem Abschied von Kaminski bei rund zehn Millionen Euro gelegen haben, nun kommt ein zweistelliger Millionenbetrag dazu. Der FC kann sich durchaus ein Regalfach höher anschauen. Eine Ausgabe von 15 Millionen Euro für einen Edson Álvarez macht das nicht wahrscheinlicher. Dort werden die Kölner nach einer anderen Lösung suchen.

Für die Anhänger, die sich also fragen, warum der 1. FC Köln nach dem Kaminski-Verkauf nicht sofort mit großen Neuverpflichtungen aufwartet, lautet die nüchterne Antwort: Weil Fußball-Transfers Unternehmenstransaktionen sind — mit Steuerpflicht, Bilanzregeln und langfristigen Verpflichtungen. Die Millionen, die ankommen, sind nicht dieselben Millionen, die ausgegeben werden können.