Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Edson Alvarez und Ellyes Skhiri stehen auf dem Zettel der Geißböcke
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Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Mit der Verpflichtung von Gideon Mensah haben die Kölner auch die zweite wichtige Baustelle geschlossen. Und aktuell arbeiten die Geißböcke an einer neuen Zentrale. Und dort läuft es auf der Sechs auf einen Zweikampf hinaus beim 1. FC Köln: Edson Álvarez und Ellyes Skhiri im Vergleich.

Aktuell deutet ziemlich viel daraufhin, dass der FC einen weiteren WM-Teilnehmer unter Vertrag nimmt – und das auf der Sechs. Zumindest scheinen Edson Álvarez und Ellyes Skhiri die besten Karten haben. Doch wo liegen bei welchem Spieler die Vorteile?

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Der eine wäre ein absolutes Statement, beim anderen wäre es die Rückkehr eines ehemaligen Publikumslieblings. So oder so suchen die Kölner ganz offensichtlich nach einem routinierten Sechser. Denn sowohl Edson Álvarez als auch Ellyes Skhiri können mit einer Menge Pflichtspiele, davon zahlreiche in der Nationalmannschaft, aufwarten. Grundsätzlich ist die Erzählweise, dass der FC Álvarez gerne verpflichten würde, sich von der Sache auch mit allen Beteiligten einig ist, nur eine Lösung in Sachen Gehaltsvorstellung sucht. Keine einfache Suche. Denn der Mexikaner soll etwa das Doppelte von dem Höchstverdiener der Geißböcke einstreichen. Sollte keine Einigung erzielt werden, kommt Skhiri ins Spiel. Der Tunesier ist also der Plan B der Kölner. Es wäre wohl ein günstiger Plan B. Denn die Kölner würden den 31-Jährigen für weniger als Álvarez‘ Jahresgehalt kaufen und für eine Spielzeit bezahlen können. Der Mexikaner wäre wohl „nur“ als Leihe ein realistisches Szenario. Rein wirtschaftlich spricht also schonmal viel für den Tunesier.

Ein Abgang wird konkreter

Aber wie sieht es sportlich aus? Schließlich sollte die Qualität eines Spielers auch in die wirtschaftliche Beurteilung mit einfließen. Beide Akteure spielten zuletzt bei der WM – mit unterschiedlichen Erfolgen. Während die Nordafrikaner sich mit drei Niederlagen sang- und klanglos verabschiedeten, scheiterte Gastgeber Mexiko unglücklich im Achtelfinale an England. Die vergangene Spielzeit im Club verlief für beide Akteure nicht wie erhofft. Mexikos Kapitän fiel bei seiner Leihstation Fenerbahce immer wieder verletzt aus, konnte so nur selten zur Form finden. Möglicherweise sah auch deswegen der türkische Traditionsclub von einer festen Verpflichtung ab. Dem Vernehmen nach hätte Álvarez 19 Millionen fest gekostet. Nun geht es zurück zu den Hammers, allerdings würde der Mexikaner gerne direkt weiterziehen. Skhiri ist bei den Hessen alles andere als unumstritten. Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte über einen möglichen Abgang. Dieser wird nun konkreter. Die Eintracht blickt sich sehr aktiv nach Alternativen um .

Unterschiedliche Rollen der beiden Sechser

Natürlich hinkt der direkte Vergleich zwischen der türkischen Süper Lig und der Bundesliga, doch bei den Daten der vergangenen Saison – Skhiri in Frankfurt und Álvarez bei Fenerbahce – lassen sich durchaus kleinere Tendenzen ablesen. Àlvarez sucht spürbar mehr Zweikämpfe und gewinnt sie am Boden auch etwas häufiger. Der Mexikaner scheint etwas aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen, sammelte daher auch mehr Foulspiele. Skhiri wirkt disziplinierter und kontrollierter im direkten Duell. In der Luft weist der Tunesier die besseren Werte auf. Allerdings sucht Álvarez häufiger das Kopfballduell. Passquote und Passvolumen sind fast identisch – beide sind zuverlässige, ballsichere Sechser. Der Unterschied liegt im Risikoprofil: Skhiri spielt planvoller Richtung Strafraum (mehr Pässe in den Sechzehner, weniger Ballverluste), Álvarez trägt den Ball selbst deutlich öfter nach vorne (progressive Läufe, Dribblings 1,2 vs. 0,2 pro 90) und nimmt dafür mehr Verluste in Kauf.

Im Endeffekt unterscheiden sich die beiden Spieler wohl auch in einem Rollenverständnis. Es wird wohl auch darauf ankommen, welches Spielerprofil René Wagner genau sucht. Zudem beziehen sich die Daten nur auf die vergangene Spielzeit. So spielte Skhiri beim FC eine deutlich offensivere Rolle, als er es nun bei den Hessen tut.

Bei der Datenauswertung wurden die Wysout-Daten der vergangenen Spielzeit zugrunde gelegt. Festzuhalten ist dabei, dass Álvarez aufgrund seiner Verletzungen deutlich weniger Spiele absolvierte als Skhiri


1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Gideon Mensah spielt jetzt beim 1. FC Köln
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1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Ein Ghanaer ist schon fest verpflichtet, ein Australier soll nächste Woche folgen. Damit holt sich der FC geballte WM-Power an Bord. Auch sonst richtet sich der Blick von Thomas Kessler weit über die Grenzen des Landes hinaus. René Wagner sieht darin eine Chance. Der 1. FC Köln setzt vermehrt auf einen internationalen Kader.

Die Stadt Köln steht für Lebendigkeit, Offenheit und Herzlichkeit. Es ist daher kein Wunder, dass die Domstadt Menschen aus über 180 Ländern eine Heimat bietet. Diese Multikulturalität spiegelt sich auch in den aktuellen Transferplanungen des FC.

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Von Elias Schnaubelt

Nachdem mit Linksverteidiger Gideon Mensah bereits ein ghanaischer Nationalspieler und WM-Fahrer verpflichtet wurde, soll nächste Woche auch der Transfer von Paul Okon-Engstler eingetütet werden. Der 21-jährige Australier ist im zentralen Mittelfeld zuhause und nahm mit den Socceroos ebenfalls an der Weltmeisterschaft teil. Bedenkt man zudem die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (England), sowie die Gerüchte um Mikey Moore (England) und Edson Álvarez (Mexiko), so wird eines deutlich: Keiner dieser Spieler spricht muttersprachlich Deutsch. Die Verständigung muss also auf Englisch funktionieren. Für Cheftrainer René Wagner stellt das jedoch kein Hindernis dar. „Wir haben genug Jungs da, die beide Sprachen sprechen. Ich spreche beide Sprachen gut genug“, erläutert der Coach.

„Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“

Sind die Sprachbarrieren überwunden, so liefert das erweiterte Scouting-Radar des FC einen großen Vorteil. Indem vermehrt Spieler aus dem Ausland unter die Lupe genommen werden, umgeht man gleichzeitig den Konkurrenzkampf mit anderen Bundesligisten. „Viele Vereine in der Bundesliga wollen natürlich deutschsprachige Spieler“, sagt Wagner, der gleichzeitig eine Chance sieht: „Ich glaube, dass ein diverser Kader generell nicht wehtut, sondern dass ganz im Gegenteil, mit vielen verschiedenen Kulturen, etwas Besonderes entstehen kann.“ Ein erweiterter Blick auf dem Transfermarkt bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch mehr Arbeit für Thomas Kessler. Dieser stand während der vergangenen Wochen immer wieder im engen Austausch mit Wagner, welcher sein Handy im Urlaub wohl nie ganz links liegen lassen konnte. Gewiss wird der Cheftrainer jedoch keine Träne darüber vergießen, wenn am Ende als Ertrag ein funktionierender Kader steht. „Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“, erklärt Wagner. Und diese Spieler finden sich bekanntlich nicht von allein.


Die deutsche Ära des FC

Als Ellyes Skhiri im Sommer 2023 den Effzeh verließ, um sich der Eintracht aus Frankfurt anzuschließen, hinterließ er eine klaffende Lücke im System von FC-Coach Steffen Baumgart. Der Tunesier spielte die zentrale Rolle, das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Der Spieler, der auserkoren wurde, um in diese Fußstapfen zu treten, war Jacob Christensen. Doch bevor der junge Däne sich auf den fußballerischen Part dieser großen Aufgabe fokussieren konnte, sah er sich mit einem fundamentaleren Problem konfrontiert: Der Sprachbarriere zwischen ihm und seinem Trainer. Diese hatte zur Folge, dass die Geißböcke sich in Baumgarts Amtszeit auf den deutschen Markt und deutschsprachige Spieler im Ausland fokussierten. Eine enorme Eingrenzung und verschenktes Potenzial auf anderen vielversprechenden Märkten. Mit der Verpflichtung von Christensen versuchte man nun, damit zu brechen. Jedoch schienen die Kommunikationsschwierigkeiten wie ein schlechtes Omen auf der FC-Zeit des Dänen gelegen zu haben. Nach nur acht Pflichtspiele in zwei Jahren und einem Kreuzbandriss im linken Knie zog es ihn im Sommer 2025 zurück in seine Heimat. Dort spielt er seitdem bei Molde FK.

Das Aus von Steffen Baumgart im Dezember 2023 markierte gleichzeitig das Ende der deutschsprachigen Ära beim 1. FC Köln. Ob die Erweiterung des Scouting-Radars Früchte tragen wird und etwas Besonderes entstehen kann, wird die neue Spielzeit zeigen. Sicherlich bietet die neu gewonnene Internationalität der Domstädter eine Chance. Und es liegt an Cheftrainer René Wagner, diese zu nutzen.


Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
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Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Er gilt als eins der größten Talente Frankreichs und angeblich hatten die Geißböcke die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt. Doch der Franzose wechselt nicht zum 1. FC Köln: Der HSV verpflichtet wohl Martin Adeline.

Sollten die Kölner tatsächlich um die Dienste von Martin Adeline gebuhlt haben, gehen sie offenbar leer aus. Der Franzose ist sich offenbar mit dem Hamburger SV einig geworden. Damit ist dieses Transfergerücht wohl endgültig vom Tisch.

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Gleich drei junge, talentierte Franzosen sollen es Anfang Juni auf den Wunschzettel der Kölner geschafft haben – so wurde es zumindest kolportiert. Martin Adeline, Pablo Pagis und Giovani Versini wurden als mögliche Offensiv-Verstärkungen genannt. So richtig heiß waren die Spuren in zwei Fällen wohl damals schon nicht. Doch der Wunsch einiger Fans gerade Adeline an den Rhein zu lotsen war groß. Der 22-Jährige erzielte für Troyes in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Adeline liegt damit auf Rang sechs der wertvollsten Akteure der zweiten französischen Klasse. Ein stolzer Preis, den Interessenten aber offenbar nicht hätten zahlen müssen. Der offensive Mittelfeldspieler wechselt nun anscheinend für vier Millionen Euro nach Hamburg. Die Einigung mit den Rothosen ist anscheinend erzielt, es fehlt noch die offizielle Bestätigung. Lange sah es so aus, als würde das Talent in Frankreich bleiben, zahlreiche Erstligisten hatten ihn auf der Liste.

St. Etienne will bei Versini ernst machen

Nun also doch der Wechsel in die Bundesliga, nur eben nicht zum FC. Und unweigerlich werden Erinnerungen an den vergangenen Sommer wach, als der FC sich gleich mehrere Transfer-Poker mit dem HSV lieferte. Und gleich in mehreren Fällen den Kürzeren zog. Um Rayan Philippe und Jordan Torunarigha sollen sich beide Vereine bemüht haben, die Spieler wechselten nach Hamburg. Auf der anderen Seite hatte wohl auch Tom Krauß das Interesse der beiden Aufsteiger geweckt. Der Mittelfeldspieler entschied sich bekanntlich für den FC, ist mittlerweile fest verpflichtet. Wie groß das Interesse an Adeline war, ist offen. Allerdings wurde der Name zuletzt nicht mehr mit dem FC in Verbindung gebracht. Zuletzt gab es dagegen die Verbindung zu Versini. Dort schienen die Kölner eigentlich gute Karten zu haben, weil sich St. Etienne aus dem Transfer-Poker verabschieden wollte. Doch der französische Erstligist hofft weiter auf eine Verpflichtung, gilt als Favorit und bereitet dem Vernehmen nach ein Angebot vor.


Von Ghana bis in die Bundesliga – So ungewöhnlich war der Weg von Gideon Mensah

Spielt nun beim 1. FC Köln: Gideon Mensah
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Von Ghana bis in die Bundesliga – So ungewöhnlich war der Weg von Gideon Mensah

Der Neuzugang des 1. FC Köln hat bereits einen weiten Weg hinter sich. Denn von der ghanaischen Kleinstadt Sogakope ging es für den 27-Jährigen über die Red-Bull-Akademie nach Liefering und nun eben zum 1. FC Köln: Gideon Mensahs ungewöhnliche Karriere – vom ghanaischen Talent zum Bundesliga-Profi.

Nach einem langen Weg hat der neue Linksverteidiger der Geißböcke es in die deutsche Bundesliga geschafft. Und vor allem RB Salzburg spielte dabei eine nicht unwichtige Rolle.

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Die Verbindung zwischen der ghanaischen Kleinstadt Sogakope und dem Salzburger Stadtteil Liefering ist auf den ersten Blick wohl eine etwas kuriose. Immerhin trennen mehr als 7000 Kilometer die beiden Orte. Dabei ist die Verbindung eigentlich eine viel engere – zumindest lange gewesen und eigentlich dann doch auch bis heute noch. Denn in Sogakope ist seit langem die West African Football Academy beheimatet. Eine Fußballakademie, die westafrikanische junge Kicker an den europäischen Fußball heranführen sollte. Neben guten sportlichen Bedingungen gilt der Fokus aber auch der schulischen Ausbildung. 2006 wurde die so genannte Soccer School of Lavanttal von Red Bull übernommen und damit rückt Österreich dann plötzlich ganz nah an Sogakope heran. Denn ab jener Übernahme ging es darum, die Spieler an die europäischen Verein des österreichischen Konzerns heranzuführen. Viel Geld wurde in die Schule, in die Infrastruktur gesteckt. 2013 stieg Red Bull zwar aus dem Projekt aus, die Akademie wurde neu eröffnet – allerdings in Kooperation mit Red Bull. 

Karrierebeginn in Österreich

Eigentlich war das Ziel drei, vielleicht vier Spieler pro Jahr in den europäischen Fußball zu bringen, es schafften in jener Zeit nicht einmal zehn nach Europa. Und die Erfolgsgeschichte jener Spieler ist bislang überschaubar. Die ganz großen Namen sucht man in den Vereinslisten von Akteuren wie Felix Adjei oder David Atanga vergebens. Die wohl erfolgreichste Karriere machte ein gewisser Gideon Mensah. Drei Tage nach seinem 18. Geburtstag führte der Weg von Sogakope eben nach Liefering, dem offiziellen Farmteam von RB Salzburg. Und mit dem RB-Nachwuchs gewann der Linksverteidiger direkt die Youth League.

Doch es lief zunächst nicht so richtig rund. Verletzungen warfen das Talent immer wieder zurück, der Durchbruch blieb ihm lange verwehrt. Es folgte der Wechsel zu Sturm Graz. „Er ist mir schon dort als Gegenspieler aufgefallen. Er ist ein Spieler, der sowohl defensiv als auch offensiv auf der linken Außenbahn variabel einsetzbar ist“, sagte Graz-Coach Roman Mählich damals.

Vier Leihen in sechs Jahren

Wenige Monate später, nach dem Duell gegen Salzburg sprach auch RB-Coach Marco Rose über den Ghanaer: „Ich glaube, dass Gideon die Zeit bei Sturm sehr gut tut, das sieht man ihm an. Es ist wichtig, dass er gesund bleibt. Das war sein größtes Problem in den letzten zweieinhalb Jahren.“ Über die genauen Verletzungen ist wenig bekannt. Allerdings kam der Linksverteidiger nicht so richtig in Tritt. Und dennoch glaubten die Verantwortlichen in Salzburg weiter an den Spieler, hofften auf Spielpraxis bei Leihstationen in Waregem, Guimares und Bordeaux. 2022 nach der vierten Leihe in sechs Jahren Salzburg folgte dann der endgültige Abschied von RB. Es ging nach Auxerre und dort zum Stammplatz. Der 27-Jährige ist eigentlich gelernter Linksverteidiger, spielte aber auch als Innenverteidiger und im linken Mittelfeld. Bei der WM überragte der 27-Jährige vor allem mit Defensivqualitäten, gehörte gleich in mehreren Kategorien zu den besten Abwehrspielern des Turniers. In der Ligue 1 war das in der vergangenen Spielzeit nicht immer der Fall.

Viel Erfahrung durch viele Leihen

Mensah selbst betont zwar, dass für ihn die Defensive die primäre Aufgabe sei, er aber durchaus auch den Weg nach vorne sucht, wenn der sich ergibt. „Als Linksverteidiger geht es nicht nur ums Verteidigen. Ich suche immer nach Möglichkeiten, nach vorne zu stoßen, Torchancen zu kreieren und meine Mannschaft im Angriff zu unterstützen“, sagte der Spieler. Die Heatmap der vergangenen Ligue-1-Saison untermauert die Worte, die nackte Bilanz nicht. Große Torgefahr strahlte der Linksverteidiger da jedenfalls nicht aus. Ein Tor sucht man in der Statistik bei den Profis vergeblich. „Gideon ist ein Spieler, der sich konsequent in den Dienst der Mannschaft stellt und auf dem Platz mit hoher taktischer Disziplin, Defensivstärke und Dynamik überzeugt. Mit seinem Profil wird er unserem Kader zusätzliche Qualität und Stabilität geben und unsere Möglichkeiten auf dieser Position weiter verbessern“, sagt Thomas Kessler über den Spieler.

In Frankreich wird noch eine ganz andere Stärke Mensahs immer wieder hervorgehoben: Sein Charakter. Demnach ist der 27-Jährige enorm wichtig in der Kabine. Zudem gilt er als Arbeiter, der immer alles gibt. „Genau wie für Ghana und meine vorherigen Vereine werde ich auch für den FC alles geben, damit der Club seine Ziele erreicht und wir als Mannschaft erfolgreich sind“, verspricht Mensah.


U21 des 1. FC Köln mit souveränem Sieg bei Hartmann-Debüt

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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U21 des 1. FC Köln mit souveränem Sieg bei Hartmann-Debüt

Die Reserve des FC hat ihr Trainingslager in Hennef mit einem 6:1-Testspielsieg abgeschlossen. Die U21 des 1. FC Köln gewann gegen den FC Gießen 6:1. Für Trainer Manuel Hartmann war es ein erfolgreicher Start, nachdem er von der U17 in die U21 hochgerückt war. Unter den Augen von René Wagner und Thomas Kessler trat die Mannschaft über 90 Minuten dominant auf.

Bei knapp 30 Grad fand das Trainingslager der U21 des 1. FC Köln einen gelungenen Abschluss. Gegen den Hessenligisten aus Gießen gab es einen klaren 6:1-Sieg für die Geißböcke. Die Mannschaft, die zur Pause komplett ausgetauscht wurde, belohnte sich für die starke Leistung mit je drei Treffern pro Halbzeit.

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Von Matthias Wilhelm

Früh zeichnete sich ab, dass die Gäste aus Gießen dem FC heute wenig entgegenzusetzen haben würden. Nach 20 Minuten war es Malek El Mala, der einen Foulelfmeter zum 1:0 verwandelte und sich nur wenige Minuten später stark an der Grundlinie durchsetzte und den Gießener Torwart sehenswert aus spitzem Winkel zur 2:0-Führung überwand. Jonathan Friemel, der in der vergangenen Saison noch die Kölner U19 als Kapitän zur Vizemeisterschaft geführt hatte, belohnte seine gute Leistung ebenfalls mit einem Tor und stellte auf 3:0. Der Anschlusstreffer des FC Gießen kurz vor der Pause blieb letztlich nur ein Schönheitsfehler. Die Kölner Mannschaft der zweiten Halbzeit um Fynn Schenten und Cenny Neumann benötigte zunächst ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Am Ende konnten sie dennoch die Torausbeute verdoppeln und machten den 6:1-Erfolg perfekt. Dabei traf Nilas Yacobi ebenfalls gleich zwei Mal das gegnerische Gehäuse, für Maik Akumu war ein Tor drin.

Hartmann-Debüt in der Sportschule Hennef

Sechs Tage ist es her, dass Manuel Hartmann als Nachfolger von Evangelos Sbonias vorgestellt wurde, der zur Saison 2026/27 in das Trainerteam von Proficoach René Wagner wechselt. Auch wenn ein Testspielsieg gegen den klassenniedrigeren FC Gießen nicht überbewertet werden sollte, ist es doch ein guter Abschluss der ersten Trainingswoche unter Hartmann und macht Lust auf mehr. „Gerade offensiv haben wir viel Power und Spielwitz ausgestrahlt und wirklich ein paar sehenswerte Treffer erzielt“, so Hartmann. Mit Abpfiff des Spiels endet auch das Trainingslager der Geißböcke in der Sportschule Hennef. „Es war ein rundes Trainingslager mit einem sehr schönen Abschluss. Die Jungs haben ordentlich Gas gegeben, eine hohe Intensität an den Tag gelegt, die taktischen Inhalte gut umgesetzt und gute Fortschritte gemacht“, fasst der U21-Trainer zusammen.

Die Anlage bietet neben mehreren Fußballplätzen auch weitere Sportmöglichkeiten wie ein Schwimmbecken und Beachvolleyballplätze und hat in früheren Jahren auch schon die deutsche Nationalmannschaft beherbergt. Lediglich an Schatten mangelt es an diesem Samstagmittag unter der heißen Hennefer Sommersonne. Am Ende fanden sowohl die Ersatzspieler der beiden Teams als auch die Verantwortlichen um Thomas Kessler, Lukas Berg und René Wagner sowie ein Großteil der überschaubaren Zuschauermenge während des Spiels Schutz unter dem einzigen großen Baum der Anlage.

U21 des 1. FC Köln: Erste Halbzeit: Hauer – Fürst, Mausehund, Hoffmann, Friemel – Harchaoui – Hekmat, Borie – Toure, M. El Mala, Labenz. Zweite Halbzeit: Marutzki – Neumann, Dabrowski, Lechner, Voufack – Kristal – Elyazidi, Wörsdörfer – Akumu, Schenten, Yacobi

Verwirrung um Zukowski-Angebot: Was ist dran an der Fünf-Millionen-Absage?

Mateusz Zukowski spielt beim 1. FC Magdeburg
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Verwirrung um Zukowski-Angebot: Was ist dran an der Fünf-Millionen-Absage?

17 Tore, starke Torquote, mehrere Interessenten – Mateusz Zukowski hat sich in der 2. Bundesliga ins Schaufenster gespielt. Auch der FC wurde zuletzt mit dem Polen in Verbindung gebracht. Doch nach Informationen von come-on-fc.com ist diese Spur kälter als berichtet. Der 1. FC Köln und das Zukowski-Gerücht – was wirklich dahintersteckt.

Er ist einer der erfolgreichsten Spieler der 2. Bundesliga. Kein Wunder, dass es gleich mehrere Interessenten für den Spieler geben soll. Auch der FC soll interessiert sein. Eine Fünf-Millionen-Abfuhr hat es aber nach Informationen von come-on-fc.com so nicht gegeben.

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Mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah haben die Kölner gleich zwei doch wichtige Baustellen in der Defensive geschlossen. Die Hintermannschaft ist nun deutlich routinierter aufgestellt. Doch es gibt noch weitere Lücken. Unter anderem in der vordersten Kette. Wie berichtet suchen die Kölner nach einem Backup für Ragnar Ache. Es soll ein weiterer Zielstürmer verpflichtet werden. Zuletzt wurde unter anderem von Mateusz Zukowski berichtet. Kein Wunder, die Bilanz des Angreifers ist eine ziemlich beeindruckende. 17 Tore erzielte der Stürmer und damit genauso viele wie beispielsweise Isac Lidberg, der Darmstadt verlässt und kommende Saison bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht. Einzig Noel Futkeu war zwei Mal mehr erfolgreich. Doch das Bild entspricht nicht der ganzen Wahrheit. Zukowski wurde zu Beginn der Spielzeit noch am Fuß operiert, fiel Monate lang aus und kam so auf gerade einmal 22 Spiele. Mit einem Torschnitt von 0,72 pro 90 Minuten steht der Pole sogar deutlich besser da, als die beiden Kontrahenten (Futkeu 0,57 und Lidberg 0,51). 

Spur nach Magdeburg ist nicht sonderlich heiß

Das Interesse wäre daher durchaus verständlich. Und Zukowski soll auf mehreren Zetteln stehen. Magdeburg würde den Spieler gerne halten. „Wir führen mit Mateusz fortlaufend Gespräche, wir führen mit seiner Agentur Gespräche. Wir wollen ihn so lange wie möglich in Blau-Weiß sehen. Dass für ihn Türen aufgehen können, ist uns bewusst. Je eher wir für alle Klarheit haben, desto besser ist es für alle Seiten“, sagte Sportchef Peer Jaekel zuletzt der „Bild“ und erklärte: „Es ist nichts Konkretes auf dem Tisch. Mateusz hat sich absolut ins Schaufenster gespielt und tolle Leistungen gebracht. Und die soll er weiter in unseren Farben erbringen.“ Nach einem neuesten Bericht der „Bild“ habe der FC allerdings nun ein konkretes Angebot vorgelegt. Und sei damit abgeschmettert. Demnach hätten die Geißböcke vergeblich fünf Millionen Euro geboten. Nach Informationen von come-on-fc.com ist diese Spur aber kalt. Das Interesse an dem Polen soll jedenfalls nicht so groß wie berichtet sein.

Zwar hat der Stürmer einen Marktwert von sechs Millionen Euro, eine Ablöse von fünf für den Spieler erscheint dann für den FC als Backup für Ache doch hoch. Wahrscheinlicher erscheint die Verpflichtung eines jüngeren Angreifers, der sich auch mit der Rolle des Backups arrangieren könnte. Bei Zukowski geht es nämlich auch darum, über Spielpraxis im Fokus der Nationalmannschaft zu bleiben.


FC sticht den FC Bayern aus und verlängert mit U-Nationalspieler Ben Nwachukwu

Ben Nwachukwu vom 1. FC Köln beim Länderspiel der deutschen U17.
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FC sticht den FC Bayern aus und verlängert mit U-Nationalspieler Ben Nwachukwu

Noch vor wenigen Wochen soll der FC Bayern München an dem Nachwuchsspieler interessiert gewesen sein. Jetzt die Wende. Der 1. FC Köln verlängert mit Ben Nwachukwu und bindet das Talent langfristig.

Er strahlt eine ungewöhnliche Ruhe aus, gilt als besonders zweikampfstark und wird bereits mit Nico Schlotterbeck verglichen. Ben Nwachukwu ist eins der größten Defensivtalente des Landes – zumindest in seinem Jahrgang. Kein Wunder, dass die Bayern ein Interesse an dem Spieler bekundet haben. Doch daraus wird nichts. Der FC hat den Vertrag verlängert und das über die Sozialen Medien auch bekannt gegeben.

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Es ist schon ein deutliches Zeichen, dass der FC da gesetzt hat. Denn die Geißböcke haben sich offensichtlich bei Ben Nwachukwu gegen die Bayern durchgesetzt. Wie berichtet, war der Rekordmeister an einer Verpflichtung des Talents interessiert. Die Bayern wollten den Innenverteidiger an den Campus an die Säbener Straße holen. Doch daraus wird nichts, denn der FC hat mit dem Talent den Vertrag verlängert. Wenn die Geißböcke perspektivisch auf einer Position besonders gut aufgestellt sind, dann scheint es sich dabei um Innenverteidiger zu handeln. Julian Pauli und Elias Bakatukanda kommen im Sommer von ihren Leihen zurück und zumindest ersterer wird durchaus die Chance erhalten, sich bei den Profis zu zeigen. Aus der U19 rücken einige Talente in die U21 auf und nun das nächste in die U19. Vielleicht sogar das größte. Ben Nwachukwu gilt als besonders vierversprechender Abwehrspieler, ist physisch für sein Alter bereits sehr zweikampfstark und zudem technisch besonders versiert am Ball.

FC Bayern München zieht den Kürzeren

In Köln ist man jedenfalls sehr glücklich darüber, dass der Spieler noch einen Kontrakt bis 2028 hat. Und doch gibt es aktuell eine vielleicht doch beunruhigende Entwicklung. Auch deswegen wurde der Vertrag nun bis 2029 verlängert, obwohl er ohnehin noch bis 2028 gelaufen war. Der Abwehrspieler wechselte 2017 als Siebenjähriger von Südwest zum FC. Dort durchlief er nach und nach die Juniorenmannschaften und ist nun eins der ganz großen Talente der U19. Dort wird ihn Trainer Stefan Ruthenbeck nun begrüßen. In dieser Saison lief er zehn Mal auf. Neben dem Innenverteidiger hat der FC auch den Vertrag von Torhüter Jacob Esser verlängert. Er gilt ebenfalls als großes Talent und wird sich nun beim FC weiter entwickeln. Mit Milian Eggers haben die Kölner zudem noch einen Stürmer für die U19 verpflichtet. Der Angreifer kommt aus Ingolstadt zum FC.


1. FC Köln verpflichtet Linksverteidiger Gideon Mensah – das sagen Spieler und Thomas Kessler

Gideon Mensah wechselt zum 1. FC Köln
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1. FC Köln verpflichtet Linksverteidiger Gideon Mensah – das sagen Spieler und Thomas Kessler

Die Geißböcke haben eine weitere Baustelle im Kader geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet Gideon Mensah. Der Linksverteidiger stand bis zum Sommer bei AJ Auxerre unter Vertrag, wechselt nun aber ablösefrei zum FC. Das gab der Verein am Morgen bekannt. Mensah war bei der WM für Ghana im Einsatz. Der Vertrag läuft bis 2028.

Der FC hat seinen zweiten externen Neuzugang zu vermelden. Wie erwartet haben die Geißböcke den Ghanaer Gideon Mensah unter Vertrag genommen. Der 27-Jährige war zuletzt bei AJ Auxerre im Einsatz, allerdings war der Vertrag Ende Juni ausgelaufen und der Spieler damit ablösefrei zu haben.

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Nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft gegen England hat sich nun für Gideon Mensah auch die Zukunft im Vereinsfußball geklärt. Der Linksverteidiger wechselt zum 1. FC Köln. Bei den Geißböcken schließt der 27-Jährige die Lücke, die durch den Abgang von Kristoffer Lund entstanden ist. „Wir beschäftigen uns schon seit längerer Zeit mit Gideon und freuen uns, dass wir ihn für den FC gewinnen konnten. Er bringt internationale Erfahrung mit, hat in der vergangenen Saison in Frankreich starke Leistungen gezeigt und diese auch bei der Weltmeisterschaft bestätigt“, sagt Thomas Kessler. „Gideon ist ein Spieler, der sich konsequent in den Dienst der Mannschaft stellt und auf dem Platz mit hoher taktischer Disziplin, Defensivstärke und Dynamik überzeugt. Mit seinem Profil wird er unserem Kader zusätzliche Qualität und Stabilität geben und unsere Möglichkeiten auf dieser Position weiter verbessern.“ Mensah hat beim FC einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Karrierebeginn in Österreich

„Nach der WM hatte ich verschiedene Möglichkeiten. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC, die sich sehr um mich bemüht haben, hatte ich aber von Anfang an das beste Gefühl. Dazu kommt die sportliche Perspektive, die mir der Verein aufgezeigt hat. Und natürlich habe ich auch schon viel über die Stadt und die außergewöhnliche Unterstützung der FC-Fans gehört, auf die ich mich riesig freue“, so Mensah. „Genau wie für Ghana und meine vorherigen Vereine werde ich auch für den FC alles geben, damit der Club seine Ziele erreicht und wir als Mannschaft erfolgreich sind.“ Der Ghanaer spielte zu Beginn seiner Karriere bereits drei Jahre in Österreich. 2019 wechselte Mensah von Liefering nach Salzburg, wurde dort aber gleich mehrfach verliehen. Unter anderem spielte der Linksverteidiger für Vitória Guimarães SC, Waregem und Bordeaux. 2022 erfolgte dann der feste Wechsel nach Frankreich zu Auxerre. Dort spielte Mensah vier Jahre, bis nun der Vertrag auslief. Der Nationalspieler Ghanas (44 Länderspiele) verfügt also über viel Erfahrung. Nachdem die Lücke geschlossen ist, soll aber noch ein weiterer Linksverteidiger kommen. Möglicherweise ein junger Spieler mit viel Potenzial als Backup.

Beim FC wird Mensah die Nummer 14 tragen… Die ehemalige Nummer von Jonas Hector.


1. FC Köln Abgänge und Zugänge 2026/27 – diese Kader-Entscheidungen stehen fest

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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1. FC Köln Abgänge und Zugänge 2026/27 – diese Kader-Entscheidungen stehen fest

Mit der Leistungsdiagnostik hat am Freitag die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Das aber nicht mit der finalen Mannschaft der Geißböcke. Es gibt zwar zahlreiche Abgänge, die Neuzugänge lassen aber noch auf sich warten beim 1. FC Köln: Das sind die Kader-Entscheidungen 2026/27.

Beim FC geht es wieder los. Erst die Leistungsdiagnostik, am Montag das Auftakttraining. Und das mit einem kleinen Kader. Zehn Abgänge haben die Geißböcke zu verzeichnen, erst zwei wirkliche Neuzugänge. Das wird noch etwas passieren müssen. Wir haben den Überblick über Zugänge und Abgänge.

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Diese Zugänge hat der FC bisher zu verzeichnen

Gideon Mensah wechselt zum 1. FC Köln
Gideon Mensah wechselt zum 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)

Gideon Mensah, LV

Der Linksverteidiger wechselt von AJ Auxerre ablösefrei nach Köln. Bei den Franzosen war der Vertrag ausgelaufen. Mensah schließt damit die Lücke auf der linken Defensivseite. Der Ghanaer hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.


COFC-Einschätzung: Stammplatz

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Neuer Spieler des 1. FC Köln: Luka Lochoshvili
Neuer Spieler des 1. FC Köln: Luka Lochoshvili

Luka Lochoshvili, IV

Mit dem Innenverteidiger haben die Kölner eine wichtige Baustelle in der Innenverteidigung geschlossen. Für rund fünf Millionen Euro kommt der Georgier vom 1. FC Nürnberg. Beim Club war der Abwehrspieler absoluter Stammspieler. Lochoshvili ist bisher der einzige externe Zugang.


COFC-Einschätzung: Chance auf Stammplatz

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Jahmai Simpson-Pusey bleibt bis 2030 beim 1. FC Köln
Jahmai Simpson-Pusey bleibt bis 2030 beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey, IV

Der Engländer hat in der vergangenen Spielzeit wahrlich überzeugt. Der Innenverteidiger kam im Grunde ohne Spielpraxis im Winter als Leihspieler. Nun wurde „JSP“ fest verpflichtet. Rund sechs Millionen Euro soll den FC der Deal gekostet haben.


COFC-Einschätzung: Stammplatz

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Tom Krauß ist nur eine Karte vor einer Gelbsperre entfernt
Tom Krauß bleibt beim FC

Tom Krauß, ZM

Dass die Kölner den Mittelfeldspieler verpflichten würden, lag in erster Linie eben an Krauß. Denn durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl an Spielen sowie dem Klassenerhalt griff die Kaufoption. 4,5 Millionen Euro hat den FC der Deal gekostet.


COFC-Einschätzung: Stammplatz

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NameVereinVertrag bisAblöse
GideonMensahAJ Auxerre30.06.2028ablösefrei
LukaLochoshvili1. FC Nürnberg30.06.20295 Mio
JahmaiSimpson-PuseyManchester City30.06.20306 Mio
TomKraußFSV Mainz30.06.20294,5 Mio

Diese Abgänge hat der FC zu verzeichnen

Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln
Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln

Jakub Kaminski, Benfica, LA

Der Wechsel ist durch. Jakub Kaminski wird in der kommenden Spielzeit bei Benfica spielen. Der FC kassiert 17 Millionen Euro und erhält eine Weiterverkaufsbeteiligung. Kaminski wiederum hat erneut eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert.

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Denis Huseinbasic verlässt den FC Richtung Braga
Denis Huseinbasic verlässt den FC Richtung Braga

Denis Huseinbasic, SC Braga, ZM

Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt unter René Wagner keine Rolle mehr gespielt. Der Wechsel hatte sich also angebahnt. Und das auch Richtung Portugal. Huseinbasic wechselt nach Braga. Schon in der vergangenen Saison gab es das Interesse des Clubs. Nun hat es geklappt.

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Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
Dominique Heintz wechselt nach Düsseldorf

Dominique Heintz, Fortuna Düsseldorf, IV

Recht früh stand fest, dass der Abwehrspieler die Kölner verlassen würde. Der Vertrag von „Heintzi“ ist ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Nun geht es für den Routinier zum Rheinrivalen aus Düsseldorf in die 3. Liga.

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Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Eric Martel, FSV Mainz, DM

Der Sechser wollte den nächsten Karriereschritt gehen und geht den in Mainz. Martel wechselt ablösefrei zu den Rheinhessen. Der Mittelfeldspieler war einer der Stammspieler in Köln. Die vergangene Saison gehörte aber nicht zu seinen besten.

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Florian Kainz vom 1. FC Köln
Florian Kainz vom 1. FC Köln (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Florian Kainz, Karriereende, OM

Während der WM war Kainzi bereits als Experte im TV oder bei Vodcasts zum Einsatz. Vielleicht eine Zukunft, die sich der Mittelfeldspieler vorstellen kann. Die Karriere als aktiver Fußballer hat der Österreicher beendet.

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Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel

Cenk Özkacar, ?, IV

Der FC hat die Kaufoption nicht gezogen. Özkacar geht damit erstmal zurück zum FC Valencia. Doch stand jetzt gibt es bei dem spanischen Club gerade keine Verwendung für den Abwehrspieler. Dem Vernehmen nach gibt es einige türkische Interessenten für den Spieler.

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Kristoffer Lund ist nicht länger Spieler des 1. FC Köln
Kristoffer Lund ist nicht länger Spieler des 1. FC Köln

Kristoffer Lund, ?, LV

Wirklich überraschend kam due Ausbootung des US-Amerikaners mit dänischen Wurzeln nicht. Auf die gesamte Saison betrachtet war man beim FC nicht komplett zufrieden mit dem Spieler. Für Lund geht es zurück nach Palermo. Allerdings ist der Linksverteidiger in Palermo nicht für den Kader vorgesehen. Dem Vernehmen nach kann sich das jederzeit ändern.

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Felipe Chávez wird den FC wohl verlassen
Felipe Chávez hat den FC verlassen

Felipe Chavez, ?, ZOM

Der Spieler des FC Bayern München kam bei den Kölnern kaum zum Einsatz. Sein Abschied war daher nur folgerichtig. der FC hat die Kaufoption nicht gezogen. Wie es mit Chavez weitergeht, steht noch nicht fest.


Rasmus Carstensen wurde beim 1. FC Köln nicht so richtig glücklich
Rasmus Carstensen wurde beim 1. FC Köln nicht so richtig glücklich

Rasmus Carstensen, Aarhus, RV

Der Däne war beim FC nicht so wirklich glücklich geworden. Schon bei Posen lief es besser. Nun holte er nach dem Meistertitel mit den Polen auch mit Aarhus den Meistertitel. es folgte die feste Verpflichtung. Und die soll dem FC knapp eine Millionen Euro eingebracht haben.

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NameVereinVertrag bisAblöse
JakubKaminskiBenfica Lissabon30.06.203117 Mio
RasmusCarstensenAarhus30.06.20301 Mio
DenisHuseinbasicSC Braga30.06.2031–
DominiqueHeintzFortuna Düsseldorf30.06.2028–
FlorianKainzKarriereende–
EricMartelFSV Mainz–
LucaKilianvereinslosVertragsende
CenkÖzkacarFC ValenciaLeih-Ende
KristofferLundPalermoLeih-Ende
FelipeChavezFC Bayern MünchenLeih-Ende

So will René Wagner Shootingstar Said El Mala halten

René Wagner vom 1. FC Köln
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So will René Wagner Shootingstar Said El Mala halten

Wie geht es weiter mit Said El Mala? Der Shootingstar wird am Montag mit dem FC ins Training starten. Damit ist aber nicht gesagt, dass der 19-Jährige auch in Köln bleibt. Das hätte man gerne beim 1. FC Köln: So will René Wagner Said El Mala halten.

Am Montag startet der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und mit dabei wird auch Said El Mala sein. Der 19-Jährige soll in Köln bleiben. Fix ist das aber noch nicht.

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Wenn sich die Akteure des FC am Montag zum offiziellen Trainingsauftakt versammeln, wird wohl auch im Fanshop am Geißbockheim mächtig viel los sein. Zahlreiche Fans werden wieder am Trainingsplatz sein und der ein oder andere dürfte sich das neue Jersey besorgen. Und vermutlich wird auch mehrfach der Name „El Mala“ dort zu lesen sein. Dass der Kölner Shootingstar diese Trikots dann am Montag signieren wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Denn der Topscorer der Vorsaison wird vorerst beim FC bleiben. „Aktuell plane ich mit ihm“, sagte René Wagner am Freitag. Das dürfte die Köln-Fans freuen.

Dabei lässt das Wort „aktuell“ natürlich schon aufhorchen. Immerhin handelt es sich um eine heftige Einschränkung. Denn gerade im Fußball ist das mit der Aktualität und dem Geschwätz vom Vortag so eine Sache. Das zeigt das Beispiel um den Kölner Shootingstar in diesem Sommer in Perfektion. Auf die Meldung der Einigung mit Brentford folgte keine Stunde später der geplatzte Deal. Mal ist halb England hinter dem Spieler her, mal sagt die Mutter einen bereits eingefädelten Deal ab, mal gibt es andere Spekulationen.

Deutsche Clubs werden El Mala nicht bezahlen

Die letzte Meldung besagte, dass sich die El Malas gegen einen Transfer und für einen Verbleib in Köln entschieden hätten. Eine finale Wahl ist aber ganz sicher noch nicht gefallen. Beim richtigen Interessenten, zu den passenden Konditionen, würde die Familie El Mala wohl zuschlagen. Doch gerade die Konditionen sorgen zumindest für einen schweren Stand der Bundesligisten. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass einer der deutschen Clubs die geforderten 50 Millionen bezahlt – weder Dortmund, noch Leipzig, noch Hoffenheim. Der Sommer ist auf der anderen Seite noch lang und hält vermutlich noch zahlreiche Änderungen oder Wendungen parat. Es ist sehr gut möglich, dass der Spieler noch ein weiteres Mal seinen Wechselwunsch definiert und vielleicht auch jenen Schritt gehen wird. Die Qualität des Offensivakteurs hat Begehrlichkeiten geweckt, insofern könnte es durchaus wieder Interessenten mit dicker Schatulle geben.

„Generell können wir ihm eine Heimat bieten“

René Wagner plant ein Gespräch mit dem 19-Jährigen, will El Malas Sicht der Dinge hören. Und dann wird es um die Frage gehen, wie man den Youngster denn weiter an den FC binden kann, obwohl möglicherweise der verlockende Ruf von der Insel kommt. „Für jeden Spieler ist wichtig, dass er spielt. Bei uns hat er die maximale Chance, zu spielen. Das weiß er selbst“, so Wagner. „Generell können wir ihm eine Heimat bieten, wo wir ihn mögen, wo er auch spielt und wo wir ihn entwickeln können. Alles andere muss er entscheiden.“ Wie schon Vorgänger Lukas Kwasniok wünscht sich auch Wagner dazu mehr Ruhe um seinen Youngster. Dabei sind es letztendlich die Leistungen des Spielers, die ihn so interessant haben werden lassen, aus denen wiederum die Transfergerüchte entstanden sind. Und dort gibt es nahezu täglich eine neue Wasserstandsmeldung. „Mich würde es freuen, wenn wir den Jungen hier ankommen lassen und dann schauen, was passiert“, sagte Wagner. Eine finale Antwort wird der Trainer von seinem Youngster sicher nicht bekommen.

Vorerst wird El Mala beim FC bleiben. Den Fanshop wird das am Montag definitiv freuen.