Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

Nach dem Abgang von Jakub Kaminski stellt sich die Frage, ob die Kölner nachrüsten. Zuletzt tauchte der Name Mikey Moore in dem Zusammenhang auf. Doch der FC hat wohl nicht die beste Karten, denn gleich mehrere Clubs wollen Mikey Moore: Die Chancen des 1. FC Köln sind gesunken.

Gleich mehrere Clubs beschäftigen sich mit Mikey Moore. Angeblich hat auch der FC seine Fühler nach dem Engländer ausgestreckt. Doch die Spur führt nach Dortmund und der BVB will offenbar ernst machen.

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Am Ende waren es gerade einmal zwei Punkte. Zwei Punkte, die Tottenham vor den Abstieg bewahrten. Und das, obwohl die Spurs mit großen Erwartungen und einem Top-Kader in die Saison gestartet waren. Der Kaderwert lag bei rund 800 Millionen Euro, am Ende stand in der Tabelle eben Rang 17. Das soll sich nicht wiederholen und deswegen investiert man in Nordlondon kräftig in den Kader für die kommende Spielzeit. Alleine Sandro Tonali und Mateus Fernandes sollen für knapp 200 Millionen Euro geholt werden. Auch Said El Mala stand angeblich auf der Liste. Erstaunlicherweise hat der neue Trainer Roberto De Zerbi für die linke Außenbahn aber eigentlich noch einen anderen Plan: Mikey Moore. Zumindest wollte der Coach sich den Spieler in der Vorbereitung anschauen, bevor es eine Luftveränderung für den 18-Jährigen geben kann.

Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Nun gibt es den neuen Trainer und damit auch für ihn eine neue Chance bei seinem Heimatverein, für den er seit dem siebten Lebensjahr spielt. „Wir müssen abwarten, was er über mich sagt, was er von mir erwartet und was die Leute um mich herum von mir wollen“, sagte Moore jüngst. „Ich werde zurück ins Team fahren und mir anhören, was die neuen Verantwortlichen sagen, und dann eine Entscheidung treffen.“ Mittlerweile scheint die Entscheidung gefallen zu sein. So ist aus dem Umfeld der Spurs zu hören, dass man dem 18-Jährigen längst mitgeteilt hat, dass es eine weitere Luftveränderung geben wird – eine weitere Leihe. 

Auch die Rangers mischen weiter mit

In London hält man große Stücke auf Moore. Von daher ist ein Verkauf eigentlich kein Thema. Nur kommt nun eben Dortmund um die Ecke und intensiviert die Gespräche. Auch der FC soll sich mit Moore beschäftigt haben. Doch wenn Dortmund ruft… „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn. Mir ist kein Spieler bekannt, der von der Premier League dorthin gewechselt ist und nicht als besserer Spieler zurückgekommen ist. So wie zum Beispiel Jadon Sancho. Er ging von Manchester City zu Borussia Dortmund und hat sich dort stetig weiterentwickelt.“ Der Scout rät auch Moore den Schritt zum BVB: „Alle Top-Klubs in Deutschland spielen guten Fußball, davon würde er profitieren, auch wenn es dort nicht ganz so rasant zugeht wie in der Premier League, und das wäre ein Vorteil.“

Dortmund war schon im vergangenen Jahr an dem Spieler interessiert. Nun also der nächste Vorstoß. Nur liegen die Zukunftspläne der Klubs ein Stück weit auseinander. Beide Vereine sehen das Potenzial, rechnen mit dem großen Durchbruch, Moore ist ein Zukunftsversprechen. Der BVB will den Spieler kaufen, mindestens eine Kaufoption bei einer möglichen Leihe. Tottenham will eine Leihe ohne Kaufoption. Und genau in dieser Diskrepanz liegt wohl noch die kleine Chance der Geißböcke. Denn für den FC kommt eine Leihe ohne Kaufoption schon eher in Frage. Auch die Rangers rechnen sich Chancen aus, können sich dem Vernehmen nach ebenfalls eine Leihe ohne Kaufmöglichkeit vorstellen. Und bei den Rangers hat der 18-Jährige eben schon bewiesen, dass er in seinem jungen Alter auf hohem Niveau Fußball spielen kann.


Die Wahl ist eröffnet: Said El Mala für den Golden Boy Award nominiert

Said El Mala jubelt nach einem Treffer
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Die Wahl ist eröffnet: Said El Mala für den Golden Boy Award nominiert

Eine große Überraschung ist es nicht – aber eine Auszeichnung für Spieler und den 1. FC Köln: Said El Mala ist zum Golden Boy Award nominiert. Und ab sofort kann auch gewählt werden. Jedes Jahr werden die besten Nachwuchsspieler Europas gewählt. Zu Beginn können auch die Fans abstimmen.

Max Finkgräfe hat es vorgemacht, nun kann bei Said El Mala nachgezogen werden. Der 19-Jährige ist für den Golden Boy Award nominiert. Ab sofort kann für den Kölner Shootingstar abgestimmt werden.

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13 Tore und fünf Assists in der Premierensaison sprechen eine beeindruckende Sprache. Eine Sprache, die Begehrlichkeiten weckt. Nicht umsonst ist Said El Mala eines der führenden Transferthemen des gesamten Sommers, eigentlich der gesamten Saison. Gefühlt wurde jeder große Club Europas mit dem Stürmer in Verbindung gebracht. Kein Wunder also, dass der Kölner Offensivspieler auch auf der Liste zum Golden Boy Award auftaucht. Die gibt es bereits seit Anfang Juni und seitdem wird Said El Mala auf Rang 16 der Liste aufgeführt. Und das in beeindruckender Gesellschaft. Neben El Mala sind Topstars wie Vorjahressieger Lamine Yamal oder Warren Zaire-Emery genannt, aber auch Bundesliga-Spieler wie Lennart Karl oder Yan Diomande.

Zuletzt war Max Finkgräfe für den FC nominiert

Der Golden Boy Award wird seit 2003 jährlich von der italienischen Sportzeitung Tuttosport vergeben und zeichnet den besten Nachwuchsspieler des europäischen Fußballs aus. Seit diesem Jahr ist auch das Online-Portal transfermarkt.de mit dabei. Zur Wahl stehen Spieler unter 21 Jahren, die in einer der europäischen Topliga aktiv sind. Eine Jury aus Sportjournalisten verschiedener Länder stimmt ab. In den ersten Runden können aber auch Fans abstimmen. Jeden Monat werden die letztplatzierten Spieler gestrichen. In der Vergangenheit gewannen unter anderem Wayne Rooney, Lionel Messi, Paul Pogba und zuletzt Yamal die Auszeichnung. Es handelt sich nicht um einen offiziellen Titel, aber um eine renommierte Auszeichnung. Erstmals können es monatlich auch neue Spieler auf die Liste schaffen. Das finale Wort am Ende der Wahl hat dann die Jury.

Zuletzt war Max Finkgräfe 2024 für die Kölner nominiert. Und die FC-Bubble lieferte. Die erste Runde gewann der Linksverteidiger mit mehr als 50 Prozent aller Stimmen. Dennoch folgte dann das Aus. Finkgräfe wurde aus der Wertung genommen. Der Grund war der Abstieg der Geißböcke. Da nur Spieler der europäischen Topligen an der Wahl teilnehmen und eben keine der zweiten Bundesliga kam für den damaligen Shootingstar das Ende schneller als gedacht. Als Zweitligist stellten die Kölner im Vorjahr keinen Spieler ab. Nun könnte El Mala es in die nächste Runde schaffen. Auf die FC-Bubble wird sicherlich wieder Verlass sein.

Hier geht es zur Wahl.


Morgentermin für den 1. FC Köln: Das nächste Testspiel steht fest

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Morgentermin für den 1. FC Köln: Das nächste Testspiel steht fest

Die Saisonvorbereitung nimmt weitere Konturen an. Der FC hat das nächste Testspiel eingetütet. Bereits in zehn Tagen steht das erste Spiel der Kölner auf dem Plan. Der 1. FC Köln testet gegen den FC Rheinsüd Köln.

Am Montag beginnt offiziell die Vorbereitung der Geißböcke und nun steht auch das erste Testspiel dieser Zeit fest. Bereits am kommenden Samstag wird getestet und das zu ungewohnter Zeit. Um elf Uhr spielen die Kölner am 18. Juli gegen den FC Rheinsüd im Kölner Südstadion.

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Der Kader ist alles andere als voll besetzt, zahlreiche Baustellen sind noch offen, beim Rahmenkalender werden zunehmend die Lücken gestopft. So steht nun auch das erste Textspiel der Saison fest. Und das ist das Duell gegen den FC Rheinsüd. Am kommenden Samstag treffen die Geißböcke im Südstadion auf den Bezirksligisten. Und das bereits um elf Uhr morgens. Der Vorverkauf für die Partie startet am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 10 Uhr im FC-Ticketshop. Ob bis dahin weitere Spieler im Kader stehen, ist offen. Allerdings soll die Verpflichtung von Gideon Mensah bis zum Wochenende eingetütet sein. Der Linksverteidiger dürfte aber aufgrund der WM erst einmal ein wenig Sonderurlaub bekommen.

Testspiel auch in Kitzbühel angedacht

Wie gewohnt wird es auch im Trainingslager einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht. Zudem werden die Kölner nach ihrer Rückkehr wieder auf ein Topteam treffen. Am 8. August geht es für die Geißböcke im Kölner Stadion gegen Real Sociedad San Sebastian (15:30 Uhr). Damit nimmt der Rahmenkalender der Vorbereitung immer mehr Form an:

Trainingsauftakt: 13. Juli
Testspiel FC Rheinsüd Köln: 18. Juli
Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli
Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli
Saisonauftakt: 1. August
Testspiel I San Sebastian: 87August
Testspiel II San Sebastian: 8. August
1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr)
Bundesliga-Start: TSG Hoffenheim 28. bis 30. August


Offiziell: Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Rasmus Carstensen wurde beim 1. FC Köln nicht so richtig glücklich
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Offiziell: Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus – Das sagen Thomas Kessler und der Spieler

Es hatte sich lange angedeutet und ist nun offiziell: Rasmus Carstensen verlässt den 1. FC Köln und wechselt nun auch fest nach Aarhus. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Das sagen Thomas Kessler und Rasmus Carstensen.

Rasmus Carstensen und der 1. FC Köln gehen nun final getrennte Wege. Der Rechtsverteidiger wechselt fest nach Aarhus. An den Club war er zuletzt ausgeliehen und feierte die Meisterschaft.

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Richtig gut verliefen die vergangenen Jahre für Rasmus Carstensen. Das war so vielleicht nach seiner Zeit beim FC nicht so zu erwarten gewesen. Doch der Däne hat in den vergangenen beiden Spielzeit gleich zwei Titel eingefahren. Zuletzt mit Aarhus, eine Spielzeit zuvor mit Lech Posen. Die Zeit beim FC verlief dagegen alles andere als rund. Auch deswegen haben die Kölner nun einen Schlussstrich unter die Causa Carstensen gezogen. Gleichzeitig will der Däne seine erfolgreiche Zeit beim Meister fortführen. „Die Leihe ist für Rasmus perfekt aufgegangen. Er konnte sich in Dänemark als Stammspieler etablieren und hat die Saison als dänischer Meister erfolgreich beendet. Deshalb ist es nachvollziehbar für uns, dass Rasmus seinen Weg gerne in seiner Heimat fortsetzen möchte“, sagte Thomas Kessler.

„Vielen Dank für seinen Einsatz“

Aarhus hatte die Kaufoption zunächst verstreichen lassen, um über eine andere, eine niedrigere Ablöse zu verhandeln. Nun wurde eine Einigung erzielt. „Es freut uns sehr, dass wir mit Aarhus eine faire Einigung über seinen Wechsel erzielt haben. Vielen Dank für seinen Einsatz in der Zeit beim FC – und für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, so Kessler weiter. Carstensen war 2023 auf Leihbasis aus Genk nach Köln gekommen. Nach einer Spielzeit wurde der Rechtsverteidiger fest verpflichtet. „Ich konnte mir in Köln den Traum erfüllen, in einer der Topligen Europas zu spielen. Für diese Möglichkeit und die Erfahrungen bin ich dem FC dankbar. Jetzt habe ich entschieden, dass ich gerne wieder fest in meine Heimat zurückkehren und weiter für Aarhus spielen möchte. Dem FC werde ich weiterhin aus der Ferne die Daumen drücken“, sagte Carstensen. Im Januar 2025 war der Spieler nach Posen gewechselt. Im vergangenen Sommer dann nach Dänemark.

Rasmus Carstensen hat einen Vertrag bis 2030 beim dänischen Meister unterschrieben.


Beşiktaş Istanbul bestätigt Transfer von Salih Özcan – ohne Unterschrift

Salih Özcan bei der WM
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Beşiktaş Istanbul bestätigt Transfer von Salih Özcan – ohne Unterschrift

Zwar ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, doch der neue Verein lässt keinen Zweifel mehr zu über den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Salih Özcan wechselt zu Beşiktaş Istanbul. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Der Mittelfeldspieler spielte bis zum Sommer beim BVB und war zuletzt vereinslos.

Knapp zwei Wochen nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft in der USA, in Mexiko und Kanada hat Salih Özcan einen neuen Verein gefunden. Wie bereits vor Wochen von come-on-fc.com berichtet schließt sich der Mittelfeldspieler Beşiktaş Istanbul an. Das bestätigte der Verein am Mittwoch. Özcan reist noch am Abend in Istanbul an, um den Vertrag zu unterschreiben.

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Während die deutschen Clubs aus ihren Transfer-Neuigkeiten eher ein Geheimnis machen, geht Beşiktaş Istanbul einen überraschend offensiven Weg. Der türkische Traditionsverein hat die Verpflichtung von Salih Özcan schon publik gemacht, da ist der Vertrag noch gar nicht unterschrieben. Nach übereinstimmenden türkischen Medien hat der Verein bereits über den Wechsel des Spielers informiert. „Nationalspieler Salih Özcan, der derzeit vereinslos ist und mit dem wir eine grundsätzliche Einigung erzielt haben, wird heute Abend in Istanbul eintreffen, um sich medizinischen Untersuchungen zu unterziehen und den Transfer abzuschließen“, heißt es in der veröffentlichten Erklärung des Vereins. Zudem gibt der Club bekannt, wann Özcan in Istanbul landen wird. Özcan soll dem Vernehmen nach bei Beşiktaş einen Dreijahresvertrag unterzeichnen und pro Saison 2,5 Millionen Euro Gehalt verdienen. 

Transfergerüchte damit vom Tisch

Damit ist das anhaltende Transfergerücht um das Kölner Eigengewächs endgültig vom Tisch. Erste Wahl soll der Mittelfeldspieler in den Überlegungen von Thomas Kessler und Co. ohnehin nicht gewesen sein. Vor einigen Wochen hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ von Gesprächen zwischen Spielerseite und Club berichtet. Wie konkret diese verlaufen sind und ob es eher um ein Abklopfen ging, ist nicht bekannt. Mit Beşiktaş wurde der U21-Europameister (mit Deutschland) immer wieder in Verbindung gebracht. Schon im vergangenen Winter gab es konkretere Bemühungen und Gespräche. Damals scheiterte der Deal aber wohl an dem Ablöse-Wunsch des BVB. Auch über die Gehaltsvorstellungen von Özcan wurde spekuliert. Allerdings wies der Spieler diese Gerüchte in einem emotionalen Instagram-Post von sich. Neben Beşiktaş wurden auch weitere türkische Vereine, unter anderem Galatasaray als Interessenten genannt. Nun wird es ganz offensichtlich die Lösung mit dem Traditionsclub geben.

Özcan durchlief seit 2007 zahlreiche Stationen beim 1. FC Köln. 2019 wurde der heute 28-Jährige an Holstein Kiel verliehen. Anschließend gelang dem Mittelfeldspieler der Durchbruch beim FC. 2022 rief Borussia Dortmund mit der Champions League. Nach einer weiteren Leihe in Wolfsburg wurde der Vertrag beim BVB zuletzt nicht mehr verlängert. Nun heißt der neue Club offenbar Beşiktaş Istanbul.


Kaminski auf Rang zwei – Das sind die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

Anthony Modeste und Jakub Kaminski
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Kaminski auf Rang zwei – Das sind die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln — und hinterlässt nicht nur eine Lücke im Kader, sondern auch einen Rekord in den Vereinsbüchern. Der Pole ist der zweitteuerste Abgang der Kölner Vereinsgeschichte. Und das nach nur einer Saison für den 1. FC Köln: Das sind die teuersten Abgänge der FC-Geschichte.

Seit Dienstagabend steht es fest. Jakub Kaminski verlässt die Geißböcke und schließt sich Lissabon an. Gleichzeitig avanciert der Spieler zum zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte.

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In der Pressemitteilung zum Abgang von Jakub Kaminski gab sich Thomas Kessler durchaus zufrieden mit dem Transfer. „Jakub hat in der vergangenen Saison bei uns auf ganzer Linie überzeugt – sowohl sportlich als auch menschlich. Wir sind stolz darauf, dass wir ihm ein Umfeld bieten konnten, in dem er sein Potenzial wieder konstant abrufen konnte“, wurde der Geschäftsführer zitiert. „Gleichzeitig wecken solch gute Leistungen auf dem Markt natürlich Begehrlichkeiten, weshalb wir immer mit einem Abgang von Jakub rechnen mussten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm für seine Zukunft sportlich und privat das Beste.“ Vermutlich wird die Gefühlswelt des Ex-Keepers der Geißböcke dann doch deutlich diffuser gewesen sein. Kessler hat mit der Verpflichtung von „Kuba“ ganze Arbeit geleistet. Die Kaufoption von 5,5 Millionen Euro hat sich nach wenigen Wochen vollends gelobt. Der Geschäftsführer wird beim Ziehen der Kaufoption wohl geahnt haben, dass er gleichzeitig das nötige Kleingeld für den Kaderausbau eingestrichen hat.

Poldi gleich zwei Mal in der Top-Ten

Köln hatte am Ende keine Handhabe, was die Zukunft des Spielers angeht. Hat nun aber die Handhabe, an der Zukunft des Kaders zu feilen. Wie hoch die Ablösesumme am Ende ausgefallen ist, ist nicht ganz klär. Sie liegt bei 17 Millionen Euro, plus hoher Weiterverkaufsgebühr. Und damit haben die Kölner innerhalb von einer Saison den zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte aufgebaut. Nur selten hat ein Spieler der Geißböcke eine ähnliche wirtschaftliche Entwicklung erfahren. In der jüngeren Vergangenheit wohl nur Said El Mala. Kaminski hat etwas von „zero to hero“. Als Abgang teurer war bekanntlich nur Anthony Modeste, der in der Saison 18/19 für unglaubliche 29 Millionen Euro ins chinesische Tianhai wechselte. Damals lag der Marktwert des Franzosen bei 16 Millionen Euro. Wenn man so will die größte Diskrepanz zwischen Wert und Preis. Und dann folgt eben Kaminski. Bemerkenswert: Kuba ist in der Top-Vier-Abgänge der einzige Spieler, der nicht als Mittelstürmer geführt wurde. Denn Platz drei teilen sich Lukas Podolski und Jhon Cordoba mit jeweils 15 Millionen Euro.

Podolski taucht in der Top-Ten dann noch einmal auf Rang sieben mit zehn Millionen Euro auf. Vor 20 Jahren ging es an die Säbener Straße. Die 15 Millionen gab es damals von den Gunners. Auf Platz fünf schafft es mit Sebastiaan Bornauw sogar ein Innenverteidiger, der für 14 Millionen Euro an Wolfsburg verkauft wurde. Ebenfalls zum VfL, allerdings für „nur“ 13 Millionen Euro, ging es für Yannik Gerhardt. Auf Platz acht landet ein Abgang der vergangenen Spielzeit. Damion Downs brachten den Kölnern immerhin acht Millionen ein und damit nur minimal mehr, als Thomas Häßler – selbst wenn das Geld oder Teile davon dem Volksmund nach ja verschwunden ist. Auch WM-Teilnehmer Ismail Jacobs gehört in die Liste der besten Zehn. Der Nationalspieler des Senegal wechselte für knapp sieben Millionen Euro zur AS Monaco. Für Kessler ist der Kaminski-Transfer zumindest schon jetzt ein großer Erfolg der jungen Karriere als Geschäftsführer. Sollte Said El Mala den Verein verlassen, wird sich die Tabelle auf allen Plätzen noch einmal verschieben.

Die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

AnthonyModeste18/19Tianhai29 Mio
JakubKaminski26/27Benfica17 Mio
LukasPodolski12/13Arsenal15 Mio
JhonCordoba20/21Hertha15 Mio
SebastiaanBornauw21/22VfL Wolfsburg14 Mio
YannickGerhardt16/17VfL Wolfsburg13 Mio
LukasPodolski06/07Bayern10 Mio
DamionDowns25/26Southampton8 Mio
ThomasHäßler90/91Juventus7,8 Mio
IsmailJacobs21/22Monaco7,3 Mio
* transfermarkt.de

Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

Nach zahlreichen Gerüchten deutet sich eine andere Lösung an. Said El Mala bleibt wohl beim 1. FC Köln. Das setzt hinter die Spekulationen ein Ausrufezeichen und bietet Platz für ganz viele Fragezeichen.

Monatelang war ein Abschied von Said El Mala das bestimmende Transferthema in Köln. Beim FC plant man nach Informationen von come-on-fc.com fest mit dem Verbleib, von einer „finalen Entscheidung“ wird man am Geißbockheim aber noch nicht sprechen. Dennoch deutet aktuell viel daraufhin, dass der Youngster weiterhin für den FC aufläuft. So verpassen die FC-Bosse vielleicht einen Ablöse von rund 50 Millionen, behalten aber ihr größtes Zukunftsversprechen in den eigenen Reihen.

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Als FC-Vizepräsident Ulf Sobek vor einigen Wochen auf den damals wahrscheinlichen Verkauf von Said El Mala angesprochen wurde, da äußerte der Sportwissenschaftler seine Bedenken. „Wenn man so einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte Sobek. Heißt: Würde der FC El Mala ziehen lassen, bräuchten die Kölner auch einen adäquaten Ersatz, der ähnlich gut einschlagen, performen würde – und das im Idealfall unter Garantie. Dieser Idealfall tritt im Fußball höchst selten auf. Der Sport lässt sich nun mal nicht vorhersagen. Das Ergebnis nicht, genauso wenig wie die Entwicklung von Spielern. Kölns Ex-Geschäftsführer Christian Keller wurde dementsprechend in seiner Kölner Zeit nicht müde zu betonen, dass es dann aber darum ginge, Wahrscheinlichkeiten, dass ein Fall eintreten könne, zu erhöhen. Und die Wahrscheinlichkeit einen genau so guten Spieler wie Said El Mala auflaufen zu lassen, erscheint logischerweise mit einem ganz besonderen Spieler am höchsten: Mit Said El Mala.

Gibt El Mala bald sein Länderspiel-Debüt?

Und tatsächlich deutet sich gerade der Verbleib des Offensivspielers in Köln an. Der Verein plant nach Informationen von come-on-fc.com mit El Mala für die kommende Saison. Allerdings ist damit ein Abschied in diesem Sommer noch nicht gänzlich vom Tisch. Sollte es einen Interessenten geben, der die gewünschten 50 Millionen Euro auf den Tisch legen, dann würden die Kölner ganz sicher das Gespräch mit Spieler und Bieter suchen. Doch das ist aktuell kein Thema. Wie die „Sport Bild“ am Mittwoch berichtet, sollen die El Malas einen Wechsel nach England Ende Juni bereits ausgeschlossen haben (Es sei denn, es kommt ein absoluter Spitzenclub). Noch in der vergangenen Woche hatte „Sky“ berichtet, die Familie hätte ihren Wechselwunsch für den 19-Jährigen erneuert, noch einmal hinterlegt. Ob aufgrund der wenigen Interessenten, einer gewissen Planungssicherheit oder den hereinflatterten 17 Millionen für Jakub Kaminski, der FC scheint sich mit dem Verbleib bestens arrangiert zu haben. Und die Fans dürften sich freuen, Said El Mala auch in der kommenden Spielzeit im Adidas-Trikot auflaufen zu sehen. Dem Kölner Merch wird eine weitere El-Mala-Saison nicht schaden.

Ungeachtet dem wirtschaftlichen Aspekt birgt diese Entscheidung aber auch sportliche Seiten. El Mala wird nun ein zentraler Spieler in den Planungen von René Wagner sein. Das Bank-Thema wird wohl gerade zum Saisonbeginn nicht aufploppen und frühestens beim Ausbleiben von Leistung zu einem werden. El Mala wird eine zentrale Rolle einnehmen. Wo der Trainer den 19-Jährigen auf dem Platz sieht, wird wohl die Vorbereitung zeigen. Auf der Position des Linksaußen überzeugte der Offensivspieler allerdings meist, seine Fähigkeiten kommen auf jeden Position wohl am besten zur Geltung. Nach dem Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird in der Nationalmannschaft ein Umbruch lautstark gefordert. Unter anderem auch von dem möglichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Und der hat El Mala bereits auf seiner Liste. Der Kölner Shootingstar wird mit großer Sicherheit dem Kader im September angehören, dürfte sein A-Länderspiel-Debüt für die DFB-Auswahl geben. Der Marktwert würde umgehend weiter anwachsen, El Mala sein Preisschild damit sicher in die Höhe treiben.

Hohe Erwartungshaltung

Gleichzeitig wächst aber auch die Erwartungshaltung an den FC-Spieler. 13 Tore und fünf Assists sind eine mehr als beeindruckende Leistung für einen 19-Jährigen in seiner Premieren-Saison im deutschen Oberhaus. El Mala war ein Teil der Kölner Lebensversicherung und wird das in der Wahrnehmung der Fans auch bleiben. Die Erwartung zahlreicher Anhänger dürfte also schon Richtung Nationalmannschaft, Leistungsträger und damit einhergehend eben auch Marktwertsteigerung gehen. Ein enormer Druck, der auf dem Spieler lastet. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass dieser genauso auch bei einem Weggang auf dem Youngster gelegen hätte. Und dennoch wird die zweite Saison in der Bundesliga eine andere sein. Der Kölner Shootingstar ist nicht länger die Unbekannte, die Spieler wissen, wie er agiert, auch Trainer reagieren auf den Youngster. Dass El Mala mit Drucksituationen umgehen kann, hat er zudem mehrfach bewiesen. Ob er die Hoffnung auf die Torquote erfüllt, wird sich dann erst zeigen müssen.


Offiziell: Jakub Kaminski unterschreibt bei Benfica Lissabon – Das sagen Spieler und Thomas Kessler

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Offiziell: Jakub Kaminski unterschreibt bei Benfica Lissabon – Das sagen Spieler und Thomas Kessler

Nun ist es offiziell: Jakub Kaminski wechselt zu Benfica Lissabon. Der 24-Jährige erhält bei den Portugiesen einen Fünfjahresvertrag. Damit endet ein kurzes, aber sportlich starkes Intermezzo beim 1. FC Köln: Das sagen Jakub Kaminski und Thomas Kessler.

Nach nur einer Saison und zwei Monate nach der festen Verpflichtung zieht Jakub Kaminski nun weiter. Der Pole wechselt wie berichtet zu Benfica Lissabon. Die Clubs haben den Wechsel nun auch offiziell bestätigt.

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Kaminski war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg auf Leihbasis zu den Geißböcken gewechselt. Der Transfer war von einer gehörigen Portion Skepsis begleitet, denn bei den Niedersachsen zündete der Pole nicht wie erhofft. Das änderte sich unter Lukas Kwasniok. Kaminski avancierte zum „besten Spieler des Kaders“ und hatte mit seinen Scorerpunkten maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. „Jakub hat in der vergangenen Saison bei uns auf ganzer Linie überzeugt – sowohl sportlich als auch menschlich. Wir sind stolz darauf, dass wir ihm ein Umfeld bieten konnten, in dem er sein Potenzial wieder konstant abrufen konnte“, so Thomas Kessler. „Gleichzeitig wecken solch gute Leistungen auf dem Markt natürlich Begehrlichkeiten, weshalb wir immer mit einem Abgang von Jakub rechnen mussten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm für seine Zukunft sportlich und privat das Beste.“

„Der Wechsel ist deshalb schwer“

Nun folgt also der Wechsel nach Lissabon. In Portugal wird der 24-Jährige auch im europäischen Wettbewerb spielen. Und das schon zeitnah. In zwei Wochen stehen die Playoff-Spiele gegen St. Gallen auf dem Plan. Kaminski blühte bei den Geißböcken sichtbar auf. „Ich habe mich beim FC, in der Mannschaft und der Stadt Köln vom ersten Tag an unheimlich wohl gefühlt. In diesem Umfeld konnte ich vergangene Saison mein Potenzial abrufen und werde dem FC dafür immer dankbar sein“, sagt Kaminski. „Der Wechsel ist deshalb schwer, er bietet mir sportlich aber die Chance auf den nächsten Schritt bei einem großen Club, der international spielt. Diese Möglichkeit möchte ich gerne wahrnehmen.“

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Gespräche laufen! So realistisch ist eine Verpflichtung von Edson Álvarez für den 1. FC Köln

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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Gespräche laufen! So realistisch ist eine Verpflichtung von Edson Álvarez für den 1. FC Köln

Es wäre ein großer Transfer, einer, der überrascht. Aber eben auch einer, der nicht unmöglich, wenn auch nicht sonderlich wahrscheinlich erscheint. Der FC buhlt um Edson Álvarez: So realistisch ist ein Transfer zum 1. FC Köln wirklich.

Die Kölner befinden sich in Gesprächen mit West Ham um Edson Álvarez. Der FC würde den Spieler gerne verpflichten. In der Theorie scheint das möglich. Denn alle drei Parteien wäre mit einem Wechsel einverstanden. Nur sind die Konditionen eben noch nicht geklärt – und die haben es in sich.

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Der Schmerz sei unheimlich groß gewesen, erklärte Edson Álvarez kurz nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Il Tri hat bei dem Turnier mit dem Achtelfinale gegen England viel erreicht und sich ganz offensichtlich so viel mehr vorgenommen. Nun sind ein paar Tage Regeneration angesagt, bevor es dann in den Liga-Alltag zurückgeht. Bei Álvarez steht allerdings nicht fest, wie dieser Liga-Alltag aussieht. Bis zum Sommer war der defensive Mittelfeldspieler an Fenerbahce Istanbul ausgeliehen. Der türkische Vizemeister hätte den Spieler für 19 Millionen Euro fest verpflichten können. Doch der Traditionsclub zog die Kaufoption nicht. Álvarez ist also offiziell seit dem 1. Juli wieder Spieler von West Ham United. Bei dem Londoner Club hat der Mexikaner noch Vertrag bis 2028. Ob Álvarez aber für die Hammers nochmal auflaufen wird, ist offen. Und das hat Gründe. Denn vollends glücklich wurde der Abwehrspieler in London nicht. 2023 folgte der heute 28-Jährige dem Anruf von Tim Steidten nach England. Damals war ein Deal Richtung Dortmund knapp gescheitert.

Gespräche werden geführt

West Ham bezahlte mehr als 40 Millionen Euro für den Mexikaner. Àlvarez entwickelte sich schnell zum Stammspieler und forcierte im vergangenen Sommer dann doch den Wechsel in die Türkei. Der Spieler erklärte, er habe die Entscheidung getroffen, um seine Karriere voranzutreiben. Es sei nicht einfach gewesen, so Álvarez, aber seine Familie habe ihn bei dieser schweren Entscheidung unterstützt. Nur trieb der Wechsel die Karriere eben voran. Im Gegenteil. Von Verletzungen geplagt, spielte der Mittelfeldspieler nie so richtig eine große Rolle – zwischenzeitlich schien sogar die WM in Gefahr. Und offensichtlich war man beim Vizemeister nicht davon überzeugt, dass sich der Mexikaner komplett erholen würde – zumindest wollte der Traditionsclub keine 19 Millionen Euro bezahlen. Bei West Ham ist die aktuelle Situation wiederum kompliziert. Die Hammers sind gerade abgestiegen und haben mit Mateus Fernandes ihren Top-Mittelfeldspieler an Tottenham Hotspur abgegeben. Problematisch: Tomas Soucek, der zweite zentrale Mittelfeldspieler hat sich bei der WM verletzt.

Gehaltsvorstellung als Knackpunkt?

West Ham zählt nach dem Abstieg auf routinierte Spieler, die als Leader vorangehen – eben Typen wie Álvarez. Doch von Spieler- und Vereinsseite scheint es Bedenken über eine weitere Zusammenarbeit zu geben. Der Mexikaner soll sich den Vernehmen nach eine Veränderung wünschen, West Ham steht einem Abschied auch offen gegenüber. Und genau diese Gemengelage will der FC offenbar nutzen. Nach Informationen von come-on-fc.com befinden sich die Kölner tatsächlich mit West Ham und dem Spieler in Gesprächen, loten die Chancen aus. Entgegen englischer Medienberichte ist eine Leihe durchaus ein realistisches Szenario. Auch, wenn West Ham lieber verkaufen würde. Dass aber der FC das Rennen macht, ist noch lange nicht gesagt. Der größte Knackpunkt dürfte das Gehalt sein. Bei West Ham verdient der Spieler mehr als fünf Millionen Euro im Jahr und damit deutlich mehr als die Topverdiener in Köln (etwa das doppelte). Álvarez müsste schon auf eine Ecke seines Lohns verzichten. Ob er das tut, um seine Karriere erneut anzukurbeln, ist eher unwahrscheinlich.

Denn auch andere Clubs sind interessiert. Möglicherweise wird der Trumpf Tim Steidten eine entscheidende Rolle spielen. Der 47-Jährige lotste den Spieler wie berichtet schon einmal zu einem seiner Vereine. Ein zweites Mal wäre eine große Überraschung, aber eine, die sich für den FC lohnen würde. Und damit ist auch klar, dass die Kölner durchaus das Ziel verfolge, große Namen an den Rhein zu lotsen – zumindest dann, wenn sich die Chance ergibt.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Die nächste Baustelle geschlossen: Gideon Mensah steht wohl vor Wechsel zum 1. FC Köln

Gideon Mensah soll sich mit den Geißböcken weitestgehend einig sein
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Die nächste Baustelle geschlossen: Gideon Mensah steht wohl vor Wechsel zum 1. FC Köln

Pünktlich zum Trainingsauftakt am kommenden Montag könnte es weitere Neuverpflichtungen bei den Geißböcken geben. Der Kader soll sich nun weiter füllen beim 1. FC Köln: Gideon Mensah steht unmittelbar vor der Unterschrift beim FC. Mit diesem Transfer würde eine weitere Baustelle geschlossen werden.

In der aktuellen Podcast-Folge des 1. FC Köln gibt Philipp Türoff Einblicke in die Transfergeschäfte des Sommer. Ein Thema sind auch mögliche Neuzugänge und die unterschiedlichen Optionen. Und genau dort könnte es nun einen ablösefreien Transfer für die Kölner geben. Denn die Verpflichtung von Gideon Mensah steht nach Informationen von come-on-fc.com bevor. Könnte noch diese Woche vollzogen werden.

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Die Sorge, René Wagner könnte den Trainingsauftakt in den kommenden Wochen mit einem erschreckend dünnen Kader angehen, könnte sich zumindest in Teilen nach und nach zerschlagen. Denn der FC wird in den kommenden Tagen Gideon Mensah unter Vertrag nehmen. Der Linksverteidiger ist in der vergangenen Woche mit Ghana bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden, unterlag Kolumbien in einem spannenden Spiel. Nun gilt die Konzentration seiner Zukunft. Die ist bislang nicht vollends geklärt. Der Vertrag ist bei AJ Auxerre ausgelaufen, der Spieler sucht nach einer neuen Herausforderung und diese offensichtlich in der Bundesliga. Denn es gibt gleich zwei Vereine, die den Spieler nach Deutschland holen wollen. Der FC Schalke 04 und eben der FC. Und die Kölner sollen nicht nur gute Karten haben, sondern sich nach Informationen von come-on-fc.com auch in finalen Gesprächen befinden. Demnach sind nur noch wenige Details zu klären, bevor voraussichtlich bis zum Ende der Woche die finale Unterschrift bei den Geißböcken erfolgt. (Der „Express“ berichtete zuerst).

Mensah ist ablösefrei

Mensah ist für die Kölner dabei zum Nulltarif zu haben. Der Spieler ist aktuell eben vereinslos. Für die Kölner schließt Mensah eine weitere große Baustelle. Denn im Kader befand sich nach dem Abgang von Kristoffer Lund kein nomineller Linksverteidiger mehr. Dementsprechend soll die Suche nach dem Transfer des Nationalspieler Ghanas auch noch nicht abgeschlossen sein. Die Kölner werden dann noch nach einem Backup für den WM-Teilnehmer suchen. Gut möglich, dass es sich dabei um einen jungen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial handelt. Durch den erwartenden Abgang von Jakub Kaminski wird dem FC wieder ein wenig mehr Geld für Transfers zur Verfügung stehen. Allerdings nicht die kompletten kolportierten knapp 20 Millionen. Mit Luka Lochoshvili haben die Kölner bereits die letzte freie Stelle der Innenverteidigung besetzt, nun also könnte ein weiterer Teil der letzten Kette gefunden sein. Neben den beiden Abwehrspielern suchen die Kölner auch weiterhin mindestens nach einem Sechser, einem Stürmer sowie einem Flügelspieler.