Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Seine Ankunft war von Skepsis begleitet, sein Abgang von einem sportlichen Verlust. Jakub Kaminski wird für die Kölner nicht leicht zu ersetzen sein, doch es überwiegen der wirtschaftliche Erfolg sowie wichtige Erkenntnisse über den Kölner Weg. Jakub Kaminskis Abschied vom 1. FC Köln hat zwei Seiten.

Seine letzten Auftritte für den VfL Wolfsburg haben nicht die ganz großen Hoffnungen bei den FC-Fans geweckt. Schon bald kristallisierte sich Jakub Kaminski als der Königstransfer des vergangenen Sommers heraus. Der Spieler ist nicht ersetzbar, der Transfererlös ein mehr als nötiges Mittel bei der Kaderplanung.

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Am Montag ging es dann ganz schnell. Jakub Kaminski landete am frühen Nachmittag in Lissabon, machte sich dann auf den Weg zum Medizincheck, um anschließend den Kontrakt bei den Adlern zu unterschreiben. Der Pole wird künftig für Benfica auflaufen, schon in zwei Wochen steht das Duell in der Europa-League-Qualifikation gegen St. Gallen an. Es winkt eine Saison im europäischen Wettbewerb beim Tabellendritten der vergangenen Saison. Beim FC will man sich auf die Suche nach einer Alternative machen. Rein nominell steht Said El Mala für die Linksaußen-Position zur Verfügung. Der 19-Jährige soll zwar Stand jetzt in Köln bleiben, ist aber ein ganz anderer Spieler als Kaminski. Sollten die Kölner also tatsächlich einen adäquaten Ersatz für den Polen suchen, wird es ein Spieler mit einem anderen Profil. Der sportliche Verlust ist bei den Kölnern groß. Nicht umsonst wurde Kaminski von Lukas Kwasniok in der Spielzeit mehrfach als „bester Spieler des Kaders“ geadelt. Das Vertrauen zahlte der 24-Jährige nicht nur mit sieben Toren und fünf Assists zurück.

Wirtschaftlicher Erfolg

Kaminski war in zahlreichen Kategorien der Topspieler der Geißböcke, auf dem Platz im Grunde überall zu finden, überall einsetzbar. Dazu auch in der Mannschaft ein wichtiger Faktor. Eine Saison lang hat der Spieler beim FC für Euphorie gesorgt, war Teil der Lebensversicherung. Einen direkten Eins-zu-eins-Ersatz werden die Kölner wohl nicht so leicht bis gar nicht finden können. Der Verlust des Spielers schmerzt und fühlt sich möglicherweise nach einer Transfer-„Niederlage“ an. Doch auf der anderen Seite stehen dann da die annähernd 20 Millionen Euro, (wie berichtet liegt die Ablöse aufgrund des Wechsels zu einem Europa-League-Teilnehmer ein wenig niedriger). Und in diesen stecken gleich mehrere Wahrheiten. 5,5 Millionen hat der FC gerade erst als feste Ablöse an den VfL Wolfsburg überwiesen. Das vor gut zwei Monaten, nun geben die Geißböcke den Spieler für ein Vielfaches ab. Thomas Kessler hat ein goldenes Händchen bewiesen und einen Weg vorgegeben, den man beim FC auch in Zukunft nur zu gerne weiter folgen würde. Junge Spieler für wenig Geld verpflichten, sie entwickeln und wirtschaftlich gewinnbringend abgeben.

Thomas Kessler hat einen anderen Spielraum

Kaminski ist und bleibt für den FC eine absolute Erfolgsgeschichte – wirtschaftlich. Zum einen weil er nach Anthony Modeste der zweitteuerste Transfer-Abgang der Vereinsgeschichte ist, zum anderen weil er eine der größten wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb eines Jahres durchgemacht hat. Auch, wenn der Abgang sportlich nicht zu in voller Gänze zu kompensieren ist, wird der wirtschaftliche Nutzen überwiegen. Denn so wird der FC einen Großteil des Erlöses in den neuen Kader stecken können. Selbst wenn, die Kölner – so wie es Philipp Türoff und Co. immer wieder betonten – auch ohne jene Verkäufe handlungsfähig sind, so sind sie mit diesen Kaminski-Millionen definitiv handlungsfähiger. Kessler hat nun einen anderen Spielraum, der den Klassenerhalt am Ende des Tages oder der Saison wahrscheinlicher machen kann. Gleichzeitig sind die Millionen ein Beleg für die gute Arbeit des Sportgeschäftsführers, der sich offenbar mehr traut als sein Vorgänger, vielleicht mehr trauen darf oder kann.

Der Weg ist nun ein anderer. Ein riskanter, aber ganz sicher auch ein nachhaltiger. Auch in diesem Sommer wird nicht jeder Transfer sitzen. Doch, wenn Kessler und sein Team erneut auf die ein oder andere richtige Karte setzen, dann wird es auch im kommenden Sommer wieder frisches Geld bei weiteren Abgängen geben. Möglicherweise ist das der richtige Weg. Kaminski ist weg, das Geld ist da, nun wird an den weiteren Baustellen gearbeitet.


Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein und setzt auf die Verbindung zu Tim Steidten

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein und setzt auf die Verbindung zu Tim Steidten

Nehmen die Kölner einen WM-Star unter Vertrag? Nachdem schon Gideon Mensah von Ghana gehandelt wurde, taucht nun ein ganz anderer Name im Zusammenhang mit den Geißböcken auf – und der ist durchaus bekannt. Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein. Für den Mexikaner platzte gerade erst der WM-Traum.

Arbeiten die Geißböcke an einem Überraschungs-Transfer? Wenn es nach dem Transfer-Experten Florian Plettenberg geht, offenbar schon. Demnach sind die Kölner an einer Verpflichtung von Edson Álvarez interessiert. Und Tim Steidten könnte eine zentrale Rolle einnehmen.

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Die Enttäuschung war groß, als Alireza Faghani die Begegnung gegen England dann doch endlich abpfiff. Trotz Überzahl und Defensiv-Beton der Three Lions gelang der erhoffte Ausgleich nicht mehr. Mexiko scheiterte im Achtelfinale der WM und ist damit nach Kanada der zweite Gastgeber, der beim Endturnier die Segel streichen musste. Einer der Stützen der El Tri war auch bei diesem Turnier einmal mehr Edson Álvarez. Der Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft absolvierte bei dem Endturnier seine Länderspiele 100 bis 103, saß nur gegen Ecuador auf der Bank und kam gegen England zum zweiten Abschnitt. Nun also soll der nominelle defensive Mittelfeldspieler auf der Liste der Geißböcke gelandet sein. Das berichtet zumindest Plettenberg. Demnach „beschäftigen sich“ die Geißböcke mit dem Transfer des Mexikaners. Álvarez spielte in der vergangenen Saison für Fenerbahce Istanbul, war aber von West Ham ausgeliehen. Bei den Hammers hat der defensive Mittelfeldspieler noch Vertrag bis zum Sommer 2028. Und das macht den Deal kompliziert.

Kann der FC das Gehalt stemmen?

Zwar will der Londoner Club den Mexikaner gerne loswerden, allerdings liegt der geschätzte Marktwert bei 15 Millionen Euro. West Ham bezahlte 2023 sogar rund 38 Millionen für den Spieler, der damals bei Ajax Amsterdam unter Vertrag stand. Der Transfer sei „schwierig zu realisieren“, schreibt Plettenberg auf Instagram weiter. Doch die FC-Bosse würden an einer Lösung arbeiten. Álvarez sei grundsätzlich für einen sofortigen Wechsel zum FC offen, heißt es weiter. Schwierig wohl auch, weil das Gehalt des Spielers deutlich über dem Gefüge der Geißböcke liegen dürfte. Dem Vernehmen nach verdient der Mittelfeldmann rund sechs Millionen Euro. Selbst wenn eine Leihe in Frage kommen würde, müsste es in der Gehaltsstruktur eine Annäherung geben. In Köln sollen die absoluten Top-Verdiener dem Vernehmen nach nicht über 2,5, maximal drei Millionen Euro kommen. Ein entscheidender Faktor könnte Tim Steidten für die Geißböcke spielen. Denn der holte den Mexikaner schon einmal zu einem seiner Clubs. 2023 stand der Spieler vor einem Wechsel nach Dortmund.

Eigentlich war bereits viel in trockenen Tüchern. Der Deal stand unmittelbar bevor. Álvarez berichtete später, dass eigentlich alles geklärt gewesen sei. Dortmund habe ihm bereits ein Haus besorgt, eine Schule für die Kinder. Doch der Deal platzte. Dem Vernehmen nach auch an der hohen Ablöse. Ajax soll mehr als 40 Millionen verlangt haben, der BVB wollte nur 35 Millionen zahlen. Und dann kam Steidten. „Es war lustig, denn er rief mich an und sagte: ‚Hör zu. Ich will dich für mein neues Projekt. Du bist meine erste Wahl. Ich weiß, was du unserer Mannschaft geben kannst.‘ Er gab mir Vertrauen und die Möglichkeit. Dann habe ich ihm gesagt: ‚Tim, wenn du mich wirklich willst, dann komme ich. Dann will ich für West Ham in der Premier League spielen’“, erklärte Álvarez später. Steidten wiederum sprach davon, dass er sehr froh gewesen sei, dass der BVB zu langsam agierte und „ich die Chance hatte, ihn zu holen“.

West Ham benötigt nach dem Abstieg Geld

Tatsächlich wäre eine Verpflichtung des Spielers wohl aktuell der Königstransfer. Zwar war das vergangene Jahr kein einfaches für den 28-Jährigen, dennoch dürfte der erfahrene Defensivspieler den Kader der Geißböcke ordentlich aufwerten. West Ham ist gerade in die Championship abgestiegen und braucht Geld für den Wiederaufstieg. Allerdings bricht bekanntlich auch auf der Insel nach einem Abstieg der Umsatz empfindlich ein. Heißt: West Ham muss auf der einen Seite sparen, braucht auf der anderen Seite Geld für einen schlagfertigen Kader. Daher ist eine Leihe wohl auch keine Option. Die Kölner suchen nach dem Abgang von Eric Martel einen zentralen Mittelfeldspieler, der seine Stärken in der Defensivarbeit hat. Das würde Álvarez sicher erfüllen. Der Spieler ist 1,90 Meter groß, robust im Zweikampf und sicher im Passspiel. Er sammelte zudem Erfahrung in der Königsklasse. Zudem kann der Mexikaner verschiedene Aufgaben in der Defensive übernehmen, spielte zuletzt auch gerne Mal Innenverteidiger.

Möglicherweise lässt Kaderplaner Tim Steidten noch einmal seine Kontakte spielen – die zu West Ham, aber ganz sicher auch die zum mexikanischen Nationalspieler.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Die Spekulationen um Jakub Kaminski sind beendet, hinter dieses Sommerthema kann ein Haken gemacht werden. Voraussichtlich am Dienstagmorgen soll der Vollzug vermeldet werden. Unterschiedliche Angaben gibt es rund um den 1. FC Köln allerdings um die korrekte Ablösesumme für Jakub Kaminski – das ist der Grund.

Über Wochen waren Said El Mala und Jakub Kaminski die großen Transferthemen beim FC. Nun soll der eine nach Informationen von come-on-fc.com bleiben und der andere hat einen neuen Verein gefunden. Kuba Kaminski wechselt nach nur einem Jahr in Köln nach Lissabon. Der Vollzug soll wohl erst am Dienstag vermeldet werden.

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Bereits am frühen Nachmittag hatten sich die Vorzeichen endgültig geklärt. Jakub Kaminski hat sich gegen Brighton & Hove Albion und für Benfica Lissabon entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt war der Pole in Lissabon gelandet und gab – eindeutig unfreiwillig – seine ersten kurzen Interviews. Er freue sich jetzt da zu sein und hoffe auf eine schnelle Unterschrift, sagte der Spieler ein wenig zwischen Tür und Angel. Die Vollzugsmeldung fehlt noch, doch der Wechsel ist längst sicher. Für Verwirrung sorgen nun aber die unterschiedlichen Zahlen, die als feste Ablöse angegeben werden. Schon vor einigen Tagen hatten portugiesische Medien von 15 Millionen Euro gesprochen, über Wochen wurde aus dem Umfeld des Geißbockheims aber von 20 Millionen Euro berichtet. Tatsächlich liegt die Summe, die Benfica an den FC bezahlen wird etwas unter den erhofften 20 Millionen Euro, es handelt sich nach Informationen von come-on-fc.com aber auch nicht um 15 oder genau 17 Millionen.

Benfica bezahlt weniger

Die kolportierten 20 Millionen Euro wären tatsächlich bei einem Wechsel des Spielers zu einem finanzstarken Topclub in die Premier League fällig geworden und den Kölnern wohl deutlich lieber gewesen. Da Benfica aber die Champions League verpasst hat, trotz ungeschlagener Serie die Saison als Dritter beendete und damit Europa League spielt, liegt der Betrag knapp unter der kolportierten Summe. Nachdem der FC dem Vernehmen nach 5,5 Millionen an den VfL Wolfsburg bezahlt hat, ist der Gewinn so oder so immens – und der Transfer als wirtschaftlicher Erfolg zu werten. Zumal die Vertragskonstellation für den FC nur unter der Bedingung jener Ausstiegsklausel so möglich war. Sportlich ist der Abschied natürlich nur schwer zu kompensieren. Kaminski hatte eigentlich mehrfach angedeutet, in die Premier League wechseln zu wollen. Die Liga sei sein Wunsch, hatte der Pole immer wieder betont. Allerdings hat nun wohl auch die Aussicht auf den europäischen Wettbewerb einen Ausschlag gegeben.


Jakub Kaminski vor Unterschrift in Portugal: „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht“

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Jakub Kaminski vor Unterschrift in Portugal: „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht“

Ein kurzes Intermezzo geht zu Ende beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski ist bereits in Lissabon und wird dort nun den Medizincheck absolvieren. Am Nachmittag soll der Vertrag unterschrieben werden. Nach nur einem Jahr verlässt der Pole die Geißböcke also wieder.

Eine große Überraschung ist es nicht mehr, nun aber so gut wie offiziell. Jakub Kaminski wird in der kommenden Saison für Benfica Lissabon in Portugal auflaufen. Der Pole verlässt die Geißböcke nach einem Jahr wieder und erstaunlicher Weise zwei Monate nachdem er den neuen Kontrakt bei den Geißböcken unterzeichnet hatte. Die im Vertrag verankerte feste Ausstiegsklausel macht es möglich. Kaminski befindet sich bereits in Lissabon und wird heute noch den Medizincheck absolvieren.

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Jakub Kaminski ist bereits in Lissabon gelandet und befindet sich auf dem Weg zum Medizincheck. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagt der Spieler offensichtlich am Flughafen in einem Video von „nowcanal“. „Ich bin bereit, meine Qualität unter Beweis zu stellen“, sagt der 24-Jährige. „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht und wir heute Nachmittag den Vertrag unterschreiben können.“ Der Wechsel nach Portugal überrascht am Ende dann doch. Denn Kaminski hatte immer wieder betont, dass er seine Zukunft in England sehe. Erst vor wenigen Wochen hatte der Offensivspieler in einem Interview aufhorchen lassen, als er betonte, dass vier Jahre Bundesliga schön gewesen sind, doch nun der nächste Schritt folgen könne. Der führt den Polen jetzt eben nicht nach England, in die aus seiner Sicht „beste Liga der Welt“, sondern nach Portugal und dort auch in den europäischen Wettbewerb. Schon in knapp zwei Wochen steht die Qualifikation zur Europa League an.

20 Millionen Euro für den FC

Der FC diente dem Spieler als Sprungbrett, gut möglich, dass er Benfica in einem ähnlichen Licht sieht. Entgegen anderslautender portugiesischer Medienberichte kassieren die Kölner rund 20 Millionen Euro, die zumindest zum Großteil auch wieder in den Kader gesteckt werden sollen. Beim FC wird man den Transfer also auch mit einem lächelnden Auge sehen. Denn nun kann anders auf dem Transfermarkt agiert werden. Dem Vernehmen nach konnte Kaminski bis zuletzt zwischen Benfica und Brighton entscheiden. Auch die Seagulls waren wohl bereit, die geforderte Ablöse zu zahlen. In Lissabon erwartet den Polen aber eine große Hürde. Denn mit Andreas Schjelderup hat Kaminski starke Konkurrenz für seine Position. Der Norweger feierte in der Nacht den Erfolg über Brasilien, bereitete beide Tore der Skandinavier vor. Nun steht das Viertelfinale gegen England auf dem Spielplan.


Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

Der Abschied von Jakub Kaminski steht wohl unmittelbar bevor. Ein möglicher Ersatz könnte ein junger Engländer sein. Zumindest sollen sich die Kölner mit einem 18-jährigen Talent beschäftigen. Deswegen könnte Mikey Moore zum 1. FC Köln passen.

Mikey Moore gilt in England als großes Talent. Dass er mit 18 Jahren schon auf hohem Niveau spielen kann, hat der Londoner zuletzt bei den Glasgow Rangers bewiesen. Auch dem FC könnte Moore helfen. Doch der Weg dorthin ist kein einfacher.

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Ein wenig verschüchtert wirkt der Siebenjährige auf dem Foto mit dem viel zu großen Pokal in der Hand schon. Mikey Moore hat damals gerade einen von zahlreichen Titeln gewonnen, mit dem Nachwuchs von Tottenham Hotspur. Das Foto steht dann doch im Widerspruch zu seinen Worten gute zehn Jahre später. „Ich möchte einer der besten Spieler der Welt werden“, sagte Moore mal in einem Interview. Ausgeschlossen ist das nicht. Zumindest gilt der Offensivspieler als eine der größten Nachwuchs-Hoffnungen in der Talentschmiede der Spurs – mindestens seit Harry Kane. Und da man von dem Talent so dermaßen überzeugt ist, stattet der Club in London sein Talent immer wieder mit langfristigen Verträgen aus. Auch davon gibt es Kinderbilder, aber eben auch welche aus der Gegenwart. Zuletzt hat Moore einen Kontrakt bis 2030 bei den Spurs unterschrieben. Tottenham hat mit dem Talent viel vor. Aktuell taucht der 18-Jährige auch in der Kaderliste des Clubs auf. Doch Moore wird die kommende Saison nicht bei den Spurs spielen.

Technisch hochversiert, Tempo, stark am Ball

Die Vereinsführung hat dem Spieler bereits mitgeteilt, dass eine Leihe angedacht ist. Eine weitere. Es wirkt ein wenig kurios, dass noch vor wenigen Tagen Said El Mala als möglicher Kandidat für die linke Außenseite bei den Spurs gehandelt wurde. Nun wird Moore auf der gleichen Position mit dem FC in Verbindung gebracht. Der Hintergrund ist logisch. Die Kölner wollen auf den unmittelbar bevorstehenden Wechsel von Jakub Kaminski reagieren, einen weiteren Linksaußen unter Vertrag nehmen. Tottenham hofft für seinen Youngster auf Spielpraxis auf hohem Niveau. Nun ist das wiederum bei jungen Leihspielern so eine Sache. Bei Felipe Chávez lief das bekanntlich nicht so wie erhofft. Bei Jahmai Simpson-Pusey umso mehr. Dennoch ist das Risiko natürlich groß, einen 18-Jährigen zu holen, der dann wiederum nur auf der Bank sitzt. Zumal Tottenham schon hat durchklingen lassen, dass eine Kaufoption im Vertrag eigentlich kein Thema sein wird. De facto würde dann eine Leihe nur Sinn machen, wenn der Spieler dem Verein einen sportlichen Impact bringt.

Dass Moore genau das kann, hat der Youngster eindrucksvoll bei den Glasgow Rangers bewiesen. Moores Vater, der in seinem Sohn (sportliche) Ähnlichkeiten zu Paul Gascoigne sieht, hatte dem jungen Spieler von Glasgow abgeraten und schien damit richtig zu liegen. Moore hatte enorme Schwierigkeiten, brachte die eigenen Fans im Ibrox-Stadion gegen sich auf. Mittlerweile lieben ihn die Fans. Moore ist angekommen. Technisch hochversiert, ballsicher, risikoreich. Moore sucht die progressiven Läufe, die Dribblings, das Eins-gegen-Eins – möglichst aggressiv, möglichst mit Tempo. Er treibt die Kugel über das Spielfeld, sorgt für Offensivdrang. Der 18-Jährige ist damit nicht immer erfolgreich, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der in London geborene Youngster hat zahlreiche Ballkontakte in der Box, sucht den Abschluss und findet fast mit jedem zweiten das Tor, wenn auch nicht immer den Weg in jenes. Wenn, dann wirkt er sehr souverän, abgeklärt, meist mit Treffern ins lange Eck. Sieben Mal war er für die Rangers erfolgreich, vier weitere Tore bereitete er vor.

Polyvalent einsetzbar

Das ist einer umkämpften Liga, das als 18-Jähriger. Und die Liga und den Verein hat er absichtlich gewählt, weil in so einem Club mit solchen Fans gefühlt „immer etwas auf dem Spiel steht“. Der Youngster schreibt Zahlen, die aufhorchen lassen. Dass viele seiner Offensivaktionen nicht funktionieren, ist keine alarmierende Schwachstelle, es ist ein Entwicklungsfeld. Natürlich ist die Premiership kein Vergleich zur Bundesliga, doch die Anlagen könnten auch im deutschen Oberhaus spannend sein. Zumal Moore polyvalent ist, hinter den Spitzen auf beiden Flügeln spielen kann. „Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.

Doch nicht nur in Köln wird gesucht. Und so gibt es Konkurrenz. Beispielsweise aus Dortmund. Der BVB hat das Talent schon seit Jahren auf dem Schirm, ist schon vor einiger Zeit vorstellig geworden. Doch Moore wollte damals bei den Spurs bleiben. Auch Eindhoven will den 18-Jährigen, vermutlich noch einige mehr. Tottenham will nur eine Leihe, Moore auch. Den Schritt zu den Rangers beschreibt das Talent heute als den richtigen. Spielpraxis, Stammspieler, Leistungsträger – in London droht die Bank. Ein Kauf käme bei einem aktuellen Marktwert von 18 Millionen Euro für die Kölner ohnehin nicht in Betracht. Eine Leihe durchaus. Dass Moore auf Spielpraxis hofft, spricht nicht für den BVB. Eindhoven kann sich angeblich nur schwer mit einer Leihe ohne Kaufoption anfreunden. Vorteil Köln? Das muss sich zeigen. Bei Simpson-Pusey haben englische Clubs gute Erfahrung mit der Leihe eines ihrer Talente gemacht. Warum also nicht auch bei Moore.


Transfer von Jakub Kaminski nahezu perfekt – oder? Portugiesische Medien verwirren mit Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln
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Transfer von Jakub Kaminski nahezu perfekt – oder? Portugiesische Medien verwirren mit Ausstiegsklausel

Lange gab es Spekulationen, am Sonntag nahm das Thema Jakub Kaminski dann aber immer mehr Tempo auf. Und nun ist der Deal wohl durch. Zumindest laut Sky-Experte Florian Plettenberg. Der Pole soll kommende Saison europäisch spielen, allerdings nicht wie erwartet in England, sondern in Portugal. Der Transfer von Jakub Kaminski steht kurz vor dem Abschluss.

Als sich Jakub Kaminski vor einigen Wochen in einem polnischen Interview zu seinen Zukunftsplänen äußerte, da klangen seine Worte bereits nach Abschied. Allerdings war auch deutlich herauszuhören, dass der Pole seine Zukunft in England sieht. Schon im Interview mit come-on-fc.com im vergangenen Jahr hatte Kaminski erklärt, dass die Premier League die beste Liga der Welt und damit sein Wunschziel sei. Nun zieht es den 24-Jährigen aber offenbar nach Portugal Richtung Benfica.

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Am Sonntagnachmittag nahm Florian Plettenberg dem Transfergerüchte-Wind um Jakub Kaminski den Wind aus den Segeln. „Done Deal“ hieß es auf dem Insta-Kanal des Sky-Reporters. Jakub Kaminski hat sich mit Benfica geeinigt, der Transfer ist damit „beschlossene Sache“. Beim FC ist nach Informationen von come-on-fc.com noch nichts von Benfica eingetroffen. Noch nicht einmal der Wunsch der Verpflichtung. Das muss aber auch nicht. Die Kölner sind in diesem Fall das letzte Glied der Kette. Einigen sich Spieler und aufnehmender Verein, aktiviert dieser die Ausstiegsklausel, dann wird das Geißbockheim in den Deal mit eingebunden. Der „Done Deal“ kann also durchaus zwischen Spieler und Benfica Lissabon erfolgt sein. Für Kaminski geht es damit in den europäischen Wettbewerb – wenn auch nicht in die Königsklasse. Denn Benfica brachte das kuriose Kunststück fertig, als einzige Mannschaft der portugiesischen Liga nicht ein Spiel in der Saison zu verlieren, um dann doch „nur“ Dritter zu werden. Nun steht in der Qualifikation der Europa League das Duell gegen St. Gallen an.

Verwirrung um Ausstiegsklausel

Auch deswegen soll Benfica im Buhlen um den Offensivspieler auf die Tube gedrückt haben. Denn die Begegnung gegen die Schweizer steht schon in weniger als drei Wochen auf dem Plan. Während also die Ex-Mannschaft des Polen den Test gegen Bergisch Gladbach bestreitet, geht es für Kaminski und Co. um nicht weniger als den europäischen Wettbewerb. Für den Polen bedeutet der Wechsel aber auch einen spannenden Konkurrenzkampf. Der 24-Jährige muss sich mit Andreas Schjelderup messen. Der 22-Jährige wird als großes norwegisches Talent gehandelt, hat einen Marktwert von 30 Millionen Euro und soll angeblich über eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro verfügen. Kaminski steht also beim Ex-Club von Luca Waldschmidt vor einer großen Herausforderung. Und Brighton? Die sollen nach Informationen von come-on-fc im Gegensatz zu Benfica durchaus das Gespräch mit dem FC gesucht haben und offenbar auch bereit sein, die 20 Millionen Euro Ablösesumme zu bezahlen. Am Ende des Tages hat der FC keinen Einfluss auf den aufnehmenden Verein.

Sollten wirklich Benfica und Brighton die Ablöse bezahlen wollen, entscheidet Kaminski selbst. Und das scheint passiert zu sein – entgegen seiner eigenen Wunschvorstellung wird es nicht England. Für ein wenig Verwirrung sorgten portugiesische Medien. So vermeldete unter anderem die Zeitung „a Bola“, dass Benfica rund 15 Millionen Euro für Kaminski bezahlen werde. Davon weiß man am Geißbockheim nichts. come-on-fc.com kann bestätigen, dass die Ablöse bei 20 Millionen Euro liegt. Darunter wird der Spieler nicht abgegeben werden.


Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der Transfer von Jakub Kaminski auch offiziell verkündet wird. Offenbar schauen die Geißböcke aber auf eine mögliche Alternative. Der 1. FC Köln soll an Mikey Moore interessiert sein. Das berichtet ein englischer Transfer-Journalist.

Knapp 20 Millionen Euro sollen die Kölner für den Transfer von Jakub Kaminski erhalten. Und diese sollen wieder investiert werden. Ein mögliches Transferziel wird von dem englischen Transfer-Journalisten Wayne Veysey auf den Plan gebracht. Allerdings wird es sich dabei wohl eher um einen möglichen Leihspieler handeln.

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Laut dem Gründer des Portals „footballinsider“ beobachten die Kölner Mikey Moore genauer. Der 18-Jährige gilt als großes Offensivtalent in England. Der in London geborene Spieler hat seine fußballerische Ausbildung vorwiegend bei Tottenham Hotspur genossen. Moore ist ein echter Tottenham-Eigengewächs – er kam als Siebenjähriger in die Akademie der Spurs und durchlief alle Jugendmannschaften. Mit 15 Jahren wurde der Londoner der jüngste Spieler seit Gründung der Premier League 2, der für die Tottenham-U21 auflief. In der Spielzeit 2023/24 debütierte er auch bei den Profis und kommt schon auf zehn Pflichtspiel-Einsätze für den Londoner Club – unter anderem in der Europa League. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel auf Leihbasis zu den Glasgow Rangers, um mehr Spielpraxis auf hohem Niveau zu erhalten. Der Plan ging auf. In der schottischen Premiership avancierte der 18-Jährige direkt zum Stammspieler. Für die Rangers erzielte der Linksaußen sieben Tore, bereitete vier weitere vor.

Köln als Leihclub?

Ein Transfer des Spielers hört sich aus Kölner Sicht auf jeden Fall gut an. Doch es gibt natürlich auch ein großes „Aber“. Denn der FC soll nicht der einzige interessierte Club sein. An dem großen Talent ist auch Borussia Dortmund interessiert. Der BVB wollte den Spieler schon vor einiger Zeit unter Vertrag nehmen, den ersten Kontrakt als Profi anbieten. Doch Moore blieb bei den Spurs. Nun könnte ein weiterer Vorstoß erfolgen. Allerdings ist die Frage, ob der 18-Jährige beim BVB die erhoffte Spielzeit bekommen würde. Denn Tottenham wünscht sich eine weitere Leihe für den Youngster. Eine mit ähnlich viel Spielzeit wie bei den Rangers. Und da würde der FC vielleicht besser passen. Allerdings spielt der 18-Jährige in der Regel auf der gleichen Position wie Said El Mala, der nach aktuellem Stand bei den Kölnern eingeplant ist. Auch PSV Eindhoven soll seine Fühler nach dem Youngster ausgestreckt haben. Und dann gibt es da das nächste „Aber“. Denn wie Veysey weiter berichtet, will Tottenham den Spieler nur ohne Kaufoption verleihen.

Eine Option, die Thomas Kessler in den vergangenen Deals immer in den Verträgen verankert hatte und die bei unter anderem Jahmai Simpson-Pusey perfekt aufgegangen ist. Moore könnte allerdings sportlich direkt weiterhelfen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der Profis ist kurz nach dem Start der Sommervorbereitung des Kölner Nachwuchses ein Nachfolger gefunden: Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln.

Marcel Ivanusas Zwischenspiel als Interimstrainer der Kölner Reserve war erwartungsgemäß nicht von langer Dauern. Ein Nachfolger ist bereits gefunden und kommt aus den eigenen Reihen.

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Die Reserve der Geißböcke hat seit Sonntagnachmittag offiziell einen neuen Cheftrainer. Manuel Hartmann wird die Geschicke der Kölner U21 nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der FC-Profis in Zukunft leiten. „Uns war es wichtig, die Position des U21-Cheftrainers zeitnah nachzubesetzen, gleichzeitig im Recruiting-Prozess höchste Sorgfalt an den Tag zu legen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke. „Manu Hartmann hat uns in diesem Prozess mit internen und starken externen Kandidaten überzeugt und konnte unter Beweis stellen, dass er sehr gut zu unserer Ausrichtung passt. Es freut uns, dass wir damit auch unseren Weg fortsetzen, verantwortungsvolle und strategisch wichtige Funktionen mit hoher Qualität von innen heraus nachzubesetzen.“

Erst im vergangenen Sommer hatte der Verein den Vertrag mit Hartmann verlängert. Damals übernahm der ehemalige Zweitliga-Profi nach seiner langjährigen Tätigkeit als Jugendtrainer der FC-Akademie die U16 des 1. FC Köln. Zuvor hatte der heute 42-Jährige die U17 trainiert und die Mannschaft mit einem Torverhältnis von 32:2-Toren durch die Hauptrunde bis in das Viertelfinale der DFB-Nachwuchsliga geführt.

Das sagt Manuel Hartmann

„Manu ist schon einige Zeit im Verein, identifiziert sich in vollem Maße mit dem 1. FC Köln und unserer übergreifenden Ausrichtung, in der die U21 eine entscheidende Rolle einnimmt. Er hat sich in den letzten Jahren bei der Arbeit mit unterschiedlichen Mannschaften und durch den Erwerb weiterer Lizenzen als Persönlichkeit und als Fachmann stark weiterentwickelt“, so Berg weiter. „Als ehemaliger Profi, der auf hohem Niveau und auch selbst als erfahrener Spieler in jungen Mannschaften gespielt hat, spricht er die Sprache der Spieler und kennt die Herausforderungen im Übergangsbereich. Dabei ist es ihm in den letzten Jahren beim FC immer gelungen die Entwicklung unserer Spieler in Einklang mit sportlichem Erfolg zu bringen. Das trauen wir ihn auch auf diesem Niveau wieder zu.“

Der A+Lizenz-Trainer ist nun bereits seit achteinhalb Jahren Teil der Akademie. Bei seiner Vertragsunterzeichnung vor einem Jahr sagte Hartmann: „Der Verein hat mir eine klare Perspektive aufgezeigt hat, wie meine persönliche Entwicklung als Trainer beim FC langfristig weiter gefördert wird.“ Nun geht der 42-Jährige den nächsten Karriereschritt und übernimmt die Kölner Reserve.

„Die Vorfreude auf meine neue Aufgabe als U21-Trainer des 1. FC Köln ist riesig“, sagt Manuel Hartmann. „In dieser verantwortungsvollen Rolle arbeiten zu dürfen, bedeutet mir unglaublich viel. Für das Vertrauen der Verantwortlichen bin ich unheimlich dankbar und werde jeden Tag mit voller Leidenschaft und Überzeugung dafür arbeiten, diesem gerecht zu werden. Unser gemeinsames Ziel wird es sein, unsere Talente bestmöglich auf die Anforderungen im Profifußball vorzubereiten und somit die Profiabteilung rund um René Wagner maximal zu unterstützen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und meinen Teil dazu beizutragen, den eingeschlagenen Weg des 1. FC Köln gemeinsam weiterzugehen.“

Von wegen England: Gespräche laufen – Jakub Kaminski unmittelbar vor dem Absprung

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Von wegen England: Gespräche laufen – Jakub Kaminski unmittelbar vor dem Absprung

Geht jetzt alles ganz schnell? Es wird wohl in den kommenden Tagen einen weiteren Abschied geben beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht unmittelbar vor dem Abschied. Dabei scheint das Ziel aber überraschend nicht England zu sein.

Jakub Kaminski schwärmte von der Premier League, einige Clubs der Premier League begeisterten sich angeblich für den Polen. Doch aktuell deutet sich eine überraschende Wendung im Fall des Spielers der Geißböcke an. Demnach verlässt Kaminski den Verein Richtung Portugal.

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Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen ein Wechsel des Polen zu Brighton & Hove Albion als das wahrscheinlichste Szenario beschrieben. In den polnischen und englischen Medien war davon allerdings recht wenig zu lesen – zumindest nie etwas konkretes. Und die Seagulls scheinen auch nicht das Rennen um den Linksaußen der Kölner zu machen. Vielmehr deutet aktuell viel auf einen Wechsel nach Portugal hin. Das kommt überraschend. Denn Kaminski machte nie einen Hehl daraus, dass er seine Zukunft in England sieht. Erst vor wenigen Wochen erklärte er in einem polnischen Interview, dass er seine Zukunft auf der Insel sehe. Dass er bereit sei für den nächsten Schritt. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski. Und der Nationalspieler wurde umgehend mit einigen Clubs der Premier League in Verbindung gebracht. Seine Spielweise passt auch nach England.

Benfica offenbar in der Pole-Position

Und doch scheint es nun eher Richtung Südwesteuropa gehen. Laut Tomasz Włodarczyk von Męskieki.pl steht der polnische Nationalspieler kurz vor einem Wechsel zu Benfica Lissabon. Der Journalist spricht von einem fortgeschrittenen Stadium. Tatsächlich laufen nach Informationen von come-on-fc.com die Gespräche bereits. Zwar liegt den Kölnern weiterhin kein konkretes Angebot vor. Doch das muss es auch nicht. Zunächst müssen sich Spieler und Verein einig werden, dann kann der aufnehmende Club die Ausstiegsklausel aktivieren und der FC müsste den Akteur abgeben, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Das hat man in Köln wohl ohnehin nicht mehr vor. Am Geißbockheim hat man schon lange mit einem Abgang des Polen gerechnet. Nicht nur das, er ist sogar in der Planung für den Kader für die kommende Saison fest eingeplant. Denn das Transferbudget würde sich umgehend um ein Vielfaches erhöhen. Geld, mit dem die Kölner bereits planen. Möglicherweise ist so der Fünf-Millionen-Euro-Transfer von Luka Lochoshvili auch zu interpretieren.

Die Kölner wollen noch auf mehreren Positionen nachbessern. Es besteht gleich an mehreren Stellen Bedarf. Dafür kann das nötige Kleingeld nun mal nicht schaden. Ein Wechsel des Polen wird wohl noch diese Woche finalisiert werden. Zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Kaminski nicht mehr erwartet.


Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili verspricht einen spannenden Konkurrenzkampf

Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey
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Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili verspricht einen spannenden Konkurrenzkampf

Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili haben die Kölner eine zentrale Baustelle bei der diesjährigen Kaderplanung geschlossen. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen etwas für den internen Wettbewerb getan beim 1. FC Köln: Luka Lochoshvili erhöht den Konkurrenzkampf.

Die Werte für die 2. Bundesliga sprechen eine beeindruckende Sprache. Nun muss Luka Lochoshvili im Oberhaus überzeugen. Nur für die Bank werden die Geißböcke den Spieler nicht verpflichtet haben.

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Die Kritik in den Sozialen Medien ließ nicht lange auf sich warten. Nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili gab es dann doch schnell die ersten Anhänger, die sich über die Verpflichtung eines Zweitliga-Spielers wunderten. Dabei sind die Daten, die der Georgier in der vergangenen Spielzeit abgeliefert hat, durchaus vielversprechend. Gerade in den defensiven Duellen gehörte der Innenverteidiger zu den besten Spielern der Liga, war für Nürnberg eine wichtige Säule bei den Standards. Natürlich ist es nicht möglich, eben jene Werte direkt für die Bundesliga zu adaptieren. Ob Lochoshvili das Zeug zu einem Bundesliga-Spieler hat, wird sich also erst in der Saison zeigen. Den Vergleich mit Kölns Nachwuchshoffnung Julian Pauli entschied der 28-Jährige zumindest klar für sich. Allerdings ist das angesichts des Entwicklungsstadiums der Spieler auch nicht sonderlich verwunderlich. So oder so wird die Verpflichtung intern für einen spannenden Wettkampf sorgen. Denn der FC ist nun in der Breite auf der Position in der Innenverteidigung dann sehr gut aufgestellt.

Bringschuld der Hoffnungsträger?

Rav van den Berg hat noch lange bei den Geißböcken Vertrag. Und er wurde für eine Rekordsumme verpflichtet. Die Erwartungen hat der Abwehrspieler noch nicht erfüllt. Doch der Niederländer hofft, sich in der bevorstehenden Vorbereitung beweisen und einen Stammplatz erkämpfen zu können. Dort dürfte Jahmai Simpson-Pusey aktuell die Nase noch ein wenig vorne haben. Der Engländer spielte eine hervorragende Rückrunde, etablierte sich, avancierte zum Stammspieler. Dass der FC den Spieler unbedingt fest verpflichten wollte, dürfte „JSPs“ Selbstvertrauen auch nicht geschadet haben. Der 20-Jährige wird sich sicherlich große Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Alleine aufgrund des Marktwerts sind die beiden Innenverteidiger in einer gewissen Bringschuld. Joel Schmied hatte eine kurze Hochphase in der vergangenen Saison, bevor sich der Schweizer verletzte und um den Anschluss wieder kämpfen musste. Nun geht es für Schmied darum, den Konkurrenzkampf in der Vorbereitung anzunehmen. Eine ordentliche Herausforderung.

Elias Bakatukanda und Pauli kehren wohl aus ihren Leihen zurück. Gerade zweiterer wird seine Chance ganz sicher erhalten. Thomas Kessler gilt als Befürworter des Youngster. In seiner Premieren-Saison bei den Profis hinterließ der in London geborene Innenverteidiger schon einen guten Eindruck. Nun will er bei den Profis den nächsten Schritt gehen, Bakatukanda dürfte es nach der komplizierten Vorsaison erst einmal schwer haben. Verletzungsbedingt kam das Kölner Eigengewächs in Linz nur selten zum Einsatz. Und dann ist da eben noch die Unbekannte Timo Hübers. Der Ex-Kapitän arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback. Vor der Rückrunde wird der Abwehrspieler nicht zurückerwartet. Dann wird Hübers sich aber auch erst einmal der Konkurrenz stellen müssen. Luka Lochoshvili wird es seinen neuen Mitspielern sicherlich nicht leicht machen.