Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Fortuna Düsseldorf. Der Vertrag des Innenverteidigers wurde in Köln nicht verlängert, er wechselt also ablösefrei. Heintz bleibt damit im Rheinland, wird künftig dann 3. Liga spielen.

Zuletzt eröffnete der Abwehrspieler eine Padel-Halle, doch Schluss mit Fußball sollte es noch nicht sein. Während Florian Kainz seine Karriere nach dem Vertragsschluss in Köln beendet hat, will Dominique Heintz noch weiter spielen. Und ganz offensichtlich hat er bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden.

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Wie die „Rheinische Post“ am Donnerstag berichtet, wird der Innenverteidiger künftig in der 3. Liga spielen. Heintz wechselt offenbar zu Fortuna Düsseldorf. Laut RP seien alle grundlegenden Details bereits geklärt. Einzig der Medizincheck stehe noch aus, bevor die Unterschrift erfolgt. Heintz war zum Saisonende bei den Geißböcken verabschiedet worden. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus, der 32-Jährige erhielt frühzeitig das Signal, dass der Kontrakt nicht verlängert werde. Der Pfälzer fühlte sich in Köln immer wohl und machte nie einen Hehl daraus, auch gerne weiter in Köln spielen zu wollen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Nun schlägt der 32-Jährige ein neues Kapitel auf, in der Nähe zur Domstadt. Heintz hatte in der vergangenen Saison neun Spiele für den FC absolviert. Diese aber höchst solide. Im direkten Datenvergleich mit seinen Mitspielern schnitt der 32-Jährige sehr gut ab.

Zwei Mal beim FC unter Vertrag

Insgesamt lief Heintz 161 Mal für die Geißböcke auf, stand von 2015 bis 2018 und dann wieder ab 2023 beim FC unter Vertrag. Bei den Fans wurde der Abwehrspieler durch seine freundliche, aufgeschlossene und bodenständige Art zum Publikumsliebling. Gleichzeitig nahm Heintz am Geißbockheim aber auch nie ein Blatt vor den Mund, sprach Dinge offen an. Die Mannschaft stand für den Innenverteidiger immer im Vordergrund. So akzeptierte er auch in den vergangenen Jahren problemlos die Rolle des Ergänzungsspielers, betonte immer, „da sein zu wollen“, wenn er benötigt werde. Das tat er auch in der vergangenen Saison, als er durch die Verletzungsmisere in der Abwehr plötzlich eine wichtige Rolle in der Startelf einnehmen musste. Unvergessen seine Einladung an einige Staff-Mitglieder an Silvester. Nun verstärkt der Abwehrspieler also offenbar die Fortuna. Dort wird nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eine neue Mannschaft aufgebaut. Heintz soll wohl eine zentrale Rolle übernehmen.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Pfälzer bei seinem Heimatverein, dem SV Hertha Kirrweiler. Von dort wechselte er in die Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Bei seinem Lieblingsverein gelang „Heintzi“ der Sprung in den Profifußball. Der FC verpflichtete den Pfälzer im Sommer 2015 für rund 1,5 Millionen Euro. In der Domstadt gelang dem heute 32-Jährigen die Qualifikation für den Europapokal. Nach dem Abstieg im Folgejahr trennten sich die Wege und Heintz zog zum SC Freiburg weiter. Im Sommer 2023 kehrte der Routinier nach Zwischenstationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zurück nach Köln.


Ist der eigentliche Martel-Ersatz schon längst beim 1. FC Köln? So gut schneidet Tom Krauß im direkten Vergleich ab

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Ist der eigentliche Martel-Ersatz schon längst beim 1. FC Köln? So gut schneidet Tom Krauß im direkten Vergleich ab

Tom Krauß ist einer der Lichtblicke der abgelaufenen Saison. Durch den Klassenerhalt griff die Kaufpflicht, womit der 24-Jährige fest in die Domstadt wechselt. Gleichzeitig wird die Personaldecke auf seiner Position immer dünner. Eric Martel wechselte bekanntlich ablösefrei nach Mainz, Denis Huseinbasic zum SC Braga. Die Kaufoption für Felipe Chavez ließ der FC verstreichen. Somit sind Krauß und Isak Johannesson die einzigen verbliebenen zentralen Mittelfeldspieler und die Geißböcke müssen sich zwangsläufig nach Verstärkungen umsehen. Doch welche Profile sollte man suchen? Kann Tom Krauß Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen?

Mit Martel verliert der FC einen besonders gegen den Ball starken Spieler. Der Straubinger fiel durch seine Defensivarbeit und seine physische Stärke positiv auf. Mit dem Ball waren jedoch immer wieder Defizite zu erkennen. Dennoch geht einer der wichtigen Stammspieler der vergangenen Jahre. Aber wie sehr schmerzt sein Abgang wirklich? Wenn man die statistischen Profile von Krauß und Martel vergleicht, erkennt man, dass beide Spieler sich ähneln.

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Von Erik Stalleicken

Beide stechen insbesondere bei den Defensivstatistiken positiv heraus. Mit einem Wert von 5,49 Interceptions pro 90 Minuten unterstreicht Martel seine Stärke das Spiel zu lesen und Passwege zuzustellen. Krauß kann mit 4,95 Interceptions einen ähnlich starken Wert ausweisen. Zum Vergleich: Denis Huseinbasic kommt lediglich auf einen Wert von 2,54. Bei der generellen Aktivität gegen den Ball ist der Ex-Schalker der klare Sieger. Krauß kommt auf 6,98 Defensive Duelle pro 90 Minuten und sucht damit häufiger das Defensivduell als Martel, der auf 5,55 kommt. Insgesamt scheinen beide Sechser aber ähnlich stark gegen den Ball zu sein, allerdings ist die Zweikampfquote von Krauß höher (66 Prozent zu 63 Prozent).

Limitierungen mit Ball?

Dass kreatives Passspiel nicht unbedingt zu Martels Kernkompetenzen zählt, fiel in der Vergangenheit immer wieder auf. Die spielerische Entwicklung blieb aus, was in den vergangen Monaten zunehmend kritisiert wurde. Bei Tom Krauß scheint dies kein großes Problem zu sein. Natürlich liegen die Stärken des Leipzigers ebenfalls in der Arbeit gegen den Ball, dennoch scheint er einem spielerischen Ansatz mehr beitragen zu können. Denn die Statistiken zeigen: Krauß spielt deutlich mehr Progressive Pässe. Während Martel auf gerade einmal 4,38 progressive Pässe pro 90 Minuten kommt, erreicht er einen Wert von 5,92. Zusätzlich erreichen 67,19 Prozent davon den Mitspieler während bei dem Neu-Mainzer nur 59,71 Prozent der progressiven Pässe ihr Ziel fanden.

Das bedeutet Krauß sucht häufiger den vertikalen Pass in die nächste Spielfeldzone und sorgt damit dafür, dass der FC schneller in offensive Räume gelangt. Durch seine Pässe kann er gegnerische Linien überspielen und Angriffe aus dem Zentrum ankurbeln. Martel hingegen agiert etwas abwartender und spielt eher risikoarm.

Was fehlte Huseinbasic?

Spannend ist hierbei der Blick auf Denis Huseinbasic. In den Defensivstatistiken hängt er erwartungsgemäß hinter den beiden Sechsern. Seine Stärken liegen nunmal im Spiel mit dem Ball. Das untermauert der Wert von 80,95 Prozent der angekommenen progressiven Pässe. Die Werte von Krauß (67,19 Prozent) und Martel (59,71 Prozent) lagen weit darunter. Was dann jedoch verwundert, ist die Häufigkeit dieser gespielten Pässe. Da erreicht Huseinbasic einen Wert von 4,64 pro 90 Minuten. Damit spielt er weniger progressive Pässe als Krauß. Für einen spielstarken Mittelfeldspieler sicherlich zu wenig. Insgesamt verlief diese Saison mehr als nur enttäuschend für den gebürtigen Erbacher. 16 Einsätze stehen zu Buche. In der Rückrunde kommt er auf gerade einmal 73 Einsatzminuten. Nur selten konnte er seine Leistungen aus seiner Anfangszeit in Köln bestätigen und spielte unter Wagner keine Rolle mehr. Folglich ist der Wechsel zum SC Braga die logische Konsequenz.

Wenn man den Statistiken vertraut, kann man sich berechtigte Hoffnung machen, dass Krauß den Abgang von Martel kompensieren kann und vielleicht sogar eine spielerische Qualität mitbringt, die Martel so oft vermissen ließ. Der FC wird im Sommer nichtsdestotrotz nach Verstärkungen im Mittelfeldzentrum Ausschau halten. Welchen Spielertyp die Verantwortlichen also schließlich an Land ziehen werden, wird sich zeigen.


Verträge bis 2027 – bei diesen FC-Profis muss Thomas Kessler bald eine Entscheidung treffen

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Verträge bis 2027 – bei diesen FC-Profis muss Thomas Kessler bald eine Entscheidung treffen

Am 30. Juni 2027 laufen die Verträge von gleich sieben FC-Profis aus. Marvin Schwäbe ist Kapitän und unumstrittener Stammtorwart, Offensivtalent Youssoupha Niang gilt als Versprechen für die Zukunft. Unterdessen kommen Luca Waldschmidt und Marius Bülter nicht über ihre Rollen als Ersatzspieler hinaus. Bei allen Spielern gibt es Gründe für und gegen einen Verbleib beim 1. FC Köln: Diese Vertragsentscheidungen stehen bald an.

Die Situationen der Spieler, deren Verträge auslaufen, sind geklärt. Es wurden Kaufoptionen gezogen, Leihen beendet, Kontrakte ausgeweitet. Neben den fehlenden Neuzugängen dürfte der Fokus aber auch auf den Verträgen liegen, die 2027 auslaufen. Denn wenn die Geißböcke noch an diesen Spielern verdienen wollen, wäre jetzt der letzte Zeitpunkt. Die Alternative sind wohl Vertragsverlängerungen, aber auch da müsste Kessler aktiv werden.

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Die Spieler mit auslaufenden Verträgen sind eine der Baustellen, die FC-Sportchef Thomas Kessler im Rahmen der Kaderplanung angehen muss. Bei manchen Profis stehen die Zeichen auf Verlängerung. Andere Kandidaten kommen für einen vorzeitigen Abschied in Frage. Erst einmal vom Tisch ist auf jeden Fall die Causa Timo Hübers. Zwar hat das Arbeitspapier des Innenverteidigers auch nur eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2027, allerdings wurde der Vertrag des Ex-Kapitäns erst vor ein paar Wochen bis zu ebenjenem Zeitpunkt verlängert (come-on-fc.com berichtete). Hübers hatte sich im vergangenen Jahr schwer am Knie verletzt und arbeitet derzeit an seinem Comeback. Wann er wieder in einem Bundesligaspiel auf dem Platz stehen kann und wie der Innenverteidiger danach Fuß fasst, steht noch in den Sternen.

Drei offene Torwart-Fragen

Ganz anders ist die Situation bei Marvin Schwäbe. Der gebürtige Dieburger gehört als Stammtorwart und Kapitän zweifellos zu den Stützen des FC-Teams. Ein Abgang wäre menschlich und sportlich ein Verlust. Dank seiner Fähigkeiten auf der Linie und in 1-zu-1-Situationen muss er sich vor den besten Bundesliga-Torhütern nicht verstecken. Und im Spielaufbau hat Schwäbe ebenfalls Stärken. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der FC-Keeper in punkto Strafraumbeherrschung nicht immer den sichersten Eindruck macht.

Schwäbe selbst kann sich eine Zukunft in Köln vorstellen, wurde von seinem Managment angeblich aber auch schon auf dem Markt angeboten. Offenbar ist der FC hinsichtlich einer vorzeitigen Vertragsverlängerung aber gar nicht im Zugzwang. Denn laut einem Bericht der BILD-Zeitung besagt eine Vertragsklausel, dass sich Schwäbes Kontrakt bis 2028 verlängert, wenn er in der kommenden Spielzeit rund zwanzig Mal zum Einsatz kommt. Kessler könnte hier also erst einmal die weitere Entwicklung abwarten und zunächst die weiteren Kader-Baustellen angehen.

Ron-Robert Zieler und Mathias Köbbing komplettieren das Torwart-Trio mit auslaufenden Verträgen. Aber auch hier drängt eine zeitnahe Entscheidung aus Sicht des 1. FC Köln nicht, zumal beide Keeper für die Position als Nummer 1 im FC-Tor ohnehin nicht in Frage kommen.

Offensiv-Routiniers mit Zukunft beim FC?

In der Offensive stehen mit Luca Waldschmidt und Marius Bülter zwei erfahrene Akteure im Fokus, deren Verträge ebenfalls 2027 enden. Waldschmidt ist ein feiner Techniker und zudem variabel einsetzbar. Er machte vor allem in der zweiten Saisonhälfte 2025/26 mit einigen Scorer-Punkten auf sich aufmerksam – allerdings in erster Linie als Joker. Denn als Stammspieler konnte sich Waldschmidt beim FC bislang nicht etablieren, dafür sind seine Leistungen zu inkonstant. Das spricht auch gegen eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Zumal Waldschmidt mit der Rolle des Ergänzungsspielers ohnehin unzufrieden sein dürfte. Sollte es also einen Markt für den Spieler geben, könnten die Zeichen im Sommer eher auf Trennung stehen, bei der Köln dann noch Transfereinnahmen generieren könnte.

Auch für Marius Bülter könnte man in diesem Sommer noch eine marktgerechte Ablöse kassieren. „Bülti“ legte beim FC mit vier Scorerpunkten in den ersten beiden Saisonspielen einen Traumstart hin. Anschließend wurde es aber lange Zeit ziemlich ruhig um den Offensivakteur, der erst Richtung Saisonende wieder Fahrt aufnahm und bei Union Berlin ein Traumtor schoss. Bülter fehlt aber genau wie Waldschmidt die Konstanz, um eine dauerhafte Startelf-Option zu sein. Zudem ist er mit 33 Jahren auch schon im gehobenen Fußballalter.

Für einen Verbleib des gelernten Linksaußen könnte aber sprechen, dass Thomas Kessler mit Said El Mala und Jakub Kaminski seine besten linken Offensivspieler möglicherweise noch verkauft. Zwar werden sich die Geißböcke dann zweifellos nach Alternativen umschauen, könnten aber mit Bülter als Backup planen. Eine Vertragsverlängerung würde aber wohl nur zu leistungsbezogenen Konditionen Sinn ergeben.

Wie geht es weiter mit Niang?

Bliebe noch Youssoupha Niang. Das junge Sturmtalent gilt als Versprechen für die Zukunft, deshalb wäre ein ablösefreier Wechsel im Sommer 2027 besonders schmerzhaft. Unter Lukas Kwasniok gab Niang in der Rückrunde gegen den BVB sein Startelfdebüt in der Bundesliga. Bei René Wagner kam er aber bislang nur zu einigen Kurzeinsätzen.

Trotzdem würde eine Vertragsverlängerung Sinn machen. Damit könnte der 1. FC Köln verhindern, im nächsten Jahr ein weiteres Talent ohne angemessenen Transfererlös zu verlieren. Und sollte Niang in Wagners Kaderplanungen für die kommende Saison keine Rolle spielen, könnte man dem jungen Spieler mit einer Leihe mehr Einsatzzeit und den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen.



1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #12: Nicht Yamal oder Jamal, sondern Jahmai!

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #12: Nicht Yamal oder Jamal, sondern Jahmai!

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #12: Nicht Yamal oder Jamal, sonder Jahmai!

Im Podcast sprechen Simon Hense, Erik Stalleicken und Simon Bartsch von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #12: Nicht Yamal oder Jamal, sonder Jahmai!


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #12:

In Folge zwölf gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Es ist zwar aktuell Sommerpause, aber von Sommerloch kann bei den Geißböcken nicht die Rede sein. Mit Jahmai Simpson-Pusey steht der erste Neuzugang in der Kölner Abwehr fest – auch wenn neu dabei wohl eher weniger passend ist. Schließlich war der Innenverteidiger schon für ein halbes Jahr von Manchester City ausgeliehen. Nun folgte die feste Verpflichtung für eine Summe, die unter der im Winter vereinbarten Kaufoption liegt. Was das für die Kölner Kaderplanung bedeutet und wie die aktuelle Transferlage bei den Geißböcken einzuordnen ist, darüber sprechen Simon Bartsch, Podcast-Neuzugang Erik Stalleicken und Simon Hense in der neuen Folge 1948. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Acht Abgänge, kein einziger richtiger neuer Spieler, aber schon ordentliche Ausgaben — der FC steckt im Transferstau, weil das Geld fehlt. Eine Ausstiegsklausel, die eigentlich wie ein Risiko aussieht, könnte daran ausgerechnet jetzt etwas ändern. Warum die Mitte-Juli-Frist bei Jakub Kaminski nicht den FC, sondern seine möglichen Käufer unter Druck setzt.

Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, kein „richtiger“ Neuzugang – der FC steckt ganz offensichtlich im Transferstau. Und das, obwohl die Verantwortlichen nicht müde werden, zu betonen, dass sie handlungsfähig seien. Der Grund scheint recht simpel: Es fehlt das nötige Geld! Und genau das kann sich bald ändern. Allerdings mit einer Personalie, deren Abgang schmerzen würde.

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Während die Konkurrenz schon ordentlich aufrüstet, ist es beim FC dieser Tage noch recht entspannt. Neue Spieler haben die Geißböcke noch nicht unter Vertrag genommen. Die FC-Verantwortlichen betonen zwar, dass sie auch ohne den Verkauf der Geldbringer Said El Mala und Jakub Kaminski handlungsfähig seien, doch bedeutet das ganz offensichtlich nicht, dass nun auch umgehend gehandelt wird. Die Kölner stecken im Transferstau, weil die Interessenten für Said El Mala und Jakub Kaminski das Portemonnaie noch nicht geöffnet haben. Die bisherige Lesart ist, dass es möglicherweise erst gegen Ende des Transferfensters Entscheidungen gibt, die den Kölner frisches Transfergeld in die Kassen spülen. Der englische Markt ist gemächlich. Die großen Deals passieren oft erst im Juli oder August, gerne auch erst kurz vor dem Deadline Day. Bei Said El Mala könnte genau das passieren. Dabei gibt es nun einen Aspekt, der eher die Konkurrenz zum schnellen Handeln zwingt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, gibt es im Vertrag von Jakub Kaminski eine Frist. Und diese verkehrt ein wenig das bisherige Prozedere.

Welche Variante ist die beste

Der FC hat dadurch das Heft des Handelns wieder in der Hand. Wurde die Ausstiegsklausel bisher durchaus auch mal als Schwachpunkt des Vertrags gelesen, ist die Verhandlungsposition eigentlich keine schlechte. Verstreicht die Klausel wie die „Sport Bild“ schreibt im Juli, wäre die Ablöse danach frei verhandelbar — und würde ganz bestimmt nicht sinken. Für den FC heißt das im „schlechtesten“ Fall: Kaminski bleibt eine Saison länger und liefert weiter ab. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der Pole dann noch einmal verbessern würde und vielleicht sogar eine höhere Ablöse im kommenden Sommer möglich wäre. Immerhin war Kaminski in dieser Saison einer der besten, vielleicht sogar der beste Akteur. Im besten Fall gäbe es ab Mitte Juli ein Wettbieten um den 24-Jährigen, der Marktwert könnte so deutlich übertrumpft werden. Die englischen Clubs sind wie berichtet gerne bereit, auch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn ein Spieler die Aufmerksamkeit erst einmal geweckt hat. Die Kölner könnten also vielleicht sogar mit einer noch höheren Summe in die Transferplanungen gehen.

Wahrscheinlich aber werden nun die englischen Clubs, die bereits an Kaminski interessiert sind, Nägel mit Köpfen machen wollen. Wer die 20 Millionen der Ausstiegsklausel aktiviert, hat gute Karten, den Spieler unter Vertrag zu nehmen. Vielleicht wäre das für den FC sogar die beste Variante. Denn in diesem Moment wäre der Transferstau wohl erst einmal aufgehoben. Die Kölner hätten 20 Millionen Euro zur Verfügung, die in die neuen Spieler fließen können. Die FC-Bosse haben bereits betont, dass auch einige Transfers Leihkonstrukte sein können. Mit einem höheren Budget steigt aber auch das mögliche Regalfach, in dem die Kölner nach neuen Spielern stöbern. Überweist also ein Club rechtzeitig die 20 Millionen, hat der FC einen für 5,5 Millionen verpflichteten Spieler mit einem Plus von 14,5 Millionen weiterverkauft — und endlich das Geld, das die Hängepartie auf dem Transfermarkt auflösen könnte. Einer der besseren Transfers der jüngeren Vereinsgeschichte, auch wenn der sportliche Verlust schmerzen würde.


Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Wildes Gerücht um Said El Mala und den BVB: Wie realistisch ist das Szenario?

England gilt weiter als wahrscheinlichstes Ziel für Said El Mala. Ein kursierendes Gerücht über ein BVB-Angebot mit Leihspieler-Beteiligung ist nach Informationen von come-on-fc.com dagegen zurzeit kein realistisches Szenario für den FC.

Nach wie vor ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Said El Mala den FC im Sommer verlassen wird. Und weiterhin stehen englische Clubs hoch im Kurs. Ein Gerücht um den BVB scheint da aktuell eher unwahrscheinlich.

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Ein paar Tage war es zuletzt ruhig, nun nimmt das Transfer-Karussell um Said El Mala wieder ordentlich Fahrt auf. Der Offensivspieler der Geißböcke ist nach wie vor heiß umworben. Kein Wunder, El Mala ist neben Lennart Karl der Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison. Und als solcher hat er das Interesse von zahlreichen Clubs auf sich gezogen. Zuletzt lag im Grunde eine Einigung zwischen dem FC und Brentford vor, die Spielerseite entschied sich gegen den Wechsel. Dennoch scheint England nach wie vor ein angestrebtes Ziel zu sein. Immerhin war der Spieler vor einigen Wochen bei den FC-Verantwortlichen vorstellig geworden, eben mit dem Wunsch, auf die Insel weiterzuziehen. Immer wieder taucht der Name Chelsea auf, nun brachte die „Sport Bild“ wie berichtet Tottenham Hotspur ins Spiel. Angesichts eines geplanten personellen Umbruchs eine denkbare Lösung. Die Spurs wollen sich nach einer desaströsen Saison wohl anders aufstellen. Ein Wechsel nach England gilt auch deswegen als wahrscheinlichste Variante, weil Thomas Kessler nicht von seiner Wunschvorstellung von 50 Millionen Euro abrücken will.

Spezielles Paket aus Dortmund?

Somit dürften eigentlich die deutschen Clubs aus der Verlosung sein. Es ist kaum vorstellbar, dass ein deutscher Verein so viel Geld für El Mala in die Hand nimmt. In der vergangenen Woche brachte der „Express“ die TSG Hoffenheim ins Spiel. Der Club aus dem Kraichgau bezeichnete die Meldung aber als Ente. Tatsächlich wäre eine Finanzierung des Spielers schwer denkbar. Hoffenheim hat bereits mehr als 40 Millionen Euro für neue Spieler investiert, für weitere 50 müsste der Club erst einmal kräftig Einnahmen durch Transfers generieren. Nun soll auch der BVB über einen Vorstoß nachdenken. Der „Express“ hat Gerüchte aus dem „BVB-Umfeld vernommen“, nachdem die Dortmunder ein spezielles Paket schnüren „könnten“. Demnach würde der BVB den Spieler für 30 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni kaufen und Dortmund den Kölnern zwei Leihspieler übergeben. Nach Informationen von come-on-fc.com ist das aber kein Konstrukt, dass so für den FC vorstellbar ist. Zumal die Lücke zwischen 30 und den gewünschten 50 Millionen Euro deutlich größer als zwei Leihspieler sein würde.

Als potenzieller Leihspieler wird in dem Artikel Almugera Kabar genannt. Tatsächlich suchen die Kölner nach dem Abgang von Kristoffer Lund nach einem linken Verteidiger, von der Position würde der Spieler passen. Der 20-Jährige kam in der vergangenen Spielzeit einmal bei den Profis in Dortmund zum Einsatz. 14 Minuten spielte der 20-Jährige, dessen Marktwert mittlerweile auf drei Millionen Euro geschätzt wird. Ob er also eine Soforthilfe wäre, ist eher fraglich. Die Kölner würden dann vielleicht einen weiteren Spieler unter Vertrag nehmen müssen. Im Winter wollte der HSV den Akteur ausleihen. Zu dem Deal kam es nicht. Im Sommer wird ein Transfer zu den Rothosen aber wohl kein Thema mehr. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, habe Hamburg Abstand genommen, weil ein fixer Vertrag nicht in Frage käme. Der BVB will den Spieler demnach fest verkaufen. Das dürfte eine Leihe aus Kölner Sicht erschweren. Fakt ist aber, dass Said El Mala bereits auf der Liste der Dortmunder gestanden hat. Immerhin hatte der BVB 2024 versucht, den Offensivspieler nach Dortmund zu holen.

Wie berichtet, sind Leihkonstrukte generell ein Thema in Köln und werden auch in diesem Sommer wieder genutzt werden.


Rückenwind aus der Politik: 1. FC Köln begrüßt Vorstoß der SPD zu möglichen Satellitenplätzen

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Rückenwind aus der Politik: 1. FC Köln begrüßt Vorstoß der SPD zu möglichen Satellitenplätzen

Die jahrelange Hängepartie um neue Trainingsflächen am Geißbockheim könnte eine politische Wendung nehmen. Die Kölner SPD bringt einen Antrag in den Stadtrat ein, der dem 1. FC Köln zu drei zusätzlichen Plätzen verhelfen kann.

Erst vergangene Woche hatte das OVG Münster einen Verhandlungstermin kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen. Eine herbe Enttäuschung für die Geißböcke und ein Dämpfer im Prozess um den Ausbau des Trainingsgeländes. Am 2. Juli steht das Thema nun aber auf der Agenda des Stadtrats.

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Die SPD hat einen entsprechenden Antrag am Dienstagabend an die Fraktionen weitergegeben und sucht nun nach einer Mehrheit. Die Gespräche laufen zwischen den Fraktionsspitzen auf Hochtouren. Konkret sieht das Modell drei Bausteine vor, die allesamt in der Nähe des Geißbockheims liegen und vor allem in den Wintermonaten verlässliche Trainingsbedingungen für die Nachwuchsteams schaffen sollen: Der bestehende Tennisplatz am Fort Deckstein soll einem modernen Kunstrasenplatz mit zeitgemäßen Umkleiden weichen. Der zweite Trainingsplatz direkt am Geißbockheim soll gebaut werden. Und die Kampfbahn bekäme mit einem Hybridrasen samt Flutlicht ein Upgrade. Philipp Türoff hatte in der vergangenen Woche noch einmal auf die Dringlichkeit hingewiesen, dass die angestrebten Plätze wirklich nur in der Nähe des Geißbockheims Sinn machen würden. Nun bekommt der FC Rückenwind aus der Politik.

„Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren“

„Wir begrüßen den Vorstoß der SPD ausdrücklich. Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Köln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen. Für uns bietet dieses Konzept nach jahrelangen Hängepartien endlich eine Perspektive, um unsere drängende Platznot spürbar zu lindern“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren. Wir hoffen sehr, dass sich die anderen Fraktionen im Stadtrat diesem Weg anschließen und wir dann endlich in die Umsetzung gehen können.“ Präsident Jörn Stobbe hatte in der vergangenen Woche erklärt, man werde mit dem Ausbau des Leistungszentrums ohnehin zu Beginn des kommenden Jahres starten. Im Frühling könnten die ersten Arbeiten beginnen. Seit Jahren zieht sich der geplante Ausbau des Trainingsgeländes. Rechtliche Auseinandersetzungen, Verzögerungen – der FC plant aktuell mit Hochdruck, das Thema weiter zu forcieren.


Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Hat Tottenham ein Auge auf Said El Mala geworfen?
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Hängepartie bei Said El Mala – jetzt bringt sich wohl der nächste Club in Stellung

Said El Mala ist einer der beiden Schlüssel des aktuellen Transferfensters bei den Geißböcken. Nach der Absage an Brentford wächst unter den Kölnern die Hoffnung auf einen Verbleib in Köln. Doch damit sollte man nicht rechnen beim 1. FC Köln: Tottenham Hotspur bringt sich bei Said El Mala in Stellung.

In vier Wochen startet beim FC schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Und Köln fragt sich, ob Said El Mala dann mit von der Partie sein wird. Die Entscheidung steht noch aus. Interessenten gibt es nach wie vor.

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In den vergangenen Tagen ist es stiller geworden um Said El Mala und einen möglichen Abschied. Die Absage an Brentford kam nicht nur für die Fans überraschend, auch die Kölner Verantwortlichen dürften zunächst ihren Ohren nicht getraut haben. Immerhin hatten sich Thomas Kessler und Co. mächtig für einen möglichen Deal ins Zeug gelegt. Wie berichtet hatte der Verein die Familie bei einer Lösung mit einem Weg in die Premier League unterstützt. Den Wunsch zu einem Wechsel auf die Insel hatte der Spieler selbst hinterlegt. Da El Mala aber nicht mehr von einem professionellen Berater unterstützt wird, erklärten sich die Kölner bereit, ihr Netzwerk ins Spiel zu bringen. Nach der Absage wuchs bei so manchem Fan die Hoffnung, El Mala könne dann doch beim FC bleiben. Tatsächlich ist das eine Option, die man auch vereinsintern sicher nicht beiseite schiebt. Zwar würden die Geißböcke El Mala nach wie vor verkaufen, allerdings nur, wenn es auf der anderen Seite rund 50 Millionen für den Spieler gibt. Dann wäre der Transfersommer ein ganz anderer.

Wird Tottenham zum Thema für Said El Mala?

Die FC-Bosse werden aber auch nicht müde zu betonen, dass sie ohne einen Verkauf ebenfalls handlungsfähig seien und den Shootingstar gerne auch weiter in Köln sehen würden. Wahrscheinlicher erscheint aber nach wie vor ein Verkauf des Akteurs. Und das auch weiterhin am ehesten nach England. Zwar haben die El Malas Brentford abgesagt, aber nicht dem Wechsel nach England. Dort bringen sich weitere Clubs in Stellung. Wie die „SportBild“ berichtet, deute einiges darauf hin, „dass Tottenham bald angreift“. Der Londoner Club blickt auf eine miserable Saison zurück, entging nur hauchdünn dem Abstieg. Es soll einige Kaderveränderungen geben, so ist es aus England zu hören. Der Kader gehört zu den wertvollsten Clubs der Insel. transfermarkt.de gibt den aktuellen Wert des Teams mit 700 Millionen Euro an, ein Platz in der Top-sechs der Premier League. Möglicherweise entsprechen die Spurs dann eher den Vorstellungen der Familie – selbst wenn es in der kommenden Spielzeit keine europäischen Nächte geben wird.

Tatsächlich ist der Kader der Lilywhites aktuell breit aufgestellt und mit einigen Topspielern wie Xavi Simons oder Christian Romero gespickt. Wertvollster Spieler des Kaders ist aber Mohammed Kudus. Ein Akteur, der in dieser Saison auch auf der linken Außenbahn und somit auf der El Mala Position eingesetzt wurde. Mit dem 21-jährigen Wilson Odobert verfügt Tottenham über einen weiteren starken Linksaußen. Allerdings erholt sich der Franzose noch von einem Kreuzbandriss, wird erst im Winter zurückerwartet. In London sucht man jedenfalls einen schnellen, dribbelstarken Außenspieler. Möglicherweise werden die Spurs bei El Mala zum ernsthaften Interessenten.


Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

„Die Premier League ist mein nächster Traum“ – Jakub Kaminski hat seine Zukunft längst klargemacht. Eine angebliche Frist in seiner Ausstiegsklausel könnte den Wechsel nun beschleunigen. Dann gäbe es frisches Transfergeld für Jakub Kaminski: Was bedeutet eine mögliche Frist für den 1. FC Köln?

Dass Vereine von der Insel ein Auge auf Jakub Kaminski geworfen haben, ist kein Geheimnis mehr. Auch nicht, dass der Pole gerne in die Premier League wechseln würde. Mit der Ausstiegsklausel in der Höhe von 20 Millionen Euro dürfte ein Transfer auch durchaus wahrscheinlich sein. Doch allzu lange sollten die Interessenten wohl nicht mehr warten.

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Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, aber keine Neuverpflichtungen – es wirkt so, als befänden sich die Kölner in einer Art Transferstau. Und der ist geknüpft an zwei Personalien. Zum einen natürlich Said El Mala, zum anderen Jakub Kaminski. Beide sind in der Premier League heiß umworben. Wie berichtet, sagten die El Malas einen vorbereiteten Deal mit Brentford ab, doch weitere englische Clubs bringen sich in Stellung. Kaminski will in die Premier League, die Premier League will Kaminski und eine Ausstiegsklausel scheint das möglich zu machen. Bis die beiden oder einer der beiden aber über die Bühne gegangen sind, scheinen die Kölner noch kleine Brötchen auf dem Transfermarkt zu backen. Denn durch die möglichen Transfererlöse würden die FC-Verantwortlichen auf einmal in ein ganz anderes Regalfach greifen können. Doch das Warten auf den großen Deal ist mit einem großen Risiko verbunden – in der Theorie können die Deals recht spät stattfinden, die Geißböcke könnten mitunter nur noch schwer reagieren.

Was bedeutet eine mögliche Frist?

Tatsächlich kommt der englische Transfermarkt in der Regel erst spät in Bewegung. Deals kurz vor Toresschluss sind keine Seltenheit. Bei El Mala könnte es sehr gut genauso laufen. Bei Kaminski geht es möglicherweise deutlich schneller. Darauf lässt zumindest ein Vertragsdetail schließen, von dem die „Sportbild“ berichtet. Demnach habe der Pole nicht nur eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert, diese ist offenbar mit einer Frist versehen. Diese soll laut Bericht Mitte Juli auslaufen und verändert damit zumindest die Dynamik eines möglichen Transfers. Sollte bis dahin kein Verein die Ausstiegsklausel aktiviert haben, wäre eine Ablöse frei verhandelbar. Nicht nur das, in der Theorie könnte Kaminski auch bei den Geißböcken bleiben. Das erscheint angesichts seiner deutlichen Worte aber mehr als unwahrscheinlich. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski vor einer guten Woche in einem Interview.

Im Endeffekt hätte der FC wieder die Hand auf dem Deal, doch bei der passenden Ablöse würden die Kölner dem Spieler aber wohl keine Steine in den Weg legen. Wahrscheinlich wird das ohnehin keine Rolle spielen. Wenn es die Frist denn wirklich gibt, wissen Spieler und Spielerberater natürlich auch davon und werden vermutlich in Gesprächen mit möglichen Interessenten keinen Hehl daraus machen. Der Marktwert des Polen liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 17 Millionen Euro, die Klausel bei 20. Dass ein englischer Club diese Summe für den jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial aufbringt, scheint sehr wahrscheinlich. Dem Vernehmen nach ist Brighton & Hove Albion nach wie vor der heißeste Anwärter. Aber auch Newcastle soll die Fühler nach Kaminski ausgestreckt haben.


Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Jubel bei den U19-Spielern des 1. FC Köln
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Abgänge, Profi-Debüts und Enttäuschungen – Ein Jahr nach dem Titel: Was ist aus den U19-Meistern geworden?

Ein Jahr nach dem deutschen Meistertitel der U19: Während Youssoupha Niang und Fynn Schenten den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, zieht es andere Talente in die dritte und vierte Liga. Der Vergleich mit Finalgegner Bayer Leverkusen zeigt deutliche Unterschiede in der Durchlässigkeit zum Profikader. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

Der 18. Mai 2025 wird den FC-Fans in bester Erinnerung bleiben. Mit einem furiosen 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern sicherten sich die Geißböcke den direkten Wiederaufstieg und das Stadion wurde noch während der Partie zur Partymeile. Mittendrin: die U19 des 1. FC Köln. Mit der Meisterschale im Gepäck tauchte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck in der zweiten Halbzeit plötzlich in der Südkurve auf. Gemeinsam mit den Fans feierten sie ihren Sieg der deutschen Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen. Doch was ist aus den U19-Meistern des 1. FC Köln geworden?

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Von Erik Stalleicken

Wer seinen Weg zum Finale in der BayArena gefunden hat, wurde nicht enttäuscht. In einem spektakulären Endspiel setzten sich die Jungböcke mit 5:4 durch. Etwas über ein Jahr nach der Meisterschaft zeigen sich bereits erste Tendenzen wie die Karrieren der Protagonisten verlaufen könnten.

Zwischenschritt U21?

Während die Talente Tyron Fernandes, Arian Römers und Alessandro Puzzo den Verein verlassen werden, bleibt Assad Kotya-Fofana der U19 erhalten. Auch für San-Luca Spitali endet nach acht Einsätzen in der Regionalliga West seine Zeit am Geißbockheim. Dafür rücken einige U19-Spieler in den Kader der zweiten Mannschaft auf. Dazu zählen Kristiyan Irmiev, Timo Schmitz, Siegtorschütze Luis Stapelmann und Kapitän Jonathan Friemel. Dort treffen sie mit Mikolaj Marutzki, Fayssal Harchaoui und Leih-Rückkehrer Kian Hekmat auf ehemalige Mitspieler.

Zwei Spieler der Siegermannschaft durften aber bereits ihr Bundesligadebüt feiern. Youssoupha Niang kam in dieser Saison insgesamt zehn mal zum Einsatz und konnte seinen Marktwert auf zwei Millionen Euro steigern. Sein Debüt gab der Doppelpacker des Finals am 16. Spieltag beim 1. FC Heidenheim. Genauso Fynn Schenten. Der 18-Jährige durfte beim FCH sogar von Beginn an ran und verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bis 2030. Zuletzt wurde bei dem Angreifer über eine geplante Leihe spekuliert.

Neuer Anlauf an anderer Stelle

Drei Talente entschieden sich für einen Wechsel weg vom FC. Chinedu Chukwukelu schloss sich der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern und konnte in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in 33 Spielen 20 Torbeteiligungen beisteuern. Der Wechsel von Justin von der Hitz zum 1. FC Nürnberg stand bereits vor dem Spiel gegen Bayer fest. Obwohl er gegen Leverkusen noch zwei schöne Tore von außerhalb des Strafraums erzielte, durfte der 19-Jährige zunächst nur in der Regionalliga Bayern ran. Dort kommt er auf sieben Tore und drei Assists in 20 Spielen. Sechs mal spielte er schließlich in der 2. Bundesliga. Dabei gelang ihm gegen Hertha BSC seine erste Torvorlage. Einen ähnlichen Weg möchte nun auch Jason Ponente-Ramirez gehen und wird sich im Sommer dem Karlsruher SC anschließen. In 35 Partien gelangen dem Youngster in Köln 26 Torbeteiligungen. Die Perspektive in Karlsruhe scheint demnach vielversprechender als die, die ihm der FC bieten konnte.

Höhere Durchlässigkeit beim Rivalen

In den vergangenen Jahren kritisierten viele Fans den Umgang mit den eigenen Talenten. Zu viele seien verschenkt worden und schafften woanders den Durchbruch. Und auch wenn jeder Spieler für seinen Abgang unterschiedliche Gründe hatte, zeigt ein Blick auf die beiden Finalaufstellungen, dass die Durchlässigkeit in den Profifußball beim Nachbarn erkennbar höher ist als beim FC. Mit Ken Izekor (Eintracht Braunschweig) und Francis Onyeka (VfL Bochum) durften sich Spieler leihweise in Liga zwei beweisen. Onyeka wird künftig in der Bundesliga für Elversberg auflaufen. Die Leihe von Artem Stepanov zum 1. FCN wurde vorzeitig abgebrochen und der Ukrainer überzeugte anschließend bei seiner Leihe nach Utrecht. Jeremiah Mensah soll in der kommenden Saison dem Profikader angehören und durfte bereits sein Debüt feiern. Montrell Cullbreath gelang diese Saison bereits der Sprung in die Bundesliga, sodass er gegen Ende der Saison zum Stammspieler auf Rechtsaußen avancierte.

Der wertvollste Leverkusener dieser Liste ist aber mal wieder ein Ex-Kölner. Kerim Alajbegovic wechselte zur Saison 2021/22 die Rheinseite und schloss sich der Werkself an. Letzten Sommer sicherte sich RB Salzburg für rund zwei Millionen Euro die Dienste des Bosniers. Bayer 04 wird die Rückkaufoption in Höhe von rund acht Millionen Euro ziehen. Alajbegovic wurde von Nationaltrainer Sergej Barbarez für die laufende Weltmeisterschaft nominiert. Sein Marktwert liegt bei 22 Millionen Euro. Während die damalige Startelf der Kölner auf einen Wert von circa vier Millionen Euro kommt, beträgt dieser bei Bayer über 50 Millionen Euro.

Endgültiges Fazit käme zu früh

Ein Blick auf die U17-Meister von 2019 zeigt aber, wie schnell sich Karrieren in diesem Alter verschieben können. Beim 3:2 Finalsieg gegen die U17 von Borussia Dortmund traf Jacob Jansen noch doppelt. Mittlerweile spielt der 23-Jährige in der Landesliga Mittelrhein Süd für GW Brauweiler. Jens Castrop, mittlerweile bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, saß damals nur auf der Bank. Insgesamt schafften es aus diesem Finalkader sieben Spieler in den Profibereich. Meiko Sponsel und Marvin Obuz durften in der Saison 24/25 ihr Debüt für den FC geben. Aktuell spielen beide in Liga drei. Maxi Schmid feierte sogar Debüt in der Conference League. Der Durchbruch blieb aber aus und er stieg diese Saison mit Aue in die Regionalliga ab. Lediglich drei Spielern gelang der Sprung in die Bundesliga. Neben dem bereits erwähnten Jens Castrop, schaffte Jan Thielmann als einziger der Finalmannschaft den Durchbruch beim FC und gehört auch heute noch dem Kader an. Florian Wirtz entwickelte sich am stärksten. Ein halbes Jahr nach der Meisterschaft folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen. Dort wurde er kurz nach dem Wechsel bereits hochgezogen und war mit 17 Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft.

Aber auch beim BVB ist die Ausbeute ähnlich gering. Nur Ansgar Knauff und Youssoupha Moukoko schafften den Sprung in die Bundesliga. Diese Bilanz zeigt, dass die Domstädter nicht allein mit dieser Problematik sind. Der Sprung in den Herrenfußball ist nun mal extrem schwer und die Plätze im deutschen Profifußball begrenzt. Viele Talente gehen perspektivisch ihren Weg in unterklassigen Ligen. Nur wenige schaffen den Durchbruch. Der Verlust von Florian Wirtz hat bei einigen Fans tiefe Narben hinterlassen, sodass verstärkt bei Abgängen von Talenten genau hingeschaut wird. Der FC selbst wird auch ein Interesse daran haben, einen solchen Fall zu vermeiden. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass man jeden Spieler unbedingt halten muss. Manchmal können Vereine aus der zweiten oder dritten Liga einem jungen Spieler eben deutlich realistischere Aussichten auf Spielzeit in der ersten Mannschaft geben. Welchen Weg die neuen U19-Vizemeister einschlagen, wird sich zeigen.