Welchen Impuls kann René Wagner dem 1. FC Köln geben? Der Kopf spielt nun laut Experten eine wichtige Rolle

René Wagner soll den Abstieg verhindern
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Welchen Impuls kann René Wagner dem 1. FC Köln geben? Der Kopf spielt nun laut Experten eine wichtige Rolle

Der FC hat kurz vor Saisonende die Reißleine gezogen und hofft, so den anhaltenden Negativtrend abwenden zu können. Dabei setzen die FC-Bosse aber auf den bisherigen Co-Trainer und sorgen damit bei dem ein oder anderen Fan für Unverständnis rund um den 1. FC Köln: Diesen Impuls soll René Wagner setzen. Come-on-fc hat mit einem Experten über die Auswirkungen der Psyche im Abstiegskampf gesprochen.

Mit neuem Coach geht der FC in die letzten sieben Saisonspiele. Und da René Wagner bislang an der Seite des gefeuerten Lukas Kwasniok arbeitete, sorgen sich einige Fans um den erhofften Neuanfang. Eine wichtige Komponente könnte der Kopf im Kampf um die Klasse spielen.

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Trotz des aufopferungsvollen Kampfes und des späten Ausgleichs wollte sich bei den Spielern des 1. FC Köln nach dem 3:3 im Rheinderby gegen Mönchengladbach nicht so wirklich die ganz große Freude einstellen. Die Mannschaft hatte sich einen Sieg auf die Fahne geschrieben. Zudem dürften auch die Akteure geahnt haben, dass es nun für Lukas Kwasniok in der Funktion des Cheftrainers eng werden könne. Nur zwölf Punkte aus den vergangenen 18 Spielen, sieben sieglose Begegnungen in Serie werden bei den Akteuren ihre Spuren hinterlassen haben. Auch in den Köpfen. Und daraus kann sich für eine angeschlagene Truppe ein Problem ergeben. „Die Gefahr, nach einer Niederlagenserie in eine Abwärtsspirale zu fallen, ist generell durchaus vorhanden. Man reibt sich auf, strengt sich an und dennoch belohnt man sich nicht und steht am Ende mit leeren Händen da“, sagt der sportpsychologische Experte Thorsten Loch gegenüber come-on-fc.com.

Es droht die Abwärtsspirale

Es kann zu einer Dynamik kommen, in der wiederholte Misserfolge trotz hoher Anstrengung zu einer Form von „Learned Helplessness“ führen können. In dieser entwickeln Spieler das Gefühl, ihr Einsatz habe keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis, wodurch Motivation und Selbstvertrauen zersetzen. Auf Teamebene ist dann häufig von wachsender Frustration, schwindender Überzeugung und der Tendenz die Rede, in engen Momenten zu verkrampfen oder Aktionen zu erzwingen. Dieses Muster wird in Studien als typischer Mechanismus eines „collective team collapse“ beschrieben und kann von neuen Trainern mit einem klaren, aber nicht überladenen Plan durchbrochen werden. Und alleine der Wechsel auf der Chefetage kann bereits etwas auslösen.

Gerade Akteure, die zuletzt eher außen vor waren oder kritisiert wurden wie Luca Waldschmidt, Florian Kainz, Denis Huseinbasic, zeigen sich dementsprechend mehr, scheinen motivierter, die Leistung innerhalb der Mannschaft steigert sich und hat damit auch Einfluss auf alle Spieler. „Aus jener Kraft soll ein Team wieder den Glauben entwickeln, aus eigener Kraft erfolgreich agieren zu können und eine realistische Chance zu haben“, sagt Loch. Die Chance ist bei den Geißböcken ja definitiv da. Immerhin belegen die Kölner aktuell einen Platz über dem Strich. Es stehen noch sieben Spiele aus, darunter auch noch direkte Duelle. „Modelle wie die Theory of Challenge and Threat States in Athletes zeigen, dass Leistung stark davon abhängt, ob Athlet:innen eine Situation als Herausforderung oder Bedrohung wahrnehmen“, erklärt der Experte.

Positiver Impuls

Eine mögliche Euphorie kann aber schnell umschwappen. „Vorsicht ist geboten, wenn sich die Pläne und Visionen schnell als unrealistisch erweisen. In diesem Fall hat es den gegenteiligen Effekt“, erklärt Loch. Tatsächlich gibt es in der Psychologie den Honeymoon-Effekt, der besagt, dass auf eine Veränderung eine euphorisierende Phase folgen kann. Alles ist neu, neue Chancen, ein neuer Ton. Doch oft stellt sich schon bald die Ernüchterung ein. Beim FC gibt es zudem einen etwas anderen Ansatz. Immerhin ist mit der Beförderung von René Wagner kein ganz neuer Trainer am Start. Gerade das wurde von vielen Fans hinterfragt. Wie kann der bisherige Co-Trainer für einen neuen Impuls sorgen? „Ein ,Impuls auf der Kopfebene‘ ist im Leistungssport ein zentraler Wirkfaktor. Allerdings wird dieser häufig zu stark an die Person des Trainers geknüpft“, sagt Loch.

Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien, dass der Trainerwechsel wenn nur einen kurzfristigen Schub auslöst. „Entscheidend ist dabei jedoch weniger der Wechsel selbst, sondern die Frage, ob sich für die Spieler die Bewertung der Situation verändert“, so der Experte weiter. „Auch ein bereits bekanntes Trainerteam kann einen positiven Impuls auslösen, wenn es gelingt, glaubwürdig neue Orientierung zu geben und die Wahrnehmung der Spieler zu verändern. Bleiben hingegen zentrale Faktoren wie Kommunikation, Rollenverständnis oder der Umgang mit Fehlern unverändert, ist auch kein nachhaltiger mentaler Effekt zu erwarten – unabhängig davon, ob eine neue Person an der Seitenlinie steht oder nicht.“

Und so lautet das generelle Fazit des Experten: „Der entscheidende Hebel liegt weniger im Trainerwechsel selbst, sondern darin, ob es gelingt, bei den Spielern einen echten Perspektivwechsel zu erzeugen und ihre Überzeugung zu stärken, die Situation aus eigener Kraft bewältigen zu können.“


„Ein Stück weit nach Hause kommen““ – Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn über das Co-Traineramt beim 1. FC Köln

Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz arbeiten Hand in Hand
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„Ein Stück weit nach Hause kommen““ – Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn über das Co-Traineramt beim 1. FC Köln

Seit vergangener Woche sind die beiden neuen Co-Trainer beim 1. FC Köln nun im Amt. Zusammen sollen sie mit Cheftrainer René Wagner die Mission Klassenerhalt erfüllen. Für die Trainer ist der Verein nicht unbekannt, denn beide haben ihre Vergangenheit mit dem 1. FC Köln: Das sagen Sinkiewicz und Reutershahn zum neuen Trainerjob.

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ging alles sehr schnell. Denn die Verantwortlichen sowie das neue Trainerteam wollte die Länderspielpause für Anpassungen nutzen. Im vereinseigenen Interview sprechen die beiden neuen Co-Trainer über ihre ersten Tage beim FC.

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Sieben Spiele bleiben dem neu zusammengesetzten Trainerteam um Chefcoach René Wagner noch, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Kein Wunder also, dass es nach dem Aus von Lukas Kwasniok nach dem Duell gegen Gladbach schnell gehen musste. Und schon am Montag im Anschluss an das Derby standen mit René Wagner und Armin Reutershahn ein beförderter sowie ein neuer Co-Trainer auf dem Platz und leiteten die Einheit der Geißböcke. Im Interview mit fc.de verrät Reutershahn, wie schnell seine Entscheidung für den FC gefallen ist.

„Ein Stück weit nach Hause kommen“

Am Sonntagnachmittag sei er noch beim Tennisspiel seiner Tochter gewesen, als der Anruf aus dem Geißbockheim kam. „Noch am Abend habe ich mich das erste Mal mit René getroffen. Das Gespräch war sehr angenehm, deswegen haben wir dann beschlossen, dass wir die Aufgabe gemeinsam angehen wollen. Am nächsten Tag standen wir schon zusammen auf dem Platz“, erinnert sich der 66-Jährige. Reutershahn kennt den Verein noch aus Studienzeiten, besuchte damals die Spiele und schaute sich das Training der Geißböcke an. Er sei von der Mannschaft begeistert gewesen erinnert sich der gebürtige Duisburger.

Doch es gibt noch weitere Verknüpfungen zum Verein: „Später habe ich auch meinen Fußballlehrer hier gemacht. Dadurch ist eine enge Verbundenheit mit der Stadt entstanden. Auch für mich ist es ein Stück weit nach Hause kommen“, sagt der heutige Co-Trainer. Auch Lukas Sinkiewicz, der vor knapp einer Woche als weitere Verstärkung an Geißbockheim gekommen ist, fällte seine Entscheidung, für den FC zu arbeiten, schnell. Der Bezug des 40-Jährigen nach Köln habe im Vorfeld immer lose bestanden. „Mit Kess hatte ich unregelmäßig Kontakt. Wir haben gelegentlich telefoniert, zuletzt hatte ich ihm zum Geburtstag gratuliert“, so der neue Co-Trainer. „Dann hat er mich in der vergangenen Woche angerufen und gefragt, ob ich mir diese Rolle vorstellen könne. Ich habe um ein bisschen Bedenkzeit gebeten. Danach hat mich René zuhause besucht, am Tag später habe ich zugesagt.“

“Wir haben alle denselben Anspruch: Wir wollen gewinnen“

Gemeinsam mit Wagner sollen nun also die benötigten Punkte im Klassenkampf eingefahren werden. Dafür ziehen alle an einem Strang. „Man kann nicht sagen, dass Sinke dafür zuständig ist und ich hierfür. Wir stimmen uns untereinander ab. Klar, ich habe einige Spiele mehr auf dem Buckel. Mir war es aber wichtig, dass ich auch auf dem Platz arbeite“, definiert Reutershahn seine Rolle. „Ich möchte nicht nur dabeistehen und meine Erfahrung weitergeben. Ich will Dinge vorbereiten und die Jungs auf dem Feld mit weiterentwickeln. Das ist meine Berufung.“

Und auch Sinkiewicz hat eine klare Vorstellung von seinen Aufgaben: „Wir haben alle denselben Anspruch: Wir wollen gewinnen. Dafür brauchen wir alle möglichen Mittel. Wenn es mal ruhiger ist und wir eine laute Stimme brauchen, bin ich schon ein temperamentvoller Typ. Trotzdem bleibe ich realistisch und kann die Situationen gut einordnen“, so der 40-Jährige. „Die Jungs können immer zu uns kommen, das ist wichtig. Die ersten Tage haben schon unheimlich viel Spaß gemacht, ich konnte von Armin und seiner Erfahrung bereits viel mitnehmen.“

“Wir dürfen uns die Situation nicht schönreden“

Am Sonntag steht das erste Duell unter dem neuen Trainerteam auf dem Plan. Dann reist der FC nach Frankfurt und steht vor keiner leichten Aufgabe gegen den Tabellensiebten. Das weiß auch Reutershahn. “Wir dürfen uns die Situation nicht schönreden“, so der 66-Jährige. Nach der ersten Woche habe er aber ein sehr gutes Gefühl, weil alle in eine Richtung arbeiten. Das habe er über die Jahre auch schon anders erlebt. Ein Garant für Punkte ist die positive Mannschaftseinstellung dennoch nicht. „Im Fußball passieren auch Dinge, die man nicht vorhersehen kann. Deswegen müssen wir bis zum letzten Spiel hellwach bleiben. Das macht die Mannschaft bislang. Die Jungs geben in jeden Training Gas“, so Reutershahn.

Für Sinkiewicz ist das Duell gegen die Eintracht ein Rückkehr zu seinem Ex-Verein. „Es ist für mich eine besondere Partie, weil ich bei der Eintracht zehn Jahre lang gearbeitet habe und meine Kinder in Frankfurt aufgewachsen sind“, so der Co-Trainer. „Mein Fokus liegt aber auf den drei Punkten. Da ist es egal, gegen wen es geht.“

Noch sieben Punkte bis zum Ziel? Der 1. FC Köln muss jetzt zum Endspurt ansetzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Noch sieben Punkte bis zum Ziel? Der 1. FC Köln muss jetzt zum Endspurt ansetzen

Trotz der anhaltenden Krise von sieben sieglosen Spielen in Serie liegen die Kölner noch auf Kurs Klassenerhalt – zumindest statistisch. Einige Zähler werden die Geißböcke aber dennoch einfahren müssen. So viele Punkte braucht der 1. FC Köln wohl noch zum Klassenerhalt.

Zwölf Punkte holten die Kölner aus den vergangenen 18 Spielen – eine verheerende Bilanz. Die Geißböcke brauchen die Wende und Punkte. Doch die Statistik spricht eigentlich für die Kölner.

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Sieben Spieltage vor Saisonende haben die Kölner Verantwortlichen vor einer guten Woche also die Reißleine gezogen und Trainer Lukas Kwasniok entlassen. Dieser hatte bekanntlich bis zuletzt gekämpft, um den Job zu behalten, war überzeugt davon, mit dem FC noch die Wende zu schaffen. Der 44-Jährige war in den vergangenen Wochen nicht müde geworden, zu betonen, dass man ja auch nicht vergessen dürfe, wo der FC herkomme und das man ja noch immer über dem Strich stünde. Das ist natürlich richtig: Rein tabellarisch hat es Köln als Fünfzehnter komplett in der eigenen Hand. Und im Vergleich zur direkten Konkurrenz ist das Restprogramm zumindest auf dem Papier machbar (come-on-fc.com berichtete).

Im Schnitt reichen 33 Punkte für Platz 15

Allerdings zeigte die Formkurve zuletzt nach unten, die Punkteausbeute ist mit zwölf Zählern aus 18 Begegnungen mehr als bescheiden. Statistisch sieht die Situation für den FC dagegen gar nicht so schlecht aus. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96 ist ein Tabellenfünfzehnter nach dem 27. Spieltag neun Mal abgerutscht. Sechs Mal auf Rang 16, zwei Mal auf Platz 17 und ein Mal stieg das jeweilige Team als Schlusslicht ab. In mehr als zwei Drittel der Fälle hatten die Tabellenfünzehnten nichts mit dem Abstieg zu tun. 13 Mal ging es in der Tabelle sogar noch ein gutes Stück weit nach oben. So wie der FC vor genau 30 Jahren. Damals belegten die Geißböcke nach dem 27. Spieltag ebenfalls Rang 15, mit 28 Zählern, einem Punkt Vorsprung vor Frankfurt, drei vor Kaiserslautern. Am Ende der Saison stand ein sicherer 12. Platz mit 40 Punkten.

Zwölf Zähler holte der FC aus den verbliebenen sieben Spielen. Tatsächlich würden die den Kölnern in dieser Saison dicke reichen. Denn mit 38 Punkten ist seit 1998 kein Team mehr aus der Bundesliga abgestiegen. Im Schnitt reichen 36 Punkte für Rang 15. Das wären für die Kölner zehn in sieben Spielen – eine Hausnummer. Für den Relegationsplatz wären es bei im Schnitt 33 Punkten noch sieben Zähler. Nach der jüngeren Bilanz ebenfalls eine ordentliche Hausaufgabe, nur haben die anderen Teams die ebenfalls zu bewältigen. Mit 26 Punkten nach dem 27. Spieltag lag der Schnitt am Ende der Spielzeit für Tabellenplatz 15 übrigens ebenfalls bei 33 Punkten. Heißt wohl: Will der FC sicher über dem Strich stehen, sind Siege gegen die direkte Konkurrenz Pflicht.


„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Eine Woche ist der neue Coach René Wagner nun im Amt. Die Mannschaft steht hinter dem Ex-Co-Trainer und sieht durchaus positive Effekte durch die bisherigen gemeinsamen Erfahrungen beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zum neuen Trainer.

Sieben Spiele bleiben den Geißböcken samt neuem Trainerstab noch bis zum Saisonende. Genug Zeit, den Klassenkampf zu gewinnen – wenn denn die Ergebnisse stimmen und auch Punkt eingefahren werden. FC-Keeper Marvin Schwäbe äußerte sich im vereinseigenen Interview optimistisch.

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Wenn Florian Kainz im kommenden Sommer seine Karriere wie angekündigt beendet, dann ist Marvin Schwäbe gemeinsam mit Timo Hübers nach Jan Thielmann der dienstälteste Spieler der Geißböcke. Seit 2021 ist der Keeper mittlerweile beim FC und erlebt in dieser Zeit nun mit René Wagner seinen sechsten Coach und damit den fünften Trainerwechsel. Und doch ist es dieses Mal anders für den Kölner Kapitän, vor allem der Weg der Informationskette. „In der Vergangenheit hat man davon auch mal über die Medien erfahren. Ich finde, Kess hat das sehr gut geregelt. Er hat uns am Sonntag eine Nachricht geschickt, dass René als Cheftrainer übernehmen wird“, sagt Schwäbe nun im Interview bei fc.de. Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach hatte der FC reagiert und Lukas Kwasniok frei- und René Wagner als dessen Nachfolger vorgestellt.

Volle Rückendeckung für den neuen Coach

Gerade, dass mit dem 37-Jährige der bisherige Co-Trainer befördert wurde, hatte einige Kölner Fans irritiert. Der ganz große Impuls bleibe doch so aus, so die Meinung einiger Anhänger. „René ist schon länger bei uns, er kennt uns Spieler gut. Das gestaltet den Übergang sicher einfacher. Er weiß, wie wir ticken und wo er anzupacken hat“, sagt Schwäbe. „Ich glaube aber, dass es nur positiv sein kann, dass er uns bereits gut kennt. Das wird uns helfen, gerade weil wir gut gespielt haben, aber zuletzt nicht die passenden Ergebnisse eingefahren haben. In den ersten Tagen als Cheftrainer hat René einen sehr unaufgeregten und kommunikativen Eindruck hinterlassen.“ Das werde in der aktuellen Situation helfen. Wagner war im vergangenen Sommer von Union Berlin ans Geißbockheim zurückgekehrt.

Auch, weil Thomas Kessler den gebürtigen Dresdener im Team haben wollte und ihn dem Vernehmen nach mittelfristig als Cheftrainer sah. Das ist nun schneller gegangen als zunächst angenommen. „Er bringt ein enormes Fußballverständnis mit, ansonsten wäre er nicht in dieser Position. Er ist ein unaufgeregter und positiver Charakter und weiß, dass er die volle Rückendeckung von uns hat“, sagt Schwäbe. Wagner könne sich auf die Unterstützung durch das Team verlassen. Mit dem Team wurden nun einige Dinge aufgearbeitet, Videos analysiert. Am ganz großen Rad wurde bislang noch nicht gedreht. Die Leistungen haben oft gestimmt. „Jetzt geht es darum, vor dem Tor effizienter zu sein. Im Übergangsspiel vor dem letzten Drittel hatten wir zuletzt ein paar Probleme.“ Auch auf die Grundtugenden werde es ankommen.

„Wir sind eine Einheit auf dem Platz“

Tatsächlich spricht der Torhüter auch indirekt ein Problem an, dass unter Lukas Kwasniok für Kritik sorgte: Die Rotation in der Mannschaft. Allerdings bezieht sich der Keeper auf die zahlreichen Verletzungen, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. „Man kennt sich zwar gut, aber es ist nochmal etwas anderes, wenn man jede Woche in einer anderen Konstellation zusammenspielen muss. Ob es Abstimmungen oder verschiedene Spielsituationen sind, wird es einfacher, wenn es ein gewisses Grundkonstrukt gibt“, sagt Schwäbe. Innerhalb der Mannschaft habe es aber nie größere Unstimmigkeiten gegeben. Das Team würde nichts aufeinander kommen lassen. “ Das wird uns tragen. Wir sind eine Einheit auf dem Platz“, sagt Schwäbe. Und die soll den Klassenerhalt mit dem neuen Coach René Wagner in trockene Tücher bringen.


Form, Restprogramm und Chancen der Abstiegskandidaten: Das spricht für den FC, das dagegen

Die Spieler des 1. FC Köln
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Form, Restprogramm und Chancen der Abstiegskandidaten: Das spricht für den FC, das dagegen

Sieben Spieltage vor dem Saisonende hat der FC noch einmal den Trainer gewechselt, um einen positiven Impuls zu setzen. Aktuell belegt Köln Rang 15. Nach wie vor liegt also alles in den Händen des FC. Der 1. FC Köln und die Konkurrenz im großen Abstiegscheck.

Zwei Punkte trennen den FC vom Relegationsrang. Das Polster ist klein, die Ausgangslage aber noch akzeptabel. Es müssen nur Punkte her. Und die Konkurrenz muss ebenfalls Zähler einfahren. Das wird nicht unbedingt einfach.

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11. 1. FSV Mainz 30 Punkte

Form: Nachdem Urs Fischer das Team übernommen hat, ist es kaum wiederzuerkennen. Sechs Zähler sammelten die Rheinhessen an den ersten 13 Spieltagen. Seit Fischer da ist, waren es 18. Mainz hat sich auf den elften Platz hoch gearbeitet. Auch, weil die Defensive besser steht. So hat der Schweizer den Gegentor-Schnitt von 1,8 auf 1,3 mit seiner Mannschaft drücken können. Von den vergangenen fünf Spielen verlor Mainz keins und holte gute neun Punkte.

Restprogramm: Das Team von Urs Fischer hat nur noch zwei Top-Teams der Liga vor der Brust. Am Wochenende steht das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an, Ende April erwartet der FSV noch die Bayern. Es gibt aber auch noch direkte Duelle mit Gladbach, St. Pauli und Heidenheim.

Chancen: Die Ausgangslage ist für die Rheinhessen mittlerweile eine sehr gute. Mit den 30 Zählern steht Mainz mit einem Bein auch für die kommende Spielzeit in Liga eins. Zudem können die 05er Abstiegskampf – zumindest sind die Mainzer in all den Jahren nur einmal abgestiegen. Das dürfte auch in diesem Jahr so bleiben.

12. Hamburger SV 30 Punkte

Form: Nach einem kurzen Zwischensprint lief es zuletzt nicht mehr ganz so rund für die Rothosen. Aus den vergangenen sechs Spielen holte das Team von Merlin Polzin nur noch einen Sieg – den im direkten Duell gegen Wolfsburg. Mit 30 Zählern ist der HSV allerdings auch schon so gut wie durch.

Restprogramm: Obwohl die Ausgangslage eine gute ist, ist der HSV alles andere als durch. Denn das Restprogramm hat es durchaus in sich. Zum einen, weil Hamburg noch vier Mal in der Fremde ran muss. Zum anderen stehen noch Begegnungen gegen einige Topteams wie Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim an. Als direktes Duell gibt es noch den Leckerbissen gegen Bremen – das Nordderby.

Chancen: Zwar hat es auch der HSV locker in den eigenen Händen, allerdings könnte tatsächlich das Saisonfinale mit den Spielen gegen die Top-sechs noch zum Faktor werden. Der HSV rutscht noch einmal rein, aber die Klasse wird dennoch gehalten.

13. Borussia Mönchengladbach 29 Punkte

Form: Die Situation ist kompliziert, kann man wohl sagen. Zwar haben die Fohlen aus den vergangenen fünf Spielen ordentliche sieben Punkte geholt. Allerdings hat die Borussia von den vergangenen elf Partien auch nur zwei Spiele gewonnen. Zu allem Gladbacher Überfluss leidet Topscorer Haris Tabakovic aktuell unter Ladehemmungen. In den vergangenen fünf Spielen traf der Stürmer nicht.

Restprogramm: Das ist auch für die Borussia alles andere als einfach. Zwar hat die Mannschaft von Eugen Polanski noch vier Heimspiele vor der Brust. Und doch könnten die Partien in der Fremde das Zünglein an der Waage sein. Denn Gladbach hat von den letzten acht Auswärtsspielen nicht eins gewonnen. Zudem stehen auch noch einige schwere Spiele an. Unter anderem gegen den BVB, Heidenheim und Leipzig. Es gibt aber auch noch zwei direkte Duelle gegen die beiden Kellerkinder Heidenheim und Wolfsburg.

Chancen: Mit einem Erfolg gegen Heidenheim im Heimspiel am kommenden Wochenende könnten die Fohlen schon ziemlich viel in trockene Tücher bringen. Bei einer Niederlage würde Gladbach dann aber noch einmal ein wenig unter Druck geraten.

14. Werder Bremen 28 Punkte

Form: Nach kleineren Startschwierigkeiten hat Daniel Thioune den Zündschlüssel in Bremen gefunden. Von den vergangenen vier Spielen hat Werder drei Begegnungen gewonnen und ist damit auf Rang 14 geklettert. Mit neun Zählern aus den vergangenen fünf Spielen belegt Werder den sechsten Platz der Formtabelle. Allerdings hat sich ein Kernproblem noch nicht verändert. Bremen benötigt die meisten Versuche, um ein Tor zu erzielen.

Restprogramm: Das hat es so richtig in sich. Zwar stehen noch die direkten Duelle gegen Köln und Hamburg an, doch das Team von Daniel Thioune trifft auch noch auf vier Mannschaften aus der Top-Sechs. Zu Hause stehen noch die Spiele gegen Dortmund und Leipzig an, auswärts geht es gegen Stuttgart und Hoffenheim.

Chancen: Werder befindet sich aktuell in guter Verfassung, hat sich aus der größten Not herausgespielt. Doch auf der Zielgeraden warten noch Stuttgart, Hoffenheim und am letzten Spieltag Dortmund. Bremen sollte also alles daran setzen, den Klassenerhalt in den kommenden Wochen in trockene Tücher zu bringen. Nicht aus Sicht der Kölner Anhänger. Denn in zwei Wochen wird das Spiel gegen den FC angepfiffen.

15. 1. FC Köln 26 Punkte

Form: Die Form ist bekannt – sie ist schlecht. Kein Sieg in den vergangenen sieben Spielen, zwei Erfolge in den jüngsten 18 und in dieser Phase zwölf Punkte. Beim FC hofft man natürlich auf einen Trainereffekt durch die Beförderung von René Wagner. Allerdings zeigen Studien, dass sich jene Effekte in Grenzen halten. Immerhin: Wenn es eine Auswirkung gibt, dann meist eine kurzfristige – und genau die braucht es in Köln.

Restprogramm: Da können sich die Geißböcke eigentlich nicht beschweren. Denn im Vergleich zu einigen Konkurrenten ist das auf dem Papier nicht das Allerschwerste. Allerdings steht am letzten Spieltag noch das Auswärtsspiel gegen die Bayern an. Bis dahin sollte der FC also nach aller Möglichkeit durch sein. Zwar steht mit Leverkusen noch ein weiteres Topspiel an, doch die Geißböcke haben auch noch drei Partien gegen die direkte Konkurrenz (St. Pauli, Bremen und Heidenheim).

Chancen: Wenn René Wagner die richtigen Stellschrauben findet, kann es für den FC gut ausgehen. Immerhin stehen die Geißböcke noch über dem Strich. Allerdings sind dafür auch einige Siege unerlässlich und daran haperte es bekanntlich zuletzt. Mit drei direkten Duellen vor der Brust ist alles möglich.

16. St. Pauli 24 Punkte

Form: Nach der kleinen Hochphase mit drei Siegen in vier Spielen im Februar, unter anderem mit Stuttgart und Hoffenheim, fehlten zuletzt wieder die Siege. Im März folgte nur ein Zähler. Immerhin zeigt sich die Defensive der Kiezkicker sehr stabil. In den vergangenen fünf Spielen gab es insgesamt nur fünf Gegentore. Mit sieben Punkten aus den vergangenen fünf Partien steht Pauli aber noch immer recht ordentlich in der Formtabelle da.

Restprogramm: Das Millerntor zeigte sich in den vergangenen Wochen als wahre Festung. Von den vergangenen sieben Heimspielen ging nur das letzte verloren. Da passt es für die Kiezkicker, dass noch vier Partien vor dem eigenen Publikum ausgetragen werden. Zudem stehen mit Mainz, Heidenheim, Köln und Wolfsburg noch vier direkte Duelle an. Allerdings trifft St. Pauli noch auf die Bayern und auf Leipzig.

Chancen: Über eine lange Phase zeigte sich St. Pauli sehr stabil und auf einem guten Weg, die Abstiegsplätze zu verlassen. Zuletzt stimmten die Ergebnisse nicht mehr. Dennoch spricht das Restprogramm dafür, dass Pauli mindestens den Relegationsplatz halten kann. Am letzten Spieltag könnte es zum Endspiel mit Wolfsburg kommen.

17. VfL Wolfsburg 21 Punkte

Form: Dass ein Trainerwechsel nicht immer die erhoffte Wirkung hat, zeigt der VfL Wolfsburg. Mit Paul Simonis und Daniel Bauer wurden bereits zwei Trainer bei den Niedersachsen entlassen. Der Erfolg ist bislang überschaubar. In der Formtabelle belegen die Wölfe mit nur einem Pünktchen den letzten Platz, in der gesamten Rückrunde gab es noch keinen Sieg, erst drei Unentschieden.

Restprogramm: In den verbleibenden sieben Spielen stehen noch fünf gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte an – unter anderem gegen Bayern, Frankfurt und Leverkusen. Die direkten Duelle gegen St. Pauli und Gladbach werden also absolute Pflichtaufgaben.

Chancen: Wolfsburg steuert dem ersten Abstieg der Vereins-Geschichte entgegen. Zumal nun erst einmal die Partien gegen Leverkusen und Frankfurt anstehen. Kein leichter Auftakt in das Saisonfinale. Sollten beide Partien verloren gehen, ist auch der Effekt des letzten Trainerwechsels zu Dieter Hecking wirkungslos verpufft. Für die Wölfe wird es also sehr eng.

18. 1. FC Heidenheim 15 Punkte

Form: Seit 14 Begegnungen wartet das Tabellenschlusslicht mittlerweile auf einen Sieg. Damit ist Heidenheim das einzige Team der Liga, das in diesem Jahr noch keinen Dreier eingefahren hat. Immerhin luchste die Mannschaft von Frank Schmitt den Schwergewichten Leverkusen und Stuttgart zuletzt jeweils einen Punkt ab.

Restprogramm: Nicht mehr viel spricht für den Klassenerhalt der Heidenheimer. Ein kleiner Vorteil liegt im Saisonfinale. Das Tabellenschlusslicht spielt nur noch gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs (Bayern), hat dafür aber vier Partien gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte vor der Brust.

Chancen: Und dennoch sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl nur noch sehr geringe. Heidenheim liegt mittlerweile neun Punkte hinter dem Relegationsplatz. Für eine Mannschaft, die seit 14 Spielen auf einen Sieg wartet, fehlt die Fantasie, wie der Rückstand aufgeholt werden kann. Seit dem 2. Spieltag belegt die Mannschaft von der Ostalb durchgehend einen der letzten drei Tabellenplätze.


„Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, nur bleiben die guten aus – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok kann nicht mehr hingucken
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„Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, nur bleiben die guten aus – Ein Kommentar

Wieder haben die Kölner gegen eine Top-Mannschaft lange gut mitgehalten, an der Überraschung geschnuppert und das in Unterzahl. Am Ende steht der FC wieder mit leeren Händen da. Was bringt ein gutes Spiel, wenn man Woche für Woche den Abstiegsplätzen näher kommt? Nichts! Ein Kommentar zur 1:2-Niederlage des 1. FC Köln gegen Dortmund.

Auch im fünften Spiel in Folge ist der FC sieglos geblieben. Gegen den BVB vielleicht nicht die ganz große Überraschung. Dennoch kommt der Abstiegsplatz immer näher und näher. Und die Zweifel wachsen, ob die Kölner die Kurve noch kriegen werden.

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Lukas Kwasniok war ganz offensichtlich voller Überzeugung und doch klangen seine Worte auf der Pressekonferenz nach der 1:2-Niederlage gegen den BVB auch ein wenig gequält. „Auch, wenn es der ein oder andere nicht mehr hören kann, wir werden dieses Ding drehen“, sagte der Coach der Geißböcke. Und alleine schon, weil das den Klassenerhalt bedeuten würde, darf man fein damit sein, wenn der 44-Jährige nach dem letzten Spieltag ein lautes „Siehste“ hinterherschicken wird. Doch die Situation, und das weiß auch der Trainer, wird von Woche zu Woche bedrohlicher. Denn nachdem am Sonntagnachmittag erst St. Pauli einfach und dann Werder Bremen dreifach gepunktet haben, sind es nur noch acht Gegentore, die den FC vom Relegationsplatz trennen.

In der Formtabelle unten angekommen

Lange hat Köln von einem Polster profitiert, das sich die Geißböcke wiederum angefressen haben, als sie in den ersten Spielen euphorisiert überperformt haben. Die Realität ist hart und schmerzhaft. Mit nur einem Zähler aus den vergangenen fünf Spielen sind die Kölner in der Formtabelle ziemlich weit unten angekommen. Einzig Wolfsburg und Heidenheim sind noch schlechter, aber auch nur aufgrund der Torbilanz und das mit einem Treffer Unterschied. Aus den vergangenen 16 Begegnungen holten die Kölner zwei Siege – genauso wenige wie Schlusslicht Heidenheim. Der FC ist in diesem Zeitraum das zweitschlechteste Team. Dass der Trainer das Vertrauen vieler Fans ganz offensichtlich verloren hat, ist angesichts dieser Punkteausbeute absolut verständlich. Das ist nun einmal Teil der Maschinerie, genauso wie das Rückenstärken der Vereinsführung und die Durchhalteparolen des Trainers.

Dabei kann man Lukas Kwasniok sicher nicht vorwerfen, er habe keinen Plan für die Begegnung gegen den BVB gehabt. Trotz der anhaltenden Verletzungsmisere, die den FC ja auch an diesem Spieltag wieder heimgesucht und über die sich der 44-Jährige noch nicht einmal beschwert hat, schien der Kölner Coach sogar den richtigen Schlüssel gegen schwache Dortmunder gefunden zu haben. Die Geißböcke waren in der Anfangsphase die bessere Mannschaft, waren der Führung deutlich näher und spielten auch nach dem Rückstand aus dem Nichts weiter mit. Tatsächlich durften sich die FC-Fans lange Hoffnung auf die ganz große Überraschung machen. Die (berechtigte) Rote Karte von Jahmai Simpson-Pusey hat die Spieldynamik verändert, dem BVB natürlich in die Karten gespielt.

Fußball ist nun mal ein Ergebnissport

Und dennoch hat Köln weiter Gas gegeben, Moral bewiesen und am Ende an der Überraschung geschnuppert und sie wahrscheinlich sogar mit der klaren Fehlentscheidung in der Nachspielzeit genommen bekommen. Die Leistung der Kölner war gegen den Tabellenzweiten einmal mehr gut. In langer Unterzahl wäre ein Punkt möglich gewesen. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie intakt ist und selbst in dieser schwierigen Zeit nicht auseinanderfällt. Der FC scheint gewappnet für den Abstiegskampf, hat die richtige Reaktion auf den trostlosen Auftritt gegen Augsburg eine Woche zuvor gezeigt. Man ist geneigt, Hoffnung aus der Leistung, der Moral, dem Willen zu ziehen – nur war man das in dieser Spielzeit schon viel zu oft. Es reicht nicht, immer nur nah dran zu sein.

Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend selbst auf den Punkt. „Am Ende ist Fußball ein Ergebnissport“, sagte der Trainer – wenn auch zu Niko Kovac, um dem BVB-Coach zu den drei Punkten zu gratulieren. Recht hat Kwasniok. Die jüngsten Bilanzen offenbaren aber schonungslos, dass von den guten Ergebnissen in Köln zu wenige vorhanden sind. Auch, wenn der Trainer nichts davon wissen will: Die kommenden Begegnungen werden sicherlich auch über seine Zukunft entscheiden. Gewinnen die Kölner nicht mindestens eine der beiden Partien gegen den Hamburger SV oder Borussia Mönchengladbach, dann wird es für den Trainer eng werden. Und so langsam werden sich die Kölner auf einen Gedanken vorbereiten müssen: Dass das Ding am Ende vielleicht doch nicht gedreht wird.


Darum sollte Kölns kreative Krise gegen den FC Augsburg niemanden überrascht haben

Said El Mala vom 1. FC Köln im Zweikampf gegen den FC Augsburg
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Darum sollte Kölns kreative Krise gegen den FC Augsburg niemanden überrascht haben

Gegen Augsburg wurde wieder einmal eine Schwäche der Geißböcke deutlich: Der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok fällt gegen tief stehende Gegner nur wenig ein. Die Niederlage am Freitag war dabei nicht der erste ideenlose Auftritt. Der 1. FC Köln verzweifelt gegen tief stehende Gegner.

Die Schlappe gegen Augsburg zeigte auf, was die Geißböcke eigentlich schon die gesamte Saison über verfolgte. Gegen tief stehende Gegner fehlen den Kölnern die Mittel.

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Nach der Niederlage gegen Augsburg hielt FC-Mittelfeldmann Tom Krauß wenig von Ausreden. Der 24-Jährige kritisierte die spielerische Leistung seiner Mannschaft: „Augsburg war in den entscheidenden Momenten besser. In solchen Spielen musst du punkten“, stellte er fest und führte aus: „Wir waren sehr statisch und haben wenig mit dem Ball kreieren können. Das müssen wir uns ganz klar ankreiden, dass wir viel zu wenig nach vorne gemacht haben. Wenn das nicht klappt, muss die Null hinten stehen.“ Krauß genügten zudem die zahlreichen Ausfälle auf Kölner Seite nicht als Begründung für den schwachen Auftritt gegen die Fuggerstädter. Er forderte eine Reaktion: „Man sieht, dass die Teams von unten auch mal gegen die Großen gewinnen können. Das müssen wir auch. Die Mannschaften unten schlafen nicht. Wir müssen nächste Woche auf jeden Fall liefern.“ Krauß‘ Kritik am Mangel kreativer Lösungen trifft ins Schwarze. Betrachtet man Spiele oder Spielphasen der Kölner, in denen sie über hohe Ballbesitzanteile verfügen, fällt insbesondere eines auf: Die spielerischen Mittel der Kölner sind schnell ausgereizt.

Die Geißböcke tun sich in Ballbesitz schwer

Das schärfste Schwert der Offensive der Domstädter ist die Umschaltbewegung nach gegnerischem Ballbesitz mit Said El Mala oder Jakub Kaminski, die durch ihre Geschwindigkeit schnell viel Raum überbrücken können und somit in gefährliche Abschlusspositionen kommen. Das ist mal mehr und mal weniger von Erfolg gekrönt. Der Ausgleichstreffer von El Mala zum 2:2 gegen Hoffenheim dürfte etwa noch in frischer Erinnerung sein. Damals legte der Offensivspieler einen Befreiungsschlag von Cenk Özkacar mit dem Kopf auf Kaminski, der die Hoffenheimer Restverteidigung mit einem hohen Ball aushebelte und den durchgestarteten El Mala fand, der zum ersehnten Ausgleich traf.

Über dieses durchaus wirksame Mittel hinaus wird es allerdings dünn. Zu sehen im Spiel gegen Augsburg: Für El Mala war am vergangenen Spieltag nicht mehr als eine halbe Stunde drin. So musste Kwasniok auf Marius Bülter umschwenken, der auf dem Flügel keinen guten Tag erwischte. Im Umschaltspiel mangelte es den Geißböcken an Tempo, sodass sie nach alternativen Lösungen suchten. Gegen tief stehende Augsburger bestand diese dann in erster Linie darin, den Stürmer Ragnar Ache über den Aufbau-Spieler Jahmai Simpson-Pusey mit langen Bällen zu beliefern, der den Ball wiederum seinen Kollegen servieren sollte. Diese Idee zerschellte jedoch an Augsburgs Hintermannschaft, bestehend aus Noah Kai Banks, Keven Schlotterbeck und Cedric Zesiger, die Ache in Schach hielten.

Wird dem FC die Ideenlosigkeit zum Verhängnis?

Gegen Augsburg wurde deutlich, was sich im bisherigen Saisonverlauf bereits mal mehr, mal weniger deutlich abgezeichnet hat. Wenn gegnerische Teams den Kölnern die Initiative überlassen, ist ihr offensiver Ideen-Baukasten nur spärlich gefüllt. Kwasnioks Spielidee ist nicht darauf ausgerichtet, viel Ballbesitz zu verwalten. Man erinnere sich an die erste Hälfte der schwer verdaulichen Niederlage gegen Union Berlin. Abgesehen von Rav van den Bergs unglücklichem Handspiel und weiteren individuellen Fehlern, die den Ausgang der Begegnung maßgeblich beeinflusst hatten, fiel den Kölnern gegen die Köpenicker, die wie keine andere Mannschaft der Bundesliga für das Spiel mit wenig Ballbesitz stehen, nichts ein. Gleiches galt für das Last-Minute-Unentschieden gegen St. Pauli am 13. Spieltag. Auch hier bot sich zunächst eine extrem chancenarme Partie, bis El Mala fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen von Luca Waldschmidt geklärten Ball ersprintete und an Kiezkicker-Keeper Vasilj vorbei ins Tor legte.

Kwasniok: „Dann ist das nicht ganz so einfach“

Lukas Kwasniok bemühte sich nach der Schlappe gegen Augsburg um eine Erklärung, weshalb seine Mannschaft derart harmlos war: „Es war schon so, dass beide Mannschaften versucht haben, eine Lücke im gegnerischen Abwehrverbund zu finden. Aber beide spielen dann im 5-2-3/5-4-1, das ist dann nicht ganz so einfach“, argumentierte der 44-Jährige. „Mit dem 0:1 haben wir dann immer offensiver gewechselt, auch schon zur Halbzeit […], haben mit Johannesson nochmal einen guten Fußballer auf den Platz gebracht und danach eigentlich nur noch offensiv gewechselt. Aber am Ende hat es leider nicht sollen sein“, fügte der Coach hinzu. Am Samstag startet der Countdown für die letzten zehn Spiele bis zum Saisonende. Zu Gast ist Niko Kovacs Dortmund. Es bleibt abzuwarten, ob die Geißböcke gegen den Tabellenzweiten wieder für mehr Torgefahr sorgen können. Mehr Ballbesitz werden sie gegen den BVB nicht unbedingt haben.


Kritische Phase? Der 1. FC Köln startet ins letzte Saisondrittel

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Kritische Phase? Der 1. FC Köln startet ins letzte Saisondrittel

Der 1. FC Köln steht vor dem letzten Saisondrittel mitten im Abstiegskampf. Jeder Punkt zählt, um den Klassenerhalt zu sichern. Das Programm ist dabei alles andere als leicht. 1. FC Köln: Zittern die Geißböcke bis zum Schluss?

Für die Geißböcke ist die Partie gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag der Auftakt ins letzte Saisondrittel. Gegen die Kraichgauer will man positiv in die heiße Saisonphase starten.

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Der 23. Spieltag markiert den Beginn des letzten Saisondrittels. Erfahrungsgemäß hält dieser Abschnitt Chancen und Fallstricke bereit. Nach 22 absolvierten Partien rangieren die Domstädter auf Platz zwölf, haben Anschluss nach oben wie nach unten. Der Club befindet sich damit in einem Schwebezustand zwischen Hoffen und Bangen und die kommenden Wochen werden Klarheit bringen, ob der FC sein großes Saisonziel, den Klassenerhalt, erreichen kann oder ob die Rheinländer die Fahrstuhlfahrt ins Unterhaus antreten müssen. Unabhängig vom enormen Druck, der vor diesem Hintergrund auf FC-Coach Lukas Kwasniok lastet, blickt dieser mit Vorfreude auf die entscheidende Phase der Spielzeit. „Ich finde, das ist das schönste Drittel der Saison. Da geht es ans Eingemachte und viele bekannte Namen erleben das letzte Drittel gar nicht erst […]”, schwärmte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Kwasniok: „Dann haben wir einen guten Job gemacht“

Helle Vorfreude also trotz der Niederlagen aus den vergangenen zwei Spieltagen. Trotz überzeugender Auftritte gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart manövrierte sich die Mannschaft vor dem Start ins letzte Drittel der Spielzeit in unruhiges Fahrwasser, verlor erst bitter mit kräftiger Mithilfe des VAR gegen Leipzig und hielten auch gegen Stuttgart lange dagegen. Gegen beide Kontrahenten stand am Ende jedoch jeweils nichts Zählbares zu Buche, weshalb der kommende Spieltag eine kritische Standortbestimmung für das letzte Drittel darstellt. Für das anschließende Programm hatte Kwasniok am Donnerstag eine Kalkulation parat: „Mir war schon vor Beginn der Saison klar, dass die Aufgabe keine leichte sein wird. Ich habe mich darauf eingestellt, dass es bis zum 34. Spieltag dauern kann. Um ehrlich zu sein, war mein Ziel, das Ziel Klassenerhalt nach 33 Spielen zu erreichen. Dann haben wir einen guten Job gemacht.“

Gegen die Großen für Überraschungen sorgen

Die Geißböcke gehen unter Hochspannung ins letzte Saisondrittel. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt lediglich vier Punkte und das anstehende Programm hat es in sich. Neben direkten Konkurrenten im Abstiegskampf warten auch mehrere Topvereine, die sich für die Champions League qualifizieren wollen. Nach dem Duell am Samstag mit den Sinsheimern stehen unter anderem Spiele gegen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund an. Große Namen kommen FC-Coach Kwasniok sogar gelegen, wie er am Donnerstag erklärte: „Wenn Mannschaften oben auch etwas zu verlieren haben, ist deren Druckkonstellation eine andere, als wenn sie am 25. Spieltag völlig frei aufspielen können. Und deswegen glaube ich, dass Überraschungen zunehmen werden. Also, dass kleinere Teams, die eher unten stehen und mit dem Rücken zur Wand sind, gegen Mannschaften, die etwas zu verlieren haben, eher für eine Überraschung sorgen können.”

Das Ass im Ärmel: Co-Trainer Frank Kaspari

Sicher ist: Der Weg für die Geißböcke, um in der ersten Liga zu bleiben, ist noch lang. Ob der Verein den Klassenerhalt tatsächlich schafft, ist derzeit offen. Für den Endspurt braucht es Nerven aus Stahl. Und hier hat man am Geißbockheim für die kommenden turbulenten Wochen laut Kwasniok ein Ass im Ärmel: „Ich habe einen Co-Trainer an meiner Seite, der schon einiges erlebt hat.“ Gemeint ist Frank Kaspari. Die sind, glaube ich, irgendwann mit Hoffenheim nach Dortmund gefahren, am 34. Spieltag. Die waren ja schon abgestiegen. Aber am Ende haben sie in Dortmund gewonnen, damit hat gar keiner gerechnet. Und so etwas passiert im letzten Drittel natürlich öfter. Deswegen ist Frank ein gutes Omen für die letzten elf plus eins Spiele.” Ob den Kölnern der Auftakt ins letzte Saisondrittel gegen Hoffenheim gelingt, wird sich am Samstag zeigen. Klar ist nur: Die heiße Phase hat begonnen.


Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Ordentliche Leistung ja, aber deswegen nicht nah dran an einer Überraschung – Ein Kommentar

Trotz einer ordentlichen Leistung des 1. FC Köln ist der Qualitätsunterschied zu den Top-Teams am vergangenen Wochenende erneut deutlich geworden. Wieder konnte der FC nichts Zählbares mit nach Hause nehmen. Ein Kommentar zur 1:3-Niederlage des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Nach der Begegnung gegen ein weiteres Team aus der Tabellenspitze wächst der Eindruck, dass die Geißböcke für den Klassenerhalt die Punkte gegen die direkte Konkurrenz brauchen.

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Lukas Kwasniok brachte es am Samstagabend dann selbst ziemlich treffend auf den Punkt. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, erinnerte der Kölner Coach an den Film, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen ist und eben täglich denselben Tag über sich ergehen lassen muss. Der Kölner Coach hätte gleich mehrere Punkte aufführen können, die viel von einem Déjà-vu haben. Die Niederlagen in den Topspielen am Samstagabend etwa oder die Katerstimmung nach den Karnevalsbegegnungen. Doch der 44-Jährige nannte dann die doch recht ordentliche Leistung, die seine Mannschaft gegen ein Top-Team abgerufen und für die sich dann wiederum nicht belohnt habe. „Am Ende stehst du dann trotz einer ordentlichen Leistung wieder mit leeren Händen da“, so der Tenor.

Schwache Bilanz gegen Top-Teams

Wieder haben die Kölner mitgehalten, zwischenzeitlich ausgeglichen und am Ende verloren sowie eine Woche zuvor gegen Leipzig. Acht Spiele hat der FC gegen Top-Teams in der Liga bestritten, neun inklusive Pokal, dabei eigentlich immer ein Gefühl von temporärer Augenhöhe mindestens aufblitzen lassen, aber eben nur eine Begegnung gewonnen – die gegen den kommenden Gegner, die TSG Hoffenheim. Der Eindruck von viel Aufwand, aber wenig Ertrag ist durchaus berechtigt und ganz sicher verständlich. Das Problem: Keine der Kölner Niederlagen ist eine höchst unglückliche gewesen. Egal ob die Bayern, Dortmund, Leverkusen oder eben zwei Mal Stuttgart – der Kontrahent hat sich immer verdient durchgesetzt, auch, wenn sich die Kölner durchaus gut verkauft haben. Daran ändert auch eine Diskussion um mögliche „Kann-Elfmeter“ nichts.

An der ganz großen Überraschung war der FC dann doch nicht so nah dran. Und sowieso ist nah dran eben nicht genau drin. Kwasniok selbst liefert die Gründe für die Bilanz, wenn er von der Qualität des Gegners schwärmt. Eine Qualität, gegen die ein FC dann nach seiner Auffassung mitunter machtlos erscheint. Dass die Top-sechs der Liga mehr fußballerisches Können in den eigenen Reihen trägt als der Aufsteiger, ist wahrlich keine Überraschung. Die Bayern, Leipzig, Stuttgart und Co. sind nicht die Teams, mit denen sich der FC messen lassen muss. Ein guter Auftritt gegen eine der Top-Mannschaften kann Moral, Selbstvertrauen und sportlichen Aufwind geben, für eine bessere Position in der Tabelle sorgt er nur, wenn auch etwas Zählbares herausspringt.

Der richtige Fokus

Während die Kölner aber weiter auf ihren vierten Punkt gegen ein Topteam warten, weiß die Konkurrenz durchaus zu überraschen, zeigt, dass es geht. Erst am Sonntag trotzte Wolfsburg dem Champions-League-Anwärter RB Leipzig ein Remis ab, in der Woche zuvor gewann St. Pauli in Stuttgart und davor Mainz in Leipzig. Dass die Kölner dennoch ein kleines Polster vor sich hertragen, hängt auch damit zusammen, dass die Konkurrenz zum Teil ebenfalls leer ausging. Darauf werden sich die Geißböcke in den kommenden Wochen aber nicht verlassen können. Der Abstiegskampf hat tatsächlich schon längst begonnen.

Bill Murray befreit sich aus der Murmeltier-Schleife, in dem er sich zu einem anderen Menschen, positiv entwickelt. Die ganz großen Veränderungen wird es beim FC erst einmal nicht geben können. Aber muss es das überhaupt? Kwasniok selbst achtet nur auf das „große Ganze“, die Tabellensituation am Ende der Saison steht im Fokus. Dazu würden Siege und Punkte gegen die direkte Konkurrenz wohl am ehesten helfen. Sind dort genug eingefahren, braucht man über das Top-Team-Murmeltier nicht länger zu grübeln.


„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Den Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend hat der FC sicherlich nicht durch besonders ansehnlichen und anspruchsvollen Fußball über die Zeit gebracht. Dennoch bleiben drei Punkte in der Domstadt: Mit diesen Attributen will der 1. FC Köln die Klasse halten.

Laufbereitschaft, Leidenschaft und Zweikampfstärke. Gegen die Wölfe überzeugt der FC vor allem gegen Ende mit seiner Moral. Attribute, die der Trainer nun als Marschroute vorgegeben hat. Attribute, die für die Kölner essentiell erscheinen.

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Der ein oder andere Zuschauer wird wohl trotz des Führungstreffers von Linton Maina im Duell gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend dann doch noch einmal einen höheren Puls bekommen haben. Denn gerade in den Schlussminuten machten es die Geißböcke wieder sehr spannend und sich selbst das Leben schwer. Ob der guten Leistungen zu Beginn den Spiels wohl zu spannend. Der FC agierte in den ersten 45 Minuten stark, kam zu Chancen, hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Doch der zweite Treffer blieb aus und so stand der Sieg der Geißböcke bis zum Abpfiff auf Messers Schneide. Die Null stand dagegen auch noch nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Wölfe auf der Anzeigetafel im Kölner Stadion.

„Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“

Und das Dank zum einen der starken Leistung des Kölner Keepers, der mit reaktionsschnellen Paraden seinen Kasten sauber hielt, zum anderen Dank der Aufopferungsbereitschaft der Kölner Akteure auf dem Spielfeld. Diese ließen den VfL zwar in den zweiten 45 Minuten erst ins Spiel kommen, verteidigten die Torchancen der Wolfsburger aber so leidenschaftlich, dass am Ende die drei Punkte in Köln blieben. Eben diese Bereitschaft zur Aufopferung lobte nach dem Duell auch FC-Trainer Lukas Kwasniok: „Das sind Attribute, die im Fußball erlaubt sind, aber ein bisschen in Vergessenheit geraten sind, weil es ein bisschen unsexy wirkt“, so der 44-Jährige. „Aber Deutschland ist auch meistens Weltmeister geworden, wenn sie über die Attribute wie Leidenschaft, Laufbereitschaft, Widerstandsfähigkeit, Mentalität und Zweikampfstärke gekommen sind.“

Diese Attribute konnte man den Geißböcken am Freitagabend wahrlich nicht absprechen. Zum wiederholten Male. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Geißböcke dieses Mal für ihre Mühen belohnten. Bislang hatte der FC viel zu oft Führungen noch aus der Hand gegeben. Im kommenden Duell gegen RB Leipzig werden die Kölner die Attribute der Aufopferung ebenfalls gut gebrauchen können, um den Tabellenfünften ärgern zu können. Für FC-Trainer Kwasniok lässt sich der Vergleich mit der deutschen Nationalelf auch auf die Kölner Ziele anwenden: „Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“, so der Coach. „Deswegen versuchen wir uns da weiter aufzuopfern.“ Die kommenden drei Aufgaben mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim werden dazu sicherlich die Möglichkeit bieten.