Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Am kommenden Sonntag startet der FC in die neue Bundesliga-Saison. Vor dem Start ist wie immer die Zeit der großen Prognosen. Auch beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

Mit dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 geht für die Kölner am kommenden Sonntag die Bundesliga los. Das wichtigste Ziel ist dabei erstmal der Klassenerhalt. Es gibt aber unterschiedlich Prognosen, ob der gelingt beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

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Wenn man ihnen jetzt gerade vor dem Saisonstart den Klassenerhalt anbieten würde, würden die meisten FC-Fans wahrscheinlich sofort unterschreiben. Auch wenn es bestimmt welche gibt, die sich für die kommende Spielzeit sogar noch mehr erhoffen. Dass aber schon der Verbleib in der ersten Liga ein Erfolg wäre, zeigt sich nun an einer Vorhersage. Denn der „Opta-Supercomputer“ hat eine Prognose für die Tabelle der Bundesliga nach dem 34. Spieltag aufgestellt, die nicht gut aussieht für den 1. FC Köln. Die Vorhersage basiert auf Wettquoten und den Opta Power Rankings, die historische und aktuelle Leistungen berücksichtigen. Der Supercomputer simuliert mit den Daten die Spielzeit tausende Male durch und gibt dann die Wahrscheinlichkeiten an, mit denen ein Team auf einem bestimmten Tabellenplatz landet.

Düstere Prognose vom Supercomputer

Und für den FC ist die Prognose leider schlecht. So sieht der Supercomputer die Geißböcke als den größten Abstiegskandidaten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kölner nach einer Saison schon wieder den Gang in Liga zwei antreten müssen, gibt die Vorhersage mit circa 31 Prozent an. Bei der Relegation liegt der Wert immerhin bei ungefähr 11 Prozent. So kommt der FC im Schnitt auf knapp über 34 Punkte und liegt damit hinter Heidenheim (17.), St. Pauli (16.) und dem HSV (15.). Diese Punktezahl ist dabei auffällig hoch. Schließlich sind Vereine mit 34 Punkten in den vergangenen Jahren öfter sogar gar nicht abgestiegen, geschweige denn Letzter geworden. Es scheint daher so, als ob der Supercomputer die Liga recht eng zusammen sieht.

Hoffnung machen wird diese Prognose allen FC-Fans sicher nicht. Aber gleichzeitig kann die Saison natürlich auch ganz anders ablaufen. So könnten die Kölner auch überraschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Geißböcke etwa Zweiter wird, liegt bei 0,1 Prozent. Einen Wert dafür, dass der Klub Meister wird, gibt der Computer jedoch nicht an, da er zu gering ist. Mehr Hoffnung machen aber die doch immerhin 10,1 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass der FC auf Rang 15 landet.

Vorhersage von ChatGPT und Lothar Matthäus

Ähnlich pessimistisch wie der Supercomputer sieht ChatGPT die Aussichten des 1. FC Köln. Auch die KI tippt den FC auf Platz 18. Als Begründung führt sie den Status der Kölner als Aufsteiger an. Deswegen könnte es schwierig für den Verein werden. Wenn man ChatGPT jedoch sagt, nur Quellen aus den letzten anderthalb Wochen zu benutzen und die zuvor beschriebene Prognose des Supercomputers außen vor zu lassen, stehen die Geißböcke schon besser da. Dann reicht es immerhin für Platz 15 – während Rivale Borussia Mönchengladbach vor dem VfL Wolfsburg auf Platz 17 getippt wird. Eine ziemlich wilde Vorhersage also, die laut der KI auf Wettquoten, Expertenmeinungen und Transfermeldungen basiert.

Ein Experte ist Lothar Matthäus. Für die Sport Bild hat der frühere Weltfußballer eine Prognose für die Abschlusstabelle erstellt. Und er traut dem FC den Klassenerhalt zu. Denn beim deutschen Rekordnationalspieler landet der 1. FC Köln auf dem 15. Platz vor Heidenheim (18.), Hoffenheim (17.) und dem HSV (16.). „Ich habe lange nicht mehr so viel Einstimmigkeit beim 1. FC Köln erlebt. Das ist die Grundvoraussetzung für den aktuellen Erfolg“, begründet Matthäus seine Entscheidung. Etwas, was wohl auch alle Fans des 1. FC Köln unterschreiben würden.


Mission Klassenerhalt beim 1. FC Köln: Das sind wichtige Faktoren für den Nicht-Abstieg als Aufsteiger

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Mission Klassenerhalt beim 1. FC Köln: Das sind wichtige Faktoren für den Nicht-Abstieg als Aufsteiger

In etwas über einem Monat beginnt für den FC die Saison. Das große Ziel: der Nicht-Abstieg. Wie das als Neuling in der Liga gehen kann, haben einige Aufsteiger der letzten Jahre vorgemacht. Von denen können die Verantwortlichen beim 1. FC Köln lernen: Das sind wichtige Faktoren für den Klassenerhalt.

Sechs von zehn Aufsteigern haben es in den vergangenen fünf Spielzeiten geschafft, im ersten Jahr nach dem Aufstieg in der Liga zu bleiben. Dabei sind einige Muster erkennbar, wie den Teams das gelungen ist – und was andersherum bei den direkten Wiederabsteigern teilweise gefehlt hat. Daraus können auch die Verantwortlichen ihre Schlüsse ziehen beim 1. FC Köln: Das sind wichtige Faktoren für den Klassenerhalt.

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„Offense wins games, defense wins championships“ ist ein berühmtes Sprichwort im Sport. In der Bundesliga könnte man neben den Meisterschaften auch noch den Klassenerhalt hinzufügen. Denn in den letzten fünf Jahren war ein wichtiger Faktor für den Verbleib in der Bundesliga als Aufsteiger eine mindestens solide Defensive. Das deutlichste Beispiel gab es in der abgelaufenen Saison: Holstein Kiel setzte auf einen offensiven Spielstil, erzielte immerhin 49 Tore, kassierte aber auch 80 und stieg ab. Der FC St. Pauli dagegen schaffte zwar die wenigstens Treffer mit 28, fing sich dafür aber auch mit 41 nur wenige und blieb in der Liga. Generell kassierten die Aufsteiger, die in den vergangenen fünf Jahren wieder abgestiegen sind, immer über 70 Gegentore. Diejenigen, die den Klassenerhalt schafften, blieben immer (häufig deutlich) unter der Marke. Ob der FC gut aufgestellt ist, um das zu schaffen, ist aber im Moment noch fraglich.

Defensive als Kölner Problemzone?

Denn Trainer Lukas Kwasniok steht eigentlich eher für einen offensiveren Fußball. So sagte der neue Coach bereits bei seiner Vorstellung, dass Fußball auch ein Unterhaltungssport sei. Daher sind seine Mannschaften auch immer offensiv ausgerichtet. Er geht mit seiner Spielphilosophie vom Grundsatz her also eher in Richtung Holstein Kiel in der abgelaufenen Saison als Richtung St. Pauli. Das könnte sich als Aufsteiger in der Bundesliga als Problem erweisen. Wobei defensiver Fußball auch kein Muss für den Klassenerhalt ist. So schaffte es Werder Bremen 2022/23 auch eher wegen des Angriffs die Klasse zu halten bei einem Torverhältnis von 51:64.

Trotzdem war in den letzten Jahren die Defensive in den meisten Fällen eben wichtiger. Und hier gibt es beim 1. FC Köln auch noch einige personelle Fragezeichen. Die Außenverteidiger-Position sind (noch) sehr dünn besetzt, immerhin soll mit Sebastian Sebulonsen nachgebessert werden, ebenso wird noch nach einem Innenverteidiger gesucht. Dieser sollte bestenfalls schon erfahrener sein. Es wird daher in der Verteidigung auch sehr darauf ankommen, wie sich die Kölner in diesem Transferfenster noch verstärken können. Mit starken Neuzugängen könnte auch beim offensiveren Spielstil Kwasnioks eine gute defensive Absicherung gelingen.

Den Kern zusammenhalten

Ein weiterer wichtiger Faktor bei den Aufsteigern der vergangenen Jahre: den Kader möglichst zusammenzuhalten. So war es gerade wichtig, einige Schlüsselspieler zu halten. Beim 1. FC Heidenheim war das zum Beispiel unter anderem die Kombi aus Niklas Beste und Tim Kleindienst oder bei Werder Bremen das Sturmduo Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug. Holstein Kiel verlor dagegen vor einem Jahr gleich zwei wichtige Defensiv-Spieler mit Tom Rothe und Philipp Sander. Diese Abgänge konnten die Störche nicht adäquat ersetzen.

Beim FC droht ein ähnliches Problem, da der Verein gleich mehrere Leistungsträger der Aufstiegssaison verloren hat. Die beiden besten Stürmer der Saison Damion Downs und Tim Lemperle haben den Verein verlassen, im Mittelfeld ist Dejan Ljubicic gegangen und Max Finkgräfe wechselte zu RB Leipzig. Auch steht hinter ein paar Spielern noch ein Fragezeichen. So ist etwa Eric Martels Zukunft noch nicht geklärt, da sein Vertrag nur noch ein Jahr läuft. Und an Denis Huseinbasic war zuletzt der SC Braga interessiert. Köln kann daher weniger als andere (erfolgreiche) Aufsteiger vor ihnen auf einem eingespielten und zusammengewachsenen Gerüst aufbauen. Hier ist daher zum einen Sportdirektor Thomas Kessler gefragt, die Abgänge durch Neuzugänge zu ersetzen und zum anderen Trainer Kwasniok, dass die Mannschaft trotzdem schnell sowohl auf als auch neben dem Platz zusammenfindet.

Starke Torhüter als Trumpf

Wichtig für den Nicht-Abstieg als Liga-Neuling waren in den vorherigen fünf Saisons besonders auch die Torhüter. Sie können zum entscheidenden Punkt im Abstiegskampf werden, indem sie ihrem Team mit starken Leistungen Zähler retten. So hatte Stefan Ortega einen enormen Anteil am Bielefelder Klassenerhalt 2020/21. Und auch der VfB Stuttgart hatte in der gleichen Saison mit Gregor Kobel einen starken Keeper, der immer wieder mit seinen Leistungen geglänzt hat. In den Spielzeiten danach haben zum Beispiel Kevin Müller bei Heidenheim oder Nikola Vasilj für St. Pauli gezeigt, wie wichtig ein verlässlicher Rückhalt ist. Gegenbeispiele sind in der abgelaufenen Saison Holstein Kiel oder die SpVgg Greuther Fürth 2021/22, die beide große Probleme auf der Torhüter-Position hatten.

Für die Geißböcke könnten die Keeper ein Trumpf sein in der kommenden Saison. Mit Marvin Schwäbe hat man eine erfahrene Nummer eins, die nach der starken abgelaufenen Spielzeit auch viel Rückenwind hat. Außerdem hat er seine Qualitäten schon mehrfach in der Bundesliga unter Beweis gestellt. Ähnliches gilt für seinen Back-up Ron-Robert Zieler. Damit ist der FC auf dieser für den Klassenerhalt so wichtigen Position stark aufgestellt.

Torjäger sehr wichtig

Ein weiterer Mannschaftsteil, der für den Klassenverbleib mitentscheidend sein kann, ist der Sturm. In den vergangenen fünf Spielzeiten haben die Aufsteiger besonders davon profitiert, wenn sie mindestens einen Stürmer hatten, der zuverlässig trifft. Bei Stuttgart machte 2020/21 alleine Sasa Kalajdzic 16 Tore und trug damit maßgeblich zur guten Stuttgarter Saison bei. Ein Jahr später erzielte Sebastian Polter immerhin zehn Treffer für Bochum. Noch wichtiger war 2022/23 das Duo Ducksch/Füllkrug für Werder Bremen. Sie netzten zusammen insgesamt 28 Mal ein. Auf ähnlich starke Werte kam in der Spielzeit danach das Trio aus Niklas Beste, Eren Dinkci und Tim Kleindienst bei Heidenheim mit kombiniert 30 Toren.

Inwieweit die Kölner auch mindestens einen so starken Torjäger haben, wird sich in der kommenden Saison zeigen. Neuzugang Ragnar Ache ist der Sprung aus der zweiten Liga durchaus zuzutrauen. Zwar scheiterte er bei seinem ersten Versuch in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt, entwickelte sich seitdem aber deutlich weiter und ist außerdem gereifter. Hinter ihm wird es aber eher dünn beim FC. Nach dem Abgängen von Downs und Lemperle ist wahrscheinlich Imad Rondic die Nummer zwei im Sturm. Bisher konnte der Angreifer aber seit seiner Verpflichtung im Winter noch nicht allzu viel zeigen, was Fantasien für eine starke Saison in der Bundesliga von ihm weckt. Daher wäre es für die Geißböcke bestimmt sinnvoll, auf dieser Position noch einmal nachzulegen und nicht alles auf Ache zu setzen.

Wie viele Punkte wird es brauchen?

Was aber am Ende natürlich das Wichtigste ist, sind die Punkte. In den letzten fünf Jahren war es immer so, dass man mit mindestens 34 Zählern sicher nicht abgestiegen ist. 33 Zähler reichten immer mindestens für die Relegation, manchmal sogar für den direkten Klassenerhalt. Allerdings könnte es diese Saison ein bisschen mehr benötigen. Denn mit Köln und dem HSV kommen zwei Aufsteiger hoch, die bereits etablierter und wirtschaftlich stärker sind als einige vorherige Aufsteiger wie Holstein Kiel oder der SV Darmstadt 98. Aus diesem Grund könnte die Liga enger zusammenrücken im unteren Tabellendrittel, da es vor der Saison keine Mannschaft gibt, die von vielen als größter Abstiegskandidat gesehen wird. Es könnte daher spannend werden im Kampf gegen den Abstieg in der kommenden Saison.