Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Der FC hat seine Hinrunde beendet. Nun geht es in die Winterpause. Doch für die FC-Verantwortlichen könnten noch arbeitsreiche Tage bevorstehen, denn Köln arbeitet noch immer an einem schlagfertigen Kader für die Rückrunde. Schlägt der 1. FC Köln vor Weihnachten noch auf dem Transfermarkt zu?

Schon vor einigen Wochen hatten die Kölner angekündigt, auf dem Transfermarkt nochmal aktiv zu werden. Mit Jusuf Gazibegovic steht auch der erste Transfer fest. Weitere sollen folgen, wie viele, scheint aber offen. Schlägt der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zu?

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Mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern endet für die Spieler des 1. FC Köln die Hinrunde der 2. Bundesliga, die Akteure haben sich in einen kurzen Weihnachtsurlaub verabschiedet, bevor es dann am 3. Januar mit dem Start ins Trainingslager an der Costa del Sol weitergeht. Für die Kölner Verantwortlichen dürften die kommenden Tage noch nicht gänzlich besinnlich sein, denn es wird gearbeitet im Geißbockheim. Dass der FC noch vor Weihnachten einen weiteren Transfer bekanntgeben wird und den Fans mit einem neuen Spieler ein weiteres Geschenk unter den Baum legt, ist dem Vernehmen nach aber eher unwahrscheinlich. „Natürlich laufen parallel seit Wochen Kaderplanungs-Themen“, hatte Christian Keller noch am Freitag gesagt. Einen Vollzug wollte er vor dem letzten Saisonspiel nicht verkünden. Schon in der vergangenen Woche hatte der Sportdirektor angedeutet, dass er sich erst ab dem 23. Dezember auf Vertragsgespräche konzentiere.

Keller lobt die Mannschaft

Einen Vollzug gibt es nach wie vor nicht. Und am Sonntag trat Keller dann auch ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir haben ja eine gute Mannschaft. Wir hätten nicht 31 Punkte, wenn wir nicht die Mannschaft hätten, in dieser Liga zu bestehen. Auch heute haben wir viele wichtige Spieler ersetzen müssen und haben trotzdem einen ordentlichen Kader gehabt mit einer ordentlichen Bank“, sagte der Sportdirektor und die Worte klangen fast schon so, als würde Keller mit dem Ist-Stand dann doch zufrieden sein. „Vor dem Hintergrund, wenn wir jetzt was machen – und eine Personalie haben wir schon gemacht – dann geht da eher darum, punktuell dem Kader noch einmal ein paar Elemente zu geben, die er aus unserer Sicht noch gut gebrauchen könnte. Aber nicht, um da jetzt eine Rundum-Veränderung vorzunehmen“, erklärte der Sportdirektor.

In der vergangenen Folge der hausinternen FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ hatte Martin Schulz ein wenig Einblick in die Überlegungen der Kölner gegeben. „Für uns ist es wichtig, dass du eine gute Achse hast. Heißt: Innenverteidiger, Sechser und dann vielleicht vorne auf der Neun ein bisschen mehr Erfahrung hast“, sagte der Chefscout und heizte damit die Spekulationen um mögliche Neuverpflichtungen an. Die Vakanz im Sturmzentrum ist bekannt und wurde von Thomas Kessler bereits im Oktober neben der des Rechtsverteidigers offen angesprochen. Vor einigen Tagen wies der Leiter der Lizenzspielabteilung daraufhin, dass die Medien ja die Doku auch offensichtlich verfolgen und daraus Schlüsse ziehen würden. Die hatten nun zuvor von der Achse gesprochen.

Kommen noch neue Spieler?

Kommen also tatsächlich drei neue Spieler? In der vergangenen Woche wurde sogar über zwei Angreifer spekuliert. Doch ganz so viel wird es dann wohl nicht werden. „Ich kann mir schon vorstellen, dass noch ein zwei Spieler zu Gazi dazukommen könnten“, sagte Keller. Nach einer Achse hören sich die Worte nicht an. Doch der Kölner Sportchef und auch Kessler wiesen zuletzt immer wieder daraufhin, dass das Wintertransferfenster ein kompliziertes sei. Möglicherweise liefen die Gespräche nicht wie erhofft. Möglich aber auch, dass die erhoffte Achse nicht für den Winter gedacht ist. Dennoch gilt ein weiterer Transfer als sehr wahrscheinlich. Dabei wird es sich mit großer Sicherheit um einen Stürmer halten. Noch immer scheint der FC die Nase im Kampf um Ivan Prtajin vorne zu haben.

Welche Position hat die höchste Priorität?

Der Stürmer von Union Berlin kam zwar gegen Werder Bremen am Samstag zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz, allerdings nur zehn Minuten und hatte wenig Einfluss bei der 1:4-Pleite. Im Gegenteil, der Angreifer wirkte ein wenig fremd auf dem Platz, vergab eine große Chance. Ein Verleib bei den Eisernen scheint sehr unwahrscheinlich, zumal Union ebenfalls im Sturm nachrüsten will. Neben dem FC soll auch Hertha BSC gute Karten haben, es gibt aber auch Interesse aus der Bundesliga. Neben einem Stürmer dürfte die größte Priorität auf einem Innenverteidiger liegen. Wie eng die Personaldecke auf dieser Position ist, zeigte erst das Spiel gegen Lautern, bei dem den Kölnern nur zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung standen, von denen aber wiederum nur einer von Beginn an spielte.

Zwar löst Eric Martel seine Aufgabe sehr gut und scheint sich zum Teil auch besser zurecht zu finden als in seiner Stammrolle, dennoch sieht Gerhard Struber den Mittelfeldspieler weiterhin als Sechser. In der vergangenen Woche wurde über Gregory Wüthrich spekuliert. Der Innenverteidiger würde sicherlich ins Raster passen, wie konkret aber Gespräche sind, ist noch nicht bekannt. Auch nicht, wie zuletzt kolportiert, ob der schweizer Nationalspieler tatsächlich schon Spiele im Kölner Stadion gesehen hat. Nach dem aktuellen Personalstand scheint die Position des Sechsers die Niederprioritärste zu sein. Dass die Kölner tatsächlich noch vor Weihnachten einen weiteren Vollzug melden, ist laut Keller eher unwahrscheinlich. Auch, ob ein weiterer Winter-Transfer die Mannschaft ins Trainigslager beleiten werde, sei ebenfalls noch nicht abzuschätzen. In den Büroräumen des Geißbockheims könnte in den kommenden Tagen dennnoch länger das Licht brennen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Die Kölner Defensive wirkt seit der Umstellung deutlich stabiler. Vor allem Dominique Heintz profitiert sichtlich von der Dreierkette. Das kann man vom Kapitän der Geißböcke nicht behaupten. Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Seit dieser Spielzeit ist er Kapitän der Geißböcke, erfüllt die Aufgabe auch durchaus gut, auf dem Feld will aber nicht alles gelingen: Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

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Die Antwort auf die Frage nach der Ursache für die jüngste Erfolgsserie entwickelt sich beim FC zunehmend zu einer mantraartigen Floskel. So als müsse man sie nur oft genug wiederholen, damit sie stimmt. Denn so oft die Frage gestellt wird, so gleich die Antwort der unterschiedlichen Protagonisten. Erst am vergangenen Mittwoch sprach Mark Uth einmal mehr die Stabilität an, die Gerhard Struber der Mannschaft in den vergangenen Wochen verliehen hat. Wenige Tage zuvor war es Denis Huseinbasic, der darauf hinwies und auch Marvin Schwäbe nannte in einem Talk des TV-Senders „Sky“ jene Erfolgsformel. Nicht nur die Statistik von drei Gegentreffern in den vergangenen sechs Spielen gibt sowohl Trainer als auch Spielern recht. Die Kölner wirken nicht mehr so konteranfällig, lassen nicht mehr so viele Chancen zu – sie sind stabiler. Welche Gründe auch immer dahinterstecken.

Timo Hübers verliert an Wert

Doch ausgerechnet der Kölner Kapitän scheint mit der Umstellung ein wenig zu fremdeln. Timo Hübers ist schon in der gesamten Spielzeit nicht immer der erhoffte Ruhepol in der Hintermannschaft der Geißböcke. Gegen den Karlsruher SC, den SV Darmstadt und den SC Paderborn erlebte der 28-Jährige denkbar schlechte Spiele, war gleich an einem Großteil der elf Gegentore direkt beteiligt. Seit der Umstellung lassen die Kölner zwar nicht mehr so viel zu, Hübers bleibt aber hin und wieder dennoch der Unsicherheitsfaktor in der Kölenr Dreierkette. Dominique Heintz ist längst zur Konstante geworden, zuletzt füllte Eric Martel als nomineller Sechser das Abwehrzentrum ebenfalls gut aus. Nur auf der rechten Abwehrseite war der FC in den vergangenen beiden Spielen auffällig anfällig.

Dabei sind die Zweikampfwerte des Innenverteidiger durchaus in Ordnung, wenn auch nicht die besten der Liga. Hübers liegt mit einer Quote von mehr als 60 Prozent im Durchschnitt der Innenverteidiger, dann aber doch weit entfernt von Spielern wie Schalkes Tomas Kalas mit knapp 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Die eher durchwachsene Saison straft nun auch das Online-Portal transfermarkt.de ab. Der Innenverteidiger ist einer der zahlreichen Kölner Verlierer des jüngsten Updates, wird auf 3.5 Millionen Euro eingeschätzt. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“, sagt transfmarkt.de-Admin Marcel Fritz. „Er liegt nun näher an den wertvollsten Abwehrspielern im höheren Altersbereich wie Phil Neumann (Hannover) oder Miro Muheim (HSV).“ 

Noch in der vergangenen Spielzeit war Hübers neben Jeff Chabot einer der wenigen Feldspieler, die lange auf einem ordentlichen Niveau spielten. Kein Wunder, dass der Stammspieler auch in dieser Saison das Vertrauen erhält und auch die Kapitänsbinde übertragen bekommen hat. Im Winter wollen die Kölner auch in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen. Somit dürfte auch die Konkurrenzsituation auf den Kapitän deutlich ansteigen.


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Herbstmeisterschaft für den FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Startelfdebüt, positionsfremd oder doch wieder Viererkette? So könnte der FC gegen Lautern starten

Damion Downs jubelt mit Spielern deds 1. FC Köln
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Startelfdebüt, positionsfremd oder doch wieder Viererkette? So könnte der FC gegen Lautern starten

Am Sonntagmittag ist der 1. FC Köln zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern. Mit einem Sieg ist die Herbstmeisterschaft für den FC sicher. Allerdings fallen einige Spieler aus beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kaiserslautern starten.

Nach der Niederlage der SV Elversberg am Freitagabend sowie dem Patzer von Paderborn am Samstag kann der FC am Sonntag die Tabellenführung am letzten Spieltag des Jahres übernehmen und würde somit die Herbstmeisterschaft feiern. Dazu muss gegen Kaiserslautern aber ein Punkt her (und Hannover darf dann nicht mit mehr als drei Toren gewinnen). Ein Selbstläufer wird das sicherlich nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kaiserslautern starten.

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Mit guten und schlechten Nachrichten zum Personal wartete FC-Trainer Gerhard Struber am Freitagnachmittag auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln vor dem Auswärtsspiel auf. Julian Pauli sei wieder fit, sagte der Trainer und stellte dem Innenverteidiger einen Einsatz in Aussicht. Doch daraus wird nichts. Pauli reiste gar nicht erst mit zum Betzenberg. Da nun auch Dominique Heintz gesperrt ausfällt, muss Strubter seine ohnehin schon ausgedünnte Hintermannschaft erneut umbauen. Immerhin erklärte der Coach – allerdings noch in Erwartung eines Einsatzes von Pauli – dass es ja auch noch andere Ideen gäbe. Und die wird der Trainer nun auch haben müssen. Denn für seine Dreierkette stehen nur noch zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Neben Timo Hübers ist das „nur“ Elias Bakatukanda.

Wer spielt im Zentrum?

Nur, weil Bakatukanda eigentlich schon als Leihkandidat gefühlt verliehen war und bislang nicht sonderlich viel Einsatzzeit sammeln durfte, nun steht das Startelf-Debüt im Raum. Da Struber zuletzt aber von so manchem „Offline-Moment“ seines Rohdiamanten sprach, sind auch andere Szenarien zumindest nicht ausgeschlossen. So könnte Max Finkgräfe in die Innenverteidigung rotieren. Der 20-Jährige kam gegen Regensburg in den letzten Minuten für den angeschlagenen Heintz und spielte die Begegnung solide auf dessen Position zu Ende. Auch Leart Pacarada wäre eine Option. Mit Sicherheit wird dagegen Eric Martel wohl wieder im Zentrum der Dreierkette spielen. Der Sechser hat diese Funktion nun schon einige Male stark erfüllt, auch wenn Struber seinen Mittelfeldspieler lieber an vertrauter Stelle im Zentrum sehen würde. Doch der U21-Nationalspieler verleiht seinem Team auch aus der Hintermannschaft eine wichtige Kompaktheit.

Und dann gäbe es da tatsächlich noch die Möglichkeit angesichts der dünnen Personaldecke, wieder zurück auf Viererkette zu schwenken. Immerhin würde der FC einen Innenverteidiger weniger benötigen. Ob Struber dafür aber von der als so stabil empfundenen Dreierkette abweicht, ist fraglich. Im Zentrum dürfte es einmal mehr auf die Doppelsechs mit Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic hinauslaufen. Die beiden Mittelfeldspieler spielten zwar in der jüngeren Vergangenheit in der Offensive keine überragende Rolle, waren aber in der Defensive stabil. Da Mathias Olesen ausfällt, hat Struber für die Sechs ohnehin nicht so viele Alternativen. Dass Struber nur mit einem Sechser agiert, ist ebenso eine Möglichkeit, aber gegen die offensiv starken Pfälzer eine unwahrscheinliche.

Mit starken Leistungen gaben Florian Kainz und Damion Downs zudem ihre Bewerbung in der Vorwoche ab. Struber wird an den beiden Offensivkräften genauso wenig vorbeikommen, wie an Linton Maina. Der Außenbahnspieler war zwar nicht so auffällig, ist aber aktuell mit seinem hohen Tempo ein ständiger Unruheherd. Auf den Außen gibt es für Struber wenig Grund Pacarada und Jan Thielmann zu ersetzen. Für Thielmann wäre vielleicht Marvin Obuz eine interessante Alternaitve geworden, doch auch der Außenstürmer fällt angeschlagen aus.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 12:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kaiserslautern spielen

Max Finkgräfe im Spiel des 1. FC Köln gegen Leverkusen

Max Finkgräfe

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Jan Thielmann für den 1. FC Köln.

Jan Thielmann

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln

Florian Kainz

Damion Downs vom 1. FC Köln

Damion Downs


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gibt es ein Startelf-Debüt?

Der 1. FC Köln erleidet den nächsten Ausfall

Marvin Obuz mit weiteren Spielern des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln erleidet den nächsten Ausfall

Der 1. FC Köln reist mit dünner Personaldecke zum 1. FC Kaiserslautern. Neben Tim Lemperle fallen auch weitere Spieler aus. So reiste Julian Pauli nicht mit in die Pfalz.

Für die Geißböcke geht es am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Kaiserslautern. Und es wird weitere Ausfälle geben. Der 1. FC Köln reist mit dünner Personaldecke zum 1. FC Kaiserslautern.

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Zum letzten Spiel des Jahres will FC-Trainer Gerhard Struber noch einmal alles investieren, den Fokus ausrichten, die Begegnung am Betzenberg „auf ein Podest“ heben. Soll heißen, noch einmal alles investieren. Doch dem Trainer droht dabei weiteres Personal wegzubrechen. So hat sich Marvin Obuz eine Quetschwunde zugezogen. Zwar fuhr der Offensivspieler mit nach Lautern, ein Einsatz scheint aktuell aber sehr unwahrscheinlich. Ob Obuz damit überhaupt nochmal das FC-Trikot tragen wird, scheint aktuell offen. Der Youngster kam mit großen Erwartungen aus Essen nach Köln. Doch der Offensivspieler erhielt nicht die erhoffte Einsatzzeit, dürfte darüber nicht besonders glücklich sein. Auch der Vertrag von Obuz läuft bereits im kommenden Sommer aus. Wie es weitergeht, scheint aktuell unklar.

Pauli doch nicht fit

Auch Tim Lemperle, dessen Abschied Christian Keller am Freitag dann öffentlich bestätigte, wird nicht im Kader stehen. Der Angreifer hatte sich im Spiel gegen Regensburg eine Muskelverletzung zugegzogen. Beim FC hatte man noch die leise Hoffnung, der Goalgetter würde es gerade noch rechtzeitig in den Kader schaffen. Das ist offenbar nicht der Fall. „Und auch bei Florian Dietz gibt es die Situation, dass er eine Gehirnerschütterung unter der Woche erlitten hat und auch hier gehen wir davon aus, dass es nicht gehen wird, am Sonntag im Spiel gegen Kaiserslautern“, sagte Struber auf der PK am Freitag. Allerdings wäre Dietz wohl eher kein direkter Kandidat für den Kader, erst recht nicht für die erste Elf gewesen. Auch bei Dietz ist nicht klar, wie es ab dem Sommer weitergehen wird.

Dafür hatte sich aber Julian Pauli eigentlich wieder fit gemeldet, ein Einsatz schien zunächst wahrscheinlich. „Der Julian ist bereit. Er hat die letzten Trainingseinheiten wieder mitmachen können. Er hat keine Reaktion mehr gezeigt, er ist voll fit und somit verfügbar“, hatte Struber gesagt. „Das Gute ist ja, dass man auch andere Ideen haben kann. Ich halte mir das jetzt noch den ein oder anderen Tag offen, wie es dann ausschaut. Ich werde den Julian noch gut beobachten und dann überlegen wir, was das richtige für den Sonntag ist.“ Und von einer dieser Ideen wird der Trainer nun Gebrauch machen müssen. Denn Pauli erlitt im Abschlusstraining einen Rückschritt, fühlte sich nicht bereit und reist somit auch nicht mit in die Pfalz. Da Dominique Heintz gesperrt fehlen wird, scheint die Vairante mit Eiliass Bakatukanda in der Innevnerteidigung die wahrscheinlichste.

Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten Luca Kilian, Mathias Olesen und Jacob Christensen. Olesen hatte sich am Rücken verletzt und fällt ebenfalls längere Zeit aus.


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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Abschied, Interessenten, Gerüchte – so ist der Stand der möglichen Abgänge beim 1. FC Köln

Christian Keller und Thomas Kessler
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Abschied, Interessenten, Gerüchte – so ist der Stand der möglichen Abgänge beim 1. FC Köln

Der Weggang von Tim Lemperle wurde am Freitag bereits von Sportdirektor Christian Keller bestätigt. Weitere Gerüchte stehen noch im Raum. Doch wahrscheinlich sind längst nicht alle. So ist der Stand bei den möglichen Abgängen des 1. FC Köln.

Bereits vor Beginn der offiziellen Transferphase gibt es zahlreiche Gerüchte über mögliche Wechsel bei den Geißböcken, einer wurde nun bestätigt. So ist der Stand bei den möglichen Abgängen des 1. FC Köln.

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Wirklich überraschend kam die Nachricht am Freitag nicht mehr und doch hatte sie enorme Strahlkraft. Tim Lemperle wird also den FC im kommenden Sommer verlassen. Ein schmerzhafter Verlust. Denn zum einen spielt Lemperle eine starke Saison, ist der Kölner Tor-Torjäger, zum anderen geht der 22-Jährige ablösefrei und reiht sich damit in eine bittere und anscheinend immer länger werdende Liste Kölner Talente ein. Damit scheinen die Fakten nun aber soweit geschaffen, dass es Anfang Januar dann wohl nur noch den Vollzug zu vermelden gibt. Auch weiterhin ist die TSG Hoffenheim der Topfavorit. Doch die Entscheidung scheint noch nicht final getroffen, es gibt dem Vernehmen nach auch noch weitere Bundesligisten, die ihre Fühler nach Lemperle ausgestreckt haben. Damit steht der erste Abschied für den kommenden Sommer fest, über weitere wird weiterhin spekuliert.

Jonas Urbig vor Abschied?

Als sehr wahrscheinlich gilt der Weggang von Jonas Urbig. Wie berichtet steht der junge Keeper im Fokus des FC Bayern München. Der Rekordmeister steht kurz davor, den Vertrag mit Manuel Neuer um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der „Kicker“ meldete jüngst, dass es die Überlegung gäbe, neben dem Weltmeister von 2014 einen jungen Keeper zu installieren, der von Neuer als eine Art Mentor lernen soll. Doch ist das nur eine Option des Rekordmeisters und Urbig möglicherweise auch nur ein Name auf der Liste. Fakt ist: Die Bayern haben aktuell mit Daniel Peretz einen starken zweiten Keeper, der noch Vertrag bis 2028 hat, Alexander Nübel ist gerade beim VfB Stuttgart geparkt, steht aber ebenfalls noch lange beim Rekordmeister unter Vertrag (2029). Die große Not, einen jungen Keeper ranzuziehen gibt es nicht. Dennoch scheint die Idee viele Befürworter zu finden.

Ob sich Urbig darauf einlässt, ist aber wiederum komplett offen. Nach Informationen dieser Redaktion kann sich der Keeper auch schon einen Wechsel im Winter vorstellen. Der Frust nach der Ausbootung dürfte jedenfalls groß sein. Allerdings wären die Bayern in diesem Moment wohl aus der Verlosung raus. Denn Sportvorstand Max Eberl bestätigte zuletzt, dass ein neuer Torwart in diesem Winter noch kein Thema sei. Wahrscheinlicher wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein Wechsel zu einem anderen Club, zumal der ehrgeizige Keeper wieder spielen will. Ein frühzeitiger Abschied würde auch für den FC Sinn machen, denn die Kölner könnten so noch eine Ablöse kassieren. Der Vertrag läuft noch bis 2026, eine Verlängerung scheint mehr als unwahrscheinlich.

So steht es um Max Finkgräfe und Marvin Obuz

Unter der Woche ploppte dann auch ein Gerücht um Max Finkgräfe auf. Demnach soll der VfB Stuttgart an einer Verpflichtung interessiert sein. Die Schwaben brachte der „Kicker“ ins Gespräch. Doch die Spur ist aktuell nicht so heiß, wie die um Jonas Urbig. Ein generelles Interesse ist wohl durchaus vorhanden, nur soll es noch keine konkreten Gespräche gegeben haben. Dass Max Finkgräfe nach seiner starken Vorsaison und aufgrund seiner aktuellen Situation das Interesse anderer Clubs auf sich zieht, ist wohl klar. Unter Gerhard Struber kommt der 20-Jährige nicht zum Zug, avancierte aber erst unlängst zum U20-Nationalspieler. Angeblich sollen gleich mehrere Bundesligisten ein Auge auf den Linksverteidiger geworfen haben. Ein Wechsel im Winter gilt aber als unwahrscheinlich. Auch ein Abschied im Sommer ist nicht zwingend gegeben.

Bei Marvin Obuz sind die Vorzeichen wiederum anders. Der Mittelfeldspieler scheint die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern zu verpassen. Der Offensivspieler verletzte sich im Training. Tatsächlich ist nicht klar, ob der gebürtige Kölner noch einmal für seinen Herzensclub auflaufen wird. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, Obuz hat einmal mehr den Durchbruch beim FC nicht geschafft. Das Talent ist indes unbestritten und auch vom FC durchaus erkannt. Nur hapert es an der Spielzeit. Will Köln gemeinsam auf den Durchbruch warten, müssen die FC-Bosse den Vertrag verlängern. Doch gehören dazu immer zwei Parteien. Bei Florian Dietz stehen die Zeichen wohl eher auf Abschied. Wie der „Geissblog“ berichtet, hat der Angreifer am Freitag seinen Spind leergeräumt. Ob das ein Fingerzeig auf die Zukunft ist, ist allerdings offen. Denn Dietz ist verletzt, der Angreifer hatte seinen letzten Arbeitstag des Jahres.

Viele Chancen auf Einsatzzeit wird der 26-Jährige, der noch im Sommer seinen Kontrakt beim FC verlängerte, in Köln wohl nicht mehr bekommen. Dietz ist aktuell ohnehin außen vor, im Winter sollen weitere Stürmer zum FC kommen. Ein Abschied ist demnach sehr wahrscheinlich. Genauso wie bei Sargis Adamyan. Allerdings muss es für die Angreifer dann auch Abnehmer geben. Interessenten gibt es nach wie vor bei Steffen Tigges. Doch der 26-Jährige erhielt zuletzt wieder Spielzeit und wird wohl auch am Sonntag im Kader gegen Kaiserslautern stehen. Möglicherweise will sich der Angreifer dann doch noch mal beim FC beweisen. Fest steht wohl eine Leihe für Elias Bakatukanda – zumindest wenn es einen Abnehmer gibt. Gespräche werden wohl bereits geführt.

Spätestens im Sommer wird es dann die nächsten Abschiedskandidaten geben. Denn es laufen zahlreiche weitere Verträge aus. Es droht der Weggang von Leistungsträgern wie Linton Maina und Dejan Ljubicic.


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Keller bestätigt Lemperle-Aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Rasmus Carstensen: Dritte Reihe, Abschied oder Leihe?

Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln
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Rasmus Carstensen: Dritte Reihe, Abschied oder Leihe?

Rasmus Carstensen kam als Backup für Benno Schmitz, wurde aber schnell zum Stammspieler. Das Jahr 2024 ist für den Dänen alles andere als zufriedenstellend. Hat Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance?

In den Dänen hatte vor allem Christian Keller große Hoffnungen gesteckt. Doch erfüllen konnte der 24-Jährige diese zuletzt nicht mehr. Unter Gerhard Struber spielt der Rechtsverteidiger keine Rolle und bekommt nun auch noch Jusuf Gazibegovic vor die Nase gesetzt. Hat Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance?

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Falls FC-Geschäftsführer Christian Keller sich ab und an die Werte seiner Schützlinge auf dem Online-Portal transfermarkt.de anschaut, dann dürfte sich auf dem Gesicht des Sportdirektors vor ziemlich genau einem Jahr ein leichtes Lächeln ausgebreitet hat. Denn Keller schien da ein kleines Schnäppchen an Land gezogen zu haben. Natürlich rein nach den Werten des Online-Portals, dessen Werte zumindest in Teilen geschätzt sind. Dennoch bilden sie einen Fingerzeig, vielleicht einen Richtwert ab. Und bei Rasmus Carstensen stand da eine Marktwert-Steigerung auf drei Millionen Euro. Und der Sportdirektor, sollte er diese Zahl wahrgenommen haben, dürfte ein Gefühl von Bestätigung empfunden haben. Denn er holte den jungen Dänen gegen einige Widerstände – auch innerhalb des Vereins.

Carstensen spielt unter Struber keine Rolle

Zumindest erklärte der Sportdirektor genau das in einem Podcast dem WDR. „Auf den ersten Blick war klar, wenn ich mir die vier Einsätze von Genk anschaue, dann brauchen wir über den Spieler nicht weiter nachzudenken“, gab der Sportdirektor zu. Aber: „Ich kannte den Spieler noch von seiner Zeit aus Dänemark, bei Silkeborg“, so Keller weiter. Das habe er noch im Kopf gehabt. In Dänemark galt Carstensen als großes Talent, war Stammspieler bei Silkeborg und legte in 89 Spielen 24 Tore auf, erzielte zwei selbst. „Ich hatte einfach den Eindruck, dass wir uns mit dem Spieler noch näher beschäftigen müssen. Wir waren uns in der Runde alles andere als einig. Es gab einen, der war vehement dafür, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen, es gab auch andere, die nicht so überzeugt waren.“ Keller stimmte dafür.

Carstensen war zu diesem Zeitpunkt vor einem Jahr Stammspieler, einer der wenigen Spieler, die ihren Marktwert in einer schwierigen Spielzeit steigern konnten. Und angesichts einer bevorstehenden Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro deutete die Marktwertsteigerung doch auf ein Schnäppchen hin. Ein Jahr später ist die Situation eine ganz andere. Der Rechtsverteidiger verlor seinen Platz in der Startelf an Benno Schmitz und später auch an den positionsfremden Jan Thielmann. Dennoch zogen die Kölner die Kaufoption. Angesichts der Transfersperre ein logischer und wohl auch richtiger Schritt. Denn die Kölner wären wohl nur ungerne ausschließlich mit Thielmann in die neue Spielzeit gestartet. Schon unter Timo Schultz erhielt der Däne immer weniger Spielzeit, unter Gerhard Struber spielt Carstensen kaum noch eine Rolle.

Carstensen wohl ohne Chance

Auf vier Einsätze kommt Carstensen, einer von Beginn an und dort verloren die Geißböcke 1:5 gegen Darmstadt. Das sicher nicht wegen Carstensen, nahezu die gesamte Mannschaft war an diesem Abend desolat. Seit zwei Monaten stand der Rechtsverteidiger nicht mehr für die Geißböcke auf dem Feld, einzig im Testspiel gegen Aachen lief der 24-Jährige zuletzt auf und wurde von Struber auch über den grünen Klee gelobt. Dass der Däne aber auf der linken Seite auflief, dürfte Zeichen genug gewesen sein. Und nun haben die Kölner mit Jusuf Gazibegovic einen Fünf-Millionen-Euro schweren Abwehrspieler verpflichtet. Einen mit Champions-League-Erfahrung, einen Nationalspieler. Selbst für Jan Thielmann wird die Rückrunde wohl eine mit großem Konkurrenzkampf, die von Carstensen wird wohl ungemein schwerer werden.

Und so dürften die Zeichen wohl schon ein halbes Jahr nach der festen Verpflichtung wieder auf Abschied stehen. Möglicherweise wird der Däne noch einmal verliehen. Zumindest sprachen die Kölner Verantwortlichen zuletzt davon, dass man für einige junge Spieler ein Leihkonstrukt anstrebt. Das hängt unter anderem von der Länge des Vertrags ab und die ist bei Carstensen nicht bekannt. Die aktuellen Werte von transfermarkt.de werden Christian Keller sicher nicht gefallen. Der von Carstensen ist auf eine Million Euro gefallen.


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Keller bestätigt Lemperle-Aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Christian Keller bestätigt Lemperle-Abschied

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller bestätigt Lemperle-Abschied

Tim Lemperle wird den 1. FC Köln im Sommer definitiv verlassen. Das bestätigte Christian Keller auf der Pressekonferenz am Freitag. Der Stürmer suche eine neue Herausforderung, sagte der Sportdirektor.

Schon unter der Woche waren die Zeichen eindeutig, nun hat es der Sportdirektor bestätigt: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln definitiv verlassen. Das gab Christian Keller am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern bekannt.

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Anfang der Woche hatte sich Dusan Jevtic, der Berater von Tim Lemperle, öffentlich zu der Zukunft des Stürmers geäußert, zunächst Chrsitian Keller und den FC kritisiert, den Eindruck erweckt, die Kölner hätten keine Lust auf eine Vertragsverlängerung gehabt und schließlich gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigt, dass Lemperle beim FC nicht verlängern würde. Dass die Kölner nicht verlängern wollten, dürfte alles andere als der Wahrheit entsprechend. Die FC-Bosse waren nur mit ihren Gesprächen abgeblitzt. Lemperle wird Köln nun aber verlassen. Das bestätigte nun auch der Kölner Sportdirektor. „Es ist richtig, dass Tim mir und Thomas mitgeteilt hat, dass er den FC verlassen möchte, weil er eine neue Herausforderung zur nächsten Saison annehmen möchte“, sagte Keller. „So lange aber mit vollem Herzblut für den FC auflaufen wird.“

Keller: „Alle Beteiligiten haben in der Karriereplanung einen guten Job gemacht“

„Wenn man sich die vergangenen zwei Jahre anschaut, dann haben alle Beteiligten in der Karriereplanung einen guten Job gemacht, weil Tim einen sehr sehr großen Leistungssprung gemacht hat“, so Keller weiter. „Wann man das von vor zwei Jahren sieht, noch als Nicht-Stammspieler sogar Kaderspieler und welche Rolle er in dieser Saison spielt, dann glaube ich, dass viele Schritte, die wir gemeinsam gegangen sind richtig waren – auch vom Berater.“ Lemperle spielt bereits seit vielen Jahren für den FC, hat bereits im Juniorenbereich bei den Geißböcken gespielt. Nachdem sich der Angreifer zunächst nicht durchsetzen konnte folgte die Leihe zur SpVgg Greuther Fürth, dort reifte Lemperle zum Stammspieler, wurde im Sommer zurückgeholt und ist nun Top-Torjäger der Geißböcke.

Doch Lemperle war mit einem Vertrag bis zum kommenden Sommer gestartet. Dieser wird nun nicht verlängert. Lemperle kann und wird den Verein also ablösefrei verlassen. Als Favorit gitl nach wie vor die TSG Hoffenheim. Somit hat sich Lemperle gegen den Karriereweg mit dem FC entschieden. „Sicherlich ist es so, dass wir zurzeit nicht garantieren können, dass wir in der kommenden Saison Bundesliga spielen können und das war ein ganz ganz maßgebliches Argument“, so der Sportdirektor. „Es ist nachvollziehbar, wenn ein junger Spieler sagt, er wolle sportlich den nächsten Schritt gehen. Wir können noch nicht sicher sagen, dass wir den sicher gehen. Es bringt jetzt auch nichts, wenn was wie hätte sein können. Fakt ist, es ist so wie es ist und so würde ich das gerne stehen lassen.“

Tim Lemperle wird den 1. FC Köln definitiv im Sommer verlassen

Tatsächlich war zuletzt darüber spekuliert worden, ob die Kölner im vergangenen Sommer die Chance verpasst haben, mit dem Spieler zu verlängern, als sie überzeugten, zurück zum FC zu kommen. „Ich handhabe es generell so, dass die Inhalte der Gespräche die ich mit den Spielern oder den Beratern als deren Interessensvertretern führe, auch intern bleiben“, sagte Keller. „Davon will ich nicht abweichen. Es gab aber im Sommer sicherlich ein sehr intensives Gespräch.“ Nun wird der Angreifer noch die Rückrunde beim FC absolvieren. Einen frühzeitigen Wechsel sehe der Sportdirektor offensichtlich nicht. „Ich bin mir ganz ganz sicher, dass Tim auch in der Rückserie noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Nicht nur, weil er hoffentlich noch ein paar Tore schießt, sondern weil er sich auch in der Mannschaft ein gewisses Standing erarbeitet hat und auch gezeigt hat, dass er mit seiner Sigermentalität vorangeht“, sagte Keller.

Zuletzt gab es zudem Berichte, der FC würde in Zukunft nicht mehr mit der Berateragentur Rogon zusammenarbeiten. In der Vergangenheit soll das Verhältnis zwischen Verein und Agentur extrem angespannt gewesen sein. „Ich schließe grundsätzlich und schon gar nicht öffentlich medial irgendeine Zusammenarbeit aus. Man muss dann schon den Ist-Zustand in der jeweiligen Situation beurteilen. Es gibt immer Geschäftspartner mit denen kann man konstruktiver agieren und auch ein Stück weit partnerschaftlicher und dann gibt es Geschäftspartner mit denen ist es ein wenig herausfordernder“, so Keller. „Dann ist es bei einem Geschäft immer so, dass es am Ende immer zwei Beteiligte gibt, dass es zum Ergebnis kommt.“

Bei Tim Lemperle ist es nun zu dem Ergebnis gekommen, dass der Spieler die Kölner verlassen wird.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der FC bekommt einen weiteren Konkurrenten im Buhlen um Ivan Prtajin

Ivan Prtajin im Trikot von Union Berlin
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Der FC bekommt einen weiteren Konkurrenten im Buhlen um Ivan Prtajin

Der 1. FC Köln ist weiterhin an einer Verpflichtung von Ivan Prtajin interessiert und der Stürmer weiterhin wechselwillig. Denn nach seinem Kurzeinsatz Anfang Dezember stand der Angreifer zuletzt erneut nicht im Kader. Doch der FC bekommt weitere Konkurrenz. So ist der Stand bei Ivan Prtajin und dem 1. FC Köln.

Ivan Prtajin drängt offenbar auf einen Abschied von Union Berlin, der FC ist wohl weiterhin interessiert. Doch es gibt einen weiteren Nebenbuhler und der hätte für Prtajin einen entscheidenden Vorteil. So ist der Stand bei Ivan Prtajin und dem 1. FC Köln.

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Möglicherweise war es ein kurzes Aufflackern, vielleicht ein wenig Hoffnung, die sich bei Ivan Prtajin da zwischenzeitlich eingestellt haben mag. Vielleicht doch noch das späte Glück bei Union Berlin finden? Der Kroate hatte zumindest lange auf diesen Moment gewartet. Ausgerechnet am Nikolaustag wurde zumindest der Wunsch des Bundesliga-Debüts erfüllt. Prtajin stand zum ersten Mal für die Eisernen auf dem Feld im Liga-Oberhaus. Zwar nur sechs Minuten, aber immerhin. Der Kroate war im vergangenen Sommer mit großen Erwartungen und guten Empfehlungen nach Berlin gewechselt. „Mit Ivan bekommen wir einen sehr umworbenen, kopfballstarken, robusten und laufstarken Stürmer zu uns“, sagte der damalige Manager der Eisernen Oliver Ruhnert. Und Prtajin sprach von gleich einer Reihe von Vereinen, die sich für ihn interessiert hätten, doch die Wahl sei nun mal auf Union gefallen.

Wieder keine Einsatzzeit

So wirklich gut passte die Liaison am Ende dann aber doch nicht. Immerhin musste Prtajin bis Anfang Dezember nicht nur auf seine ersten Einsatzminuten für die Köpenicker warten, der Stürmer stand überhaupt erst zum ersten Mal in der Bundesliga im Kader. Zu wenig für den ehrgeizigen Angreifer. Noch in der vergangenen Woche hatte Petar Duvnjak, Berater des Mittelstürmers, gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ gesagt, dass man zwar mit dem FC im Kontakt stehe, man aber auch erstmal den weiteren Verlauf bei Union abwarten wolle. Und der lief alles andere als vielversprechend. Denn Prtajin kam auch im Skandalspiel gegen den VfL Bochum nicht zum Einsatz, stand erneut nicht im Kader. Und das soll dem Vernehmen nach auf wenig Verständnis gestoßen sein. Der Stürmer drängt nun auf einen Wechsel, selbst wenn er gegen Werder Bremen am Wochenende Einsatzzeit sammeln sollte.

Hertha sucht ebenfalls einen Stürmer

Und tatsächlich soll der FC sehr gute Karten haben, gilt im Poker um den Stürmer als Favorit. Doch wie im vergangenen Sommer ist Prtajin ebenfalls sehr umworben. Neben dem FC waren die Bewerber Hannover 96, der FC St. Pauli und der 1. FC Kaiserslautern bekannt. Gerade die Pfälzer könnten für Union interessant sein, denn der FCK würde nur zu gerne erneut Stürmer Ragnar Ache unter Vertrag nehmen. Der erste Versuch war bekanntlich im Sommer gescheitert, ein zweiter könnte einen Tausch beinhalten. Und nun meldet sich noch ein weiterer Club an. Offenbar ist auch Hertha BSC an dem Angreifer interessiert. Die Alte Dame liegt weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, konnte den Abgang von Haris Tabakovic Richtung Hoffenheim bislang nicht kompensieren und muss gerade im Angriff nachbessern.

Prtajin könnte diese Lücke wohl füllen. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Prtajin auf dem Wunschzettel der Hauptstädter. Es wäre der erste Wechsel eines Spielers von Union zu Hertha BSC, in die andere Richtung hat es bereits Transfers gegeben. Prtajin müsste zumindest nicht umziehen. Doch gerade beim FC soll der Stürmer weiterhin hoch im Kurs stehen. Der FC sucht einen erfahrenen Angreifer, Union einen Abnehmer, der Prtajin auch als Leihspieler aufnimmt. Dass der 28-Jährige 2. Bundesliga kann, hat der Kroate schon bewiesen. Prtajin erzielte in der vergangenen Saison 13 Tore für Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden. Nun stellt sich die Frage, für wen er im neuen Jahr auf Torejagd geht.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Entwicklungsclub 1. FC Köln: Die Basis wirkt vielversprechend, die Aussicht nicht

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Entwicklungsclub 1. FC Köln: Die Basis wirkt vielversprechend, die Aussicht nicht

Der 1. FC Köln sieht sich selbst als Entwicklungsclub. Und die Zahlen geben den Kölnern auch recht. Doch was bringt die Statistik, wenn es am Ende weder einen sportlichen noch ein wirtschaftlichen Benefit gibt? Ist der 1. FC Köln wirklich ein Entwicklungsclub?

Zahlreiche Eigengewächse und U-Nationalspieler. Der Kader des FC weist rein nominell eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit auf. Doch ist der 1. FC Köln wirklich ein Entwicklungsclub?

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Der Blick in so manche Statistik mag das Herz der FC-Verantwortlichen doch höher schlagen lassen. Zumindest wirken die Zahlen so, als sei der eingeschlagene Weg in Richtung eines, vielleicht auch eher der Wunsch nach einem Entwicklungsclub, ein kurzer, ein realistischer. Seit zweieinhalb Jahren, seit dem Amtsantriff von Christian Keller, schwebt der Begriff über dem Geißbockheim. Nun ist der Begriff in der Fachliteratur nicht definitert. Es kann sich also um Akteure aus der eigenen Jugend genauso wie um Spieler aus anderen Vereinen handeln, die entwickelt werden. Unterm Strich geht es darum, Spieler möglichst kostengünstig an den Verein zu binden, um dann bei einer gewissen Entfaltung sportlich und/oder wirtschaftlich von diesem Akteuren zu profitieren.

Zahlreiche Eigengewächse, zahlreiche U-Nationalspieler

Es gibt zahlreiche gute Beispiele in der Bundesliga. Man mag nur an Borussia Dortmund und Namen wie Ousmane Dembélé, Erling Haaland oder Jude Bellingham denken. Gut andere Gewichtsklasse, aber extrem lukrativ. Der FC spielt auch dort in einer anderen Liga. Timo Hübers, Eric Martel, vor allem aber Denis Huseinbasic sind jüngere Beispiele. Spieler, die ihren Markwert beim FC vervielfacht haben. In Zeiten der Transfersperre galt der Fokus dann den eigenen Spielern, jenen aus dem eigenen Nachwuchs. Und eben diese Zahlen sind wahrlich beeindruckend. So führt zum Beispiel das Online-Portal transfermarkt.de aktuell 14 Spieler des FC-Kaders als Eigengewächse auf. Also Akteure, die einen Teil des Juniorenfußballs beim FC verbracht haben. Die Zahl ist sicherlich mit Vorsicht zu genießen, da sich unter diese Eigengewächse auch Spieler wie Routinier Mark Uth oder U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui mischen.

Dennoch sind es die meisten Eigengewächse der 2. Bundesliga. Ein beachtlicher Wert. Darunter sind dann wiederum mit Julian Pauli, Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik drei Youngster, die in dieser Saison auch noch ihr Profidebüt gefeiert haben. Zuletzt zeigte sich der Verein auch verständlicherweise stolz über die Junioren-Nationalspieler. Der FC stellt aktuell mit Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle vier U21- und mit Julian Pauli, Damion Downs und Max Finkgräfe drei U20-Nationalspieler – so viel wie kein anderer deutscher Verein. Davon sechs Eigengewächse. Man könnte also mit Fug und Recht behaupten, der FC ist voll im Soll in Sachen Entwicklungsclub. Doch spätestens die vergangenen Tage dürften die FC-Bosse dann doch auf den Boden der Tatsachen geholt haben.

Die Wahrheit hat zwei Gesichter

Denn es ist alles andere als klar, welche oder wie viele dieser Nationalspieler künftig neben dem DFB-Dress auch den mit dem Geißbock tragen werden. Mit Lemperle wird den FC ein weiteres Talent verlassen und das ablösefrei. Das ist seit dieser Woche wohl auch offiziell Fakt, die Entscheidung dürfte schon sehr viel früher gefallen sein. Warum der FC ein weiteres Talent ablösefrei verliert, nachdem Köln ja schon Erfahrungen mit Florian Wirtz und gerade diese Verantwortlichen mit Justin Diehl gemacht haben, wird vielschichtige Gründe haben. Gründe, die zum Teil an die Öffentlichkeit geraten, zum Teil hinter verschlossenen Türen geblieben sind. Mit Ruhm wird sich wohl keine Seite bekleckert haben. Was genau passiert ist, werden wohl nur die Beteiligten wissen.

Unterm Strich haben sich die Kölner offenbar auf ein Wort verlassen, auf ein Handschlag, der Christian Keller bekanntlich besonders am Herzen liegt, in dem harten Fußballbusiness aber vermutlich überholt ist. Und der FC wird noch weitere seiner Talente verlieren. Finkgräfe wird mit mehreren Bundesligisten in Verbindund gebracht. Der Linksverteidiger hat zwar noch Vertrag bis 2026, will der FC aber einen wirtschaftlichen Erfolg als Entwicklungsclub erzielen, dann müsste der Abwehrspieler im kommenden Sommer den Verein verlassen. Oder Finkgräfe verlängert, nur wird sich die Verhandlungsbereitschaft durch die wenige Einsatzzeit nicht verbessert haben. Auch Urbig soll nicht mehr so richtig an weitere Jahre beim FC glauben. Der ausgebootete Torhüter wird ebenfalls von einigen Bundesligisten umworben. Für ihn gilt das gleiche wie für Finkgräfe. Will der FC Geld sehen, muss der Spieler früher gehen.

Es braucht mehr als Fußballromantik

Die Kölner befinden sich in dem Dilemma, ihre eigenen Nachwuchsspieler ködern zu müssen, es macht nur den Eindruck, als wüssten sie nicht womit. So groß die Strahlkraft des 1. FC Köln auch ist, es benötigt auch bei jungen Fußballern anscheinend mehr als nur erhoffte Loylität, Folklore und Fußballromantik. Zu einer Vertragsverlängerung gehören bekanntlich zwei Seiten und wenn eine überhaupt nicht bereit ist, sich darauf einzulassen, dann ist die andere nunmal machtlos. Allerdings muss dann die Frage erlaubt sein, wie es überhaupt zu so einer Konstellation kommen konnte. Im kommenden Sommer laufen fünf Verträge der 14 Eigengewächse im Kader aus. Während bei Lemperle der Abschied besiegelt ist, stehen hinter Marvin Obuz, Maxi Schmid, Meiko Wäschenbach und Mathias Olesen mehr oder weniger große Fragezeichen.

Die Verträge von Thielmann, Downs, Finkgräfe, Bakatukanda und Urbig gelten noch bis zum Sommer 2026, doch auch bei diesem Quintett ist ein Abschied im kommenden Sommer ein durchaus realistisches Szenario. Der FC läuft große Gefahr, die im vergangenen Sommer befürchtete Kaderflucht im kommenden Sommer zu erleben. Allerdings mit anderen Protagonisten. Nämlich denen, die einen Verein wohl zum Entwicklungsclub machen. Da helfen auch die besten Zahlen nichts.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Marktwerte: Der FC wird abgewatscht. Ein schmerzhafter Gewinner, viele Verlierer

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Neue Marktwerte: Der FC wird abgewatscht. Ein schmerzhafter Gewinner, viele Verlierer

Das Online-Portal transfermarkt.de hat seine neuen Marktwerte veröffentlich. Insgesamt ist der FC der große Verlierer der neuen Daten. Dennoch wird der Gesamtwert noch am höchsten eingeschätzt. Marktwerte beim 1. FC Köln: Gewinner und Verlierer.

Das Online-Portal transfermarkt.de hat die neuen Marktwerte der 2. Bundesliga veröffentlicht. Und die Kölner sind trotz des jüngsten Erfolgs die Verlierer der neuen Daten. Doch es gibt auch Erfolgsstorys: Marktwerte beim 1. FC Köln: Gewinner und Verlierer.

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Pünktlich zur Winterpause hat transfermarkt.de am Donnerstag die Marktwerte der Spieler der 2. Bundesliga aktualisiert. Und obwohl die Kölner in der Tabelle auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem Spitzenreiter die Chance auf die Herbstmeisterschaft haben, ist der Wert des Kaders der Kölner wie schon beim letzten Update gesunken. Das Online-Portal schätzt den Gesamtwert nur noch auf 58 Millionen Euro ein. Der FC verfügt aber noch immer über den wertvollsten Kader der Liga, allerdings nur noch knapp. Hertha BSC kommt auf einen Wert von 53,6 Millionen Euro, vor dem Hamburger SV mit 43,5. Schlusslicht ist auch das Tabellenschlusslicht, Jahn Regensburg mit einem Kaderwert von gut 10 Millionen. Interessant: Spitzenreiter SV Elversberg rangiert auf Platz elf.

Finkgräfe der große Verlierer

Dementsprechend haben gleich zahlreiche Profis der Geißböcke einen bitteren Verlust hinnehmen müssen. So wurden 18(!) Kölner Spieler gedowngraded. Die Hälfte der Akteure verliert mindestens eine halbe Million und vier Profis sogar mindestens eine Million. „Bei vielen Kölner Spielern haben wir den Rotstift angesetzt, um sie an die Marktwerte vergleichbarer Zweitligaspieler anzupassen“, erklärt Marktwert-Admin Marcel Fritze auf transfermarkt.de. „Zwar befindet sich der FC aktuell in einer erfolgreichen Phase, doch der Aufstieg ist keineswegs ein Selbstläufer.“ Max Finkgräfe ist einer der größten Verlierer. Der Linksverteidiger kam in dieser Spielzeit bekanntlich nicht so wirklich zum Zug und wird auch deswegen aktuell mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Beim transfermarkt-Update verliert der 20-Jährige ein Drittel seines Marktwerts, kommt nur noch auf vier Millionen Euro und ist damit der größte Verlierer der gesamten Liga.

Finkgräfe lag gemeinsam mit Eric Martel beim letzten Update noch auf Rang zwei der Liga. „Trotz seines unbestritten großen Talents kommt er kaum zu Einsätzen und somit nicht in den Rhythmus. Er hat mit Pacarada einen starken Konkurrenten auf der linken Seite, seiner Stammposition. Nur mit regelmäßiger Spielpraxis und guten Leistungen ist ein derart hoher Wert zu halten“, sagt Fritze. Doch es gibt noch mehr Verlierer. So rutschen Jonas Urbig und Jan Thielmann jeweils um eine Million Euro ab, auch der erneut verletzte Luca Kilian muss einen Verlust in der Größenordnung hinnehmen. Bei Timo Hübers liegt der Verlust bei einer halben Million. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“ so der Experte.

Drei Spieler die einzigen Gewinner

Nur drei FC-Profis sind im Marktwert gestiegen. Einer tut den Kölnern nach den vergangenen Tagen wohl besonders weh: Tim Lemperle ist der größte Gewinner bei den Geißböcken. Der Angreifer konnte seinen Marktwert auf fünf Millionen Euro erhöhen. „Er gehört zu den Unterschiedsspielern dieser Saison beim FC. Mit acht Toren und vier Vorlagen hat er jetzt schon seine Ausbeute aus der gesamten Vorsaison in Fürth übertroffen und wird mit jedem Spiel abgeklärter“, sagt Fritze. „Seine Leistungen haben das Interesse von Bundesligisten wie Stuttgart und Hoffenheim geweckt. Daher gehört er aktuell zu den begehrtesten Zweitligaspielern.“ Mehr als das. Bekanntlich gilt Lemperle als sicherer Abgang bei den Geißböcken. Der FC wird von der Marktwertsteigerung also nichts mehr haben.

Die weiteren Gewinner sind Damion Downs und Julian Pauli, deren Marktwert auf drei und 2,5 Millionen Euro gestiegen sind. Den höchsten Wert erreicht Berlins Ibrahim Maza mit zwölf Millionen, gefolgt von Nürnbergs Stefanos Tzimas mit zehn Millionen Euro. Eric Martel belegt aktuell den dritten Rang mit sechs Millionen Euro. Bei den Marktwerten von transfermarkt.de handelt es sich bekanntlich nicht um die tatsächlichen Werte der Spieler. Das Portal nutzt Analysen sowie die Einschätzungen ihrer Comunity.


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Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth bereit für mehr

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Einsatzzeit für Obuz?