Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten
Luca Kaiser
Nach vier Spielen ohne Sieg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell gegen Borussia Dortmund die nächste Partie gegen eine Topmannschaft vor der Tür. Die Aufstellung ist natürlich noch offen, doch es wird sicher weitere Wechsel geben. So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund beginnen.
Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis zurückgreifen, die zuletzt verletzt waren. Dass es mindestens zwei Veränderungen in der Startelf gibt, ließ Lukas Kwasniok bereits auf der Pressekonferenz durchblicken.
Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
Der 1. FC Köln muss gegen den BVB weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied verzichten. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz auch erfreuliche Nachrichten. Sowohl Alessio Castro-Montes als auch Linton Maina sind nach ihren Verletzungen wieder einsatzfähig und gehören gegen den BVB zum Kader der Kölner. Während Maina, der nach seinem Rippenbruch auch noch mit einem Infekt zu kämpfen hatte, zunächst auf der Bank sitzen wird, erhielt Castro-Montes von Kwasniok eine Startelfgarantie.
Rückkehr zum starken Offensiv-Trio?
Durch die Rückkehr des Belgiers kann der FC-Coach die Baustelle auf der rechten Schienenposition schließen und Spieler, die einspringen mussten, wieder auf ihre etatmäßigen Position zurückholen. Im Tor bleibt Marvin Schwäbe weiterhin die unangefochtene Nummer eins. Vor dem Schlussmann werden voraussichtlich erneut Cenk Özkacar links, Jahmai Simpson-Pusey in der Mitte und Rav van den Berg rechts die Dreierkette bilden. Auf den beiden Schienenpositionen starten wohl Kristoffer Lund links und eben Castro-Montes rechts. Im zentralen Mittelfeld dürften erneut Tom Krauß und Eric Martel den Vorzug erhalten.
In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala wieder die Position des linken Außenbahnspielers einnehmen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will, und das ist das Entscheidende für mich. Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt“, so Kwasniok. Der 19-Jährige kam gegen Augsburg aufgrund von muskulären Problemen auf lediglich einen Kurzeinsatz, konnte in dieser Woche jedoch wieder ohne Probleme alle Einheiten absolvieren. Im Sturmzentrum dürfte erneut Ragnar Ache den Vorzug vor Marius Bülter erhalten. Die dritte Position in der Offensive wird Jakub Kaminski einnehmen und damit im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende wieder deutlich offensiver agieren können.
Die DFL plant Einführung einer U21-Liga – Lukas Berg im Interview über die Bedeutung für den 1. FC Köln
Daniel Mertens
Die Deutsche Fußball-Liga stimmt bei ihrer nächsten Mitglieder-Versammlung am Dienstag über die Einführung einer neuen U21-Liga zur Saison 2026/27 ab. Die Teilnahme daran soll für die 36 Vereine freiwillig sein und die Durchlässigkeit der Talente in den Profi-Fußball erhöhen. Das könnte auch beim 1. FC Köln der Fall sein: Lukas Berg spricht im Interview über die mögliche Einführung der U21-Liga und die FC-Bedeutung.
Lukas Berg, technischer Direktor beim 1. FC Köln, sprach im Interview mit come-on-fc.com über die Gedanken, die sich der FC zur möglichen U21-Liga macht und äußerte seine Wünsche zur Verbesserung der Talent-Förderung.
Lukas Berg vom 1. FC Köln
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Das Gespräch führte Daniel Mertens für come-on-fc.com
Herr Berg, wie stehen Sie und der 1. FC Köln zu den Planspielen rund um die Einführung einer neuen U21-Liga?
Lukas Berg: Wir begrüßen es, dass man sich im gesamten Land Gedanken darüber macht, wie wir den Übergang von Spielern aus dem Nachwuchs- in den Profifußball meistern. Wenn ich für uns hier am Geißbockheim spreche, investieren wir bereits unheimlich viel auf und neben dem Platz in der Akademie – insbesondere im Übergangsbereich – um das zu schaffen. Das ist an anderen Standorten auch so, weil es eine Lizenzierungsvorgabe ist. Aber wie viele selbst ausgebildete Talente schaffen wirklich den Sprung in die Profiligen? Im europäischen Vergleich sind das gemessen an dem Aufwand, der in Deutschland betrieben wird, zu wenig. Deswegen ist es gut, dass sich in Deutschland Gedanken gemacht werden und auch ins Ausland geschaut wird, um sich erfolgreiche Maßnahmen abzuschauen. Wir begrüßen das sehr.
Wie passt eine solche Liga in die Ausrichtung der Nachwuchsarbeit beim 1. FC Köln?
Lukas Berg: Wir müssen natürlich schauen, wie der Vorschlag in unsere Welt beim FC passt. Wir haben etwa vor knapp drei Jahren das Konzept der U21 komplett verändert. Wir haben uns damals Gedanken gemacht, wie wir den Übergang aus dem Nachwuchsbereich zu unseren Profis durchlässiger gestalten können. Wir sind, anders als andere Vereine, wirklich darauf angewiesen, dass wir hervorragende Jugendarbeit machen und diese auch Früchte trägt. Titel im NLZ-Bereich sind relativ wenig wert, wenn wir keinen der Jungs in der Profimannschaft sehen.
Wir müssen beim FC unsere Eigengewächse in den Profifußball bringen, weil wir uns nicht so auf dem Transfermarkt bewegen können wie andere Clubs, die für hohe Geldsummen am Ende der Ausbildungszeit junge Spieler aus dem Ausland transferieren. Das ist nicht unser Ansatz. Nicht nur, weil wir das nicht in diesem Maße können, sondern auch, weil wir es nicht wollen. Dementsprechend ist unsere Struktur im Übergangsbereich seit drei Jahren schon darauf ausgelegt, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass möglichst viele selbst ausgebildete Nachwuchsspieler durchkommen.
“Für uns geht es vielmehr darum, was wir noch zusätzlich brauchen“
Was genau wurde beim 1. FC Köln seinerzeit verändert mit Blick auf die U21?
Lukas Berg: Früher hatten wir eine U23-Mannschaft. Das war eine Art Klub im Klub, wo es eher darum ging, die Klasse zu halten. Dementsprechend wurden auch viele Spieler von außen dazugeholt, die bereits Seniorenerfahrung hatten. Heute haben wir auf eine U21 umgestellt – also quasi unsere letzte Juniorenmannschaft, die aber unter Vollprofibedingungen arbeitet. Die Mannschaft ist so zusammengestellt, dass die Spieler, die für diese Mannschaft spielen, anschließend eine Profi-Perspektive besitzen. Es geht darum, in der U21 so viele Jungs so früh wie möglich aufs Feld zu bekommen, denen wir den Sprung in den Profi-Fußball zutrauen, ob nun bei uns oder in einem anderen Verein, das wird sich zeigen. Aber wir übernehmen oder verpflichten in der Regel keine Spieler mehr, bei denen wir annehmen, dass die Regionalliga schon das höchste der Gefühle ist. Das gilt natürlich nicht für unsere erfahrenen Spieler, die eine andere Rolle im Kader einnehmen. Natürlich wissen wir, dass die Mannschaft dadurch sehr jung wird und wir sportliche Ausschläge nach oben und nach unten in Kauf nehmen müssen.
Gibt es schon eine finale Entscheidung nach dem Abgleich der U21-Liga mit der Ausrichtung beim 1. FC Köln?
Lukas Berg: Aktuell sind in der Regionalliga West sieben Zweitvertretungen vertreten. Damit haben wir schon einmal zwölf Spiele nur unter U-Mannschaften über die gesamte Saison auf sehr hohem Niveau. Dazu kommen die Spiele gegen gestandene Seniorenteams. Die Regionalliga West bietet für uns aktuell in dieser Konstellation sehr gute Voraussetzungen, um unsere jungen Spieler frühzeitig an den Seniorenbereich heranzuführen. Wir haben für uns also schon viele Probleme gelöst, die an anderer Stelle jetzt unter anderem mit der U21-Liga angegangen werden. Diese ist natürlich für jene Vereine hoch interessant, die derzeit keine eigene U21 haben und ihre Top-Talente auf Spielzeit bringen müssen. Für uns geht es vielmehr darum, was wir noch zusätzlich benötigen.
„Wir wägen aktuell noch ab“
Was würde eine U21-Liga folglich für den 1. FC Köln bedeuten?
Lukas Berg: Da sprechen wir von vielleicht zehn Spielen, die noch einmal dazukommen. Das führt zu einer deutlich höheren Belastung und dazu, dass man die Kader vielleicht noch einmal anders aufstellen muss. Der Vorschlag sieht ja vor, dass Spieler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren zum Einsatz kommen dürfen. Was nicht passieren darf, ist, dass wir auf einmal zu viele Spiele haben und dann die Vereine in der neuen Spielrunde vermehrt Ergänzungsspieler einsetzen. Wir wägen daher aktuell noch ab, wie dieser Vorschlag zu unserer Ausrichtung passt, weil wir eben in dieser Stoßrichtung bereits einiges unternommen haben.
Eine Entscheidung, wie der FC Anfang abstimmen wird, ist folglich noch nicht gefallen?
Lukas Berg: Nein, wir wurden mitten in der Transferphase erst im Detail über die Pläne informiert. Wir wissen also noch gar nicht so lange, wie der detaillierte Modus aussieht, wer zum Einsatz kommen darf, wie viele Spiele es geben wird und wie die Organisation konkret ausgestaltet ist.
Wäre die Organisation für den 1. FC Köln stemmbar?
Lukas Berg: Das ist die Frage, die wir uns stellen: Wie kriegen wir das überhaupt mit unseren Platzkapazitäten am Geißbockheim hin? Da kommt wieder die altbekannte Problematik ins Spiel. Wenn man an der neuen Liga teilnimmt, verpflichtet man sich eben auch dazu, seine Plätze zur Verfügung zu stellen, sodass beispielsweise ein Spiel zwischen Hamburg und Mainz in der Mitte ausgetragen werden kann. Das ist für uns faktisch nicht möglich, weil wir bei den Platzkapazitäten jetzt schon an unsere Grenzen stoßen.
Wie schaut der Weg zur Entscheidungsfindung beim FC bis zur Mitglieder-Versammlung der DFL im März aus?
Lukas Berg: Wir sind dabei, eine interne Haltung zu entwickeln. Wir schließen noch gar nichts aus oder ein, weil wir es aus verschiedenen Perspektiven betrachten müssen. Was gewinnen wir dadurch und was ist sowieso schon über unsere eigene Struktur abgedeckt? Aktuell sind wir aber noch ergebnisoffen und es gibt keine Tendenz in eine Richtung. Ich sehe aber andere Probleme viel akuter.
„Das lässt das System nicht zu“
Welche?
Lukas Berg: Das sind die Parallelansetzungen der Spiele unserer Lizenzmannschaft und den U21-Junioren. Ich habe einmal mit Frank Schaefer über diese Thematik gesprochen. Und er sagte, dass man sich selbst zu seiner Zeit als Akademieleiter zwischen 2013 und 2015 die Zähne an diesem Thema ausgebissen habe. Er sagte: Das kannst du vergessen, da wird sich keiner bewegen. Aber das ist ein Thema, bei dem unsere Ausbildung ad absurdum geführt wird.
Bitte erläutern Sie uns die Auswirkungen der Parallel-Ansetzungen auf die Ausbildung der Talente.
Lukas Berg: Was passiert denn mit den Spielern im Übergangsbereich, die vielleicht fünf, sechs Wochen am Stück im Kader der Profis sind, weil sie gut trainieren, dadurch eine Kaderoption sind, aber dann in der Bundesliga kaum Einsatzzeiten bekommen? Es wäre perfekt, wenn die Jungs einen Tag danach 90 Minuten in der Regionalliga spielen könnten. Das lassen die parallelen Ansetzungen der Spiele aber nicht zu und behindern dadurch die Entwicklung der Spieler im Übergangsbereich massiv. Hinzu kommen zahlreiche Aspekte, die verloren gehen, wenn die Spiele parallel stattfinden. Es macht für die Entwicklung eines Spielers einen Unterschied, ob er vor 2000 oder 300 Zuschauern spielt.
Natürlich gibt es Sicherheitsaspekte, die bei den U21-Spielen beachtet werden müssen. Die möchten wir nicht wegdiskutieren – ganz im Gegenteil. Das Spiel muss sicher ablaufen können. Aber eine pauschale Parallelansetzung, um allen organisatorischen Herausforderungen aus dem Weg zu gehen, kann und darf nicht die Lösung sein. Hierdurch greift eine Drittpartei natürlich massiv in den Wettbewerb und in unsere tägliche Arbeit ein. Hier macht man sich das Leben durchaus einfach und uns ungleich schwerer.
Hat der 1. FC Köln schon mal etwas unternommen, um weniger Parallel-Ansetzungen zu erreichen?
Lukas Berg: Und ob! Wir haben vor einiger Zeit ein seitenlanges Positionspapier mit unserer Haltung an den Westdeutschen Fußballverband, den Deutschen Fußball-Bund und die ZIS (Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze bei der Polizei, Anm. d. Red.) geschickt, leider ohne Erfolg. Wir waren als FC die treibende Kraft und alle anderen Lizenz-Vereine mit U21-Mannschaften in der Regionalliga West haben mitunterzeichnet. Wir haben detailliert argumentiert, warum wir in der Talente-Entwicklung behindert werden. Leider kam hier monatelang keine Reaktion, was schon sehr verwunderlich war. Nach mehrmaligen Nachfragen ist das Thema dann aber mehr oder weniger abgebügelt worden – sehr schade.
Der 1. FC Köln strebt mittelfristig den Sprung mit der U21 in die 3. Liga an. Lässt sich der Zeitplan genauer skizzieren?
Natürlich sind wir extrem ambitioniert und wollen perspektivisch aufsteigen. Die 3. Liga wäre noch einmal eine andere Umgebung mit anderen Stadien und anderen Gegnern, auf die unsere Jungs treffen würden. Wir gehen aber nicht hin und rufen den Aufstieg als Ziel aus. Wenn wir auf den aktuellen Kader schauen und alle Jungs nächstes Jahr noch einmal zusammenhätten, würden wir vielleicht direkt von Beginn an eine gute Rolle spielen . Aber wir haben einige Jungs dabei, denen wir den nächsten Schritt zutrauen und bei denen wir über den nächsten Schritt nachdenken, um den nächsten Impuls zu geben – entweder durch den Sprung in unseren Profikader oder über eine Leihe in eine höhere Liga. Wir wehren uns nicht gegen den Aufstieg, weil es die höchstmögliche Ausbildungsplattform wäre. Aber die individuelle Entwicklung der Spieler steht immer im Vordergrund. Da nehmen wir größere Umbrüche zu Beginn einer Spielzeit gerne in Kauf.
Letztlich wäre das am Ende auch dieselbe Problematik in einer U21-Liga, oder?
Lukas Berg: Genau, die Sicherheitsaspekte würden auch in der neuen U21-Liga zum Thema, wenn es dann nochmals einen Wettbewerb gegen Borussia Mönchengladbach zum Beispiel gäbe. Da bin ich mal gespannt, ob die ZIS dann wieder sagt, dass wir aber morgens um 11 Uhr ohne Zuschauer spielen müssen. Dann erfüllst du wieder nicht den Auftrag, einen 17-Jährigen mal mit Zuschauern und der aktiven Fanszene in Kontakt zu bringen und mal zu erleben, wie gejubelt wird, wenn ein Tor fällt.
Der 1. FC Köln strebt mittelfristig den Sprung mit der U21 in die Dritte Liga an. Lässt sich der Zeitplan genauer skizzieren?
Lukas Berg: Natürlich sind wir extrem ambitioniert und wollen perspektivisch raus aus der Liga. Die Dritte Liga wäre noch einmal eine andere Umgebung mit anderen Stadien und anderen Gegnern, auf die unsere Jungs treffen würden. Wir gehen aber nicht hin und rufen den Aufstieg als Ziel aus. Wenn wir auf den aktuellen Kader schauen und alle Jungs nächstes Jahr noch einmal zusammen haben, steigert sich die Wahrscheinlichkeit natürlich. Aber wir haben Jungs dabei, denen wir den nächsten Schritt zutrauen und bei denen wir über eine Leihe nachdenken, um den nächsten Impuls zu geben.
Dadurch leidet dann natürlich wieder die Kader-Qualität. Wir wehren uns nicht gegen den Aufstieg, weil es die höchstmögliche Ausbildungsplattform wäre. Aber die individuelle Entwicklung steht absolut im Vordergrund. Und natürlich ist da auch Druck drauf, weil die Akademie Teil des Profi-Bereichs ist und auch liefern muss.
Würde dieser Grundgedanke bei einem etwaigen Aufstieg bestehen bleiben oder würde sich die U21 in der 3. Liga wieder zu einem Club im Club wandeln, wie Sie die ehemalige U23 bezeichneten?
Bittere Bilanz für den 1. FC Köln unter Tobias Welz und eine Strafanzeige
Simon Bartsch
Am Freitagabend kommt es für den FC in Augsburg zum Flutlicht-Spiel. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für die Kölner kein Unbekannter und die Erinnerungen sind nicht die besten. Tobias Welz leitet die Partie des 1. FC Köln in Augsburg.
Nach dem Remis gegen Hoffenheim steht nun das nächste schwere Spiel für den FC auf dem Programm. Geleitet wird die Begegnung von Tobias Welz und die Erinnerungen an den Schiedsrichter sind nicht nur gute.
Tobias Welz leitet die Partie des 1. FC Köln gegen Augsburg
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Am Freitagabend startet die Bundesliga mit der Begegnung des FC in Augsburg in den 24. Spieltag. Der Unparteiische ist für die Geißböcke wahrlich kein unbekannter. Eine gute Bilanz mit dem Schiedsrichter aus Wiesbaden hat der FC allerdings nicht. Insgesamt pfiff der 48-jährige Polizeibeamte seit 2012 20 Spiele der Geißböcke. Dabei weist Tobias Welz eine aus Kölner Sicht negative Bilanz bei den Begegnungen des 1. FC Köln auf. Nur fünf Spiele konnte der FC unter seiner Leitung gewinnen, zwölf haben die Geißböcke verloren. Statistisch gesehen also kein Glücksbringer für die Kölner.
Strafanzeige von FC-Fan gegen Schiedsrichter Welz
Besonders bei einem Bundesligaspiel ist Tobias Welz bei den Geißböcken nicht in guter Erinnerung geblieben: Beim Spiel des FC am 12. Spieltag der Abstiegssaison 2017/18 bei Mainz 05 war Welz als Video-Assistent tätig. Die spielentscheidende Szene passierte in der 42. Minute: Pablo de Blasis zog mit dem Ball im Strafraum nach innen zwischen Konstantin Rausch und Frederik Sörensen. De Blasis kam zu Fall, Schiedsrichter Dr. Felix Brych zeigte sofort auf den Punkt. Sörensen sollte den Mainzer gefoult haben, obwohl keinerlei Berührung in der Zeitlupe zu erkennen war. Eine klare Schwalbe des Argentiniers. Dennoch griff Welz als VAR nicht ein. Der folgende Elfmeter von Daniel Brosinski brachte den Mainzern die 1:0-Führung ein, die letztendlich auch das Endergebnis darstellte. Der FC verlor das Spiel aufgrund einer Schauspieleinlage, die der Videoassistent Welz durch die Fernsehbilder belegen konnte, es aber nicht tat.
Das brachte insbesondere einen FC-Fan so sehr auf die Palme, dass dieser nach dem Spiel Strafanzeige gegen Tobias Welz erstattete. „Das war eindeutig Betrug von Herrn Welz. Es geht um Millionen, es geht um Wetteinsätze, es geht um hunderttausende Fans“, sagte ein FC-Fan damals dem Kölner Stadt-Anzeiger. Eine kuriose Seltenheit im Fußball, die Welz bestimmt auch nicht kommen sehen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung gegen die Bayern in der zweiten Runde des DFB-Pokals – und übersah die Abseitsstellung vor dem 1:1-Ausgleich.
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Wer läuft auf der rechten Seite auf, wer von Beginn an? So könnte der FC in Augsburg spielen
Luca Kaiser
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Spiel beim FC Augsburg ein wichtiges Duell im Kampf um den Klassenerhalt vor der Tür. So könnte der 1. FC Köln in Augsburg spielen.
Im Vergleich zum Spiel gegen die TSG Hoffenheim muss Lukas Kwasniok gleich mehrere Ausfälle hinnehmen. Es wird also wieder Veränderungen in der Anfangsformation geben. So könnte der 1. FC Köln in Augsburg spielen.
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Den 1. FC Köln plagen vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim FC Augsburg erhebliche Verletzungsprobleme. Neben den Langzeitverletzten muss Lukas Kwasniok nun auch auf Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen verzichten. Alle drei Profis zogen sich rund um das Spiel gegen Hoffenheim Muskelverletzungen zu und werden dem FC in den kommenden Wochen fehlen. Auch Denis Huseinbasic reiste nicht mit nach Augsburg. Sicher ist, dass der 44-Jährige seine Mannschaft auf mindestens zwei Positionen verändern muss. Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Aufgrund der vielen Verletzungen stellt sich die Dreierkette mit Cenk Özkacar links und Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg auf den beiden anderen Innenverteidigerpositionen von selbst auf. Auf der linken Schienenposition dürfte wohl Kristoffer Lund starten.
Gibt es das nächste Debüt?
Die rechte Schiene stellt wohl die größte Baustelle dar. Mit Thielmann und Sebulonsen fallen die beiden nominellen Spieler für die Position aus. Daher muss Kwasniok dort improvisieren. Der Coach betonte, dass er seine Formation nicht unbedingt verändern wolle, mit Cenny Neumann stünde aber auch ein Youngster bereit. Allerdings könnte Kwasniok auch Jakub Kaminski zurückziehen. Im Zentrum dürften Tom Krauß und Eric Martel auflaufen. In der Offensive wird erneut Ragnar Ache als zentraler Stürmer beginnen. Sollte El Mala komplett fit sein, dürfte der gebürtige Krefelder große Chancen auf eine Startelfnominierung haben. Reicht es bei El Mala jedoch nur für einen Kurzeinsatz wird voraussichtlich Marius Bülter in die Mannschaft rücken.
Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“
Redaktion
Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.
Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.
Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.
„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“
„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.
Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“
Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“
„Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“ – Das sagt Jonas Hector zum Traumtor von Ragnar Ache
Redaktion
In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Geißböcke über das Traumtor im Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: Jonas Hector schwärmt vom Ragnar-Ache-Tor.
Es war ein ganz besonderer Moment, als Ragnar Ache am vergangenen Samstag das Tor gegen die TSG Hoffenheim erzielte. Und ein Moment, den Jonas Hector live auf Höhe des Torschützen mitverfolgte.
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Jonas Hector hält sich bekanntlich mit Kritik nicht wirklich zurück. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke legt den Finger auch schon mal in die Wunde. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag & fertig“ kommt der ehemalige Nationalspieler aus dem Schwärmen aber gar nicht mehr heraus. Hector hatte sich die Begegnung der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim am Samstag live im Stadion angeschaut. Und dann auch noch auf Höhe des Torschützen zur Kölner Führung, als dieser spektakulär mit einem Fallrückzieher traf. „Du hast es auf der Tribüne gemerkt. Alle neben uns konnten es nicht fassen, dass das Tor gefallen ist, wie es gefallen ist. Es war so ein schönes Tor. Live habe ich noch kein schöneres Tor gesehen“, sagt Hector: „Es war das beste Tor, das ich live gesehen habe.“
„Da gibt es kein richtig oder falsch“
Ragnar Ache hatte die Kölner so früh in Führung gebracht. So spektakulär, dass selbst die Mitspieler staunten und sich den ein oder anderen Kommentar nicht verkneifen konnten. „Die Flanke von El Mala geht ja weg vom Tor und du denkst, schade, da kommt er mit dem Kopf nicht hin“, so Hector. „Auf einmal legt der sich in die Luft. Du hättest den gar nicht anders rein machen können. Er hat aktuell offenbar dieses Selbstvertrauen.“ Für den ehemaligen Kölner Defensivspieler war es „ein sehr sehr tolles Tor“. Ein weiteres Thema des Spiels war der Umgang der Fans mit dem medizinischen Notfall. Ein Zuschauer war gestürzt, musste reanimiert werden. Die aktive Fanszene hatte den Support wie üblich in so einem Fall eingestellt. Für Diskussionen sorgte anschließend Lukas Kwasniok mit einer viel diskutierten Aussage auf der Pressekonferenz.
Auch Hector griff das Thema im Podcast auf. „Es wird diskutiert, wie sensibel man mit diesem Thema umzugehen ist. Da gibt es kein richtig oder falsch. Da hat jeder seine Meinung und die gibt es einfach. Ich würde die Diskussion nicht aufmachen wollen“, sagte der ehemalige Spieler.
Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln
Redaktion
Zu Beginn der Saison tat sich der 25-Jährige noch schwer. Aktuell hat sich der Innenverteidiger zu einer festen Größe der Kölner Abwehr gemausert beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar wird zu einer Alternative.
In den vergangenen Duellen setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die Dienste des Innenverteidigers. Und Cenk Özkacar belohnte das Vertrauen mit zunehmend starken Leistungen.
Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln
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Mit weit aufgerissenem Mund, großen Augen und den Händen an den Wangen stand Cenk Özkacar in der 15. Minute des Duells des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vor dem gegnerischen Tor. Der 25-Jährige konnte nicht fassen, was Mitspieler Ragnar Ache bei seinem spektakulären Treffer gegen Hoffenheims Keeper Oliver Baumann veranstaltet hatte. Das Tor, oder besser die Tore der beiden Offensivspieler Ache und Said El Mala sicherten dem FC am Samstag den Zähler gegen die Sinsheimer, waren aber sicherlich nicht alleine für den Punktgewinn verantwortlich. Denn was die Defensivabteilung der Geißböcke im Hintergrund in Müngersdorf leistete, war mindestens genauso entscheidend für das Remis.
Özkacar fightet sich rein
Die Kölner Abwehr stand gegen die qualitativ stark aufspielenden Hoffenheimer stabil, ließ über weite Phasen so gut wie nichts zu und grätschte weg, was ihr vor die Füße kam. Auch die Statistik belegt mit 50 Prozent der gewonnen Zweikämpfe auf beiden Seiten, dass die Geißböcke in diesem Bereich gut mithalten konnten. „Hoffenheim ist momentan eins der besten Teams im der Bundesliga. Sie spielen unglaublich guten Fußball“, fasste Joel Schmied zusammen. „Sie haben uns richtig vor Schwierigkeiten gestellt.“ Diese Schwierigkeiten meisterte die Defensive des FC allerdings gut, fightete sich in die Begegnung rein und holte mit ihren Mitteln sehr viel raus. Ein Akteur, der sich die vergangenen Wochen besonders zurückgekämpft hat, ist Özkacar.
Özkacar bekommt den Vorzug
In sechs der vergangenen sieben Begegnungen lief der 25-Jährige in der Startelf auf, blieb nur einmal ohne Einsatz auf der Bank und stand in vier der Partien sogar über die volle Spieldauer auf dem Platz. Ein Erfolg, den sich der Türke über die Saison hart erarbeitet hat. Denn zu Beginn stand der Verteidiger in den ersten sieben Partien nur zwei Mal auf dem Platz und sammelte insgesamt lediglich 41 Minuten Einsatzzeit. Özkacar erarbeitete sich das Vertrauen des Trainers, mauserte sich zu einem Spieler, der zunehmend in der Startelf steht. Besonders auffällig erschien, dass Lukas Kwasniok den Innenverteidiger am Samstag Spielern wie Dominique Heintz oder Jahmai Simpson-Pusey vorgezog. Heintz durfte am Samstag sogar nur auf der Tribüne Platz nehmen, was sicherlich auch mit der Rückkehr von Rav van den Berg zusammenhing.
Und Özkacar gab der Entscheidung des Trainers recht. Der 25-Jährige zeigte gegen die Hoffenheimer einen sehr ordentlichen Auftritt, verteidigte hingebungsvoll und war im Kölner Aufbauspieler eine frische Komponente, indem er Jakub Kaminski mit langen Bällen auf rechts fütterte. Somit macht Özkacar seine Sache nicht nur in der Rückwärtsbewegung gut, er belebt auch das Kölner Spiel. In dieser Form werden es die Konkurrenten um den Platz in der Startelf schwer haben. Der Türke scheint in Köln angekommen zu sein. Und das möglicherweise zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn Özkacar ist an den FC verliehen. Wieder einmal eine Leihe. Der Innenverteidiger spielte in der Vergangenheit für zahlreiche Clubs auf Leihbasis, so wirklich glücklich wurde er offenbar nie. Nun geht es also auch um die Zukunft in Köln. Der FC besitzt eine Kaufoption, Özkacar spielt also auch um seine Zukunft. Und das gelingt ihm zurzeit sehr gut.
Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen
Luca Kaiser
Für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok steht das nächste Duell gegen eine Top-Mannschaft vor der Tür. Der Kölner Coach wird sich wieder einen Matchplan zu recht legen. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim spielen.
Im Vergleich zum Spiel beim VfB Stuttgart muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis mehr zurückgreifen. Ob es bei derselben Startelf wie in Stuttgart bleibt oder es doch Veränderungen gibt, wollte der Coach noch nicht verraten.
Wen stellt Lukas Kwasniok gegen Hoffenheim auf?
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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes und Linton Maina verzichten. Letzterer trainierte zumindest unter der Woche das erste Mal wieder individuell auf dem Platz. Trainer Lukas Kwasniok verkündete auf der Pressekonferenz jedoch auch positive Nachrichten. Neben Isak Johannesson, der das Spiel in Stuttgart kurzfristig verpasste, stehen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey wieder zur Verfügung. Der Kölner Neuzugang musste die vergangenen vier Partien aufgrund einer Muskelverletzung von der Tribüne aus verfolgen.
Allerdings schloss Kwasniok einen Startelfeinsatz des jungen Engländers aus und betonte, dass der 20-Jährige lediglich eine Kaderoption darstelle. Daher dürfte sich die Dreierkette vor Marvin Schwäbe nicht ändern und Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar das Vertrauen des 44-Jährigen erhalten. Auf den beiden Schienenpositionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Sebastian Sebulonsen rechts und Kristoffer Lund links genauso wie Tom Krauß auf einer der beiden Positionen im zentralen Mittelfeld starten.
Was macht Kwasniok mit Jakub Kaminski?
Weniger klar ist die Besetzung auf der zweiten Position im Mittelfeld sowie auf der linken offensiven Außenbahn. Auf dem freien Platz neben Krauß gibt es für Kwasniok einige Varianten. So könnte – wie in Stuttgart – Jakub Kaminski im Mittelfeld beginnen oder aber Denis Huseinbasic oder Isak Johannesson in die erste Elf rücken. Die Besetzung des Zentrums hängt auch mit der des Linksaußen zusammen. Bleibt Kaminski im Mittelfeld, werden entweder Said El Mala oder Marius Bülter dort spielen. Da Bülter gegen den VfB nicht wirklich überzeugte und auch in der Entscheidungsfindung einige Male falsch lag, dürfte El Mala hier nun die Chance erhalten.
Rückt Kaminski jedoch aus dem Zentrum heraus, bietet sich auch die Möglichkeit, den vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Profi nach Linksaußen zu stellen und somit sowohl El Mala als auch Bülter zunächst auf die Bank zu setzen. Da Kaminski seine Sache gegen Stuttgart, aber auch schon bei vorherigen Einsätzen, im Mittelfeld sehr ordentlich machte und der FC so ein wenig mehr Offensivpower auf dem Feld hat, scheint das Szenario mit Kaminski im Zentrum und El Mala links sehr realistisch. Auf der rechten offensiven Außenbahn könnte erneut Jan Thielmann starten. Im Sturmzentrum hat aktuell Ragnar Ache die Nase vorn und wird auch gegen die TSG von Beginn an auf Torejagd gehen.
Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“
Simon Bartsch
Zuletzt lief es sportlich nicht mehr so richtig rund bei Said El Mala. Seit dem Duell gegen Heidenheim wartet der Angreifer auf ein Tor oder eine Vorarbeit. Und dennoch ebbt die Diskussion um seine Rolle nicht ab rund um den 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Said El Mala.
Im Hinspiel avancierte er zum Matchwinner, vor dem Rückspiel ist nicht klar, wann Said El Mala spielt. Die Diskussionen reißen nicht ab. Das sagt der Trainer zum Spieler und seiner Position.
Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Vor dem Hinspiel bei der TSG Hoffenheim hatte Lukas Kwasniok offenbar genug gesehen. Der Trainer der Geißböcke hatte Said El Mala immer wieder als Joker eingesetzt – in der Liga fünf Mal. Und die Eindrücke, gepaart mit denen von den Trainingseinheiten, hatten offenbar gereicht, dem Youngster dann auch das Startelf-Debüt zu ermöglichen. Schon damals kochte die Diskussion bei den Fans hoch: Ist El Mala gefährlicher von der Bank oder sollte man ihm nicht die Möglichkeit von Beginn an geben?, so die wohl wichtigste Frage. Der Kölner Shootingstar startete in Sinsheim und entschied die Begegnung schließlich mit einem beherzten Solo und dem einzigen Treffer der Partie.
„Wir wissen, dass wir mit Said einen talentierten Spieler haben“
Vier Monate oder eine Halbserie später ist die Diskussion nicht abgeebbt, aber einiges passiert. El Mala wurde in der Zwischenzeit für die A-Nationalmannschaft nominiert, eine WM-Teilnahme unter Auflagen in Aussicht gestellt, der Marktwert ist laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro angewachsen und angeblich ist halb Europa an dem Shootingstar interessiert – die Frage ist bei den Fans aber geblieben. Nicht nur das, sie ist wohl eine der Kernkritiken an dem Kölner Coach. Angesichts von Spielverlauf, Gegner und tatsächlich dann auch der jeweiligen Spielzeit ist es natürlich rein spekulativ, in welcher Rolle der Offensivspieler besser funktioniert. Da haben auch Statistiken nur wenig Aussagekraft. El Mala hätte im Hinspiel bei der TSG schließlich genauso als Joker treffen können, wie zuvor gegen Freiburg von Beginn an.
Allerdings bestehen wohl kaum Zweifel, dass der Angreifer gerade in der Hinrunde ein Punktgarant der Kölner war. Hat der 19-Jährige getroffen, gab es meist Zähler – unabhängig seiner Rolle. Insofern sind Forderungen nach mehr Einsatzzeit auch nicht von der Hand zu weisen. „Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben.“ Der Trainer verwies dabei auf die zehn Scorerpunkte des Youngsters. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass El Mala seit dem 2:2 gegen Heidenheim eben nicht mehr gepuntket hat – unabhängig seiner Rolle.
Dafür hat der Kölner Coach eine Erklärung: „Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es für ihn schwieriger. Schauen wir nach Stuttgart: Said kommt rein und die bringen Josha Vagnoman“, sagte der Kölner Coach. „Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein, unter erschwerten Bedingungen das immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei.“ Dem Vernehmen nach soll der Youngster mit seiner Rolle nicht so richtig zufrieden zu sein. Am Ende des Tages gibt es für den Stürmer nur eine Währung: Tore. Gerne wieder gegen Hoffenheim.
Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“
Simon Bartsch
Noch zu Saisonbeginn erklärte Lukas Kwasniok den Sechser als gesetzt, unumstritten. Die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Mittelfeldspieler ist auf der Suche nach der Form beim 1. FC Köln: Beschäftigt Eric Martel die Vertragssituation?
Eine Stamm-Startelf habe er nicht, hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn erklärt. Allerdings eine Achse, die zum festen Personal gehöre. Als Spieler nannte der Trainer Timo Hübers und Eric Martel. Doch Martel ist längst nicht mehr so unumstritten. Und nicht wenige Fans wollen eine Erklärung in der ungeklärten Vertragssituation sehen.
Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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Der einst als „Mr. Unverzichtbar“ geadelte Eric Martel hat beim 1. FC Köln seinem Namen zuletzt nicht mehr so wirklich Ehre gemacht. Denn der 23-Jährige lieferte in den vergangenen Wochen nicht mehr wie gewohnt ab, erfüllte die Rolle des Leaders nicht wie zuvor. Und natürlich gibt es seitdem Spekulationen, ob der Leistungsabfall des Kölner Sechsers mit der noch offenen Vertragssituation zusammenhänge. Martel wirkte oft fahrig und unkonzentriert, agierte nicht immer sattelfest. So war er unter anderem an zwei der Gegentore im Duell gegen den VfB Stuttgart mit in der Verlosung.
„Was Profifußballer am meisten umtreibt…“
Und auch FC-Trainer Lukas Kwasniok räumte am Donnerstag auf der Pressekonferenz zu diesem Thema ein, dass Profifußballer immer eins beschäftige. „Das ist nicht nur der aktuelle Stand um einen herum, sondern eben auch die Zukunft. Das ist der große Unterschied zu vielen Arbeitnehmern“, so der Coach. Denn der Profifußball ist schnelllebig und oft erbarmungslos. Die Grundsicherheit, die man als Angestellter habe, gebe es nicht, betonte Kwasniok. Ganz natürlich also, dass nicht nur die guten oder eben nicht so guten erbrachten Leistungen in den Köpfen der Spieler kreisen. “Was Fußballer, da habe ich mal ein Interview zu gelesen, Profisportler und Profifußballer am meisten umtreibt, ist neben dem nächsten Spiel tatsächlich auch die Gedankenwelt um die eigene Zukunft. Nicht, weil du Existenzängste hast, sondern weil du darüber nachdenkst, welcher Step der richtige ist“, so Kwasniok.
„Das beschäftigt dich dann ein wenig“
Und so liegt es in der Natur der Sache, dass ein eben nicht so freier Kopf sich auch auf die Leistungen auswirken kann. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. „Ich glaube, dass diese Gedanken grundsätzlich dazu führen, gerade wenn du ein sehr strukturiert und organisiert denkender Mensch bist, so wie der Eric und auf der Sechs sehr viel Struktur und Organisation um dich herum ist, dann ist das was ganz anderes als bei einem Zehner, der sich recht wenig Gedanken über den morgigen Tag macht“, erklärte der Trainer. „Das beschäftigt dich dann ein wenig, das ist nicht von der Hand zu weisen.“ Nach wie vor ist die Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft nicht geklärt. Martel hatte sich Bedenkzeit bis zum Ende des Transferfensters erbeten. Dem Vernehmen nach sollen aktuell Gespräche stattfinden.
Fakt ist, die Verhandlungsposition hat sich komplett verändert. Martel liefert nicht mehr so wie zu Saisonbeginn, ist nicht mehr unumstritten. Interessenten werden aktuell nicht Schlange stehen, im Frühling für einen ablösefreien Sechser sicherlich anklopfen. Der FC hat sich im Winter bereits nach Alternativen umgeschaut. Für Martel hat Kwasniok noch einen Rat parat: „Da hilft nur eins: Weiterhin den gleichen Einsatz und das gleiche Engagement an den Tag zu legen. Das tut Eric und solange ich das Gefühl habe, werde ich ihn auch nach wie vor einsetzen und auch schützen, wenn es nötig sein sollte.“