Droht der 1. FC Köln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Sargis Adamyan, 1. FC Köln
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Droht der 1. FC Köln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Seit Wochen erhielt Sargis Adamyan keine Einsatzzeit mehr und galt damit bereits als einer der wahrscheinlichen Abgänge beim FC. So richtig begehrt scheint der ehemalige Nationalspieler Armeniens nicht zu sein. Findet der 1. FC Köln einen Abnehmer für Sargis Adamyan?

125 Minuten stand der Stürmer der Geißböcke in dieser Saison auf dem Platz und das in sechs Spielen. Seit zwei Monaten steht der 31-Jährige nicht mal mehr im Struberschen Kader. Wirklich viel Werbung konnte der Armenier nicht für sich machen. Findet der 1. FC Köln einen Abnehmer für Sargis Adamyan?

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Der Arbeitsnachweis war überschaubar. Wirklich haften blieb in der Erinnerung wohl nur ein Freistoß, den Sargis Adamyan im Duell gegen den SC Paderborn herausgeholt hatte. Der Offensivspieler war gegen die Ostwestfalen für den erstaunlich schwachen Luca Waldschmidt eingewechselt worden und knüpfte mit einer ebenso schwachen Leistung an seinen Vorgänger nahtlos an. Die Begegnung gegen Paderborn war wohl das letzte Pflichtspiel, das der Armenier im Trikot des 1. FC Köln bestritten hat. Und die Begegnung war symptomatisch für die vergangenen zweieinhalb Jahre. Zumindest erinnerte die Partie gegen den Aufstiegskandidaten an viele andere Begegnungen des Offensivspielers. Adamyan fand kaum statt und war nur sehr selten gefährlich.

Ist Regensburg an Sargis Adamyan interessiert?

Vor zweieinhalb Jahren war der mittlerweile 31-Jährige im Trainingslager in Donaueschingen zu der Mannschaft gestoßen, galt schnell als Königstransfer, obwohl er nicht wie oft kolportiert der Nachfolger von Anthony Modeste war. Als Adamyan beim FC unterschrieb, war der Franzose noch Teil der Mannschaft. Zweieinhalb Jahre später scheint dieses Missverständnis ein Ende zu nehmen. Adamyan soll den Verein verlassen. Unter Gerhard Struber kam der Armenier seit Mitte Oktober nicht mehr zum Einsatz, stand nicht mehr im Kader. Und die Höchststrafe erlebte der Offensivspieler wohl im vergangenen Testspiel gegen Alemannia Aachen, als nahezu die komplette zweite Garde Spielzeit erhielt, nur Adamyan und Leidensgenosse Florian Dietz blieb ausschließlich die Rolle des Zuschauers.

Die Zeichen stehen bei dem Offensivspieler auf Abschied

Die Vorzeichen sind also geklärt. Adamyan wird der FC sicherlich keine Steine in den Weg legen. Nur ist die Frage, ob die Kölner Verantwortlichen denn auch Steine aus dem Weg räumen können. Denn Interessenten drängen sich bei den Kölnern aktuell nicht wirklich auf. Vielmehr droht die Gefahr, dass der FC auf seinen Streichkandidaten sitzenbleibt. So wie schon im vergangenen Sommer auf Nikolas Soldo. Wie der „Kicker“ berichtet, könnte ein Weg des Armeniers zurück nach Regensburg führen. Demnach sei eine Leihe zum Jahn ein möglicher Weg. Immerhin hat der Angreifer bereits von 2017 bis 2019 für Regensburg gespielt und das Tabellenschlusslicht sei auf der Suche nach neuen Offensivkräften. Doch ist ein Wechsel wirklich realistisch. Adamyan strahlte zuletzt jedenfalls nicht so richtig Torgefahr aus. Ob der Tabellenletzte also das Risiko eines ungefährlichen Angreifers eingehen will, ist eher fraglich.

Und auch ein Leihkonstrukt dürfte bei vielen FC-Fans auf relativ wenig Verständnis stoßen – zumal der Offensivspieler noch mit einem gut dotierten Vertrag ausgestattet wurde. Dass Regensburg einen Großteil des Gehalts übernimmt, gilt als unwahrscheinlich. Tatsächlich scheint noch relativ wenig Bewegung in der Personalie Adamyan zu stecken. „Der Zustand ist für beide Seiten nicht zufriedenstellend. Wir suchen nach einer Lösung, zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es jedoch nichts zu vermelden“, sagte Adamyans Berater Karl Herzog der „Kölnischen Rundschau„

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Gewinner der Hinrunde

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Irene Fuhrmann, Ex Trainerin beim ÖFB
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Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Die Zeit drängt: Der Vorbereitungsauftakt der FC-Frauen nach der Weihnachtspause am 6. Januar ist nur noch zehn Tage entfernt. Bis dahin sollte die Trainerfrage geklärt sein. Am Freitagmittag tat sich eine neue Option auf, die bei genauerer Betrachtung zumindest denkbar erscheint. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

Nach dem Trainer-Aus von Daniel Weber bei den Fußballerinnen des FC steht die Trainerfrage und die Suche nach einer Nachfolgerin für Jaqueline Dünker im Raum. Mit der Trennung des ÖFB von Irene Fuhrmann als Nationaltrainerin könnte sich zumindest in der Theorie eine neue Möglichkeit für die Geißböcke ergeben. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

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Der Trainerposten beim 1. FC Köln für die Zeit ab Januar ist – zumindest offiziell – immer noch nicht besetzt. Nach der Entlassung von Daniel Weber übernahm dessen Assistentin Jacqueline Dünker interimsweise für die verbleibenden beiden Spiele im Dezember in Potsdam (1:0) und gegen Leipzig (1:3). Dünker hätte grundsätzlich auch gute Karten, den Posten dauerhaft zu übernehmen – jedoch besitzt sie nicht die notwendige Trainer-Pro-Lizenz, die seit dieser Saison in der Bundesliga erforderlich ist. Der FC müsste also für jedes Spiel eine Strafe an den DFB bezahlen – eine kostspielige Lösung, zumal Dünker wohl frühestens 2026 einen Platz im entsprechenden Lehrgang erhalten könnte.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Eine neue Option für die Trainerfrage bei den Frauen des 1. FC Köln?

Am Freitagmittag eröffnete sich dem FC nun eine neue Option, die zwar ein gewisses Risiko bergen würde, aber bei genauerer Betrachtung nicht gänzlich unrealistisch anmutet: Der österreichische Fußball-Bund gab die Trennung von der bisherigen Teamchefin Irene Fuhrmann bekannt. Die 44-Jährige hatte zuletzt die Qualifikation für die EM in der Schweiz durch das Aus in den Playoffs gegen Polen verpasst. 2022 hatte Fuhrmann die ÖFB-Auswahl bei der EM in England noch bis ins Viertelfinale geführt. Fuhrmann war bisher als Trainerin ausschließlich für den ÖFB tätig, seit 2020 für die A-Nationalmannschaft. Der Vereinsfußball wäre für die gebürtige Wienerin als Coach damit ebenso Neuland wie die deutsche Bundesliga. Dafür besitzt sie jedoch nicht nur die erforderliche Pro-Lizenz, sondern auch eine Menge (internationale) Erfahrung im Frauen-Fußball.

Die Eingewöhnung am Geißbockheim wäre für Fuhrmann trotz des Neulands zudem deutlich einfacher, da sie viele Leistungsträgerinnen des FC bereits aus ihrer Zeit von der Nationalmannschaft kennt. Mit Celina Degen, Laura Feiersinger, Nicole Billa sowie der Langzeit-Verletzten Jasmin Pal hat der FC gleich vier österreichische Auswahlspielerinnen im Kader. Nach Daniel Weber und Jacqueline Dünker sollte ein möglicher dritter Trainer innerhalb eines halben Jahres daher keine allzu große Eingewöhnungszeit benötigen müssen. Der FC pflegt zudem bereits seit Jahren gute Beziehungen in das Land, verpflichtet immer wieder österreichische Spielerinnen und schlug zuletzt zweimal in Folge beim Sommer-Trainingslager in Ampflwang auf.

Dünker wird dem FC wohl erhalten bleiben

Ein weiterer Umstand könnte den Wechsel aus der Alpenrepublik ins Rheinland zudem erleichtern: Fuhrmann wird von der Agentur Fem11 betreut, die ihren Sitz in Ehrenfeld hat. Die Verhandlungswege zum Geißbockheim wären entsprechend kurz. Mit Fuhrmann hätte der FC die Vakanz auf dem Trainerstuhl beseitigt, würde die Strafe des DFB umgehen und hätte eine Trainerin mit Erfahrung und exzellentem Ruf in die Domstadt gelockt – keine schlechten Aussichten für die dringend benötigte Aufbruchstimmung nach der verpatzten ersten Saison-Hälfte. Über ein generelles Interesse von Seiten des FC ist bislang nichts bekannt. Dennoch scheint diese Personalie nicht unrealistisch.

Ob es jedoch dazu kommt, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nach Informationen von come-on-fc.com gab es kurz vor Weihnachten bereits ein Gespräch des Vereins mit Dünker, in der es sicherlich insbesondere um die Zukunft der gebürtigen Euskirchenerin gegangen sein dürfte. Egal in welcher Funktion: Dünker wird dem FC mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhalten bleiben, besitzt sie doch einen Vertrag bis 2026.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den möglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Ivan Prtajin
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Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den möglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Am Nachmittag hat der 1. FC Union Berlin die Trennung von Bo Svensson bekannt gegeben und damit umgehend die Gerüchteküche um Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart angekurbelt. Doch das ist aus Kölner Sicht nicht der interessante Aspekt. Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Köln noch wahrscheinlich?

Ein wenig überraschend kam die Nachricht dann doch, zumindest so kurz vor dem Jahreswechsel. Bo Svensson ist nicht mehr länger Trainer des 1. FC Union Berlin. Und unweigerlich stellt sich aus Sicht der Geißböcke eine interessante Frage: Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Köln wahrscheinlich?

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Nach wie vor warten die FC-Fans auf neue Informationen vom Transfermarkt, wünschen sich neue Namen, neue Spieler. Zuletzt hieß es in der „Kronen Zeitung“, dass die Kölner Abstand von einem Transfer von Gregory Wüthrich nehmen würden. Laut Artikel habe es Bedenken aufgrund der Verletzungshistorie des Abwehrspielers gegeben. Und nun scheint auch ein weiterer geplanter Wechsel zumindest neue Fragezeichen zu hinterlassen. So könnte es Entwicklungen in der Personalie Ivan Prtajin geben. Der Kroate soll nicht nur auf dem Wunschzettel der Kölner stehen, schon vor einigen Tagen hieß es, die Kölner würden sich in sehr weiten Gesprächen mit dem Angreifer befinden. Der FC sucht bekanntlich einen erfahrenen, robusten Knipser, der dem FC direkt weiterhelfen könnte.

Ivan Prtajin würde ins Raster des 1. FC Köln passen

Auch, wenn Prtajin bei Union Berlin in dieser Saison nicht so wirklich zum Zug kam, blickt der Stürmer auf viel Zweitliga-Erfahrung zurück. Insofern würde Prtajin ins Raster des FC passen. Doch ob der Stürmer wirklich an den Rhein wechselt, scheint aktuell noch komplett offen zu sein. Zum einen hat Köln gleich mehrere renommierte Nebenbuhler. Unter anderem soll Hertha BSC an einer Verpflichtung des Agreifers interessiert sein. Aber auch Hannover 96, der Hamburger SV sowie aus der Bundesliga Holstein Kiel und der FC St. Pauli. Der FC habe aber die besten Karten, heißt es nach wie vor. Zum anderen war ein möglicher Wechselgrund des 28-Jährigen die persönliche Situation bei den Eisernen. Denn der Kroate kam im Sommer als großes Versprechen, wurde mit Lobeshymnen ausgestattet und betonte auch selbst, wie glücklich er über den Wechsel nach Berlin sei.

Neuer Trainer, neue Chance?

Nur kam Prtajin in den ersten Monaten bei den Eisernen gar nicht zum Einsatz, stand noch nicht einmal im Kader. Und das, obwohl Union große Probleme in der Offensive hat. Erst in den vergangenen Wochen berief Bo Svensson den Zielstürmer in den Kader, schenkte Prtajin ganze zwei Kurzeinsätze. Der Kroate soll alles andere als glücklich über die Situation gewesen sein und auch deswegen einen Wechsel forciert haben. Und der FC wäre ein dankbarer Abnehmer, schließlich ist der Stürmer die zweite große Baustelle, die die FC-Bosse im Kader ausgemacht haben. Nun könnte es allerdings bei Prtajin ein Umdenken geben. Unter einem neuen Trainer werden die Karten neu gemischt, der Stürmer könnte die Chance sehen, sich nun doch noch in der Bundesliga durchzusetzen.

Ob Prtajin nun noch einmal über seine Situation bei den Eisernen nachdenkt, ist nicht bekannt. Allerdings hat sich die Verhandlungsposition der Kölner nicht wirklich verbessert. Immerhin werden am Ende des Tages Prtajin und Union Berlin entscheiden müssen. Dem Vernehmen nach sollen die Verantwortlichen der Hauptstädter nun erst einmal die Meinung eines neuen Trainers abwarten wollen. Das könnte mit Steffen Baumgart ein alter Bekannter aus FC-Sicht sein. Der Ex-Trainer der Geißböcke ist bekanntlich nach wie vor mit dem Verein und der Stadt sehr eng verbunden und Union-Sportchef Horst Heldt lotste den Trainer einst nach Köln. Für die Kölner hat das nicht mehr viel Wert, vielmehr geht es dem FC um die Personalie Prtajin.

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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Die am Ende noch sportlich erfolgreiche Hinrunde des FC, die mit der Herbstmeisterschaft gekrönt wurde, brachte naturgemäß auch einige Leistungsträger innerhalb des Kaders hervor. Das sind unsere Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

Noch im Oktober zogen dunkle Wolken über dem Geißbockheim auf. Der FC stand mit dem Rücken zur Wand, Trainer und Sportdirektor wurden angezählt. Nur zwei Monate später hat sich der Himmel ein wenig aufgeklart. Der FC geht als Spitzenreiter ins neue Jahr, der Aufstieg ist noch ein Stück weit entfernt, aber durchaus realistisch. Das sind für uns die Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

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Marvin Schwäbe: Zweifellos einer der Gewinner überhaupt im Kader des FC. Der Torhüter wurde zu Saisonbeginn zur Nummer zwei degradiert und galt als sicherer Wechselkandidat. Als Jonas Urbig jedoch ab und an unglücklich aussah und dem Team in sechs Spielen nur ein Sieg gelang, reagierte der Trainer, stellte Schwäbe wieder zwischen die Pfosten. Und das zahlte sich aus: Mit dem Routinier gelangen sechs Siege aus sieben Spielen (ein Unentschieden). Schwäbe kassierte dabei gerade einmal drei Gegentore. Damit kommt der Keeper auf einen Schnitt von weniger als einem Gegentor in zwei Begegnungen. Fünf Mal hielt der Keeper sgar die Null. Das ist zwar nicht der Bestwert, gemessen an den wenigen Begegnungen aber schon besonders gut. Rob-Robert Zieler blieb in 17 Begegnungen sieben Mal ohne Gegentreffer. Schwäbe war zunächst degradiert und ist aktuell einer der erfolgreichsten Keeper der Liga.

Julian Pauli: Der Innenverteidiger stieg erst im Sommer aus der U19 auf und wurde auf Anhieb zum Stammspieler. 14 Spiele in der zweiten Liga und drei im DFB-Pokal mit insgesamt 1327 Einsatzminuten hätten die wenigsten Beobachter dem 19-Jährigen im Sommer zugetraut. Zumal er eigentlich als fest eingeplanter U21-Akteur galt. Zuletzt wurde Pauli jedoch wegen einer Gehirnerschütterung außer Gefecht gesetzt. Und dennoch ist Pauli wohl der Shootingstar der Geißböcke. Der Abwehrspieler ist auch fester Bestandteil der U20-Nationalmannschaft und mittlerweile auch dort Stammspieler.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Vom Ergänzungsspieler zum Stammplatz

Eric Martel: Blieb dem FC auch nach dem Abstieg treu, wurde auch im Unterhaus Stammspieler und ist unumstritten einer der Leader der Mannschaft. Martel ist nomineller Sechser der Geißböcke, doch in den vergangenen drei Begegnungen beorderte Gerhard Struber seinen heimlichen Kapitän in die Innenverteidigung. Resultat: Zwei Zu-null-Siege und nur ein Gegentor in 270 Minuten. Der „kicker“ führt Martel mit einem Notenschnitt von 2,85 in den Top 12 aller Zweitliga-Spieler – damit ist der 22-Jährige zugleich der notenbeste Spieler des FC. In der Liga hat Martel die meisten Zweikämpfe von allen Mitspielern gewonnen. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist für den FC aktuell jedenfalls unverzichtbar.

Dominique Heintz: Gegen Ende der Abstiegssaison war Heintz nur noch Ergänzungsspieler und kaum noch gefragt, die Vertragsverlängerung im Frühling überraschte. Das änderte sich im Unterhaus: Seit der Umstellung auf eine Dreierkette ist Heintz in der Innenverteidigung gesetzt und damit auch ein Garant für den Aufschwung, der den FC auf der Zielgeraden sogar noch zum Herbstmeister machte. Das Highlight in Kaiserslautern verpasste der 31-Jährige wegen einer Gelbsperre, zuvor sorgte er als Stammspieler mit dafür, dass die FC-Abwehr in vier von sechs Partien seit der Hertha-Wende ohne Gegentreffer blieb.

Die Torjäger beim 1. FC Köln

Tim Lemperle: Das FC-Eigengewächs nutzte seine Chance nach der Rückkehr aus Führt eindrucksvoll. Der 22-Jährige erzielte in 15 Einsätzen acht Treffer und bereitete vier weitere vor. Damit steht Lemperle sogar in den Top 10 der Torjägerliste – und ist mit 2,93 beim „kicker“ nach Martel der zweitbeste Kölner Spieler der Hinrunde. Der Nachteil des Aufschwungs aus Kölner Sicht: Andere Vereine wurden ebenfalls auf den Stürmer aufmerksam, dessen Vertrag im Sommer endet. Der Abschied ist beschlossene Sache, nur der Zeitpunkt ist noch offen. Die neue sportliche Heimat scheint in Hoffenheim zu liegen.

Damion Downs: Der Stürmer setzte den Trend fort, der mit dem Last-Minute-Siegtor gegen Union Berlin begann. Damals ließ Downs den FC mit seinem Treffer bis zum letzten Spieltag vom Klassenerhalt träumen. In dieser Saison startete der 20-Jährige richtig durch, erzielte in 16 Spielen sieben Tore und bereitete drei weitere vor, ist aus dem Kölner Angriff kaum noch wegzudenken. Der deutsche U20-Nationalspieler steigerte seinen Marktwert damit enorm, das Portal transfermarkt.de beziffert ihn aktuell auf drei Millionen Euro. Wie gut die beiden Kölner Angreifer in dieser Saison würden performen können, war in der Vorbereitung absolut ungewiss. Auch, wenn Downs schon in der vergangenen Saison für den FC traf, dürften sich die beiden für die FC-Bosse wie Neuzugänge anfühlen.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Köln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Christian Keller, Geschäftsführer des 1. FC Köln
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Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Köln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Der FC will weiter nachbessern auf dem Transfermarkt, doch dieser ist gerade im Winter kein leichter. Bereits einen Neuzugang haben die Kölner schon zu verzeichnen und das macht Hoffnung auf mehr. Nicht nur bei den Fans, auch die FC-Veranrwortlichen haben große Ambitionen. Nichtsdestotrotz: Der Winter-Transfermarkt ist für den 1. FC Köln kompliziert.

Nach der Transfersperre können die Kölner wieder nachlegen. Doch dies ist gerade im Winter keine leichte Aufgabe. Denn zu den Verhandlungen sitzt zu dieser Zeit immer auch noch eine dritte Partei mit am Tisch. Der Winter-Transfermarkt ist für den 1. FC Köln kompliziert.

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Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Kölner bereits genau in einer Woche wieder in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Am 3. Januar bricht der FC-Tross ins Trainingslager nach Spanien, an die Costa del Sol auf. Und während die Spieler die Auszeit bis dahin genießen dürfen, dürfte es am Geißbockheim hinter verschlossenen Türen dann auch zwischen den Tagen hoch hergehen. Denn wenn es nach den Wünschen der Kölner Verantwortlichen geht, sollten bis zum Beginn des Trainingslagers auch weitere Neuverpflichtungen unter Dach und Fach gebracht sein. Christian Keller hatte vor Weihnachten von ein, zwei neuen Spielern gesprochen, die der FC noch gerne verpflichten würde. Dabei wird es sich auf jeden Fall um einen Stürmer handeln und mit großer Sicherheit um einen Innenverteidiger.

Keller: „Es liegt im Winter nicht nur an uns“

Die Kölner Fans hatten gehofft, dass es noch vor Weihnachten weitere Namen geben würde. Schließlich hatte Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ diesen Wunsch geäußert. Daraus ist mit dem zu diesem Zeitpunkt wohl schon feststehenden, aber noch nicht kommunizierten Jusuf Gazibegovic nur bedingt etwas geworden. Vielleicht auch, weil der Lizenzspielleiter ebenfalls in der Doku darauf hinwies, dass der Winter-Transfermarkt eben ein besonders schwerer sei. Worte, die man so auch schon von Christian Keller bereits mehrfach gehört hat. Und so konnte sich der Sportdirektor auch nicht festlegen, ob es bis zum Trainingslagerstart weitere Namen zu vermelden gibt. „Es wäre sicherlich wünschenswert. Aber es liegt im Winter nicht nur an uns“, so Keller

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

(Spieler, die mindestens fünf Mal aufgelaufen sind….)

Soll heißen, dass eben nicht nur seine Wünsche vorträgt und der Spieler entscheidet. Der Wintertransfermarkt bringt die Schwierigkeit mit sich, dass in der Regel immer eine dritte Partei am Tisch sitzt. Nicht umsonst gilt in der Welt der Manager und Spielerberater die Idee, dass im Sommer die Hausaufgaben gemacht werden. Das liest sich in den Zahlen so. In der vergangenen Spielzeit haben die Mannschaften der Bundesliga laut transfermarkt.de im Sommer 145 Spieler verpflichtet und sich diese 758 Millionen Euro kosten lassen, abgegeben wurden damals sogar 259 Spieler für mehr als eine Milliarde Euro. Im Winter rüsteten die Teams 33 Spieler für 100 Millionen Euro nach, 64 Profis verließen dafür die Clubs für knapp 20 Millionen Euro. De facto können die Vereine keine freien oder frei werdenden Spieler verpflichten. Verträge laufen im Winter in aller Regel nicht aus.

Jusuf Gazibegovic entspricht nicht dem Maßstab

Und so gestaltet sich die Suche im Winter für einen Zweitligisten sicherlich nicht besonders einfach. Die anderen Mannschaften werden wohl kaum ihre Topspieler abgeben. Vielmehr stellt sich die Frage, warum ein funktionierender Stürmer den Gang in die 2. Bundesliga antreten, warum ein Club einen treffsicheren Angreifer während der Spielzeit abgeben sollte. Zumal das Budget der Kölner zwar ordentlich, aber sicher nicht übermäßig hoch liegt und die Geißböcke bekanntermaßen nicht gerade mit dem übermäßigen Lohn locken. Vielmehr geben Mannschaften die Spieler ab, die aus welchen Gründen auch immer bei ihrem Ex-Club nicht funktioniert haben. So wie nun Ivan Prtajin, der bei Union Berlin auf zwei Kurzeinsätze und viel Sitzfleisch kommt und deswegen abgegeben werden soll.

Ebenfalls in den Fokus könnten Spieler geraten, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen. Denn auch dann hätte ein potenziell aufnehmender Verein nicht die schlechtesten Karten, wie die Gerüchte um Tim Lemperle gezeigt haben. Der FC wird den Angreifer bis zum kommenden Sommer behalten, ihn dann ablösefrei abgeben. Zumindest wurde aber auch darüber spekuliert, dass die Kölner für den Stürmer in diesem Winter zumindest noch eine kleine Ablöse kassieren würden. Lange vorbereiten können die Clubverantwortlichen solche Deals (trotz langer Transfersperre) in der Regel nicht. Schließlich ist vor dem Herbst nicht abzusehen, welche Akteure bei ihrem Club nicht zum Zug kommen. Eine lange Vorlaufzeit gibt es also bis zum Vertragsabschluss selten.

„Wir wollen Qualität hinzufügen und vorwärtskommen“

Umso bemerkenswerter erscheint die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic. Nicht nur, weil die Kölner offenbar weniger als zwei Millionen Euro für einen Spieler ausgegeben haben, dessen Marktwert auf fünf Millionen geschätzt wird. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die Geißböcke den Grazer Stammspieler mitten in der Saison von einem Champions-League-Teilnehmer an den Rhein lotsen konnten. Geld kann nicht den ganz großen Ausschlag gegeben haben. Und wenn man den Aussagen der Kölner Geschäftsführung glauben darf, wird in einer ähnlichen Richtung nachgerüstet. „Und wenn Sie sich anschauen, woher Jusuf Gazibegovic kommt, wo er gespielt hat und was er mitbringt, kann man an dieser Personalie erkennen, welche Ambitionen wir haben“, sagte Philipp Türoff in einem Interview dem „Geissblog“. „Wir wollen Qualität hinzufügen und vorwärtskommen. Auf diesem Niveau können wir uns die eine oder andere weitere Verpflichtung noch vorstellen.“

Und sollte das nicht bis zum 3. Januar klappen, wäre es auch nicht zu schlimm, das Transferfenster hat bis zum 3. Februar geöffnet. Dabei ist eine Sache ähnlich wie in der Sommertransfer-Phase. Die Konkurrenz schläft auch nicht.

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Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel – Holding Six oder Innenverteidiger?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland

Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland
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Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland

Es gibt offenbar weitere Kaderbewegungen beim 1. FC Köln: Florian Dietz steht anscheinend vor einem Wechsel ins Ausland. Und offenbar macht Österreich das Rennen.

Auch über die Weihnachtstage gibt es Entwicklungen rund um den Kader des 1. FC Köln: Florian Dietz steht offenbar vor einem Wechsel ins Ausland. Zuletzt soll es drei Interessenten gegeben haben.

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Die Zeichen stehen schon seit einigen Wochen und konkret seit einigen Tagen auf Abschied bei Florian Dietz und dem 1. FC Köln. Und das, obwohl der Stürmer seinen vertrag erst im vergangenen Sommer verlängert hat. Doch schon an den Tagen vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern räumte der Angreifer seinen Spind leer. Offenbar in Erwartung eines Wechsels. In den vergangenen Tagen wurde über drei Vereine spekuliert. Unter anderem war wieder einmal Rot-Weiss Essen in der Verlosung. Dietz war bereits zum dritten Mal mit dem Drittligisten in Verbindung gebracht worden. Doch offenbar wird der 26-Jährige nicht an die Hafenstraße wechseln. Das berichtet zumindest „RevierSport“. Demnach scheint es den Stürmer vielmehr ins Ausland zu ziehen.

Löst Florian Dietz das Offensivproblem?

Und offenbar nach Österreich. Wie „RevierSport“ berichtet habe der SCR Altach aktuell die besten Karten im Buhlen um den Angreifer. Der Tabellenletzte der Bundesliga wartet seit August auf den ersten Pflichtspielsieg, hat bislang erst zehn Zähöer eingesammelt und hat seitdem, in 13 Pflichtspielen, ganze acht Tore erzielt. Der Stürmer könnte also die Offensive des Clubs aus Voralberg ankurbeln. Der SCR suche nach einem Angreifer hieß es auch in österreichischen Medien in den vergangenen Wochen. Zumal mit Gustavo Santos der bisherige Top-Torjäger den Verein im November verlassen hatte. Ob Dietz der richtige Angreifer sein kann, wird sich zeigen müssen.

Der Stürmer galt schon im vergangenen Sommer als möglicher Wechselkandidat, wurde bereits mit einigen Vereinen in Verbindung gebracht. Umso erstaunlicher, dass der FC mit dem 26-Jährigen den Vertrag verlängerte. Unter Steffen Baumgart wurde der Angrifer von der Kölner U21 zu den Profis geholt. Der Auftakt war vielversprechend, allerdings riss sich Dietz wiederholt das Kreuzband und fiel lange aus. „Flo hat eine sehr lange Leidenszeit von über eineinhalb Jahren mit schweren verletzungsbedingten Rückschlägen hinter sich. In all dieser Zeit war Aufgeben für ihn nie eine Option. Mit ganz viel Professionalität und Willen hat sich Flo zurückgekämpft“, hatte Christian Keller bei der Vertragsverlängerung gesagt. „Genau diese Widerstandsfähigkeit brauchen wir in unserer Mannschaft. Darüber hinaus wird uns seine Qualität in der Box guttun. Für uns war deshalb klar, dass wir Flo nochmals die Chance geben wollen, zu zeigen, was in ihm steckt.“

Doch dazu erhielt der Stürmer zu wenig Spielzeit, bekam unter Gerhard Struber so gut wie keine Chance mehr. Zuletzt stand der gebürtige Bayer acht Mal nicht im Kader, sammelte ohnehin nur drei Einsätze.

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Zu Recht Herbstmeister?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dejan Ljubicic – Mal tragischer Held, mal Mann für die wichtigen Tore beim 1. FC Köln

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Dejan Ljubicic – Mal tragischer Held, mal Mann für die wichtigen Tore beim 1. FC Köln

Für Dejan Ljubicic war es sicherlich bisher keine unemotionale Saison. Zu Beginn Leistungsträger, zuletzt Formschwäche. Der Österreicher vergab auf kurioseste Weise, traf aber auch in den richtigen Momenten. Dejan Ljubicic ist der Mann für die wichtigen Tore beim 1. FC Köln.

Ein verwandelter Elfmeter im Pokalspiel gegen Hertha und somit der Einzug ins Viertelfinale und der Treffer, der den FC zum Herbstmeister machte. Dejan Ljubicic ist der Mann für die wichtigen Tore beim 1. FC Köln.

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Die vergangenen Wochen hätten wohl kaum emotionaler verlaufen können für Dejan Ljubicic. Im letzten Duell der Hinrunde gelang dem Österreicher noch ein letzter Coup vor Jahresende. Nach einer Flanke von Linton Maina nickte der 27-Jährige zum 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern ein – erzielte den Siegtreffer und sicherte dem FC die Herbstmeisterschaft. Erneut entschied Ljubicic ein Spiel zu Gunsten der Kölner. Vor zweienhalb Wochen war es ebenfalls der Österreicher, der im Duell gegen Hertha BSC im Achtelfinale des DFB-Pokals durch einen Elfmeter die Geißböcke in der Nachspielzeit der Verlängerung in die nächste Runde schoss. Doch die Saison hatte durchaus nicht nur gute Momente zu bieten. Denn in eben diesem Pokal-Duell war es auch der gebürtige Wiener, der für eine der wohl kuriosesten Szenen vor dem gegnerischen Tor sorgte, als er die Kugel aus wenigen Zentimetern Abstand nicht ins leere Tor beförderte.

Dejan Ljubicic gehört das Vertrauen von Gerhard Struber

Und auch auf dem Betzenberg lief nicht nur alles rund für den Österreicher. So wurde Ljubicic von FC-Coach Gerhard Struber bereits zur Halbzeit vom Platz genommen. Und der Wechsel war durchaus vorhersehbar und verständlich. Denn neben dem Treffer handelte sich der 27-Jährige in der 40. Minute auch eine Gelbe Karte ein, riskierte mit einem weiteren Foul an Lauterns Jan Gyamerah nur drei Minten später den Gelb-Roten Karton, als er den Mittelfeldspieler mit gestrecktem Bein legte. Die Szenen der vergangenen Duelle scheinen symptomatisch für die Saison. Nach starkem Beginn hatte Ljubicic lange Schwierigkeiten, seine Form zu finden und drehte zulet wieder ein wenig auf. Und dennoch gehört dem Österreicher das Vertrauen seine Landsmannes Struber. Bis auf die vier verpassten Spiele wegen einer Mandel-OP stand Ljubicic in dieser Saison immer in der Startelf.

Nun hat der Mittelfeldspieler das Vertrauen zurückgezahlt – und das gleich doppelt. Denn es scheint so, als sei der 27-Jährige beim FC der Mann für die wichtigen Tore. Sowohl die Entscheidung zum Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals als auch den Treffer, der dem FC den ersten Tabellenplatz am Ende der Hinrunde sicherte, hatte Ljubicic auf dem Fuß. Der Nationalspieler Österreichs hat die Nerven, in den entscheidenden Momenten eiskalt zuzuschlagen und übernimmt Verantwortung. Und das blieb auch Sportdirektor Christian Keller nicht verborgen. „Dass er den am Ende macht, spricht für ihn“, sagte Keller nach dem Elfmeter-Treffer gegen die Hertha zu Beginn des Monats. Und auch Mannschaftskollege Timo Hübers weiß um Stärken von Ljubicic. „Wer Dejo kennt, der weiß, das ist einer ohne Nerven. Umso schöner, dass er die Nervenstärke hat.“

Nervenstärke ist beim 1. FC Köln viel wert

Und so ist es gerade diese Nervenstärke, die in der ersten Hälfte der Saison beim 1. FC Köln viel wert ist. Nach der Achterbahnfahrt, die der Verein in den letzten 17 Spielen, aber auch in den vergangenen Jahren hinter sich hat, ist diese Eigenschaft wohl eine nicht zu unterschätzende. Transfersperre, Abstieg und die laute Kritik an der Führungsebene hat den Verein kräftig durchgeschüttelt. Und auch auf dem Trainerposten, innerhalb der Mannschaftsaufstellung und dem Spielsystem hat sich viel verändert seit den erfolgreichen Zeiten unter Steffen Baumgart. Und so mussten auch die Spieler mit Umstellungen zurecht kommen – auch Ljubicic, wie zuletzt im Pokalspiel gegen die Hertha. „Dejo hat in dem Spiel drei unterschiedliche Positionen gespielt. Das ist auch nicht einfach. Er hat extreme Laufintensität auf den Platz gebracht, wie alle anderen Spieler auch“, so Keller.

An dem 27-Jährigen geht der Druck dann aber wohl doch nicht spurlos vorbei. „Eine gewisse Spannung war schon da. Ich wollte es ausbessern, weil ich eine riesige Chance hatte. Das musste einfach sein“, sagte Ljubicic nach dem Pokalsieg. „Das war schon ein paar Minuten in meinem Kopf drinnen. Am Ende habe ich es ausgebessert.“ Und so lange der Österreicher am Ende ausbessert und der Mann für die wichtigen Tore bleibt, ist „alles möglich“.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Transfers, Abgänge, Verbleib, Absagen – die ersten Entscheidungen beim 1. FC Köln und Tendenzen

Jusuf Gazibegović von Sturm Graz auch dem Wunschzettel des 1. FC Köln?
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Transfers, Abgänge, Verbleib, Absagen – die ersten Entscheidungen beim 1. FC Köln und Tendenzen

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk ist für die FC-Fans vorerst ausgeblieben. Der FC hat einen festen Neuzugang, musste aber auch den ersten Abschied verkünden und kann an anderer Stelle besser planen. Diese Transfers sind beim 1. FC Köln fix.

Die Verantwortlichen des FC konnten bisher einen Zugang verpflichten, ein weiterer wird wohl nicht nach Köln kommen. Dafür gibt es aber auch Spieler, die dem Club erhalten bleiben. Diese Transfers sind beim 1. FC Köln fix.

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Die Hoffnungen waren bei den Fans des 1. FC Köln groß, dass es in den Tagen vor Weihnachten noch die ein oder andere Transferentscheidung bei den Geißböcken geben würde. Den Hoffnungen erteilte Christian Keller am Sonntag nach dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern und dem Gewinn der Herbstmeisterschaft eine Abfuhr. Keller erklärte, dass er nicht mehr mit einem Personal-Update vor den besinnlichen Tagen rechnen würde. Allerdings kündigte der Sportdirektor bei „Sky“ ebenfalls an, dass er noch mit der ein oder anderen Verpflichtung rechne. Eine Grunderneuerung werde es aber nicht geben. Tendenzen gab es zuletzt zumindest einige. Unter anderem geistert nach wie vor der Name Ivan Prtajin ums Geißbockheim. Schon vor einigen Tagen sollen die Gespräche konkret gewesen sein, der FC wurde als Favorit genannt.

Eine Neuverpflichtung beim 1. FC Köln fix

Allerdings scheint es eben doch noch einige Konkurrenten zu geben. Die Suche nach einem neuen Innenverteidiger gestaltet sich auch kompliziert. Laut „Kronen Zeitung“ wird Gregory Wüthrich nicht die erhoffte Verstärkung. Der Schweizer Nationalspieler werde demnach nicht nach Köln kommen. Und das offenbar aufgrund seiner Verletzungshistorie. Dennoch bleiben Stürmer und Innenverteidiger wohl die größten Transferziele der Kölner. Nicht umsonst sprachen die FC-Kaderplaner zuletzt von einer Achse, die dem Team gut zu Gesicht stehen würde. Ob allerdings auch ein weiterer Sechser ein Thema ist, ist angesichts von Kellers Aussage von ein bis zwei Neuverpflichtungen, zumindest offen. Auch die Verpflichtung von Perspektivspieler der Marke Julian Hettwer scheinen somit erst einmal nicht die höchste Priorität zu haben. Konkret wird es ohnehin wohl frühestens erst nach den Feiertagen, vielleicht auch erst im kommenden Jahr.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

(Spieler, die mindestens fünf Mal aufgelaufen sind….)

Dabei sind die ersten Kaderentscheidungen bereits gefallen. Mit Jusuf Gazibegovic haben die Kölner ihren ersten Neuzugang verpflichtet. Der Rechtsverteidiger kommt von Sturm Graz und soll die Geißböcke keine zwei Millionen Euro gekostet haben. Der 24-Jährige kommt mit dem Versprechen von mehr als 200 Profi-Einsätzen, einem geschätzten Marktwert von rund fünf Millionen Euro sowie dem eines A-Nationalspielers. Der Abwehrspieler schließt die erste der beiden großen Baustellen, die die Kölner schon vor Wochen ausgemacht haben. Die Hoffnungen sind schon vor dem ersten Einsatz groß. Gazibegovic wird mit der Mannschaft am 3. Januar an die Costa del Sol zum Trainingslager aufbrechen.

Marvin Schwäbe wird sicher bleiben

Ganz sicher mit dabei wird auch Marvin Schwäbe sein. Der Keeper galt noch im Sommer als sicherer Wechselkandidat, fand aber keinen Abnehmer und wurde seitdem als möglicher Wechselkandidat für den Winter gehandelt. Doch diese Idee scheint also überholt. Wie berichtet, will Schwäbe beim FC bleiben – mindestens bis zum Saisonende. „Jetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter“, sagte der Torhüter nach dem Erfolg über Kaiserslautern. Vermutlich, weil Schwäbe nun den Stammplatz wieder sicher hat und der als Nummer eins in die Saison gestartete Jonas Urbig auf der Bank sitzt. Während Schwäbe also in Köln bleibt, ist die Frage nach der Zukunft der aktuellen Nummer zwei offen.

Urbig reiht sich in eine Liste einiger Spieler ein, deren Verbleib beim FC in den Sternen steht. Der Keeper sieht sich als Nummer eins und eher kurz- als mittelfristig auch in der Bundesliga. Erstes wird der FC dem Torwarttalent erst einmal nicht bieten und zweiteres ist bei der engen Liga auch absolut ungewiss und wird es wohl auch bis in den Frühling bleiben. Mehr Sicherheit und lukrativer wäre wohl ein Wechsel. Ohnehin befinden sich die Kölner bei einigen Spielern nicht in der besten Verhandlungsposition. Auch Dejan Ljubicic und Linton Maina sind weiterhin fraglich – wenn auch erst ab kommenden Sommer. Aktuell sind die Wechselkandidaten wohl eher die, die gerade hinten dran sind. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Rasmus Carstensen sowie künfitge Leihspieler wie Elias Bakatukanda. Dietz wird mittlerweile mit drei Clubs in Verbindung gebracht. Laut „Reviersport“ ist einer davon Rot-Weiss Essen.

Erst ein Abgang fix bei den Kölnern

Seine Zukunft geklärt hat dagegen Tim Lemperle. Der Angreifer wird den FC im kommenden Sommer verlassen. Das hatte Christian Keller in der vergangenen Woche bestätigt. Der Vollzug könnte schon Anfang Januar vermeldet werden. Die besten Karten hat nach wie vor die TSG Hoffenheim. „Du kannst nicht viel daran ändern, wenn der Spieler sehr klar ist und sagt, er will auf jeden Fall Bundesliga spielen und diese Chancen möglichst früh ergreifen. Wir können ihm das heute noch nicht bieten“, sagte der Kölner Sportdirektor. Dabei wird es möglicherweise nicht nur um die Ligazugehörigkeit gegangen sein.

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Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel – Holding Six oder Innenverteidiger?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Deal geplatzt? Gregory Wüthrich offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Köln

Gregory Wüthrich wechselt wohl nicht zum 1. FC Köln
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Deal geplatzt? Gregory Wüthrich offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Köln

Der FC sucht weiterhin nach einem Innenverteidiger auf dem Transfermarkt und muss anscheinend die Suche neu ausrichten. Gregory Wüthrich ist offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Köln.

Die Hoffnung der Kölner Fans vor dem Weihnachtsfest noch eine Neuverpflichtung unter den Baum gelegt zu bekommen, erfährt offensichtlich einen Dämpfer: Gregory Wüthrich ist offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Köln. Das berichtet die „Steirerkrone(+)„.

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Noch in der vergangenen Folge der FC-Doku „geliebter Fußballclub“ sprach Thomas Kessler von dem Wunsch oder der Hoffnung, vor Weihnachten noch den ein oder anderen Deal eintüten zu können. Am vergangenen Sonntag klangen die Worte von Sportdirektor Christian Keller allerdings so, als würde es bei dem bisherigen einen Deal vorerst bleiben. Bekanntlich wechselt Jusuf Gazibegovic zum 1. Januar an den Rhein. Und die Hoffnung war zumindest bei vielen Fans groß, einen weiteren Spieler von Sturm Graz bald schon im Trikot der Geißböcke sehen zu können: Gregory Wüthrich war offenbar ins Visier der Kölner geraten. Das hatte vor einiger Zeit schon die „Kölnische Rundschau“ berichtet. Der „Express“ wollte auch von intensiven Gesprächen erfahren haben, berichtete zuletzt, Wüthrich habe sich auch das Spiel der Kölner gegen den 1. FC Nürnberg angesehen.

Gregory Wüthrich wird wohl in Graz bleiben

Tatsächlich war zu vernehmen, dass Graz dem Abwehrspieler auch keine Steine in den Weg gelegt hätte. Doch anscheinend wird aus dem Deal nun nichts. Wie die „Steirerkrone“, ein Lokalteil der Kronen Zeitung, berichtet, können die „Graz-Fans beruhigt“ sein, ein Deal zum FC würde demnach nicht zu Stande kommen. Und die wahrscheinliche Begründung kommt nicht so richtig überraschend. Laut der Zeitung soll der Deal aufgrund der „Knie-Geschichte“ des Schweizer Nationalspielers geplatzt sein. Schon im Sommer 2023 hätte der Innenverteidiger in die Bundesliga zum FC Augsburg wechseln sollen, doch der Medizincheck machte Wüthrich und den Fuggerstädtern einen Strich durch die Rechnung. Die Gründe für den nicht bestandenen Medizincheck wurden damals nicht veröffentlicht, es soll sich aber um eine bekannte Verletzung gehandelt haben – offenbar um alte Knieverletzungen.

Immer wieder hatte Wüthrich mit dem Knie zu tun. Auch in diesem Herbst fiel der Schweizer Nationalspieler mehrere Wochen mit einer Kapselverletzung aus. Zunächst war sogar ein Kreuzbandriss befürchtet worden, das bestätigte sich glücklicherweise nicht. Dafür aber die Kapselverletzung und ein langer Ausfall. Der FC scheint sich nicht erneut auf einen Spieler mit wiederkehrenden Knieproblemen einlassen zu wollen. Unwillkürlich stellen sich sofort die Erinnerungen an Sebastian Andersson ein. Der Schwede fiel bekanntlich ebenfalls lange bei den Geißböcken aufgrund alter „Knie-Geschichten“ aus. Somit werden sich die Kölner auch weiterhin nach einem neuen Innenverteidiger umschauen. Vielleicht erklärt der geplatzte Deal auch, warum es vor Weihnachten offenbar keine weitere Transferbewegung gibt.

Dabei dürfte ein Abwehrspieler große Priorität bei der aktuellen Suche auf dem Transfermarkt haben. Nach dem Ausfall von Luca Kilian hat der FC weiterhin nur vier Innenverteeidiger im Kader. Elias Bakatukanda soll bekanntlich verliehen werden. Damit wären es drei, sehr wenig für eine Dreierkette. Selbst, wenn mit Eric Martel ein nomineller Sechser zuletzt einen starken Eindruck in der Innenverteidigung gemacht hat.

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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Noch zu Beginn der Spielzeit war der Keeper ausgebootet, frustriert und wollte die Geißböcke verlassen. Mittlerweile ist der 29-Jährige wieder der absolute Rückhalt des FC und wird diesem vorerst erhalten bleiben. Marvin Schwäbe kündigt Verbleib beim 1. FC Köln an.

Erst ausgemustert, nun wieder die Nummer eins. Der 29-Jährige ist einer der großen Gewinner der Systemumstellung und steht für den Umschwung des Teams. Marvin Schwäbe kündigt seinen Verbleib beim 1. FC Köln an

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Abgekämpft und auch erschöpft brachte es Timo Hübers auf den Punkt: „Man kann immer sagen ‚Glück‘ und ‚Zufall‘, aber ich glaube, die Entwicklung der letzten Wochen gibt uns recht“, erklärte der Kapitän des 1. FC Köln und hatte absolut recht. Nach dem 17 Spieltag steht eine Mannschaft eben nicht mehr ohne Grund an der Tabellenspitze, auch nicht ein Team, dass noch vor wenigen Wochen in ein „gefühltes Erdbeben“ schlitterte, wie es Hübers Trainer nannte. Hübers Aussage war nicht nur richtig, sie war vor allem vielschichtig. Denn sie trifft auch auf einzelne Akteure, allen voran Marvin Schwäbe zu. Der Kölner Keeper ist mittlerweile wieder ein fester Rückhalt der Geißböcke. In sieben Ligaspielen kassierte der Torwart drei Gegentreffer. Einen ansatzweise ähnlichen Schnitt kann kein anderer Keeper der Liga aufweisen.

Schwäbe: „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“

Und wurde die starke Ausbeute in den ersten Begegnungen nach seiner Rückkehr als Nummer eins schon mal gerne mit der individuellen Schwäche des Gegners oder der stabileren Defensive erklärt, so zeigte der Keeper gegen den 1. FC Kaiserslautern, warum er aktuell der Stammkeeper ist. Noch am vergangenen Wochenende griff Schwäbe gegen Jens Castrop vorbei, nun war der Keeper gleich mehrfach zur Stelle. Wenn auch sicher kein unhaltbarer Ball dabei war. Schwäbe blieb beim Alleingang von Jannik Mause lange stehen, machte sich groß und brachte den Stürmer dazu, aus fast schon unmöglichen Winkel zu vergeben. Auch bei den den Schüssen von Jannis Heuer und Aaron Opoku blieb der 29-Jährige ohne Fehler, wenn seine Faustabwehr nach wie vor in manchen Situationen schon mal extrem unkonventionell wirkt.

Unterm Strich hielt der Keeper seinen Kasten am Sonntag zum vierten Mal in Folge in einem Auswärtsspiel sauber. „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“, sagte Schwäbe im Anschluss. „Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Da sind wir überaus glücklich.“ Überhaupt hat der Keeper aktuell viel Grund, glücklich zu sein. Noch vor wenigen Wochen war Schwäbe ausgebootet, vor wenigen Monaten gedanklich schon bei einem anderen Club. Der Torhüter wollte den FC definitiv verlassen, hatte sogar seinen Berater gewechselt. Dem Vernehmen nach auch, weil im Sommer kein Weggang von den Geißböcken zu Stande kam.

Schwäbe kündigt Verbleib an

Nun gilt Schwäbe als einer der Garanten des Kölner Erfolgs. Und ist ganz offensichtlich alles andere als wechselwillig. „Im Fußball geht es manchmal schnell, in die eine wie in die andere Richtung“, sagte Schwäbe. „Jetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter.“ Der Abschied in diesem Winter ist also ganz offensichtlich vom Tisch. Noch vor wenigen Monaten keimte das Horrorszenario auf, Schwäbe würde den Verein verlassen, Jonas Urbig einen Wechsel ebenfalls forcieren und im Sommer laufen die Verträge der Ersatzkeeper zwei und drei aus. Nun haben die Kölner bei ihrer Nummer eins erst einmal Planungssicherheit. Wie es mit der Nummer zwei weitergeht, ist dagegen nach wie vor unklar.

Jonas Urbig gilt weiterhin als Wechselkandidat. Spätestens im kommenden Sommer, ein zeitnaher Abschied ist aber angesichts seiner Situation auch nicht unwahrscheinlich. Zuletzt wurden immer wieder die Bayern mit dem Talent in Verbindung gebracht. Nur würde diese Tür nicht in diesem Winter geöffnet werden. Für Schwäbe gibt es dann schon einen Plan für die kommenden Tage: „Über Weihnachten können wir dann auch mal ein wenig die Seele baumeln lassen“, sagte der Keeper. Gedanken über seine nahe Zukunft muss sich Schwäbe in den kommenden Tagen jedenfalls nicht machen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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