Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Lukas Kwasniok bei der Ankunft in Bad Waltersdorf
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Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Alle fitten Spieler der Geißböcke sind mit dabei, auch Joel Schmied tritt die Reise an die Costa Blanca an. Zudem dürfen sich einige Youngster zeigen.

Mit 28 Spielern bricht der FC am Freitag Richtung Alicante auf. Allerdings wird Joel Schmied „nur“ Reha-Einheiten absolvieren. Dennoch: Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Denn auch einige Youngster sind mit dabei.

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Für den FC beginnt das Jahr mit dem Trainingslager. Am Freitag reist der Tross per Charterflug nach Spanien. Um elf Uhr geht der Flieger Richtung Alicante, dann wird das Team mit dem Bus zum Fünf-Sterne-Hotel Barceló La Nucia Hills gebracht. Schon am Nachmittag steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Montag treffen die Kölner in einem Testspiel auf den FC Lugano. Die Rückreise wird am 9. Januar angetreten, allerdings geht es für die Geißböcke dann erst einmal nach Memmingen, um sich von dort zum Auswärtsspiel nach Heidenheim aufzumachen. Dort bestreiten die Kölner am 10. Januar das erste Rückrundenspiel, es folgen in der Englischen Woche die Partien gegen den FC Bayern München und dann den 1. FSV Mainz 05.

Lennemann überraschend dabei

Etwas überraschend wird Joel Schmied die Reise nach Spanien antreten. Der Innenverteidiger laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung. Das Reha-Training soll nun aber ebenfalls an der Costa Blanca erfolgen. Allerdings wird der Schweizer den Kölnern wohl weiterhin fehlen, die ersten Spiele nicht zur Verfügung stehen. Zudem sind gleich mehrere Nachwuchstalente mit dabei. Wie berichtet wird sich Cenny Neumann im Trainingslager beweisen dürfen. Der Rechtsverteidiger soll sich zeigen, könnte sogar den Backup für Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite in der Rückrunde übernehmen. Auch Fynn Schenten, Yannick Mausehund und Keeper Mikolaj Marutzki dürfen sich in Spanien zeigen. Komplettiert wird der Kader von Bernie Lennemann.

Der 22-Jährige kam in dieser Saison bei der U21 ganze sieben Mal zum Einsatz. Gerade in den vergangenen drei Spielen drehte Lennemann aber so richtig auf, erzielte vier Tore. War gegen Bocholt und Spitzenreiter FC Schalke 04 gleich zwei Mal der Matchwinner. Nun darf er zeigen, ob der Stürmer auch die Qualität für die Profis hat. Auch der zuletzt verletzte Youssoupha Niang wird mit nach Spanien aufbrechen.

Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Der FC muss im Winter wohl noch einmal nachlegen. Und Thomas Kessler und Co. arbeiten mit Hochdruck an Verstärkungen. Dass das aber im Winter keine leichte Aufgabe ist, zeigen die Beispiele nur zu gut beim 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

Vier Spieler hat er FC im vergangenen Winter verpflichtet, nur einer ist noch beim FC aktiv. Die Kölner sind damit das perfekte Beispiel für die Schwierigkeiten beim Nachrüsten. Doch dieses Problem hat nicht nur der 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

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Während die FC-Profis noch die letzten Tage vor dem Jahresauftakt an der Costa Blanca am kommenden Freitag genießen, geht es für Thomas Kessler und Co. zurzeit wohl deutlich turbulenter zu. Der Sportchef der Geißböcke fahndet aktuell nach Verstärkungen, in erster Linie wohl für die Innenverteidigung. Wie berichtet soll Sebastiaan Bornauw eine Option sein, dem Vernehmen nach gibt es aber auch weitere. Ob – wie erhofft – aber schon bis zum Trainingslagerauftakt ein Vollzug zu vermelden ist, steht aktuell in den Sternen. Für Kessler und andere Kaderplaner der Liga geht es darum, die richtigen Perlen zu finden. Nicht umsonst haben sowohl Kessler als auch Vorgänger Christian Keller in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das Winter-Transferfenster kein leichtes ist.

Nur ein Wintertransfer von 2025 spielt noch beim FC

Alleine die vor einem Jahr vom FC verpflichteten Spieler untermauern diese These. Anthony Racioppi spielte bei den Kölnern bekanntlich nie eine Rolle, die Leihe endete im vergangenen Sommer. Da war der Schweizer zur Nummer drei degradiert worden. Imad Rondic hat sein Glück zuletzt vergeblich in Polen gesucht und will nun wieder in der 2. Bundesliga angreifen – einen Abnehmer gibt es bislang noch nicht. Anders ist die Situation bei Jusuf Gazibegovic, der künftig wieder für Sturm Graz auflaufen wird. Einzig Joel Schmied spielt auch ein Jahr nach seiner Verpflichtung für den FC, hat sich sogar zum Stammspieler gemausert. Ob das so bleibt, hängt wohl auch mit den Winter-Verpflichtungen zusammen. Einer aus vier spielt also für den FC. Ein Trend, der in der Bundesliga alles andere als ungewöhnlich ist.

Von den im vergangenen Winter geliehenen Spielern ist nicht mal eine Handvoll beim jeweiligen Erstligisten geblieben. Anders sieht es zwar generell bei den im Winter fest verpflichteten Akteuren aus, die stehen zum Großteil noch im Kader des Teams, tatsächliche Stammspieler sind aber ebenfalls noch nicht einmal fünf – wohl gemerkt unter allen Bundesligisten. Das hat gleich mehrere Gründe. Vor allem, weil im Winter kaum eine Mannschaft einen eigenen Leistungsträger abgibt. Doch die aufnehmenden Clubs suchen meist nach Spielern, die eine Soforthilfe darstellen. Eine kaum überbrückbare Diskrepanz. Denn das Angebot an potenziellen Akteuren ist überschaubar. Weniger Spieler, um deren Gunst dann aber wiederum mehrere Vereine buhlen.

Darum ist das Winter-Transferfenster schwierig

Im Gegensatz zum Sommer suchen die Clubs meist Spieler, um Schwachstellen im Kader zu korrigieren. Dass es dabei nicht um Soforthilfen geht, ist nahezu ausgeschlossen. Dabei fällt aber gerade die Vorbereitung auf die Transfers kürzer aus, ein Scouting wie im Sommer ist kaum möglich. Zudem ist die Vertragssituation nun mal eine andere als im Sommer. So sitzen im Winter in der Regel drei Parteien am Tisch, die nicht immer mit den Plänen des anderen einverstanden sind. Vielmehr wollen unzufriedene Spieler ihre Clubs verlassen, die nicht auf die erhoffte Spielzeit kommen, außer Form sind oder eine zu große Konkurrenz vor der Nase haben. Ob diese dann mit einer verkürzten Vorbereitungszeit aber die erhoffte Verstärkung sind, ist nach der Bilanz eben fragwürdig.

Dennoch werden die Kölner nachlegen müssen. Vor allem durch die Verletzungsmisere in der Defensive. Beim FC baut man sicher darauf, dass es bei den Neuverpflichtungen ähnliche Phänomene gibt, wie bei Jakub Kaminski. Der Pole wurde beim VfL Wolfsburg nicht mehr glücklich und ist nun einer der besten Spieler im Kölner Kader. Ein Transfer, der sich vollends auszahlt. Der FC hat eine Kaufoption vereinbart, die Ablöse soll bei rund fünf bis sieben Millionen Euro liegen. Nach dem letzte Update wird Kaminski bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro geschätzt. Im Sommer hat Thomas Kessler also bewiesen, dass er ein Händchen für Transfers und Leihen hat – doch die Voraussetzungen waren damals andere.

Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Joel Schmied verletzt am Boden
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Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Die Hoffnungen waren beim FC groß, doch sie haben sich offensichtlich zerschlagen. Die Verletzung des Schweizers ist offenbar hartnäckiger als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

Das Verletzungspech bleibt dem FC auch im neuen Jahr treu. Zumindest stellt sich die Blessur beim Kölner Verteidiger hartnäckiger raus als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

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Noch vor der Winterpause hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok gehofft, dass Joel Schmied im Trainingslager wieder eingreifen würde, doch diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Nach come-on-fc.com Informationen, wird der Innenverteidiger nicht mit nach Spanien reisen und damit auch kein Thema für die anstehenden Spiele in Heidenheim und gegen die Bayern sein. Schmied hatte sich im November eine muskuläre Versetzung zugezogen, die sich dann doch hartnäckiger herausstellt, als zunächst angenommen. Der Abwehrspieler zählt zu den Gewinnern der Hinrunde. In der vergangenen Saison noch ein absoluter Unsicherheitsfaktor, hat sich Schmied in dieser Spielzeit zu einem verlässlichen Teil der hintersten Kette gemausert.

Not in der Innenverteidigung

Die Verletzung des Abwehrspielers untermauert noch einmal, wie dringend der Handlungsbedarf der Kölner auf dem Transfermarkt ist. Neben Schmied fehlen aktuell die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian. Rav van den Berg wird den Geißböcken aufgrund seiner Roten Karte in den kommenden beiden Partien ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, sodass es mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar aktuell nur zwei nominelle Innenverteidiger beim FC gibt. Ansonsten reist der FC-Tross komplett an die Coast Blanca. Im Trainingslager in der Nähe von Alicante bereiten sich die Geißböcke auf die Rückrunde vor.

Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Ein wirklich glückliches Händchen bewies Christian Keller bei seinen Transfers eher selten. Die Verpflichtung von Said El Mala erweist sich aber als sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

Schon vor wenigen Monaten prophezeite Christian Keller, dass der Youngster zu einem der teuersten Transfers der Kölner Vereinsgeschichte führen könnte. Die Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten. Der 19-Jährige ist jetzt schon der wertvollste Spieler in er Geschichte des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

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Das Thema Transfers ist sicher keins, das bei vielen Kölner Fans positive Erinnerung an Christian Keller hervorruft. Acht Monate nach dem Aus des ehemaligen Sportchefs haben sich die Kölner von vielen dieser Fehleinkäufe getrennt. Als positive Beispiele für Kellers Transferpolitik dienten bislang Spieler wie Denis Huseinbasic und Eric Martel. Der eine wurde für gerade einmal 50.000 Euro ans Geißbockheim gelotst und ist mittlerweile laut transfermarkt.de drei Millionen Euro wert, der andere wird von anderen Bundesligisten umworben, ist beim FC absolute Stammkraft und denkt gerade über seine Zukunft nach. Doch mit der Verpflichtung von Said El Mala ist Keller 2024 dann doch ein großer Coup gelungen, der dem FC sportlich und wirtschaftlich enorm weiterhilft.

„Er wird noch etwas Zeit brauchen“

El Mala wurde damals unter Vertrag genommen, direkt an die Viktoria zurück verliehen, da der FC keine Spieler registrieren durfte. Schon vor einigen Monaten hatte Keller geahnt, dass der Kölner Shootingstar wohl einst eine gehörige Summe in die FC-Kassen spülen würde. Das scheint sich zu bewahrheiten. transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 19-Jährigen mittlerweile auf 40 Millionen Euro ein. Für deutlich mehr könnte es im kommenden Sommer zum Abschied des Juwels kommen. El Mala ist aktuell der wertvollste FC-Spieler der Vereinshistorie. Keller hatte also den richtigen Riecher. „Im Februar 2024 hat mich ein guter Freund angerufen und darauf hingewiesen, dass bei der Viktoria gerade ein junger Spieler eingewechselt wurde, den ich mir unbedingt so schnell wie möglich selbst anschauen müsse“, sagte Keller nun im Interview dem „Express„.

Keller habe sich daraufhin ein Video des Youngsters von dem Spiel angesehen und umgehend alles für eine Verpflichtung in die Wege geleitet. „Das enorme Potenzial von Said und seine Straßenfußballer-Art hatten mich direkt begeistert“, sagt Keller. Und der Ex-Geschäftsführer erwartet von dem Youngster noch mehr. „Er kann sein Spiel in allen Bereichen noch verbessern, allen voran auch gegen den Ball. Die FC-Fans können sich also freuen: Said wird noch besser werden.“ Und damit auch noch wertvoller. Denn längst ist es mehr als wahrscheinlich, dass der 19-Jährige seinen bis 2030 datierten Vertrag nicht erfüllen wird. El Mala wird von halb Europa umworben, die Spitzenclubs geben sich mit ihrem Interesse im Grunde die Klinke in die Hand. Ein Wechsel im kommenden Sommer ist durchaus möglich.

Doch Keller baut nicht nur große Stücke auf Said El Mala. Bruder Malek solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen. „Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich körperlich auf Profiniveau zu entwickeln. Doch auch er hat hochinteressante Anlagen“, so Keller, der offensichtlich bei den El Malas einen guten Riecher hat.   

Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC.
Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen.
Fazit: Absolute Verstärkung

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt.
Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel.
Fazit: Absolute Verstärkung

Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung.
Fazit: Noch keine Verstärkung

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker.
Fazit: Verstärkung in die Breite

Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein.
Fazit: Verstärkung

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel.
Fazit: Noch keine Verstärkung

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt.
Fazit: Verstärkung

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel.
Fazit: Zuletzt schwächelnd

Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
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Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Über fehlende Chancen braucht sich Denis Huseinbasic beim FC nicht zu beklagen. Der Mittelfeldspieler kommt recht oft zum Einsatz. Wirklich durchgestartet ist der 24-Jährige aber nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Er ist wohl einer der größten Transfererfolge von Christian Keller. Für 50.000 Euro verpflichtete ihn der Sportdirektor einst. Mittlerweile ist der 24-Jährige ein Vielfaches wert. Und doch scheint es so, als stünde der Spieler am Scheideweg beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

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Mitte Juli hatte es dann auch Denis Huseinbasic erwischt. Der Mittelfeldspieler war Teil der Spekulationen, um einen möglichen Abschied. Auch sein Name wurde mit einem anderen Club in Verbindung gebracht. Der SC Braga wollte den Bosnier offenbar nach Portugal lotsen. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Dem Vernehmen nach war Huseinbasic aber einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Auch, weil der FC mit Isak Johannesson und Tom Krauß zwei Spieler für die Zentrale verpflichtete, Huseinbasic hatte berechtigte Bedenken, dass es mit einem Stammplatz eng werden könnte. Ein knappes halbes Jahr später gehört der 24-Jährige aber zu dem Pool Spieler, die immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren.

Noch kein Scorer in dieser Saison

Sieben Mal stand Huseinbasic von Beginn an auf dem Feld, insgesamt kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze. Die 100-Pflichtspiel-Marke für den FC hat der gebürtige Hesse bereits geknackt. Und das, obwohl er noch vor etwas mehr als drei Jahren in der Regionalliga kickte. Christian Keller holte den Mittelfeldspieler damals für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach an den Rhein. Einer der wenigen Transfers, für die sich der ehemalige Sportchef feiern lassen konnte. Tatsächlich schlug Huseinbasic in der ersten Saison ein, war unter Steffen Baumgart eine feste Größe. Auch in der Folgezeit kam der Bosnier auf seine Einsatzminuten. Allerdings stagniert die Leistung ein wenig. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Huseinbasic vor allem mit starken Passwerten zu überzeugen weiß, dabei aber nur selten ein hohes Risiko eingeht.

In der aktuellen Saison fehlt ein wenig seine Bindung in das Offensivspiel. Auf das Scorerboard hat sich Huseinbasic noch nicht gebracht. Dabei hofft man in Köln durchaus auf den sportlichen Durchbruch. Auch Lukas Kwasniok glaubt an die Fähigkeiten des Mittelfeldspieler, gibt ihm immer wieder Chancen. Der 24-Jährige dürfte allerdings auch von dem Verletzungspech in der Innenverteidigung profitieren. Wären alle Abwehrspieler fit, würde das Zentrum wohl von Eric Martel und Johannesson bekleidet werden. Die Anzahl der gesammelten Einsatzminuten wäre wohl ohne die Verletzung von Timo Hübers deutlich niedriger ausfallen. Und da sich die FC-Verantwortlichen offenbar nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen, wird die Frage nach viel Einsatzzeit eine berechtigte sein.

Dabei wäre ein Stammplatz für den 24-Jährigen sicherlich noch einmal die Chance, dem Traum von der WM im kommenden Jahr näher zu kommen. Zuletzt wurde Huseinbasic nicht mehr für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berücksichtigt. Diese hatte er einst aufgrund mentaler Probleme frühzeitig verlassen. Streitigkeiten mit Nationaltrainer Sergej Barbarez sollen offiziell nicht der Grund für die Nicht-Berücksichtigung sein. Demnach müsste die Tür für Huseinbasic offen stehen. Durchgehen muss der Mittelfeldspieler aber selbst.

Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Er galt als eins von vier großen Talenten, die man über Leihen an die Profimannschaft führen wollte, nun gibt es wohl erst einmal keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha angeblich vor Wechsel nach Portugal.

Trotz der Transfersperre verpflichtete Christian Keller im Sommer 2024 gleich mehrere Spieler, die über Leihen Spielpraxis sammeln sollten, um an die Profis herangeführt zu werden. Doch für einen gibt es offenbar keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha steht angeblich vor einem Wechsel nach Portugal.

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So langsam nehmen die Entwicklungen auf dem Transfermarkt sowie in der Gerüchteküche an Fahrt auf. Am 1. Januar öffnet bereits das Winter-Transferfernster. Doch bereits vor dem offiziellen Start gibt es schon die ersten Abmachungen. So berichtet das Online-Portal transfermarkt.de am Montagabend, dass ein Kölner Talent seinen Weg wohl ins Ausland machen wird. Chilohem Onuoha soll demnach die Leihe beim SC Verl abbrechen und in diesem Winter fest in den Süden wechseln. Der 20-Jährige soll sich mit dem portugiesischen Erstligisten CF Esterla Amadora „aus einen festen Wechsel geeinigt haben“, heißt es bei transfermarkt.de. Die offizielle Bestätigung solle in Kürze folgen.

Nächster Entwicklungsschritt soll nun folgen

Auch in der vergangenen Saison war Onuoha nach Verl verliehen, nachdem er im Sommer 2024 aus der Leipziger Jugend an den Rhein gewechselt war. In der Saison 2025/26 wurde die Leihe verlängert. Er sollte das Angriffsspiel des Drittligisten noch variabler machen und dabei gleichzeitig mehr Spielpraxis sammeln als bei seinem ersten Anlauf bei den Ostwestfalen. In der Spielzeit 2023/24 kam Onuoha auch aufgrund von kleinerer Verletzungen nur auf 20 Einsätze und insgesamt 584 Einsatzminuten, traf für den Drittligisten jedoch drei Mal und bereitete vier Tore vor. So wirklich durchstarten konnte der Youngster bei Verl aber auch in dieser Saison noch nicht. Mit einem Startelfeinsatz und zwölf Einwechslungen kommt der Kölner Leihspieler auf gerade einmal 297 Minuten auf dem Platz. Immerhin traf Onuoha drei Mal und hat einen Assist auf dem Konto.

„Spielpraxis auf einem höchstmöglichen Niveau ist wichtig für die Entwicklung junger Spieler. Mit der Summe der Einsatzzeiten, die Chilo im letzten Jahr in Verl gesammelt hat, konnten alle Beteiligten nicht zufrieden sein“m sagte Lukas Berg im Sommer. „Wir sind nach den Gesprächen mit dem SC Verl und mit dem Spieler jedoch davon überzeugt, dass sich dies in diesem Jahr ändern wird. Die Spielweise in Verl passt sehr gut zu Chilos Qualitäten. Wir versprechen uns durch die erneute Leihe den nächsten Entwicklungsschritt, sodass Chilo zu Beginn der nächsten Saison beim FC voll angreifen kann.“ Dazu würde es bei einem festen Wechsel nun nicht mehr kommen. Über die Höhe einer potenziellen Ablöse gibt es keine Angaben. Der Marktwert wird von dem Online-Portal aktuell auf 200.000 Euro geschätzt.

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.

Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.

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Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.

Wunsch des DFB?

Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.

Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“

Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Könnte Philipp Mwene eine Option beim 1. FC Köln werden?
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Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

In den vergangenen Spielen offenbarten sich gerade auf der linken Schiene einige Schwierigkeiten. Möglicherweise für Thomas Kessler ein Zeichen, noch einmal nachzubessern. Das könnten mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Für Kristoffer Lund will es seit dem Gladbach-Spiel nicht so richtig rund laufen. Der US-Amerikaner war gleich an mehreren Gegentoren nicht unschuldig. Da Alessio Castro-Montes als potenzielle Verstärkung für beide Schienen geholt wurde, bislang aber hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte der FC auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Darlin Yongwa: Zu Saisonbeginn noch Edeljoker, aktuell Stammspieler beim französischen Erstligisten FC Lorient. Der 25-Jährige ist polyvalent einsetzbar. Eigentlich ist Yongwa auf der linken Schiene zu Hause, doch in dieser Saison kam der Defensivspieler hauptsächlich als Innenverteidiger zum Einsatz. Vor allem, weil sich der aus Leverkusen ausgeliehene Abdoulaye Faye verletzt hat. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Vermutlich würde die Ablöse aufgrund des Kontrakts deutlich niedriger ausfallen. Aktuell hat der 25-Jährige aber wohl eher den Afrika-Cup im Kopf. Der Nationalspieler Kameruns hofft auf die nächste Runde.

Kai Wagner: In Deutschland wollte es nicht so richtig laufen, in den USA ist der 28-Jährige ein absoluter Leistungsträger in Philadelphia. Aus der 3. Liga von Würzburg wechselte der Linksverteidiger in die MLS. Und in den vergangenen Monaten kamen auch Stimmen auf, die Wagner schon in den Fokus der Nationalmannschaft rücken wollen. Natürlich ist die MLS ein anderes Pflaster. Doch bei Philadelphia gehört der Schienenspieler zum absoluten Stammpersonal. Der Marktwert wird mit fünf Millionen Euro angegeben, der Vertrag läuft ebenfalls bis 2026.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Philipp Mwene: So wirklich positiv werden die FC-Fans den Österreicher nicht wahrgenommen haben. Mwene holte sich einst den roten Karton nach einem Tritt gegen Mark Uth ab und hätte sich auch zu Saisonbeginn nicht beschweren dürfen, wenn er nach einem Foul an Ragnar Ache ebenfalls vom Platz geflogen wäre. Dennoch könnte der Abwehrspieler für den FC interessant sein. Denn auch der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Mwene ist zwar Stammspieler, mit einem Marktwert von 1,5 Millionen Euro, wäre der Österreicher aber erschwinglich.

Marko Divkovic: Ausgebildet beim FC Arsenal, über Umwege mittlerweile bei Bröndby IF gelandet: Der Kroate bringt ein spannendes Profil mit. Mit seinen 26 Jahren verfügt er bereits über Erfahrung, wenn auch nicht in den europäischen Topligen. In Bröndby gehört der Kroate nicht erst seit dieser Saison zum absoluten Stammpersonal. Der Schienenspieler spielte also lange mit Sebastian Sebulonsen zusammen. Der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Jacques Ekomie: Auch der 22-Jährige weilt dieser Tage mit Gabun beim Afrika-Cup. Trotz des jungen Alters kommt der Schienenspieler bereits auf 20 Einsätze für die A-Nationalmannschaft. Auch bei Angers ist Ekomie Stammspieler. Seine Leistungen sind nicht verborgen geblieben. Im Sommer war er unter anderem bei der TSG Hoffenheim im Gespräch, aktuell soll Eintracht Frankfurt die Fühler ausgestreckt haben. Allerdings müssten die Interessenten ordentlich in die Tasche greifen. Der Marktwert wird auf vier Millionen Euro taxiert. Das Arbeitspapier gilt bis 2027.

Dominik Schmid: Die gleiche Vertragskonstellation gilt auch für den Schweizer. Der 28-Jährige ist beim FC Basel ausgebildet worden und spielt mit kurzen Unterbrechungen noch immer für seinen Heimatverein. Der Defensivspieler kann die Schiene sowohl in der Offensive als auch Defensive spielen und hilft ab und an als Innenverteidiger aus. Außerhalb der Schweiz hat Schmid noch nie gespielt und es ist auch nicht klar, ob er das tun will. Im Sommer erklärte der Abwehrspieler, dass er am liebsten Basel nie verlassen hätte.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser