Kaminski, El Mala und Co. – Diese Profis des 1. FC Köln können sich Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Kaminski, El Mala und Co. – Diese Profis des 1. FC Köln können sich Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen

Während für den FC der Fokus 2026 zunächst einmal auf dem Klassenerhalt liegen wird, könnte für einige Spieler das eigentliche Highlight im Sommer noch folgen: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.

Für Isak Johannesson platzte der Traum im letzten Gruppenspiel der WM-Qualifikation. Der Isländer fiel daraufhin in ein kleines Formtief. Bei anderen Akteuren ist das Turnier in den USA, in Mexiko und in Kanada aber ein erklärtes Karriereziel: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.

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Said El Mala

Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Said El Mala in dieser Saison zu den größten Entdeckungen der Bundesliga. Nach seiner einjährigen Leihe zu Viktoria Köln entwickelte sich der Offensivspieler beim FC zum Senkrechtstarter und sammelte in 15 Ligaspielen sechs Treffer sowie drei Vorlagen. Neben seiner Technik, seinem Tempo und seinem Willen zeichnet den gebürtigen Krefelder insbesondere seine Unbekümmertheit aus. El Malas Entwicklung blieb auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann nicht verborgen, der den Kölner im November zur A-Nationalmannschaft einlud. Der Linksaußen blieb bei seiner Berufung zwar ohne Einsatz, konnte aber dennoch für sich werben. Macht El Mala auch in der Rückrunde so weiter und kann sogar noch mehr Konstanz in seine Leistungen bringen, kann sich der 19-Jährige Hoffnung auf eine WM-Nominierung machen. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der Kölner im Offensivbereich einige Konkurrenten hat, die ebenfalls eine hohe Qualität haben.

Jakub Kaminski

Jakub Kamiński ist Neuzugang des vergangenen Sommertransferfensters. Der Pole wechselte auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg nach Köln und stand unter Trainer Lukas Kwasniok bislang in jedem Pflichtspiel in der Startelf. In der bisherigen Saison erzielte der 23-Jährige fünf Tore und legte einen weiteren Treffer auf. Dem Spiel des FC gibt der Offensivspieler aber viel mehr als nur Scorer. Kaminski überzeugt durch hohe Intensität und Willen und kann aufgrund seiner Polyvalenz so gut wie jede Position auf einem hohen Niveau bekleiden.

Auch bei der polnischen Nationalmannschaft läuft es für den Kölner. Kaminski zählt dort ebenfalls zu den Leistungsträgern. Allerdings ist Polen bisher noch nicht sicher qualifiziert, sondern muss durch den zweiten Platz in der Quali in den Play-offs um das Ticket kämpfen. Im März spielt Polen im Halbfinale zunächst gegen Albanien, bevor es in einem möglichen Finale nur wenige Tage später gegen den Sieger der Partie Ukraine – Schweden gehen würde. Eins ist dennoch jetzt schon klar. Schafft Polen die Play-offs und zieht das Ticket für die WM, hat Kaminski seinen Platz für die Reise in die USA, nach Kanada und Mexiko sicher – vorausgesetzt, der Pole verletzt sich nicht.

Sebastian Sebulonsen

Genau wie Kaminski gehört auch Sebastian Sebulonsen zum Stammpersonal des FC. Der 25-Jährige macht in den ersten Wochen nach seinem Wechsel nach Köln einen guten Eindruck. Dies sah auch der norwegische Nationaltrainer so und nominierte Sebulonsen für das Freundschaftsspiel gegen Neuseeland. Beim Unentschieden feierte der Rechtsverteidiger seine Premiere für Norwegen und stand 26 Minuten auf dem Feld. Nach seinem Nationalmannschaftsdebüt ließen die Leistungen des Schienenspielers ein wenig nach. Immer wieder machte er im eigenen Spiel kleine Fehler. Der 25-Jährige wirkte nicht immer sattelfest in seinen Aktionen. Daher wurde der Abwehrmann für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele der Norweger nicht nominiert. Will Sebulonsen eine Chance auf die WM haben, bei der Norwegen auf Frankreich, Senegal sowie einen Play-off-Sieger trifft, muss sich der 25-Jährige in den kommenden Wochen steigern. Ansonsten ist eine Nominierung in weiter Ferne.

Kristoffer Lund

Der US-Amerikaner hat seinen Status als unangefochtener Stammspieler in Köln verloren und saß nach einem starken Saisonstart in den vergangenen Wochen immer wieder auf der Bank. Lund machte in den Spielen häufiger kleine Fehler, die zu Gegentreffern führten, und trug nicht wirklich zur Stabilität der Kölner Abwehr bei. Der Tiefpunkt des Linksverteidigers war das Derby in Mönchengladbach. Gegen die Fohlen verursachte der 23-Jährige zwei Elfmeter und hatte einen großen Anteil an der Pleite. Nach seinen bislang sieben Spielen für die US-amerikanische Nationalmannschaft in den Jahren 2023 und 2024, blieb Lund 2025 sogar ohne Einladung. Daher dürfte der Kölner nur geringe Chancen auf eine Nominierung haben. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.

Neben den vier genannten Spielern deutet aktuell nicht viel daraufhin, dass der FC noch weitere WM-Teilnehmer stellt. Denis Huseinbasic könnte möglicherweise noch auf den Zug bei Bosnien-Herzegowina aufspringen. Allerdings steht dem Team von Sergej Barbarez in den Playoffs eine schwere Aufgabe gegen Wales bevor. In einem möglichen Finale könnte Italien warten. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatten den Kölner Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr nominiert. Möglicherweise macht sich auch Joel Schmied noch Hoffnungen auf eine Teilnahme. Der Innenverteidiger zeigte sich vor seiner Verletzung in guter Verfassung, war allerdings noch nie für die A-Nationalmannschaft der Schweiz nominiert. Die ehemaligen Nationalspieler Florian Kainz (Österreich) und Cenk Özkacar (Türkei) sammelten zuletzt kein Pluspunkte, die für eine Nominierung sprechen können.

Jan Thielmann: „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden“

Jan Thielmann beim Training des 1. FC Köln in La Nucia.
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Jan Thielmann: „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden“

In der spanischen Gemeinde La Nucia bereitet sich der FC aktuell auf den zweiten Teil der Saison vor. Schon am Samstag gilt es, den Schalter umzulegen beim 1. FC Köln: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann.

Auch am Sonntag absolvierte der FC eine Einheit in der spanischen Gemeinde La Nucia. Dort bereitet sich der 1. FC Köln auf die zweite Saisonhälfte vor: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann über die aktuelle Situation der Geißböcke.

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Ein verunglückter Abschlag sorgte am Samstagvormittag für einen kleinen Schreckmoment. Jan Thielmann ging nach dem Volltreffer gegen den Kopf zu Boden, musste kurz behandelt werden. Nur lässt sich ein Jan Thielmann nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Der 23-Jährige schüttelte sich kurz, ging anschließend wieder in die Belastung. Und das heißt bei dem Offensivspieler nun mal mehr als nur 100 Prozent. Und die gilt es dieser Tage für die gesamte Mannschaft zu bringen. Denn der FC muss schnell zurück in die Spur finden. Vor der kurzen Winterpause war Köln sechs Spiele in Serie nicht mehr erfolgreich, das Polster des starken Saisonstarts ist nahezu aufgebraucht. „Vielleicht hat ein wenig das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben nicht immer überzeugend gespielt und sind dann in eine Abwärtsspirale gekommen“, sagte Thielmann am Sonntag am Rande der Einheit.

Zwei Spiele gegen die direkte Konkurrenz

Und die bedeutet zwar immerhin noch Platz elf, allerdings ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge geschmolzen. „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden. Deswegen müssen wir schauen, dass wir wieder ins Punkten kommen“, so Thielmann weiter. Die kurze Winterpause könnte den Spielern in der Vorbereitung in die Karten spielen. So sei man nicht ganz „runtergefahren und noch im Saft“, sagte der 24-Jährige. Für die Geißböcke geht es ab dem kommenden Woche auch direkt zur Sache. Die Kölner spielen vor und nach dem Duell gegen den FC Bayern München gegen zwei direkte Konkurrenten. Erst ist der FC am Samstag zu Gast in Heidenheim, eine Woche später steht das Heimspiel gegen Mainz auf dem Programm.

„Die stehen unter uns in der Tabelle, deswegen müssen wir punkten. Vielleicht müssen wir eins gewinnen, eins Unentschieden spielen. Auf jeden Fall müssen wir aber punkten“, sagte Thielmann. Für das Kölner Eigengewächs geht es mit der Mannschaft nun darum, die alten Stärken wiederzufinden. Dabei ist die Punkterechnung eine ganz einfache: „Wir haben 16 Zähler, wir hätten gerne mehr. Deswegen müssen wir punkten“, so Thielmann. Nach den Duellen in der kommenden Woche stehen im Januar noch zwei weitere Spiele gegen Wolfsburg und Freiburg auf dem Programm. Für den FC ist es ein richtungsweisender Januar.

Zuschauer beim 1. FC Köln: Joel Schmied in ungewohnter Rolle – und vor schwerer Rückkehr?

Joel Schmied schaut beim Trainings seiner Teamkollegen zu
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Zuschauer beim 1. FC Köln: Joel Schmied in ungewohnter Rolle – und vor schwerer Rückkehr?

Eigentlich wollte Joel Schmied im Trainingslager in Spanien wieder angreifen, doch die Verletzung des Schweizers ist hartnäckiger als gedacht. Joel Schmied bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle beim 1. FC Köln.

Je nach Ausgang der Transferverhandlungen könnte es für den Innenverteidiger des FC wohl neue Konkurrenz geben – die Rückkehr in den Kader nach seiner Genesung würde dann sicherlich erschwert. Noch ist der 27-Jährige von einem Einsatz ohnehin weit entfernt. Joel Schmied bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle beim 1. FC Köln.

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So hatten sich Lukas Kwasniok und Joel Schmied ihre Zusammenkunft in Spanien vor einigen Wochen sicherlich nicht vorgestellt. Während der Trainer des 1. FC Köln seine Mannschaft am Samstag auf dem Trainingsgelände in La Nucia vorantrieb, saß Schmied nur wenige Meter entfernt und schaute sich die Einheit in Ruhe an. Wie berichtet ist der Innenverteidiger zwar mit der Mannschaft ins Trainingslager an der Costa Blanca gereist, ins Training einsteigen wird der Schweizer aber in Spanien sicher nicht. Im Gegenteil: Schmied absolviert sein Reha-Training in der Nähe des Teams und wird auch nach der Rückkehr ans Geißbockheim noch nicht sofort zur Verfügung stehen. Die Begegnungen gegen den 1. FC Heidenheim (9. Januar, 15.30 Uhr) und gegen den FC Bayern München (14. Januar, 20.30 Uhr) sind kein Thema, auch das Heimspiel gegen Mainz kommt wahrscheinlich noch zu früh.

Wunsch war Vater des Gedanken

Und dann dürfte es spannend werden, wie sich der Innenverteidiger wieder zurück in die Stammelf kämpfen kann. Denn der FC sucht bekanntlich nach weiteren Abwehrspielern für die letzte Reihe. Paradoxerweise auch aufgrund der Verletzung des Schweizers. „Dass wir im hinteren Bereich, gerade aufgrund der Verletzungen, einfach einen gewissen Bedarf haben, steht außer Frage“, sagte Kwasniok am Freitag. „Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen. Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken, dass er hier vollumfänglich mit trainieren kann.“ Dem Vernehmen nach sollen sich die Kölner mit mindestens einem Spieler grundsätzlich auch einig sein. Doch der abgebende Verein stellt sich bislang wohl quer. Angesichts der aktuellen Personaldecke kommt wohl aber nur eine Soforthilfe in Betracht.

Zwar baute Kwasniok am Freitag schon vor und erklärte, man würde auch „gewappnet“ sein, sollte es keine Verstärkung geben, nur wenn ein weiterer erfahrener Innenverteidiger kommt, wird Schmied sich erst einmal harter Konkurrenz ausgesetzt sehen. Denn mit Rav van den Berg steht ab dem Mainz-Duell der Königstransfer des vergangenen Sommers ebenfalls wieder zur Verfügung.

Tolle Geste: Dominique Heintz lädt Mitarbeiter des 1. FC Köln zu Silvester ins eigene Ferienhaus ein

Dominique Heintz beim Training des 1. FC Köln
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Tolle Geste: Dominique Heintz lädt Mitarbeiter des 1. FC Köln zu Silvester ins eigene Ferienhaus ein

Mit einer tollen Geste sorgte der Innenverteidiger für gute Stimmung bei Teilen des Staffs des 1. FC Köln: Dominique Heintz lädt FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus an der Costa Blanca ein.

1850 Kilometer mussten Busfahrer und Zeugwart „runterschrubben“, um für optimale Voraussetzungen im Trainingslager in La Nucai zu sorgen. Das würdigte ein Spieler des 1. FC Köln auf besondere Art und Weise: Dominique Heintz lädt gleich mehrere FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus in Spanien ein.

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Noch Anfang des Jahres postete Dominique Heintz bei Instagram ein Bild vom Strand in Calpe. Dort besitzt der Innenverteidiger der Geißböcke ein Ferienhaus, in dem er mit seiner Familie Silvester feierte – und das nicht alleine. Heintz hatte die Kölner Busfahrer und Zeugwarte in sein Domizil eingeladen. „Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, dass sie nicht zu viert alleine im Hotel sitzen müssen“, sagte Heintz am Samstag nach dem Training. „Da habe ich gesagt, kommt vorbei und wir haben einen schönen Abend erlebt.“ Die Staff-Mitglieder waren schon am 30. Dezember Richtung Spanien aufgebrochen, um den Bus und Trainingsmaterial nach Spanien zu bringen. „Was die eine Last auf sich nehmen, extra vor Silvester losfahren, 1800 Kilometer durchschrubben, nur damit wir alle Klamotten hier haben“, so Heintz weiter.

Der Bus des 1. FC Köln bei der Anfahrt in La Nucia
Der FC-Bus fährt in La Nucia vor (Foto: come-on-fc.com)

„Ich bin froh, dass sie bei uns sind“

Und dem Kölner Innenverteidiger merkt man die ehrlich gemeinte Dankbarkeit durchaus an. „Man kann gar nicht genug beschreiben, wie wertvoll solche Personen für den Verein sind. Ich bin froh, dass sie bei uns sind, weil es einfach gute Männer sind“, so Heintz weiter. Heintz betonte, man habe sich „bis ein Uhr“ über alles mögliche unterhalten. Für den Kölner Innenverteidiger eine Ehrensache, sich erkenntlich zu zeigen. Schon am Mittwoch tritt der Bus die Reise nach Deutschland an. Allerdings erst einmal nach Memmingen. Dort landen die Kölner mit ihrem Charterflug am Freitag, um sich auf das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim vorzubereiten.

Unterdessen bat Lukas Kwasniok sein Team am Samstag bei frühlingshaften 17 Grad zur zweiten Einheit im Trainingslager in La Nucia. Nach ersten kleineren Spielformen absolvierte die Mannschaft ein ausführliches Spiel. Dabei übernahmen Luca Waldschmidt und Marius Bülter die Rolle als freie Spieler, sollten jeweils die Offensivbemühungen der Mannschaften einleiten, das Spiel bei Ballbesitz steuern. Der FC hatte gerade in den vergangenen Begegnungen seine Probleme beim Spiel mit dem Ball.

Trainingslager des 1. FC Köln: Die „fünf Jungdachse“ sollen sich für höhere Aufgaben empfehlen

Bernie Lennemann beim Training des 1. FC Köln
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Trainingslager des 1. FC Köln: Die „fünf Jungdachse“ sollen sich für höhere Aufgaben empfehlen

Bislang hat es noch kein Nachwuchsspieler bei Lukas Kwasniok in einem Pflichtspiel auf den Platz geschafft, ein Profidebüt der Eigengewächse steht aus. Das könnte sich bald ändern beim 1. FC Köln: Youngster dürfen sich für mehr empfehlen.

Noch in der vergangenen Saison trendete das Wort „Talenteflucht“ bei den Geißböcken. Gleich mehrere Youngster verließen den FC, viele davon ablösefrei. Auch in dieser Spielzeit haben es die Eigengewächse bislang schwer beim 1. FC Köln: Youngster dürfen sich für mehr empfehlen.

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Bernie Lennemann wirkte noch ein wenig zurückhaltend, als er das Fünf-Sterne-Hotel in La Nucia als letzter Spieler des Kölner Trosses betrat. Der Stürmer musste sich bei Teilen des Staffs noch vorstellen. Kein Wunder, der 22-Jährige bewegt sich zum ersten Mal im Umfeld der Profis. Am Freitagnachmittag bewegte sich der Stürmer dann auch beim ersten Training des Bundesligisten. Sollte es noch Berührungsängste gegeben haben, sie waren spätestens zu diesem Zeitpunkt wieder verloren. Lennemann ist eines von fünf Talenten, die sich in den kommenden Tagen beweisen dürfen. „Jungdachse“, wie FC-Trainer Lukas Kwasniok sagte. Davon habe er „fünf dabei, die Energie reinbringen sollen“, so der Coach weiter. Ganz offensichtlich geht es für den 44-Jährigen nicht nur darum, den Kader für das Trainingslager zu verbreitern.

„Sie sollen die etablierten Spieler kitzeln“

Tatsächlich scheinen nun die „Jungdachse“ ihre Chance zu bekommen, sich für höhere Aufgaben zu beweisen. „Sie sollen die etablierten Spieler ein bisschen kitzeln und herausfordern“, sagte Kwasniok weiter. „Die müssen dann wiederum um ihren Platz kämpfen. Das ist ein ganz normaler Prozess.“ Bislang ist der Kölner Trainer nicht dafür bekannt, dass er den Nachwuchshoffnungen viele Möglichkeiten einräumt. Erstaunlicherweise ein Vorgehen, dass einige Fans den Vorgängern noch vorgeworfen haben. Dabei feierten unter Gerhard Struber gleich sieben Spieler ihr Profidebüt, unter Steffen Baumgart (und Timo Schultz) waren es in der Saison zuvor mit Damion Downs und Max Finkgräfe immerhin zwei. Gerade die Struber-Debüts waren natürlich auch der Transfer-Sperre der Geißböcke geschuldet.


Die Geißböcke gehören damit zu den sieben Clubs, die in dieser Spielzeit noch keinen Profidebütanten aufs Feld geschickt haben. Vor allem die beiden kommenden Gegner haben dagegen einige Nachwuchsspieler eingesetzt. Der FC Bayern München vier Akteure, der 1. FC Heidenheim immerhin drei. Beim FC haben es die Youngster zurzeit schwer. Das auch, weil Thomas Kessler im Sommer knapp 25 Millionen Euro in den Kader investiert und damit dem Team ein neues Gesicht verliehen hat. Wirklich viele Chancen ergeben sich im Kader da nicht – wie nun auch einige arrivierte Spieler leidvoll erfahren mussten. Unter Kwasniok gab es daher noch kein Debüt, immerhin zwei Kader-Premieren für Fynn Schenten und Cenny Neumann. Von letzterem schwärmte der Kölner Coach vor einigen Wochen in höchsten Tönen, stellte dem Youngster sogar in Aussicht, dass er im neuen Jahr unter Umständen der Backup für Sebastian Sebulonsen auf der rechten Schiene werden könnte.


Jungs dabei, „die alle viel können“

Dass der FC durch den Abgang von Jusuf Gazibegovic Bedarf hat, steht außer Frage und Neumann hat seinen Job in den vergangenen Wochen im Kölner Nachwuchs durchaus vielversprechend gelöst. Yannick Mausehund ist ebenfalls hochtalentiert und auf dem mittelfristigen Sprung zu den Profis. Mittelfristig, weil die Kölner auf die Innenverteidiger-Misere mit Neuverpflichtungen reagieren wollen. Junge Spieler werden es da auch weiterhin mit der Einsatzzeit schwer haben. Doch nicht nur in der Defensive sollen sich die jungen Spieler beweisen. „Wir haben vor allem in der Offensive einige interessante Jungs dabei, die alle viel können. Unter anderem schnell sprinten, das hilft.“ Bernie Lennemann und Fynn Schenten beispielsweise. Auch Youssoupha Niang ist wieder mit dabei. Zudem mit Mikolaj Marutzki im Tor.

Gut möglich, dass im neuen Jahr dann Talente wie Neumann oder Schenten ihre Debüts feiern werden. Denn perspektivisch wird es auch darum gehen, eben diesen Youngstern auch eine realistische Chance auf das Profiteam zu geben. Der Begriff Talenteflucht soll unter Thomas Kessler sicherlich vermieden werden. Auf den Konkurrenzkampf durch die Youngster „freut“ sich der Coach, „weil es auch für die Akademie spricht“.

Kessler feilt an Transfers beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu möglichen Zu- und Abgängen

Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln
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Kessler feilt an Transfers beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu möglichen Zu- und Abgängen

Seit dem 1. Januar ist das Transferfenster wieder geöffnet und Thomas Kessler feilt an möglichen Verstärkungen für die zweite Hälfte der Saison. Aber nicht nur über neue Gesichter muss Kessler sich Gedanken machen. Auch Wechsel aktueller Akteure wären theoretisch denkbar. So steht es um mögliche Zu- und Abgänge beim 1. FC Köln.

Im Sommer hatte Eric Martel verkündet, die Hinrunde beim FC zu bestreiten und dann zu schauen, wie es weitergehe. Die Zeit für eine Entscheidung naht. Doch nicht nur mögliche Abgänge könnten den Kader im neuen Jahr verändern. Auch an Neuverpflichtungen wird gearbeitet: So steht es um mögliche Zu- und Abgänge beim 1. FC Köln.

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Während sich die Mannschaft auf dem Rasenplatz neben dem Estadio Olímpico Camilo Cano mit einer letzten Spieleinheit so langsam wieder auf Betriebstemperatur brachte, tigerte Thomas Kessler ein paar Meter weiter auf und ab, und das durchweg mit Smartphone. Der Kölner Sportchef ist schon seit Tagen wieder voll bei der Sache. Kein Wunder, die Kölner wollen auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen. „Wir sind schon am Werkeln. Gerade der Thomas in den vergangenen Tagen“, erklärte Lukas Kwasniok nach der Einheit. „Aber der Winter-Transfermarkt ist schon komplex. Er ist noch einmal deutlich komplexer als der im Sommer.“ Tatsächlich schlagen die verpflichteten Winter-Transfers auch deutlich seltener ein. Wie gerade auch das Beispiel des vergangenen Winters bei den Geißböcken beweist.

„Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen“

Nur ein Neuzugang des vergangenen Januars spielt weiterhin beim FC. Schwierig wird es mit den Neuverpflichtungen, weil die Clubs eher selten die Spieler mitten in der Saison abgeben, bei denen die Wahrscheinlichkeit besonders groß ist, dass sie eine Soforthilfe sein werden. Zudem sitzen meist gleich drei Parteien am Tisch, eine einvernehmliche Einigung ist alles andere als einfach. So sollen die Geißböcke bereits mit zwei Spielern weitestgehend einig sein, doch die potenziell abgebenden Vereine sind noch nicht gänzlich überzeugt. „Jetzt kommt auch noch der Afrika-Cup dazu. Mannschaften tun sich schwer, Spieler abzugeben, obwohl sie einen relativ großen Kader haben“, sagte Kwasniok.

Dabei gibt es auch weiterhin Stellschrauben, an denen Kessler und Co. drehen wollen. „Dass wir im hinteren Bereich, gerade aufgrund der Verletzungen, einfach einen gewissen Bedarf haben, steht außer Frage“, so Kwasniok. Rav van den Berg fehlt dem FC zwei Spiele gesperrt. „Joel Schmied wird leider noch ein bisschen brauchen. Da war wohl der Vater Wunsch des Gedanken, dass er hier vollumfänglich mit trainieren kann. Aber auch die werden ja zurückkommen.“ Kwasnioks Aufgabe sei es, „auch mal eine kreative Lösung zu finden. Ich bin davon überzeugt, dass man auch damit Spiele gewinnen kann. Ich glaube, dass wir auch für den Fall, dass niemand dazu stoßen wird, gewappnet sind.“

Ob nach Jusuf Gazibegovic noch weitere Spieler die Geißböcke verlassen werden, scheint offen. „Das wird sicherlich auch davon abhängen, wie sich die Spielzeiten der Spieler entwickeln. Das verändert sich oftmals eher in Richtung 20. Januar“, sagte der Trainer. „Aktuell ist nichts im Busch – zumindest nicht, das ich wüsste. Wir sind jetzt hier mit 18 gestandenen Feldspielern und fünf junge Akteure – es ist nicht so, dass wir üppig aufgestellt sind.“ Sicherlich werden nicht alle Spieler mit ihrer Einsatzzeit zufrieden sein.



Erster Trainingstag in Spanien – für Lukas Kwasniok gibt es „keine Zeit“ zu verlieren

Said El Mala bei der ersten Einheit im Trainingslager in Spanien.
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Erster Trainingstag in Spanien – für Lukas Kwasniok gibt es „keine Zeit“ zu verlieren

Eine gute Stunde nach der Ankunft in Spanien hat der FC bereits seine erste Einheit in La Nucia absolviert. Es stehen ein paar intensive Tage an beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Trainingslager.

Mit einer Einheit am Nachmittag hat die Wintervorbereitung begonnen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Trainingslager in La Nucia und den Gegebenheiten.

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Eine gute Stunde blieb den FC-Profis am Freitagnachmittag, um im Fünf-Sterne-Hotel La Nucia einzuchecken, erst einmal anzukommen. Denn für 16.30 Uhr hatte Lukas Kwasniok zum ersten Training geladen. Die Mannschaft war zuvor gegen 9.30 Uhr am Geißbockheim aufgebrochen, per Charterflug dann von Köln nach Alicante aufgebrochen und um kurz nach 15 Uhr am Domizil in La Nucia eingetroffen. Gut 60 Minuten später stand dann die erste Einheit bei frühlingshaften 15 Grad an. Auf dem frisch errichteten Kunstrasenplatz in unmittelbarer Nähe des Estadi Olímpic Camilo Cano, in dem der spanische Club La Nucia seine Heimspiele bestreitet, aber zwischen Geröll und Baumaschinen gab der Kölner Coach erste Anweisungen, führte die Mannschaft durch die ersten kleineren Technikübungen.

„Heute war es erst einmal ein Opener“

„Die Rahmenbedingungen sind top. Du fährst fünf Minuten vom Hotel mit dem Bus“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok. „Wenn man sich die Witterungsbedingungen in Deutschland anschaut, ist es schon viel besser.“ 13 Tage nach der bitteren Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin hat für den FC also auch sportlich das Jahr 2026 begonnen. Nach der Anreise war die erste Einheit nicht intensiv, der Trainer legte erst einmal wert auf technische Aspekte. Und Kwasniok war zufrieden mit der ersten Einheit. „Heute war es erst einmal ein Opener. Es gibt keine Zeit wie in einer klassischen Sommervorbereitung, wo du Dinge Woche für Woche abarbeiten kannst“, sagte Lukas Kwasniok. „Das, was du dir in der Hinrunde aufgearbeitet hast, das wieder aufzufrischen.“


Die Zeit rennt. In wenigen Tagen steht bereits das nächste Bundesliga-Spiel an. Dann geht es für die Geißböcke darum, wieder in die Spur zu finden. „In sieben Tagen geht es in Heidenheim weiter. Das wird jetzt kein ganz so leichtes Unterfangen“, sagte Kwasniok. „Und dann kommen die Bayern und Mainz. Es geht darum, in Heidenheim voll dazusein, und die Woche sinnvoll zu nutzen. Wir werden jedenfalls nicht bei Adam und Eva anfangen müssen.“ Der Kölner Trainer betonte auch, dass es nicht viel Zeit abseits des Platzes geben werde. „Wir haben morgen und übermorgen zwei Einheiten, dann ein Testspiel, Videoanalysen. Wir sind auch schon hier, weil wir die Zeit miteinander im Inhaltlichen nutzen wollen.“

Der 1. FC Köln ist im Trainingslager in Spanien angekommen

Said El Mala und Eric Martel checken im Hotel in La Nucia ein
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Der 1. FC Köln ist im Trainingslager in Spanien angekommen

Für den FC beginnt das neue Jahr mit der Vorbereitung in Spanien. Der 1. FC Köln ist am Freitag im Trainingslager angekommen. Schon in einer guten Woche steht das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim auf dem Plan.

Am Freitagnachmittag ist der 1. FC Köln im Trainingslager in der Nähe von Alicante angekommen. In Spanien wird sich auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Für die Geißböcke steht am Nachmittag die erste Trainingseinheit an.

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Am frühen Nachmittag hat der FC sein Domizil für die kommenden acht Tage bezogen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok ist im Fünf-Sterne-Hotel Barceló La Nucia Hills untergebracht. Die Unterkunft liegt nur wenige Minuten entfernt vom spanischen Urlaubsort Benidorm in den Hügeln. Neben einem Außenpool und einem Fitnesscenter bietet das Luxushotel Platz zur Erholung im hoteleigenen Garten. Das Trainingsgelände im Estadi Olimpic Camilo Cano liegt unweit der Unterkunft. Das Stadion umfasst rund 3000 Sitzplätze. Auf einem Nebenplatz soll am Montag das Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano ausgetragen werden. Schon im vergangenen Jahr trafen die beiden Team im Zuge des Trainingslagers aufeinander.

Youngster dürfen sich beweisen

Die Mannschaft hatte sich am Vormittag am Geißbockheim getroffen und war dann mit einem Charterflug nach Alicante aufgebrochen. Mit dem Bus ging es weiter Richtung Teamhotel. Für den Nachmittag ist eine erste Trainingseinheit anberaumt. Bis zum 9. Januar gilt es, an einigen Baustellen zu arbeiten. Schon die gesamte Hinrunde offenbaren die Kölner massive Schwächen bei den Standardsituationen. Zudem hatten die Geißböcke Schwierigkeiten, das Spiel zu gestalten gegen Mannschaften, die tief stehen und sich nicht über viel Ballbesitz definieren. Wie berichtet dürfen sich im Trainingslager sechs Youngster zeigen. Cenny Neumann, Fynn Schenten, Yannick Mausehund und Keeper Mikolaj Marutzki trainierten bereits bei den Profis mit.


Youssoupha Niang bestritt bereits im Sommer das Trainingslager mit den Profis, musste aber verletzungsbedingt verfrüht nach Köln zurückreisen. Der Youngster kam in der Hinrunde bislang noch nicht zum Einsatz, kehrt nun aber offenbar zu den Profis zurück. Offensivspieler Bernie Lennemann darf sich erstmals bei den Profis beweisen. Neuzugänge sind bislang nicht dabei. Die Gespräche mit potenziellen Kandidaten sollen aber schon weit fortgeschritten sein, sodass mögliche Neuzugänge schon bald nachreisen könnten.

Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Said El Mala zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel beim 1. FC Köln – wieviel Konstanz braucht ein Talent?

Said El Mala ist trotz der aktuellen Negativtendenz beim FC weiter ein heißes Thema am Rhein. Der Offensivspieler vereint Tempo, Technik und Unbekümmertheit – Eigenschaften, die im modernen Profifußball rar und dementsprechend begehrt sind. Auch beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

Während sein großes Potenzial unbestritten ist, wird der aktuelle Umgang des 1. FC Köln und von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Top-Talent in den Sozialen Medien von den Fans zunehmend hinterfragt. Zwischen behutsamem Aufbau, dem Leistungsprinzip und (dadurch) begrenzter Spielzeit entsteht ein riskantes Spannungsfeld. Für einen jungen Spieler wie El Mala und auch den Verein birgt genau das Risiken beim 1. FC Köln: Wieviel Sicherheit braucht Said El Mala?

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Said El Mala gehört mit seinen gerade einmal 19 Jahren bereits jetzt zu den Leistungsträgern beim 1. FC Köln. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist der linke Flügelspieler der beste Scorer im Team der Geißböcke, obwohl er in der laufenden Bundesligasaison gerade einmal die Hälfte der möglichen Spielminuten auf dem Rasen stand. FC-Coach Lukas Kwasniok betonte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach, seinen Schützling behutsam aufbauen und vor zunehmendem Druck abschotten zu wollen. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach beispielsweise stand El Mala zwar in der Startelf, wurde allerdings zur Halbzeit ausgewechselt, da er nach Ansicht seines Trainers keine gute Leistung im Defensivverhalten gegen den Ball zeigte.

Zwischen Stammspieler und Teilzeitjuwel

Um den Youngster hat sich längst ein großer Medienhype aufgebaut, sowohl im In- und Ausland haben internationale Topclubs das Kölner Juwel längst auf dem Zettel. Dennoch will der Trainer seinem mit 40 Millionen Euro laut transfermarkt.de mit Abstand wertvollstem Spieler keinen Sonder- bzw. Ausnahmestatus geben – was naturgemäß auch Risiken mit sich bringt. Mit dem aktuellen Umgang darf man sich als Köln-Anhänger und auch als Spieler selbst durchaus die Frage nach einer klaren Rolle stellen. Als junger Akteur braucht gerade El Mala regelmäßige Einsätze und strukturierte Einsatzzeiten, um sich sowohl taktisch als auch physisch und mental weiterzuentwickeln.

Ein Kritikpunkt in den Sozialen Medien: In seiner aktuellen Situation fehle es an Klar- und Sicherheit, um sich voll auf das jeweils kommende Spiel fokussieren zu können. Auch wenn die Auswechslung gegen Borussia Mönchengladbach berechtigt gewesen sein mag, El Mala hat bereits gezeigt, dass er auch in wichtigen Spielen von Beginn an liefern kann. Gegen die Fohlen war der Youngster zudem nicht der einzige schwache Akteur auf Seiten der Kölner. Ohne einen geregelten Spielrhythmus läuft man in Köln Gefahr, sein Top-Talent in seiner Entwicklung zu hemmen. Wie mehrfach betont, will Coach Kwasniok El Mala vor überzogenem Medieninteresse schützen. Mit pauschalen Appellen lässt sich ein gerade in Köln dynamisches Umfeld aber nicht wirklich kontrollieren.

Risiko durch unklare Erwartungshaltung

Durch wochenlange Transfergerüchte mit nahezu allen deutschen und englischen wie spanischen Topclubs kann ein Leistungsdruck entstehen, der nicht nur bei El Mala selbst, sondern im schlimmsten Fall auch beim ganzen Team zu Ablenkung und Fokusverlust führt. Ohne professionelle Begleitung sind an einem solchen Druck schon mehrfach hochgepriesene Top-Talente gescheitert auf dem Weg zu einem Weltklassespieler. In besagtem Derby gegen die Borussia vom Niederrhein dufte der U21-Nationalspieler von Beginn an auflaufen, weil er zuvor laut Coach Kwasniok „geliefert hat“. In anderen Spielen, wie beispielsweise gegen Eintracht Frankfurt oder zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin hingegen, kam er nur von der Bank. Der Kölner Trainer entscheidet immer wieder situativ über Leistung und Aufstellung, was je nach Gegner auch sinnvoll sein kann.

Trotz des geltenden Leistungsprinzips wünscht man sich als FC-Fan für das wohl größtes Talent seit vielen Jahren eine klare und langfristige Perspektive. Was wird von El Mala gegen welchen Gegner erwartet? Welche Entwicklungsschritte wollen die Verantwortlichen bei ihm sehen? Diese Fragen zu beantworten und mögliche nächste Schritte zu definieren ist ein wichtiger Schritt auf der gerade erst bestiegenen Karriereleiter eines Spielers, der in der letzten Saison noch in der 3. Liga gespielt hat. Ein uneinheitliches Rollenbild kann im schlimmsten Fall nämlich für Verunsicherung und Selbstzweifel sorgen, anstatt gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

Klare Kommunikation der Rolle

Said El Mala ist für den 1. FC Köln in der aktuell schwierigen sportlichen Phase sowohl Leistungs- als auch Hoffnungsträger, das belegen allein die Zahlen. Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung ist für die Verantwortlichen um Coach Kwasniok zwar sicher schwierig, dennoch aber essenziell für das neue Jahr. Spielzeit, Rolle und Erwartungen müssen klar und offen kommuniziert werden, ansonsten könnte bei Topscorer El Mala womöglich schon bald ein Leistungsabfall drohen. Auch den Rest des Teams könnte ein solcher Nebenschauplatz verunsichern und dafür sorgen, dass auch das neue Jahr erst einmal kein Ende für den derzeitigen Negativtrend bedeutet.

Für den 1. FC Köln geht es deshalb nicht nur darum, den Spieler El Mala zu bewahren, sondern ihn gezielt zu fordern und so zu fördern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es gelingt, die Balance zwischen Entwicklung und Verantwortung zu finden – oder ob aus einem außergewöhnlichen Talent in einer entscheidenden Phase seiner noch jungen Karriere nur ein weiteres Talent wird, das nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte.

Richtungweisende Wochen zum Jahresauftakt des 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Richtungweisende Wochen zum Jahresauftakt des 1. FC Köln

Nach der kurzen Winterpause startet der FC heute ins Trainingslager. In Spanien soll der Grundstein für ein erfolgreiches Jahr 2026 gelegt werden. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie kam die Pause wohl zur rechten Zeit, aber es geht direkt wieder rasant weiter. Dem 1. FC Köln stehen richtungweisende Wochen bevor.

Nach dem enttäuschenden Jahresausklang geht es für den FC im Januar bereits ordentlich zur Sache. Neben geplanten Kaderveränderungen stehen für die Kölner gleich fünf Pflichtspiele im Januar an. Darunter einige gegen die direkte Konkurrenz. Dem 1. FC Köln stehen richtungweisende Wochen bevor.

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Trainerentlassung, das Aus des Geschäftsführers, Aufstieg, Umbruch, neues Präsidium – der FC blickt auf ein turbulentes Jahr 2025 zurück und in Köln wäre man sicherlich froh darüber, wenn die Fahrt 2026 in ruhigeren Gewässern stattfände. Doch schon der Januar könnte einen besonders rasanten Auftakt in das neue Jahr bedeuten. So dürfte es mit großer Wahrscheinlichkeit auch weitere Kaderveränderungen geben. Der FC befindet sich bekanntlich auf der Suche nach weiteren Verstärkungen, muss auf die Verletzungsmisere gerade in der Innenverteidigung reagieren. Wie berichtet stehen Sebastiaan Bornauw, Jahmai Simpson-Pusey von Manchester City und Calvin Brackelmann nach Informationen von come-on-fc.com auf der Liste. Bornauw stand allerdings für Leeds zuletzt in der Premier League von Beginn an auf dem Platz, was zumindest dafür spricht, dass Spieler und Verein keine Einigung erzielt haben. Auch weitere Neuverpflichtungen sind nicht ausgeschlossen. Gerade auf den Schienen könnte es weitere Bewegungen geben.

Es stehen richtungweisende Wochen an

Keine leichte Aufgabe für Thomas Kessler. Das Winter-Transferfenster ist bekanntlich kein leichtes, wie der vergangene Winter gezeigt hat. Von den vergangenen vier Winter-Transfers spielt zurzeit nur Joel Schmied bei den Geißböcken. Gesucht werden Verstärkungen, die dem FC sofort helfen. Denn Schmied fällt wohl noch mehrere Wochen aus, absolviert seine Reha-Einheiten aber ebenfalls in Spanien, Rav van den Berg ist für die kommenden beiden Spiele gesperrt. Zum Jahresauftakt stehen Lukas Kwasniok also nur Cenk Özkacar und Dominique Heintz als nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Dabei hat der Januar auch sportlich einige Brisanz. Denn nach sechs sieglosen Spiele in Serie, hat Kwasniok die erste Mini-Krise am Geißbockheim erreicht. Um die Katerstimmung an Karneval zu vermeiden, müssen dringend Siege her.

Und die bevorstehenden Aufgaben haben schon einen richtungweisenden Charakter. Schon am 10. Januar steht das Auswärtsspiel beim Abstiegs-Kandidaten 1. FC Heidenheim an. Gegen den Tabellenvorletzten soll ein Fehlstart verhindert werden, denn in der Englischen Woche wartet als nächstes das Heimspiel gegen den Rekordmeister, bevor Köln dann das Tabellenschlusslicht aus Mainz empfängt. Sollten die Kölner nicht gegen die direkte Konkurrenz punkten, ist das Auftakt-Polster wohl gänzlich aufgebraucht. Und spätestens dann dürfte auch der Ton am Geißbockheim ein anderer werden. Den Abschluss im Januar bilden dann das Auswärtsspiel beim SC Freiburg sowie das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.