Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Die Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin war schmerzhaft und unnötig. Vor allem aber setzte sich ein bitterer Trend fort, der eine unangenehme Wahrheit widerspiegelt: Der 1. FC Köln ist das schlechteste Team der Formtabelle.

Zwei Punkte aus den vergangenen sechs Spielen, dazu zwölf Gegentore und „nur“ sechs erzielte, eins pro Spiel. Der 1. FC Köln ist pünktlich zur Winterpause das schlechteste Team der Formtabelle. Dabei ging es zuletzt eigentlich gegen Gegner auf Augenhöhe.

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Zu gerne hätten sich die Geißböcke mit einem Erfolg in die kurze Winterpause verabschiedet. „Wir sind enttäuscht, das ist keine Frage. Wir wollten kurz vor Weihnachten noch mal drei Punkte zu Hause lassen, um das Fest genießen zu können“, sagte Thomas Kessler nach dem 0:1 gegen die Eisernen. „Jetzt haben wir das Spiel verloren, das ist natürlich bitter.“ Man werde nun in eine Analyse gehen, erklärte der Sportdirektor weiter. „Wir werden ganz ganz nüchtern und rational bewerten, was wir gut gemacht haben in den Spielen jetzt und was wir nicht so gut gemacht haben“, sagte Kessler. Ganz rational betrachtet setzte sich bei den Geißböcken beim letzten Spiel des Jahres ein erstaunlich negativer Trend fort. Ein Trend, der dann unterm Strich schon ein wenig alarmierend sein sollte.

Kein Team holte weniger Punkte

Denn der FC ist in der Formtabelle am unteren Ende angekommen. Zwei Punkte holte der FC aus den vergangenen sechs Spielen – so wenig wie kein anderes Team. Und das, obwohl es eigentlich gegen Mannschaften auf Augenhöhe ging. Der 1. FSV Mainz kommt als zweitschlechtestes Team auf drei Zähler, dann folgen Bremen und St. Pauli mit fünf Punkten. Neben Mainz ist der FC auch die einzige Mannschaft, die in diesem Zeitraum kein Spiel gewinnen konnte und nur der 1. FC Heidenheim und der SC Freiburg kassierten mehr als die zwölf Gegentore, die der FC eingeschenkt bekam (17 FCH und 13 SCF). Nur Mainz und Heidenheim hätten nach dem xGoals-Wert mehr Gegentore kassieren müssen. Nach der Offensive hätte der FC dagegen durchaus besser abschneiden können, wenn nicht müssen.

Sechs Tore erzielten die Kölner, belegen damit Rang 13, nach den xGoals-Werten wäre sogar Rang zwölf drin gewesen. Denn die Chancen der Geißböcke hätten zwei weitere Treffer erwarten lassen. Tatsächlich lässt sich eine gewisse Formkrise bei einigen Kölnern aktuell nicht wegdiskutieren. Spieler wie Marius Bülter, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson oder Kristoffer Lund konnten in den vergangenen Wochen gar nicht oder nur schwer an die Leistungen zu Saisonbeginn anknüpfen. Immerhin punktet die vermeintliche direkte Konkurrenz des Abstiegskampfs in den jüngsten sechs Begegnungen ebenfalls nicht übermäßig häufig. Gegen den 1. FC Heidenheim sollten die Kölner dann aber zu Beginn des neuen Jahres Zähler einfahren. Sonst könnte der Trend den Geißböcken ganz schnell gefährlich werden.



Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Imad Rondic würde gerne wieder in Köln spielen
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Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Vor einem knappen Jahr wechselte der Stürmer ans Geißbockheim. Doch beim FC wollte es nicht rundlaufen. Es folgte die Leihe nach Polen. Nun könnte es die nächste Entwicklung geben um den Stürmer des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

Nach einer schwachen Rückrunde in der Domstadt folgte im Sommer der Wechsel nach Polen. Doch auch dort läuft es nicht rund für das Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

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Mit nur einem Treffer für den FC im Duell gegen den SC Paderborn sorgte Imad Rondic bei den Geißböcken ganz sicher nicht für Furore. Im Gegenteil: Der Stürmer, der die Mittelsturmflaute der Kölner beenden und vielleicht sogar die Lücke schließen sollte, die einst Anthony Modeste hinterlassen hatte, wollte beim FC überhaupt nicht einschlagen. Und da auch Lukas Kwasniok nach seinem Amtsantritt in dem Stürmer nicht die ganz große Kader-Verstärkung gesehen hat, war die Leihe nach Polen nur folgerichtig. Bei Rakow Czestochowa sollte Rondic wieder zu alter Stärke finden, zumindest zu der, die er zuvor schon bei Widzew Lodz ausgestrahlt hatte. Doch auch in der polnischen Ekstraklasa läuft es alles andere als rund für den Angreifer.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Rondic wartet nach 18 Pflichtspielen noch immer auf seinen ersten Scorer. Weder einen Treffer noch einen Assist hat der 26-Jährige bislang auf seinem Konto. Wirklich glücklich ist der Angreifer nicht. Und auch in Polen wächst die Kritik an dem Bosnier. Zuletzt hatten sich Journalisten öffentlich über die Leistungen beschwert. Ein Problem auch für den 1. FC Köln. Denn der Angreifer bewirbt sich mit seinen Auftritten nicht für eine Rückkehr zu den Geißböcken, genauso wenig aber auch für eine feste Verpflichtung im kommenden Sommer. Nun aber denkt Rondic offenbar dann doch über eine Rückkehr nach Deutschland nach. Wie Sport.de zuerst berichtet, will der Angreifer wieder in der 2. Bundesliga angreifen. Das Interesse bestätigte Rondics Berater mittlerweile auch dem „Express“.

Konkrete Namen wurden bislang nicht genannt. Allerdings wollte der Karlsruher SC den Angreifer im Sommer ausleihen. Der Deal platzte erst auf der Zielgeraden. Es folgte kurz Toresschluss der Wechsel zu Rakow Czestochowa.

Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Sechs Spiele in Folge ohne Sieg, nur eins der vergangenen zehn Pflichtspiele gewonnen. Die jüngste Bilanz der Geißböcke ist nicht sonderlich erfreulich. Dabei verlässt sich der FC in der vordersten Reihe gerade auf jüngere Spieler des Kaders. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

Zuletzt haperte es ein wenig in der Vorwärtsbewegung der Geißböcke. Vielleicht auch, weil der Weg zu oft über Said El Mala oder Jakub Kaminski geht und damit ein wenig ausrechenbar erscheint. Bei den Routiniers läuft es dagegen nicht rund. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

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Ganz routiniert und abgeklärt setzte Dominique Heintz im Duell gegen den 1. FC Union Berlin tief in der eigenen Hälfte zum Dribbling an. Bei dem ein oder anderen Akteur hätte die Situation vielleicht für Schnappatmung bei den Fans gesorgt. Bei „Heintzi“ werden wohl nur wenige Anhänger Schweißperlen auf der Stirn gehabt haben. Der 32-Jährige ist lange genug im Geschäft, um in aller Regel einschätzen zu können, welchen Weg oder welches Risiko der Innenverteidiger noch geht und die insgesamt doch soliden bis guten Leistungen geben dem Pfälzer recht. Dass der Abwehrspieler aber zum alten Eisen beim FC gehört, steht auch außer Frage. Denn das Durchschnittsalter der Startelf liegt bei den Geißböcken in der Regel deutlich niedriger.

Junge Lebensversicherung

Der Schnitt beträgt 25,3 Jahre. Der FC liegt damit im vorderen Drittel. Weit weg von beispielsweise Eintracht Frankfurt. Dino Toppmöller ließ in dieser Saison schon eine Mannschaft auflaufen, die auf 23,2 Jahre kam. Dennoch ist Köln weit weg von Mannschaften wie Mainz oder den Bayern, die regelmäßig an der 30-Jahre-Grenze schnuppern. Ein junges Durchschnittsalter wird meist mit einem positiven Aspekt assoziiert, dennoch wird die Frage erlaubt sein, ob den Geißböcken nicht gerade in der Offensive dann auch eine gewisse Erfahrung oder Routine fehlt. Marius Bülter ist weit entfernt von seiner Frühform, fand zuletzt so gut wie gar nicht statt, Ragnar Ache wurde viel zu selten gefunden, vielleicht auch zu selten gesucht. Linton Maina und Florian Kainz sind zurzeit nur zweite Wahl, kamen wenn als Joker und brachten sich dann aber auch nicht mehr wirklich ein.

Die Verantwortung ruht gefühlt auf anderen Schultern. So betonte Lukas Kwasniok vor wenigen Wochen, dass seine Spieler den Ball zu Said El Mala spielen und dann die „Daumen drücken“ würden. Der Shootingstar ist Hoffnungsträger und Lebensversicherung der Geißböcke. Und das eben mit 19 Jahren. Sicherlich nicht das beste Zeugnis für die restliche Offensive. Der zweite X-Faktor der Kölner Angriffsreihe ist 23 Jahre als, heißt Jakub Kaminski und war vor El Mala der Topscorer der Geißböcke. Auf der anderen Seite spielt Jan Thielmann mit ebenfalls 23 Jahren, allerdings mit der Erfahrung von mehr als 170 Pflichtspielen im Profibereich. Den Altersschnitt reißen die Einsätze aber auch nicht nach oben.

Überhaupt ist die vermeintliche Stammachse mit Rav van den Berg (21), Eric Martel (23) und Isak Johannesson (22) sowie der angesprochenen Offensivformation eine erstaunlich junge. Gerade in der Krise viel Last auf doch jungen Schultern. Dass erfahrenere Mannschaften nicht zwangsläufig erfolgreicher spielen, zeigt aber aktuell das Beispiel Mainz. Das zweiterfahrenste Team überwintert als Tabellenletzter mit sechs Zählern Rückstand zum sicheren Ufer.



Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Wolfgang Overath glaubt an Kölner Shootingstar Said El Mala: „Zu jung gibt es nicht“

Der eine ist eine der größten Legenden des Clubs, der andere könnte den höchsten Transfererlös erzielen in der Geschichte des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

Rein fußballerisch trennen die beiden Welten. Doch Said El Mala hat zurzeit ebenfalls die Chance, sich in die Kölner Geschichtsbücher zu schreiben. Wenn auch ganz anders als ein anderes Kölner Idol. Und das fand gerade lobende Worte für den Shootingstar des 1. FC Köln: Wolfgang Overath schwärmt von Said El Mala.

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Vor der Saison noch als mögliches Talent gefeiert, mittlerweile auf dem Weg zur Kölner Lebensversicherung. Said El Mala ist beim FC dieser Tage das Maß aller Dinge. Der Offensivspieler hat die meisten Kölner Tore erzielt, gibt die meisten Torschüsse der Geißböcke ab, gehört zu den dribbelstärksten Spielern der Liga. Kein Wunder also, dass ein Hype um El Mala entstanden ist. Der Kölner Shootingstar wird von zahlreichen Clubs umworben. Darunter eben auch internationale Top-Vereine aus Spanien, England und natürlich auch Deutschland. Und so wird auch Julian Nagelsmann bei seinen WM-Überlegungen nicht ohne Weiteres an dem Offensivspieler vorbeikommen. Der Bundestrainer hatte den 19-Jährigen bekanntlich bereits in den Kader berufen, einen Einsatz gab es noch nicht.

„Zu jung gibt es nicht“

Im Gegenteil, Nagelsmann gab dem FC-Profi noch Hausaufgaben mit auf den Weg. El Mala müsse uneingeschränkter Stammspieler sein. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Ansichten, ob der Youngster nicht zu früh für die A-Mannschaft berufen wurde. Zur WM äußerte sich nun in der österreichischen „Kronen-Zeitung“ auch Wolfgang Overath. „Unsere Mannschaft muss sich nicht verstecken. Musiala und Wirtz – wenn die Beiden dabei sind, dann wird das Ganze noch mal um ein ganzes Stück vom Niveau angehoben. Dazu rücken noch ganz junge nach. Zum Beispiel unser Kölner El Mala“, sagte der ehemalige Nationalspieler. „Mit was für einer Dynamik der den Ball vor sich führt, der stolpert nicht, zieht nach innen noch einmal, holt aus und und haut die Dinger dann rein. Wenn er vernünftig im Kopf bleibt, hat er eine Chance, ein besonderer Spieler zu werden.“

Die Diskussion um das Alter der vermeintlich „zu jungen“ Nationalspieler teilt Overath indes nicht. „Zu jung gibt es nicht: Ich war auch mit 19 schon in der Nationalmannschaft. Wie Beckenbauer auch“, sagt die FC-Legende und hat dann doch kleinere Bedenken. „Hoffentlich übersteht er dann die ganze Euphorie, die zur Zeit um ihn herrscht.“ Daran hat der Kölner Youngster natürlich auch seinen Anteil. Immerhin ist er der beste Scorer der Geißböcke. Die Frage ist natürlich, wie lange noch. Ein Wechsel im Winter haben Verein und Spieler bislang ausgeschlossen. Doch es wird sicherlich das ein oder andere unmoralische Angebot geben.   



Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln der „Hinrunde“

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
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Torschüsse, Passquote, Geschwindigkeit – Das sind die Topwerte der Profis des 1. FC Köln der „Hinrunde“

Die meisten Torschüsse, die meisten geführten Zweikämpfe – und auch bei den gelaufenen Kilometern gehören Kölner zu den besten Akteuren der Liga. Das sind bislang die Leistungsträger des 1. FC Köln.

Auch, wenn der FC nur eins der vergangenen zehn Pflichtspiele gewinnen konnte, fällt der Blick auf die Leistungswerte der FC-Profis nach den ersten 15 Spieltagen durchaus positiv aus. Im Vergleich brauchen einige Akteure der Kölner den Vergleich mit den Kollegen aus der Liga nicht zu scheuen. Und auch innerhalb des Vereins konnten sich Spieler besonders hervorheben. Das sind bislang die Leistungsträger des 1. FC Köln.

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Die Kölner Offensiv-Lebensversicherung?

Tore/Torschüsse: Die beiden positiven Überraschungen in der Kölner Offensive sind zweifelsohne Jakub Kaminski und Said El Mala. Zwar haben beide in der Vergangenheit angedeutet, dass sie durchaus ihre Qualitäten mitbringen, doch bei Kaminski lief es in den vergangenen Spielzeit beim VfL Wolfsburg nicht ganz so rund, während man bei El Mala nicht ahnen konnte, wie schnell die Leistungskurve trotz Sprung von Liga 3 in die Bundesliga nach oben schnellen würde. Die beiden sind so etwas wie die Kölner Lebensversicherung – in der Offensive. Und liefern dementsprechend ab. El Mala kommt aktuell auf 29 Torschüsse – der Bestwert FC-intern, aber auch Rang zehn im Ligavergleich. Auf Platz 14 folgt Kaminski mit 27 Abschlüssen. Dabei stand El Mala aber deutlich weniger oder kürzer auf dem Platz als die meisten Konkurrenten.

Mit sechs und fünf Treffern ist im Schnitt jeder fünfte Versuch erfolgreich. Mit insgesamt 180 Abschlüssen (El Mala und Kaminski machen also fast ein Drittel aus) belegt der FC in der Liga einen Platz im Mittelfeld. Die 287 Abschlüsse des FC Bayern stammen gefühlt aus einer anderen Kategorie. Mit 22 Toren gehört der FC zum Liga-Mittelmaß in Sachen Torgefahr, beim xGoals-Wert liegt der FC auf Rang sieben. Erstaunlich: Auch bei den Gegentoren belegt der FC Rang zehn, bei den gegnerischen xGoals Platz sieben.

Auf den Spuren von Schlotterbeck

Karten und Zweikämpfe: Ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres hat der FC seine erste Rote Karte hinnehmen müssen. Rav van den Berg wurde für sein Handspiel vom Platz gestellt. Insgesamt gehören die Kölner zu den fairen Teams der Liga, der FC hat erst 107 Fouls begangen, nur der SC Freiburg geht noch seltener regelwidrig in die Zweikämpfe. Der Wert hat aber auch einen kleinen Schönheitsfehler. Denn die Kölner bestreiten grundsätzlich die wenigsten Bodenzweikämpfe der Liga (1925 und damit mehr als 100 weniger als der Vorletzte dieser Kategorie Wolfsburg). Die meisten Zweikämpfe hat Eric Martel beim FC gewonnen (127), allerdings erzielt der Sechser nur eine Quote von 53 Prozent. Prozentual gewinnt Dominique Heintz die meisten Zweikämpfe. Der Routinier kommt auf 69 Prozent und liegt damit nur knapp hinter Nico Schlotterbeck.

Pässe/ Passquote: Grundsätzlich zeigen sich Defensivspieler erwartungsgemäß besonders passsicher. Rav van den Berg brachte etwa nahezu 95 Prozent seiner Abspiele zum Mitspieler. Auf Rang zwei folgt Denis Huseinbasic mit 93 Prozent, vor Cenk Özkacar mit 92 Prozent und Tom Krauß mit 91 Prozent. Insgesamt belegt der FC einen guten sechsten Platz bei der Passsicherheit. Die Kölner kommen auf 85 Prozent, die Bayern als Topteam auf 90. Allerdings spielte der FC auch nur gut 6000 Pässe und belegt damit einen Rang im unteren Tabellendrittel. Der Rekordmeister spielte die Kugel mehr als 10.000 Mal ab.

Sprints und Laufmonster

Geschwindigkeit: Beim Topspeed hat der FC in dieser Spielzeit natürlich noch Luft nach oben, sich aber im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ordentlich gesteigert. Wie bereits im Vorjahr führt Linton Maina auch Ende 2025 die interne Höchstgeschwindigkeits-Tabelle an. Maina wurde mit 35,2 km/h geblitzt, belegt damit in der Liga Rang 22. Auf Rang 24 folgt Kristoffer Lund (35,11 km/h) und auf Platz 31 Said El Mala (34,96 km/h).

Kilometer: Bei der Laufdistanz gehört der FC ligaweit zu den Topteams. Köln belegt mit 1820 Kilometern Rang drei, hinter dem FC Bayern München (1849) und der TSG Hoffenheim (1844). Bei den Sprints und den intensiven Läufen belegen die Kölner aber einen rang im unteren Tabellendrittel. Dabei befindet sich mit Jakub Kaminski ein Geißbock in den beiden Kategorien in der Top-5 (325 Sprints, 1130 intensive Läufe). Auch bei den abgespulten Kilometern ist der Pole unter den besten fünf Bundesligaspielern zu finden (172,5), genau 500 Meter hinter Eric Martel auf Rang vier.



Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Ein Dutzend Spieler hat den FC im vergangenen Sommer verlassen
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Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Thomas Kessler hat nicht nur mit zahlreichen Neuverpflichtungen für einen Umbruch beim FC gesorgt, die Kölner haben natürlich auch einige Spieler fest abgegeben. Doch Erfolg haben nicht alle Akteure nach dem Abschied vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

Bankdrücker, Torflaute, ausgemustert – die meisten Spieler haben es schwer nach dem Weggang vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

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Die Vorweihnachtszeit, wenige Tage vor der Eröffnung des Wintertransferfensters, ist auch der Beginn der Zeit der Transfergerüchte. Dementsprechend verwundert es natürlich nicht, dass auch die ersten Namen mit dem FC in Verbindung gebracht werden. Am Montag ploppte ein Name auf, der zwar nicht mehr direkt mit den Geißböcken in Verbindung steht, aber bei den Fans des 1. FC Köln schon zur Kenntnis genommen wird. Damion Downs wird in Verbindung mit einem Bundesligisten gebracht. Wie der „Kicker“ berichtet, soll der HSV ein gewisses Interesse an dem Stürmer haben. Downs ging bekanntlich die ersten Schritte seines Profi-Lebens beim FC, hatte in der vergangenen Spielzeit großen Anteil am Kölner Aufstieg und einen guten Vertrag angeboten bekommen, den aber abgelegt.

Im Fokus der DFB-Auswahl?

Gleichzeitig ist der Angreifer einer der Spieler, bei denen sich der Weggang von den Geißböcken noch nicht so richtig gelohnt hat. Denn beim FC Southampton spielte der Angreifer in dieser Saison keine Rolle, sammelte Downs erst wenige Einsatzminuten, kam in den vergangenen Wochen gar nicht mehr zum Einsatz. Der Wechsel nach Südengland ist also alles andere als glücklich. Das gleiche gilt wohl auch für Max Finkgräfe bei RB Leipzig. Das Eigengewächs entschied sich ebenfalls gegen eine Vertragsverlängerung, wechselte aber zu RB Leipzig – und damit aktuell ein Regalfach höher als Downs bei Southampton. Dass es der Linksverteidiger gegen Nationalspieler David Raum schwer haben würde, war wohl klar. Dass der 21-Jährige aber lange überhaupt keine Rolle spielen würde, dürfte den Abwehrspieler schon überrascht haben.

Erst gegen Bremen feierte der einstige Kölner Shootingstar sein Ligadebüt für Leipzig, eine Minute lang. Beim 6:0-Erfolg durfte der Youngster sogar gute zwanzig Minuten ran, bevor er zuletzt wieder Dauergast auf der Bank war. Ganz anders ist die Situation bei Tim Lemperle. Der Angreifer hatte sich vor etwa einem Jahr zu einem Wechsel zur TSG Hoffenheim entschieden und diesen auch im Sommer vollzogen. Und für den Angreifer geht die Rechnung auf. Lemperle ist bei der TSG Stammspieler, erzielte bereits fünf Tore und hat seinen Marktwert auf zwölf Millionen Euro in die Höhe gebracht. Angeblich soll der 23-Jährige auch im erweiterten Fokus von Julian Nagelsmann stehen. Wie „Sky“ vor einigen Wochen berichtet hat soll Atlético Madrid ein Auge auf den Stürmer geworfen haben.

Stammplatz verloren

Mit Marvin Obuz und Mathias Olesen haben noch zwei weitere Eigengewächse den Verein im Sommer dauerhaft verlassen. Der in Köln geborene Obuz tut sich in seiner zweiten Saison bei Rot-Weiss Essen schwer. Mittlerweile kommt der Offensivspieler auf vier Assists und einen Treffer. Zum Stammspieler hat es bislang nicht gereicht und auch an seine erste starke Spielzeit bei RWE (damals als Leihspieler) kann der 23-Jährige nicht anknüpfen. Obuz kommt auf 18 Einsätze, davon acht von Beginn an. Olesen war zu Saisonbeginn noch bei der SpVgg Greuther Fürth gesetzt. Seinen Stammplatz hat der Luxemburger aber verloren. In den vergangenen vier Spielen reichte es nur zu einem Kurzeinsatz.

Etwas überraschend hat auch Dejan Ljubicic seinen Stammplatz bei Dinamo Zagreb verloren. Der 28-Jährige war in der Zentrale zu Saisonbeginn unumstritten, stand in den vergangenen vier Spielen aber nur einmal in der Startelf des kroatischen Tabellenführers, spielte zwei Mal gar nicht. Bislang kommt der Mittelfeldspieler in der Liga auf drei Vorlagen. Die Hoffnung auf die WM lebt bei dem 28-Jährigen noch, doch zuletzt wurde Ljubicic auch weiterhin nicht von Ralf Rangnick für Österreich berücksichtigt. Zwar hat der Kosovo noch die Chance, sich über die Playoffs für die WM zu qualifizieren, Leart Pacarada wird eher keine Rolle spielen. Der Linksverteidiger arbeitet nach seinem Kreuzbandriss an seinem Comeback, wird aber bis zum Endturnier sicher nicht fit werden.

Anpassungsschwierigkeiten?

Weitere Abgänge haben sich sportlich bislang nicht rentiert. Steffen Tigges wartet beim SC Paderborn seit Mitte Oktober auf seinen dritten Saisontreffer. Im Ostwestfalen-Duell traf der Stürmer doppelt. Anfang November kam noch ein Assist dazu. Florian Dietz hat sich bei Jahn Regensburg in Liga drei noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Seit Anfang Oktober kam der Angreifer insgesamt nur auf 35 Einsatzminuten. Jacob Christensen hat zuletzt immerhin Einsatzzeit sammeln können. Der Däne hatte es zunächst nicht aufs Feld geschafft. Im November gab es für den Mittelfeldspieler immerhin vier Startelfeinsätze für Molde. Mit Philipp Pentke und Jonas Nickisch haben zwei Keeper den FC im Sommer verlassen. Während Pentke keinen neuen Verein gefunden hat, wartet Nickisch in Saarbrücken auf sein erstes Profispiel.

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
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Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

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Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Eric Martel vom 1. FC Köln
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So bewerten wir die Defensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025

Nach starkem Auftakt lief es beim FC zuletzt alles andere als rund. Auf die gesamte bisherige Hinrunde betrachtet, überzeugten aber auch einige Akteure des 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

Gerade in den vergangenen Wochen kam bei den Kölnern einiges zusammen. Der FC rutscht immer mehr Richtung Tabellenkeller. Doch der Auftakt in die neue Spielzeit war stark beim 1. FC Köln: So bewerten wir die Defensive zum Jahresende.

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Überraschende Stammspieler

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Der Kölner Keeper untermauerte in zahlreichen Situationen, dass er die unumstrittene Nummer eins ist. Zu Beginn der Spielzeit unterlief Schwäbe noch der ein oder andere kleine Patzer, wie zum Beispiel die „Abrutscher“ gegen Leipzig. Gerade zum Ende des Jahres aber immer wieder ein Garant dafür, dass der Negativtrend nicht noch frustrierender verlief. Im Ligavergleich gehört Schwäbe bei den Stammkeepern fast überall zum Mittelmaß.


Einzelkritik Ron-Robert Zieler, Note 3

Ron-Robert Zieler

Hat sich mit seiner Rolle als Ersatzkeeper und Vizekapitän vollends arrangiert und identifiziert. Kam im Pokal zwei Mal zum Einsatz. Machte gegen die Bayern nicht immer eine gute Figur, gegen Regensburg dagegen souverän. Der FC hat auf jeden Fall einen erstklassigen Ersatzkeeper.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Der Schweizer ist sicherlich eine der ganz großen Überraschungen der Hinrunde. Noch im Sommer gab es durchaus Zweifel an der Bundesligatauglichkeit. Die hat Schmied eindrucksvoll unter Beweis gestellt. War gerade zu Beginn der Saison oft einer der besten Defensivspieler der Kölner. Der Zweikampfwert von unter 50 Prozent ist für einen Innenverteidiger dennoch ausbaufähig.


Dominique Heintz, Einzelkritik 2-

Dominique Heintz

Neben Schmied ein weiterer Innenverteidiger, den man vor der Saison wohl eher als Ersatzspieler erwartet hätte. Doch der Routinier betonte bereits mehrfach, dass er da sei, wenn man ihn brauche. Und genau diesen Worten lässt Heintz immer wieder Taten folgen. Beeindruckend: Mit einer Zweikampfquote von fast 70 Prozent spielt er in der Topklasse der Liga mit.


Timo Hübers Einzelkritik 3

Timo Hübers

Wirkte im Zweikampfverhalten ab und an nicht sattelfest. Nach seiner Verletzung fällt aber extrem auf, wie sehr der Abwehrspieler fehlt. Das nicht nur in der Defensivbewegung, vor allem auch im Spielaufbau. Absoluter Unglücksrabe der Saison. Wie es für Hübers weitergeht, ist aktuell noch offen.


Rav van den Berg Einzelkritik Note 3

Rav van den Berg

Das Talent des Niederländers ist unbestritten. Und der 21-Jährige scheint auch ein enormes Potenzial zu haben. Das Stellungsspiel kann genauso beeindrucken wie das Zweikampfverhalten. Richtig rund läuft es aber auch für van den Berg nicht. Erst die schwere Schulterverletzung, die den Innenverteidiger lange außer Gefecht setzte, zuletzt der bittere, wenn auch berechtigte Platzverweis gegen Union Berlin.


Lies hier: „So bewerten wir die Offensive des 1. FC Köln zum Jahresende 2025“


Nicht alle Neuverpflichtungen schlagen ein

Cenk Özkacar Einzelkritik Note 4

Cenk Özkacar

Neben Alessio Castro-Montes wohl die Neuverpflichtung mit dem geringsten Impact in dieser Saison. Der Abwehrspieler kommt bislang auf acht Einsätze, davon vier von Beginn an. Kam zuletzt trotz Verletzungsmisere meist von der Bank. Bislang konnte sich der Türke noch nicht für eine feste Verpflichtung empfehlen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Der Schienenspieler hat einen recht beeindruckenden Saisonauftakt hingelegt, sich direkt fest- und in den Fokus der norwegischen Nationalmannschaft gespielt. Zuletzt war Sebulonsen nicht immer konstant in seinen Leistungen. Allerdings musste der Norweger auch ab und an auf die Innenverteidiger-Position ausweichen. Insgesamt sehr solide.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Auch der US-Amerikaner startete gut, ließ dann aber stark nach. Gegen Gladbach gefühlt in jedes Gegentor verwickelt. Seitdem ist die Unsicherheit des Schienenspielers greifbar. Muss sich extrem steigern, Selbstbewusstsein sammeln, wenn es noch mit der WM im eigenen Land klappen soll.


Eric Martel Einzelkritik 2

Eric Martel

Der Mittelfeldspieler ist der Inbegriff an Einsatz, Leidenschaft und Willen beim FC. Und das unabhängig der Rolle, die er Woche für Woche zugeteilt bekommt. Mal Innenverteidiger, mal Sechser – Martel erfüllt seine Aufgaben mindestens routiniert. Wohl der konstanteste Feldspieler beim FC. Ein Abgang wäre nicht zu kompensieren.


Tom Krauß Einzelkritik 3-

Tom Krauß

Solide Hinrunde des „Defensiv-Allrounders“. Spielte bereits in der Innenverteidigung, aber auch auf der Sechs. Nur eben nicht immer von Beginn an. In 15 Begegnungen, elf Mal auf dem Feld, sechs Mal in der Anfangsformation. Kommt auf eine gute Zweikampfquote (60 Prozent) und eine starke Passquote (92 Prozent).


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik ohne Note

Jusuf Gazibegovic

Der Rechtsverteidiger ist der große Verlierer unter Lukas Kwasniok. Gazi kam nur im Duell gegen den SC Freiburg zum Einsatz, spielte 22 Minuten. Eine Bewertung ist kaum möglich, der Abgang absolut verständlich.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Fynn Schenten vom 1. FC Köln
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Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

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Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.

Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich

Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.

Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“

„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“

Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.

Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“

Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.

Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Linton Maina kam schon gegen Frankfurt nicht zum Einsatz
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Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Zu den Verlierern unter Lukas Kwasniok gehört zum Jahresende ganz sicher auch Linton Maina. Der Schienenspieler kommt nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

In der vergangenen Spielzeit noch einer der Aufstiegsgaranten, in dieser Saison nicht mehr als Ergänzungsspieler. Und das wird sich wohl in naher Zukunft auch nicht ändern. Aktuell läuft es für den Offensivspieler nicht rund beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

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Zwischen dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern und der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Samstag liegen genau sieben Monate. Dem Gesichtsausdruck von Linton Maina nach handelte es sich aber um Welten. Nach dem Triumph gegen die Pfälzer im Frühling verkündete der Offensivspieler seine Vertragsverlängerung mit breitem Grinsen, nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie gehörte der gebürtige Berliner zum Frustkollektiv auf dem Kölner Rasen. Kein Wunder, der Trend der Geißböcke läuft seit einigen Wochen in die völlig falsche Richtung. Gerade im letzten Spiel des Jahres hatten sich die Geißböcke komplett etwas anderes vorgestellt – und es wäre gegen schwache Köpenicker auch möglich gewesen.

Vom Topscorer zum Bankdrücker

Der 26-Jährige dürfte aber nicht nur aufgrund der Entwicklung seines Teams enttäuscht sein, auch die persönliche sportliche Entwicklung lief in den vergangenen Monaten nun mal ganz anders, als es sich der Offensivspieler vorgestellt hat. In der Vorsaison mit 13 Treffern und fünf Assists war Maina einer der absoluten Leistungsträger der Kölner Aufstiegsoffensive. Der Traum, mit dem FC wieder Bundesliga zu spielen, ging auf. Nur hat sich Maina das sicher ganz anders vorgestellt. In 15 Ligaspielen kam der 26-Jährige sechs Mal gar nicht zum Einsatz, stand nur zwei Mal in der Anfangsformation. Zudem haben sich vor der Saison mit Leart Pacarada und Tim Lemperle zwei besonders eng verbundene Spieler aus Köln verabschiedet. Bei Pacarada war das so im Sommer nicht absehbar gewesen.

Maina betonte im Oktober im FC-Podcast von Radio Köln, dass die Situation nicht einfach sei, wirklich verbessert hat sie sich seitdem aber nicht und wird es wohl auch nicht. Mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist die linke Offensivseite mehr als gut besetzt. Auf der rechten Bahn hat Jan Thielmann aktuell die Nase vorne, zuletzt spielte dort auch Luca Waldschmidt als „kongenialer Partner“ von El Mala, wie Lukas Kwasniok erklärte. Und so wird natürlich über die Zukunft des Schienenspielers spekuliert. Zumal es im vergangenen Frühling durchaus Interessenten gegeben hat. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, hatte Maina im Sommer im Interview mit come-on-fc.com gesagt.

Union an Maina interessiert?

Zu den Interessenten hat dem Vernehmen nach der 1. FC Union Berlin gehört. Ex-FC-Coach Steffen Baumgart soll nach wie vor von Maina angetan sein. Vor allem aber ist Sportchef Horst Heldt ein Fan des gebürtigen Berliners. Damals soll sich Union für Dejan Ljubicic und Maina interessiert haben. Ljubicic war sich im Grunde schon einig, doch sagte dann die medizinische Untersuchung ab. Nun wird von der „Berliner Zeitung“ bereits über einen möglichen neuen Anlauf spekuliert. Maina würde die Offensive der Eisernen beleben, die bekanntlich noch nicht so richtig rund laufen will. Der Flügelflitzer würde auch zu gut zum Umschaltfußball seines Ex-Trainers passen. Allerdings ist das bislang nicht mehr als Spekulation. Wie und wo der Offensivspieler seine Zukunft aktuell sieht, weiß er am Ende ohnehin nur selbst.