Schnappt sich der Hamburger SV nun den nächsten Wunschspieler des 1. FC Köln?

Auch Rayan Philippe soll in den Fokus der Kölner geraten sein
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Schnappt sich der Hamburger SV nun den nächsten Wunschspieler des 1. FC Köln?

Nach den schnellen Transfers im Mai hat an anderen Stellen der Poker um die neuen Spieler für die Kölner Kaderplaner begonnen. Und der endet ganz offensichtlich nicht immer gut für den 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?

Nach den schnellen Transfers von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist es zuletzt ein wenig kälter in der Kölner Transferküche geworden. Natürlich wird weiterhin im Hintergrund am Kader gearbeitet, aber es bahnt sich die nächste Enttäuschung an für einige Fans des 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?

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Angeblich hat Jordan Torunarigha recht weit oben auf der Wunschliste der Geißböcke gestanden. Sicherlich auch, weil der Innenverteidiger eben ablösefrei zu haben war. Doch der Abwehrspieler steht künftig beim HSV auf dem Platz. Die Rothosen hatten offenbar die besseren Argumente. Nachdem Thomas Kessler mit Ragnar Ache und Isak Johannesson die ersten Deals unter Dach und Fach gebracht hat, laufen an anderen Stellen die Verhandlungen. Es soll ein Innenverteidiger kommen, Jonjoe Kenny wird als Transferziel der Kölner genannt, genauso wie im zentralen Mittelfeld Salih Özcan oder Tom Krauß. Auch im Angriff wollen die Geißböcke nochmal nachlegen. Und dort soll auch Rayan Philippe eine realistische Alternative sein. Der Stürmer von Eintracht Braunschweig wird die Niedersachsen definitiv verlassen.

Hat der HSV erneut die Nase vorne?

Köln wird als einer von fünf Bundesligisten genannt, die die Fühler nach dem schnellen Stürmer ausgestreckt haben. Eben auch neben dem HSV. Und der Mitaufsteiger könnte auch in diesem Fall die Nase vorne haben, Köln erneut leer ausgehen. So berichtet die „MoPo„, dass Philippe dem HSV bereits eine generelle Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert haben soll. Er könne sich den HSV als künfitgen Arbeitgeber vorstellen, heißt es. Laut Artikel befinden sich Spieler und Verein im Austausch. Aktuell schrecke den HSV noch die gewünschte Ablöseforderung der Niedersachsen ab. Demnach fordere der Zweitligist rund drei Millionen Euro. Der Marktwert von Philippe wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 2,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Neben dem HSV und dem FC sollen auch Werder Bremen, Union Berlin und der der 1. FC Heidenheim an dem Stürmer interessiert sein. Und das kommt nicht von ungefähr. Der schnelle Stürmer war bei der Eintracht einer der absoluten Leistungsträger, verhalf Braunschweig mit seinen Toren zum Klassenerhalt. Ärgerlich für den FC und Co. Denn im Abstiegsfall hätte Philippe die Braunschweiger aufgrund einer Klausel verlassen dürfen. Ob der FC bereit ist, drei Millionen Euro für den 24-Jährigen auszugeben, hängt wohl auch mit der Zukunft von Damion Downs zusammen. Der Stürmer hat bekanntlich einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Es wird auch über einen möglichen Abschied spekuliert. Dann wäre frisches Geld in der Transferkasse. Doch Downs nimmt in den kommenden Woche mit den USA am Golden Cup teil.


Sollte Martel den 1. FC Köln verlassen: Diese Mittelfeldspieler könnten interessant sein

Lucas Tousart im Zweikampf
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Sollte Martel den 1. FC Köln verlassen: Diese Mittelfeldspieler könnten interessant sein

Zahlreiche Baustellen haben die Geißböcke bekanntlich noch zu schließen. Und der FC arbeitet mit Hochdruck daran. Auch im Zentrum soll noch mindestens ein Spieler folgen. Zumal mit Eric Martel noch ein Kandidat wackelt. Diese Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Während Trainer und Mannschaft die Akkus für die bevorstehende Bundesliga-Saison aufladen, wird am Geißbockheim die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat Sportdirektor Thomas Kessler schon ordentlich zugeschlagen. Doch eine ganz wesentliche Baustelle ist nach wie vor offen. Es droht der Abgang von Eric Martel, einem der absoluten Leistungsträger der abgelaufenen Spielzeit. Die Kölner scheinen schon vorzubauen, denn zahlreiche Namen werden gehandelt. Neben diesen Gerüchten gibt es aber möglicherweise aber auch andere interessante Namen: Diese Bundesliga erfahrenen Mittelfeldspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich nicht um Gerüchte!

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Janik Haberer: Der klassische Abräumer der Eisernen würde sicherlich gut in das Mannschaftsgefüge der Kölner passen. Unscheinbar, aber effektiv. Dazu ein Leader auf dem Platz. Mit einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro auch absolut erschwinglich. Allerdings avancierte der 31-Jährige in der Rückrunde bei Union zum unverzichtbaren Stammspieler, galt als einer der Garanten für den Klassenerhalt. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis 2027. Union würde den Spieler sicherlich nur abgeben, wenn gleichzeitig aufgerüstet wird.

Lucas Tousart: Die genaue Vertragskonstellation des Franzosen ist nicht bekannt. Dem Vernehmen nach will sich Union von dem 28-Jährigen aber trennen. Der einst auf einen Marktwert von 23 Millionen Euro geschätzte Mittelfeldspieler kam bei den Eisernen zuletzt nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus. Spielte in Baumgarts Überlegungen keine große Rolle. Und das wird sich wahrscheinlich auch nicht so schnell ändern. Die Zeichen stehen auf Abschied. Aktuell wird der Marktwert ebenfalls auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Eine Ablöse könnte aber deutlich geringer ausfallen.

Alte Bekannte

Florian Grillitsch: Fast schon obligatorisch wird der Name des Österreichers in nahezu jeder Transferperiode in den Kölner Ring geworfen. So auch im vergangenen Winter. Doch an dem Gerücht war wohl gar nichts dran. Für die kommende Saison ist die Zukunft des Österreichers komplett offen. Der 29-Jährige war bekanntlich an Real Valladolid ausgeliehen und kehrt nun nach Hoffenheim zurück. Dort wurde dem Mittelfeldspieler mitgeteilt, dass er keine Zukunft in Sinsheim habe. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft 2026 aus. Somit wird es auch keine weitere Leihe geben können. Da sich Spieler und Verein also trennen wollen, dürfte die Ablösesumme stemmbar sein. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt.

Yannik Keitel: Der 25-Jährige dürfte sich den Wechsel zum VfB anders vorgestellt haben. Der ehemalige U21-Nationalspieler kommt angesichts der Konkurrenz nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Auf gerade einmal elf Einsätze kommt der Mittelfeldspieler, der bekanntlich auch schon auf der Liste der Geißböcke gestanden hat. Beim VfB hat Keitel Vertag bis Sommer 2028. Eine Leihe wäre also durchaus eine plausible Option. Allerdings sehen auch die Schwaben weiterhin großes Potenzial in dem Mittelfeldspieler. Der Marktwert wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Allerdings betonte Keitel zuletzt, dass er sich beim VfB durchsetzen wolle.

Arne Maier: Der ehemalige U21-Nationalspieler galt einst als der große Hoffnungsträger beim FCA. Zuletzt kam der 25-Jährige bei den Fuggerstädtern meist aber nur noch von der Bank. Der geschätzte Marktwert ist mittlerweile von 24 Millionen Euro auf vier eingebrochen. Die Zukunft in Augsburg scheint offen, denn der Mittelfeldspieler hat nur noch Vertrag bis Sommer 2026. Eine Verlängerung des Kontrakts ist dem Vernehmen nach fraglich. Somit käme eine Leihe auch nicht in Frage. Gut möglich, dass der Spieler auf mehr Spielpraxis hofft.

Finn Becker: Der 25-Jährige blickt auf eine schwierige Saison zurück. In der Hinrunde fiel der Mittelfeldspieler nach einem Meniskusschaden bei der TSG Hoffenheim lange aus. In der Rückrunde avancierte Becker zwischenzeitlich zum Stammspieler, um die Position dann wieder abzugeben. Der Vertrag des ehemaligen Junioren-Nationalspielers läuft im Sommer 2026 aus. Der Zeitpunkt für einen Wechsel wäre also ideal. Der Marktwert des Elmshorners liegt aktuell bei zwei Millionen Euro. Becker wäre also ein durchaus realistischer Kandidat.

Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

Said El Mala
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Hoffnung des 1. FC Köln Said El Mala ist plötzlich der wertvollste Spieler der Liga

Er gilt als eins der großen Versprechen für die kommende Saison. Der 18-Jährige hat in der 3. Liga zahlreiche Rekorde gebrochen, war einer der absoluten Leistungsträger und spielt in der kommenden Saison für den 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

Pünktlich nach der Saison werden die Marktwerte der Spieler bei transfermarkt.de wieder aktualisiert. Einer der großen Profiteure in Liga drei ist ein künftiger Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist der wertvollste Spieler der Liga.

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Said El Mala arbeitet aktuell hart mit der U19-Nationalmannschaft. Kein Wunder, die DFB-Auswahl hat sich für die Europameisterschaft in Rumänien viel vorgenommen. „Wir wollen Deutschland möglichst gut vertreten. Am Ende liegt es an uns, wir haben es in der Hand, wie wir spielen, um erfolgreich zu sein und das Publikum mitzunehmen“, sagte Bundestrainer Hanno Balitsch erst unlängst. Zwar ist ein genaues Ziel nicht definiert, aber Deutschland will schon möglichst lange dabei sein. Und hat auch viel Grund für eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, immerhin stecken viele U17-Weltmeister im DFB-Team. Ausgerechnet die beiden damaligen Kölner Weltmeister und aktuellen Deutschen U19-Meister Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz sind nicht nominiert worden, stehen aber auf Abruf, genauso wie Stürmer Youssoupha Niang.

El Mala an der Spitze

Einer, der 2023 keine Rolle bei der U17-WM gespielt hat, aber nun zum Kader gehört, ist eben El Mala. Und damit befindet sich dann in gewisser Weise doch ein FC-Profi, wenn auch ein kommender, in den Reihen der deutschen Auswahl. Die Nominierung kommt natürlich nicht von ungefähr. El Mala war einer der absoluten Leistungsträger in der abgelaufenen Spielzeit bei der Viktoria. 13 Tore erzielte der Angreifer in 32 Spielen, bereitete fünf weitere vor und hatte damit auch großen Anteil daran, dass sich Köln lange noch Aufstiegschancen ausrechnete. El Mala setzte sich zudem an die Spitze der jüngsten Spieler, die in der 3. Liga zehn Tore erzielt haben. Dort befindet sich der Angreifer in einer illustren Runde mit Spielern wie Thomas Müller oder Hakan Calhanoglu.

El Mala schon jetzt besonders wertvoll

Es läuft bei Said El Mala, beim FC ist man voller Vorfreude. Dass der Youngster einen Platz im Profikader erhält, ist längst ausgemacht. Und der Offensivspieler hat sich durch seine Leistungen auch zum wertvollsten Spieler der 3. Liga gemacht. Nach dem neuesten Upgrade wird der 18-Jährige bei transfermarkt.de auf drei Millionen Euro eingeschätzt. Kein anderer Spieler der Liga ist so wertvoll. Auf Rang zwei folgen Stuttgarts Keeper Dennis Seimen und Dortmunds Mittelfeldakteur Kjell-Arik Wätjen, der bereits die erste Bundesliga-Luft schnuppern durfte. „Ein Blick in die Vergangenheit lässt vermuten, dass El Mala auf Rekordniveau unterwegs wäre. Benedict Hollerbach erlöste vor zwei Jahren nach einer ähnlich starken Saison bei seinem Wechsel von Wiesbaden zu Union Berlin rund 2 Millionen Euro – war zu diesem Zeitpunkt aber rund drei Jahre älter als El Mala. Daher taxieren wir El Malas Marktwert nun auf 3 Millionen Euro“, so transfermarkt-Admin Johannes Netzer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und mit diesem Marktwert lässt der Youngster jetzt schon einige Spieler aus dem aktuellen Kölner Kader hinter sich. Viele Spieler! Akteure wie Luca Waldschmidt (1,5 Mio.) oder Florian Kainz (2 Mio). Aktuell wären nur sieben Spieler der Geißböcke noch wertvoller. Eric Martel kommt auf einen Marktwert von 6 Millionen Euro. Natürlich sind die Werte von transfermarkt.de in Teilen geschätzt, entsprechen nicht einem realen Wert. Ein Fingerzeig ist es aber allemal und der dürfte den Geißböcken dann doch schmecken.


Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV gleich um drei Spieler?

An Rayan Philippe sollen der 1. FC Köln und der Hamburger SV interessiert sein
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Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV gleich um drei Spieler?

Auch wenn die reguläre Transferphase erst im Juli beginnt, laufen die Gespräche und Verhandlungen bereits auf Hochtouren. Interessante Spieler stehen einige auf den Listen. Und gleich mehrere davon auch auf mehreren. Kommt es so zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?

Kaum ein Tag, an dem es nicht ein neues Transfergerücht gibt. Zahlreiche Mannschaften rüsten kräftig auf. Gerade die beiden Aufsteiger wollen ihren Kader noch einmal richtig verstärken. Kommt es zum Transferkampf zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?

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Schon während der Rückrunde kochte die Gerüchteküche rund um den 1. FC Köln hoch. Wirklich konkret werden nur wenige Namen. Und auch zurzeit werden lose Ideen schnell als Gerücht ausgemacht. Ein Transfer von Marvin Duksch beispielsweise ist angesichts der Auswahl an Interessenten und Höhe des Gehalts wohl eher unwahrscheinlich. Auch weitere gehandelte Namen sind nicht unbedingt die wahrscheinlichste Variante für einen Transfer. Zu den Wunschspielern der Geißböcke gehört zweifelsohne Jordan Torunarigha. Der Innenverteidiger soll sogar recht weit oben auf der Liste stehen oder gestanden haben. Denn am Sonntag verdichteten sich nach und nach die Anzeichen, dass der Abwehrspieler doch eher Richtung Hamburger SV tendiert. Am Dienstagmorgen verdichteten sich die Vorzeichen, dass der HSV wohl das Rennen gemacht hat. Torunarigha soll sich wohl mit Hamburg einig sein, ein Medizincheck bevorstehen. Aus Kölner Sicht bitter, wenn es so kommt.

Das perfekte Match in der Abwehr

Denn Torunarigha wäre sicherlich aus Kölner Sicht das perfekte Match. Der Innenverteidiger ist routiniert, hat Bundesliga Erfahrung, ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Auch charakterlich wird der ehemalige U-Nationalspieler als guter Mannschaftskamerad beschrieben. Dazu ist der gebürtige Chemnitzer ablösefrei zu haben. Der 27-Jährige wird Gent verlassen. Der FC hätte Torunarigha gerne, doch der Innenverteidiger soll bereits mit Hamburg einig sein. Der Abwehrspieler will diese Woche noch seine Entscheidung bekanntgeben. Es ist wahrscheinlich, dass der FC leer ausgeht. Und dem Vernehmen nach ist der Kampf um Jordan Torunarigha nicht das einzige Wettbieten zwischen den beiden Aufsteigern, die erwartungsgemäß ihre Kader im Gleichschritt aufrüsten, Bundesliga tauglich machen wollen.

Nach der Absage vom FSV Mainz ist auch Rayan Philippe wieder zu haben. Der Franzose sieht sich in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga und wird diesen Weg sicherlich auch gehen. Die Frage ist nur wohin. Zahlreiche Clubs aus dem deutschen Oberhaus wie der 1. FC Heidenheim und Werder Bremen sind interessiert, heißt es. Wie berichtet aber auch der FC. Die Kölner suchen nach einem Angreifer. Philippe, dessen Kontrakt im Sommer 2026 ausläuft, erscheint bei einem Marktwert von 3 Millionen Euro einigermaßen erschwinglich. Der schnelle Franzose kommt in dieser Saison auf 13 Tore und sechs Vorlagen. Neben den Kölnern hat aber auch bei diesem Transfergerücht der HSV seine Finger mit im Spiel und dem Vernehmen nach ebenfalls keine schlechten Karten.

Tom Krauß in Gesprächen

Gut sieht es für den FC eigentlich bei Tom Krauß aus. Der Mittelfeldspieler kann den FSV Mainz verlassen, selbst eine Leihe erscheint durchaus realistisch. Die ersten Gespräche sollen schon stattgefunden haben. Angeblich seien die Termine sehr positiv verlaufen. Von allen Gerüchten, die die Kölner umgeben, scheint das von Krauß das realistischste. Dabei gibt es auch hier eine Komponente, die den Deal ins Wanken bringen kann: der Hamburger SV. Denn Krauß soll auch das Interesse der Nordlichter geweckt haben. Wohin es die Spieler am Ende verschlägt, ist unklar. Die aktuelle Tendenz: Mit Torunarigha stehen bei einem Akteur die Chancen sehr schlecht, bei Tom Krauß wohl gut und bei Rayan Philippe ist aktuell noch einiges drin. Es bleibt jedenfalls spannend.


Deswegen braucht der 1. FC Köln trotz Ragnar Ache noch weitere Stürmer

Imad Rondic und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Deswegen braucht der 1. FC Köln trotz Ragnar Ache noch weitere Stürmer

Zwar hat der FC mit der Verpflichtung von Ragnar Ache eine potenzielle Antwort auf die Sturmflaute der vergangenen Jahre gefunden, reichen wird ein neuer Angreifer aber voraussichtlich nicht. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.

Mit dem Transfer von Ragnar Ache hat Thomas Kessler auf dem Transfermarkt schon einmal stark losgelegt. Doch auch wenn der Ex-Stürmer von Kaiserslautern einschlagen sollte, werden die Geißböcke noch weitere Verstärkungen brauchen. Auch im Agriff. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.

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Die ersten beiden Transferverpflichtungen beim 1. FC Köln klingen durchaus vielversprechend. Doch für Thomas Kessler bleibt auch weiterhin viel zu tun beim FC. Sämtliche Positionen hinter Marvin Schwäbe sind noch offen, in der Hintermannschaft soll auf mindestens zwei Positionen nachgebessert werden. Auch ohne einen möglichen Abgang von Eric Martel besteht im Mittelfeld noch Handlungsbedarf. Und auch die Offensive ist trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein großes Problemfeld bei den Kölnern. Seit dem Abgang von Anthony Modeste umgibt die Geißböcke eine regelrechte Sturmflaute. Alleine in der vergangenen Spielzeit lag der xGoal-Wert der Geißböcke 18 Tore über den erzielten. Heißt: Die Qualität der Torchancen ließ 18 Treffer mehr erwarten, als die erzielten 53.

Trio des 1. FC Köln vor Abschied?

Kein Wunder also, dass die Kölner mit einem der Top-Torjäger der 2. Bundesliga nachgebessert haben. Einem robusten, Kopfball starken Mittelstürmer, also möglicherweise endlich der Antwort auf den drei Jahre zurückliegenden Modeste-Abschied. Qualititiv sicherlich eine Verstärkung – quantitativ ist der FC aber auch weiterhin nicht so richtig gut aufgestellt. Zumal es gerade im Sturm bekanntlich auch einige Abgänge geben soll. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges schafften es in den vergangenen drei Jahren bekanntlich nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Und da die Verträge des Trios im Sommer 2026 auslaufen und Vertragsverlängerungen nicht angestrebet sind, gelten Wechsel in diesem Sommer als sehr wahrscheinlich. Große Steine wird man den Spielern sicherlich nicht in den Weg legen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Jaka Potocnik schaffte in dieser Saison den Sprung bei den Profis noch nicht und ist dem Vernehmen nach auch nicht für den Profikader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Da man dem jungen Slowenen aber durchaus das Profi-Dasein zutraut, gilt eine Leihe als die wahrscheilnlichste Variante. Aktuell hat der Stürmer die Chance, sich bei der U21-EM ins Schaufenster zu stellen. Von den klassischen Stürmern bleiben neben Ache nach dem Abgang von Tim Lemperle nur noch Damion Downs und Imad Rondic. Rondic wurde bekanntlich im Winter Widzew Lodz verpflichtet. Zwar betonte Christian Keller, dass der Bosnier keine Soforthilfe darstelle, groß in Erscheinung ist Rondic mit einem (glücklichen) Treffer aber sicherlich nicht getreten. Zwar betonte der Berater des 26-Jährigen zuletzt, dass Rondic schon bald ein anderes Gesicht zeigen werde, die Hoffnung hält sich aber in Grenzen.

Zukunft von Downs noch nicht geklärt

Die Zukunft von Damion Downs ist wiederum noch nicht geklärt. Der Stürmer, der aktuell auf sein A-Länderspiel-Debüt bei den USA wartet, hat einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Der bisherige Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus, ein Wechsel zu einer marktgerechten Ablöse ist aktuell nur noch diesen Sommer möglich. Der FC würde gerne mit der Option der Doppelspitze mit Ache und Downs in die Saison gehen. Ob es so kommt, ist offen. Aber selbst wenn Downs bleibt, ist der Sturm mit drei Angreifern sehr sehr dünn besetzt. Nicht umsonst halten die Kölner auch auf dieser Position die Augen offen. Zuletzt wurde über Braunschweigs Rayan Philippe spekuliert. Ein Transfer zum FC gilt aber angesichts der starken Konkurrenz als eher unwahrscheinlich.

Dass der FC auf dieser Position aber noch etwas tun muss, steht absolut außer Frage.


Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic reist von Nationalmannschaft ab

Denis Huseinbasic im Nationaltrikot
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Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic reist von Nationalmannschaft ab

Die Länderspielreise hat für einen FC-Profi ein frühzeitiges Ende gefunden. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist. Der Verband nennt mentale Probleme als Grund.

Bitteren Ende für einen FC-Profi bei der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Denis Huseinbasic ist von der Nationalmannschaft abgereist.

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Die bisherige Länderspielbilanz der FC-Profis fällt durchaus durchwachsen aus. Während Neuzugang Isak Johannesson mit Island einen verdienten 3:1-Erfolg in und gegen Schottland feierte, gab es auch für Leart Pacarada einen Erfolg im Testspiel gegen Armenien. Der Kosovo setzte sich 5:2 durch. Zwei Testspiele, zwei Erfolge, zwei Startelf-Einsätze. Das ist der eine Teil der Länderspiel-Wahrheit. Der zweite verlief aus Kölner Sicht ein wenig enttäuschender. Damion Downs hoffte vergeblich auf sein A-Länderspiel-Debüt. Bei der 1:2-Niederlage der US-Boys gegen die Türkei saß der Kölner Stürmer nur auf der Bank. Am Mittwoch steht das nächste Spiel an. Nun hofft Downs auf eine weitere Chance gegen die Schweiz.

Huseinbasic reist ab

Auch Denis Huseinbasic blieb nur die Rolle des Zuschauers. Bosnien-Herzegowina setzte sich in der WM-Quali gegen San Marino 1:0 durch. Zum zweiten Spiel gegen Slowenien am Mittwoch wird der Kölner Profi aber nicht mehr antreten. Huseinbasic reiste von der Nationalmannschaft ab. „Der Fußballer teilte dem Trainerstab mit, dass er sich mental nicht leistungsbereit fühle“, heißt es auf der Homepage des Verbands. Huseinbasic hatte schon die letzten Spiele verpasst. Allerdings weil er kurz zuvor an einer Verletzung laborierte. Über die weiteren Hintergründe ist noch nichts bekannt. Allerdings gibt es dem Vernehmen nach schon länger Unstimmigkeiten in der Mannschaft und offenbar auch mit Trainer Sergej Barbarez.

Zuletzt soll es intern Kritik an dem Coach gegeben haben. Laut bosnischen Medien sollen Spieler auch aus persönlichen Befindlichkeiten nicht mehr eingesetzt worden sein. Ob Huseinbasic zu den Kritikern desTrainers gehört, ist Spekulation. Zum Einsatz wird der Spieler nun erst einmal nicht mehr kommen. In dieser Woche starten mit Eric Martel, Jan Thielmann für die DFB-Auswahl und Jaka Potocnik für Slowenien drei weitere FC-Profis dann in die U21-EM. Die DFB-Auswahl gehört zum erweiterten Kreis der Favoriten. Auch für Said El Mala steht bei der U19 die EM an.

Bleibt Jan Thielmann beim 1. FC Köln? Wird die U21-EM zur Entscheidungshilfe?

Jan Thielmann im Trikot der U21
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Bleibt Jan Thielmann beim 1. FC Köln? Wird die U21-EM zur Entscheidungshilfe?

Eric Martel und Jan Thielmann müssen auf ihre Sommerpause bekanntlich noch warten. Die beiden FC-Profis starten diese Woche in die U21-Europameisterschaft. Neben der Freude auf ein großes Turnier bietet sich den beiden Spielern auch die Chance, sich noch einmal zu zeigen. Auch für den 1. FC Köln: Jan Thielmann zwischen Vertrags-Verlängerung und möglichem Abschied.

Mit großer Vorfreude war Jan Thielmann vor zwei Jahren in die Vorbereitung auf die U21-Europameisterschaft gestartet. Eine Sprunggelenksverletzung ließ nicht nur den Traum des großen Turniers platzen. Der heute 23-Jährige verpasste damals die Vorbereitung und verlor den anvisierten Stammplatz. Zwei Jahre später steht das Kölner Eigengewächs vor dem nächsten großen Turnier, aber auch vor einer ungewissen Zukunft beim 1. FC Köln: Jan Thielmann zwischen Vertrags-Verlängerung und möglichem Abschied.

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Während der Großteil der FC-Kicker aktuell Sonne tankt, ist bei unter anderem Eric Martel und Jan Thielmann ebenfalls Schwitzen angesagt – allerdings auf dem Trainingsgelände. Die beiden Profis der Geißböcke bereiten sich mit der U21-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaft vor. Bereits in vier Tagen geht es für die DFB-Auswahl in der Slowakei los. Gegner im deutschen Eröffnungsspiel ist Slowenien mit Stürmer Jaka Potocnik. Anschließend folgen die Begegnungen gegen Tschechien und zum Gruppenabschluss England. Die deutsche Mannschaft will möglichst lang dabei bleiben. Das Endspiel findet am 28. Juni statt.

Martel und Thielmann im EM-Schaufenster

U21-Nationalmannschafts-Kapitän Martel betonte zuletzt, dass die EM ja auch eine Chance sei, sich noch einmal ins Schaufenster zu stellen. Für den Sechser der Kölner geht es zweifelsohne auch darum, sich vor den internationalen Scouts zu präsentieren, die bei einem Nachwuchsturnier in großer Menge vor Ort sind. Das Schaufenster könnte auch für Jan Thielmann eine interessante Option sein. Und das möglicherweise auch aus Vereinssicht. Denn der 23-Jährige könnte in der Slowakei die Chance nutzen, sich auch bei den Geißböcken wieder für mehr zu empfehlen. Die vergangene Saison lief jedenfalls alles andere als optimal. Das Kölner Eigengewächs wurde bekanntlich zum Rechtsverteidiger-Experiment, doch der Versuch scheiterte kläglich.

Thielmann ließ die Umpositionierung wohlwollend über sich ergehen, machte aber auch nie einen Hehl daraus, sich deutlich offensiver zu sehen. Erst durch die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic erhielt der Föhrener wieder die Chance auf mehr Offensive und überzeugte. Dennoch wird die Situation nicht zufriedenstellend gewesen sein und könnt ein schlechtesten Fall auch Auswirkungen auf die Zukunftspläne des U21-Nationalspielers haben. Denn wie bei Martel läuft auch der Vertrag des Kölner Eigengewächses nur noch bis zum Sommer 2026. Heißt: Sollte Thielmann seinen Vertrag bei den Kölnern nicht verlängern wollen, würden die Geißböcke auch nur noch in diesem Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Der Marktwert des Schienenspielers liegt aktuell bei drei Millionen Euro.

Thielmann bekommt Konkurrenz

Der FC würde Thielmann gerne behalten und den Vertrag verlängern. Und der offensive Fußballstil von Lukas Kwasniok könnte dem 23-Jährigen auch entgegenkommen. Doch die Konkurrenzsituation wird keine einfache. Mit Said El Mala kommt einen Schienenspieler, der auf beiden Seiten agieren kann. Linton Maina dürfte nach einer starken Saison erst einmal gesetzt sein. Zudem soll ein weiterer Außenbahnspieler geholt werden. Für Thielmann bieten die kommenden Wochen also die große Chance, seine Verhandlungsposition in jeglicher Hinsicht zu verbessern.

Kaderplanung des 1. FC Köln: Die ersten Transfers sind vielversprechend, es fehlt aber noch Bundesliga-Erfahrung

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Kaderplanung des 1. FC Köln: Die ersten Transfers sind vielversprechend, es fehlt aber noch Bundesliga-Erfahrung

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der 1. FC Köln zwei Topspieler der 2. Liga verpflichtet. Mit Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann sollen die Geißböcke an zwei weiteren interessiert sein. Doch reicht das? Der 1. FC Köln sollte auf Bundesliga erfahrene Transfers setzen.

Die Leistungen der bisherigen Neuverpflichtungen haben in der abgelaufenen Saison durchaus beeindruckt. Doch bestehen die Akteure auch in der Bundesliga? Die Vergangenheit zeigt, dass das Vorgehen mitunter durchaus riskant sein kann. Der 1. FC Köln sollte auf Bundesliga erfahrene Transfers setzen.

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Das erste Spiel in dem Wissen künftig für den 1. FC Köln aufzulaufen, hätte für Isak Johannesson doch gar nicht viel besser laufen können. Der Mittelfeldspieler feierte mit der Nationalmannschaft Islands einen verdienten 3:1-Erfolg in und gegen Schottland. Der 22-Jährige stand in der Anfangsformation, brachte zwar nichts Zählbares auf das Tableau, lieferte aber mehr als 70 Minuten eine sehr solide Leistung ab. Auf dem Platz sorgte die Kölner Neuverpflichtung für Akzente in der Offensive und Ruhe in der Defensive, in der vergangenen Woche dafür mit dem Wechsel zum FC für mächtig Wirbel. Auf der einen Seite die Düsseldorfer Anhänger, die nach dem Weggang eines ihrer Leistungsträger (und das auch noch zum Rivalen) den Spieler mit Wut und Frust überhäuften, auf der anderen Seite die FC-Fans voller Vorfreude.

Reichen Zweitliga-Topspieler aus?

Denn für den FC ist die Verpflichtung bereits die zweite eines Topspielers, der in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit für Furore gesorgt hat. Ragnar Ache ist bekanntlich der erste. Der Stürmer erzielte 18 Tore, bereitete drei weitere vor, kam auf die meisten Abschlüsse, war einer der Erfolgsgaranten des FCK. Angeblich sind die Geißböcke zudem auch noch an Aaron Zehnter interessiert. Vielleicht der beste linke Außenbahnspieler der vergangenen Spielzeit und mit Calvin Brackelmann an einem routinierten Innenverteidiger, der die Defensive des Aufstiegskandidaten aus Paderborn zusammengehalten hat. Ein Stürmer, Mittelfeldspieler, Außen- und ein Innenverteidiger – so ein wenig macht es den Eindruck, als würde der FC die offenen Baustellen positionsgetreu mit den jeweiligen Topspielern der Liga schließen wollen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Auch, wenn die Neuverpflichtungen und potenziellen Transfers sicherlich Verstärkungen beim FC darstellen können oder könnten, stellt sich die Frage, ob es am Ende reichen wird, sich eben nicht mit Bundesliga erfahrenen Spielern zu verstärken. Das reguläre Transferfenster ist bekanntlich noch gar nicht geöffnet, die Transferphase noch jung und es kann und wird wohl noch viel passieren, und dennoch kommen die bisher als Königstransfer empfundenen Spieler eben aus der 2. Bundesliga, weisen keine oder nur Joker-Bundesliga-Erfahrung auf. Das gilt auch für den neuen Coach Lukas Kwasniok. Das muss ganz sicher nichts heißen, kann es aber. Denn sollten die Geißböcke keine Bundesliga erfahrenen Spieler verpflichten, wäre ein Vergleich mit der Aufstiegssaison 2019/20 angebracht.

Erfolge machen Hoffnung

Damals schlitterten die Kölner mehr schlecht als recht in die neue Bundesliga-Saison. Acht Punkte holte der FC aus den ersten 14 Spielen, scheiterte in der 1. Runde des DFB-Pokals an dem 1. FC Saarbrücken. Schon im November war für den damaligen Coach Achim Beierlorzer Schluss. Auf der Fehlersuche wurden im Grunde zwei Dinge genannt. Der Mannschaft fehlen die Bundesliga erfahrenen Verstärkungen und der Trainer ist für eine Mannschaft wie den 1. FC Köln ebenfalls zu grün hinter den Bundesliga-Ohren. Neben Beierlorzer ging auch Armin Veh, wohl in dem Wissen, dass bei der Kaderplanung einiges schief gelaufen ist. Dabei war der Kader kein schlechter: Anthony Modeste, Jhon Cordoba, Jonas Hector, dazu die Nerverpflichtungen Ellyes Skhiri oder Sebastiaan Bornauw. Und doch wurde es eine einzige Zitterpartie.

Gut möglich, dass der FC ja auch noch Bundesliga erprobte Spieler bekommt. Spieler wie Tom Krauß oder Jakub Kaminski. Und wenn nicht, müssen es die anderen richten. Die Erfolge in der 2. Bundesliga machen auf jeden Fall Hoffnung.


Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Eric Martel und Linton Maina
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Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Die vergangene Saison hatte so manche Höhen und Tiefen für den FC parat. Am Ende der Spielzeit steht der Aufstieg und die Meisterschaft. Denn es war sicher nicht alles schlecht beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

Zahlreiche Torschüsse, harte Zweikämpfe oder Sprints über die Außen. Die Spielzeit hielt einiges bereit für den 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

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Topgeschwindigkeit: Am Anfang der Spielzeit wurde viel über Tempo-Probleme beim FC diskutiert. Tatsächlich kamen die Kölner in der Rückwärtsbewegung nicht immer hinterher. Zu den schnellsten Spielern der Liga gehört Linton Maina aber zweifelsohne. In dieser Saison wurde der Offensivspieler im Duell gegen den Karlsruher SC mit 35,87 km/h geblitzt. Maina erreichte gleich mehrfach die 35 km/h. In der Gesamtwertung belegt der gebürtige Berliner aber nur Rang elf. Der schnellste Spieler der 2. Bundesliga war Fürths Joshua Quarshie mit 37.06 km/h.

Torjöger und Topscorer beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison

Ballkontakte/Flanken: Auf mehr als 2500 Ballaktionen kam Leart Pacarada in der Liga in dieser Saison. Die vereinsinterne Wertung geht damit an den Linksverteidiger, genauso wie auch die der meisten Flanken. Alleine 115 Hereingaben schlug der Abwehrspieler aus dem Spiel heraus und war damit ja auch durchaus erfolgreich. Alleine gegen den Karlsruher SC bereitete Pacarada beim 4:4 im Hinspiel vier Tore vor. In beiden Kategorien belegt der Kosovare den dritten Platz in der gesamten Ligawertung.

Torjäger: Vor der Saison herrschte noch ein wenig Ungewissheit. Würden Tim Lemperle und Damion Downs das Zeug haben, sich als Stammspieler festzuspielen? Sie würden. Mit jeweils elf Toren führen die beiden Stürmer die interne Torjägerliste an. Knapp vor Luca Waldschmidt, der gerade gegen Ende der Saison heftig aufdrehte und zehn Tore erzielte. Im Ligavergleich landeten die beiden Angreifer aber nur auf Rang 19. Die Kanone sicherte sich Davie Selke mit 22 Treffern, auf Rang drei landete Ragnar Ache mit 18 Toren.

Topscorer: Mit ihren elf Toren haben die beiden Stürmer natürlich große Ambitionen auf den Top-Torjäger-Titel der Liga – zumal beide auch sechs weitere Treffer vorbereiteten. Doch die Krone geht ebenfalls an Linton Maina. Der zwar „nur“ fünf Tore erzielte, aber 13 vorbereitete. In der Liga sicherte sich Karlsruhes Marvin Wanitzek den Titel mit 28 Scorerpunkten.

Torschüsse: Die meisten Abschlüsse aller Kölner gab Luca Waldschmidt ab. Der ehemalige Nationalspieler versuchte es ganze 82 Mal und gehört damit in die Top-Ten der Liga. An die 102 Abschlüsse von Ache kommt der Zehner aber nicht heran. Auf Platz zwei liegt Tim Lemperle, der 66 Mal aufs gegnerische Tor schoss.

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Laufmonster der Liga

Laufdistanz: Mit insgesamt 352 Kilometern in 31 Spielen und 11,57 Kilometern in 90 Minuten ist Eric Martel mit großem Vorsprung das Laufmonster der Kölner. Platz zwei im vereinsinternen Ranking belegt Leart Pacarada mit 294,29 gesammelten Kilometern und (10,47km/90 Minuten). Im Ligavergleich reiht sich Martel damit auf Rang elf ein – oberes Mittelfeld. Die gute Nachricht für den FC: Neuzugang Isak Johannesson lief mit insgesamt 386,07 Kilometern und 12,2 Kilometerm in 90 Minuten in dieser Saison am meisten.

Dauerbrenner: Kein Spieler der Geißböcke hat in dieser Saison alle Duelle bestritten. Eric Martel liegt mit 3071 Minuten auf dem Feld in 31 Spielen auf Rang eins und stand somit die meiste Zeit für den FC auf dem Platz. Ebenfalls auf 31 Spiele kommen Leart Pacarada und Denis Huseinbasic. Dabei hat der Abwehrspieler des 1. FC Köln mit 2530 Minuten einen ordentlichen Vorsprung vor dem Mittelfeldspieler Huseinbasic, der auf 2315 Minuten Einsatzzeit kommt.

Passquote: Das genaue Zuspiel war in der vergangenen Saison bei den Geißböcken immer wieder Thema. Denn zu häufig führten Ungenauigkeiten zu Ballverlusten. Überraschend ist, dass gerade ein Youngster in dieser Kategorie am besten abschneidet. So liegt Julian Pauli bei 17 absolvierten Duellen und 758 gespielten Pässen mit einer Passquote von 88,92 Prozent an der Spitze der Wertung. Winter-Neuzugang Joel Schmied kommt bei 12 Spielen und 387 gespielten Pässen auf eine Quote von 87,08 Prozent und liegt damit auf Platz zwei.

Zweikämpfe: Das Zweikampfverhalten der Kölner muss sich für die erste Liga durchaus verbessern. Eric Martel führt die Statistik der Passquote mit 61,56 Prozent bei 372 geführten Duellen an. Auf Platz zwei und drei folgen Timo Hübers (61,37% / 321) und Dominique Heintz (60,22% / 186). Im Vergleich zur Liga schneidet der FC hier deutlich schlechter ab. Den Topwert erreicht hier Thomas Kalas vom FC Schalke 04 mit 82,35 Prozent bei 119 geführten Zweikämpfen. Martel erreicht im Liga-Vergleich nur den 40. Platz.

Auch in der Luft Topwerte

Kopfballduelle: Nicht nur bei den Zweikämpfen reiht sich Martel vorne ein. Auch bei den gewonnenen Kopfballduellen belegt der Spieler des 1. FC Köln mit 120 eroberten Bällen im Luftraum den siebten Platz im Ligavergleich. Doch damit ist der 23-Jährige nicht der beste Kölner. Auf Platz zwei der Statistik liegt mit 136 gewonnenen Kopfballduellen Abwehrchef Timo Hübers. Damit sind gleich zwei Spieler des FC in der Top Ten. Drei, wenn man den auf Rang vier platzierten Neuzugang Ragnar Ache (131) hinzuzählt.

Paraden: Ein Top-Spieler wurde bereits während der laufenden Saison immer wieder für seine Leistungen gelobt und nicht umsonst auch mehrfach in die Kicker Elf des Spieltages berufen. FC-Keeper Marvin Schwäbe kommt auf 80 Prozent abgewehrte Schüsse der Gegner – Topwert. Der Kölner Torhüter hatte sich seinen Platz als Nummer eins während der Hinrunde von Jonas Urbig zurückerobert und wurde seiner Rolle gerecht.

Gelbe Karten: In der Fairness-Tabelle liegen die Geißböcke in der vergangenen Saison weit vorne. Das Team belegt den 15 Platz der Gelbe-Karten-Rangliste. Die Spieler des FC bekamen lediglich 72 Gelbe und eine Rote Karte. Jan Thielmann und Dominique Heintz kommen dabei auf jeweils 9 Verwarnungen – der einzige, der den Platz vorzeitig verlassen musste, war Leart Pacarada mit einer zumindest strittigen Gelb-Roten Karte.


Transfergerüchte beim 1. FC Köln: FC offenbar an Jakub Kaminski interessiert

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln: FC offenbar an Jakub Kaminski interessiert

Schlägt der FC nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson nun zum dritten Mal zu? Der 1. FC Köln ist angeblich an einer Verpflichtung von Jakub Kaminski interessiert. Die ersten Gespräche sollen bereits schon stattgefunden haben.

Bahnt sich bereits der nächste Transfer an? Der 1. FC Köln ist angeblich an einer Verpflichtung von Jakub Kaminski interessiert. Das berichtet der polnische Journalist Mateusz Borek. Die ersten Gespräche soll es bereits gegeben haben.

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Auch Sky-Experte Patrikc Berger berichtet von dem Interesse der Kölner. Demnach habe es bereits die ersten Gespräche zwischen Thomas Kessler und der Spielerseite gegeben. Der Pole steht aktuell beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis zum Sommer 2027. Wie Berger weiter berichtet, wolle Kaminski noch warten, wer neuer Trainer am Geißbockheim wird. Die Entscheidung ist bekanntlich gefallen. Der 23-jährige Außenbahnspieler kam beim VfL in dieser Spielzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Kaminski stand zwölf Mal in der Startelf, lief insgesamt 22 Mal in der Liga auf und bereitete drei Tore vor. Der polnische Naitonalspieler ist polyvalent einsetzbar, kann auf beiden Seiten so ziemlich jede Rolle spielen. Der Marktwert des Wolfsburgers wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.

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Kaminski auf dem Wunschzettel


Kaminski spielte in der Jugend bei Lech Posen, jenem Verein, mit dem Rasmus Carstensen in diesem Sommer Meister wurde. Im Sommer 2022 wechselte der Außenbahnspieler für rund zehn Millionen Euro zum VfL, ein Jahr später lag der Marktwert bereits bei zwölf Millionen Euro. Kaminski wurde auch in das Aufgebot der polnischen Naitonalmannschaft für das anstehende Freundschaftsspiele gegen Moldawien sowie das WM-Quali-Spiel gegen Finnland berufen. Ein Einsatz gilt als sehr wahrscheinlich. Der FC sucht gleich auf mehreren Positionen noch nach Verstärkungen. Zuletzt war auch über einen Transfer von Aaron Zehnter vom SC Paderbprn spekuliert worden. Der neue Coach Lukas Kwasniok hat einen besonders guten Draht zu dem U-Nationalspieler.

Der FC sucht auch nach einem potenziellen Backup für Jusuf Gazibegovic. Auf den Offensivflügeln sind die Kölner eigentlich ordentlich aufgestellt. Dem Vernehmen nach solles aber dennoch das Gedankenspiel um weitere Verstärkungen geben. Kaminski könnte auf den Außen so ziemlich jede Position spielen. Für den Polen müssten die Kölner aber wohl tief in die Tasche greifen. Möglich wäre angesichts des Vertrags aber auch eine Leihe mit Kaufoption. Aktuell haben sich die Kölner mit Isak Johannesson und Ragnar Ache für knapp zehn Millionen Euro verstärkt.