Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

„La Real“ ist zu Gast in Müngersdorf: Mit Pellegrino Matarazzo, Weltmeister Mikel Oyarzabal und einer besonderen Vereinsphilosophie bringt Real Sociedad einiges mit zum Test gegen den 1. FC Köln: Sparringspartner San Sebastián im Porträt.

Mit Pellegrino Matarazzo steht ein Trainer an der Seitenlinie, der eine ganz besondere Geschichte mit den Geißböcken verbindet. Real Sociedad bringt mit Kapitän Mikel Oyarzabal zudem einen Weltmeister und eine in Europa einzigartige Vereinsphilosophie mit.

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Beim Testspiel im RheinEnergieStadion am Samstag lohnt es sich nicht nur, das Geschehen auf dem Rasen zu verfolgen. Auch in der Coaching Zone ist ein spannender Charakter zu Gast in Köln: Dort wird Pellegrino Matarazzo für Real Sociedad auf der Bank Platz nehmen. Die meisten dürften ihn noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim und beim VfB Stuttgart kennen. Mit den Geißböcken verbindet Matarazzo eines der wohl prägendsten Spiele seiner Karriere: Nach einer verkorksten Saison 2021/22 musste der US-Amerikaner am letzten Spieltag gegen Steffen Baumgarts Kölner ran, die zu diesem Zeitpunkt bereits einen Platz in der Conference League sicher hatten. Aus Sicht der Matarazzo-Elf folgte eine der denkwürdigsten Begegnungen der Vereinsgeschichte: Wataru Endo köpfte die Schwaben in der Nachspielzeit zum sicheren Klassenerhalt. In der Folgesaison musste Matarazzo dann sein Büro in Stuttgart räumen – nach neun Spielen ohne Sieg stellte ihn Vorstandschef Alexander Wehrle frei.

Amtierender Copa-del-Rey-Sieger zu Gast in Müngersdorf.

Aus Sicht der deutschen Fans kam die Meldung Ende Dezember 2025 doch etwas überraschend: Nach Ablauf des 17. Spieltags wurde Pellegrino Matarazzo als neuer Trainer von San Sebastián vorgestellt. Mittlerweile ist die Überraschung gewichen. Denn unter Matarazzo hat sich „La Real“ prächtig entwickelt, der US-Amerikaner wird für seine Erfolge gefeiert. Unter seinem Vorgänger Sergio Francisco war die ambitionierte Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit in der Tabelle immer weiter abgerutscht, bei dessen Entlassung trennten San Sebastián nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen.

Matarazzo übernahm zum Jahreswechsel und führte die Basken mit neun Spielen ohne Niederlage zurück in die Spur. In La Liga sicherte er ihnen am Ende einen Platz im internationalen Geschäft. Inzwischen ist Real Sociedad zudem zum vierten Mal Pokalsieger. Dass die Mannschaft zu mehr in der Lage sein würde, als sie über weite Strecken der Hinrunde zeigte, liegt beim Blick auf den Kader auf der Hand. An erster Stelle ist Stürmer Mikel Oyarzabal zu nennen. Als Eigengewächs und Kapitän ist der 30-Jährige eine echte Identifikationsfigur. Oyarzabal ist auch in der spanischen Nationalmannschaft gesetzt, die sich unlängst in Amerika zum Weltmeister krönte.

Die Wohlfühloase aus dem Norden Spaniens

„Es fühlt sich an wie eine Bruderschaft. Dies ist ein ganz besonderer Ort zum Leben und Spielen“, verriet Mittelfeldspieler Mikel Merino, der von 2018 bis 2024 das Trikot der Basken trug, einmal in einem Interview mit ESPN. Merino ist damit nicht allein. Der Club aus dem Norden der iberischen Halbinsel gilt als stressfreies Umfeld, in dem regelmäßig in Sackgassen geratene Talente einen Kickstart für ihre Karriere finden. So geschehen bei Martin Odegaard, Alexander Isak oder Takefusa Kubo. Diese Feelgood-Philosophie liegt auch der Jugendarbeit des Vereins zugrunde.

Zeitweise kam die gesamte Mannschaft aus der eigenen Region, oft sogar nur aus der eigenen Provinz. Nachbar Athletic Club aus Bilbao pflegt dieses Erbe bis heute so streng, dass er ausschließlich Spieler mit baskischen Wurzeln, Geburtsort oder zumindest Kindheitsverein aufnimmt. Real Sociedad hingegen verpflichtete 1989 den ersten Ausländer und 2003 den ersten Profi aus einem anderen Teil Spaniens. „Unsere Philosophie basiert auf der Nachwuchsförderung, aber um in Europa mithalten zu können, braucht man Talente, die eine Provinz mit 700.000 Einwohnern nicht immer hervorbringen kann“, sagte der Leiter der Zubieta-Akademie, Luki Iriarte, im April der Zeitung El Comercio de Gijon.

Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk auf der nahen Umgebung: In der Zubieta-Akademie gehen die Basken dabei einen besonderen Weg und bauten ein Netzwerk auf, in dem 70 Vereine aus der Region im direkten Kontakt mit La Real stehen, um Talente zu beobachten. „Unsere Botschaft lautet: Bleib in deinem Umfeld. Bleib bei deiner Familie. Bleib bei deinen Freunden. Und wenn du das Gefühl hast, dass du bereit bist, all das hinter dir zu lassen, dann kannst du zu Real Sociedad kommen“, sagte Iriarte einmal dem Guardian.

Wagner: „Freuen uns auf das Spiel“

Festzuhalten bleibt: Die Gäste der Geißböcke bringen alles mit, um dem FC als optimaler Sparringspartner in die letzte Phase der Saisonvorbereitung zu begleiten. FC-Coach Wagner kann den Test gegen Matarazzos San Sebastián kaum abwarten: „Ich glaube, jeder freut sich, dass es wieder losgeht. Vor allem in unserer Stadt. Alle sind verrückt nach dem 1. FC Köln. Alle freuen sich darauf, dass die Saison wieder losgeht. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir freuen uns auf jeden, der am Samstag im Stadion steht.“ Auch aus den Zielen für die Tests am Wochenende machte Wagner keinen Hehl: „Wir als Staff, als Mannschaft, wollen schon ein bisschen in die Spieltagsabläufe kommen. Und dann geht es trotzdem darum, uns noch einmal gut zu präsentieren. Jetzt geht es auch zum ersten Mal wirklich darum, 90 Minuten Fußball zu spielen und uns am Samstag und am Freitag vor vielen Zuschauern gut zu präsentieren.


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Generalprobe des 1. FC Köln gegen Schwergewicht: San-Sebastián-Test soll letzte Fragen klären

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Generalprobe des 1. FC Köln gegen Schwergewicht: San-Sebastián-Test soll letzte Fragen klären

Auch in diesem Jahr empfängt der FC vor Saisonstart einen namenhaften Gegner zum Härtetest in Müngersdorf. Diesmal heißt der Gegner Real Sociedad San Sebastián. Gegen die Basken sollen sich letzte Fragen zu Personal und Spielanlage klären beim 1. FC Köln: Real Sociedad als letzte Generalprobe.

Die neu formierte Kölner Mannschaft kann sich dabei zwei Wochen vor dem Saisonstart noch einmal mit einem internationalen Topgegner messen.

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Wie bereits in den vergangenen Jahren testet der 1. FC Köln kurz vor Saisonstart noch einmal im RheinEnergieStadion gegen einen internationalen Topgegner. Nach Testspielen gegen den FC Nantes, dem AC Mailand und Atalanta Bergamo ist dieses Jahr Real Sociedad zu Gast in Köln. Am Samstag um 15:30 wird die Partie zwischen dem FC und den Basken mit dem aus der Bundesliga bekannten Trainer Pellegrino Matarazzo angepfiffen. Nach vierwöchiger Vorbereitung spielen die Kölner erstmals in dieser Saison in ihrem Wohnzimmer in Müngersdorf. Für einige Spieler zum ersten, für andere womöglich auch zum letzten Mal. Nach den bisherigen Testspielen gegen Rheinsüd Köln, Bergisch Gladbach und Hertha BSC steht dem FC am Samstag zum ersten Mal ein Schwergewicht von internationaler Klasse gegenüber.

Das Testspiel bietet den FC-Profis nicht nur die Gelegenheit, sich mit Spielern wie Takefusa Kubo oder Weltmeister Mikel Oyarzabal zu messen. Gleichzeitig können sie sich im Kampf um die Startplätze für den Saisonauftakt empfehlen. Während es auf einigen Positionen schon klar zu sein scheint, wer gesetzt ist, sind andere Positionen im Kölner Kader noch umkämpft. Eine davon ist die Innenverteidigung. Mit Joel Schmied, Rav Van den Berg, Sommerneuzugang Luka Lochoshvili und dem fest verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey gibt es gleich mehrere Kandidaten für die erste Elf. Auch Leih-Rückkehrer Julian Pauli wird sich nach seiner erfolgreichen Zeit in Dresden in der letzten Saison wohl kaum mit der Rolle als fünfter Innenverteidiger zufrieden geben. Die Verteilung der Einsatzzeiten am Samstag könnte schon ein Indiz für die aktuelle Rangordnung sein. Gleiches gilt für die Offensive. Auch hier hat sich noch keine klare Angriffsformation herausgebildet.

Debüts und mögliche Abschiede

Voraussichtlich erstmals auf dem Müngersdorfer Rasen auflaufen werden die Sommerneuzugänge Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Reigan Heskey und Paul Okon-Engstler. Der Einsatz von Torwart Martin James, der kürzlich von PSG nach Köln gewechselt ist, wäre hingegen eher überraschend. Während der Vorbereitung hat Trainer René Wagner auch einigen Spielern aus dem Kölner Nachwuchs die Möglichkeit gegeben, sich zu beweisen. Am Ende standen sechs Younggoats im Kölner Aufgebot für das Trainingslager. Während Kristiyan Irmiev und Nilas Yacobi am vergangenen Wochenende schon wieder mit der U21 in der Regionalliga auf dem Platz standen, waren Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Maik Akumu nicht im Einsatz. Ob sie am Samstag die Chance erhalten, sich gegen die Spanier zu präsentieren, oder doch am Freitagabend in der Regionalliga gegen die Amateure von Borussia Dortmund auflaufen, wird sich wohl erst im Laufe der Woche entscheiden.

Auch wenn der Saisonstart nicht mehr fern ist, hat das Transferfenster noch einige Wochen geöffnet. Es ist bekannt, dass der FC durchaus auf einigen Positionen noch weiteren Handlungsbedarf sieht und dementsprechend noch einmal aktiv werden könnte. Auf der Seite der möglichen Abgänge dominiert nach wie vor Said El Mala seit Wochen die Schlagzeilen. Borussia Dortmund gilt weiterhin als wahrscheinlichster Abnehmer, auch wenn sich die Clubs bisher noch nicht auf ein Ablösepaket einigen konnten. Auch bei weiteren Spielern wie Luca Waldschmidt oder Linton Maina sollen die Kölner wohl grundsätzlich bereit sein, die Spieler ziehen zu lassen, sollte ein entsprechendes Angebot vorliegen. Bislang ist dies jedoch noch nicht der Fall. Endgültige Gewissheit über die Zukunft von El Mala und Co. gibt es jedoch erst am 01. September um 20 Uhr, wenn das Transferfenster endgültig geschlossen ist.

Ticketverkauf boomt

Dennoch bleibt es ein realistisches Szenario, dass das Spiel gegen San Sebastián am Samstag der letzte Auftritt von El Mala und Co. sein könnte. Vielleicht ist der große Ansturm auf die Tickets für den Test auch deshalb zu erklären: Am Dienstag verkündete der Verein, bereits 30.000 Tickets verkauft zu haben.


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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC: Später Ausgleich kurz vor Schluss

Ragnar Ache wird nach seinem Treffer bejubelt
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC: Später Ausgleich kurz vor Schluss

Nach einer Woche Trainingslager im österreichischen Kitzbühel steht für den FC zum Abschluss das Testspiel gegen die Hauptstädter auf dem Plan. Gegen den Zweitligisten erwartet René Wagner von seiner Mannschaft, die Trainingsinhalte auf den Platz zu bringen. Alle Infos im Liveticker zum Testspiel 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Vor der Abreise aus dem Sommertrainingslager in Kitzbühel am Freitag steht für die Geißböcke ein weiteres Testspiel an. Der FC trifft im Koasastadion auf Hertha BSC. Gegen den Zweitligisten erwarten die Geißböcke einen ersten Gradmesser.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Testspiels zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC. Am Tag der Abreise aus dem Trainingslager in Kitzbühel wird noch einmal gegen einen Zweitligisten getestet. Dabei lässt FC-Cheftrainer René Wagner zwei Mal 60 Minuten spielen und will wieder ordentlich durchwachsen. Nur wenige Spieler sollen nicht über 60 Minuten zum Einsatz kommen. Für den nachgereisten Neuzugang Gideon Mensah kommt ein Einsatz gegen die Hertha allerdings noch zu früh. Dafür wird aber Reigan Heskey wohl das erste Mal im Trikot mit dem Geißbock auflaufen. Wagner erwartet von der Mannschaft, die eingeübten Trainingsinhalte in der Partie umzusetzen und erhofft sich, wichtige Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung auf die kommende Saison zu erlangen.



Nach dem Test endet das Trainingslager in Kitzbühel und die Kölner treten die Heimreise an. Für einige der mitgereisten U21-Talente steht am Samstag dann direkt das erste Saison-Pflichtspiel in der Regionalliga West gegen Wiedenbrück auf dem Plan. Die FC-Profis haben dagegen noch etwas Zeit, bis das Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers am 24. August stattfindet.

Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach: Afri Akumu erhöht zum trifft zum 8:0

Ragnar Ache im Test gegen Vitesse Arnheim
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach: Afri Akumu erhöht zum trifft zum 8:0

Für den FC steht nach einem intensiven Trainingsauftakt nun die zweite Bewährungsprobe an. Gegen den Regionalligisten erwartet Trainer René Wagner vor allem wieder die richtige Haltung seiner Mannschaft. Erneut bekommen die Akteure die Chance, sich zu beweisen. Alle Infos im Liveticker zum Testspiel 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach.

Vor der Abreise ins Sommertrainingslager in Kitzbühel am Freitag steht für die Geißböcke ein weiteres Testspiel an. Der FC trifft in der BELKAW-Arena auf Bergisch Gladbach. Dabei dürfte die Qualität des Gegners im Vergleich zum ersten Test deutlich höher ausfallen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Bergisch Gladbach. Einen Tag vor der Abreise ins Trainingslager nach Kitzbühel wird also gegen den Regionalligisten getestet. Erstmals wird auch Neuzugang Luka Lochoshvili dabei sein. Gideon Mensah befindet sich aktuell noch im WM-Urlaub, für Rav van den Berg und Ragnar Ache wird es wohl auch zu Einsatzminuten kommen. Für den Kölner Coach geht es vor allem darum, dass seine Mannschaft den richtigen Ehrgeiz und die richtige Bereitschaft an den Tag legt.



Am Freitag geht es ins Trainingslager nach Kitzbühel. Auch dort findet ein Testspiel statt. Der FC wird zum Abschluss dann auch Hertha BSC treffen. Am 1. August wird es die Saisoneröffnung geben, bevor es dann in die heiße Phase vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal geht.

Das Testspiel des 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach wird im Livestream übertragen

Für Trainer René Wagner und die Geißböcke steht kurz vor der Abreise ins Trainingslager ein weiteres Testspiel an. Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren treffen die beiden Teams nun aufeinander. Das Duell zwischen dem FC und Bergisch Gladbach wird im Livestream übertragen. Um 18 Uhr erfolgt am Donnerstag der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen Bergisch Gladbach?

Rückkehrer, Einsatzzeit, Vorgabe – So will René Wagner das Testspiel gegen Bergisch Gladbach angehen

René Wagner beim Testspiel gegen Rheinsüd Köln
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Rückkehrer, Einsatzzeit, Vorgabe – So will René Wagner das Testspiel gegen Bergisch Gladbach angehen

Für den FC steht am Donnerstagabend das zweite Testspiel der Vorbereitung auf dem Plan. Der 1. FC Köln ist zu Gast beim SV Bergisch Gladbach 09. FC-Trainer René Wagner erwartet von seiner Mannschaft einmal mehr, dass sie „Vollgas“ gibt.

Die zweite Woche, das zweite Testspiel. Für den FC geht es am Donnerstagabend erneut nach Bergisch Gladbach. Dort wird das zweite Vorbereitungsspiel bestritten. Es ist das dritte Testspiel gegen den SV 09 in den vergangenen drei Jahren. 2023 setzten sich die Kölner 6:0 durch, 2025 gab es ein 7:1.

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Mit jeder Woche Vorbereitung wachsen offenbar auch die Aufgaben der Geißböcke. Am vergangenen Samstag stand das Testspiel gegen Rheinsüd, den Bezirksligisten aus dem Süden der Domstadt, an. Nun geht es am Donnerstagabend gegen Bergisch Gladbach weiter und damit gegen einen Gegner, der dem FC in dieser Saison nochmal begegnen wird, wenn auch der U21 der Geißböcke. Denn der SV09 ist als Meister der Mittelrheinliga in die Regionalliga West aufgestiegen, wird also im Meisterschaftsverlauf auf die FC-Reserve treffen. „Es wird sicherlich herausfordernder als das Spiel gegen Rheinsüd“, sagte der Trainer, sicherlich auch angesichts der Ligazugehörigkeit. „Da wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die topfit ist. Für uns geht es darum, unsere Qualitäten auf dem Platz zu zeigen und auch die bessere Mentalität zu haben. Die Beine sind schwer, das gehört zu einer Vorbereitung aber auch dazu.“

„Es geht darum, Gas zu geben“

Gerade die Einheiten zu Beginn der Woche seien „hart“ gewesen, erklärte der Trainer. „Heute war es nochmal ein kleiner Ruhetag, mit viel individueller Arbeit und in Gruppen, dass wir dann morgen auch gut ins Testspiel gehen können“, so Wagner. „Es geht im Training darum, Gas zu geben, genauso wie in den Testspielen. Ich bin davon überzeugt, dass die Jungs, so wie sie die letzten anderthalb Wochen gearbeitet haben, auch etwas zeigen können.“ Das Testspiel gegen Rheinsüd endete zwar erwartungsgemäß mit einem ungefährdeten Erfolg, fiel aber mit dem 5:0 vielleicht nicht so hoch aus, wie erhofft. Gegen den tiefstehenden Gegner fehlte mitunter schon einmal die passende Idee. Bergisch Gladbach dürfte dagegen schon ein wenig mehr auf Ballbesitz aus sein – obwohl der Regionalligist natürlich dennoch als Underdog in das Spiel geht. Doch für den SV09 startet in zehn Tagen bereits die Saison. Die Mannschaft wird auf jeden Fall schon deutlich weiter in der Vorbereitung sein.

Personell wird es kleinere Veränderungen geben. So dürfte Luka Lochoshvili im zweiten Test zu seinem Debüt im FC-Trikot kommen. Das hätte es wie berichtet eigentlich schon am Samstag geben sollen, doch der Georgier musste angeschlagen passen. Nun folgt der zweite Anlauf. Auch Rav van den Berg soll mit der Mannschaft mitfahren, genauso wie Ragnar Ache. Der Stürmer kam aus einer Verletzung, beim FC will man kein Risiko mit dem Angreifer eingehen. Gegen den Regionalligisten wird es aber Einsatzminuten geben. Überhaupt plant der Trainer wieder einen Rundum-Wechsel zur Pause. Die Spieler sollen 45 Minuten zum Einsatz kommen. „Vielleicht wird der ein oder andere auch ein bisschen länger spielen“, sagte Wagner, ohne konkrete Namen zu nennen. Für jeden Profi, den Wagner im Vergleich zum Rheinsüd-Test mehr mitnimmt, wird wohl ein U21-Spieler nicht mitreisen – Spieler, wie Malek El Mala.

Gespielt wird ab 18 Uhr, die Begegnung gibt es natürlich bei come-on-fc.com im Liveticker zu verfolgen!


„Das braucht jetzt einfach seine Zeit“ – Marius Bülter erwischte gegen Rheinsüd Köln einen guten Start

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Das braucht jetzt einfach seine Zeit“ – Marius Bülter erwischte gegen Rheinsüd Köln einen guten Start

Am Samstagvormittag stand das Testspiel des FC gegen Rheinsüd Köln auf dem Programm. Zwei der Treffer zum Endstand von 5:0 steuerte dabei der Kölner Stürmer bei, der in der vergangenen Saison noch nach seiner Form suchte beim 1. FC Köln: Marius Bülter erwischt im Testspiel einen guten Start.

So richtig zufrieden zeigte sich Marius Bülter nach dem Duell gegen Rheinsüd Köln nicht. Dabei traf der Angreifer gleich zwei Mal. Eine Prognose für die Form des 33-Jährigen kann aus der Leistung aber noch nicht abgeleitet werden.

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Gänzlich zufrieden war Marius Bülter mit dem Auftritt seiner Geißböcke wahrlich nicht. „Richtig gut war es sicher nicht. Das darf man aber nicht überbewerten. Es war eine anstrengende erste Woche“, erklärte der Stürmer nach dem Vorbereitungsspiel. Im ersten Test der neuen Saison setzten sich die Geißböcke verdient mit 5:0 gegen den Bezirksligisten Rheinsüd Köln durch. Beide Teams gehen bekanntlich eine Partnerschaft ein, vor allem, um den Nachwuchsfußball zu fördern. In diesem Rahmen wurde das Testspiel vereinbart. FC-Coach René Wagner hatte kein qualitativ hochwertiges Spiel erwartet, verlangte von seiner Mannschaft aber, dass sie „Haltung“ zeigen würde. Das taten die Kölner. Wir Wagner nach dem Spiel sagte, sei man „griffig gewesen“ und auch „jedem Ball nachgegangen“. Am Ende stand zwar ein hochverdienter, aber eben kein glanzvoller Sieg gegen den Bezirksligisten. „Das braucht jetzt einfach seine Zeit, bis wir in den Rhythmus zu kommen“, sagte Bülter.

Ein Doppelpack fürs Selbstvertrauen

Dabei erwischte gerade Bülter einen besonders guten Tag. Im ersten Abschnitt saß der 33-Jährige zunächst auf der Bank. Auch da waren die Kölner dem Bezirksligisten in allen Belangen überlegen, Rheinsüd verteidigte tief, kam so zwar selbst nicht vors gegnerische Tore, hielt aber die ganz große Torgefahr auch in großen Teilen fern. Said El Mala hatte gleich mehrere Aktionen, war aber im Abschluss unglücklich. Luca Waldschmidt war der eigentliche Aktivposten und steuerte auch ein Tor und einen Assist zum 5:0 selbst bei. Die 2:0-Halbzeitführung war sicherlich ein Erfolgserlebnis für den Siebtligisten. Zur Pause kam dann Bülter ins Spiel. Und der Angreifer stand gerade einmal 60 Sekunden auf dem Platz, da hätte er bereits einnetzen müssen. Den Kopfball nach einer starken Flanke von Isak Johannesson setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Bülter war im Grunde an jeder Offensivaktion der zweiten 45 Minuten beteiligt.

Und so war es auch nur folgerichtig, dass der 33-Jährige zunächst auf 3:0 stellte und schließlich auch zum 5:0-Endstand traf. Das allerdings vom Elfmeterpunkt, nachdem Linton Maina unsanft von den Beinen geholt worden war. Bülter verwandelte sicher. Natürlich wäre es verfrüht aus dem ersten Test gegen Rheinsüd eine Form abzulesen, doch der Routinier spielte gut auf, erwischte also einen guten Einstand in die Vorbereitung und wird darauf hoffen, dass die kommende Saison erfolgreicher verläuft als die vergangene. Zwar startete Bülter vor knapp einem Jahr stark in die Spielzeit, traf bereits in den erste beiden Ligaspielen gegen Mainz 05 und Freiburg jeweils einmal den gegnerischen Kasten und steuerte am zweiten Spieltag zwei Assists hinzu. Allerdings konnte der damalige Kölner Neuzugang seine Form nicht über die Saison halten.

Ab dem zwölften und bis zum 32. Spieltag stand der Stürmer zwar in jedem Duell auf dem Platz, konnte seinem Treffer-Konto aber keine weiteren Tore hinzufügen. Erst gegen Union Berlin und Heidenheim traf der 33-Jährige wieder. Dennoch spielte Bülter auch gegen Ende der Saison keine effektive Rolle mehr. Obwohl der Angreifer nun im ersten Testspiel der Sommervorbereitung gleich zweimal den Kasten traf, ist es noch zu früh, daraus eine gute Form abzulesen – ein positives Gefühl und Selbstvertrauen wird Bülter aber dennoch mitnehmen.


Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd: Doppelpack Bülter auf 5:0

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd: Doppelpack Bülter auf 5:0

Für den FC steht nach der intensiven Woche zum Trainingsauftakt nun die erste Bewährungsprobe an. Gegen den Bezirksligisten erwartet Trainer René Wagner vor allem die richtige Haltung seiner Mannschaft. Wie sieht die erste Startformation der Saison aus? Alle Infos im Liveticker zum Testspiel 1. FC Köln gegen Rheinsüd.

Nach den ersten Einheiten in der vergangenen Woche kommt es nun auch zum ersten Testspiel der Vorbereitung. Der FC trifft im Südstadion auf Rheinsüd Köln. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, sagte René Wagner. „Die Spiele am Anfang der Vorbereitung sind nicht gerade die einfachsten, die Gegner sind maximal motiviert. Es ist klar, dass wir die bessere Mannschaft sein werden, aber wir müssen auch die bessere Haltung haben – das ist mir wichtig.“ 

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Rheinsüd Köln. Eine Woche vor dem Trainingslager in Kitzbühel wird also gegen den Bezirksligisten getestet. Erstmals wird auch Neuzugang Luka Lochoshvili dabei sein. Gideon Mensah befindet sich aktuell noch im WM-Urlaub, Reigan Heskey steht ebenfalls noch nicht im Aufgebot. Für den Kölner Coach geht es vor allem darum, dass seine Mannschaft den richtigen Ehrgeiz und die richtige Bereitschaft an den Tag legt. Wagner betonte aber auch, dass gerade die ersten Vorbereitungsspiele keine einfachen seien. Im Kölner Südstadion geht es also gegen Rheinsüd.



Am kommenden Donnerstag steht dann der Text bei Bergisch Gladbach auf dem Plan. Am Freitag geht es ins Trainingslager nach Kitzbühel. Auch dort findet ein Testspiel statt. Allerdings sind Gegner und Uhrzeit noch nicht bekannt. Am 1. August wird es die Saisoneröffnung geben, bevor es dann in die heiße Phase vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal geht.