Die Saisonvorbereitung nimmt weitere Konturen an. Der FC hat das nächste Testspiel eingetütet. Bereits in zehn Tagen steht das erste Spiel der Kölner auf dem Plan. Der 1. FC Köln testet gegen den FC Rheinsüd Köln.
Am Montag beginnt offiziell die Vorbereitung der Geißböcke und nun steht auch das erste Testspiel dieser Zeit fest. Bereits am kommenden Samstag wird getestet und das zu ungewohnter Zeit. Um elf Uhr spielen die Kölner am 18. Juli gegen den FC Rheinsüd im Kölner Südstadion.
Der Kader ist alles andere als voll besetzt, zahlreiche Baustellen sind noch offen, beim Rahmenkalender werden zunehmend die Lücken gestopft. So steht nun auch das erste Textspiel der Saison fest. Und das ist das Duell gegen den FC Rheinsüd. Am kommenden Samstag treffen die Geißböcke im Südstadion auf den Bezirksligisten. Und das bereits um elf Uhr morgens. Der Vorverkauf für die Partie startet am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 10 Uhr im FC-Ticketshop. Ob bis dahin weitere Spieler im Kader stehen, ist offen. Allerdings soll die Verpflichtung von Gideon Mensah bis zum Wochenende eingetütet sein. Der Linksverteidiger dürfte aber aufgrund der WM erst einmal ein wenig Sonderurlaub bekommen.
Testspiel auch in Kitzbühel angedacht
Wie gewohnt wird es auch im Trainingslager einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht. Zudem werden die Kölner nach ihrer Rückkehr wieder auf ein Topteam treffen. Am 8. August geht es für die Geißböcke im Kölner Stadion gegen Real Sociedad San Sebastian (15:30 Uhr). Damit nimmt der Rahmenkalender der Vorbereitung immer mehr Form an:
Trainingsauftakt: 13. Juli Testspiel FC Rheinsüd Köln: 18. Juli Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli Saisonauftakt: 1. August Testspiel I San Sebastian: 87August Testspiel II San Sebastian: 8. August 1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr) Bundesliga-Start: TSG Hoffenheim 28. bis 30. August
Die Pläne für die Sommervorbereitung der Geißböcke werden konkreter. Neben dem anstehenden Trainingslager in Kitzbühel Ende Juli steht für die Mannschaft von René Wagner ein Highlight-Testspiel fest. Der 1. FC Köln testet gegen Real Sociedad San Sebastian.
Die Spieler befinden sich noch in der Sommerpause, die Mannschaft für die kommende Spielzeit steht noch nicht, doch der Rahmen der Vorbereitung bekommt immer mehr Konturen. Der erste Auftritt im Müngersdorfer Stadion findet vor Beginn der Pflichtspiel-Saison statt.
Am 8. August 2026 steht um 15:30 Uhr der erste Termin im Kölner Stadion für die Geißböcke an. Dann ist mit Real Sociedad San Sebastian der viermalige Pokalsieger Spaniens zu Gast. Bevor das Team von FC-Trainer René Wagner vor Beginn der Pflichtspielsaison gegen die Spanier aufläuft, wird sich das Gesicht der Kölner wohl noch deutlich verändern. Denn bis auf die drei fest verpflichteten Leihen sowie die Abgänge, hat sich noch nicht viel getan auf der Zugangsseite der Profis. Der 1909 gegründete Club gehörte zu den Gründungsmitgliedern der spanischen Primera División und etabliert sich in den vergangenen Jahren zunehmen in der Liga. Neben Barcelona und Madrid schloss Real Sociedad die Liga zwischen 2020 und 2024 auf einem der sechs oberen Plätze ab. Somit sammelte der Verein auch Erfahrung im europäischen Wettbewerb.
In den beiden vergangenen Jahren lief es durchwachsener. San Sebastian ordnete sich im Mittelfeld der spanischen Tabelle ein, spielte aber erfolgreich im Pokal. So gewann die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo vergangenen März das Halbinale gegen Athletic Bilbao und belohnte sich im Finale gegen Atlético Madrid mit dem Pokalsieg. Nun steht der Test gegen die Geißböcke im Highlight-Testspiel der Sommervorbereitung 2026 an. Tickets sind für Mitglieder bereits ab kommenden Montag den 29.6. ab 10 Uhr im FC-Ticketshop erhältlich. Der offizielle Vorverkauf beginnt dann einen Tag später.
Terminkalender Sommer 2026
Auch im Trainingslager in Kitzbühel wird es einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht.
Trainingsauftakt: 13. Juli Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli Saisonauftakt: 1. August Testspiel San Sebastian: 8. August 1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr) Bundesliga-Start: 28. bis 30. August
Die Saisonvorbereitung bekommt immer mehr Rahmenpunkte beim 1. FC Köln: Die ersten Testspiele sind fix. Unter anderem spielen die Geißböcke erneut gegen Bergisch Gladbach. Aber auch ein internationaler Topclub ist dabei.
Die Spieler befinden sich noch in der Sommerpause, die Mannschaft für die kommende Spielzeit steht noch nicht, doch der Rahmen der Vorbereitung bekommt immer mehr Konturen. Neben dem Trainingslager stehen nun auch die ersten Testspiele fest. So verkündete Bergisch Gladbach am Nachmittag, dass es erneut ein Testspiel gegen den FC geben wird.
Tom Krauß bei seinem ersten Spiel für den 1. FC Köln
In der vergangenen Saison gab unter anderem Tom Krauß sein Debüt gegen den SV Bergisch Gladbach, auch in dieser Spielzeit steht ein Testspiel gegen den nun Regionalligisten an. Am 23. Juli treffen die Teams erneut in der Belkaw-Arena aufeinander. Eben so wie im Vorjahr. Einen Tag später bricht dann der FC ins Trainingslager nach Kitzbühel auf. Die Partie gegen den SV wird um 18 Uhr angepfiffen. „Für mich persönlich ist dieses Spiel immer etwas ganz Besonderes. Ich habe viele Jahre beim 1. FC Köln verbracht und dort meine gesamte fußballerische Entwicklung durchlaufen. Deshalb fühlt es sich jedes Mal ein Stück weit wie ein Nachhausekommen an. Gleichzeitig ist es aber vor allem für unseren Verein und unsere Mannschaft ein riesiges Highlight, vor einer tollen Kulisse gegen Profis spielen zu dürfen“, sagt Bergisch Gladbachs Sportdirektor Christian Schlösser, der selbst in der Jugend für den FC spielte. Natürlich wird es nicht bei dem einen Spiel bleiben.
Testspiel auch in Kitzbühel angedacht
Wie gewohnt wird es auch im Trainingslager einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht. Zudem werden die Kölner nach ihrer Rückkehr wieder auf ein Topteam treffen. Am 8. August geht es für die Geißböcke im Kölner Stadion gegen Real Sociedad San Sebastian (15:30 Uhr). Damit nimmt der Rahmenkalender der Vorbereitung immer mehr Form an:
Trainingsauftakt: 13. Juli Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli Saisonauftakt: 1. August Testspiel San Sebastian: 8. August 1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr) Bundesliga-Start: 28. bis 30. August
Mit 2:1 setzten sich die Kölner gegen den FC Lugano im Testspiel am Montagnachmittag durch. Alles wollte den Geißböcken dabei nicht gelingen und doch hat Lukas Kwasniok einige Lehren aus dem Duell ziehen können für den 1. FC Köln: Testspiel-Erfolg zeigt erste Tendenz für Heidenheim.
Neben einem 2:1-Erfolg gab es auch einige Lehren für den 1. FC Köln: Der Testspiel-Erfolg zeigt jedenfalls eine erste Tendenz für Heidenheim am kommenden Samstag.
Jakub Kaminski im Testspiel gegen den FC Lugano (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
So richtig rund lief der Motor der Geißböcke am Montagnachmittag im Testspiel gegen den FC Lugano noch nicht. Über weite Strecken hatten die Kölner mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie auch zum Ende des vergangenen Jahres. Der FC gab durchaus den Ton an, war über weite Strecken das Spiel bestimmende Team, doch gerade im Schlussdrittel fiel den Kölnern dann meist wieder nichts ein. Erst nach einer Viertelstunde gaben die Kölner ihre ersten Torschüsse ab.
Nach einer knappen halben Stunde legte Jan Thielmann Stürmer Marius Bülter auch die Führung auf. Doch auch anschließend lief es nicht so richtig rund. Zwar hatte gegen den Schweizer Erstligisten eine durchgemischte Elf zunächst begonnen, doch war sie durchaus ein erster Fingerzeig für die bevorstehende Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim.
„Eine Tendenz war schon vorhanden“
„Eine Tendenz war da schon vorhanden, dass die Jungs, die in der ersten Halbzeit gespielt haben, ein Stück weiter vorne sind in meiner Gedankenwelt fürs Wochenende“, sagte Lukas Kwasniok. „Aber nicht vollumfänglich und nicht auf jeder Position, aber von der Tendenz her schon.“ Dabei hatten sich im Testspiel durchaus zwei, drei Namen in die Startelf gemogelt, die man für ein Bundesliga-Spiel nicht zwingend auf dem Zettel gehabt hatte.
Alessio Castro-Montes hatte beispielsweise nach seiner Verpflichtung im Sommer bislang noch nicht so wirklich überzeugt. Eher im Gegenteil – bei dem Belgier wollte es bis zum Winter einfach nicht rund laufen. Auch Fynn Schenten stand gegen den Schweizer Erstligisten in der Anfangsformation. Und machte seine Sache gut, hatte die ersten beiden Abschlüsse der Partie.
Ein Einsatz von Beginn an, ist wohl eher unwahrscheinlich. Denn der FC ist gerade in der Offensive stark besetzt. Schenten könnte aber durchaus erneut im Kader stehen. Ein Gerüst dürfte der Trainer für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten aber durchaus haben. Zumal auch Marius Bülter mit seinem Treffer und weiteren Abschlüssen Pluspunkte sammeln konnte.
Said El Mala stand dagegen nicht in der Anfangsformation. Der Stürmer kam nach dem Wechsel, hatte ebenfalls einige vielversprechende Offensivaktionen. So oder so stehen noch mehrere Einheiten während des Trainingslagers an. Bis zur Rückreise am Freitag werden die Spieler also durchaus noch die Chance haben, das Gedankenspiel des Trainers noch zu verändern. Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey wird dann vielleicht auch noch ein Wörtchen mitreden.
Nach dem Ergebnis ist dem FC die Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt des Jahres geglückt. Der 1. FC Köln gewinnt im Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Wirklich überzeugen konnten nicht alle Spieler.
Dank Marius Bülter und Linton Maina ist der spielerische Auftakt in das Jahr 2026 gelungen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel in La Nucia gegen den FC Lugano 2:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Ex-Bundesliga-Profi Kevin Behrens erzielt.
Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Erwartungsgemäß fand Lukas Kwasniok eine durchmischte Startelf. So stand beispielsweise mit Fynn Schenten einer der „Jungdachse“ zu Beginn auf dem Feld – aber mit Akteuren wie Eric Martel, Kapitän Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski auch zahlreiche Stammspieler. Beide Teams versuchten zunächst über längere Ballbesitzphasen die Spielkontrolle zu übernehmen. Wirklich gefährlich wurden die Mannschaften in der Anfangsphase aber nicht. Ausgerechnet Schenten setzte die ersten beiden Ausrufezeichen. Zunächst versuchte es der Angreifer á la Said El Mala. Schenten bekam auf der linken Seite den Ball, zog in die Mitte und von dort ab, doch deutlich über das Tor (12.). Nur eine Minute später probierte es das Eigengewächs aus dem Zentrum, blieb aber beim Versuch zu harmlos und zu zentral.
Behrens kontert Bülters Führung
Der FC gab weiterhin den Ton an, war Spiel bestimmend, sorgte aber im Schlussdrittel zu selten für Gefahr. Auf der anderen Seite deutete Hicham Mahou mit einem ersten Abschluss sein Können an (24.). Schließlich war es Jan Thielmann, der die richtige Idee hatte. Einen eigentlich verlorenen Ball eroberte der Offensivspieler zurück, legte die Kugel ins Zentrum und dort verwandelte Marius Bülter zur Führung (28.). Doch der Rückstand rüttelte Lugano wach. Vor allem Mahou kam immer wieder gefährlich vors Tor. Unter anderem spielte Schwäbe dem Stürmer den Ball in den Fuß, doch Mahou legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (33.). Für die Kölner verpasste Alessio Castro-Montes eine scharfe Flanke von Kaminski nur knapp (39.). Es blieb zur Pause beim knappen, aber verdienten 1:0.
Doch nach dem Wechsel gab zunächst Lugano den Ton an. Der FC lauerte auf Konter. So kam der eingewechselte Said El Mala auf der linken Seite an den Ball, legte fein zurück auf Luca Waldschmidt, der das Spielgerät wiederum nur knapp neben den langen Pfosten brachte (56.). Auf der anderen Seite hatte Kevin Behrens leichtes Spiel, als er nach einer Flanke nahezu ungestört ins Tor köpfen konnte (59.). Bereits zuvor hätten die Kölner die Kugel besser verteidigen können und müssen. Die Kölner waren nun aber wieder besser in der Partie. Unter anderem legte Kristoffer Lund stark ab auf Waldschmidt, der für Tom Krauß durchließ. Doch der Mittelfeldspieler kam einen Schritt zu spät. Den Nachschuss drosch Kainz in die gegnerische Defensive (68.).
Maina bringt die Entscheidung
Der FC war nun wieder die bessere Mannschaft, profitierte auch von einigen Fehlern im Spielaufbau des Gegners. So wirklich Kapital konnten die Kölner nicht daraus schlagen. Bis Ragnar Ache einen langen Ball mit dem Kopf verlängerte und dadurch Linton Maina auf die Reise schickte. Der gebürtige Berliner legte den Ball am Keeper vorbei und netzte stark ein (80.). Der FC wollte nachlegen. Unter anderem kam El Mala zu zwei weiteren Abschlüssen. Es blieb aber beim 2:1. Am Dienstag und Donnerstag stehen nun weitere Einheiten an, bevor sich die Kölner am Freitag Richtung Memmingen und dann Heidenheim aufmachen.
Am Montagnachmittag steht für den FC das Testspiel gegen den FC Lugano auf dem Plan. Im Rahmen des Trainingslagers treten die Geißböcke gegen den Schweizer Erstligisten an. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano.
Nach drei Tagen Vorbereitung im spanischen La Nucia treffen die Kölner auf den FC Lugano. Bereits im vergangenen Winter-Trainingslager trafen die beiden Mannschaften aufeinander. Damals endete die Begegnung 3:3. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano. Während des Winter-Trainingslagers in La Nucia wollen sich die Geißböcke auf den Restart in die Bundesliga vorbereiten. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich zu den Zielen: „Es geht darum, in Heidenheim voll dazusein und die Woche sinnvoll zu nutzen“, so Kwasniok. Auch Jan Thielmann gab eine klare Marschroute für die anstehenden Bundesliga-Duelle vor: „Vielleicht müssen wir eins gewinnen, eins Unentschieden spielen. Auf jeden Fall müssen wir aber punkten.“
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht im Trainingslager ein Testspiel an. Das Duell zwischen dem FC und Lugano wird im Livestream übertragen. Um 15:30 Uhr erfolgt am Montag der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen den FC Lugano?
In der ersten Woche der Länderspielpause steht für den FC die Teilnahme am Kölner Benefiz-Turnier auf dem Programm. Dabei kann Lukas Kwasniok seine Mannschaft noch einmal testen und die Akteure dürfen sich beweisen. Wer überträgt den 1. FC Köln beim Cologne Cup?
Am Donnerstagabend steht der Cologne Cup auf dem Programm der Geißböcke. Bei dem Benefiz-Turnier steht der soziale Aspekt im Vordergrund. Allerdings will auch Lukas Kwasniok seine Lehren ziehen für den 1. FC Köln: Eine Chance für die Reservisten.
Am Donnerstagabend steht der Cologne Cup an für den 1. FC Köln: Und damit eine Chance für die Reservisten, die zuletzt eher Seiten zum Einsatz kamen.
Im vergangenen Jahr spielte Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen die Viktoria noch gegen Said El Mala.
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Zur Hochzeit waren es in der vergangenen Spielzeit gleich neun Spieler. Neun Profis, die mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft in den Länderspielpausen unterwegs waren. Der damalige Kölner Coach war dementsprechend auch nicht immer gut auf die Unterbrechung zu sprechen. Zumal die Nationalspieler zum Teil erst am Donnerstag wieder am Geißbockheim ankamen und am Freitag das nächste Ligaspiel auf dem Plan stand. Lukas Kwasniok hat grundsätzlich nichts gegen die Pausen, im Gegenteil: der Kölner Coach ist sogar ein Freund davon. Aber: „Am schönsten wäre es, wenn in dieser Zeit auch die Nationalspieler da wären“, sagte der Trainer mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Dabei fehlen Kwasniok „nur“ drei Profis. Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Said El Mala sind mit den National-Teams unterwegs.
Einsatzzeit für einige Spieler
Kwasniok ist auch ein Freund der Länderspielpause, weil es einerseits nötige Pausen zwischendurch gibt, um dann auch mal den „Kopf frei zu kriegen“. Auf der anderen Seite sind gerade die intensiven Einheiten für den Coach wichtig. Zum Beispiel wie bei dem anstehenden Benefiz-Cup am Donnerstag. Zwar stehe der soziale Aspekt im Vordergrund, der sportliche „ist für die Jungs wichtig, die in den vergangenen Wochen nicht ganz so viel zum Zug gekommen sind“, sagt Kwasniok. Spieler wie Jusuf Gazibegovic, der zuletzt gar nicht mehr berücksichtigt wurde. Auch Denis Huseinbasic und Florian Kainz werden wieder ihre Minuten sammeln. Ob über die volle Distanz ist offen, wenn auch unwahrscheinlich. Denn der Kölner Coach will kein Risiko eingehen, eher eine „gewisse Vernunft an den Tag legen“.
Dass Kwasniok durchaus bereit ist, auf gute Leistungen zu reagieren, hat der Trainer gleich mehrfach in dieser Saison bewiesen. Erst am vergangenen Freitag stand Dominique Heintz in der Anfangsformation im Duell gegen die TSG Hoffenheim. Der Trainer hatte den Innenverteidiger mit der Nominierung überrascht. Auch Linton Maina, Luca Waldschmidt oder Denis Huseinbasic erhielten ihre Pausen, bekamen dann ihre Chancen. Kwasniok ist also alles andere als festgefahren, belohnt gute Leistungen, Fleiß, Leidenschaft. Von daher ist der Cologne Cup für einige Spieler vielleicht auch so etwas wie ein Casting. „Das Spiel in Essen hat ja gezeigt, dass man mit einer gewissen Performance auf sich aufmerksam machen kann“, so Kwasniok. Damals gewann der FC 9:1 gegen Schwarz-Weiß und Luca Waldschmidt empfahl sich mit einem Fünferpack.
Nachwuchs bekommt die Chance
Der Lohn: Die Startelf gegen den VfL Wolfsburg. Die Chance erhalten aber eben nicht nur die Kölner Reservisten. Auch für den Nachwuchs besteht durchaus die Chance, sich ins Rampenlicht zu spielen. Mit Etienne Borie, Luc Dabrowski, Maik Afri Akumu, Yannick Mausehund und Mikolaj Marutzki wird wohl eine Handvoll Spieler eine Chance erhalten. „Auch deswegen wollte ich einen nicht zu großen Kader, damit wir immer wieder Jungs aus der U21 und U19 dazu packen können“, sagte der Kölner Coach. “ Die Jungs machen einen richtig guten Eindruck.“ Keine Spielzeit wird es für die angeschlagenen Jan Thielmann und Marvin Schwäbe sowie den frisch gebackenen Vater Marius Bülter geben. Doch die stehen aktuell ohnehin nicht hinten an.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht in der Länderspielpause ein weiterer Test an. Das Duell zwischen dem FC und Schwarz-Weiß Essen wird im Livestream übertragen. Um 19 Uhr erfolgt am Mittwoch der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen Schwarz-Weiß Essen?