Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Linton Maina Karnevalstraining
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Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Am Dienstagmorgen fand das Training der Mannschaft von Lukas Kwasniok bereits früher statt. Die FC-Profis liefen anlässlich der Sessionseröffnung verkleidet auf den Platz. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

Während der Länderspielpause gibt es für die Geißböcke einige Tage frei. Zur Trainingseinheit am Dienstagmorgen erschienen die Profis anlässlich des Beginns der Karnevalssession aber nochmal verkleidet. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

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Als der Trainer des 1. FC Köln am 11.11.2021 nicht in rot-weißen Trainingsklamotten ,sondern im rosa Ganzkörper-Plüschanzug den Trainingsplatz vor dem Geißbockheim betrat, war die Überraschung der Zuschauer und Fans schon groß. Steffen Baumgart hatte sich anlässlich des Sessionsauftakts als „Schweinhorn“ verkleidet und sichtlich Freude daran. Zu seinem Aufzug sagte der ehemalige Coach damals, er hab sich das Kostüm „selber einfallen lassen. Ich habe lange dafür gebraucht und immer gesagt, auf den 11.11. arbeite ich hin“, so Baumgart damals. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok blickte bereits im Sommer auf das kölsche Event und versprach: „An meiner Kreativität wird es nicht scheitern.“ Und auch der neue Kölner Coach weiß um die Bedeutung des Datums: „Bei anderen Vereinen heißt es immer: ´Hoffentlich bekomme ich eine Winterjacke`. Hier heißt es: ´Hoffentlich erlebe ich den Elften im Elften`“, so Kwasniok im Sommer.


Erstes „Ziel“ erreicht

Dieses Ziel hat der 44-Jährige bei den Geißböcken nun erreicht und steht mit seiner Mannschaft nach dem zehnten Spieltag auf Tabellenrang neun. Nach der bitteren Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag steht für die Geißböcke aktuell die dritte Länderspielpause an. Dementsprechend fehlten am Dienstag im Training auch einige Akteure, die mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind. Für die verbliebenen Spieler des 1. FC Köln sowie das Trainerteam um FC-Coach Kwasniok fand am Dienstagmorgen das letzte Training der Woche statt. Von Mittwoch bis einschließlich Sonntag haben die Geißböcke frei und können nochmal Kraft für die verbleibenden Duelle der Hinrunde tanken.


„Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist…“

Die Trainingseinheit stand am Dienstag traditionell unter dem Karnevalsmotto. Und nicht nur Kwasniok hatte sich tatsächlich etwas einfallen lassen. Das gesamte Trainerteam lief als Schlümpfe auf. „Bei uns bezeichnet man Menschen, die nicht so viel draufhaben, leicht flapsig als Flöten-Schlümpfe. Insofern fehlt hier nur noch die Flöte“, sagte Kwasniok. „Die Flöte haben wir weggelassen, weil wir in dieser Saison schon ein bisschen was geleistet haben.“ Linton Maina war als Michael Jackson verkleidet, Marvin Schwäbe als Biest. Nach gut 20 Minuten war das Training schon wieder beendet. Da ab Mittwoch trainingsfrei ist, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der ein oder andere sich unters Volk mischt. Eine Vorgabe vom Trainer gibt es dabei nicht. „Zapfenstreich? Das sind so Ansagen aus der Vorkriegsgeneration. Ich habe das in der Jugend nicht gemacht und mache es bei erwachsenen Männern nicht“, sagte Kwasniok. „Sie dürfen auch mal über die Stränge schlagen. Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist, dann hat man vielleicht nicht den Sinn des Lebens verstanden.“

Neben dem Erreichen des Elften im Elften hat der Coach ebenfalls eine Winterjacke erhalten. Ob sein weiteres Ziel erreicht wird, wird sich jedoch noch zeigen müssen. Kwasniok wünschte sich nämlich: „Ich möchte am Ende meiner FC-Zeit als ´Kölsche Jung` betitelt werden“.

FC-Karnevalstraining in Bildern

Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache Karnevalstraining
Ragnar Ache Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining

Nach Millionen-Transfer: Rav van den Berg trainiert das erste Mal mit der Mannschaft

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln
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Nach Millionen-Transfer: Rav van den Berg trainiert das erste Mal mit der Mannschaft

Am Mittwoch war Rav van den Berg als zehnter Neuzugang des FC vorgestellt worden. Nur einen Tag später war der Innenverteidiger schon voll dabei am Geißbockheim: Rav van den Berg trainiert das erste Mal beim 1. FC Köln mit.

Nach dem Millionen-Transfer bleibt dem FC-Neuzugang nicht viel Zeit, um sich einzugewöhnen: Rav van den Berg trainiert das erste Mal beim 1. FC Köln mit.

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Er ist einer der teuersten Kölner Zugänge überhaupt: Für kolportierte acht Millionen Euro und mögliche zwei Millionen Euro an Bonuszahlungen holte der 1. FC Köln Rav van den Berg aus der zweiten englischen Liga vom FC Middlesbrough in die Domstadt. Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt dem Innenverteidiger aber nicht. Denn schon knapp 24 Stunden nach der offiziellen Verkündung ist der Neuzugang direkt voll dabei und absolviert heute sein erstes Mannschaftstraining. So können ihn auch die Kölner Fans das erste Mal in Augenschein nehmen.

Wie schnell kann van den Berg helfen?

Für van den Berg wird es jetzt darum gehen, sich möglichst schnell an die neue Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok zu gewöhnen. Mit seinen Stärken in der Zweikampfführung und seiner guten Spieleröffnung passt der Niederländer dabei sehr gut in das System seines neuen Trainers. Diese Qualitäten betonte auch Sportdirektor Thomas Kessler bei der Vorstellung des 21-Jährigen: „Er verfügt über eine starke physische Präsenz, ausgeprägte Athletik sowie Qualitäten im Zweikampf und in der Spieleröffnung. Mit diesem Profil wird er unserem Defensivverbund zusätzliche Stabilität und Variabilität verleihen.“

Und vielleicht kann der Neuzugang das ja sogar schon im ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg zeigen. Denn bei der Höhe der Ablösesumme dürfte der Niederländer auch als Soforthilfe eingeplant sein. Um am kommenden Sonntag aber direkt in der Startelf zu stehen, muss sich van den Berg im Training ins Zeug legen und Kwasniok damit überzeugen. Dabei wäre es aber auch völlig normal, wenn der 21-Jährige in seinem jungen Alter noch eine etwas längere Eingewöhnungszeit brauchen sollte. Denn neben dem System muss der Innenverteidiger erstmal noch seine Nebenleute kennenlernen und sich in einem neuen Land einleben. Trotzdem können sich die FC-Fans Hoffnung machen, van den Berg schon gegen Regensburg nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern auch auf dem Spielfeld genauer in Augenschein nehmen zu können.

Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli
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Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Am heutigen Mittwoch startete der FC mit dem Training in die erste Pflichtspiel-Woche. Mit am Start war dabei ein neues Gesicht: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln.

Mit einem Neuzugang im Training startet der FC in die erste Trainingseinheit der Woche: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln. Eine weitere potenzielle Verpflichtung fehlte jedoch noch.

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Nur noch ein paar Tage sind es, bis das lange Warten ein Ende hat. Denn am Sonntag steht für den 1. FC Köln endlich das erste Pflichtspiel der Saison und damit auch die erste Begegnung für Trainer Lukas Kwasniok an. Jahn Regensburg heißt der Gegner im DFB-Pokal. Und am heutigen Mittwoch ging die Vorbereitung auf das Pokalmatch mit dem ersten Training der Woche in die heiße Phase. Dabei war ein Neuzugang mitten drin: Cenk Özkacar durfte erstmals beim FC auf dem Trainingsplatz dabei sein. Am Samstagmorgen hatten die Geißböcke die Verpflichtung des Innenverteidigers offiziell gemacht. Beim Spiel gegen Atalanta Bergamo am gleichen Tag und beim Training einen Tag später hatte der 24-Jährige aber noch nicht mitwirken dürfen. Grund war eine noch fehlende Arbeitserlaubnis. Nun mischte der neunmalige türkische Nationalspieler aber voll mit, um sich direkt für das Spiel gegen Regensburg zu empfehlen.

Potenzieller Neuzugang fehlte noch

Ein weiterer sehr wahrscheinlich bevorstehender Neuzugang für die Innenverteidigung fehlte aber noch. Gestern absolvierte Rav van den Berg in der Domstadt seinen Medizincheck. Damit steht der Wechsel des zentralen Abwehrspielers kurz bevor, offiziell ist aber noch nichts. Darum müssen sich die Kölner Fans auch noch etwas gedulden, bevor sie die potentielle Verpflichtung wie Özkacar das erste auf den Plätzen am Geißbockheim in Betracht nehmen können.

Ebenso beim Training nicht dabei war Luca Kilian. Nach einer Reruptur des Kreuzbandes Ende des vergangenen Jahres arbeitete der 25-Jährige individuell an seinem Comeback. Wieder zur Verfügung stand dagegen Julian Pauli, der sich im Trainingslager einen Bänderriss zugezogen hatte. Diesen hat der Youngster nun auskuriert. Für ihn Platz machen musste Neo Telle, der wieder zur U21 zurückging. Ansonsten konnte Trainer Lukas Kwasniok auf alle Profis zurückgreifen.

Jaka Cuber Potocnik – Trotz Sturmflaute weiterhin keine Option beim 1. FC Köln

Jaka Potocnik saß wieder auf der Bank des 1. FC Köln
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Jaka Cuber Potocnik – Trotz Sturmflaute weiterhin keine Option beim 1. FC Köln

Auch trotz eklatanter Sturmsorgen bei den Geißböcken spielt der junge Slowene bei den Profis keine Rolle. Zuletzt bekam Oliver Schmitt den Vorzug und saß gegen den SSV Ulm auf der Kölner Reservebank. Jaka Cuber Potocnik ist für Gerhard Struber keine Option beim 1. FC Köln.

Immerhin insgesamt neun Mal stand der 19-Jährige in dieser Saison im Profikader von FC-Trainer Gerhard Struber. Seit nunmehr sechs Spieltagen wurde der Slowene allerdings nicht mehr berücksichtigt. Jaka Cuber Potocnik ist für Gerhard Struber keine Option beim 1. FC Köln.

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Die Nominierung für die U21 von Slowenien dürfte genau zu richtigem Zeitpunkt gekommen sein – eine Art „schlechte-Stimmungskiller“. Denn rund läuft es für Jaka Potocnik dieser Tage beim 1. FC Köln nun mal nicht. Auf den Schultern des Angreifers lastet nach dem Wirbel um das Registrierungsverbot eine besonders hohe Erwartungshaltung. Erfüllen konnte Potocnik diese bislang nocht nicht. Im Gegenteil: Die Personalsorgen der vergangenen Woche waren gerade in der Offensive immens. Mit den Ausfällen von Linton Maina und Damion Downs mussten die Geißböcke auf nahezu die gesamte Offensive verzichten. Zudem fehlte im Duell gegen Ulm auch der eigentlich zum Comeback zurück erwartete Tim Lemperle. Und so blieben FC-Coach Gerhard Struber wenige Optionen, um eine torgefährliche Spitze aufzustellen. Potocnik spielte einmal mehr keine Rolle in den Gedanken des Trainers.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Keine Einsatzzeit für Potocnik

Der 19-Jährige hatte noch zu Beginn der Saison unter dem Österreicher zumindest die Option auf Einsatzzeit bekommen. So stand Potocnik bis zum 20. Spieltag insgesamt neun Mal im Kader der Geißböcke, kam auf einen 15 minütigen Einsatz am siebten Spieltag der Saison gegen den KSC. Seit Anfang Februar wurde der Youngster allerdings nicht mehr berücksichtigt und läuft dafür in der U21 des 1. FC Köln auf. Bei der Kölner Reserve kommt der Slowene auf mittlerweile 16 Kadernominierungen, stand davon 15 Mal in der Startelf von Evangelos Sbonias und erzielte in der aktuellen Saison für die zweite Mannschaft der Kölner drei Tore. Eine Ausbeute, die nicht so richtig das hält, was sich die FC-Verantwortlichen wohl versprochen hatten. Und so stand im Winter auch eine mögliche Leihe des 19-Jährigen im Raum.

So äußerte Struber, dass der Stürmer möglicherweise noch einen Zwischenschritt benötige und erklärte damals im „Kicker“, dass „Spielzeit für ihn am wichtigsten“ sei. Eine Leihe kam nicht zustande. Deutliche Worte und eine eindeutige Einschätzung. Und so stand auch trotz der eklatanten Offensivnot am vergangenen Wochenende U21-Teamkamerad Oliver Schmitt im struberschen Kader gegen den SSV Ulm. Bereits gegen Eintracht Braunschweig am 20. Spieltag erhielt Schmitt von Struber Einsatzzeit – wenn auch nur eine Minute. Kein Wunder, denn der Youngster kann mit deutlich besseren Werten aufwarten als sein Mitspieler Potocnik. So kommt Schmitt in der Regionalliga West auf 18 Kader-Berufungen, von denen er 14 Mal in der Startelf stand. Mit sieben erzielten Toren und vier Assists weist der 24-Jährige eine deutlich bessere Bilanz auf.

Potocnik ist für Gerhard Struber keine Option beim 1. FC Köln

Vor dem Hintergrund der Einbußen und Restriktionen, die der FC durch den Transfer Potocniks mit der verhängten Transfersperre in Kauf genommen hat, ist die Entwicklung besonders bitter. Offensichtlich schätzt FC-Trainer Struber die Qualität des 19-Jährigen als momentan noch so gering ein, dass er den Stürmer nichtmal bei der aktuellen Personalflaute im Sturm berücksichtigt. Zumindest wenn man den Worten und der Einschätzung Strubers zu Beginn des Jahres Glauben schenkt. Dabei sollte man meinen, dass der FC aktuell jede Unterstützung in der Offensive brauchen kann. Denn auch Neuverpflichtung Imad Rondic scheint eben auch nicht die gewünschte Sofortverstärkung zu sein. Eine Option für die kommenden Duelle wird der junge Slowene für den Coach aber wohl nicht werden. Und das trotz der Sturmflaute in der Profi-Mannschaft.

Eine Chance, sich zu beweisen bekommt Potocnik nun also bei der U21 von Slowenien.


Nach Niederlage gegen den 1. FC Köln: Ulm entlässt offenbar Trainer Wörle

Thomas Wörle ist nicht mehr Trainer des SSV Ulm
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Nach Niederlage gegen den 1. FC Köln: Ulm entlässt offenbar Trainer Wörle

Der FC hat sich gegen den SSV Ulm wahrlich nicht von der besten Seite gezeigt – aber 1:0 gewonnen. Für den FC geht es rauf auf Platz zwei, doch auch für die Spatzen gibt es Folgen: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.

Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen Ulm brachte den FC zurück auf den zweiten Tabellenplatz. Und er hatte auch Auswirkungen auf den Gegner. Denn: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.

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So wirklich zufriedenstellend war die Leistung gegen den SSV Ulm eigentlich nicht. Zumindest strahlten die Kölner gegen den Tabellenvorletzten über weite Phasen, gerade im zweiten Abschnitt, keine Gefahr mehr aus. Das Tor durch Luca Waldschmidt hatte sich nicht so wirklich angedeutet. Im Gegenteil: Zu Beginn der ersten Halbzeit und auch in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts waren die „Spatzen“ dem Tor ein Stück weit näher. Semir Telalovic hätte die Begegnung entscheiden können, wenn nicht müssen, als er im Strafraum zum Abschluss kam. Und auch Oliver Batiasta Meier hatte die Führung auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten. Über einen Gegentreffer hätten sich die Kölner am Samstag wohl genauso wenig beschweren können, wir über ein Remis.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Vier Punkte Rückstand

Am Ende des Tages fuhren die Kölner aber die drei Punkte ein, verbesserten sich wieder auf einen Aufstiegsplatz und hatten gleichzeitig auch Einfluss auf den Gegner. Denn am Dienstagabend zogen die Ulmer Verantwortlichen laut dem TV-Sender „Sky“ die Reißleine. Thomas Wörle ist demnach nicht mehr Trainer der „Spatzen“. U19-Trainer Robert Lechleiter soll das Training der Profis übernehmen. Wörle hatte den SSV zunächst in die 3. und im Folgejahr in die 2. Bundesliga geführt. Aktuell belegt der SSC den vorletzten Tabellenplatz, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt vier Zähler. Für Ulm ist eigentlich noch alles drin. Der SSV blieb allerdings sechs Spiele in Folge ohne Sieg, sammelte gerade einmal zwei Punkte in diesem Zeitraum. Das Hinspiel hatte der FC 2:0 gewonnen. Auch damals tat sich Köln schwer.


Verfrühtes Geheimtraining – setzt Gerhard Struber jetzt auf den Überraschungseffekt?

Gerhard Struber als Trainer des 1. FC Köln
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Verfrühtes Geheimtraining – setzt Gerhard Struber jetzt auf den Überraschungseffekt?

Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Darmstadt gestartet. Und wie sich nun herausstellt, ist es die einzige Einheit, die für Fans öffentlich war. Denn den Rest der Woche wird es nur Geheimtraining geben beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?

Das ursprünglich öffentlich angesetzte Training am Mittwoch ist in eine für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Einheit umgewandelt worden. Welche Veränderungen FC-Trainer Gerhard Struber hinter verschlossenen Türen mit seiner Mannschaft einstudieren wird, wird sich dann gegen Darmstadt zeigen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?

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Dass Gerhard Struber kein großer Freund der offenen Karten ist, ist mittlerweile bekannt. Zumindest lässt sich der Coach nur sehr ungerne in selbige reinschauen. Das ist in der Trainerwelt nichts ungewöhnliches, ist nur eine andere Vorgehensweise als die von Vor-Vorgänger Steffen Baumgart noch gelebte. Der Ex-Coach, der mittlerweile bei Union Berlin seinen Pfeif-Code an die Spieler bringt, hatte kein großes Geheimnis aus Aufstellung oder Trainingsinhalten gemacht. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit waren Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Vergleich zum aktuellen Coach eine Seltenheit. Baumgarts Denke war wohl „der Gegner hat sich auf uns einzustellen, komme was wolle“. Gerhard Struber scheint da schon eher der Pokerspieler zu sein. Selbst erwartbare Stammspieler werden im Vorfeld einer Begegnung eher selten kommentiert.

Viererkette auch gegen Darmstadt?

Für die letzte Woche vor der Länderspielpause hat sich der Coach noch einmal etwas besonderes einfallen lassen. Denn das für Mittwoch ursprünglich als öffentlich angegebene Training wurde kurzerhand in eine Einheit eben unter Ausschluss der Öffentlichkeit umgewandelt. Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber eine, die darauf schließen lässt, dass der Kölner Coach gegen die Lilien auf einen Überraschungseffekt setzen will. Die Frage ist nur, welchen. Im Hinspiel agierten die Kölner mit der Viererkette, wurden aber gerade im Umschaltspiel besonders böse erwischt, kassierten Konter um Konter und damit auch die höchste Saisonniederlage, die für die Lilien dagegen den höchsten Saisonsieg bedeuteten. Für den FC eine bittere Pleite, die vermutlich die ersten Gedanken einer Wende verfestigten.

Nun steht also erneut die schwere Aufgabe gegen die Wundertüte der Liga bevor und ausgerechnet vor dieser Begegnung ruderte Struber zurück zur Viererkette, ließ diese erstmals seit der 1:2-Pleite gegen Paderborn im Oktober 24 wieder von Beginn an spielen. Sollte Struber bei der Viererkette wirklich bleiben, ist nicht von einem ähnlichen Debakel auszugehen. Denn die Kölner stehen seit der Umstellung grundsätzlich tiefer, attackieren nicht mehr so früh und aggressiv und kommen seitdem auch nur noch selten in die Verlegenheit, den Weg zurück nicht schnell genug mitgehen zu können. Ob die Formation der hintersten Reihe also den großen Überraschungseffekt beim Gegner verursachen kann, ist daher fraglich. Möglicherweise geht es dem Trainer auch um personelle Entscheidungen. So könnte beispielsweise Eric Martel ein Kandidat für die Innenverteidigung werden. Allerdings fiel der Sechser am Dienstag noch krankheitsbedingt aus.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Gibt es personelle Veränderungen?

Spannend ist dagegen die Situation in der Offensive. Denn das Kölner Spiel war gerade im Angriff oft eindimensional. Lange, vor allem aber oft setzten die Geißböcke auf Vertikalpässe auf die schnellen Offensivspieler. Gerade Linton Maina war immer wieder die eingesetzte Waffe der Kölner. Mehr als 40 Prozent aller FC-Angriff liefen bislang über die linke Seite. Nur fallen mit Damion Downs und eben Maina die schnellen Angreifer am Wochenende aus. Das Spiel mit einem Strafraumstürmer ist dagegen ein ganz anderes. Und auch dort könnten personelle Veränderungen vorliegen. Ob das System verändert wird oder es personelle Anpassungen gibt, ist alles reine Spekulation. Kein Wunder, Gerhard Struber lässt sich nun mal nicht sonderlich gerne in die Karten schauen.