Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Hamburg macht einen großen Schritt Richtung Bundesliga
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Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Der Hamburger SV hat seine kleine Krise überwunden und einen großen Schritt Richtung Bundesliga gemacht. Die Rothosen gewannen 4:0 gegen den SV Darmstadt. Fortuna Düsseldorf ließ dagegen Federn gegen Braunschweig, Hannover bezwang Ulm. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung.

Zwar können die Geißböcke an diesem Wochenende den Aufstieg noch nicht perfekt machen, die Absicherung des Relegationsplatz ist aber noch drin – wenn Köln gewinnt und die Konkurrez mitspielt. Für den FC steht noch ein Ziel im Fokus. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung, denn der HSV feierte seine Rückkehr.

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Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht nur den vorzeitigen Aufstieg perfekt machen, auch die Tabellenführung hat der Hamburger SV erneut wieder übernommen. Die Rothosen gewannen trotz Schwierigkeiten in der Anfangsphase verdient mit 4:0 beim SV Darmstadt und haben damit ihre kleine Krise offenbar überwunden. Hamburg übernimmt damit die Tabellenführung und hat einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht. Den Hanseaten fehlt damit nur noch ein Sieg zum sicheren Aufstieg. Die Kölner benötigen wohl noch ein wenig mehr, ein Sieg gegen Regensburg am Abend würde aber zumindest für ein wenig mehr Sicherheit sorgen. Immerhin kann der FC mit ein wenig Glück den Relegationsplatz der 2. Bundesliga sichern.

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Düsseldorf patzt in Braunschweig

Denn die Konkurrenz hat sich dieses Mal nicht ganz die Blöse gegeben. Nachdem der SC Paderborn am Freitagabend einen Sieg gegen den FC Schalke 04 einfuhr und bis auf zwei Zähler an die Kölner heranrückte, gewann Hannover 96 am Samstag gegen Ulm und das trotz Unterzahl mit 2:1-Toren. Der SSV verschoss zudem noch einen Elfmeter. Allerdings haben die 96er nun noch fünf Punkte Rückstand auf den FC. Köln könnte am Abend also unerreichbar davonziehen. Für die Niedersachsen wird es also eher um den Relegationsplatz gehen. Federn hat Fortuna Düsseldorf gelassen. Die Rheinländer kamen in Braunschweig nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, glichen gleich zwei Mal die Führung des Kellerkindes aus. Fährt der FC drei Punkte gegen Regensburg ein, kommt die Fortuna auch nicht mehr an die Geißböcke ran.

Am Sonntag haben die SV Elversberg im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg sowie dder 1. FC Kaiserslautern beim Gastspiel in Karlsruhe die Chance ebenfalls bis auf zwei Punkte an den FC heranzukommen. Ein Sieg gegen Regensburg sollte also tunlichst drin sein. Denn ein Endspiel gegen Kaiserslautern am 34. Spieltag birgt bekanntlich ein ordentliches Risiko. Sollten Lautern und Elversberg am Sonntag nicht gewinnen, würde Köln mit einem Sieg den Relegationsplatz sicher haben.


Medienbericht: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln definitiv verlassen

Dejan Ljubicic wird das FC-Trikot nicht mehr lange tragen
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Medienbericht: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln definitiv verlassen

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angedeutet, nun ist es wohl sicher: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln verlassen. Der Mittelfeldspieler steht offenbar vor einem Wechsel nach Kroatien. Damit endet am Ende der Saison auch ein besonderes Wechseltheater.

In der vergangenen Woche kochte das Thema mal wieder hoch, nun scheint eine Entscheidung gefallen zu sein: Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln verlassen. Das berichtet die „Kölnische Rundschau“ am Freitagabend.

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Im Sommer 2023 wäre es beinahe Wolfsburg geworden, im vergangenen Sommer dann Leeds, nun wird es ganz offensichtlich Dinamo Zagreb. Schon in der vergangenen Woche hatten sich Medienberichte gemehrt, dass Dejan Ljubicic den FC am Ende der Spielzeit verlassen werde. Die Kölner Verantwortlichen wichen erwartungsgemäß noch aus. Doch der Mittelfeldspieler scheint sich entschieden zu haben. Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtet, endet das Kapitel Dejan Ljubicic beim 1. FC Köln nach vier Jahren und das bereits im Juni. Der Mittelfeldspieler habe demnach den FC von seiner Entscheidung unterrichtet. In der vergangenen Woche hatte die „Bild“ erstmals Dinamo Zagreb ins Spiel gebracht und anscheinend zieht es den Österreicher tatsächlich zum kroatischen Rekordmeister.

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Zagreb will Geld investieren

Der soll dem 27-Jährigen ein Vierjahresvertrag angeboten haben. Tatsächlich will sich Zagreb nach einer eher mäßigen Spielzeit gleich auf mehreren Positionen verstärken und dafür viel Geld in die Hand nehmen. Unter anderem soll der neue Geschäftsführer und ehemalige Nationalspieler Zvonimir Boban auch an der Verpflichtung von Borna Sosa interessiert sein. Eigentlich hatte Ljubicic mit einem Wechsel zu Union Berlin und Steffen Baumgart geliebäugelt. Der Deal war unmittelbar vor dem Medizincheck geplatzt. Offenbar, weil das neue Angebot aus Kroatien deutlich lukrativer ist. Ljubicic war 2021 ablösefrei zum FC gekommen und in den ersten Spielzeiten ein absoluter Leistungsträger. Seit zwei Jahren läuft der Mittelfeldspieler seiner Form allerdings hinterher. Der 27-Jährige hatte dadurch auch seinen Platz in der Nationalmannschaft verloren und die EM in seiner Wahlheimat verpasst.

Vielleicht auch, weil ihn Wechselgedanken umgeben haben. Zumindest wurde dem Mittelfeldspieler genau das nachgesagt. Nun steht offenbar der Abgang Richtung Zagreb bevor. Für Dinamo hat schon Ljubicics Bruder Robert bis zum Januar 2024 gespielt. In dieser Spielzeit hat Zagreb in der Champions League unter anderem gegen Dortmund und München gespielt.


Es bleibt verrückt: Regensburg quasi abgestiegen, Paderborn erhöht Druck, der FC kann noch nicht aufsteigen

Duell zwischen Magdeburg und Münster
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Es bleibt verrückt: Regensburg quasi abgestiegen, Paderborn erhöht Druck, der FC kann noch nicht aufsteigen

Diese 2. Bundesliga bleibt weiterhin absolut verrückt und doch ist die erste Entscheidung so gut wie gefallen. Preußen Münster feiert einen Kantersieg in Magdeburg, Paderborn gibt sich keine Blöße und das hat Auswirkungen auf den FC: Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht aufsteigen.

Schon nach den ersten beiden Spielen des Spieltags steht es fest: Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht aufsteigen, spielt aber gegen einen ziemlich sicheren Absteiger.

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Es hätte schon ziemlich viel zusammen kommen müssen, damit die Geißböcke an diesem 32. Spieltag den Aufstieg perfekt gemacht hätten. Und schon nach den Freitagabendspielen ist klar, dass der FC und seine Fans sich unabhängig des Ergebnisses am Samstagabend noch mindestens um eine weitere Woche gedulden müssen. Insgesamt sechs Spiele hatten und haben Einfluss auf das Aufstiegsgeschehen rund um den FC. Der SC Paderborn hat den Kölnern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn die Ostwestfalen hätten auf Schalke nicht gewinnen dürfen, damit die Geißböcke mit einem Sieg für den SCP uneinholbar gewesen wären. Doch Paderborn feierte einen verdienten Erfolg gegen Königsblau und erhöht damit gleichzeitig den Druck auf die Kölner.

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Regensburg im Grunde abgestiegen

Der FC hat nun nur noch zwei Zähler Vorsprung vor Paderborn. Sollten die Kölner also nicht gegen Regensburg gewinnen, wäre der SCP bei besserem Torverhältnis nur noch einen Sieg von den Geißböcken entfernt. Dafür hat der 1. FC Magdeburg gepatzt – und wie. Der bisherige Tabellendritte kassierte im eigenen Stadion eine bittere 0:5-Klatsche gegen Preußen Münster. Der FCM hat damit seine starke Ausgangslage abgegeben, vor allem das Torverhältnis könnte am Ende besonders schmerzhaft werden. Und der deutliche Sieg der Preußen hat ebenfalls Einfluss auf den FC, wenn auch nur indirekt. Denn durch den Kantersieg ist der kommende Gegner der Geißböcke im Grunde abgestiegen. Zwar befinden sich der Jahn neun Punkte hinter dem Relegationsplatz und kann noch neun Punkte einfahren. Allerdings müsste Regensburg auch 40 Tore für das Torverhältnis aufholen. Während der FC also nicht aufsteigen kann, geht der Jahn ziemlich sicher runter.

Doch die Mannschaft um Kölns Leihspieler Sargis Adamyan wird sich sicherlich mit starken Leistungen und dem ein oder anderen Punkt verabschieden wollen. Am Samstagmittag sind noch drei weitere direkte Konkurrenten der Kölner im Einsatz. Der Hamburger SV spielt beim SV Darmstadt, Düsseldorf in Braunschweig und Hannover in Ulm.


Youssoufa Moukoko beim BVB vor dem Aus – und damit wieder ein Thema bei den Fans des 1. FC Köln

Youssoufa Moukoko soll den BVB nach seiner Leihe verlassen
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Youssoufa Moukoko beim BVB vor dem Aus – und damit wieder ein Thema bei den Fans des 1. FC Köln

Youssoufa Moukoko steht beim BVB offenbar vor dem Aus. Der Stürmer war an Nizza verliehen, konnte sich in Frankreich aber nicht durchsetzen. Ein Abgang aus Dortmund scheint wahrscheinlich. Und schon wird der Name bei den ersten Fans der Geißböcke gehandelt. Aber: Youssoufa Moukoko ist beim 1. FC Köln sicher kein Thema.

Er soll den BVB verlassen und stand schon auf dem Wunschzettel der Geißböcke. Das macht einen Wechsel zum FC aber alles andere als wahrscheinlich. Youssoufa Moukoko ist beim 1. FC Köln sicher kein Thema.

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Lange hat es nicht gedauert und in einigen Foren rund um den FC wird wieder ein Name gehandelt: Youssoufa Moukoko. Der Hintergrund: Moukoko soll beim BVB vor dem Aus stehen. Der Stürmer war im Sommer an OGC Nizza verliehen worden. Doch bei dem Conference-League-Gegner der Geißböcke will es für den zweimaligen Nationalspieler so gar nicht rund laufen. Moukoko kommt auf gerade einmal elf Einsätze in der Ligue 1 und davon zwei von Beginn an. Insgesamt kommt der Angreifer auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Seit Anfang Februar hat der Stürmer gar nicht mehr gespielt, im Jahr 2025 war er vier Mal als Joker im Einsatz. So wirklich glücklich war der Wechsel nach Frankreich also nicht. Und anscheinend glaubt man auch beim BVB nicht mehr an den großen Durchbruch.

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Moukoko finanziell wohl nicht stemmbar

Moukoko soll dem Vernehmen nach nicht mit zur Klub-WM genommen werden. Zwar wäre das möglich, nur würde eine frühzeitige Rückkehr die Dortmunder einen hohen sechsstelligen Betrag kosten. Das soll kein Thema sein. Im Gegenteil, in Dortmund denkt man offenbar über den Abschied nach. Aktuell würde der Angreifer noch eine Ablöse einbringen. Angeblich soll der Stürmer bereits anderen Clubs angeboten sein. Und da liegt es zumindest in der Theorie tatsächlich nahe, dass der FC wieder ein Thema werden könnte. Denn Moukoko soll bereits auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Kölner auch jetzt wieder an dem Angreifer interessiert sind. Tatsächlich soll es mit den Stürmer generell noch keine Gespräche gegeben haben.

Und der FC scheint auch kein realistischer Abnehmer – zumindest für eine feste Verpflichtung. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Angreifers auf zehn Millionen Euro ein. In etwa gleicher Größenordnung soll das gesamte Budget der Kölner im Sommer liegen. Einen zweistelligen Betrag werden die FC-Bosse wohl nicht für einen Spieler bezahlen. Vor allem nicht für einen Akteur, der weit hinter seiner Form schwimmt. Vermutlich wird der Stürmer auch für eine geringere Ablöse gehen können und dennoch ist es unwahrscheinlich, dass der FC eine feste Ablöse für Moukoko stemmen kann. Eine Leihe wäre sicherlich eher eine Option. Aber dann müsste der BVB den Vertrag zunächst einmal verlängern und das ist Stand jetzt wohl nicht vorgesehen. Zudem soll der Stürmer rund acht Millionen Euro pro Jahr verdienen und damit weit außerhalb des Budgets des FC liegen.

Zudem war Moukoko in der Vergangenheit ein Wunschstürmer für Steffen Baumgart. Ob Gerhard Struber ebenfalls ein Fan des Angreifers ist, ist nicht bekannt. Vermutlich sind die FC-Bosse aber auch auf der Suche nach einem anderen Sturmtypen.


Gerhard Struber gerät bei den Fans des 1. FC Köln zunehmend in den Fokus – trotz der Tabellenführung

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Gerhard Struber gerät bei den Fans des 1. FC Köln zunehmend in den Fokus – trotz der Tabellenführung

Obwohl der FC den Aufstieg vor der Nase hat, wird bei den Kölner Anhängern über den Coach diskutiert. Gerhard Struber steht bei den Fans des 1. FC Köln heftig in der Kritik. Der Trainer sitzt in Köln fest im Sattel – und das hat viele Gründe.

Keine Dominanz im Spiel, durchwachsene Leistungen, die fehlende Konstanz – die Trainer-Mängelliste der Anhänger der Geißböcke ist lang. Gerhard Struber steht bei den Fans des 1. FC Köln in der Kritik. Dabei führen die Geißböcke die Tabelle an und können am Samstagabend den nächsten Schritt Richtung Bundesliga machen.

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Eine gewisse Parallelität der Historie ist schwer von der Hand zu weisen. Und die Geschichte jährte sich in der vergangenen Woche. Am 27. April 2019 sah die damalige Sportführug den angestrebten Aufstieg massiv gefährdet. Die Kölner hatten gerade vier Spiele in Serie nicht gewonnen, führten die Liga aber weiterhin souverän an und der Vorsprung vor dem Relegationsplatz betrug sechs Punkte, bei neun noch zu holenden. Und obwohl das Restprogramm mit den Abstiegskandidaten aus Fürth und Magdeburg sowie den bereits gesicherten Regensburgern durchaus machbar erschien, reagierten die Kölner Verantwortlichen, zogen die Reißleine und entließen den gebürtigen Kölner Markus Anfang. Sechs Jahre später führen die Geißböcke das Tabelau erneut an, mit vier Zählern weniger als damals und zwei Punkten weniger Vorsprung auf den Relegationsplatz. Das Restprogramm könnte auf ein Entscheidungsspiel am 34. Spieltag hinauslaufen.

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Diskrepanz zwischen Tabelle und Leistung

Die Situation ist ähnlich und die Kritik an Kölns aktuellem Coach wächst unter den Fans. Doch obwohl der Trend der 2. Bundesliga ganz offensichtlich zu einem Trainerwechsel auf der Zielgeraden geht, sitzt Gerhard Struber beim FC fest im Sattel. Das hat verschiedene Gründe. In erster Linie haben die aktuellen Verantwortlichen das Vertrauen in den Coach nicht verloren. Und unterm Strich gibt der Erfolg dem Trainer ja auch recht. „Als ich kam, haben rund um den Club manche geglaubt, der FC wird bis in die dritte Liga durchgereicht“, sagte Gerhard Struber nun in einem Interview der „Bild“. Davon ist Köln als Tabellenführer kurz vor Schluss weit entfernt, nur war zu dem Zeitpunkt als die Sorge des „Durchreichens“ in der Tat die Runde machte, noch gar nicht klar, mit welchem Kader der FC in die kommende Spielzeit starten würde. „Jetzt ist die Erwartungshaltung eine andere: Das einzige, was zählt, ist der Aufstieg“, so Struber.

Trotz des Registrierungsverbots sind die Kölner mit dem wertvollsten Kader der Liga in die Saison gegangen und bis auf Jeff Chabot und Davie Selke haben auch keine Leistungsträger den Verein im Sommer verlassen. Der FC ist also mit einem Gros des Bundesliga-Teams in der 2. Liga unterwegs. Insofern ist die Erwartungshaltung der Fans verständlich. Und die ist eben nicht nur an die Tabelle geknüpft. Denn es besteht eine durchaus große Diskrepanz zwischen der Tabellensituation und dem Fußball, den die Kölner in dieser Saison über weite Strecken anbieten. Zu Beginn der Spielzeit war der Offensivfußball attraktiv, doch es fehlte die finale Durchschlagskraft, dafür waren die Leistungen in der Defensive vogelwild, die Hintermannschaft löchrig. Struber fand einen Schlüssel, zumindest Zweiteres zu stabilisieren – auf dem Tableau.

FC weit entfernt von der Erwartung der Fans

Der tiefere Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass sich in der Defensive eben dann doch gar nicht so viel verändert hat. In erster Linie hat sich die Gegentor-Effizienz zu Gunsten der Geißböcke verschoben, während die xGoals-Werte, die Torschüsse und Großchancen der Gegner etwa gleich geblieben sind. Dafür ist die Attraktivität und die Dominanz auf der Strecke geblieben. Der FC tut sich gegen die direkte Konkurrenz schwer, überlässt dem Gegner viel zu oft den Ball und das Spiel. So darf die Gelb-Rote Karte gegen Leart Pacarada am vergangenen Wochenende nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FC in der ersten Halbzeit tief in die Defensive gedrängt agierte, sich nur eine Chance erstpielt hat. Und das eben nicht zum ersten Mal in dieser Saison und eben auch nicht nur gegen Topteams. Gegen die vermeintlich Kleinen war der FC auch einige Male weit entfernt von attraktivem, dominanten Fußball, dem man von einem Spitzenreiter erwartet.

Schwere Voraussetzungen

Kein neues Szenario für den Kölner Trainer. Denn auch bei seiner letzten Station in Salzburg fehlte es vielen Anhängern an Offensivspektakel, am bei RB gelebten attraktiven Offensivfußball, einer Dominanz, die ein wertvollster Kader der Liga nunmal verspricht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Struber beim FC mit einem Kader arbeiten muss, den er zu Beginn seiner Amtszeit nicht beeinflussen konnte. Ein Kader, der aus einer desaströsen Spielzeit kam. Die Transfersperre hat ein Nachjustieren im vergangenen Sommer unmöglich gemacht. Und dennoch hätten sich viele Fans eine klarere Handschrift des Trainers gewünscht. Die Kölner stehen nach dem 31. Spieltag dennoch an der Tabellenspitze. Das hat sicherlich nichts mit Zufall und auch nicht viel mit Glück zu tun. Es hat aber ganz sicher auch damit zu tun, dass die Konkurrenz ebenfalls keine Konstanz in ihre Leistungen bekommt.

Die fehlende Dominanz, Konstanz und Attraktivität im Kölner Fußball, durchwachsene Leistungen, der fehlende Plan B – die Kritik der FC-Fans an Gerhard Struber hat sicher in vielen Fällen ihre Berechtigung. Die positive Entwicklung von Spielern wie Linton Maina, Tim Lemperle und Eric Martel ist aber genauso wenig von der Hand zu weisen wie der (notgedrungene) Einsatz von zahlreichen Nachwuchsspielern. Das alles wird nach der Saison sicherlich analysiert werden. Aber eben nach der Saison. Eine Kurzschlusshandlung wie vor sechs Jahren ist zurzeit doch sehr unwahrscheinlich. Das könnte im kommenden Herbst ganz anders aussehen.


1. FC Köln vs. Regensburg: Eigentlich klare Verhältnisse – doch in dieser wichtigen Statistik ist der FC schlechter

Spieler vom 1. FC Köln jubeln
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1. FC Köln vs. Regensburg: Eigentlich klare Verhältnisse – doch in dieser wichtigen Statistik ist der FC schlechter

Wenn die Kölner am kommenden Samstag auf Jahn Regensburg treffen, dann sind die Rollen klar verteilt. Das waren sie in der Vergangenheit auch, doch die Erinnerungen an den Jahn sind bei den Geißböcken nicht die besten. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.

Am Samstagabend kämpft Jahn Regensburg gegen den direkten Abstieg, der FC um den Aufstieg. Rein tabellarisch sollten die Fronten eigentlich geklärt sein – eigentlich. Denn in einigen wichtigen Statistiken steht der FC schlechter da. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.

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Im Juli ist es drei Jahre her, da erzählte Christian Keller von dem Moment, als er erfuhr, dass der FC in der ersten Runde des DFB-Pokals den SSV Jahn Regensburg als Gegner gezogen hatte. Die Vorfreude war groß, schließlich hatte der Sportdirektor erst wenige Monate zuvor beim 1. FC Köln angeheuert und wiederum ein paar Monate vorher bei „seinem Baby“, eben dem Jahn, die Segel gestrichen. Die Vorfreude war sicher auch groß, weil das Duell gegen den Zweitligisten doch eigentlich die nächste Runde in eine deutliche Aussicht stellte. Regensburg war damals – wenn auch noch früh in der Saison – überraschender Tabellenführer des Bundesliga-Unterhauses, der FC aber frisch gebackener Conference-League-Teilnehmer. Und doch war Regensburg für die Kölner damals eine Nummer zu groß, zum zweiten Mal in Folge, und die Vorfreude des Sportdirektors schnell wieder vergessen.

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Statistik zeigt eklatante Unterschied auf

Wie groß die Vorfreude auf die Begegnung am Samstagabend bei den Kölner Verantwortlichen ist, ist offen. Ein gewisses Maß an Druck werden die FC-Bosse sicherlich verspüren. Zumindest sollten die Kölner die Partie gegen die Oberpfälzer tunlichst gewinnen, um ein emotiongeladenes Endspiel gegen Kaiserslautern zu verhindern. Die Vorzeichen sind auch dieses Mal ziemlich eindeutig. Nun sind es die Kölner, die die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, Regensburg dagegen die Mannschaft, die schon mit einem Bein in der 3. Liga steht. Der Jahn muss alle verbliebenen Spiele gewinnen, um überhaupt noch die Chance auf die Relegation zu bekommen. Am Samstagabend könnte der Abstieg somit bereits feststehen.

Wirft man einen Blick auf die nackten Zahlen, gibt es auch nur sehr wenig Gründe zur Hoffnung aus Regensburger Sicht. Der Jahn hat mit Abstand die meisten Niederlagen auf dem Konto, die mit Abstand wenigsten Tore geschossen, die mit Abstand meisten bekommen. Die akute Abstiegsgefahr kommt nicht von ungefähr. Egal ob bei den xGoals-Werten, erspielte Großchancen, Torschüssen oder Torschüsse pro Tor – die Offensive der Regensburger ist so ziemlich überall das Schlusslicht der Liga. Der Unterschied ist zwischen Tabellenführer und Schlusslicht eklatant. Der FC feuerte 500 Mal aufs Tor, der Jahn 360 Mal, Köln erspielte sich 50 Großchancen, Regensburg 18, die Geißböcke brauchen elf Versuche für ein Tor, die Oberpfälzer nahezu 20.

Regensburg punktet gegen die „Großen“

Und ähnlich ist auch das Machtverhältnis der Defensive verteilt. Köln ließ 310 Torschüsse zu, Regensburg 430, der FC konnte 35 Großchancen nicht verhindern, der Jahn 54, die Gegner der Geißböcke kamen gegen den FC einen xGoals-Wert von 38, die von Regensburg auf 61. Sollte der FC am Samstagabend nicht dreifach punkten, wird die Frage nach dem „Gegen wen denn dann?“ durchaus erlaubt sein. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Regensburg punktete in dieser Spielzeit immerhin gegen Elversberg, Hannover, Paderborn, Hertha oder Hamburg, schmiss sogar den VfL Bochum aus dem Pokal. Wie schwer es gegen das Defensivbollwerk werden kann, erlebten die Geißböcke beim schmeichelhaften 1:0-Erfolg in Regensburg. Damals hätten sich die Kölner nicht beschweren dürfen, wenn Regensburg einen Teil der Punkte behalten hätte.

Zudem ist da noch immer ein Kernproblem der Kölner – und auch das wird von den Zahlen eindrucksvoll untermauert. Denn in einigen Statistiken ist der FC dann doch schlechter als Regensburg. In denen der Chancenverwertung. So kommen die Kölner auf eine xGoals-Effizienz von -16,5. Soll heißen, die Qualität der Kölner Chancen hätte zu 16 Toren mehr führen müssen, als am Ende dabei raussprangen. Der FC nutzte auch nur 42 Prozent seiner Großchancen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga, der Jahn kommt auf 55. Bei der mangelnden Chancenverwertung ist ein Kölner Sieg auch weiterhin alles andere als sicher – trotz der eindeutigen Vorzeichen.


Harte Konkurrenz für den 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg plötzlich verdammt gute Karten hat

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Harte Konkurrenz für den 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg plötzlich verdammt gute Karten hat

Nach dem 31. Spieltag geht es nach wie vor besonders eng in der Liga zu. Noch zahlreiche Mannschaften können den FC auf der Zielgeraden abfangen. Viele Fehltritte sollten sich die Geißböcke nicht mehr erlauben. Auf diese Konkurrenz muss der 1. FC Köln besonders achten.

Neben dem HSV gibt es gleich fünf Mannschaften, die noch realistische Chancen haben, den FC abzufangen. Wirklich gefährlich wird ein Überraschungsteam. Auf diese Konkurrenz muss der 1. FC Köln jetzt noch besonders achten.

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Die Ausgangslage vor dem Duell gegen Regensburg ist eigentlich eine hervorragende. Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, mit einem Sieg wäre der Aufstieg für den 1. FC Köln ein großes Stück wahrscheinlicher. Und nach der Tabelle sollten die drei Zähler doch gegen das Tabellenschlusslicht möglich sein. Das Problem nur, dass in dieser Liga eben alles möglich ist. Und damit auch ein weiterer Ausrutscher. Nur erwartet die Kölner dann ein besonders unangenehmes Restprogramm beim 1. FC Nürnberg und gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mannschaften, die den Kölnern in der jüngeren Vergangenheit gerne wehgetan haben und sich auch noch Hoffnungen im Aufstiegskampf machen. Rein tabellarisch haben es die beiden letzten Saisonspiele für den FC also noch einmal in sich.

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Formkurve und Restprogramm sprechen für Elversberg

Richtig schwer wird es aber noch für Teile der Konkurrenz. Während es der Hamburger SV nur noch mit Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zu tun bekommt, könnte der 1. FC Magdeburg gleich zwei Teams aus dem Aufstiegsrennen ausschalten und aus Kölner Sicht auf nötiger Distanz halten. Der FCM spielt noch gegen den SC Paderborn und Fortuna Düsseldorf. Die volle Punkteausbeute ist also nicht mehr für alle drei dieser Verfolger möglich. Der SCP spielt wiederum am letzten Spieltag gegen den Karlsruher SC, der sich bei drei Punkten Rückstand mindestens noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz ausrechnet. Rein statistisch steht der FCK vor dem schwersten Restprogramm, aber auch nur, weil die Pfälzer am letzten Spieltag zu Finale in Köln antreten.

Und dann kommt da noch die SV Elversberg ins Spiel. Die Saarländer sind wohl das Überraschungsteam der 2. Bundesliga und schnuppern an der ganz großen Sensation. Der Tabellenvierte hat von allen Verfolgern das mit Abstand beste Torverhältnis. So deutlich, dass es nahezu einen Punkt wert ist. Und die Elf hat neben dem HSV von allen Aufstiegskandidaten das vermeintlich leichteste Restprogramm. Elversberg spielt in den letzten beiden Spielen gegen Braunschweig und Schalke – Teams, die dann wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden. Zudem zeigt die Formkurve der Saarländer nach oben – und das deutlich. Elversberg hat von den vergangenen zwölf Spielen nur eins (!) verloren, ist wohl das Aufstiegsteam mit der größten Konstanz. In den vergangenen fünf Begegnungen sammelte die Elv neun Punkte.

Von den fünf Verfolgern des Spitzenduos dürfte das Überrschungsteam aus dem Saarland damit die besten Karten haben.


Eric Martel: „Ich bin geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln
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Eric Martel: „Ich bin geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“

Für Eric Martel steht am Samstagabend ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan. Im eigenen Stadion geht es nicht nur um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen, es geht in erster Linie auch gegen den Heimatverein des Mittelfeldspielers des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den Gegner und die Ausgangslage.

Am Samstagabend spielen die Geißböcke gegen Regensburg und Köln kann einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Eine besondere Partie für den Sechser des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den Gegner und die Ausgangslage im Aufstiegskampf.

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Der Fokus liegt längst auf der kommenden Aufgabe. Bereits in zwei Tagen kann der FC einen großen Schritt Richtung Bundesliga machen – im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Regensburg. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe. Doch gerade nach dem Auftritt gegen Hannover bleiben Fragezeichen. „Wir waren nicht so ganz wach. Ich kann es mir nicht erklären wieso. Wir hatten 15.000 Fans im Rücken“, sagte Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, an dem auch Jusuf Gazibegovic wieder in Teilen dabei war. „In gewissen Situationen waren wir zu schlampig und nicht so richtig bei der Sache“, gestand Martel. Dennoch glaubt der Sechser, dass das Team mit genug Selbstvertrauen in die kommende Begegnung geht. „Wir haben vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wenn nicht wir Selbstvertrauen haben, wer dann?“

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„Meinet Wegen können wir es auch auswärts schaffen“

Ein leichter Druck dürfte aber auch auf den Geißböcken liegen. Sollten die Kölner nicht gewinnen, wird es möglicherweise zu einem Endspiel am letzten Spieltag gegen Kaiserslautern kommen. Sicherlich ein packendes und emotiongeladenes Finale. Aber eins, das auch ein gewisses Risiko beinhaltet. Mit einem Erfolg über Hannover hätten die Geißböcke das nicht nur minimiert, Köln hätte am Samstag im Flutlichtspiel im eigenen Stadion den Aufstieg perfekt machen können. „Das ist natürlich bitter. Aber es ist jetzt so und wir können es nicht ändern. Meinet Wegen können wir es auch auswärts schaffen“, sagt Martel. „Hauptsache wir schaffen es. Das ist das wichtigste.“ Die Grundlage soll also gegen Regensburg gelegt werden. „Es wird nochmal ein anderes Spiel. Die haben nichts mehr zu verlieren“, sagt Martel.

Tatsächlich ist es für den Jahn die wohl letzte Chance noch die Relegation zu erreichen. Regensburg braucht aus den kommenden drei Spielen alle Punkte. „Ich gehe davon aus, dass viele lange Bälle kommen werden. Wir werden hinten stabil stehen müssen. Wir müssen schauen, dass wir mit Ball gute Lösungen finden“, sagt der Mittelfeldspieler. Für Martel geht es im Endeffekt auch darum, schnellstmöglich wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Im vergangenen Sommer war der 23-Jährige beim FC geblieben, obwohl es Angebote gegeben hatte. Martel hätte den Verein aufgrund einer Klausel verlassen können. Nun ist die Zukunft auch nicht so richtig geklärt. Martel fühlt sich beim FC wohl, gilt als Führungsspieler, trotz seines jungen Alters. Auf der anderen Seite ist der Sechser ehrgeizig, will mehr erreichen. Der Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, verlängert Martel nicht, würden die Kölner nur noch in diesem Sommer abkassieren können.

Die Bundesliga würde die Chancen über einen Verbleib mächtig erhöhen. „Ich bin ja hier geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“, sagt Martel für den das Spiel am Samstag auch ein wenig eine Reise in die Vergangenheit ist. Immerhin spielte Martel in seiner Jugend für den Jahn, wuchs in der Nachbarschaft auf. „Ich verfolge immer noch die Ergebnisse. Es ist für mich jetzt nicht so schön, dass die soweit unten stehen. Aber in dem Spiel muss ich das zur Seite schieben.“ Denn da geht es auch um die Zukunft des Sechsers.


Kleines Endspiel: Warum der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen sollte

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Kleines Endspiel: Warum der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen sollte

Auf dem Papier ist der Vorsprung der Kölner komfortabel und der kommende Gegner ein vermeintlich leichtes Spiel. Doch die Realität ist eine andere. Gewinnt der FC nicht, wird es hinten raus dann doch noch einmal richtig knapp. Gerade ein Endspiel gegen den FCK sollte vermieden werden. Darum sollte der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen.

Nach dem 3:1-Erfolg über Münster wurde wieder wild gerechnet, die Wahrscheinlichkeit eines Kölner Aufstiegs als extrem hoch eingeschätzt. Doch die Wahrheit ist eine andere. Gibt es am Samstag keine drei Punkte läuft viel auf ein Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern raus. Und die Pfälzer sind in Köln kein gern gesehener Gast. Darum sollte der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen.

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Mit der Chancenverwertung ist es in dieser Saison bei den Geißböcken so eine Sache. Zu Beginn der Spielzeit war der FC mit vielen Chancen, aber zu wenig Ausbeute gestartet. Aktuell haben die Kölner erneut viele Möglichkeiten und nutzen sie wieder nicht. Nur dass es sich hierbei eben nicht nur um Torchancen handelt, sondern um die große Möglichkeit, den Aufstieg in die erste Bundesliga nach nur einem Jahr in der zweiten Liga frühzeitig zu erreichen. Früh starteten die ersten Hochrechnungen. Das: „Wenn der FC das, dann müssten die Gegner jenes tun“-Ausloten kamen aber nicht von ungefähr. Durch die in dieser Saison tatsächlich ungewöhnliche enge Liga – ob sie nun die stärkste aller Zeiten oder eine eher gleich schwache ist, sei dahingestellt -bleibt das rechnerische Herumschieben der Punkte im oberen Drittel auch weiterhin möglich, wenn nicht nötig.

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FC sollte Finale am letzten Spieltag vermeiden

So hatte der FC schon mehrfach die Chance, Big Points einzufahren, damit den Sack zuzumachen und den Aufstieg zu sichern. Doch die Punkteausbeute der vergangenen vier Spieltage ist mit vier Zählern doch sehr mau und dass die Kölner ihren Vorsprung kaum eingebüßt haben, spricht nicht für die Qualität der Liga. Doch viele Fehltritte sollten sich die Geißböcke wenn möglich nicht mehr erlauben. Eine Niederlage, ja selbst ein Remis gegen Regensburg könnte für den FC große Folgen haben – auch, wenn die Konkurrenz die Kölner noch nicht einholen kann. Die vier Punkte Vorsprung sind trügerisch. Der FC wird unabhängig vom Ergebnis am 32. Spieltag weiterhin einen direkten Aufstiegsplatz belegen. Das ist sicher. Nur würde sich die Ausgangslage deutlich verschieben, wenn der FC erneut nicht dreifach punktet.

Spielt Köln beispielsweise am Wochenende nur Remis, könnten gleich fünf Mannschaften von Rang drei abwärts den Abstand auf die Kölner bis auf zwei beziehungsweise drei Zähler verkürzen. Drei dieser Teams würden dann auch eine bessere Torbilanz aufweisen. Verliert Köln sogar könnte der Vorsprung demnach auf einen beziehungsweise zwei Zähler zusammenschrumpfen. Und spätestens dann wäre der Druck vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg ein besonders unangenehmer. Denn der Club gehört zu den besseren Heimteams der Liga. Zudem hat der FC von den vergangenen zehn Ligaspielen bei den Franken nur eins gewonnen.

Je nachdem hätte es der letzte Spieltag dann noch einmal richtig in sich. Denn dann empfängt der FC den 1. FC Kaiserslautern. Ein „do or die“-Spiel zum Saisonabschluss wollen die Geißböcke sicherlich unbedingt verhindern. Zumal Kaiserslautern kein gern gesehener Gast beim FC ist. Von den vergangenen 20 Heimspielen konnte Köln genau drei gewinnen. Zuletzt im Dezember 2007, davor im August 1989. Umso wichtiger wären etwas klarerer Verhältnisse nach dem Heimspiel gegen Regensburg.


Was kommt nach dem Aufstieg? Auf diesen Positionen muss und will der 1. FC Köln nachbessern

Christian Keller und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Was kommt nach dem Aufstieg? Auf diesen Positionen muss und will der 1. FC Köln nachbessern

Der FC hat nach wie vor beste Karten, den direkten Wiederaufstieg einzutüten. Allerdings wird dann die Frage nach dem „Und dann?“ erlaubt sein. Denn so richtig schlagkräftig beweist sich die Struber-Truppe gegen die direkte Konkurrenz nur selten. Der 1. FC Köln muss auf diesen Positionen nachlegen.

Die Hoffnung auf den Aufstieg ist groß, die Sorge vor dem „Und dann?“ bei vielen Fans aber auch. Gerade der Auftritt gegen Hannover hat doch einige Kader-Fragen offen gelassen. Klar ist, dass es diese Mannschaft in der Bundesliga sehr schwer haben wird. Der 1. FC Köln muss auf diesen Positionen nachlegen.

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Die Saison nähert sich zunehmend dem Saisonende an und der FC will gegen Regensburg den nächsten Schritt gehen. Auch, wenn ein verfrühter Aufstieg am kommenden Spieltag mehr als unwahrscheinlich ist, sechs Begegnungen für den FC laufen müssen, würden die Kölner mit einem Erfolg über den Jahn ein wenig mehr Sicherheit haben. Und die Planungen für die kommende Spielzeit würden weitere Konturen annehmen. Die ersten Abgänge stehen schon fest. Neben Tim Lemperle werden auch Mathias Olesen und Marvin Obuz den Verein verlassen. Dejan Ljubicic gilt ebenfalls als Abschiedskandidat. Weitere Akteure wie die Leihrückkehrer Sargis Adamyan, Rasmus Carstensen und Florian Dietz werden wohl auch nicht mehr mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen. Auch ein Verbleib von Steffen Tigges gilt als unwahrscheinlich.

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Der Kader des 1. FC Köln offenbart große Schwächen

Das Spiel gegen Hannover hat aber einmal mehr offenbart, dass der Aufstieg in die Bundesliga mit einem Kaderumbruch verbunden sein muss. Gerade gegen die weiteren Aufstiegskandidaten tun sich die Kölner extrem schwer. Wenn überhaupt überzeugte der FC nur gegen den SC Paderborn und vielleicht gegen den 1. FC Kaiserslautern. Auch bei so manchem vermeintlich leichten Gegner überließ der wertvollste Kader der Liga dem Gegner gerne mal den Ball und das Spiel. Ob der Kader also Bundesliga tauglich ist, wenn er seine Probleme in Liga zwei hat und die Tabellenführung auch auf die Schwäche der Konkurrenz zurückzuführen ist, darf zumindest hinterfragt werden. Und somit scheint es unausweichlich, dass der FC in diesem Sommer noch einmal kräftig nachlegt.

Möglicherweise wird es für Christian Keller eine letzte Chance, auf dem Transfermarkt für den FC dann doch noch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Im Winter ist das dem 46-Jährigen nicht gelungen. Keine der vier Neuverpflichtungen ist eingeschlagen, keine Soforthilfe. Der FC hat aber etwa fünf bis sechs Millionen Euro investiert. Im kommenden Sommer dürften die Investitionen etwa doppelt so hoch ausfallen. Eine Stange Geld, nur, dass die Kölner auf mehreren Positionen nachbessern wollen und auch müssen. Dem Vernehmen nach stehen gleich mehrere Vakanzen auf dem Papier. Die größte Baustelle haben die Geißböcke sicherlich im Angriff zu schließen. Lemperle wird die Kölner verlassen, Imad Rondic ist weit davon entfernt, die Lücke schließen zu können. Und da die Winter-Neuverpflichtung schon ihre Probleme in Liga zwei hat, wird die Frage nach der Qualität für die erste Klasse erlaubt sein.

Zahleiche Vakanzen will der 1. FC Köln schließen

Ein Stoßstürmer sollte also auf dem Papier der Geißböcke stehen. Wird Linton Maina bleiben, dürfte die Außenposition eigentlich gut besetzt sein. Da mit Said El Mala ein weiterer Youngster, der bislang einen hervorragenden Eindruck bei der Victoria hinterlässt, zum FC stößt, muss kein weiterer Schienenspieler verpflichtet werden. Gut möglich aber, dass der FC dort auf eine mittelfristige Verstärkung setzt. Im zentralen Mittelfeld ist die Not schön größer. Die Kölner werden einen weiteren Sechser im Format von Eric Martel benötigen. Die „Sport Bild“ brachte mit Tom Krauß vom VfL Bochum einen interessanten Mittelfeldspieler ins Spiel. Eine weitere kreative Offensivkraft würde den Kölnern ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Gerade, weil dem verletzungsanfälligen Mark Uth genauso wie Luca Waldschmidt und Florian Kainz die nötige Konstanz fehlt.

In der Hintermannschaft schauen sich die FC-Verantwortlichen schon seit längerer Zeit nach einem weiteren Innenverteidiger um. Auch, weil Joel Schmied noch nicht die Verstärkung ist, die man sich gewünscht hatte. Mit Julian Pauli und Neo Telle hat der FC zwei Talente, die sich erst in den Bundesliga beweisen müssen. Wie es mit Elias Bakatukanda in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht geklärt. Sicher werden die Geißböcke aber auch noch ein Backup für Jusuf Gazibegovic auf der rechten Seite sowie möglicherweise eine weitere Verstärkung für die linke Abwehrseite verpflichten wollen, je nachdem wie es mit Max Finkgräfe weitergeht. Der Youngster soll auf dem Zettel des VfB Stuttgart stehen. Und auch hinter Anthony Racioppi steht weiter ein Fragezeichen. Sollten die Kölner die Kaufoption nicht ziehen, wird auch ein zweiter Torhüter benötigt.