Lieblingsgegner Köln, kuriose Auf- und Abstiegssituation – Wird Adamyan der FC-Partycrasher?

Könnte dem 1. FC Köln am Samstag den Aufstieg  verbauen: Sargis Adamyan
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Lieblingsgegner Köln, kuriose Auf- und Abstiegssituation – Wird Adamyan der FC-Partycrasher?

Wenn der 1. FC Köln am Samstag auf den SSV Jahn Regensburg trifft, ist das für einige am Geißbockheim eine Begegnung von besonderer Brisanz. Allen voran FC-Leihgabe Sargis Adamyan, für den das Duell mit dem Jahn mehr als nur ein Spiel ist. Denn die Vergangenheit hat gezeigt: Sargis Adamyan trifft besonders gerne gegen den 1. FC Köln. 

Das Heimspiel gegen Jahn Regensburg steht besonders für FC-Leihgabe Sargis Adamyan unter einem besonderem Stern: Der 31-Jährige könnte den Geissböcken am Samstag nach der Niederlage in Hannover erneut einen Dämpfer im Kampf um den Aufstieg verpassen. Denn: Sargis Adamyan trifft besonders gerne gegen den 1. FC Köln. 

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Beim 1. FC Köln gibt es gleich mehrere Personen mit direkten Verbindungen zum SSV Jahn Regensburg. So wurde Eric Martel in der Jugendakademie des Jahn ausgebildet. Torwart Philipp Pentke stieg 2016 mit den Regensburgern zunächst in die 3. Liga und ein Jahr später in die 2. Bundesliga auf. Auch Geschäftsführer Sport Christian Keller prägte in Regensburg eine erfolgreiche Ära, bevor es den heute 46-Jährigen zum FC nach Köln zog.

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Adamyan trifft besonders gerne gegen den FC 

Alles Geschichten von gestern, nicht aber im Fall von Sargis Adamyan. Denn wenn am Samstag um 20.30 Uhr (live auf Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) das Heimspiel gegen den Jahn angepfiffen wird, steht er aller Voraussicht nach als FC-Leihgabe für die Regensburger auf dem Platz in Müngersdorf. Adamyan zog es im Winter ins beschauliche Regensburg. Weder unter Trainer Struber noch zuvor unter Timo Schulz oder Steffen Baumgart spielte der Stürmer eine tragende Rolle beim FC. Im Mai 2022 wurde der Angreifer für kolportierte zwei Millionen Euro verpflichtet. Sportlich konnte der heute 31-Jährige am Geißbockheim allerdings nie an seine Bestform anknüpfen. Seine beste Saison spielte er 2018/2019 – ausgerechnet beim SSV Jahn Regensburg: 15 Tore, elf Vorlagen, damals in der 2. Bundesliga, wo er auch sein Debüt in der zweithöchsten Spielklasse feierte. Umso logischer erscheint es, dass der Armenier nun an alter Wirkungsstätte einen Neuanfang wagte.

Als Sargis Adamyan das letzte Mal für den SSV Jahn Regensburg im RheinEnergieStadion gegen den 1. FC Köln auflief, endete die Partie mit einer spektakulären 3:5-Niederlage aus Sicht der Gastgeber. Für den 1. FC Köln war die Niederlage allerdings kein Beinbruch. Es war das letzte Spiel der Saison 2018/2019 in der 2. Bundesliga und unter Interimstrainer André Pawlak standen Aufstieg und Meisterschaft bereits fest. Adamyan erzielte in diesem Spiel zwei Treffer zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung der Regensburger. Bereits im Hinspiel im Dezember 2018 hatte der Armenier den Kölnern bei der 1:3-Heimniederlage einen weiteren Treffer eingeschenkt.

Die besondere Konstellation am kommenden Spieltag 

Auch im Trikot der TSG Hoffenheim traf Adamyan gegen die Kölner, am elften Spieltag der Bundesligasaison 2019/2020 in Müngersdorf. Damals steuerte er ein Tor und eine Vorlage zum Hoffenheimer Auswärtssieg bei. Es war eine Saison, die für den Stürmer verletzungsbedingt weniger Höhepunkte bereithielt als seine Zeit in Regensburg, wo er 2018/2019 zu den vier besten Scorern der 2. Bundesliga zählte. An der Spitze der Torjägerliste: Simon Terodde mit 29 Treffern.

Und nicht nur aufgrund seiner Torgefahr ist es eine besondere Situation für Sargis Adamyan: Mit einer Niederlage gegen den 1. FC Köln am Samstag könnte er mit dem SSV Jahn Regensburg den direkten Abstieg in die 3. Liga besiegeln, ausgerechnet gegen den Verein, bei dem er noch unter Vertrag steht. Denn Adamyans Leihe endet bereits nach dieser Saison, so dass er mit Regensburg gleichzeitig absteigen und mit dem FC theoretisch aufsteigen könnte.

Von seinem Wechsel nach Köln hatte sich Adamyan mehr versprochen. In bislang 60 Pflichtspielen für die Geißböcke gelangen ihm nur vier Tore – zu wenig für einen Offensivspieler mit seinen Ambitionen. Auch bei seinem aktuellen Leihverein konnte er keine Trendwende einleiten: In 23 Einsätzen für Regensburg traf der Armenier nur zweimal. Sein Vertrag beim FC läuft zwar noch bis 2026, doch dem Vernehmen nach will der Verein den 31-Jährigen im Sommer von der Gehaltsliste streichen. Denkbar sei eine erneute Leihe oder sogar eine Vertragsauflösung. Die 1,5 Millionen Euro Ablöse, die der FC 2022 an die TSG Hoffenheim überwiesen hat, dürften kaum wieder hereinzuholen sein.


Der schlechteste Tabellenführer, früher Aufstieg unwahrscheinlich – und doch gute Aussichten für den FC

Gerhard Struber wirkt ratlos beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Der schlechteste Tabellenführer, früher Aufstieg unwahrscheinlich – und doch gute Aussichten für den FC

Drei Spiele stehen für den FC noch aus und bei vier Punkten Vorsprung auf Rang drei ist der Aufstieg zum Greifen nahe. Mehr aber eben auch noch nicht. Am Wochenende ist der frühzeitige Gang in Liga eins sehr unwahrscheinlich, die Bilanz der Saison ist erstaunlich schlecht. Und doch sind die Aussichten gut für den 1. FC Köln: Das sollte den Kölnern Hoffnung machen.

Noch nie hatte ein Tabellenführer weniger Punkte nach dem 31. Spieltag. Der Vorsprung auf Rang vier ist ebenfalls nicht sonderlich komfortabel. Und doch sind die Aussichten gut beim 1. FC Köln: Das sollte den Kölnern Hoffnung machen.

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Der Blick auf die Tabelle ist für die Kölner aktuell noch beruhigend. Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz stehen da nach dem 31. Spieltag. Eigentlich ein komfortables Polster, das bereits zu der ein oder anderen Wahrscheinlichkeitsrechnung verlockt. Unterm Strich ist die Bilanz eine erstaunliche. Die Kölner fuhren in den vergangenen vier Spieltagen vier Punkte ein und erstaunlicherweise kaum an Vorsprung eingebüßt. Es bleibt weiter bei dem Eindruck, dass keine Mannschaft so richtig aufsteigen will, zumindest die Qualität nicht für eine frühzeitige Entscheidung aufbringt. Auch deswegen kommt das Führungstrio auf ein beachtlich schlechtes Punktekonto. Allen voran der Spitzenreiter. Noch nie hatte ein Tabellenführer nach dem 31. Spieltag weniger Zähler auf dem Konto. Insofern ist es auch schwer, Wahrscheinlichkeiten über einen Aufstieg anhand der vergangenen Jahre auszurechnen.

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Sechs Spiele am Wochenende entscheidend

Auch an diesem Wochenende ist die frühzeitige Rückkehr ins Oberhaus eher unwahrscheinlich. Der FC ist die einzige Mannschaft, die den Aufstieg perfekt machen kann. Allerdings muss dafür schon sehr viel zusammenkommen. Insgesamt sechs Spiele entscheiden über einen möglichen direkten Aufstieg der Geißböcke. Grundvoraussetzung ist der Erfolg der Kölner über Regensburg. Nur mit einem Sieg besteht an diesem Wochenende überhaupt die Chance, dass es jetzt schon eine Liga hochgeht. Dieses Szenario kann aber auch schon am Freitag beendet sein. Denn für einen direkten Aufstieg muss der 1. FC Magdeburg verlieren. Und der FCM erwartet das Kellerkind aus Münster im eigenen Stadion. Spielt das Team aus Sachsen-Anhalt remis oder gewinnt, ist die Aufstiegsparty bereits verschoben.

Im Parallelspiel kann auch der SC Paderborn als Party-Crasher auftreten. Die Ostwestfalen dürfen auf Schalke maximal remis spielen, um die Geißböcke im Saisonendspurt nicht mehr abfangen zu können. Am Samstag gilt die gleiche Konstellation für Fortuna Düsseldorf im Auswärtsspiel bei Braunschweig. Mit einem Unentschieden bleibt der verfrühte Aufstieg am Wochenende im Rennen. Gewinnt Düsseldorf, ist für den FC warten angesagt. Warten müssen die Kölner so oder so auf den Sonntag. Denn auch dort haben zwei Mannschaften die Chance, dem FC die Aufstiegssuppe zu versalen. Die SV Elversberg darf gegen den 1. FC Nürnberg nicht gewinnen und der 1. FC Kaiserslautern nicht beim Karlsruher SC. Sechs Spiele machen also den Unterschied. Wichtig wäre ohnehin ein Sieg der Geißböcke gegen Regensburg. Sonst würde der Druck noch einmal heftig ansteigen.

Sollte es am Wochenende noch nicht klappen, macht die Geschichte der 2. Bundesliga Hoffnung. Denn noch nie ist ein Tabellenführer des Liga-Unterhauses auf Rang vier abgerutscht. In den vergangenen vierzig Jahren war auch immer der zweite Platz sicher. Doch es gibt auch warnende Beispiele. So führte Holstein Kiel 20/21 die 2. Bundesliga sogar nach dem 32. Spieltag mit vier Punkten Vorsprung an, rutschte noch auf Rang drei ab und verlor dann die Relegation – bekanntlich gegen den FC.

Viele Gründe sprechen für den FC

Dem FC dürfen gleich mehrere Faktoren für den Endspurt Hoffnung machen. Das Restprogramm ist sicherlich nicht das einfachste, allerdings hat es die Konkurrenz schwerer erwischt. Alleine der 1. FC Magdeburg bekommt es noch mit den direkten Konkurrenten aus Paderborn und Düsseldorf zu tun. Neben dem HSV hat mittlerweile Elversberg das vermeintlich leichteste Programm. Zudem kehren bei den Kölnern nach und nach die verletzten Leistungsträger für den Endspurt zurück. Auch, wenn es am vergangenen Sonntag nicht danach aussah, der FC verfügt zudem über die Offensive, die die meisten Abschlüsse und viele Großchancen herausspielt und in der Rückrunde über die sicherste Defensive. Zudem steht aktuell der beste Keeper der Liga zwischen den Kölner Pfosten. Da sich die Konkurrenz die Punkte ebenfalls abnimmt, ist das Polster wohl das größte Faustpfand. Nur das müssen die Geiböcke erst einmal verteidigen.


Wird der 1. FC Köln doch in Bochum fündig? FC offenbar an zwei VfL-Spielern interessiert

Tim Oermann im Duell mit Harry Kane
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Wird der 1. FC Köln doch in Bochum fündig? FC offenbar an zwei VfL-Spielern interessiert

Der FC kämpft weiter um den Aufstieg, im Hintergrund wird am Kader für die kommende Spielzeit gearbeitet. Und dort kommt wieder Bochum ins Spiel. Zumindest nach einem Bericht der „Sport Bild“. Demnach ist der 1. FC Köln an Tom Krauß und Tim Oermann vom VfL interessiert.

Für den FC geht es am Samstagabend um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen und um einen weiteren Schritt Richtung Klarheit in Sachen Kaderplanung. Dort machen bereits die nächsten Gerüchte die Runde. Laut einem Artikel der „Sport Bild“ ist der 1. FC Köln an Tom Krauß und Tim Oermann vom VfL interessiert.

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Während der FC am Samstag einen weiteren Schritt Richtung Bundesliga nehmen will, geht es für den VfL Bochum bereits am Freitag um wichtige Punkte. Die Mannschaft von Dieter Hecking steht wohl vor der letzten Chance, das Ruder noch einmal rumzureißen, um den Abstieg zu verhindern. Bochum ist aktuell Tabellenlezter und trifft am Freitag auf den direkten Konkurrenten aus Heidenheim. Gewinnt Heidenheim, ist der Abstieg des VfL besiegelt. Maximal ist bei neun Zählern Rückstand ohnehin eigentlich nur noch die Relegation möglich. Ähnlich wie beim FC werden die VfL-Verantwortlichen aktuell also ebenfalls noch zweigleisig planen. Die ersten Abschiedsgerüchte lassen angesichts der aktuellen Situation nicht auf sich warten und da kommen dann eben auch die Geißböcke ins Spiel. So wurde schon in der Vorwoche über einen möglichen Wechsel von Bernardo spekuliert. Doch den Brasilianer zieht es wohl Richtung Eintracht Frankfurt.

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Oermann als Leihe von Leverkusen?

Doch die „Sport Bild“ wirft nun die nächsten beiden Namen in den Ring. Demnach sei der FC an den Verpflichtungen von Tom Krauß und Tim Oermann interessiert. Zweiterer soll sich bereits mit Bayer Leverkusen einig sein. Leverkusens Bosse sehen großes Potenzial in dem Abwehrspieler, sind bereit drei bis vier Millionen Euro für den gebürtigen Bochumer zu bezahlen. Allerdings soll der Innenverteidiger erst noch einmal verliehen werden. Der kürzeste Dienstweg wäre der nach Köln. Der 21-Jährige kommt in dieser Spielzeit auf 26 Liga-Einsätze, avancierte zum U21-Nationalspieler und wird wohl im Sommer auch an der Europameisterschaft für den deutschen Nachwuchs teilnehmen. Für ein Leihgeschäft interessieren sich allerdings auch einige Bundesligisten.

Ein zweiter Name könnte ebenfalls spannend sein. Tom Krauß habe demnach ebenfalls das Interesse geweckt. Der Mittelfeldspieler wurde im Winter von Mainz an den VfL verliehen. In Bochum avancierte der 23-Jährige schnell zu einem der Leistungsträger. Laut Artikel wäre sowohl eine Leihe als auch ein fester Transfer denkbar. Krauß hat bei den Rheinhessen noch Vertrag bis Sommer 2027. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf vier Millionen Euro ein. Krauß durchlief wie Eric Martel die Juniorenschule bei RB Leipzig, die beiden dürften sich aus dem Nachwuchsbereich der Sachsen kennen. Möglicherweise läuft das Duo in der kommenden Spielzeit gemeinsam auf. Dafür müsste der FC aber den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen. Denn die Beletage ist wohl sowohl bei Oermann als auch bei Krauß Voraussetzung für einen Wechsel.


Erneut keine Spielzeit für die Neuzugänge: Die Wintertransfer-Bilanz des 1. FC Köln fällt bitter aus

Imad Rondic beim Spiel des 1. FC Köln
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Erneut keine Spielzeit für die Neuzugänge: Die Wintertransfer-Bilanz des 1. FC Köln fällt bitter aus

Im Winter hat der FC fünf bis sechs Millionen Euro in drei Neuzugänge investiert. Nachhaltig eingeschlagen hat bisher keiner. Ganz im Gegenteil: In den beiden vergangenen Spielen spielte kein Transfer auch nur eine Minute beim 1. FC Köln: Die Bilanz der Winter-Transfers fällt bitter aus.

Imad Rondic und Joel Schmied saßen am Sonntag zum zweiten Mal in Serie 90 Minuten auf der Bank. Jusuf Gazibegovic fehlt weiterhin verletzt und Anthony Racioppi erwischte bei der U21 einen rabenschwarzen Tag für den 1. FC Köln: Die Bilanz der Winter-Transfers fällt bitter aus.

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Timo Hübers machte das Foul von Leart Pacarada und die Ampelkarte später als entscheidend aus. Ob das stimmt, ist natürlich offen. Der Platzverweis änderte sicherlich die Spieldynamik. Und Gerhard Struber war früh gezwungen, seine Mannschaft umzustellen. Luca Waldschmidt ging vom Platz, damit der Kölner Coach seine Ordnung in der Viererkette wieder herstellen konnte. Als Hannover dann aber in Führung gegangen war und der FC selbst Druck machen wollte, wechselte Struber Denis Huseinbasic ein, später auch Mark Uth. Spätestens in der Schlussphase hätte wohl der ein oder andere Fan aber auch die Brechstange, vielleicht die volle Offensive erwartet. Doch Struber beließ es bei drei Wechseln griff nicht auf die Bank zurück. Bei dem 48-Jährigen keine ganz große Überraschung, angesichts der mangelnden Joker-Gefahr vielleicht auch nachovllziehbar.

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Imd Rondic kann die Erwartungen nicht erfüllen

Und doch auch ein klares Zeichen von Struber, ein klares Zeichen an Imad Rondic und damit – wenn man so will – auch ein klares Zeichen an Christian Keller. Denn der Neuzugang kam im zweiten Spiel in Folge nicht eine Minute zum Einsatz. Der Arbeitsnachweis ist bislang nicht so richtig überzeugend. Elf Einsätze hat der Stürmer auf dem Konto, davon vier von Beginn an, einen über 90 Minuten. Auf dem Scorerboard steht bislang ein Tor. Wenig, zu wenig für einen Stürmer – selbst, wenn Christian Keller betonte, dass der Angreifer nicht als Soforthilfe geholt wurde. Die Frage wird erlaubt sein, wofür die Kölner den Stürmer dann geholt und mit einem langen Vertrag ausgestattet haben. Denn, wenn Rondic schon große Probleme in der 2. Bundesliga hat, wie sehen dann wohl die Pläne in der Bundesliga aus?

Gerhard Struber hatte vor einigen Wochen erklärt, der Stürmer brauche noch Zeit. Mittlerweile ist Rondic seit knapp drei Monaten in Köln. Der FC hat für den Angreifer dem Vernehmen nach rund 1,5 Millionen Euro bezahlt. Im Sommer werden die Geißböcke nachrüsten müssen und das eben nicht nur, weil mit Tim Lemperle einer der Kölner Topstürmer den FC verlassen wird. Rondic ist wohl die aktuell größte Enttäuschung einer ohnehin enttäuschenden Transferphase. Auch enttäuschend, weil die Fallhöhe nach einem Jahr Registirerungsverbot sicherlich besonders hoch ist. Eingeschlagen hat kurz vor Saisonende keine der Neuverpflichtungen. Im Gegenteil, das Gesamtfazit der Wintertransfers läuft jetzt schon auf ein mageres hinaus. Sicherlich auch, weil sich mit Jusuf Gazibegovic der vermeintliche Königstransfer verletzt hat. Auch, aber nicht nur. Denn der Bosnier hatte ebenfalls mit Eingewöhnungsproblemen zu kämpfen.

Viel Geld für wenig Spielzeit

Wirklich überzeugt hat Gazibegovic bei seinen Einsätzen nicht. Eine solide Rolle spielte dagegen Joel Schmied. Der Innenverteidiger profitierte aber auch von den Ausfällen der Kölner Innenverteidiger. Sind Timo Hübers und Dominique Heintz fit, bleibt für Schmied in der Viererkette nur die Rolle des Bankdrückers und in der Dreierkette würde bei voller Besetzung wohl der Sechser Eric Martel den Vorzug erhalten. Am Sonntag blieb auch der Schweizer ohne Einsatz, zum zweiten Mal in Folge. Kurios: In den vergangenen beiden Begegnungen spielte demnach kein Neuzugang bei den Profis. Und da die Kölner im Falle des Aufstiegs dem Vernehmen nach auch auf der Innenverteidiger-Position nachbessern wollen, wirft auch dieser Transfer Fragen auf. Denn für Schmied soll der FC wohl sogar um die zwei Millionen Euro bezahlt haben.

Insgesamt hat Köln im Winter zwischen fünf und sechs Millionen Euro in drei neue Spieler investiert. Viel Geld für Akteure, die zuletzt nicht zum Einsatz kamen. Bei Anthony Racioppi wurde eine Leihe vereinbart. Angeblich mit Kaufoption. Im Testspiel gegen Verl sorgte die Nummer zwei auch für Eigenwerbung. Eine fest Verpflichtung wäre denkbar. Allerdings war der jüngste Auftritt bei der U21 alles andere als beeindruckend. Für die insgesamt doch maue Transferphase gibt es Gründe. Unter anderem kurzfristig geplatzte Deals. Dennoch werden sich auch die Kölner Verantwortlichen mehr von ihren Neuverpflichtungen versprochen haben. Der Blick der FC-Bosse wird bereits nach vorne gerichtet sein. Denn die nächste Transferphase steht kurz bevor. Die Kaderplanung für die Bundesliga wird eine Mammutaufgabe werden. Denn dass der aktuelle Kader seine großen Schwachstellen hat, hat der vergangene Sonntag gezeigt.

Diese Mannschaft wird es in der Bundesliga schwer haben. Ob die Wintertransfers eine Rolle spielen können, wird sich erst noch zeigen müssen.


Das Kapitel von Marvin Obuz ist beim 1. FC Köln beendet

Marvin Obuz wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Das Kapitel von Marvin Obuz ist beim 1. FC Köln beendet

Marvin Obuz wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen. Der Vertrag des Offensivspielers wird offenbar nicht verlängert. Das berichtet die Kölnische Rundschau am Dienstagabend. Schon in den vergangenen Wochen war der gebürtige Kölner nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angekündigt, nun wird es offensichtlich Gewissheit: Marvin Obuz wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen. Das berichtet die „Kölnische Rundschau„. Demnach habe der Verein dem Spieler die Entscheidung bereits mitgeteilt.

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Der Auftrag war ziemlich eindeutig. Die Spieler, die zuletzt nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten, sollten an diesem Tag im März die Chance bekommen, sich noch einmal zu beweisen. Gerhard Struber hatte vor dem Testspiel gegen den SC Verl sogar explizit Marvin Obuz ins Spiel gebracht. Doch die Kölner boten einen erstaunlich schwachen Auftritt an, unterlagen dem Drittligisten 1:2. „Ich finde es schade, dass wir das Spiel nicht besser genutzt haben und dass der eine oder andere Spieler sich nicht besser hat in Szene setzen können, wie wir uns das gewünscht hätten“, sagte Struber später und könnte durchaus eben Obuz gemeint haben. Möglicherweise der Anfang vom Ende. Denn seitdem erhielt der Offensivspieler keine Chance mehr, stand bei den vergangenen beiden Spielen nicht mehr im Kader. 

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Kaum noch Einsätze

Ohnehin war Obuz unter Struber nie die erste Wahl, kam nur auf fünf Kurzeinsätze. Und das, obwohl der Kölner Coach gleich mehrfach die Qualitäten des gebürtigen Kölners gelobt hatte. Die hat der 23-Jährige auch bereits unter Beweis gestellt, nur eben nicht beim FC. Vielmehr bei Rot-Weiss Essen im Vorjahr. 14 Vorlagen sammelte der Außenbahnspieler, sieben Tore erzielte er selbst und bewarb sich beim FC für mehr. Obuz wurde tatsächlich zurückgeholt. Sicherlich auch aufgrund der Transfersperre. Doch schon bald zeichnete sich ab, dass das Eigengewächs nur selten zum Einsatz kommen würde. Auch, weil Obuz verletzungsbedingt einen Teil der Vorbereitung verpasst hatte. Immerhin wusste der Offensivspieler hin und wieder in Testspielen zu überezeugen.

Bereits im Winter mehrten sich die Gerüchte um einen Wechsel, möglicherweise die Rückkehr zu RWE. Doch der Kölner, der seit seinem siebten Lebensjahr beim FC spielt, wollte sich durchbeißen. Das gelang nicht. Nun folgt also die Trennung. Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtet, haben Christian Keller und Thomas Kessler dem Spieler mitgeteilt, dass der Vertrag nicht verlängert werde. Obuz kann sich also einen neuen Verein suchen. Vermutlich stand der 23-Jährige auch deswegen zuletzt bei der Kölner U21 im Aufgebot. Nun trennen sich die Wege.


Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Der FC droht ein weiteres Eigengewächs zu verlieren. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet Sky. Bereits im Winter hatten die Schwaben die Fühler nach dem Linksverteidiger ausgestreckt.

Im vergangenen Jahr verließ Justin Diehl den FC mit viel Wirbel Richtung Süden, nun könnte ein weiteres Eigengewächs folgen. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet der TV-Sender „Sky“.

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Am Samstagabend wird er mit großer Wahrscheinlichkeit mal wieder in der Startelf stehen – in der 2. Bundesliga dann zum siebten Mal. Max Finkgräfe dürfte wohl mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten, da sich Leart Pacarada gegen Hannover 96 bekanntlich die Ampelkarte abgeholt hat, gesperrt fehlt. Für Finkgräfe ist es bislang eine der wenigen Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Unter Gerhard Struber spielt der Shootingstar der vergangenen Spielzeit keine besonders großer Rolle. 13 Einsätze stehen auf der Uhr. Zwar wurde der Linksverteidiger gleich mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen, doch Finkgrääfe saß auch zehn Mal die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Gerade die Hinserie verlief für den gebürtigen Möcnhengladbacher alles andere als zufriedenstellend.

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Kontakt im Hintergrund?

Die Fallhöhe war nach der überragenden Premierensaison eine hohe. Finkgräfe war in der vergangenen Spielzeit einer der wenigen Lichtblicke einer enttäuschenden Kölner Mannschaft, wurde zum Shootingstar und galt auch in die Vorbereitung rein als gesetzt. Dann eine Verletzung und nur noch die Nummer zwei auf seiner Position. Kein Wunder also, dass dem Außenverteidiger ein gewisser Frust, eine Enttäuschung nachgesagt und dann auch mit Wechselgedanken verbunden wurde. Wie groß dieser Wunsch in dem 21-Jährigen war und vielleicht jetzt auch noch ist, ist unklar. Klar ist aber, dass es durchaus Interessenden an Finkgräfe gibt – und die wohl auch aus der Bundesliga. Schon im Winter hatte es dem Vernehmen nach einen Vorstoß des VfB Stuttgart gegeben, Finkgräfe unter Vertrag zu nehmen.

Der FC soll den Schwaben abgesagt haben. Damals betonte Christian Keller gegenüber dem „Express“, dass man sehr wohl ein großes Interesse daran hätte, den Vertragmit Finkgräfe zu verlängern. Daran wird sich vermutlich auch nicht viel geändert haben. Genauso wie an dem Interesse des VfB. Denn laut „Sky“ strecken die Schwaben auch weiterhin die Fühler nach dem 21-Jährigen aus. Und die Situation könnte sich aus Kölner Sicht etwas verändert haben. Finkgräfe hat nämlich nur noch bis zum Sommer 2026 Vertrag bei den Geißböcken. Und daraus ergibt sich einmal mehr eine bekannte und aus Kölner Sicht riskante Konstellation. Will der Spieler seinen Kontrakt bei den Geißböcken nicht verlängern, müssen die Verantwortlichen abwägen, ob sie nicht noch eine marktgerechte Ablöse kassieren wollen.

Und die gäbe es eben nur noch in diesem Sommer. Eine mögliche Ablöse könnte bei rund drei Millionen Euro liegen. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Laut Sky soll es im Hintergrund weiter Kontakt zwischen Finkgräfe und dem VfB geben.


Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Köln ab: Wer geht, wer bleibt?

Gerhard Struber im Gespräch mit Thomas Kessler und Christian Keller.
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Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Köln ab: Wer geht, wer bleibt?

Noch ist nicht klar, in welcher Liga Köln in der kommenden Saison spielen wird. Die FC-Bosse müssen länger als erhofft zweigleisig planen. Gerade im Fall des Nicht-Aufstiegs wird die Zusammenstellung einer schlagkräftigen Truppe eine Herausforderung. Im Falle des Aufstiegs zeichnen sich erste Konturen ab bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Wer bleibt, wer geht?

Bei einigen Spielern steht die Zukunft bereits fest, bei anderen ist sie noch ungewiss. Gerade die Ligazugehörigkeit ist ein entscheidender Faktor, der auf Seiten der Verantwortlichen eine erhebliche Rolle spielt bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Wer bleibt, wer geht?

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Christian Keller zeigte sich nach dem 0:1 gegen Hannover enttäuscht, so richtig angefressen wirkte der Sportdirektor des 1. FC Köln aber nicht. Dabei hätten ihm die drei Punkte bei den Niedersachsen schon sehr geschmeckt. Denn der Erfolg hätte Keller zumindest ein wenig mehr Planungssicherheit für die kommende Spielzeit gegeben. Nach wie vor müssen die FC-Bosse zweigleisig planen. Gerade im Falle des verpassten Aufstiegs wird die Kaderzusammenstellung ein Mammut-Projekt. Denn überdurchschnittlich ist der Kölner Kader in dieser Spielzeit ganz offensichtlich nicht besetzt, besser als der Durchschnitt wäre aber angesichts der Ambitionen nötig und der FC würde mehr als eine Handvoll Spieler wohl verlieren, die ein weiteres Jahr 2. Bundesliga einfach nicht mitmachen werden. Im Falle des Aufstiegs sind ebenfalls zahlreiche Stellschrauben zu drehen, es zeichnen sich aber auch schon die ersten Kader-Konturen ab.

Wer wird wohl beim 1. FC Köln bleiben?

Wirklich fix ist dieser Tage beim FC recht wenig. Doch werden die Kölner Verantwortlichen viel daran setzen, dass im Falle des Aufstiegs die Kernachse des Clubs zusammenbleibt. Marvin Schwäbe fühlt sich mittlerweile wieder wohl, verfügt zwar über eine Ausstiegsklausel, hat aber als Nummer eins wenig Gründe, dem Verein den Rücken zu kehren. Timo Hübers könnte im Aufstiegsfall wohl auch in Köln bleiben, genauso wie Jan Thielmann. Beide haben noch bis zum Sommer 2026 Vertrag. Gerade bei Thielmann ist eine Vertragsverlängerung denkbar. Mit Linton Maina soll sich ein weiterer Leistungsträger für einen Verbleib bei den Geißböcken entschieden haben. Der Offensivspieler soll im Falle des Aufstiegs einen neuen Kontrakt unterschreiben. Maina wäre sonst im Sommer ablösefrei. Laut „Bild“ sind sich Spieler und Sportdirektor einig. Die Tinte gibt es nach dem Aufstieg.

Bei Leart Pacarada, Dominique Heintz, Julian Pauli und Luca Kilian stehen die Vorzeichen auf Verbleib. Und auch drei der Neuverpflichtungen sind wohl sehr sicher in Zukunft weiterhin dabei. Joel Schmied, Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic wurden allesamt mit längeren Verträgen ausgestattet. Ob sie das Format für die Bundesliga haben, müssen sie noch beweisen. Luca Waldschmidt hat ebenfalls noch lange Vertrag und wird wohl auch am Rhein bleiben.

Welche Spieler des 1. FC Köln stehen eher auf der Kippe?

In der Theorie alle Spieler, deren Kontrakt in diesem oder im kommenden Sommer auslaufen. Wenn es nach dem FC geht, stünden wohl einige Vertragsverlängerungen an. Die würden die Geißböcke zum Beispiel zu gerne bei Eric Martel erreichen. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist mit seinen zarten 23 Jahren einer der besten Sechser der gesamten Liga. Es wird sicherlich schon diesen Sommer Interessenten aus den Top-5-Ligen geben. Allerdings läuft der Vertrag 2026 aus. Der FC würde nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Ob Martel bei seiner Zukunftsperspektive verlängert, ist also offen. Das gilt auch für die jungen Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs. Während Ersterer immer wieder mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht wird, fühlt sich der Stürmer dem Vernehmen nach in Köln so wohl, dass eine Vertragsverlängerung wohl nur noch eine Frage der Zeit ist.

Komplett offen scheint die Zukunft von Mark Uth. Der Offensivspieler deutete zuletzt an, dass es Gespräche gebe. Doch es ist unklar, in welche Richtung diese gehen. Beim FC wird man sicherlich genau darauf schauen, wie es sich mit der Gesundheit des Routiniers in den kommenden Spielen verhält. Auch hinter Jacob Christensen steht wohl weiterhin ein Fragezeichen. Und das dürfte es auch bei Anthony Racioppi geben. Der Keeper hat am Samstag bei der U21 gespielt und einen bitteren Nachmittag erlebt. Auch aufgrund seiner Patzer gab es gegen Lotte nicht viel zu holen. Eigentlich war eine feste Verpflichtung des Schweizers wahrscheinlich. Möglicherweise hat sich die Einstellung ein wenig verändert. Wie es mit Steffen Tigges weitergeht, ist offen.

Wer wird den 1. FC Köln verlassen?

Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang schon seit Monaten fest. Der Angreifer wechselt zur TSG Hoffenheim – ablösefrei. Auch Mathias Olesen hat bereits bekannt gegeben, dass es zur Trennung kommen wird. Zwar gibt es keine weiteren offiziellen Abschiede, allerdings scheinen die von Marvin Obuz und Jonas Nickisch unausweichlich. Obuz stand zuletzt gar nicht mehr im Kader der Profis. Der gebürtige Kölner hat sich auch in dieser Spielzeit nicht durchsetzen können. Nickisch will nicht beim FC bleiben, weil er keine Perspektive sieht. Auch der Wechsel von Dejan Ljubicic gilt als sehr wahrscheinlich und das unabhängig der Ligazugehörigkeit. Der Mittelfeldspieler hatte bei Union Berlin einen Medizincheck vereinbart, zu dem es aber nicht gekommen ist. Dennoch ein klares Zeichen an den Verein.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Was passiert mit den Leihspielern des 1. FC Köln?

Der FC hat zahlreiche Spieler aktuell verliehen. Dass diese in der kommenden Saison für die Profis der Geißböcke auflaufen, ist in den meisten Fällen sehr unwahrscheinlich. Für Sargis Adamyan und Florian Dietz könnte die Zeit des Abschieds gekommen sein. So richtig in Form kommen die Angreifer auch bei ihren Leihvereinen nicht. Zwar ist Rasmus Carstensen bei Lech Posen Stammspieler, es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass auch der Däne nicht mehr zu den Kölnern zurückkehrt. Elias Bakatukanda könnte dagegen doch schon im Sommer zurückkehren. Es gibt aber auch die Option, dass der Innenverteidiger ein weiteres Jahr in Linz bleiben wird. Bei Chilohem Onuoha und Malek El Mala bahnen sich wohl weitere Leihen an, während Said El Mala eine Verstärkung des Kölner Kaders werden wird.


Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Köln ein Thema?

Jonas Boldt ein Thema beim 1. FC Köln?
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Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Köln ein Thema?

Eigentlich deutete sich für Jonas Boldt ein Engagement bei Hertha BSC an. Doch wie die „Bild“ berichtet wackelt der Deal. Und der 43-Jährige soll sich im „intensiven Kontakt“ mit anderen Clubs befinden. Darunter würde sich auch der FC befinden. Ist der 1. FC Köln an Jonas Boldt interessiert?

Er ist im deutschen Fußball heiß begehrt. Im Februar wurde der 43-Jährige mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht, zuletzt hieß es, Hertha BSC habe sehr gut Karten. Doch die „Bild“ bringt nun zwei weitere mögliche Interessenten ins Spiel. Neben der TSG Hoffenheim auch den FC. Ist der 1. FC Köln wirklich an Jonas Boldt interessiert?

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Wie die „Bild“ berichtet gäbe es „intensiven Kontakt“ zwischen Boldt und zwei deutschen Clubs. Neben der TSG Hoffenheim eben auch dem 1. FC Köln. In dem Artikel heißt es, dass sich der FC im Falle des Aufstiegs sportlich neu aufstellen und Boldt dann möglicherweise zum Thema werden könnte. Zumal Christian Keller bei den Fans in der Kritik stünde. Aber ist das wirklich ein realistisches Szenario? Die Kritik einiger Fans am Sportdirektor ist ganz sicher nicht von der Hand zu weisen. Die Kölner Anhänger hadern unter anderem mit der Transferpolitik. Auch mit der aktuellen. Von den Winter-Neuverpflichtungen spielte am Wochenende zum zweiten Mal in Folge kein einziger bei den Kölner Profis. Abgesehen von Anthony Racioppi, der bei der U21 zum Einsatz kam und dem dann auch noch folgenschwere Patzer unterliefen, war keiner der vier Neuverpflichtungen im Einsatz.

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Boldt viele Jahre bei Bayer Leverkusen

Aktuell gibt es allerdings wenig Anzeichen, die darauf schließen lassen, dass Keller intern nicht mehr fest im Sattel säße. Der Wiederaufstieg in die Bundesliga würde daran vorerst wohl auch nichts ändern. Im Gegenteil: Sollten die Kölner in die Bundesliga zurückkehren, wird Keller eine schlagkräftige Truppe für die Beletage zusammenstellen wollen und sollen. Ob ihm das glingt, wird sich dann zeigen. Ein Nicht-Aufstieg würde den Sportdirektor wohl eher in Bedrängnis bringen. Obwohl die Kölner in Hannover eine Vorentscheidung liegenließen, ist der Aufstieg nach wie vor das wahrscheinliche Szenario.

Dass Boldt aber ein begehrter Sportmanager ist, steht außer Frage. Der 43-Jährige war von 2007 bis 2019 bei Bayer Leverkusen tätig, unter anderem Sportdirektor unter Rudi Völler. 2019 wurde der gebürtige Nürnberger Sportvorstand beim Hamburger SV, holte unter anderem Steffen Baumgart zu den Rothosen. Unumstritten war der Manager aber in Hamburg nicht. Nach fünf misslungenen Aufstiegsversuchen wurde Boldt im vergangenen Sommer beim HSV freigestellt. Seither gibt es immer wieder Vereine, die offenbar ein Interesse an dem Manager haben. Wie groß das der Geißböcke ist, ist offen.


Die nächste Pyroshow: Droht dem 1. FC Köln nun ein Ausschluss der Fans?

Wieder einmal Pyros von den Anhängern des 1. FC Köln
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Die nächste Pyroshow: Droht dem 1. FC Köln nun ein Ausschluss der Fans?

Erst vor 14 Tagen hat der DFB den FC mal wieder mit einer Strafe für Fehlverhalten seiner Fans belegt. Und die Sanktion mit einer Androhung von weiteren Konsequenzen garniert. Dazu könnte es nun kommen, denn im Spiel bei Hannover wurde wieder gezündet. Droht dem 1. FC Köln nun der Zuschauerausschluss?

Es ist gerade zwei Wochen her, da hat der DFB den FC mit einer empfindlichen Strafe für das Fehlverhalten seiner Fans bestraft. Und gleichzeitig weitere Konsequenzen bei weiteren Vergehen angekündigt. Gegen Hannover hüllte sich das Stadion in roten Nebel. Droht dem 1. FC Köln nun der Zuschauerausschluss?

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„Alle in Weiß“, lautete das Motto der rund 15.000 Anhänger, die es am Sonntagnachmittag nach Hannover verschlagen hatte. Doch die Heinz-von-Heiden-Arena hüllte sich vor Spielbeginn der Begegnung des 1. FC Köln bei Hannover 96 in roten Nebel. Teile der Fanszene hatten ihr Versprechen wahr gemacht und wieder ordentlich Pyro gezündet. Schiedsrichter Timo Gansloweit konnte die Begegnung so erst mit genau drei Minuten Verspätung anpfeifen. Für einige Kölner Anhänger möglicherweise das emotionale Highlight einer Auswärtsfahrt, die schließlich in einer großen Enttäuschung und dem verdienten 0:1 bei den Niedersachsen endete, für den Verein wird das Feuerwerk im Hannoveraner Rund aber wieder ein Nachspiel haben – und das könnte dieses Mal erneut besonders schmerzhaft ausfallen.

DFB hatte mit Konsequenzen gedroht

Denn das Zünden der Pyros ist dieses Mal in doppelter Sicht ein Spiel mit dem Feuer. Der FC musste in dieser Spielzeit schon mehrfach tief in die Tasche greifen. Erst vor zwei Wochen hatte der DFB mal wieder eine Strafe gegen Köln ausgesprochen. Gleich für mehrere Vergehen müssen die Geißböcke mehr als 300.000 Euro bezahlen. Vor allem die DFB-Pokal-Begegnung gegen Hertha BSC stand im Fokus. Damals hatten die Kölner Fans vor der Partie ein beeindruckendes Feuerwerk abgebrannt. Und die Kölner waren mit der Sanktion noch glimpflich davongekommen. „Die Strafe wäre doppelt so hoch ausgefallen, hätte der 1. FC Köln nicht zwei Täter ermittelt, was nach den geltenden Richtlinien zu einer Strafreduzierung um 50 Prozent führt“ hieß es von Seiten des DFB.

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Doch die Strafe des Verbands wurde noch mit einem Zusatz versehen. Der DFB verwies auch darauf, „dass bei weiteren gravierenden Pyro-Vorkommnissen im Kölner Zuschauerblock auch Sanktionen, die über eine Geldstrafe hinausgehen, und gegebenenfalls Auflagen in Erwägung gezogen werden müssten.“ Ein Zuschauerausschuss wäre eine erwartbare Sanktion. Die Kölner Ultras hatten beim vergangenen Heimspiel dann mit Humor auf die Drohung reagiert und in der Halbzeit eine Pyro-Show angedeutet, dann aber Konfetti-Kanonen gezündet. Allerdings mit dem Banner-Versprechen die Pyro-Show nachzuholen. Das Versprechen wurde nun erfüllt. Den FC werden somit ganz sicher weitere Strafen erwarten und möglicherweise der Zuschauerausschluss.

Ein Zuschauer-Ausschluss zum Saisonfinale wäre aus Sicht der Fans sicherlich fatal, ist aber eher unwahrscheinlich. Denn in aller Regel dauert es mit der Sanktionierung ähnlicher Vergehen Wochen, eher Monate.


Pleite des 1. FC Köln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Jan Thielmann war nach dem 0:1 seines 1. FC Köln enttäuscht
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Pleite des 1. FC Köln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Nach der 0:1-Pleite gegen Hannover haderten die Geißböcke mit der Leistung des Schiedsrichters. Das soll und darf aber nicht über den eigenen Auftritt hinwegtäuschen beim 1. FC Köln: Der FC enttäuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

15.000 Fans waren nach Hannover gereist, um mit dem FC den nächsten Schritt Richtung Aufstieg zu gehen. Die Konkurrenz spielte mit, es war alles angerichtet und doch gab es nur große Ernüchterung beim 1. FC Köln: Der FC enttäuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

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Für Timo Hübers gab es nach der bitteren 0:1-Pleite bei Hannover 96 keinen Zweifel, welche Situation über den Ausgang der Begegnung richtete: Die Gelb-Rote Karte gegen Leart Pacarada hatte der Abwehrspieler ausgemacht. Der Linksverteidiger hatte gleich zwei Mal für eher harmlose Vergehen eine Verwarnung erhalten, die zweite dann schon nach gut 50 Minuten, der FC spielte nahezu eine Halbzeit in Unterzahl. „Das ist der spielentscheidende Moment“, sagte der Kölner Kapitän. „Mir fehlt da ein bisschen das Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter. Er spielt zwei Mal Foul.“ Eine Meinung, die auch Marvin Schwäbe und Gerhard Struber teilten. Gerade der FC-Trainer fand dementsprechend auch deutliche Worte gegenüber dem Schiedsrichter, erachtete den Einsatz des jungen Unparteiischen als übermütig, hätte sich mehr Erfahrung gewünscht.

FC findet nie so recht ins Spiel

Tatsächlich ließ sich über die Notwendigkeit der Ampelkarte sicherlich streiten. Genauso aber, ob es sich bei dem Platzverweis um die entscheidende Szene der Begegnung gehandelt hat. Denn die Begegnung nahm von Beginn an eine Richtung, die dem 15.000 aus Köln mitgereisten Fans so gar nicht schmeckte. Hannover übernahm von Beginn an die Initiative, war dominant und gefährlicher. Die Münchner Leihgabe Hyunju Lee verpasste das freie, lange Eck knapp, Lars Gindorf und Nicolò Tresoldi fanden in Marvin Schwäbe ihren Meister. Der FC spielte behebig, ideenlos, einfach schwach. Nach vorne ging so gut wie gar nichts. Nach einer guten halben Stunde stand bei den Kölnern ein Abschluss auf dem Konto, bei Hannover waren es zu diesem Zeitpunkt sieben. Erst wenige Minuten vor der Halbzeit war Tim Lemperle durch, sein Pass ins Zentrum missglückte, landete so aber bei Flroian Kainz, der die gute Möglichkeit zu einfach wegschenkte.

Unterm Strich war es aber einfach zu wenig, um die kriselnden Niedersachsen in arge Sorgen zu bringen. „Die guten Gründe für die Niederlage sind, dass wir in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden haben, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben zu schnell den Ball immer wieder hergegeben“, sagte somit auch Struber später am Sky-Mikrofon. Möglicherweise gab es für die zweiten 45 Minuten einen Masterplan, doch wieder war es Lee, der das erste Tor nur knapp verpasste. Und dann folgte auch schon der sicher nicht ganz clevere Einstieg von Leart Pacarada. „Ich weiß nicht, ob man gut beraten ist, so einen jungen Schiedsrichter, der so wenige Spiele hat, dann so ein Spiel zuzumuten“, sagte Struber. „Ich bin ein Förderer der Talente, aber man sollte schon hinterfragen, ob man so einen jungen Kerl darauf loslässt, hier zu lernen, in so einer Phase, in der wir alle drinstecken.“ 

„Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen“

Und die erste Unterzahl in dieser Saison zeigte beim FC umgehend Wirkung. Hannover zog für einige Minuten ein Powerplay auf. So lange, bis Gindorf mit einem sehenswerten Schuss zur Führung der Gastgeber einnetzte. Sehenswert, aber wohl nicht gänzlich unhaltbar. „Dann geht es hier in Unterzahl, du bekommst direkt das Tor“, so Struber. „Die Jungs haben gekämpft, gefightet bis zum Schluss, um das Spiel noch zu drehen. Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen.“ Zwar warf der FC gerade in den letzten Minuten der Partie alles nach vorne, Vorwürfe musste sich die Mannschaft dann aber aufgrund des Spiels in Gleichzahl gefallen lassen. „Die Leistung stört mich massiv. In der ersten Halbzeit erwarte ich mir von der Mannschaft eine andere Tonart“, wurde Struber dann doch auf der Pressekonferenz deutlich.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Offensive wieder erschreckend schwach

Gleich mehrere Spieler blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Gerade die Offensive hatte nicht viel von der Wucht, die in der vergangenen Woche noch den 3:1-Erfolg gegen Münster ermögichte. Tim Lemperle und Damion Downs kamen auf nicht einen Torschuss, Luca Waldschmidt erinnerte eher an den vermeintlichen Unterschiedsspieler des Saisonauftakts. Der Grund für die kritischen Worte des Trainers liegt auf der Hand. Der FC verspielte die große Chance, einen weiteren großen Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Denn auch wenn schon die ersten von einer hundertprozentigen Aufstiegs-Wahrscheinlichkeit sprechen oder rechnen, dann sieht die Wahrheit nach dem 31. Spieltag doch ein wenig anders aus. Der Vorpsrung auf den Relegationsplatz beträgt dann eben doch nur vier Zähler, bei neun zu vergebenden. Der auf Rang vier beträgt fünf Punkte.

Gerade in dieser ausgeglichenen Liga ist der Aufstieg damit alles andere als sicher. Immerhin holte der FC aus den vergangenen vier Begegnungen gerade einmal vier Zähler. Die Chancen stehen weiterhin gut, nur den Aufstieg kann der FC am kommenden Wochenende gegen Regensburg noch nicht sichern. Den gäbe es im Idealfall am Sonntag. „Jetzt gilt es auch hier wieder das ein oder andere Learning mitzunehmen und dann nächste Woche wieder alles daran zu setzen, auch in einem schweren Spiel einen Sieg zu landen“, so Struber. Diese Woche hat es dazu nicht gereicht.