Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Tim Lemperle stürmt für den 1. FC Köln
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Tim Lemperles Sonntagsausflug: Ein unnötiger Eklat zur Unzeit – ein Eklat, der Fragen aufwirft

Die Eurphorie hat in Köln durch den Sieg gegen den 1. FC Nürnberg Einzug erhalten. Doch genauso schnell, wie sie aufgekommen ist, hat sie auch wieder einen Dämpfer erlitten. Und das zum wohl unglücklichsten Zeitpunkt der gesamten Saison – kurz vor dem Endspiel um den Aufstieg in die erste Liga des 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

Spaß am Spiel, Leidenschaft und eine positive Grundstimmung sind die Zutaten, mit denen FC-Caoch Friedhelm Funkel dieser Tage arbeiten kann. Nun wird die Stimmung jedoch von außen ins Wanken gebracht beim 1. FC Köln: Tim Lemperles Ausrutscher kommt zur Unzeit.

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Nein, alles wollte Tim Lemperle am vergangenen Freitag in Nürnberg sicherlich nicht gelingen. Und dennoch war der Stürmer einer der Matchwinner, sogar einer der besseren Spieler. In der Liga gibt es sicherlich nicht viel Stürmer, die auch nach 90 Minuten noch so aggressiv und hoch anlaufen, dass der gegnerische Torhüter offenbar vor Schreck den Ball herschenkt. Lemperle hatte also maßgeblichen Anteil an der „Friedhelm, Freude, Eierkuchen“-Stimmung, die der neue Trainer in wenigen Tagen in den Köpfen der Geißböcke implementiert und der FC mit dem 2:1-Erfolg über gefühlt ganz Köln ausgebreitet hat. Der Kölner Coach hat der Mannschaft Spaß, Optimismus und Selbstvertrauen vermittelt und damit eine ähnliche Euphorie ausgelöst, wie zuletzt vielleicht Steffen Baumgart, als der Harakiri-Fußball noch erfolgreich war.

Tim Lemperle wird wohl ausfallen

Zu gerne hätten die Kölner diese Euphorie geräuschlos mit in das alles andere als einfache Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mittransportiert. Die einhellige Meinung ist schließlich, dass dem FC mit großer Wahrscheinlichkeit eine Zitterpartie bevorsteht. Die Vorstellung einer geräuschlosen Woche hat Tim Lemperle mit einer überraschenden Härte eingerissen. Es ist ein unglücklicher, ein unrühmlicher Abgang, den der Angreifer da mit voller Wucht hingelegt hat. Eben nicht heimlich, still und leise durch die Hintertür. Vielmehr mit vollem Tempo gegen und dann durch die Wand. Und es ist ein fatales Signal, ein Eklat zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Eine Woche vor dem wichtigsten Spiel der gesamten Saison.

Die Geschichte liest sich bislang so: Lemperle hat den Sonntag mit einigen Freunden auf einem Partyschiff in Rodenkirchen verbracht. Dort wurde der Kölner Stürmer offenbar zunächst provoziert, die Lage schien sich wieder entspannt zu haben, bis der 23-Jährige das Schiff gegen 21 Uhr verließ, dort wartete der Provokateur mittlerweile mit Verstärkung. Es kam zu einem körperlichen Angriff und zu den doch erheblichen Verletzungen. Nach Informationen von come-on-fc.com soll sich der Stürmer einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und zumindest den Verdacht einer Gehirnerschütterung zugezogen haben. Die Nacht verbrachte der Angreifer jedenfalls im Krankenhaus. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis der Eklat in den Sozialen Medien mehr als nur thematisiert wurde. Nicht wenige User fühlen sich an einen FC vergangener Tage erinnert.

Vorgezogene Aufstiegsparty?

Zur richtigen Einordnung gehört, dass Lemperle am Sonntag wie der Rest der Mannschaft frei hatte, sich also die Nachmittagsgestaltung komplett selbst überlegen und auch ausüben durfte und konnte. Und dennoch wirft der Sonntag zahlreiche unschöne Fragen auf, mit denen sich auch der Verein nun rumschlagen muss. Eben wenige Tage vor dem packenden Finale. Schon am Samstag hatten die FC-Spieler bei Bier und Pizza zusammengesessen und die Zweitliga-Konferenz verfolgt. Ein gemeinsamens Beisammensein, das nach Ansicht einiger Fans aber nicht unbedingt Bier benötigt hätte. Zumal die Party ohne den Wirt, also in dem Fall Elversberg und Paderborn gemacht wurde, die dann ja auch anders als vielleicht erwartet, mindestens aber erhofft, ihre Begegnungen gewannen.

Auch, wenn die Spieler am Sonntag ebenfalls frei gehabt haben, muss die Frage durchaus erlaubt sein, ob ein Fußballprofi diese Zeit dem Vernehmen nach stark alkoholisiert auf einer Party-Location verbringen muss. Wohl gemerkt genau eine Woche vor dem Endspiel, das wiederum die wohl größte Sause der Saison mit sich bringen kann. Einem Fußballprofi sollte durchaus bewusst sein, dass der Konsum von zu viel Alkohol in der Öffentlichkeit nun vielleicht nicht als die beste Idee wahrgenommen wird – gerade, wenn man in der Generation von Smartphones aufgewachsen ist. Dass beim „Daydrinking“ Alkohol mitspielt, wird der 23-Jährige gewusst haben. Das Risiko, sich den ein oder anderen Spruch zu fangen, ist ebenfalls kein kleines. Das rechtfertigt weder die Pöbeleien noch den Übergriff, doch das Risiko sollte dem Sportler bewusst gewesen sein. Und ob ein Spieler am Tag nach einem „Daydrinking“ 100 Prozent Leistung bringen kann, ist auch nicht geklärt.

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Störgeräusche zur Unzeit

Der FC muss sich wiederum fragen, warum bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ein Spieler ganz offensichtlich über die Strenge schlägt. So hatte Linton Maina bekanntlich an Weiberfastnacht gegen die selbst auferlegte Partybremse verstoßen. Dem Vernehmen nach eben mit Tim Lemperle, der aber zu der Zeit verletzt ausfiel. Eine saftige Strafe soll die Folge gewesen sein. Ob es die auch für Lemperle gibt, ist unklar. Denn für den körperlichen Angriff kann er nun mal nichts. Ohnehin gibt es eben auch Fans, die anmerken, dass derjenige den ersten Stein werfen soll, der nicht schon mal vor einer wichtigen Prüfung über die Strenge geschlagen ist. Ein durchaus nachvollziehbarer Einwand. Nur geht es bei der Prüfung am Samstag eben um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Sollte der FC am Sonntag den Aufstieg trotz der guten Ausgangsposition verpassen, ist das ganz sicher nicht die Schuld von Tim Lemperle. Der 23-Jährige hat aber eine Unwägbarkeit mehr ins Spiel gebracht, die sich Köln gerne gespart hätte. Und damit ist nicht nur der sportliche Verlust durch den Ausfall des Toptorjägers gemeint. Lemperle bringt mitten in die Euphorie, den Optimismus, die positive Grundstimmung ein vollkommen unnötiges Störgeräusch. Und genau das ist die einzige Stellschraube, an der Friedhelm Funkel in den vergangenen Tagen drehen konnte, der einzige Einfluss, den der neue Trainer nehmen konnte. Geräuschlos wird die entscheidende Woche sicher nicht mehr ablaufen.


1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Ragnar Ache steht wohl auf der Liste des 1. FC Köln
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1. FC Köln offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache

Der FC scheint in Sachen Stürmersuche ernst zu machen. Der 1. FC Köln befindet sich in Gesprächen mit Ragnar Ache. Der Stürmer soll im Falle des Aufstiegs ein konkretes Transferziel sein. Dass Ache den FCK verlassen wird, steht bereits fest.

Dass der FC an den Stellschrauben des Kaders drehen wird, steht außer Frage. Die Geißböcke müssen und wollen sich auf mehreren Positionen verbessern. Nach wie vor ist die Suche nach einem Stürmer ein dringliches Ziel. Und möglicherweise sind die Geißböcke bereits fpndig geworden. Der 1. FC Köln befindet sich offenbar in „konkreten Gesprächen“ mit Ragnar Ache. Das berichtet zumindest der TV-Sender Sky.

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Die Situation könnte eigentlich nicht viel kurioser sein. Am Sonntagnachmittag wird Ragnar Ache vermutlich alles dafür tun, um dem FCK noch in die Relegation zu bringen. Das ist natürlich keine große Überraschung, nur würde das gleichzeitig bedeuten, dass die Pfälzer dem FC eine Niederlage zufügen und die Aufstiegsparty crashen würden. Sollte Lautern gewinnen, der FC verlieren und Elversberg und Paderborn dreifach punkten, wäre der Aufstieg kein Thema mehr, die Kölner würden auf Rang vier abrutschen. Und dabei soll Ache eigentlich helfen. Nur verdichten sich die Anzeichen, dass der Stürmer im Falle des Kölner Aufstiegs eine Wunschlösung im Angriff der Geißböcke wird. Ache steht bei den FC-Bossen dem Vernehmen nach weit oben auf der Liste.

18 Tore in 29 Ligaspielen

Und das ist nach dieser Spielzeit auch kein Wunder. Der 26-Jährige kommt in dieser Spielzeit in 29 Spielen auf 18 Tore und eine Torvorlage. Ache ist auch ein Garant dafür, dass Lautern überhaupt noch eine Rollle im Aufstiegskampf spielt. Das weckt natürlich Interesse und ganz sicher nicht nur aus Köln. So sollen auch andere Clubs aus Deutschland, aber auch dem benachbarten Ausland. Das Traumziel des Stürmers ist bekanntlich die Premier League. Er könne sich aber auch ein Engagement in Spanien oder Italien vorstellen, hieß es zuletzt. Laut dem TV-Sender „Sky“ soll der FC aber im Falle des Aufstiegs sehr gute Karten haben. Demnach gebe es bereits „konkrete Gespräche“, aber der FC wolle „Ragnar Ache im Falle des Aufstiegs fest verpflichten“, sagt Sky-Experte Florian Plettenberg,

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der Stürmer verfügt über eine Ausstiegsklause. Die dort festgeschriebene Ablösesumme soll dem Vernehmen nach zwischen vier und fünf Millionen Euro liegen. Beim FC würde der Stürmer auf einige alte Bekannte treffen. In den Junioren-Nationalmannschaften hat Ache unter anderem mit Luca Waldschmidt und Luca Kilian zusammengespielt. Am Sonntag wird Ache noch einmal Vollgas für die Pfälzer geben. Ob das reicht, wird sich zeigen. Rücksicht wird der Stürmer sicherlich nicht nehmen.


Nun offiziell: Justin von der Hitz verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Nürnberg

Justin von der Hitz im Einsatz gegen den SC Verl
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Nun offiziell: Justin von der Hitz verlässt den 1. FC Köln und wechselt zum 1. FC Nürnberg

Es hatte sich in der vergangenen Woche schon angedeutet, nun ist es offiziell: Justin von der Hitz wechselt vom 1. FC Köln nach Nürnberg. Der Abwehrspieler soll beim Club einen Vertrag bis 2029 unterschrieben haben. Der U17-Weltmeister wechselt ablösefrei.

Schon seit Wochen hielten sich die Gerüchte über einen möglichen Wechsel. In der vergangenen Woche wurden die Spekualtionen konkreter und nun sind sie offiziell: Justin von der Hitz wechselt vom 1. FC Köln nach Nürnberg.

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Am Sonntagvormittag drehte der Rechtsverteidiger noch einmal so richtig für die Geißböcke auf. Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft der U19-Junioren erzielte der Kölner gegen Werder Bremen das zwischenzeitliche 1:1 und bereitete das 2:2 mit einem Kopfball-Ableger vor. Auch von der Hitz hatte damit großen Anteil am Erreichen des Endspiels um den Titel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Sonntag. Der FC setzte sich gegen Werder im Elfmeterschießen durch. Es wird vorerst der letzte Auftritt des U17-Weltmeisters im Kölner Trikot sein. Von der Hitz wird den FC verlassen und wie einst Jens Castrop zum 1. FC Nürnberg wechseln. Das allerdings ablösefrei. Beim Club soll der 18-Jährige einen Vierjahresvertrag unterschrieben haben.

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„Es ist ein großer Schritt für mich“

„Weg von meiner Heimat zum Club zu wechseln, ist für mich ein großer Schritt, auf den ich mich sehr freue. Die aktuelle Saison zeigt, dass sich junge Spieler wie ich hier gut entwickeln können und dass man auf sie setzt“, sagt von der Hitz. „Die Gespräche mit Joti Chatzialexiou und Miro Klose waren ausschlaggebend für meine Entscheidung und haben mit ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich darauf, ab Sommer hier auflaufen zu dürfen und Gas zu geben.“ Damit verlässt einmal mehr ein vielversprechendes Talent den FC. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner sich ebenfalls um eine Vertragsverlängerung des Talents bemüht haben. Vergeblich. Der junge Spieler sucht eine neue Herausforderung und die bei den Mittelfranken. Anscheinend soll Miro Klose eine nicht unerhebliche Rolle bei dem Wechsel gespielt haben.

Offenbar auch die Bayern interessiert

Von der Hitz kam 2020 zum FC, spielte in dieser Saison hauptsächtlich in der U19, kam aber auch bei der U21 zum Einsatz. Bei den Profis spielte der Rechtsverteidiger allerdings nur im Testspiel gegen den SC Verl vor. Gerhard Struber lobte den Youngster anschließend, sprach aber auch davon, dass von der Hitz noch einen gewissen Weg vor sich habe. Eine Chance auf den Platz bei den Profis wurde dem Eigengewächs trotz Personalnot nicht eingeräumt. Möglicherweise auch ein Grund für den Wechsel zu den Mittelfranken. Neben den Nürnbergern waren offensichtlich auch der FC Schalke 04, Bayern München und Bayer Leverkusen an dem Talent interessiert. Das berichtet der in der Regel gut informierte Transfer-Spezialist Fabrizio Romano.

„Justin bringt ein sehr spannendes Profil mit, das vor allem für viel Tempo, Dribblings und Stärken im Abschluss steht“, sagt Joti Chatzialexiou, Vorstand Sport. „Mit seiner Verpflichtung kommt im Sommer ein weiteres spannendes Talent in unsere Reihen, von dem ich mir bereits während meiner Zeit beim DFB innerhalb der verschiedenen Nationalmannschaften einen umfangreichen Eindruck verschaffen konnte, der mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.“


Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Der FC muss wohl auf seinen Top-Torjäger im großen Endspiel gegen den FCK verzichten. Eine Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus. Der Angreifer wurde am Sonntag tätlich angegriffen und erlitt offenbar einen Nasenbeinbruch.

Hat der Stürmer sein letztes Spiel für den FC am vergangenen Wochenende schon bestritten? Zumindest gibt es eine Hiobsbotschaft beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus, kann wahrscheinlich nicht mehr in das Finale eingreifen.

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Tim Lemperle wird möglicherweise den Geißbock nicht mehr auf der Brust tragen. Der Stürmer der Geißböcke fällt gegen den 1. FC Kaiserslautern mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Nach Informationen von come-on-fc.com war der Stürmer mit einigen Freunden am frühen Sonntagabend in Rodenkirchen unterwegs. Dort soll der Kölner Profi provoziert und körperlich angegangen worden sein. Dabei erlitt Lemperle einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde am Kopf. Laut Informationen von come-on-fc.com kam es zu einer Auseinandersetzung, die von der gegnerischen Seite begonnen wurde. Diese endete in einem Angriff auf dem Kölner Stürmer. Dabei schlugen die Angreifer Lemperle unter anderem ins Gesicht. Die Polizei war nach dem Angriff vor Ort und wird die Ermittlungen aufnehmen. Ob die Geschädigten Strafanzeige stellen, ist noch offen.

„Wir sind über den Vorfall informiert“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Wir sind über den Vorfall informiert. Tim wurde am frühen Sonntagabend tätlich angegangen und hat dabei Gesichtsverletzungen erlitten“, bestätigte Thomas Kessler auf Anfrage. „Nach aktuellem Stand ist es unwahrscheinlich, dass er am kommenden Sonntag einsatzfähig sein wird.“ Der Zeitpunkt könnte wohl kaum bitterer sein für die Geißböcke. Wenige Tage vor dem 34. Spieltag der Saison, in der der FC um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpft, wäre der Ausfall des Top-Scorers der absolute Supergau. Lemperle schoss für den FC in der Liga zehn Tore und bereitete sechs vor. Zuletzt im Duell gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende, als er zweimal auf Florian Kainz ablegte.

Ob Lemperle mit einer Spezialmaske spielen kann, wie einst Kylian Mbappé oder Ellyes Skhiri, scheint bislang unwahrscheinlich.


Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Friedhelm Funkel als Trainer des 1. FC Köln.
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Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Ein Aufstieg am vergangenen Freitag wäre wahrscheinlich zu viel des Guten gewesen. Nun hat der FC eben die Möglichkeit, im eigenen Stadion aufzusteigen. Die Aufgabe bleibt jedoch eine schwierige, denn zaubern kann auch Friedhelm Funkel nicht. Einen Motivationsschub geben aber wohl durchaus: Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Ein Konzept, dass sich so einfach anhört, jedoch schwer zu entfachen ist. Das scheint dem 71-Jährigen beim FC allerdings gelungen zu sein. Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

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Vielleicht wäre der Aufstieg am Samstag ein wenig viel des Guten in Sachen Funkel-Mania gewesen. Vielleicht wäre es aber auch nicht die richtige Dramatik für diese verrückte 2. Bundesliga gewesen. „Endspiel gegen Funkels Ex-Club“ hört sich doch wirklich besser an. Die Kölner Aufstiegssause ist also vertagt. In einer einigermaßen normalen Fußball-Welt sollte die Party dennoch am kommenden Sonntag nach dem Saisonfinale, dann eben gerne in Köln, stattfinden. Doch so wirklich normal ist dieser Teil der Fußball-Welt in dieser Saison eben nicht. Bis zum 32. Spieltag durfte sich die Hälfte der Liga noch Aufstiegshoffnungen machen. 17 Trainer wurden in dieser Spielzeit gewechselt (inklusive Interimstrainer) und das bei elf Vereinen, darunter fünf Clubs, die sich vor diesem Spieltag noch im Aufstiegsrennen befunden haben. Und ganz nebenbei, weniger Punkte hatte ein Zweitliga-Tabellenführer auch noch nicht.

Ein wenig Glück ist nicht von der Hand zu weisen

Nun bekommt der FC sein Aufstiegs-Endspiel gegen eine Mannschaft, die sich ebenfalls noch geringe Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen darf – zugegeben sehr sehr geringe. Das macht die Aufgabe am Sonntag aber nicht leichter. Wer diesen Verein seit Jahren verfolgt, wird zumindest ahnen, dass es durchaus eine Zitterpartie werden kann, wird die Sorge haben, dass es trotz der guten Ausgangslage am Ende nicht reicht. Dass jene Ausgangslage aber eine gute ist, ist wohl auch Freidhelm Funkel zu verdanken. Funkel und damit auch ein bisschen den Vereins-Bossen, die sich zu der Entscheidung, Gerhard Struber zu entlassen, durchringen konnten. Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg stellt sich zumindest das Gefühl ein, dass der Trainerwechsel kurz vor der Ziellinie doch die richtige Maßnahme war.

Nach der Euphorie rund um die Rückkehr von Friedhelm Funkel eine verständliche Wahrnehmung. Aber auch eine trügerische. Denn bei den nicht wirklich konstanten Leistungen in dieser Spielzeit wäre ein 2:1-Erfolg über Nürnberg, selbst mit einer ähnlichen Spielweise, auch Gerhard Struber am Freitag zuzutrauen gewesen. Zumal der Erfolg dann auch mit zwei gravierenden Fehlern der Pfälzer zusammenhing. Das 2:1 war verdient, der FC die bessere Mannschaft, glücklich war der Sieg dann aber eben auch. Wohin hätte eigentlich das Stimmungsbarometer gezeigt, wenn Caspar Jander den Ball nicht gegen Luca Waldschmidt verloren und Michal Kuckuka den Ball vor dem Zweikampf gegen Tim Lemperle einfach weggeschlagen hätte. Danach wird am kommenden Sonntag keiner mehr fragen.

Mit Ruhe, Sicherheit und viel Erfahrung

Nur sollte man eben nicht glauben, Funkel habe eine Qualität aus der Mannschaft kitzeln können, die unter Gerhard Struber verborgen geblieben ist. Der Kader hat auch weiterhin seine Schwächen, die individuelle Klasse einiger Spieler spricht nicht für viel Einsatzzeit in einer Bundesliga-Saison. Und: Der neue alte Trainer hat auch ganz sicher in der Kürze der Zeit keine taktischen Masterpläne entwickeln, komplizierte Spielabläufe einstudieren, Spieler verbessern können. Auch, wenn Funkel schon als Messias in so manchem Kommentaren in den Sozialen Medien gefeiert wurde, zaubern kann der Trainer-Routinier nicht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Darum ging es beim kurzfristigen Trainerwechsel auch nicht, darum geht es auch Funkel und ganz sicher den Vereinsbossen nicht. Funkel hat einen Weg in die Köpfe der Spieler gefunden. Er hat der Mannschaft die „Basics“ ihrer Profession vermittelt. „Fußball ist keine Mathematik, Fußball ist einfach“, hat der Trainer vor wenigen Tagen noch erklärt. Und zu den „Basics“ der Funkel-Schule gehören eben auch Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Das haben die Kölner am Freitag auf den Platz gebracht. Mal eine wilde These: In der Psychologie gibt es den Begriff des Honeymoon-Effekts. Der beschreibt einen kurzfristigen Motivationsschub nach einem Jobwechsel oder dem Job unter einem neuen Chef. Durch positive Emotionen, Optimismus und eine positive Sichtweise steigt die Zufriedenheit und dadurch auch die Leistung. Vielleicht ist ja genau das die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels und Funkel dann als erfahrener Motivator genau der richtige Mann.

Auf den Honeymoon-Effekt folgt übrigens oft der Honeymoon-Hangover. Der Kater, bei dem sich dann schnell eine doch herbe Ernüchterung einstellt. Insofern könnte der Trainerwechsel so kurz vor der Ziellinie doch der absolut richtige Zeitpunkt gewesen sein.


Der 1. FC Köln bekommt das packende Endspiel: Der FCK wahrt seine Chance

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Der 1. FC Köln bekommt das packende Endspiel: Der FCK wahrt seine Chance

Mit dem Erfolg über den SV Darmstadt hat nun auch der FCK seine Chance auf den Aufstieg gewahrt. Allerdings müssen die Pfälzer dafür einen Sieg einfahren – und das eben beim FC. Der 1. FC Köln bekommt sein emotionales Endspiel.

Nach dem 34. Spieltag spielen noch sechs Mannschaften um den möglichen Aufstieg in die erste Bundesliga – wenn auch zum Teil über die Relegation. Und für den FCK geht es in Köln um die Relegation, für den FC um den direkten Aufstieg. Der 1. FC Köln bekommt sein emotionales Endspiel.

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Die 2. Bundesliga bleibt auch vor dem letzten Spieltag eng beieinander. Am Sonntag setzte sich Kaiserslautern gegen den SV Darmstadt durch und hat damit als eins von sechs Teams die Chance auf den Aufstieg. Darmstadt ging zwar auf dem Betzenberg in Führung, doch Marlon Ritter und Ragnar Ache drehten den Spielstand vor dem Wechsel – ausgerechnet Ache, an dem der 1. FC Köln interessiert gewesen sein soll. Der Gast drückte auf den Ausgleich, traf auch, allerdings aus Abseitsposition. Die Roten Teufel erhalten damit die Möglichkeit, am letzten Spieltag mit einem Sieg über den FC doch noch die Relegation zu erreichen. Das allerdings nur, wenn die Elv und Paderborn beide verlieren. Viel hätte und wenn, die Chance bleibt aber bestehen. Und so wird das Duell im Kölner Stadion Do-or-die-Spiel werden. Jedoch spielen zumindest die Elversberger zuletzt konstant und holten aus den vergangenen fünf Spielen drei Siege und zwei Unentschieden.

„Der 1. FC Köln wird es schwer haben“

Zwar reicht den Kölnern ein Punkt, spannend dürfte es dennoch werden. Denn die Konkurrenz ist nicht ohne. „Elversberg hat zusammen mit dem HSV für mich die beste Mannschaft in der 2. Bundesliga. Für mich sind sie auch besser als der 1. FC Köln“, sagte am Sonntag auch FCK-Urgestein Mario Basler im Sport1-„Doppelpass“. „Elversberg spielt völlig befreit, spielt einen lockeren Fußball und sie schießen immer ihre Tore“, so Basler weiter. Rein statistisch traf Elversberg 62 Mal in der Saison, nur der bereits aufgestiegene HSV versenkte die Kugel mit 76 Treffern häufiger. Der 1. FC Köln kommt nach 33 Spieltagen auf nur 49 Tore. Und auch zu den Geißböcken und dem Duell gegen Lautern äußerte sich Basler: „Ich glaube, dass es der 1. FC Köln gerade im letzten Spiel gegen Kaiserslautern – vor etlichen Jahren war ja mal was ganz Großes – schwer haben wird.“ Nicht die erste Kritik des Ex-Profis am 1. FC Köln.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die Kölner trafen bereits 101 Mal auf die Mannschaft vom Betzenberg. Dabei sieht die Bilanz der Geißböcke nicht gerade positiv aus. 43 Mal entschied Kaiserslautern die Duelle für sich. 31 Mal endeten die Partien Remis und nur 27 Siege fuhr der FC ein. Dennoch erwartet FC-Interimstrainer Friedhelm Funkel am Sonntag ein emotionales Spiel. „Es gibt immer wieder besondere Beziehungen zu Vereinen. Da gehört der 1. FC Kaiserslautern auch dazu, keine Frage. Das waren fantastische vier Monate. Das ist auch ein Club, der bei mir im Herzen ist“, so der Trainer. „Es ist ja nicht schlimm, wenn man nicht nur einen Club hat. Hier in Köln war ich länger und öfter. Da ist die Beziehung natürlich viel viel enger, weil ich häufiger hier bin und war in meinem Leben.“ Es deutet sich ein packendes Zittern auf mehreren Plätzen an. Elversberg spielt auf Schalke, Paderborn beim SV Darmstadt. Fortuna Düsseldorf ist zu Gast beim 1. FC Magdeburg.

Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Spielt Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln
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Nach Kader-Aus: Wird Dejan Ljubicic noch einmal für den 1. FC Köln spielen?

Gegen den 1. FC Nürnberg stand Dejan Ljubicic nicht im Kader. Eine erste harte Entscheidung unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

Die Zeichen stehen beim FC auf Abschied. Am Wochenende kam er nicht zum Einsatz für den 1. FC Köln: Deswegen wurde Dejan Ljubicic aus dem Kader gestrichen.

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Die Nachricht kam am Donnerstag schon ein wenig überraschend: Dejan Ljubicic wurde beim FC aus dem Kader gestrichen, reiste nicht mit nach Nürnberg. Eine erste harte Entscheidung von Friedhelm Funkel, der bekanntlich alle Entscheidungen nur zum Wohl des Kaders oder der Mannschaft trifft. Und eine erste Amtshandlung war nun mal eine vorläufige Ausbootung des Österreicheres. Ljubicic wird den FC im Sommer nach vier Jahren verlassen – und das ablösefrei. Lange hieß es, Ljubicic könne sich einen Verbleib beim FC vorstellen. Wenn denn die Kölner dann auch Bundesliga spielen würden. Das ist bekanntlich noch nicht klar, der Abschied des Mittelfeldspielers aber schon. Es wird wohl – wie berichtet – Dinamo Zagreb werden. Dem Verehmen nach sind nur noch Details zu klären.

„Wir haben andere Jungs“

Ein Grund für die Ausbootung? Ausgeschlossen schien das in der vergangenen Woche nicht. Immerhin wurden Spieler in der jüngeren Vergangenheit auch schon mal nicht mehr berücksichtigt, wenn sie sich nicht zu 100 Prozent mit dem Verein „committen“ konnten – wie im Beispiel von Justin Diehl. Ljubicic wirkte in den vergangenen Wochen nicht so recht bei der Sache, lief seiner Form schon lange hinterher. „Friedhelm hatte das Gespür und sagte: ,Ich würde ihn gerne zuhause lassen, weil ich glaube, dass es in dieser Situation nichts bringt, wenn er sich durchquälen muss““, sagte Thomas Kessler am Freitagabend nach dem Duell gegen Nürnberg in der Mixed-Zone. „Wir haben viele andere Jungs, die das Vertrauen auch verdient haben. Deswegen ist die Entscheidung so gefallen.“

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Funkel habe intensive Gespräche mit Ljubicic geführt und Eindrücke im Training gesammelt. Tatsächlich leidet der Mittelfeldspieler seit einigen Wochen unter einer schmerzhaften Fußverletzung, ließ immer wieder Teile der Trainingseinheiten aus. Er habe sich durchgebissen, war der Tenor rund um das Geißbockheim. Nun wurde der 27-Jährige aus dem Kader genommen. „Aus rein sportlichen Gründen“, wie Kessler betonte. Dennoch stellt sich die Frage, ob Ljubicic überhaupt nochmal für den FC auflaufen wird. Schließlich konnte der Österreicher zuletzt nicht überzeugen, mit Denis Huseinbasic hat der FC einen Mittelfeldspieler in der Hinterhand, der in dieser Spielzeit immerhin auch auf 30 Liga-Einsätze kommt, aber eben auch nicht immer vollends Leistung brachte. Stand jetzt gibt es nur noch eine Chance für Ljubicic, im FC-Trikot aufzulaufen. Es sei denn, die Kölner müssen in die Relegation.


Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle beweist einmal mehr, warum er für den 1. FC Köln so wichtig ist

Der große Gewinner des Abends in Nürnberg hieß zweifelsohne Florian Kainz. Doch es gab noch mehr entscheidende Faktoren und wichtige Spieler. Denn auch der 23-jährige Stürmer des FC hat am Freitagabend erneut gezeigt, welchen Stellenwert er für die Mannschaft besitzt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

Nicht nur durch sein spielerisches Engagement, sondern auch durch den Blick für seine Mitspieler, der am Ende zum zweiten Tor und damit zum Sieg für die Geißböcke führte hat der Kölner Offensivspieler überzeugt. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

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Eine gute Stunde war im Nürnberger Max-Morlock-Stadion gespielt, da nahm sich Tim Lemperle ein Herz, versuchte es aus etwa 20 Metern, wählte aber die falsche Etage. Der Frust war dem Offensivspieler deutlich anzusehen. Und er war durchaus verständlich. Denn viel sprach für einen insgesamt unglücklichen Auftritt des 23-Jährigen. Lemperle war von der ersten Minute im Spiel, bekam seine Szenen. Das Spiel war gerade angepfiffen, da entschied Robert Hartmann bereits auf Elfmeter nach einem vermeintlichen Foulspiel von Robin Knoche ging der Stürmer zu Boden. Der Strafstoß wurde wieder kassiert. Nur zwei Minuten später stand der Stürmer mit der Kugel in der Nähe des Tors, vergab aber aus spitzem Winkel – ein Treffer wäre durchaus drin gewesen, der Ball war es jedenfalls nicht.

33 Sprints, 30 Ballkontakte von Tim Lemperle

Lemperle ackerte fortan, kam auf 33 Sprints, immerhin 30 Ballkontakte, blieb aber in vielen Situationen glücklos. Und nach 60 Minuten wäre die Bewertung des Stürmers sicherlich nicht gerade die beste geworden. Doch dann legte Luca Waldschmidt einen Ball ab auf den 23-Jährige und der spielte quer zu Florian Kainz: 1:1. In der Schlussminute setzte dann der Angreifer selbst energisch nach, gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Nürnberg-Keeper Michal Kukucka, bediente erneut Kainz, der erneut einfaches Spiel hatte. „Ich hätte nicht gedacht, dass er rüber spielt. Ich hätte immer gedacht, dass er den selber macht. Da sieht man einfach, dass er ein ziemlich guter Stürmer ist, der Druck macht, den Tormann nicht in Ruhe lässt und dann ja, die Übersicht doch noch hat“, sagte Florian Kainz.

Im Torabschluss fehlte dem Kölner Eigengewächs am Freitagabend die Power, der Instinkt. Das in dieser Spielzeit nicht zum ersten Mal. Fast schon unscheinbar stresst Lempeler die gegnerische Abwehrkette, läuft immer wieder extrem hoch an und setzt den Gegner so massiv unter Druck. Kaum ein Spieler der 2. Liga hat ein ähnliches Anlaufverhalten. „Tim hat dann in der Schlussphase richtig gut den Fehler provoziert, ist ruhig geblieben, hat den Ball quer gespielt.“, sagte Funkel. So fiel die Entscheidung nach einem haarsträubenden Fehler von Torhüter Kukucka. „Beim 2:1 war Lemperle hellwach und das nach 90 intensiven Minuten.“ Mit seinen zwei Vorlagen ebnete der Stürmer seinem Team den Weg Richtung Bundesliga. Eine Liga, in der der Stürmer in der kommenden Saison sicherlich auflaufen wird. Der Wechsel zur TSG Hoffenheim ist bekanntlich längst fix, der FC verliert Lemperle ablösefrei.

Mit Ruhm haben sich die Kölner bei diesen Vertragsverhandlungen nicht bekleckert, müssen nun aber mit den Folgen leben. Und die sind schon groß. Denn dem FC fehlen die Alternativen im Sturm. Imad Rondic läuft der erhofften Form meilenweit hinterher, Damion Downs sorgte zuletzt selten für Gefahr und Steffen Tigges spielte überhaupt keine Rolle mehr. Auch deswegen wollen die Kölner im Sommer im Sturm nachlegen.

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Weitere Spekulationen um Lukas Kwasniok: Erst großer Partycrasher, dann zum 1. FC Köln?

Lukwas Kwasniok soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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Weitere Spekulationen um Lukas Kwasniok: Erst großer Partycrasher, dann zum 1. FC Köln?

Der Aufstieg ist noch möglich und dennoch wird der Trainer den SC Paderborn verlassen. Und der Coach ist heiß begehrt. Unter anderem in der Bundesliga, aber eben nicht nur. Wird Lukas Kwasniok Trainer beim 1. FC Köln? Am letzten Spieltag könnte es zu einer kuriosen Konstellation kommen.

Die Zeichen stehen auf Abschied, doch der Coach könnte sich mit einem Happy End verabschieden. Das könnte aber zu Problemen führen. Wird Lukas Kwasniok Trainer beim 1. FC Köln?

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Nach vier emotionalen Jahren wird Lukas Kwasniok den SC Paderborn am Saisonende verlassen. Der Trainer der Ostwestalen sucht eine neue Herausforderung und dem Vernehmen nach am ehesten in der Bundesliga. Ironischerweise hat der SCP nach wie vor die Chance, diesen klarzumachen. Mit einem Sieg am letzten Spieltag auf Schalke würde Paderborn einen direkten Aufstiegsplatz einnehmen, wenn die Konkurrenz mitspielt, sogar die Zweitliga-Meisterschaft ist vor dem Samstagabend-Duell des HSV noch möglich. Möglich gemacht hat das der 2:1-Erfolg der Paderborner im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Damit hat Kwasniok gemeinsam mit der SV Elversberg, die Eintracht Braunschweig bezwang, die verfrühte Aufstiegsparty der Kölner am Geißbockheim gesprengt.

Hoffenheim wohl nicht interessiert

Und nicht nur das, der SC Paderborn und die Saarländer können nächste Woche zum ganz großen Spielverderber werden. Sollten beide Teams gewinnen und der FC sein Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verlieren, stünde der FC auf einmal auf Rang vier und würde den Aufstieg verpassen. Dann würde wohl Paderborn mit Kwasniok die Relegation spielen. Und das könnte dann die nächste kuriose Konstellation herbeiführen. Denn Kwasniok ist nach wie vor ein heißer Anwärter auf die Nachfolge von Interimstrainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln. Dieser hatte zwar schon angedeutet, dass er sich einen Verbleib vorstellen könne, doch gilt dieses Szenerio als unwahrscheinlich. Kwasniok sollen gleich mehrere Angebote vorliegen. Wie „Sky“ berichtet haben die Kölner weiterhin konkretes Interesse.

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Doch die Kölner sind nicht alleine. Auch der FC Schalke hat weiterhin Interesse, soll sich aber auch mit anderen Trainern, unter anderem mit Markus Anfang beschäftigen. So heiß wie kolportiert ist Königsblau wohl nicht im Rennen um Kwasniok. Immer wieder wurde auch die TSG Hoffenheim als möglicher Club für den in Polen Geborenen genannt. Gerade durch die Absage von Sandro Wagner schienen die Aktien bei der TSG zu steigen. Doch die Sinsheimer dementieren nicht nur ein Interesse an Kwasniok oder Wagner, die Verantwortlichen der TSG wollen anscheinend mit Christian Ilzer auch in die nächste Spielzeit starten, haben nach eigener Aussage auch mit keinem anderen Coach gesprochen. „Am Trainer gibt es keine Frage und keine Zweifel“, sagte der TSG-Vorsitzende Jörg Albrecht dem SWR. „Gehen Sie davon aus, dass Christian Ilzer Trainer sein wird zum Start der neuen Runde.“

Bliebe noch der VfL Wolfsburg als weiterer Kandidat. Tatsächlich wäre der Bundesligist wohl die lukrativste Möglichkeit für den Coach. Zudem hat Sky nun berichtet, dass der SC Paderborn für den Trainer je nach Interessent eine Ablöse in Höhe von ein bis zwei Millionen Euro verlangt. Der Vertrag von Kwasniok läuft noch bis 2026. Zwar haben sich beide Seiten auf einen Abschied geeinigt, eine Ablöse würde aber dennoch fällig werden. Die Karten der Kölner sind sicherlich keine schlechten, kurios würde es, wenn Paderborn aufsteigen sollte und Kwasniok mit dem FC in der 2. Bundesliga spielen müsste. Zumindest einen Teil kann der FC am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Kaiserslautern verhindern.

Passen würde Kwasniok sicher zum FC. Der Coach lässt einen offensiven Fußball spielen, gilt als großer Förderer und Entwickler von jungen Spielern.


Elversberg und Paderborn gewinnen: 1. FC Köln muss Aufstiegsparty aufs Heimspiel verschiedenen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Pokalerfolg
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Elversberg und Paderborn gewinnen: 1. FC Köln muss Aufstiegsparty aufs Heimspiel verschiedenen

Der 1. FC Köln muss seine Aufsstiegsparty auf das Heimspiel kommende Woche verschieben. Denn die Konkurrenz spielte am Samstagnachmittag nicht mit. Die SV Elversberg gewann souverän gegen Eintracht Braunschweig und bleibt auf Rang drei, der SC Paderborn setzte sich im Topspiel gegen den 1. FC Magdeburg durch.

Auf der Zielgeraden kommen die Topteams offenbar wieder in Schwung. Die Geißböcke werden an diesem Wochenende noch nicht über die Rückkehr in die Bundesliga feiern. Der 1. FC Köln muss seine Aufsstiegsparty verschieben. Allerdings sind am Samstagnachmittag die ersten Entscheidungen gefallen.

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Eine Aufstiegsparty auf der Couch war offensichtlich für den sonnigen Samstag nicht abgesprochen. Marvin Schwäbe und Timo Hübers wussten jedenfalls noch nichts über ein mögliches Rudelgucken mit der Mannschaft. Auch der neue Geschäftsführer Sport wollte nach dem 2:1 über den 1. FC Nürnberg noch nicht in die ganz große Partystimmung verfallen. „Mein plan ist es, kommende Woche im Heimspiel gegen Kaiserslautern aufzusteifen“, sagte Thomas Kessler. „Mit alle anderem beschäftige ich mich und da ist auch nichts geplant.“ Und dennoch traf die Mannschaft am Samstagmittag am Geißbockheim ein, um den möglichen Aufstieg zu feiern. Doch die Party war bereits wieder am Ende, da hatte die zweite Halbzeit auf den fremden Plätzen noch gar nicht begonnen.

Elversberg mit starker erster Halbzeit

Der FC muss sich noch gedulden, kann an diesem Wochenende noch nicht aufsteigen. Denn pünktlich zum Saisonende finden die Topteams offenbar wieder zurück zu alter Form. Oder sie konservieren diese. So wie die SV Elversberg. Die Elv bleibt weiterhin die große Überraschung der Saison und darf sich weiter mehr als nur berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg machen. Gerade in der ersten Halbzeit spielte die Mannschaft aus dem Saarland auf ganz hohem Niveau und legte mit einer 3:0-Führung ordentlich los. Spätestens da war klar, dass der FC erst im eigenen Stadion die Aufstiegsparty angehen kann. Köln braucht für einen direkten Aufsteigsplatz aber nur noch einen Zähler. In Elversberg blieb es beim 3:0. Da aber auch der SC Paderborn das Spitzenspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:1-Toren für sich entschied, ist auch der Relegationsplatz für Köln nicht sicher.

Auch Fortuna Düssledorf hat sein Heimspiel gegen den FC Schalke 04 2:0 gewonnen und hat damit weiterhin die Chance auf die Relegation. In der kommenden Woche trifft die Fortuna auf Magdeburg. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hat den Aufstieg mit der Niederlage gegen Paderborn sicher verpasst. Auch der Karlsruher SC ist vor dem Spiel gegen Regensburg bereits raus aus dem Rennen, Hannover hat ebenfalls nur noch theoretische Chancen.

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