Jaka Potocnik besteht zweiten Medizincheck: Slowene wechselt wohl zu Rot-Weiss Essen

Jaka Potocnik wartet auf sein Debüt beim 1. FC Köln
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Jaka Potocnik besteht zweiten Medizincheck: Slowene wechselt wohl zu Rot-Weiss Essen

Der Wechsel in die 3. Liga zu Rot-Weiss Essen soll auch so etwas wie ein Neuanfang werden. Zunächst gab es einen Rückschlag, dann offenbar grünes Licht für den Spieler des 1. FC Köln: Jaka Potocnik vor Wechsel zu Rot-Weiss Essen.

Als Thomas Kessler am Mittwochmittag vor die Presse trat, war er eigentlich noch guter Dinge. Die Leihe von Jaka Potocnik zu Rot-Weiss Essen schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann fiel der Angreifer durch den Medizincheck. Das ist mittlerweile überholt. Es gibt wohl noch einen weiteren Transfer beim 1. FC Köln: Jaka Potocnik steht vor dem Wechsel zu Rot-Weiss Essen.

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„Jaka ist tatsächlich zu Gesprächen bei Rot-Weiss Essen gewesen. Wir sind jetzt im Austausch mit Essen. Dann hoffen wir, dass es zeitnah über die Bühne geht. Ich gehe davon aus, dass dies noch in dieser Woche passiert“, sagte Kessler. Wie RevierSport berichtet, war das Trikot des Stürmers beflockt und der Flug nach Schottland gebucht. Dort bestreitet RWE am Abend ein Testspiel. Doch nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Slowene den Medizincheck am Vormittag bei RWE nicht bestanden. Es gab offenbar medizinische Bedenken, die anscheinend keine der Parteien auf dem Zettel hatte. Ob der Stürmer dennoch an die Hafenstraße wechselt, war zunächst unklar und hing maßgeblich von weiteren Untersuchungen ab. Die sind laut „Sky“ nun abgeschlossen und einem Wechsel steht wohl nichts mehr im Weg.

Essen hat sich auch mit anderen Stürmern befasst

Anscheinend hatte sich der Drittligist aber auch mit anderen Namen befasst. Jannik Mause von Kaiserslautern soll wie berichtet noch in der Verlosung gewesen sein. Auch Vincent Vermeij wurde immer mal wieder genannt. Nun scheint es doch Potocnik zu werden. Für den Stürmer ist es die Chance, Spielpraxis zu erhalten. Und dem Vernehmen nach soll der junge Slowene tatsächlich auch eine größere Rolle in den Planungen der RWE-Verantwortlichen spielen. Potocnik wartet beim FC bekanntlich auf den Durchbruch. Bislang wird der Name eher mit der Transfersperre der Kölner verbunden, für die der Youngster natürlich am wenigsten konnte. Beim FC feierte der Stürmer in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt. Allerdings blieb es bei dem einen Einsatz gegen den Karlsruher SC.

Potocnik wird somit für ein Jahr ausgeliehen. Die offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus, könnte aber am Mittwoch noch erfolgen.


Das ist Thomas Kesslers Plan für den Kader des 1. FC Köln 

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das ist Thomas Kesslers Plan für den Kader des 1. FC Köln 

Einige Neuzugänge hat Thomas Kessler in seiner noch kurzen Zeit als Sportdirektor schon ans Geißbockheim geholt. Trotzdem ist auch ihm bewusst, dass er noch weitere Verstärkungen braucht beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

Nach einigen Wochen ohne Neuverpflichtung hat der Transfermotor beim FC in den letzten Tagen ordentlich Fahrt aufgenommen. Seit vergangenem Freitag gab es mehrere Neuzugänge. Trotzdem gibt es noch ein paar Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

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Mit Neuzugängen wie Ragnar Ache oder zuletzt Weltmeister Ron-Robert Zieler hat Thomas Kessler in seinen ersten Monaten als FC-Sportdirektor start vorgelegt. Dementsprechend zufrieden sind die Kölner Fans bist jetzt mit ihrem neuen Mann an der Spitze. Und auch auf der Abgangsseite hat er bereits gute Deals gemacht. Der Verkauf von Max Finkgräfe zu RB Leipzig und der Wechsel von Damion Downs zum FC Southampton bringen den Geißböcken kolportierte zwölf Millionen Euro ein. Einnahmen, die der Verein gut gebrauchen kann. Denn auch Kessler weiß, dass er trotz der guten ersten Verpflichtungen noch einige Kader-Baustellen schließen muss.

Baustelle Defensive

Einen Bereich hat er da besonders im Auge: die Defensive. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen. Wir sind da auch schon im Austausch, haben ein paar Ideen und arbeiten da dran. Und da wollen wir auf jeden Fall den Kader auch noch verbessern“, sagte Kessler am Rande des Trainings am Mittwoch. Er würde es schön finden, wenn die Verstärkungen bis zum Trainingslager gelängen. So könnte Trainer Lukas Kwasniok die Abläufe in der Abwehrkette besser einstudieren. Nötig sind Verstärkungen in diesem Bereich zum einen auf beiden Außenverteidiger-Positionen. Denn dort hat man bis jetzt nur Jusuf Gazibegovic auf rechts und Leart Paqarada auf links sowie Neuzugang Jakub Kaminski, der aber eher offensiver zuhause ist. Nur zwei bis drei Spieler sind zu wenig, um in einer langen Saison in der ersten Liga zu bestehen. Trotzdem mahnt Kessler auch Geduld an: „Manchmal ist nicht der schnellste Schuss auch der Beste. (…) Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir da was vermelden werden.“

Und auch in der Innenverteidigung besteht bei den Kölnern Bedarf. Zwar hat der Verein quantitativ einige Spieler im Kader. Ob diese aber alle das Niveau in der Bundesliga mitgehen können, ist fraglich. Zumindest in Zukunft eine Option aus den eigenen Reihen könnte Neo Telle sein, dessen Vertrag aber nur noch ein Jahr läuft. „Er ist ein sehr talentierter Junge, der noch einen Weg zu gehen hat, um dann auch nachhaltig in der Bundesliga auf viele Einsatzzeiten zu kommen. Und da sind wir gerade im Austausch. Der Ausgang ist noch offen, aber da ist sicherlich eine Vertragsverlängerung mit einer Leihe etwas, das wir anstreben würden“, so Kessler.

Gespräch mit Martel im Trainingslager

Für das Mittelfeld dagegen hat Kessler schon zwei spannende Spieler mit Isak Johannesson und Tom Krauß verpflichtet. Unklar ist jedoch die Zukunft von Eric Martel. Sein Vertrag läuft nur noch bis Sommer 2026. Die Frage ist daher: Verlängert Martel, bleibt er noch eine Saison ohne Verlängerung oder verkauft ihn der Verein, um noch eine Ablöse zu generieren. Bis zu einer Entscheidung wird es aber wohl noch etwas dauern, denn der Mittelfeldspieler weilt nach der U21-EM noch im Urlaub, stößt erst zum Trainingslager wieder zur Mannschaft. Kessler gibt sich in der Angelegenheit nach außen gelassen: „Wenn der Junge sich jetzt eins verdient hat, dann ist es erstmal der Urlaub. Wir freuen uns, wenn er spätestens zum Trainingslager wieder hier sein wird. Und dann werde ich sicherlich mit dem Eric einmal einen Kaffee im Trainingslager trinken.“ Ob sich auf der Position noch etwas tut, bleibt wohl bis dahin offen.

Nicht von einer Vertragsverlängerung überzeugen konnte der FC-Sportdirektor allerdings Damion Downs. „Wir konnten uns vorstellen, den Weg mit ihm weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr ordentliches Ergebnis erzielt,“ erklärte Kessler. Für insgesamt bis zu zehn Millionen Euro wechselt Downs zum FC Southampton – und hinterlässt damit eine Lücke. Auch wenn Kessler keinen akuten Zugzwang sieht durch die Verpflichtung von Ragnar Ache. Trotz der auch quantitativ vernünftigen Aufstellung im Sturm könnte „vielleicht noch was passieren auf der Position“, so der Sportdirektor. Und weiter: „Wir schauen uns da auf dem Markt um.“ Es ist also schon wahrscheinlich, dass der FC nochmal etwas auf der Position machen wird.

Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

In den letzten Tagen hat es schon einige Transferaktivitäten rund um das Geißbockheim gegeben. Jetzt steht der nächste Abgang fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

Nach einigen Gerüchten in den letzten Tagen ist nun klar: Der FC verliert erneut ein Eigengewächs. Denn der nächste Abgang steht jetzt fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

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Es hatte sich in den letzten Tagen schon angedeutet: Damion Downs verlässt den 1. FC Köln. Der Stürmer wechselt zum FC Southampton in die zweite britische Liga. Damit verliert der FC erneut ein Eigengewächs. Aber der Verkauf lohnt sich für die Kölner: Dem Vernehmen nach erhalten die Geißböcke eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen seien sogar bis zu zehn Millionen Euro möglich. Viel Geld dafür, dass Downs nur noch einen Vertrag bis 2026 hatte. Trotzdem hätte FC-Sportdirektor Thomas Kessler Downs gerne gehalten und hatte ihm wohl ein für FC-Verhältnisse wirtschaftlich sehr gutes Angebot gemacht. „Wir konnten uns gut vorstellen, den Weg mit Damion weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr gutes Ergebnis erzielt“, so Kessler.

Ausgebildet in der Kölner Jugend

Downs kam 2020 vom FC Ingolstadt zum 1. FC Köln in die U17. 2023 gab er für den FC sein Debüt in der Bundesliga unter dem damaligen Trainer Steffen Baumgart. Seinen ersten Treffer erzielte er dann beim Derby in Gladbach, als er mit seinem Tor den Ausgleich zum 3:3 erzielte. In der abgelaufenen Zweiliga-Saison gelang ihm der endgültige Durchbruch bei den Profis: In 29 Zweitliga-Spielen erzielte der Stürmer 10 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Die Leistungen blieben nicht unbemerkt: Vor ein paar Wochen machte der 21-Jährige sein erstes Länderspiel für die USA und gehörte zu deren Kader im Gold Cup.



Seine starke Entwicklung rief auch andere Vereine auf den Plan: So hatte er das Interesse des FC Southampton geweckt. Weil Downs nur noch ein Jahr Vertrag hatte, standen die Geißböcke unter Zugzwang: Sie wollten entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Nachdem Downs das Kölner Angebot zur Verlängerung aber abgelehnt hatte, haben sich jetzt alle Seiten auf einen Wechsel des Stürmers geeinigt. „In der Folge haben wir für den 1. FC Köln eine Lösung gefunden, die wirtschaftlich in einem guten Rahmen liegt. Wir danken Damion für seinen Einsatz beim FC und seinen wichtigen Beitrag auf unserem Weg zurück in die Bundesliga. Für seinen weiteren Karriereweg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste“, sagt Sportdirektor Kessler.

Downs Dank an Kessler und Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck

Downs zeigt sich derweil dankbar für seine Zeit in der Domstadt: „Ich bin vor fünf Jahren als Teenager aus Ingolstadt nach Köln gekommen und bin dem FC und den Menschen in Köln extrem dankbar für die Unterstützung und Herzlichkeit in der ganzen Zeit. Es hat mir immer Spaß gemacht und die Zeit wird immer in meinem Herzen bleiben, der Aufstieg in die Bundesliga war einer der schönsten Momente meines Lebens. Ich möchte mich vor allem bei meinem Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck und bei Thomas Kessler bedanken, die mich besonders unterstützt haben. Ich wünsche allen Kölnerinnen und Kölnern eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga.“ In Zukunft wird der Stürmer nun also in der englischen Championship auf Torejagd gehen.


Stand der Kaderplanung beim 1. FC Köln: Ein Gerüst ist erkennbar, es bleiben Fragezeichen

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Stand der Kaderplanung beim 1. FC Köln: Ein Gerüst ist erkennbar, es bleiben Fragezeichen

Mit der Verpflichtung von Ron-Robert Zieler wurde eine weitere Lücke im Kader der Kölner geschlossen. Mittlerweile ist ein Gerüst zu erkennen. Doch es bleiben Fragezeichen beim 1. FC Köln: So ist der Stand der Kaderplanung.

Unterm Strich fällt das Fazit bei den Fans über die Neuverpflichtungen bislang positiv aus. Zwar sind bereits einige Deals nicht zu Stande gekommen, in den letzten Tagen gab es dafür aber umso mehr Transferbewegungen. Ein Gerüst ist erkennbar, doch es bleiben noch Lücken beim 1. FC Köln: So ist der Stand der Kaderplanung.

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Torhüter: Marvin Schwäbe war sichtbar überrascht, als er auf den Transfer von Ron-Robert Zieler angesprochen wurde. Die Kölner Nummer eins wusste ganz offensichtlich nicht, dass er einen Weltmeister als seinen Backup ins Team bekommen würde. Einen Weltmeister und zweifelsfrei auch einen potenziellen adäquaten Ersatz. Lukas Kwasniok verriet später, dass man ganz bewusst den Kreis der Eingeweihten klein gehalten habe. An der Verpflichtung hätte ein Mitwissen des Kölner Torhüters ohnehin nichts geändert. Seine persönliche Entscheidung dürfte der neue Mitspieler auch nicht sonderlich beeinflussen. Schwäbe wird die Saison in Köln spielen, das Gerücht über einen Wechsel nach LA war letztlich nicht ganz so heiß. „Es ging über unser Beraterteam, die sich damit befasst haben. Grundsätzlich war es für mich in diesem Sommer kein Thema“, so Schwäbe.

Somit umfasst das Torwartteam mit Schwäbe, Zieler und Matthias Köbbing drei Keeper. Aktuell komplettiert U21-Keeper Luis Hauer das Torhüter-Quartett. Der 18-Jährige könnte aktuell noch für die U19 spielen. Gut möglich, dass der FC auf der Position hinter Schwäbe und Zieler noch einmal nachbessert.

Abwehr und Mittelfeld

Defensive: Auch wenn Timo Hübers vor einigen Wochen erklärte, er könne sich einen Wechsel ins Ausland generell vorstellen, gibt es aktuell keine Anzeichen, dass es kurzfristig noch weitere Abgänge in der Defensive gibt. Abgesehen von Neo Telle, mit dem man gerne verlängern und ihn dann verleihen würde. Wenn es tatsächlich ein Fragezeichen in der Hintermannschaft geben sollte, dann eben hinter Hübers. Die Konstellation ist bekanntlich nicht die beste, denn auch der Vertrag des aktuellen Kapitäns läuft im Sommer 2026 aus. Dann wäre der Abwehrspieler ablösefrei zu haben. Eine Vertragsverlängerung würde dementsprechend Sinn ergeben, ist aber bislang noch nicht in Sicht. Dominique Heintz, Joel Schmied und Julian Pauli sind als Innenverteidiger sicher eingeplant – genauso wie auf den Außen Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic.

Auf beiden Seiten und im Zentrum haben die Kölner aber noch Bedarf. Auch Lukas Kwasniok betonte, dass in der letzten Kette noch etwas passieren könne. Luca Kilian wird nach seinem Kreuzbandriss vor einigen Monaten wohl noch etwas brauchen.

Mittelfeld: Rein quantitativ scheint das Mittelfeld beim FC mal so richtig gut aufgestellt zu sein. Drei defensive und vier zentrale Mittelfeldspieler zählt der aktuelle Kader. Nur ist das eine geschönte Wahrheit. Denn in dieser Konstellation wird es wohl nicht bleiben. Fayssal Harchaoui und Emin Kujovic werden wohl nicht dauerhaft zum Profikader gehören. Kujovic soll verliehen werden, Harchaoui eher bei der U21 zum Einsatz kommen. Der Verbleib von Jacob Christensen ist auch eher unwahrscheinlich und wie es mit Eric Martel weitergeht, ist ebenfalls noch nicht final geklärt. Sein Vertrag läuft in einem Jahr aus. Immerhin wurden mit Tom Krauß und Isak Johannesson zwei Mittelfeldspieler verpflichtet, die die Qualität des Kaders erhöhen dürften. Zusätzlich könnte Denis Huseinbasic eine wichtige Rolle zukommen. Hinter den Spitzen gibt es aktuell mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz zwei Alternativen.

Ob die Kölner im Zentrum noch einmal nachbessern, hängt wohl ganz stark mit der Personalie Eric Martel zusammen. Die Möglichkeit, dass der Sechser noch ein Jahr bleibt, ist nach wie vor da. Allerdings wird er seinen Vertrag wohl eher nicht verlängern.

Der Druck auf den Außen steigt

Offensive: Durch die Verpflichtungen von Jakub Kaminski und Said El Mala hat sich der Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen noch einmal verschärft. Linton Maina hat seinen Vertrag verlängert, bei Jan Thielmann ist die Zukunft noch nicht final geklärt. Dennoch läuft viel auf einen harten Konkurrenzkampf auf den Außen heraus, in den sich auch – je nach Spielauslegung – die kreativen Spieler Florian Kainz und Luca Waldschmidt einmischen könnten.

Spannend wird die Situation in der vordersten Kette. Lukas Kwasniok klang am Montag nicht so, als wolle man unbedingt im Sturm noch einmal nachlegen und weckte damit Erinnerungen an so manche Fehleinschätzung der vergangenen Jahre, als die Modeste-Lücke nie geschlossen wurde. Mit Ragnar Ache haben die Kölner in der Tat einen Mittelstürmer verpflichtet, der das Zeug für Tore mit bringt. Nach dem wahrscheinlichen Abgang von Damion Downs wird es dahinter allerdings dünn. Imad Rondic hat noch nicht die ganz große Torgefahr ausgestrahlt, das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz soll abgegeben werden. Bei Jaka Potocnik ist eine Leihe abgedacht. Die Alternativen sind überschaubar. Ein weiterer Stürmer scheint also eigentlich dringend nötig.

Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Am Mittwoch wurde der Transfer verkündet: Damion Downs wechselt zum FC Southampton. Der Abgang bringt dem 1. FC Köln dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme. Mit diesem Geld müssen die Kölner jetzt nach einem Ersatz für den Nationalspieler der USA suchen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln.

Es könnte ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sein: Am Sonntag wurde Damion Downs 21 Jahre alt, nun folgt der Wechsel zum FC Southampton. Damit nimmt der 1. FC Köln eine Millionensumme ein, verliert nach Tim Lemperle aber auch seinen zweiten Stamm-Stürmer aus der abgelaufenen Saison. Jetzt muss sich der Verein nach einem Ersatz umschauen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht um Gerüchte!

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Janis Antiste: In der vergangenen Rückrunde hat Janis Antiste schon in Deutschland gespielt. Bei seiner halbjährigen Leihe von US Sassuolo zum 1. FC Nürnberg gelangen ihm in zwölf Einsätzen immerhin fünf Tore und zwei Vorlagen. Zuvor war der 22-Jährige in der zweiten italienischen Liga kaum zum Zug gekommen. Dabei hat der Franzose durchaus Qualität: Er verfügt über eine starke Dynamik, ein trotz „nur“ 1,83 Meter Körpergröße gutes Kopfballspiel und zeigt auch Einsatz gegen den Ball. Dabei muss Antiste jedoch noch sein Timing und Anlaufverhalten verbessern und auch sein vertikales Passpiel ist ausbaufähig. Auch ist er kein klassischer Stürmer, sondern kommt meistens eher über den rechten Halbraum. Nürnberg würde den Spieler gerne halten, was aber wegen einer Kaufoption von vier Millionen Euro und einem kolportierten Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro schwierig wird. Für den 1. FC Köln wäre das eher stemmbar. Auch liegt der geschätzte Marktwert bei nur zwei Millionen Euro. Unklar ist aber die Vertragslänge. Eigentlich wurde in den Medien über einen Kontrakt bis 2026 berichtet. Die Bild brachte nun aber ins Spiel, dass Antiste seinen Vertrag vor der Leihe nach Nürnberg bis 2028 verlängert habe. In dem Fall hätte Sassuolo eine bessere Verhandlungsposition.

Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung?

Myron Boadu: Vor vier Jahren war Myron Boadu der AS Monaco ganze 17 Millionen Euro wert. Nach einer starken Zeit bei der AZ Alkmaar wollten ihn die Monegassen unbedingt. Im Fürstentum konnte er sich jedoch nie durchsetzten. So war er 2024/25 zum VfL Bochum verliehen und sammelte dort Erfahrungen im Abstiegskampf. In 19 Bundesliga-Einsätzen erzielte er starke neun Tore und lieferte eine Vorlage. Das sowie sein mit 24 Jahren immer noch vorhandenes großes Potential könnten ihn für den 1. FC Köln interessant machen. Bei Boadu gibt es jedoch mehrere große Abers. So hat er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, verpasste alleine in der abgelaufenen Saison zwölf Spiele. Und der Niederländer zeigt immer wieder eine schlechte Einstellung im Training, wurde von VfL-Trainer Dieter Hecking deswegen sogar für ein Spiel suspendiert. Das könnte gerade im unruhigen Umfeld beim FC zum Problem werden. Boadus Marktwert liegt bei geschätzten sieben Millionen Euro. Er könnte aber vielleicht auch für weniger zu haben sein, da er nur noch ein Jahr Vertrag hat.



Milos Pantovic: Mit erst 22 Jahren hat Milos Pantovic bereits Europa und Conference League-Erfahrungen gesammelt. So erzielte der Stürmer vom FK TSC Backa Topola vergangene Saison in acht Spielen in der Conference League fünf Tore. Insgesamt kam er in der Spielzeit auf 16 Tore und acht Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Dabei sticht der Serbe in einigen Statistiken heraus. Im Vergleich zu Stürmern in den 14 größten Wettbewerben nach den Top fünf Ligen gehörte er zu den Besten bei Tore und Vorlagen pro 90 Minuten. Er arbeitet sich viele Chancen, dient selber als Anspielstation und kann auch entscheidende Pässe spielen. Pantovic Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag. Jetzt könnte für ihn der richtige Zeitpunkt für den Sprung in die Bundesliga sein. Für den 1. FC Köln wäre es ein Transfer mit viel Potential, aber auch dem Risiko, ob Pantovic sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Auch müsste er sich in einem neuen Land zurechtfinden, da er bis jetzt nur in Serbien gespielt hat.

Junge Kandidaten mit viel Potential

Nikola Stulic: Ein weiterer talentierter serbischer Stürmer ist Nikola Stulic. Der 23-Jährige spielt seit zwei Jahren in Belgien bei Royal Charleroi SC und ist in der abgelaufenen Saison nach einem schwierigen erstem Jahr inzwischen voll angekommen. 17 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der Serbe ist ein klassischer Abschlussspieler, besitzt aber auch Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er definitiv für den 1. FC Köln spannend. Die Frage wäre nur, wie schnell Stulic in der Bundesliga klarkommen würde, da er schon für den Durchbruch in Belgien ein Jahr Anlaufzeit benötigt hat.

Dor Turgeman: Der Schritt nach Deutschland wäre sicher auch für Dor Turgeman ein großer Sprung. Der Israeli von Maccabi Tel Aviv ist ein fleißiger, beweglicher Stürmer, der gut darin ist, den Ball unter Druck im letzten Drittel zu halten. Mit diesen Qualitäten schaffte er es letzte Saison, in 44 Pflichtspielen 20 Tore und 6 Vorlagen zu erzielen, einen der Treffer sogar in der Europa League. So machte er Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam, unter anderem auch Weder Bremen. Die besten Chancen auf einen Transfer sollen aber die Glasgow Rangers haben. Die Schotten sollen bis zu 5 Millionen Pfund, umgerechnet ungefähr 5,8 Millionen Euro, bieten. Das wäre für den 1. FC Köln eine Menge Geld, könnte sich beim erst 21-Jährigen Stürmer aber in Zukunft rentieren.

Spannende Optionen aus Frankreich

Sambou Soumano: 2024/25 war Sambou Soumano einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg des FC Lorient in die Ligue 1. Mit 14 Toren und drei Vorlagen in 32 Spielen war der Senegalese in Topform. Bei einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag könnte der 24-Jährige auch für den 1. FC Köln eine Option sein. Dabei würden die Geißböcke allerdings Konkurrenz aus der Premier League bekommen. Der FC Brentford, der FC Burnley und AFC Sunderland haben Soumano auf dem Zettel.

Lassine Sinayoko: Einen offensiv variabel einsetzbaren Spieler würde der 1. FC Köln mit Lassine Sinayoko bekommen. Der 25-Jährige Mittelstürmer kann auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden. So lieferte er in seinen 34 Ligue 1-Einsätzen für AJ Auxerre in der abgelaufenen Saison auch mehr Vorlagen als Tore. Neun Stück waren es, aber nur fünf Treffer. Sinayoko ist kein klassischer Abschlussspieler, er kreiert eher Chancen für seine Mitspieler. Der Nationalspieler Malis ist stark darin, den Ball mit Pässen und Dribblings nach vorne zu tragen. Auch hat der 25-Jährige große Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr und einem Marktwert von geschätzten vier Millionen Euro wäre er für die Kölner wohl finanzierbar. Allerdings gibt es in Frankreich laut Medienberichten viele Interessenten wie unter anderem Olympique Marseille oder OSC Lille.

Schwedisches Talent als Downs-Ersatz?

Jusef Erabi: Der Schwede Jusef Erabi, aktuell bei Hammarby IF unter Vertrag, wäre ein weiterer möglicher Downs-Nachfolger. Erabi hat nur noch bis Ende 2026 Vertrag, sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Er dürfte daher nicht günstig, aber bezahlbar sein für die Kölner. In der aktuellen Saison erzielte Erabi bisher in 16 Pflichtspielen vier Tore und eine Vorlage. Das er noch mehr drauf hat, zeigte er in der Saison davor. Da gelangen dem 22-Jährigen elf Tore und zwei Vorlagen in 28 Pflichtspielen. Deswegen hat er auch das Interesse vom italienischen Erstligisten Hellas Verona auf sich gezogen. Der FC hätte daher eine starken Konkurrenten, wenn er sich um Erabi bemühen wollen. Und auch bei ihm wäre unklar, wie schnell er sich an das Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Deal kurz vor Abschluss: Jaka Potocnik schon am Scheideweg oder über RWE zurück zum 1. FC Köln?

Jaka Potocnik hat gegen Oberhausen getroffen
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Deal kurz vor Abschluss: Jaka Potocnik schon am Scheideweg oder über RWE zurück zum 1. FC Köln?

Die vergangene Saison konnte der Slowene bei den Profis keinen Fuß fassen. Lediglich einmal stand der Stürmer für die Mannschaft auf dem Feld, setzte sich aber nicht durch. Nun soll eine Leihe Spielpraxis bringen für den Youngster der Geißböcke: Jaka Potocnik wird den 1. FC Köln vorerst wohl verlassen.

Den Glauben an den jungen Slowenen haben die Verantwortlichen des FC nicht verloren. Um in der aktuellen Saison bei den Profis durchzustarten, ist es allerdings noch zu früh. So soll eine Leihe anstehen für den Angreifer des 1. FC Köln: Jaka Potocnik wird den 1. FC Köln vorerst wohl verlassen.

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Dass Jaka Potocnik am Montag bei der Trainingseinheit fehlen würde, war bekannt. Der Stürmer hat genauso wie die anderen EM-Teilnehmer Said El Mala (U19), Eric Martel (U21) und Jan Thielmann (U21) ein paar Tage Sonderurlaub bekommen. Und das obwohl das Turnier für Slowenien und damit den Kölner Angreifer recht früh vorbei war. Ob der 20-Jährige in dieser Saison aber noch einmal zum Geißbockheim zurückkehrt, ist indes fraglich. Der FC würde den Stürmer gerne verleihen und wie RevierSport berichtet, ist Rot-Weiß Essen neben Dominic Baumann (SV Sandhausen), Vincent Vermeji (Fortuna Düsseldorf) und Jannik Mause (1. FC Kaiserslautern) auch an den Diensten des Kölner Angreifers interessiert. Das Interesse ist nicht nur hinterlegt, die Verhandlungen sind dem Vernehmen nach schon weit fortgeschritten.

„Wir werden noch viel Freude an ihm haben“

Dann würde Potocnik dem gebürtigen Kölner Marvin Obuz folgen, der sich in der abgelaufenen Saison einmal mehr beim FC nicht durchsetzen konnte – dazu aber bekanntlich auch relativ wenige Chancen erhielt. Auch Potocnik erhielt bei den Profis so gut wie keine Chancen, stand genau einmal gegen den Karlsruher SC auf dem Feld und bewies in der Begegnung sämtlichen Befürwortern, warum er einfach noch nicht so weit ist. Obuz offenbarte vor allem körperliche Defizite, die einen weiteren Einsatz bei den Profis nicht zuließen. Und weil man beim FC auch noch nicht das Vertrauen hat, dass der junge Slowene in dieser Vorbereitung einen immensen Sprung machen wird, soll Potocnik verliehen werden. Stand jetzt befindet sich eben Rot-Weiss Essen ganz weit vorne in der Verlosung.

Auf den ersten Blick sieht die Situation also wie eine klassische Win-Win-Win-Situation aus. Der Angreifer bekommt im Profifußball die Chance, Spielpraxis zu sammeln, RWE einen weiteren Angreifer, der die Offensive vielseitig verstärken kann und der FC hofft, mittelfristig von der Spielpraxis zu profitieren. „Wir sind mit seinen Beratern im Austausch und wollen ihn in einen Club verleihen, wo er Spielpraxis auf höherem Niveau als in der Regionalliga sammeln kann“, hatte Thomas Kessler vor wenigen Wochen auf dem Mitgliederstammtisch gesagt. „Jaka hat einen langfristigen Vertrag bei uns. Ich bin mir sicher, dass er sich entwickeln wird und wir beim FC noch viel Freude an ihm haben werden.“ Die Euphorie in Ehren, doch zuletzt entsprachen die Leistungen des 20-Jährigen nicht gerade den Erwartungen.

Obuz kehrt zu RWE zurück

Die waren aufgrund der Transfersperre und vor allem des Risikos, das der FC für eine Verpflichtung des Angreifers ganz offensichtlich eingegangen ist, große. Mit diesem Druck muss ein 20-Jähriger wohl auch erst einmal umgehen müssen. Und der wird bei RWE wohl auch nicht viel kleiner. Denn eigentlich wollte der Drittligist einen erfahrenen Mittelstürmer verpflichten. Jannik Mause von Kaiserslautern war lange im Gespräch, Vincent Vermeij von Fortuna Düsseldorf galt auch als Kandidat – nun soll es Potocnik richten und das überrascht dann im Essener Fan-Umfeld doch. So oder so ist der Schritt für Potocnik ein logischer. Ein weiteres Jahr in der Regionalliga West wäre für das vermeintliche Ausnahmetalent sicherlich zu viel des Guten, die Karriere soll vorangetrieben werden.

Das weiß auch Potocnik, der sich im Winter noch gegen eine Leihe entschieden haben soll. Und RWE scheint durchaus auch ein gutes Pflaster für Spieler des FC. Immerhin zeigte Marvin Obuz hervorragende Leistungen an der Hafenstraße, spielte sich so erst wieder in den Kader der Kölner für die vergangene Spielzeit, profitierte allerdings auch von der Transfersperre. Bekanntlich nahm die Rückkehr aber kein gutes Ende. So oder so könnte die Leihe für Potocnik ein Scheideweg der Karriere bedeuten.


Der nächste Leak: Sieht so das Auswärtstrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Timo Hübers, Eric Martel und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Der nächste Leak: Sieht so das Auswärtstrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Pünktlich zum Vorbereitungsauftakt am Montag wird bereits wieder über das mögliche Auswärtstrikot der Geißböcke spekuliert und offenbar gibt es auch einen Leak, der genau das jetzt zeigen könnte. Sieht so das Auswärtstrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Schon vor wenigen Tagen gab es einen ersten Leak, wie die Heimtrikots aussehen würden, nun sollen auch die Auswärtstrikots vorab zu sehen sein. Das Portal „Inside Müngersdorf“ hat einen weiteren Leak veröffentlicht. Sieht so das Auswärtstrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

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Das Heimtrikot der Geißböcke ist noch keine Woche in den Fan-Shops erhältlich, da gibt es bereits einen Leak wie das Auswärtstrikot aussehen könnte. Die Online-Plattform „Inside Müngersdorf“ hat bereits wie schon zum Heimtrikot einen weiteren Leak am Start. Dieses Mal dreht es sich um das Auswärtstrikot. Und das ist in einem schlichten Rot gehalten. Wie die Plattform schreibt, „verlaufen die typischen weißen Hummel-Pfeile“ an den Flanken und „der Kragen ist weiß abgesetzt und verleiht dem Trikot eine klassische Note. Besonders spannend ist jedoch das Muster, das durch unterschiedlich große Belüftungslöcher im Stoff entsteht.“ Das Portal schreibt, dass die Informationen zu einer 90 prozentigen Genauigkeit zutreffen.



Auswärtstrikot noch nicht offiziell vorgestellt

Wann das Trikot offiziell vorgestellt wird, ist aktuell noch unklar. Auch, ob „Inside Köln“ erneut richtig liegt. Beim Heimtrikot waren zwar nicht alle Details korrekt, das Trikot entsprach dem tatsächlichen Look dann aber doch schon eindeutig. Darüber dass das Trikot weitestgehend Rot ist, wird schon länger spekuliert und dürfte den Tatsachen entsprechen. Zum letzten Mal wird der FC vorerst von der dänischen Firma hummel ausgestattet. Ab der kommenden Saison ist Adidas wieder der Ausrüster der Geißböcke. „Menschen, die den FC lieben, tragen den Verein oft nicht nur in ihren Herzen, sondern gerne auch auf ihrer Haut. Dieses besondere Gefühl ist für viele FC-Fans nicht nur am Spieltag im Stadion elementarer Ausdruck ihrer Verbundenheit zum Verein, sondern jeden Tag“, erklärte FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld bei der Präsentation des Heimtrikots. 


Trainingsauftakt für Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln

Ron-Robert Zieler beim Training des 1. FC Köln
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Trainingsauftakt für Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln

Am Montagabend vorgestellt, am Dienstagmorgen erstmals auf dem Platz. Ron-Robert Zieler trainiert das erste Mal mit dem 1. FC Köln – zumindest seit seiner Rückkehr. Lukas Kwasniok leitet eine anspruchsvolle zweite Einheit.

Für den FC stand am Dienstag die zweite Einheit der aktuellen Saisonvorbereitung an und die mit einem neuen Gesicht. Ron-Robert Zieler trainiert das erste Mal mit dem 1. FC Köln. Für die Mannschaft soll es in den kommenden Tagen intensiv werden.

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Mit einer guten halben Stunden Verspätung startete am Dienstag die zweite Trainingseinheit unter Lukas Kwasniok der aktuellen Saisonvorbereitung beim FC. Und erneut wollten sich zahlreiche Fans die Chance nicht nehmen lassen, Trainer und Mannschaft aus nächster Nähe zu sehen. Vor allem der neue, alte Keeper Ron-Robert Zieler zog natürlich Aufmerksamkeit auf sich. Zieler hatte am Montag seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben, wird die kommenden zwei Jahre den Kölner Kader unterstützen und könnte dann auch eine Karriere nach der Karriere bei den Geißböcken angehen. „In den Gesprächen spürte ich eine große Wertschätzung – und, was mir besonders wichtig war: eine klare Perspektive für die Zeit nach der aktiven Karriere. Ich werde die Mannschaft jetzt noch mindestens zwei Jahre als Spieler unterstützen. Danach bietet mir der FC die Möglichkeit, eine Management-Ausbildung zu absolvieren“, schreibt Zieler selbst bei Instagram.

Testspiel am Samstag

Zunächst aber stehen zwei Jahre als aktiver Spieler auf dem Programm. „Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagt Zieler im Vorstellungsvideo der Geißböcke. Und am Dienstag legte der neue Torwart los. Unter Applaus betrat der Keeper schließlich auch Platz 7 am Geißbockheim. „Willkommen zu Hause“, rief ein Fan und erntete ein Lächeln des Torhüters. Kwasniok hatte schon am Montag angekündigt, mit seinen „Jungs“ in die Arbeit zu kommen und möglicherweise auch die unliebsamen Trainingsinhalte zu forcieren: Laufeinheiten und Krafttraining. Doch am Dienstag standen auch verschiedene Spielformen auf dem Trainingsplan. „Training, Arbeit, Video – damit wir uns aneinander gewöhnen. Die Jungs müssen das Gefühl bekommen, dass sie mir Folge leisten können“, hatte der Coach die kommenden Trainingseinheiten beschrieben. Und dafür gibt es offenbar auch genügend Zeit.



Für diese Woche sind noch mehrere Einheiten anberaumt. So auch am Dienstagnachmittag eine nicht-öffentliche. Auch am Donnerstag gibt es direkt zwei Trainingseinheiten, an Mittwoch und am Freitag jeweils eine. Am kommenden Samstag gibt es dann in Bergisch-Gladbach auch das erste Testspiel. Dann wird sich Ron-Robert Zieler wohl auch erstmals seit der Spielzeit 20/21 wieder im FC-Trikot zeigen dürfen. Am Sonntag hat die Mannschaft dann zum ersten Mal wieder frei. In der kommenden Woche testen die Geißböcke dann gegen Fortuna Köln.

Der nächste vielversprechende Transfer beim 1. FC Köln: Thomas Kesslers Handschrift wird deutlicher

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der nächste vielversprechende Transfer beim 1. FC Köln: Thomas Kesslers Handschrift wird deutlicher

Mit Ron-Robert Zieler hat der FC seinen fünften Transfer dieses Sommers präsentiert. Die Verpflichtung des Keepers reiht sich in die bisherige Kaderplanung des neuen Sportchefs ein. Wie viel sie wert ist, wird sich erst zeigen müssen beim 1. FC Köln: Die Planung des Kaders ist durchdacht und vielversprechend.

Drei Bundesliga erfahrene Spieler, zwei Leistungsträger der 2. Bundesliga – die bisherigen Sommer-Transfers können auf den ersten Blick funktionieren für den 1. FC Köln: Die Kaderplanung ist durchdacht und wirkt vielversprechend. Wie viel sie am Ende wert ist, wird sich aber noch zeigen müssen.

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Thomas Kessler wirkte entspannt, als er am Montagnachmittag auf dem Trainingsplatz 7 am Geißbockheim aufschlug. Der Sportdirektor war sichtbar guter Dinge, vermutlich, weil ihm ein weiterer guter Transfer gelungen ist. Und dazu noch einer, den irgendwie niemand auf der Kette hatte. Ron-Robert Zieler wechselt zu den Geißböcken. Eine Nachricht, die am Vormittag aufploppte und doch für das ein oder andere Stirnrunzeln gesorgt haben dürfte. Zumindest auf den ersten Blick. Denn auf den zweiten macht der Deal absolut Sinn. Stirnrunzeln, weil bis dato eher wenige Torhüter-Namen in der Gerüchteküche hochgekocht waren. Manuel Riemann wurde genannt, weil er unter Lukas Kwasniok bereits trainiert hatte, Alexander Schwolow, weil er gerade frei war und da waren da noch Gerüchte um Marcel Lotka und Jonathan Fischer, die irgendwie schon deutlich an Hitze verloren hatten.

Zieler-Verpflichtung ein sehr guter Move

Der zweite Blick zeigt dann aber doch, wie sinnvoll der Name Zieler in dem Zusammenhang der Torhütersuche ist und war. Der Weltmeister von 2014 kommt aus Köln, kennt den Verein, ist ein erfahrener Keeper, der aber ganz sicher immer noch das Zeug hat, jederzeit für Marvin Schwäbe einzuspringen und ihn im Zweifel adäquat zu ersetzen. Zieler weiß zudem, was ihn erwartet und der Keeper soll schon vorab bei vielen Spielern einen enormen Respekt-Vorschuss haben. Zudem wird der Torhüter in Köln eine Karriere nach der Karriere anstreben und auch das scheint ein durchaus sinnvoller Move. Denn Zieler gilt als intelligenter, eloquenter Zeitgenosse, der aber im Zweifel dann auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Kurzum die Variante mit dem Kölner ist so sinnvoll, dass es verwundert, wie lange der so klar scheinende Deal im Verborgenen geblieben ist.

Zieler reiht sich damit in eine illustre Runde an Transfers ein, die in diesem Sommer getätigt wurden, die zumindest zum Saisonauftakt allesamt viel Sinn machen und durchaus den Verdacht zulassen, dass nun ein anderer Wind durch die Räumlichkeiten beim FC weht. Zur Erinnerung: In den vergangenen drei Jahren gab es in Köln eher wenige Transfer-Gewinner. Eine Vielzahl der von Christian Keller getätigten Neuverpflichtungen sind – mindestens bislang – nicht so eingeschlagen wie erhofft – die Liste ist lang. Auf der anderen Seite gab es auch positive Ausreißer. Spieler wie Denis Huseinbasic, Linton Maina oder Eric Martel und mit großer Wahrscheinlichkeit auch Said El Mala.

Andere Voraussetzungen

Und dennoch konnte man in der jüngeren Vergangenheit das Gefühl gewinnen, als ginge es bei vielen Transfers zumindest oft darum, als Jäger des unentdeckten Schatzes oder als Antreiber einer ins Stocken geratenen Karriere zu gelten, um den Weg des Entwicklungsclubs auf Teufel komm raus zu implementieren. Mit Zieler, Tom Krauß und Jakub Kaminski wurden Bundesliga erfahrene Spieler verpflichtet, mit Ragnar Ache und Isak Johannesson Leistungsträger der 2. Bundesliga. Thomas Kessler wirkt bei seinen Entscheidungen pragmatischer, stringenter bei der Reaktion auf Kaderlücken. Das kann eine Momentaufnahme sein, immerhin wurden in den vergangenen Wochen schon die ersten kritischen Stimmen laut, als der Transfermotor vermeintlich ins Stocken geriet. Es ist auch nicht gänzlich bekannt, wie viel Keller in den Kessler-Entscheidungen steckt.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Kessler unter anderen Voraussetzungen arbeitet als sein Vorgänger. Die Verhandlungsposition eines Bundesliga-Aufsteigers ist zumindest ganz sicher eine andere als die eines Absteigers, der aus einem Registrierungsverbot kommt. Zudem ist der Verein finanziell anders aufgestellt, hat andere Möglichkeiten. Und: Bislang ist noch kein Spiel gespielt, die Qualität der Transfers insofern noch nicht messbar. Die bisherigen Neuverpflichtungen wirken durchdacht, nur werden sie nach den Leistungen der vergangenen Spielzeit wohl in der Breite noch nicht reichen. Oder anders ausgedrückt: Es wäre dann der Vergangenheit entsprechend leichtsinnig, mit dem Gedanken kriselnde Spieler in Leistungsträger coachen zu können, auf weitere Verstärkungen zu verzichten.

Immerhin gibt es durch die ebenfalls sinnvollen Verkäufe von Spielern wie Max Finkgräfe und Damion Downs Gelder, die bei weiteren Verstärkungen helfen werden. Es ist sicher noch zu früh, die Arbeit von Thomas Kessler ernsthaft zu bewerten. Dennoch: Die Handschrift des neuen Sportchefs wird mit zunehmenden Abstand zum Keller-Aus immer deutlicher. Und aktuell lässt sich das Geschriebene sehr gut und auch mit viel Hoffnung lesen.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Oumar Diakité interessiert

Oumar Diakité
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Oumar Diakité interessiert

Der Transfermotor des 1. FC Köln hat wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. Die Geißböcke haben mittlerweile fünf Spieler verpflichtet. Zuletzt Ron-Robert Zieler. Weiterhin suchen die Geißböcke einen Stürmer. Und den in Frankreich? Der 1. FC Köln ist an Oumar Diakité interessiert.

Der FC hat offenbar den französischen Markt für sich entdeckt. Nach Timothe Nkada brodelt nun der zweite Stürmer eines französischen Clubs in der Gerüchteküche der Geißböcke hoch. Der 1. FC Köln ist offenbar an Oumar Diakité interessiert. Das berichtet das Online-Portal „absolutfussball.com“.

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Demnach haben gleich drei Bundesligisten ihre Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. Neben dem FC sollen auch der FSV Mainz 05 und natürlich der Hamburger SV ein Interesse bekundet haben. Der 21-Jährige ist in der vergangenen Spielzeit mit Reims aus der ersten Liga Frankreichs abgestiegen. In 28 Begegnungen erzielte der Ivorer ganze vier Treffer. Nicht gerade die beste Bilanz. Insgesamt sieht die Statistik dagegen gar nicht so verkehrt aus. In insgesamt 90 Erst- und Zweitliga-Begegnungen war der Mittelstürmer an 34 Toren beteiligt – es gibt sicherlich schlechtere Torausbeuten. Im Januar 2022 wechselte der Angreifer aus der Elfenbeinküste zu RB Salzburg, wurde allerdings umgehend an Liefering verliehen. Nach seiner Rückkehr folgte im Sommer 23 der Wechsel zu Stade Reims.

Diakité sechs Millionen Euro wert

Nach dem Abstieg in der abgelaufenen Saison sucht der Stürmer offenbar eine neue Herausforderung und die möglicherweise in Deutschland. Der FC sucht wiederum einen weiteren Angreifer. Auch, wenn Trainer Lukas Kwasniok am Montag betonte, dass er durchaus mit dem Kader zufrieden sei, wird eine weitere Offensivkraft sicher helfen. Vor allem, wenn – wie erwartet – Damion Downs am Dienstag beim FC Southampton unterschreibt und Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz erwartungsgemäß den Verein verlassen. In dem Fall hätten die Geißböcke nur noch Ragnar Ache und Imad Rondic als klassische Mittelstürmer im Kader. Eine ziemlich dünne Personaldecke.

Diakité hat noch Vertrag bis 2028. Dennoch wollen die Reims-Verantwortlichen dem Stürmer keine Steine in den Weg legen. Der 21-Jährige gilt als großes Talent, kommt auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro. Für den französischen Zweitligisten stellt der Stürmer ein gutes Investment dar und es gibt keinen Grund, den Akteur unter Wert abzugeben. Eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro wird als realistisch erachtet.