Ist das der Downs-Ersatz? Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert

Timothe Nkada soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Ist das der Downs-Ersatz? Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert

Vier Neuverpflichtungen hat der FC schon eingetütet, schon bald soll der nächste Transfer folgen. Auf der Liste steht nach wie vor ein Angreifer und dabei könnte es sich um einen Franzosen handeln. Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada interessiert.

Nicht erst seit dem drohenden Abgang von Damion Downs will der FC im Angriff noch einmal nachbessern. Und eine Spur führt nun nach Frankreich. Der 1. FC Köln ist an Timothe Nkada von Rodez AF interessiert. Das berichtet das französische Online-Portal „Lefussball„.

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Demnach sei der FC an dem Stürmer nicht nur interessiert, die Kölner „bereiten ein Angebot“ vor. Interne Gespräche sollen dem vorausgegangen sein. Der 25-Jährige gilt als schneller, spielerischer Mittelstürmer. Der ehemalige U21-Nationalspieler startete seine Karriere bei Stade Rennes, wechselte anschließend nach Reims und schließlich auf Leihe nach Aalborg in Dänemark. Es folgte ein weiteres Leihkonstrukt nach US Orléans und schließlich der feste Wechsel zum FC Koper nach Slowenien. Im vergangenen Sommer kehrte der Stürmer zurück nach Frankreich, eben zu Rodez. Und in der zweiten französischen Liga startete der Angreifer mal so richtig durch. Für Rodez erzielte der Angreifer wettbewerbsübergreifend 17 Tore und bereitete fünf Treffer vor.

Marktwert liegt bei 2,5 Millionen Euro

Neben dem FC soll auch die TSG Hoffenheim an dem Angreifer interessiert sein. Anfang Juni wurden zudem der RC Lens und der FC Nantes als mögliche neue Vereine genannt. Der 25-Jährige gilt als sehr spielstark und beidfüßig. Der Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027, der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Nkada könnte sich also als Investment durchaus lohnen. Vom Spieltyp ähnelt der Angreifer ein wenig Damion Downs. Der 20-Jährige Kölner steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Southampton. Beim englischen Zweitligisten ist für Dienstag ein Medizincheck anberaumt, dann soll auch schon die Unterschrift erfolgen. In der Nacht zu Montag steht noch das Endspiel im Gold Cup auf dem Plan des Angreifers.

Der FC sucht auf einigen Positionen. Vor allem ein zweiter Keeper und ein weiterer Innenverteidiger sollen auf der Liste stehen. Doch durch den bevorstehenden Abschied von Downs werden die Kölner dringend auch im Angriff nachbessern müssen. Nkada wäre sicherlich ein interessanter Spieler. Der 25-Jährige steht gerade an einem weiteren Wendepunkt der Karriere und hätte nichts gegen einen Wechsel ins Ausland.


Die vier Neuverpflichtungen des 1. FC Köln starten am Geißbockheim

Tom Krauß, Isak Johannesson, Ragnar Ache starten beim 1. FC Köln
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Die vier Neuverpflichtungen des 1. FC Köln starten am Geißbockheim

Einen Tag vor dem Trainingsauftakt sind nun auch die Neuverpflichtungen in die Leistungsdiagnostik gestartet. Tom Krauß, Ragnar Ache, Isak Johannesson und Jakub Kaminski starten offiziell. Die vier Transfers nehmen Arbeit beim 1. FC Köln auf.

Am Samstag wurde Tom Krauß offiziell beim FC vorgestellt, am Sonntag steht die Leistungsdiagnostik auf dem Plan. Doch nicht nur für den vierten Neuzugang. Die Transfers nehmen am Sonntag die Arbeit beim 1. FC Köln auf.

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Mittlerweile sind vier Neuverpflichtungen beim FC vorgestellt. Thomas Kessler hat schon kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Es werden noch weitere Spieler folgen. Am Sonntagvormittag trafen Ragnar Ache, Isak Johannesson, Tom Krauß und Jakub Kaminski nach und nach am Geißbockheim zu ihrem ersten offiziellen Arbeitstag ein. In den vergangenen Tagen waren bereits die ersten Spieler dabei, nun folgen die nächsten. Die obligatorischen Tests werden bekanntlich vor dem Trainingsauftakt abgehalten.

Angrillen mit dem Team

Ebenfalls schon obligatorisch ist das Angrillen mit der gesamten Mannschaft am Tag vor dem Trainingsauftakt. Das findet am Nachmittag statt. Am Montag um 14.30 Uhr steht dann der Trainingsauftakt an. Damit beginnt die Vorbereitung der Geißböcke auf die kommende Spielzeit. Schon am kommenden Samstag wird der neue Coach Lukas Kwasniok dann auch das erste Mal seine Mannschaft im Spielbetrieb testen können. Es steht die Begegnung gegen Bergisch Gladbach auf dem Plan. Dann werden auch die Neuverpflichtungen zum Einsatz kommen. Mit Ache, Johannesson, Krauß und Kaminski sind bislang vier Spieler verpflichtet. Der FC will noch mit weiteren Akteuren nachjustieren.

Bekanntlich wollen die Kölner noch einen Innenverteidiger, auf den Außenpositionen und ganz sicher auch auf der Torhüterposition nachbessern. Dem Vernehmen nach soll es in der kommenden Woche noch einen weiteren Transfer geben.

Nächster Geldsegen für den 1. FC Köln durch Weiterverkauf?

Sebastiaan Bornauw spielt künftig für Leeds
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Nächster Geldsegen für den 1. FC Köln durch Weiterverkauf?

Mit den möglichen Verkäufen von Spielern wie Max Finkgräfe oder Damion Downs hätte der FC wieder mehr Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt. Und jetzt bahnt sich noch ein kleines Zubrot an. Der 1. FC Köln profitiert von weiteren Verkäufen.

Mehr als 13 Millionen Euro haben die Geißböcke vor vier Jahren für den Verkauf von Sebastiaan Bornauw kassiert. Der wechselt nun zu Leeds United und müsste den Geißböcken eigentlich nun noch einmal ein wenig Geld in die Kassen spülen. Der 1. FC Köln profitiert von weiteren Verkäufen.

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Das Tor gegen den FC Schalke 04 wird wohl unvergesslich bleiben. Der FC musste gegen Königsblau gewinnen, um die Relegation zu erreichen, lief immer wieder an, um dann doch zu scheitern. Ein Treffer von Sebastian Andersson wurde aberkannt, es deutete auf eine Nullnummer. Eben bis der Belgier per Kopfball einnickte. Relegation, Klasse gehalten. Drei Monate später trug der Abwehrspieler dann aber das Trikot des VfL Wolfsburg, wechselte für mehr als 13 Millionen Euro unmittelbar vor der Abreise ins Trainingslager nach Donaueschingen und schaffte es damit in die Top-5 der Rekordabgänge der Kölner Vereinsgeschichte. Mit Boni dürfte er sich vielleicht sogar auf Rang zwei hinter Anthony Modeste einreihen.

Marktwert massiv eingebrochen

Und die Kölner werden wohl nun noch einmal ein wenig an Bornauw verdienen. Wenn auch weniger als bei Vertragsabschluss wohl gehofft. Denn dem Vernehmen nach hat sich der FC eine Wiederverkaufsgebühr bei Bornauw zusichern lassen und die soll bei zehn Prozent liegen. Da der Innenverteidiger nun die Wölfe Richtung England zu Leeds United verlässt, würde diese Klausel also greifen müssen und der FC zehn Prozent der Ablöse einstreichen. Das einzige Problem, Bornauw hat seit seinem Weggang vom FC massiv an Marktwert verloren. Der wurde im Oktober 2021 noch auf 14 Millionen Euro geschätzt, liegt nun laut transfermarkt.de bei sechs Millionen und genau diesen Betrag will der englische Club auch zahlen.

Für den FC wären das immerhin 600.000 Euro, die in die Vereinskassen fließen würden. Weitere 800.000 kassieren die Kölner aus dem festen Kauf von Galatasaray für Ismail Jakobs sowie noch einmal rund 400.000 Euro aus dem Verkauf von Jens Castrop nach Mönchengladbach. Alles in allem also an die zwei Millionen Euro. Zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber als Zubrot zu den Wirtz-Millionen (Stand jetzt etwa 2,5 Millionen Euro) und den angestrebten Erlösen aus potenziellen Abgängen wie beispielsweise Max Finkgräfe (4,5 Millionen) oder Damion Downs (bis zu zehn Millionen) ein nettes Extra.

Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Wann kommt der Back-up für Marvin Schwäbe? Die schwierige Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln

In den vergangenen Wochen hat es beim 1. FC Köln auf jeder Position Gerüchte gegeben – fast jeder: die des Torhüters hatten wenig Substanz. Dabei muss der Verein einen neuen Back-up für Marvin Schwäbe finden. Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

Eine Sache haben die bisherigen Neuzugänge des 1. FC Köln gemeinsam: Sie sind alle Feldspieler. Auf der Torwartposition gab es bis jetzt wenn überhaupt halbgare Transfergerüchte. Dabei bräuchten die Kölner unbedingt Verstärkung für die Position hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe. Das stellt sich aber kompliziert dar: Die Suche nach einer Nummer zwei beim 1. FC Köln ist schwierig.

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Ganze vier Torhüter haben den 1. FC Köln am Ende der vergangenen Saison verlassen. Wenn man den Winterabgang von Jonas Urbig dazu nimmt, sind es sogar fünf. Bei Anthony Racioppi endete die Leihe. Der als Ersatz für Urbig geholte Schweizer hatte den Erwartungen in seiner Zeit beim FC nicht entsprochen und war sogar nach gewisser Zeit in der Torwarthierarchie hinter Philipp Pentke zurückgefallen. Dessen Vertrag war am Saisonende aber auch nicht verlängert worden, obwohl er gerne in der Domstadt geblieben wäre. „Ich hätte gerne weiter gemacht hier mit euch und den Jungs, aber so ist Fußball“, schrieb der 40-Jährige. Auch Jonas Nickisch hat den Verein nach Vertragsende verlassen, nachdem er in der letzten Saison seinen Stammplatz in der U21 an Alessandro Blazic verloren hatte. Dieser lehnte wiederum eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages ab, obwohl der Verein gerne mit ihm verlängert hätte, um ihn dann zu verleihen.

Nur zwei Keeper im Profi-Kader

Und so bleiben nur noch zwei Torhüter im Kader der ersten Mannschaft. Zum einen Marvin Schwäbe, der als unumstrittener Stammspieler in die neue Saison geht. Mit seinen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit war er ein großer Rückhalt und Stabilisator in der Defensive. Und zum anderen gibt es noch Matthias Köbbing, der aber als Nummer vier angesehen wird. Somit sind zwei Stellen im Kölner Tor vakant. Gerade einen direkten Back-up zu Schwäbe zu finden, ist besonders wichtig. Denn der FC hat keinen weiteren Keeper mit ansatzweise Bundesliga-Niveau im Kader. Eine Verletzung Schwäbes wäre aktuell eine mittelschwere Katastrophe. Am Montag geht der FC also mit eigentlich einem Keeper in die Vorbereitung.

Es bleibt schwierig, einen Torhüter mit dem gesuchten Fähigkeiten zu finden, der sich ohne Beschweren auf die Bank setzt. Sportdirektor Thomas Kessler wird eine Situation wie vor der vergangenen Saison vermeiden wollen, als die Kölner Schwäbe mit der Ernennung von Jonas Urbig zur Nummer eins vor dem Kopf gestoßen haben. Der Back-up sollte Schwäbe fordern, ist aber kein direkter Herausforderer. Wenn ein jüngerer Keeper kommt, müsste dieser sich damit abfinden, wenig Einsatzzeiten zu bekommen – logischerweise schlecht für die Entwicklung. Der Anreiz dürfte also eher gering ausfallen. Ein älterer Torwart, der sich freiwillig auf die Bank setzt, ist dagegen aber meistens schon über seinen Zenit hinaus und die FC-Verantwortlichen müssten genau abwägen, ob die Leistungsfähigkeit noch ausreicht. Kurz: Es gibt nur wenige Keeper, die in das Anforderungsprofil passen.

Ein Déjà-vu?

So erinnert die Situation doch sehr an den Sommer 2023. Damals hatte Timo Horn den Verein verlassen, um bei einem anderen Verein die Nummer eins zu werden, nachdem er seinen Stammplatz an Schwäbe verloren hatte. Es musste also ein Nachfolger her. Letztendlich fanden die Kölner aber keinen passenden Kandidaten. Die Lösung: Philipp Pentke. Der war vor zwei Jahren nach Kölner Angaben als Trainingsgast beim FC und überzeugte genug, dass die Geißböcke ihn in ihrer schwierigen Lage zur Nummer zwei ernannten. Die Frage darf zumindest erlaubt sein, ob eine kurzfristige Vertragsverlängerung nicht eine Option gewesen wäre, um zumindest eine Sicherheit zu haben. Ob Pentke damit einverstanden gewesen wäre, ist aber eine ganz andere Frage.

Angeblich wollen die Kölner in der kommenden Woche einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dabei um den erhofften Keeper handelt, ist nicht bekannt. Die bisherigen Gerüchte umfassten Manuel Riemann, Alexander Schwolow, Jonathan Fischer und Marcel Lotka. Die genannten Namen sind alle durchaus möglich, aber deswegen nicht zwingend wahrscheinlich. Das Gerücht um Riemann fußt bislang einzig auf dem Engagement beim SCP in die Vorsaison. Schwolow hat Union und Lotka den BVB verlassen, weil sie eine neue Herausforderung mit mehr Spielzeit suchen. Ob sie diese beim FC als Nummer zwei finden werden, ist fraglich. Lotka wurde zudem mit 1860 in Verbindung gebracht, die Spur scheint aber erkaltet. Und Fischer wird von vielen Clubs in Europa gejagt, der Youngster hätte somit durchaus die Chance, einen Verein zu finden, bei dem er auf Einsatzzeit kommt.

Welche Lösung die Verantwortlichen dieses Mal finden, bleibt weiterhin abzuwarten. Vielleicht geht es schneller als gedacht.


Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
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Zwei Neue für den 1. FC Köln – Sind Jakub Kaminski und Tom Krauß die erhofften Verstärkungen?

Mit Tom Krauß und Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln am Wochenende zwei gestandene Bundesliga-Profis als Neuzugänge vorgestellt. Jetzt müssen sie sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

Mit den Bundesliga-erfahrenen Neuzugängen Tom Krauß und Jakub Kaminski startet der 1. FC Köln in die neue Saison. Ob die Transfers jedoch den erhofften Schub im Kampf um den Klassenerhalt bringen, bleibt abzuwarten. Die beiden Verpflichtungen müssen sich beweisen beim 1. FC Köln: Sind Krauß und Kaminski echte Verstärkungen?

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Der Kaderumbruch am Geißbockheim schreitet weiter voran: Während mit Max Finkgräfe, Tim Lemperle und dem kurz vor dem Abschluss stehenden Transfer von Damion Downs gleich mehrere Abgänge zu vermelden sind, richtet sich der Blick des 1. FC Köln bereits nach vorne. Die Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski erscheinen dabei als folgerichtige Transfers, um dem Team neue Stabilität und Qualität zu verleihen. Beide Neuzugänge werden mit hohen Erwartungen in der Domstadt empfangen. Doch was spricht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit (über die Saison hinaus) und welche Herausforderungen könnten dem entgegenstehen?

Krauß kommt mit viel Erfahrung und Führungsanspruch

Der Name Tom Krauß geisterte bereits seit Wochen durch die Kölner Gerüchteküche, nun ist der Wechsel des 24-Jährigen zum 1. FC Köln offiziell. Das Leihgeschäft mit einer Kaufpflicht bei Klassenerhalt ist in vieler Hinsicht ein guter Deal für die Geißböcke: Krauß, der in seiner noch jungen Karriere bereits an vier verschiedene Vereine ausgeliehen wurde, bringt nicht nur wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit. Dank seiner Wechselhistorie dürfte er sich auch schnell an das neue Umfeld, seine Mitspieler und die Spielphilosophie von Trainer Lukas Kwasniok gewöhnen. So wurde er in der abgelaufenen Rückrunde bei seiner Leihe zum VfL Bochum auf Anhieb ein Schlüsselspieler. Ausgestattet mit einem ausgeprägten Selbstverständnis und entsprechendem Spielstil, könnte er die in der vergangenen Saison schmerzlich vermisste Rolle des „aggressive Leaders“ im Mittelfeld ausfüllen. Die konnte in der abgelaufenen Spielzeit nur Eric Martel phasenweise ausüben. Apropos Martel: Sollte es tatsächlich zu einem Abgang des Sechsers kommen, nimmt die Ankunft von Krauß etwas Druck von Thomas Kesslers Kessel, einen bundesligatauglichen Kader zu formen.

Allerdings trifft Krauß am Geißbockheim auf ein mitunter unruhiges Umfeld und ist sicher kein eins-zu-eins-Ersatz für Martel. Keine leichten Voraussetzungen, um sich langfristig zu etablieren. Dennoch soll der 1. FC Köln für den Mittelfeldspieler das Ende seiner fußballerischen Odyssee werden. Auch FSV-Vorstand Christian Heidel betont: „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen.“ Für Krauß ist der Wechsel somit auch wegen der Kaufpflicht bei Klassenerhalt mehr als nur ein weiteres Kapitel: Es ist die große Chance, endlich sesshaft zu werden und beim FC längerfristig eine zentrale Rolle zu übernehmen.

Jakub Kaminski will beim FC zurück in die Erfolgsspur

Mit Jakub Kaminski sichert sich der 1. FC Köln einen vielversprechenden Neuzugang, der perfekt in das Profil des Bundesliga-Aufsteigers passt. Zumindest, wenn man Sportdirektor Kessler Glauben schenkt: “Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg.” Auf Spielerseite kommt die Leihe gerade rechtzeitig, um der sportlichen Entwicklung des 23-jährigen wieder Schwung zu verleihen. Beim VfL Wolfsburg ist diese nämlich ins Stocken geraten. Der polnische Nationalspieler kam 2022 für zehn Millionen Euro von Lech Posen nach Wolfsburg, aufgrund eines aufgeblähten Kaders konnte er sich dort in der abgelaufenen Saison aber nicht dauerhaft durchsetzen.

Mit 70 Bundesligaeinsätzen, vier Toren und acht Vorlagen bringt Kaminski dennoch wertvolle Erfahrung mit. Vor allem auf der linken Außenbahn zuhause kann er aber auch als Außenverteidiger und auf der rechten Seite eingesetzt werden. Neben Jan Thielmann, Linton Maina und Toptalent Said El Mala soll er die Qualität und Breite des Kaders auf der Außenbahn stärken. Trotzdem birgt der Transfer auch Risiken. Seine mangelnde Einsatzzeit in Wolfsburg wirft die Frage auf, ob er dem FC sofort weiterhelfen kann. Unterm Strich ist Kaminski aber eine vielversprechende Verstärkung mit Perspektive, von der alle Beteiligten profitieren können. Zudem ist der Transfer bereits von höchster Ebene abgesegnet. Lukas Podolski meldete sich per Videobotschaft bei Kessler: „Ich habe gehört, ihr holt Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal! Da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen.“

Die Kader-Großbaustelle ist noch lange nicht abgeschlossen

Trotz der vielversprechenden Verpflichtungen ist die Kaderplanung beim 1. FC Köln noch lange nicht abgeschlossen. Vor allem in der Defensive will Sportdirektor Thomas Kessler mindestens drei weitere Verteidiger zu verpflichten, um die Abwehr stabiler und konkurrenzfähiger zu machen. Auch auf der Torhüterposition besteht noch Handlungsbedarf: Mit Marvin Schwäbe steht aktuell nur eine Optionen bereit. Die Abgänge von Max Finkgräfe zu RB Leipzig für rund vier Millionen Euro Ablöse und ein möglicher Transfer von Damion Downs nach England, der laut Medienberichten eine Ablöse um rund zehn Millionen einbringen dürfte, sorgen jedoch für eine gut gefüllte FC-Schatulle. Diese finanziellen Mittel geben dem Verein den nötigen Spielraum, um den Kader gezielt weiter zu verstärken und die Mannschaft für die Herausforderungen der Bundesliga-Saison weiter nach den Wünschen von Coach Kwasniok zu optimieren.


Im Fokus der Bundesliga: Wäre Armel Bella-Kotchap was für den 1. FC Köln?

Armel Bella-Kotchap im Zweikampf für den FC Southampton
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Im Fokus der Bundesliga: Wäre Armel Bella-Kotchap was für den 1. FC Köln?

Auch auf der Position des Innenverteidigers müssen die Kölner eigentlich noch nachjustieren. Auf der anderen Seite scheint gerade ein Innenverteidiger zurück in die Bundesliga zu wollen. Und mehrere Clubs sind interessiert. Wäre Armel Bella-Kotchap was für den 1. FC Köln?

Der 23-Jährige spielt aktuell noch bei Southampton, hat Vertrag bis 2026, will aber zurück in die Bundesliga. Und aus der gibt es offenbar auch viel Interesse. Wäre Armel Bella-Kotchap auch was für den 1. FC Köln?

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So wirklich glücklich war die vergangene Spielzeit für den 23-Jährigen wahrlich nicht. Der Innenverteidiger kam beim FC Southampton nicht mehr so recht zum Zug, eher so gut wie gar nicht. Ganze vier Mal lief der Abwehrspieler in der Premier League auf. Zu wenig für einen Akteur, der eigentlich andere Ansprüche hat. Immerhin feierte Bella-Kotchap 2022 sein Debüt in der Nationalmannschaft. Zu gleicher Zeit wurde der Marktwert des Spielers auf 20 Millionen Euro geschätzt. Auch der FC wird seine Erinnerungen an die starken Zeiten des Innenverteidigers haben, immerhin nahm der Ex-Bochumer einst Tony Modeste komplett aus dem Spiel. Nach der eher enttäuschenden Zeit beim englischen Absteiger soll Bella-Kotchap wieder zurück nach Deutschland wollen.

Marktwert wird auf neun Millionen geschätzt

Und tatsächlich sind auch einige Bundesligisten an einer Verpflichtung des Innenverteidigers interessiert. Schon vor einigen Wochen haben Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach ihr Interesse angeblich hinterlegt. Mit dem Hamburger SV soll sich laut „Hamburger Abendblatt“ ein weiterer Erstligist in das Buhlen eingemischt haben und laut britischen Medien soll es noch weitere deutsche Interessenten geben. Auch den FC? In den Sozialen Medien wird der Name bereits gehandelt. Der in Paris geborene Abwehrspieler wäre wohl aufgrund der Vertragssituation unter dem aktuellen Marktwert zu haben. Der wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf neun Millionen Euro geschätzt. Dennoch viel Geld für einen Innenverteidiger und für den FC möglicherweise zu viel.

Dass die Kölner aber noch einen Innenverteidiger braucht, steht wohl außer Frage. Timo Hübers sollte gesetzt sein, doch wer spielt daneben? Ob Dominique Heintz das Tempo für die Bundesliga hat, darf zumindest hinterfragt werden. Joel Schmied und Julian Pauli müssen ihre Bundesliga-Tauglichkeit noch unter Beweis stellen. Neo Telle soll verliehen werden und hinter Luca Kilian steht nach zwei Kreuzbandrissen ein Fragezeichen. Bella-Kotchap wäre sicherlich eine Verstärkung, wenn er die Form aus alten Bochumer Zeiten erreicht. Und der Spieler würde passen. Der 1,90 Meter große Innenverteidiger ist schnell, körperlich robust und kopfballstark. Allerdings ist der 23-Jährige ein Rechtsfuß. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner einen Linksfu0 bevorzugen. Gegen eine Verpflichtung spricht die außergewöhnliche Verletzungsanfälligkeit des Abwehrspielers. Im vergangenen Jahr platzte der Wechsel nach Hoffenheim nach dem Medizincheck.


Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß

Tom Krauß, neuer Spieler des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß

Es hatte sich angedeutet: In den letzten Wochen war bereits lange über einen Wechsel vom Mainzer Tom Krauß zum FC spekuliert worden. Nun ist es nach den vielen Gerüchten offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß.

Eigentlich schien schon länger alles klar: Tom Krauß wollte zum 1. FC Köln, die Kölner wollten Krauß und Mainz 05 den Spieler abgeben. Dann haperte es aber doch nochmal bei den Ablösemodalitäten. Jetzt haben sich die Vereine geeinigt und es ist offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Tom Krauß.

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Der 24-Jährige zentrale Mittelfeldspieler wechselt zuerst auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 zum 1. FC Köln. Nach einer relativ geringen Anzahl an Einsätzen und wenn der FC den Klassenerhalt schafft, greift in einem Jahr dann eine Kaufpflicht. Damit schaffen die Vereine es, einen Kompromiss zu finden. Denn in den vergangenen Tagen hatten die Mainzer unmissverständlich klar gemacht, dass sie nur an einem Verkauf interessiert seien, nachdem sie Krauß zuvor schon zweimal verliehen hatten. Jetzt gab es also den Durchbruch und Krauß wird zum vierten Neuzugang der Kölner in diesem Sommer. Bereits gestern wurde der Wechsel von Jakub Kaminski offiziell verkündet.

Starke Rückrunde in Bochum

Mit Krauß verpflichten die Geißböcke einen laufstarken Spieler, der sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht eingesetzt werden kann. In der Rückrunde war der 24-Jährige noch an den VfL Bochum ausgeliehen, absolvierte 14 Spiele. Dort überzeugte er mit seiner Zweikampfstärke und einer guten Spielübersicht. Krauß entspricht so genau den Anforderungen von Trainer Lukas Kwasniok, der von seinen Spielern immer maximalen Einsatz, Willen und Leidenschaft fordert. Außerdem sammelte der Mittelfeldspieler bei Bochum Erfahrung im Abstiegskampf. Die kann den Geißböcken als Aufsteiger besonders helfen.


„Ich habe brutal Lust auf die nächste Saison“

„Wir freuen uns, dass wir Tom für den FC gewinnen konnten. Mit ihm bekommen wir eine weitere wichtige Option für unser zentrales Mittelfeld, die unserem Spiel neue Impulse geben wird“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Er bringt genau die Qualitäten mit, die wir für diese Position im Zentrum gesucht haben: eine ausgeprägte Mentalität, hohe Zweikampfstärke und Dynamik. Trotz seines jungen Alters verfügt Tom bereits über wertvolle Erfahrung auf hohem Niveau und wird sich mit seiner Art sehr schnell in unsere Mannschaft einfügen können“ Nach Isak Johannesson ist Krauß bereits der zweite Spieler, den der 1. FC Köln für das zentrale Mittelfeld verpflichtet hat.

Die beiden unterscheiden sich jedoch deutlich. Während sich Johannesson mehr in der Offensive einschaltet und auch torgefährlich ist, spielt Krauß im Vergleich eine defensivere Rolle, was auch mehr seinen Stärken entspricht. Er könnte daher Johannesson bei dessen Offensivaktionen gut absichern. „Mehrere Gründe haben für den FC gesprochen. Thomas Kessler und der Trainer haben mir von Beginn an ein gutes Gefühl gegeben. So etwas ist immer wichtig. Und natürlich der Club, die Stadt – und viele Freunde, die hier in der Umgebung leben. Deshalb habe ich für mich sehr schnell gewusst, darauf habe ich richtig Bock. Jetzt freue ich mich, dass ich am Montag mit der Mannschaft starten kann und habe brutal Lust auf die nächste Saison“, sagt Neuzugang Tom Krauß. 


Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln
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Neuzugang Jakub Kaminski: Lukas Podolski und ein Ex-Kölner rieten ihm zum Transfer zum 1. FC Köln

Mit Jakub Kaminski hat der 1. FC Köln seinen dritten Neuzugang perfekt gemacht. Dass der variable Außenspieler zum FC geht, liegt auch am Rat eines Ex-Spielers des 1. FC Köln. Und auch Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

Der dritte Neuzugang steht fest: Jakub Kaminski wechselt zum FC. Bevor der 23-Jährige jedoch seine Wechselentscheidung traf, holte er sich unter anderem Rat bei einem Ex-Kölner. Und auch eine FC-Legende hatte Anteil am Wechsel des Außenspielers zum 1. FC Köln: Lukas Podolski half bei der Kaminski-Verpflichtung.

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Der Transfer von Jakub Kaminski zum 1. FC Köln hat das Gütesiegel einer FC-Legende bekommen. Denn Lukas Podolski begrüßt den Transfer des polnischen Nationalspielers. Das hört man in einem Video mit Podolski und Sportdirektor Thomas Kessler. „Hi Kess, ich habe gehört, ihr holt den Jakub Kaminski. Sehr geiler Deal, da werden sich sehr, sehr viele Fans in Polen freuen. Und er kann sich auf einen geilen Verein, geile Fans und eine geile Stadt freuen. Viele Grüße, Poldi“, sagte Podolski in einer Videonachricht an Kessler. Aber neben der Nachricht hat er auch noch eine andere Rolle beim Transfer gespielt.

Rat von Ex-Kölner

Denn wie Kaminski in einer Fragerunde auf den Social Media Kanälen der Kölner verriet, hat er vor seinem Transfer mit der FC-Legende gesprochen. Und Podolski war nicht der Einzige, mit dem er sich vor seinem Wechsel in die Domstadt ausgetauscht hat. Denn auch ein FC-Eigengewächs hat ihm zum Transfer geraten. „Mit Yannick Gerhardt habe ich gesprochen“, sagte Kaminski. Gerhardt steht seit mittlerweile neun Jahren beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, scheint aber noch sehr gute Erinnerungen an seine Kölner Zeit zu haben. „Gute Entscheidung, geh zum 1. FC Köln“, solle er ihm laut Kaminski geraten haben.

Nicht gesprochen habe der neue FC-Spieler aber mit Sebastiaan Bournauw, einem weiterem früheren Spieler des 1. FC Köln im Kader der Wolfsburger. Dessen Rat hat er anscheinend nach den Gesprächen mit Podolski und Gerhardt und natürlich den Verantwortlichen der Geißböcke nicht mehr gebraucht.


Noch ein Jahr Vertrag: Florian Kainz steht vor einer herausfordernden Saison

Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln
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Noch ein Jahr Vertrag: Florian Kainz steht vor einer herausfordernden Saison

Florian Kainz startet am Montag in seine siebte komplette Saison beim 1. FC Köln. Der Österreicher war im Januar 2019 zu den Geißböcken gewechselt. Die Situation könnte dennoch jetzt eine neue sein beim 1. FC Köln: Florian Kainz muss sich harter Konkurrenz stellen.

Er ist der Routinier unter den Geißböcken, hat von den aktiven Spielern die meisten Begegnungen runter gerissen. Nach zuletzt eher schweren Spielzeiten, will der Österreicher nun wieder durchstarten. Doch die Aufgabe wird nicht leicht beim 1. FC Köln: Florian Kainz muss sich harter Konkurrenz stellen.

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Hände geschüttelt wurden viele. Hier eine Umarmung, hier ein Klaps. Das Standing in der Mannschaft ist ganz offensichtlich weiterhin unumstritten. Florian Kainz ist immer noch einer der Leader des Teams. Kein Wunder, kein anderer aktiver Spieler stand so oft für den FC auf dem Platz wie der Österreicher. 189 Mal lief der Mittelfeldspieler für die Geißböcke auf, in dieser Spielzeit steht also mit hoher Wahrscheinlichkeit das 200. Profi-Spiel auf dem Plan. Wie viele es dann am Ende aber werden, scheint dieser Tage offen. Denn Kainz wird sich zur Vorbereitung einer fast schon ungewohnten Konkurrenz stellen müssen. Im vergangenen Jahr freute sich der Österreicher auf das Trainingslager in Bad Waltersdorf, in der Nähe seiner Heimat und verletzte sich. Dieses Mal soll es gelingen und der Grundstein für möglichst viel Spielzeit gelegt werden.

Viel Betrieb auf der linken Seite

Dafür muss sich der Österreicher aber dann wohl auch strecken. Denn gerade auf seiner favorisierten linken Position wird es ordentlich Betrieb geben. Linton Maina wäre genauso ein Kandidat wie Said El Mala, der sich bei der U19-EM in den Vordergrund gespielt hat oder eben der neu verpflichtete Jakub Kaminski. Alle drei könnten auch auf der rechten Seite spielen, allerdings stellt sich auch dann die Frage, wo Platz für Florian Kainz wäre. Zumal es mit Jan Thielmann bekanntlich einen weiteren Offensivspieler für die Außen gibt. El Mala wird mit seinen 18 Jahren wohl erstmal die Rolle des Jokers einnehmen. Maina wird seinen Vertrag beim FC aber nicht verlängert haben, um auf der Bank zu sitzen, genauso wenig, wie Kaminski ihn deswegen in Köln erst unterschrieben hat.

Wie viel Spielzeit der 32-Jährige am Ende des Tages bekommen wird, hängt natürlich von zahlreichen Komponenten ab. Unter anderem von der Spielweise des neuen Trainers. Und da wiederum, ob Kwasniok mit eher defensiveren oder offensiveren Schienenspielern agieren wird. Das wird in der Regel vom Gegner abhängen. In der defensiven Variante werden Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic wohl eher ihre Chance erhalten. Sicher ist, dass der neue Coach nicht nur auf Umschaltmomente und hohes Pressing setzen wird. Gerade beim Spiel mit dem Ball hat Kainz dann wiederum seine Stärken. Und mit einem Zielstürmer wie Ragnar Ache könnten die Flanken des Ex-Kapitäns zu einer Waffe werden.

Die Konkurrenz ist nicht ohne

Zwar wurde Kainz in den vergangenen Spielzeiten bekanntlich auf verschiedenen Positionen im Mittelfeld eingesetzt und wäre insofern auch ein Kandidat für die Position hinter den Spitzen, seine besten Spiele machte der Österreicher aber zweifelsohne auf der linken Seite. Stand jetzt geht Kainz in seine letzte Saison beim FC, der Vertrag läuft im Sommer 2026 aus. Über eine Vertragsverlängerung wurde zuletzt nicht spekuliert. Es ist weder bekannt, ob Kainz noch ob der Verein verlängern wollen. So oder so wird sich der Mittelfeldspieler nochmal beweisen wollen. Der Grundstein soll in der Heimat gelegt werden – die Konkurrenz, zu der sicherlich dann auch Jan Thielmann gehören wird, ist aber nicht ohne.

Trainingsauftakt mit ungewissem Kader beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Trainingsauftakt mit ungewissem Kader beim 1. FC Köln

Am Montag versammelt der neue Kölner Trainer seine Mannschaft das erste Mal auf dem Platz. Mit wem er aber in der Saison wirklich rechnen kann, steht noch nicht fest. Dabei wäre Klarheit sehr wichtig für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok startet mit ungewissem Kader.

Am Wochenende stand und steht die Leistungsdiagnostik an, am Montag geht es dann auch auf dem Platz los. Das Gesicht der Mannschaft könnte sich aber im Laufe der nächsten Wochen noch stark verändern. Sehr wahrscheinlich wird es noch zahlreiche Zu- und Abgänge geben. Dabei wäre Klarheit über die Zusammenstellung der Mannschaft sehr wichtig für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok startet mit ungewissem Kader.

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In den vergangenen Monaten hat sich einiges beim 1. FC Köln verändert. Mit Thomas Kessler gibt es einen neuen Sportdirektor, mit Lukas Kwasniok einen neuen Trainer. Einige Spieler wie Max Finkgräfe, Tim Lemperle oder Dejan Ljubicic haben den Verein verlassen. Aber es gibt auch mit Ragnar Ache, Isak Johannesson und Jakub Kaminski drei Neuzugänge und es bahnt sich mit Tom Krauß ein weiterer Transfer an. Aber bei diesen Neuverpflichtungen soll es sicher nicht bleiben. Es sind noch weitere Zugänge geplant und auch auf der Abgangsseite wird sich noch einiges tun. Ein halbes Dutzend Spieler könnte noch verpflichtet werden, ähnlich viele Akteure den Verein verlassen. Das erschwert allerdings die Saisonvorbereitung für Kwasniok. Denn der Trainer braucht den Kader eigentlich so früh wie möglich beisammen. Und der Kader von Montag wird ganz sicher nicht der gleiche sein, wie der, der in die Pflichtspiele startet.

Neue Spielphilosophie braucht Zeit

Und das ist alles andere als glücklich. Bei seinem Amtsantritt kündigte Kwasniok an, flexibel spielen zu wollen, da der 1. FC Köln als Aufsteiger nicht jeden Gegner in der Bundesliga dominieren könne. Trotzdem möchte der Trainer einen intensiven Fußball mit Mut und Einsatz sehen. Das funktioniert aber nur, wenn die Kölner die Abläufe beherrschen, damit am Ende jeder Spieler seine Aufgabe genau kennt. Dazu gehören dann auch Basics wie unter anderem die Laufwege, der richtige Zeitpunkt des Pressings oder wie die Abwehrkette verschieben soll. Damit das schon an den ersten Spieltagen gut funktioniert, braucht es eigentlich möglichst viel Vorbereitung. Zumal der Coach keinen der aktuellen Spieler bereits trainiert hat.

Je nachdem, welche Art von Fußballer ihm zur Verfügung steht, muss Kwasniok das System eventuell auch anpassen. Wenn etwa Eric Martel, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, den Verein verlassen würde, müsste der Coach bereits umdisponieren. Einen adäquaten Ersatz im Kader zu finden, ist Stand jetzt aber alles andere als einfach, besonders da Martel einer der besten Akteure bei den Geißböcken ist. Wenn der Sechser als Anker wegfallen würde, beeinflusst das den ganzen Aufbau des Kölner Spiels.

Die Mannschaft muss zusammenfinden

Der Kader muss sich nach den Veränderungen zusammenfinden. Auf der fußballerischen, aber auch auf einer menschlichen Ebene. Es muss sich teilweise eine neue Hierarchie herausbilden und die Kölner müssen als Mannschaft zusammenwachsen. Ein schweres Unterfangen. Denn auch Kwasniok wird den finalen Kader noch nicht kennen. Beim FC laufen einige Verträge nur noch bis 2026. Bei einigen lautet die Devise daher entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Der zuvor erwähnte Martel ist so ein Fall, aber auch Kapitän Timo Hübers oder Jan Thielmann haben nur noch ein Jahr Vertrag. Für den FC wären frühe Entscheidungen wichtig.

Kessler ist gefordert

Es wartet daher noch einige Arbeit auf Sportdirektor Kessler. Er muss Kwasniok so schnell wie möglich einen bundesligatauglichen Kader bauen, wobei er aber nicht immer die Zügel in der Hand hat. Denn zusätzlich zu den bald auslaufenden Verträgen kann auch die Situation auf dem Transfermarkt kompliziert sein. Einige Zugänge können sich die Kölner erst durch Abgänge wie den von Max Finkgräfe oder den wohl bevorstehenden von Damion Downs leisten. Gleichzeitig sind die Wunschspieler nicht immer direkt verfügbar. Manchmal müssen erst andere Transfers abgeschlossen werden, bis ein Verein jemanden freigibt oder jemand wechseln möchte. Kessler hat daher einen komplizierten Job vor sich, der aber entscheidend dafür ist, wie gut Kwasniok seine Mannschaft auf die neue Saison vorbereiten kann.