Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Kรถln

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Kรถln

Nicht nur durch die bereits bekannten Abgรคnge wird sich das Gesicht des FC fรผr die kommende Saison verรคndern. Neben den Abschieden gibt es noch zahlreiche Akteure, deren Zukunft noch nicht geklรคrt ist beim 1. FC Kรถln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

Mit Linton Mainas Bekanntgabe seiner Vertragsverlรคngerung markierte der 25-Jรคhrige den Beginn von wohl noch weiteren anstehenden Verkรผndigungen. Ob diese einen Wechsel oder ein Bleiben als Inhalt haben werden, ist noch offen beim 1. FC Kรถln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

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Die groรŸe Verabschiedung vor groรŸem Publikum blieb aus – zumindest fรผr das Gros der Abgรคnge. Einzig Mark Uth erhielt ein emotionales Abschiedsvideo wรคhrend der Aufstiegsfeierlichkeiten. Die sechs weiteren Akteure mussten sich bis zum Saisonabschluss am Montagabend gedulden oder bis der FC dann auch offiziell darรผber berichtete. Und die meisten Protagonisten lieรŸen es sich nach und nach nicht nehmen, ein paar warme Worte รผber die Sozialen Medien loszuwerden. Mit Dejan Ljubicic, Tim Lemperle und Mark Uth gehen drei Spieler, die (wenn fit und in Form) vielleicht sogar noch einmal eine wichtige Rolle gespielt hรคtten. Mathias Olesen kam zwar oft zum Einsatz, der Durchbruch wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Marvin Obuz, Philipp Pentke und Anthony Racioppi wรคren in der kommenden Spielzeit wohl eher selten bis gar nicht zum Einsatz gekommen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Zwei Vertrรคge verlรคngert

Die ganz normale Vorgehensweise, die รผbliche Fluktuation am Ende einer Saison, gerade nach dem Aufstieg. Doch bei den sieben Abgรคngen wird es beim FC nicht bleiben. Sargis Adamyan, Steffen Tigges, Rasmus Carstensen und Florian Dietz sind weitere Akteure, bei denen die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist, dass sie noch einmal mit dem GeiรŸbock auf der Brust auflaufen werden. Jonas Nickisch wurde im Rahmen der U21 verabschiedet. Insgesamt stehen dort also wahrscheinlich zwรถlf Abgรคnge, der FC wird ein neues Gesicht verpasst bekommen – in der Breite. Dabei ist lรคngst nicht gesagt, dass nur dieses Dutzend FC-Profis die GeiรŸbรถcke verlassen wird. Die Vertragssituation ist weiterhin extrem kompliziert rund um das GeiรŸbockheim. Und das auch, nachdem die Entscheidung รผber auslaufende Vertrรคge gefallen ist. Neben den Abgรคngen hat Linton Maina bekanntlich verlรคngert. Nach Informationen von come-on-fc.com hat auch Matthias Kรถbbing lรคngst unterschrieben.

Mindestens genauso spannend ist aber die Lage bei den Spielern, deren Vertrรคge im Sommer 2026 auslaufen. Will der FC nicht das Risiko eingehen, ein รคhnliches Winter-Szenario wie mit Tim Lemperle im vergangenen Dezember einzugehen, mรผssen einige Arbeitspapiere dringend verlรคngert werden. Zur Erinnerung: Der FC war – auch aufgrund der Transfersperre – mit einigen Spielern in die neue Saison gestartet, deren Vertrag in diesem Sommer auslaufen. Unter anderem eben Lemperle, der bekanntlich im Winter seinen Abschied offiziell machte. Zu diesem Zeitpunkt waren den Kรถlner Verantwortlichen die Hรคnde eigentlich schon gebunden. Der FC war auf die Entscheidung des Spielers angewiesen. Es wird wohl Hoffenheim werden. Dieses Szenario wollen die FC-Bosse fรผr die kommende Spielzeit natรผrlich verhindern.

Nahezu ein Dutzend Vertrรคge lรคuft 2026 aus

Und so stehen Thomas Kessler aktuell arbeitsintensive Tage bevor. Denn es gibt gleich zahlreiche Akteure, deren Vertrรคge im Sommer 2026 auslaufen. Zwar kommuniziert der FC bei einer Unterschrift eher selten die Lรคnge der neuen Vereinbarung, dem Vernehmen nach sind es aber mindestens elf Arbeitspapiere, die nun nur noch ein gutes Jahr Gรผltigkeit haben. Und damit besteht bei dem nรคchsten (fast) Dutzend dringender Handlungsbedarf. Sollten sich die Spieler gegen eine Vertragsverlรคngerung aussprechen, ist dieser Sommer die letzte Transferphase, in der der FC eine angemessene Ablรถse kassieren wรผrde. So zum Beispiel im Fall von Max Finkgrรคfe, der den Kรถlner Verantwortlichen angeblich schon mitgeteilt habe, dass er den Kontrakt nicht verlรคngere. Ein Abschied ist in dem Fall wahrscheinlich.

Unter den betroffenen Akteuren sind sieben Stammkrรคfte oder stammen zumindest aus dem erweiterten Kreis der ersten Elf der vergangenen Saison. Spieler wie Timo Hรผbers, Eric Martel, Jan Thielmann, Damion Downs und Leart Pacarada. Mit dem GroรŸteil werden die FC-Bosse verlรคngern wollen und mรผssen. Doch die Zeit drรคngt. Denn gerade Spieler wie Martel, Downs oder Thielmannn werden auch andere Angebote vorgelegt bekommen. Martel zu halten, wird wohl die schwerste Aufgabe fรผr Thomas Kessler. Zumal sich Martels Berater Michael Reschke in der vergangenen Woche nicht klar positionieren wollte. Downs soll dagegen unmittelbar vor der Unterschrift stehen. Auch Thielmann, Hรผbers und Pacarada stehen dem Vernehmen nach nicht zur Diskussion. Noch nicht? So gar nicht wird den FC-Bossen die Lรคnderspielpause ins Kontor passen. Martel und Thielmann sind mit der U21 bei der EM, werden je nach Erfolg der DFB-Auswahl bis Ende Juni unterwegs sein.

Downs steht im US-Kader fรผr ein Vorbereitungscamp auf den Gold-Cup, der findet dann bis zum 6. Juli statt. Der 20-Jรคhrige wird also ebenso wie seine Mannschaftskollegen wenig Zeit fรผr Vertragsgesprรคche vor Beginn der Saisonvorbereitung haben. Der FC wird wohl Anfang Juli in die neue Saison starten. Zudem kรถnnten sich – je nach Verlauf der EM sowie des Gold-Cups – die Akteure auf dem internationalen Parkett zeigen und gegebenenfalls weitere Interessenten auf sich aufmerksam machen. Keine besonders beruhigende Situation fรผr die Verantwortlichen des 1. FC Kรถln. Es dรผrfte also in den kommenden Wochen spannend werden. Erst recht, wenn die ersten Angebote reinflattern.

Trainersuche beim 1. FC Kรถln: Gerรผcht sorgt fรผr Irritation – neue Namen in der Verlosung

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Kรถln
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Trainersuche beim 1. FC Kรถln: Gerรผcht sorgt fรผr Irritation – neue Namen in der Verlosung

Die Nachricht, der FC habe bereits mit Urs Fischer einen Trainer gefunden und der Vertrag sei unterschrieben, hat am Samstag hohe Welle geschlagen. Doch ganz so eindeutig ist die Lage nicht. Es gibt noch keine Entscheidung bei der Trainersuche des 1. FC Kรถln: Diese Namen sind weiter in der Verlosung.

Nach der Absage von Friedhelm Funkel an den FC lรคuft die Suche nach einem neuen Coach weiter auf Hochtouren. Denn bisher gibt es noch keine Entscheidung bei der Trainersuche des 1. FC Kรถln: Diese Namen sind weiter in der Verlosung.

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Die Nachricht machte am Samstagnachmittag die Runde. Der FC habe den neuen Trainer bereits gefunden, vermeldeten RTL, NTV und sport.de. Und das ungewohnt forsch – ohne Konjunktiv und ohne ein abschwรคchendes „wohl“ oder „offenbar“. Die Meldung klang recht eindeutig. Doch ganz so eindeutig ist die Lage dann aber wohl doch nicht. Denn nach Informationen von come-on-fc.com gibt es am GeiรŸbockheim noch keinen unterzeichneten Vertrag eines kรผnftigen Cheftrainers oder anders ausgedrรผckt, es hat noch kein Trainer unterschrieben. Ohnehin hatte die Nachricht wie berichtet Fragen aufgeworfen. In erster Linie, warum der Verein den Aufstiegshelden Friedhelm Funkel dann รผberhaupt hรคtte hinhalten mรผssen. Dieser hatte bekanntlich am Freitag aus eigenen Stรผcken dem FC abgesagt. Bei einem gรผltigen Vertrag fรผr Urs Fischer wรคre dieses Vorgehen grotesk.

Eichner, Matarazzo und Wagner…

Und so verwunderte es nicht, dass am Abend unter anderem der Sky-Experte Patrick Berger berichtete, dass die Vertragsunterschrift „von allen Seiten“ dementiert werde. Beim FC dรผrfte die Nachricht dementsprechend Irritiationen ausgelรถst haben. Denn die Erzรคhlart ist bislang eher die, dass sich die Kรถlner Verantwortlichen noch ein wenig Zeit lassen wollen, um in einem „verantwortungsvollen Auswahlprozess“ Gesprรคche mit potenziellen Kandidaten zu fรผhren. Funkel war die Hรคngerpartie zu lange, er sprach spรคter von rund sieben Tagen, die der Prozess noch dauern kรถnne. Warum sollte der FC dem Aufstiegshelden dieses Szenario unterbreiten, wenn die Entscheidung lรคngst getroffen wรคre und warum ist diese dann auch noch nicht kommuniziert. Viele Fragen und die nach dem FuรŸball, den Fischer am liebsten spielen lassen will, nรคmlich einen defensiven, ist noch gar nicht gestellt.

Ob diese allerdings relevant wird, scheint offen. Denn nach Informationen von come-on-fc.com soll Fischer durchaus das Interesse einiger Gremienvertreter geweckt haben und damit auch auf der Liste der potenziellen Kandidaten stehen. Dort finden sich auch weiterhin die zahlreich und oft genannten um Lukas Kwasniok, Horst Steffen und Christian Titz. Gerade letzterer soll offenbar recht gute Karten haben. Und die Liste wird nahezu tรคglich erweitert. Mittlerweile spielt auch Christian Eichner wieder mit. Der Trainer des Karlsruher SC galt auch schon im vergangenen Sommer als Kandidat. Angeblich habe es sogar Kontakt gegeben. Doch Eichner blieb bekanntlich beim KSC. Zuletzt lobte der Trainer die Kontinuitรคt, die es bei den Badenern in Sachen Coach gรคbe. So wirklich nervรถs scheint man im Umfeld des KSC auch angesichts der Gerรผchte nicht zu werden.

Der Kรถlner Stadt-Anzeiger brachte zudem Pellegrino Matarazzo ins Spiel. Der US-Amerikaner war im vergangenen Jahr bei der TSG Hoffenheim entlassen worden und das wenige Monate nachdem er das Amt des Nationaltrainers der USA ausgeschlagen hatte. Aktuell ist der 47-Jรคhrige ohne Job. Zuletzt wurde auch Sandro Wagner gerne in die Listen der potenziellen Kandidaten aufgenommen. Dass sich der Ex-Co-Trainer von Julian Nagelsmann als seinen ersten Job als Cheftrainer den FC aussucht, gilt als sehr unwahrscheinlich. Am Ende der kommenden Woche dรผrfte schon ein wenig mehr Klarheit herrschen.


Spektakulรคres Gerรผcht: Hat Urs Fischer beim 1. FC Kรถln bereits unterschrieben?

Urs Fischer soll auf der Liste des 1. FC Kรถln stehen - oder ist da schon mehr?
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Spektakulรคres Gerรผcht: Hat Urs Fischer beim 1. FC Kรถln bereits unterschrieben?

Hat der FC seinen Trainer bereits gefunden? Das berichtet jedenfalls die RTL-Gruppe. Urs Fischer soll demnach bereits beim 1. FC Kรถln unterschrieben haben. Das wรคre eine erstaunliche Entwicklung, schlieรŸlich hat Friedhelm Funkel erst am Freitag sein Engagement bei den GeiรŸbรถcken abgesagt.

Die Nachricht am Freitag kam so ein wenig รผberraschend. Friedhelm Funkel wรผrde dem FC als Trainer nicht zur Verfรผgung stehen, hatte der Trainer erst dem FC und dann รผber diverse Medien mitgeteilt. Nun gibt es die nรคchste Wende – zumindest berichtet RTL darรผber und sie ist ebenfalls รคuรŸerst รผberraschend: Urs Fischer soll demnach bereits beim 1. FC Kรถln unterschrieben haben

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Geht jetzt alles doch ganz schnell? Laut RTL, NTV und sport.de hat der FC nicht nur seinen Trainer gefunden, dieser soll demnach auch schon unterschrieben haben. Wie die Mediengruppe vermeldet, hat Urs Fischer bei den Kรถlnern einen Vertrag unterschrieben. Die Unterschrift sei wohl an die Klausel des Aufstiegs geknรผpft. Die RTL-Gruppe hatte schon unmittelbar vor der offiziellen Vorstellung von Friedhelm Funkel berichtet, dass der Schweizer den GeiรŸbรถcken seine Zusage fรผr den Falle des Aufstiegs gegeben habe. Die Personalie wollten die Kรถlner Verantwortlichen damals nicht kommentieren, erklรคrten, man wolle erst den Aufstieg in trockene Tรผcher bringen. Das ist nun geschehen. Sollte Fischer also tatsรคchlich unterschrieben haben, mรผsste der Vertrag demnach auch gelten.

Ein Gerรผcht, das Fragen aufwirft

Allerdings wรผrde dieses Szenario erhebliche Fragen aufwerfen. Vor allem die, warum Friedhelm Funkel am Freitag, also eine knappe Woche nachdem er seine Mission „Aufstieg“ unter Dach und Fach gebracht hat, selbst die ReiรŸleine zog und die Hรคngepartie um seine Person beendete. Wie berichtet soll es hinter verschlossenen Tรผren Uneinigkeit รผber die Besetzung des Trainerpostens gegeben haben. Dem Vernehmen nach, wollte Thomas Kessler mit Funkel weiterarbeiten, andere Teile des Gremiums hatten aber ihre Zweifel gehabt. Sollte Fischer tatsรคchlich รผber ein gรผltiges Arbeitspapier verfรผgen, wรคren diese Diskussionen obsolet. Zumal angeblich auch andere Namen wie Lukas Kwasniok, Horst Steffen und Christian Titz auf dem Wunschzettel stehen sollen.

Zudem passt der FuรŸball von Urs Fischer nicht zu der Ausrichtung, die der FC in den vergangenen Jahren fรผr alle seine Mannschaften ausgegeben hat. Der Schweizer setzt auf einen FuรŸball aus einer stabilen Defensive und nicht den zuletzt so oft praktizierten Hurra-FuรŸball. Allerdings ist es auch denkbar, dass die Kรถlner Verantwortlichen nach dem Aus von Christian Keller auch die fuรŸballerische Ausrichtung รผberdenken. Fischer gilt im jeden Fall als Trainer, der in Ruhe und vor allem kontinuierlich mit einer Mannschaft arbeitet. Und genau diese Idee soll in den Gremien eine willkommene sein. Fischer spielte selbst mehr als zehn Jahre fรผr den FC Zรผrich, acht Jahre fรผr St. Gallen und absolvierte vier Lรคnderspiele fรผr die Eidgenossen. Als Trainer war der 59-Jรคhrige fรผr den FC Zรผrich, den FC Thun und den FC Basel tรคtig, zuletzt fast fรผnf Jahre fรผr Union Berlin.


Die nรคchste Nominierung: Bei der U21-EM kommt es zum Duell der Spieler des 1. FC Kรถln

Jan Thielmann wird bei der EM das DFB-Trikot tragen
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Die nรคchste Nominierung: Bei der U21-EM kommt es zum Duell der Spieler des 1. FC Kรถln

Die ganz groรŸe รœberraschung ist bei der Nominierung der deutschen U21 ausgesblieben. Fรผr den FC gehen Jan Thielmann und Eric Martel an den Start. Doch das sind nicht die einzigen Europameisterschafts-Vertreter des 1. FC Kรถln: Diese FC-Spieler treffen bei der EM aufeinander.

Wรคhrend Tim Lemperle umsonst auf eine Nominierung von Antonio Di Salvo gewartet hat, starten Jan Thielmann und Eric Martel am Montag in der Unterfangen Europameisterschaft. Damit sind sie aber nicht alleine beim 1. FC Kรถln: Diese FC-Spieler treffen bei der EM aufeinander.

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Viel Zeit fรผr Urlaub blieb den Aufstiegshelden aus Kรถln nicht. Denn schon am Montag beginnt fรผr Jan Thielmann und Eric Martel das nรคchste Highlight. Dann bereitet sich die deutsche U21-Nationalmannschaft in Blankenhain auf die bevorstehende Europameisterschaft vor. Die findet vom 11. bis 28. Juni in der Slowakei statt. Und direkt im deutschen Erรถffnungsspiel kann es zum direkten Duell einiger FC-Profis kommen. Denn direkt am 12. Juni trifft die DFB-Auswahl auf den Nachwuchs Sloweniens und dort kรถnnte Jaka Potocnik auflaufen. Der Offensivspieler wurde fรผr das Endturnier ebenfalls nominiert. Dabei blickt der 19-Jรคhrige auf eine eher durchwachsene Saison zurรผck. Zwar feierte der Stรผrmer sein Profidebรผt gegen den Karlsruher SC. Fortan war der Stรผrmer noch fรผnf Mal bei den Profis fรผr den Kader nominiert, spielte sonst bei der U21.

Nach Mรคrz erneut nominiert

Bei der Kรถlner Reserve war Potocnik in der vergangenen Spielzeit Stammspieler, erzielte immerhin neun Treffer. Der erhoffte Durchbruch bei den Profis gelang aber bislang nicht. Im Mรคrz dieses Jahres gab Potocnik sein Debรผt bei der U21 Sloweniens. Der Stรผrmer spielte gegen die Ukraine zehn Minuten und wurde gegen Finnland zur Pause eingewechselt. Eine Torbeteiligung gab es fรผr den Stรผrmer bislang nicht. Das soll sich aus Sicht des Youngsters dann in drei Wochen รคndern – ausgerechnet gegen die DFB-Auswahl um seine beiden Mannschaftskollegen. Drei Tage nach dem Auftakt steht fรผr Deutschland das zweite Spiel gegen Tschechien auf dem Programm, die Slowenen treffen auf England. Am letzten Spieltag trifft dann die Mannschaft von Antonio Di Salvo auf die Three Lions.

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Bei Potocnik scheint noch nicht ganz geklรคrt zu sein, wie es in der kommenden Saison weitergeht. Mit dem Youngster kรถnnte der FC mรถglichereise ein Leihkonstrukt anstreben. Auch, wenn die Saison nicht wirklich rund verlief, stecken die Kรถlner groรŸe Erwartungen in den Youngster. Und das sicher nicht nur aufgrund des hohen Risikos, das fรผr den Stรผrmer eingegangen worden ist. Bekanntlich wurde der FC im Zuge des Potocnik-Transfers mit der Transfersperre belegt. Nun ist man beim FC allerdings um viel Spielpraxis bei dem Slowenen bemรผht.


Spรคte Entschรคdigung? So viel wรผrde der 1. FC Kรถln durch einen Wechsel von Florian Wirtz verdienen

Florian Wirtz kรถnnte dem 1. FC Kรถln spรคtes Geld einbringen
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Spรคte Entschรคdigung? So viel wรผrde der 1. FC Kรถln durch einen Wechsel von Florian Wirtz verdienen

Mit seinem Wechselwunsch ins Ausland hat Florian Wirtz den FC Bayern Mรผnchen dem Vernehmen nach geschockt und gleichzeitig beim FC die Hoffnung auf einen kleinen Geldsegen ausgelรถst. Denn laut FIFA-Regelwerk mรผsste der FC im Falle eines Auslands-Wechsels einen Solidaritรคtsbeitrag einstreichen. So viel verdient der 1. FC Kรถln am Wechsel von Florian Wirtz.

Mit dem mรถglichen Wechsel zum FC Liverpool kรถnnte dem FC wohl doch noch ein kleiner Geldsegen fรผr Florian Wirtz zustehen. Laut FIFA-Regelwerk mรผssten die Kรถlner einen Solidaritรคtsbeitrag erhalten. So viel verdient der 1. FC Kรถln am Wechsel von Florian Wirtz.

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Auch vier Jahre nach dem Wechsel zu Bayer Leverkusen sitzt der Stachel in der Kรถlner-Fanszene, aber auch bei den FC-Verantwortlichen tief. Bei jedem abgehenden Talent wird die Causa Florian Wirtz wieder auf den Tisch gebracht. Kein Wunder, dem FC sind Millionen durch die Lappen gegangen. Bayer hatte das junge Kรถlner Talent bekanntlich nach Leverkusen gelotst – obwohl es ein Gentleman’s Agreement zwischen den rheinischen Clubs gegeben hat, nicht an Juniorenspieler heranzutreten. Dem Vernehmen haben rund 200.000 Euro fรผr Florian Wirtz damals die Rheinseite gewechselt. Wenig Geld angesichts des heutigen Marktwerts. Der wird vom Online-Portal transfermarkt.de mittlerweile auf rund 140 Millionen Euro eingschรคtzt. Auch das รผberrascht nicht, Wirtz ist sicherlich einer der besten FuรŸballer des Landes, Nationalspieler und von vielen internationalen Clubs umworben.

FC darf laut FIFA auf Millionensumme hoffen

Und genau das kรถnnte dem FC nun frische Gelder in die Kassen spรผlen. Denn wechselt Florian Wirtz in diesem Sommer ins Ausland, sollten die GeiรŸbรถcke laut FIFA-Regelwerk eine Ausbildungsentschรคdigung, den so genannten Solidaritรคtsbeitrag, kassieren. Voraussetzung dafรผr ist laut FIFA-Regelwerk: „Ein Profispieler wird entweder dauerhaft oder leihweise zwischen Vereinen, die verschiedenen Verbรคnden angehรถren, transferiert“. HeiรŸt, ein Wechsel zu den Bayern hรคtte die Kassen wohl nicht klingeln lassen. Den Beitrag erhalten Vereine, die an der Ausbildung eines Spielers beteiligt waren, unabhรคngig von weiteren Wechseln. Dazu hat die FIFA einen Schlรผssel vorgesehen. Fรผr jede Spielzeit unter 16 Jahren erhรคlt der Verein 0,25 Prozent, ab dem 16. bis zum 23. Lebensjahr 0,5 Prozent der Ablรถsesumme. Der FC erhielte also einen Solidaritรคtszbeitrag von 1,5 Prozent der Ablรถsesumme.

Und da sich der Wechsel zum FC Liverpool nun anbahnt, sollten die Kรถlner sich auf einen kleinen Geldsegen einstellen kรถnnen – das wiederum je nach Hรถhe der Ablรถsesumme und falls keine anderen vertraglichen Einigungen getroffen wurden. Die wird aktuell auf rund 150 Millionen Euro eingeschรคtzt. Sollte sich die Ablรถse wirklich in dem genannten Rahmen bewegen, wรผrden die GeiรŸbรถcke also fรผr die „Ausbildungssjahre 12 bis 15“ jeweils 375.000 Euro und fรผr das Ausbildungsjahr 16 noch einmal 750.000 Euro kassieren. Dann beliefe sich die Endsumme auf 2,25 Millionen Euro. Da die FIFA nur eine gesamte Spielzeit berechnet, wรผrde also die Saison bis zum Wechsel im Winter nicht zรคhlen. Leverkusen wรผrde als Ausbildungssumme 4,5 Millionen Euro einstreichen, die also im Grunde einbehalten. Der Blick auf einen mรถglichen Transfer von Florian Wirtz wird zwar weiterhin schmerzhaft sein, nur zumindest durch eine – wenn auch geringe – spรคte Entschรคdigung versรผรŸt.

2.25 Millionen sind angesichts des Marktwerts sicherlich nicht viel Geld, aber Geld, das der FC durchaus sinnvoll investieren kรถnnte.


Kommentar: Die richtige Entscheidung, vielleicht sogar fรผr alle Beteiligten

Friedhelm Funkel verlรคsst den 1. FC Kรถln schon wieder
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Kommentar: Die richtige Entscheidung, vielleicht sogar fรผr alle Beteiligten

Friedhelm Funkel wird den 1. FC Kรถln also nicht in die Bundesliga begleiten. Der 71-Jรคhrige hatte offenbar keine Lust mehr auf Hรคngepartie. Sein Schritt war eine folgerichtige Entscheidung, die Zweifel, ob er der richtige Mann ist zumindest nachvollziehbar. Ein Kommentar zum Funkel-Aus beim 1. FC Kรถln.

Am Ende war es Friedhelm Funkel selbst, der die Hรคngepartie um seine Person beendete. Ein folgerichtiger Schritt. Doch die Zweifel in den Gremien sind ebenfalls nachvollziehbar. Ein Kommentar zum Funkel-Aus beim 1. FC Kรถln.

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Dass Friedhelm Funkel ein Mann mit Prinzipien in dem so harten Bundesligageschรคft ist, hat der 71-Jรคhrige schon mehrfach bewiesen. Beim FC beispielsweise, als er unmittelbar nach dem Aufstieg wusste, wem der grรถรŸte Dank dieser Rรผckkehr in die Bundesliga gebรผhrt oder als er den mรถglichen maximalen Erfolg รผber die Personalie Tim Lemperle stellte. Nun bleibt er sich treu und hat die ReiรŸleine bei der Trainersuche der GeiรŸbรถcke gezogen. Getreu dem Motto „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ hat der Interimscoach die Hรคngepartie um seine Person beendet. Eine absolut richtige Entscheidung. Denn die Wochen der Ungewissheit inklusive einem „Casting“ hat der Coach, der den FC doch recht erfolgreich รผber die Ziellinie Aufstieg gehieft und bereits 35 Jahre Trainererfahrung auf dem Buckel hat, nicht verdient.

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Funkel hat seine Mission erfรผllt

Es wirkt zumindest nicht als besonders guter Umgang, den 71-jรคhrigen Funkel wie einen Bittsteller von Interview zu Interview springen zu lassen, um seinen Wunsch einer Fortfรผhrung des Trainerjobs zu offenbaren, wรคhrend sich im Hintergrund doch recht รถffentlich (wenn auch nicht beabsichtigt) bereits eine Mehrheits-Front gegen den Coach ausgesprochen haben soll. Dabei ist es aus anderer Perspektive dann schon als ein sehr positives Zeichen zu bewerten, dass der Vorgang „Trainersuche“ fรผr Funkel รผberhaupt nochmal zur Hรคngepartie geworden ist. Denn die Mission Wiederaufstieg war zumindest offiziell klar formuliert. Ein Anschluss als Cheftrainer in der Bundesliga war ganz offensichtlich nicht Teil des Deals. Mรถglicherweise ist Funkel mit seinem Schritt auch einem unliebsamen Gesprรคch seines Befรผrworters Thomas Kessler zuvor gekommen.

Auf der anderen Seite hatte sich Funkel dann auch ein wenig selbst ins Gesprรคch gebracht. Mit den sichtbaren Verรคnderungen in der Mannschaft und dem Erfolg, aber auch am Mikrofon. Und das kรถnnte dem ein oder anderen Verantwortlichen bei den GeiรŸbรถcken missfallen haben. So oder so ist der Start in eine neue Saison ohne volle Rรผckendeckung sicher nicht die beste Voraussetzung fรผr die Rรผckkehr in die Bundesliga. Ob Funkels Entscheidung eine gute oder eine schlechte fรผr den sportlichen Erfolg des Vereins ist, wird am Ende der kommenden Spielzeit nicht mehr zu รผberprรผfen sein. Fakt ist, der 71-Jรคhrige war fรผr die Aufgabe des Wiederaufstiegs genau der richtige Mann. Funkel hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen und damit auch neues Leben eingehaucht, er hat das Team motiviert, es richtig auf die letzten beiden Saisonsspiele eingestellt und seine Mission รผberzeugend erfรผllt.

Wie geht es weiter beim 1. FC Kรถln?

Und das nach Aussagen von Funkel selbst durch eine Art Handauflegen. Wirklich viel habe er gar nicht machen mรผssen, so seine Meinung. Und dann sind die Zweifel der Kritiker dann vielleicht doch nicht so unbegrรผndet. Denn Handauflegen wird in der kommenden Bundesliga-Saison nicht reichen. Es wird um mehr gehen als Motivation, die richtige Tonart in kniffligen Situationen zu finden und Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Natรผrlich kann auch Friedhelm Funkel mehr, ist nicht umsonst seit knapp 35 Jahren Trainer und war bei zahlreichen Bundesliga-Clubs angestellt und zum Teil auch erfolgreich. Allerdings sollte die Funkel-Euphorie nicht kaschieren, dass der 71-Jรคhrige wahrlich kein Coach ist, der sich durch eine aggressiv offensive oder moderne Spielidee auszeichnet. Eine Spielidee, die aber eigentlich vom Verein gewรผnscht ist. Bislang war der Routinier auch kein Trainer, der einen besonders groรŸen Fokus auf den Nachwuchs gelegt hat.

Wie gesagt, am Ende wird man nicht mehr sagen kรถnnen, ob er der richtige Mann gewesen wรคre. Diese Diskussion ist nun ohnehin mรผรŸig. Jetzt gibt es einen Cut, einen Neuanfang, wenn man so will frischen Wind. Der FC hat die Chance, mit einem neuen Trainer und neuen Leistungstrรคgern in den kommenden Jahren auf Kontinuitรคt zu setzen. Ob das beim FC ein realistisches Szenario ist, wird sich zeigen mรผssen. Sollte es nicht klappen, hat Thomas Kessler die Nummer eines erfolgreichen Feuerwehrmanns an der Hand. Eines Feuerwehrmanns, der als zu recht gefeierter Held gehen kann und nicht aufgrund ausbleibender Erfolge gehen muss. Funkels Enttรคuschung wird wohl nur von kurzer Dauer sein.

Das Casting hat begonnen: Welcher Trainer jetzt zum 1. FC Kรถln passt

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Das Casting hat begonnen: Welcher Trainer jetzt zum 1. FC Kรถln passt

Nicht erst nach der Absage von Friedhelm Funkel hat das Trainer-Casting des 1. FC Kรถln begonnen. Die Zeit rennt, denn mit dem Coach sollen auch Spieler-Entscheidungen getroffen werden. Die ersten Namen werden bereits gehandelt beim 1. FC Kรถln: Diese Trainer wรผrden zum FC passen.

Friedhelm Funkel hat abgesagt, die nรคchsten Namen werden gehandelt, es gibt die ersten Gerรผchte beim 1. FC Kรถln: Diese Trainer wรผrden tatsรคchlich zum FC passen.

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Den Start in sein offizielles Dasein als Sportdirektor dรผrfte sich Thomas Kessler ein wenig positiver vorgestellt haben. Zumindest lautet die aktuelle Erzรคhlweise des Funkel-Aus‘, dass Kessler gerne mit dem Trainer-Routinier weitergemacht hรคtte, die Gremien sich aber letztlich durchgesetzt hรคtten, wenn Funkel dem Ganzen nicht zuvorgekommen wรคre. Ob der Trainer-Routinier nach der Mission Wiederaufstieg auch der richtige Mann fรผr die Mission Aufbau einer wettbewerbsfรคhigen Mannschaft gewesen wรคre, darf zumindest hinterfragt werden. Funkel steht ganz sicher nicht fรผr all die Merkmale, die der FC in den letzten Jahren fรผr ein Anforderungsprofil vorausgesetzt hat. Denn das Credo war der offensive attraktive FuรŸball mit viel Intensitรคt und hohem Tempo. Eine Spielidee, die man vermutlich noch immer gerne รผber alle Mannschaften hinweg inplementieren wรผrde. Dazu noch die Einbindung von jungen Spielern.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Wie geht es nach Funkel weiter beim 1. FC Kรถln?

Ob Funkel dazu nicht in der Lage gewesen wรคre, wird man beim FC nun nicht mehr herausfinden kรถnnen. Der 71-Jรคhrige geht nach seinem kurzen FC-Intermezzo als gefeierter Held. Und das bekanntlich nicht zum ersten Mal. Vor fรผnf Jahren steckten die Kรถlner in einer ganz รคhnlichen Situation. Der FC entging Dank Funkel dem Abstieg, stand aber mit einer verunsicherten Mannschaft vor dem Neuanfang. Und der damalige Sportchef Horst Heldt traf damals genau die richtige Entscheidung. Denn Motivator Steffen Baumgart war mit seinem Harakiri-FuรŸball genau der richtige Mann fรผr eine Wende, die die FC-Fans nach Jahren von destruktivem Verteidigen herbeigesehnt hatten. Baumgart war mit seiner FuรŸballidee zur richtigen Zeit am richtigen Ort, entfachte eine Euphoriewelle und wurde von den Fans verehrt.

Die Liaison ging auch zwei Jahre gut und das hatte vor allem zwei Grรผnde. Der Rostocker fand bei seinen Motivationsreden lange genau den richtigen Ton, kitzelte so Leistungen aus einzelnen Spielern, die sie eigentlich gar nicht im Stande waren, zu leisten. Aus heutiger Sicht รผberperformten Spieler wie Anthony Modeste, Florian Kainz oder Dejan Ljubicic. Und der unglaublich motivierte Modeste brachte dann fast im Alleingang das Erfolgsgefรผhl zurรผck nach Mรผngersdorf. Mรถglicherweise wรคre ein รคhnlicher Trainertyp also genau das richtige. Und da kommt zwangslรคufig der Gedanke an Lukas Kwasniok. Ebenfalls ein sehr emotionaler Trainer, der mit dem SC Paderbon einen schnรถrkellosen OffensivfuรŸball gespielt hat. Der Coach kann ebenfalls motivieren und gilt als Spielerentwickler und -fรถrderer. Kwasniok hatte zwar von einer Auszeit gesprochen, doch soll er sich selbst schon gar nicht mehr so sicher darรผber sein.

Es fehlt das richtige Match

Allerdings haben sich Baumgart und seine Art irgendwann auch abgenutzt. Der Coach kam bei den Fans gar nicht mehr so gut an, die Spieler rutschten von ihrer Hochphase in ein tiefes Loch und die Abwรคrtsspirale war nicht mehr aufzuhalten. Christian Titz steht ebenfalls fรผr einen offensiven FuรŸball. Der Coach gilt als groรŸer Freund des BallbesitzfuรŸballs, das Spiel nach vorne ist bei Titz sehr geradlinig. Dabei wรผnscht sich der Trainer spielerische Lรถsungen, auch unter Druck. Unter dem OffensivfuรŸball leidet allerdings mitunter die Defensivarbeit. Titz gilt aktuell als einer der ganz heiรŸen Anwรคrter. Der FuรŸball der SV Elversberg ist hochgradig attraktiv. Das hรคngt natรผrlich in erster Linie mit der individuellen Qualitรคt der Offensive der Elv zusammen. Neben den spielerischen Mitteln liegt der Fokus von Horst Steffen vor allem auf einer hohen Intensitรคt. Lange gab es Gerรผchte um Borussia Mรถnchengladbach als Interessent, die sind vom Tisch. Der Ausgang der Relegation kรถnnte aber auch Einfluss auf die Personalie haben.

Zuletzt wurde auch immer wieder der Name Urs Fischer als mรถglicher Trainer in den Ring geworfen. Zwar soll der Schweizer schon mal mit dem FC in Kontakt gestanden haben, aber ein richtiges Match wรคre diese Zusammenkunft nicht. Fischer lรคsst meist aus einer stabilen Defensive spielen, ist kein groรŸer Freund des Hauruck-FuรŸballs. Das muss kein Ausschlusskriterium sein, wรผrde aber verwundern. Auf der anderen Seite kรถnnte die ruhige Art des Coachs dem FC vielleicht gut tun. Zudem werden aktuell noch Christian Eichner und Bo Svensson gehandelt – allerdings mit AuรŸenseiterchancen. Sandro Wagner ist kein Thema. Der wird mit dem FC Augsburg in Verbindung gebracht. Denn dort ist gerade erst Jess Thorup frei geworden. Der Dรคne kรถnnte somit auch zu einer Option beim FC werden.

So oder so wird der Erfolg der Mannschaft in der kommenden Saison vor allem auch mit dem Kader zu tun haben. Und da mรผssen die GeiรŸbรถcke nachlegen. Denn nach wie vor sind die Lรผcken, die Spieler wir Anthony Modeste oder Jonas Hector gerissen haben, nicht kompensiert worden.

Torunarigha, Clemens Riedel oder Bernardo: Wer passt zum 1. FC Kรถln?

Jordan Torunarigha, Clemens Riedel und Bernardo sollen auf der Liste des 1. FC Kรถln stehen
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Torunarigha, Clemens Riedel oder Bernardo: Wer passt zum 1. FC Kรถln?

Nach dem Aufstieg plant der FC fรผr die neue Saison. Besonders in der Defensive soll frisches Personal her. Auf der Wunschliste von Sportboss Thomas Kessler stehen angeblich drei Namen ganz oben: Bernardo, Clemens Riedel und Jordan Torunarigha. Welcher Innenverteidiger passt am besten zu den GeiรŸbรถcken?

Die Gerรผchtekรผche brodelt bei den Kรถlnern. Und besonders in der Defensive muss der Aufsteiger nachlegen. Bei genauem Hinsehen stellt sich eine Frage besonders fรผr den 1. FC Kรถln: Welcher Innenverteidiger passt am besten zu den GeiรŸbรถcken?

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Es ist offiziell: Thomas Kessler tritt die Nachfolge des ehemaligen Sportdirektors Christian Keller dauerhaft an. Dieser hatte dem Verein durch eine konsequente Haushaltsfรผhrung wirtschaftlich wieder festen Boden unter den FรผรŸen verschafft und hinterlรคsst seinem Nachfolger ein deutlich aufgerรคumteres finanzielles Umfeld. Doch viel Zeit zum Eingewรถhnen bleibt Kessler nicht. Der neue starke Mann am GeiรŸbockheim steht vor einer Mammutaufgabe: Neben der Suche nach einem neuen Cheftrainer muss er vor allem einen Kader formen, der nicht nur erstligatauglich ist, sondern auch bereit fรผr den Verbleib in die Bundesliga. Eine der dringendsten Baustellen ist die Innenverteidigung.

Zwar gelang es dem ehemaligen Trainer Gerhard Struber, das Defensivverhalten der Kรถlner im Saisonendspurt zu stabilisieren โ€“ am letzten Spieltag stellte der FC mit 42 Gegentoren immerhin die drittbeste Defensive der Liga, nur hinter Hannover 96 und Elversberg โ€“, doch dieser Wert darf nicht darรผber hinwegtรคuschen, dass viele Auftritte der Kรถlner in der letzten Saison phasenweise desastrรถs wirkten. Ohne den รผberragend aufgelegten Marvin Schwรคbe im Tor wรคre die Gegentorbilanz wohl deutlich dรผsterer ausgefallen. In der ersten Liga, in der Angreifer wie Harry Kane, Patrik Schick oder Serhou Guirassy warten, wird man sich nicht erneut allein auf Schwรคbe verlassen kรถnnen. Am GeiรŸbockheim ist man sich dessen bewusst und sondiert den Markt nach qualitativ hochwertiger, aber preisgรผnstiger Verstรคrkung fรผr die Innenverteidigung. Bernardo, Clemens Riedel und Jordan Torunarigha sollen dabei ganz oben auf der Liste stehen. Doch welche Lรถsung passt am besten?

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Bernardo Fernandes da Silva Junior (VfL Bochum)

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga sondiert der 1. FC Kรถln intensiv den Markt โ€“ und kรถnnte nun auf einen echten Coup zusteuern: Der brasilianische Defensiv-Allrounder Bernardo ist ablรถsefrei zu haben. Der 30-Jรคhrige stand zuletzt beim VfL Bochum unter Vertrag und wรคre ein erfahrener Bundesliga-Spieler, der dem FC auf mehreren Positionen sofort weiterhelfen kรถnnte. Bernardo ist ein Produkt des Red-Bull-FuรŸballimperiums. Nach ersten Stationen bei Grรชmio Osasco Audax und Coritiba FC zog es ihn 2013 zu Red Bull Brasil. รœber Umwege landete er 2016 beim FC Red Bull Salzburg und wurde bald darauf an RB Leipzig weitergereicht. Es folgten drei Jahre in der Premier League bei Brighton & Hove Albion, ehe er 2021 erneut in Salzburg anheuerte. Seit 2023 lief der LinksfuรŸ fรผr den VfL Bochum auf. Dort war er gesetzt und war fester Bestandteil der Mannschaft, die nach einer verkorksten Saison verdient abgestiegen ist.

Dennoch รผberzeugt Bernardo mit seiner Vielseitigkeit und Erfahrung. Typisch fรผr die Clubs seiner Karriere war das Spiel gegen den Ball. Aggressives Pressing, schnelles Umschaltspiel, weniger Ballbesitz, mehr Wucht. Auch Hecking setzte auf eine รคhnliche Spielidee. Besonders interessant ist, dass der Brasilianer variabel einsetzbar ist. Er kann in der Innenverteidigung, auf der linken AuรŸenbahn und sogar im zentralen Mittelfeld spielen. Damit bringt er taktische Flexibilitรคt und spielerische Qualitรคt mit. Gerade im FC-Kader, in dem mit Dominique Heintz aktuell nur ein gelernter LinksfuรŸ fรผr den Spielaufbau aus der Tiefe zur Verfรผgung steht, wรคre seine Verpflichtung ein echtes Upgrade. Sollte es Sportdirektor Thomas Kessler gelingen, Bernardo ans Geissbockheim zu holen, wรผrde er nicht nur die Konkurrenz auf dem Transfermarkt ausstechen, sondern auch ein starkes Zeichen setzen. Mit erfahrenen, taktisch geschulten und flexibel einsetzbaren Spielern soll der direkte Wiederaufstieg gelingen.

Jordan Torunarigha (KAA Gent) 

Eine weitere spannende Option fรผr den FC ist Jordan Torunarigha, der sogar ablรถsefrei wรคre. Der in Chemnitz geborene Spieler durchlief ab 2012 sรคmtliche Jugendmannschaften von Hertha BSC, feierte dort sein Profidebรผt und entwickelte sich รผber Jahre hinweg zum Bundesliga-Spieler. Nach 16 Jahren in Berlin wagte er im Jahr 2022 den Sprung ins Ausland: Fรผr drei Millionen Euro wechselte der 1,91 Meter groรŸe Innenverteidiger zum belgischen Erstligisten KAA Gent. Dort ist Torunarigha seitdem absoluter Leistungstrรคger: In der abgelaufenen Saison startete er in 22 von 25 Ligaspielen und kam auch in der UEFA Conference League und der Qualifikation regelmรครŸig zum Einsatz. Insgesamt stand er 144 Mal fรผr Gent auf dem Platz โ€“ beeindruckende Zahlen fรผr den physisch starken und spielintelligenten Verteidiger.

Besonders wertvoll ist, dass Torunarigha LinksfuรŸ ist, spielstark im Aufbau, stark im Eins-gegen-eins und zudem auch als Linksverteidiger einsetzbar ist โ€“ eine Seltenheit im aktuellen FC-Kader. Trotz seines Alters von 27 Jahren bringt er noch Entwicklungspotenzial mit und verfรผgt รผber internationale Erfahrung. Er lief bereits fรผr Nigerias A-Nationalmannschaft auf und zuvor fรผr sรคmtliche deutsche Juniorenteams. Mit einem geschรคtzten Marktwert von 4,5 Millionen Euro wรคre der ablรถsefreie Transfer ein Deal in der Gewichtsklasse einer mรถglichen Bernardo-Verpflichtung, zumal mit dem HSV und Borussia Mรถnchengladbach namhafte Konkurrenz auf den Innenverteidiger lauert.

Clemens Riedel (SV Darmstadt 98) 

Der 1. FC Kรถln sucht Verstรคrkung fรผr die Innenverteidigung und dabei wird ein Name immer lauter: Clemens Riedel. Der 21-Jรคhrige hat in der abgelaufenen Zweitliga-Saison als Kapitรคn des SV Darmstadt 98 ein Ausrufezeichen gesetzt. Und das als jรผngster Mannschaftsfรผhrer in allen drei deutschen Profiligen. Riedel stand in allen 33 Ligaspielen fรผr die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Spielintelligenz und seinem prรคzisen rechten FuรŸ organisierte er das Spiel von hinten heraus, รผberwand mit klugen Pรคssen immer wieder die gegnerischen Linien und setzte Offensivkrรคfte wie Isac Lidberg oder Fraser Hornby gefรคhrlich in Szene.

In Kรถln kรถnnte Riedel die Nachfolge von Dominique Heintz antreten. Der 31-Jรคhrige hat in der 2. Liga zwar รผberzeugt, dรผrfte bei hรถherem Tempo und stรคrkeren Gegnern aber an seine Grenzen stoรŸen. Auch bei Luca Kilian steht nach zwei Kreuzbandrissen ein dickes Fragezeichen. Und Joel Schmied, der im Winter aus der Schweiz zum 1. FC Kรถln kam, wird nach seinen Startproblemen beim 1. FC Kรถln nicht die erste Option in der 1. Liga ein. Der FC braucht eine stabile, zukunftsorientierte Lรถsung in der Innenverteidigung. Riedel wรคre genau das. An der Seite von Timo Hรผbers kรถnnte er ein neues Innenverteidiger-Duo formen: robust, ballsicher und mit Fรผhrungsqualitรคten. Dass er bereits in jungen Jahren Verantwortung รผbernimmt, spricht Bรคnde. Die geringe Verletzungsanfรคlligkeit des Talents gepaart mit enormem Entwicklungspotenzial lassen die kolportierten zwei Millionen Euro, die der FC laut Medienberichten investieren mรผsste, um die Ausstiegsklausel zu aktivieren, wie ein absolutes Schnรคppchen erscheinen.

Worauf es ankommt

Natรผrlich hรคngt vieles davon ab, wie viel Verhandlungsgeschick und รœberzeugungskraft Thomas Kessler an den Tag legt und wie realistisch es ist, dass der FC in allen Gesprรคchen die Nase vorn hat. Sollte ihm das gelingen, dรผrften Erstligaerfahrung und taktische Flexibilitรคt in einem Kader, der sofort funktionieren muss, den Ausschlag geben. Doch auch ein Versprechen fรผr die Zukunft wie Clemens Riedel hat seinen Reiz, besonders in einem Verein, der immer wieder junge Spieler geformt und groรŸ gemacht hat. Am Ende muss Kessler nicht nur entscheiden, wer sportlich passt, sondern auch, welche Erwartungshaltung der FC an seine neue Abwehrsรคule stellt. Soforthilfe oder Zukunftsprojekt? Erfahrung oder Entwicklung? Klar ist: Diese Entscheidung wird maรŸgeblich beeinflussen, ob der FC in der kommenden Saison in der Bundesliga stabil mitspielt.

Das sagt Thomas Kessler zum Aus von Friedhelm Funkel beim 1. FC Kรถln

Thomas Kessler vom 1. FC Kรถln.
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Das sagt Thomas Kessler zum Aus von Friedhelm Funkel beim 1. FC Kรถln

Dass Friedhelm Funkel den FC in Zukunft nicht weiter trainieren wรผrde, war eine wahrscheinliche Variante. Dass der Coach aber selbst den GeiรŸbรถcken abgesagt hat, kam dann doch ein wenig รผberraschend rund um den 1. FC Kรถln: Das sagt Thomas Kessler zum Funkel-Aus.

Eine weitere Hรคngepartie wird es fรผr den Coach nicht geben. Friedhelm Funkel hat dem FC abgesagt. Nun gibt es auch eine Reaktion vom 1. FC Kรถln: Das sagt Thomas Kessler zum Funkel-Aus.

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Schon seit einigen Tagen hielten sich hartnรคckig die Gerรผchte, dass Friedhelm Funkel bei den Gremien des 1. FC Kรถln nicht die volle Rรผckendeckung erhalten wรผrde. Zwar gab es durchaus Befรผrworter, die weiter an dem Coach festgehalten hรคtten, dem Vernehmen nach gab es aber auch Kritiker oder Zweifler. Der 71-Jรคhrige hat den Kรถlnern eine offenbar doch schwere Entscheidung abgenommen und in dem Auswahlverfahren fรผr sich eine ReiรŸleine gezogen. Gegenรผber diversen Medien bestรคtigte der Coach mittlerweile, dass er fรผr den FC nicht mehr zur Verfรผgung stehen wรผrde und gab auch zu, ein wenig enttรคuscht zu sein. Funkel soll sich am Mittag mit Thomas Kessler getroffen und รผber die Zukunft gesprochen haben. โ€žWir haben heute ein sehr offenes und respektvolles Gesprรคch mit Friedhelm Funkel gefรผhrt. Von Beginn an war der Austausch von groรŸer Wertschรคtzung und Augenhรถhe geprรคgt“, sagt der neue Sportdirektor Thomas Kessler.

Funkel sagt ab

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„Wir haben dabei transparent dargelegt, dass wir im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gesprรคche mit potenziellen Kandidaten fรผhren. Friedhelm hat uns daraufhin mitgeteilt, dass er die Notwendigkeit eines solchen Prozesses fรผr eine so wichtige Position absolut nachvollziehen kann, fรผr sich jedoch entschieden hat, daran nicht teilzunehmen“, so der Sportchef weiter. „Fรผr seine klare Haltung und seine Verdienste um den 1. FC Kรถln sind wir ihm sehr dankbar โ€“ daran wird sich auch in Zukunft nichts รคndern.“ Funkel zog also die ReiรŸleine. โ€žThomas Kessler sollte noch mit ein paar anderen Trainern sprechen. Und das dauert vielleicht noch sieben, acht, neun Tage. Da habe ich gesagt: Thomas, sei mir nicht bรถse, aber so lange warte ich nicht. Dann sage ich euch ab. Ich mache das schweren Herzens. Aber ich wollte mich nicht hinhalten lassen“, sagte der 71-Jรคhrige gegenรผber der Bild.

Damit sind die Weichen also endgรผltig auf einen neuen Trainer gestellt. Fรผr Kessler wird es die erste groรŸe Bewรคhrungsprobe. Zahlreiche Namen werden gehandelt. Fรผr Funkel kรถnnte sich aber vielleicht noch ein Job in anderer Funktion anbieten. „Wir haben vereinbart, im engen Austausch zu bleiben, um gemeinsam zu รผberlegen, in welcher Form Friedhelm seine Expertise auch kรผnftig beim FC einbringen kannโ€œ, so Kessler weiter. Doch Funkel wรผrde gerne als Trainer weitermachen. „Meine Trainerkarriere ist damit nicht beendet. Ich fรผhle mich dazu einfach zu fitโ€œ,ย sagte der 71-Jรคhrige dem „Kรถlner Stadt-Anzeiger„.


Friedhelm Funkel bleibt nicht Trainer des 1. FC Kรถln

Friedhelm Funkel wird den FC nicht weiter trainieren
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Friedhelm Funkel bleibt nicht Trainer des 1. FC Kรถln

Friedhelm Funkel wird nicht Trainer des 1. FC Kรถln bleiben, das bestรคtigte der Trainer gegenรผber dem „Kรถlner Stadt-Anzeiger“. Sportdirektor Thomas Kessler muss einen neuen Coach finden. Es gibt bereits einige Favoriten.

Die Hinweise hatten sich schon am Mittwoch verdichtet. Nun folgte aber eine etwas รผberraschende Variante: Friedhelm Funkel wird nicht Trainer des 1. FC Kรถln bleiben. Aber: Das bestรคtigte der Coach gegenรผber dem „Kรถlner Stadt-Anzeiger„. HeiรŸt, offenbar hat dem Trainer die Hรคngepartie missfallen.

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Am Mittwochabend hatte Friedhelm Funkel noch einmal beteuert, wie gerne er beim FC bleiben, die Mannschaft weiter trainieren und in der Bundesliga begleiten wรผrde. Daraus wird allerdings nichts. Funkel hat seine Mission bei den GeiรŸbรถcken erfรผllt und wird in der Funktion des Trainers abgelรถst. „Ich habe mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht. Ich wรคre sehr gerne FC-Trainer geblieben. Aber so macht es leider keinen Sinnโ€œ, sagte der Coach gegenรผber dem „Kรถlner Stadt-Anzeiger“ und betonte, dass er โ€žnicht die 100-prozentige Zustimmung in den Gremien gespรผrtโ€œ habe. Eine Nachfolge ist bekanntlich noch nicht gefunden. Thomas Kessler ist nun mit der Aufgabe betraut, einen neuen Coach zu prรคsentieren.

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„Ich hรคtte die Aufgabe sehr gerne gemacht“

Funkel hatte den FC bekanntlich zwei Spieltage vor Saisonende รผbernommen. Nach dem 1:1 gegen den bereits abgestiegenen SSV Jahn Regensburg hatten die Kรถlner Verantwortlichen die ReiรŸleine gezogen und Trainer Gerhard Struber entlassen. Da Sportdirektor Christian Keller diese Entscheidung nicht mittragen wollte, musste auch der 46-Jรคhrige gehen. Funkel gab der Mannschaft wieder Selbstvertrauen und ganz offensichtlich auch eine gewisse Leichtigkeit, die das Team durch das Saisonfinale fรผhrte. Als Zweitligameister kehrt der FC nun zurรผck in die Bundesliga. Auch aufgrund seiner besonnenen und freundlichen Art hatten sich viele Spieler fรผr den Trainer ausgesprochen. Zuletzt auch Eric Martel noch einmal bei der Vorstellung des U21-Kaders fรผr die anstehende Europameisterschaft.

Doch hinter den Kulissen gab es im Verein eben nicht nur Befรผrworter. Im Gegenteil, in den entscheidenden Gremien soll es eine Mehrzahl von Zweiflern gegeben haben, die Funkel den Job in der Bundesliga-Saison so nicht zugetraut haben. Schon am vergangenen Montag hatte Philipp Tรผroff betont, dass es nun eine ganz andere Aufgabe sei. Die neutrale Art lieรŸen zumindest die Frage aufkommen, ob Funkel den hundertprozentigen Rรผckhalt beim FC spรผre. „Thomas Kessler hรคtte das sicher gerne mit mir gemacht, aber er ist erst seit Freitag offiziell Sportdirektor und kann das natรผrlich nicht alleine entscheiden. Ich hรคtte die Aufgabe sehr gerne gemacht und habe auch sehr viel Rรผckhalt bei der Mannschaft und bei den tollen Fans gespรผrt, in den Gremien und beim Prรคsidenten sieht es aber offenbar etwas anders aus. Das ist schade, aber leider ist es nun einmal so“, so Funkel.

Auch gegenรผber dem „Kicker“ รคuรŸerte sich der Trainer. „Ich werde nicht noch einmal sieben bis neun Tage warten, ehe sich eine Mehrheit fรผr mich oder einen anderen Trainer ergibt. Die Leute wissen, was ich kann, was ich nicht kann und wie ich Stadt und Vereine kenne. Wenn das jetzt dafรผr reicht, dann ist das eben so“, so Funkel. Nun soll schnellstmรถglich ein neuer Trainer gefunden werden. Und dabei fรคllt immer hรคufiger ein doch bekannter Name: Urs Fischer soll mittlerweile recht gute Karten haben. Schon zur Vorstellung von Friedhelm Funkel hatte die RTL-Gruppe von Gesprรคchen zwischen dem FC und Fischer berichtet. Der ehemalige Coach von Union Berlin solle sogar schon seine Bereitschaft erklรคrt haben, hieรŸ es in der Meldung. Der FC gab damals an, dass man sich voll und ganz auf den Aufstieg konzentriere und keine Namen kommentieren werde. Schon bald wird aber ein Name kommuniziert werden.