So richtig rund will es bei den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln in dieser Spielzeit noch nicht laufen. Vier Spieler hat der FC geholt, eine Soforthilfe ist allenfalls Joel Schmied. Doch wie steht es um die vermeintlichen A-Lösungen des 1. FC Köln: So schlagen sich die geplatzten Deals des FC.
Schlittert der 1. FC Köln in Baden-Württemberg noch tiefer in die Krise oder gelingt beim Aufsteiger der Befreiungsschlag? Der FC muss nach zuletzt drei sieglosen Spielen beim Vorletzten zwingend gewinnen, um einen Stimmungsumschwung zu vermeiden. Offen ist jedoch, wer die notwendigen Tore schießen soll. So will der 1. FC Köln gegen Ulm gewinnen.
Am vergangenen Spieltag musste Leart Pacarada gesperrt aussetzen. Gegen Ulm hätte der Linksverteidiger wieder in die Startelf rotieren sollen, doch der Routinier leidet unter einem Infekt. Im FC-Interview äußerte sich der Abwehrspieler nun über den 1. FC Köln: Das sagt Leart Pacarada zur aktuellen Situation.
Mit dem 1. FC Bocholt hat die U21 des 1. FC Köln noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel gaben die Geißböcke zuhause eine 4:2-Führung noch her, verloren mit 4:5. Im Rückspiel soll am Samstag der jüngste Aufwärtstrend aus dem Rödinghausen-Spiel fortgesetzt werden. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den 1. FC Bocholt.
Für den FC steht am Samstag das wichtige Spiel gegen den SSV Ulm auf dem Spielplan. Und Gerhard Struber wird sich um die Aufstellung einige Gedanken machen müssen. Den 1. FC Köln plagen erhebliche Personalsorgen.
Der Rahmenkalender der 2. Bundesliga nimmt die nächsten Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage für den April. Der FC bekommt ein weiteres Topspiel und muss Ostersonntag ran.
24 Spieltage sind gespielt, nur noch zehn stehen aus, mehr als zwei Drittel der Saison sind vorbei. So langsam geht es bereits auf die Zielgerade der Saison für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage für den April.
Eric Martel vom 1. FC Köln
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Die DFL hat am Mittag die nächsten Spieltage der 2. Bundesliga für den weiteren Saisonverlauf bekannt gegeben. Nun stehen die Spiele bis in den April fest. Und der FC hat ein Topspiel, also eine Begegnung um 20.30 Uhr, gezogen. Am 5. April empfangen die Geißböcke Hertha BSC im eigenen Stadion. Das Hinspiel im Herbst vergangenen Jahres gewann Köln verdient. Sechs Tage später ist der FC dann zu Gast bei der SpVgg Greuther Fürth. Am Freitag den 11. April reisen die Kölner zu den Franken. Zudem muss der FC an Ostersonntag ran. Dann steht das Heimspiel gegen Preußen Münster auf dem Spielplan. Ende April gibt es noch einen weiteren Spieltag. Die Begegnungen sind noch nicht angesetzt.
Das letzte Pflichtspiel
Das Saisonfinale mit den verbliebenen drei Spieltagen wird dann im Mai ausgetragen. Angesetzt ist bislang nur der letzte Spieltag. Am 18. Mai empfangen die Kölner den 1. FC Kaiserslautern im eigenen Stadion. Die Relegationsspiele zur Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga sind laut DFB im Zeitraum zwischen dem 22. und 27. Mai vorgesehen. Soweit wollen es die Kölner aber gar nicht erst kommen lassen.
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Viele Möglichkeiten zur Umstellung hat FC-Trainer Gerhard Struber zumindest personell nicht. So bleibt dem Coach eigentlich nur eine taktische Veränderung, um die Mannschaft neu einzustellen. Denn die bisherigen Leistungen in der Rückrunde ließen zu wünschen übrig beim 1. FC Köln: Kehrt Gerhard Struber gegen Ulm zurück zur Viererkette?
Vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Ulm bereitet den Geißböcken der Sturm große Sorgen. Trotz der Tabellensituation trifft der FC auf eine gut organisierte Mannschaft, die bisher wenig Tore zugelassen hat. Die Ausfälle im Sturm verschärfen die Krise für den 1. FC Köln.
Der im Winter nach langen Verhandlungen vom 1. FC Köln zu den Bayern gewechselte ehemalige „Kronprinz“ der Geißböcke feierte am Mittwochabend seine Premiere für die Bayern und das mit einem Erfolg über Bayer Leverkusen. Ex-Keeper des 1. FC Köln Jonas Urbig gibt Champions-League-Debüt.
In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf die Spielweise und die Chancen des 1. FC Köln: Diesen Rat gibt Jonas Hector seinen Ex-Kollegen.
Drei Spiele in Folge hat der FC nun nicht mehr gewonnen, aber „zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ resümiert der Ex-Kölner. 1. FC Köln: Diesen Rat gibt Jonas Hector seinen Ex-Kollegen.
Jonas Hector bei einem Spiel des 1. FC Köln
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In der neuen Podcast-Folge „Schlag und fertig“ begegnet Jonas Hector der aktuellen Spielform des FC mit sehr viel schwarzen Humor. „Zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht. Deswegen steht der FC ja immer noch oben mit dabei“, so der ehemalige Kapitän. Doch noch hat Hector die Geißböcke keineswegs aufgegeben. „Da ist ja noch alles drin. Eben auch, weil alle anderen auch nichts hinkriegen.“ Nicht besonders beruhigend, vor allem nicht befriedigend, irgendwie aber auch nichts Neues. Und so wirft Fabian Köster, Podcast-Partner von Hector ein: „So sind wir letztes Jahr ja auch abgestiegen. Es war nur so lange spannend, weil alle anderen auch so schlecht waren. Und am Ende hat es trotzdem nicht gereicht. Das kann ja nicht der Anspruch sein, nur weil alle anderen auch scheiße sind auch scheiße zu sein.“
Sie sollten „einfach wieder mutiger spielen“
Und auch der Ex-Kölner erinnert sich noch an Zeiten, in denen es nicht so rund lief. „Also, als ich gespielt habe, war es auch immer ganz cool, wenn wir auch ein bisschen Leistung auf dem Platz gezeigt haben und dann hast du ein gutes Gefühl. Dann kannst du ja auch Spiele verlieren, hast aber trotzdem ein gutes Gefühl gehabt“, so der ehemalige Kapitän. „Da bin ich lieber erhobenen Hauptes vom Platz runter gegangen, als runter geschlichen und hatte das Gefühl, das war scheiße, was wir gemacht haben. Das gab es natürlich auch zur Genüge – so ist es nicht“, gibt Hector zu.
Für die kommenden Spiele der Saison wünscht sich der 34-Jährige vom FC, zurück zu allen Spielweisen zu kehren. „Aus meiner Sicht sollten sie einfach wieder mutiger spielen. Also so, wie zu Beginn der Runde. Einfach wieder offensiver, also früher pressen und dann dadurch auch einen kürzeren Weg zum Tor haben. Dann kommt es auch wieder, dass man Torchancen hat“, so Hector. „Und wenn du dann mehr Torchancen hast, dann geht da zwangsläufig auch eher mal einer rein.“ Tatsächlich hat der FC zu Beginn der Saison weitaus mehr Torschüsse auf das Tor abgegeben. Damals war noch jeder zehnte Versuch ein Tor. Aktuell brauch der FC 15 Torschüsse für einen Treffer. Das führte bei wenigeren Versuchen natürlich dann auch unweigerlich dazu, dass der gegnerische Keeper nicht so häufig hinter sich greifen musste.
„Was machst du im Endeffekt?“
Zur offensiver ausgelegten Spielweise der Geißböcke meint Hector, dass das ja auch schon das war, „was sich die Leute gerne angeguckt haben am Anfang der Saison. Da war einfach Stimmung da. Es waren Chancen da – natürlich wurden die nicht genutzt – trotzdem bist du gerne ins Stadion gegangen, hast dir guten Fußball angeguckt. Das war die letzten Wochen ja weniger der Fall.“ Und dennoch stellt sich bei allem Könnte, Wenn und Müsste auch dem ehemaligen Kapitän die Frage: „Was machst du im Endeffekt? Jetzt nehme ich mal die letzten drei Wochen raus – aber nach der Aufstellung auf die Dreierkette hast du eben Punkte geholt, Ergebnisse. Und das ist eben auch das, was zählt. Und dann sagt du lieber „Komm, gehen wir hoch“ und spielen dann eben nicht so attraktiv und kannst dich dann im Sommer vielleicht neu aufstellen. Das wäre glaube ich das Szenario, das der Club gerne haben möchte. Ich jetzt auch als Fan.“
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