Klappt der nächste Anlauf? Max Finkgräfe könnte für den 1. FC Köln gegen Braunschweig beginnen

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Klappt der nächste Anlauf? Max Finkgräfe könnte für den 1. FC Köln gegen Braunschweig beginnen

Max Finkgräfe kommt unter Gerhard Struber nicht so recht in Tritt. Der Youngster hinkt im Konkurrenzkampf mit Leart Pacarada offenbar immer einen Schritt hinterher. Am Samstag könnte es den nächsten Anlauf geben. Beim 1. FC Köln bekommt Max Finkgräfe aktuell kaum Einsatzzeit.

Ob FC-Trainer Gerhard Struber den Patzer im Duell gegen den HSV tatsächlich so locker nahm, wie er sagte, ist offen. Spielzeit bekam der Youngster gegen die SV Elversberg auf jeden Fall nicht. Das könnte sich am samstag wieder ändern und der Youngster wieder mal in der Startelf stehen. Beim 1. FC Köln bekommt Max Finkgräfe aktuell kaum Einsatzzeit.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Max Finkgräfe hätte möglicherweise die entscheidende Wende eingeleitet. Vor ziemlich genau einem Jahr erzielte der damals 19-Jährige mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern sein erstes Profitor gegen die TSG Hoffenheim. Einziger Wermutstropfen war das Gegentor von Andrej Kramarić in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich. Möglicherweise hätte ein Dreier noch einmal einen Impuls gegeben. „Neben Jeff war ich der einzige Linksfuß auf dem Platz. Ich habe drum gebeten und den Vorzug bekommen. Ich habe mir gedacht: Okay, das ist er jetzt. Das muss er sein. Und dann pure Emotion“, sagte Finkgräfe damals über den bis dato größten Moment in seiner Karriere. Auch von Torhüter Marvin Schwäbe gab es damals Lob. „Er macht das super und wir sollten ihm weiterhin die Zeit geben. Es wird auch Mal ein Up und ein Down geben“, so die Kölner Nummer eins.

Wie gewonnen, so zerronnen

Und Schwäbes Worte sollten sich bewahrheiten. Nach dem Up in der vergangenen Saison, in der Finkgräfe zum unumstrittenen Stammspieler avancierte und auf 26 Kadereinsätze mit 18 Startelf-Einsätzen kam, muss sich die aktuelle Saison doch sehr nach Down anfühlen. Durch einen Innenbandriss stand der Youngster dem neuen Coach zunächst nicht zur Verfügung und hatte dann lange mit einem Trainingsrückstand kämpfen. Kontrahent Leart Pacarada eroberte sich den verlorenen Platz in der Startelf zurück. Die erneute Chance sich zu beweisen, erhielt der 20-Jährige zunächst gegen Ulm, feierte ein missglücktes Comeback und wurde schon zur Halbzeit wieder ausgewechselt. Zuletzt lief er gegen Kaiserslautern und den Hamburger SV auf. Im ersten Spiel der Rückrunde lief es für den Verteidiger allerdings nicht gerade rund. Mit seinem Foulspiel an Marco Richter verursachte Finkgräfe gegen den HSV den entscheidenden Elfmeter, der FC verlor im Volksparkstadion 0:1.

Dennoch erntete das Kölner Eigengewächs noch Lob von Trainer Gerhard Struber. „Max Finkgräfe hat die vergangenen Wochen unter Beweis gestellt, dass er drauf und dran ist, mehr Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Struber nach der Begegnung. „Man wünscht sich ja als Trainer, dass wenn man die Chance bekommt, dass man All-in geht und das für sich nutzt.“ Doch es folgten erneut 90 Minuten auf der Bank. Zwar wollten die Kölner Verantwortlichen „nicht nachtragend sein“, doch genauso muss sich die Situation wohl für den Spieler angefühlt haben. Die Laune des Spielers dürfte also grundsätzlich aktuell nicht die beste sein. Nicht umsonst keimten im Winter Wechselgerüchte und beim Spieler wohl auch die Idee danach auf. Wie der „Kicker“ berichtete, soll der VfB Stuttgart an Finkgräfe interessiert gewesen sein. Die Schwaben blitzten aber bei Christian Keller ab.

Max Finkgräfe bekommt aktuell kaum Einsatzzeit

Denn der FC würde zu gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängern. Ein weiterer „günstiger“ Abgang eines talentierten Eigengewächses würde die durch den Urbig-Transfer gerade erst ein wenig aufpolierte Abgabe-Bilanz von Christian Keller wieder schwächen. Somit wird wohl auch bei Finkgräfe ein Weg sein, den Spieler bei Laune zu halten. Und das klappt nun mal am Besten mit Einsatzzeit. Für das anstehende Duell gegen Braunschweig hatte der Kölner Coach allerdings dann doch noch ein paar hoffnungsvolle Worte im Gepäck. „Max Finkgräfe ist immer ein Kandidat für die Startelf, auch wenn das die letzten Monate nicht immer der Fall war“, so Struber. „Die letzten Trainings waren auch dafür da, Dinge durchzuprobieren, durchzutesten und zu schauen, wer dann Starter sein könnte am Wochenende.“ Ob es gegen Braunschweig wieder bergauf geht, wird sich zeigen. Gegen einen entscheidenden Treffer hat beim FC aber niemand etwas.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jonas Urbig verabschiedet sich emotional von den Fans des 1. FC Köln

Jonas Urbig, ehemaliger Torwart des 1. FC Köln
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Jonas Urbig verabschiedet sich emotional von den Fans des 1. FC Köln

Am kommenden Samstag könnte er das erste Mal auf der Bank beim FC Bayern München Platz nehmen. Nun gab es noch einmal warme Worte an die Anhänger seines Ex-Vereins. Jonas Urbig verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln.

Es wird wohl kein Zufall gewesen sein. Um 19.48 Uhr gab es einen Post, gerichtet an den Ex-Verein, an die Anhänger. Jonas Urbig verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln.

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Die Diskussion ab Sommer war eine lange, die Verhandlung zäh, der Abschied kam sehr schnell. Am Sonntag war Jonas Urbig noch am Geißbockheim, am Montag folgte der Medizincheck in München und anschließend die Vertragsunterschrift. Am kommenden Samstag könnte es bereits den ersten Kaderplatz beim Rekordmeister geben. Nun fand der ehemalige Keeper der Kölner noch einmal besonders warme Worte für seinen ex-Verein. „Liebe FC-Familie, 13 Jahre lang war das Geißbockheim mein zweites Zuhause. Immer habe ich davon geträumt, im Rhein-Endergie-Stadion aufzulaufen. Vor 50.000 Effzeh-Fans spielen zu dürfen ist einfach etwas ganz Besonderes“, schreibt der 21-Jährige, der tatsächlich als Achtjähriger zum FC wechselte, die Jugend durchlief und nur für die Leihen nach Regensburg und Fürth den Verein verließ.

Urbig: „Ich wünsche dem FC nur das Allerbeste“

Nun also folgt die nächste Station im Süden und das an der Säbener Straße. Ein logischer Karriereschritt, aber einer, der Urbig offensichtlich schwergefallen ist. „Mir diesen Traum erfüllt zu haben, macht mich unglaublich stolz. Ich bin meinen Förderern, Trainern und allen Mitarbeitenden, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, sehr dankbar!! Nach intensiven Überlegungen habe ich mich nun für einen weiteren Schritt in meiner Entwicklung entschieden. Darauf freue ich mich extrem. Ich wünsche dem FC nur das Allerbeste und damit verbunden den sofortigen Wiederaufstieg. Euer Jonas“, schreibt der U21-Nationalkeeper weiter. Urbig war zu Saisonbeginn zur Nummer eins beim FC ernannt worden. Vermutlich auch in der Hoffnung, der Torwart könnte sich eine Vertragsverlängerung vorstellen. Dem war aber nicht der Fall.

Im Oktober wechselte Gerhard Struber die Keeper, stellte Marvin Schwäbe wieder zwischen die Pfosten und etwa zeitglich tauchten erstmals die Gerüchte über einen Wechsel des Keepers Richtung München auf. Nun hat der Euskirchener einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Urbig will sich als Nummer zwei beim FCB durchsetzen. Doch die Konkurrenz ist mit Sven Ulreich, aber vor allem Daniel Peretz keine einfache. Auch Alexander Nübel steht noch bei den Bayern unter Vertrag, ist aber an Stuttgart verliehen. Den Bayern schwebt dem Vernehmen nach ein Rotationsprinzip der Ersatzkeeper vor.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC

Meiko Wäschenbach verlässt den 1. FC Köln
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Offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC

Thomas Kessler hatte es am Vormittag bereits angedeutet, nun ist es auch offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC. Das gaben beide Vereine am Abend bekannt.

Der FC verliert ein weiteres Eigengewächs: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC. Bereits am Vormittag hatte sich der Aschied konkret angekündigt.

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Thomas Kessler machte am Donnerstag keinen Hehl aus dem sich anbahnenden Wechsel. Am Abend meldete dann der Liga-Konkurrent Vollzug. Meiko Wäschenbach hat den FC verlassen und läuft ab sofort für den Karlsruher SC auf. „Meiko ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, den Verein zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Nach ausführlichen Gesprächen und einer Bewertung seiner sportlichen Perspektive sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass er bei uns nicht die Chance haben wird, sich nachhaltig im Profikader zu etablieren“, sagte Kessler am Abend. „Deshalb haben wir seinem Wunsch entsprochen. Wir danken Meiko für die gemeinsame Zeit beim 1. FC Köln und wünschen ihm für die Zukunft sowohl sportlich als auch privat alles Gute.“

Wäschenbach: „Ich wünsche dem FC nur das Beste“

Wäschenbach galt beim FC lange als eins der größten Talente. 2023 sicherte sich der Mittelfeldspieler den Pokalsieg mit den A-Junioren. Schon damals galt das Eigengewächs als sehr umworben. Bereits unter Steffen Baumgart gab es die Hoffnung, das Talent könne den Sprung zu den Profis schaffen. Doch das gelang nicht. Auch in dieser Saison blieb Wäschenbach hinter den eigenen Erwartungen und denen des Vereins zurück, kam bei den Profis nicht zum Einsatz, spielte aber auch in der U21 nicht die erhoffte Rolle. „Der Verein, die Stadt und die Menschen – das alles ist mir sehr ans Herz gewachsen. Gerade der DFB-Pokal-Sieg mit der U19 und die beiden Halbfinal-Spiele zur Deutschen Meisterschaft werde ich nie vergessen“, sagte Wäschenbach. „Dafür bin ich unheimlich dankbar. Jetzt ist es aber an der Zeit für mich, die nächsten Schritte in meiner Entwicklung zu gehen. Ich wünsche dem FC nur das Beste und freue mich, wenn man sich wiedersieht. Maach et joot!“

Beim KSC soll Wäschenbach eine größere Rolle spielen. Wie berichtet hat sich der Kölner Liga-Konkurrent schon seit einiger Zeit mit dem Youngster beschäftigt. Auch im Sommer gab es Interesse, das soll allerdings eher lose gewesen sein. „Meiko besitzt strategische Fähigkeiten, ist technisch stark und hat eine hohe Spielintelligenz. Wir sind uns sicher, dass er in unserem Team die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann, und freuen uns auf einen vielseitigen Spieler, der mehrere Positionen im Mittelfeld bespielen kann“, sagt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC. „Durch den Winterwechsel bekommt Meiko die notwendige Eingewöhnungszeit bei uns für diesen Schritt, aber wir haben ebenso die Überzeugung, dass er den Konkurrenzkampf im Mittelfeld direkt erhöhen kann.“

2019 kam Wäschenbach vom FC Hennef ans Geißbockheim. Am 1. März gibt es ein weiteres Wiedersehen. Dann sind die Geißböcke zu Gast beim Liga-Konkurrenten.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Julian Pauli fehlt weiterhin – „Wir sind da im Austausch mit internationalen Experten“

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Julian Pauli fehlt weiterhin – „Wir sind da im Austausch mit internationalen Experten“

Auch im Duell gegen Eintracht Braunschweig am kommenden Samstag wird Julian Pauli dem FC nicht zur Verfügung stehen. Der Innenverteidiger fällt weiterhin aus. Man ist äußert behutsam beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Julian Pauli.

Zwar kehren nach und nach einige Spieler wieder zurück, doch es gibt auch weiterhin einen schmerzhaften Ausfall beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Julian Pauli. Der Innenverteidiger hatte sich schon vor Wochen verletzt.

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Der Zusammenstoß sah von außen betrachtet gar nicht so wild aus. Julian Pauli war im DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha BSC mit Marton Dardai aneinandergerasselt. Zwar richtete sich der Innenverteidiger schnell wieder auf, probierte es auch noch mal, doch schon nach wenigen Minuten war klar, es würde nicht weitergehen. Und das ganz sicher nicht, weil Pauli einen Elfmeter verursachte. Mit leeren Blick wurde der 19-Jährige aus dem Spiel genommen. Und seit dem Achtelfinale Anfang Dezember hat der Shootingstar der Hinrunde kein einziges Spiel mehr bestritten. Auch am kommenden Samstag wird FC-Trainer Gerhad Struber nicht auf den Abwehrspieler zurückgreifen können. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Joel Schmied zu seinem zweiten Einsatz von Beginn an kommen.

Struber: „Wir haben uns da kein Zeitlimit gesetzt“

Eigentlich war man beim FC von einer schnelleren Rückkehr des Youngsters ausgegangen. Pauli zog sich in dem Duell gegen Berlin eine Gehirnerschütterung zu. Eine ernste Angelegenheit. Schon seit einigen Jahren ist man im Profisport sehr vorsichtig, wenn es um Kopfverletzungen geht. Laut DFB gibt es im Schnitt pro Spieltag eine Gehirnerschütterung. Seit 2023 gibt es von der DFL einen Leitfaden, nachdem die Vereine bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vorgehen sollen, ein ähnliches Dokument wie das „Concussion Prorcol“ der NFL. Unter anderem wird beim Medizincheck zu Beginn der Saison bereits ein Baseline-Check durchgeführt, bei dem der „Ist-Zustand“ überprüft wird. Im Falle einer Kopfverletzung wird auf dem Weg zurück in den Sport dann mit diesem Zustand verglichen.

Auch auf dem Spielfeld werden bereits erste Untersuchungen oder Tests gemacht. Die Rückkehr in den Spielbetrieb ist hochgradig individuell. „Wir haben in den letzten Tagen und Wochen diagnostisch noch einmal alles maximiert, um hier nochmal ein klares Bild zu bekommen. Das haben wir mittlerweile. Es ist soweit einfach überhaupt nichts zu erkennen. Es ist alles unauffällig. Das ist schon mal das Positive“, sagte Gerhard Struber am Donnestag und verdeutlichte nochmal, wie vorsichtig mit dem Spieler umgegangen wird. „Jetzt geht es darum, die Belastungen Schritt für Schritt so anzusteigen, und da bewegen wir uns tatsächlich auf einem sehr minimalen Belastungsniveau, dass es weiter unauffällig bleibt. Wir haben uns da kein Zeitlimit gesetzt. Wir wollen da Tag für Tag und Woche für Woche schauen, ihn mit ansteigenden Belastungen zurückzuholen, ohne dass es Reaktionen gibt.“ 

Struber: „Wir gehen das sehr sorgsam an“

Im Winter-Trainingslager in Spanien war Pauli zwischenzeitlich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Doch die Rückkehr war nur von kurzer Dauer. Unter Belastung gab es offensichtlich eine Reaktion. Seitdem ist der Spieler wieder aus dem Training genommen. „Wir sind da im Austausch mit internationalen Experten, wie wir ihn auch wieder zurückführen und heranführen und gehen das sehr sehr sorgsam an“, sagte Struber. Pauli ist einer der großes Gewinner der Hinrunde. Der Innenverteidiger hatte in der Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht. Auch aufgrund der Transfersperre bekam der Youngster seine Chance und nutzte sie eindrucksvoll. Gerade zu Beginn der Spielzeit war Pauli der wohl stabilste Abwehrspieler.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Thomas Kessler bestätigt Racioppi-Deal und zwei weitere Abgänge

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Köln
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Thomas Kessler bestätigt Racioppi-Deal und zwei weitere Abgänge

Der FC wird voraussichtlich am Donnerstag seinen Torhüter unter Vertrag nehmen. Zudem gibt es klare Abschieds-Kandidaten bei den Geißböcken. Thomas Kessler bestätigt Racioppi-Transfer und weitere Abgänge beim 1. FC Köln.

Anthony Racioppi wird die neue Nummer zwei bei den Geißböcken. Nicht die einzige Personalie, die die Kölner am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Braunschweig bekannt gaben. Thomas Kessler bestätigt Racioppi-Transfer und weitere Abgänge beim 1. FC Köln.

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Ungewohnt schnell kam Thomas Kessler am Donnerstag zur Sache. Die Pressekonferenz hatte kaum begonnen, da musste der Leiter der Lizenzspielabteilung schon eine Personalie kommentieren. Kurz zuvor hatten die Kölner den Abschied von Maxi Schmid Richtung Erzgebirge Aue bekannt gegeben. „Maxi war jetzt am Ende im U21-Setting bei uns dabei und es war immer klar, dass wir ihm da keine Steine in den Weg legen, sollte er eine andere Herausforderung suchen“, sagte Kessler. „Die hat der jetzt gefunden mit Erzgebirge Aue. Da haben wir mit unserem alten NLZ-Leiter ja auch noch einen engen Draht und wünschen ihm da alles Gute.“ Schmied hatte in der vergangenen Woche ein Probetraining beim Drittligisten absolviert und offenbar überzeugt. „Ich bedanke mich bei meinen Teamkollegen und dem Staff für eine tolle Zeit beim FC“, sagte Schmid.

Bei dem Abgang wird es aber nicht bleiben. Der FC scheint ein weiteres Talent zu verlieren. Wie schon vor einigen Wochen berichtet, steht ein Abschied Richtung KSC bevor. “Bei Meiko Wäschenbach, da sieht es voraussichtlich so aus, dass er sich dem Karlsruher SC anschließen wird“, sagte Kessler. Beim FC hatte der Mittelfeldspieler, der den FC als Kapitän zum Junioren-DFB-Pokal führte, keine Rolle mehr gespielt, war selbst bei der U21 kein Stammspieler.

Racioppi am Donnerstag beim Medizincheck

Auf der Zugangs-Seite gibt es wohl auch bald einen Vollzug zu vermelden. Zumindest gehen die aktuellen Entwicklungen in die Richtung. Wie bereits am Dienstag berichtet, stehen die Kölner vor der Verpflichtung einer neuen Nummer zwei. „Wir haben mit Anthony Racioppi einen Torwart gefunden, der heute zum Medizincheck in Köln erwartet wird. Wir gehen davon aus, dass wir heute im Laufe des Tages auch den Vertrag unterschreiben werden“, sagte Kessler. Ob der Keeper schon am Samstag auf der Bank sitzen werde, wollte der ehemalige FC-Torhüter nicht bestätigen, es seien noch keine Verträge unterschrieben, erklärte Kessler. Doch das scheint nur eine Frage der Zeit. Denn Racioppi scheint schon länger im Fokus der Kölner gelegen zu haben. „Wir hatten Anthony tatsächlich schon sehr lange auf unserer Liste. Er hat auch gerade in der Schweiz, bevor er dann nach Hull City nach England gewechselt ist, einen sehr guten Job gemacht“, sagte Kesler.

Keine Wasserstandsmeldung zur Stürmersuche

Der Leiter der Lizenzspielabteilung hob auch nochmal die Beweggründe für die Personalie bevor: „Er war auch im erweiterten Kader der Schweizer Nationalmannschaft und nach dem Abgang von Jonas haben wir uns überlegt, ob es nicht Sinn macht, die Torwartgruppe von der Qualität her einfach noch einmal zu erhöhen“, sagte Kessler. „Wir hatten jetzt diese Vakanz nach dem Abgang von Jonas. Er ist ein Torwart, der viel mitbringt, auch schon nachgewiesen hat in der Schweiz und auch schon international Champions League gespielt hat. Deswegen haben wir jetzt die Möglichkeit genutzt, ihn bis zum Sommer zu leihen und haben dann noch die Möglichkeit, ihn dann auch fest zu übernehmen ab dem Sommer.“ Tatsächlich haben sich der FC und Hull City auf eine Kaufoption geeinigt.

In Richtung Einigung gibt es bei Stürmersuche noch kein Land in sicht. Der FC würde gerne auf die Offensivschwäche reagieren, sieht aber nach wievor keinen zwingenden Handlungsbedarf. „Beim Stürmer gibt es keinen neuen Stand, den ich heute preisgeben kann. Wir setzen und mit Personalien auseinander, wir führen auch Gespräche, aber ich werde da jetzt keine Wasserstandsmeldung geben“, sagte Kessler entschieden. Dabei scheint eine Nachverpflichtung gerade in Bezug auf die Verletzung von Tim Lemperle sehr sinnvoll. Aktuell halten sich die Gerüchte um Imad Rondic. Zumal Lodz-Präsident Michal Rydz ein Angebot der Kölner bestätigte. Dazu wollte sich Kessler erwartungsgemäß nicht äußern. Doch auch dort scheinen die Kölner weiter zu arbeiten.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dominique Heintz – Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber Konstante beim 1. FC Köln

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz – Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber Konstante beim 1. FC Köln

Seine Vertragsverlängerung im vergangenen Jahr sorgte für Fragezeichen, mittlerweile ist er einer der absoluten Leistungsträger beim FC. Beste Zweikampfquote, starke Passquote, vier Torvorlagen: Dominique Heintz ist die Konstante des 1. FC Köln.

Mit dem Heimsieg am vergangenen Samstag gegen die SV Elversberg ist der 1. FC Köln auch punktemäßig im Jahr 2025 angekommen. Gegen die Saarländer zeigte der FC zwar nicht seine beste Leistung, konnte aber dennoch die drei wichtigen Punkte in der Domstadt behalten. Wie bereits vor der Winterpause war auch im ersten Heimspiel des Jahres die Defensive-Stabilität ein Schlüssel zum Erfolg. Einen großen Anteil daran hat ein Spieler, der in der Vergangenheit schon mehrfach abgeschrieben wurde, in dieser Saison aber zeigt, wie wichtig er für das Team von Gerhard Struber ist. Dominique Heintz ist die Konstante des 1. FC Köln.

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Es lief die 66. Minute im Heimspiel gegen die SV Elversberg, als Linton Maina nach einem Pass in die Tiefe noch einmal Tempo aufnahm, an der Grundlinie durchsetzte und die Führung für den FC erzielte. Der Jubel hielt jedoch nicht lange an, da Schiedsrichter Tom Bauer den Treffer des schnellen Offensivspielers aufgrund eines Fouls im Vorfeld aberkannte. Dadurch wurde nicht nur Maina das fünfte Saisontor, sondern auch Verteidiger Dominique Heintz die fünfte Vorlage in dieser Saison verwehrt. Doch auch ohne diese Vorlage war der Linksfuß wieder ein entscheidender Teil des Erfolgs der Kölner.

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Heintz: „Jedes Spiel in der 2. Liga ist ein hartes Stück Arbeit“

Heintz ist eine der positiven Überraschungen dieser Saison. Durch die Systemumstellung auf eine Dreierkette und den damit verbundenen weiteren Platz in der letzten Reihe bekam Heintz seine Chance in der ersten Elf. Diese wusste der 31-Jährige zu nutzen und ist ein fester Bestandteil in der Defensive des FC. Seitdem der gebürtige Pfälzer zum Stammpersonal gehört, blieb das Team von Trainer Struber in sechs von dreizehn Partien ohne Gegentor. Auch aufgrund der stabilen Abwehr kletterten die Kölner in diesem Zeitraum in der Tabelle nach oben. Diese Stabilität und Abgeklärtheit zeigte Heintz auch im Heimspiel gegen Elversberg und hatte dadurch einen großen Anteil am Sieg vor heimischem Publikum. „Wenn man das ganze Spiel sieht, haben wir es verdient, weil wir dran geblieben sind, weil wir zusammen gekämpft haben. Es tut gut, sich wieder das Gefühl eines Sieges zu holen“, sagte Heintz.

Der Abwehrspieler erreichte einmal mehr die beste Zweikampfquote aller Spieler auf dem Platz, hatte die meisten Ballkontakte und erreichte auch eine starke Passquote von mehr als 85 Prozent. Gute Werte in einer Begegnung, in der der 31-Jährige in der Defensive viel zu tun hatte. „Wir haben uns gut reingekämpft, haben uns in der zweiten Halbzeit mehr Torchancen erarbeitet. Wir mussten auch das eine oder andere überstehen“, so Heintz, der am Samstag sein 138. Pflichtspiel für die Kölner bestritt. Dass es in der Liga keine einfachen Spiele gibt, machte der Verteidiger nach der Partie nochmals deutlich, wobei er auch ein Lob an den Gegner aus dem Saarland aussprach. „Jedes Spiel in der 2. Liga ist ein hartes Stück Arbeit. Elversberg macht es aber auch sehr gut mit dem Ball, ist eine sehr gute Mannschaft.“

Persönlicher Bestwert: Vier Vorlagen in einer Spielzeit

Dennoch hielt einmal mehr die Null. Heintz ist nach wie vor eins der beiden Gesichter der „Wende“ der Kölner, die bekanntlich nach dem zehnten Spieltag noch in einer Krise steckten. Einer mit 20 Gegentoren. Dabei ist der Routinier neben Eric Martel wohl der Feldspieler mit den konstant besten Leistungen. Heintz weist von allen FC-Profis die beste Zweikampfquote auf, kommt auf die drittbeste Passquote der Stammspieler. Dazu wettbewerbsübergreifend vier Vorlagen und ehrlicherweise einige weitere Assists, die eigentlich zu Toren hätten führen müssen, wenn die Angreifer mitgespielt hätten. Vier Vorlagen gab Heintz noch nie in einer Spielzeit, kommt in seiner gesamten Karriere auf zehn. Fehlt nur noch das erste Pflichtspieltor seit September 2018. Damals noch im Dienst des SC Freiburg gegen die TSG Hoffenheim. Aber auch das scheint nur eine Frage der Zeit.



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Kommentar Jonas Urbig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Joël Schmied: „Wir haben realisiert, dass wir meinen Kindheitstraum wahrgemacht haben“

Joël Schmied bei seinem FC-Debüt gegen die SV Elversberg
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Joël Schmied: „Wir haben realisiert, dass wir meinen Kindheitstraum wahrgemacht haben“

Nach Jusuf Gazibegovic hat am vergangenen Samstag nun auch der zweite Neuzugang sein Debüt für den FC gefeiert. Sportlich lief noch nicht alles rund, doch der Schweizer war zufrieden. Am Mittwoch äußerte sich der Innenverteidiger nach dem Training. Das sagt Joël Schmied über sein Debüt beim 1. FC Köln, die Verbindung zu seinem Vater und Hennes.

Am Mittwoch war er in seinem Element. Der Schweizer Neuzugang delegierte, kommentierte, erklärte. Joël Schmied scheint beim FC angekommen zu sein. Beim Training ist er jedenfalls bereits der Leader, den sich die Kölner Verantwortlichen wohl versprochen haben. Nach dem Training sprach der Innenverteidiger in der Mixed Zone. Das sagt Joël Schmied über sein Debüt beim 1. FC Köln, die Verbindung zu seinem Vater und Hennes.

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Eine gute Stunde war im Duell gegen die SV Elversberg gespielt, da hebelte ein Pass in die Tiefe nahezu die gesammte Kölner Hintermannschaft aus. Maurice Neubauer war durch, lief alleine Richtung Tor, doch Joël Schmied und Marvin Schwäbe retteten gemeinsam in höchster Not. Ein Treffer hätte aufgrund der Abseitsstellung des Elversbergers ohnehin nicht gegolten, dennoch dürfte die Situation Gerhard Struber in seiner Meinung über den Abwehrspieler bestärkt haben. „Er lernt schnell, ist talentiert und bringt einiges an Rüstzeug mit“, sagte der Trainer vor dem Debüt des Innenvertedigers bei den Geißböcken. Auch, wenn nicht alles rund lief, die Premiere im deutschen Fußball war für den Innenverteidiger eine insgesamt ordentliche.

Schmied: „Da bekommt man fast einen Tinitus“

Für den Schweizer Abwehrspieler war das Heimspiel in Köln vor allem ein besonderes Erlebnis. „Ich komme ja aus der kleinen Schweiz, da hat das größte Stadion um die 30.000 Plätze und ist selten ausverkauft“, sagte Schmied. „Man merkt, dass wenn man hier eine gute Aktion wegverteidigt hat oder im gegnerischen Strafraum eine Offensiv-Aktion hat, geht das Stadion ab. Da bekommt man fast einen Tinnitus.“ Wie beeindruckend diese Atmosphäre sein kann, sah man Schmied auch nach dem Schlusspfiff an, als er auf dem Rasen ins Rund starrte. „Das ist ein geiles Gefühl und pusht einen, wenn die Beine schwer werden. Dann kann man nochmal die Extra-Meter für den Verein gehen.“ Für den FC wird der 26-Jährige nun diese Extra-Meter gehen. Und mit großer Wahrscheinlichkeit auch am kommenden Samstag gegen Braunschweig wieder. Denn auch aufgrund der Verletzung von Julian Pauli läuft aktuell viel auf einen Stammplatz hinaus.

Gegen Elversberg hatte der Neuzugang direkt die Rolle im Zentrum in der Dreierkette, also jene Position, die in den vergangenen Wochen von Eric Martel eingenommen wurde. „Schon bei den Transfergesprächen war es ein Thema, dass der FC flexible Verteidiger braucht, die links, rechts oder in der Mitte spielen können“, sagte der Abwehrspieler. „Für den Anfang war es sehr solide. Mit den Spielminuten wird auch die Routine kommen. Ich bin froh, dass ich diese Verantwortung in der Mitte übernehmen darf.“ Große Anpassungsschwierigkeiten gab es jedenfalls nicht. Vielleicht auch, weil mit Timo Hübers und Dominique Heintz „unheimliche Leadertypen“ neben ihm agierten. Doch der Sprung zwischen der ersten Liga der Schweiz und der 2. Bundesliga scheint dennoch ein großer zu sein. „Vor allem die Intensität, jeder geht hier jeden Tag ins Limit. Es ist sehr physisch, jeder mag das Laufen und ist schnell. In der Schweiz spielen wir einen ähnlichen Fußball, aber einfach viel weniger von allem.“

Schmied: „Wir haben uns innig umarmt“

Nun spielt der Abwehrspieler in Köln. Einen Verein, den er zwar zuvor als Traditionsverein wahrgenommen hat, über den Schmied zuvor aber nicht viel sagen konnte. Doch den FC nehme er war „als Club, der nicht den Luxus zelebriert, sondern mehr als Arbeiterverein. Das spiegelt auch meine Persönlichkeit wider. Deswegen wusste ich beim ersten Anruf von Christian Keller, dass der Verein gut zu mir passen könnte“, sagt Schmied. Und doch will er noch mehr über Köln erfahren. „Ich war schon in den traditionellen Restaurants unterwegs. Da habe ich einen Sauerbraten gegessen, das schmeckte wunderbar. Mein Vater hat noch eine Stadionführung gemacht und eine Sightseeing-Tour gebucht“, sagt der 26-Jährige. Nur Hennes hat der Innenverteidiger noch nicht gesehen, auch, wenn er und seine Freundin das Kölner Maskottchen „abfeiern“.

Schmied ist die Familie wichtig. Vor allem der Vater spielt eine wichtige Rolle. „Er war am Wochenende da, er wollte miterleben, wie es ist, wenn sein Sohnemann seinen Lebenstraum erfüllen kann. Mein Vater ist halber Deutscher und er fühlt den Fußball komplett mit. Er unterstützt mich, war früher in der 2. Liga der Schweiz auch Profi“, sagte Schmied. „Er ist ein ruhiger Typ, das gefällt mir gut. Ich hoffe, ich konnte ihn mit Stolz erfüllen. Er musste weinen und ich bin auch ein emotionaler Typ. Wir haben uns innig umarmt und realisiert, dass wir meinen Kindheitstraum wahrgemacht haben.“   



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Leih-Abbruch bei Ex-Profi des 1. FC Köln: Salih Özcan kehrt zurück zum BVB

Salih Özcan im Trikot des VfL Wolfsburg
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Leih-Abbruch bei Ex-Profi des 1. FC Köln: Salih Özcan kehrt zurück zum BVB

Das FC-Eigengewächs Salih Özcan kehrt wohl zum BVB zurück. Das bestätigte Interimscoach Mike Tullberg. Die Dortmunder wollen mit der Maßnahme auf die Verletzung von Felix Nmecha reagieren. Özcan könnte schon am Wochenende wieder im BVB-Trikot auflaufen.

Personelle Veränderung bei einem ehemaligen Kölner Profi. FC-Eigengewächs Salih Özcan kehrt nach nur einem halben Jahr wohl zum BVB zurück. Die Dortmunder wollen die Leihe des Sechsers abbrechen.

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Özcan könnte demnach schon am kommenden Spieltag wieder im Aufgebot der Westfalen stehen. Die Borussia ist am Samstag zu Gast beim 1. FC Heidenheim. „Ich kann bestätigen, dass es geplant ist, ihn zurückzuholen“, sagte Tullberg. Zuvor hatte die „Bild“ über den möglichen Leih-Abbruch berichtet. Der U21-Europameister von 2021 war erst im vergangenen Sommer zu den Wölfen gewechselt. Eigentlich wollte Özcan die Spielzeit „durchziehen“, um dann wieder zurück zum BVB zu kehren, wie er den „Wolfsburger Nachrichten“ erst unlängst verriet. Daraus wird nun nichts. Der BVB reagiert auf die Verletzung von Felix Nmecha. Die Borussia ist in dieser Spielzeit ohnehin personalgeschwächt. Zu Beginn des Jahres fiel mehr als ein halbes Dutzend Stammspieler aus, Dortmund war extrem geschwächt gestartet.

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Elf Spiele für die Wölfe

Özcan hatte den FC im Sommer 2022 verlassen. Die Borussia hatte damals die Ablöseoption des Mittelfeldspielers gezogen und den Geißböcken rund fünf Millionen Euro überwiesen. Der mittlerweile türkische Nationalspieler hatte sich auf die Möglichkeit in der Champions League zu spielen gefreut. Tatsächlich lief der Mittelfeldspieler auch 70 Mal für den BVB auf, unter anderem in der Kölnigsklasse gegen Chelsea, Paris Saint-Germain und Atlético Madrid. Im vergangenen Sommer folgte allerdings die Leihe. Vor allem, weil die Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld zu groß wurde. Der BVB hatte unter anderem mit Pascal Groß noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. In Wolfsburg lief es für Özcan aber alles andere als optimal. Der 27-Jährige kommt auf elf Einsätze, spielte in diesem Jahr noch gar nicht.

Nun also der vorzeitige Abschied aus Wolfsburg. Özcan ist in Köln geboren und begann seine fußballerische Laufbahn beim SC West. 2007 wechselte der Sechser in die Jugend des 1. FC Köln. Dort durchlief er sämtliche Junioren-Mannschaften und feierte später auch sein Debüt beim FC. So richtig wollte der Durchbruch aber nicht gelingen. 2019 folgte also eine Leihe zu Holstein Kiel. Dort wurde Özcan Stammspieler und kehrte gestärkt zurück zum FC. Auch bei den Geißböcken konnte sich der Mittelfeldspieler schließlich durchsetzen und weckte Interesse. Auch im vergangenen Sommer waren neben dem VfL Wolfsburg Clubs aus Frankreich und der Türkei an einer Verpflichtung interessiert.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

PErsonal-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Personal-Update vor Braunschweig: Linton Maina fehlt zum Auftakt des 1. FC Köln

Linton Maina fehlt im Training des 1. FC Köln
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Personal-Update vor Braunschweig: Linton Maina fehlt zum Auftakt des 1. FC Köln

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig gestartet. Zum Wochenbeginn gibt es einen Rückkehrer, aber auch weitere Ausfälle beim 1. FC Köln: Linton Maina fällt vorerst krank aus.

Im ersten Training der Woche muss Gerhard Struber auf einen weiteren Leistungsträger verzichten beim 1. FC Köln: Linton Maina fällt vorerst krank aus. Tim Lemperle, Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt müssen noch kürzer treten. Ideal startet die Vorbereitung nicht.

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Dass Tim Lemperle die Einheit am Dienstag nicht mit der Mannschaft absolvieren würde, hatte sich bereits in der Schlussphase der Begegnung gegen die SV Elversberg angedeutet. Der Stürmer hatte erneut etwas im Oberschenkel gespürt und fehlt den Geißböcken vorerst. Beim FC wird man mit der Personalie nun voraussichtlich ein wenig vorsichtiger um-, will kein Risiko eingehen. Lemperle solle „langsam aufgebaut“ werden, heißt es von Vereinsseite. Dementsprechend startete der FC die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Braunschweig ohne den Top-Torjäger der Geißböcke und nun auch ohne Jonas Urbig, der nach unterschriebenen Bayern-Vertrag eben nun an der Säbener Straße trainiert. Urbig wird wohl am Abschlusstraining des Rekordmeisters am Nachmittag teilnehmen. Am Mittwoch steht das Champions-League-Spiel gegen Bratislava an – ohne Urbig, der nicht gemeldet ist.

Linton Maina muss passen

Luca Waldschmidt kehrte unterdessen zurück in ein individuelles Training. Der Offensivspieler hatte die vergangene Woche inklusive Heimspiel gegen Elversberg krankheitsbedingt verpasst. So ergeht es nun Linton Maina. Der Außenbahnspieler hatte am Samstag Dejan Ljubicic das entscheidende Tor aufgelegt, zuvor auch selbst getroffen. Dabei allerdings seinen Gegenspieler zu Fall gebracht. Der Treffer wurde einkassiert. Wie lange Maina ausfällt, ist nicht klar. Auch Denis Huseinbasic fehlt weiterhin. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina trainierte genauso im Reha-Bereich wie Mathias Olesen. Beide seien auf einem guten Weg, heißt es beim Club. Schon am vergangenen Donnerstag hatte Gerhard Strauber darauf hingewiesen, dass Olesen voraussichtlich in dieser Woche wieder mit der Mannschaft trainieren könne.

Mark Uth wird auch weiterhin keine Rolle im Mannschaftstraining spielen, der Offensivspieler soll einmal mehr behutsam aufgebaut werden. Uth hatte sich zu Beginn des Jahres im Trainingslager einmal mehr eine Muskelverletzung zugezogen. Auch Julian Pauli trainierte am Dienstag nicht mit der Mannschaft.. Zudem fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Jacob Christensen und Luca Kilian. Der FC ist am Samstag (13 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) zu Gast bei Eintracht Braunschweig. Dann haben die Geißböcke die Chance, die Tabellenführung zurückzuerobern. Aktuell befinden sich die Geißböcke punktgleich mit dem HSV auf Rang zwei.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

Schmied feiert sein Debüt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Noch sieben Tage Transferfenster: Die Bilanz ist durchwachsen, was passiert noch?

Christian Keller und Thomas Kessler
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Noch sieben Tage Transferfenster: Die Bilanz ist durchwachsen, was passiert noch?

Am kommenden Montag schließt der Transfermarkt schon wieder. Es ist das erste Transferfenster der Kölner seit dem Registrierungsverbot. Dementsprechend groß war die Erwartung an den FC. Doch für den 1. FC Köln läuft die Transferphase noch nicht so richtig rund.

Zwei Neuverpflichtungen, ein lukrativer Transfer und etliche Leihen. Auf der zwingenden Position konnte der FC bisher noch nicht nachbessern. Die Offensive der Geißböcke braucht noch Verstärkung. Für den 1. FC Köln läuft die Transferphase noch nicht richtig rund.

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Ein wenig stolz wirkte die Aussage von Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ dann schon, als der Leiter der Lizenzspielabteilung den 24-Jährigen darauf hinwies, dass Jusuf Gazibegovic die erste Neuverpflichtung seit dem ersten Registrierungsverbot gegen einen deutschen Verein sei. Tatsächlich hat der Transfer aus dieser Sicht etwas Historisches. Nur sind die Umstände der Sanktion bekanntlich alles andere als erfreulich. Dennoch: Mit dem Rechtsverteidiger haben die Kölner in diesem Winter die Transferphase eingeläutet. Eine Phase, in der sich der Verein viel vorgenommen und auch viel erreicht hat. Allerdings auch einige bittere Rückschläge hinnehmen musste. Stand jetzt sind mindestens zwei Deals von Wunschspielern geplatzt. Und doch haben die Geißböcke mit Gazibegovic und Joel Schmied zwei verheißungsvolle Abwehrspieler an den Rhein geholt.

Prtajin, Rondic oder Mounié?

Zwar sind beide Neuzugänge noch nicht vollends eingeschlagen, das Jahr ist aber auch noch jung und die Eingewöhnungszeit sicher noch nicht vorbei. Dennoch besteht auch weiterhin Bedarf. Da das Transferfenster am kommenden Montag wie gewohnt erst am Abend schließt, haben die Kölner Verantwortlichen noch sieben volle Tage Zeit, weitere Neuverpflichtungen aus dem Hut zu zaubern. Und das scheint auch bitter nötig. Selbst, wenn die FC-Bosse nicht müde werden, zu betonen, dass ein weiterer Stürmer zwar gut wäre, aber nicht zwingend notwendig sei. Die Begegnung gegen die SV Elversberg am Samstag hat eindeutig gezeigt, dass die Kölner Offensive auch weiterhin lahmt. Keine neue Erkenntnis. Tatsächlich hatten die vergangenen Spieltage allesamt eher wenig mit einem großen Offensivfeuerwerk zu tun.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die Wucht aus den ersten Spielen der Saison ist den Kölnern verloren gegangen und tatsächlich wurde zu diesem Zeitpunkt besonders viel über die mangelnde Chancenverwertung diskutiert. Aktuell werden in der Gerüchteküche drei Namen gehandelt. Dass der FC noch einmal einen Vorstoß bei Ivan Prtajin gewagt hat, ist wohl mehr als ein offenes Geheimnis. Der Kroate kommt auch unter Steffen Baumgart bislang nicht zum Zug. Das hat in erster Linie wohl verletzungsbedingte Gründe. Allerdings suchen die Eisernen händeringend nach weiteren Offensivkräften – ein Wechsel des Stürmers scheint also auch weiterhin alles andere als ausgeschlossen zu sein. Der zweite Angreifer heißt Imad Rondic, spielt bei Widzew Lodz und würde den FC wohl eine knappe Millionen Euro Ablöse kosten.

Der Abgang von Jonas Urbig ist folgerichtig

Würde, denn es gibt zwei komplett unterschiedliche Erzählweisen. Die eine von Sky-Reporter Florian Plettenberg handelt von einer Einigung zwischen Spieler und FC. Demnach sei man sich aber noch nicht mit Lodz einig geworden. Die andere Erzählweise ist die des polnischen Präsidenten, der von einem Angebot, noch nicht einmal von einem Interesse etwas wissen will. Ein weiterer Name kursiert seit Montagabend. Steve Mounié vom FC Augsburg soll laut des Online-Portals „ligainsider“ ebenfalls das Interesse der FC-Bosse geweckt haben. Der Angreifer darf den FCA zumindest im Winter verlassen. Die Fuggerstädter selbst sollen an Mërgim Berisha von der TSG Hoffenheim Interesse zeigen. Und so würde die ohnehin gering ausfallende Einsatzzeit von Mounié bei einem gelungenen Transfer wohl noch geringer ausfallen.

Die Bilanz des Angreifers aus Augsburg liest sich allerdings weitaus nüchterner als die der beiden anderen Kandidaten. In der aktuellen Spielzeit kommt der Offensivspieler auf zehn Einsätze und keinen Treffer. Eine sofortige und torgefährliche Hilfe sähe wohl anders aus. Doch nicht nur im Sturm haben die Kölner wohl Handlungsbedarf. Nach dem Abgang von Jonas Urbig könnten die Kölner auch nochmal nach einer Nummer zwei Ausschau halten. Dass sie dies schon getan haben, scheint ebenfalls wahrscheinlich. Unter anderem hatte Christian Keller im November Marcel Lotka live gesehen. Der Keeper des BVB II will Dortmund verlassen, sich an anderer Stelle beweisen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Lotka bereit ist, sich in Liga zwei auf die Bank zu setzen. Und auch im zentralen Mittelfeld würde den Geißböcken ein weiterer Spieler sicherlich gut tun.

Weiterer Abgang beim 1. FC Köln?

In Sachen Abgängen ist beim FC dagegen viel passiert. Fünf Spieler haben die Kölner in diesem Winter abgegeben. Weitere könnten noch folgen. Und auch wenn der Abschied von Jonas Urbig ein schmerzhafter ist, es könnte aus Kölner Sicht der Königstransfer des Winters werden. Mit Boni kann der FC rund zehn Millionen Euro für den Keeper einstreichen. Und damit viel mehr als der Spieler zum jetzigen Zeitpunkt wert ist. Zwar unterliegen die Marktwerte beim Online-Portal transfermarkt.de auch einer Schätzung, dennoch dürften die dort angegebenen drei Millionen Euro dem tatsächlichen Wert näher kommen als die kolportierten zehn, die der FC inklusive Boni wohl erhalten hat. Die Kölner Verantwortlichen haben aus dem Transfer eines Spielers, der wohl nicht mehr für Köln gespielt hätte, deutlich mehr herausgeholt, als zu befürchten war. Selbst, wenn das Potenzial für die Zukunft einen deutlich höheren Marktwert vermuten lässt.

Die weiteren vier Abgänge wurden verliehen. Während Rasmus Carstensen und Elias Bakatukanda bei Lech Posen und Blau-Weiß Linz mehr Spielzeit erhalten und sich somit wieder näher an die Geißböcke heranbringen sollen, ist die Idee hinter den Leihen von Sargis Adamyan und Florian Dietz für den Außenstehenden zumindest mit einem kleinen Fragezeichen versehen. Schließlich haben beide Angreifer in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht den Eindruck erweckt, als würde ihnen Spielpraxis zu einem Durchbruch beim FC verhelfen. Mit Maxi Schmied wird möglicherweise ein weiterer Spieler den FC schon in den kommenden Tagen verlassen. Der Angreifer befand sich bis zum Sonntag im Probetraining bei Erzgebirge Aue. Eine Entscheidung haben die Vereine noch nicht kommuniziert.

Gelingt es den FC-Bossen in den verbleibenden sieben Tagen noch, die offenen Vakanzen sinnvoll zu schließen, wäre die erste Transferperiode nach dem Registrierungsverbot wohl durchaus als gelungen zu bewerten. Und so werden die Lichter im Geißbockheim in der kommenden Woche wohl noch einmal länger brennen als gewöhnlich.



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Kommentar Jonas Urbig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte