Bitteres Wochenende für FC-Leihspieler: Klatschen für Adamyan und Carstensen, Dietz benommen vom Platz

Florian Dietz noch im Trikot des 1. FC Köln
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Bitteres Wochenende für FC-Leihspieler: Klatschen für Adamyan und Carstensen, Dietz benommen vom Platz

Eine derbe Klatsche, einige Bankdrücker und eine schmerzhafte Erfahrung könnte die Bilanz der Kölner Leihgaben am vergangenen Wochenende lauten. So richtig rund lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln in den vergangenen Tagen wahrlich nicht.

Vier Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet und umgehend weiterverliehen. In diesem Winter sind noch vier weitere dazugekommen. So richtig rund lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende aber nicht.

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Das lag auch an der erhofften Einsatzzeit. Christian Keller ist bekanntlich ein großer Freund von Leihkonstrukten. Gerade weil er, natürlich aber auch die Akteure, sich viel Spielzeit erhoffen. Die gab es an diesem Wochenende aber nicht überall. Said El Mala, das wohl verheißungsvollste Talent, das der FC im Sommer unter Vertrag genommen hat, musste aufgrund von muskulären Problemen passen, fehlte bei Viktoria Kölns 1:0-Erfolg über Mannheim am vergangenen Freitag. Bruder Malek El Mala kam ebenfalls nicht zum Einsatz, stand aber im Kader. Für den älteren der beiden El-Mala-Brüder will es in dieser Spielzeit noch nicht so recht laufen. Während Said zu den absoluten Leistungsträgern des Drittligisten zählt, kommt Malek nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Zuletzt spielte der Angreifer im November.

Dietz muss verletzt vom Platz

Auch Chilohem Onuoha blieb am Wochenende erneut nur die Rolle des Zuschauers. Der Offensivspieler saß beim 1:0-Erfolg des SC Verl gegen Alemannia Aachen 90 Minuten auf der Bank. Bekanntlich wurde die Leihe von Mansour Ouro-Tagba bereits abgebrochen. Der Angreifer soll in der Kölner U21 Spielpraxis sammeln, allerdings fehlte der Angreifer beim Rückrundenauftakt gegen Paderborn aufgrund muskulärer Probleme. Während es bei den jungen Talenten darum geht, überhaupt auf die ersten Profi-Einsätze beim FC vorbereitet zu werden, sollen weitere Profis wieder in die Spur finden. So wie Sargis Adamyan. Der Stürmer war gegen Hannover zum Rückrundenbeginn einer der auffälligsten Profis bei Jahn Regensburg – wenn auch nicht sonderlich erfolgreich.

Carstensen erlebt Debakel

Gegen Ulm stand der Armenier erneut in der Anfangsformation, erlebte aber einen bitteren Nachmittag. Schon zur Halbzeit stand es 0:3. Zur Pause reagierte Trainer Andreas Patz und nahm auch Adamyan vom Platz. Regensburg verlor am Ende 1:5. Zwar fuhr Florian Dietz mit dem SCR Altach am Samstag ein Remis im Test gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg ein, doch für den Stürmer war die Begegnung frühzeitig beendet. Nach einem heftigen Zusammenprall musste der Offensivspieler mit einer Prellung am Kopf benommen vom Platz. Am Abend gab der Club aus Österreich leichte Entwarnung für seine verletzten Spieler. Elias Bakatukanda kam für Blau-Weiß Linz noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger erholt sich nach wie vor von einer Erkältung.

Ähnlich wie in Österreich hat auch in Polen die Rückrunde noch nicht begonnen. Dennoch gab Rasmus Carstensen nun ebenfalls sein Debüt für den Spitzenreiter der polnsichen Liga. Und das ebenfalls sehr bitter. Gegen den dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland, Heimatverein von Jacob Christensen, verlor Posen 1:7. Es gibt also noch viel zu tun, bevor es am kommenden Wochenende gegegen Widzew Lodz wieder in den Ligabetrieb geht.

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Joel Schmied nach seinem Debüt

Debüt von Schmied

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Tim Lemperle im Spiel des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg
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Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Die erneute Verletzung von Stürmer Tim Lemperle setzt die Verantwortlichen der Geißböcke wohl zusätzlich unter Druck. Schon lange ist ohnehin klar, der FC braucht Verstärkung im Sturm – nach dem Duell gegen die SV Elversberg, bei dem erneut die Durchschlagskraft im letzten Drittel fehlte, umso mehr. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

Auch mit dem eingewechselten Tim Lemperle gelang es den Kölnern am Samstag nicht, große Torgefahr zu entwickeln. Nun ist der Offensivspieler wohl erneut verletzt. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

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Es war ein kurzer Auftritt und es war wirklich keiner, der dem FC lange in Erinnerung bleiben wird. Zumindest sportlich wusste Tim Lemperle nach seiner Einwechslung beim 1:0-Erfolg über die SV Elversberg keine großen Akzente zu setzen. Personell haben die Kölner dann aber doch an dem Einsatz des Angreifers zu knabbern, denn Lemperle ist offenbar erneut angeschlagen. Der Stürmer fehlte am Sonntag beim obligatorischen Training, schon am Samstag hatte der „Geissblog“ von erneuten muskulären Beschwerden berichtet. Anfang Dezember hatte der Stürmer gegen den SSV Jahn Regensburg das entscheidende Tor erzielt, sich aber bereits beim Torjubel an den Oberschenkel gefasst und war seitdem ausgefallen. In die Vorbereitung im Trainingslager in Spanien griff Lemperel dann wieder ein, um das Testspiel gegen Viktoria Köln erneut frühzeitig und vor allem angeschlagen zu beenden.

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Es fehlt an Durchschlagskraft im Schlussdrittel

Für die Begegnung gegen Hamburg in der Vorwoche sollte es ebenfalls noch nicht reichen und nun scheint die Partie gegen Elversberg erneut Probleme verursacht zu haben, möglicherweise zu früh gekommen zu sein. Ob Lemperle damit ein Thema für die Begegnung gegen Braunschweig am kommenden Samstag (13 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) sein kann, ist fraglich. Ohnehin werden die FC-Verantwortlichen das Risiko wohl eher nicht eingehen wollen. Voraussichtlich soll der 22-Jährige erst einmal komplett fit werden. Dabei offenbarte das Spiel gegen Elversberg einmal mehr, wie wichtig ein Stürmer wie Lemperle für den FC ist. Gerade im Schlussdrittel fehlten den Geißböcken wieder die Ideen, der Spielwitz und der finale Pass. Auch Lemperle lieferte in dieser Saison nicht immer auf konstant hohem Niveau ab. Der Stürmer wäre zumindest aber eine weitere Alternative.

Denn wie Gerhard Struber schon vor Wochen über sienen Rohdiamanten Damion Downs erklärte, fehlt dem Youngster ebenfalls die Beständigkeit, ein Unruhefaktor in der gegnerischen Box zu sein. Wie schon gegen Hamburg blieb Downs auch gegen Elversberg hinter den Erwartungen zurück, war kein Faktor, tat sich sogar einige Male beim ersten Kontakt schwer. Und so konnte sich die Kölner Offensive, wie schon im Pokal gegen Hertha BSC und gegen Kaiserslautern bei Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic als Siegtorschützen bedanken. Auch gegen die Saarländer zeigte sich, dass es den Kölnern geade im Schlussdrittel an Durchschlagskraft fehlt. Diese Erkenntnis werden natürlich auch die FC-Bosse einmal mehr gewonnen haben.

Der Transferdruck steigt

Und so dürfte der Transferdruck auf Christian Keller und Co. noch einmal steigen. Eine gute Woche bleibt dem FC noch, die offensichtlich größte Kaderlücke, nämlich die im Angriff, zu schließen. Nicht umsonst werden aktuell auch wieder einige Namen gehandelt. Neben Ivan Prtajin, der nun doch wieder interessant werden könnte, steht seit Samstagabend auch Imad Rondic als potenzielles Transferziel im Raum, laut der „Bild“ soll die Spur dann doch eher kalt sein. Prtajin stand am Sonntag wieder nicht im Kader bei Union. Allerdings machte Thomas Kessler nach dem 1:0 Zittersieg klar: „Ich habe viele Phasen im Spiel gesehen, da hätte auch Zlatan Ibrahimović im Strafraum stehen können und ich glaube nicht, dass er wahnsinnig viele Möglichkeiten gehabt hätte. Grundsätzlich lag es nicht am Stürmer-Personal, dass wir lange Zeit nicht ins Spiel gefunden haben“, so der Leiter der Lizenzspielabteilung.

Scheint so, als müssten die Kölner nicht nur im Sturm nachlegen.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

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Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

Seit knapp zwei Wochen ist der Abwehrspieler nun in Köln, am Samstag feierte er seine Premiere im deutschen Fußball. Unterm Strich war es eine durchwachsene: So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

Nach Jusuf Gazibegovic hat nun auch die zweite Neuverpflichtung erstmals für die Geißböcke gespielt – und das beim glücklichen 1:0-Erfolg gegen Elversberg. Ein Spiel, bei dem die Hintermannschaft alles andere als überzeugen konnte. So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

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Der 26-Jährige stand nach dem Zittersieg gegen die SV Elversberg auf dem Feld, blickte ins Rund, wirkte ein wenig angefasst. Möglicherweise aufgrund der erstaunlichen Atmosphäre, die ihm das Kölner Stadion bei seiner Premiere bot. Der FC hatte gewonnen, zu Null, kletterte für einige Stunden wieder auf die Spitzenposition. Besser hätte das Debüt gar nicht laufen können. Sollte man zumindest meinen. Und rein nach der Statistik war es das auch. Die Kölner fuhren den zehnten Saisonsieg ein, mehr als die anderen Topteams. Einzig Hannover kann noch am Sonntag gleichziehen. Rein sportlich erzählte die Begegnung gegen die Saarländer aber eine andere Geschichte. Über weite Strecken war der Gast die bessere, die dominantere Mannschaft und eine, mit guten Möglichkeiten.

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Struber: „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen“

Und das auch, weil die Kölner Hintermannschaft nicht immer sattelfest stand. Immer wieder tauchten Maurice Neubauer oder Lukas Petkov vor dem Kölner Gehäuse auf. Teils stimmte das Stellungsspiel nicht, teils war das Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Das galt auch für Joël Schmied. Der Innenverteidiger machte ein solides, aber sicher kein überragendes Spiel. „Er hat das sehr sehr solide gemacht. Er trainiert ja erst seit kurzer Zeit bei uns“, sagte Gerhard Struber nach dem Duell auf der Pressekonferenz. „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen. Im Speziellen dieses nach vorne verteidigen.“ Auch zwischen den Linien müsse der Abwehrspieler sich noch reinfinden, dennoch habe der Coach viele Dinge gesehen, die ihn sehr zuversichtlich gestimmt hätten.

Vor allem das Passspiel im Spielaufbau dürfte dem Coach gefallen haben. Schmied kam auf eine Passquote von mehr als 96 Prozent, spielte in der gesamten Begegnung nur einen einzigen Fehlpass. Nur Maximal Rohr zeigte eine minimal bessere Quote auf. Auf der anderen Seite gewann der Neuzugang aber auch nur sechs seiner 16 Zweikämpfe. Im Schnitt gewann Schmied also nur einen von drei Zweikämpfen, einzig Damion Downs kam auf eine schwächere Quote aller Akteure. Unter anderem vernaschte Petkov den Innenverteidiger viel zu einfach, als er Fisnik Asllani die vermeintliche Führung auflegte, die aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Seine beste Abwehraktion gegen Neubauer wurde ebenfalls wegen Abseits zurückgepfiffen. „Es war das erste Spiel von ihm, da haben wir jetzt viele gute Videos, im Positiven wie auch im Negativen, wo wir daran arbeiten können“, sagte Thomas Kessler in der Mixed Zone unter anderem dem „Express“.

Martel kehrt auf die Sechs zurück

Neben dem Debüt bot die Personalie Gerhard Struber vor allem aber die Chance, die Mannschaft wieder umzubauen. Eric Martel rotierte wieder auf die Sechs, spielte zum ersten Mal seit November wieder auf seiner eigentlichen Stammposition. Martel brauchte sichtbar einige Zeit, um sich zurechtzufinden, war dann der einzige Mittelfeldspieler, der die Defensvie vor der Abwehrkette organisierte. Zwar hielt sich der Sechser in aller Regel aus den Offensivaktionen raus, hatte dann aber doch eine der besseren Chancen, als er nach einer Ecke, die Kugel knapp neben den langen Pfosten abtropfen ließ. Auch, wenn nicht alles rund lief, die Option mit Schmied und Martel ist eine weitere, die Struber nun zur Verfügung steht.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Linton Maina erzielt das vermeintliche 1:0
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Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Das Duell der Geißböcke gegen die SV Elversberg war alles andere als eine überragende Leistung. Dennoch gehen die Kölner mit drei weiteren Punkten nach Hause. Der sechste 1:0-Erfolg des FC in dieser Spielzeit. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

Es war am Samstagmittag ein weiterer Arbeitssieg für die Elf von FC-Trainer Gerhard Struber. Und ein weiteres 1:0, offenbar das Lieblingsergebnis der Geißböcke. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

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Als Schiedsrichter Tom Bauer sich dann doch noch entschied, das vermeintliche Foul von Linton Maina an Elversbergs Lukas Pinckert nochmal genauer anzuschauen, kippte schnell wieder die Stimmung, die eigentlich gerade erst gekippt war. Zumindest als Bauer die vermeintliche Kölner Führung dann doch wieder zurücknahm. „So ist es mittlerweile im Fußball, dass man da eine Zeit lang abwarten sollte, bevor man die Hände über den Kopf nimmt und ins Feiern kommt, weil immer wieder viele Menschen drauf schauen und ihre eigenen Gedankenwelt dazu haben“, sagte Gerhard Struber nachher am Sky-Mikrofon. Und seine Meinung? „Was soll ich sagen. Kann man, kann man nicht. Da gibt es 140.000 Meinungen – auch ich hätte eine und die würde für uns ein Tor bedeuten.“

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FC im Ballbesitz erneut schwach

Tatsächlich gab es nach der Szene unterschiedliche Meinungen. Maina hatte Pinckert, der zuvor an dem Kölner Spieler gerissen hatte, einen kleinen Schubser mit auf den Weg gegeben. Der Elversberger Abwehrspieler ging zu Boden, Schiedsrichter Bauer ließ weiterspielen und Maina hämmerte die Kugel unter die Latte: 1:0. Vermutlich wird es unter denen, die selbst jahrelang gegen den Ball getreten haben, mehr Beobachter geben, die die Situation als normalen Zweikampf eingestuft hätten. Doch alleine der Umstand, dass es eben zahlreiche Meinungen gibt, könnte auch bedeuten, dass die erste Idee des Schiedsrichters keine krasse Fehlentscheidung war. Ob der VAR hätte eingreifen müssen oder dürfen, darf zumindest hinterfragt werden. Doch Schiedsrichter Bauer, der bei den Diskussionen mit Elversbergs Co-Trainer eigentlich noch sehr entschieden wirkte, entschied sich dann doch um, gab das Tor nicht.

Das nicht gegebene Tor passte irgendwie in den Spielverlauf der Kölner und irgendwie auch wieder nicht. Zwar legte der FC beeindruckend schwungvoll und selbstbewusst los, verlor aber überrschend schnell den Faden und die Spielkontrolle. „Das war der erwartet schwere Gegner, weil die mit eine speziellen Freiheit aufkicken und gemeinsam ein gutes Verständnis in ihren Abläufen haben“, sagte Struber als wolle er mit der Stärke des Gegners die Schwäche seiner Mannschaft erklären. „Wir wussten, das wird heute ein dickes Brett.“ Tatsächlich spielte Elversberg munter auf, doch die Saarländer waren alles andere als eine Übermacht. Vielmehr machten sich die Kölner das Spiel selbst schwer. Gerade im Ballbesitz offenbarten die Geißböcke einmal mehr ihre Schwächen: Wenige Ideen, zu schampig im Schlussdrittel, zu ungefährlich.

Ljubicic wieder einmal mit dem Siegtreffer

Da aber auch die Kölner Hintermannschaft, in der Joel Schmied sein Debüt für die Geißböcke und das auch von Beginn an feierte, im Stellungsspiel einige Schwächen offenbarte, kam auch Elversberg einige Male gefährlich vors Kölner Tor. Einmal rettete Eric Martel für den geschlagenen Marvin Schwäbe, dann Jusuf Gazibegovic in höchster Not. Gerade nach dem Wechsel waren die Gäste der Führung näher. Doch als Lukas Petkov nur den Pfosten traf und ein Treffer von dem insgesamt blassen Fisnik Asllani wegen Abseits zurückgepfiffen wurde, ahnten die meisten Zuschauer wohl, dass es in dieser Begegnung keinen Sieger geben würde. Das Foultor von Maina verstärkte den Eindruck nur. Doch ganz offensichtlich hatte die Aktion auf die Kölner eine weckende Funktion.

Der FC übernahm plötzlich die Kontrolle, suchte immer wieder den lauffreudigen Linton Maina, der mit seinem Tempo eine echte Waffe ist. Allerdings oft eine stumpfe, weil auch der Offensivspieler gerade im letzten Moment immer wieder die falsche Entscheidung trifft. Nach gut 80 Minuten war es die richtige. Maina legte ab auf Dejan Ljubicic, der die Kugel überragend ins lange Eck schlenzte. „Wir wussten, dass wir letzte Woche nicht die Leistung abgerufen haben, die wir uns vorgestellt haben, die wir auf den Platz bringen können“, sagte Marvin Schwäbe. „Heute haben wir es wieder ein Stück weit gezeigt. Wie gesagt, es war nicht schön, wir können immer noch mehr. Das müssen wir einfach so annehmen.“ Annehmen werden die Kölner die drei Punkte und die Erkenntnis, dass der FC nach dem zweiten Spiel der Rückrunde schon zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde. Und der Ausgang ist bekannt.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Jubel nach der Kölner Führung
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Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Der 1. FC Köln feiert im ersten Heimspiel des Jahres den ersten Dreier der Rückrunde. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0. Allerdings doch sehr glücklich. In einer zerfahrenen Begegnung entschied Dejan Ljubicic die Partie.

Zumindest bis zum Abend springt der FC wieder an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga, die Geißböcke setzten sich im Heimspiel gegen die Saarländer durch, taten sich aber erstaunlich schwer. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0.

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Zwar kehrte Tim Lemperle rechtzeitig für die Begegnung geen die Saarländer zurück, doch der Angreifer schaffte es noch nicht in die Anfangsformation. Allerdings veränderte der Trainer seine Startaufstellung auf mehreren Positionen. Für den erkrankten Luca Waldschmidt startete Florian Kainz, zudem stand erstmals Joel Schmied in der Anfangsformation. Eric Martel rückte wieder auf die Sechserposition, Denis Huseinbasic fiel ebenfalls aus. „Uns steht heute eine Mannschaft gegenüber, die richtig guten Fußball spielt. Sie hat in sich eine richtig gute Qualität“, sagte Gerhard Struber vor der Begegnung. „Für uns geht es darum, mit der Erwartungshaltung, die an uns gerichtet ist, dass wir mutig sind, unseren Fußball durchbringen.“

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Gazibegovic mit starkem Abschluss

Tatsächlisch spiete der FC munter nach vorne und wurde früh von der Elversberger Hintermannschaft eingeladen. Nach einem langen Ball und einem ersten Missverständnis in der Abwehr des Gastes war Dejan Ljubicic durch, nahmdas Tempo raus und schlenzte schließlich knapp über das Tor (3.). Der FC gab von Beginn an den Ton an, domineirte und suchte immer wieder den schnellen Weg in die Spitze. Leart Pacarada schickte Damion Downs, der Kölner Angreifer versuchte es aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Nicolas Kristof (9.). Nach einer guten Viertelstunde fand dann auch der Gast besser ins Spiel und kam zu Chancen. Unter anderem verschätzte sich Schwäbe bei einer Ecke und die Kugel lag frei, aber Martel rettete im Fallen. Ähnlich spektakulär rettete Jusuf Gazibegovic nachdem Tom Zimmerschied alleine aufs Tor zulief (20.).

Der FC verlor zunehmend den Faden und Elversberg gewann zunehmend die Kontrolle. Allerdings machte der Gast viel zu wenig aus der Feld-Überlegenheit. Die große Torgefahr fehlte den Saarländern. Die Geißböcke waren da schon ein wenig zielstrebiger. Unter anderem traf Florian Kainz aus spitzem Winkel nur das Außennetz und Jusuf Gazibegovic scheiterte mit einem tollen Distanzschuss nach einer Ecke nur knapp (35.). Da aber bei den wenigen Kontern der letzte Pass nicht ankommen wollte oder die richtige Idee fehlte, ging es leistungsgerecht torlos in die Kabine. Dennoch kam der Gast auf nahezu 60 Prozent Ballbesitz.

Ljubicic schlenzt zur Führung ein

Die Geißböcke kamen mit Schwung aus der Pause. Nach einer Ecke von Linton Maina ließ Martel den Ball Richtung langer Pfosten abtropfen, allerdings nur Richtung. Auf der anderen Seite machte Elversberg aber auch wieder direkt Druck und es Asllani eigentlich besser. Lukas Petkov ging mit Tempo über die linke Seite, ließ Schmied viel zu einfach aussteigen und spielte quer, der Top-Torjäger der Saarländer musste nur noch einschieben. Allerdings stand Petkov beim Zuspiel im Abseits (51.). Keine 180 Sekunden später tauchte Maurice Neubauer im Strafraum auf, stand vollkommen blank, der Ball rutschte dem Elversberger aber über den Schlappen (54.). Und der Gast hielt das Tempo hoch. Wieder wurde Lukas Petkov freigespielt, wieder fackelte der Angreifer nicht lange und traf den Außenpfosten (62.). Elversberg war der Führung deutlich näher als der FC, der sich zunehmend schwer tat.

Wie leicht es gehen kann zeigten dann Heintz und Maina. Der Abwehrspieler spielte Maina mit einem tollen Pass in die Tiefe frei, der 25-Jährige setzte sich stark gegen Pinckert durch und zimmerte die Kugel aus spitzem Winkel unter die Latte. Doch nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tom Bauer auf Foulspiel (68.). Eine klare Fehlentscheidung war das eigentlich nicht. Doch die Kölner spielten nur mit Wut im Bauch. Unter anderem setzte Ljubicic Downs ein, der aber den Ball wenige Meter vor dem Tor mit einem schlechten ersten Ballkontakt zu leicht hergab (73.). Nur wenige Minuten später legte Maina in der Box ab auf Ljubicic, der aus 16 Metern die Kugel ins lange Eck schlenzte (81.). Der FC legte weiter nach, wollte mehr. Und Elversberg kam den Kölnern in der Nachspielzeit entgegen. Elias Baum zog zwei Karten in der Nachspielzeit, musste runter. Der FC brachte das Spiel über die Zeit und ünbernimmt vorerst die Tabellenführung. Am kommenden Samstag geht es nach Braunschweig.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Gazibegovic (59. Thielmann) – Ljubicic, Kainz (76. Lemperle) – Maina, Downs (90.+2 Tigges) – Tore: 1:0 Ljubicic (81.) – Gelb-Rote Karte: Elias Baum (90.+3)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gibt es die Schmied-Premiere? So könnte der FC gegen Elversberg starten

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Gibt es die Schmied-Premiere? So könnte der FC gegen Elversberg starten

Mit einer etwas angespannten Personaldecke starten die Kölner in den 19. Spieltag. Luca Waldschmidt wird fehlen, Denis Huseinbasic war zuletzt angeschlagen. Dafür wird es wohl für Tim Lemperle reichen. Am Samstag gibt es das Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen.

Zwar wird es wohl für Tim Lemperler reichen, dafür fällt ein Spieler des vergangenen Wochenendes definitiv aus, ein weiterer mit großer Wahrscheinlichkeit für das Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Am Mittwoch deutete noch nicht viel daraufhin, doch anscheinend ist Tim Lemperle rechtzeitig vor dem Heimspiel gegen den Tabellensiebten fit geworden. Der Top-Torjäger der Geißböcke könnte somit zum ersten Mal seit Anfang Dezember für den FC auflaufen. Ob von Beginn an, ist allerdings nicht gesagt. Schließlich hat der Stürmer seit anderthalb Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die Verletzung aus dem Regensburg-Spiel ploppte im Testspiel gegen Viktoria Köln plötzlich wieder auf. Zuletzt wurde der Angreifer von Damion Downs vertreten, doch der wiederum blieb gerade im Duell gegen den Hamburger SV blass. Struber muss also abwägen, ob Lemperle schon wieder bereit für die Anfangsformation ist.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Sicher nicht mit dabei ist Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler hatte eine ordentliche Wintervorbereitung absolviert, dazu ein starkes Spiel gegen Viktoria Köln gezeigt. Waldschmidt war an allen drei Toren gegen den Stadtnachbarn beteiligt. Doch auch der 29-Jährige war im Duell gegen die Rothosen überhaupt kein Faktor, fand einmal mehr im Grunde nicht statt. Gut möglich, dass Struber den ehemaligen Nationalspieler ohnehin aus der Startelf rotiert hätte, das hat nun eine Erkrankung übernommen. Waldschmidt steht am Samstag nicht im Kader. Damit wird wohl Florian Kainz zurück in die Startelf rotieren. Der Österreicher hatte es vor der kurzen Winterpause in die Stammelf geschafft. Und das auch durchaus genutzt. Unter anderem legte Kainz ein Tor gegen Regensburg auf und erzielte eins vom Punkt gegen Nürnberg.

Im Training am Mittwoch änderte Struber seine taktische Formation, spielte nur mit einem Sechser, ließ eine Art 3-1-4-2-Formation einstudieren. Es könnte also sein, dass der Trainer auch auf zwei Stürmer, voraussichtlich Lemperle und Downs zurückgreift, dafür nur auf einen Sechser, der Eric Martel heißen dürfte. Dafür wird es wohl die Premiere von Joël Schmied in der Innenverteidigung geben. Dominique Heintz und Timo Hübers dürften daneben gesetzt sein. Ein Sechser deutet daraufhin, dass Denis Huseinbasic aus dem Team rotiert. Der Mittelfeldspieler war unter der Woche zudem angeschlagen, trainierte die ersten Einheiten nicht mit und war auch zum Ende der Woche kein Faktor. Spannend dürfte auch die Position auf der Linken Seite sein. Zwar wechselte der Kölner Coach Leart Pacarada gegen den HSV schon zur Halbzeit aus, Max Finkgräfe hatte aber auch nicht seinen besten Tag.

Ab 11:45 Uhr gibt es Vorberichte und das Duell im Liveticker im neuen Gewand auf come-on-fc.com.

Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln

Florian Kainz

Damion Downs vom 1. FC Köln

Damion Downs

Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln

Tim Lemperle



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Seria-A-Clubs an Downs interessiert?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Jonas Urbig steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. Dahinter drängt sich mit Alessandro Blazic jedoch schon das nächste Torwart-Talent auf. Der Youngster startet bei der U21 durch – allerdings läuft der Vertrag des Deutsch-Slowenen im Sommer aus. Gerhard Struber sprach jüngst über die Perspektive des 19-Jährigen. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

Bei einem Abgang der aktuellen Nummer zwei der Profis könnte der U21-Torwart zu einer interessanten Option werden. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

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Er dürfte sich vorkommen wie in einem Fußball-Märchen: Alessandro Blazic rückte erst im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 auf und musste sich zunächst hinter dem Platzhirschen Jonas Nickisch einsortieren. Der verletzte sich jedoch kurz vor dem Saisonstart, sodass Blazics Stunde geschlagen hatte. Und der junge Keeper nutzte seine Chance eindrucksvoll – und stieg zur neuen Nummer eins des Regionalliga-Teams auf. Der ehemalige deutsche U-Nationaltorwart entschied sich zuletzt auch für einen Verbandswechsel, läuft fortan für die slowenische U19-Nationalmannschaft auf – und wird dort vom Ex-Kölner Miso Brecko trainiert. Möglich machte dies Blazics slowenischer Vater, sodass er auch die slowenische Staatsbürgerschaft beantragen konnte.

„Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. „

Am heimischen Geißbockheim registrierten auch die Verantwortlichen des Lizenz-Bereichs die starken Leistungen von Blazic in der Regionalliga West. Zuletzt durfte der Keeper sogar mit ins Trainingslager der Profis reisen. Doch kann der 19-Jährige – zumindest mittelfristig – tatsächlich in die Fußstapfen Jonas Urbigs treten? Der Trainer Gerhard Struber attestierte dem Torwart-Talent zuletzt: „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann.“ Zugleich mahnte der Profi-Coach aber auch: „Gleichzeitig wissen wir alle, wenn es dann in den Profi-Bereich geht, spielt auch die mentale Situation eine große Rolle. Was man ihm da auch zutrauen kann, das kann ich aus der heutigen Sicht noch nicht beschreiben.“ Struber könne „nicht richtig in die Kristallkugel schauen“.

Klar ist aber auch: Durch den sich abzeichnenden Abgang von Urbig könnte ein Verbleib beim 1. FC Köln für Blazic wieder etwas reizvoller werden. Denn Blazics Vertrag läuft im Sommer aus und mit seinen Leistungen im letzten halben Jahr dürfte er bereits höhere Ziele als die Regionalliga West mit der U21 haben. So soll ausgerechnet auch der Hamburger SV, erster Gegner des FC im neuen Jahr, seine Fühler nach Blazic ausgestreckt haben. Blazic selbst fände einen Verbleib in Köln aber grundsätzlich interessant, wie er bereits im Oktober verriet: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“ Was die Zukunft aber bringe, werde sich zeigen, schob der Schlussmann hinterher.

Nach dem sich abzeichnenden Abgang Jonas Urbigs wäre ein Abgang von Blazic, der in der Regionalliga West mit einer bemerkenswerten Coolness auftritt, der nächste Verlust eines vielversprechenden Torwart-Talents.


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Personal-Update zur Vorbereitung auf Elversberg: Tim Lemperle fehlt weiterhin, weiterer Ausfall kommt dazu

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Personal-Update zur Vorbereitung auf Elversberg: Tim Lemperle fehlt weiterhin, weiterer Ausfall kommt dazu

Der FC ist am Dienstag in die Trainingswoche vor dem zweiten Rückrundenspiel gegen Elversberg gestartet. Doch FC-Coach Gerhard Struber muss auf einige Akteure verzichten. Personal-Update: Der 1. FC Köln startet ohne Luca Waldschmidt, Tim Lemperle und Julian Pauli in die Vorbereitung.

Nach dem ersten Pflichtspiel der Rückrunde und der 0:1-Niederlage gegen den HSV steht nun die Vorbereitung auf den Tabellensiebten, die SV Elversberg an. Dabei fehlen weiterhin wichtige Akteure im Kader der Geißböcke. Personal-Update: Der 1. FC Köln startet ohne Luca Waldschmidt, Tim Lemperle und Julian Pauli in die Vorbereitung.

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Nach der Niederlage beim Hamburger SV am vergangenen Samstagabend war FC-Coach Gerhard Struber alles andere als zufrieden. Der Trainer ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht, fand deutliche Worte zum Willen aber auch zur Bereitschaft einiger Akteure.  „Wir brauchen keine halbschwangeren Leistungen. So werden wir am Ende nichts ernten“, so Struber. „Wir haben schon einen anderen Anspruch, auch eine andere Erwartung an unser Spiel gehabt.“ Diesem Anspruch gilt es nun gegen die SV Elversberg gerecht zu werden. Und dafür wird sich das Trainerteam um Sturber etwas überlegt haben. Eine einfach Woche kommt auf die Profis des 1. FC Köln sicherlich nicht zu. Denn der Trainer kritisierte auch, dass sich der ein oder andere Akteur gegen den HSV ein Päuschen gegönnt hätte.

Lemperle fehlt weiterhin

Allerdings kann der Österreicher zu Beginn der Woche nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Jacob Christensen und Mathias Olesen fehlt auch Mark Uth dem FC weiterhin. Auch Julian Pauli fällt immer noch aufgrund der Nachwehen des Zusammenpralls mit Marton Dardai im Duell gegen den BSC Berlin aus. Wie bereits auch schon in der Begegnung gegen den HSV fehlt Tim Lemperle auch weiterhin. Der Offensivspieler leidet seit dem Testspiel gegen Viktoria Köln während der Saisonvorbereitung an muskulären Problemen am Oberschenkel. Ob er zum Duell gegen die SV Elversberg wieder fit ist, ist bisher offen. Auch Luca Waldschmidt fällt zu Beginn der Trainingswoche krankheitsbedingt aus. Denis Huseinbasic trainiert wegen einer Wadenprellung individuell.

Ein weiterer Ausfall von Lemperle wäre für den FC gegen Elversberg sicherlich schwer zu kompensieren. Schon gegen den HSV war der Angreifer bitter vermisst worden.


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Finkgräfe oder Pacarada?

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Max Finkgräfe oder Leart Pacarada: Die engste Competition im Kader des 1. FC Köln?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
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Max Finkgräfe oder Leart Pacarada: Die engste Competition im Kader des 1. FC Köln?

Bislang war Leart Pacarada unter Gerhard Struber der gesetzte Linksverteidiger in der Startelf der Geißböcke. Am Samstag erhielt auch Max Finkgräfe mal wieder 45 Minuten lang eine Chance. Genutzt hat der Youngster diese nicht im Spiel des 1. FC Köln: Kommt es jetzt zum Zweikampf zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada?

Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Linksverteidigern zieht sich nun bereits seit einiger Zeit hin. Mal nutzt der eine einen Ausfall des anderen, Mal umgekehrt. Mal profitiert der eine von guten Leistungen und eben Mal der andere. Im Duell gegen den HSV am vergangenen Samstag wechselte FC-Coach Gerhard Struber den Youngster für den Routinier ein für den 1. FC Köln: Kommt es jetzt zum Zweikampf zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada?

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Der Oktober scheint beim 1. FC Köln so etwas wie die Zeit der Veränderung. Nach dem 1:5-Debakel gegen den SV Darmstadt und der anschließenden 1:2-Pleite gegen den SC Paderborn brannte beim FC im Herbst bekanntlich der Baum und Gerhard Struber entschied sich neben einer neuen taktischen Ausrichtung, eben auch für neues Personal. Mehr Routine, mehr Ruhe lautete der Plan, der bekanntlich auch aufgegangen ist. Auch im Oktober 2023 gab es bei den Geißböcken personelle Veränderungen. Die Kölner hatten gerade gegen Leipzig eine 0:6-Klatsche kassiert und waren anschließend im Pokal an Zweitligist Kaisserslautern gescheitert. Einer der Leidtragenden der personellen Veränderung von Ex-Trainer Steffen Baumgart war damals Leart Pacarada. Der Routinier verlor seinen Stammplatz zunächst an Dominique Heintz und schließlich an Max Finkgräfe.

Finkgräfe überzeugt im Trainingslager und in den Testspielen

Nach zwischenzeitlicher Verletzung fand der Routinier ausgerechnet erneut gegen Leipzig zurück in die Startelf, der FC kassierte die nächste Klatsche und Pacarada war schnell wieder hintendran. Max Finkgräfe schien für die neue Saison gesetzt, da hatte diese noch gar nicht begonnen. Das Blatt hat sich unter Gerhard Struber bekanntlich gewendet. Pacarada ist Stammspieler und der Kölner Trainer wird nicht müde, seinen Linksverteidiger zu loben. Zumindest wenn der Coach auf die überschaubare Einsatzzeit eben von Finkgräfe angesprochen wird. Doch möglicherweise hat das Vertrauen in den Routinier kleinere Risse erhalten. Denn am Samstagabend wurde Pacarada bereits zur Pause ausgewechselt, obwohl sich auch andere Spieler für einen Platz auf der Bank bewarben.

Bei dem Linksverteidiger lag allerdings keine Verletzung vor. Ob Struber bei dem 29-Jährigen einen der Spieler ausgemacht hatte, denen der Trainer im Nachhinein Päuschen nachsagte, wird nur der Coach selbst wissen. Den Wechsel erklärte Struber vielmehr mit der Qualität des Youngsters. „Max Finkgräfe hat die vergangenen Wochen unter Beweis gestellt, dass er drauf und dran ist, mehr Verantwortung zu übernehmen“, so der 47-Jährige. Tatsächlich hatte Finkgräfe im Trainingslager und in den anschließenden Testspielen gegen den FC Lugano und Viktoria Köln überzeugt. Gegen den Schweizer Tabellenführer legte der Youngster sogar den Treffer von Georg Strauch mit einer perfekt getimten Freistoßflanke auf. Überhaupt war der Linksverteidiger nach der Einwechslung ein Gewinn. Die 45 Minuten Spielzeit waren also keine Überraschung.

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Finkgräfe geht All-in

„Man wünscht sich ja als Trainer, dass wenn man die Chance bekommt, dass man All-in geht und das für sich nutzt.“ Ebenfalls im vergangenen Oktober hatte Struber dem jungen Linksverteidiger erstmals die Chance gegeben, All-in zu gehen. Allerdings auf der ungewohnten rechten Außenbahn. Der Versuch ging gründlich daneben. Gelb-Rot gefährdet war nach 45 Minuten wieder Schluss. Der erste Startelf-Einsatz unter Gerhard Struber verlief mehr als unglücklich. Genauso wie der aktuelle. Finkgräfe kam rein, fiel zunächst nicht sonderlich positiv auf, trat dann aber Marco Richter im eigenen Sechzehner schon ziemlich unbedacht auf den Fuß: Elfmeter, 0:1 im Nachschuss. Finkgräfe ging All-in und verlor alles. Dementsprechend reihten sich die Trost spendenden Spieler nach dem Schlusspfiff auch vor dem Youngster auf. „Er hat leider diesen unglücklichen Moment in der zweiten Halbzeit gehabt mit diesem Elfmeter“, sagte Struber.

Die Enttäuschung war Finkgräfe nach dem Spiel deutlich anzusehen. Kein Wunder, der Youngster hatte seine Chance nach langer Zeit des Wartens und Wechselgerüchten resultierend aus kolportiertem Frust bekommen und unterm Strich nicht genutzt. Denn auch abseits des verursachten Elfmeters war Finkgräfe alles andere als der erhoffte Mehrwert in Halbzeit zwei, machte nicht immer die beste Figur. Und dennoch scheint es aktuell so, als sei die „Competition“ zwischen den beiden Linksverteidigern aktuell die engste im Kader. Es würde also nicht wundern, wenn der Youngster trotz verursachten Strafstoß und durchwachsener Leistung erneut die Chance auf Einsatzzeit erhält.

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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Kaderlücke: HSV-Spiel zeigt einmal mehr, wie dringend der 1. FC Köln einen Stürmer braucht

Damion Downs vom 1. FC Köln
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Kaderlücke: HSV-Spiel zeigt einmal mehr, wie dringend der 1. FC Köln einen Stürmer braucht

Im Duell gegen den HSV fand der Kölner Sturm nicht statt. Es fehlte an Ideen, Kreativität und vor allem an Torschüssen und -chancen. Die Hoffnung auf eine große Verstärkung im Winter bremste Sportdirektor Christian Keller. Aber: Dem 1. FC Köln fehlt immer noch ein effektiver Stürmer.

Ein xGoals-Wert von 0.38 und gerade ein Schuss aufs Tor ist die ernüchternde Bilanz der Kölner Offensive im Duell gegen den Hamburger SV. Auch wenn die FC-Verantwortlichen einen dritten Transfer nicht unbedingt für nötig erachten, müssten diese Werte eine deutliche Sprache sprechen. Dem 1. FC Köln fehlt immer noch ein effektiver Stürmer.

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Die Bilanz war vielsagend: Ein Torschuss (!), 48 Ballkontakte, gefühlt nicht den Hauch einer Chance. Der Arbeitsnachweis der drei Kölner Angreifer, vorausgesetzt man zählt Luca Waldschmidt als Spieler hinter den Spitzen überhaupt zu den diesen dazu, war schon sehr bescheiden. Der 20-jährige Damion Downs war gegen den Hamburger SV überhaupt kein Faktor, hing vor allem im ersten Abschnitt komplett in der Luft, wirkte Fehl am Platz. Nach dem Wechsel war der Stürmer durchaus besser ins Spiel eingebunden, aber auch weiterhin nicht wirklich gefährlich. Der Wechsel nach einer guten Stunde insofern absolut nachvollziehbar. Nur änderte sich das Spiel auch mit der frischen Kraft mal so gar nicht. Steffen Tigges spielte nahezu eine halbe Stunde, kam in diesem Zeitraum auf vier Ballkontakte, lief dabei sogar einmal alleine aufs Tor zu, scheiterte aber ziemlich schwach an Daniel Heuer Fernandes im HSV-Tor, stand aber auch im Abseits.

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Mangelnde Torgefahr schon seit Wochen

Vielsagend war noch ein ganz anderer Eindruck: Zwar ebenfalls doppelt zurückgepfiffen, aber in die beste Schussposition brachte sich gleich zwei Mal Eric Martel – der Hilfs-Innenverteidiger, der einmal das Außennetz und einmal den Pfosten traf. Auch, wenn die Tore beide nicht gegolten hätten, Martel strahlte noch mit die größte Gefahr aus. Zwar fand Gerhard Struber am Samstagabend noch sehr deutliche Worte, kritisierte seine Mannschaft ungewohnt scharf, sprach unter anderem von Päuschen, die sich einige Spieler geleistet hätten, das sollte aber nicht über den Umstand hinwegtäuschen, der sich nun schon seit einigen Wochen oder besser gesagt einigen Ligaspielen deutlich aufdrängt: Der FC findet in der Offensive einfach zu wenig statt. In den Spielen vor der Pause ging das gut, weil des Öfteren ein Moment reichte, um die Duelle zu entscheiden.

Gegen den HSV waren die Kölner diesem Moment aber nicht wirklich nahe. Ein xGoals-Wert von 0.38 spricht zumindest nicht dafür, dass die Geißböcke an einem Treffer schnupperten. Die Rothosen strahlten da mit 2.51 schon deutlich mehr Torgefahr aus. Die Kölner Offensivschwäche hat sicherlich verschiedene Facetten und am Samstag wurden diese an mehreren Stellen deutlich. Der FC war beim Passspiel zu unpräzise. Die tiefen Bälle aus dem Mittelfeld fanden viel zu selten Mitspieler. Dem Kölner Offensivspiel fehlte jegliche Kreativität, dazu verloren die Geißböcke viel zu viele Zweikämpfe und einfache Bälle und gewannen die Kugel dann erst sehr spät wieder zurück. Die Kölner strahlen seit einigen Wochen zu wenig Gefahr aus. In der ersten Hälfte der Hinrunde führte der FC die Statistik der xGoal-Werte souverän an, ab dem elften Spieltag befinden sich die Geißböcke nur noch im Liga-Mittelfeld.

Dem FC fehlt ein Zielstürmer

Und so kommt der Wunsch der Kölner Fans nach einem weiteren Angreifer, einem wuchtigen Knipser, wie ihn Thomas Kessler vor einigen Monaten ins Spiel brachte, alles andere als von ungefähr. Zwar fällt Tim Lempele wohl nicht lange aus, Damion Downs hat schon bewiesen, dass er in die Rolle des Topstürmers reinwachsen kann. Doch dem Stürmer fehlt noch die nötige Konstanz. Ein erfahrener Stürmer würde diese durchaus in den Angriff bringen. Ein klassischer Zielstürmer sollte zumindest für andere Offensivmomente sorgen können. Die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive wird natürlich auch den Kölner Verantwortlichen nicht verborgen geblieben sein, umso erstaunlicher, dass Christian Keller auch am Samstagabend jegliche Euphorie der Fans ausbremste.

„Wir wollten einen Rechtsverteidiger holen – das ist gelungen mit Jusuf Gazibegovic. Wie wollten einen Innenverteidiger holen, der ins Profil passt – das ist mit Joël Schmied auch gelungen“, erklärte der Sportdirektor seine bisherigen Transfers. „Ansonsten kann es sein, dass wir uns in der Offensive nochmal verstärken werden, das muss aber nicht sein.“ So Keller weiter. Auch Thomas Kessler hatte vor kurzem die Hoffnung auf einen Stürmer, der sofort helfen würde gedämpft. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung unserer Spieler anschaun“, so Kessler. Und die sei bei den Kölnern Angreifern sehr positiv. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden.“ Die Begegnung gegen den HSV deutete aber sehr wohl daraufhin, dass es im Angriff noch Bedarf gibt.

Ausschließen will man einen weiteren Transfer in Köln natürlich nicht. „Das hängt davon ab, wie die nächsten zwei Wochen auf dem Transfermarkt laufen. Meistens passiert ja hinten raus, mit dem man davor vielleicht nicht gerechter hat und der ein oder andere wird doch noch entscheidungsfreudiger“, so Keller. Die kommenden Tage könnten Aufschluss bringen. Die Zurückhaltung wird wohl vor allem mit dem schweren Winter-Transfermarkt zusammenhängen. Einen Angreifer mit Torgefahr geben die Vereine schließlich nicht einfach ab.

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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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