Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Zwei Spiele vor der Winterpause will der FC die Erfolgsserie nicht reißen lassen. Allerdings fehlen den Geißböcken zwei Stammspieler. Julian Pauli und Tim Lemperle werden gegen den FCN nicht auflaufen. Das Ziel der drei Punkte ist zwar kein leichtes, aber dennoch gesetzt beim 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

FC-Coach Gerhard Struber erwartet im Duell gegen den 1. FC Nürnberg einen starken Gegner mit klarem Plan. Das Duell im Kölner Stadion wird keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

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Das Lächeln konnte sich Marvin Schwäbe nicht verkneifen. Der Kölner Keeper war der Sky-Sendung „HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“ zugeschaltet und mit der Formtabelle seiner Geißböcke und der des kommenden Gegners, des 1. FC Nürnberg konfrontiert worden. Diese Formtabelle errechnet sich aus den vergangenen fünf Ligaspielen und sieht wie berichtet nun mal den 1. FC Köln an der Spitze und den 1. FC Nürnberg ganz unten im Tableau. Tatsächlich haben die Geißböcke bekanntlich die vergangenen fünf Spiele in der Liga nicht verloren, 13 Punkte eingesammelt, während der Club im gleichen Zeitraum keinen einzigen Sieg einfuhr, immerhin drei Mal Unentschieden spielte. Zwar verdeutlicht die Formtabelle in welche Richtung es zuletzt für die Teams geht, doch so ganz sauber ist das „Kurz-Tableau“ natürlich nicht.

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Nürnberg zuletzt ohne Sieg

Vermutlich konnte sich Schwäbe auch deswegen das Schmunzeln nicht verkneifen. Denn der FC holte seine 13 Punkte nun mal mit den vier Siegen gegen Hertha BSC, die SpVgg Greuther Fürth, Preußen Münster und Jahn Regensburg sowie beim Remis gegen Hannover 96. Bis auf die Niedersachsen punkteten die Kölner also gegen Clubs aus dem unteren Tabellendrittel. Nürnberg spielte im gleichen Zeitraum eben gegen den Hamburger SV (1:1), den 1. FC Kaiserslautern (0:0), den SC Paderborn (2:3), Fortuna Düsseldorf (2:2) und die SV Elversberg (1:2) – also allesamt Mannschaften aus der oberen Tabellenregion und damit Teams, gegen die der FC eben auch nicht gewinnen konnte. „Die Ergebnisse spiegeln nicht immer das wieder, was die jeweilige Mannschaft geleistet hat. Dass Nürnberg eine enorme Qualität hat, ist jedem klar“, sagte der Keeper also.

Welche Qualität der Club hat, mussten unter anderem Jahn Regensburg oder Greuther Fürth erfahren, die im Oktober jeweils eine ordentliche Packung kassierten. Nürnberg kann also eine beachtliche Kugel spielen. Das weiß natürlich auch Gerhard Struber. Die Spielweise des Gegners ist „klar definiert über den Ballbesitz, auch über ihr Positionsspiel. Das ist eine sehr frisch aufspielende, junge Mannschaft, die einen klaren Plan verfolgt in ihrer Positionierung“, sagt Struber. „Auch wie sie immer wieder den Gegner überwinden wollen, wie sie ins letzte Drittel kommen wollen.“ Und dort sind die Mittelfranken durchaus gefährlich. Immerhin kommt Nürnberg auf 29 Tore und brauchte dafür gerade einmal 185 Torschüssen. Die Kölner erzielten 28 Tore bei 280 Abschlüssen. Vor allem Stefanos Tzimas erzielte bereits sieben Tore.

Klose: Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen“

Und der Club wird offensichtlich hoch motiviert nach Köln kommen. Denn Trainer Miro Klose war alles andere als glücklich über die Leistung bei der jüngsten 1:2-Niederlage. „Wir müssen nachlegen und eine Reaktion auf das Elversberg-Spiel zeigen“, forderte der Weltmeister von 2014 also von seinem Team. „Wir müssen griffiger und aggressiver sein. Denn wir werden nicht so viel Zeit bekommen, da Köln noch ein intensiveres Pressing spielt. Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen.“ Das werden die Kölner wiederum auch nicht erwarten. „Es gibt hier für uns eine Aufgabe, die uns tatsächlich vieles abringen werden muss, um uns unseren Zielen näher zu bringen am Wochenende“, sagte Struber. „Wir müssen eine richtig gute Leistung bringen, um am Ende hier zu Hause auch einen Sieg zu landen.“

Die Personalsituation, um diesen Sieg einzufahren, wird dem Coach nicht gefallen. Denn mit Tim Lemperle und Julian Pauli fallen gleich zwei Leistungsträger aus. Gerade der Ausfall des Torjägers wiegt besonders schwer. Lemperle war in den vergangenen fünf Spielen drei Mal der entscheidende Faktor, erzielte in drei Begegnungen jeweils den einzigen Treffer. Für den Stürmer wird wohl Damion Downs wieder einmal in der Startelf stehen. Das war dem Angreifer zuletzt bei der bitteren 1:5-Klatsche gegen Darmstadt vergönnt. Zuletzt war Downs „nur“ noch Joker, aber auch als solcher gegen Fürth und Hannover erfolgreich. Für Pauli rotiert Eric Martel wie schon in der Vorwoche in die Innenverteidigung. Große Wechsel sind in der Anfangsformation ansonsten nicht zu erwarten.

Zwar gibt es aus Nürnberg also keine Weihnachtsgeschenke, die Marschroute für die letzten beiden Spiele des Jahres ist aber dennoch klar. „Wir werden alles an Punkte setzen. Jetzt gilt es, den Schlussspurt bis Weihnachten noch positiv zu gestalten und eine Top-Ausgangsposition zu bekommen“, sagte Marvin Schwäbe, allerdings war das Schmunzeln da schon nicht mehr zu sehen.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

Timo Hübers beim 1. FC Köln
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Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

In den vergangenen fünf Ligaspielen gab es vier mal keinen Gegentreffer für den FC. Und auch andere Zahlen sprechen für eine stabilere Defensive seit der Systemumstellung, wenn auch gegen deutlich destruktivere Gegner des 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

Weniger Gegentore, weniger zugelassene Torschüsse, kaum Großchancen. Der FC scheint seit der Systemumstellung auf die Dreierkette wesentlich stabiler in der Abwehr zu stehen. Aber stimmt das? Es scheint runder zu laufen beim 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

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Wirklich schlimm hatte der Zusammenprall zwischen Marton Dardai und Julian Pauli im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC vor zehn Tagen nicht ausgesehen. Die Spuren oder Folgen, die der Unfall hinterlassen hat, sind offenbar aber deutlich heftiger, als die Beteiligten noch an jenem Mittwochabend gedacht hatten. Der junge Innenverteidiger der Kölner wird auch am Sonntag im Duell gegen den 1. FC Nürnberg (13.30 Uhr, Sky oder im Liveticker ab 12.15 Uhr bei come-on-fc.com) wohl nicht zur Verfügung stehen. „Bei Julian ist es so, dass wir hier in Richtung Pause gehen müssen. Weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind und er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, sagte Gerhard Struber am Freitag. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ 

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Wenige Torschüsse, wenige Gegentreffer

Damit wird Struber seine Abwehr erneut umbauen müssen und der Coach ließ am Freitag durchblicken, dass es somit wieder einen Einsatz für Hilfs-Abwehrspieler Eric Martel geben wird. Zwar sehe auch Struber den 22-Jährigen natürlich eher auf der Sechs, aber grundsätzlich fehlen dem Trainer die Alternativen. Zumal Elias Bakatukanda verliehen werden soll, wie Struber und Thomas Kessler am Freitag auf der Pressekonferenz offen erläuterten. Dass die Kölner Defensive aber nicht wie erhofft besetzt ist, muss dem Kölner Coach Stand jetzt relativ wenig Kopfzerbrechen bereiten. Schließlich hat der Trainer selbst mit einigen Handgriffen für mehr Stabilität in der Abwehr gesorgt. In den vergangenen fünf Ligaspielen behielt der FC bekanntlich vier Mal die weiße Weste. Einzig gegen Hannover fingen sich die Kölner zwei Gegentreffer.

Damit verfügt der FC rein statistisch aktuell über die stabilste Abwehr der Liga, zumindest was die Gegentore angeht. Erstaunlicherweise folgen für den gleichen Zeitraum Preußen Münster und Jahn Regensburg mit jeweils vier Gegentoren. Die Kölner haben auch die wenigsten Torschüsse zugelassen. Die Geißböcke erlaubten den Gegnern auch nur 38 Torabschlüsse, davon elf direkt aufs Tor, Düsseldorf als zweitbestes Team kommt auf 54 und 24. In den fünf Begegnungen musste Marvin Schwäbe auch nur eine Großchance parieren. Bei Hannover und Regensburg waren es jeweils drei. Die Zahlen sprechen also tatsächlich dafür, dass die Kölner Defensive seit der Systemumstellung deutlich stabiler steht. Tatsächlich lassen die Kölner im Schnitt pro Spiel zwei Torschüsse weniger zu. Allerdings auch gegen deutlich destruktivere Mannschaften.

Zweikampfwerte nur leicht verbessert

Große Offensivfeuerwerke feuerten die Gegner in den vergangenen Wochen wahrlich nicht ab. In den Zweikämpfen an sich hat sich grundsätzlich erst einmal so gut wie gar nichts verändert. Die Anzahl der geführten Duelle ist gleich geblieben und der FC verliert noch immer zu viele. Die Kölner kommen auf eine Zweikampfquote von knapp 49 Prozent – und das in den ersten zehn Spielen, genauso wie in den jüngsten fünf. Damit gehören die Geißböcke zu dem schlechtesten Drittel der Liga. Die Innenverteidiger konnten ihren Zweikampfschnitt leicht anheben. Vor der Systemumstellung waren es im Durchschnitt der drei Abwehrspieler 60 Prozent gewonnener Zweikämpfe, in der Dreierkette 62 Prozent. Dabei fällt auf, dass Julian Pauli seinen Wert nicht halten konnte. Der Youngster rutscht von 58 auf 53 ab, während sich seine Mannschaftskollegen verbessert haben.

An den Schnitt der Top-Abwehrspieler kommen die Kölner aber bei weitem nicht dran. Der liegt bei Spielern wie Schalkes Tomas Kalas bei weit über 80 Prozent. Ganz sicher sind die Geißböcke in den vergangenen Begegnungen nicht mehr so konteranfällig gewesen wie noch zu Beginn der Spielzeit. Ob das allerdings mit einer stabileren Defensive zu tun hat, bleibt allerdings offen. Denn bekanntlich sind die Gegner der vergangenen Wochen andere, die eine andere Spielidee verfolgen. Unterm Strich wird es den Beteiligten aber auch egal sein. Schließlich kommt es am Ende auf Ergebnisse an und die waren zuletzt in aller Regel sehr positiv.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Der 1. FC Köln hat seinen ersten Spieler für die Rückrunde verpflichtet. Für den Kölner Trainer ist der Rechtsverteidiger ein alter Bekannter. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel hat sich der Coach das erste Mal zu seinem neuen Spieler geäußert. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

Der FC darf in diesem Winter wieder neue Spieler verpflichten und hat auch offenbar auch recht gut zugeschlagen. Zumindest scheint Jusuf Gazibegovic sehr vielversprechend. Und der Rechtsverteidiger ist ein alter Bekannter des Trainers. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

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Mit der ersten Neuverpflichtung seit der Transfersperre scheinen die Kölner viel richtig gemacht zu haben. Zumindest ist der bisherige Karriereweg von Jusuf Gazibegovic vielversprechend und die Vorfreude bei den Fans recht groß. Und auch beim FC scheint man mit dem Transfer erwartungsgemäß sehr zufrieden zu sein. „Ich freue mich, dass es in diese Richtung gegangen ist und uns dieser Transfer geglückt ist“, sagt der Trainer, der mit dem Rechtsverteidiger schon im Juniorenbereich zusammengearbeitet hat und von daher genau weiß, was er zu erwarten hat. „Es ist ein Spieler, der sich in den letzten Jahren enorm entwickelt hat und immer schon ein unglaubliches Herz und eine unglaubliche Leidenschaft gehabt hat, sich zu entwickeln und dazuzulernen. Und das ist natürlich auch mit einem außerordentlich guten Talent gepaart“, sagt der Coach.

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Struber: „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht“

Für den Trainer dürfte damit ein Wunschspieler zum FC gekommen sein. Und dementsprechend wird Struber auch sicherlich eine nicht ganz unwichtige Position bei dem Transfer eingenommen haben. „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht, diesen Transfer einzutüten. Wir bekommen hier einen Spieler aus der Champions League. Und wenn nicht jeder in seiner Rolle top gehandelt hätte, dann wäre uns das nicht gelungen“, sagt der Coach. Tatsächlich wechselt ein Akteur zum FC, der noch im Januar Königsklasse spielen könnte und laut transfermarkt.de rund fünf Millionen Euro wert ist. Ein Wechsel zum FC ist also alles andere als selbstverständlich. „Es war ein richtig cooler Akt, das gemeinsam hier hinzubekommen“, so der 47-Jährige weiter.

Doch so cool der Akt auch war, er wirft natürlich perspektivisch auch Fragen in Bezug auf den Kader und die künftige Ausrichtung bei den Geißböcken auf. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird der 24-Jährige auch die Spielzeit bekommen, die sein Werdegang verspricht. Gazibegovic ist nicht von Graz losgeeist worden, um auf der Bank Platz zu nehmen. Zwar ist Gerhard Struber kein großes Freund der Wechselei und betonte in der Vergangenheit ja auch mehrfach, dass er den gedienten Spielern eine gewisse „Treue“ halten wolle, doch auf der rechten Seite sieht der Trainer Handlungsbedarf. Und „Gazi“ scheint diese Vakanz zu schließen. „Der kann links und rechts am Flügel nach vorne und hinten einfach sehr viel bewegen“, sagt der Trainer und erkennt in seiner Neuverpflichtung „Eine Energie des Gewinnens“.

Dreier- oder Viererkette mit Gazibegovic?

Und so wird sich Jan Thielmann wohl einer zuletzt eher ungewohnten Rolle stellen müssen. Das Kölner Eigengewächs könnte der große Verlierer der Neuverpflichtung werden. Denn auch auf anderen Positionen gibt es für den U21-Nationalspieler große Konkurrenz. Die Situation von Rasmus Carstensen wird auch nicht leichter. Also bleibt noch die Frage nach dem künftigen System. „Das Gute ist, dass Gazi sehr variabel ist. Er kann seine Aufgaben aus einer Dreierkette oder Viererkette sehr gut bewerkstelligen“, sagt Struber. „Er bringt eine Variabilität mit, um in unterschiedlichen Systemen zu fungieren.“ Eigentlich ist Struber ein Verfechter der Viererkette, die auch Gazibegovic in aller Regel gespielt hat. Doch die Umstellung auf Dreierkette hat zuletzt für mehr Sicherheit gesorgt. Viel wichtiger scheint dem Trainer ohnehin eine andere Eigenschaft: „Der hat das Herz am richtigen Fleck und versteht es eine Mannschaft auf seine Art und Weise mitzunehmen.“


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Damion Downs und Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
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Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Am Sonntag muss der FC im Duell gegen Nürnberg auf seinen Top-Torjäger verzichten. Tim Lemperle fällt mit einer Muskelverletzung aus. Dafür gibt es aber schon einen Ersatz beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

Bereits am vergangenen Sonntag wurde Damion Downs für den verletzten Tim Lemperle eingewechselt. FC-Trainer Gerhard Struber fand lobende Worte für den Youngster, betonte aber auch, dass der Offensivmann noch reifen müsse. Für das Duell gegen Nürnberg hat der Coach hohe Erwartungen an Downs, denn da sollte er sich beweisen beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

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Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg müssen die Kölner auf ihren Top-Stürmer verzichten. Tim Lemperle fällt wie berichtet mit einer Muskelverletzung aus. Der Angreifer wird mindestens für das Duell gegen den Club fehlen, vermutlich auch im letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern. Zumindest ein wenig Hoffnung besteht noch. FC-Trainer Gerhard Struber wird seine Offensive für die Begegnung gegen die Mittelfranken also auf jeden Fall umbauen müssen. Ein bitterer Ausfall, immerhin ist Lemperle in der Liga an mehr als der Hälfte aller Treffer direkt beteiligt, erzielte in den vergangenen fünf Begegnungen gleich drei Mal das entscheidende 1:0. Mehr Entscheidungsspieler geht für die Kölner dieser Tage wohl nicht. So wird es dem Trainer auch nicht ganz so leicht fallen, einen adäquaten Ersatz zu finden.

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Struber: „Damion hat sich gut entwickelt“

Dabei ist der Favorit schnell ausgemacht. Damion Downs sprang am vergangenen Sonntag für Lemperle ein, wurde nach einer halben Stunde eingewechselt. Doch auch dem U20-Nationalspieler wollte gegen den Jahn nicht besonders viel gelingen. Einen Kopfball setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Downs hat in dieser Spielzeit ebenfalls bewiesen, wie wichtig der Youngster für den FC ist. Auch Downs kann wichtige und entscheidende Tore, wie beim Last-Minute-Sieg gegen Greuther Fürth. „Damion hat sich im vergangenen halben Jahr sehr gut entwickelt und ist generell ein Spieler, der ein Profil mitbringt, in dem einfach viel Potenzial vorhanden ist“, sagt der Trainer. „Grundsätzlich ist da extrem viel Speed und Dynamik zu Hause. Er hat einen guten Riecher für gefährliche Räum und ist auch im Eins-gegen-eins schwer zu nehmen.“

Hört sich also nach einer guten Alternative an. Doch Struber ist von seinem Youngster noch nicht restlos überzeugt. „Es geht darum, diesen Rohdiamanten zu schleifen“, sagt der 47-Jährige. „Er ist ein Spieler, der noch reifen muss. Er muss robuster werden. Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht.“ Dass Struber große Stücke auf seinen Angreifer hält, ist unumstritten. Sonst hätte der Youngster nicht zu Beginn der Spielzeit zur Startelf gehört. Nur ist Downs einer der Verlierer der Systemumstellung gewesen. Bislang. Das Eigengewächs stand seit der Darmstadt-Pleite nicht mehr in der Anfangsformation. Und das wurde von einigen Fans durchaus kritisch gesehen. Zumal mit Luca Waldschmidt ein Akteur auflief, dessen Formkurve wahrlich nicht immer nach oben zeigt.

Es gibt nicht viele Alternativen

Doch Waldschmidt kommt mit seinen Qualitäten als Eins-zu-Eins-Ersatz für Lemperle ohnehin nicht in Frage. So wird es wohl erneut auf den „Rohdiamanten“ hinauslaufen. Und wenn es nach Struber geht, muss dieser auch liefern. „Wenn man so ein Profil zur Verfügung hat, dann sind die Erwartungshaltungen schon mal sehr groß“, sagt Struber. Dabei hat der Stürmer schon bewiesen, dass er zu den torgefährlichen Angreifern der Liga gehört. Sechs Tore in 14 Spielen sind zumindest eine ordentliche Duftmarke – zumal der 20-Jährige ganz offensichtlich nicht lange braucht, um zu zünden. Sowohl gegen Fürth als auch gegen Hannover stand Downs gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz, bevor der Offensivspieler einnetzte.

So richtig viele Alternativen hat Struber dann auch nicht mehr. Marvin Obuz wäre sicherlich eine Option als Ersatz für Tim Lemperle. Nur gehört auch der gebürtige Kölner nicht zu den Spielern, die das große Struber-Vertrauen genießen, obwohl der Coach dem Kölner Eigengewächs den „Sprung in die Mannschaft“ prophezeite. Trotz seiner starken Vorsaison kommt Obuz in dieser Spielzeit erst auf drei Einsätze in der Liga. Zufriedenstellend wird das für den Offensivspieler nicht sein. Möglich, dass sich auch dort noch im Winter ein Wechsel anbahnt. Vor wenigen Wochen hieß es, Rot-Weiss Essen sei an einer Rückhol-Aktion des Angreifers interessiert. Die weitere Offensiv-Riege um Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz wird es wohl eher nicht in den Kölner Kader schaffen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Reicht die Zeit für Pauli?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Elias Bakatukanda beim 1. FC Köln
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„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Der FC arbeitet weiterhin mit Hochdruck an seinem Kader. Doch es soll nicht nur Zugänge geben beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Das gab Thomas Kessler am Freitagmittag bekannt.

So wirklich überraschend kommt das nicht, aber der FC wird seine Kaderstruktur auch auf der Abschiedsseite verändern. Nun gibt es einen konkreten Wechselkandidaten beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Der Innenverteidiger erfährt eine hohe Wertschätzung, zum Einsatz kommt er aber so gut wie nicht.

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Nein, zufrieden wird Elias Bakatukanda mit dem bisherigen Saisonverlauf wohl nicht sein. Der Innenverteidiger kommt auf genau einen Einsatz, feierte also sein Profidebüt in dieser Saison gegen Schalke und stand anschließend bei den Profis nicht mehr auf dem Feld. Dabei ist die Wertschätzung gegenüber dem Abwehrspieler eine große. „Der Eli bringt schon etwas mit, das in Zukunft sehr spannend für uns werden kann“, sagt Gerhard Struber. „Da haben wir einen Rohdiamanten, der vom Potenzial her – und da will ich gar nicht so dahinträumen – wenn er zielstrebig bleibt und im Rhythmus von seiner Spielzeit bleibt, ganz interessant fürs oberste Regal wird. Doch es hat auch in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit.“

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Kessler: „Dann müssen wir einen Zwischenstep finden“

Der 19-Jährige kam gegen den FC Schalke zum Einsatz, spielte auch anschließend ordentlich in den Testspielen, qualifizierte sich dann aber nicht für mehr. Und das, obwohl mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli schon mehrfach die nominellen Innenverteidiger ausgefallen waren. FC-Trainer Gerhard Struber setzte dann aber lieber auf die Fähigkeiten von Eric Martel, den der Trainer aber grundsätzlich doch eher auf der Sechs sieht. Auch deswegen werden die Kölner in der Innenverteidigung wohl noch einmal nachbessern. „“Er hat immer wieder kleine Offline-Momente. Da sind wir natürlich auch im Austausch“, sagt Struber. „Ich kann nur aus meiner Warte sprechen, ich finde ihn richtig interessant. Mit dem richtigen Step und der richtigen Plattform, kann der ganz ganz spannend werden.“

Und diese Plattform will der FC dem Spieler schnellstmöglich bieten. Denn auch weiterhin ist nicht mit Spielzeit für den gebürtigen Kölner beim FC zu rechnen. „Um diese Plattform geht es bei der Entwicklung von Ele. Wir sind da im Austausch mit dem Berater“, sagt Thomas Kessler. „Wir sind im Austausch mit anderen Clubs. Es geht darum, dass es Vereine gibt, die Interesse haben ihn auszuleihen. Wir sind uns alle einig, dass Ele irgendwann die Chance hat, zurückzukehren und dann auch einen großen Part zu übernehmen und eben diese Offline-Momente nicht mehr hat.“ Kessler sprach an, dass es gerade auf dem Level diese Augenblicke nicht mehr geben dürfe. „Gerade in den Spielen, in denen es sehr sehr knapp ist“, so Kessler weiter. „Wir sind auf der Suche nach einem Club, einem Trainer. Es geht nicht darum, den Jungen wegzubringen, sondern den richtigen Partner zu finden, um eine Leihoption zu bekommen, wo er viel Spielzeit bekommt.“

Kessler erklärte, dass die Regionalliga für den Abwehrspieler nicht mehr ausreiche. „Wenn das RheinEnergie-Stadion noch ein wenig zu groß ist und das Franz-Kremer-Stadion ein wenig zu klein, dann müssen wir einen Zwischenstep finden.“ Zu weiteren Personalien wollte sich der Leiter der Lizenzspielabteilung nicht äußern.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Marvin Schwäbe – erst ausgebootet, dann wechselwillig, nun einer der besten Keeper der Liga?

Marvin Schwäbe 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe – erst ausgebootet, dann wechselwillig, nun einer der besten Keeper der Liga?

Noch vor wenigen Monaten standen die Zeichen auf Abschied, nun steht er wie kaum ein anderer für den Aufschwung beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder fester Rückhalt beim FC. Und das scheint den Geißböcken gut zu tun.

Vor wenigen Monaten hätte wohl kaum noch jemand damit gerechnet, dass der Kölner Keeper wieder die Nummer eins werden würde, doch er ist wieder Stammkeeper beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder fester Rückhalt beim FC. Und nicht nur das: Die Werte des Keepers sind beeindruckend.

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So ein wenig paradox wirkt die Personalie Marvin Schwäbe dann ja doch. Im Sommer war der Wirbel zumindest groß, die Nebengeräusche doch sehr laut um den Keeper, der beim FC dieser Tage gerade aufgrund seiner Ruhe eine so wichtige Rolle bei den Geißböcken spielt. Die Hintergründe sind mehrfach wiedergegeben, wenn auch in unterschiedlicher Sprechweise. Auf der einen Seite, die Variante, Schwäbe habe einen Wechselwunsch hinterlegt, Mitstreiter Jonas Urbig sei daraufhin zur künftigen Nummer eins ernannt worden und Schwäbe habr wiederum einen Abschied dann auch forciert. Auf der anderen Seite die geäußerten Zweifel, dass es sich denn da auch um die richtigen zeitlichen Abläufe handle. Am Produkt änderte das alles wenig. Marvin Schwäbe, im vergangenen Jahr noch im Dunstkreis der Nationalmannschaft, saß plötzlich beim Zweitligisten auf der Bank.

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Schwäbe beim FC wichtiger Rückhalt

Und das, obwohl die Leistungen des Keepers sicherlich am wenigsten mit dem Abstieg in Liga zwei verknüpft werden können. „Dass ich nicht ganz so zufrieden war mit der Situation, das kann jeder verstehen, der mal auf dem Platz gestanden hat“, sagt der Kölner Keeper nun bei „HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“ auf „Sky“. Die Situation war alles andere als zufriedenstellen, doch der Keeper hat sich diesem Schicksal nicht einfach ergeben, Schwäbe hat sich professionell verhalten. „Ich habe viel investiert und reingehauen, um das ein Stückweit möglich zu machen“, sagt der Keeper und meint mit „das“ die Rückkehr ins Kölner Gehäuse. Denn dort steht der 29-Jährige seit einigen Wochen wieder und gleichzeitig wie kaum ein anderer Akteur für den Umschwung bei den Geißböcken.

Seit sieben Spielen steht der Torwart wieder zwischen den Pfosten, seit sieben Spielen ist der FC ungeschlagen. In der Liga gewannen die Kölner vier Begegnungen, spielten einmal Remis, kassierten aber vor allem nur zwei Gegentore. In den ersten zehn Begegnungen der Saison waren es derer 20. Der Gegentorschnitt wurde also von 2 auf 0,4 drastisch reduziert. Doch Schwäbe sieht sich nicht in alleiniger Verantwortung für den Aufschwung. „Ich glaube, dass es ein Zusammenspiel ist. Natürlich hatten wir die Systemumstellung, natürlich haben wir ein, zwei Spieler getauscht – grundsätzlich passt das alles sehr gut zusammen“, sagt der Torhüter. „Das darf gerne so weitergehen. Wir sind aktuell sehr stabil hinten raus. Wir machen da einen sehr guten Job. Wenn es so weitergeht, können wir noch den ein oder anderen Punkt einfahren und vielleicht das ein oder andere mal nochmal zu Null spielen.“

Schwäbe: „Es ist alles beigelegt“

Mit großer Wahrscheinlichkeit kommen auch noch weitere Punkte zu dem Aufschwung dazu. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass nicht alle der jüngsten Gegner das Offensivfeuerwerk abgebrannt haben, wie beispielsweise zu Saisonbeginn der Karlsruher SC. Dennoch sind die Leistungen von Schwäbe sicherlich nicht zu schmälern. Der Wert von 0,4 Gegentoren pro Spiel ist mit Abstand der beste der 2. Bundesliga. Schwäbe parierte zudem 80 Prozent aller gegnerischen Torschüsse, auch dort ist der Keeper statistisch der beste der Liga. Vor Ron-Robert Zieler und Florian Kastenmeier. Natürlich sind die Werte mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, schließlich steht der Keeper erst seit fünf Ligaspielen im Gehäuse. Und der FC hat in diesem Zeitraum auch nur noch elf Schüsse aufs Kölner Tor bekommen.

Dennoch sind die Werte des Keepers aktuell gute und Schwäbe unumstritten ein Rückhalt der Mannschaft. Und so stellt sich natürlich die Frage, wie es mit Marvin Schwäbe jetzt weitergeht. Bleibt der Keeper nun als Stammtorhüter? Die Diskussionen vom Sommer sind jedenfalls beigelegt. „Jeder hat seine Meinung und jeder hat da seine Auffassung. Wir haben intern drüber gesprochen“, sagt Schwäbe. „Es ist alles mehr oder weniger bei Seite geräumt. Es ist alles entspannt.“ Und genauso wird der Keeper beim FC am dringendsten gebraucht.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Reicht es für FC-Verteidiger Julian Pauli für die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg?

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Reicht es für FC-Verteidiger Julian Pauli für die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg?

Auch eine gute Woche nach dem DFB-Pokal-Erfolg über Hertha BSC hat sich Julian Pauli noch nicht von dem Zusammenprall mit Marton Dardai komplett erholt. Weder Mittwoch noch Donnerstag konnte der Innenverteidiger mit der Mannschaft trainieren. Und so wird der Spieler wohl nicht zum Einsatz kommen beim 1. FC Köln: Julian Pauli wird erneut ausfallen.

Er ist der Shootingstar der Saison bei den Geißböcken. Doch der Youngster droht bereits das zweite Spiel in Serie zu verpassen für den 1. FC Köln: Julian Pauli wird erneut ausfallen.

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Als Julian Pauli am Mittwoch mit der Mannschaft den Platz betrat, war die Freude bei den Zaungästen wohl groß. Denn der Youngster hatte bekanntlich die Begegnung gegen Regensburg verpasst, nun standen die Vorzeichen auf schnelles Comeback. Nur eine Woche zuvor war der Innenverteidiger im Pokalfight gegen Hertha BSC mit Berlins Marton Dardai zusammengeprallt, hatte sich einen Cut zugezogen und möglicherweise eine Gehirnerschütterung. Der Abwehrspieler probierte es nochmal, verursachte einen Elfmeter und wurde dann doch noch in der Anfangsphase ausgewechselt. Noch auf dem Feld hatte Pauli die obligatorischen Fragen gestellt bekommen. Mutmaßlich Fragen, um das Erinnerungsvermögen zu testen. Und die Fragen habe er positiv beantwortet, betonte Gerhard Struber nach dem Spiel.

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Wird Pauli rechtzeitig fit?

Tatsächlich sind diese Tests im Profisport keine Seltenheit. Die Sportmediziner wollen bei einem Kopfstoß anhand verschiedener Verfahrensweisen erörtern, wie schlimm der Zusammenprall und die Folgen sind. Schließlich war es Pauli selbst, der das Zeichen zur Auswechslung gab und die Begegnung gegen Hertha BSC frühzeitig beendete. Und offenbar war der Zusammenstoß dann doch heftiger als zunächst angenommen. Denn Pauli absolvierte am Mittwoch nach dem gemeinsamen Aufwärmen eine Laufeinheit und trainierte am Donnerstag individuell. Ein Mannschaftstraining schien für den Abwehrspieler noch zu früh zu kommen. Und das gilt ganz offensichtlich auch für das Spiel am Sonntag. „Beim Julian ist es so, dass wir in Richtung Pause gehen. Die Anzeichen sind noch nicht ganz verschwunden“, sagte der Trainer.

Struber müsste wieder umbauen

Und so steht das Comeback für die Begegnung am Sonntag gegen Nürnberg (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) offenbar außer Frage. In diesem Fall muss der Kölner Coach seine Defensive wie schon gegen den Jahn umbauen. Am vergangenen Sonntag spielte einmal mehr Eric Martel im Zentrum der Dreierkette und machte seine Aufgabe zwischen Dominique Heintz und Timo Hübers gut. Allerdings verzichtet Struber dann wiederum auf den wohl besten Sechser der zweiten Liga. Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic würden dann gegen spielstarke Nürnberger wohl wieder die Doppelsechs bekleiden. Mit Dominique Heintz ist ein weiterer Abwehrspieler angeschlagen. Der Routinier spielt seit der Hannover-Begegnung mit einem Rippenbruch.

Die Kölner Innenverteidigung ist also sehr gebeutet. Und auch, wenn der Club zuletzt nicht immer überzeugen konnte, ist gerade der Angriff der Nürnberger ein besonders guter. Auf die Kölner Hintermannschaft wird also einige Arbeit zukommen.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Kurios: Der 1. FC Köln als einziges Spitzenteam ohne Sieg gegen die Top-Ten und trotzdem im Aufstiegskampf

Gewinnen und Verlieren beim 1. FC Köln
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Kurios: Der 1. FC Köln als einziges Spitzenteam ohne Sieg gegen die Top-Ten und trotzdem im Aufstiegskampf

Mit zuletzt fünf ungeschlagenen Ligaspielen in Serie hat sich der FC eine gute Ausgangsposition im Aufstiegskampf erarbeitet. Nur zwei Zähler trennen die Geißböcke von der Spitze. Dabei haben die Kölner eine erstaunlich schwache Bilanz aufzuweisen: Der 1. FC Köln hat noch kein Spiel gegen die Top-Ten-Teams gewonnen.

Die 2. Liga ist eng wie nie. Das ist Fluch und Segen zugleich. Es geht schnell nach oben und schnell nach unten. Und noch etwas ist kurios: Der 1. FC Köln hat noch kein Spiel gegen die Top-Ten-Teams gewonnen und mischt dennoch im Aufstiegsrennen mit.

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13 Punkte aus den vergangenen fünf Ligaspielen, also von möglichen 15 – die Bilanz der Kölner kann sich nicht nur sehen lassen, der FC ist aktuell das formstärkste Team der zweiten Bundesliga. Zumindest, wenn es nach den reinen Zahlen geht. Die Geißböcke belegen aktuell Rang sechs, haben nach dem Sieg über Jahn Regensburg nur noch zwei Punkte Rückstand zur Tabellenspitze, nur noch einen auf Rang zwei. Schon am Sonntag ist mit einem Sieg über den 1. FC Nürnberg (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) die Tabellenführung für die Kölner möglich, zumal der Club aktuell nicht gerade auf der Erfolgswelle schwimmt. Und der ein oder andere wird schon die Rechnung aufmachen, wie denn der Aufstieg nach der jüngsten Erfolgsserie klappen kann.

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Noch nie so eng

Doch die Rechnung kommt natürlich noch sehr früh. Denn der Blick auf die Tabelle zeigt eben auch, wie knapp es in dieser Spielzeit in der 2. Bundesliga zugeht. Schon vor anderthalb Monaten machte Ex-FC-Kapitän Jonas Hector mitten in der Kölner Krise die Rechnung auf, wie schnell man wieder oben dran sein könne. Der ehemalige Nationalspieler sollte recht behalten. Der FC ist wieder schnell oben dran, kann aber genauso gut auch schnell wieder weg sein. Und so geht es nicht nur dem FC. Der 1. FC Kaiserslautern steckte nach dem neunten Spieltag noch auf Rang elf, ist nun Tabellenzweiter, der Karlsruher SC mischte lange in der Top-drei mit und belegt aktuell Rang neun. Die Liga ist so spannend und wohl auch so knapp wie nie zuvor. Zwischen Rang eins und Rang acht liegen drei Punkte, bis zu Rang elf sind es von der Spitze sechs Zähler.

„Es ist wahrscheinlich die spannendste Zweitliga-Meisterschaft seit langem“, sagt Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku und untertreibt damit. So eng ging es in der 2. Bundesliga seit der Drei-Punkte-Regel tatsächlich noch nie zu. In den Spielzeiten 05/06 und 03/04 betrug der Abstand zwischen Rang eins und Rang acht zur gleichen Zeit der Saison mal fünf Zähler, der zu Platz elf dann neun und sieben. Im Schnitt lag Platz acht nach dem 15. Spieltag gute zehn Punkte hinter der Spitze, hatte zumindest in dieser Phase nichts mit den Aufstiegsplätzen zu tun. Platz elf lag sogar 14 Zähler weg und stellte sich wohl eher auf den Abstiegskampf ein. Und die enge Liga ist Fluch und Segen zugleich. Trotz der beeindruckenden Serie von fünf ungeschlagenen Spielen und 13 Punkten belegt Köln eben nur den sechsten Tabellenplatz, konnte im Tableau nur wenig Boden gut machen. Mit einer einzigen Niederlage kann es dagegen schnell nach unten gehen.

FC als einziges Team ohne Sieg gegen Top-Ten

Kurios wird die Rechnung aber in eine andere Richtung für den FC. Denn die Kölner sind nur zwei Punkte von der Tabellenführung entfernt, obwohl der FC gegen kein einziges Team aus der Top-Ten gewinnen konnte. Gegen Paderborn (1.), Hamburg (7.), Magdeburg (8.) und Darmstadt (10.) setzte es bekanntlich Niederlagen, gegen Hannover (3.), Elversberg (4.), Düsseldorf (5.) und Karlsruhe (9.) gab es Unentschieden. Die Begegnung gegen den Tabellenzweiten aus Kaiserslautern ist die letzte des Jahres. Der FC ist die einzige Mannschaft aus der Top-Ten, die nicht mindestens ein Spiel gegen die direkte Konkurrenz gewinnen konnte. Einzig Karlsruhe hat ebenfalls nur eine Begegnung gegen eine Mannschaft der aktuellen Top-Ten gewonnen, alle anderen Clubs mindestens zwei, Elversberg hat sogar schon fünf dieser direkten Duelle für sich entschieden.

Und dennoch spielen die Kölner weiterhin mit im Konzert der Aufstiegskandidaten. Denn der FC punktet stark gegen das letzte Drittel der Tabelle. Sechs Spiele, sechs Siege – eine starke Bilanz. Und natürlich muss man gerade diese Begegnungen auch gewinnen, um am Ende des Tages ganz oben zu stehen. Aber eben „auch“. Ein Aufstieg ohne eine einzige Begegnung gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gewonnen zu haben, scheint in dieser engen Liga am Ende dann doch eher sehr unwahrscheinlich.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Publikumsliebling, Kämpfer, Kunstschütze – Darum kann Jusuf Gazibegovic ein Transfercoup werden

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Publikumsliebling, Kämpfer, Kunstschütze – Darum kann Jusuf Gazibegovic ein Transfercoup werden

Mit der ersten Neuverpflichtung landen die Kölner möglicherweise einen echten Volltreffer. Zumindest verpflichten die Geißböcke einen Leadertypen mit viel Erfahrung und ausgereifter Persönlichkeit. Das ist FC-Neuzugang Jusuf Gazibegovic.

Am Mittwoch hatte der FC die möglichen Wintertransfers noch einmal in der hauseigenen Doku „Geliebter Fußballclub“ angeteasert, am Donnerstag folgte dann die erste Bestätigung. Die Kölner machten die Verpflichtung des schon seit Wochen gehandelten Rechtsverteidigers offiziell. Und der Abwehrspieler wirkt sehr vielversprechend – im verschiedener Hinsicht. Das ist FC-Neuzugang Jusuf Gazibegovic.

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An einen so rasanten Karriereweg hatte man in Graz wohl nicht gedacht, als der junge Jusuf Gazibegovic von FC Liefering 2020 zu Sturm wechselte. Das Talent sollte als Backup auf der rechten Abwehrseite fungieren. Eine Thematik, die man beim FC nur zu gut kennt. Schließlich schickten sich die Kölner im Sommer 23 an, mit Rasmus Carstensen einen Backup für Benno Schmitz zu installieren. Doch während Carstensen die Rolle in Köln bis heute nicht erfüllen konnte und Schmitz mittlerweile in Zürich weilt, startete der junge Bosnier umgehend durch, avancierte schon nach wenigen Wochen zum Stammspieler, Leistungsträger und zur Identifikationsfigur in Graz und hat große Chancen beim FC nun als erste Neuverpflichtung nach dem Registrierungsverbot direkt den inoffiziellen Preis des Königstransfers einzuheimsen.

Der Wechsel hat sich schon seit Tagen angedeutet

Denn eben weil die Personalie Carstensen bislang keine besonders glückliche für den FC ist und Jan Thielmann als Ersatz-Rechtsverteidiger auch nicht so recht funktionieren will, ist Gazibegovic ein Stammplatz vermutlich ziemlich schnell ziemlich sicher. Und dafür gibt es sehr gute Gründe. In der aktuellen Folge der FC-Doku spricht Mathias Olesen über Eric Martel, lobt seinen Sechser als „Leader“, als einen, „der aggressiv“ in die Zweikämpfe geht und auch schon mal gerne einen, naja nennen wir es aus Gründen umgrätscht, um die richtigen Zeichen zu setzen. Olesen beschreibt seinen Sechser, könnte aber nach allem was man aus Österreich so hört auch seinen kommenden Rechtsverteidiger beschreiben. Gazibegovic ist in Graz zur Identifikationsfigur geworden, weil er wohl sein letztes Hemd für den Verein, für seine Mannschaft gegeben hätte. „Ein Mentalitätsmonster“, sagt Nationalmannschafts-Kollege Denis Huseinbasic.

Der 24-Jährige hat auch innerhalb der Mannschaft ein sehr hohes Standing. Gazibegovic ist Kommunikator, gilt als geradeheraus, spricht auch die unangenehmen Dinge an. Auf der anderen Seite gilt er als Spaßvogel und beschreibt sich selbst als Plappermaul. Auch gegenüber den Medien nimmt der Abwehrspieler meist kein Blatt vor den Mund. Zudem ist der gebürtige Salzburger für den Profifußball erstaunlich loyal. Vier Jahre spielte der Rechtsverteidiger nun für Graz. Schon im Sommer 23 gab es Gerüchte über ein Interesse aus Köln, auch Hertha BSC war damals angeblich interessiert. Auch der Hamburger SV wurde einst gehandelt, im vergangenen Sommer soll es dem Vernehmen nach dann Interesse aus der höchsten deutschen Spielklasse gegeben haben. Unter anderem war wohl auch der VfB Stuttgart interessiert.

Von der Champions League in den Aufstiegskampf

Doch Gazibegovic hielt den Verlockungen bislang stand. Insofern muss man den FC-Bossen durchaus ein Kompliment aussprechen. Denn den Geißböcken scheint auch sportlich ein guter Transfer gelungen zu sein. Der Bosnier kommt auf rund 200 Profi-Einsätze für Graz und Liefering, darunter mehr als 30 auf internationalem Parkett, zum Teil in der Königsklasse. Der 24-Jährige ist seit 2021 Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina und das als Stammkraft. Der Marktwert des Spielers wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Wie Sky erfahren haben will, soll die Ablöse sogar knapp unter den kolportierten zwei Millionen Euro gelegen haben. Boni werden laut dem TV-Sender selbst bei einem Aufstieg nicht fällig. Gazibegovic ist ein absolutes Schnäppchen, der Vertrag soll dem Vernehmen nach bis 2028 gelten.

Und die FC-Fans können sich offenbar auf einen starken Fußballer freuen. Gazibegovic gilt als rustikaler, leidenschaftlicher Rechtsverteidiger, der keinen Zweikampf scheut. “Ich glaube, dass mich das Wort ‘Kämpfer’ ziemlich gut beschreibt, weil ich ein Typ bin, der über die ganze Distanz immer alles reinhaut und keinen Ball verloren gibt“, sagt der 24-Jährige. Dabei ist der Abwehrspieler aber auch technisch durchaus versiert. Gilt als außergewöhnlich guter Freistoßschütze. „Natürlich bin ich auch ein Typ, der gerne mal ein schönes Tor erzielt, was mir bei meinen alten Vereinen öfter gelungen ist – gerne per Freistoß. Es würde mich freuen, wenn ich mal jubeln darf vor so vielen Leuten“, sagt der Außenbahnspieler. Gazibegovic ist beidfüßig und sucht gerne Mal die Dribblings sowie das Eins-gegen-eins. Zudem schaltet sich der Außenspieler immer wieder in die Vorwärtsbewegung ein.

„Für mich ist es ein logischer Schritt“

Auch, wenn die acht Treffer und 19 Assists kein überragender Wert sind. „Er hat genug Qualitäten vorne und hinten“, sagt Denis Huseinbasic über seinen künftigen Mitspieler, den der Mittelfeldakteur schon ein wenig bearbeitet habe. „Deni war der, der mich am meister hier hinholen wollte“, sagt Gazibegovic. „Er hat mir nur gute Sachen erzählt über Köln und dass, man einen Typen wie mich unbedingt braucht.“ Am Ende offenbar reichten auch diese Worte, um sich einen Wechsel von der Champions League in den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga vorstellen zu können. „Für mich ist es aber ein ganz logischer Schritt“, sagt Bazigevoic. „Ich finde auch, dass der 1. FC Köln ganz sicher kein Zweitliga-Verein ist, sondern in der Bundesliga bei den oberen Vereinen mitspielen sollte. Bei meiner Entscheidung haben aber viele Faktoren eine Rolle gespielt: Die Stadt, die für den Verein lebt“, sagte der Neu-Kölner.

Nicht der einzige Grund. Auch Gerhard Struber habe seinen Teil beigetragen. Und: „Ich will unbedingt mit dem FC in die Bundesliga aufsteigen. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt der 24-Jährige und offenbart einen Ehrgeiz, den man beim FC sicher gerne sieht. Gazibegovic ist noch keinen Tag offiziell in Köln und zeigt jetzt schon gute Voraussetzungen, auf dem Weg Richtung Publikumsliebling.


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Eric Martel vom 1. FC Köln

Lob für Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Hat der FC den nächsten Graz-Spieler auf der Liste?

Gregory Wüthrich von Sturm Graz
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Hat der FC den nächsten Graz-Spieler auf der Liste?

Die Geißböcke scheinen auf dem Transfermarkt ernst zu machen. Der 1. FC Köln ist wohl an Gregory Wüthrich interessiert. Das berichtet die „Kölnische Rundschau“. Der Abwehrspieler steht ebenfalls bei Sturm Graz unter Vertrag.

Gibt es nach dem Transfer von Jusuf Gazibegovic die nächste Neuverpflichtung aus Graz? Nach einem Bericht der „Kölnischen Rundschau“ könnte genau das passieren. Der 1. FC Köln ist wohl an Gregory Wüthrich interessiert.

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Der FC arbeitet weiterhin mit Hochdruck am Kader für die Rückrunde. Am Nachmittag gab der Club die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic bekannt. Und offensichtlich haben sich die Kölner Sturm Graz als gern gesehenen Transferpartner ausgesucht. Wie bereits am vergangenen Wochenende bekannt wurde, hat sich Christian Keller den jüngsten Auftritt von Sturm Graz in der österreichischen Bundesliga angesehen und das sicher nicht, um den bereits verpflichteten Jusuf Gazibegovic noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich will der FC offenbar noch einmal bei dem Champions-League-Teilnehmer zuschlagen. Schon zu Beginn der Woche wurden fleißig die ersten Namen in den Ring geworden, die aber als sehr unwahrscheinliche Verpflichtungen angesehen werden müssen. Unter anderem wurde Sieben-Millionen-Euro-Mann Mika Biereth genannt.

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Schweizer Nationalspieler im Fokus

Nun berichtet die „Kölnische Rundschau“ von dem nächsten Interesse. Demnach sei Gregory Wüthrich der vom FC beobachtete Spieler. Schon vor der Verletzung von Luca Kilian haben sich die Kölner auf die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger gemacht. Bekanntlich wollten die Geißböcke schon im vergangenen Winter einen weiteren Abwehrspieler verpflichten.. Dazu kam es aufgrund der Transfersperre nicht. In der aktuellen Folge der Doku „Geliebter Fußball“ erklärt Chefscout Martin Schulz, dass man sehr gerne eine Achse beim FC hätte – also auch einen weiteren Innenverteidiger. Das ist angesichts der aktuellen personellen Lage kein Wunder. Immerhin greifen die Kölner zurzeit auf Eric Martel als Hilfsabwehrspieler zurück. Gregory Wüthrich würde zumindest in das Anforderungsprofil eines sehr erfahrenen Abwehrspielers passen.

Der Schweizer ist 30 Jahre alt, kommt auf mehr als 230 Pflichtspiele für Young Boys Bern, Grasshoppers Zürich und Sturm Graz. Auch in Perth spielte der Defensivakteur. In dieser Spielzeit stehen gerade einmal acht Einsätze in der Liga zu Buche. Der Abwehrspieler war wegen einer Kapselverletzung lange ausgefallen. Seit November steht Wüthrich wieder zur Verfügung und ist seitdem auch wieder Stammspieler in Graz, spielt also auch in der Champions League. Transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Abwehrspielers auf vier Millionen Euro ein. Eine stolze Summe. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer, dann wäre Wüthrich ablösefrei. Insofern würde eine Ablöse unter dem geschätzten Marktwert durchaus Sinn ergeben.

Seit September ist der Innenverteidiger auch Nationalspieler der Schweiz. Der 30-Jährige kam vor seiner Verletzung gegen Spanien und Dänemark zum Einsatz.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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