Gefühlter Stillstand beim FC – doch die Zeit rennt

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Gefühlter Stillstand beim FC – doch die Zeit rennt

In vier Wochen startet der FC in die Vorbereitung zur neuen Saison. Dabei ist vollkommen unklar, mit welchem Personal Köln in die 2. Bundesliga geht. Die Zeit rennt. Doch jede Entscheidung könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Seit vergangenem Samstag steht der Abstieg in die 2. Bundesliga für den 1. FC Köln fest. Und das hat weitreichende Folgen: Auf Keller und Co. wartet viel Arbeit, die Zeit ist knapp.

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Es ist still geworden rund ums Geißbockheim. Die Zeiten, in denen Helene Fischer den Spielern Beine machte oder der Trainer mit einem Pfeifcode geheime Botschaften zuschusterte ist ohnehin seit Monaten vorbei. Zuletzt wehte ein anderer Wind durch den Grüngürtel. Auch der ist erst einmal Vergangenheit. Doch von Außen betrachtet, ist der gefühlte Stillstand nicht gerade das beste Zeichen. Denn die Zeit rennt. Die Zeit der Kölner Verantwortlichen, die sich in gewisser Weise selbst in eine Art Quadratur des Kreises manövriert haben. Christian Keller und Co. stehen vor einem fast schon unlösbaren Puzzle. Bereits in vier Wochen startet der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit welchem Trainer? Unklar. Mit welcher Mannschaft? Mindestens genauso unklar. Mit welcher Zielsetzung? Stand jetzt: nicht weniger als das sportliche Überleben.

Wie geht es weiter mit Schultz?

Dabei sind die jeweiligen Aspekte so ineinander verzahnt, dass schon die Lösung eines einzelnen Parts zur wahren Herausforderung wird. Und die Herausforderungen der vergangenen Spielzeit wurden bekanntlich nicht alle richtig eingeschätzt und dementsprechend auch nicht zielführend gelöst. Zunächst einmal ist dort die Frage nach dem Trainer. Denn in der Theorie hat der FC noch keinen Coach für die kommende Spielzeit. Der Vertrag von Schultz hätte sich beim Klassenerhalt um eine Spielzeit verlängert. Hätte. Denn im Falle des Abstiegs endet er am 30. Juni. Eigentlich ist eine Fortführung der Arbeit undenkbar. Schultz hat mit den Geißböcken den Klassenerhalt verpasst, den Punkteschnitt nur minimal angehoben, dem FC sportlich kein neues Leben eingehaucht. Das war angesichts der Lage auch nicht einfach. Dennoch hat man irgendwie das Gefühl, dass diese Liaison nicht so wirklich passen wollte. Trotzdem gibt es hinter verschlossenen Türen zumindest die Möglichkeit, mit Schultz in Liga zwei zu gehen.

Der Vorteil wäre sicherlich, dass Schultz die Situation rund um das Geißbockheim bestens kennt und weiß, worauf er sich einlässt. Zudem dürfte von Seiten des Coachs auch eine gewisse Bereitschaft vorliegen. Wie groß das generelle Interesse anderer Trainer ist, den FC in der aktuellen Situation zu übernehmen, ist fraglich. Allerdings war die Lage Anfang des Jahres nur minimal besser. Zudem müssten die FC-Bosse nicht in ein Auswahlverfahren und dann Verhandlungsgespräche einsteigen. Punkte, die Keller und Co. gerade sorgfältig abwägen müssen, dafür aber wiederum so gut wie keine Zeit haben. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wollen die Wackelkandidaten des Kaders nur zu gerne wissen, mit welchem Trainer sie in der kommenden Spielzeit zusammenarbeiten. Dem Vernehmen nach sind die (sieben) Ausstiegsklausen wiederum an ein Zeitlimit gebunden. Das ist in der Branche üblich, damit sich beide Seiten auf die kommende Situation einstellen können.

Lösen die Entscheidungen eine Kettenreaktion aus?

Soll heißen: Die jeweilige Ausstiegsklausel muss zu einem bestimmten Zeitpunkt gezogen sein. Entscheidungen könnten also schon bald folgen und im schlimmsten Fall eine Kettenreaktion auslösen. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Spieler noch abwarten, um eine gewisse Kaderstruktur über das sichere „Ja“ von Mark Uth hinaus sehen wollen. Klar sind bislang nur die Abgänge von Jeff Chabot und Justin Diehl. Es gibt wohl sechs weitere Ausstiegsklauseln, die die Krise der Kölner noch verstärken könnten. Wie berichtet, droht im Worst Case gerade in der Innenverteidigung eine viel zu große Baustelle. Sollte Timo Hübers den Verein verlassen, wäre aktuell Dominique Heintz der einzige fitte Kölner Innenverteidiger mit Profi-Erfahrung. Auch aufgrund der drohenden Ausverkaufs, sollen die Kölner Verantwortlichen laut dem „Geissblog“ versuchen, den Spielern die Ausstiegsklausen abzukaufen.

Das ist bei Davie Selke und Benno Schmitz bekanntlich nicht möglich. Den beiden Routiniers liegt ein Angebot vor, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.


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Der Abwehrjeff verlässt den FC – eine schmerzhafte, aber logische und richtige Entscheidung

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Der Abwehrjeff verlässt den FC – eine schmerzhafte, aber logische und richtige Entscheidung

Im dritten Sommer in Folge verlässt der überragende Feldspieler der abgelaufenden Saison den 1. FC Köln. Auch dieses Mal wird es (notgedrungen) keinen adäquaten Ersatz geben. Das ist für den FC bitter, für Jeff Chabot aber ein logischer und richtiger Schritt.

Wieder einmal verlässt den FC ein überragender Spieler der abgelaufenen Saison. Der Abgang ist für den FC schmerzhaft, für Jeff Chabot aber logisch und richtig.

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Die Nachricht ploppte am Mittwochabend auf. Sie kam nicht überraschend, war aber deswegen nicht weniger schmerzhaft. Jeff Chabot verlässt den 1. FC Köln. Es ist wieder passiert. Den dritten Sommer in Folge verlieren die Kölner den überragenden Feldspieler der abgelaufenen Saison. 2022 verließ Goalgetter und Lebensversicherung Anthony Modeste den FC und Steffen Baumgart, der den Franzosen irgendwie wieder auf Kurs gebracht hatte. Modeste zog es Richtung Dortmund, in der Absicht, beim BVB Champions League zu spielen. Das tat er, wirklich glücklich schien die Liaison von außen betrachtet nicht. Vor einem Jahr ging Ellyes, der unscheinbare Mittelfeldmotor, Richtung Frankfurt, um den nächsten Schritt seiner Karriere zu gehen. Aus damaliger Sicht, ebenfalls von außen betrachtet, ein doch eher kleiner großer Schritt. Jonas Hector beendete bekanntlich seine Karriere und ging ebenfalls.

Chabot einer der besten Innenverteidiger der Liga

Nun also Jeff Chabot – und es bedarf kein Expertenwissen, um zu prophezeien, dass auch der Abwehrspieler in Köln nicht adäquat ersetzt werden wird. Der FC darf aufgrund der Transfersperre bekanntlich nicht nachbessern und selbst wenn er es könnte, einen adäquaten Ersatz wird der FC in Zeiten des Chaos und Zweitklassigkeit nicht nach Köln lotsen – auch nicht in der Winterpause, wenn sich auch für die Geißböcke das Transferfenster wieder öffnet. Mit einer Quote von 68 Prozent gewann der Kölner Innenverteidiger (prozentual) die meisten Zweikämpfe der Liga. Auch die Liste der gewonnenen Luftduelle führt Chabot mit 78 Prozent ligaweit an. Über die gesamte Saison gesehen, war der Abwehrspieler der einzige Kölner, der konstant gute Leistungen abrief. Einsatz, Leidenschaft, Willen – Chabot verkörperte wie kein anderer FC-Profi den Abstiegskampf.

Die Enttäuschung war dem 26-Jährigen ins Gesicht geschrieben, als der Abstieg perfekt war. Und sie wirkte authentisch und echt. Wenn Chabot in seinen Abschiedsworten davon spricht, dass es ihm eine „Ehre war“, das FC-Trikot zu tragen, dann hat gerade die vergangene Saison dafür eindrucksvoll Futter geliefert. An dem gebürtigen Hessen hat der Abstieg sicher nicht gelegen. Das war so nicht zwingend abzusehen. Bei seinem Debüt für den FC gegen Hoffenheim 2022 wirkte Chabot ungelenk, behäbig. Der Hüne wanderte zunächst auf die Bank. Doch schon in der Folgesaison wurde er zum Stammspieler und spätestens in der abgelaufenen Spielzeit zum absoluten Leistungsträger. „Wir haben sehr gute Gespräche mit Jeff geführt und wollten ihn nach seiner starken Saison, in der er sich zu einem großen sportlichen Rückhalt und anerkannten Führungsspieler entwickelt hat, unbedingt halten. Es spricht für Jeff, dass er sehr lange und ernsthaft über einen ligaunabhängigen Verbleib nachgedacht hat“, sagte Christian Keller.

Eine logische Entscheidung

„Gestern hat er uns nun mitgeteilt, dass er sich für einen Wechsel und damit verbunden für seinen Kindheitstraum, in der Champions League zu spielen, entschieden hat. Das akzeptieren und respektieren wir vollauf. Jeff hat sich diese große sportliche Chance mit seinen Leistungen verdient. Wir sind ihm für diese Leistungen für den FC sehr dankbar und wünschen ihm alles, alles Gute für seine Zukunft. Er wird beim FC auch zukünftig immer willkommen sein“, so Keller weiter. Dass Chabot nun eine neue Herausforderung sucht, ist verständlich und auch richtig. Der 26-Jährige hat es sich verdient, in der kommenden Spielzeit Königsklasse statt 2. Bundesliga zu spielen. Auch, wenn es für den FC und seine Fans schmerzhaft ist. Auch, wenn es sicherlich den ein oder anderen Fußball-Romantiker geben wird, der von den FC-Profis eine ähnliche Rettungsaktion erwartet wie damals als Timo Horn und Jonas Hector dem Verein trotz Abstieg die Treue hielten. Fußball ist in erster Linie auch ein Geschäft, für Chabot ein Beruf. Dass der Abwehrspieler bei einem Club zu besseren Konditionen, auf größerer Bühne spielen will, ist vollkommen legitim. Zumal der Gedanke nicht vollkommen Fehl am Platz ist, das die Krise des FC dem Innenverteidiger vielleicht eine Kader-Nominierung des DFB gekostet hat. Möglicherweise wären die überragenden Leistungen im Zusammenhang mit einem anderen Club anders wahrgenommen worden.

Mit seinen 26 Jahren bekommt Chabot nun die Chance, sich auf internationalem Parkett zu zeigen. Dass der Innenverteidiger am Ende des Tages für nur rund vier Millionen Euro den Verein verlassen kann, ist dagegen besonders bitter. Allerdings war bei Vertragsabschluss weder die extrem positive Entwicklung des Spielers noch die extrem negative des Vereins so abzusehen.


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Kölns enttäuschende Transferbilanz

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Kölns enttäuschende Transferbilanz

Die Transferpolitik der Verantwortlichen des 1. FC Köln schien zu Beginn der Saison aus wirtschaftlicher Sicht wohl Sinn zu machen. Sportlich gesehen ging der Plan auf erschreckende Art und Weise nach hinten los. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später enttäuschend aus.

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln haben sich offenbar bei den zuletzt getätigten Transfers gründlich verschätzt. Eine konstante Verstärkung war für die Geißböcke unter dem Strich nicht dabei. So enttäuschend fällt die Transferbilanz des 1. FC Köln aus.

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Wirtschaftlich hatte im vergangenen Sommer eigentlich viel für eine gute Transferphase beim 1. FC Köln gesprochen. Acht Spieler wurden verpflichtet, nur für Dominique Heintz eine geringe Ablöse gezahlt. Der Plan, Spieler für kleines Geld unter Vertrag zu nehmen, um sowohl von einem sportlichen als auch wirtschaftlichen Erfolg zu profitieren, war durchaus verständlich, sogar aus finanzieller Sicht durchaus durchdacht. Rasmus Carstensen wurde zum Beispiel geliehen und mit einer Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro versehen. Der Marktwert wird mittlerweile auf drei bis fünf Millionen Euro geschätzt.

Wirtschaftlich verständlich, sportlich desaströs

Doch was nutzt der beste wirtschaftliche Plan, wenn die sportliche Idee auf der Strecke bleibt. Der FC ist abgestiegen und die Bilanz der Neuverpflichtungen erschreckend. Da hilft der finanzielle Aspekt rein gar nichts. Die FC-Bosse lagen mit vielen Einschätzungen gründlich daneben. Eine Verstärkung war unterm Strich nicht dabei. Sicher auch, weil beim 1. FC Köln im vergangenen Früh-Sommer die mögliche Transfersperre über allen Entscheidungen hing. Und die wird den Kölner Verantwortlichen zweifelsohne so manchen Strich durch so manche Rechnung gemacht haben. Stichwort: Benedict Hollerbach. Und dennoch sahen sich Christian Keller und Co. gut gerüstet für die kommende Spielzeit. Ein Trugschluss. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später mehr als mau aus.

Leart Pacarada stand schon vor der Transfersperre als künftiger Linksverteidiger fest. Sogar schon bevor Jonas Hector seinen Rücktritt bekanntgab. Als nomineller Ersatz für den ehemaligen Nationalspieler war der Linksverteidiger somit vermutlich nicht vorgesehen – zumindest nicht offiziell. Steffen Baumgart setzte zunächst auch große Stücke auf den Abwehrspieler, machte ihn zum Stammspieler. Nach dem 0:6 gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus gegen Lautern war der „beste Linksverteidiger der 2. Bundesliga“ erst einmal außen vor. Dazu kamen noch Verletzungen und Erkrankungen. Letztlich verlor Pacarada seinen Stammplatz an Youngster Max Finkgräfe. >>> 19 Einsätze, 13 Mal Startelf

Kein Transfer konnte konstant überzeugen

Jacob Christensen galt ebenfalls nicht als Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri. Das betonte Christian Keller so gut wie bei jeder Möglichkeit. Dennoch waren die Erwartungen in den dänischen Mittelfeldspieler hoch. Auch, weil Christensen in Dänemark zu einem der größten Talente gehörte und schon auf mehr als 150 Pflichtspiel-Einsätze kam. Beim FC kam er nach einem Auftritt im DFB-Pokal lange gar nicht mehr zum Einsatz. Sein Bundesliga-Debüt feierte der Däne am 18. Spieltag, beim 0:4 gegen Borussia Dortmund. Es folgten einige Kurzeinsätze sowie gegen die Bayern und Darmstadt auch Spiele von Beginn an. Eigentlich löste Christensen seine Aufgabe nicht schlecht. Offenbar aber auch nicht gut genug. Seitdem saß der Däne nur noch auf der Bank. >>> 8 Einsätze, 2 Mal Startelf

Jonas Nickisch kam als Torwart, der im Endeffekt die Trainingsgruppe der Profis auffüllt. Ansonsten spielt der Keeper in der U21. Dort war Nickisch in 34 spielen im Einsatz, blieb elf Mal zu Null. Ansprüche auf mehr hat der Keeper allerdings vorerst nicht. In der kommenden Spielzeit werden Marvin Schwäbe oder Jonas Urbig die Nummer eins beim FC sein. >>> – Einsätze, – Mal Startelf

Luca Waldschmidt sollte so etwas wie der diesjährige Königstransfer der Kölner werden. Wurde er nicht. Und das hat vielschichtige Gründe. Dabei hatte sich Christian Keller doch so gefreut, als der Name endlich fiel. Keller hatte einen Namen versprochen, mit dem man nicht rechnete, die Fans sollten ihn bekommen. Nur haben die Anhänger bei dem Namen wohl mit mehr gerechnet. Der Unterschiedsspieler hatte nämlich relativ wenig von Unterschied. Nach Stammplatzgarantie zu Beginn der Saison, kam auch der ehemalige Nationalspieler nicht immer über den Status des Jokers hinaus. Im Januar folgte die schwere Verletzung. So fiel der Stürmer insgesamt für 12 Spiele aus. Mit drei Toren und zwei Vorlagen blieb auch Waldschmidt weit, sehr weit hinter den Erwartungen zurück. >>> 24 Einsätze, 16 Mal Startelf

Rasmus Carstensen wurde als Backup für Benno Schmitz nach Köln geholt. Doch der junge Däne zeigte schon in der Vorbereitung, dass er durchaus mehr sein könne. Carstensen wurde unter Steffen Baumgart zunächst zum Stammspieler, verlor den Platz unter Timo Schultz, bekam ihn wieder, um ihn dann erneut zu verlieren. Aktuell deutet viel daraufhin, dass der FC die Kaufoption zieht und den 23-Jährigen fest verpflichtet. Finanziell würde sich das lohnen. Sportlich konnte sich auch Carstensen nicht wirklich durchsetzen, bekam sogar Jan Thielmann zwischenzeitlich vor die Nase gesetzt. >>> 24 Einsätze, 18 Mal Startelf

Philipp Pentke sollte ursprünglich „nur“ den Trainings-Kader auffüllen und war nicht als Verstärkung vorgesehen. Erst als sich die Suche nach einem Ersatz für Timo Horn immer schwerer herausstellte, griffen die FC-Bosse zu und nahmen Pentke unter Vertrag. Der Routinier erfüllt seine Aufgabe als Nummer zwei ohne große Störgeräusche und das wohl auch in der kommenden Saison. >>> – Einsätze, – Mal Startelf

Dominique Heintz kam wohl nachdem Steffen Baumgart Nikola Soldo als nicht gut genug für die Bundesliga empfunden hat. Bei dem Innenverteidiger wussten die Kölner, was sie bekamen. Und Heintz hielt sein Versprechen, spielte seinen Stiefel einige Male solide runter. Im direkten Duell offenbart der Abwehrspieler gerade in Sachen Tempo einige Schwächen. Dennoch als Backup für das gesetzte Innenverteidiger-Duo wohl der erfolgreichste Transfer. >>> 12 Einsätze, 6 Mal Startelf

Faride Alidou bekam unter Steffen Baumgart in der Hinrunde zunächst nur wenig Einsatzzeit und stand gegen Ende des Jahres vier Mal nicht im Kader. Verringerte seinen Marktwert zum Jahreswechsel von 2.5 Millionen Euro auf 1.8 Millionen Euro. Der Trainerwechsel brachte Alidou mehr Spielzeit sowie vier Treffer ein. Auch der Marktwert des 22-Jährigen kletterte wieder auf das ursprüngliche Niveau. Unter Schultz kam der Linksaußen mehrfach zu Startelf-Einsätzen und immerhin vier Tore. Eine wirklich positive Entwicklung brachte Alidou in dieser Spielzeit für den FC somit allerdings nicht. >>> 26 Einsätze, 14 Mal Startelf


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Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden“

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Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden“

Wie erwartet wird Jeff Chabot den 1. FC Köln verlassen. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram vom Verein.

Der FC verliert den ersten Leistungsträger: Jeff Chabot verlässt den 1. FC Köln. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram.

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Wirklich überraschend kommt die Nachricht nicht, schmerzhaft ist sie dennoch. Der 1. FC Köln verliert den ersten Leistungsträger in der aktuellen Transferperiode. Jeff Chabot verlässt den FC. Das gab der Abwehrspieler am Abend mit emotionalen Worten via Instagram bekannt. „Nach zweieinhalb unvergesslichen Jahren ist es für mich an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von euch für eure Unterstützung, eure Leidenschaft und eure Treue bedanken. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen und für euch auf dem Platz zu stehen“, schreibt Chabot. „Ein besonderer Dank geht vor allem an die FC-Fans, die immer für uns da waren, an meine Teamkollegen, Trainer und das gesamte Betreuerteam, mit denen ich viele unvergessliche Momente erleben durfte.“

Emotionale Worte von Jeff Chabot

Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gehörte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jährige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Chabot ist einer der besten Innenverteidiger der Liga. „Eure Freundschaft und Unterstützung haben mir stets Kraft gegeben. Obwohl ich nun neue Herausforderungen suche, werde ich diesen Verein immer in meinem Herzen tragen. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg“, schreibt Chabot. Mit großer Sicherheit wechselt Chabot zum VfB Stuttgart. Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein, Chabot einen Vertrag bis 2028 unterschreiben.


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Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Justin Diehl verlässt den 1. FC Köln.
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Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Wie erwartet wechselt Justin Diehl zum VfB Stuttgart. Die Schwaben gaben am Mittag die Neuverpflichtung bekannt. Der FC verliert damit ein weiteres großes Talent ablösefrei.

Es war längst kein Geheimnis mehr, nun ist es bestätigt: Justin Diehl wechselt zum VfB Stuttgart. Der 19-Jährige hat bei den Schwaben bis 2029 unterschrieben.

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Die Achterbahnfahrt von Justin Diehl in dieser Saison hat das erwartete Ende genommen. Das Kölner Eigengewächs hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Der Youngster galt beim FC einst als großes Talent, durchlief zahlreiche Juniorenteams, doch seine Zukunft hat er nicht bei den Geißböcken gesehen. Das hatte der Stürmer den FC-Bossen offenbar auch zu Beginn der Saison mitgeteilt. Diehl war daraufhin in die U21 verbannt worden, spielte unter Steffen Baumgart keine Rolle, bekam auch nicht mehr die Chance, sich im Training zu beweisen. Erst mit Timo Schultz gab es ein Umdenken und die Bemühungen um das Talent wurden noch einmal intensiviert. Ohne Erfolg. Schon seit Wochen ist der Wechsel zum VfB Stuttgart nur noch Formsache gewesen.

Diehl wechselt ablösefrei

Zwar kam der Offensivspieler in der Rückrunde wieder zum Einsatz, Diehl hatte aber wenig Einfluss auf das Kölner Spiel und verletzte sich. Erst zum Saisonfinale war der 19-Jährige wieder fit. Zu einem weiteren Bruch kam es während des Spiels gegen Union Berlin, als der Stürmer lieber auf einer Hochzeit weilte, als sein Team im Stadion zu verfolgen. Es kam zur Suspendierung. Nun wechselt der Youngster zum VfB Stuttgart und das ablösefrei. “Der 1. FC Köln war viele Jahre mein sportliches Zuhause, ich möchte mich bei allen bedanken, die an meiner Ausbildung beteiligt waren und die mich auf meinem Weg unterstützt haben“‚, sagte Diehl. „Für mich beginnt nun mit dem Wechsel zum VfB Stuttgart ein neues Kapitel in meiner Karriere. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich sehr schnell klar, dass der VfB der richtige Verein für mich ist. Ich freue mich schon sehr darauf, in die Saisonvorbereitung zu starten und meine neuen Teamkollegen kennenzulernen.“

Beim VfB erhofft sich Diehl neben Serhou Guirassy und Co. Einsätze in der Königsklasse. Zudem soll der VfB dem Talent einen Wechsel mit einem schicken Handgeld schmackhaft gemacht haben. „Justin Diehl zählt auf seiner Position zu den spannendsten Spielern in Deutschland. Er hat in der abgelaufenen Spielzeit die ersten Schritte in der Bundesliga gemacht, beim VfB wollen wir seine Fähigkeiten weiter ausbauen und fördern. Wir freuen uns, dass sich Justin für den VfB entschieden hat“, sagt VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth.


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Kainz schafft es in den EM-Kader, Ljubicic nicht

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Kainz schafft es in den EM-Kader, Ljubicic nicht

Florian Kainz darf sich Hoffnungen auf die Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers machen. Der Mittelfeldspieler steht im vorläufigen Kader von Österreich. Dejan Ljubicic ist nicht dabei.

Die Saison lief für die beiden alles andere als gut. Doch zumindest für einen Mittelfeldspieler könnte sie noch ein positives Ende nehmen. Vorläufiger EM-Kader von Österreich: Florian Kainz dabei, Dejan Ljubicic nicht.

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Dejan Ljubicic und Florian Kainz gehören beim 1. FC Köln zu den großen Enttäuschungen der aktuellen Bundesliga-Saison. Dabei waren die Erwartungen groß. Gerade Kainz wurde zu Beginn der Spielzeit mit der Rolle des Kapitäns betraut, sollte im Kampf gegen den Abstieg vorangehen. Doch daraus wurde herzlich wenig. Kainz wusste eigentlich zu keinem Punkt der Spielzeit zu überzeugen. Zwar erzielte der Mittelfeldspieler fünf Tore, war damit nach Davie Selke der zweitbeste Goalgetter im Kölner Team, allerdings gelangen Kainz alle Treffer vom Punkt. Einzig im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach stimmte die Form. Auch Dejan Ljubicic blieb weit hinter seiner Form der Vorsaison. Dabei hatte es zu Beginn der Spielzeit noch ein Angebot des VfL Wolfsburg gegeben. Wie es mit Ljubicic und dem FC weitergeht, ist komplett offen.

Rangnick beruft Kainz

Die Europameisterschaft im Sommer wird Ljubicic wohl verpassen. Der Mittelfeldspieler wurde nicht von Trainer Ralf Rangnick in den vorläufigen Kader berufen, ist aber auf Abruf. Florian Kainz ist dagegen etwas überraschend dabei. Der 31-Jährige ist Teil des 29-köpfigen Kaders. Ob es dabei bleibt, wird sich aber noch zeigen. Denn Rangnick muss noch einige Spieler aus dem Kader streichen. Bei der vergangenen Länderspielreise waren beide FC-Profis noch außen vor. Kainz könnte somit der einzige Kölner Spieler sein, der an der Europameisterschaft teilnimmt. Das ÖFB-Team absolviert Ende Mai sein Trainingslager in Windischgarsten. Vor der EM spielt Österreich noch gegen Serbien und die Schweiz. Bei der EM bekommt es die Mannschaft von Rangnick dann mit Frankreich, der Niederlande und Polen zu tun.


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Fünf Gründe, warum der FC auch sportlich verdient abgestiegen ist

Die Mannschaft des 1. FC Köln verlässt nach der Niederlage in Heidenheim geknickt den Platz.
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Fünf Gründe, warum der FC auch sportlich verdient abgestiegen ist

Dass eine Kette an Versäumnissen und Fehleinschätzungen hauptsächlich für den siebten Abstieg der Vereinsgeschichte verantwortlich sind, steht außer Frage. Doch es gab auch sportliche Gründe für den Gang in Liga zwei.

Am Ende der zahlreichen Fehleinschätzungen und Versäumnisse auf anderer Ebene steht für den 1. FC Köln der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Die fehlende Kaderqualität ist nicht von der Hand zu weisen. Genauso wenig das Versäumnis, Spieler wie Anthony Modeste, Jonas Hector oder Ellyes Skhiri nicht adäquat nachbesetzt zu haben oder die nicht stechenden Neuzugänge. Doch da war auch noch mehr: Fünf sportliche Gründe, warum der FC am Ende verdient abgestiegen ist.

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Leistungsträger außer Form: Ob es wirklich die Bürde der Kapitänsbinde war, liegt weiterhin im Reich der Spekulationen. Fakt ist: Florian Kainz fand nicht ansatzweise zu den Leistungen der Vorsaison. Zweifelsohne ist der Österreicher wohl eine der größten Enttäuschungen der Spielzeit beim FC gewesen. Und das tat weh. Zwar erzielte Kainz fünf Tore und bereitete vier weitere vor, war damit der Topscorer der Geißböcke, erfolgreich war der Mittelfeldspieler aber einzig vom Punkt. Und: In der vergangenen Spielzeit erzielte Kainz acht Tore, bereitete zehn vor. Zudem hatte der Offensivspieler in der vergangenen Saison 17 Großchancen kreiert, so viele wie kein anderer Bundesliga-Akteur, in dieser Saison waren es zwei. Kainz steht nur als Beispiel für weitere Leistungsträger wie Dejan Ljubicic oder Luca Waldschmidt, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben.

Fehlende Durchschlagskraft: Die 28 erzielten Treffer in der Spielzeit sprechen eine traurige Sprache. Dabei ist es wahrlich nicht so, dass der FC nicht in der gegnerischen Hälfte oder sogar im gegnerischen Strafraum stattfand. Wie schon in der Vorsaison schlug kein anderes Team so viele Flanken wie der FC. Die Kölner kamen auf 455 Hereingaben, gefolgt vom FC Augsburg mit 363 und Union Berlin mit 359. Auch bei den Torschüssen befinden sich die Kölner nicht im Schlussdrittel. Mit 595 Abschlüssen belegen die Geißböcke einen guten Platz neun, vor Teams wie Frankfurt oder Freiburg. Mit 28 Toren kommen die Kölner aber auf eine Chancenverwertung von 4,7 % – und damit wenig überraschend auf den schlechtesten Wert der Liga. In der Vorsaison lag der Wert mehr als doppelt so hoch bei knapp zehn Prozent.

Verletzungspech: Auch wenn die Geißböcke diese Ausrede nie in den Vordergrund stellten, sie hätten Grund dazu gehabt. Denn der FC war schon von einem überdurchschnittlichen Verletzungspech seiner Offensivspieler betroffen. Spieler, die eigentlich vor der Saison zu der Kategorie „Unterschiedsspieler“ gezählt wurden. Davie Selke fehlte bis zum Saisonende 14 Spiele, Luca Waldschmidt 12 und Mark Uth sogar 20. Diese Ausfälle konnte die Offensive um Sargis Adamyan und Steffen Tigges nicht kompensieren. Auch Leart Pacarada, vor der Spielzeit als möglicher Leistungsträger eingeschätzt, fehlte neun Spiele, Dejan Ljubicic verpasste genauso acht Partien wie Luca Kilian.

Zu wenig 50:50-Siege: Ohne Zweifel ist es schwer mit fünf Saisonsiegen die Klasse in der Bundesliga zu halten. Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel ist dieses Kunststück noch keinem Bundesligisten gelungen. Christian Keller wurde in der Spielzeit nicht müde zu betonen, dass er fest davon überzeugt sei, dass es in der Liga noch drei schwächere Teams gebe. Natürlich nannte der Kölner Sportdirektor keine Namen, wird aber möglicherweise den Kaderwert zu Rate gezogen haben. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Wert von Heidenheim, Darmstadt und Bochum mit rund 60 Millionen Euro (SVD sogar nur um die 40 Mio.) deutlich niedriger ein, als den der Kölner mit mehr als 90 Millionen. Aus den sechs Begegnungen gegen die vermeintlich schwächeren Teams holte der FC aber nur zwei Siege, gewann insgesamt nur den direkten Vergleich gegen Bochum. Gegen Aufsteiger Heidenheim gab es gar keinen Sieg. Auch die direkten Vergleiche gegen Mainz und Union Berlin gingen nicht an den FC.

Zu wenig Ausreißer nach oben: Nur wenige Spieler kann der FC in dieser Saison als Gewinner feiern. Jeff Chabot überzeugte als einziger Feldspieler über die gesamte Spielzeit, überragte in der Zweikampfquote und kam zudem auf eine gute Passquote. Ohne Zweifel gehört Chabot zu den besten Abwehrspielern der Liga und möglicherweise wäre der 26-Jährige während der Saison bei einem anderen Club auch in die Nähe einer DFB-Nominierung gekommen. Doch ein Chabot alleine hat dem FC nicht gereicht. Mit Abstrichen ist Max Finkgräfe ein weiterer Gewinner der Spielzeit – zumindest eine der großen positiven Überraschungen. Doch dann hört es in der Summe über die gesamte Spielzeit betrachtet auch schon wieder auf. Zu wenig, um eine Chance im Abstiegskampf zu haben.


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Karl-Heinz Schnellinger gestorben

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Karl-Heinz Schnellinger gestorben

Der deutsche Fußball trauert um Karl-Heinz Schnellinger. Der Abwehrspieler ist in der Nähe von Mailand nach langer Krankheit gestorben.

Fußball-Deutschland trauert um einen WM-Helden: FC-Legende und WM-Held Karl-Heinz Schnellinger ist im Alter von 85 Jahren in der Nähe von Mailand gestorben.

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Der ehemalige FC-Profi und Nationalspieler Karl-Heinz Schnellinger ist in einem Krankenhaus in der Nähe von Mailand nach Krankheit im Alter von 85 Jahren gestorben. Das berichteten am Morgen bereits italienische Medien. Schnellinger hatte noch im März seinen runden Geburtstag gefeiert. Der Dürener wechselte 1958 zum 1. FC Köln und wurde 1962 mit dem FC Deutscher Meister. Noch im gleichen Jahr wählten Sportjournalisten den Verteidiger zu Deutschlands besten Fußballer des Jahres. Das schafften nach Schnellinger nur drei weitere FC-Spieler: Hans Schäfer (1963), Toni Schumacher (1984, 1986) und Thomas Häßler (1989). Für die Kölner absolvierte der Abwehrspieler mehr als 130 Pflichtspiele. „Der FC hat eine seiner größten Legenden verloren. Als Dürener Junge machte Karl-Heinz Schnellinger sich beim FC einen Namen und startete am Geißbockheim eine Weltkarriere. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie“, sagte FC-Präsident Werner Wolf.

Legendäres Tor im Jahrhundertspiel

Nach dem Gewinn der Meisterschaft wechselte Schnellinger für mehr als eine Millionen Mark 1963 nach Italien, spielte dort für die AS Rom sowie den AC Mailand. Bei den Rossoneri wurde “Carlo il Biondo” zur Legende, gewann mit dem italienischen Club, die Meisterschaft, den Europapokal der Landesmeister, den Europapokal der Pokalsieger sowie den Weltpokal. Legendär wurde der Verteidiger mit seinem Treffer zum Ausgleich in der 90. Minute gegen Italien im „Jahrhundertspiel“ und Halbfinale bei der WM 1970. Italien gewann im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt 4:3 nach Verlängerung und unterlag danach Brasilien im Finale, Deutschland wurde Dritter. Zuletzt lebte die Fußball-Legende in der Nähe von Mailand.


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Hübers, Martel, Kainz – droht dem FC wirklich das Personal-Chaos?

Die Mannschaft des 1. FC Köln blickt niedergeschlagen zu Boden.
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Hübers, Martel, Kainz – droht dem FC wirklich das Personal-Chaos?

Der 1. FC Köln geht den bitteren Gang in die zweite Liga und bei zahlreichen Spielern steht noch ein dickes Fragezeichen hinter der Zukunft. Fast täglich wird von einer weiteren Ausstiegsklausel gesprochen. Sollten sich diese bewahrheiten, wird es personell eng für die Geißböcke.

Bei einigen Spielern des 1. FC Köln ist ein Wechsel zu anderen Vereinen sehr wahrscheinlich, oder wie im Falle von Justin Diehl sogar bereits beschlossen. Wenige Tage nach dem besiegelten Abstieg in die zweite Liga mehren sich die Namen von potenziellen Wechselkandidaten. Droht dem FC die Personalflucht?

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Als sich Christian Keller nach der bitteren 0:2-Niederlage gegen den SV Darmstadt im April beim Sport1-Doppelpass den Fragen der Talkrunde stellte, kam zwangsläufig das Thema der möglichen Abgänge im Falle des Abstiegs auf. Wie schon in den vergangenen Monaten wurden die Namen Jeff Chabot, Timo Hübers und Marvin Schwäbe in den Ring geworfen. Nur eben nicht von Keller. Der Kölner Sportchef bestätigte die Namen genauso wenig wie er sie dementierte und untermauerte damit die Meinung, dass es eben „nur“ drei Spieler mit Ausstiegsklausel geben würde. Im Januar sprach der Sportdirektor von einigen wenigen Spielern, die die Option eines Ausstiegs im Abstiegsfall hätten. Nun ist der Begriff „wenige“ relativ, nur kristallisiert sich immer mehr heraus, dass „wenige“ angesichts der Kölner Perspektive mehr als nur stark untertrieben ist.

Wolfsburg an Timo Hübers interessiert

Tatsächlich ist die personelle Situation stand jetzt angespannt. Davie Selke und Benno Schmitz liegt zwar ein Angebot bei den Kölnern vor, unterschrieben ist der Kontrakt aber bislang noch nicht. Beide Spieler können also auch nach Belieben wechseln. Faride Alidou und Luca Waldschmidt kehren mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zu ihren Clubs zurück. Dazu gesellen sich die genannten drei Akteure, die tatsächlich über eine Ausstiegsklausel verfügen. Jeff Chabot soll sich bereits in sehr weiten Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart befinden. Laut dem „Sky“-Transferexperten Florian Plettenberg soll der 26-Jährige beim VfB einen Vertrag bis 2028 unterschreiben. Die Ablöse liegt bei rund vier Millionen Euro. Der Deal befindet sich auf der Zielgeraden, soll schon bald verkündet werden.

Timo Hübers bringt der Experte mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung. Allerdings soll es erst auch Gespräche mit dem FC geben. Ein Verbleib ist möglich, aber alles andere als sicher. Allerdings sind das wohl nicht alle Spieler mit einer Ausstiegsklausel. So verfügt auch Eric Martel über eine solche Option im Vertrag. Noch habe der 21-Jährige keine Gespräche geführt, heißt es. Martel wollte sich zunächst auf den Abstiegskampf konzentrieren. Die Ablöse des Sechsers soll bei rund vier Millionen Euro liegen. Die „Bild“ brachte zudem den Namen Linton Maina ins Gespräch. Der Außenbahnspieler könnte die Kölner demnach auch für eine geringe Summe verlassen. Die „Kölnische Rundschau“ will zudem von den Ausstiegsklauseln von Jan Thielmann und Florian Kainz erfahren haben.

Hinter 13 Spielern steht ein Fragezeichen oder ein Wechsel-Ausrufezeichen

Definitiv wechseln wird Justin Diehl. Der in Ungnade gefallene Youngster ist sich schon seit Wochen mit dem VfB Stuttgart einig. Der Wechsel soll noch diese Woche offiziell gemacht werden. Auch ein Abschied von Dejan Ljubicic ist nicht unwahrscheinlich. Der Österreicher hatte schon im vergangenen Sommer wechseln worden. Damals konnten die Kölner Verantwortlichen Ljubicic vom Verbleib überzeugen. Dem Vernehmen nach mit dem Versprechen, der Mittelfeldspieler könne dafür in diesem Sommer den Club verlassen. Stand jetzt steht also hinter nicht weniger als 13 Spielern ein Fragezeichen oder ein Wechsel-Ausrufezeichen. Zu viele Spieler, um die Lücken mit dem eigenen Nachwuchs oder den zurückkehrenden Leihspielern zu schließen.

Allerdings ist auch wahrlich nicht gesagt, dass die Spieler den FC allesamt verlassen. Im Gegenteil. Für die meisten Akteure ist der FC der erste Ansprechpartner. Christian Keller wird – wenn er denn im Amt bleibt – viele wichtige Gespräche führen müssen, um Anfang August eine einigermaßen schlagfertige Mannschaft an den Start zu bringen. Für den Sportdirektor wird es aber sicherlich auch darum gehen, dass er sich keine weitere Fehleinschätzung in Bezug auf die möglichen Abgänge eingestehen muss.


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Jeff Chabot bereits vor dem Absprung?

Jeff Chabot im FC Trikot
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Jeff Chabot bereits vor dem Absprung?

Auf den Abstieg am Samstag folgen wohl schon in Kürze die ersten Personalentscheidungen. Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, soll der Abgang von Jeff Chabot unmittelbar bevorstehen. Wir ordnen die Situation ein.

Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Kölner Abwehrchefs stehen bereits länger im Raum. Der VfB Stuttgart sollte bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Chabot sein. Steht Jeff Chabot bereits kurz vor dem Absprung?

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Der Abwehrchef des 1. FC Köln steht offenbar unmittelbar vor dem Absprung. Bereits gegen Ende der Saison gab es die ersten Gerüchte über Angebote aus der Premier League und Anfragen von Eintracht Frankfurt. Zuletzt soll sich der Verteidiger in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart befunden haben. Demnach locken die Schwaben den Abwehrspieler mit einem langfristigen Vertrag sowie der Aussicht auf Einsätze in der Königsklasse. Kein Wunder, denn Jeff Chabot gehört zu den besten und zweikampfstärksten Innenverteidigern der Liga und wird von transfermarkt.de auf einen Wert von neun Millionen Euro geschätzt. Bekanntermaßen verfügt Chabot über eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall. So ist der Abwehrspieler nun für rund vier Millionen Euro zu haben. Ein Schnäppchen aufgrund der starken Leistungen.

Vorzuwerfen hat sich der Innenverteidiger im Abstiegskampf wirklich nichts. Er war neben Marvin Schwäbe der FC-Profi, der die ganze Spielzeit über konstant ordentliche Leistungen abrief. Chabot lies sein Herz auf dem Platz, stemmte sich mit aller Kraft gegen den Abstieg, indem er sogar zeitweise zum Offensivspieler avancierte. Mangelnden Einsatz kann und darf man dem 26-Jährigen nun wirklich nicht vorwerfen. Auch nicht, dass er nun, da der Abstieg des 1. FC Köln besiegelt ist, einen Wechsel zu einem Verein, der in der kommenden Spielzeit europäisch spielt in Erwägung zieht. Die Leistungskurve des Kölner Defensivspielers zeigt steil nach oben, der Gang in die zweite Liga würde auch für Chabot einen Rückschritt bedeuten.

Wie realistisch ist der Transfer zum VfB Stuttgart?

Unwahrscheinlich ist er jedenfalls nicht. Chabot hat die Chance Champions League zu spielen, die Gegner würden Real Madrid oder Manchester City und nicht Elversberg oder Greuther Fürth heißen. Zudem dürfte der Abwehrspieler höhere Bezüge erhalten. Tatsächlich verfügt der VfB Stuttgart aktuell über fünf Innenverteidiger, von denen allerdings Dan-Axel Zagadou an den Folgen eines Kreuzbandrisses laboriert. Der Abwehrspieler wird sich erst einmal wieder fest spielen müssen. An Kapitän Waldemar Anton führt bei den Schwaben kein Weg vorbei und auch Hiroki Ito ist gesetzt. Allerdings wabern um den Japaner Gerüchte, dass der 26-Jährige den Verein verlassen kann. Offenbar verfügt Ito über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro. Der Japaner ist begehrt. Unter anderem soll Leverkusen bereits im vergangenen Winter interessiert gewesen sein.

Mit Anthony Rouault haben die Schwaben wiederum den geliehenen Innenverteidiger fest verpflichtet. Das widerspricht aber nicht einem Interesse an dem Kölner Abwehrspieler. Auch, wenn der VfB Stuttgart nicht auf finanziellen Rosen gebettet ist, sollte die vergleichsweise geringe Ablöse für Chabot kein Problem sein.

Auch Eintracht Frankfurt soll Interesse an dem Kölner Innenverteidiger gezeigt haben. Im Falle des Transfers von Willian Pacho könnte für Chabot ein Platz bei der Eintracht frei werden. Sehr wahrscheinlich ist der Wechsel des Ecuadorianers allerdings nicht. Der Verein soll die exorbitante Summe von 50 bis 60 Millionen Euro Ablöse in den Raum gestellt haben. Gerüchte um ein Interesse von Real Madrid und dem FC Liverpool gab es bereits im Winter. Auch andere englische Clubs wie der FC Arsenal sollen ihr Interesse bekundet haben. Aus der Premier League sollen auch Chabot Angebote vorgelegen haben. So oder so – der FC wird den Abwehrspieler nicht halten können. Schon in den kommenden Tagen ist mit einem Abschied zu rechnen.


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