1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

 Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

Mit Fayssal Harchaoui wurde ein hochtalentierter Youngster wieder in die U21 integriert. Ein ähnliches Schicksal könnte unter andere, auch Jaka Potocnik ereilen. In den Sozialen Medien sorgen sich die ersten Fans um Parallelen zu Florian Wirtz und Co. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

Trotz der Versetzung von Fayssal Harchaoui zurück in die U21 avanciert der FC zunehmend zum Entwicklungsclub. So werden die Geißböcke wahrscheinlich mit der jüngsten Startelf der 2. Liga spielen. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

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Knapp zwei Stunden ließ Gerhard Struber seine Mannschaft am Mittwochvormittag auf dem Platz arbeiten – das Ziel schnellstmöglicher Aufstieg klar vor Augen. Für Fayssal Harchaoui ging es da nun wieder um andere Ziele. Der U17-Weltmeister ist wieder Teil der U21, sollte bei den Profis ohnehin erst einmal nur erste Eindrücke sammeln, wie Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Dienstag erklärte. „Er hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er durfte hier seine erste Duftmarke setzen und nimmt jetzt wieder am Spielbetrieb der U21 teil, wo es in zwei Wochen schon losgeht“, sagte Thomas Kessler am Dienstag. „Das ist für einen jungen Spieler, der aus der U19 neu in die Mannschaft kommt, absolut wichtig, um vor dem Start seine Teamkollegen und den Trainer kennenzulernen.“ Harchaoui soll nun ein wichtiger Teil der Regionalliga-Mannschaft werden.

Langfristige Verträge mit jungen Spielern

Schon in der vergangenen Woche hatte Struber betont, dass es bei der Schar an jungen Talenten darum geht, sie über Spielpraxis näher an das Profigeschäft heranzuführen. Der Weg zu den Profis sei ein weiter. Worte, die man ganz ähnlich vor einem knappen Jahr von Strubers Vorvorgänger Steffen Baumgart gehört hatte. Und so dauerte es auch nicht lang, bis die ersten kritischen Töne ihren Weg in die Sozialen Medien fanden. Wie schon im Vorjahr wurde von einigen Fans der Umgang mit den eigenen Talenten angeprangert. Die Sorge vor weiteren Abgängen der Marke Florian Wirtz oder auch Justin Diehl ist bei dem ein oder anderen Anhänger groß. Ob sie deswegen aber gleichzeitig auch berechtigt ist, ist eher fraglich. Mit Fayssal Harchaoui hat der FC erst kürzlich langfristig verlängert.

Offenbar hat man dem Mittelfeldspieler – wie auch einem Julian Pauli – einen vielversprechenden Weg, ein reizvolles Entwicklungs-Szenario aufgezeichnet. Dass die Kölner ihre Talente nicht mit horrenden Summen an den Verein binden können und auch nicht wollen, ist schließlich bekannt. Dass Harchaoui, vermutlich genauso wie Jaka Potocnik und Pauli, also den Weg über die U21 zu den Profis gehen werden, ist ein verständlicher und laut diverser Studien auch ein sehr sinnvoller Weg. Gerade der Übergang von den A-Junioren in den Seniorenbereich wird als der besonders schwierige angesehen, gerade in dieser Phase sei viel Spielzeit für die Ausbildung und Entwicklung der jungen Akteure enorm wichtig.

Es deutet sich eine bemerkenswerte Verjüngung an

Und die hätte der Mittelfeldspieler angesichts des Überangebots im Kölner Zentrum wohl noch nicht in ausreichender Form bekommen. Mit Denis Husenbasic, Eric Martel, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Jacob Christensen tummeln sich gleich mehrere zentrale Mittelfeldspieler im Kölner Kader. So viele, dass davon auszugehen ist, dass es eben auch noch einen dieser Spieler bei der Kader-Verschlankung treffen könnte. Auch das Überangebot bekräftige Kessler am Dienstag. Der Weg über die U21 heißt aber nicht zwangsläufig, dass Harchaoui und Co. überhaupt keine Spielzeit in der 2. Bundesliga erhalten werden. Davon ist angesichts der Worte von Christian Keller Ende letzten Jahres nicht auszugehen, man wolle durchaus auf den Nachwuchs setzen, hieß es damals. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner im Winter personell nachlegen werden und es dadurch sicher nicht einfacher für die Talente wird.

Und dennoch deutet sich beim FC schon jetzt eine bemerkenswerte Verjüngung an. Schon in der vergangenen Saison stellte der FC im Duell gegen den VfB Stuttgart unter Timo Schultz die jüngste Startelf der kompletten Saison. Auf gerade 24,2 Jahre kam das Team im Schnitt gegen den VfB, gleich vier Akteure waren 21 Jahre alt oder jünger. Und das könnte Gerhard Struber in der kommenden Spielzeit mal locker unterbieten. Denn der Trend der Geißböcke geht durchaus Richtung eher „jung“ statt „Erfahrung“. Sicher auch ein wenig erzwungenermaßen. Schließlich nahmen die Routiniers Benno Schmitz und Davie Selke vorliegende Angebote nicht an. Doch der FC kämpfte ganz offensichtlich nicht um jeden Preis um die Abwanderungswilligen. Auch das Vertrauen in Keeper Jonas Urbig spricht Bände.

Am Samstag standen fünf Eigengewächse in der Startelf

Die Startaufstellung von vergangenem Samstag gegen Kickers Offenbach kam auf ein Durchschnittsalter von 23,4 Jahren. Damit wäre der FC in der vergangenen Spielzeit auch die Mannschaft der 2. Bundesliga mit der jüngsten Anfangsformation gewesen. Sollte dann auch noch Damion Downs für Linton Maina in die Startformation rutschen, käme der FC sogar auf ein Durchschnittsalter von 23 Jahren. Der FC hätte nicht nur die mit Abstand jüngste Startelf der Liga, er hätte mit Jonas Urbig, Max Finkgräfe, Julian Pauli oder Elias Bakatukanda, Jan Thielmann, Tim Lemperle und eben Downs auch eine mit sechs Eigengewächsen.

Den Vorwurf, der FC würde den eigenen Nachwuchs vernachlässigen müssen sich Keller und Struber dann jedenfalls nicht mehr gefallen lassen. Vielmehr befinden sich die Kölner auf dem angestrebten Weg eines Entwicklungsclubs. Und den hatte Christian Keller bekanntlich nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt angekündigt.


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Medienbericht: Selke wollte eigentlich verlängern, für die FC-Bosse zu spät

Davie Selke und Christian Keller
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Medienbericht: Selke wollte eigentlich verlängern, für die FC-Bosse zu spät

Der Weggang von Davie Selke schlug in der vergangenen Woche hohe Wellen. Nur wenige Tage nach seinem Abschieds-Post unterschrieb der Stürmer bereits beim Hamburger SV. Dabei wäre der Angreifer gerne geblieben. Zumindest laut eines Medienberichts über den 1. FC Köln: Daran scheiterte der Selke-Verbleib.

Mit einem nächtlichen Post verabschiedete sich Davie Selke vom 1. FC Köln. Dazu hätte es laut einem Bericht der „Sport Bild“ nicht kommen müssen.

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Ausgerechnet in Österreich bereitet sich der Hamburger SV aktuell auf die neue Saison und vor allem auf den Saisonstart gegen den 1. FC Köln vor. Bramberg, eine Gemeinde im Salzburger Land, keine 50 Kilometer Luftlinie entfernt von Kuchl, jenem Ort, in dem Gerhard Struber aufwuchs. Mittendrin ein Spieler, den der neue FC-Trainer sicherlich auch gerne am Geißbockheim und ab der kommenden Woche im Trainingslager ebenfalls in Österreich, allerdings in der Steiermark, gesehen hätte: Davie Selke. Der Angreifer hat sich vor einer knappen Woche dem HSV angeschlossen und gibt aktuell Vollgas, um rechtzeitig fit zu werden für das Duell mit seinem Ex-Club, mit dem 1. FC Köln. Zwei Wochen hat Selke Zeit, die erste Einheit im Trainingslager absolvierte der Stürmer bereits mit dem Team, ließ nur die abschließende Spielform aus.

Den FC-Bossen fehlte das klare Commitment

Für den 1. FC Köln fand Selke bereits warme Worte. „Es ist ein Verein, der ihm noch immer sehr am Herzen liegt“, sagte der Stürmer. Er habe sich in Köln sehr wohl gefühlt und wünsche den Geißböcken nur alles erdenklich Gute. Fast. In den beiden Spielen gegen den HSV verständlicherweise nicht. So gerne Selke den FC auch noch hat, geräuschlos ging die Liaison nicht zu Ende. Selke verabschiedete sich mit einem Instagram-Post aus Köln. Man habe ihm „final“ die Chance genommen für den FC noch einmal aufzulaufen“, postete Selke offenbar sehr enttäuscht. Glücklicherweise fand der Angreifer einen schnellen Trost beim HSV. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ habe Ex- und Neu-Coach Steffen Baumgart nur fünf Minuten gebraucht, um Selke vom HSV zu überzeugen. Dem Bericht zu Folge folgte ein weiteres Telefonat mit Stefan Kuntz und eine Millionen-Offerte.

Und damit in etwa dem Betrag, den auch der FC bereit war für ein Zweitliga-Jahr mit Selke zu bezahlen. Dieser hatte die Offerte der Kölner bekanntlich verstreichen lassen, ein Gegenangebot geschickt, sich aber später laut „Sport Bild“ dazu entschlossen, das Angebot doch noch anzunehmen. Auch, weil er von Mitspielern „bekniet“ worden sei, zu bleiben. Zu spät für die Kölner Verantwortlichen. Bei der Vorstellung von Gerhard Struber hatte Christian Keller schon gesagt, dass man schauen müsse, ob es ein weiteres Angebot für den Stürmer gäbe. Das gab es wohl nicht. Den Kölner Verantwortlichen hatte schon damals ein eindeutiges Commitment zum FC gefehlt. Selke hatte wiederum das Gefühl, man habe ihm die „finale“ Chance genommen. Wie das Fachmagazin weiter berichtet, habe es bereits im März erste Gespräche bezüglich eines Vertrags für die 2. Bundesliga und ein grundsätzliches Interesse gegeben.

FC reist am Sonntag ins Trainingslager

Nun geht Selke beim HSV auf Torejagd – und das am 1. Spieltag direkt gegen den FC. Und der Angreifer scheint bereit. „Der Körper kann einiges“, sagte der 29-Jährige optimistisch in einem Interview mit sport1. Neben Selke wird mit Robert Glatzel ein weiterer Top-Stürmer für die Rothosen agieren. In Köln vertraut man dagegen auf die Kräfte, die Selke in der vergangenen Saison noch vertreten haben. Und das bekanntlich mit eher mäßigem Erfolg. Während sich der Ex-FC-Stürmer nun in Bramberg auf die kommende Spielzeit vorbereitet, stehen für die Kölner noch zwei weitere Testspiele in Euskirchen gegen St. Truiden am Freitag und in Köln gegen die Viktoria auf dem Programm, bevor es dann am Sonntag ebenfalls ins Trainingslager geht.


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Transfergerüchte

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Jan Thielmann: „Den FC im Stich zu lassen, das macht keiner gerne“

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Jan Thielmann: „Den FC im Stich zu lassen, das macht keiner gerne“

Jan Thielmann war einer der ersten FC-Profis, die sich im Sommer zum FC bekannt haben. Der 22-Jährige wird eine wichtige Rolle übernehmen beim 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann zu seinem Verbleib.

Kaum ein Spieler steht aktuell so für den FC, wie Jan Thielmann. Der 22-Jährige ist so etwas wie der Allrounder bei den Kölnern und bekannte sich früh zum 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann zu seinem Verbleib.

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Die Nachricht der möglichen Ausstiegsklausel von Jan Thielmann brachte dann doch den ein oder anderen FC-Fan ins Grübeln. Ausgerechnet das Kölner Eigengewächs hätte den FC im Sommer verlassen können. Jener FC-Profi, der sich wie kaum ein anderer im Abstiegskampf aufrieb. Jener FC-Profi, der schon an verschiedenen Stellen seine Zuneigung gegenüber dem Verein zum Ausdruck verliehen hat. Mit einem Video erklärte Thielmann relativ früh seinen Verbleib. „Der FC ist kein Verein, den man so einfach hinter sich lassen kann“, sagte der 22-Jährige am Mittwoch. Thielmann war nur einer von vielen FC-Spielern, die dem Verein treu geblieben sind. „Ich kann gut verstehen, dass die meisten geblieben sind – so wie ich es gemacht habe. Weil es auch einfach eine Herzensangelegenheit ist. Den FC im Stich zu lassen, das macht keiner gerne.“

Thielmann: „Es ist eine Position, mit der ich mich zu 100 Prozent identifizieren kann“

Sehr gut möglich, dass auch dem U21-Nationalspieler ein kleines Bonbon zum Verbleib angeboten worden ist. Unterm Strich ist Thielmann aber weiterhin Teil der Mannschaft und wird wohl auch eine nicht ganz unwesentliche Rolle unter Gerhard Struber spielen. Die könnte durchaus auf der rechten Verteidigerposition zu finden sein. In den bisherigen Testspielen lief das Eigengewächs als Rechtsverteidiger auf, wie auch schon in der vergangenen Spielzeit. Eine Rolle, die der etatmäßige Offensivspieler aber auch annimmt. „Er kann mehrere Positionen auf dem Flügel spielen, und wir interpretieren unseren Stil schon auch so, dass unser Außenverteidiger ein Flügel ist, der offensiv viel bewerkstelligt“, sagte der Kölner Trainer Gerhard Struber vor wenigen Tagen.

Auch Thielmann betonte, dass die Rolle des Rechtsverteidigers im Struber-System gut passe. „Die Position wird relativ offensiv ausgelegt. Wir wollen viel Ballbesitz und Drang nach vorne haben. Deshalb ist es eine Position, mit der ich mich zu 100 Prozent identifizieren und einige Meter gehen kann“, sagt Thielmann. „Ich werde offensiv immer meine Aktionen haben, aber auch defensiv gefordert sein.“ Wenn er denn auf der Position gesetzt ist. Nach dem Weggang von Benno Schmitz gibt es nur einen etatmäßigen Rechtsverteidiger: Rasmus Carstensen. Ob Thielmann den Vorzug vor dem Dänen erhält, wollte sich Struber zuletzt nicht entlocken lassen, doch die Chancen stehen gut. „Im Moment, finde ich, zeigt er uns, dass er der Mannschaft dort einen guten Dienst erweisen kann“, so der Trainer.

Dass Thielmann einen Stammplatz ergattert, sollte einigermaßen sicher sein. Dennoch stehen noch gut zwei Wochen harte Arbeit an. Thielmann sieht sich mit dem neuen Coach an der Seitenlinie gut aufgestellt. „Wir sind gerade konditionell auf einem sehr guten Level. Jetzt geht es darum, ein bisschen taktisch zu arbeiten und zu schauen, wie der Trainer spielen möchte und wir am erfolgreichsten Fußball spielen können. Ich glaube, da sind wir gut im Zeitplan“, sagte der 22-Jährige.


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Sorge um Jonas Urbig – Keeper bricht Training ab

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Sorge um Jonas Urbig – Keeper bricht Training ab

Schrecksekunde beim 1. FC Köln: Sorge um Jonas Urbig. Der Keeper musste das Training am Mittwoch frühzeitig abbrechen. Auch Elias Bakatukanda fehlte. Dafür trainierte ein anderes Talent erstmals mit.

Die Torhüter-Position für die kommende Spielzeit beschäftigt die FC-Bosse seit einigen Monaten. Nun gibt es ein weiteres Kapitel beim 1. FC Köln: Sorge um Torhüter Jonas Urbig. Der Keeper musste die Einheit am Mittwoch frühzeitig abbrechen.

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Schon zu Trainingsbeginn hatte sich eine andere Personalie ergeben. Elias Bakatukanda nahm am Mittwoch nicht am Training teil. Der Innenverteidiger leidet unter muskulären Problemen und soll zunächst erst einmal kürzer treten. Dafür rückte vorerst Rijad Smajic in den Profi-Trainingskader und trainierte bei der Einheit mit. Wann Bakatukanda zurückkehrt, ist offen. Größere Sorgen dürfte den Kölner Verantwortlichen aber ein möglicher Ausfall von Jonas Urbig bereiten. Der Keeper brach das Training am Mittwoch verfrüht ab und humpelte in die Katakomben des Geißbockheims. Offenbar hat sich Urbig am Knie verletzt. Der 20-Jährige soll nun erst einmal gründlich untersucht werden.

Urbig soll als Nummer eins in die Saison gehen

Schon im vergangenen Sommer verpasste der 20-Jährige Teile der Vorbereitung bei Greuther Fürth. Damals fiel der Keeper aufgrund einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter aus. Urbig ist in dieser Saison bekanntlich die Nummer eins im Kölner Kasten. Der Torhüter machte in der vergangenen Saison bei Greuther Fürth einen starken Eindruck, war einer der besten Torhüter der 2. Bundesliga, blieb zwölf Mal ohne Gegentor und ist laut dem Online-Portal transfermarkt.de auch der wertvollste Torwart des deutschen Unterhauses.

Als Marvin Schwäbe während des Abstiegskampfs der vergangenen Spielzeit den FC-Bossen seinen Wechselwunsch im Abstiegsfall offenbarte, machten die Kölner Verantwortlichen Urbig zum neuen Stammkeeper. Schwäbe ist indes noch auf der Suche nach einem neuen Club, einen neuen Stand gibt es laut Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung nicht. Der Torhüter könnte aber auch beim FC als Nummer zwei bleiben. Allerdings wäre ein Verkauf des Keepers sicher im Sinne der Geißböcke.

Bakatukanda fällt vorerst aus

Elias Bakatukanda hat ebenfalls gute Chancen auf einen Kaderplatz bei den Profis. Der Youngster war schon in der vergangenen Spielzeit einer der jungen Spieler, die Profi-Kaderluft schnuppern sollten. In dieser Spielzeit ist fest mit dem Debüt des Abwehrspielers zu rechnen. Schließlich hat der FC gerade auf der Position des Innenverteidigers alles andere als ein Überangebot. Neben Timo Hübers stehen Gerhard Struber noch Dominique Heintz und der U21-Spieler Julian Pauli zur Verfügung. Für Bakatukanda trainierte Smajic mit den Profis mit. Ob der Youngster auch in den Testspielen am Wochenende zum Einsatz kommt, ist offen. Am Freitag geht es in Euskirchen gegen den belgischen Erstligisten St. Truiden, am Samstag folgt dann im Sportpark Höhenberg die Begegnung gegen Viktoria Köln. 


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Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Pyrotechnik im Stadion des 1. FC Köln
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Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Den 1. FC Köln trafen die Strafen des DFB-Sportgerichts im vergangenen Jahr häufig und hart. Der Verein musste Sanktionen im hohen sechsstelligen Bereich für unsportliches Verhalten und das Zünden von Pyrotechnik bezahlen. Laut der „Bild“ prüft die DFL die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

Eine Abänderung des Verbots von Pyrotechnik soll laut der „Bild“ auch für deutsche Stadien im Gespräch sein. Die Pyro-Teilöffnung würde auch dem FC zu Gute kommen, denn das DFB-Strafgericht verhängte im vergangenen Jahr immense Strafen für den 1. FC Köln: DFL prüft angeblich die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

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Pyrothechnik, Rauchtöpfe, Böller und Raketen. Der 1. FC Köln wurde im vergangenen Jahr vom DFB-Sportgericht mit Strafen im hohen sechsstelligen Bereich belegt. Der Einsatz von Pyrotechnik wird von den Fans der Geißböcke kontrovers diskutiert. So sind die einen der Meinung, die Shows tragen zum Fußballgefühl bei, emotionalisieren und gehören im Stadion dazu. Die Gegenseite argumentiert mit der Gefahr, die vom Zünden ausgeht, den Spielunterbrechungen und den enormen Geldstrafen für den Verein. So musste der FC alleine 420.000 Euro Strafe für das Abbrennen von Pyrotechnik im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach bezahlen. Summen, die dem Verein finanziell schaden. Auch Geschäftsführer Christian Keller äußerte sich in der Vergangenheit zu dem Thema, räumte ein, dass seitens der Fans durchaus eine rote Linie überschritten worden sei.

Angemessener Umgang mit Fankultur

Der Sportdirektor kritisierte jedoch auch die Sanktionen des Verbandes, denn „die hohe Geldstrafe trifft den FC auf dem Weg schnellstmöglicher wirtschaftlicher Gesundung sehr hart“, so Keller damals. Nun berichtet die Bild, dass die DFL die Freigabe von Pyrotechnik prüfe. Dabei gäbe es bereits einen Austausch mit dem Liga-Verband aus Norwegen. Dort erteilten norwegische Behörden in Zuge eines zweijährigen Pilotprojekts eine Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen von Pyrotechnik für Stadien der ersten und zweiten Liga. Gespräche, die einige Fans wohl freuen dürften. Das Thema solle nun bei einem Spitzentreffen von Politik mit DFL und DFB zum Thema Gewalttäter und Pyrotechnik im Fußball auf den Tisch kommen.

Auch Keller plädierte in der Vergangenheit bereits für einen anderen Umgang mit der Causa Pyrotechnik: „Die Vergabe von Verbandsstrafen in dieser Form liegt fernab der Realität der deutschen Fußball- und Fankultur. Deshalb werden wir uns weiterhin aktiv und mit Nachdruck für eine sinnvolle Anpassung des Strafzumessungsleitfaden sowie für einen angemessenen Umgang mit eben dieser Kultur einsetzen.“

Hohe Auflagen für kontrolliertes Abbrennen

Doch die Auflagen in Norwegen sind hoch und Verstöße gegen diese müssen gemäß eines Regelwerks vom Verein sanktioniert werden. Laut Bild müssen Personen, die Pyrotechnik zünden dürfen, mindestens 18 Jahre, nüchtern und identifizierbar sein. Erlaubt ist ausschließlich der Einsatz von zertifizierter Pyrotechnik, die nur in maximal zwei markierten Stadion-Bereichen in der Nähe der Ultras gezündet werden darf. Dabei muss ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Fans bei Bengalos eingehalten werden. Ausreichende Löschvorrichtungen müssen vorhanden sein. Voraussetzungen also, die für mehr Sicherheit sorgen sollen, die aber das Gefühl und die Emotionen im Stadion, die durch Pyrotechnik erzeugt wird, nicht mehr rechtswidrig macht. Die gefährlichen Raketen und Böller sollen jedoch weiterhin verboten bleiben.


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Jacob Christensen – das Ende eines großen Missverständnisses?

Jacob Christensen vom 1. FC Köln
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Jacob Christensen – das Ende eines großen Missverständnisses?

Jacob Christensen kam nicht als Skhiri-Ersatz, aber als möglicher Transfercoup. Dem Dänen wird ein großes Talent und ein großes Potenzial nachgesagt. Abrufen konnte es der 23-Jährige beim FC nicht. Und so deuten die Zeichen auf Trennung beim 1. FC Köln: Steht Jacob Christensen vor dem Abschied?

In Dänemark galt er als großes Talent, sammelte früh viel Erfahrung. So gut lief es beim FC dagegen nicht. Der Däne kam auf kaum Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Steht Jacob Christensen vor dem Abschied?

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Lange, sehr lange hatte Jacob Christensen auf diesen Moment gewartet. Am 13. April stand der junge Däne erstmals in der Anfangsformation eines Bundesliga-Duelle. Gegen den FC Bayern München musste Christensen ran, gegen Harry Kane und Co. Der Mittelfeldspieler machte seine Sache gut, gewann den Großteil seiner Zweikämpfe, brachte 96 (!) Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und dirigierte das Zentrum. Der Däne spielte nur aufgrund der Verletzung von Denis Huseinbasic, doch Christensen setzte eine Duftmarke, bewarb sich für mehr. Viel mehr wurde es aber nicht. Gegen Darmstadt waren es noch einmal 80 Minuten, danach saß Christensen noch vier Mal auf der Bank, bekam nicht mehr die Chance, in den Abstiegskampf aktiv mit einzugreifen.

Der FC setzte sich wohl gegen namhafte Konkurrenz durch

Dabei galt die Verpflichtung des Mittelfeldspielers im Sommer 23 als vielversprechender Transfer. Mit gerade einmal 22 Jahren kam Christensen bei seinem Ex-Club, dem FC Nordsjaelland, auf 158 Pflichtspiele. Der Mittelfeldspieler war beim dänischen Vizemeister einer der erfahrensten Spieler. Der FCN ist wohl der Inbegriff eines Entwicklungsclubs. Der dänische Verein bildet Spieler auch aus, um sie gewinnbringend zu verkaufen. In der vergangenen Transferperiode nahm der Club laut transfermarkt.de 25 Millionen Euro durch Abgänge ein, in der Vorsaison waren es knapp 20 Millionen Euro, in diesem Sommer sind es schon jetzt 26 Millionen. Ausgaben stehen für dieses Transferfenster dagegen nicht an. Der Verkauf von talentierten Spielern steht an der Tagesordnung, Christensen ließ man nur ungerne ziehen.

Und das nicht ohne Grund. Gerade bei den defensiven Eigenschaften wie Zweikampfverhalten, Positionsfindung oder dem defensiven Eins-gegen-eins gilt der Däne als überragend. Transfer-Experten wie der Datenanalyst Dustin Böttger von GSN bescheinigten den Kölnern sogar einen Transfercoup. Der FC setzte sich damals dem Vernehmen nach gegen namhafte Konkurrenz durch. Von Transfercoup kann ein Jahr nach der Verpflichtung wahrlich keine Rede sein. Dass Christensen kurzfristig die Lücke nicht würde füllen können, die Ellyes Skhiri hinterlassen hat, war klar und wurde so deutlich auch mehrfach von Christian Keller und Co. kommuniziert. Dass der Däne aber so gut wie überhaupt keine Chance erhalten würde, kam doch überraschend. Und wäre Mathias Olesen nicht in die Schweiz gewechselt, hätte Christensen möglicherweise weiter auf seinen ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga gewartet.

Christensen: „Natürlich frustriert es, wenn du nicht spielst“

Die Vorzeichen haben sich für den 23-Jährigen nicht verbessert. Im Gegenteil: Gerhard Struber scheint im Gegensatz zu Steffen Baumgart und Timo Schultz nur mit einer Sechs spielen zu wollen. Bislang bevorzugte der Österreicher jedenfalls eine eher flache Raute. Christensen ist von der Veranlagung eher ein defensiver Mittelfeldspieler. Mit Eric Martel, Huseinbasic und Dejan Ljubicic gibt es mindestens drei Spieler, die aktuell wohl die Nase vorne hätten. So saß Christensen im Testspiel gegen Kickers Offenbach 90 Minuten auf der Bank. Auch, wenn es sich bei der Einsatzzeit am Samstag offiziell nicht um einen Fingerzeig gehandelt haben soll, war es nichts anderes. In einem Testspiel nicht vorspielen zu dürfen, spricht jedenfalls nicht für eine faire Castingchance. Der Däne ist auch in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit erst einmal hinten dran.

Und so spricht aktuell viel dafür, dass der vermeintliche Transfercoup sich als Einkaufsflop erweist. „Natürlich frustriert und nervt es, wenn du nicht spielst“, erklärte Christensen wenige Tage nach seinem Spiel gegen die Bayern, damals in der Hoffnung, dass ihm nun der Durchbruch beim FC gelingen würde. Das geschah nicht. Am Wochenende könnte es Einsatzzeit in den bevorstehenden Testspielen geben. Könnte, sollte Christensen noch dabei sein. Gegen den Frust würde dem Dänen wohl nur ein weiterer Wechsel helfen.


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Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

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Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

14 Jahre nach seinem Debüt für den FC hat Christian Clemens seine Karriere beendet. Der gebürtige Kölner bedankte sich bei seinen ehemaligen Arbeitgebern und verfasste eine besonders emotionale Nachricht an den 1. FC Köln: Christian Clemens beendet Karriere mit Liebeserklärung an den FC.

Nach Stationen bei Schalke 04, Mainz 05 und Darmstadt 98 beendet Christian Clemens seine Karriere im Alter von 32 Jahren beim 1. FC Düren. Der gebürtige Kölner vergisst in seiner Abschiedsbotschaft aber auch nicht den Verein, der Ihn zum Profi machte: den 1. FC Köln. Clemens findet emotionale Abschiedsworte für die Kölner.

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Mit einer emotionalen Nachricht ist Schluss. Christian Clemens beendet seine Karriere – 14 Jahre nachdem der Mittelfeldspieler sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben hat. Bei seinem Heimatverein, für den er 150 Mal auflief. Zuletzt hatte Clemens noch für den Regionalligisten 1. FC Düren gespielt, eigentlich auch noch Vertrag gehabt. Doch der Rechtsaußen beendet nun seiner Karriere. „Ich bin unfassbar dankbar und auch ein bisschen stolz auf das Erreichte. Es war eine wilde Zeit mit vielen Höhen und einigen Tiefen. Ich werde immer gerne auf die Zeit als Aktiver zurückblicken“, schreibt Clemens via Instagram. „Der Fußball hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.“ Clemens dankt in dem Post seiner Familie und einigen Wegbegleitern.

Emotionale Worte zum Abschied

Und richtet dann die Worte an seinen Heimatclub, zu dem er im Alter von neun Jahren gewechselt ist. „Lieber FC, was soll ich sagen? Du bes e Jeföhl! Ich liebe dich! Als kölsche Jung so viele Jahre, von klein auf, für dich gespielt zu haben war einfach nur weltklasse und immer ein großer Traum von mir“, schreibt Clemens. 2001 kam der Offensivspieler vom SC Weiler, durchlief sämtliche Juniorenteams und gab 2010 sein Debüt gegen St. Pauli. 150 Mal lief Clemens für den FC auf. 2012 folgte der Wechsel zum FC Schalke 04, bevor es weiter Richtung Mainz ging. Bei den Königsblauen spielte der Außenbahnspieler auch Champions League, unter anderem gegen den FC Chelsea.

Quelle: Instagram-Kanal Christian Clemens

2017 kam Clemens wieder zum FC, seinem Heimatverein, zurück – eine Herzensangelegenheit. „Den Geißbock auf der Brust habe ich mit viel Stolz, Ehre und großer Freude getragen. Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Für dich hat sich jeder Schweißtropfen, jede Träne und jedes Glücksgefühl gelohnt. Diese Emotionen die du in der Stadt bei den Menschen auslöst ist unfassbar! Bitte komm schnell wieder dahin wo du hingehörst, in die 1. Liga!“, schreibt Clemens weiter. Für den Außenbahnspieler wollte es nach einem Kreuzbandriss nicht mehr so recht zurückgehen. Clemens spielte noch einmal beim 1:6 gegen Bremen für den FC. Unter den zahlreichen Likes finden sich auch etliche von ehemaligen Wegbegleitern wie Jannes Horn oder Kingsley Ehizibue.


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FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

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FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

Nicht nur die Personalien auf dem Trainingsplatz der Geißböcke interessierten die Fans am Dienstag. Auch am Rand des Rasens gab es einiges zu beobachten: Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln.

Am Dienstagvormittag gab es bei der Trainingseinheit unter Gerhard Struber nicht nur den Wiederkehrer Florian Kainz zu beobachten. Auch der Promi-Zaungast und Ex-FC Spieler Lukas Podolski war zu Gast und sah sich das Training der Geißböcke in Teilen an.

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Florian Kainz konnte es offenbar kaum erwarten. Der Mittelfeldspieler stand schon gemeinsam mit Marvin Schwäbe und Matthias Köbbing auf dem Platz, da kam der Rest der Mannschaft gerade erst aus den Katakomben des Geißbockheims. Sichtbar gut gelaunt begrüßte der Österreicher die Zaungäste, die gekommen waren, um die gut zwei stündige Trainingseinheit unter Chef-Coach Gerhard Struber zu verfolgen. Aber nicht nur die Rückkehr des 31-Jährigen wurde genau beobachtet. Die Augen waren eben auch auf die Spielern gerichtet, die nach und nach den Platz betraten, oder eben auch nicht. So war das Fehlen von Fayssal Harchaoui und Nikola Soldo bereits vor der offiziellen Verkündung durch Thomas Kessler nach dem Training ein Fingerzeig, dass die beiden Spieler keinen Platz im Profikader des Vereins bekommen würden. Harchaoui wird also bei der U21 trainieren, Soldo wurde für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt.

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln

Das Auflaufen von Jaka Cuber Potocnik, Meiko Wäschenbach und Julian Pauli auf den Rasen vor dem Geißbockheim könnte immerhin bedeuten, dass hier die Bewerbungszeit noch nicht abgelaufen ist und das Trainerteam wohl noch einmal genauer hinschaut. Allerdings betonte Kessler auch, dass bis zum Ende der Woche noch weitere Entscheidungen fallen würden. Gut möglich, dass also noch weitere Spieler schon bald ebenfalls Gespräche führen dürfen. Genauer hingeschaut hat an diesem Vormittag auch ein alter Bekannter. Lukas Podolski stand unter anderem mit FC-Präsident Werner Wolf an der Bande des Platzes und beobachtete die Trainingseinheit unter Struber.

Podolski hatte sich am Montag Rande der Baller League zu den Aufstiegschancen seines Ex-Clubs geäußert. Er glaube schon, „dass man Chancen auf den Aufstieg hat. Aber wenn man sich die 2. Bundesliga so anschaut“, so Poldi weiter, „haben wahrscheinlich sechs, sieben, acht Mannschaften auch vor aufzusteigen.“ Wohl war. Dennoch zeigt sich der Ex-Kölner zuversichtlich: „Es wird spannend, aber ich denke schon, dass der FC eine Mannschaft hat, die um den Wiederaufstieg kämpfen kann.“ Davon überzeugte sich Podolski am Dienstagmorgen dann wohl auch persönlich. Noch im Mai hatte Podolski erklärt, aktuell keinen Kontakt zu den FC-Bossen zu haben. Da scheint sich nun wieder zu ändern. Gut möglich, dass es bei dem Treffen auch um seine Zukunft bei den Geißböcken in anderer Funktion geht.


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Wer geht, wer bleibt?

Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Nikola Soldo vom 1. FC Köln für Gespräche freigestellt.
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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Beim FC hat die Verschlankung des Kaders bereits begonnen. Am Dienstag fehlten zwei Spieler beim Training des 1. FC Köln: Nikola Soldo ist für Gespräche freigestellt, Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21.

Gerhard Struber hatte für diese Woche die ersten Kader-Entscheidungen beim 1. FC Köln angekündigt, diese wurden nun getroffen. Wirklich große Überraschungen sind es aber nicht. Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21, Nikola Soldo kann sich einen neuen Verein suchen.

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Am Montag war er noch Teil der Kölner Mannschaft beim Media Day, bei dem Einzelbilder und das obligatorische Teamfoto geschossen wurden, am Dienstag fehlte Nikola Soldo bereits beim Training. Und das nicht ohne Grund. Soldo hat beim 1. FC Köln wie erwartet keine Zukunft mehr. Der Innenverteidiger war im Sommer 2022 in einer Nacht- und Nebelaktion am Deadline-Day an den Rhein gewechselt, nach einer insgesamt durchwachsenen Saison aber im vergangenen Sommer an den 1. FC Kaiserslautern verliehen worden. Beim Zweitligisten konnte sich Soldo ebenfalls nicht durchsetzen und stand viele Wochen gar nicht erst im Kader. Obwohl der FC durch die Transfersperre im Sommer nicht nachbessern kann und auf der Position des Innenverteidigers quantitativ nicht besonders rosig aufgestellt ist, darf Soldo den Verein verlassen.

Es wird wohl weitere Entscheidungen geben

Der Abwehrspieler ist vom Verein freigestellt, darf Gespräche mit möglichen Interessenten führen. Aktuell soll Soldo aber auch weiterhin bei der U21 mittrainieren. Das bestätigte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung im Gespräch mit den Medien am Dienstag nach dem Training. Soldo war vor einem knappen Monat schon mit Lech Posen in Verbindung gebracht worden, wirklich konkret war das aber nicht. Neben Timo Hübers und Dominique Heintz könnte somit auf Elias Bakatukanda eine größere Rolle als Innenverteidiger zukommen. Auch Youngster Julian Pauli trainiert die Vorbereitung bei den Profis mit, gilt als großes Abwehrtalent. Im Winter soll dem Vernehmen nach in der Innenverteidigung nachgebessert werden.

Fayssal Harchaoui fehlte am Dienstag ebenfalls. Der U17-Weltmeister soll vorerst wieder bei der U21 mittrainieren. Schon am vergangenen Freitag hatte Gerhard Struber betont, dass es beim FC eine ganze Schar von jungen Spielern gebe, die gut und talentiert seien. Der Weg zu den Profis sei aber groß. Worte, die schon dort nach einer Entscheidung gegen die U21-Spieler geklungen haben könnten. Allerdings trainierten Jaka Potocnik und Pauli auch am Dienstag bei den Profis mit. Keinen neuen Stand gibt es unterdessen bei Marvin Schwäbe. Der Torhüter kann den Verein wohl ebenfalls verlassen, zumindest würde man der ehemaligen Nummer zwei sicher keine Steine in den Weg legen. Ins Trainingslager nach Österreich sollen nur vier Keeper mitfahren.

Auch in den kommenden Tagen wird es noch weitere Entscheidungen geben – vor allem in der Offensive. Florian Dietz und Maxi Schmid gelten beim FC weiterhin als mögliche Wechselkandidaten. Dietz wurde zuletzt mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht. Auch bei den Youngstern könnte es noch in dieser Woche weitere Veränderungen geben. Strubers Worte deuteten jedenfalls darauf hin.


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Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Florian Kainz beim Mannschaftsfoto-Shooting des 1. FC Köln
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Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Mit Florian Kainz kehrt am Dienstag der letzte Urlauber zurück in den Trainingsbetrieb. Der Mittelfeldspieler, der vor zwei Wochen noch das EM-Spektakel erleben durfte, sieht sich vor einer großen Aufgabe beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

Am Montag meldete er sich zurück für das Mannschaftsfoto, am Dienstag steigt er nach zwei Wochen Urlaub ins Mannschaftstraining ein beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

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Den offiziellen Termin am Montagnachmittag ließ sich Florian Kainz dann nicht nehmen. Der Mittelfeldspieler und bisherige Kapitän wollte auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des 1. FC Köln sicher nicht fehlen. Dabei hätte der 31-Jährige eigentlich noch einen Tag Urlaub gehabt. Das mit gutem Grund. Nach der enttäuschenden Spielzeit mit den Geißböcken stand die Europameisterschaft für den Mittelfeldspieler auf dem Plan. Mit Österreich erreichte Kainz immerhin das Achtelfinale, scheiterte unglücklich an der Türkei. Der Mittelfeldspieler war der einzige EM-Teilnehmer der Geißböcke, das allerdings, ohne eine einzige Minute gespielt zu haben. Trotz der Reservistenrolle äußerte sich Kainz glücklich, schrieb später auf Instagram von der einzigartigen Erfahrung, die er während des Turniers sammeln durfte und richtete den Dank unter anderem an die Fans.

Bleibt Florian Kainz Kapitän?

Möglicherweise hat die schillernde EM Kainz ein wenig auf andere Gedanken gebracht. Denn die vergangene Spielzeit lief bekanntlich alles andere als perfekt für den Offensivspieler und dieser seiner Form und seinen Erwartungen meilenweit hinterher. Zwar erzielte Kainz fünf Treffer für die Kölner, allerdings alle vom Punkt, immerhin kamen noch fünf Assists hinzu. Eine wirklich gute Partie lieferte der Mittelfeldspieler eigentlich nur im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach ab. Ob der Leistungseinbruch tatsächlich an der Bürde der Kapitänsbinde, wie von einigen Fans angenommen, gelegen hat, ist offen. Genauso, ob Kainz dieses Amt auch weiterhin inne hat. Immerhin betonte Gerhard Struber, dass Kainz aktuell noch der Kapitän, ein ganz wichtiger Partner sei. Dabei ist das Casting schon seit drei Wochen in vollem Gange. Fünf Spielführer in drei Testspielen lautet die bisherige Bilanz.

Schwere Aufgabe für Florian Kainz

Für Kainz wird es ohnehin in den kommenden Wochen um eine ganz andere Aufgabe gehen. Genau zwei Wochen nach dem Aus bei der EM kehrt der Mittelfeldspieler wieder zurück ans Geißbockheim und taucht in die graue Liga-Vorbereitung ein. Drei Wochen bleiben dem Mittelfeldspieler dann, seinen Landsmann Struber von sich und seiner Form zu überzeugen. Das wird alles andere als leicht. Denn aktuell zeigt sich das Kölner Mittelfeld in einer guten Verfassung – wenn auch gegen unterklassige Gegner. Dennoch scheint die flache Raute ein probates Mittel des Trainers zu sein. Die Zentrale mit Eric Martel, Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic hinterließ gegen Offenbach jedenfalls einen sehr guten und gefestigten Eindruck. Luca Waldschmidt ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung und zudem ein Spieler, der sicher nicht in die 2. Bundesliga gegangen ist, um auf der Bank zu sitzen.

Kainz muss sich also erst einmal dem Konkurrenzkampf stellen – es geht um nicht weniger als einen Platz in der Mannschaft. Der Mannschaft, der Kainz ebenfalls die Treue gehalten und das sogar mit einer Vertragsverlängerung garniert hat. Denn auch der Österreicher hätte den FC bekanntlich aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen können. Nun fehlen dem Österreicher drei Wochen Vorbereitung – trotz oder eher aufgrund der einzigartigen EM-Stimmung. Eine Zeit, in der andere Spieler bereits die ersten Bewerbungen abgeben konnten. Und die könnte ihn wieder Spielzeit kosten. Eine Situation, die der aktuelle Kapitän aus den vergangenen Jahren nicht kennt.


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Transfergerüchte

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