Transfergerüchte beim 1. FC Köln

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Die Transfersperre ist Gewissheit, der FC darf keine neuen Spieler verpflichten. Doch es gibt bereits Spekulationen über Abgänge. Ein Überblick über die Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Bis zum Januar 2025 wird der FC keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Der internationale Sportgerichtshof hat die Sperre der FIFA bestätigt. Dennoch dürfen Spieler abgegeben werden. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

Rot-Weiss Essen an Florian Dietz interessiert?

8. Juli: Rot-Weiss Essen ist laut verschiedenen Medienberichten an FC-Stürmer Florian Dietz interessiert. Der Angreifer kam in den bisherigen Testspielen unter Gerhard Struber nur zu zwei Kurzeinsätzen, scheint im Wettkampf um die zwei Plätze im Kölner Angriff die schlechtesten Karten haben. Tatsächlich kündigte der Kölner Coach an, den Kader noch einmal reduzieren zu wollen. In der Offensive wird das wohl mit großer Sicherheit der Fall sein. Zumal mit Tim Lemperle und Maxi Schmid sowie Marvin Obuz drei Offensivspieler aus ihren Leihen zurückgekehrt sind und den Kader zunächst verstärken.

Bereits im Winter haben sich die Essener für den Stürmer interessiert. Tatsächlich betonte zuletzt auch Trainer Christoph Dabrowski, dass er einen Stürmer gerne verpflichten würde. Allerdings weist Dietz eine heftige Verletzungsakte mit zahlreichen Schulter-Ops sowie zwei Kreuzbandrissen auf und Essen soll auch weitere Namen auf der Liste möglicher Zugänge haben. Konkrete Gespräche haben offenbar ebenfalls noch nicht stattgefunden. 

Davie Selke im Blickfeld von Steffen Baumgart und dem Hamburger SV? (3.7.)

Die vergangene Saison befand sich noch auf der Zielgeraden, da machte das Gerücht die Runde, Steffen Baumgart habe Interesse an einer Verpflichtung von Mark Uth. Tatsächlich gab der Trainer des HSV damals zu, gerne mit einigen Spielern zu arbeiten, die er zuvor bereits trainiert habe. Namen nannte er damals nicht. Ob Mark Uth wirklich ein Thema war, ist offen. Fakt ist, dass sich der Angreifer nur wenige Tage selbst zum FC bekannte. Das Bekenntnis blieb bei Davie Selke nicht nur aus, der Stürmer hat seinen Abschied aus Köln mittlerweile angekündigt. Und da kommt dann wieder Steffen Baumgart ins Spiel, der mit dem HSV möglichst zeitnah aufsteigen will, in den direkten Konkurrenzkampf mit seinem Ex-Verein geht.

Was ist dran am Selke-Gerücht?

Dem Ex-Trainer wird nun nämlich auch ein Interesse an dem Zielstürmer nachgesagt. Tatsächlich war Baumgart ein Förderer und Befürworter des Zielstürmers. Immer wieder betonte der damalige Köln-Trainer, wie wichtig der Angreifer sei, sprach ihm eine Einsatzgarantie aus. Auch Selke soll laut Bericht nicht abgeneigt sein. So berichtet die „Mopo„, dass Selke Hamburg als nächsten Karriereschritt durchaus reizvoll empfinden würde. Zudem befindet sich mit Stefan Kuntz ein weiterer Befürworter bei den HSV-Entscheidern. Der 61-Jährige arbeitete bei der U21 des DFB mit Selke zusammen. 2017 gewannen die beiden den EM-Titel. Tatsächlich sollen die HSV-Bosse mit einer Doppelspitze für die kommende Saison liebäugeln, Selke wäre ein möglicher passender Kandidat.

„Die Transferperiode geht noch bis Ende August. Wir machen unsere Hausaufgaben bisher sehr gut, sind im Hintergrund fleißig am Arbeiten. Keiner lehnt sich zurück. Zugleich muss ich sagen, dass wir auch viel Freude an dem aktuellen Kader und den Nachwuchsspielern haben“, hatte Baumgart zuletzt gesagt. Konkrete Gespräche soll es noch nicht gegeben haben. Zudem müsste Selke auch beim Hamburger SV wohl auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Dem Vernehmen nach auch einer der Gründe, warum ein weiterer Kontrakt bei den Geißböcken nicht zu Stande gekommen ist.

AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran (15.6.)

Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

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Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.

Timo Hübers bleibt beim FC

Während die ersten Abschiede bereits fix, wenn auch noch nicht alle offiziell vermeldet sind, herrschte in der Causa Timo Hübers lange Unklarheit – zumindest nach außen. Mittlerweile hat sich auch der Innenverteidiger zum FC bekannt.

Interessenten soll es einige gegeben haben. So wurden der VfL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim genannt. Genauso wie einige Premier-League-Clubs. Zuletzt fiel wie schon im Winter der Name FC Fulham. Der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio brachte zudem einen weiteren Club ins Spiel. Demnach war auch Udinese Calcio ein möglicher Interessent. Hübers selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder davon gesprochen, irgendwann auch mal ins Ausland wechseln zu wollen.

Ist Besiktas Istanbul an Ljubicic interessiert? (03.06.24)

Laut einem Medienbericht aus der Türkei gibt es Interesse an einem Kölner Spieler. Besiktas Istanbul zeigt wohl Interesse an Dejan Ljubicic. So berichtet die türkische Tageszeitung „Takvim“ vom Interesse von Besiktas Istanbul. Demnach haben die schwarzen Adler die Situation des Kölner Mittelfeldspielers „aufmerksam verfolgt“. Ein konkretes Angebot soll noch nicht vorliegen. Das solle sich laut „Takvim“ aber schon bald ändern.

Ljubicic wollte den FC eigentlich schon im vergangenen Sommer Richtung Wolfsburg verlassen. Aufgrund der personellen Lage, gerade auf der Sechs, blieb der Österreicher. Auch im Winter gab es Wechselgerüchte. Beim FC konnte der 26-Jährige in dieser Spielzeit nur selten überzeugen. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Mittelfeldspielers nur noch auf fünf Millionen Euro ein, zu Beginn der Spielzeit lag der Wert doppelt so hoch.

Überschaubare Leistungen von Ljubicic

Auch, weil der 26-Jährige nur selten an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen konnte. Ljubicic erzielte keinen Treffer, bereitete gegen Eintracht Frankfurt aber beide Tore vor. Wie ernst das Interesse aus der Türkei ist, ist allerdings offen. Zwar will Besiktas in diesem Sommer stark investieren, um wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen, allerdings gibt es konkretere Spuren in Richtung eines anderen Mittelfeldspielers. Edouard Michut soll laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und der Türkei ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld der Schwarzweißen sein. Der 21-Jährige soll aber auch auf den Zetteln einiger italienischer Clubs stehen. Von der Spielanlage ähnelt das französische Talent der Spielweise von Ljubicic.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 21 belegten die schwarzen Adler in dieser Saison Rang sechs, gewannen aber den nationalen Pokal und werden somit in der Europa League antreten. Ein möglicher Anreiz für Ljubicic – wenn das Angebot konkret werden sollte und er den FC verlassen will. In den kommenden Wochen dürfte es trotz der schwachen Spielzeit noch weitere Angebote geben.

Schwäbe vor dem Absprung?

Befindet sich Marvin Schwäbe beim FC auf dem Abflug? Darüber wurde aufgrund der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke bereits vor Monaten fleißig spekuliert. Zumal Schwäbe bekanntlich über einen Ausstiegsklausel von rund vier Millionen Euro verfügt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat der Torwart Christian Keller signalisiert, dass er den Verein gerne verlassen würde. Mit Jonas Urbig hat der FC eine weitere Nummer eins in der Hinterhand. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Köln mit zwei Keepern dieses Formats in die neue Saison startet.

Laut der „Sport Bild“ wird der Keeper mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Wirklich konkret hörte sich Schwäbe allerdings nicht an, als er in der vergangenen Woche auf seine Zukunft angesprochen wurde. Zumal er sicher nicht einen Wechsel in Liga zwei sucht. Wahrscheinlicher ist ein Abschied Richtung Ausland.

Premier-League-Clubs an Hübers interessiert?

Zerfällt die Kölner Defensive? Nachdem Jeff Chabot bereits seinen Abschied aus Köln verkündet hat und offenbar zum VfB Stuttgart wechselt, könnte der FC auch seinen zweiten Stamm-Innenverteidiger verlieren. Denn Timo Hübers verfügt ebenfalls über eine Ausstiegsklausel, könnte den Verein für gut drei Millionen Euro verlassen. Hübers wird von dem TV-Sender Sky mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung gebracht.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel in die Premier League hatte es in den vergangenen beiden Spielzeit schon öfter gegeben. Der FC Fulham war regelmäßig dabei. Laut „Sky“ wolle sich der Abwehrspieler die Angebote zumindest anhören – der erste Ansprechpartner sei aber weiterhin der FC.

Wird Christian Eichner zum Thema?

Spannend wird wohl die Suche nach einem neuen Trainer . Denn dass Timo Schultz bei den Geißböcken bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Zumal der Trainer keinen Vertrag für die 2. Bundesliga besitzt. Insofern ist es nur logisch, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für einen neuen Coach offen halten. Dabei soll Christian Eichner in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet die „Sport Bild„.

Demnach sollen sich die FC-Bosse bereits nach dem Ex-Spieler der Kölner erkundigt haben. Kein Wunder, Eichner ist einer der erfolgsreichsten Trainer der 2. Bundesliga, hat den Karlsruher SC nach schwachem Saisonstart auf Rang fünf geführt und gilt als Coach, der Talente weiterentwickelt. Zu gerne würde der Zweitligist den Coach behalten. Allerdings ist beim KSC ein größerer personeller Umbruch geplant. Ob Eichner den mitgehen will, ist offen. Zudem sollen dem 41-Jährigen auch Angebote aus der Premier League vorliegen. Konkrete Gespräche haben offenbar noch nicht stattgefunden.


Gerüchte vor April

Frankfurt und Stuttgart an Chabot interessiert?

Update: Jeff Chabot hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Laut der „Bild“ steht der Abwehrspieler bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel. Zwar hat Jeff Chabot einen Vertrag bis 2026 beim FC und Kölns Sportdirektor Christian Keller betonte, dass nahezu alle Spieler bei den Geißböcken bleiben würden, bekanntlich gibt es bei Chabot aber auch eine Ausstiegsklausel, die im Falle des Abstiegs greift.

Dem Vernehmen nach ist der Abwehrspieler für vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Schon im vergangenen Jahr hat es das Interesse von Seiten der Hessen gegeben. Chabot stammt aus Hanau, aus der Nähe von Frankfurt und spielte für den Nachwuchs der Eintracht. Tatsächlich könnte ein Wechsel durchaus Sinn für die Eintracht machen. Denn Innenverteidiger William Pacho steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenclubs – unter anderem beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Höher im Kurs soll bei der Eintracht aber Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki stehen. Dem Vernehmen nach haben sich die Hessen schon im vergangenen Winter um die Gunst der Innenverteidigers bemüht, doch PAOK blockte ab.

Ein Abschied von Chabot würde ohnehin wohl nur im Abstiegsfall in Frage kommen. „Wir haben dazu im Innenverhältnis mit der Mannschaft schon klar gesprochen“, sagte Kölns Geschäftsführer in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Ich habe allen gesagt, wie meine Position ist. Das ist jetzt eine Sondersituation, die gab es noch nie im deutschen Fußball. Das heißt automatisch, dass es auf der Abgangsseite keine großen Kaderbewegungen geben kann. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“ Chabot ist zweifelsohne ein Eckpfeiler der Geißböcke, gehört in dieser Saison zu den besten Innenverteidigern der Liga, überzeugt mit überragenden Zweikampfwerten, einer guten Passquote und einem starken Spielaufbau.

Neben der Eintracht soll laut „Bild“ auch der VfB Stuttgart interessiert sein. Die Schwaben würden den Abwehrspieler demnach seit Wochen beobachten.

Nadjombe verlässt den 1. FC Köln

Zwar darf der FC für ein Jahr keine neuen Spieler aufnehmen, abgeben darf der Klub Akteure aber sehr wohl. Das Online-Portal fussballeuropa.com berichtet von einem möglichen Weggang beim 1. FC Köln: Verliert der FC mit Pierre Nadjombe ein weiteres Talent?

Laut dem Artikel werde der FC nach „aller Wahrscheinlichkeit“ Pierre Nadjombe verlieren. Der U21-Stammspieler der Kölner stehe demnach in Gesprächen mit einem Zweitligisten, die Verhandlungen seien „sehr konkret“. Der 20-jährige Nationalspieler der U23 von Togo kam in der Regionalliga West in jeder Begegnung zum Einsatz, nur zwei Mal von der Bank. Gegen den Spitzenreiter aus Bocholt erzielte der Rechtsverteidiger den 1:0-Siegtreffer, insgesamt kommt Nadjombe in dieser Saison auf zwei Tore und drei Assists. Der Kölner Youngster trainierte bereits bei den Profis mit und kam unter anderem in den Testspielen gegen Bergisch Gladbach und Reusrath auch zum Einsatz. Gegen Reusrath legte der Außenbahnspieler Sargis Adamyan sogar ein Tor auf.

Kommt der FC zu spät?

Doch laut Online-Artikel soll der Youngster schon bald für einen anderen Klub im Einsatz sein. Nadjombe strebe einen Wechsel in diesem Winter, spätestens im kommenden Sommer an. fussballeuropa.com berichtet weiter, dass Nadjombe aus dem Profitrakt nicht die nötige Rückendeckung und Unterstützung erhalte. Ähnlich wie bei Justin Diehl will laut Artikel auch Nadjombe seinen Vertrag bis Sommer 2024 nicht bei den Kölnern verlängern. Gerade angesichts der Transfersperre ein herber Schlag. Denn Nadjombe gilt als ein großes Talent auf der rechten Außenbahn, könnte in Zukunft eine wichtige Rolle auch bei den Profis spielen. Zumal der Vertrag von Benno Schmitz im kommenden Sommer ausläuft, genauso wie die Leihe von Rasmus Carstensen, für den der FC immerhin eine Kaufoption besitzt. Nadjombes Chancen auf eine Rolle bei den Profis stünde also gar nicht schlecht.

Erst auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Christian Keller, wie wichtig der Unterbau der Geißböcke in Zukunft angesichts des Registrierungsverbots sein werde. „Wir können jetzt auch mal Dinge angehen, die man in einer normalen Situation vielleicht nicht angegangen wäre“, sagte Keller zum Thema „Nachwuchsarbeit“. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit.“ Eine Äußerung, die der Sportdirektor durchaus in Bezug auf Baumgart gesagt haben dürfte, dem einige Fans zu wenig Mut gerade in Bezug auf die Youngster nachsagten. Eine wichtige Rolle werde dabei natürlich auch der neue Trainer spielen, betonte Keller.

Laut Artikel könnte der FC in dieser Hinsicht aber zu spät kommen. Demnach habe sich Nadjombe bereits für einen Wechsel fest entschieden, an der Entscheidung gäbe es „nichts mehr zu rütteln“. Wohin es den 20-Jährigen verschlägt, nennt fussballeuropa.com nicht. Das Online-Portal liga-zwei.de spekuliert bereits mit einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

—— Der internationale Sportgerichtshof hat die FIFA-Sperre bestätigt —–

Wie ernst ist das Interesse an Keitel?

Die Marschroute in Sachen Transferfenster ist beim FC klar – zumindest nach den Kölner Verantwortlichen. „Es würde unserer Mannschaft sicherlich helfen, wenn wir die Achse – Stürmer, Sechser und Innenverteidiger – noch einmal verstärken könnten“, wiederholte Kölns Sportchef Christian Keller erst vor wenigen Tagen und grenzte die Suche direkt ein. „Wenn wir im Winter Spieler holen, dann ist es das Bestreben, keinen jungen, entwicklungsfähigen Spieler zu verpflichten, sondern einen Spieler, von dem wir denken, dass er uns sofort weiterhilft.“ Wie die „Bild“ berichtet, könnte Yannik Keitel ins Beuteschema passen. Und der Name wird auch bereits in den Sozialen Medien diskutiert. Laut der „Bild“ sei es „denkbar“, dass der FC an Keitel interessiert sein könnte. Immerhin gab es schon im Sommer das Interesse. Steffen Baumgart und Keller holten sich damals einen Korb beim SC ab, angeblich soll eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum gestanden haben.

Lange Verletzungsmisere

Nun sind die Kölner nach wie vor auf der Suche nach einem Sechser. Auch, weil dadurch ein Transfer von Dejan Ljubicic möglich werden könnte. Ein Wechsel des Mittelfeldspielers steht im Raum, um eventuell Gelder für mögliche Neuverpflichtungen zu akquirieren. Laut dem Artikel sei Keitel auch im Sommer an einem Wechsel nach Köln interessiert gewesen. Tatsächlich war der FC im Sommer nicht der einzige Interessent. Auch der VfB Stuttgart soll den Hut in den Ring geworfen haben. Freiburg hielt an dem Mittelfeldspieler fest, der in der U21 bereits neben Eric Martel auf der Doppelsechs gespielt hat. Tatsächlich kommt der 23-Jährige beim SC in dieser Saison erst auf drei Einsätze für die Mannschaft aus dem Breisgau, spielte ganze 126 Minuten.

Allerdings spielte da auch die Verletzungsmisere von Keitel eine große Rolle. Seit Oktober fehlte der Mittelfeldspieler immer wieder aufgrund von anhaltenden Adduktorenverletzungen und stand nur einmal im Kader. Ganze elf Wochen setzte die Verletzung den Spieler außer Gefecht. Ob Keitel dem FC also sofort im zentralen Mittelfeld helfen könnte, ist offen und hängt von der Genesung ab. In seinen vier Jahren beim SC sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend 66 Einsätze ein, spielte im Schnitt eine gute halbe Stunde. Der Durchbruch ist dem Mittelfeldspieler in Freiburg noch nicht gelungen. Auch beim FC bestünde also die Gefahr, dass sich der Spieler noch entwickeln müsse. Das schloss Baumgart bei seinem Transfergesuch kategorisch aus. Zum Entwickeln habe man nun keine Zeit mehr, sagte der Coach. Zumal sich mit Denis Huseinbasic und Jacob Christensen zu entwickelnde Spieler im Kader befinden.

Für eine mögliche Verpflichtung spricht Keitels im kommenden Sommer auslaufender Vertrag. Will der SC den Spieler verkaufen und zumindest noch eine geringe Ablöse einstreichen, wäre ein Wechsel wohl nur im Winter eine Option. Den aktuellen Marktwert berechnet gool.ai auf mehr als drei Millionen Euro. Nach wie vor steht und fällt ohnehin jeder Transfer-Entscheidung mit dem CAS-Urteil.

FC an Reese interessiert?

Acht Neuzugänge, einige Abgänge hatte der FC im Sommer zu verzeichnen. Ob nun im Winter nachverpflichtet werden darf, ist komplett offen. Falls ja, wollen die Kölner auf drei Positionen nachjustieren. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

picture alliance/dpa | Andreas Gora

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Interesse an Reese?

Laut der „Sport Bild“ hat der 1. FC Köln weiterhin Interesse an Fabian Reese. Der 26-Jährige war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Augsburg, Köln und Bremen, der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.

Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.

Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen

Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Reich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.

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Limnios vor dem Absprung?

Während sich die Suche nach Neuverpflichtungen beim FC schwer gestaltet, bahnt sich offenbar ein Abgang beim 1. FC Köln an. Wie das griechische Portal „Sportime“ berichtet, wird Dimitrios Limnios den FC bereits im Winter verlassen. Das kommt nicht wirklich überraschend, denn bei den Geißböcken ist der Grieche bekanntermaßen außen vor, steht nicht im Kader, erhält keine Chance. Wie das Portal angibt, habe man sich bereits mündlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Limnios wird mit Klubs aus Polen, der Niederlande und der 2. Bundesliga in Verbindung gebracht. Für den FC besonders ärgerlich: Limnios hat die Geißböcke bei der Verpflichtung drei Millionen Euro Ablöse gekostet. In Köln konnte sich der Außenbahnspieler nie durchsetzen.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Moukoko im Kölner Fokus?

Noch im Sommer betonte FC-Sportdirektor Christian Keller, man wolle keinen neuen Stürmer verpflichten, der aktuelle Kader sei stark genug. Nach dem elften Spieltag der Fußball-Bundesliga deutet viel darauf hin, dass der Sportdirektor mit der Beurteilung ein wenig daneben gelegen habe. Und dem Vernehmen nach hat es auch im Sommer durchaus Versuche gegeben, einen neuen Stürmer zu verpflichten. So berichtete die Sportbild erst in der vergangenen Woche, dass der FC beim Versuch, Youssoufa Moukoko unter Vertrag zu nehmen, abgeblitzt sei. Der FC sei zu spät gekommen, Moukoko habe sich gegen einen schnellen Wechsel entschieden, wolle sich bei Dortmund durchsetzen. Das generelle Interesse bestätigte Steffen Baumgart am Montag.

Wie nun die „Bild“ berichtet, ist das Interesse an dem Stürmer, der sich aktuell gemeinsam mit Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 auf Länderspielreise befindet, nicht abgeklungen. Im Gegenteil. Der Stürmer soll auf der Wunschliste der Kölner ganz oben stehen. Nachdem der BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Dass es aktuell Kontakt zwischen Moukoko und dem FC gebe, dementierte Baumgart aber ebenfalls am Montag.

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Der FC ist auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga. „Ich glaube, dass wir insgesamt gucken müssen: Wenn wir Spieler holen – und jetzt äußere ich einen Wunsch – dann sollten es Spieler sein, die ich nicht mehr entwickeln muss, sondern die in der Bundesliga gespielt haben. Und nicht jemanden, der vielleicht irgendwann mal hilft“, hatte FC-Trainer Steffen Baumgart vergangene Woche gesagt. Am vergangenen Sonntag hatte wiederum Christian Keller betont, ein neuer Stürmer stände ganz oben auf der Agenda. Möglicherweise erhofft sich der Stürmer mehr Einsatzzeit bei einem anderen Bundesligisten, der BVB wirkt auch alles andere als glücklich mit dem Angreifer.

Ein Wechsel von Moukoko erschien ohnehin unrealistisch. Ein Kauf des Stürmers kommt nicht in Frage. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Wenn überhaupt wäre eine Leihe in Frage gekommen. Der FC würde dann einen Teil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Ohnehin schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Damit schwebt der FC einmal mehr im Ungewissen. Am vergangenen Sonntag betonte Keller, dass das wiederum Transferverhandlungen nicht erleichtere. Die Erfahrung machte der FC bekanntlich im Sommer mit Benedict Hollerbach, der den Kölnern noch von der Angel gesprungen ist. Ähnlich soll es sich auch bei einem Sechser verhalten haben.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Interesse an Chabot?

Wie „Sport1“ berichtet, haben neben Teams aus der Premier-League auch einige Top-Klubs der Bundesliga den Spieler auf dem Zettel. Um welche Vereine es sich dabei handelt, nennt das Online-Portal des TV-Senders nicht. Fakt ist aber, dass Chabot bereits seit der vergangenen Saison einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Der 25-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seiner Premierensaison für die Kölner in der vergangenen Spielzeit einen Stammplatz erarbeitet. Das Interesse anderer Klubs kommt also alles andere als überraschend und war nur eine Frage der Zeit.

Im Winter 22 war Chabot von Sampdoria Genua ausgeliehen worden. Der Abwehrspieler kam in der Rückrunde allerdings nur zu vier Einsätzen, davon zwei in der Startelf. „Ich habe erst einmal gebraucht, um mich an die Liga, das Tempo zu gewöhnen“, sagte Chabot im Sommer in einem Sky-Interview. In der vergangenen Saison steigerte sich Chabot und wurde zum Stammspieler, auch aufgrund der Verletzung von Luca Kilian. Nicht nur das, der Innenverteidiger war absoluter Leistungsträger, mit erstaunlich wenigen Ausreißern nach unten. Und er war einer der zweikampfstärksten Abwehrspieler der Liga. Der FC verpflichtete Chabot im Früh-Sommer fest.

An die Leistung der vergangenen Saison konnte der 25-Jährige trotz der Krise in der neuen Spielzeit nahtlos anknüpfen. Aktuell kommt der 25-Jährige auf eine Zweikampfquote von rund 66 Prozent – er gewinnt zwei von drei seiner Duelle. Zudem kommen nahezu neun von zehn Pässen zu seinen Mitspielern. In dieser Saison stand Chabot in allen Spielen der Kölner auf dem Platz, wurde nur aufgrund einer muskulären Verletzung gegen Frankfurt vorzeitig ausgewechselt. Chabot hält gemeinsam mit Timo Hübers die FC-Defensive zusammen. Nicht umsonst haben die Kölner trotz des Tabellenplatzes erst 15 Gegentore kassiert. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2026, der Marktwert liegt laut Experten bei rund fünf Millionen Euro. Mögliche Kölner Abgänge wären nicht von einer möglichen Transfersperre betroffen. Aktuell ist es aber trotz der klammen Kassen und gerade wegen der drohenden Sanktion eher unwahrscheinlich, dass die Kölner ihren Abwehrchef ziehen lassen werden.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Pedersen wechselt nach Wales

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Update: Dominique Heintz hat beim FC unterschrieben

Dominique Heintz steht unmittelbar vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Nach unseren Informationen soll der Verteidiger bereits am Donnerstag bei den Geißböcken offiziell vorgestellt werden. Noch in der vergangenen Woche hatte FC-Trainer Steffen Baumgart gesagt, er wäre auch nach dem Abgang von Nikola Soldo mit dem Kader zufrieden, man halte aber die Augen offen. Schließlich könne man die Vakanz intern auffangen. Tatsächlich geht Köln aber ebenfalls nach Aussage von Baumgart mit nur drei Bundesliga tauglichen Innenverteidigern in die Saison. Ein „Lassen wir uns überraschen“, konnte sich der Coach ebenfalls nicht verkneifen. Der Transfer von Dominique Heintz kommt allerdings nicht überraschend. Schon Mitte August hatte unter anderem die „Bild“ über einen möglichen Wechsel des Innenverteidigers spekuliert. Nun fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der 30-Jährige spielte von 2015 bis 2018 für den FC. Über den SC Freiburg landete der Innenverteidiger beim FC Union Berlin. Dort kam Heintz nur selten zum Einsatz und wurde in der Rückrunde der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen. Auch nach seiner Rückkehr nach Berlin würde Heintz wohl nur auf wenig Einsatzzeit kommen. Aufgrund seiner geringen Chancen sollte Heintz für den FC durchaus bezahlbar sein. Der Innenverteidiger hat bei Union noch Vertrag bis 2024.

Eine Lösung im Fall Faride Alidou scheint in Sicht

Update: Alidou hat beim FC unterschrieben

Noch am vergangenen Montag äußerte FC-Trainer Steffen Baumgart einen Wunsch – wenn auch indirekt. Der Kölner Coach betonte, dass ihm einfach drei, vier schnelle Leute im Kader fehlen würden. Und das war eben in jener Begegnung deutlich zu sehen. Nach dem Ausfall von Linton Maina fehlt auf den Außenbahnen das Tempo. So sehr, dass Baumgart Neuzugang Rasmus Carstensen kurzfristig von einem rechten Verteidiger zu einem rechten Offensivspieler umfunktionierte – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Dass die Kölner sich nach einem neuen Offensivspieler, der eben jenes Leistungsattribut mitbringt, ist bekannt. Auch ein Name geistert seit Wochen durch das Geißbockheim: Faride Alidou von Eintracht Frankfurt. Die Verpflichtung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. So sollen sich der Verein und der U21-Nationalspieler bereits geeinigt haben.

Wie berichtet, hängt der Deal nach wie vor an einer Kaufoption, die der FC gerne im Vertrag verankert haben will, Frankfurt aber ablehnt. Dennoch könnte schon bald Bewegung in die Causa kommen. Bei einer Pressekonferenz der Hessen äußerte sich Markus Krösche zu der Personalie. „Es ist wichtig, dass Faride Spielpraxis bekommt“, sagte der Sportchef und Freund von Steffen Baumgart. Und auf die Frage, ob es zu dem Wechsel nach Köln kommen würde. „Das kann passieren“, sagte der 42-Jährige lächelnd. „Es kann sein, dass wir da eine Lösung finden.“ Ein Dementi hört sich anders an. Zu der möglichen Kaufoption wolle sich Krösche nicht festlegen. „Wir sind noch nicht in dem Status, über Details zu sprechen.“ Die Lösung könnte – wie der „Kicker“ berichtet – eine Rückkaufoption der Frankfurter sein. In diesem Fall würde der FC die Kaufoption ziehen können und Frankfurt den FC im Grunde auskontern. Dann müssten die Hessen aber eine höhere Ablöse bezahlen. Laut Sport1-Informationen soll sich die Kaufoption zwischen drei und vier Millionen Euro bewegen, die Rückkaufoption bei fünf bis sechs Millionen Euro.

Alidou nicht beim Eintracht-Training

FC-Trainer Steffen Baumgart wollte am Donnerstag eine Einigung nicht bestätigen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns um einen Offensivspieler bemühen“, sagte der Kölner Coach. „Aber dass da eine Einigung vorliegen soll, ist bei Weitem nicht so.“ Fakt ist: Die Kölner suchen händeringend nach einem schnellen Spieler, den sie in Faride Alidou gefunden haben. Der Spieler will sich beim FC entwickeln, die Frankfurter wollen, dass der Akteur Spielpraxis erhält. Eine Lösung scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte Alidou ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. Und: Alidou nahm am Donnerstag nicht mehr am Training der Eintracht teil.

Soldo vor Wechsel

Nikola Soldo steht offenbar vor einem Wechsel. Am Mittwoch hatte der Abwehrspieler bereits beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Innenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserlautern in die 2. Bundesliga. Zuletzt hatten die Verantwortlichen immer wieder gesagt, dass sie Soldo keine Steine in den Weg legen würden. Im Gegenteil: Steffen Baumgart hatte zuletzt betont, dass er nur noch über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau verfüge. Neben den Stammverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot meinte der Coach Luca Kilian. Soldo galt somit schon länger als möglicher Transferkandidat.

Der Innenverteidiger war in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Sommer an den Rhein geholt und sogar erst nach dem Ende des Deadline-Days vorgestellt worden. Beim FC konnte sich der Sohn von Ex-FC-Profi Zvonimir Soldo nicht durchsetzen, kam in der Vorsaison auf sieben Bundesliga- sowie vier Conference-League-Einsätze. Bei der U21-EM wollte er sich mit Kroatien für weitere Aufgaben bewerben, Soldo spielte nicht eine einzige Minute, Kroatien schied wie Deutschland in der Gruppenphase aus. Ob der FC den Innenverteidiger verleiht oder verkauft, ist noch offen. Beide Varianten sind denkbar. So oder so werden die Kölner dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des Kroaten auf 1,8 Millionen Euro.

Keller dementiert Ljubicic-Gerücht

Christian Keller hat am Abend die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dejan Ljubicic Richtung Wolfsburg ausgeschlossen. Am Rande des Fußball-Talks der „Rheinischen Post“ sagte Keller, dass der Österreicher in der kommenden Saison definitiv in Köln spiele.

Dejan Ljubicic vor dem Absprung? (dementiert)

Laut Sky befinden sich der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher meist in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Hat der FC doch noch Interesse an einem Sechser?

Wie das schweizer Portal 4-4-2.ch berichtet, soll der FC Interesse an einer Leihe Charles Pickel von Cremonese haben. Der Mittelfeldspieler ist mit dem italienischen Klub abgestiegen und sucht eine neue Herausforderung in der Bundesliga. Neben dem FC soll auch der VfB Stuttgart bereits ein Angebot unterbreitet haben. Allerdings wollen die Schwaben den 26-Jährigen fest verpflichten. Pickels ist ein ähnlicher Spielertyp wie Ellyes Skhiri und war 2021 bereits bei den Kölnern im Gespräch. Pickel hat noch Vertrag bis 2026, der Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Offenbar haben die Schwaben aktuell die Nase vorne. Spannend: Liegt Cremonese wirklich ein Angebot von den Kölnern vor, scheint der FC doch noch an der Verpflichtung eines Sechser interessiert zu sein.

FC hat Carstensen auf der Liste (30. Juli) – Update: Carstensen bereits in Kön

Wie mehrere belgische Medien berichten, hat der 1. FC Köln Interesse an Rasmus Carstensen. Der Kontakt bestehe dem Vernehmen nach schon länger. So berichtet die seriöse Tageszeitung „Het Belang van Limburg„, dass der FC als einer von mehreren Bundesligisten Interesse an einer Verpflichtung von Rasmus Carstensen habe. Demnach habe der Rechtsverteidiger aufgrund der starken Konkurrenz beim KRC Genk kaum Aussicht auf Einsätze. Der belgische Erstligist kann sich eine Leihe des 22-Jährigen gut vorstellen und hat damit einige internationale Erstligisten auf den Plan gerufen. So offenbar auch den FC, der weiterhin nach einem Backup für Benno Schmitz sucht. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere.

Update: Mittlerweile hat der Abwehrspieler den Medizin-Check in Köln absolviert. Die Unterschrift steht noch aus.

FC weiter auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der dänische U21-Nationalspieler, der am Samstag in Molenbeek nicht zum Kader des KRC gehörte, wurde bei Silkeborg IF ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Dort konnte sich der 22-Jährige allerdings nicht durchsetzen. In der ersten Liga kam Carstensen auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 47 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen.

Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Carstensen hat bei dem belgischen Erstligisten allerdings noch bis 2026 Vertrag. Ist der FC an einem Kauf interessiert, wäre also eine Ablöse für den Rechtsverteidiger fällig. Zuletzt hatte Baumgart FC-Youngster Meiko Wäschenbach auf der Position getestet. Der U19-Pokalsieger machte seine Sache auch gut, dennoch will der FC noch einmal auf der Verteidigerposition tätig werden.

Pedersen vor dem Absprung? (29. Juli)

Am Samstag spielte Kristian Pedersen noch für den 1. FC Köln das Testspiel gegen Erzgebirge Aue, am kommenden Wochenende könnte er ein Spiel in der EFL Championship gegen seinen Ex-Klub Birmingham City bestreiten – und das mit Swansea City. Das berichten zumindest einige walisische Online-Portale, unter anderem das gut informierte Portal planetswans.co.uk. Am Nachmittag hatte Swansea-Trainer Michael Duff angekündigt, dass schon in den kommenden Tagen drei Spieler den Medizincheck bei Swansea absolvieren werden. Namen wollte der 45-Jährige nicht nennen. Allerdings sind zwei Spieler schon bekannt. So berichteten unter anderem die BBC sowie zuvor planetswans, dass es sich um Carl Rushworth and Harrison Ashby handeln soll.

Der dritte Spieler sei laut der walisischen Portale Kristian Pedersen. So heißt es, dass der Linksverteidiger bereits in den kommenden Tagen zur medizinischen Untersuchung in Wales erwartet werde und tatsächlich eine Option für die Begegnung gegen Birmingham sei. Pedersen kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Pedersen war aber Anfang des Jahres noch verletzt. Tatsächlich hatten die Kölner Verantwortlichen immer betont, dass man mit Spielern spreche, die mit ihrer Situation unglücklich seien. Gegen Jonas Hector hatte Pedersen keine Chance und nun hat Leart Paqarada auf der linken Seite ebenfalls die besseren Karten. Zudem drängte sich zuletzt Max Finkgräfe auf. Der Youngster spielte zwar eine überragende Vorbereitung und sich ins Blickfeld, ob der 19-Jährige aber schon das Zeug zum Backup von Paqarada hat, ist fraglich.

So müssten die Kölner möglicherweise auch noch auf der linken Abwehrseite einen weiteren Verteidiger suchen. Eine Alternative könnte dann auch wieder Noah Katterbach werden. Der Verteidiger erholt sich von seinem Kreuzbandriss. Er war trotz der Verletzung weiterhin mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Immerhin würde der FC aktuell noch eine Ablöse erzielen. Allerdings liegt den Geißböcken noch kein Angebot vor und beim FC weiß man nichts von einer medizinischen Untersuchung des Dänen.

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Offiziell: Ellyes Skhiri wechselt zu Eintracht Frankfurt

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Offiziell: Ellyes Skhiri wechselt zu Eintracht Frankfurt

Ellyes Skhiri wird in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen. Der Mittelfeldspieler unterschrieb bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis 2027.

Lange hatten einige Kölner Fans doch noch auf einen Verbleib gehofft, am Mittwochvormittag gab Skhiri seinen Abschied von Köln bekannt. Und jetzt ist es offiziell: Ellyes Skhiri wechselt zu Eintracht Frankfurt. Der Tunesier hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Ellyes Skhiri wechselt zu Eintracht Frankfurt

Es passte zu Ellyes Skhiri, dass er sich erst noch einmal stilvoll von den Kölner Fans verabschieden wollte. Und das mit einem emotionalen Post. „Danke an dieses Verein, der so besonders, familiär und traditionell ist, der diese seltenen Werte lebt! Danke an die Fans, die so außergewöhnlich, unvergesslich und treu waren. Ihr seid die Seele des FC! Danke an diese Stadt, die so offen und herzlich ist und in der ich wunderbare Menschen kennengelernt habe. Hier, wo unsere Tochter geboren wurde, konnten wir uns auch als Familie wohlfühlen“, schrieb Skhiri unter anderem. „Ein neues Abenteuer wartet auf mich. Ein neuer Abschnitt, der mir, so hoffe ich, erlaubt, mich weiterzuentwickeln und voran zu kommen, um meine Träume und sportlichen Ziele zu erreichen.“

Diese Träume will Skhiri nun mit Eintracht Frankfurt erreichen. Immerhin treten die Hessen in der Conference League an, sind direkt für die Play-offs gesetzt. Skhiri hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Um Punkt 20 Uhr veröffentlichten Frankfurt und Skhiri via Instagram ein Video mit Skhiri im Frankfurt-Trikot. „Eintracht Frankfurt ist ein Klub, der in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung genommen hat. Mich hat beeindruckt, wie intensiv sich die Verantwortlichen um mich bemüht haben. Ich bin überzeugt, dass Frankfurt für mich der richtige nächste Schritt ist und wir gemeinsam unsere Ziele erreichen werden“, so Skhiri. „Besonders wichtig war mir nach meiner sehr schönen Zeit in Köln, zu einem Klub zu wechseln, der international spielt und bei dem Emotionalität eine große Rolle spielt. Ich freue mich daher vor allem auf die Heimspiele vor dem tollen Frankfurter Publikum.“

Viele Gerüchte um Skhiri

Obwohl der Tunesier schon früh seinen Abschied aus Köln bekannt gegeben hatte und zu den besten Mittelfeldspielern der Liga gehörte, hielten sich die Transfergerüchte um den 28-Jährigen in Grenzen – zumindest die konkreten. So wurde der Mittelfeldspieler mit der AS Roma, dem AC Milan und dem FC Sevilla in Verbindung gebracht. Wie berichtet, waren die Wechsel aber aus diversen Gründen sehr unwahrscheinlich.

Skhiri war 2019 für sechs Millionen Euro von Montpellier an den Rhein gewechselt. Beim FC avancierte der Mittelfeldspieler zu einer festen Größe und in den vergangenen beiden Spielzeiten zum absoluten Leistungsträger. Erst in der vergangenen Woche hatte das Fachmagazin „Kicker“ den Tunesier zum besten Sechser der Liga gekürt. Für den FC lief Skhiri 133 Mal auf und erzielte 20 Tore. „Er ist ein gestandener Bundesligaspieler mit reichlich nationaler und internationaler Erfahrung. Er hat sich trotz lukrativer Angebote aus dem In- und Ausland für die Eintracht entschieden und damit unterstrichen, wie sehr er sich mit der Aufgabe hier in Frankfurt identifiziert. Ellyes wird ein wichtiger Spieler und Stabilisator im defensiven Mittelfeld sein“, sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche.

 

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Ellyes Skhiri verkündet seinen Abschied

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Ellyes Skhiri verkündet seinen Abschied

Ellyes Skhiri will den nächsten Karriereschritt gehen. Trotz seiner beeindruckenden Statistiken, seinem ausgelaufenen Vertrag und seiner frühen Abschiedserklärung, war ein neuer Kontrakt lange nicht vermeldet. Dennoch hat sich der Tunesier von den FC-Fans verabschiedet und am Abend den Wechsel zu Frankfurt bestätigt.

In leichter Trainingsbekleidung marschierte Ellyes Skhiri am Dienstagmittag über das Vereinsgelände des 1. FC Köln und mag damit vielleicht ein wenig Schnappatmung bei dem ein oder anderen zufällig anwesenden FC-Fan verursacht haben. Allerdings in neutraler Trainingsbekleidung: weißes Hemd, dunkle Shorts. Dass der Tunesier doch noch beim FC verbleibt, ist ausgeschlossen. Am Mittwochmorgen verabschiedete sich Skhiri mit emotionalen Worten bei den FC-Fans. Ellyes Skhiri verkündet seinen Abschied beim FC. Am Mittwochabend folgte die Bestätigung zu dem Frankfurt-Transfer.

Wenige Minuten nach dem emotionalen Abschied von Timo Horn und Jonas Hector feierte ein ganzes Stadion am letzten Spieltag der vergangenen Saison einen ganz anderen Helden, einen stillen Helden. Ellyes Skhiri tat sich schwer, wollte das Scheinwerferlicht in diesem Moment ganz offensichtlich nicht. Und brauchte es auch sonst nie so wirklich. Skhiri arbeitete beim FC hart, aufopferungsvoll, aber er arbeitete im Hintergrund. Gelassen, unaufgeregt, still. Ähnlich verhält es sich gerade mit dem „Kampf“ um seinen neuen Arbeitgeber.

Das Buhlen um den Mittelfeldspieler, den das Fachmagazin „Kicker“ erst kürzlich zum besten Sechser der Liga deklarierte, verlief für einen Transfersommer ebenfalls einigermaßen unaufgeregt, aber auch seltsam atypisch. Skhiris Leistungen sprechen eine deutliche Sprache. Das Laufwunder der Bundesliga überzeugte in zahlreichen Spielen und in genauso vielen Statistiken. In so vielen, dass eigentlich kein ambitionierter Bundesligist an dem Sechser geräuschlos vorbeigehen kann. Gool.ai berechnet den Marktwert des 28-Jährigen auf mehr als 15 Millionen Euro. Die Online-Plattform analysiert Spieler anhand objektiver Leistungsparameter. Der Durchschnitt von 15 vergleichbaren Spielern der Bundesliga liegt 1,5 Millionen Euro unter dem Marktwert von Skhiri. Kein Wunder also, dass sich der Tunesier höhere Ziele gesteckt hat, den nächsten, vielleicht den letzten Schritt seiner Karriere gehen will.

Screenshot Instagram

Den kündigte Skhiri nun in emotionalen Worten via Instagram an. „Ein neues Abenteuer wartet auf mich. Ein neuer Abschnitt, der mir – so hoffe ich – erlaubt, mich weiterzuentwickeln und voranzukommen, um meine Träume und sportlichen Ziele zu erreichen“, schreibt Skhiri. Und: „Danke an die Fans, die so außergewöhnlich, unvergesslich und treu waren.“

Wie groß war das Interesse an Skhiri?

Doch obwohl Skhiri seinen Abschiedswunsch früh kommunizierte, blieb es zum Ende der Saison lange kalt in der Gerüchteküche. Nur die üblichen Verdächtigen flammten auf. Hier Olympique Lyon, da ein loses Interesse aus Portugal, vielleicht auch Leverkusen oder Gladbach. So richtig handfest war das alles nicht. Erst vor knapp zwei Wochen nahm das Geschacher um den Tunesier Fahrt auf. Und zwar so richtig und mit großen Namen.

Der AC Milan sollte Interesse haben. Nicht nur das. Das Online-Portal „tuttomercatoweb“ gab bei der Meldung Mitte Juni sogar konkrete Zahlen an, sprach von einem Dreijahresvertrag und nannte ein Gehalt von zwei Millionen Euro. Vereinsnahe Journalisten dementierten allerdings nur kurze Zeit später, sprachen davon, dass Milan „anderes vorhabe“ und die Zahlen wohl eher von einem Angebot des FC Sevilla stammen würden. Wie groß das Interesse der Rossoneri an Skhiri wirklich war oder ist, werden letztendlich wohl nur die beteiligten Parteien wissen. Fakt ist: Milan ist an einer Handvoll Spieler interessiert, in den italienischen Medien fällt der Name Skhiri in diesem Bezug aktuell nicht mehr. Dem Vernehmen nach soll Milan unter anderem Alkmaar 20 Millionen Euro für Tijjani Reijnders geboten haben, Ruben Loftus-Cheek ist gerade erst für 16 Millionen Euro von Chelsea nach Mailand gewechselt. Der AS Rom soll Skhiri laut einem Artikel der „Corriere dello Sport“ angeboten worden sein, nun müssen sich die Römer so oder so mit anderen Namen beschäftigen.

Frankfurt-Wechsel bestätigt

Interessant: Bei den meisten internationalen Bewerbern handelt es sich um Teams, die schon in der Vergangenheit immer wieder mit Skhiri in Verbindung gebracht worden sind. Konkret wurde es dabei selten. So soll auch der FC Sevilla ein Angebot unterbreitet haben. Die „AS“ meldete unter anderem, dass Skhiri im Fokus stehe, man aber erst einmal einen neuen sportlichen Leiter nach dem Abgang von Monchi suche. Den hat man mit Victor Orta mittlerweile gefunden. Offenbar hat man aber auch herausgefunden, warum Monchi überhaupt gegangen ist. Wie Radio Marca berichtet, hat der Klub rund 90 Millionen Euro Schulden angehäuft und sämtliche Spieler inklusive der Stars wie Ivan Rakitic auf die Transferliste setzen müssen.

Und so kam es nicht sonderlich überraschend, dass Skhiri tatsächlich weiterhin in der Bundesliga spielen wird, obwohl man dem 28-Jährigen vor wenigen Wochen noch das Interesse an einer Liga in Südeuropa nachsagte. Am Mittwochabend bestätigte Eintracht Frankfurt den Transfer. Skhiri hat einen Vertrag bis 2027 bei den Hessen unterschrieben. Gut möglich, dass sich Skhiri von den Fans erst einmal verabschieden wollte. Das hat er mit emotionalen Worten nun getan. „Ich bin sehr stolz, Teil dieser FC-Familie gewesen sein zu dürfen und dieses Trikot getragen zu haben. Ich werde euch nicht vergessen, ich werde euch immer in meinem Herzen tragen.“ Ein Abschied mit Stil. Passend zu Flaco!

 

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Wird es für Skhiri nun doch die Bundesliga?

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Wird es für Skhiri nun doch die Bundesliga?

Italien, Spanien, Frankreich oder doch wieder Bundesliga? Die Gerüchte um Ellyes Skhiri mehren sich. Zuletzt mischten Rom und Sevilla laut Medienberichten wieder bei Skhiri fleißig mit. Jetzt soll auch Frankfurt wieder im Rennen sein.

AS Rom, AC Mailand oder doch der FC Sevilla – die Teams aus Südeuropa wurden zuletzt im Werben um Ellyes Skhiri von der internationalen Presse als heiße Kandidaten genannt. Nun gibt es allerdings neue Quellen: Wird es für Skhiri nun doch die Bundesliga?

Laut internationaler Presse: Auch Rom und Sevilla mischen bei Skhiri weiter fleißig mit
Bild: Herbert Bucco

Von einem Interesse berichtet zumindest der Kicker. Demnach arbeite Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Wie das Fachmagazin berichtet, könnte die sportliche Perspektive für einen Wechsel innerhalb der Bundesliga sprechen. Skhiri würde in Frankfurt eine Führungsposition übernehmen, wäre mit großer Wahrscheinlichkeit sofort Stammspieler. Allerdings müsste er zunächst – wie im vergangenen Jahr mit dem FC – den Weg über die Playoffs der Conference League in das internationale Geschäft nehmen. Skhiri hatte immer wieder betont, dass er gerne international spielen würde.

Zudem würde der Tunesier vermutlich deutlich weniger Gehalt beziehen als in Italien und Spanien. Im Mai hatte es bereits Gerüchte über ein Interesse der Frankfurter gegeben. Unter anderem war Krösche, ehemaliger Wegbegleiter und Freund von Steffen Baumgart, oft im Kölner Stadion. Das Interesse soll sich zwischenzeitlich aber wieder abgekühlt haben. Dennoch rechnen sich die Frankfurter gute Chancen aus. Noch in der vergangenen Woche war es still um Ellyes Skhiri geworden – es gab wenig Gerüchte und wenn, wenig bis gar keine belastbaren Quellen. Kein Wunder, dass so mancher FC-Fan auf den Verbleib des Sechsers hofft. Selbst FC-Trainer Steffen Baumgart betonte noch einmal, dass für Skhiri die Tür immer offen stehe. Glaubt man den zahlreichen Meldungen, stehen allerdings auch Klubs aus ganz Europa Schlange. Eine Entscheidung könnte möglicherweise Anfang nächster Woche fallen.

Corriere dello Sport: Skhiri Rom angeboten

Italien: In der vergangenen Woche geisterte der Name Skhiri durch die italienischen Sozialen Medien. An verschiedenen Stellen wurde der Tunesier mit der AS Roma in Verbindung gebracht. Es habe Kontakt gegeben, Skhiri sei im Gespräch – einzig: die verlässliche Quelle fehlte. Die gibt es nun. Wie die renommierte „Corriere dello Sport“ (21.6.) berichtet, soll Skhiri tatsächlich Roma angeboten worden sein – und zwar im Zuge anderer Verhandlungen. Laut der Sportzeitung habe sich die Berater-Agentur von Skhiri mit Vertretern von Roma getroffen, allerdings, um über Gianluca Scamacca von West Ham United zu sprechen – in diesem Gespräch soll „die Idee“ um Skhiri entstanden sein. Eine Antwort stünde noch aus.

Auch die „Corriere dello Sport“ weist allerdings auf Konkurrenz aus dem eigenen Land hin. Nämlich auf ein Angebot vom AC Milan. Wie berichtet, hatte das Online-Portal „tuttomercatoweb.com“ Anfang der Woche konkret von einem Angebot der Rossoneri gesprochen. Demnach würde Skhiri bei Milan jährlich rund zwei Millionen Euro verdienen und einen Dreijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr erhalten. Der AC Milan war schon vor zwei Jahren an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert. Beide Klubs werden in der kommenden Saison international spielen, ein Wunsch, den Skhiri äußerte. Milan tritt in der Königsklasse an, die AS Roma in der Europa League. Kurios: Skhiri folgt auf Instagram einigen europäischen Top-Klubs – unter anderem auch dem AC Milan.

AS: Skhiri Thema bei Sevilla

Frankreich: Fast schon obligatorisch wird der Name Ellyes Skhiri mit Olympique Lyon in Verbindung gebracht. Auch der französische Erstligist soll schon mehrfach an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert gewesen sein. Erst im vergangenen Winter soll es ein konkretes Angebot gegeben, Skhiri aber abgelehnt haben. Auch in diesem Sommer kocht das Gerücht wieder hoch, zumal Skhiri als Wunschkandidat von OL-Trainer Laurent Blanc gegolten haben. Allerdings berichten französische Medien übereinstimmend, dass Lyon auf der Sechser-Position eher an Geoffrey Kondogbia von Atlético Madrid interessiert seien. SKhiri ist in Frankreich geboren worden und aufgewachsen. Dennoch ist eine Rückkehr in seine Heimat eher unwahrscheinlich. Auch, weil vereinsnahe Social-Media-Kanäle berichten, Lyon sei mit dem Interesse zu spät.

Spanien: Auch in Spanien gibt es konkrete Spuren. Wie die „AS“ berichtet (20.6.), soll Skhiri auch weiterhin beim FC Sevilla ein Thema sein. Der Erstligist sei auch alles andere als abgeneigt. Allerdings lag laut Medienbericht der Fokus des Europa-League-Siegers zuletzt auf einer anderen Personalie. Nach dem Abschied von Sportdirektor Monchi soll die Lücke des sportlichen Leiters laut „AS“ erst einmal geschlossen werden, bevor es weitere Vertragsverhandlungen mit Spielern gäbe. Mit Victor Orta ist dieser gefunden. Orta ist für die Transfers des FC Sevilla verantwortlich – also könnte auch hier nun Bewegung in die Causa Skhiri kommen. Laut tunesischer Journalisten könnte Sevilla tatsächlich die Nase vorne haben. Auch Celta Vigo und der FC Valencia befassen sich schon länger mit Skhiri – Quellen über ein konkretes Interesse gibt es aktuell nicht.

Wechselt Skhiri doch innerhalb der Liga?

Bundesliga: Natürlich hat sich Skhiri in den vergangenen Jahren einen Namen in der Bundesliga gemacht. Dass deutsche Vereine demnach auch interessiert sind, ist verständlich. Neben Frankfurt wurde der Tunesier zuletzt mit RB Leipzig, Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Bei Leipzig soll das Interesse aber deutlich abgekühlt sein. Die Bild hatte zuletzt via Twitter erklärt, dass Skhiri auch bei Bayer kein Thema sei. Da der VfL genauso wenig wie der FC international spielen wird, ist ein Wechsel zu den Wölfen ebenfalls nicht wahrscheinlich. Zumal Skhiri andeutete, dass es ihn Richtung Süden zieht.

Weitere Interessenten: Wie berichtet, hat „tuttomercatoweb.com“ auch Crystal Palace als Interessenten genannt. Zwar sei es Skhiris Wunsch, mal in England zu spielen. Die Egales spielen aber in der kommenden Spielzeit nicht international. Auch Sporting Lissabon wird weiterhin ein Interesse nachgesagt.

 

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1. FC Köln: Eric Martel – auf den Spuren von Skhiri

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1. FC Köln: Eric Martel – auf den Spuren von Skhiri

Eric Martel wurde in den vorläufigen Kader für die U21-Europameisterschaft nominiert. Kein Wunder, der 21-Jährige gehört zu den absoluten Leistungsträgern beim 1. FC Köln und: Eric Martel befindet sich bereits auf den Spuren von Skhiri.

Die Fäuste geballt, die Muskeln angespannt, ein lauter Schrei – als Eric Martel vor genau zwei Monaten seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte, konnte er seine Gefühle kaum bändigen. „Das ist der Traum eines jeden Jungen. Da gehen die Emotionen mit einem durch“, erklärte der 21-Jährige nach seinem Tor beim 3:1-Erfolg in Augsburg. Für das Kölner Talent war es sogar mehr als der Debüt-Treffer, Martel zeigte seine Offensivqualitäten, die die FC-Verantwortlichen noch als Defizit ansehen. „Er kann noch offensiver denken und agieren, aber da sieht man schon eine deutliche Entwicklung“, sagte Christian Keller, der Sportdirektor des 1. FC Köln: Eric Martel bewies einmal mehr, dass er sich auf den Spuren von Skhiri befindet.

1. FC Köln: Eric Martel befindet sich bereits auf den Spuren von Skhiri
Bild: Herbert Bucco

Erst vor wenigen Tagen teilte der FC ein Bild von Eric Martel auf den Social-Medien-Kanälen: Es zeigte den Youngster bei einem gemeinsamen Abendessen mit unter anderem Maximilian Schmid. Dazu die Worte „Sommerpause eingeläutet.“ Doch Martels Sommerpause ist nicht von langer Dauer. Der Mittelfeldspieler ist für die U21-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Rumänien und Georgien (21. Juni bis 8. Juli) nominiert. Am heutigen Samstag bricht das Team zum Trainingslager nach Prad am Stilfserjoch in Südtirol auf. Diese Nominierung kommt nicht überraschend, sie ist folgerichtig. Martel ist seit November 2021 fester Bestandteil der U21, spielte zuvor auch schon in der U20 und U19.

Er hat einen brutalen Sprung hingelegt und ist noch lange nicht fertig“

Christian Keller

Und: Martel kann auf eine sehr gute Spielzeit im deutschen Oberhaus zurückblicken. Obwohl gerade erst 21 Jahre alt geworden, kam der Youngster wettbewerbsübergreifend in 35 Spielen zum Einsatz. Durch seine konsequente Defensivarbeit und eine überragende Laufleistung hat er den Abgang des Kölner Eigengewächses Salih Özcan nahezu vergessen gemacht. Gerade in der zweiten Saisonhälfte hat sich Martel für FC-Trainer Steffen Baumgart zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Mittelfristig soll Martel in die Fußstapfen von Ellyes Skhiri treten, den er in einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ als sein Vorbild bezeichnete. „Er hat einen brutalen Sprung hingelegt und ist noch lange nicht fertig“, sagte Christian Keller im Interview dem „Express„.

Skhiri und Martel liegen bei vielen Parametern gleichauf

Laut gool.ai hat der 21-Jährige seinen Marktwert tatsächlich auf 4,7 Millionen Euro gesteigert, liegt damit in der internen Rangliste der wertvollsten FC-Spieler auf Platz sieben. Das Online-Portal prognostiziert dem Mittelfeldspieler einen Marktwert von 7,5 Millionen Euro bis zum Sommer 2025. Damit ist er noch weit von Skhiri und dem für den Tunesier errechneten Marktwert von 15 Millionen Euro entfernt, nach den reinen Zahlen sind Skhiris Fußstapfen für den jungen Bayer aber nicht unerreichbar groß. Im Gegenteil – bei vielen Parametern bewegen sich die beiden Sechser auf Augenhöhe.

Martel

Eric

12.38

km/90 Min

304

Zweikämpfe

18

Sprints

FC-Spieler-Ranking

Zwar spulte Skhiri insgesamt 115 Kilometer mehr in der Liga ab, doch Martel spielte auch deutlich weniger. Hochgerechnet auf die Kilometer pro 90 Minuten kommt Skhiri auf 12,4 Kilometer, Martel auf 12,38. Der Tunesier absolvierte 19,25 Sprints pro Spiel, der U21-Nationalspieler 18. Skhiri gewann von 272 Zweikämpfen 56 Prozent, Martel von 304 Zweikämpfen 51 Prozent. Tatsächlich gibt es auch zahlreiche Daten, in denen der deutsche Youngster erfolgreicher ist. So brachte Martel 30 Prozent seiner 20 Flanken zum Mitspieler, Skhiri nur 23 Prozent von 13. Auch bei den erfolgreichen tödlichen Pässen und den gewonnen Zweikämpfen unter Druck schneidet der 21-Jährige deutlich besser ab.

Tatsächlich sind es die von Keller angesprochenen offensiven Parameter, die aktuell den großen Unterschied zwischen den beiden Akteuren machen. Skhiri kommt beispielsweise auf 27 Torschussvorlagen, während es bei Martel sieben sind. Der Tunesier war bei 75 Prozent seiner 32 Dribblings erfolgreich, Martel gerade einmal bei 50 Prozent seiner zwölf. Und: Skhiri erzielte sieben Treffer, Martel einen. „Ich muss noch mehr versuchen, Lösungen nach vorne zu suchen und da mutiger spielen. Ich würde mir wünschen, dass mal einer von mir reinfällt“, hatte Martel im März gesagt. Vier Wochen später fiel dann einer rein.

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