„Ich hoffe, dass er Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird“: Der FC braucht einen Skhiri-Ersatz

René Wagner auf der PK
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„Ich hoffe, dass er Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird“: Der FC braucht einen Skhiri-Ersatz

Kaum hatte sich Ellyes Skhiri vollständig beim FC integriert, wurde er von einer Verletzung wieder ausgebremst. Der Ausfall wiegt schwer. René Wagner hofft auf eine Rückkehr nach der Winterpause, bis dahin müssen jedoch Alternativen her.

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Ausgerechnet vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club Eintracht Frankfurt verletzte sich Ellyes Skhiri schwer. Der Tunesier verletzte sich im Derby am Sprunggelenk und steht den Geißböcken zunächst nicht zur Verfügung. Wann er genau zurückkehrt ist noch unklar. Trainer René Wagner äußerte lediglich eine erste Tendenz: „Ich hoffe schon, dass er Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird.“ Gleichzeitig warnt der Kölner Übungsleiter aber auch vor einem zu schnellen Wiedereinstieg. „Da müssen wir jetzt auch geduldig bleiben und schauen, wie sich der Reha-Prozess bei ihm verhält“, so der 38-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Die Wichtigkeit des Spielers für die gesamte Mannschaft ist Wagner wohl bewusst: „Jetzt aktuell müssen wir gucken, dass wir ihn hoffentlich so schnell wie möglich zurückbekommen.“ Stattdessen sind nun andere Spieler gefordert und müssen „in die Bresche springen“.

Die Alternativen für Skhiri

In Frankfurt dürften nun wie schon in der zweiten Halbzeit des Derbys Tom Krauß und Isak Johannesson im Mittelfeldzentrum beginnen. Der erste Ersatzmann ist Paul Okon-Engstler, obwohl der Australier noch nicht vollständig in der Bundesliga angekommen ist. Wagner sieht dennoch das Potenzial in dem 21-Jährigen: „Da haben wir einen Spieler, den nicht alle auf dem Schirm haben, den wieder aber jeden Tag im Training sehen und der uns fußballerisch helfen kann.“ Als zusätzliche Option stand Neuzugang Gil Neves am Donnerstag mit den Profis auf dem Trainingsplatz. Der Portugiese wurde im Sommer von Benfica Lissabon verpflichtet und kam bisher primär für die U21 zum Einsatz. Für den Spieltagskader dürfte der Youngster zunächst allerdings keine Option sein. Da vertraut Wagner auf Johannesson, Krauß und Okon-Engstler: „Wir glauben, dass wir mit den drei Spielern aktuell gut aufgestellt sind.“

Kölner Krankenlager wächst

Während der FC vor wenigen Wochen noch mit nahezu voller Kapelle trainierte, sieht die Personal-Situation mittlerweile schon ganz anders aus. Neben Skhiri fallen auch Ragnar Ache und Thijs Dallinga längerfristig aus. Beide Stürmer verletzten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln und müssen bis auf Weiteres ersetzt werden. Der Niederländer zog sich einen Kreuzbandriss zu, weshalb ungewiss ist, ob er überhaupt noch einmal für die Domstädter auflaufen kann, bevor seine Leihe im Sommer endet. Bei Ache handelte es sich um eine Muskelverletzung, weshalb der wuchtige Mittelstürmer in einigen Wochen zurückerwartet wird. Ebenfalls an einer Muskelverletzung laboriert zudem Rav Van den Berg. Der Innenverteidiger war zuletzt außen vor und wird nun zusätzlich von der Verletzung ausgebremst. Der langzeitverletzte Timo Hübers arbeitet nach wie vor im Reha-Bereich. Eine zeitnahe Rückkehr ist allerdings noch nicht absehbar.

Eine positive Meldung ist jedoch das Comeback von Alessio Castro-Montes. Der Belgier verpasste den Derbysieg, nachdem er vor der Länderspielpause in jeder Partie in der Startelf stand. Der Außenverteidiger steht Wagner nun wieder vollständig zur Verfügung und stellt dementsprechend auch schon eine Option für das Spiel in Frankfurt dar.

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Nach dem Schock um Ellyes Skhiri: Der 1. FC Köln trifft eine klare Transfer-Entscheidung

Thomas Kessler und Tim Steidten vom 1. FC Köln
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Nach dem Schock um Ellyes Skhiri: Der 1. FC Köln trifft eine klare Transfer-Entscheidung

Die Verletzung von Ellyes Skhiri hat die Begegnung des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach überschattet. Der Mittelfeldspieler wird den Kölnern fehlen. Zumal gerade ein routinierter Sechser im Sommer verpflichtet werden sollte. Nun stellt sich die Frage, ob die Kölner nachbessern müssen. Die Antwort ist bereits getroffen.

Der 1. FC Köln wird auf die Verletzung von Ellyes Skhiri vorerst nicht mit einer Neuverpflichtung reagieren. Das stellte Geschäftsführer Sport Thomas Kessler gegenüber der „Bild“ klar. Stattdessen sollen Tom Krauß, Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler den Ausfall des Routiniers intern auffangen. Damit haben die Kölner eine wichtige Personalentscheidung bereits vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt getroffen.

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Eigentlich hätte es am Freitag ein besonderes Wiedersehen geben sollen. Ellyes Skhiri hat noch in der vergangenen Spielzeit bei der Eintracht gespielt. Für das Duell in Frankfurt, die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte hätte sich der 31-Jährige sicher viel vorgenommen. Denn, wie Skhiri vor einigen Wochen in einem Interview dem „Express“ verriet, war die Trennung nicht so einfach, wie vielleicht von Außen wahrgenommen. „Ich habe nach der WM mit Markus Krösche gesprochen und er hat mir früh mitgeteilt, dass sie auf meiner Position nicht mehr mit mir planen und ich mir einen neuen Verein suchen soll“, sagt Skhiri, der mit dieser Entscheidung auch hätte leben können. Aber: „Als ich nach der WM zurückgekehrt bin, hat man mir wenige Minuten vor dem Training mitgeteilt, dass ich nicht auf den Platz darf. Ich wurde auch erst sehr spät darüber informiert, dass ich nicht mit ins Trainingslager reisen darf.“ 


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Ellyes Skhiri: Der 1. FC Köln verliert seinen Mittelfeld-Leader

Nun wäre Skhiri gerne nach Frankfurt zurückgekehrt, nur eben im FC-Trikot. Und auch in anderer Rolle. Denn der Sechser ist beim FC schnell zum Leader geworden. René Wagner hält große Stücke auf den Spieler, lobt seinen Willen und sein Engagement in höchsten Tönen. Noch im Interview mit come-on-fc.com erklärte der Trainer vor gut zwei Wochen, wie wichtig der Tunesier für die Mannschaft sei. Das Vertrauen hatte Skhiri bei den Hessen zuletzt nicht mehr gespürt. Auch deswegen war der Abschied im Sommer nur folgerichtig. Zum Wiedersehen kommt es nun aber bekanntlich nicht. Der Mittelfeldspieler hat sich am Sonntag im Derby gegen Mönchengladbach schwer verletzt. Florian Neuhaus war gegen Skhiri zu späte gekommen. Skhiri musste mit einem verletzten Sprunggelenk und vor allem der Trage vom Platz.

Nun fällt beim FC eine weitere Säule aus – und das über Wochen. Besonders bitter, die Geißböcke hatten im Sommer über Wochen nach dem richtigen Sechser, einem erfahrenen Spieler mit Führungsqualitäten gesucht. Es waren mehrere Namen in der Verlosung, es wurden viele Namen genannt. Doch die Verhandlungen zogen sich. Erst kurz vor Toresschluss, unmittelbar vor dem Deadline Day wurde Skhiri verpflichtet. Nun fällt jener Routinier, der Leistungsträger und Leader weg. Und natürlich wird erneut über einen möglichen vertragslosen Sechser spekuliert. Namen gäbe es einige. Wie beispielsweise Abdoulaye Touré, der bis zum Sommer noch bei Le Havre spielte oder Adrien Tamèze, der vergangene Spielzeit für den FC Turin auflief. Doch die Kölner werden auch dieses Mal nicht voreilig nachbessern.

Thomas Kessler schließt Skhiri-Nachverpflichtung aus

„Wir beschweren uns nicht. Wir haben den Kader in der Breite bewusst so aufgestellt, dass wir auf solche Dinge reagieren können. Tom Krauß hat den Part von Ellyes schon im Derby übernommen und sich stark präsentiert. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Ausfall von Ellyes mit ihm, Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler gut kompensieren können“, sagte Thomas Kessler nun der „Bild„. „Es gibt keine Überlegungen, einen vertragslosen Spieler nachzuverpflichten.“ Schon nach den Ausfällen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache hatte es ähnliche Spekulationen gegeben. Auch dort hatte man sich – wie von come-on-fc.com berichtet – am Geißbockheim gegen einen Schnellschuss ausgesprochen. Alle Ausfälle sollen intern aufgefangen werden.

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Wie René Wagner Rückkehrer Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln zu alter Stärke verhilft

Ellyes Skhiri und René Wagner beim Training
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Wie René Wagner Rückkehrer Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln zu alter Stärke verhilft

Sein Wechsel nach Köln war von Skepsis begleitet, doch beim FC blüht Ellyes Skhiri wieder auf, ist einer der Leistungsträger des 1. FC Köln. FC-Trainer René Wagner scheint bei dem 31-Jährigen den richtigen Schlüssel gefunden zu haben.

Innerhalb weniger Wochen hat sich Ellyes Skhiri beim FC zu einem Leistungsträger entwickelt. Eine Entwicklung, die viele FC-Anhänger so nicht haben kommen sehen. René Wagner offenbar schon. Der Trainer wollte den Spieler unbedingt. Und das könnte der Schlüssel sein.

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Ellyes Skhiri ist kein Spieler der lauten Töne. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hat schon wenige Tage nach seinem zweiten Amtsantritt beim FC vor wenigen Wochen erklärt, dass er eine Leader-Rolle bei den Geißböcken einnehmen wolle, allerdings durch seine Leistung. Ausgerechnet die stellten aber zahlreiche Fans bereits in Frage, da hatte der Tunesier den Vertrag am Geißbockheim noch nicht unterschrieben. Als im Sommer die ersten Gerüchte um den Mittelfeldspieler aufploppten, kam in den Sozialen Medien Skepsis auf. Die war von Außen betrachtet vermutlich auch nicht ganz unbegründet. Der Mittelfeldspieler sollte in der Nationalmannschaft Tunesiens bei der WM im Sommer eben auch Verantwortung übernehmen, doch bekanntlich scheiterten die Nordafrikaner sang- und klanglos, spielten ein erschreckend schwaches Turnier. Und das galt eben auch für Skhiri, der zuvor auch ein kompliziertes Jahr bei der Eintracht hinter sich gebracht hatte.

„Egal was passiert, er bringt immer seine Leistung“

Nun also der Tapetenwechsel und die Rückkehr nach Köln. Und da gerade das Zurückkommen zu einem alten Verein eher selten so richtig gut funktioniert, ebbte die Skepsis mit der Unterschrift auch nicht wirklich ab. Tatsächlich haben sich Thomas Kessler und Co. bei der Kaderzusammenstellung auf die Fahne geschrieben, eben auch Spieler aus einer vermeintlichen Formdelle zu holen. Dass das klappen kann, zeigte die Leihe von Jakub Kaminski in der Vorsaison. Und auch bei Skhiri sind die Anzeichen bislang sehr vielversprechend. Wagner machte schon unmittelbar nach der Verpflichtung von Skhiri keinen Hehl daraus, dass der Mittelfeldspieler von vornerein einer seiner Wunschkandidaten gewesen sei. „Er ist ein Vollprofi und wir wussten, dass er unserer Mannschaft Stabilität, Halt und Struktur geben wird“, sagte Wagner im Interview mit come-on-fc.com. „Er bringt einfach eine Qualität mit, die unbestritten wichtig für uns sein wird. Auch in Frankfurt hat er sich so eingebracht: Denn egal, was passiert, er bringt immer seine Leistung.“

„Er arbeitet extrem hart“

Und dafür arbeitet der 31-Jährige hart, ist ein Vorzeigeathlet, vermutlich einer der fittesten Spieler der Mannschaft, vielleicht der Liga. „Er arbeitet extrem hart. Er ist mir vor kurzem abends noch im Geißbockheim entgegengekommen, weil er gerade von einem Lauf zurückkam“, erzählt der Trainer, der offenbar nie einen Zweifel daran hatte, dass Skhiri unter ihm wieder funktionieren würde. Eben so wie bei seiner ersten Station in Köln, als „Flaco“ in Windeseile zum Publikumsliebling avancierte. Und doch wirkt es so, als habe der Trainer den richtigen Schlüssel finden müssen und gefunden. Und das könnte eben eine Ebene zwischen Spieler und Trainer sein. „Ellyes ist auf jeden Fall jemand, der Vertrauen braucht. Dadurch kann er vielleicht noch den einen oder anderen Prozentpunkt mehr rausholen“, so Wagner. „Wenn das am Ende der Hebel ist, um ihn dazu zu befähigen, Tore zu machen und zu assistieren, dann bin ich froh, dass wir den Hebel haben.“

Und das zeigt sich auch auf dem Platz, auch wenn der 31-Jährige gegen Viktoria Köln nicht gerade seinen besten Tag erwischte. Bei den Einheiten in der vergangenen Woche war Skhiri dagegen wieder einmal einer der Leader. Und das eben nicht nur durch Leistung. Skhiri übernahm beim Training auch gerne das Wort – und das ist eher ungewöhnlich.

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Locho, Skhiri, Mensah, Moore und Dallinga: Neue Startelf-Einzelteile, noch kein großes Ganzes – Der FC braucht Zeit, aber nicht nur

Gleich mehrere Neuverpflichtungen bilden die neue Achse
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Locho, Skhiri, Mensah, Moore und Dallinga: Neue Startelf-Einzelteile, noch kein großes Ganzes – Der FC braucht Zeit, aber nicht nur

Der FC hat im Sommer einiges im Kader bewegt. Neuzugänge bilden schon jetzt die zentrale Achse der Mannschaft. Die zahlreichen neuen Gesichter bedeuten jedoch auch: Viele Ideen, wenig Automatismen. Das Team wird noch etwas Zeit benötigen beim 1. FC Köln: Die neue Startelf-Achse muss sich noch finden.

Ein jeder Neuanfang ist schwer und bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Beim 1. FC Köln entschied man sich nach der Saison dazu, mit Cheftrainer René Wagner in die neue Spielzeit zu gehen. Während dort auf Kontinuität gesetzt wurde, staffierte man den Kader mit zahlreichen Neuzugängen aus. Einige davon bilden bereits in der Frühphase der Saison das Zentralgestirn der Mannschaft. In der Abwehr hat Luka Lochoshvili prompt das Kommando übernommen, flankiert von Gideon Mensah. Eine Ebene weiter vorn fungiert Ellyes Skhiri als Anker und Bindeglied zwischen Offensive und Defensive. Auf der Zehn wirbelt in bester Freigeist-Manier Mikey Moore, während im Sturmzentrum Strafraumräuber Thijs Dallinga sein Unwesen treibt. So zumindest die Theorie.

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Dass dieser Umbruch nicht einfach reibungslos von Statten geht, zeigten die vergangenen Spiele eindrucksvoll. In einzelnen Momenten und Phasen blitzte die Qualität eines jeden einzelnen klar sichtbar auf. Auch das Zusammenspiel funktionierte vereinzelt und präsentierte einen durchaus ansehnlichen Anblick. Sobald der Gegner den FC jedoch vor eine neue Aufgabe stellte, waren die Fragezeichen groß. „Ich glaube, dass jeder so ein bisschen mit sich selbst beschäftigt war und nicht so richtig wusste, was jetzt genau der Grund und der Fehler ist“, bilanzierte Linton Maina nach der Partie gegen Bremen. Damit trifft der 27-Jährige den Nagel auf den Kopf. Keiner weiß, was der Nebenmann im nächsten Moment tun wird. Die Automatismen sind noch nicht ausgereift. Das können sie aber auch noch nicht sein.

Es greift noch nicht jedes Rad ineinander

Das Hoffnungsvolle aus FC-Sicht ist die Tatsache, dass es nicht an der individuellen Qualität mangelt. Wenn in einer Situation einmal alles ineinandergegriffen hat, konnte jeder Neuzugang seinen Wert bereits unter Beweis stellen. Auch die Kaderstruktur wurde nach einem altbewehrten Muster zusammengestellt. Erfahrene, routinierte Abwehrrecken in der Defensive, junge, vielversprechende Spieler in der Offensive. Zudem mit Mikey Moore und Thijs Dallinga zwei Spieler, bei denen man über der eigenen Gewichtsklasse verpflichten konnte.

Fünf Neuzugänge in der Startelf

Es gibt allerdings nur wenige Beispiele, wo ein so großer Umbruch von heute auf morgen funktioniert hat. In den meisten Fällen wird die altgediente Achse über Jahre hinweg erneuert, sodass überhaupt kein wirklicher Bruch zu erkennen ist. Bei den Kölnern standen zuletzt gleich fünf Neuzugänge auf dem Platz. Dass da noch nicht alles rund läuft, ist eigentlich eingepreist. René Wagner ordnete die Situation nach der Partie gegen Bremen ein: „Das war jetzt Ellyes sein erster Startelfeinsatz. Von ihm versprechen wir uns natürlich für die Zukunft, dass er in genau den Phasen auch Führung übernimmt. Wir sind noch früh in der Saison. Auch für Mikey war es sein erster Beginn. Wir hatten auch andere die so noch nicht zusammengespielt haben und dann ist es für eine Mannschaft, wo wir gerade stehen, in Phasen auch mal ein bisschen schwieriger den Halt wieder zurückzubekommen.“

Hierfür ist es wichtig, Sprachrohre auf dem Feld zu haben. Nur sind auch diese mit Luka Lochoshvili und Ellyes Skhiri beide neu im Team. Erschwerend kommt hinzu, dass sie nicht immer Gehör finden. „Es ist natürlich dann schwer, in so einem lauten Stadion dann irgendwie jeden ranzuholen und mit jedem zu reden“, erklärte Linton Maina die Kommunikationsschwierigkeiten.

Neuanfang ist kein Freifahrtschein

Im Optimalfall müssen auf dem Feld nicht mehr so viele Anweisungen gegeben werden, wenn jeder weiß, was er zu tun hat. Ja, der Umbruch braucht seine Zeit, aber auch der Trainer ist in die Pflicht zu nehmen. Die Mannschaft sah zuletzt nicht so aus, als wurden ihnen die passenden Lösungen an die Hand gegeben. Sobald der Gegner etwas änderte, wusste niemand mehr, was zu tun war. In der Folge verließ man sich auf das, was immer geht: Tief hinten reinstellen und auf Konter lauern. Zudem stellt sich die Systemfrage, wenn Spieler vermehrt – wie beispielsweise Lochoshvili gegen den VfB Stuttgart – in undankbare Situationen gebracht werden. Es ist die Aufgabe des taktischen Korsetts, die vorhandenen Spieler in die bestmöglichen Situationen zu bringen. Und zu guter Letzt ist da die fortwährende Thematik der Standardsituation. In der abgelaufenen Spielzeit bildeten die Domstädter mit 20 Standardgegentoren das Schlusslicht der Liga. In dieser noch jungen Saison scheinen sie ihren Titel verteidigen zu wollen. Die Schwäche beim ruhenden Ball ist also ebenfalls nicht mit der großen Menge an Neuzugängen zu rechtfertigen.

Nichtsdestotrotz muss man am Rhein nicht gleich alles zu dramatisch sehen. Die Mannschaft wird mit der Zeit zusammenwachsen, die Automatismen werden sich einschleifen. Darüber hinaus steht der Trainer vor einigen Aufgaben, um die Mannschaft optimal für die Begegnungen zu rüsten. Der Druck ist früh in der Saison bereits groß. Aber vielleicht ist der FC ja kein ICE, sondern eine Dampflok. Vielleicht brauchen sie erst etwas Druck, bevor sie richtig Fahrt aufnehmen können.

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Johannesson, Skhiri oder Krauß? Das vermeintliche Überangebot im Mittelfeld

Isak Johannesson, Ellyes Skhiri und Tom Krauß
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Johannesson, Skhiri oder Krauß? Das vermeintliche Überangebot im Mittelfeld

Mit einer starken Leistung hat sich Isak Johannesson in den Kreis der Startelf gespielt, Ellyes Skhiri soll mittelfristig eine tragende Rolle übernehmen und Tom Krauß hat sich seinen Stammplatz in der Vorsaison und in der Vorbereitung verdient. Stellt sich die Frage, ob für alle drei Spieler Platz ist in der Anfangsformation des 1. FC Köln: Im Mittelfeld hat Wagner die Qual der Wahl.

Gleich drei zentrale Mittelfeldspieler drängen sich zurzeit bei den Kölnern auf. Und es stellt sich durchaus die Frage, wer gegen Hoffenheim aufläuft. Eine Option wären vielleicht sogar alle drei Spieler.

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Ein wenig verschüchtert wirkte Isak Johannesson schon als er die Trophäe zum „Man of the Match“ nach dem Spiel gegen Würzburg am Montag überreicht bekam. Dabei hielt sich die Überraschung nach dem 2:1-Erfolg diesbezüglich vollkommen in Grenzen. Mit seinem Doppelpack hatte der Isländer die Partie noch gedreht, dem FC die zweite Runde und möglicherweise ein attraktives Los beschert. Wie schon im Vorjahr setzte der Mittelfeldspieler ein großes Ausrufezeichen zum Saisonauftakt. Damals hatte Johannesson den entscheidenden Treffer im Pokal gegen Regensburg in der Nachspielzeit erzielt, avancierte damit auch zum Matchwinner. Nun wieder und gleichzeitig gab Johannesson mit einem insgesamt guten Auftritt eine Bewerbung für mehr ab. Nun ist der Isländer eigentlich auf der offensiven Sechs, vielleicht der Acht zu Hause – und stößt damit in eine interessante Konstellation. Denn gerade im Mittelfeld bahnt sich so ein wenig die Qual der Wahl für René Wagner an.

Ellyes Skhiri benötigt noch Zeit

So hatte sich Tom Krauß in der Vorbereitung auf der Sechs festgespielt. Der gebürtige Leipziger blickt auf eine starke Saison zurück. Vor allem in der zweiten Hälfte der Spielzeit war Krauß einer der absoluten Leistungsträger, ging mit beeindruckendem Willen voran, spielte sogar, obwohl er eigentlich an einer Knieverletzung laborierte. Nun ist Krauß fit und hat sich in der Vorbereitung Einsatzzeit verdient. Dass aktuell kein Weg an dem 24-Jährigen vorbeiführt, hängt aber auch mit dem personellen Umbruch im Kader zusammen. Mit Eric Martel und Denis Huseinbasic haben zwei zentrale Mittelfeldspieler den FC verlassen. Paul Okon-Engstler wurde kurz vor dem Trainingslager verpflichtet, befindet sich wohl noch ein wenig in einer Art Eingewöhnungsphase und ist zumindest zurzeit noch keine erste Wahl. Ellyes Skhiri soll diese werden. Doch der Tunesier kam erst sehr spät zur Mannschaft, hat erst eine Woche Vorbereitung mit den Kölnern in den Beinen, spielte gegen Würzburg eine gute Viertelstunde.

Es soll mehr werden, aber eben nicht zu schnell. „Ellyes ist ein Spieler, den wir natürlich alle kennen. Aber bei ihm müssen wir aufpassen, dass wir ihn nicht zu früh reinschmeißen und dann vielleicht auch über 90 schon gehen muss“, sagte René Wagner am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Ich glaube, das könnte ein Zacken zu früh für ihn kommen.“ Nach einer Woche wolle man kein Risiko eingehen. Allerdings ist der Mittelfeldspieler ohnehin ein Akteur, der besonders auf seine Fitness achtet.

Die ganz großen Probleme sind da eher nicht zu erwarten. „Vielleicht können wir am Wochenende mit einem längeren Einsatz rechnen und dann schauen wir, dass wir ihn relativ schnell in die Startelf bekommen“, so Wagner weiter, der nach wie vor keinen Hehl daraus macht, dass der Tunesier eine zentrale Rolle in der Achse der Mannschaft einnehmen wird. „Er wird uns Struktur geben, er kann das Spiel organisieren und wenn wir jetzt von Profilen sprechen wollen, dann ist es eher eine Holding Six und er ein Spieler, der unser Spiel auch lenken soll“, so Wagner weiter.

Johannesson offensiver ausgerichtet?

Allerdings hätten laut Wagner alle drei Spieler ihre Profile und Stärken, die „sie fürs Spiel mitbringen können“, so Wagner weiter. „Dann müssen wir gucken, welche Kombination, in welcher Art und Weise uns am Besten tut. Am Ende geht es aber darum, die Kombination für das Wochenende zu finden, die uns die größte Chance gibt, ein Spiel zu gewinnen. Da wird ein fitter Ellyes natürlich öfters mal dazugehören.“ Dass die Profile dabei unterschiedlich sind, ist klar. Johannesson zeigte gegen Würzburg beispielsweise, welche Qualität er in der Vorwärtsbewegung haben kann, während Krauß sich auf Defensivaufgaben konzentrierte und später sogar die Position des Rechtsverteidigers übernahm.

Johannesson bleib natürlich aufgrund seiner Tore besonders in Erinnerung. „Er ist ein Spieler, der unglaublich viel Volumen hat, viel Intensität und jetzt geht es darum, dass wir ihn vielleicht ein bisschen näher in die Box bekommen, dass er torgefährlicher werden, assistieren, selber Tore schießen kann“, sagte Wagner und mahnte gleichzeitig, dass er die Defensivaufgaben nicht vernachlässigen dürfe.

Johannesson wird dabei aber wohl kaum eine Rolle des abgewanderten Jakub Kaminski einnehmen können. Auf der offensiven Sechs, der Acht kann man sich den Isländer durchaus vorstellen, die Zehn ist er vom Profil wohl eher nicht. „Generell geht es darum, dass wir die gute Position für die Teamkameraden finden. Gerade wenn wir jetzt in so einer Kombination spielen wie auch in Würzburg mit zwei Achtern und einer Sechs oder vielleicht auch drei Sechsern“, so Wagner. „Am Ende geht es mir darum, in welchen Räumen sollen die Spieler ankommen. Und wenn der Isak es dann schafft, über sein Volumen auch immer wieder gefährlich in die Box zu kommen, dann freut uns das, dann wird er gefährlich und kann jetzt vielleicht wie in Würzburg auch Tore machen.“ Klingt fast so, als wäre die Antwort auf die frage nach dem zentralen Mittelfeld für das Heimspiel gegen Hoffenheim beantwortet.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Warum Ellyes Skhiri für den 1. FC Köln wichtig wird: „Ich werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben“

Ellyes Skhiri könnte beim FC eine gute Rolle spielen
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Warum Ellyes Skhiri für den 1. FC Köln wichtig wird: „Ich werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben“

Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr in die Domstadt stand Ellyes Skhiri am Montagabend erstmals wieder für den 1. FC Köln auf dem Platz. In den letzten 15 Minuten der Partie konnte der Tunesier bereits andeuten, welche wichtige Rolle er einnehmen könnte. Nach durchwachsenen Jahren in Frankfurt sollen ihm das gewohnte Umfeld in Köln und Trainer René Wagner dabei helfen, zu alter Stärke zurückzufinden.

Nach seinem Abgang aus Köln im Sommer 2023 ist Ellyes Skhiri bei Eintracht Frankfurt nie richtig glücklich geworden. Immer wieder hieß es, dass die Frankfurter auf dem Transfermarkt nach Alternativen suchen. Das volle Vertrauen hat er nie gespürt. Dieses könnte ihm allerdings nun in Köln entgegengebracht werden. Trainer und Verantwortliche glauben an die Qualitäten des Rückkehrers.

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Skhiri-Debüt im Pokalspiel

Obwohl Skhiri in Frankfurt zuletzt nicht mehr mit der Mannschaft trainieren durfte, stand der Tunesier für den FC nach wenigen Trainingseinheiten im ersten Pflichtspiel der Saison sofort wieder auf dem Platz. In der Schlussphase deutete Skhiri bereits an, warum die Kölner ihn zurückgeholt haben. Gleichzeitig war ihm die längere Pause noch anzumerken. „Ich fand schon, dass man gemerkt hat, dass Ellyes noch seine Zeit braucht“, äußerte sich Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler im Nachgang der Partie. Zuletzt stand der Tunesier im Sommer bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika auf dem Platz. Das Turnier lief sowohl für sein Land, das er als Kapitän aufs Feld führte, als auch für ihn persönlich nicht wie erhofft. Nach drei deutlichen Niederlagen gegen die Niederlande, Japan und Schweden war schon nach der Gruppenphase Schluss.

Und auch in Frankfurt lief es nicht rund. „Die letzte Saison war nicht so einfach. Ich habe weniger gespielt. Die WM war auch nicht so gut“, sagte Skhiri am Mittwoch am Rande des Trainings. „Ich habe jetzt aber andere Ziele, werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben.“ Obwohl ihm die lange Pause noch anzumerken war, sieht Kessler auch das Positive und macht dem Neuzugang Hoffnung für die nächsten Wochen: „Die 15 Minuten taten ihm gut. Doch wer ihn kennt, der hat gemerkt, dass ihm schon noch ein wenig der Rhythmus fehlt. Er gibt der Mannschaft aber mit seinem Auftreten und seiner Präsenz ein gutes Gefühl und dann hoffen wir, dass er am Samstag ein bisschen mehr als 15 Minuten spielt.“

Perfect-Match in Köln?

Während seiner ersten Zeit beim 1. FC Köln hatte Skhiri die wohl stärkste Phase seiner Karriere. Gerade unter Steffen Baumgart war der Sechser unumstritten im Mittelfeldzentrum. René Wagner war damals Co-Trainer von Baumgart und weiß genau, was er an dem 31-Jährigen hat. „Wir haben im Vorfeld viel gesprochen. Ich kenne René., weil wir schon zusammen gearbeitet haben. Das hilft für das Vertrauen“. Der Tunesier gilt als ruhiger Charakter, für den Vertrauen sehr wichtig ist. Es sind die leisen Töne, die er anschlägt. Doch seine Stärken will er einbringen. „Ich hoffe, ich kann der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen. Ich kenne den Verein. Ich kenne ja auch die Atmosphäre im Verein. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung, meiner Arbeit, meiner Disziplin helfen kann. Das ist meine Rolle. Ich werde vielleicht nicht so laut reden“, so Skhiri.

Die Verantwortlichen in Köln haben über den Sommer mehrfach betont, dass sie für die Sechs nur einen Spieler verpflichten werden, der genau das Anforderungsprofil erfüllt. Mit Skhiri haben sie genau diesen Kandidaten gefunden: Ein laufstarker Mann vor der Abwehr, der Räume schließen kann, bevor sie richtig aufgehen und auch offensiv Akzente setzen kann. Gerade seine Torgefahr hat ihn beim FC immer ausgezeichnet. Insgesamt 17-mal traf er für die Geißböcke. Unvergessen sein Doppelpack beim Auswärtssieg in Dortmund in der Saison 2020/21.


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Ich bin sehr glücklich, hier zu sein

Bei der Eintracht war seine Rolle hingegen deutlich defensiver. Sturmläufe, wie sie ihn in Köln auszeichneten, waren nicht gewollt. Im Kölner System dürfte er nun wieder mehr Freiheiten haben und mit Tom Krauß hat er zudem einen Abräumer neben sich, der ihm den Rücken freihalten kann. Auch ein Zusammenspiel mit Isak Johannesson oder Paul Okon-Engstler wäre denkbar. Die Hoffnungen auf den Rückkehrer, der in Zukunft mit der Sechs aufläuft, sind groß. In Köln soll er dem Spiel Struktur verleihen und das Team aus der Zentrale anführen. Dafür muss er aber zunächst zu seiner alten Form zurückfinden und wo könnte ihm das besser gelingen als in Köln?

Denn das Pflaster kennt der Spieler, kennt ein „paar alte Gesichter“. Das helfe ihm, sagt Skhiri. Dabei haben sich die Verhandlungen gezogen. „Ich bin 31, da war das eine wichtige Entscheidung. Am Ende hatte ich Angebote, aus Spanien zum Beispiel, aber die beste Entscheidung war Köln“, sagt Skhiri. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein und nochmal für diesen Verein zu kämpfen.“

Wann hat Ellyes Skhiri bereits beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der 1. FC Köln für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Ellyes Skhiri scheint mehrere Interessenten zu haben
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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Seit Freitag hat der FC seinen gesuchten Sechser gefunden. Und der ist in Köln wahrlich nicht unbekannt. Mit dem Tunesier kehrt ein Routinier mit noch mehr Erfahrung zurück zum 1. FC Köln: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit bei den Geißböcken verändert?

Seit Ellyes Skhiri von Köln nach Frankfurt gewechselt ist, hat sich einiges getan am Geißbockheim. Doch auch der 31-Jährige hat sich weiterentwickelt. Doch was können die Fans vom Rückkehrer erwarten?

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„Der, der zu Köln gehört“, ist wieder zurück in der Domstadt. Mit diesen Worten kündigte Stadionsprecher Michael Trippel Ellyes Skhiri nach seinem Doppelpack zum 3:0-Endstand gegen Eintracht Frankfurt an. Nach drei Jahren Abstinenz durch seinen Wechsel zu besagter Eintracht kehrt Skhiri nun an alte Wirkungsstätte zurück. Wir haben uns die Daten des Tunesiers aus der abgelaufenen Saison (2025/26), sowie seiner letzten Spielzeit im FC-Trikot genauer angeschaut, um eine Frage zu beantworten, die vermutlich einige Fans bewegt: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit beim 1. FC Köln verändert?

Unterschiede in der Offensive

Besonders in der Offensive zeigen sich erhebliche Unterschiede. In seiner letzten Saison beim FC suchte Skhiri wesentlich häufiger selbst den Weg nach vorne. 1,41 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten stehen in der Saison 2022/23 gerade einmal 0,17 in seiner letzten Frankfurter Spielzeit gegenüber. Auch bei den progressiven Läufen fällt der Unterschied deutlich aus: Sein Wert sank von 1,38 auf 0,45 pro 90 Minuten. Dazu kommen weniger Offensivduelle mit 3,76 zu 2,34 und deutlich weniger Ballberührungen im gegnerischen Strafraum. Dort ging es von 1,38 auf 0,67 pro 90 Minuten zurück. Auch bei den Abschlüssen und dem erwarteten Torwert ist die Entwicklung sichtbar: Skhiri kam in Köln auf 0,88 Schüsse und 0,15 xG pro 90 Minuten, in Frankfurt waren es nur noch 0,45 Schüsse und 0,05 xG. Bei der SGE lagen Skhiris Aufgaben somit fast ausschließlich im Defensivbereich.

Nach wie vor ein Fixpunkt

Weniger offensive Aktionen bedeuten allerdings nicht zwangsläufig, dass Skhiri insgesamt weniger in das Spiel eingebunden war. Sein Passvolumen blieb über die drei Jahre nahezu identisch. In Frankfurt brachte er 49,31 genaue Bälle pro 90 Minuten an den Mann, in seiner letzten Kölner Saison waren es 48,57. Verändert hat sich vielmehr die Art, wie er das Spiel mit seinen Zuspielen beeinflusst. Denn die Anzahl seiner langen Pässe stiegen von 2,64 auf 4,12 pro 90 Minuten, während er auch bei den Pässen ins letzte Drittel von 5,11 auf 6,18 zulegte. Skhiri bleibt damit ein wichtiger Faktor im Spielaufbau, sucht seine Lösungen bei Frankfurt aber häufiger über längere Zuspiele und aus einer tieferen Position heraus. Sein Passspiel ist also eine der Konstanten geblieben, während sich vor allem seine offensive Präsenz verändert hat.

Auch defensiv zeigt der Vergleich einige Unterschiede. Die Passwerte deuten bereits darauf hin, dass Skhiri in Frankfurt insgesamt etwas zurückgezogener agierte als noch in Köln. Trotzdem sind die Werte des Sechsers bei zwei klassischen Aktionen in der Hintermannschaft deutlich zurückgegangen. Die Zahl seiner gewonnenen Defensivduelle sank von 6,41 auf 4,79 pro 90 Minuten, bei den Abfangaktionen ging es sogar von 6,73 auf 4,01 zurück. Gleichzeitig wurde der Tunesier in der Luft stärker. Seine gewonnenen Kopfballduelle stiegen von 2,03 auf 2,67 pro 90 Minuten. Von einem generellen defensiven Abbau kann daher nicht die Rede sein. Auffällig ist aber, dass Skhiri in Frankfurt trotz seiner tieferen Spielweise deutlich seltener aktiv in Zweikämpfe eingriff oder gegnerische Angriffe durch abgefangene Bälle unterbinden konnte.

Findet Skhiri beim FC zu alter Stärke zurück?

Insgesamt erklären die Zahlen durchaus, warum man in Frankfurt schlussendlich nicht restlos vom Tunesier überzeugt war. Mit dem Wechsel bekommt Skhiri in Köln die Möglichkeit, noch einmal in einer Umgebung aufzulaufen, in der er die stärksten Leistungen seiner bisherigen gezeigt hat. Gelingt es dem 31-Jährigen, wieder an das Niveau seiner letzten Saison beim FC anzuknüpfen, könnte sich seine Rückkehr für alle Seiten als großer Gewinn herausstellen. Welche Rolle ihm Cheftrainer René Wagner dabei zugesteht, dürfte dafür ein entscheidender Faktor sein. Denn zur Wahrheit der Statistiken gehört auch, dass Skhiri in der abgelaufenen Saison nur knapp halb so viele Minuten wie in seiner letzten FC-Saison sammeln konnte.


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„Vollprofi“, „Qualitätsspieler“, „Arbeiter“ – Ellyes Skhiri soll beim FC die Führungsrolle übernehmen

Ellyes Skhiri war in seiner Zeit beim FC ein Publikumsliebling
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„Vollprofi“, „Qualitätsspieler“, „Arbeiter“ – Ellyes Skhiri soll beim FC die Führungsrolle übernehmen

Lange haben die Kölner nach seinem passenden Sechser gesucht und ihn nun in dem Rückkehrer Ellyes Skhiri gefunden. Vier Jahre hat der Tunesier schon in Köln gespielt, war zwischenzeitlich sogar Publikumsliebling beim 1. FC Köln: Wird Ellyes Skhiri für Würzburg zur Option?

Am Donnerstag fand der Medizincheck statt, am Freitag bereits das erste Training mit der Mannschaft. Ob der Tunesier aber zur Option im Duell gegen Würzburg wird, ist eher fraglich.

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Auf einem der Pressebilder, die im Zusammenhang mit der Neuverpflichtung und eben auch von Ellyes Skhiri veröffentlicht wurden, blickt der Tunesier nachdenklich aus dem Bild. Es wirkt ein wenig so, als würde der Mittelfeldspieler im Licht stehen, im Scheinwerferlicht. Doch davon war seit Donnerstagabend bei den Geißböcken nicht mehr so wirklich viel übrig. Auch, wenn der Umgang mit der Vertragsverlängerung von Said El Mala sicherlich von längerer Hand geplant war, der Zeitpunkt ließ die Personalie Skhiri ein wenig in den Hintergrund rücken. Und das, obwohl der FC bekanntlich sehr lange und sehr ausführlich nach einem Sechser gesucht hatte. Man wolle sich Zeit lassen, um den richtigen zu finden, war die Sprechweise am Geißbockheim. Dabei dürften die FC-Verantwortlichen die Position mit am längsten auf ihrem Zettel gehabt haben. Spätestens nach dem sicheren Abgang von Eric Martel.

Skhiri soll Führung übernehmen

Im Transfersommer wurden schließlich viele Namen gehandelt. Eben Skhiri, Edson Álvarez, aber auch Rani Khedira und zuletzt wünschten sich einige Fans den bei Leverkusen ausgemusterten Robert Andrich. Es wurde dann doch Skhiri, dessen Verpflichtung zwischenzeitlich ins Wanken geraten, wenn auch nie gänzlich vom Tisch war. „Also erst einmal freue ich mich unheimlich, dass Elias wieder da ist. Ich glaube, jeder weiß, dass wir damals mit ihm eine super Zeit hatten“, sagte René Wagner am Freitagnachmittag. Der Tunesier spielte bekanntlich von 2019 bis 2023 zum FC und erlebte dort wohl seine sportlich beste Zeit. Immerhin glänzte der Sechser sogar als Torschütze, als der Sturm nicht so recht funktionieren wollte. In dieser Zeit arbeitete er auch mit Wagner zusammen. Spieler und Trainer vertrauen sich. Möglicherweise ein unheimlich wichtiger Schlüssel in der Personalie Skhiri.

Denn die vergangene Monate liefen alles andere als rund. Skhiri kam in Frankfurt zunehmend weniger zurecht. Vielleicht auch, weil er ahnte, dass er nicht mehr die ganz große Zukunft haben würde. Immerhin hatten schon im Sommer 25 Wechselgerüchte die Runde gemacht. Skhiri war alles andere als unumstritten, die Kritik wuchs. Beim FC erhält der Spieler nun nicht nur Vertrauen, dem Tunesier soll eine wichtige Rolle zukommen. „Natürlich wird Ellyes ein Spieler sein, der auf dem Platz Führung übernehmen wird, der neben dem Platz schon immer Führung übernommen hat. Das mit seiner Art und Weise zu trainieren und sich als Mensch zu geben“, sagte Wagner. „Er steht genau für die ganzen Werte, die wir als Mannschaft auch verkörpern wollen.“ Das zeigte Skhiri selbst wenige Minuten zuvor in einem Fragenhagel-Video auf den Kanälen des Vereins. Auf die Frage nach einem Wort, das ihn beschreibe, antwortete der Spieler: „Arbeit“.

Vollprofi und Qualitätsspieler?

Skhiri ist ein Arbeitstier, war schon bei seinem ersten Auftritt in Köln der unermüdliche Läufer. Und auch jetzt sei der Spieler topfit, erklärte Wagner. „Ich habe selten einen Spieler erlebt, der in jeder Phase der Saison, auch in der Offseason immer fit ist“, so der Trainer weiter. Über die Fitness brauche man sich also keine Sorgen machen, es ginge mehr um das Spielerische innerhalb der Mannschaft. „Wer ihn kennt, weiß ganz genau, dass der Junge es auf keinen Fall zulassen wird, dass er auch nur einen Millimeter nachgibt“, sagte der Dresdner. „Das ist ein Vollprofi, das ist ein Bundesliga-Qualitätsspieler, der bringt uns ungemein weiter im Zentrum und genau das hat er heute schon verkörpert.“ Ein Einsatz von Beginn an, wird es am Montag gegen Würzburg noch nicht geben, seine ersten Minuten nach der Rückkehrer dürfte der Tunesier dann wieder im FC-Trikot dennoch sammeln.


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Spieler absolviert heute Medizincheck: Ellyes Skhiri vor Unterschrift beim 1. FC Köln

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Spieler absolviert heute Medizincheck: Ellyes Skhiri vor Unterschrift beim 1. FC Köln

Das Warten hat anscheinend ein Ende, die Entscheidung ist gefallen und der Wechsel steht kurz bevor: Ellyes Skhiri steht vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler soll bereits in Kürze bei den Geißböcken vorgestellt werden. Damit haben die Kölner ihren Sechser gefunden.

Thomas Kessler hatte für diese Woche einige Transferentscheidungen angekündigt und der Geschäftsführer Sport der Kölner hält Wort. Schon zu Wochenbeginn wurde Thijs Dallinga als Neuzugang vorgestellt. Nun schließen die Kölner die nächste Lücke und das mit dem ersehnten Sechser. Wie die „Bild“ zuerst berichtet wird Skhiri heute noch den Medizincheck absolvieren, der Spieler soll in Kürze vorgestellt werden. Das kann come-on-fc.com bestätigen.

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Nun also doch. Ellyes Skhiri kehrt nach Köln zurück. Der Mittelfeldspieler soll laut „Bild“ für knapp zwei Millionen Euro zum FC wechseln, das Gehalt werde demnach in einer ähnlichen Region angesiedelt sein. Gerad das war lange der Knackpunkt der Verhandlungen. Die Kölner hatten sich schon früh mit dem Sechser beschäftigt. Wie von come-on-fc.com berichtet, gab es aber lange keine Einigung. Dabei war der Deal nie vom Tisch, die Verhandlungen gestalteten sich wie berichtet nur kompliziert. Aus dem Umfeld des 1. FC Köln war der Begriff „zäh“ zu hören. Nun hat man sich offenbar doch geeinigt. Und das wohl, weil die Kölner dringend einen Sechser brauchen und weil Skhiri selbst wohl nicht das Angebot bekommen hat, dass er gerne gesehen hätte. Für beide Seiten lief zunehmend die Zeit davon. Schließlich wird das Transferfenster in gut zehn Tagen in Deutschland geschlossen.

Unterschrift könnte heute noch erfolgen

Die Kölner hatten sich bekanntlich auch mit Spielern wie Edson Alvarez und Rani Khedira beschäftigt. Doch Alvarez steht vor der Unterschrift bei Sociedad und Khedira will seinen Vertrag bei Union Berlin erfüllen. Zuletzt waren auch Gerüchte um Eric Smith aufgeploppt. Allerdings galt der Spieler vom FC St. Pauli nur als Plan B, falls es mit Skhiri nicht klappen würden. Die Gespräche mit dem Sechser waren in den vergangenen Tagen noch einmal intensiviert worden. Der Deal soll noch heute oder morgen kommuniziert werden. Dann könnte Skhiri auch eine Option für das Pokalspiel am kommenden Montag gegen die Würzburger Kickers sein. Allerdings blickt der Tunesier nicht auf die beste Saison zurück. Bei Frankfurt wollte es zuletzt nicht mehr so recht laufen. Bei der WM gehörte der Spieler bei einer schwachen tunesischen Mannschaft zu den schlechteren Spielern.


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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Kehrt Ellyes Skhiri doch zum FC zurück? (Foto: David Ramos/Getty Images)
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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Bereits zu Beginn des Sommers hatte es Gerüchte um einen Wechsel des Tunesiers zurück zum FC gegeben. Nachdem diese zwischenzeitlich deutlich abgekühlt waren, könnte es nun eine erneute Wende geben: Könnte Ellyes Skhiri doch zum 1. FC Köln zurückkehren?

Schon lange sind die Kölner auf der Suche nach einem Sechser. Jetzt könnte ein altes Gerücht wieder heiß werden: Ellyes Skhiri könnte zum 1. FC Köln zurückkehren.

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Eigentlich schien eine Rückkehr des Tunesiers längst vom Tisch zu sein. Doch wie nun die „BILD“ berichtet, scheint ein Transfer von Ellyes Skhiri heißer zu sein als zuletzt angenommen. Obwohl der Transfer-Poker lange Zeit ins Stocken geriet, ist die Tür für ein Comeback des Leistungsträger noch nicht zu. Ganz im Gegenteil. Demnach seien die Verhandlung der Kölner mit Eintracht Frankfurt bezüglich der Ablösesumme kein Problem. Der Wechsel hänge lediglich von Skhiris Gehaltsforderungen ab.

Gehalt die entscheidende Frage

Und die scheinen wohl noch ein Stück von denen der Geißböcke entfernt zu sein. Laut der „BILD“ bietet der FC dem Sechser ein Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro. Skhiri wünsche sich wohl aber ein Gehalt von über zwei Millionen Euro. Die Kölner und der Spieler müssten sich für einen Transfer noch etwas aufeinander zu bewegen. Sollte dies gelingen, könnte der Deal schnell durch gehen. Wohl auch, weil die SGE den Spieler dringend verkaufen will. In Frankfurt zählt der 31-Jährige zu den Topverdienern. Seine sportlichen Leistungen konnten diese Wertschätzung jedoch nur selten zurückzahlen. Sportlich hat der Tunesier keine Perspektive in Frankfurt. Trainer Adi Hütter nominierte den Mittelfeldspieler nicht für das Trainingslager der Eintracht.

Für Skhiri könnte die Rückkehr in die Domstadt daher eine enorme Chance bieten. In Köln hatte der 31-Jährige die individuell stärkste Zeit seiner Karriere und konnte sich durch konstante Leistungen in insgesamt 133 Pflichtspielen für einen Wechsel nach Frankfurt empfehlen. Gleichzeitig erfüllt der Tunesier genau das Kölner Profil auf der Sechs. Die Geißböcke suchen nämlich nach einem erfahrenen, defensivstarken Spieler für die Mittelfeldzentrale. Allerdings: Wie viel von der alten Stärke von Skhiri über geblieben ist, wäre bei einer Verpflichtung die wohl spannendste Frage. Neben dem FC ist wohl auch der FC Sevilla an einer Verpflichtung interessiert.


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