Denis Huseinbasic gibt sein Lรคnderspiel-Debรผt

Denis Huseinbasic gab am Montagabend sein Debรผt fรผr das Team von Bosnien-Herzegowina im Duell gegen England.
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Denis Huseinbasic gibt sein Lรคnderspiel-Debรผt

Der 1. FC Kรถln hat einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Denis Huseinbasic gab am Montagabend sein Debรผt fรผr das Team von Bosnien-Herzegowina im Duell gegen England.

Mit der EM im eigenen Land wird es zwar nichts, dennoch gab es beim Sechser Grund zur Freude: Denis Huseinbasic gibt sein Lรคnderspiel-Debรผt

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Vor ziemlich genau zwei Jahren reckte Denis Huseinbasic den Pokal in die Hรถhe. Der Mittelfeldspieler hatte damals im Dienste von Kickers Offenbach das Endspiel des Hessenpokals gegen den TSV Steinbach Haiger bestritten und auch gewonnen. Am Montagabend hat Huseinbasic mit seiner Mannschaft eine Niederlage kassiert, fรผr den 22-Jรคhrigen wird es dennoch ein besonderes Erlebnis gewesen sein. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Kรถln hat sein A-Lรคnderspiel-Debรผt gefeiert. Mit der Mannschaft von Bosnien-Herzegowina unterlag Huseinbasic dem EM-Titelkandidaten England 0:3. Der Kรถlner Sechser war nach einer guten Stunde eingewechselt worden.

Niederlage bei Lรคnderspiel-Premiere

Im Februar hatte sich der 22-Jรคhrige entschieden, kรผnftig fรผr die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina aufzulaufen. Vor gut anderthalb Jahren hatte Huseinbasic noch sein Debรผt fรผr die U21 des DFB gegeben. Im vergangenen Jahr war er bei der U21-EM an der Seite von Eric Martel mit Deutschland bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Kurz zuvor hatte sich Huseinbasic zu seinen Zukunftsplรคnen geรคuรŸert: „Mein Ziel ist es fรผr die A-Nationalmannschaft zu spielen, das traue ich mir in den nรคchsten Jahren zu.“ Den Traum hat sich der Mittelfeldspieler nun verwirklicht, wenn auch nicht fรผr die DFB-Auswahl. Die einseitige Begegnung ging verdient an England. Cole Palmer traf per StrafstoรŸ nach einer guten Stunde, Trent Alexander-Arnold erhรถhte, bevor Harry Kane zum 3:0 einnetzte.

Die „Three Lions“ zeigten sich im St. James Park, der Heimspielstรคtte von Newcastle United, bereits in EM-Verfassung. Vor allem im zweiten Abschnitt. Bosnien-Herzegowina wird bekanntlich nicht an der EM teilnehmen. Somit bleibt Florian Kainz der einzige FC-Profi, der noch die Chance auf das Kontinental-Turnier hat. Der ร–sterreicher wurde in den vorlรคufigen Kader berufen.


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Transfergerรผchte

Wer geht, wer bleibt?

Transfergerรผcht: Dejan Ljubicic wirklich bei Besiktas Istanbul auf dem Zettel?

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Transfergerรผcht: Dejan Ljubicic wirklich bei Besiktas Istanbul auf dem Zettel?

Steht Dejan Ljubicic vor dem Abschied beim 1. FC Kรถln? Laut einem Medienbericht soll Besiktas Istanbul an dem Mittelfeldspieler interessiert sein. Ljubicic hatte schon im vergangenen Sommer mit einem Weggang geliebรคugelt.

Der 1. FC Kรถln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut mรถglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. Laut einem Medienbericht aus der Tรผrkei gibt es auch Interesse an einem Kรถlner Spieler. Besiktas Istanbul zeigt wohl Interesse an Dejan Ljubicic.

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So berichtet die tรผrkische Tageszeitung „Takvim“ vom Interesse von Besiktas Istanbul. Demnach haben die schwarzen Adler die Situation des Kรถlner Mittelfeldspielers „aufmerksam verfolgt“. Ein konkretes Angebot soll noch nicht vorliegen. Das solle sich laut „Takvim“ aber schon bald รคndern. Ljubicic wollte den FC eigentlich schon im vergangenen Sommer Richtung Wolfsburg verlassen. Aufgrund der personellen Lage, gerade auf der Sechs, blieb der ร–sterreicher. Auch im Winter gab es Wechselgerรผchte. Beim FC konnte der 26-Jรคhrige in dieser Spielzeit nur selten รผberzeugen. Das Online-Portal transfermarkt.de schรคtzt den Marktwert des Mittelfeldspielers nur noch auf fรผnf Millionen Euro ein, zu Beginn der Spielzeit lag der Wert doppelt so hoch.

รœberschaubare Leistungen von Ljubicic

Auch, weil der 26-Jรคhrige nur selten an die erfolgreiche Vorsaison anknรผpfen konnte. Ljubicic erzielte keinen Treffer, bereitete gegen Eintracht Frankfurt aber beide Tore vor. Wie ernst das Interesse aus der Tรผrkei ist, ist allerdings offen. Zwar will Besiktas in diesem Sommer stark investieren, um wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknรผpfen, allerdings gibt es konkretere Spuren in Richtung eines anderen Mittelfeldspielers. Edouard Michut soll laut รผbereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und der Tรผrkei ein Kandidat fรผr das zentrale Mittelfeld der SchwarzweiรŸen sein. Der 21-Jรคhrige soll aber auch auf den Zetteln einiger italienischer Clubs stehen. Von der Spielanlage รคhnelt das franzรถsische Talent der Spielweise von Ljubicic.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 21 belegten die schwarzen Adler in dieser Saison Rang sechs, gewannen aber den nationalen Pokal und werden somit in der Europa League antreten. Ein mรถglicher Anreiz fรผr Ljubicic – wenn das Angebot konkret werden sollte und er den FC verlassen will. In den kommenden Wochen dรผrfte es trotz der schwachen Spielzeit noch weitere Angebote geben.


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Wer geht, wer bleibt?

Kaderplanung: Hohe Erwartungen, schwerste Bedingungen

Christian Keller telefoniert
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Kaderplanung: Hohe Erwartungen, schwerste Bedingungen

Wรคhrend der Sommerpause steht die Vereinsfรผhrung um Sportdirektor Christian Keller vor der wohl kompliziertesten Kaderplanung der Vereinsgeschichte. Das Ziel, eines schnellstmรถglichen Wiederaufstiegs ist gesteckt, die Hรคnde sind zum Teil aber gebunden.

In den kommenden Tagen und Wochen stehen beim 1. FC Kรถln die wegweisende personelle Entscheidungen fรผr die kommende Saison auf dem Plan. Die FC-Bosse kรคmpfen derweil um das Vertrauen der Fans.

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Gut zehn Tage vor dem Mitglieder-Stammtisch des 1. FC Kรถln gehen die Vereinsbosse der GeiรŸbรถcke in die mediale Offensive. In einem dreiteiligen vom Verein produzierten Podcast beantworten die FC-Bosse Fragen, die den Fans auf der Seele brennen und die diese wohl am 12. Juni im Coloneum in Ossendorfย in dann wohl deutlich emotionalerer Form prรคsentiert hรคtten. Nachdem in den vergangenen Wochen die Bosse von Olimpija Ljubljana die Gelegenheit nutzten, ihre Sicht des Zustandekommens der Transfersperre zu schildern, gab es nun auch Einblicke auf der Kรถlner Seite. Mรถglicherweise wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Gรคnzlich wird sie wohl ohnehin nicht ans Tageslicht kommen. Muss sie auch nicht. Die Transfersperre steht, der FC wird erst im kommenden Winter nachverpflichten dรผrfen.

Das Vertrauen in die FC-Fรผhrung ist bei einigen Fans erschรผttert

Darรผber hinaus machten die Kรถlner Bosse keinen Hehl daraus, dass es trotz eingestandener Fehler keine personellen Konsequenzen geben werde. Eine Konsequenz mรผsse vielmehr sein, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholen dรผrfe, hieรŸ es. Dabei sollte das doch vielmehr eine Selbstverstรคndlichkeit sein. So wird รผber die Kรถlner Verantwortlichen auch weiterhin diskutiert, wรคhrend diese wiederum mit Hochdruck daran arbeiten mรผssen, den scheinbar festgefahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Dass sich Christian Keller und Co. genau das auf die Fahnen schreiben, ist ehrbar, wenn auch nur konsequent. Doch der Druck dรผrfte erneut immens sein.

Denn der Kรถlner Sportdirektor legt sich die Latte selbst wieder erstaunlich hoch. „Die Geschichte, wir werden in die 3. Liga durchgereicht, wir haben รผberhaupt keine Mannschaft โ€“ das stimmt nichtโ€œ, erklรคrte Keller im FC-Podcast noch moderat. „Wir werden in der neuen Zweitliga-Saison einen wettbewerbsfรคhigen Kader auf dem Platz haben. Wir haben ganz klar fรผr uns die Zielsetzung, wir wollen schnellstmรถglich wieder aufsteigen.“ Markige Worte, die vermutlich jeder FC-Fan auch gerne vernommen hat. Nur gab es auch in der vergangenen Spielzeit zu oft Einschรคtzungen, รœberzeugungen und Aussagen, die das Ziel dann doch meilenweit verfehlten. Ob der Kรถlner „Ganz-Okay“-Sturm, der sich als Flaute erwies, der vermeintlich Bundesliga taugliche Kader, der eben jene Klasse nunย verlassen muss oder die Zuversicht vor dem CAS-Urteil oder dem Abstiegskampf – an deren Ende eine herbe Enttรคuschung stand – das Vertrauen in die FC-Bosse ist bei einigen Fans erschรผttert.

Wichtige personelle Entscheidungen stehen an

Dabei kommt es genau jetzt auf die Arbeit der Kรถlner Geschรคftsfรผhrung an. Einen herausforderndere Saisonvorbereitung hat es fรผr die Kaderplaner am GeiรŸbockheim in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben. Und das, obwohl es zumindest was die Neuverpflichtungs-Seite angeht, eigentlich eine schmerzend ruhige Transferphase fรผr den FC geben wird. Wรคhrend die Spieler sich lรคngst in den Urlaub verabschiedet haben, lรคuft die Kaderplanung auf Hochtouren. Dabei hat die Suche nach dem neuen Trainer laut Christian Keller hรถchste Prioritรคt. Bis auf den Namen Christian Eichner wird noch relativ wenig spekuliert, was aber sicher nicht bedeutet, dass am GeiรŸbockheim eine frรผhsommerliche Ruhe eingekehrt ist. Im Gegenteil, die Zeit rennt.

Zeitgleich werden die FC-Bosse aber auch die Gesprรคche mit den potenziellen Wackelkandidaten im Kader suchen. Das Vorhaben, Timo Hรผbers, Jan Thielmann und Co. mรถgliche Ausstiegsklausen abzukaufen, klingt gut. Wie realistisch die Idee ist, steht auf einem anderen Blatt und wird sich wohl schon sehr bald zeigen. Tรคglich kรถnnte der Vollzug einer Vertragsverlรคngerung genauso wie ein weiterer Abschied vermeldet werden. Dabei kรผndigte Christian Keller an, dass man mit den Jungs sprechen mรผsse, „in den Fรคllen, in denen wir sprechen wollen“, um Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Ganz offensichtlich gibt es trotz der Transfersperre Spieler, mit denen man wiederum nicht sprechen will. Namen nannte der Sportdirektor verstรคndlicherweise nicht.

Neben der Keeper-Entscheidung zwischen Jonas Urbig und Marvin Schwรคbe – die Tendenz geht wohl Richtung Urbig – ist die Innenverteidigung weiterhin wohl die dringendste Baustelle. Sollte nach Chabot auch Hรผbers den Verein verlassen wollen, wรผrden die Kรถlner wie berichtet ein Problem im Abwehrzentrum bekommen. Auch in den weiteren Mannschaftsteilen stehen wichtige personelle Entscheidungen an. Auch fรผr Keller. Denn fรผr den Sportdirektor wird es bei jeder seiner Entscheidungen auch darum gehen, das Vertrauensverhรคltnis zu den Fans zu kitten.


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Offiziell: FC verlรคngert den Vertrag mit Philipp Tรผroff

Philipp Tรผroff verlรคngert beim FC.
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Offiziell: FC verlรคngert den Vertrag mit Philipp Tรผroff

Zwei Wochen nach dem Abstieg des 1. FC Kรถln in die 2. Bundesliga stellt der Verein nach eigenen Aussagen die Weichen fรผr die kommende Zeit. Geschรคftsfรผhrer Philipp Tรผroff verlรคngert seinen Vertrag beim FC.

Der FC arbeitet in der Sommerpause an der Gestaltung der Zukunft. Ein neuer Trainer muss gefunden werden und Vertrรคge mit Spielern mรผssen ausgehandelt werden, um fรผr die kommende Saison einen ligatauglichen Kader zusammenzustellen. Auch auf der Fรผhrungsebene wird fรผr die Zukunft geplant beim 1. FC Kรถln: Geschรคftsfรผhrer Philipp Tรผroff verlรคngert seinen Vertrag.

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Trotz der Forderungen vieler Fans und Mitglieder nach einem Wechsel in der Vereinsfรผhrung, sprachen die Verantwortlichen des 1. FC Kรถln in den vergangenen Wochen wiederholt davon, dass es keine ร„nderungen geben werde. Erst in dem am Sonntag verรถffentlichten Podcast โ€žFC-Insideโ€œ schlossen die FC-Bosse weitere personelle Konsequenzen aus. Das betrifft auch Philipp Tรผroff, den laut externen Gutachten in der Causa โ€žTransfersperreโ€œ eine โ€žleichte, nicht schwerwiegende Pflichtverletzungโ€œ trifft. โ€žAls wir die Geschรคftsfรผhrer rekrutiert haben, haben wir uns darum bemรผht, Menschen zu finden, die fachlich gut qualifiziert sind, die รผber eine gute Reputation verfรผgen und die integer und vertrauenswรผrdig sindโ€œ, so FC-Prรคsident Dr. Werner Wolf im Podcast. โ€žDas alles ist bei Philipp Tรผroff ohne Wenn und Aber gegeben.โ€œ

Vertrag mit Tรผroff verlรคngert

Dementsprechend hat der FC den Vertrag von Geschรคftsfรผhrer Philipp Tรผroff verlรคngert. Dem Vernehmen nach bis 2026. โ€žPhilipp Tรผroff hat in seinen ersten drei Jahren unser Vertrauen vollumfรคnglich bestรคtigtโ€œ, so Wolf. โ€žEr hat sich nicht nur in den Gremien, sondern auch bei Partnern und in der Politik in kurzer Zeit eine hohe Reputation erarbeitet. Das ist ein ganz wichtiger Trumpf fรผr den 1. FC Kรถln.โ€œ Tรผroff ist seit Januar 2022 Finanzchef beim FC: โ€žIch bin sehr gerne beim FC und es gibt viel zu tun. Ich freue mich รผber die Fortsetzung der Zusammenarbeit und danke allen beteiligten Gremien fรผr ihr Vertrauenโ€œ, so Tรผroff.


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Wer geht, wer bleibt?

„Bild vom Geldkoffer“, „dubiose Kanรคle“, „Fehlereinschรคtzungen“ – FC-Bosse รคuรŸern sich zur Transfersperre

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„Bild vom Geldkoffer“, „dubiose Kanรคle“, „Fehlereinschรคtzungen“ – FC-Bosse รคuรŸern sich zur Transfersperre

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drรคngen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklรคrungen gab es aber auch jetzt schon. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Kรถln Christian Keller, Werner Wolf und Co. beziehen Stellung.

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Auch zwei Wochen nach dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte sitzt der Schmerz rund um das GeiรŸbockheim tief. Das betrifft auch die FC-Bosse, die aber den Blick nach vorne richten wollen. Das betonten Christian Keller, Werner Wolf, Carsten Wettich und Philipp Tรผroff in der ersten Folge des dreiteiligen Podcasts „FC-Inside“. Darin wollen die Kรถlner Verantwortlichen Stellung zu der aktuellen Situation, aber auch den Vorkommnissen der abgelaufenen Saison beziehen. Der Blick geht dennoch nach vorne und das mit Hochdruck. „Wir waren auch auf das unerwรผnschte Zweitliga-Szenario vorbereitet. Jetzt geht es in die Umsetzung, so dass die Tage brutal lang sind. Bei mir steht konkret die Trainerfrage und die Kaderplanung auf dem Zettel“, sagte Christian Keller.

Keller: „Wir sind zu Recht abgestiegen“

Man habe sich die Woche nach dem Heidenheim-Spiel ganz bewusst viel Zeit gelassen, „um jeden Stein umzudrehen“, wie Keller betont, dabei wurde geschaut, was man alles in Sachen Trainingsgestaltung, Spielidee und Mannschaftsfรผhrung gut gemacht habe, man habe sich aber angeschaut, was man eben nicht so gut gemacht habe. „Wir sind zu Recht abgestiegen“, betonte der Sportdirektor. „Und dann sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir gesagt haben, wir brauchen im Trainerteam einen neuen Impuls. Mit Zustimmung von Timo Schultz.“ So arbeitet Keller nun mit Hochdruck am dem Themenkomplex Cheftrainer.

Und an dem Themenblock kommende Mannschaft. SchlieรŸlich steht aktuell nicht fest, mit welchem Kader die Kรถlner in die kommende Saison ab dem 21. Juni starten werden. „Es ist ja bekannt, dass es den ein oder anderen Spieler gibt, der keinen Zweitliga-Kontrakt hat oder eine Ausstiegsklausel hat. Man muss mit den Jungs sprechen, in den Fรคllen, in denen wir sprechen wollen“, so Keller. „Und da auch die Zukunftsperspektive aufzeigen. Dass der FC auch in der 2. Liga ein sehr ambitionierter und ein zukunftstrรคchtiger Club sein wird.“

Tรผroff: „Wir haben es falsch eingeschรคtzt“

Doch der Blick geht eben nicht nur nach vorne. Die Kรถlner Bosse sind auch bemรผht, die vergangene Spielzeit aufzuarbeiten. Ein groรŸes Thema ist weiterhin die Transfersperre und das CAS-Urteil. In der jรผngeren Vergangenheit haben sich gleich an mehreren Stellen die Sportbosse von Olimpija Ljubljana zu den Vorkommnissen geรคuรŸert. Nun sprachen auch die Kรถlner Bosse. Vor allem รผber das externe Gutachten, das die Vereinsfรผhrung in Auftrag gegeben hatte. Dieses wurde in zwei Phasen unterteilt. Eine vor der Verpflichtung des Spielers Jaka Cuber Potocnik, die andere unmittelbar danach bis zur Bestรคtigung der Sperre von Seiten des internationalen Gerichtshofs. Laut FC-Prรคsident Werner Wolf sehe der Gutachter im „ersten Teil eine leichte, nicht schwerwiegende Pflichtverletzung der beiden Geschรคftsfรผhrer Alex Wehrle und Philipp Tรผroff. In der zweiten Phase stellt er keine Pflichtverletzung fest. Er kommt zu dem Schluss, dass er keine Schadensersatzansprรผche sieht“, so Wolf. ย ย 

Auch Vizeprรคsident Carsten Wettich รคuรŸerte sich, ordnete das Gutachten ein und betonte, dass es rein um eine rechtliche Einordnung ginge. Nicht, ob „man etwas besser hรคtte machen kรถnnen“. „Rรผckwirkend wundert sich die Kanzlei ein Stรผckweit รผber die positiven juristischen Prognosen, die von dem externen Rechtsberater gegeben wurden“, gibt Wettich zu. Laut Christian Keller hatte die Rechtsberatung eine „wirtschaftliche“ Strafe fรผr mรถglich erachtet. „Ich wรผrde den Vorgang heute unterbinden. Es ist Aufgabe der Geschรคftsfรผhrung Schaden vom FC fernzuhalten. Hier ist Schaden entstanden, den ich als Teil der Geschรคftsfรผhrung nicht verhindert habe. Wir haben es falsch eingeschรคtzt“, sagt Philipp Tรผroff.

Tรผroff: „Das Bild vom Geldkoffer… sehr sehr eigenartig“

Der Geschรคftsfรผhrer weiter: „Im Rรผckblick haben wir Fehler gemacht. Unter groรŸem Zeitdruck kann man Fehler machen. Unvollstรคndige Informationen, rechtliche Fehleinschรคtzungen. Es sind viele Aspekte, die mir einfallen, die als Fehler zu der Transfersperre beigetragen haben“, so Tรผroff. „Es gab zunรคchst einige Signale รผber dubiose Kanรคle, denen wir seriรถs nicht folgen wollten und konnten. Das Bild vom Geldkoffer…. sehr sehr eigenartig.“ Auch Keller deutet auf unseriรถse Ablรคufe hin, beschrieb das vermeintliche 2,5 Millionen Angebot, das Ljubljana von Zagreb fรผr Potocnik vorgelegen haben soll, als „Fake“. In ersten Gesprรคchen habe Keller 300.000 Euro geboten, plus Boni – insgesamt soll das Angebot bei rund 500.000 Euro gelegen haben. „Das war ein Vielfaches des damaligen Marktwertes des Spielersโ€, so Keller.

Wettich betonte auch, dass fรผr eine spรคtere Einigung Olimpija nicht, wie von den Ljubljana-Bossen erklรคrt, hรคtte lรผgen mรผssen. Man sei ja von einer rechtskrรคftigen Kรผndigung des Spielers ausgegangen. Wettich unterstrich, dass die FIFA einem Vergleich ohnehin nicht zugestimmt hรคtte. Das unterstrich auch der Sportdirektor. „Es hรคlt sich nach wie vor die Geschichte: Warum hat der FC denen nicht einfach einen Geldkoffer mit 2,5 Mio. Euro hingestellt? Es ging nicht. Ich bin betroffen รผber die Transfersperre, aber wir haben alles versucht, um diese Sperre abzuwenden, und dann fรคnde ich es schรถn, wenn das auch mal akzeptiert wรผrde bei allem ร„rger darรผber. Glaubt mir, ich รคrgere mich am meisten darรผberโ€, sagte Keller.

Keller: „Der FC wird ein groรŸer Club bleiben“

Der Sportdirektor unterstrich zudem, dass der Vorstand fรผr die Vorgรคnge rund um die Transfersperre nicht zur Verantwortung gezogen werden solle. Die Verpflichtung von Nachwuchsspielern wรผrde demnach unter der Zustimmungspflicht des Vorstands liegen. Tatsรคchlich gab Wolf zu, bereits Ende 2021 von einem mรถglichen Transfer erfahren zu haben. Ein zweites Mal dann nach der Verpflichtung. Im Amt wollen so oder so alle Verantwortliche bleiben. „Konsequenzen muss es insoweit geben, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholt. Das muss nicht immer in Form personeller Konsequenzen sein. Wir haben die Geschรคftsfรผhrung beauftragt, Dinge umzustellen, zu รผberprรผfen, wie Risiken kรผnftig erfasst werden“, erklรคrte Carsten Wettich.

Sorge vor einem Totalzusammenbruch hat Christian Keller nicht. „Die Geschichte, wir werden in die 3. Liga durchgereicht, wir haben รผberhaupt keine Mannschaft – das stimmt nicht“, sagt Keller. „Wir werden in der neuen Zweitliga-Saison einen wettbewerbsfรคhigen Kader auf dem Platz haben. Wir haben ganz klar fรผr uns die Zielsetzung, wir wollen schnellstmรถglich wieder aufsteigen. An diesem Ziel wird sich nichts รคndern.“ Keller erklรคrte, dass er die Sorge der Fans durchaus verstehen kรถnne. „Die hรคtte ich aus Fan-Sicht nach dieser Saison und in Bezug auf die Transfersperre auch. Der Kader, der jetzt abgestiegen ist, der hรคtte schon Bundesliga-Qualitรคt haben kรถnnen, es gab aber ein paar Faktoren, die das verhindert haben“, sagte Keller betonte aber auch: „Der FC wird ein groรŸer Club bleiben. Er ist ein groรŸer Club, wenn auch in der falschen Liga.“


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Und es gab sie doch: Die wenigen Gewinner einer enttรคuschenden Saison

Jeff Chabot verteidigt den Ball
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Und es gab sie doch: Die wenigen Gewinner einer enttรคuschenden Saison

Auf die insgesamt desolate Saison der Kรถlner folgte erwartungsgemรครŸ der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Kaum ein Spieler des 1. FC Kรถln konnte an seine Leistung der Vorsaison anknรผpfen. Ein paar wenige Gewinner gab es aber durchaus.

Rund lief es fรผr den 1. FC Kรถln in dieser Saison so gar nicht. Und das auf zahlreichen Ebenen. Auch zahlreiche Spieler konnten nicht an die Leistungen der Vorsaison anknรผpfen. Und doch gab es sie: Diese Spieler sind die Gewinner der schwachen FC-Saison.

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Max Finkgrรคfe: Schon in der Vorbereitung zeigte der Kรถlner Youngster eine doch รผberraschend aufsteigende Leistung. รœberraschend, weil doch viele Beobachter eher mit den Nachwuchskrรคften Meiko Wรคschenbach oder Justin Diehl als kรผnftige FC-Profis gerechnet hatten. Doch Finkgrรคfe war schon Wochen zuvor von Christian Keller als der Spieler benannt worden, der den Sprung am ehesten schaffen kรถnne. Und der Youngster lieferte. So sehr, dass auch Steffen Baumgart vor der Saison von realistischen Einsatzchancen sprach. Und tatsรคchlich, schon im ersten Liga-Spiel wurde der Linksverteidiger eingewechselt.

Spรคter profitierte Finkgrรคfe von der Verletzung von Leart Pacarada. Die Neuverpflichtung blieb auch hinter den eigenen Erwartungen zurรผck. Finkgrรคfe sprang ein, lief Pacarada den Rang ab und war in der zweiten Saisonhรคlfte einer der Spieler mit Einsatzgarantie. Der Youngster kam auf 24 Einsรคtze, davon 18 in der Startelf. Gegen die TSG Hoffenheim gelang Finkgrรคfe sein ersten Bundesliga-Tor. Beim Online-Portal transfermarkt.de wird der Marktwert mittlerweile auf sechs Millionen Euro geschรคtzt. Eine rasante Entwicklung. Der 20-Jรคhrige hat seinen Marktwert innerhalb von einer Spielzeit verachtfacht. Finkgrรคfe ist sicherlich einer der Newcomer der Saison.

Abwehrchef und starke Paraden

Jeff Chabot: Der Abgang des Innenverteidigers schmerzt besonders, so logisch er auch ist. Chabot war schon in der Spielzeit 22/23 ein Leistungstrรคger, in der abgelaufenen Spielzeit steigerte sich der Abwehrspieler noch einmal. Chabot kommt auf eine รผberragende Zweikampfquote von 68 Prozent, die beste der Bundesliga. Der Innenverteidiger gewann 327 Zweikรคmpfe, liegt damit aber im Teamranking „nur“ auf Rang drei. Timo Hรผbers gewann 329 Zweikรคmpfe mit einer Quote von 62,55 Prozent. Die meisten direkten Duelle konnte Eric Martel fรผr sich entscheiden. Der Sechser gewann 340 Zweikรคmpfe, fรผhrte aber auch 638 und verรผbte ligaweit die viertmeisten Fouls (56). Neben der starken Quote war Chabot auch der Innbegriff von Abstiegskampf. Der 26-Jรคhrige wirkte so, als wolle er mit jeder Faser seines Kรถrpers den Abstieg verhindern. Kein Wunder, dass er in der Bundesliga den nรคchsten Schritt gehen will.

Marvin Schwรคbe: Ein weiterer wahrscheinlicher Abgang. Ein weiterer Kรถlner, der wohl weiterhin erstklassig spielen wird. Das tat Schwรคbe auch รผber weite Strecken in der Kรถlner Krisensaison. Einzig gegen Bremen unterlief Schwรคbe ein wirklich folgenschwerer Patzer. Auf der anderen Seite bewahrte der Keeper den FC vor so manchem Debakel. Tatsรคchlich vereitelte Schwรคbe ganze 25 GroรŸchancen und damit mehr als die Nummer zwei in dem Ranking Marcel Schuhen vom SV Darmstadt (23) sowie Koen Casteels vom VfL Wolfsburg (17). An die starke Vorsaison konnte aber auch der Kรถlner Keeper nicht ausnahmslos anknรผpfen.

Hoffnungstrรคger fรผr die Zukunft

Rasmus Carstensen: Die Spielzeit verlief fรผr den 23-Jรคhrigen insgesamt durchaus durchwachsen. Zumindest war auch Carstensen weit von einer รผberragender Saison entfernt. Sehr weit. Und dennoch ist auch der Dรคne ein Gewinner der Spielzeit. Carstensen kam von Genk mit dem Rucksack, gerade einmal vier Mal fรผr die Profis gespielt zu haben. Durchsetzen konnte sich der Rechtsverteidiger in der ersten belgischen Liga nicht. Auch beim FC war Carstensen zunรคchst als sicherer Backup eingeplant, zeigte aber bereits zu Saisonbeginn, dass es auch mehr werden kรถnne. Wurde es. Carstensen kommt auf 23 Einsรคtze, stand 18 Mal in der Startelf und konnte seinen Marktwert steigern. Die Kaufoption hat sich fรผr den FC aktuell gelohnt. Die Ablรถse soll bei rund 1,5 Millionen Euro liegen, die Kรถlner Bosse wollen die Option ziehen. Carstensen hat gute Chancen, sich in der 2. Bundesliga einen Stammplatz zu erkรคmpfen. So oder so war der Dรคne der einzige Transfer, der einigermaรŸen รผberzeugt hat.

Damion Downs: 28 Tore sprechen nicht gerade fรผr eine รผberragende Offensive beim FC. Und die gab es bekanntlich auch bei weitem nicht. Der Kรถlner Angriff glich eher einer Flaute. Davie Selke kam immerhin auf sechs Tore, dahinter war erst einmal viel Leerlauf. Und bekanntlich kรถnnen die GeiรŸbรถcke auf dem Transfermarkt nicht nachlegen. Somit ruhen die Hoffnungen auch auf dem Kรถlner Nachwuchs. Und dort konnte in dieser Saison Damion Downs bereits fรผr zwei besonders emotionale Hรถhepunkte sorgen. Der 19-Jรคhrige traf zum 3:3 gegen Borussia Mรถnchengladbach sowie zum Last-Minute-3:2 gegen Union Berlin.


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DFB-Pokal: Der FC spielt zunรคchst gegen Sandhausen

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DFB-Pokal: Der FC spielt zunรคchst gegen Sandhausen

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der 1. FC Kรถln auf Sandhausen. Am Wochenende zwischen dem 16. und 19. August muss der FC zum Drittligisten. Das ergab die Auslosung am Samstagabend in der Sportschau.

Der 1. FC Kรถln trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den SV Sandhausen. Die GeiรŸbรถcke mรผssen als Zweitligist zunรคchst nach Baden-Wรผrttemberg zum Drittligisten.

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Der Kader steht noch nicht fest, ein Trainer ist noch nicht gefunden, der Spielplan fรผr die kommende Spielzeit bekommt dennoch seinen ersten Eckpfeiler. Die 1. Runde des DFB-Pokals ist ausgelost. Am Wochenende vom 16. bis 19. August spielt der 1. FC Kรถln beim SV Sandhausen. Bereits zwei Wochen zuvor steht das erste Spiel in der 2. Bundesliga an. Fรผr die GeiรŸbรถcke steht also der erste Rahmpunkt fest, die GeiรŸbรถcke mรผssen nach Baden-Wรผrttemberg zum Drittligisten. „Mit dem SV Sandhausen haben wir einen starken Drittligisten zugelost bekommen, der sicherlich mit klaren Aufstiegsambitionen in die neue Spielzeit starten und uns deshalb auch im DFB-Pokal nichts schenken wird“, sagte Christian Keller. „Wir erwarten deshalb einen Pokalfight, aber genau das macht den Reiz dieses Wettbewerbs aus. Wir freuen uns schon darauf.“

FC zuletzt 2010 im Viertelfinale

Es ist das siebte Duell gegen Sandhausen. Der FC hat keins der sechs vorherigen Pflichtspiele verloren, setzte sich vier Mal gegen den SV durch. Zuletzt gab es vor fรผnf Jahren ein Duell der Teams. Kรถln setzte sich in der 2. Bundesliga 3:1 durch, Anthony Modeste war doppelt erfolgreich. Im DFB-Pokal standen sich die Teams noch nie gegenรผber.

Sandhausen beendete die vergangene Drittliga-Spielzeit als Tabellenachter. Titelverteidiger und Meister Bayer Leverkusen reist in der 1. Runde zum FC Carl Zeiss Jena. Der SSV Ulm hat das groรŸe Los Bayern Mรผnchen gezogen. Fรผr Borussia Dortmund dรผrfte die Auslosung keine groรŸe Rolle spielen. Der BVB hat mit dem Champions-League-Finale wichtigeres vor der Brust. Dortmund reist in der ersten Runde zum 1. FC Phรถnix Lรผbeck. Ein Einzug in die 2. Runde wรผrde den Kรถlnern rund 400.000 Euro einbringen, die Teilnahme an der 1. Runde bereits 200.000. Die vergangenen Spielzeiten liefen alles andere als rund fรผr den FC. In den vergangenen fรผnf Jahren schied Kรถln immer gegen einen Gegner aus einer niedrigeren Liga aus, in der Vorsaison gegen den Finalisten Kaiserslautern in Runde zwei. Die Runde der letzten Acht erreichte der FC zuletzt 2010.

Die Paarungen im รœberblick:

2. Bundesliga – Bundesliga

SSV Ulm 1846 FuรŸball – FC Bayern Mรผnchen
SSV Jahn Regensburg – VfL Bochum
SC PreuรŸen Mรผnster – VfB Stuttgart
Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt

3. Liga – Bundesliga

Alemannia Aachen – Holstein Kiel
Erzgebirge Aue – Borussia Mรถnchengladbach
Energie Cottbus – SV Werder Bremen
Rot-Weiss Essen – RB Leipzig
SV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz 05
VfL Osnabrรผck – SC Freiburg

Regionalliga – Bundesliga

FC Viktoria 1889 Berlin – FC Augsburg
Wรผrzburger Kickers – TSG 1899 Hoffenheim
Phรถnix Lรผbeck – Borussia Dortmund
FC 08 Villingen – 1. FC Heidenheim
Carl Zeiss Jena – Bayer 04 Leverkusen
Hallescher FC – FC St. Pauli
Greifswalder FC – 1. FC Union Berlin

Oberliga – Bundesliga

TuS Koblenz – VfL Wolfsburg

3. Liga -2. Bundesliga

Dynamo Dresden – Fortuna Dรผsseldorf
Arminia Bielefeld – Hannover 96
SV Sandhausen – 1. FC Kรถln
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern
1. FC Saarbrรผcken – 1. FC Nรผrnberg

FC Hansa Rostock – Hertha BSC

Regionalliga – 2. Bundesliga

Kickers Offenbach – 1. FC Magdeburg
Teutonia 05 Ottensen – SV Darmstadt
Bremer SV – SC Paderborn
SV Meppen – Hamburger SV
Sportfreunde Lotte – Karlsruher SC
VfR Aalen – FC Schalke 04

Oberliga – 2. Bundesliga

VfV 06 Hildesheim – SV Elversberg
TSV Schott Mainz – SpVgg Greuther Fรผrth


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Wer geht, wer bleibt?

Sieben Abstiege, die zehnte Zweitliga-Saison, sechs Aufstiege, nur drei Mal direkt

Die Mannschaft des 1. FC Kรถln verlรคsst den Platz in Heidenheim.
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Sieben Abstiege, die zehnte Zweitliga-Saison, sechs Aufstiege, nur drei Mal direkt

Nach dem 1:4 gegen Heidenheim stand es auch faktisch fest: Der 1. FC Kรถln muss zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte ins FuรŸball-Unterhaus. Sechs Mal kam Kรถln zurรผck, drei Mal direkt – ein gutes Omen wรคre das aber nicht.

Anfang August startet der FC in seine zehnte Zweitliga-Saison. Der Plan, mรถglichst schnell wieder Bundesliga zu spielen, wird durch die Transfersperre und eine mรถgliche Spielerflucht ausgebremst. So schlug sich der 1. FC Kรถln in der 2. Liga.

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Zwar fiel die Entscheidung erst am 34. Spieltag, wirklich รผberraschend kam der Abstieg fรผr den 1. FC Kรถln aber nicht mehr. Unterm Strich fehlte dem FC die nรถtige Qualitรคt fรผr die Liga. Jetzt geht es zum siebten Mal ins Unterhaus, in die insgesamt zehnte Zweitliga-Saison. Angesichts der Transfersperre ist der direkte Wiederaufstieg zumindest alles andere als ein Selbstlรคufer. Das war er auch ohne Transfersperre in der Vergangenheit nicht immer. Drei Mal gelang den GeiรŸbรถcken das Kunststรผck, drei Mal gab es eine Extrarunde. Die hat dem FC aber nur selten geschadet. Denn gleich zwei Mal erfolgte auf die sofortige Rรผckkehr der direkte Weg in Liga zwei. Ein Blick auf die vergangenen Abstiege zeigt, dass es durchaus Parallelen zur jetzigen Situation gegeben hat.

Der erste Abstieg

1997/98: Eigentlich hatten die Kรถlner dann doch wiederum viel richtig gemacht. Nach einem desastrรถsen Saisonauftakt mit sieben Punkten aus den ersten acht Spielen stand der FC schnell mit dem Rรผcken zur Wand. Peter Neururer musste gehen und Lorenz-Gรผnther Kรถstner wurde installiert. Tatsรคchlich stabilisierte sich Kรถln, belegte nach dem 28. Spieltag Rang elf mit vier Zรคhlern Vorsprung auf die Abstiegsrรคnge. Doch aus den verbliebenen sieben Spielen (inklusive einem Nachholspiel) holten die GeiรŸbรถcke noch zwei Punkte, verspielten den Puffer und stiegen als Vorletzter am letzten Spieltag ab. Auch, weil der FC am letzten Spieltag gegen Leverkusen trotz 2:0-Fรผhrung „nur“ 2:2 spielte.

Die Folge war ein enormer Aderlass. Nahezu der gesamte Kader verlieรŸ den FC zur neuen Spielzeit. Leistungstrรคger wie Renรฉ Tretschok, Karsten Baumann oder Toni Polster wechselten. Der Top-Stรผrmer ging bekanntlich zu Borussia Mรถnchengladbach. Der FC verpflichtete Akteure wie Dirk Lottner, setzte aber auch auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Carsten Cullmann. Markus Prรถll und Alex Voigt wurden hochgezogen. Doch aus dem erhofften schnellen Wiederaufstieg wurde nichts. Der FC tat sich unter Bernd Schuster schwer, stabilisierte sich zu spรคt und belegte am Ende der Spielzeit Rang zehn. Ewald Lienen รผbernahm zur nรคchsten Saison. Der FC legte auf dem Transfermarkt noch einmal nach und dominierte die 2. Bundesliga. Schon nach dem 30. Spieltag war der Aufstieg perfekt, Kรถln ging als Ligameister zurรผck ins Oberhaus.

Die Entwicklung zur Fahrstuhlmannschaft

2001/02: Nach einer Saison im gesicherten Mittelfeld ging die Talfahrt von Neuem los. Sechs Spieler hatten den FC zu Saisonbeginn verlassen, sechs Neuzugรคnge prรคsentierten die GeiรŸbรถcke. Darunter Spieler wie Lilian Laslandes, Rigobert Song oder Marco Reich. Doch so richtig wollte es nicht laufen. Nach einer 0:3-Niederlage gegen 1860 Mรผnchen nach dem 19. Spieltag war fรผr Lienen Schluss. Der ehemalige Profi wurde ebenfalls entlassen, zunรคchst รผbernahm Christoph John, dann Friedhelm Funkel. Doch retten konnte Funkel den FC in dieser Spielzeit nicht. Der FC erzielte mehr als 1000 Minuten keinen Treffer, stieg mit 29 Punkten und 26 Toren zum zweiten Mal ab. Wieder verlieรŸen zahlreiche Spieler den Club. Doch unter Funkel gelang umgehend der Wiederaufstieg. Wieder stand am 30. Spieltag der Aufstieg fest. Kรถln ging als Zweiter hoch.

2003/04: Erneut gab es einen personellen Umbruch. 13 Spieler wurden installiert, ein Dutzend verlieรŸ den Club. Nach dem 0:2 gegen Frankfurt am zehnten Spieltag, sieben Punkten und zwei Siegen musste Funkel den FC verlassen. Jos Luhukay รผbernahm, dann wurde Marcel Koller Cheftrainer. Zwar konnten die beiden den freien Fall nicht stoppen, doch Koller setzte vermehrt auf die eigene Jugend, lieรŸ mit Lukas Podolski und Lukas Sinkewiecz gleich zwei A-Junioren bei den Profis spielen. Kรถln kam auf gerade einmal 23 Punkte, stieg als Tabellenletzter ab und musste sich einmal mehr neu aufstellen. Wieder gab es mehr als ein Dutzend Verรคnderungen. Auch auf Trainerebene. Marcel Koller musste gehen, Huub Stevens รผbernahm. Am 31. Spieltag stand der Aufstieg fest. Podolski sicherte sich die Torjรคgerkrone, die GeiรŸbรถcke die Zweitliga-Meisterschaft.

2005/06: Doch der FC verdiente sich endgรผltig den Namen der Fahrstuhlmannschaft, die GeiรŸbรถcke konnten sich wieder nicht in der Liga halten. Wieder tauschten die Kรถlner nahezu den gesamten Kader aus. Fรผr den im Sommer gekommenen Uwe Rapolder war bereits zur Winterpause Schluss. Zwรถlf Zรคhler hatten die Kรถlner gerade einmal eingefahren. Zwar stabilisierte Hanspeter Latour den FC, holte immerhin 18 Zรคhler, fรผr den Klassenerhalt reichte es dennoch nicht. Der Absturz in Liga zwei brachte erneut 18 Abgรคnge mit sich. Vor allem der Weggang von Lukas Podolski schmerzte besonders. Doch Kรถln rรผstete auch gut nach, holte Spieler wie Thomas Broich und Milivoje Novakovic. Und dennoch lief die Spielzeit nicht rund. Der FC belegte am Ende einer schwierigen Runde Platz neun, verpasste die Rรผckkehr ins Oberhaus. Und das, obwohl bereits im November Christoph Daum installiert wurden.

Daum durfte beim FC bleiben und Kรถln rรผstete nach, verpflichtete einige spรคtere Leistungstrรคger wie Youssef Mohamad und Kevin McKenna verpflichtet. Doch auch diese Spielzeit lief durchwachsen. Erst am 33. Spieltag sicherten sich die Kรถlner den Aufstieg, gingen aber nach einer 0:3-Niederlage gegen Kaiserslautern. am letzten Spieltag als Dritter zurรผck ins Oberhaus. Doch fรผr die kommenden Spielzeiten sammelte sich der FC, hielt drei Mal in Serie die Klasse.

Ruhige Fahrgewรคsser? Leider nein

2011/12: Die Spielzeit startete mit einigen prominenten Abgรคngen, die nicht adรคquat ersetzt wurden. Zudem tat sich die Mannschaft schwer, mit dem FuรŸball von Stรฅle Solbakken zurecht zu kommen. Nach dem 30. Spieltag belegte der FC Rang 16, doch das 0:4 gegen Mainz tat weh, fรผr den Norweger endete die Reise in Kรถln. Frank Schaefer sollte die GeiรŸbรถcke retten. Doch die Kรถlner holten nur noch einen Zรคhler, rutschten auf Rang 17 ab und stiegen mit 30 Punkten ab. Holger Stanislawski รผbernahm und sollte den FC eigentlich umgehend zurรผckfรผhren. Allerdings verlieรŸen gleich mehrere Leistungstrรคger das GeiรŸbockheim. Unter anderem wechselte Lukas Podolski einmal mehr und auch Milivoje Novakovic zog weiter. Mehr als 20 Spieler gingen, ein Umschwung wurde eingeleitet.

Und der war offenbar zu kompliziert. Kรถln spielte zwar lange im oberen Tabellendrittel mit, der Aufstieg gelang aber nicht. Kรถln belegte Rang fรผnf, Stanislawski bat um die Vertragsauflรถsung und leitete damit die ร„ra Peter Stรถger ein, der den FC in der Folgespielzeit als Meister in die erste Liga fรผhrte. Bereits nach 31 Spieltagen war der Aufstieg in trockenen Tรผchern. Und der FC wรคhnte sich fรผr einige Jahre in ruhigen Fahrgewรคssern. Sogar in euphorischen in Europa.

2017/18: Doch es folgte die bittere Bruchlandung. Nach 16 Spieltagen hatte Kรถln drei Punkte auf dem Konto, noch keine Begegnung in der Liga gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt war Stรถger schon lange kein Trainer mehr beim FC. Obwohl sich die GeiรŸbรถcke im Sommer eigentlich schon verstรคrkt hatten, wollte es so gar nicht mehr laufen. Auch, weil die Kรถlner unter einem enormen Verletzungspech litten. 14 Spieler waren zwischenzeitlich gleichzeitig verletzt. Obwohl der FC am Ende der Spielzeit auf 22 Zรคhler kam und nur fรผnf Saisonsiege verbuchte, stand der Abstieg unter Stefan Ruthenbeck erst am 32. Spieltag fest. Den Neubeginn sollte Markus Anfang angehen. Zwar verlieรŸen einige Routiniers den Verein, wichtige Stรผtzen wie Timo Horn und Jonas Hector gingen aber den Weg mit in Liga zwei. Lange marschierten die Kรถlner durch die Klasse, dominierten diese. Doch nachdem der FC im April 2019 vier Spiele in Serie nicht gewinnen konnte, musste Anfang gehen. Der FC stieg dennoch als Meister auf.


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Wer geht, wer bleibt?

Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel?

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Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel?

Der 1. FC Kรถln ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Trainer. Laut eines Artikels der „WAZ“ ist der FC an Peter Zeidler interessiert.

Nach dem Abschied von Timo Schultz befindet sich der 1. FC Kรถln wieder einmal auf Trainersuche: Steht Peter Zeidler beim FC auf dem Zettel? Das berichtet die „WAZ“

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Bis zum 21. Juni will der 1. FC Kรถln einen neuen Trainer gefunden haben, also spรคtestens in drei Wochen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich die Kรถlner auch nicht beschweren wรผrden, wenn es schon frรผher eine Einigung mit einem neuen Coach erzielen wรผrden. SchlieรŸlich laufen im Hintergrund ebenfalls die Gesprรคche mit den Spielern, die sich noch nicht entscheiden haben, wie es weitergeht. Die Wahl des Trainers wรผrde wohl bei der Entscheidung einen nicht unerheblichen Anteil einnehmen. Insofern ist Eile geboten, zumal der FC bekanntlich nicht der einzige Club ist, der aktuell die Suche nach einem neuen Coach ausgelobt hat.

Steht Zeidler auf dem Kรถlner Zettel?

So wird auch der VfL Bochum mit einem neuen Coach in die neue Spielzeit starten. Und das, obwohl Interimscoach Heiko Butscher noch die Kurve mit dem VfL bekommen hat und in der Relegation eine 0:3-Heimpleite noch drehen konnte. Nachdem Bochum also schon im Abstiegskampf ein Konkurrent der GeiรŸbรถcke war, kรถnnte es zum Wettwerben um den neuen Coach kommen. Wie die „Bild“ berichtet sollen sich beim VfL nur noch zwei Kandidaten im Rennen um den Trainerposten befinden: Andre Breitenreiter und Peter Zeidler. Und einer von ihnen steht laut „WAZ(+)“ auch auf dem Zettel der Kรถlner: Dabei soll es sich um den aktuellen Coach des FC St. Gallen handeln: Eben Peter Zeidler. Der 61-Jรคhrige fรผhrte den Schweizer Club in dieser Spielzeit auf Rang fรผnf der Super League.

Tatsรคchlich soll der VfL auch schon einen ersten Kontakt gehabt haben. Da Zeidler aber noch Vertrag bis 2027 in St. Gallen hat, wรผrde er eine Ablรถse kosten. Geld, das Bochum sicherlich lieber in den kommenden Spieler-Kader stecken will. Beim FC wรคre vor allem aufgrund der Transfersperre Geld fรผr einen neuen Trainer mรถglich. Zeidler ist schon seit 2018 beim FC St. Gallen im Amt, war aber auch schon Cheftrainer beim FC Sochaux, beim FC Sion und bei RB Salzburg sowie Co-Trainer bei der TSG Hoffenheim. Schon im vergangenen Winter wurde den Kรถlnern ein Interesse am 61-Jรคhrigen nachgesagt. Wie konkret das Interesse wirklich ist, ist bislang offen.

Als Wunschkandidat wird nach wie vor Christian Eichner vom Karlsruher SC gehandelt.


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Wer geht, wer bleibt?

Trainersuche: Das Anforderungsprofil sollte eindeutig sein

Christian Keller telefoniert.
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Trainersuche: Das Anforderungsprofil sollte eindeutig sein

Seit vergangenem Montag steht der Abschied von Timo Schultz als Trainer des 1. FC Kรถln fest. Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen. Dabei wird Christian Keller ein bestimmtes Anforderungsprofil im Kopf haben.

Die Hรผrden, die der neue Coach bei Dienstantritt bewรคltigen muss sind bekanntermaรŸen herausfordernd, aber sie liegen immerhin offen auf dem Tisch. Transfersperre, der Abgang des Abwehrchefs und mรถglicher weiterer Stammspieler, der Aufbau einer im Bezug auf das Selbstvertrauen wohl geschwรคchten Mannschaft und das ausgelobte Ziel, wieder mรถglichst schnell in die erste Liga aufzusteigen. 1. FC Kรถln: Diese Anforderungen muss der neue Trainer erfรผllen.

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Die Trennung von Timo Schultz kam zu Beginn der Woche alles andere als รผberraschend. Angesichts des verpassten Saisonziels, war sie wohl unausweichlich, alternativlos. Auch, wenn Christian Keller offensichtlich noch an einen Fortbestand der Liaison glaubte. Eine Mehrheit soll sich gegen den Trainer entschieden haben. Fรผr die FC-Bosse in gewisser Weise ebenfalls eine Niederlage. SchlieรŸlich hatten sich der Sportdirektor und Co. im vergangenen Winter viel Zeit genommen, um den richtigen Coach fรผr das Unterfangen Klassenerhalt auszuwรคhlen. Die Wahl fiel nach einer Art Assessment-Center auf Schultz, dessen Konzept die Kรถlner Verantwortlichen wohl letztendlich รผberzeugt hat. Unterm Strich lagen sie allesamt daneben.

FC setzt sich selbst ein Zeitlimit

Dass der Club nun offensiv kommunizierte, dass man sich bei der neuen Suche nach dem Schultz-Nachfolger nun selbst ein Zeitlimit bis zum Trainingsbeginn am 21. Juni auferlegt hat, deutet daraufhin, dass Christian Keller auch dieses Mal ein besonders grรผndliches Auswahlverfahren bei der Trainersuche wรคhlt. Auch, weil es mรถglicherweise die letzte Patrone des angeschlagenen Sportchefs ist. Noch einmal sollte Keller jedenfalls bei der Auswahl nicht daneben liegen. Im Winter erklรคrte der Sportdirektor noch auf einer Pressekonferenz, welches Anforderungsprofil der Nachfolger von Steffen Baumgart mitbringen soll. Dieses Mal gab es eine Meldung zur Trennung, keine Pressekonferenz, das Anforderungsprofil fรผr den Schultz-Nachfolger gab es nicht.

Anforderungsprofil dรผrfte eindeutig sein

Doch es ist davon auszugehen, dass der neue Trainer viel von dem mitbringen soll, das auch schon vor gut fรผnf Monaten auf Kellers Liste gestanden hat. Damals betonte Keller, dass die Spielidee von Steffen Baumgart „beibehalten und stabilisiert“ werden solle. Der FC wird wohl auch in der kommenden Saison einen offensiven, einen angriffslustigen FuรŸball spielen – gerade in der 2. Bundesliga. „Zudem muss der Trainer die Qualitรคt in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen โ€“ die sich auch die Spieler wieder zutrauen mรผssen“, betonte der Sportdirektor. Ein weiterer Punkt, der fรผr die verunsicherte Mannschaft unerlรคsslich sein dรผrfte. Der neue Coach muss den Spielern wieder Selbstvertrauen einhauchen. Und wie damals muss er notgedrungen ein Hรคndchen fรผr den eigenen Nachwuchs haben. Denn das Einbauen der Youngster wird aufgrund der Transfersperre unabdingbar sein.

Namen werden bereits viele in den Ring geworfen. Einige, die schon im Winter angeblich ein Thema waren, andere, die jetzt erst diskutiert werden. Allen voran Christian Eichner, der wohl den nรคchsten Schritt seiner Karriere gehen will, sich aber auch eine Vertragsverlรคngerung in Karlsruhe vorstellen kann. Doch, ob sich diese Namen auch alle eine Anstellung beim FC vorstellen kรถnnen, ist fraglich. Denn die Voraussetzungen sind aufgrund der Transfersperre, des ungewissen Kaders, weiterer noch unbekannter Abgรคnge bekanntlich alles andere als einfach. Ein neuer Trainer mรผsste sich auf einen Club mit Strahlkraft, vor allem aber einen mit sehr vielen Baustellen einstellen.


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